Toplinks zu diesem Thema:
Bildung, Englisch, Sprache, Japanisch, Kreditkarte, Schutz, Chinesisch, Firmen, Fremdsprache, Geld, Rahmen, Rolle, Sicherheit, Sprachen, Ast, Ausbildung, Domain, Finanzierung, Gruppe, Handy, Unternehmen, Vergleich, Verlag
Der Artikel Japan gehört zur Kategorie: Staat, Japan, Monarchie (Staat), Inselgruppe (Asien), Inselgruppe (Pazifischer Ozean), Lesenswert|, Lesenswert
Nihon-koku/Nippon-koku
Japan |BILD-FLAGGE = Flag of Japan.svg |BILD-FLAGGE-RAHMEN = ja |ARTIKEL-FLAGGE = Flagge Japans |BILD-WAPPEN = Imperial Seal of Japan.svg |BILD-WAPPEN-BREITE = 100px |ARTIKEL-WAPPEN = Kaiserliches Siegel |WAHLSPRUCH = |AMTSSPRACHE = Japanisch |HAUPTSTADT = Tokio |STAATSFORM = Parlamentarische Monarchie |STAATSOBERHAUPT = Tennō Akihito |REGIERUNGSCHEF = Ministerpräsident Shinzō Abe |FLÄCHE = 377.835(1) |EINWOHNER = 127.417.244 (Juli 2005) |BEV-DICHTE = 337 |BIP = $4.799 Mrd. (2.) (Schätzung 2005) |BIP/EINWOHNER = $37.566 (16.) |WÄHRUNG = Yen |UNABHÄNGIGKEIT = |NATIONALHYMNE = Kimi Ga Yo |ZEITZONE = UTC+9 (JST) |KFZ-KENNZEICHEN = J |INTERNET-TLD = .jp |TELEFON-VORWAHL = +81 |ANMERKUNGEN = (1) ohne die umstrittenen Kurilen |BILD1 = japan map.png }}
Japan (jap. 日本, Nihon/Nippon; ) ist nach Indonesien, Madagaskar und Papua-Neuguinea der viertgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik vor den Küsten Russlands, Koreas und Chinas.
Der Landesname setzt sich aus den Zeichen (Aussprache ni, in der Bedeutung „Tag“ oder „Sonne“) und (Aussprache hon, in der Bedeutung „Ursprung“ oder „Wurzel“) zusammen. Japan ist deshalb auch bekannt als „Land der aufgehenden Sonne“. Sowohl der frühere mythologische Name Cipangu als auch Japan leiten sich vermutlich von der chinesischen Aussprache der Schriftzeichen (chin. rìbĕnguó) ab.
Mit Japan befasst sich ein eigener Bereich der Kulturwissenschaft und Landeskunde, die Japanologie.
Geographie
![]() |
|
Lage von Japan Bildherkunft |
![]() |
|
Topographie Japans Bildherkunft |
- Hauptartikel: Geographie Japans
Japan ist eine Inselkette, die sich entlang der Ostküste Asiens erstreckt. Die Hauptinseln sind Hokkaidō im Norden, die zentrale und größte Insel Honshū, sowie Shikoku und Kyūshū im Süden. Dazu kommen ca. 3000 kleinere Inseln, die sich vor allem in der Seto-Inlandsee und als Ryūkyū-Inseln konzentrieren.
Über dem gesamten Archipel verläuft eine Gebirgskette, die ungefähr 73 % der Landmasse Japans ausmacht. Der höchste Berg Japans ist der Fujisan auf der Hauptinsel Honshū mit 3776 m über dem Meeresspiegel. Nur in den Hauptballungsgebieten Kantō (mit Tōkyō und Yokohama) und Kansai (Ōsaka, Kyōto und Kōbe) finden sich größere Ebenen. Auf Grund des Mangels an Flachland werden Berghänge durch Terrassenfeldbau kultiviert.
Regionale Einteilung
- Hauptartikel: Regionen Japans
Japan ist in acht Regionen eingeteilt: Hokkaidō, Tōhoku, Kantō, Chūbu, Kinki, Chūgoku, Shikoku und Kyūshū. Diese Einteilung ist historisch begründet und spielt heutzutage vor allem kulturell und wirtschaftlich eine Rolle. Politisch ist Japan in Präfekturen gegliedert (siehe Politik).
Klima
Japan kann wegen seiner breit gefächerten geographischen Verhältnisse in sechs Hauptklimaregionen eingeteilt werden:
- Hokkaidō: nicht sonderlich starke Niederschläge, aber während der langen kalten Winter größere Schneeverwehungen
- Japanisches Meer: Der Nordwestwind im Winter bringt starken Schneefall. Im Sommer ist diese Region kühler als die pazifische Region, jedoch gibt es hier öfter Föhn.
- Zentrales Hochland (Chūō-kōchi): starke Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sowie Tag und Nacht, geringe Niederschläge
- Seto-Inlandsee: Die Berge der Region Chūgoku und Shikoku halten den Wind auf und führen zu einem ganzjährig milden Klima.
- Pazifikregion: kalte Winter mit geringem Schneefall und heiße trockene Sommer
- Nansei-shoto (Ryūkyū-Inseln): Subtropisches Klima mit warmen Wintern und heißen Sommern. Starke Niederschläge vor allem während der Regenzeit, regelmäßig auftretende Taifune.
Naturerscheinungen
![]() |
|
Echtfarben-Satellitenaufnahme der NASA Bildherkunft |
Japan liegt an der geologischen Bruchzone dreier tektonischer Platten (die Eurasische Platte im Westen und Norden, die Philippinische Platte im Süden und die Pazifische Platte im Osten). Von seinen etwa 240 Vulkanen, die zum pazifischen Feuerring gehören, sind 40 aktiv. In der gesamten Region gibt es nahezu täglich leichtere Erdbeben, in größeren Abständen auch schwere (z. B. Großes Kanto-Erdbeben 1923, Erdbeben von Kōbe 1995). Jedes Jahr findet zum Jahrestag des Kanto-Erdbebens im September eine Übung zum Katastrophenschutz statt.
Im Frühsommer beginnt die Taifun-Saison, bei der vor allem der Süden und Südwesten Japans von über dem Pazifischen Ozean entstehenden Wirbelstürmen heimgesucht wird (z. B. von Taifun Tokage im Oktober 2004).
In den letzten tausend Jahren starben in Japan über 160.000 Menschen durch Tsunamis (durch unterseeische Erdbeben ausgelöste Flutwellen). Das Land verfügt heutzutage durch Messbojen im Pazifik über ein effektives Tsunami-Frühwarnsystem. Für die Bevölkerung finden regelmäßig Trainingsprogramme statt, viele japanische Küstenstädte schützen sich durch das Errichten riesiger Deiche. Diese Wälle aus Stahlbeton sind teilweise 10 Meter hoch, bis zu 25 Meter tief und mit stabilen Metalltoren ausgestattet.
Flora und Fauna
![]() |
|
Bergwälder bedecken 75% der Landesfläche Bildherkunft |
![]() |
|
Die Koi werden in Japan als Zierfische gezüchtet Bildherkunft |
![]() |
|
Die Japanische Rotkiefer ist der am weitesten verbreitete Baum Japans Bildherkunft |
Der Japanische Archipel erstreckt sich in einem langen Bogen von Norden (45. Breitengrad, Hokkaidō) nach Süden (20. Breitengrad, Okinotorishima). Im Inland finden sich eine Reihe Gebirgsketten, die die Baumgrenze überschreiten, außerdem gehört zu Japan eine größere Zone im Ostpazifik. Verglichen mit der Enge des Lebensraums, findet sich in Japan eine Vielzahl von Arten. Durch die Position als vorgelagerte Inselgruppe hat sich eine zwar mit „Kontinentalasien“ verwandte, aber eigenständige Flora und Fauna entwickelt. Besonders erwähnt seien hier die Ogasawara-Inseln (auch: Bonin-Inseln), 1000 km südöstlich von Tōkyō, die wegen ihrer endemischen Spezies oft mit den Galapagos-Inseln verglichen werden.
Japan liegt am Schnittpunkt von drei Ökoregionen. Die Hauptinseln und die nahegelegenen Nachbarinseln sind Teil der Paläarktischen Ökozone. Die Ryūkyū-Inseln sind Teil der Indomalaischen Region, während die Ogasawara-Inseln zu Ozeanien gerechnet werden.
![]() |
|
Der Shiba-ken, eine beliebte Hunderasse Bildherkunft |
Säugetiere: An Großsäugetieren gibt es unter anderem den Braunbär auf Hokkaidō, auf Honshu den asiatischen Schwarzbären, Sikahirsche und den japanischen Serau (eine Ziegenantilope). Unter den einheimischen Arten findet sich auch der Japanmakak, der auf der Shimokita-Halbinsel in der Präfektur Aomori heimisch ist und damit die nördlichste Affenpopulation der Welt bildet.
Die starke Verstädterung an den Küsten und in den japanischen Ebenen hat dazu geführt, dass einige Säugetierarten ausgestorben sind, so der japanische Wolf (Canis lupus hodophylax), der japanische Seelöwe (Zalophus californianus japonicus), der Seeotter und der Fischotter. Hunde und Katzen gibt es in Japan in einer breiten Auswahl an Rassen. Als typisch japanische Hunderasse wird der Shiba Inu angesehen.
