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Der Artikel Istanbul gehört zur Kategorie: Ort in der Türkei, Istanbul, Weltkulturerbe in der Türkei, Ort mit Seehafen, Archäologischer Fundplatz in der Türkei, Träger des Europapreises, Lesenswert|, Lesenswert
| Istanbul | |||
|---|---|---|---|
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| Basisdaten | |||
| Staat: | Türkei | ||
| Provinz: | Istanbul | ||
| Geografische Lage: | |||
| Höhe: | 40 m ü. NN | ||
| Fläche: | 1.538,77 km² | ||
| Einwohner (amtlich): | 10.034.830 (Stand 1. Januar 2006) - Agglomeration 11.912.511 Einwohner (in Berechnung) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 6.521 Einwohner/km² | ||
| Telefonvorwahlen: | 0212 (europäischer Teil) 0216 (asiatischer Teil) | ||
| Kfz-Kennzeichen: | 34 | ||
| Stadtgliederung: | 27 Bezirke | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister | Kadir Topbaş | ||
Istanbul [] (türkisch İstanbul []), aus dem Griechischen "eis tén polín", das alte Konstantinopel, ist die größte Stadt der Türkei und wurde als Byzantion (griechisch Βυζάντιον; deutsch: Byzanz) von griechischen Kolonisten gegründet. Auf dem Stadtgebiet leben rund zehn Millionen Menschen, in der Agglomeration fast zwölf Millionen.
Istanbul erstreckt sich sowohl auf der europäischen als auch auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. Aufgrund ihrer dreitausendjährigen Geschichte gilt sie als eine der ältesten noch bestehenden Städte der Welt. Istanbul ist Kultur- und Wirtschaftszentrum der Türkei.
Geografie
Lage
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Lage von Istanbul in der Türkei Bildherkunft |
Die Stadtgrenzen umfassen eine Fläche von 1.538,77 km². Die Metropolregion Istanbul (=Provinz Istanbul) hat eine Fläche von 5.220 Quadratkilometern.
Geologie
Istanbul liegt in der Nähe der großen Nordanatolischen Störung, eines Grabenbruchs, der sich vom nördlichen Anatolien bis zum Marmarameer hinzieht. Zwei Erdplatten, die afrikanische und die eurasische, stoßen hier aneinander. In den Hauptbebenregionen der Türkei ereignen sich aus diesem Grund in Abständen von wenigen Jahren starke Erdbeben.
Eines der katastrophalen Beben, verbunden mit einer gigantischen Flutwelle, die über die Seemauern der Stadt einbrach, ereignete sich 1509: Über 100 Moscheen wurden zerstört, mehr als 10.000 Menschen starben. Im Jahr 1766 wurde die Eyüp-Moschee vollständig zerstört. 1894 stürzten bei einem Beben weite Teile des Gedeckten Basars ein. Gründe für die verheerenden Auswirkungen sind die dichte Besiedlung und nach wie vor bestehende Baumängel.
Erdwissenschaftler prognostizieren ein weiteres Beben ab Stärke 7,0 auf der Richter-Skala bis 2025. Die verheerenden Beben vom August 1999 bei Kocaeli mit 18.000 Toten und im Winter 2001 in der Provinz Afyon sollen Vorboten dazu gewesen sein.
Klima
Die Stadt hat mildes, feuchtes Seeklima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 14 Grad Celsius. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 23 Grad Celsius, der kälteste der Januar mit 5 Grad Celsius im Mittel. Der Winter ist durch wechselhaftes Wetter bestimmt: Es gibt frühlingshafte Sonnentage, häufig Regen und Kälteeinbrüche, häufig auch Schneefälle. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 698 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Dezember mit durchschnittlich 122 Millimeter, der wenigste im Juli mit 19 Millimeter im Mittel.
| Monat | Höchsttemperatur | Tiefsttemperatur | Regentage | Sonnenstunden | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mittel | Absolut | Mittel | Absolut | (tägl.) | ||
| Januar | 9 | 19 | 3 | [Formel]10 | 18 | 2,6 |
| Februar | 9 | 24 | 2 | [Formel]10 | 15 | 3,3 |
| März | 11 | 27 | 3 | [Formel]7 | 14 | 4,4 |
| April | 16 | 33 | 7 | [Formel]1 | 9 | 6,6 |
| Mai | 21 | 34 | 12 | 3 | 8 | 8,9 |
| Juni | 26 | 37 | 16 | 7 | 5 | 10,8 |
| Juli | 29 | 37 | 18 | 11 | 4 | 11,7 |
| August | 29 | 49 | 20 | 10 | 3 | 11,3 |
| September | 25 | 38 | 15 | 6 | 6 | 8,5 |
| Oktober | 21 | 33 | 12 | 3 | 10 | 6,2 |
| November | 15 | 27 | 9 | [Formel]7 | 13 | 4,6 |
| Dezember | 11 | 22 | 5 | [Formel]11 | 17 | 2,3 |
Stadtgliederung
Hauptartikel: Stadtteile von Istanbul
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Stadtteile von Istanbul Bildherkunft |
Istanbul gliedert sich in drei Bereiche:
- Das alte, im Süden der europäischen Seite gelegene Stadtzentrum Konstantinopels mit den Stadtteilen Eminönü und Fatih wird durch das Goldene Horn von den nördlicher gelegenen, jüngeren Stadtteilen getrennt und im Westen von der Theodosianischen Landmauer begrenzt.
- Nördlich des Goldenen Horns befinden sich das europäisch geprägte Beyoğlu und Beşiktaş, wo sich der letzte Sultanspalast befindet, gefolgt von einer Kette ehemaliger Dörfer wie Ortaköy und Bebek entlang dem Ufer des Bosporus. Hier errichteten wohlhabende Istanbuler bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts luxuriöse Holzvillen, Yalı genannt, die als Sommerwohnsitz dienten.
- Die gegenüber auf der asiatischen Seite liegenden Stadtteile Üsküdar und Kadıköy waren ursprünglich selbstständige Städte. Heute sind sie vor allem Wohn- und Geschäftsviertel, hier wohnt ca. ein Drittel der Istanbuler Bevölkerung.
Bedingt durch das starke Wachstum Istanbuls seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, machen den größten Teil der Stadtfläche heute moderne, im Hinterland errichtete Stadtteile aus. Sie wurden teilweise als Gecekondus errichtet und erst nach Jahren oder Jahrzehnten an die städtische Infrastruktur angeschlossen, wie zum Beispiel Gaziosmanpaşa westlich des Goldenen Horns. Gehobene Büro- und Wohnviertel entstehen vor allem im Norden auf Höhe der zweiten Bosporusbrücke oberhalb von Bebek in den Vierteln Levent und Etiler.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte IstanbulsByzantion
Im Jahre 658 v. Chr. gründeten dorische Griechen aus Megara, Argos und Korinth eine Koloniestadt am europäischen Ufer des Bosporus, in einem ruhigen und geschützten Hafen: Byzantion. Wegen der günstigen geografischen Lage - durch die Meerenge am Bosporus ist das Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbunden, und dieses seinerseits mündet über die Dardanellen in das Mittelmeer - wurde Byzantion sehr bald ein bedeutendes Handelszentrum.
Im Jahre 513 v. Chr. eroberte der persische König Darius I. die Stadt. 324 n. Chr. vereinigte Konstantin I. beide Teile des Römischen Reiches und am 11. Mai 330 taufte er die neue Hauptstadt feierlich auf den Namen Nova Roma (Neu-Rom). Sie wird jedoch später bekannter unter dem Namen Konstantinopel.
Siehe auch: Byzantion
Konstantinopel
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Konstantinopel im Mittelalter Bildherkunft |
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Konstantinopel um 1910 Bildherkunft |
Besonders unter Kaiser Justinian I. (527-565), dem letzten großen Herrscher der Spätantike, gelangte Konstantinopel zu Ruhm und wurde prächtig ausgebaut (Hagia Sophia). Im Mittelalter blieb die Stadt das Zentrum des Byzantinischen Reiches und war lange Zeit die mit Abstand reichste und größte Stadt Europas. Im April 1204 eroberten dann aber Kreuzritter Konstantinopel. Die Stadt wurde geplündert, zahlreiche Einwohner wurden ermordet und Kunstwerke von unschätzbarem Wert gingen unwiderruflich verloren. Auf rund 100.000 Einwohner reduziert, ihres früheren Ruhms beraubt, wurde die Stadt 1261 vom Byzantinischen Reich unter Michael VIII. zurückerobert.
Am 5. April 1453 begann die Belagerung Konstantinopels durch osmanische Streitkräfte unter Sultan Mehmed II. und am Morgen des 29. Mai wurde die Stadt besetzt. Konstantinopel wurde nach Bursa und Adrianopel (Edirne) zur neuen osmanischen Machtzentrale. Die Sultane sahen sich in der Nachfolge der christlichen Kaiser. Die teilweise zerstörte und entvölkerte Stadt wurde planvoll wiederbesiedelt und wiederaufgebaut. Die Macht des Osmanischen Reichs erreichte ihren Höhepunkt mit Sultan Süleyman I. (1520-1566), dessen Architekt Sinan das Stadtbild mit zahlreichen Moscheen, Brücken, Palästen und Brunnen prägte. Mit dem fortschreitenden Verfall des osmanischen Einflusses in der Region und der Verkleinerung des Reiches bis Anfang des 20. Jahrhundert litt auch die kosmopolitische Bedeutung Konstantinopels.
Die Schwäche des Osmanischen Reiches nach dem Zusammenbruch des osmanischen Heeres im Balkankrieg 1912/1913 führte den europäischen Mächten und Russland die Gefahr eines Machtvakuums in den strategisch bedeutenden Meerengen vor Augen und warf die 'orientalische Frage' nach Kontrolle über die Meerengen und Aufteilung des Reiches in westliche Interessensphären auf. Der Sultan und die Jungtürken suchten für die drohende Auseinandersetzung die Unterstützung des erstarkten Deutschen Reiches. Den Zugriff der Entente auf Konstantinopel konnte das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg an der Seite der Mittelmächte zwar in der Schlacht von Gallipoli eindrucksvoll abweisen, doch war der Krieg letztendlich verloren. Im Friedensvertrag von Sèvres vom 10. August 1920 wurde das Reich unter den alliierten Siegermächten aufgeteilt und musste gewaltige Gebietsverluste hinnehmen. Konstantinopel mit den Meerengen Bosporus und Dardanellen wurde zunächst von den Alliierten besetzt, vor allem Griechenland forderte die "Rückgabe" Konstantinopels, das es zu seiner neuen Hauptstadt machen wollte. Unter Mustafa Kemal, genannt Atatürk, begann ein Befreiungskrieg.
Konstantinopel verlor 1923 den Status als Hauptstadt der modernen Türkei an Ankara im zentralen Hochland Anatoliens, wohl auch, weil sich die neue Republik von der Tradition der Osmanen abgrenzen wollte: Sultanat und Kalifat wurden abgeschafft, die arabische Schrift wurde durch die lateinische ersetzt, ein an westlichen Idealen orientiertes Bildungssystem wurde installiert, ein Rechtssystem nach westlichem Vorbild wurde eingeführt, darunter ein allgemeines Wahlrecht (auch für Frauen: vor vielen europäischen Staaten).
Siehe auch: Konstantinopel
Istanbul
Am 28. März 1930 wurde Konstantinopel auf Veranlassung von Kemal Atatürk in Istanbul umbenannt. Die Stadt behielt ihre kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung bei, was durch den regen Zuzug von Menschen aus Anatolien seit den 1950er Jahren noch verstärkt wurde. Im Jahre 1955 wurde nahezu die gesamte christliche Bevolkerung durch das Pogrom von Istanbul aus der Stadt vertrieben. Vor allem in den letzen Jahren entstanden gigantische Bauprojekte, die jedoch mit dem rapiden Bevölkerungswachstum nicht Schritt halten können. 1994 wurde der jetzige Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan als Kandidat der weit rechts stehenden Refah Partisi (RP) (Wohlfahrtspartei) Bürgermeister. Der jetzige Bürgermeister Kadir Topbaş ist, wie der Ministerpräsident, von der Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) (Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung).
Entwicklung des Namens
Der ursprünglich griechische Name der Stadt, Byzantion, ist möglicherweise thrakischer Herkunft. Er wurde im Altertum auf den legendären Gründer der Stadt, Byzas, zurückgeführt. Zu Ehren des römischen Kaisers Constantinus, der Byzantion zu seiner Residenz ausbauen ließ, wurde die Stadt 330 n.Chr. in Constantinopolis (Stadt des Constantin) umbenannt. Auf Constantinopolis, deutsche Namensform Konstantinopel, gehen zahlreiche verschiedene Namensformen zurück. Auf Arabisch wurde Konstantinopel Kosţanţiniye genannt, im Armenischen ist Gostantnubolis und im Hebräischen "Kuschta". Für die slawischen Völker (Russen, Serben, Slowenen und Bulgaren) hieß die Stadt Carigrad bzw. Caringrad (Stadt des Zaren bzw. Kaisers).Bis ca. 1930 gab es keine offizielle Namensform. In osmanischen Urkunden, Inschriften etc. wurde die Stadt in der Regel mit ihrer arabischen Namensform bezeichnet. Im türkischen Dialekt der Stadt hatte sich die Namensform Stambul bzw. Istanbul herausgebildet, die durch westeuropäische Aufzeichnungen bereits für das 16. Jahrhundert belegt ist. Bei „Istanbul“ handelt es sich um die türkische Abwandlung vom griechischen Istin-polin (in die Stadt). In der Spätantike und im frühen Mittelalter war jeder Person im Oströmischen Reich klar, dass man von Konstantinopel sprach, wenn man umgangssprachlich „die Stadt“ sagte, da sie mit ihren fünfhunderttausend Einwohnern und ihren mächtigen Mauern mit keiner anderen Stadt des Nahen Ostens verglichen werden konnte (man vergleiche: Wenn ein Franzose heute von der Provinz spricht, so meint er ganz Frankreich, mit Ausnahme von Paris!). Wie im antiken Rom war sie schlichtweg das Musterbeispiel einer Stadt, sie war das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum ... eben DIE STADT schlechthin. Man muss bedenken, dass Konstantinopel in der Logik von Byzanz wie vormals Rom als Zentrum der Welt galt. Reich wie Hauptstadt brauchten daher eigentlich keinen Namen, da sie einzig waren (der Kaiser sah sich nicht als Kaiser von Byzanz, sondern als Kaiser von „urbi et orbi“). Die Türken machten somit nur den Fehler, dass sie dieses umgangssprachliche Istin-polin einfach eins zu eins als Stadtname übernamen. (Stand der Forschung: Sommer 2006)
(Bei vielen anderen griechischen Städtenamen kam es zu Abwandlungen: Hadrianopolis zu Edirne, Ikonion zu Konya oder Nikomedia zu İzmit.)
Um 1930 wurde unter Atatürk Istanbul der offizielle Name der Stadt. Da die Stadt im türkischen Volksmund schon seit langem Istanbul genannt wurde, und es sich eigentlich nicht um einen eigenen Namen, sondern um eine Form von Konstantinopel handelt, war dies keine Umbenennung im eigentlichen Sinne. In allen europäischen Ländern außer Griechenland verdrängte die Bezeichnung Istanbul allmählich die Bezeichnung Konstantinopel bzw. deren Varianten.
Religionen
Überblick
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Moscheen in Istanbul Bildherkunft |
Das Stadtbild von Istanbul wird durch christliche und islamische Sakralbauten geprägt. In einigen Stadtteilen, wie zum Beispiel in Kuzguncuk, sind die religiösen Einrichtungen verschiedener Religionen dicht benachbart. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung bekennt sich zum Islam. Bedeutende religiöse Minderheiten sind die griechisch-orthodoxen Christen, die armenischen Christen und die sephardischen Juden.
Die Stadt ist Sitz des Patriarchen von Konstantinopel, zu dem einige orthodoxe Kirchen in der heutigen Türkei gehören und der als Oberhaupt der gesamten Orthodoxie anerkannt ist. Weiterhin residieren hier der Erzbischof der türkisch-orthodoxen Gemeinde, ein armenischer Erzbischof und der türkische Oberrabbiner.
Der Vorschlag einiger Fundamentalisten, die Hagia Sophia - die heute als Museum genutzt wird - wieder in eine Moschee umzuwandeln, ist in der laizistischen Türkei nicht durchsetzbar.
Muslime
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Mevlevi-Derwische in Istanbul als touristische Attraktion, April 2006 Bildherkunft |
Die Muslime sind die größte Religionsgruppe in Istanbul und spalten sich in unterschiedliche Glaubensrichtungen auf. Die meisten Muslime der Stadt sind Sunniten. Circa 15 bis 30 Prozent zählen sich zu den Aleviten und Alawiten (arabischsprachig).
Am 2. September 1925 verbot Kemal Atatürk, Gründer der Republik Türkei, die damals zahlreichen und mitgliederstarken Derwisch-Orden (Tariqas). Die meisten Anhänger des Sufismus, der islamischen Mystik, agierten anschließend im Geheimen, manche von ihnen haben noch in heutiger Zeit eine große Anhängerschaft. Um dem noch immer gültigen Verbot zu entgehen, treten diese aber meist als "Kulturvereine" auf.