Vögel: In Japan sind über 500 verschiedene Vogelarten gesichtet worden. Da die Inselgruppe in jeder Richtung von Meer umgeben ist, sind eine Vielzahl davon Wasservögel. Von Nord nach Süd ist Japan eine wichtige Zwischenstation für Zugvögel. In Sibirien brütende Vögel finden hier ihr Winterquartier, während die in Japan brütenden Vögel im Winter in Richtung Südostasien ziehen. Auf diese Art findet eine Vielzahl von Vogelarten ihren Weg nach Japan. In den Städten finden sich Krähen (besonders die Aaskrähe), Spatzen, Tauben und Rauchschwalben. Nationalvogel ist der Buntfasan. Der Nipponibis ist ausgestorben. Allerdings wurden einige Exemplare des Nipponibis vom chinesischen Festland eingeführt.
Fische: Die japanischen Küstengewässer sind von kalten und warmen Meeresströmungen durchzogen, die an ihren Berührungslinien gute Wachstumsbedingungen für Plankton bieten. Das Land liegt an einer Belastungskante der Kontinentalplatten, durch deren Verschiebungen sich eine zerklüftete Küstenlinie gebildet hat. Dadurch bietet sich ein guter Lebensraum für eine Vielzahl von Fischarten, und die Küste von Sanrikuoki (, in der Präfektur Iwate) bis hoch zu den Kurilen ist einer der drei reichsten Fischgründe in der Welt. Auch in den Flüssen gibt es eine reichhaltige Zahl von Fischarten, auch begünstigt durch das regenreiche Klima. In den Brackwassergebieten der Flussmündungen gibt es eine Vielzahl von Muscheln. Problematisch ist die Wasserverschmutzung und die Betonierung der Flussbetten, die zu einem Aussterben zahlreicher Arten geführt hat. In den Siebzigern gab es eine starke Umweltbewegung, die erste Erfolge dagegen verbuchen konnte. Die Vielfalt der japanischen Fischwelt lässt sich auch als Tourist erleben, denn Tauchen ist in Japan ein beliebter Freizeitsport und in vielen Städten gibt es große Aquarien.
Flora: Japan ist zu rund 75 % von schwer zugänglichen Bergwäldern bedeckt. Eine Vielzahl der einheimischen Arten ist auf diese Umgebung spezialisiert.
Kulturpflanzen: Wichtigste Kulturpflanze in Japan ist der aus Korea eingeführte Reis, genau genommen Oryza sativa japonica (Kurzkornreis). Das Stroh wird für die Herstellung von Tatami verwendet. Historisches Arme-Leute-Essen ist allerdings die Hirse, da der Reis als Steuer entrichtet werden musste. Ebenfalls angebaut werden verschiedene Bohnensorten, unter anderem die Adzukibohne, und eine Reihe von Gemüsen, darunter Ingwer, Rettich und Spinat. Heimisch sind außerdem verschiedene Zitrusfrüchte wie die Natsumikan, darüber hinaus wurde eine Reihe von Obst- und Gemüsesorten eingeführt. Zur traditionellen Küche gehören außerdem Seetang (u. a. Nori) und Meeresalgen (Wakame). Traditionelle japanische Häuser werden unter anderem aus dem Holz der Sicheltanne gebaut. Von nationaler Bedeutung sind auch die Teepflanze und verschiedene Binsenarten zur Herstellung der Tatami-Matten (Flatterbinse und Dochtbinse).
Geschichte
- Hauptartikel: Geschichte Japans; Periodisierung der japanischen Geschichte
- Jōmon-Periode : In der Zeit von 10.000 v. Chr. bis etwa 300 v. Chr. wanderten Menschen (vermutlich) aus Zentralasien, Sibirien und dem südpazifischen Raum in das Gebiet des heutigen Japan ein.
- Yayoi-Periode : Erste bestätigte Kontakte mit dem chinesischen Reich gab es von etwa 300 v. Chr. bis etwa 300 n. Chr.
- Kofun-Periode : Große Schlüsselgräberanlagen stammen aus der Kofun-Periode von etwa 300 bis 710 n. Chr. Es gab einen engen politischen Kontakt mit dem Nachbarland Korea und Einwanderung von Korea nach Japan. Ab dem 5. Jahrhundert fand die Übernahme der Chinesischen Schrift statt.
- Nara-Epoche (710 – 784) : In der Nara-Periode wurde der Buddhismus stark gefördert. Die Staatsform lehnte sich an das chinesische Vorbild an.
- Heian-Epoche (794 – 1185) : Aufschwung der höfischen Kultur in Heian-kyō (Kyoto), vor allem Dichtkunst und Literatur. Die Macht des Kaisers wurde allmählich geschwächt und Kriegerfamilien etablierten sich. Zum Ende der Heian-Periode begründete die Minamoto-Familie das erste Shōgunat.
- Kamakura-Epoche (1192 – 1333) : Während der Kamakura-Periode unternahm Kublai Khan zwei Invasionsversuche in Japan, die jedoch durch später als göttlich interpretierte Taifune (Kamikaze, Götterwind) verhindert wurden.
- Muromachi-Epoche (1338 – 1573) : Die mächtigen unabhängigen Daimyō unterhielten ihre eigenen Armeen. Das Shogunat verlor die Kontrolle, und die „Zeit der streitenden Reiche“ (sengoku jidai) begann.
- Sengoku-Epoche (1477 – 1603) : Die drei Reichseiniger (Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi, Tokugawa Ieyasu) beendeten in der Azuchi-Momoyama-Epoche (1568 bis 1603) den über 100-jährigen Bürgerkrieg.
- Edo-Ära (1603 – 1867) : In der Edo-Periode schottete sich Japan weitgehend vom Rest der Welt ab. Mit Ausnahme von beschränktem Austausch mit China und den Niederlanden bestand kaum Kontakt zu anderen Staaten. Die Tokugawa-Familie behielt für über 250 Jahre die Kontrolle über die anderen Daimyō. Diese Periode war von großer Prosperität für das japanische Volk geprägt. Die Bevölkerung wuchs stetig. Das heutige Tōkyō wuchs in dieser Zeit zur größten Stadt der Welt und blieb es bis heute - mit jeweils kurzen Unterbrechungen. : 1854 segelte US-Admiral Matthew Perry mit seiner Flotte von vier Kriegsschiffen unbehelligt in den Hafen des heutigen Tōkyō, um einen Brief des US-Präsidenten Millard Fillmore zu übergeben, in dem dieser die Tokugawa-Regierung zum offenen Handel mit den USA auffordert. Die Leichtigkeit, mit der Perry in den Hafen einlaufen konnte, offenbarte die Schwäche des Tokugawa-Regimes. Dies führte zu einem Aufstand regionaler Herrscher und mündete letztlich in eine Wiedereinsetzung des Kaisers, der allerdings wenig reale politische Macht erhielt.
![]() |
|
Japanische Mutter mit Zwillingen, 1917 Bildherkunft |
- Meiji-Ära (1868 – 1912) : Die Reform des Kaiserhauses unter dem Meiji-Tennō ab 1868 (Meiji-Restauration und Moderne) beendete die Zeit des Kriegeradels und läutete die Moderne ein. Das Land erhielt eine moderne Verfassung und ein Parlament, so dass Japan eine konstitutionelle Monarchie wurde. Korea wird 1910 von Japan kolonialisiert, wodurch die Beziehungen noch heute belastet werden.
- Taishō-Ära (1912 – 1926) : Im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) stand Japan auf Seiten der Entente und übernahm nach Kriegsende deutsche Territorien. : Die Taishō-Ära war durch kulturelle Dynamik und wirtschaftlichen Aufschwung gekennzeichnet. Es war auch eine Zeit der demokratischen Experimente mit einem parlamentarischen System. Letztendlich scheiterte die Demokratie durch Instabilität, ganz ähnlich Deutschland während der Weimarer Republik. Das Militär übernahm mehr und mehr die faktische Kontrolle und läutete die Shōwa-Ära ein.
![]() |
|
Japaner rücken in Shenyang ein. 1931 Bildherkunft |
- Shōwa-Ära Teil 1 (1926 – 1945) : 1931 besetzte Japan den Nordosten Chinas und gründete 1932 den abhängigen Staat Mandschuko (Mandschurei). 1937 eroberte Japan weitere Territorien von China. Japan vertrieb mit Unterstützung Siams und anfangs auch jener diverser Einheimischer die europäischen Kolonialmächte aus den südostasiatischen Ländern, um sein eigenes Kolonialreich auszubauen. Die USA sahen Ihre Interessen in Asien (vor Allem ihre Kolonien wie die Philippinen) gefährdet und reagierten mit zahlreichen Sanktionen, insbesondere dem Washingtoner Flottenabkommen, einem Embargo und dem Einfrieren japanischen Vermögens im Ausland. Im Dezember 1941 griffen daraufhin japanische Truppen den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii an. Damit weitete sich der Zweite Weltkrieg auf den Pazifischen Ozean aus. Nicht nur in China, sondern auch in den anderen japanischen Territorien Südostasiens geschahen Kriegsverbrechen, z.B. Zwangsprostitution, das Massaker von Nanking und Menschenversuche durch die Einheit 731. Bis 1945 gelang es alliierten Truppen Gebiete nahe den japanischen Inseln zu erobern, doch besonders auf kleineren Inseln - auch fernab des japanischen Kernlandes - tobten noch heftige Kämpfe. Der Kaiser, sowie der Premierminister und seine Anhänger wollten Friedensverhandlungen aufnehmen, doch das Militär hatte mehr Macht. Am 6. August 1945 warfen die US-Amerikaner eine Atombombe über der Stadt Hiroshima und am 9. August eine weitere über Nagasaki ab. Unter dem Eindruck der Atombombenabwürfe kapitulierte Japan am 15. August 1945 bedingungslos, der Kaiser verlas um 12.00 Uhr mittags die Kapitulation, welche über Radio übertragen wurde. Noch heutzutage leiden viele Menschen und ihre Nachkommen unter den Folgen der Strahlenkrankheit (Hibakusha).
- Shōwa-Ära Teil 2 (1945 – 1989) : Nach der Kapitulation beginnt der Wiederaufbau, zunächst unter der Alliierten Besetzung, dann in Eigenregie. Vom ehemaligen Kriegsgegner USA wird Japan als Vorposten gegen den Kommunismus in das westliche Bündnissystem integriert. Obwohl Japan im Gegensatz zu den anderen Verliererstaaten des Zweiten Weltkrieges keine wirtschaftliche Unterstützung von den USA erhielt setzte eine rasante wirtschaftliche Entwicklung ein, in der Japanische Firmen Schritt für Schritt Marktanteile in allen wichtigen Schlüsselindustrien erobern. Japan erweist sich als stabile, friedliche Demokratie.
- Heisei-Ära (1989 – heute) : Faule Bankenkredite und überbewertete Immobilien lassen Anfang der 1990er-Jahre die Bubble Economy platzen, und Japan rutscht in eine Phase von Deflation und hoher Staatsverschuldung, die wirtschaftliche Stagnation auf hohem Niveau bedeutet. Unternehmen und Banken werden behutsam saniert, und allmählich kommt es wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, der allerdings noch nicht als Boom bezeichnet werden kann.
Gesellschaft
![]() |
|
Bevölkerungsentwicklung (x1000) Bildherkunft |
- Hauptartikel: Gesellschaft Japans, Demographie Japans und Japaner
Die letzte Volkszählung aus dem Jahr 2004 weist eine Gesamtbevölkerung Japans von rund 127 Mio. Menschen aus.
Die japanische Gesellschaft ist ethnisch und linguistisch weitgehend homogen. Trotzdem lassen sich in Japan unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ausmachen, in erster Linie nach Generation, Geschlecht, Bildungsstand und direkt damit zusammenhängend Erwerbssituation und Einkommen sowie nach Stadt und Land.
Aktuelle Probleme der japanischen Gesellschaft sind ein Rückgang der Geburtenrate, Überalterung und Jugendarbeitslosigkeit.
Minderheiten
- Die zahlenmäßig größte Minderheit Japans sind die etwa 650.000 koreanischstämmigen Japaner, die seit Generationen in Japan leben, aber größtenteils nicht die japanische Staatsangehörigkeit besitzen. Die Annahme der japanischen Staatsbürgerschaft würde unter anderem auch das Annehmen eines japanischen Familiennamens voraussetzen, was einen Verlust der koreanischen Identität und Assimilation bedeuten würde und daher von einigen Koreanern abgelehnt wird.
- Die indigene Minderheit der Ainu auf der nördlichen Insel Hokkaidō stellt heute nur noch einige zehntausend Mitglieder.
- Die Buraku (auch: Burakumin) sind ethnische Japaner, deren Vorfahren nach shintoistischer und buddhistischer Auffassung unreine Berufe ausübten, daher sind sie noch heute sozial ausgegrenzt.
- Eine weitere Minderheit sind japanischstämmige Südamerikaner, meist Brasilianer, die wieder in das Land ihrer Vorfahren eingewandert sind.
- Ebenfalls in Japan leben zahlreiche Gastarbeiter aus arabischen Ländern, Indien und Südostasien.
Sprache und Schrift
- Hauptartikel: Japanische Sprache und Japanische Schrift
Die Landessprache ist Japanisch und wird von nahezu der gesamten Bevölkerung gesprochen, auch von den meisten Minderheiten. Es existieren zahlreiche regionale Dialekte. In der Schule wird als Fremdsprache am häufigsten Englisch gelehrt, es wird jedoch häufig kritisiert, dass sich der japanische Englischunterricht zu sehr auf das Bestehen des TOEIC-Tests konzentriert und nur unzureichende Kommunikationsfähigkeiten vermittelt. Die zweithäufigste Fremdsprache ist Chinesisch, Deutsch liegt auf dem dritten Platz.
Die japanische Sprache verwendet neben den chinesischen Schriftzeichen (Kanji) auch zwei eigene Silbenschriftsysteme (Hiragana und Katakana), die von chinesischen Schriftzeichen abgeleitet sind. Straßen, Bahnhöfe und Ähnliches sind meist in Kanji und in lateinischer Umschrift (Rōmaji) beschildert.
Minderheitensprachen autochthoner Völker in Japan sind das nicht mit dem Japanischen verwandte Ainu im Nordteil der Insel Hokkaido und die mit dem Japanischen verwandten, aber eine eigenständige Gruppe bildenden Ryūkyū-Sprachen auf den gleichnamigen Inseln.
Religion
![]() |
|
Tor zum Nishi-Honganji, Kyoto Bildherkunft |
- Hauptartikel: Religion in Japan
In Japan haben immer mehrere religiöse Glaubensformen nebeneinander bestanden. Die wichtigsten sind der Shintō, der sich von der japanischen Urreligion herleitet, und der Buddhismus, der Japan im 5. oder 6. Jh. erreichte. Der japanische Buddhismus ist in viele verschiedene Sekten (Schulen, Richtungen) gegliedert, die aber fast alle dem Mahayana-Buddhismus angehören. Zu den bekanntesten buddhistischen Richtungen in Japan zählen der Zen-Buddhismus, der Amida-Buddhismus und der Nichiren-Buddhismus. In der Religion Japans gibt es darüber hinaus chinesische Einflüsse durch Taoismus und Konfuzianismus, die von Shintō und Buddhismus aufgenommen und integriert wurden. Heute gehören die meisten Japaner (über 80%) beiden Hauptreligionen an, daher kann man die religiöse Grundeinstellung in Japan als synkretisch bezeichnen. Das Christentum spielte in der Geschichte Japans vor allem im 16. und 17. Jh. eine gewisse Rolle, nimmt aber heute eine Randstellung ein. Ein wichtiges Element stellen dagegen die sog. Neuen Religionen dar, die sich seit Mitte des 19. Jhs. immer stärker ausbreiten und oft eine eigenwillige Mischung aus Shintō, Buddhismus und anderen Weltreligionen propagieren. Seit dem Zweiten Weltkrieg herrscht gegenüber diesen Richtungen eine besonders große religiöse Toleranz, sodass gegenwärtig rund 300 solcher Glaubensgemeinschaften der sog. Neuen Religionen amtlich gelistet sind.
Politik
![]() |
|
Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko Bildherkunft |
- Hauptartikel: Politik Japans
Tennō
- Hauptartikel: Tennō, Japanisches Kaiserhaus
„Symbol des Staates und der Einheit des Japanischen Volkes“ ist Akihito, der 125. Tennō (dt.: Kaiser, wörtlich „vom Himmel (gesandter) Herrscher“). Rechtlich gilt er nicht als Staatsoberhaupt und die souveräne Macht liegt allein beim Volk. Sein Vater Hirohito, der Shōwa-Tennō, hat 1945 bei der Kapitulation Japans die Göttlichkeit der japanischen Kaiser zurückgewiesen. Die Verfassung von 1946 gibt dem Kaiser keine direkte politische Entscheidungsgewalt; im modernen Japan ist sein Amt zeremonieller Natur. Er ernennt den von beiden Parlamenten gewählten Ministerpräsidenten und den Präsidenten des obersten Gerichtshofes, er verkündet die Gesetze und beruft das Parlament ein. Außerdem ist er oberster Priester des Shintō.
Akihitos Regierungsdevise (Zeitrechnung) lautet heisei (Frieden überall). Die Regierungsdevise wird auch als Jahresangabe in offiziellen japanischen Texten verwendet, beginnend mit dem Jahr der Thronbesteigung. Heisei 1 ist das Jahr 1989.
Verfassung
- Hauptartikel: Japanische Verfassung
Die geltende japanische Verfassung wurde am 3. November 1946 verkündet und trat am 3. Mai 1947 in Kraft. In ihr verpflichtet sich das japanische Volk den Idealen des Friedens und der demokratischen Ordnung. Die Verfassung wurde von der damaligen amerikanischen Besatzungsregierung unter General Douglas MacArthur ausgearbeitet, ist aber seitdem nicht geändert worden.
In der Verfassung wird in Artikel 9 Absatz 1 Krieg als souveränes Recht abgelehnt, auch die Androhung militärischer Gewalt als Mittel zur internationalen Konfliktlösung ist verboten. Absatz 2 besitzt besondere Brisanz, da er Japan untersagt ein Militär zu unterhalten. Die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte und insbesondere deren Auslandseinsätze im Irak und Afghanistan sind daher sehr umstritten. Laut eines Artikels der „Japan Times“ vom 29. Oktober 2005 arbeitet derzeit die LDP an einem Entwurf der Verfassung, in dem Artikel 9 in Teilen geändert werden soll. Absatz 1 bleibt unverändert bestehen, Absatz 2 soll jedoch gestrichen werden. Es wird ausdrücklich betont, dass das Militär weiterhin nur der Selbstverteidigung dienen soll, aber auch der Sicherung internationalen Friedens und Sicherheit.
Weiterhin wird die Unverletzlichkeit der Menschenrechte betont. Der Entwurf der Neufassung enthält noch einige weitere, bisher nicht aufgeführte individuelle Rechte u. a. der respektvolle Umgang mit Behinderten und Opfern von Straftaten sowie Schutz persönlicher Daten.