Christen
Die Stadt ist traditionell Sitz des ökumenischen Patriarchen, zu dem einige orthodoxe Kirchen gehören, und Sitz eines armenischen Erzbischofs sowie des Erzbischofs der syrisch-orthodoxen (aramäischen) Gemeinde. Der Alltag der noch in Istanbul lebenden armenischen, griechischen und aramäischen Minderheiten war nach dem Ersten Weltkrieg von Diskriminierung und ständigen Repressalien geprägt. 1942 kam es zur Einführung einer ruinösen Vermögenssteuer (varlık vergisi) für Nicht-Muslime, im September 1955 unter der korrupten Regierung von Ministerpräsident Adnan Menderes zu schweren Pogromen (Pogrom von Istanbul). 1964 wurden schließlich alle Griechen ohne türkische Staatsangehörigkeit des Landes verwiesen. Die Zahl der Armenier in Istanbul umfasst daher heute nur noch etwa 60.000, die Zahl der Griechen beläuft sich auf 2000. Neben den Levantinern gibt es auch eine kleine, verstreute Anzahl von Bosporus-Deutschen.Juden
Die sephardischen Juden leben in der Stadt seit über 500 Jahren. Sie flohen im Jahre 1492 von der iberischen Halbinsel, als sie nach dem Untergang des maurischen Reiches gezwungen werden sollten, zum Christentum überzutreten. Der damals herrschende Sultan Beyazit II. (1481-1512) schickte einen großen Teil der osmanischen Flotte nach Spanien, um die sephardischen Juden zu retten. Mehr als 200.000 von ihnen, die sich nicht zum Christentum bekehren lassen wollten, flüchteten zunächst nach Tanger, Algier, Genua und Marseille, später nach Saloniki und schließlich auch nach Istanbul. Der Sultan gewährte damals über 50.000 dieser spanischen Juden Zuflucht im osmanischen Reich. In Istanbul sind die sephardischen Juden bis heute geblieben. Ihre Zahl wird auf etwa 20.000 geschätzt. Insgesamt 20 Synagogen sind in der Stadt zu finden, die wichtigste davon ist die 1951 eingeweihte Neve-Shalom-Synagoge im Stadtteil Beyoğlu. In Istanbul sitzt der türkische Oberrabbiner (aktuell Ishak Haleva).Entwicklung der Einwohnerzahlen
Die Einwohnerzahl Istanbuls stieg von 680.000 im Jahre 1927 auf 1,3 Millionen 1955. Im Jahre 1975 lebten in der Stadt 2,5 Millionen Menschen. Bis heute hat sich die Bevölkerungszahl der Megastadt auf rund zehn Millionen vervierfacht. Von den 9.797.536 Einwohnern leben 6.486.993 im europäischen Teil von Istanbul und 3.310.543 auf der asiatischen Seite (Stand 1. Januar 2005).
Etwa 70 Prozent der Bevölkerung Istanbuls sind durch Landflucht aus Anatolien, überwiegend aus Südost- und Ostanatolien zugezogen. Jedes Jahr entstehen dadurch am Stadtrand neue Gecekondus, die mit der Zeit ausgebaut werden und sich zu neuen Stadtteilen gruppieren.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1914 handelt es sich meist um Schätzungen, die je nach Forschermeinung um bis zu ± 50 Prozent variieren. Der auffällige Rückgang der Bevölkerungszahl um 1900 bis 1927 steht mit der Vertreibung der großen griechischen Bevölkerung des damaligen Konstantinopels durch die Osmanen bzw. Türken im Zusammenhang. Die Zahlen von 1927 bis 2000 sind Ergebnisse von Volkszählungen. Die Zahlen von 2005 und 2006 beruhen auf Hochrechnungen. Die Verdoppelung der Bevölkerung Istanbuls zwischen 1980 und 1985 ist auf Zuzug, natürliche Bevölkerungszunahme und auch auf administrative Maßnahmen wie beispielsweise Erweiterungen der Stadtgrenze zurückzuführen. Die Einwohnerzahlen in der folgenden Tabelle beziehen sich auf die Stadt in ihren politischen Grenzen, ohne politisch selbständige Vororte.
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Lebensqualität
Stadtbild
Zum Stadtbild gehören die typischen, in osmanischer Tradition gebauten, Holzhäuser. Durch das schnelle Wachstum der Bevölkerung wurden in den letzten Jahrzehnten in und um die Stadt zahlreiche, hohe Siedlungen gebaut.Ein Drittel der neuzugezogenen Istanbuler lebt in informellen Siedlungen (Gecekondus).
Erfolge wurden seit Mitte der 1990er Jahre bei der Lösung des Müllproblems, der Verkehrssituation und der Luftverbesserung durch den Einsatz von Erdgas erzielt. Dennoch gehören die Luft- und Wasserverschmutzung durch die zahlreichen Fabriken, Kraftfahrzeuge und privaten Haushalte und die Lärmbelastung durch den Verkehr weiterhin zu den Sorgen der Bevölkerung Istanbuls. Krankheiten wie Bronchitis und Asthma sind unter den Bewohnern der Stadt weit verbreitet. Besondere Probleme ergeben sich aus der oft direkten Nachbarschaft ärmerer Wohngebiete und der Industrie.
Freizeit und Erholung
Wegen der Verschmutzung des Meeres verschwanden in der Stadt gelegene traditionelle Badeorte allmählich, seit einigen Jahren jedoch eröffnen alte Plätze neu. Zu den beliebtesten Orten innerhalb der Stadt gehören Bakirköy, Küçükçekmece, Sarıyer und der Bosporus, außerhalb der Stadt sind es am Marmarameer die Prinzeninseln, Silivri und Tuzla sowie am Schwarzen Meer Kilyos und Şile.Die Prinzeninseln (Kızıl Adalar) sind eine Inselgruppe im Marmarameer vor den Stadtteilen Kartal und Pendik. Mit ihren Kiefern- und Pinienwäldern, hölzernen, vom Jugendstil geprägten Sommervillen aus der Wende zum 20. Jahrhundert, Pferdekutschen (Motorfahrzeuge sind nicht erlaubt) und Fischrestaurants sind sie ein beliebtes Ausflugsziel. Sie sind mit Fährschiffen und Schnellfähren (Deniz otobüsü) von Eminönu und Kartal aus zu erreichen. Von den neun Inseln sind vier besiedelt.
Şile ist ein bekannter türkischer Badeort am Schwarzen Meer, 50 Kilometer von Istanbul entfernt. Die Winde und die Wellen sind rau und die Strömungen des Schwarzen Meeres nicht ganz ungefährlich. Seit den 1980er Jahren wurden Feriensiedlungen und Hotels ausgebaut. Außerhalb von Şile sind unberührte weiße Sandstrände zu finden, die zum Verweilen einladen.
Kilyos ist ein kleiner ruhiger Badeort unweit des europäischen Eingangs des Bosporus am Schwarzen Meer. Der Ort verfügt über gute Bademöglichkeiten und wurde in den letzten Jahren unter den Einwohnern von Istanbul als Ausflugsort populär. Kilyos bietet ein Ferienresort mit (Fisch-)Restaurants und Diskotheken.
Fauna
Istanbul ist Lebensraum zahlloser wilder Katzen, die im Stadtbild allgegenwärtig sind. Die Tiere leben teilweise einzeln, teilweise auch in großen Gruppen zusammen. Sie ernähren sich von den Abfallprodukten der Großstadt, werden aber auch häufig von Menschen gefüttert. Katzen leben sowohl im europäischen als auch im asiatischen Teil der Stadt und sogar auf den Prinzeninseln. In geringerem Maße sind außerdem halbwilde Hunde anzutreffen.Wie in vielen anderen Großstädten ist die Vogelwelt vor allem durch die Stadttaube vertreten. Auf manchen Innenstadtplätzen, etwa vor der Beyazıt-Moschee oder vor der Neuen Moschee, leben erstaunlich große Populationen. Händlerinnen verkaufen Taubenfutter an Passanten. Seltener trifft man auf andere Taubenarten sowie auf den Haussperling.
Politik
Bürgermeister von Istanbul ist der Architekt Kadir Topbaş von der islamisch-konservativen AKP, einer gemäßigten Nachfolgepartei der ebenfalls islamischen Wohlfahrtspartei (RP). Er übernahm das Amt von seinem Vorgänger Ali Müfit Gürtuna (RP), der seit November 1998 Bürgermeister war. Islamische Politiker regieren Istanbul somit seit 1994, als Recep Tayyip Erdoğan (ebenfalls RP) die weltlichen Parteien bei den Kommunalwahlen besiegte. Die meisten Stimmen erhielt die RP in den Elendsvierteln von Istanbul.In seinen vier Jahren als Bürgermeister von Istanbul erlangte Erdoğan eine erhöhte Popularität. Bereits bei seinem Amtsantritt präsentierte er seine islamisch geprägte Version von einer "sauberen und anständigen" Stadt, in der unter anderem Bordelle verboten und eigene Badestrände für Frauen eingerichtet würden. Durch seine Regionalpolitik erlangte Erdoğan auch bei seinen politischen Gegnern Respekt. Während seiner Amtszeit wurden beispielsweise die notorischen Probleme mit der Wasserversorgung behoben und zusätzliche Grünanlagen geschaffen. Die früher für Istanbul typischen Müllhaufen in den Straßen verschwanden. Dispute um verschiedene Maßnahmen machten schnell spürbar, dass die RP ein religiös geprägtes, vom Koran inspiriertes Parteiprogramm hatte. Ein kompletter Umsturz der bisherigen Lebensweise in der „westlichsten“ und kosmopolitischsten Stadt des Landes ist bis heute allerdings unvorstellbar.
Städtepartnerschaften
Istanbul unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
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Rumeli Bildherkunft |
Die bekanntesten Museen in Istanbul sind der Topkapı Sarayı (der ehemalige Sultanspalast), die Hagia Sophia, die Chora-Kirche, das Archäologische Museum, das Museum für türkische und islamische Kunst, das Museum Istanbul Modern und der Dolmabahçe Sarayı, ebenfalls ein früherer Sultanspalast, der im 19. Jahrhundert im neubarocken Stil erbaut wurde.
Viele Nebengebäude der berühmten Moscheen wurden inzwischen in Museen verwandelt, die eindrucksvolle Einblicke in die Zeit der Osmanen gewähren. Es gibt auch noch weitere Kunstmuseen, bei denen es sich lohnt, sie zu besuchen. Die wichtigsten und wertvollsten Gemälde der Türkei, auch wertvolle Miniaturen sind in den Museen von Istanbul zu finden.
Bauwerke
Die ungeheuere Fülle von städtebaulich, kunsthistorisch und touristisch bedeutenden Bauwerken kann nur knapp, ausschnittsweise und exemplarisch dargestellt werden.Byzanz und christliches Konstantinopel bis 1453
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Theodosianische Landmauer Bildherkunft |
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Yerebatan Sarnıcı Bildherkunft |
Im heutigen Stadtbild Alt-Istanbuls entdeckt man immer noch die antiken Ursprünge.
Einige Plätze und Bauwerke sind in der Anlage oder als Ruinen erhalten. Nur wenige haben die Jahrhunderte nahezu unverändert überdauert.
- das Hippodrom (At Meydanı), angelegt 203 n. Chr.
- das Konstantinsforum mit dem Relikt der Konstantinssäule (Çemberli Taş, aufgestellt 328 n. Chr.)
- der Valens-Aquädukt (Bozdoğan Kemeri), gegen 368 n. Chr. vollendet
- die Theodosianische Landmauer, 424 n. Chr. vollendet
- die Seemauer am Marmarameer, 439 n. Chr. von Theodosius II. in Auftrag gegeben
- verschiedene Ehrensäulen und -bögen, z. B. der 20 m hohe Obelisk Thutmosis III. (15. Jhd. v. Chr.) aus Rosengranit, der im 4. Jhd. n. Chr. von Karnak (Ägypten) nach Konstantinopel gebracht und 390 n. Chr. auf der Spina des Hippodroms aufgestellt worden ist
- Zisternen wie der "versunkene Palast" Yerebatan Sarnıcı, 6. Jh. n. Chr.
- die Hagia Sophia (Ayasofya Camii, Kirche der Heiligen Weisheit), 537 n. Chr. geweiht
- die Pammakaristós-Kirche (Fethiye Camii), im 11. oder 12. Jh. n. Chr. gegründet
- die spätbyzantinische Chora-Kirche (Kariye Camii), in ihrer jetzigen Erscheinungsform aus dem 14. Jh.
- die Hagia Eirene, welche der Umwandlung in eine Moschee entging und als Arsenal benutzt wurde
Osmanisches Konstantinopel
Die osmanischen Sultane und ihre höchsten Würdenträger strebten sofort nach der Eroberung Konstantinopels danach, ihre Macht und ihren Glauben sichtbar zu demonstrieren, so wie das auch die christlichen Herrscher getan hatten. Die Übernahme griechischer Handwerker, griechischer Bauformen und sogar ganzer griechischer Gebäude dienten diesem Zweck. So erstaunt es keineswegs, dass der bedeutendste osmanische Architekt, Sinan, kein Türke war. Dennoch bildete sich ein eigener osmanischer Baustil heraus.Ab dem 18. Jahrhundert geriet die osmanische Architektur immer mehr unter den Einfluss westeuropäischer Stile wie Barock (Lâleli Camii), Klassizismus und Jugendstil (Kamondo Merdivenleri, Beyoğlu). Der Versuch, wenigstens äußerlich Osmanisches beizubehalten, auch wenn der Kern längst von westlichen Technologien bestimmt war, führte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem osmanischen Historismus, der noch die in die neue Zeit der Türkischen Republik hineinragende "Erste Nationale Architekturbewegung" charakterisierte.
Die osmanische Architektur zeigt sich vor allem
- in den Palästen und Residenzen
- in den Moscheen und den zugehörigen Stiftungsgebäuden, Külliyen genannt
- in den großen, mehrstöckigen Handelshäusern, Herbergen und Magazinen
- in den Basaren
- in Zweck- und Schmuckbauten
Residenzen
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Dolmabahçe Sarayı Bildherkunft |
- Der Topkapı Sarayı (Topkapi-Palast) war bis 1856 Wohnung der Sultansfamilie (Harem) und Herrschersitz (Diwan) und damit Zentrum der Macht. Dieser immer wieder umgestaltete, vielgliederige Sultanspalast liegt exponiert an der Spitze der zwischen Goldenem Horn, Bosporus und Marmarameer gelegenen Halbinsel. Er ist eine touristische Hauptattraktion des heutigen Istanbul.
- Der Dolmabahçe Sarayı (Dolmabahçe-Palast) von 1856 auf der europäischen Seite des Bosporus zeigt sinnfällig, dass die Sultane im 19. Jahrhundert auch äußerlich danach strebten, sich dem europäischen Westen anzugleichen.
Moscheen
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Yeni Cami Bildherkunft |
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Yeni Cami, Hinteransicht Bildherkunft |
Zum überkuppelten Gebetsraum gehören zudem ein umgrenzter Vorhof (avlu) und meist eine Külliye mit Medresen, z. B. genutzt als Grundschule (mektep), theologische Schule oder Ärzteschule, mit Wohnzellen der Studenten (hücre), Hospital (dar-üş-şifa), Hospiz (tabhane), Armenküche (imaret), Bibliothek (kütüphane), Karawanserei (kervansaray), Bad (hamam) und Grabbauten (türbe), manchmal auch mit einem Observatorium für glaubensrelevante Zeit- und Kalenderberechnungen (muvakkithane).
Eine Auswahl typischer Moscheen:
- aus der osmanischen Frühzeit
- Mahmut Paşa Camii - älteste erhaltene Großmoschee von 1462
- Sultan Beyazıt Camii - älteste erhaltene Sultans-Moschee von 1506
- Moscheen des Architekten (Mimar) Sinan
- İskele Camii in Üsküdar - erste von Sinan geschaffene Moschee von 1548
- Şehzade Camii - Sinans "Lehrlingsstück" von 1548
- Sultan Süleyman Camii - Sinans "Gesellenstück" von 1557
- Rüstem Paşa Camii - Stiftung eines Großwesirs, ausgestattet mit wunderbaren İznik-Fliesen, von 1561
- Piyale Paşa Camii - Sinans (?) Rückgriff auf den Ulu-Cami-Typ mit mehreren kleineren Kuppeln, vor 1578
- Nachklang
- Yeni Camii - malerisch am Goldenen Horn gelegen, Bauzeit von 1597 bis 1663
- Sultan Ahmet Camii - die berühmte "Blaue Moschee" von 1617
- Sultan Mehmet Fatih Camii - Neubau der Eroberermoschee nach einem Erdbeben 1766, Mittelpunkt einer stilbildenden Külliye
- Eyüp Sultan Camii - Moschee mit dem Grab von Mohammeds Bannerträger, bedeutendes spirituelles Heiligtum des Islam, gegründet 1458, Neubau in eher tradtionellem Stil von 1798-1800
- Osmanischer Barock
- Nuru Osmaniye Camii - kühner Kuppelbau aus ursprünglich weißem Marmor mit halbrundem Vorhof, von 1755
- Lâleli Camii - 1763 fertiggestellt, nach Erdbeben 1783 erneuert, effektvolle Barockmoschee mit kleinem Basar im Untergeschoss
- Nusretiye Camii, Moschee für die Soldaten der einst nebenan gelegenen Kasernen, von 1826
- Dolmabahçe Camii - unmittelbar am Ufer des Bosporus, Teil der gleichnamigen Palastanlage von 1853
Basare und Handelshäuser
- der große Gedeckte Basar (Kapalı Çarşı), der Ägyptische Basar (Mısır Çarşısı) und der Bücherbasar (Sahaflar Çarşısı)
- der Valide Hanı und der Rüstem Paşa Hanı.
Zweck- und Schmuckbauten
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Galatabrücke und Galataturm Bildherkunft |
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Der Kız kulesi bei Nacht Bildherkunft |
- Bäder (hamam)
- Çemberlitaş-Hamam in Alt-Stambul
- Galatasaray-Hamam in Beyoğlu
- Brunnen
- Reinigungsbrunnen (şadırvan) innerhalb eines Moscheevorhofes (avsu), z. B. der achteckige Brunnen der Yeni Cami
- Brunnenhaus (sebil), z. B. der Valide Sultan Turhan Hadice Sebili bei der Yeni Cami
- Laufbrunnen (çeşme), z. B. der Brunnen von 1906 am deutschen Generalkonsulat
- Ein Kuriosum ist der vom deutschen Kaiser Wilhelm II. gestiftete Brunnen auf dem Hippodrom
- Türben
- Mausoleen verschiedener Mitglieder der Sultansfamilien und hoher Würdenträger bei der Süleymaniye Camii, der Hagia Sophia und bei der Eyüp Camii
- Militäranlagen
- Selimiye-Kaserne in Üsküdar
- Fortifikationen
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Rumeli Hisarı Bildherkunft |
- Yedikule („Burg der sieben Türme“) am Südende der Landmauer
- Rumeli Hisarı und Anadolu Hisarı am Bosporus
- Türme
- Galataturm
- Beyazıtturm (Seraskerturm)
- Leanderturm (Kız kulesi, „Mädchenturm“) auf einer Bosporusinsel vor Üsküdar
- Brücken
- alte Galatabrücke, zwischen 1845 und 1912 mehrmals umgebaut, jetzt ersetzt und verschoben
- Bahnhöfe
- Sirkeci Garı, der europäische Kopfbahnhof
- Haydarpaşa Garı - der asiatische Kopfbahnhof
- Wohngebäude
- Straßenzüge mit meist mehrstöckigen Holzhäusern findet sie man z. B. noch in Fatih und in Üsküdar
- Sommervillen aus Holz (Yali) an beiden Seiten des Bosporus, in jüngerer Zeit teilweise gut renoviert
- Mietshäuser mit Geschäften und Handwerksbetrieben im Untergeschoss entstanden nach europäischen Vorbildern vor allem im 19. Jhd., z. B. in Beyoğlu
- Botschaftsgebäude in Beyoğlu, heute meist Konsulate
- Kirchen und Synagogen
Konstantinopel / Istanbul vom Zerfall des Osmanischen Reiches bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg
Erste Nationale Architekturbewegung (1912-1929)
Bis zum Ende der 20er Jahre stand die Architektur der Republik noch ganz im Bann einer bereits nach dem 1. Weltkrieg begonnenen Phase, die man "Erste Nationale Architekturströmung" nannte. In dieser Phase führten türkische Architekten wie Kemalettin Bey den Historismus fort, der sich im späten 19. Jahrhundert vor allem mit der ornamentalen Außengestaltung von Gebäuden an seldschukischen und osmanischen Vorbildern orientiert hatte.- Beşiktaş İskelesi (Schiffsanlegestelle), 1913, Architekt Ali Talat
- Haydarpaşa İskelesi, 1915, Architekt Vedat Tek
- Vakıf Hanı in Eminönü, 1912-26, Architekt Kemalettin Bey
- Hotel Merit Antique in Lâleli, 1912-22, Architekt Kemalettin Bey
Zweite Nationale Architekturbewegung (1940-1950)
Als Entwickler der "Zweiten Nationalen Architekturbewegung" gilt Bruno Taut (1880-1938). Er forderte als Leiter der Architekturabteilung an der Akademie der Schönen Künste in Istanbul und Chef der Bauabteilung im Unterrichtsministerium in Ankara eine genaue Analyse des Baustils der osmanischen Zeit und davor. Auf dieser Grundlage sollte der Modernismus überwunden und ein eigener türkischer Baustil gefunden werden.
- İstanbul Ünivertesisi, Fen Fakültesi, 1942
Pluralismus der Baustile ab etwa 1960
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Das moderne Istanbul Bildherkunft |
Die Istanbuler Baukunst der letzten Jahrzehnte ist geprägt von einem heterogenen Stilgemisch, das von der Sinan nachgebildeten Moschee bis zu Hochhäusern mit internationalem Aussehen, von altertümelnden Hotels bis zu modernsten Wohnvierteln vielfältigste Aspekte bietet. Jede nur denkbare architektonische Anregung wird aufgenommen. Istanbul ist damit zu einem Experimentierfeld heutiger Architektur geworden.
- Bauwerke des Architekten Sedad Hakkı Eldem im "türkischen" Stil
- Sosyal Sigortalar Külliyesi (1970),
- Atatürk Kütüphanesi (1976)
- Koç Holding A.S. Nakkaştepe Tesisleri (1986)
- Hochhäuser (Bestand im Oktober 2005: 2.110, statistische Angaben nach Emporis 10/2005)
- Hotel InterContinental in Beyoğlu, Höhe 87 m, fertiggestellt 1968
- Barbaros Plaza in Levent, zwei Hochhäuser, Höhe 80 m, fertiggestellt 1987
- Yapı ve Kredi Bankası in Levent, Höhe 120 m, fertiggestellt 1995
- Işbank Tower 1 in Beşiktaş, Höhe 181 m, fertiggestellt 2000
- Sun Plaza in Şişli, Höhe 147 m, fertiggestellt 2005
- Brücken
- Boğaziçi Köprüsü, 1. Bosporusbrücke, eröffnet 1973
- Haliç Köprüsü (Fatih Köprüsü), Autobahnbrücke über das Goldene Horn, eröffnet 1974
- Fatih Sultan Mehmet Köprüsü, 2. Bosporusbrücke, eröffnet 1988
- Galata Köprüsü, Neubau von 1992
- Fernsehtürme
Denkmalschutz
Das erste systematische Denkmalschutzprojekt in Istanbul wurde gegen Ende des Ersten Weltkrieges von der Stadtverwaltung initiiert, nachdem in den Kriegswirren Brände und Plünderungen zu Zerstörungen bedeutender Denkmäler geführt hatten. Das Projekt wurde 1917-18 u.a. vom deutsch-türkischen Kunsthistoriker und Journalisten Friedrich Schrader geleitet.
Seit den sechziger Jahren hat sich besonders Çelik Gülersoy um den Istanbuler Denkmalschutz verdient gemacht. Er hat zahlreiche kunsthistorisch bedeutende Bauwerke der Stadt sichern lassen und mit der "Istanbul Library" eine wichtige Sammlung von Schrifttum über die Geschichte Istanbuler Baudenkmäler anlegen lassen.
Die gesamte Altstadt von Istanbul gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Sport
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Zudem findet das Uefa Cup Finale 2008/2009 im Şükrü-Saraçoğlu-Stadion Bildherkunft |
Fußball
Istanbul ist Heimat von unzähligen Fußballvereinen; darunter sind drei Erstliga-Vereine: Fenerbahçe SK, Galatasaray SK, Beşiktaş JK
- Fenerbahçe Istanbul wurde seit 1959 16 mal türkischer Landesmeister und gewann im Jahre 1967 Balkan-Pokal. Die Heimspiele der Mannschaft finden im Stadion Fenerbahçe Sükrü Saraçoğlu im Stadtteil Kadıköy statt. Es bietet Platz für 52.500 Zuschauer. Trainer des türkischen Erstligisten ist seit Sommer 2006 Zico aus Brasilien.
- Galatasaray Istanbul wurde seit 1959 16 mal türkischer Landesmeister und gewann im Jahre 2000 den UEFA-Pokal und den UEFA Super Cup. Der Verein spielt im Ali Sami Yen Stadion mit einer Kapazität von knapp 25.000 Plätzen. Galatasaray SK trägt seine internationalen Spiele im Atatürk-Olympiastadion aus. Das Stadion wurde 2004 als Fünfsternestadion ausgezeichnet und ist das zweitgrößte Fußballstadion in Europa. Trainer des türkischen Erstligisten ist seit 2005 Eric Gerets aus Belgien.
- Beşiktaş Istanbul ist der älteste türkische Fußballverein (1903). Der 13malige Meister trägt seine Heimspiele im İnönü-Stadion im Stadtteil Beşiktaş aus. Es hat ein Fassungsvermögen von 36.000 Plätzen.Trainer des türkischen Erstligisten ist seit 2005 Jean Tigana aus Frankreich.
Weitere Sportarten
Auch Basketball und Volleyball sind sehr populär. Es bestehen mehrere professionelle Klubs - im Basketball Efes Pilsen Istanbul und Fenerbahçe Ülkerspor sowie im Volleyball Eczacıbaşı Istanbul und Vakıfbank Istanbul - die in ihren eigenen Schulen die Spieler der Zukunft ausbilden.
Golf, Schießen, Reiten und Tennis gewinnen immer mehr an Bedeutung, werden aber überwiegend von Ausländern und wohlhabenden Einheimischen betrieben.
Für Aerobic, Bodybuilding und Gerätegymnastik stehen zahlreiche Fitnessstudios zur Verfügung.
Paintball gehört zu den neuen Sportarten, ist aber schon in zwei großen Klubs in der Nähe von Istanbul vertreten.
Fernöstliche Sportarten wie Aikido und Yoga sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Es gibt mehrere Zentren in der Stadt, wo sie ausgeübt werden können.
Kulinarische Spezialitäten
In den zahlreichen Restaurants und Lokalitäten in Istanbul werden dem Gast Speisen aus internationaler und einheimischer Küche serviert.
Einheimische Küche bedeutet hierbei die Küchen aller traditionell in Istanbul lebenden Völker und Sprachgruppen, also z. B. der Türken, Kurden, Kaukasusvölker, Griechen und Juden. Selten wird auch eine historische osmanische Küche angeboten.
Kulinarische Spezialitäten bilden zudem typische Produkte, die in Istanbul hergestellt werden und eine besondere Ausprägung oder Geltung haben, z. B. Süßigkeiten, Getränke oder frisch gerösteter Kaffee.
Letztlich muss man aber feststellen, dass es keine originären Istanbuler Spezialitäten gibt, die nicht auch anderswo angeboten werden. Die Besonderheit der kulinarischen Spezialitäten Istanbuls liegt eher im Ambiente und der einmaligen Umgebung der Restaurants, Lokantas und Cafés sowie der Orte, wo die Spezialitäten zu erwerben sind.
Die große kulinarische Vielfalt wird allerdings bedroht durch eine "Internationalisierung" minderer Art wie z.B. die Ausbreitung von Fastfoodlokalen, wozu neben den amerikanischen Ketten auch die aus Europa reimportierten Dönerbuden gehören.
Dem Touristen typisch erscheinende und inzwischen auch bei den Istanbulern beliebte Produkte wie z. B. der synthetisch aromatisierte Apfeltee, der mit dem ursprünglichen türkischen Apfeltee wenig gemein hat, zeigen, dass Traditionelles recht schnell durch Neues verdrängt werden kann.
Osmanische Küche wird in Üsküdar und Kadıköy in ein paar Restaurants angeboten.
Koschere jüdische Küche findet man in Beyoğlu und im alten Stambul, in feiner Ausprägung z. B. im Restaurant des Hotels Merit Antique.
Istanbuler Produkte, die eine besondere Ausprägung oder Geltung haben:
Lokum, ein süßes Konfekt aus Zucker (ursprünglich Honig), Stärkemehl (ursprünglich Weizenmehl),Pistazien, Mandeln, Nüssen und anderen Zutaten hergestellt. Die traditionelle Firma Hacı Bekir in Eminönü z. B. produziert 18 Lokumsorten, z. B. angereichert mit Extra-Pistazien (zweimal geröstete Pistazien), mit Rosenaroma, mit Mastix, mit Kaffee, mit Zimt oder mit Ingwer.
Boza, ein alkoholisches Getreidegetränk aus Weizen oder Hirse, z. B. Vefa bozacısı aus der Katip Çelebi Cad. No:104/1 in der Nähe der Süleymaniye Camii. Mäßiger Bozagenuss ist nach einem islamischen Rechtsgutachten (fetvâ) nicht verboten (nicht haram). Boza wird vor allem im Winter getrunken.
Kokorec, gegrillte oder gebratene Innereien. Populär sind die Kokorec-Lokale im Balikpazari, einer Gasse, die von der Istiklal Caddesi im Stadtteil Beyoglu abgeht. Sampiyon Kokorec dort hat Verehrer in der ganzen Türkei.
Einkaufen
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Im Großen Basar Bildherkunft |
Basare und Märkte
- Der Große Basar (Kapalı Çarşı) ist nahezu das gesamte Jahr über täglich geöffnet. Nur im Ramaḍān (türkisch Ramazan) bleibt er sonntags geschlossen. In ihm kann man die Atmosphäre des historischen Istanbuls erleben. Er ist vollständig überdacht und beherbergt viele Hans, Hallen, Straßen und verwinkelte Gassen, in deren Geschäften verschiedene Waren wie Antiquitäten, Teppiche, Schmuck, Keramik und anderes verkauft werden.
- Ein weiterer großer Markt in Istanbul ist der Ägyptische Basar (Mısır Çarşısı). Er wurde im Jahre 1660 auf Anweisung der Mutter des Sultans Mehmed IV. (1642-1693) errichtet. Dort wird wie in früheren Zeiten mit Gewürzen, Obst, Gemüse und Tieren gehandelt.
- Im Dreieck zwischen Großem Basar, Ägyptischem Basar und der Süleymanye Camii findet man eine Unzahl von Geschäftsstraßen und -gassen mit Verkaufsständen, offenen Läden, Manufakturen, Hans und Pasaj genannten Kleinkaufhäusern. Diese Straßen tragen wie in den mittelalterlichen Städten Europas noch die Namen der ehemals hier produzierenden und handelnden Berufsstände.
- Der Balık Pazarı in Beyoğlu ist ein großer Fischmarkt mit riesiger Auswahl. Aber auch Obst und Gemüse sowie Meze und Rakı werden hier angeboten.
- Straßenhändler sind überall unterwegs; so die Verkäufer von Getränken, von Sesamkringeln (Simit) und allem erdenklichen Krimskrams.
Moderne Geschäfte internationalen Zuschnitts - darunter auch eine deutsche Buchhandlung - findet man vor allem in den Bezirken Beyoğlu, Etiler oder Levent.
Zu den wichtigsten modernen Einkaufszentren Istanbuls gehören
- im europäischen Teil
- das vollklimatisierte Carousell in Bakırköy mit mehreren Kaufhäusern, Boutiquen und verschiedenen Restaurants
- das Akmerkez im Bezirk Etiler mit zahlreichen Filialen aller bekannten Marken, einer großen Auswahl an Boutiquen, einem Vergnügungszentrum mit Spielhallen, Kinos, Restaurants und Fastfood-Ketten
- die Einkaufszentren Metro City und [Kanyon] in Levent
- im asiatischen Teil
- das Capitol in Kadıköy (asiatischer Teil) mit vielen hochwertigen Läden, gastronomischen Einrichtungen und Kinos.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
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Geschäftsviertel Etiler Bildherkunft |
Die Wirtschaft in Istanbul verzeichnete in den letzten Jahren einen Aufwärtstrend. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs seit 1980 um durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr. Die Asienkrise zwischen Juli 1997 und Anfang 1998 und die Krise in Russland zwischen August 1998 und Mitte 1999 war in allen Bereichen, besonders beim Export, zu spüren und zeigte negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Als trotz dieser Belastung etwa Mitte 1999 eine langsame Gesundung der Wirtschaft Istanbuls zu beobachten war, verursachte nach der Krise in Russland das Erdbeben vom 17. August 1999 mit Epizentrum bei Kocaeli östlich der Stadt den zweiten großen ökonomischen Schock. Neben den durch die Katastrophe verursachten Kapitalausfällen und den menschlichen Verlusten war auch ein Rückgang des BIP von etwa ein bis zwei Prozent zu verzeichnen.
Istanbul ist heute der beherrschende Markt und Umschlagplatz der Türkei. Das von Dienstleistungen beherrschte Wirtschaftsleben dominieren Börse, Großhandel, Verkehrs-, Bank-, Presse- und Verlagswesen. Es gibt mehrere Basare sowie moderne Geschäftsstraßen im westlichen Stil. Die handwerklichen und industriellen Betriebe produzieren vor allem Textilien und Nahrungsmittel. Daneben sind noch Leder- und Kunstlederwaren sowie keramische Erzeugnisse von Bedeutung. Auch der Bau von Bussen und Traktoren sowie Dieselmotoren ist ein bedeutender Wirtschaftszweig. Entlang dem Bosporus und dem Marmarameer sind neue Anlagen für die Industrie entstanden. Türkische Investoren und Investoren aus aller Welt machten und machen Istanbul zu einer bedeutenden Wirtschaftsmetropole.
Einer der wichtigsten Wirtschaftzweige ist der Fremdenverkehr: Das Angebot an Hotels ist groß, von stilvollen Luxusherbergen bis zu preiswerten Etablissements ist alles vorhanden. Istanbuls geschichtliche Bauwerke, sein kosmopolitischer Charme, sein viele Klischees befriedigender Orientalismus, sein aufstrebender Internationalismus und sein reiches Kulturleben ziehen viele ausländische und inländische Touristen an.
Verkehr
Fernverkehr
Die Stadt ist ein bedeutender Knotenpunkt im nationalen und internationalen Fernverkehr.Flugverkehr:
Istanbul verfügt über zwei internationale Flughäfen: Der größere ist der Atatürk International Airport am Rande des europäischen Teils der Stadt bei Yeşilköy, 24 Kilometer westlich der Stadtmitte, der modernere ist der Flughafen Sabiha Gökcen, 45 Kilometer östlich des Stadtzentrums.
Eisenbahnverkehr:
Der Bahnhof Sirkeci ist Endhaltestelle für alle Eisenbahnen auf der europäischen Seite. Im Fernverkehr fahren nur drei Züge täglich: der erste nach Bukarest (mit Kurswagen nach Sofia in Bulgarien), der zweite bis kurz vor die griechische Grenze (mit Kurswagen nach Phytion, wo Anschluss nach Thessaloniki besteht). Der dritte ist ein Nachtzug bis Thessaloniki in Griechenland. Jenseits des Bosporus am Bahnhof Haydarpaşa fahren mehrmals täglich Züge nach Ankara, seltener zu anderen Zielen in Anatolien, und einmal wöchentlich nach Teheran sowie Damaskus. Die beiden Bahnhöfe sind per Fähre verbunden; über den Bosporus führt keine Eisenbahnstrecke, ein Tunnel ist jedoch im Bau.
Straßenverkehr:
Von Istanbul aus fahren Busse in alle wichtigen Städte und Regionen des Landes. Der Busbahnhof Esenler im europäischen Teil der Stadt ist der größte Busbahnhof Europas und einer der wichtigesten Verkehrsknotenpunkte des Landes und Südosteuropas.
Das Autobahnnetz um Istanbul ist sehr gut ausgebaut und wird stetig erweitert. Es führen Autobahnen nach Ankara beziehungsweise Edirne und es gibt zwei Ringautobahnen. Den Bosporus überqueren die Bosporus-Brücke und die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke.
Schiffsverkehr:
Der Hafen Istanbuls ist der wichtigste des Landes. Der alte Hafen am Goldenen Horn dient vornehmlich der Personenschifffahrt. Linienverkehr besteht nach Haifa und Odessa.