Der Tennō hat nach der Verfassung rein repräsentative Funktion. Oberster Souverän nach der Verfassung ist das Volk, vertreten durch das Parlament. Das Parlament wählt den Premierminister, dieser beruft sein Kabinett.
Gesetzgebung
![]() |
|
Das japanische Parlamentsgebäude Bildherkunft |
Das Parlament ist das höchste Organ der Staatsgewalt und die einzige gesetzgebende Körperschaft Japans. Es ist zweigeteilt in Oberhaus und Unterhaus (auch Abgeordnetenhaus oder Repräsentantenhaus).
Im Unterhaus sitzen seit den Reformen in den Jahren 1993 bis 1996 nur noch 480 Parlamentarier, im Oberhaus gibt es 242 Sitze. Von den 480 Sitzen des Abgeordnetenhauses werden 300 in Ein-Mandat-Wahlkreisen nach dem Mehrheitswahlrecht und 180 in 11 regionalen Distrikten nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Passives Wahlrecht für das Abgeordnetenhaus erhalten alle Männer und Frauen mit dem vollendeten 25. Lebensjahr, für das passive Wahlrecht im Oberhaus muss das 30. Lebensjahr vollendet sein. Wahlberechtigt sind alle japanischen Männer und Frauen mit vollendetem 20. Lebensjahr.
Parteien
- Die Liberaldemokratische Partei (LDP; 自由民主党, jiyūminshutō)
- Die Demokratische Partei (DPJ; 民主党, minshu-tō)
- Die Partei für eine saubere Regierung (公明党, kōmeitō; CGP, Clean Government Party)
- Die Kommunistische Partei Japans (KPJ; 共産党, kyōsantō)
- Die Sozialdemokratische Partei Japans (SDJ; 社会民主党, shakaiminshūtō)
- Die Neue Komeito (NK)
Außenpolitik
- Hauptartikel: Außenpolitik Japans
Die Hauptpunkte von Japans Außenpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg sind eine feste Bindung an die USA, Scheckbuchdiplomatie, ein in der Verfassung festgeschriebener Verzicht auf militärische Aggression, und Gebietsstreitigkeiten mit den Nachbarn Sowjetunion / Russland, VR China und Südkorea.
Die nördlich von Japan liegenden Südkurilen gehören seit 1945 zur Sowjetunion (ab 1990 dem Nachfolgestaat Russland), werden aber von Japan beansprucht. Dieser Konflikt ist ein andauerndes Problem in den japanisch-russischen Beziehungen. Die kleine Inselgruppe Takeshima (koreanisch: Dokdo) wird von Südkorea verwaltet und von Japan beansprucht, nachdem sie während der Zeit des japanischen Imperialismus etwa 40 Jahre lang zu Japan gehörten. Im Frühling 2005 hat die Einführung eines Takeshima-Tages in einer japanischen Präfektur erneut Zorn in der koreanischen Bevölkerung hervorgerufen. Besitzansprüche hat Japan neben der Volksrepublik China und Taiwan auch auf die Senkaku-Inseln (chin.: Diaoyu). In der Nähe der Inseln werden Rohstoffe vermutet.
Die Beziehungen zu vielen asiatischen Staaten - insbesondere zur Volksrepublik China, Südkorea und Nordkorea - sind vor allem wegen einer verpassten Aufarbeitung der imperialistischen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiterhin angespannt. Die enge ökonomische Verflechtung und das Weltinteresse an einem Frieden in der Region machen kriegerische Konflikte jedoch unwahrscheinlich; stattdessen flammen immer wieder symbolische Krisen auf.
Gemäß der Verfassung hielt sich Japan lange Zeit aus sämtlichen internationalen bewaffneten Konflikten heraus und forcierte stattdessen eine auf Freihandel ausgerichtete multilaterale Handelspolitik. Im Januar 2004 stimmte das Parlament jedoch zum ersten Mal seit 1945 der Entsendung japanischer Soldaten in ein fremdes Land zu, nämlich in den Irak. Während Ministerpräsident Koizumi darin einen Beweis für die engen freundschaftlichen Beziehungen zu den USA sieht, betrachten viele Japaner das als Verfassungsbruch. Allerdings waren diese Soldaten verfassungsgemäß unbewaffnet und wurden nur für den Wiederaufbau der Infrastruktur eingesetzt. Im Juni 2006 erklärte Koizumi den Einsatz für abgeschlossen, daraufhin begannen die Truppen am 25. Juni ihren Abzug aus dem Irak.
Militär
- Hauptartikel: Selbstverteidigungsstreitkräfte
Im Artikel 9 der Japanischen Verfassung verzichtet Japan auf das Recht souveräner Staaten zur Kriegsführung. Diese Klausel ist in der Welt einmalig, sie wurde nach der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg aufgenommen, um eine erneute militaristische Aggression zu verhindern. Nach dem Wortlaut des Artikels ist es jedoch nicht verboten, Truppen zur Selbstverteidigung zu unterhalten. Während der alliierten Besatzung wurde eine Polizeireserve gebildet, mit der Souveränität 1953 wurde aus diesen ein Jahr später die Selbstverteidigungsstreitkräfte gegründet, aufgeteilt in Land-, See- und Lufttruppen. Um der Verfassung zu entsprechen, wird in der Bezeichnung grundsätzlich auf das Schriftzeichen gun (, „Armee“) verzichtet. 1960 wurde eine militärische Allianz mit dem ehemaligen Kriegsgegner USA geschlossen.
In Japan herrscht keine Wehrpflicht. Der Militärhaushalt betrug im Jahr 2004 45,4 Mrd. US-D. Dies entspricht 1 % des BIP, Japan nimmt von den Militärausgaben her Rang 6 in der Welt ein.
Bereits seit der Verabschiedung der japanischen Verfassung werden verschiedene Änderungen diskutiert, unter anderem auch eine Revision des Artikel 9, die jedoch auf Grund der hohen Hürden (Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Parlaments und Volksabstimmung) nie zustande kamen.
Den ersten internationalen Einsatz führen die Selbstverteidigungsstreitkräfte seit 2004 als Alliierte der USA im Irak durch, was in Japan eine intensive Diskussion um die Verfassungsmäßigkeit solcher Einsätze hervorgerufen hat. Der Aufbau der de-facto-Armee und der internationale Einsatz wird im linken Lager als Bruch der Verfassung gesehen, während das rechte Lager den Artikel 9 als von der amerikanischen Besatzungsregierung aufgezwungen ansieht und diesen kippen möchte.
Von Seiten der Volksrepublik China wird häufig der Vorwurf hervorgebracht, dass in Japan ein neuer Militarismus im Entstehen begriffen ist. Historisch sind diese Ängste dadurch begründet, dass China im Antijapanischen Krieg großes Leid (geschätzte 18 Millionen zivile Opfer) zu beklagen hatte. An dieser Stelle erwähnt werden sollte allerdings, dass Japan seit dem Zweiten Weltkrieg keine militärische Aggression gezeigt hat und im Gegenteil ein aktiver Fürsprecher der atomaren Abrüstung war, China hingegen mehrere Konflikte mit seinen Nachbarn verursacht hat (Einmarsch in Tibet 1959, Indisch-Chinesischer Grenzkrieg 1962, Zwischenfall am Ussuri 1969, Chinesisch-Vietnamesischer Krieg 1979). Tatsächlich sehen militärische Bedrohungsszenarien in Japan in erster Linie eine Landung chinesischer Truppen an der Küste. Im Jahr 2005 wurde ein weiteres Konfliktgebiet deutlich, als Japan zum ersten Mal den Schutz Taiwans als Teil seiner Interessen definierte.
Ein zweites Bedrohungsszenario bietet Nordkorea, das bereits mehrfach Raketen über japanisches Territorium gefeuert hat und die Weltöffentlichkeit im Jahr 2005 mit der Behauptung überrascht hat, Atomwaffen zu besitzen. Diese Behauptung wurde nach Atombombentests im Oktober 2006 verifiziert. Aus diesem Grund arbeitet Japan eng mit der USA an der Entwicklung eines gemeinsamen Raketenabwehrschilds.
Das dritte Bedrohungsszenario ist ein terroristischer Anschlag, wie der Anschlag auf die Tokioter U-Bahn durch die Ōmu-Shinrikyō-Sekte im Jahr 1995 gezeigt hat. Durch das Engagement im Irak bestehen Befürchtungen, dass Japan auch Ziel islamistischer Gruppierungen werden könnte, entsprechende Hinweise hat es bereits gegeben.
Japans Ministerpräsident Koizumi bekräftigte am 6. August 2006, dass sein Land die Anti-Atom-Politik fortsetzen werde. Mit Gebeten, Kranzniederlegungen und Aufrufen zu einer nuklearwaffenfreien Welt haben in Hiroshima Menschen der Opfer des ersten Atombombenabwurfs vor 61 Jahren gedacht.Kölner Stadt-Anzeiger:Hiroshima: Zehntausende gedenken der Opfer, 6. August 2006
Rechtsordnung
In Japan ist die Todesstrafe eine legale Bestrafungsmethode.