Stadt- und Nahverkehr
Straßennetz
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Schienengebundenes ÖPNV-Netz Bildherkunft |
Der innerstädtische Verkehr leidet immer noch unter dem osmanischen Aufbau der Stadt und ihrer in sich geschlossenen Quartiere. Die Gebäude eines osmanischen Stadtteils (mahalle) gruppierten sich fast konzentrisch meist um eine Freitagsmoschee. Wenige öffentliche Zufahrten (Tarîk-i âmm) und enge "Privat"-Straßen (Tarîk-i hâss), oft Sackgassen, bestimmten das labyrinthische Bild. Durchgangsstraßen fehlten. Diese Quartiere waren nur lose miteinander verbunden.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mit internationaler Beratung im alten Istanbul breite Straßen und weite Plätze für den modernen Verkehr geschaffen. Eine Hauptachse bildete dabei eine auch heute noch wichtige Durchgangsstraße von Sultan Ahmet bis jenseits der Landmauer, die sich bewusst am konstantinischen Straßensystem orientierte. Ähnliche Verhältnisse herrschten in den asiatischen Stadtteilen. Offenere Straßenzüge bestimmten dagegen von jeher das genuesisch geprägte Pera oder Galata im heutigen Beyoğlu.
Inzwischen wurden im gesamten Stadtgebiet großzügige Binnen- und Durchgangsstraßen sowie Verbindungsstraßen zu den Stadtteilen an der Peripherie geschaffen, wobei alte Bausubstanz weichen musste.
Straßenverkehr
Im innerstädtischen Verkehr spielen zudem Busse, Sammeltaxen (Dolmuş), Taxen und private PKWs eine wichtige Rolle. Die gelben Taxen stellen einen großen Anteil am Gesamtverkehr. Da nur wenige Schienenstrecken existieren, tragen die Stadtbusse die Hauptlast des öffentlichen Nahverkehrs. An wichtigen Knotenpunkten, etwa in Taksim, Eminönü oder Beyazıt, bestehen regelrechte Busbahnhöfe. Taksim ist außerdem der wichtigste innerstädtische Endpunkt für Dolmuş-Linien.Den Warentransport übernehmen Lastkraftwägen aller Größen. Ab und zu sieht man noch einen Lastenträger (Hamal), besonders auf den Treppen der Einkaufsstraßen zwischen Großem Basar und Galatabrücke.
Brücken und Fähren
Die europäischen Stadtteile werden über das Goldene Horn durch die Galatabrücke (Neubau von 1992), die Atatürk-Brücke und die Haliç-Brücke (Fatih-Brücke), über die eine Umgehungsautobahn verläuft, miteinander verbunden.Ein reger Verkehr herrscht zwischen den europäischen und den asiatischen Stadtteilen. Autofähren und Passagierschiffe queren den Bosporus in dichtem Taktverkehr. Die wichtigsten Fähranleger sind Eminönü, Karaköy und Besiktaş auf europäischer sowie Üsküdar, Haydarpaşa und Kadıköy auf asiatischer Seite.
Für den Kraftfahrtverkehr existieren zwei Hängebrücken, die 1973 eröffnete Bosporus-Brücke mit 1074 Meter Länge und die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke mit 1090 Meter Länge, die 1988 dem Verkehr übergeben wurde. Beide Brücken werden auch von Stadtbus- und Dolmuşlinien genutzt.
Schienenverkehr
Das Straßenbahn- und U-Bahn-System werden nach und nach ausgebaut. Allerdings ist Istanbul weit davon entfernt, ein geschlossenes, übersichtliches Nahverkehrssystem zu besitzen. Die Linien ergänzen einander nur selten. Die Linien sind meist darauf ausgelegt, Arbeiter von den Vororten ins Zentrum zu bringen. Andererseits fehlen noch Verbindungen zwischen verschiedenen zentrumsnahem Stadtteilen.Die wichtigsten schienengebundenen Verkehrsmittel sind:
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Çağdaş Tramvay Bildherkunft |
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Moda Tramvay Bildherkunft |
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Die Anlage des Tünel Bildherkunft |
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Nostaljik Tramvay Bildherkunft |
- die Banliyö Trenleri (Vorortzüge) der türkischen Staatsbahn TCDD. Diese ziehen sich auf beiden Seiten des Bosporus am Marmarameer entlang und verbinden so die dort gelegenen Küstenorte mit den Istanbuler Innenstadtbahnhöfen Sirkeci auf der europäischen (Streckenlänge 30 km) und Haydarpaşa auf der asiatischen Seite (Streckenlänge 44 km). Die Geburt der Vorortzüge fand auf europäischer Seite mit der Streckeneröffnung von Küçükçekmece nach Yedikule am 4. Januar 1871 statt. Hier erfolgten dann die Verlängerungen von Küçükçekmece nach Halkali am 22. April 1872 und von Yedikule zum Endbahnhof Sirkeci am 27. Juli 1872. Die Eröffnung der asiatischen Strecke fand am 22. September 1872 auf dem Abschnitt Pendik – Feneryolu statt. Am 1. Januar 1873 wurde dann stadtauswärts nach Gebze und am 1. Januar 1873 stadteinwärts bis zum Endbahnhof Haydarpaşa verlängert. Derzeit bestehen Planungen, die darauf abzielen, eine Verbindung der beiden Teilsysteme durch einen Bosporus-Tunnel zu erreichen (das sog. Marmaray Projesi). Hiermit wären dann auch die beiden stadtseitigen Bahnhöfe Sirkeci und Haydarpaşa miteinander verbunden.
- die Metro zwischen Taksim und 4. Levent wurde am 16. September 2000 eröffnet. Die derzeit 8,4 km lange Strecke soll in beiden Richtungen noch Verlängerungen erhalten. Derzeit ist die Verbindung von Taksim über das Goldene Horn nach Yenikapı im Bau, sie soll 2007 eröffnet werden.
- die Hafif Metro ("Leicht-Metro") bietet eine schnelle Verbindung von Aksaray zum Flughafen und zum Otogar (Busbahnhof) in Esenler. Die Eröffnung des mittlerweile 19,9 km langen Systems fand am 11. März 1989 auf dem Abschnitt Aksaray – Kartaltepe - Kocatepe statt. Von dort ging es weiter über den Otogar mit einer (zukünftigen) Stichstrecke nach Esenler (24. Dezember 1989) und über die Hauptstrecke weiter nach Zeytinburnu (31. Januar 1994), nach Bakırköy-Incirli (7. März 1995), nach Yenibosna (25. August 1995) und schließlich bis zum heutigen Endpunkt Havalimanı (Flughafen) (20. Dezember 2002).
- die Çağdaş Tramvay (moderne Straßenbahn), die quer durch das historische Istanbul führt (Streckenlänge 14,3 km). Die Eröffnung fand am 13. Juni 1992 auf dem Abschnitt Beyazıt – Yusufpaşa statt. Mehrere Streckenerweiterungen in Folge brachten Verlängerungen zum Bahnhof Sirkeci (10. Juli 1992), zur Haltestelle Topkapı direkt hinter der alten Stadtmauer 29. Dezember 1992 und von dort weiter in den Stadtteil Zeytinburnu (31. Januar 1994). Die Verlängerung vom Bahnhof Sirkeci nach Eminönü (20. April 1996) und dann weiter nach Kabataş brachten dann auch den Anschluss über die neue Galatabrücke an die Stadtteile nördlich des Goldenen Horns. Seit dem 18. Mai 2006 findet (vorerst nur im Testbetrieb) auch Verkehr von Zeytinburnu weiter nach Bağcılar statt.
- der Tünel zwischen Karaköy und dem Tünel-Platz (Tünel Meydanı) im auf dem Hügel gelegenen Stadtteil Beyoğlu. Diese 574 Meter lange unterirdische Standseilbahn, die am 12. Januar 1875 eröffnet wurde, zählt zu den ältesten Untergrundbahnen der Welt.
- die Füniküler Kabataş–Taksim, die vom am Bosporus gelegenen Kabataş zum Taksim-Platz hinaufführt. Diese hochmoderne, unterirdisch verlaufende Standseilbahn wurde am 30. Juni 2006 eröffnet und verbindet die etwa einen halben Kilometer voneinander entfernten Endpunkte in 110 Sekunden.
- die Moda Tramvay ist eine am 1. November 2003 wiedereröffnete Straßenbahn zwischen Kadıköy und Moda im asiatischen Teil der Stadt. Es handelt sich um eine nur in einer Richtung betriebene, 2,6 Kilometer lange Ringstrecke, die einen eindrucksvollen Parcours durch den hügeligen und mit engen Straßen durchzogenen Stadtteil verfolgt. Die Strecke wird mit alten, aus der DDR stammenden Straßenbahnen vom Typ Gotha betrieben.
- die Nostljik Tramvay ist eine 1,6 Kilometer lange, historische Straßenbahn, die in der ehemaligen Pera-Straße und heutigen İstiklâl Caddesi im Stadtteil Beyoğlu zwischen dem Tünel-Platz und dem Taksim-Platz verkehrt. Der mit historischen Fahrzeugen durchgeführte Betrieb wurde am 12. April 1990 aufgenommen.
Bildung und Forschung
Istanbul beherbergt zahlreiche Universitäten, Hoch- und Fachschulen, Gymnasien, Forschungsinstitute und Bibliotheken.
Die bedeutendsten Universitäten sind die im Jahre 1453 gegründete Istanbul-Universität (İstanbul Üniversitesi), die Technische Universität Istanbul (İstanbul Teknik Üniversitesi, 1773), die Bosporus-Universität (Boğaziçi Üniversitesi, gegründet 1863 als Robert College, ehemals die amerikanische Universität in der Stadt, in der Englisch auch heute noch Lehrsprache ist), die Marmara-Universität (Marmara Üniversitesi, 1883), die im Jahre 1911 eröffnete Technische Universität Yıldız (Yıldız Teknik Üniversitesi) und die 1996 neu eröffnete Fatih-Universität (Fatih Üniversitesi).
Weitere wichtige Hochschulen in Istanbul sind die Bahçeşehir-Universität, die Beykent-Universität, die Deniz Harp Okulu (Marinekriegsschule), die Doğuş-Universität, die Galatasaray-Universität, die Haliç-Universität, die Hava Harp Okulu (Schule der Luftwaffe), die Işık-Universität, die Istanbul-Bilgi-Universität, die Istanbul-Kültür-Universität, die Istanbul-Ticaret-Universität, die Kadir-Has-Universität, die Koç-Universität, die Maltepe-Universität, die Mimar-Sinan-Universität für bildende Künste (Mimar Sinan Üniversitesi), die Okan-Universität, die Sabancı-Universität und die Yeditepe-Universität.
Zur Hochschulreife weiterführende Schulen
Allgemeinbildende weiterführende Schulen:
- klassische staatliche und private türkischsprachige Gymnasien, wie das Galatasaray-Gymnasium in Beyoğlu
- fremdsprachige staatliche Gymnasien, z.B. das İstanbul Lisesi in Cağaloğlu
- fremdsprachige private Gymnasien, z.B. das Özel Alman Lisesi (Deutsche Schule Istanbul) in Beyoğlu
- Anadolu Lisesiler („Anatoliengymnasien“), ursprünglich für die aus dem Ausland heimgekehrten türkischen Kinder eingerichtet, wie z.B. das Üsküdar Anadolu Lisesi mit Deutsch als erster Fremdsprache und Fachunterricht auf Deutsch
Berufsbildend-technische weiterführende Schulen:
- islamisch ausgerichtete Imam-Hatip-Schulen, z.B. das İstanbul İmam Hatip Lisesi
- Berufsfachoberschulen
Forschungsanstalten
Das Marmara-Forschungszentrum (TÜBİTAK Marmara Araştırma Merkezi - TÜBİTAK MAM) in Gebze ist mit rund 650 Forscherinnen und Forschern die größte außeruniversitäre Forschungsstätte in der Türkei. Es umfasst die Institute für Informationstechnologien, Energieforschung, Nahrungsmittelforschung, Chemie- und Umweltforschung, Materialforschung, sowie Erd- und Meereswissenschaften. An das Forschungszentrum angeschlossen ist außerdem ein Technologiepark.
Bibliotheken (Auswahl)
- Nationale Bibliothek Beyazıt (Beyazıt)
- Süleymaniye-Bibliothek (Beyazıt)
- Istanbuler Çelik-Gülersoy-Bibliothek (Sultanahmet)
- Bibliothek des Topkapı-Palastes (Sultanahmet)
- Bibliothek des Archäologischen Museums (Sultanahmet)
- Kadın Eserleri Kütüphanesi (Bibliothek der Frauenwerke, Haliç)
- Atatürk-Bibliothek (Taksim)
- Bibliothek des Goethe-Instituts (Beyoğlu)
- American Library (Tepebaşı)
- Bibliotheken der Universitäten
Söhne und Töchter der Stadt
Aus Istanbul stammen viele Kaiser, Könige und Sultane, Dichter und Denker sowie viele andere historisch wichtige Personen.
Siehe auch: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Istanbul.
Literatur
Einen für Ausländer unterhaltsamen Einblick in das Alltagsleben in Istanbul geben die im List-Verlag erschienenen Kriminalromane der englischen Autorin Barbara Nadel mit der Hauptfigur des Kommissars Cetin İkmen und seines Kollegen Süleyman.
Wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Werke
- Wolfgang Müller-Wiener: Bildlexikon zur Topographie Istanbuls. Byzantion - Konstantinupolis - Istanbul bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts, Tübingen 1977. ISBN 3-8030-1022-5 (Standardwerk)
- Heinz Jürgen Sauermost, Wolf-Christian von der Mülbe: Istanbuler Moscheen, München 1981, ISBN 3-7654-1830-7
- John Freely; Hilary Sumner-Boyd: Istanbul : ein Führer, 3., durchges. Aufl., München 1986, ISBN 3-7913-0098-9
- Wolfgang Müller-Wiener: Die Häfen von Byzantion - Konstantinopolis - Istanbul., Tübingen, 1997, ISBN 3-8030-1042-X
- Refik Turan, Horst Nusser, Susi Mayer: Istanbul als antike und islamische Stadt, 2., erw. und erg. Aufl., München 1990, ISBN 3-86120-051-1
- Dogan Kuban: Istanbul - an urban history : Byzantion, Constantinopolis, Istanbul, Istanbul 1996, ISBN 975-7306-20-7
- Stéphane Yerasimos: Konstantinopel, Istanbuls historisches Erbe, Köln 2000, ISBN 3-8290-1896-7
- Klaus Kreiser: Istanbul : ein historisch-literarischer Stadtführer, München 2001, ISBN 3-406-47191-9
- Hendrikje Kilian, Vera Trost: Historische Fotografien aus Istanbul, Heidelberg 2001, ISBN 3-926318-91-0
- Steven Runciman: Die Eroberung von Konstantinopel 1453, 5. Aufl., München 2005, ISBN 3406025285
Istanbul in Romanen und Erzählungen türkischer Schriftsteller
- Metin Cacan: Cholera Blues, Berlin 2003, ISBN 393559738X
- Leyla Erbil: Eine seltsame Frau, Zürich 2005, ISBN 3293100015
- Yaşar Kemal: Auch die Vögel sind fort, Zürich 1994 ISBN 3293200451
- Demir Özlü: Der Beginn einer Liebe, Frankfurt 2002, ISBN 393553504X
- Orhan Pamuk: Rot ist mein Name, Frankfurt 2003, ISBN 3596156602
- Orhan Pamuk: Das schwarze Buch, Frankfurt 1997 ISBN 3596129923
- Orhan Pamuk: Istanbul, London 2005, ISBN 0571227538
- Elif Shafak: Spiegel der Stadt, Frankfurt 2004, ISBN 3935535066
- Ahmet Ümüt: Nacht und Nebel, Zürich 2005, ISBN 3293100023
- Kaan Arslanoglu: Charaktere, Münster 2000, ISBN 3897716410
Weblinks
- Offizielle Internetpräsenz der Stadt Istanbul
- Istanbul.com
- Fotos von Stadtteilen
- Weiterführende Informationen zu Istanbul
- Istanbul - Stadt der Zukunft
Siehe auch
| Link=Wikipedia:Lesenswerte Artikel} | Dieser Artikel wurde in die Liste der Lesenswerten Artikel aufgenommen. |
als:Istanbul jbo:konstantinupol scn:Istanbul simple:Istanbul
Diskussion der Autoren über den Artikel: Istanbul
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Erdbeben
Ich bin der Meinung, die in den Text eingefügte Meldung über die Bombenattentate in 2003 gehört nicht hierher. Wenn man bemerkenswerte Ereignisse der jüngeren Vergangenheit einbringen wollte, dann müßte genauso das letzte schwere Erdbeben, das wesentlich mehr Unglück für die Bevölkerung gebracht hat, erwähnen Zur Beschreibung der Stadt tragen solche Unglücksmeldungen aber nichts bei. Darf ich mutig sein und löschen?Pm 19:43, 5. Feb 2004 (CET)
- Doch, das war ein bedeutendes Ereignis, das in den Artikel gehört. Dass das Erdbeben nicht erwähnt ist, soll kein Grund sein, andere Ereignisse deshalb auch nicht zu erwähnen. Du darfst daher mutig sein und das Erdbeben hinzufügen, oder alle Ereignisse der jüngeren Geschichte, die es Deiner Meinung nach wert sind. -- Baldhur 20:08, 5. Feb 2004 (CET)
- ich hatte nur den Eindruck, dass diese Meldung so einsam im Text 'rumstand' (war von einem unreg user eingefügt worden Pm 20:12, 5. Feb 2004 (CET)
Erst mal nur als Hinweis: Unter Erdbeben stehen nur Spekulationen, doch es fehlen die Basisangaben: Wann gab es Erdbeben welcher Schwere mit wie vielen Opfern und warum ist Istanbul (wie der ganze Norden der Türkei) besonders gefährdet? Rainer Zenz 22:35, 2. Sep 2004 (CEST)
Mir scheinen in einem kurzen Abriss einer 2500 Jahre langen Geschichte die letzten drei Absätze unangemessen. Rainer Zenz 23:40, 23. Sep 2004 (CEST)
Osmanische Kultur
Damit eine Orthodoxe Kirche in ein Moschee umfunktioniert wird,setzt sich voraus dass,etliche Wandmalereien verloren gehen!! --Vergina 11:56, 19. Mai 2004 (CEST)~
- Kommt drauf an. Wenn mans zugipst werden die malereien aber doch eher konserviert oder?! Auf jeden Fall finde ich das normal, wenn das grösste Gebäude der neueingenommenen Stadt zum eigenen Gebetshaus umfunktioniert wird.