Umfragen belegen, dass es eine überwältigende Befürwortung der Todesstrafe unter der japanischen Gesellschaft gibt. Laut einer Studie von 1999, sprachen sich 79,3% für die Todesstrafe aus. Die letzte Hinrichtung wurde am 16. September 2005 ausgeführt, als der ehemalige Polizist Kitagawa Susumu für zwei Morde in den 1980ern gehängt wurde. Seit 2000 wurden elf Gefangene hingerichtet. Ihre Berufungsprozesse dauerten zwischen zehn und 16 Jahren; Es gibt jedoch auch Gefangene, die seit den 1960ern auf ihre Todesstrafe warten. Laut amnesty international saßen im Juli 2006 mindestens 87 zum Tode verurteilte Gefangene in japanischen Gefängnissen ein.amnesty international: "Will this day be my last?" The death penalty in Japan, 7. Juli 2006 (englisch)
Politische Gliederung
- siehe: Präfekturen Japans
Japan ist ein zentralistischer Staat, der lediglich klar umrissene Aufgaben an die 47 Präfekturen zur Durchführung weitergibt. Innerhalb dieser Aufgaben sind die Präfekturen zwar relativ autonom, allerdings immer weisungsgebunden gegenüber der Zentralregierung und auch auf die Finanzierung durch den Zentralstaat angewiesen.
Die 47 Präfekturen gliedern sich in Großstädte sowie Kleinstädte und Dörfer, die kommunale Ebene. Einzige Ausnahme ist die Präfektur Tokio, die in die 23 zentralen Stadtbezirke zum einen sowie umliegende Kleinstädte und Dörfer zum anderen aufgeteilt ist. Die Präfekturen sind in Größe und Bevölkerungsdichte sehr unterschiedlich. Die meisten entfallen auf die Hauptinsel Honshū, während beispielsweise die zweitgrößte Insel Hokkaidō nur eine einzige Präfektur hat. Innerhalb der präfekturalen und der kommunalen Ebene gibt es – im Gegensatz zum nationalen Parlamentarismus – ein präsidentielles System, innerhalb dessen einerseits die Regierungs- und Verwaltungschefs und andererseits die Gemeindeversammlungen und Präfekturparlamente autonom gewählt werden.
Wirtschaft
- Hauptartikel: Wirtschaft Japans
Japan ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde.
Der Export im Jahr 2005 betrug 550,5 Milliarden Dollar. Damit liegt Japan auf Platz 4 der exportstärksten Länder hinter Deutschland auf Platz 1 und den Vereinigten Staaten auf Platz 2 und der Volksrepublik China aus Platz 3. CIA World Factbook: Liste der größten Exportnationen
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Industrie, eine traditionell ausgeprägte Arbeitsdisziplin, die Beherrschung von Hightech, ein großes Augenmerk des Staates auf Ausbildung und eine Steigerung der Produktivität durch Automatisierung, haben Japan geholfen binnen kurzer Zeit hinter den USA und der EU die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt zu werden. Spektakulär: über drei Jahrzehnte hinweg hatte Japan nur Wirtschaftswachstum zu verzeichnen: ein Durchschnitt von 10 % in den 1960ern, durchschnittlich 5 % in den 1970ern, und 4 % Wirtschaftswachstum in den 1980ern. Erst in den 1990ern wurde das Wirtschaftswachstum durch die Spätfolgen von Fehlinvestitionen während der späten 1980er stark gebremst. Staatliche Versuche zur Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums hatten keinen Erfolg und wurden später während der Jahre 2000 und 2001 durch eine Verlangsamung der amerikanischen und asiatischen Märkte gehemmt.
Das Regierungskabinett um Junichiro Koizumi hat Gesetze zur globalen Privatisierung erlassen (teilweise vergeblich) und mit der Erlassung von Gesetzen zur Kontrolle von ausländischen Investoren versucht, die noch schwächelnde japanische Wirtschaft anzuregen. Obwohl bereits einige dieser Gesetze erlassen wurden hat die Wirtschaft noch nicht reagiert.
Ein derzeit großes Problem Japans ist die Arbeitslosigkeit. Experten der japanischen Wirtschaft geben sie mit vier Millionen an, während die Dunkelziffer bei rund 10 Millionen Arbeitslosen liegen soll. Grund der latenten Arbeitslosigkeit sind der Unkündbarkeitsstatus vieler nicht mehr benötigter Angestellter sowie der für eine freie Marktwirtschaft sehr starke Eingriff des Staates in die Wirtschaft, der unter anderem ABM-Stellen beinhaltet.
Die zehn größten Städte
Tokio (Tōkyō) (8.340.000 Einwohner) – Yokohama (3.375.500) – Ōsaka (2.639.700) – Nagoya (2.213.700) – Sapporo (1.874.900) – Kōbe (1.523.900) – Kyōto (1.469.500) – Fukuoka (1.400.100) – Kawasaki (1.315.900) – Hiroshima (1.155.600)Siehe auch: Städte in Japan
Infrastruktur
Die gut ausgebauten Bahntrassen Japans haben eine Gesamtlänge von 23.577 km. Das entspricht Platz 14 (Stand 2004) der Weltrangliste (zum Vergleich: Deutschland liegt mit 46.142 km auf Platz 9; Stand 2004; Quelle: CIA World Factbook). Die Ost-West-Verbindung des Shinkansen ist die Lebensader des Landes. Zu den Olympischen Spielen Tōkyō wurde 1964 die erste Strecke von Tōkyō nach Osaka eröffnet. Damit ist Japan das Mutterland des modernen Hochgeschwindigkeitszugs. Durch Linien der sieben Nachfolgegesellschaften der privatisierten Staatsbahn JNR, durch Privatbahnen, Überlandbusse und Fähren ist nahezu jedes Dorf und jede kleine Insel in Japan an das Netz angeschlossen. In den Städten gibt es exzellente Nahverkehrsverbindungen, U-Bahnen wie in Tōkyō, Osaka, Kyōto und vielen anderen, Straßenbahnen wie in Hiroshima oder Matsuyama und natürlich Busse. Auch ungewöhnliche Lösungen finden sich in Japan, wie die Einschienenbahn Kitakyūshū. Bahn- sowie Nahverkehrsbeförderungsgebühren schwanken stark nach Region und Betreibergesellschaft, sind aber wegen fehlender staatlicher Subventionierung im allgemeinen hoch.Ein Auto besitzt in Japan in erster Linie die Landbevölkerung und die Mittelklasse. Da die Städte sehr dicht bebaut sind, ist zur Zulassung eines Kraftfahrzeugs ein Parkplatznachweis nötig. Es sind rund 45 Millionen Autos im Land zugelassen. In Wohngegenden sind die Straßen sehr eng und haben keine Bürgersteige. Es gibt im Straßenbild auch kaum LKWs, denn nur schmale Kleinlaster kommen in den engen Gässchen überall durch, um kleine Läden oder die an jeder Ecke vorhandenen Getränkeautomaten zu beliefern. Das japanische mautpflichtige Autobahnnetz umfasst rund 7000 Kilometer, weitere 2000 sind in Planung. Das Netz ist in staatlicher Hand, die Betreibergesellschaften wurden jedoch im Jahr 2005 in private Gesellschaften in öffentlichem Besitz umgewandelt und sollen eventuell verkauft werden. Auf den Autobahnen herrschen Tempolimits von 80 und 100 km/h. In Japan herrscht Linksverkehr.
![]() |
|
Kansai Airport Bildherkunft |
Das gut ausgebaute Straßen- und Bahnnetz ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass im bergigen Inland und zwischen den Inseln viele Tunnel und Brücken nötig sind, und dass die Infrastruktur ständig durch Erdbeben, Taifune und Vulkanausbrüche gefährdet ist. Strom- und Telefonleitungen sind in Japan immer noch ganz überwiegend oberirdisch geführt, bei neueren Städtebauprojekten unterirdisch. Aufgrund des Brandrisikos bei Erdbeben erfordern die in allen Stadtgebieten unterirdisch verlegten Gasleitungen besondere Aufmerksamkeit und werden oft gewartet. Gasherde und Gasboiler zur Warmwasserversorgung sind in Japan die Norm. Zur japanischen Infrastruktur gehört ein dichtes Netz an Katastrophenwarnsystemen und Rettungsinseln.
Auch mit Häfen und Flughäfen ist Japan gut ausgestattet, da Japan sehr viel Küste hat, viele Orte selbst auf der Hauptinsel Honshu mit Bahn und Auto schlecht zu erreichen sind und sämtlicher internationaler Verkehr und Güteraustausch auf Grund seiner Insellage per Schiff oder Flugzeug abgewickelt wird. Die größten Flughäfen sind Tokyo Haneda, Tokyo Narita, Kansai International Airport und der zur EXPO Aichi 2005 neu eröffnete Central Japan International Airport. Da ebenes Land in Japan immer knapp ist, wurden die letzten zwei der drei auf künstlichen Inseln im Meer errichtet. Bei Kitakyūshū und bei Kōbe sind weitere Flughafeninseln im Bau.
Ebenfalls gut ausgebaut ist das Telefonnetz, mittlerweile sind schnelle Internetzugänge Standard und nahezu die gesamte Bevölkerung vom Schulkind bis zum Greis besitzt ein Handy. Japaner begeistern sich schnell für neue technische Spielereien, und man kann davon ausgehen, dass auch in Zukunft viele neue Erfindungen auf diesem Gebiet zuerst auf dem japanischen Markt zu finden sein werden.
Kultur
![]() |
|
Kare-san-sui-garten im Tofukuji, Kyoto Bildherkunft |
- Hauptartikel: Kultur Japans
In der modernen Japanischen Kultur gehen viele Elemente auf die ganz eigene Tradition des Landes zurück, wodurch Japan im Kreis der Industrienationen seinen individuellen Charakter bewahrt hat.
In der Archäologie sind die ersten Zeugnisse der kulturellen Frühgeschichte Keramiken der Jōmon- und Yayoi-Periode. Ab dem 4. Jahrhundert kamen dann viele Elemente der chinesischen Kultur nach Japan, zuerst Landwirtschaftstechniken wie der Reisanbau und Handwerkstechniken wie Bronzeschmiedekunst und der Bau von Hügelgräbern, dann ab dem 7. Jh. auch die Schriftkultur und die Fünf Klassiker, der Konfuzianismus und der Buddhismus.