- Schänden ist es auch eine Kultur-Art!--Vergina 18:57, 22. Mai 2004 (CEST)
- Schänden ist es auch?? So kann man doch keine Diskussion führen! Wenn du Gegenargumente Anderer ignorierst wirst du bald selber ignoriert. Hier ein Zitat aus dem Wiki-Artikel Hagia Sophia: ...wurde die Kirche zur Moschee umgebaut, wobei dies unter dem Aspekt geschah, möglichst wenig zu zerstören... . Wie gesagt, damals hat man tatsächlich Bauten die man nicht gebraucht hat einfach umgebaut odet abgerissen, weil man eh nicht sehr viel Platz innerhalb der Stadmauern hatte. Insofern ist es völlig normal. In Istanbul wurde es halt zu einer Moschee umgebaut. Die Anderen Kirchen wurden auch nicht zerstört, der Großteil ging an die christlich geprägten Armenier über, ein Teil verfiel Infolge der Nichtbenutzung und ein Teil wurde verkauft und ebenfalls zu einer Moschee umgebaut. Die Kirchen durften nach der Eroberung Istanbuls ihren Betrieb natürlich Aufrecht erhalten. Es wurden auch nach der Eroberung, vor allem von der armenischen Minderheit, viele Kirchen gebaut. Allerdings eher nördlich vom Goldenen Horn, im heutigen Stadtteil Beyoğlu, wohin die Stadt expandiert ist.
- Soweit ich weiss ist es allerdings seit der Gründung der türkischen Republik (1923) verboten Kirchen, Synagogen oder andere nicht-islamische Gotteshäuser zu bauen.
- Geplündert, geschändet und zerstört wurde Istanbul übrigens von den Kreuzfahrern (Anfang 13. Jahrhundert), die dies im Auftrag der Venezianer taten. Venedig selber wollte damit seine Seemachtstellung stärken.
- Hier in der Diskussion geht es nur um das Ausdiskutieren der Inhalte des zugehörigen Artikels. Wenn du also meinst irgendwas sei falsch, oder es würde etwas fehlen, dann schreib es hin (mit Argumenten und/oder Quellen), aber bitte keinen Chauvinismus mehr. Immerhin ist deine Überschrift "Osmanische Kultur". ;-) --Ilim 23:35, 28. Aug 2004 (CEST)
- Es ist ja wohl überaus naiv anzunehmen, bei der Erstürmung einer solch jahrzehntelang umkämpften Stadt wie Konstantinopel wären keine Kirchen zerstört worden! Natürlich sind 1453 Kirchen zerstört worden, und nur, weil die katholischen Barbaren etwas früher gewütet und Byzanz (mit)entscheidend geschwächt hatten, waren die einfallenden Türken doch nicht "netter" zu den Bewohnern! Zudem ist es doch befremdlich, dass die großen Kirchen der Minderheit der Armenier anheimgegeben wurden, wobei doch die Stadt noch vor der Erstürmung mehrheitlich griechisch geprägt war?! Eine Eroberung einer verzweifelten, nicht-kapitulierenden Millionenstadt ohne Rückzugsmöglichkeit kann doch gar nicht ohne größere Zerstörungen und Blutvergießen geschehen (vergleiche den Kreuzfahrer-Sturm auf Jerusalem)! Auch wenn im Falle der "Kronjuwele" Hagia Sophia der Schaden relativ gering gewesen sein mag, so gibt es doch in ganz Kleinasien und auf dem griechischen Festland eine Unzahl an kleinen und großen Kirchen, die, obwohl sie noch mit den Außenmauern stehen, innen nur entfernt etwas mit den vortürkischen Kirchen gemein haben: Es fand "rationale" und "irrationale" Kulturgutzerstörung statt: Regelhaft wurden vor allem die Augen und Gesichter der abgebildeten Figuren zerkratzt (einem islamischen Abbildungsverbot folgend, z.T. sind die Spuren bis heute noch sichtbar) und das Blattgold abgeschabt (war ja auch "objektiv" was wert) --> "rational";
- aber auch ganze Inneneinrichtungen (Mobiliar, Marmorapplikationen etc.) wurden mit Ausdauer verwüstet (massiver Marmor!), auch nach den Kampfhandlungen --> "irrational".
- Es war schließlich auch Krieg und nicht eine "freundliche Übernahme", "natürlich" passieren da solche Dinge - aber die obige Darstellung ist doch arg zahm und irreführend!
- Die Thread-Eröffnung unter dem Titel "Osmanische Kultur" ist allerdings verletzend und unangemessen. -- Marilyn.hanson 05:18, 23. Sep 2004 (CEST)
- Die obige Darstellung weist weder Unwahrheiten noch Halbwahrheiten auf. Die alleinige Tatsache, dass sie sich auf den Artikel des OPs bezog, jedoch nicht allzu lang sein sollte und einen klar erkennbaren Bezug zeigen sollte, bestimmt ihre Länge und den Mangel an unerwähnten Vorfällen in der Weltgeschichte bzw. osmanischen Geschichte. Es geht sowieso um Istanbul und nicht das osmanische Reich oder andere Geschehnisse. Ich hab nur Gegenargumente gebracht warum die Hagia Sofia (vom OP offensichtlich angedeutet) nicht „geschändet“ wurde. Es ging mir nur darum dem OP klar zumachen, dass seine Bemerkungen hier nicht reingehören.
- Ich gehe mal davon aus, dass im Jahre 1453 Kirchen zerstört wurden. Ob diese aber in Konstantinopel standen kann ich allerdings nicht sagen. Damit meine ich, dass dies bei der Erstürmung der Stadt wohl nicht unbedingt der Fall gewesen sein muss. Sicher wurden einige Bauten beschädigt und zerstört, darunter höchstwahrscheinlich auch Kirchen. Ich sehe nichts Naives daran. Zumal ich ja auch nicht behauptet habe, sowohl bei der Eroberung als auch später seien keine Kirchen angefasst. Wie oben schon erwähnt ging’s nur um die HS.
- Dass du’s ‚befremdlich’ findest, dass die Kirchen den Armeniern überlassen wurden glaub ich dir sogar. Ich bin sicher es sind viele Dinge passiert die dich wundern würden. Aber du solltest vielleicht mal meinen Text genauer lesen. Dann siehst du nämlich, dass ich nicht geschrieben oder angedeutet habe die Kirchen wurden den Armeniern unmittelbar nach der Einnahme der Stadt überlassen. Ein Teil der Griechen, die nicht abgeschlachtet wurden, sind aus der Stadt geflohen/ausgewandert. Zum Teil sofort, einige erst mit den Jahren. Die Armenier kamen mit den Osmanen, die ersten aus Bursa, später auch aus Anatolien, Thrakien oder aus der Krim. Somit wurde aus den Armeniern die größere Minderheit. Du siehst also, es hat etwas gedauert… so eine Kirche verfällt z.B. auch nicht an einem einzigen Tag. Allerdings langsam aber sicher, wenn sie beschädigt war und die die es benutzen würden, weggezogen sind.
- Dass Kulturgüter der Griechen im Osmanischen Reich irgendwo in Anatolien oder Griechenland zerstört wurden, gehört hier übrigens ebenfalls nicht rein. Wenn schon bei Hagia Sophia (in Bezug auf die Andeutung des OPs) oder in die osmanische bzw griechische Geschichte. Was hoffentlich auch der Fall ist. Leider Zerstört wurden diese meistens auf Eigeninitiative, sowohl die der Soldaten als auch die der Bevölkerung. Eventuell auch kleinere Befehlshaber.
- Btw, das Kratzen der Augen hat nichts mit dem Verbot des Bildnisses im Islam zu tun. Ein Bildnis steht immer noch da wenn das Auge nicht mehr zu sehen ist. Verboten sind Bildnisse in Gebetsräumen oder selber welche zu malen bzw zu besitzen. D.h. es gibt keinen Grund Kratzer in Malereien zu ziehen, wenn man den Raum nicht benutzen will. Wenn doch, überstreicht man es oder reißt die Mauern ein. Es kommen also nur die Soldaten und das einfache Volk in Frage.
- Also was daran war bitte irreführend?! Naja, ehrlich gesagt erwarte ich auch keine Antwort. Ich würde nämlich eh nicht mehr drauf eingehen. Sowas zieht sich immer in die Länge. Vermutlich kommen jetzt noch mehr Behauptungen die mit dem Thema nichts zu tun haben oder mir werden andere Textstellen im Mund verdreht usw. usw. Das führt zu nichts!! Gruss ;-) --Ilim 23:11, 23. Sep 2004 (CEST)
Zwischenfrage: Wovon redet ihr? Das kommt im Artikel doch gar nicht vor, wenn ich mich nicht schwer täusche. Rainer Zenz 23:40, 23. Sep 2004 (CEST)
Hey Leute, die Osmanen haben nie irgendwelche Glaubenseinrichtungen geschändet und keine Griechen abgeschlachtet! Schaut euch nur ein bisschen die osmanische Geschichte an, dann werdet ihr es merken! Aquilion
- Auch wenn das für dich schwer ist zu ertragen auch unter den Osmanen sind in diversen Kriegen Menschen gestorben. Es wurden auch Zivilisten umgebracht. Ach übrigens habe ich deine Veränderung zurück genommen. Ich halte sie für nicht NPOV, Diskriminierung von Menschen kann nicht begründet werden.
- --Oktay78 20:54, 2. Okt 2005 (CEST)
Stadtteile
Wie ist das denn mit einer Liste der Stadtteile? Ich hab eben intuitiv den Stub für Beşiktaş angelegt, ohne genau zu gucken, dass es z.B noch gar keine Stadtteil-Liste gibt. :P Kann das mal jemand anlegen? Als lustvoller Istanbul-Tourist kann ich da nur eine weitere unvollständige Baustelle beginnen, und wär um expertise Hilfe froh. --Vintagesound 10:24, 22. Sep 2004 (CEST)
- Ich habe jetzt einen Artikel Istanbul (Stadtteile) angelegt. Er ist noch im Rohbau und ich bitte um Mitarbeit. Rainer Zenz 18:23, 5. Okt 2004 (CEST)
- Ich habe den Artikel nach Stadtteile von Istanbul verschoben. Die Klammer ist (falls sie nicht Teil eines Namens ist) für Begriffsklärungen reserviert. --Zumbo 23:43, 5. Okt 2004 (CEST)
Überarbeitungsvorschlag
Der Vorschlag betrifft im Prinzip nur die Geschichte der Stadt Istanbul, nicht den Rest des Artikels.
Momentan gibt es folgende Artikel, die sich mehr oder weniger mit der Geschichte Istanbuls befassen; Istanbul, Konstantinopel, Byzanz und Chalcedon (Stadt). In allen Vieren wird ein Teil der Geschichte Istanbuls erzählt, in manchen doppelt, im Istanbulartikel die gesamte Geschichte kurz zusammengefasst. Um diese Unordnung zu ändern hätte ich einen Vorschlag.
- Die Artikel Konstantinopel, Byzanz und Chalcedon sollte nur die Beschreibung von der Lage der Stadt etc. beinhalten, und dann auf einen großen Artikel Geschichte Istanbuls verweisen, in dem ausführlich die Geschichte der Stadt von der Gründung im 7. Jhdt. v. Chr. bis heute erklärt wird. Im Artikel Istanbul sollte weiterhin eine Zusammenfassung (die aktuelle, aber etwas gekürzt) stehen bleiben, sowie ein Siehe ...-Hinweis.
- Das ist mir auch schon aufgefallen. Deinen Vorschlag halte ich für eine gute Idee. Rainer Zenz 12:00, 1. Dez 2004 (CET)
- Die Informationen aus Chalcedon (Stadt) habe ich in Stadtteile von Istanbul eingearbeitet. Sehr viel stand da ja nicht. Da gäbe es sicher mehr zu berichten. Ist auch ein Sonderfall, da Chalkedon nicht zum eigentlichen Stadtgebiet von Byzanz/Konstantinopel/Istanbul gehörte. Rainer Zenz 15:50, 1. Dez 2004 (CET)
- Im Prinzip gehört auch noch Chrysopolis dazu, als (erster?) asiatischer Stadtteil von Konstantinopel/Istanbul. Wie dem auch sei, bevor ich den/die Artikel so umbaue, warte ich mal noch auf ein paar mehr Meinungen. Vielleicht ist der "Überarbeiten"-Hinweis nicht offensichtlich genug angebracht ;) -- Bender235 15:12, 4. Dez 2004 (CET)
- Anscheindend werden sich an dieser Debatte nicht mehr Leute beteiligen, also nehme ich die Sache in die Hand und gliedere die Geschichte Istanbuls aus. Je nach dem wie lang die gesamte Artikel dann wird, sollte man überlegen, ihn erneut in "Geschichte Byzantions", "G. Konstantinopels" und "G. Istanbuls" zu teilen, aber diese Frage stellt sich heute noch nicht. -- Bender235 22:55, 6. Dez 2004 (CET)
- Immer ran! Ich würde die Geschichte ja zusammenlassen. Eine lange Geschichte braucht halt auch einen langen Artikel. Rainer Zenz 23:55, 6. Dez 2004 (CET)
Was fehlt
- Ich vermisse bitterlich Informationen zur Bevölkerungsentwicklung. Jetzt haben wir was zu Erdben und zum Klima, einen (ziemlich überflüssigen) Text zu gescheiterten Olympiabewerbungen, aber der wichtigste Faktor dürfte ja wohl das Wachstum der Stadt sein.
- Ich vermisse ebenso bitterlich einen Absatz zur heutigen Kultur. Da sollte es doch bei einer 18-Millionen-Stadt eine Menge zu berichten geben.
Das mal für’s erste. Wem noch was fehlt, möge es hier eintragen. Gruß, Rainer Zenz 18:46, 16. Dez 2004 (CET)
- Und was ich vermisse, ist eine Bemerkung über die Wikinger, die um 1.000 n.Cr. auch diese Stadt "besuchten" und sogar in der Hagia Sophia einen Schrein aufbauten, der dort heute noch steht. Janetzky 08:11, 9. Feb 2006 (CET)
ich finde, es sollte noch mehr auf einzelne Stadtteile und deren Geschichte eingegangen werden, wie z.b. Altentepe (Goldener Hügel)...gehört zu Bostanci und wird auch éRentnertreppeé genannt, weil Attatürk hier seine Pensions-Jahre verbracht hat
Süüüüüüper
Die Seite ist wirklich super. Wusste nicht, dass in Istanbul soviel abgegangen ist,nur leider vermisse ich ein bisschen was über den Tourismus von Istanbul, z.B.Vorstellung der Stad Istanbul heute, Politische und Wirtschaftlichr Bedeutung und Ausbau der Freizeitangebote...wäre super wenn ich noch mehr darüber wüsste.
hab euch aaaaaalle lieb
eure Sibi -- 217.81.91.38 12:38, 25. Jan 2005 (CET)
Verschieben
es gelten auch für Istanbul die Wikipedia:Namenskonventionen daher gehört die Stadt unter Istanbul! Bitte beachten! danke ...Sicherlich Sicherlich 19:19, 13. Feb 2005 (CET)
Bevölkerung
Zwischen 1980 und 1985 hat sich die Bevölkerung in Istanbul verdoppelt. Fand in dieser Zeit eine Eingemeindung neuer Stadtteile statt oder war dies alles Zuzug? 23:29, 23. Mär 2005 (CEST)
Achja, noch ein Widerspruch, bei der Bevölkerung steht erst "Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang der 1980er Jahre auf heute 9,8 Millionen in der eigentlichen Stadt verdreifacht." und ein paar Absätze weiter unten steht, dass der Sprung von 1980 zu 1985 auf "administrative Massnahmen" zurückzuführen ist. Evtl. muss man die erste Aussage zurückziehen, und die zweite genauer erläutern. Ich schätze mal es geht hier um Eingemeindungen, die spezifisch benannt werden sollten. --Trickstar 17:48, 13. Aug 2005 (CEST)
Habe vergessen zu zählen wie oft das mit den "Gecekondu" erwähnt wurde. Man sollte alles nochmal überarbeiten.
- Gecekondus werden viermal in unterschiedlichem Zusammenhang erwähnt. Vielleicht kann man etwas daraus kürzen oder überhaupt herausnehmen. Ich sehe mir das einmal an. -Wetwassermann 16:31, 11. Okt 2005 (CEST)
Camlica- und Endem-Fernsehturm
Bitte die Artikel Camlica-Fernsehturm und Endem-Fernsehturm ausbauen! 23:31, 23. Mär 2005 (CET)
Türk. Schreibweise
Sollte nicht der i-Punkt in Istanbul weggelassen werden? Der Artikle heißt ja auch ohne i-Pkt am großen i. Gerne kann ich das ausbessern. --Thire 09:36, 20. Mai 2005 (CEST)
- Wäre eigentlich schlüssig. Dann sollte der Artikelanfang aber ergänzt werden, etwa "Istanbul (türkisch İstanbul) ...". Rainer Zenz Rainer Zenz
JOp, amche ich am Wochenende --Thire 13:40, 20. Mai 2005 (CEST)
- Kleiner Tip, damit du nicht das Wochenende dafür brauchst: Artikel in eine Textverarbeitung kopieren, einmal alles ersetzen und zurückkopieren. Rainer Zenz Rainer Zenz 13:53, 20. Mai 2005 (CEST)
Lesenswert-Diskussion
- kein Vorschlag von mir, hat den Kandidatenbaustein schon länger - war wohl nicht auf dieser Seite eingetragen. --Atamari Atamari 22:50, 9. Jul 2005 (CEST)
noch keine Wertung von mir, muss noch lesen...--Atamari Atamari 22:50, 9. Jul 2005 (CEST)
- pro (aber knapp): hatte den Eindruck, dass bei dem Abschnitt Wirtschaft und Infrastruktur die Luft ausgegangen ist; dort ist bestimmt mehr zu schreiben. Auch zur Politik findet man eigentlich gar nichts. --Atamari Atamari 01:23, 10. Jul 2005 (CEST)
- Pro War sehr interessant! 217.6.99.142 10:01, 14. Jul 2005 (CEST)
- Pro kann mich Atamari und dem anonymen Benutzer nur anschließen! Antifaschist 666 10:43, 14. Jul 2005 (CEST)
Konsistenz
Hi, ich hab das Gefühl der Artikel zur Namensentwicklung widerspricht der IPA-Umschrift die oben gegeben ist. Oben steht "Istanbul [ˈɪstambuːl] (türkisch İstanbul [isˈtɑnbul])" und unten steht "Die Türken sprechen den Namen als "Istambul" (ˈɪstambuːl) aus." Sind die Lautschriften einfach nur vertauscht, oder was ist da passiert? --Trickstar 17:41, 13. Aug 2005 (CEST)
- Das steht so auch erst seit ein paar Tagen im Artikel (geändert durch Musik-chris). Ich denke, es sollte wie folgt aussehen (Änderungen zur aktuellen Version fett):
- In der Einleitung:
- Istanbul [] (türkisch İstanbul []), das alte Konstantinopel, ist die größte Stadt [...]
- Und später:
- Die Türken sprechen den Namen als "Istambul" (isˈtɑmbul) aus.
- Ich werde den Artikel in den nächsten Tagen dementsprechend ändern, falls es keine Einwände gibt. -- Fragwürdig 12:42, 14. Aug 2005 (CEST)
- Erledigt. -- Fragwürdig 18:13, 20. Aug 2005 (CEST)
- Ich habe deine Änderung bei der deutschen Lautschriftangabe rückgängig gemacht. Du kannst allerorten hören und in den gängigen Aussprachewörterbüchern nachlesen, dass [] die gängige Aussprache im Deutschen ist. Bei der türkischen Lautschriftangabe bin ich kein Experte: Ich kann nur sagen, dass sich die DUDEN-Angabe [] mit dem deckt, was ich herausgehört habe, wenn Türken den Namen der Stadt aussprechen. Vielleicht sind das regionale Unterschiede oder ich verhöre mich einfach. Deshalb habe ich diese Angabe nicht geändert. Musik-chris Musik-chris 18:14, 21. Aug 2005 (CEST)
Da wird gar nix Istambul ausgesprochen, dass wird alles Istanbul gesprochen! -- 84.190.104.41 19:00, 2. Okt 2005 (CEST)
Geschichte
Den Abschnitt über die Geschichte finde ich ein bißchen zu lang, weil es dafür ja einen eigenen Eintrag gibt. Zum Teil tauchen daher Textpassagen doppelt auf.--Zayide 23:39, 1. Sep 2005 (CEST)
Bauwerke
Dieses Kapitel sollte mit Zwischenüberschriften gegliedert werden. Es bestehen nach meiner Sicht zwei Möglichkeiten - einmal ein zeitliche Gliederung, zum anderen eine funktionale. Ich bevorzuge die zeitliche. Man könnte drei Abschnitte bilden, grob gesprochen: Byzanz und Konstantinopel bis 1453 - Osmanische Zeit - nachosmanische Zeit.
Was meint ihr?
---Wetwassermann 07:29, 7. Okt 2005 (CEST)
- Gerne. Zeitlich. Fragwürdig 09:34, 7. Okt 2005 (CEST)
- Ich gehe mal daran, das Kapitel "Bauwerke" neu zu fassen. Die Arbeit wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Ich stelle dann das fertige Konzept hier vor. --Wetwassermann 18:36, 10. Okt 2005 (CEST)
- Bin gespannt! Fragwürdig Fragwürdig 18:41, 10. Okt 2005 (CEST)
- Hilfe und Beratung könnte ich brauchen für die gemeinhin vernachlässigte Zeit nach 1923! --Wetwassermann 19:15, 10. Okt 2005 (CEST)
- Neufassung des Kapitels "Bauwerke": Ausstattung mit Bildern dringend nötig. Wer macht sich dran? Ich kann das leider nicht leisten. --Wetwassermann 14:38, 17. Okt 2005 (CEST)
- Helfen tu ich gerne. Ich habe ja eh vor, mich etwas um die Bebilderung zu kümmern (s.u.). Allerdings dürfte es noch ein paar Tage dauern, bis ich mich da ranmache. Glückwunsch übrigens zu deiner umfassenden Überarbeitung des Kapitels! -- Fragwürdig Fragwürdig 18:46, 17. Okt 2005 (CEST)
Bebilderung
Hallo! Mich stört die augenblicklich sehr wahllose Bebilderung. Ich fände es gut, wenn wir zu jedem Abschnitt ein aussagekräftiges und thematisch passendes Bild finden könnten, so wie beispielsweise :Bild:Istanbul tram RB2.jpg im Kapitel Nahverkehr. Gegenbeispiele (wie ich es nicht haben möchte) wären :Bild:Istambul hipodrom obeliskRB.JPG unter Kulinarische Spezialitäten oder :Bild:Hippodrome of Constantinople Serpentine Column 2.jpg unter Entwicklung der Wohnsituation. Wenn keine Einsprüche kommen, werde ich in Kürze mal anfangen, Ordnung zu schaffen. Fragwürdig Fragwürdig 16:45, 9. Okt 2005 (CEST)
- Finde ich gut. --Oktay78 17:12, 9. Okt 2005 (CEST)
- So, ich habe mal einen Anfang gemacht und aus vorhandenen Bildern (deutschspr. Wikipedia und Commons) ausgewählt und jeweils halbwegs passende zu den einzelnen Artikeln hinzugefügt. Dabei sind natürlich auch einige Bilder, die vorher im Artikel waren, unter den Tisch gefallen - auch unter dem Geschichtspunkt, das die Wikipedia kein (Urlaubs)fotoalbum sein soll. Etwas uneinig bin ich mir noch, was man als Eingangsbild in der Infobox nehmen sollte. Vielleicht eine Art Gesamtansicht von "Stambul" oder Beyoglu statt des Bankenbildes aus Levent(?), das ich erstmal auch unter "Wirtschaft" eingefügt habe? -- Fragwürdig Fragwürdig 19:52, 13. Nov 2005 (CET)
Generell: Vor dem Hinzufügen von Bildern sollten meiner Meinung nach in Zukunft folgende Fragen mit „ja“ benantwortet werden können:
- Bringt dieses Bild dem Artikel einen Mehrwert? (Bitte nicht das zehnte Moscheenbild)
- Hat das Bild enzyklöpädischen Wert? (Bei-Nacht-Aufnahmen sind zwar „hübsch“ (wenn nicht zufällig verwackelt, unscharf, etc.), aber bieten oft wenig Information, da ein Großteil des Bildes halt dunkel ist.
- Leider passen auch nicht alle Sehenswürdigkeiten in diesen Artikel (zumal Istanbul ja mehr ist als lediglich Sultanahmet). Daher: Handelt es sich bei dem Bild einer der Sehenswürdigkeiten um eine der „wichtigen“? „Wichtig“ ist natürlich relativ, aber der Topkapi-Palast ist für die Stadt an sich halt doch relevanter als der Obelisk auf dem Hippodrom. Entsprechende Bilder dann lieber in einen (eventuell noch zu schreibenden) Artikel zum Objekt einbinden.
- ...
Gut, dass du dich daran gemacht hast! Ich denke, du könntest deine eigenen Vorstellungen noch etwas konsequenter verwirklichen. Immer noch sehe ich Bilder ohne Bezug zum Text.
Ein paar Anmerkungen:
- Bei Religionen ist von den Memschen die Rede. Vielleicht findest du Bilder, auf denen Menschen ihre Religion ausüben, nicht wieder nur Gebäude.
- Das Basarbild ist ungünstig; denn es zeigt keine Einkaufsstraße, sondern ein Kaffehaus
- Das Bild bei "Klima" ist fehl am Platz.
- Bei den Stadtvierteln ist ein Bild mit anderer Aussage.
- Bei der Wohnsituation gehören mindestens zwei Bilder hin, die Unterschiede und/oder Entwicklungen zeigen
- Ja, da hast du durchaus Recht; ich bin meinen eigenen Regeln wirklich nicht sehr treu. Aber dann hätten fast alle Bilder rausgemußt. Ich werde das weiter im Auge behalten und nach und nach anpassen. Mal gucken, vielleicht kann ich ja bei meinem nächsten Aufenthalt mal gezielt ein paar Motive einfangen. Fragwürdig Fragwürdig 20:48, 13. Nov 2005 (CET)
- Ich sitze auf 1529 selbstaufgenommen Fotos von einer 10-tägigen Türkei-Rundreise Mitte 2004, die ich gerne unter {Bild-GFDL} stelle. 4 Tage davon habe ich in Istanbul verbracht. 806 davon sind aus Istanbul. Die Fotos sind sortiert und bereits "gefiltert", d.h. die Rohmenge lag 2-3 mal so hoch. Ich bin halt nur zu faul, die Bilder zu finalisieren und passend zu den Artikeln in die Commons zu stellen. Die Bilder liegen jetzt zudem auf meinem Gallery Server. Bedient Euch und nehmt hier was Ihr braucht. (Ggf. Drehen, Kontrast, Zuschnitt müsst Ihr selbst machen.)
Namen der Verzeichnisse:
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--Addicks 03:10, 18. Okt 2005 (CEST)
- Hallo Addicks, dein Angebot ist großzügig. Praktischer wäre als Anfang folgendes: Du fängst einmal mit dem Istanbulartikel an, liest ihn durch und überlegst, welche deiner Bilder (bestenfalls 10, denke ich) als Illustrationen passen. Diese wenigen Bilder lädst du hoch. Falls du sie nicht selbst in den Istanbulartikel einbinden willst, wird das sicher jemand anderes tun, wenn du die Bilder hier verlinkst. Beste Grüße --Wetwassermann 09:01, 18. Okt 2005 (CEST)
- Das Portal:Türkei wäre doch noch ein guter Ort, um die Sammlung zugänglich zu machen. Die Themen scheien ja weit gestreut zu sein. Rainer Zenz Rainer Zenz 13:49, 18. Okt 2005 (CEST)
- Danke! Da wird sich sicher das eine oder andere Bild "verwerten" lassen. Fragwürdig Fragwürdig 20:01, 28. Okt 2005 (CEST)
Hallo, wie wäre es wenn wir ein paar Bilder der englischen Version benutzen würden? ([LINK]) Die sind sehr hochwertig und nicht so klischeehaft...
Hallo IP 217.162.51.62
Deine Einfügung im Kapitel Bauwerke stand an falscher Stelle. Das und einen kleinen inhaltlichen Fehler habe ich korrigiert. Bitte mache daraus keinen unfruchtbaren Edit-war. --Wetwassermann 08:44, 19. Okt 2005 (CEST)Persönlichkeiten
Das Kapitel Persönlichkeiten kann so rudimentär nicht bestehen. Es sollten nur in Istanbul Geborene exemplarisch für verschiedene Zeiten und Bereiche genannt werden. Für Ausführlicheres steht ja die verlinkte Liste. Ich werde mich daranmachen. Es wird ein paar Tage in Anspruch nehmen. --Wetwassermann 08:45, 20. Okt 2005 (CEST)
- Es ist mir nicht gelungen, aus dem rudimentären Ansatz ein wirklich sinnvolles Kapitel zu kreiieren. Deshalb meine ich, ein Link zu der Liste der Söhne und Töchter der Stadt Istanbul reicht aus. Diese Liste braucht allerdings auch eine Bearbeitung. Es reicht nicht, so viele Personen wie möglich hineinzuscheffeln. --Wetwassermann 06:48, 23. Okt 2005 (CEST)
Kulinarische Spezialitäten
In diesem Kapitel fehlt eine explizite Darstellung der Istanbuler Spezialitäten und der Besonderheiten der multinationalen Stadt. Bisher erfährt man fast nur Allgemeines zur türkischen Küche. --Wetwassermann 08:53, 23. Okt 2005 (CEST)Freizeit und Erholung
Leider auch noch zu oberflächlich. Dargestellt gehört auch, wie und wo die Istanbuler ihre Freizeit verbringen, also z. B. vom typischen Picnic-Platz bis zu Discos. Ein weites Feld....! --Wetwassermann 08:53, 23. Okt 2005 (CEST)Nahverkehr
Das Kapitel Nahverkehr müsste dringend ausgebaut werden. Als Anregung kann :en:Public transport in Istanbul dienen. Würde es selbst machen, habe aber in nächster Zukunft nur wenig Zeit. Deshalb zumindest schon mal der Hinweis hier. Fragwürdig Fragwürdig 21:57, 25. Okt 2005 (CEST)
Literatur
Im Kapitel "Literatur" befindet sich der Unterabschnitt "Istanbul in Romanen und Erzählungen türkischer Schriftsteller". Bitte mal die Seite Wikipedia:Literatur lesen. Dort steht beispielsweise, dass nur zentrale, in der Fachwelt maßgebliche und richtungsweisende Werke aufgeführt werden sollten und fünf bis acht Werke ausreichend sind. Romane und Erzählungen gehören nicht dazu. Es gibt auch mehrere exzellente Stadtartikel, die man sich zum Vergleich ansehen kann. Siehe Wikipedia:Exzellente Artikel#Geografie. Gruß -- 84.189.193.134 19:11, 28. Okt 2005 (CEST)
- Beste(r) 84.189.193.134, den Einwand verstehe ich wohl. "Istanbul in Romanen und Erzählungen türkischer Schriftsteller" kann man auch im Text über die Stadt unterbringen. Allerdings ist Istanbul so inkommensurabel, dass mir scheint, andere, freilich exzellente Stadtartikel müssten nicht unabdingbar als Vorbild dienen - es sei denn man möchte ein Beckmesser sein. Freundliche Grüße --Wetwassermann 19:58, 28. Okt 2005 (CEST)
- Da habe ich mich ja schnell ins Bockshorn jagen lassen! Exzellenter Artikel Moskau: 11 Literaturangaben, exzellenter Artikel Sankt Petersburg: unter "Literatur" zu ist "Sankt Petersburg literarisch" zu finden. Daraus ziehe ich Konsequenzen. --Wetwassermann 19:04, 29. Okt 2005 (CEST)
Bildung und Forschung
Sollten wir das Kapitel "Bildung und Forschung" nicht eindeutschen (Universitätsnamen etc.)? Das liest sich etwas doof mit all den englischen Bezeichnungen. Was meint ihr? Fragwürdig Fragwürdig 22:51, 6. Nov 2005 (CET)
Hallo 84.168.244.236 19:45, 8. Nov 2005, danke für die deutschen Institutsnamen, sind sie offizielle Namen? Sind hinter den deutschen Namen die englischen Abkürzungen weiterhin sinnvoll? --Wetwassermann 07:54, 9. Nov 2005 (CET)
- Gute Frage. Ich (die IP) war leider noch nicht ganz fertig mit meinen Änderungen, aber dann meinte mein Computer ein kleines bißchen streiken zu müssen. Werde mich drum kümmern (hab ich bei der Bebilderung auch gesagt und noch nicht getan, ich weiß, aber auch das ist nicht vergessen). Fragwürdig Fragwürdig 08:21, 9 November 2005 (CET)
- Erledigt. -- Fragwürdig Fragwürdig 17:26, 13. Nov 2005 (CET)
Ich war mal so frei und hab ein paar zusatzinformationen in bezug auf die deutsche schule hinzugefügt ich hoffe das ist nicht schlimm hab das jetzt irgendwie ohne absprache mit den anderen autoren gemacht aber waren nur kleine änderungen... wollte bisschen werbung für meine schule machen :D ach noch was zum Galatasaray Gymnasium... das GS-Gym. ist eine französisch sprachige schule keine türkisch sprachige... bitte um änderung... könnte ich eigentlich auch machen aber bei etwas größeren änderungen trau ich mich dann doch nicht so ran :) --Terfen 20:17, 23. Sep 2006 (CEST)
Reichshauptstadtgeschichte
Istanbul weist eine Reichshauptstadtgeschichte von mehr als 1.600 Jahren auf und zwar: 330 n.Chr. - 390 n.Chr. (70 Jahre) Römische Hauptstadt des Tetrarchats, 390 - 1204 (814 Jahre) Oströmische Hauptstadt und die erste christliche Hauptstadt des Römischen Reiches, 1204 - 1261 (57 Jahre) Hauptstadt des Lateinischen Königreiches, 1261 - 1453 (192 Jahre) wieder Oströmische Hauptstadt, 1453 -1923 (470 Jahre) Osmanische Hauptstadt.
Der Name Istanbul stammt aus dem Griechischen 'eis tin poli' und bedeutet 'in der Stadt'. Die andere bekannte Namen der Stadt im Mittelalter waren: Nea Roma, Zarigrad (russisch), Byzanz, Konstantinopolis.
Konstantinpolis war die glanzvollste Stadt im ganzen Mittelalter in Europa und Orient. Anfang und Ende des Mittelalters hat direkt mit dieser Stadt zu tun. -- 85.101.219.79 21:30, 23. Nov 2005 (CET)
Hurra ich bin die Putzfee
Gleichbleibender Informationsgehalt, weniger Text. Doppelt/Driefach habe ich rausgeworfen, Tabellen habe ich erstmal ausgelagert, wer es braucht, kann sich dort austoben. Nur weil in Istanbul Chaos herrscht, braucht der Artikel nicht chaotisch zu sein ;-)) Julia69 18:04, 3. Dez 2005 (CET)- Nun, ein bisschen Putzen konnte nicht schaden, doch nicht alles Gelöschte oder Verschobene bedurfte des Hexenbesens. Es wird Arbeit machen, Erhaltenswertes wieder einzufügen. Beste Grüße --Wetwassermann 18:08, 3. Dez 2005 (CET)
- Dann mache ich jetzt mal Pause, und warte neugierig, was DIr fehlt. Julia69 18:27, 3. Dez 2005 (CET)
- Das kann bis morgen warten, tobe dich nur erst fertig aus. (Mir fehlt übrigens nichts) --Wetwassermann 18:31, 3. Dez 2005 (CET)
- In die Ecke, Besen! Besen! Seids gewesen! Denn als Geister ruft euch nur, zu seinem Zwecke, erst hervor der alte Meister. --Wetwassermann 19:22, 3. Dez 2005 (CET)
- "Werd ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen..." o.k., bin schon weg. Julia69 19:40, 3. Dez 2005 (CET)
- So sei es gleich um dich getan! --Wetwassermann 19:44, 3. Dez 2005 (CET)
- Feen? Wasssermänner? Klasse - hier bin ich richtig ... Butzi Quälnymphe 10:18, 4. Dez 2005 (CET)
@Julia69,
das war zu viel des Guten. Statt Hurra ich bin die Putzfee würde mir spontan eine passendere Überschrift einfallen.