In der Heian-Zeit kam es zu einer ersten Blüte, als der Hofadel aus dem chinesischen Erbe eine eigenständige Japanische Dichtkunst und Literatur entwickelt.
In den darauf folgenden Epochen wurde das Land immer wieder von Bürgerkriegen verwüstet, wodurch der Schwertadel, die Bushi, (später als Samurai bezeichnet), zur wichtigsten Schicht aufstieg. Neben der Kriegskunst und der Schwertschmiedekunst bildete sich auch eine neue Form des Buddhismus, der Zen heraus, der den Kriegern zusprach.
Erst in der Edo-Zeit im 17. Jh., unter den Tokugawa kam das Land wieder zur Ruhe. Die Samurai wurden zu einer Beamtenschicht, die ihre Kriegertugenden in den Kampfkünsten (武術 bujutsu) bewahrte. Der Einfluss des Zen spiegelte sich nun auch in Dichtkunst, Gartenkunst und Musik wieder. Durch Frieden und wirtschaftlichen Aufschwung kam in dieser Zeit auch die vierte Schicht, die Händler, zu Reichtum. Da ihnen der soziale Aufstieg verwehrt war, suchten die Händler in der Kunst einen Weg, die Samurai zu übertrumpfen. Sie förderten Teehäuser, in denen die Geishas die Teezeremonie, Blumensteckkunst, Musik und Tanz praktizierten. Sie förderten auch das Kabuki-Theater. In den Städten bildeten sich besondere Vergnügungsbezirke, besonders in Edo, wo die Daimyō das halbe Jahr unter der direkten Kontrolle des Shōgun verbringen mussten.
Eine dritte Blütezeit der Kultur erlebt Japan jetzt in der Nachkriegszeit, in der Japan eine lebhafte Popkultur hervorgebracht hat, die westliche Einflüsse und japanische Tradition verbindet. Anime und Manga, Japanische Filme und Popmusik sind auch in Übersee beliebt.
Siehe auch: Deutsch-Japanische Gesellschaft
Wissenschaft und Bildung
- Hauptartikel: Bildung in Japan, Japanische Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen, Japanisches Bibliothekswesen
Bildung hat in Japan, beeinflusst durch den Konfuzianismus, einen sehr hohen Stellenwert. Abgängern der angesehenen Universitäten stehen in Japan alle Türen offen. Es ist jedoch schwer, einen solchen Studienplatz zu ergattern, die Härte der japanischen Universitätseingangsprüfungen ist berüchtigt.
Schule
- Hauptartikel: Schule in Japan
- Die schulische Bildung beginnt bereits im Kindergarten, der aber nicht Teil der Schulpflicht ist. Da in Japan allgemein viel Wert auf das gemeinsame Lernen und Zusammenleben gelegt wird, findet im Kindergarten und in der Grundschule viel Gruppenarbeit statt.
- Das Schulsystem ist eingeteilt in Grundschule (sechs Jahre), Mittelschule (drei Jahre) und Oberschule (drei Jahre).
- Die Schulpflicht beträgt neun Jahre.
- Das Schuljahr in Japan beginnt stets am 1. April.
- Die Schulferien sind im ganzen Land einheitlich: Zwei Wochen an Neujahr, zwei Wochen im März/April, sechs Wochen im Juli/August.
- Öffentliche Schulen haben eine Fünftagewoche, private Schulen oft eine Sechstagewoche.
- Während der Schulpflicht gibt es kein „Sitzenbleiben“, jeder Schüler wird automatisch versetzt.
- Schuluniformen sind an vielen Schulen Pflicht. Jede dieser Schulen hat ihre eigene charakteristische Uniform.
Forschung
Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Forschung ganz auf die Entwicklung neuer Produkte für die Industrie. Hierbei fand eine sehr enge Kooperation zwischen den Entwicklungsabteilungen der großen Firmen und den Universitäten statt. Erst durch Reformen in den 1980er Jahren wird auch verstärkt Grundlagenforschung gefördert. Momentanes großes Thema ist die Entwicklung von Robotern, wie die Expo 2005 beeindruckend gezeigt hat. Das Hauptthema der Sozialwissenschaften der 1980er Jahre war Nihonjinron, der japanische Versuch der Identitätsfindungen nach den rasanten Wandlungen der letzten anderthalb Jahrhunderte.
Nobelpreisträger
- Physik: Hideki Yukawa (1949) – Shinichiro Tomonaga (1965) – Reona Esaki (1973) – Masatoshi Koshiba (2002)
- Chemie: Kenichi Fukui (1981) – Hideki Shirakawa (2000) – Ryoji Noyori (2001) – Koichi Tanaka (2002)
- Medizin: Susumu Tonegawa (1987)
- Literatur: Yasunari Kawabata (1968) – Kenzaburo Oe (1994)
- Frieden: Eisaku Sato (1974)
Sport
- Hauptartikel: Sport in Japan
Sport ist in Japan bereits in der Asuka-Zeit (7. Jh.) nachgewiesen, als eine Gesandtschaft aus Korea am Hof der Kaiserin Kōgyoku durch einen Sumōkampf unterhalten wurde. Die Bushi, der erstarkende Kriegerstand zum Ende der Heian-Zeit (11. Jh.), betrieben ebenfalls Sport als Vorbereitung auf den Kampf, in erster Linie Schwertkampf (Kendo), Reiten, Bogenschießen (Kyudo) und Schwimmen. In der Edo-Zeit, einer friedlichen Periode, verfeinerten die zu Verwaltungsbeamten gewordenen Samurai diese Techniken zur Kampfkunst (bujutsu), und durch den Einfluss des Zen-Buddhismus auch eine spirituelle Komponente erhielten.
Im Rahmen der Meiji-Restauration (zweite Hälfte des 19. Jh.) kam auch der westliche Sport nach Japan, darunter athletische Sportarten und Mannschaftssportarten wie Baseball, heute der beliebteste Sport (siehe Baseball in Japan) und Fußball (siehe Fußball in Japan). Anfang des 20. Jahrhunderts wurden aus den klassischen Bujutsu-Künsten die heutigen Kampfkünste und Kampfsportarten entwickelt, darunter Jūdō, Aikidō und Kendō. Das Karate entwickelte sich auf Okinawa.
Heutzutage wird eine breite Vielfalt von Sportarten in Japan betrieben, in erster Linie in Clubs an Schulen und Universitäten. Die Insellage hat Surfen und Tauchen sehr beliebt gemacht. Als Sport der Salarymen gilt Golf, eine Mitgliedschaft in einem Golfclub können sich allerdings nur die wirklich gut Verdienenden leisten. Überall in Japan finden sich daher hoch umzäunte Anlagen, auf denen der Abschlag geübt werden kann. Hokkaidō und die Präfektur Nagano sind Zentren des Wintersports.
Reiseinformationen
- Hauptartikel: Tourismus in Japan
Visum
Deutschland, Österreich und die Schweiz haben mit Japan ein Abkommen zur Visabefreiung geschlossen. Bei der Einreise erhalten Staatsbürger dieser Länder eine Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage, eine Verlängerung des Aufenthaltes auf insgesamt 180 Tage lässt sich bei einem der regionalen Einwanderungsbüros beantragen.Zu folgenden Zwecken ist eine visafreie Einreise möglich: Besichtigung; Erholung; Besuche bei Verwandten, bzw. Freunden; Teilnahme an Konferenzen; Geschäftszwecke (wie z.B. Markterhebungen, Geschäftskontakte, Verhandlungen, Vertragsunterzeichnungen, Serviceleistungen an nach Japan exportierten Maschinen); Teilnahme an Amateurwettbewerben sportlicher oder anderer Natur, oder ähnliche Aktivitäten während eines kurzzeitigen Aufenthaltes in Japan.
Für längere Aufenthalte gibt es die Möglichkeit, ein Working Holiday Visum zu beantragen.
Impfungen
Impfungen sind nicht erforderlich, wenn man direkt von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Japan fliegt.Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Auf kleineren Inseln im Süden Japans soll noch Japanenzephalitis vorkommen. Bei Reisen hierhin ist die entsprechende Impfung zu erwägen.
Geld
Bargeldloses Zahlen ist in Japan nicht so weit verbreitet wie in Europa. Es ist daher ratsam, jederzeit eine angemessene Menge an Bargeld mit sich zu führen. Der einfachste Weg für europäische Touristen, sich in Japan mit Geld zu versorgen, ist, die ec-Karte (Maestro-Card) an einem der zahlreichen Geldautomaten der Japanischen Post oder von internationalen Banken zu benutzen. Die Bedienung der Automaten ist in englischer Sprache möglich, viele dieser Automaten sind allerdings nur zu den üblichen Öffnungszeiten der Filialen zugänglich. Pro Tag kann bis zum Limit der EC Karte abgehoben werden. EC Karten haben je nach Hausbank 400-1000 Euro Tageslimit (derzeit ca. 60.000-150.000 Yen).Die oft empfohlenen Reiseschecks sind dagegen eher problematisch, da sie nur von wenigen Banken eingetauscht werden. Kreditkarten sind in Japan nicht so weit verbreitet wie in den USA oder in Europa. Es ist möglich, dass Kreditkarten zwar akzeptiert werden, dann aber lediglich in Japan ausgestellte Karten gelesen werden können. In solch einem Falle wäre die in Deutschland ausgestellte Karte nutzlos; die Situation hat sich aber in den letzten Jahren stetig verbessert. An Geldautomaten der Postämter lässt sich in der Regel mit jeder Art von Kreditkarte Bargeld abheben.