Oktay78 21:02, 3. Dez 2005 (CET)
- Bester Oktay, da hat keine Putzfee, sondern eine Axt im Walde gewirkt. Zwar hat sie zurecht auch eine äußerst unglückliche Formulierung von mir erwischt, aber auch viel gut Gewachsenes zerhackt. Mir sind die nun nötigen Forstarbeiten zu aufwändig. Deshalb verabschiede ich mich von diesem Lemma, nicht ohne zu beobachten, wer diese groben Tätlichkeiten revidiert und revertiert, damit die selbsternannte, zu sich positiv, zur Sache negativ eingestellte Julia69 nochmals mit mehr Überlegung und behutsamer an die unbestritten nötigen Verbesserungen gehen kann. --Wetwassermann 02:25, 4. Dez 2005 (CET)
- Lieber Wassermann, zum mutig sein gehört auch das loslassen. Und mit "Axt im Walde" kommst Du bei mir nicht weiter, gerne aber mit konkreter Kritik. Ich habe hier und auf meiner Julia69 allerhand Kritik, aber _nichts_ konkretes. Und ich stehe zu meinem Angebot, fehlende Information auch wieder einzuarbeiten, wenn Ihr mir denn sagt, was fehlt. Julia69 10:16, 4. Dez 2005 (CET)
Hi Julia69,
starker Tobak den du dir leistest. Nach nur drei Stunden soll ich dir schon eine Begründung für meine Reverts liefern? Ist dir mal der Gedanke gekommen das ich vielleicht unterwegs war und am Sonntag nicht den ganzen Tag vor dem Rechner sitze?
Nun gut du willst eine Begründung: Du nimmst ohne eine vorherige Diskussion Veränderungen an einem Artikel vor der als Lesenswert eingestuft ist. Nicht ich bin in der Begründungspflicht sondern du. Wenn ich deine vielen, meiner Meinung nach, unnötigen Veränderungen wieder zurück nehme sehe ich nicht ein das ich mir die große Mühe mache alles zu begründen. Hinter dir aufzuräumen war schon genug Arbeit. Ich werde dein Rev zurücknehmen und ich bitte dich das du hier diskutierst bevor du wieder löschst.
Übrigens gute Artikel glänzen dadurch das sie Fakten erzählerisch geschickt rüberbringen, ohne in ein beliebiges Geschwafel zu verfallen. Der Artikel ist nicht perfekt, teilweise waren deine Löschung begründet aber teilweise auch nicht. Ich habe versucht sorgfälltig alles zu überprüfen und die Aspekte wieder in den Artikel aufzunehmen die ich für wichtig halte.
Gerade bei Artikeln die als "Lesenswert" oder "Exzellent" eingestuft sind sollte man eine gewisse sorgfallt walten lassen. Auch aus Respekt gegen über den Hauptautoren (zu denen ich bei diesem Artikel nicht gehöre) die viel Mühe in den Artikel gesteckt haben.
--Oktay78 21:11, 4. Dez 2005 (CET)
- Hallo Oktay78, ich habe fast jeden Revert im Detail begründet, und das als Kommentar zu meiner jeweiligen Änderung. Du kannst das nachvollziehen, wenn Du DIr die Versionshistorie anschaust. Da sind reihenweise Kommentare und Begründungen von mir.
Meine Begründungen können ja falsch sein, und wenn Du mir das dann erklärst, gehe ich gerne darauf ein. Bisher hast Du weder auf Meiner Disk noch hier noch auf Deiner Disk ein einziges Sachargument gebracht.
- Meine Begründungen kannst Du in der Versionshistorie lesen, von Dir gibt es keine Begründungen. Vielleicht fängst Du mal an, mit den Punkten die ich schon auf der Disk-Seite angeführt habe (Zahlen "Slums"). Unter Diskussion verstehe ich übrigens Sachbeiträge und Argumente. "Lesenswert" ist für mich kein Argument, und "Starker Tobak" auch nicht.
- Ich werde Deine Version wieder auf die von Tsor zurücksetzen, wenn hier weiterhin _null_ Argumente kommen. Julia69 21:27, 4. Dez 2005 (CET)
- @Oktay78, wenn Du meinst " gute Artikel glänzen dadurch das sie Fakten erzählerisch geschickt rüberbringen", dann solltest Du besser einen Roman schreiben --Negerfreund 21:35, 4. Dez 2005 (CET)
Hi Julia69,
- "Die Stadt hat fast 10 Mio. Einwohner, in der Agglomeration leben weitere 2 Mio. Menschen."
Ist nicht konkret, eine Enzyklopädie sollte konkrete zahlen liefern. Ungefähre Angaben sind nicht so gut wie konkrete Angaben (Siehe auch: New York City).
Die Löschung der Geographischen Koordinaten halte ich für unnötig. Sie stellt zwar ein sehr spezielles Wissen dar, gehört aber in einen Arikel in einer Enzyklopädie. Gerade die Angabe konkreter Fakten ist u.a. der Sinn und Zweck einer Enzyklopädie.
- "detailliert: Stadtteile von Istanbul"
Wikipedia Standard ist bei verweisen zu Hauptartikeln nicht detailliert sondern Hauptartikel:.
- "Die auf der asiatischen Seite gegenüberliegenden Stadtteile Üsküdar und Kadıköy waren ursprünglich selbstständige Städte. Heute wohnen dort ein Drittel der Istanbuler."
Sachlich nicht falsch aber die Angabe wie ein Stadtteil strukturiert ist, ist besser als eine grobe Angabe. Deshablb ist der ursprungliche Abschnitt besser:
- "Die auf der asiatischen Seite gegenüberliegenden Stadtteile Üsküdar und Kadıköy waren ursprünglich selbstständige Städte. Heute sind sie vor allem Wohn- und Geschäftsviertel, hier wohnen ca. ein Drittel der Istanbuler-Bevölkerung."
Klima Tabellen gehören in Städte und Länder dazu, sie beinhalten ja auch entscheidenden Informationen. Es ist nicht Geschmacksache ob man sowas drin läßt oder nicht. Ist keins vorhanden würde das Fehlen zurecht bemängelt werden.
- "Im April 1204 eroberten vermeintliche Kreuzritter Konstantinopel, ein Bezug zu den Kreuzzügen bestand nur dem Namen nach."
Das wäre mir neu, was willst du mit diesem Satz aussagen? Wirft mehr fragen auf als es beantwortet. Bitte erleutern?
Warum du folgenden Satz gelöscht hast ist mir auch nicht klar:
- "Zu den christlichen Gebetszeiten zweimal täglich um acht und 16 Uhr ertönen in Kuzguncuk die Glocken."
Warum der Abschnitt Entwicklung der Einwohnerzahlen gelöscht wurde ist mir ebenso unklar. Eine Erklärung zu dem schnellen Bevölkerungswachstum ist spannend und gehört in den Hauptartikel.
Auf meiner Diskussionsseite hast du auch berechtigte Kritik geübt diese würde ich gerne noch in den Artikel einarbeiten.
Allgemeine Kritik zu deinen Begründungen: Allgemeine Geschwurbel raus, bla bla ->raus, Ausgelagert, siehe Link oben bei Gliederung der Stadt oder so sind auch nicht gerade sachliche Argumente.
Ich hoffe ich konnte mein Rev ausreichend begründen. Nimm mir bitte das mit dem "starken Tobak" nicht übel.
--Oktay78 21:55, 4. Dez 2005 (CET)
Ich mache mal einen symbolischen Strich. Julia hat offenbar etwas heftig als Putzfee gewütet und jetzt fragen sich die anderen verständlicherweise, wo ihre Lieblingssachen hin sind (bildlich gesprochen). Da sie mich gefragt hatte, habe ich ihr geraten, am Artikel erst mal in einer Kopie zu arbeiten und die, wenn sie ihrer Meinung nach einigermaßen fertig ist, hier zur Diskussion zu stellen. Das gegenseitige Rumgestänkere hilft ja nun nicht weiter. Wäre das eine Basis? Ein Interesse an einer Überarbeitung besteht ja wohl allseits, da der Artikel eine lange Geschichte hat und zugleich Lücken. Da kann ein Lektorat nicht schaden. Funktioniert aber nur bei Zusammenarbeit und zur Schonung der Versionsgeschichte sollte das nicht direkt im Artikel geschehen, schon gar nicht häppchenweise. Rainer Zenz Rainer Zenz 23:18, 4. Dez 2005 (CET)
- Ich finde die Idee sehr gut. Ich würde mich gerne an der Verbesserung des Artikel beteiligen.
- --Oktay78 23:30, 4. Dez 2005 (CET)
- Schön. Die "Putzfee" Julia auch. Vielleicht klappt es ja im nächsten Anlauf kooperativ. Rainer Zenz Rainer Zenz 01:25, 5. Dez 2005 (CET)
Namen
Beim Lesen der Geschichte sieht es so aus, als hieße das Ding bis 1930 Konstantinopel, darunter steht es etwas anders. Kennt jemand die jeweiligen "amtlichen" Umbenennungen? Julia69 18:26, 3. Dez 2005 (CET)- Siehe auch Konstantinopel und Geschichte Istanbuls (zu großen Teilen ein und der selbe Artikel, wie es scheint). Es gibt da wohl eine längere Grauzone, die offizielle Umbenennung fand aber tatsächlich 1930 statt. Rainer Zenz Rainer Zenz 18:34, 3. Dez 2005 (CET)
- Danke. Weiß noch jemad was zu den Slawischen Namen, ob das in der Vergangenheit wirklich Zarenstadt hieß? Heute sagt der gemeine Russe jedenfalls Стамбул. Julia69 19:37, 3. Dez 2005 (CET)
Zahlen
Ich finde "fast 10 Mio" Einwohner recht griffig. Die sogenannte genaue Zahl suggeriert eine Genauigkeit, die es nie gab. Schon am Tag als die Zahl publiziert wurde, war sie falsch. Irgendwo im alten Artikel stand auch, die Zahlen seien berechnet (=geraten). Mein Kopromissvorschlag war, dass die geratene, amtliche Zahl in die Tabelle kommt, im Text eine ehrliche gerundete Zahl steht. Was ist daran verkehrt? Wem nutzt die falsche, "genaue" Zahl? Julia69 16:42, 4. Dez 2005 (CET)Slums
Kann das Thema bitet an einer Stelle zusammengefastt bleiben, es war 4* im Artikel. Julia69 16:45, 4. Dez 2005 (CET)- Eigentlich will ich ja nicht mehr teilnehmen. Aber nun geht mir doch der Hut hoch. Gecekondu sind keine Slums. Mache dich kundig, bevor du hier mitarbeitest. Auch in anderer Bezeiehung merkt man, dass du Istanbul und seine Region sehr wenig kennst. --Wetwassermann 16:58, 4. Dez 2005 (CET)
- Wenn der Hut wieder unten ist: Ich habe nie behauptet, eine Expertin für die Stadt zu sein. Aber immerhin hast Du mich ja gleich richtig verstanden :-) Ich kenne das Thema um diese Siedlungen nur aus den Zeitschriften. Es geht mir auch nicht darum, was das genau ist, das kennst Du vermutlich besser als ich. Ich hätte das Thema gerne an _einer_ Stelle angesprochen, und wenn es ausführlicher ist einen Verweis auf einen externen Artikel.
- Also aufwachen: Du Experte für Gecekondu, ich mache die Struktur. O.K.?Julia69 17:30, 4. Dez 2005 (CET)
- Überheblicher als du kann man nicht sein. Doch wenn du die Struktur machst, kommt sicher ein exzellenter Artikel zustande. Beruhigt werde ich mich endgültig zurückziehen. --Wetwassermann 17:36, 4. Dez 2005 (CET)
Reisebericht?
Hi Wetwassermann,
deine neuesten Beiträge sind sehr nett geschrieben, erinnern mich aber stark an ein Reisebericht und weniger an ein lexikalischen Eintrag. Es geht um die folgenden Beiträge:
- "Türkische Investoren und Investoren aus aller Welt machten und machen Istanbul zu einer bedeutenden Wirtschaftsmetropole."
- "Istanbuls geschichtliche Bauwerke, sein kosmopolitischer Charme, sein viele Klischees befriedigender Orientalismus, sein aufstrebender Internationalismus und sein reiches Kulturleben ziehen viele ausländische und inländische Touristen an."
--Oktay78 21:13, 9. Dez 2005 (CET)
- Morgen formuliere ich dir das so, dass es so klingt, wie echte Wikipedianer es für lexikalisch halten. Vielleicht überlegst du inzwischen, was wohl Touristen nach Istanbul lockt und woher das Geld für Investitionen kommt. Gute Nacht! --Wetwassermann 21:25, 9. Dez 2005 (CET)
- Guten Morgen, bester Oktay, ich will die Karten vor dir offen auf den Tisch legen. Die von dir monierten Beiträge waren gedacht als Fettnäpfchen, das in Istanbul aufzuspüren von mir eigentlich der Putzfee zugedacht war. Mit hoher Wahrscheinlichkeit konnte ich auf ein Löschen hoffen, das mir die Gelegenheit gegeben hätte, darauf hinzuweisen, dass in eben diesem Abschnitt Wirtschaft immer noch Abgeschriebenes aus dem Brockhaus steckt, in echtem Enzyklopädiestil, wohlgemerkt, aus einer Zeit bevor ich hier aktiv geworden bin. Auch andere Sätze aus dem Brockhaus in anderen Kapiteln harren des Eliminierens oder zumindest des Umformulierens.
- Nochmals zur Putzfrau: erst wenn sie ihre Arbeit vollendet hat - denn sie hat einfach ohne Kündigung ihre Arbeitstelle verlassen, ohne sich um die säuberlich zusammengekehrten Dreckhäuflein weiter zu kümmern - werde ich hier, wie dir gegenüber schon erklärt, wieder ernsthaft tätig werden. Lassen wir also weiterhin erst einmal genug Wasser durch den Bosporus fließen. --Wetwassermann 08:21, 10. Dez 2005 (CET)
Hi Wetwassermann,
ich hoffe dir ist schon klar das ich deine Arbeit schätze. Diese spielereien sind schon amüsant aber ich bin mir nicht sicher ob das auch alle so empfinden :-). Ich werde mal die Putzfee ansprechen wie sie weiter verfahren will. --Oktay78 15:18, 10. Dez 2005 (CET)
- Hoffen wir, dass die Putzfee ihre Arbeit zuende bringt und nicht nur wie ein Irrwisch kurz einmal hier hindurchgefegt ist. Zu vermuten ist es leider. Ich habe eigentlich, ähnlich wie schon vorher, einige Kapitel an anderem Ort bearbeitet, unter anderem die Wirtschaft, doch mag ich das nicht diesem kleinlichen Gestochere aussetzen. Warten wir also. *Seufz* --Wetwassermann 16:55, 10. Dez 2005 (CET)
Koordinaten
Das Thema Oktay78, ich gebe zu: nicht hier.Nur weil etwas woanders auch unsinnig ist, müssen wir es doch hier nicht wiederholen, gelle. Wenn es dazu irgendwo eine Meta-Diskussion gibt, beteilige ich mich aber gerne. Mehr Text->weniger Übersicht. Wenn der Informationsgehalt also gleich bleibt, ist weniger Text eine Verbesserung. Bis mir jemand mit Argumenten das Gegenteil erklärt, bleibe ich bei: keine Redundanz! Julia69 10:58, 13. Dez 2005 (CET)
- Die Diskussion hat den Usus der Wikipedia nicht beachtet. Unter Abstimmung versteht man hier etwas anderes. Es ist schon sinnvoll, dem Leser beim zusammenfassenden Blick auf die Tabelle auch die Koordinaten zu bieten. Das ist hier genauso sinnvoll wie bei anderen Städteartikeln. ---84.149.225.57 13:24, 13. Dez 2005 (CET)
- Ich bin noch nicht so lange dabie, dass ich wüsste, wo dieser Usus diskutiert wird/wurde, und wenn Du mir einen Hinweis gibst, schaue ich dort sofort. Da Du Dich zu meinem Argument der Redundanz nicht geäußert hast: würdest Du es also vorziehen, wenn die Koordinaten wieder in der Tabelle stehen, dafür nicht mehr oben rechts über der Seite? Julia69 13:28, 13. Dez 2005 (CET)
- Bitte mache dir die kleine Mühe, andere Städteartikel zu vergleichen. Nicht alles, was sinnvoll ist, muss diskutiert worden sein. Beide Angaben sind sinnvoll und belasten den Umfang nicht. Bist du anderer Meinung, solltest du eine wirkliche Diskussion darüber initiieren, damit alle Staädteartikel gleich gestaltet werden können. ---Wetwassermann 13:34, 13. Dez 2005 (CET)
- Weil etwas ist wie es ist, ist es noch lange nicht sinnvoll. Ich werde demnächst mal ein Meinungsbild dazu starten. Julia69 14:41, 13. Dez 2005 (CET)
- Das ist unterstützenwert und sollte von dir nicht demnächst, sondern sofort getan werden. Bis dahin hat die alte Version ihre Berechtigung; denn das endgültige Tilgen der Koordinaten aus den Basisdaten hat ja weitreichende Konsequenzen. ---84.149.240.180 15:26, 13. Dez 2005 (CET)
- @Julia69: Die Koordinaten von Istanbul stehen im Artikel kein einziges Mal. In der Städtebox müssen sie stehen. Diese Boxen sind getrennt vom Artikel und anderen Angaben zu sehen, weil sie von Benutzern, aber auch automatisiert, getrennt ausgewertet werden sollen. Dadurch kommt es bei allen Boxen in der Wikipedia (und das sind mittlerweile viele Vorlagen) mitunter zu Redundanzen. Du kannst dich darauf verlassen, dass diese Redundanzen bei der Erstellung der Boxen, zumindest in den Bereichen, in denen ich tätig bin, ausführlich diskutiert und genehmigt wurden. Außerdem muss man noch die barrierefreien Auswertungsmöglichkeiten durch Blinde usw. in Betracht ziehen, die Möglichkeiten der Auswertungen in gedruckter Form und auf DVD/CD usw. Es ist möglich, dass die betroffenen Portale nach einer neuerlichen Diskussion die Vorlagen ändern, wenn gesichert ist, dass alle Artikel einheitlich ausgestattet werden können und es zu keinen Konflikten bei den Auswertungsmöglichkeiten kommt. Das Ganze ist aber sicher nichts für einzelne Aufräumaktionen, wie Dickbauch auf seiner Diskussionsseite schon treffend bemerkte. --Regiomontanus 12:38, 14. Dez 2005 (CET)
Atatürk
Alle Verbote, Gebote und Umstellung in der Türkei an Mustafa Kemal Atatürk zu zuschreiben ist sehr pragmatisch und sehr Weit vom Realität. Er war Wegweiser, Vizionist, Reformer und Staatsoberhaupt. Das Volk und Volksversammlung ist auf dem Land entscheidende Legislative. --84.169.220.97 21:50, 26. Dez 2005 (CET)
Erdoğan
War der als Bürgermeister wirklich so unumstritten super und ohne jede Opposition, oder sollte man das vielleicht mal etwas neutrale formulieren? Julia69 16:18, 27. Dez 2005 (CET)
Ramazan
Hallo Wassermann,
nachdem ich Wetwassermann gelesen hatte, wir mir doch klar, dass ich noch langsamer sein muss. Vielen Dank für diese Aufklärung. Aber zurück zur Sache: Ich weiß nicht, was Straßenbahn. Fähre, Schuhputzer und Eisverkäufer auf Türkisch heißen. Macht nichts, denn dies ist die deutsche Wikipedia. Wer das alles auf Türkisch lesen will, kann dies gerne machen. Julia69 08:04, 30. Dez 2005 (CET)
Religion
Im Artikel steht: Circa 90 % der Bevölkerung Istanbuls bekennen sich zum Islam (in der gesamten Türkei wurden offiziell 99,8% als Muslime registriert).