Nur wenige Bankfilialen (nach Foreign Exchange Bank fragen) wechseln ohne weiteres ausländisches Bargeld in die Landeswährung.
Sicherheit für Touristen
Japan gilt generell als ein sicheres Land, also auch für Touristen. Die bei Reisen üblichen Sicherheitsvorkehrungen sollten trotzdem getroffen werden.Weblinks
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- Botschaften Japans in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Japanische Fremdenverkehrszentrale
- Japan Statistics Bureau (englisch)
- US Library of Congress – Japan: Country Studies – umfangreiches Hintergrundmaterial (englisch, Public Domain)
- Offizielle Site der japanischen Regierung
Quellen
Literatur
- Gerhard Dambmann: Gebrauchsanweisung für Japan. Piper, 2002, ISBN 3-492-27513-3
- Irmela Hijiya-Kirschnereit, Japan. Der andere Kulturführer. Insel, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3458170111
- Manfred Pohl: Japan. Beck (Beck'sche Reihe Länder), München 2002, ISBN 3-406-48104-3
- Hans Jürgen Mayer, Manfred Pohl (Hrsg.): Länderbericht Japan. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1998, ISBN 3534127439
- Shunpei Ueyama, Japanische Denker im 20. Jahrhundert. iudicium, München 2000, ISBN 3891296258
- Hisako Matsubara: Weg zu Japan. Bastei Lübbe 1986 bzw. Knaus 1983
- Martin Hürlimann: Japan. Zürich: Atlantis Verlag, 1970 (mit einer Chronologie von der Mythischen und Yamato-Zeit bis zur Meiji-, Taisho- und Showa-Zeit sowie einem Glossar japanischer Ausdrücke und einem Register)
| Link=Wikipedia:Lesenswerte Artikel} | Dieser Artikel wurde in die Liste der Lesenswerten Artikel aufgenommen. |
als:Japan ang:Iapan arc:ܝܦܢ ast:Xapón chr:ᏣᏆᏂ csb:Japòńskô ilo:Japon jbo:pongu'e nds:Japan nds-nl:Japan nrm:Japon pam:Japan scn:Giappuni sco:Japan simple:Japan zh-classical:日本 zh-min-nan:Ji̍t-pún zh-yue:日本
Diskussion der Autoren über den Artikel: Japan
Staatsoberhaupt
Der Kaiser ist als Staatsoberhaupt aufgeführt in der Tabelle, aber der Kaiser ist NICHT Japans Staatsoberhaupt. Das war ein Zugeständnis an die Amerikaner nach dem Krieg.
Archiv
Meinungsumfrage: Kanji? (漢字) ja / nein
Eine Frage, zu der ich gern ein Meinungsbild hätte ist, ob und wie weit bei diesem Artikel hier die Kanji zu den japanischen Begriffen stehen sollen. Beispiel: Fujisan (富士山) oder nur Fujisan.
Meine eigene Position dazu: Nein. Dieser Artikel ist zur allgemeinen Einführung, und ich glaube zu viele Schriftzeichen wirken angeberisch oder abschreckend. Außerdem stört es den Lesefluß. Wer wissen will, mit welche Kanji ein Begriff geschrieben wird, soll dem Link folgen. Auf den Seiten steht ja meistens das Lemma in der ersten Zeile auch in Kanji. (Sollten irgendwo bei einem japanbezogenen Lemma die Kanji fehlen bitte auf meiner Diskussionsseite melden, ich trage die nach.) Die "Keine-Kanji-Regel" gilt nur für diesen allgemeinen Länderartikel hier, in den Unterartikeln sollen ruhig wo sinnvoll Begriffe auch in Kanji stehen. Auf der Seite "Japan" sollte aber nur Japan selbst (日本国) in Kanji verzeichnet sein. -- Mkill 03:53, 23. Jul 2005 (CEST)
- Ich bin nicht der Meinung, es sollte ein Meinungsbild dazu geben, aber diskutieren können wir es ja. Ich halte Deinen Vorschlag für sinnvoll. Es ist ausreichend, die Kanji-Schreibweise im jeweiligen Artikel zum Thema zu haben. Wenn ein Name auftaucht, ist es mitnichten notwendig, gleich die Original-Schreibweise zu erfahren. --Zenogantner 11:54, 19. Sep 2005 (CEST)
- Ich denke auch das Kanji nur dort verwendet werden sollten wo sie sinnvoll sind. Im Fliesstext wirken sie zumeist eher störend, einen Unicode Schriftsatz der diese Zeichen unterstützt haben definitiv nur ein Teil der Leser. Ein generelles ja oder nein finde ich letztendlich aber unangebracht, es kann ja unter Umständen mal sein das die Kanji nötig sind um einen Sachverhalt zu klären. Also bitte keinen Regelwust für jeden Artikel einzeln. Es ist ein Wiki. Entsprechende Anfragen nach fehlenden Kanji sollten übrigens sinnvollerweise im Portal gestellt werden. --[[Benutzer:Christian Günther|christian g [aka guenny]]] Christian Günther 15:09, 19. Sep 2005 (CEST)
- Klar, wenn es für das Verständnis notwendig ist, ein Kanji hinzuschreiben, oder wenn der Text sich auf ein bestimmtes Schriftzeichen bezieht, sollte man das natürlich machen. Mir ging es um japanische Begriffe im Allgemeinen. -- Mkill - ノート 05:55, 13. Nov 2005 (CET)
Also ich finde als neutraler Leser die Kanji sinnvoll, auch wenn ich sie nicht lesen kann. Sie schaden eigentlich doch niemanden!?
Lateinumschrift
Siehe: Wikipedia_Diskussion:WikiReader/Japan#Transkription, der Einfachheit halber kopiere ich den aktuellen Konsens hier rein:
Transkription
siehe auch Transkription- Wir verwenden das Hepburnsystem (z.B. Shinichirō): siehe auch Tafel mit Makron (gerader Strich über dem Vokal)
Namenordnung
siehe auch Namen in Japan.- gruendsaetzlich erst Familien- und dann Personenname; aber manchmal Personen- u. Familienname, wenn die Person selber sich so nennt.
Redirect
Lemma sollte nach Möglichkeit der Begriff in der korrekten Heburn-Umschrift sein, und Redirects sollten von anderen gängigen Schreibweisen auf den Artikel führen, z.B. Fudschijama -> Fujisan, Judo -> Jūdō, genauso bei Namen Hideyoshi Toyotomi -> Toyotomi Hideyoshi. Gut ist auch, bei öfters in deutschen Texten verwendeten Japanischen Begriffen einen Link auf den Deutschen Begriff zu setzen, wie Bakufu -> Shogunat. -- Mkill 23:34, 12. Jul 2005 (CEST)Ausmisten von Weblinks
Gemäß Wikipedia:Weblinks habe ich die Anzahl der Weblinks stark zurückgestaucht. Einige dieser Links sind sicher noch in anderen Artikeln nützlich. Daher habe ich die, die ich heraus genommen habe, einmal hier rein kopiert. Wer unbedingt den ein oder anderen wieder in den Artikel haben möchte. Kurzer Kommentar wieso und warum wäre nützlich. --Guenny Guenny 21:43, 9. Dez 2004 (CET)- Architektur
Parlament-Links entfernt, finden sich bei Japanisches Parlament, selbiges Religion -- Mkill 18:45, 24. Jul 2005 (CEST) 1 Link nach Hanko (Siegel) geschoben. -- Mkill - ノート 00:43, 30. Jul 2005 (CEST)
Justiz
Der Bereich Justiz fehlt bei diesen Artikel über diesen Staat komplett,vielleicht kann ja einer der sich da gut auskennt mal diese Lücke füllen Pucki 0:33, 21.Juli (Cest)Die US Library of Congress hat in den Country Studies einen Artikel zum japanischen Justizsystem, siehe http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/jptoc.html. Den müßte nur jemand übersetzen. Der Artikel ist public domain. -- Mkill 22:29, 24. Jul 2005 (CEST)
Literaturangaben
Die folgenden Bücher sollten nicht bei Japan in der Literaturliste stehen, sondern im passenden Unterartikel, zum Beispiel Soziales Verhalten in Japan:
- Coulmas, Florian: Die Kultur Japans, C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50916-9
- Derichs, Claudia, Heberer, Thomas (Hrsg.): Einführung in die politischen Systeme Ostasiens, Leske + Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8252-8233-3
- Neumann, Christoph: Darum nerven Japaner. Der ungeschminkte Wahnsinn des japanischen Alltag, Eichborn, Frankfurt a.M. 2002, ISBN 3-821-83594-X
- Thomas, Gothild und Kristina: Reisegast in Japan,Iwanowski's Reisebuchverlag, Muenchen 2001, ISBN 3-923975-82-1
WikiProjekt Japan
Hallo Zusammen!
Wie wäre es, wenn wir alle japanbezogenen Arbeiten in einem WikiProjekt Japan zusammenbündeln? Ich habe dafür einen Entwurf angefertigt: Benutzer:Mkill/Wikipedia:WikiProjekt_Japan. Ich denke mal, wenn wir so um die 10 Leute zusammenbekommen, ist das Projekt tragfähig. 5 Leute sollten aber für den Start reichen. Bis zum offiziellen Start betreibe ich das aber erstmal als Benutzerseite von mir. Selbstverständlich bin ich für Änderungen, Vorschläge und Kommentare offen, ich hoffe, das das Projekt auf eine rege Mitarbeit stößt. Wir sehen uns! -- Mkill - ノート 00:37, 30. Jul 2005 (CEST)
Bereit für einen Review?