Das kann rein mathematisch nicht stimmen. Istanbul hat ca. 10 Mio. Einwohner, bei 90 % Muslims gibt es also eine Mio. Nichtmuslime. Die Türkei hat ca. 70 Mio. Einwohner, und selbst wenn es außerhalb Istanbuls keine Nichtmuslime in der Türkei gäbe, wären die eine Mio. 1/70, also 1,4 %. -- Martin-vogel قهوة؟ 12:44, 1. Jan 2006 (CET)
- Ja, da hast du richtig gerechnet. Der Fehler kommt wohl daher, dass jemand (man müsste in der Versionsgeschichte nachsehen, wer es war) Zahlen aus unterschiedlichen Quellen ungeprüft übernommen hat. CIA-Factbook gibt die 99,8% an. Wie sie zustande gekommen sind, habe ich bei Zusammenfassung und Quellen eines vorherigen Edits angedeutet. Ich formuliere das um, ohne Zahlen zu benutzen. --Wetwassermann 15:08, 1. Jan 2006 (CET)
Lebensqualität
Dieses Kapitel braucht dringend eine grundlegende Überarbeitung. Änderungen an Einzelheiten werden kaum etwas bringen. --Wetwassermann 17:08, 1. Jan 2006 (CET)
Bürgermeister Kadir Topbaş
Der Bürgermeister heisst nicht Mimar Kadir Topbaş. Er ist Mimar (Architekt) und hat den Dr.-Titel dafür. Ich habe versucht es zu korrigieren. Ging nicht. Wenn es jemand für uns machen würde. Danke von Bülent aus Istanbul.
- geändert --Jergen Jergen 10:40, 12. Mär 2006 (CET)
Bild
Ein Bild von den Verwaisten, falls noch benötigt. --Gruß Crux 20:25, 25. Apr 2006 (CEST)
IStanbul
Istanbul ist nicht die größte stadt in der Türkei!
- Sondern? --Streifengrasmaus 16:48, 29. Jun 2006 (CEST)
Einwohnerzahlen
Hallo, heute wurden die Einwohnerzahlen und deren historische von einer IP recht willkürlich geändert. Dies hatte wieder zurückgenommen [LINK]. Allerdings wurde die Zahlen früher bereits recht willkürlich geändert [LINK]. Ich habe leider keine Verlässliche Quelle für diese Zahlen finden können. Aber es gibt hier doch sicher Fachleute, die das gegen offiziellen Quellen verifizieren und korrigieren können. Falls man hierzu garnichts finden kann, wäre es wohl besser die (dann wohl geschätzen Zahlen) ganz zu entfernen. Also Fachleute -> Bitte ran.:) Danke --Jutta234 Jutta234 04:10, 23. Jul 2006 (CEST)
Da Wikipedia mit den Schätzwerten wahrscheinlich ehere blamiert, habe ich diese nun erstmal hier ausgelagert.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1914 handelt es sich meist um Schätzungen, die je nach Forschermeinung um bis zu ± 50 Prozent variieren. Der auffällige Rückgang der Bevölkerungszahl um 1900 bis 1927 steht mit der Vertreibung der großen griechischen Bevölkerung des damaligen Konstantinopels durch die Osmanen bzw. Türken im Zusammenhang. Die Zahlen von 1927 bis 2000 sind Ergebnisse von Volkszählungen. Die Zahlen von 2005 und 2006 beruhen auf Hochrechnungen. Die Verdoppelung der Bevölkerung Istanbuls zwischen 1980 und 1985 ist auf Zuzug, natürliche Bevölkerungszunahme und auch auf administrative Maßnahmen wie z.B. Erweiterungen der Stadtgrenze zurückzuführen.
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Ende der Auslagerung. --Jutta234 Jutta234 21:53, 23. Jul 2006 (CEST)
Namensgebung
Es muß zudem erwähnt werden, daß der Papst und die Römisch-Katholische Kirche immer noch offiziell den Namen Istanbul nicht akzeptiert hat und die Befreiung der Stadt durch die Osmanen auch nach über einem halben Jahrtausend immer noch nicht verdaut hat. Ebenso ist aus dem Beitrag nicht ersichtlich, daß Griechenland und Süd-Zypern aus politischen Gründen in jeder Situation, sei es der Wetterbericht oder ein diplomatisches Schreiben der Regierung, die Stadt als Konstantinopolis bezeichnet. -- 62.143.76.166 22:36, 9. Aug 2006 (CEST)
- Sogar die Sultane haben die Stadt bis 1922 als Konstantiniyye bezeichnet. Und Briefe in osmanischer mit Absender Konstantiniyye des 19. Jhd. sind Legion. Google und forsche ein bisschen nach. Zur Not könnte ich Dir diesen Aufwand auch abnehmen.--indra 14:49, 19. Aug 2006 (CEST)
Deine aussführungen sind korrekt. In der Vergangenheit(!) hieß die Stadt tatsächlich Konstantinopel. Mir ging es aber um das HEUTE. Es sollte erwähnt werden, wer HEUTE immer noch die Stadt als Konstantinopel bezeichnet und nicht als Istanbul. 62.143.76.166 16:08, 19. Aug 2006 (CEST)
- Na ja, in der Gegenwart heisst die Stadt für Griechen immer noch Konstantinoupoli, und für West-Armenier ist das immer noch Bolis. Und ich werde mich auch als Bolsahay (=Istanbuler Armenier) bezeichnen. Ganz ohne 'Eroberungsabsichten'. Da sollten auch Türken drüber stehen können. :-)
- Natürlich ! Die Türken sollten da drüberstehen können. Du sagst aber selber, das dies eine Tatsache zum "drüberstehen" ist, also auch eine politische Absicht alles andere als absolut ausgeschlossen ist. Ich bitte ja nur um die Erwähnung, daß aktuell manche Nationen immer noch ihre eigenen Bezeichnungen verwenden, ich fordere keine Wertung des ganzen. Es ist ja auch ein bischen orginell, es gibt wenige Städte, die mehrere aktuelle Namen haben. Kein Mensch redet mehr von New Amsterdam oder Leningrad, aber Istanbul hat eben seine Besonderheiten. 62.143.76.166 20:46, 21. Aug 2006 (CEST)
- Na ja, New Amsterdam ist ja schon ein wenig länger her. Und 'Leningrad moj' (das Lied) wird man auch nicht mehr umschreiben. Und welcher Türke nennt Yerushalayim nicht Kudüs? Und in all den Romanen passt man auch nicht die historischen Namen an. Das hat etwas mit gelebter (vergangener zwar), aber respektierter Kultur zu tun. Das ist Reichtum. Vielfalt ist Reichtum. Eine arabische Redensart sagt, ein Viertel ohne Christen ist arm. Ich wünschte mir diese Stimmen hätten auch in der Türkei vor hundert Jahren die Mehrheit gehabt. 1908 gab es dieses Hochgefühl. Leider nur kurz. Und es ist ein Armutszeugnis, wenn Istanbul dereinst mit Islambol ersetzt wird. --indra 23:26, 21. Aug 2006 (CEST)
- Konstantinopel ist ganz einfach der griechische Name für die Stadt, und wird es immer bleiben. Genau so wie die Franzosen immer noch "Nouvelle Orléans" zu New Orleans sagen. --Bender235 01:46, 22. Aug 2006 (CEST)
Vermögenssteuer - Präzisierung notwendig
"1942 kam es zur Einführung einer Besonderen Vermögenssteuer (varlik vergisi),..." Im Text steht nur, dass eine Vermögenssteuer eingeführt worden ist. Mein Vorschlag: eine ruinöse gegen Nicht-Muslime gerichtete Vermögenssteuer Welcher Uneingeweihte weiss schon, dass es eine rassistische Vermögenssteuer war, die gezielt gegen Juden, Armenier und Griechen gerichtet war. Der Sinn war es diese Bevölkerungsgruppen endgültig aus dem türkischen Wirtschaftsleben hinauszukatapultieren. - Der 'Erfolg' dieser Vermögenssteuer verdient eine genauere Qualifizierung im Artikel! Das müsste meiner Meinung unbedingt in den Text rein. Wer stört sich sonst schon an einer Vermögenssteuer? Da ist ja nichts dabei?! ---> Literatur gibt es zuhauf. Ich liefere mal drei türkische Quellen:- Yilmaz Karakoyunlu: Salkim Hanimin Taneleri (in der Türkei sehr berühmter und verfilmter Roman)
- Ayhan Aktar: Varlik Vergisi ve Türklestirme Politikalari"
- Ridvan Akar: Varlik Vergisi. Tek Parti Rejiminde Azinlik karsitli Politika örnegi.indra 14:49, 19. Aug 2006 (CEST)
- Schreib es (kurz)! Oder vielleicht macht bei ausreichender Stoffmenge auch ein eigener Artikel Sinn. -- Fragwürdig Fragwürdig 11:20, 20. Aug 2006 (CEST)
Istanbul in Islamische Kunst
Für die Zuordnung trifft m.E. das Prinzip gehört-zum-Fachgebiet (siehe Kategorisierung eines Artikels, 2. Auswahl der Kategorien) zu. Dies schließt nicht aus, Istanbul auch den Kategorien anderer Fachgebiete zuzuordnen. Das ganze Istanbul ist ja auch keine Byzantinische Stadt, gehört aber nach dem gleichen Prinzip in diese Kategorie. Bitte Kategorisierung wiederherstellen. Thomas Tunsch 17:58, 30. Aug 2006 (CEST)
- beide Kats sind falsch ... die ganze Stadt ist nun mal nicht Islamische Kunst und gehört auch nicht komplett dazu - Instanbul kann gar nicht Byzantinische Stadt sein, denn damals hies es noch Konstantinopel, ich korrigiere das auch mal - Sven-steffen arndt 18:09, 30. Aug 2006 (CEST)
- Bitte meine Argumente nicht verdrehen:
- Istanbul ist nicht islamische Kunst:
Ok
- Istanbul gehört zum Fachgebiet "Islamische Kunst"
- Wegen 2. ist Istanbul in die Islamische Kunst einzuorden (siehe Kategorisierung eines Artikels, 2. Auswahl der Kategorien). Thomas Tunsch 18:47, 30. Aug 2006 (CEST)
- Nein. Nach dieser Logik müsstest du jede Stadt und jedes Land im islamischen Kulturkreis unter „Islamische Kunst“ einordnen. Istanbul gehört auch nicht zum Fachgebiet, es ist lediglich ein Ort, an dem islamische Kunst anzutreffen ist. Rainer Zenz Rainer Zenz 19:29, 30. Aug 2006 (CEST)
Bitte Diskussion weiterführen unter: Thomas Tunsch 21:00, 30. Aug 2006 (CEST)
Aufmacher-Bild
Mit einer Stadt, die seit 1700 Jahren ununterbrochen Weltstadt ist, verbindet man ja eine ganze Menge, aber müssen wir wirklich mit diesem Bild in den Artikel starten? Das Bankenviertel ist nun mal wirklich nicht das typischste an Istanbul. Obendrein gibt es keine vernünftige Bildbeschreibung: Banken in Istanbul an einer Hauptverkehrsstraße. Das kann doch nicht unser Ernst sein. --Magadan Magadan 19:29, 10. Sep 2006 (CEST)
- Vielleicht können wir uns ja in der Mitte zwischen Altertum und Moderne treffen. -- Fragwürdig Fragwürdig 19:47, 9. Okt. 2006 (CEST)
Schon viel besser. Hier ist wenigstens der Straßenname bekannt ;-) Magadan Magadan 20:38, 9. Okt. 2006 (CEST)
- Ich habe es mal ausgetauscht, und die Hochhäuser nach unten versetzt (Architektur ab 1960). --Magadan Magadan 22:20, 9. Okt. 2006 (CEST)
- Doll ist dieses Bild aber auch nicht. Der Kern ist nun mal einfach die Altstadt. Den Taksim-Platz könnte es überall woanders auch geben. Für Rom würde man als erstes Foto auch nicht den Stazione Termini nehmen. Rainer Zenz Rainer Zenz 22:43, 9. Okt. 2006 (CEST)
- Nur ist die Altstadt nur ein kleiner Teil des heutigen Istanbul. Ich finde der Taksim-Platz ist durchaus ein Kompromiss aus alt und neu. Außerdem ist es ja nicht irgendein Platz, sondern er hat durchaus etwas zentrales an sich (mit steigender Tendenz durch die immer besser werdende Verkehrsanbindung). Wenn du ein besseres Bild davon hast, gerne. Ansonsten könnte ich mir noch ein Bosporus-Panorama als Aufmacher vorstellen. Aber bitte nicht immer wieder Hagia Sophia und Blaue Moschee. -- Fragwürdig Fragwürdig 22:56, 9. Okt. 2006 (CEST)
Zur Hochschulreife weiterführende Schulen
Hier nur von nebensächlicher Bedeutung: Das Istanbul Erkek Lisesi heißt nur Istanbul Lisesi. Auch wenn die Seiten noch nicht angelegt sind, sollte man die Links
- fremdsprachige staatliche Gymnasien, z. B. das İstanbul Lisesi in Cağaloğlu
- fremdsprachige private Gymnasien, z. B. das Özel Alman Lisesi (Deutsche Schule)
Galata - Karaköy - Pera - Beyoğlu
Meiner Meinung nach herrscht in den Artikeln rund um Galata - Karaköy - Pera - Beyoğlu einige Begriffsverwirrung. Ich würde das jetzt hier gerne einmal klar bekommen, um die entsprechenden Artikel dann entsprechend zu korrigieren. Meiner Auffassung nach
- ist Galata die alte Stadt auf der Nordseite des Goldenen Horns und erstreckte sich zwischen der Galatabrücke und dem Galaturm. Dieses Gebiet heißt heute Karaköy.
- ist Pera der alte Name der Gegend zwischen Galataturm und Taksimplatz, also rund um Istiklal Caddesi.
- ist Beyoğlu der Name des ganzen Stadtteils, der Stadtviertel wie Tünel, Galatasaray, Taksim, Karaköy, Gebiete links der Tarlabaşı, Cihangir, Tophane, etc. umfasst.
- Beyoğlu ist a) ein Viertel, das ich mit meiner beschränkten Ortskenntnis mit Pera gleichsetzen würde, und b) ein Stadtbezirk, der erheblich größer ist und all das enthält, was Du gerade aufgezählt hast. Insofern sind in diesem Fall zwei Definitionen richtig. --Magadan Magadan 20:57, 9. Okt. 2006 (CEST)
- Ok, deine zusätzliche Definition ist auch die, die ich normalerweise gebrauche. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, daß die Istiklalgegend (Pera) nun mal der Kern des Ganzen ist und sie deshalb fälschlicherweise mit Beyoglu gleichgesetzt wird??? -- Fragwürdig Fragwürdig 21:04, 9. Okt. 2006 (CEST)
- Ich dachte, daß der Name Pera heute nicht mehr benutzt würde, sondern eher aus dem 19. und frühen 20. Jh. stammt, aber ich kann mich auch irren. Die Istanbuler Bezirke tragen jedenfalls alle(?) Namen irgendwelcher kleinen Viertel, die in ihrem Zentrum liegen oder sonst irgendwie am wichtigsten sind (Eminönü, Fatih, Sisli, ....). Fatih z.B. ist ja eigentlich nur das Viertel um die gleichnamige Moschee, aber auch der Bezirk, der die ganze westliche Altstadt umfasst, heißt so. --Magadan Magadan 22:16, 9. Okt. 2006 (CEST)
- Nein, Pera ist natürlich nur historisch. Genauso wie Galata. Sorry, wenn ich da missverständlich war. Aber von der Doppelbedeutung von Beyouglu hast du mich jetzt mit dem Beispiel Fatih überzeugt. -- Fragwürdig Fragwürdig 22:30, 9. Okt. 2006 (CEST)


