Mit dem Kapitel Reiseinformationen ist meiner Meinung nach die letzte große Lücke geschlossen. So wie ich das sehe, kann dieser Artikel jetzt unter Wikipedia:Review gestellt werden. Einzelne Bereiche müssen noch überarbeitet werden (Justiz fehlt ganz, Gesellschaft ist lückenhaft, Wirtschaft alles andere als perfekt, bei Flora und Fauna fehlt die Fauna), aber der Artikel ist wesentlich weiter als noch vor einem Monat. Würde sich denn jemand am Review beteiligen? -- Mkill - ノート 15:44, 1. Aug 2005 (CEST)
Zeichensatz-Problem
Ich möchte hier schnell eine Frage reinstellen, die aber, nachdem sie beantwortet wurde, gern wieder gelöscht werden kann. Es geht darum, dass ich z.b beim Wort Osaka in diesem Text, (und in vielen anderen über Japan) das erste O als kleines Viereck dargestellt wird. Also als ob ich das verwendete Schriftzeichen nicht auf meinem PC habe. Japanische Schrift ist aber sehr wohl installiert. Darum möchte ich gerne wissen, welches Schriftzeichen (Buchstabe etc.) das ist, und, wenn ihr so net seid, wo ich das zu finden ist. Danke im Vorraus.- Das ist ein O mit Makron. Vielleicht hilft dir Wikipedia:Unicode weiter? --Fuzzy 14:00, 3. Aug 2005 (CEST)
Kapitel Sicherheit
Folgendes habe ich aus dem Artikel entfernt: "Sie [Frauen] sollten auf jeden Fall darauf achten, wenn Sie eine U-Bahn benutzen, einen Sitzplatz zu ergattern, denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie einem Froteur begegnen, der sich an ihnen reibt oder der seine Finger nicht bei sich behalten kann. Die häufig anzutreffende "demütige" Haltung Japanischer Frauen inspiriert aussergewöhnlich viele Männer dazu diese Handlungen Öffentlich vorzunehmen, da Japanische Frauen dies, obwohl Sie es bemerken, häufig "beschämt" über sich ergehen lassen.
In Japan gibt es die Todestrafe, die auch noch heute, zuletzt im September 2005, durch den Strang Vollstreckt wird."
- Kann ich das überstrapazierte Klischee von der demütigen Japanerin nicht mehr hören. Chikan sind in der Tat ein Problem aber diese pseudo-soziologische Erklärung ist peinlich.
- Sollte der Eintrag über die Todesstrafe beim (noch zu schreibenden) Kapitel Justiz & Polizei stehen, nicht bei den Sicherheitshinweisen. Mir sind jedenfalls keine Fälle bekannt, dass Touristen in Japan in die Todeszelle geraten wären (im Gegensatz zu einigen anderen Ländern der Region)
- Das schlimme ist nur, dass das wohl schon längere Zeit dadrin stand. Man sollte den Artikel doch öfter mal richtig lesen :-/ --[[Benutzer:Christian Günther|christian g [aka guenny]]] Christian Günther 13:06, 30. Sep 2005 (CEST)
- Ah .. Kommando zurück. War doch recht neu der Beitrag [LINK]. Eigentlich hätte das auch von einem nicht-experten entfernt werden können. Allein die Wahl der Sprache ist derartig verfehlt für eine Enzyklopädie. --[[Benutzer:Christian Günther|christian g [aka guenny]]] Christian Günther 13:11, 30. Sep 2005 (CEST)
Tageszeitungen
Ich parke hier mal ein paar Links zwischen, die ich für den Artikel Japanische Medien (zu dem ich hoffentlich irgendwann mal komme) brauchen werde. -- Mkill - ノート 21:28, 19. Okt 2005 (CEST)
Japanische Tageszeitungen auf englisch:
- The Asahi Shinbun
- The Japan Times
- The Yomiuri Shinbun
- The Foreigner - Japan - (Zeitschrift, englisch)
Thema, japanische Geschichte
Wie ich gerade bemerkt habe, ist das Thema der japanischen Geschichte recht kurz gehalten, ist da noch etwas in Arbeit,sonst würde ich mich gerne um die Ergänzung bemühen.
- Nur zu. Freiwillige vor. --[[Benutzer:Christian Günther|christian g [aka guenny]]] Christian Günther 11:10, 27. Okt 2005 (CEST)
Australien?
Sagmal Mädels, ist Australien nit auch ein Inselstaat? Nur mal so... -- Fake.kevin Fake.kevin -- 19:18, 5. Nov 2005 (CET)
- Nein, es ist ein Kontinentalstaat. -- Mkill 23:10, 27. Nov 2005 (CET)
Man könnte es auch als InselStaat ansehen, wenn man eine Landmasse dieser Größe als Insel ansieht. Grönland ist ja auch recht groß, wird aber als Insel bezeichnet. Ich habe noch nicht gehört, daß es ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal gibt zwischen Insel und Kontinent. Die Festlegung einer bestimmten Größe wäre auch nur willkürlich. Es hat sich aber weltweit eingebürgert, Australien als Kontinent aufzufassen.
WortHerkunft
Die Beschreibung am Anfang des Artikels ist meiner Meinung nach nicht deutlich genug. Ich wollte wissen, wieso die Japaner Japan nicht einfach 'Japan' nennen können, wie alle Welt auch, und warum sie als einzige es 'Nihon' oder 'Nippon' nennen. Natürlich hege ich den Verdacht, daß 'Nihon' ihr Eigenname für Japan ist, daß 'Nippon' eine ominöse dialektische Abwandlung von 'Nihon' ist, und daß 'Japan' ein Name ist, der von anderen Völkern ausgedacht unf Japan aufgedrückt wurde. Bezüglich 'Nippon' steht nichts weiter im Artikel. Über 'Japan' steht etwas über eine vermutliche Ableitung von den SchriftZeichen in der chinesischen Aussprache. Heißt das, das Wort 'Japan' kommt aus dem Chinesischen? Ist es ein chinesisches Wort? Bezeichnen die Chinesen Japan als 'Japan'? Und haben die Europäer dieses Wort von den Chinesen übernommen? Und, präziser, haben die Chinesen das japanische SchriftZeichen für 'Nihon' als 'Japan' gelesen? Oder kann man das alles nicht mehr feststellen, sodaß man auf Mutmaßungen angewiesen ist?
- Scherzkeks. Wir Deutschen nennen unser Land jetzt nur noch nach internationalem Standard Germany? Oder nach Eurovision-Song-Contest-Standard Allemagne? Wie die Chinesen Japan nennen steht doch im Artikel: Ribenguo. Für den Rest siehe :en:Names of Japan. Kannst das ja übersetzen, wenn es dich so brennend interessiert. -- Mkill 23:10, 27. Nov 2005 (CET)
Wozu Scherzkeks? Bist Du eifersüchtig, weil Dir das nicht eingefallen ist? Und ich weiß nicht, wie Ihr Deutschen euer Land nennt. Wir Österreicher nennen es 'Deutschland'. Logisch. Und mir ist klar, wo der Name herkommt; sowohl der als auch die anderen Bezeichnungen. Das hat aber jetzt nichts mit Japan zu tun, bei dem mir die Herkunft eben nicht klar war, und auch aus der Beschreibung im Artikel nicht klar wurde. Weiters danke ich Dir für den Link, der ausreichend erhellend und verständlich ist.
Fragestellung
Ich finde man sollte in dem Artikel mehr, oder überhaupt auf die Fragestellung eingehen, warum Japan es geschafft hat trotz unwirtlicher Bedingungen in relativ kurzer Zeit zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Erde zu werden. Und man könnte in diesem Zuge gleich mehr auf die japanische Mentalität eingehen, villeicht auch unter Kultur.
Achja, ich hab eben noch einen Satz der "tokio Hotel ist Scheisse" lautete entfernt, der meiner Meinung nicht da hingehört. 27.11.05, 22:03 - tornado64
- Ist dafür nicht eher Wirtschaft Japans zuständig? Man muss den Artikel hier ja nicht überfrachten. -- Mkill 23:10, 27. Nov 2005 (CET)
Religion
Sind die zahlen 54 und 40% auf dieser seite falsch?: http://en.wikipedia.org/wik...
- Mhh. Dort ist keine Quellenangabe vorhanden, also kann ich dazu nichts sagen. Der Länderbericht Japan zitiert jedenfalls das Amt für religiöse Angelegenheiten der :en:Agency for Cultural Affairs und dort stehen folgende Zahlen, Stand 1995:
- Shinto 117 Mio.
- Buddhismus 90 Mio.
- Christentum 1,5 Mio.
- andere 11 Mio.
- Gesamtbevölkerung 124 Mio.
- Anmerkung: Viele Japaner sind sowohl Buddhisten als auch Shintoisten.
- Die Zahlen in der englischen Wikipedia kommen vielleicht zustande, wenn man eine Entweder-oder-Frage nach der Religion stellt. -- Mkill 19:28, 11. Dez 2005 (CET)
Diskussion aus dem Review
Nach diversen Arbeiten querbeet an japan-bezogenen Artikeln, möchte ich mich auf einzelne Artikel konzentrieren und fange daher beim wichtigsten an. Der Hauptartikel Japan ist meiner Ansicht nach bereits lesenswert, ein so wichtiges Thema sollte aber bis zur Exzellenz ausgearbeitet werden. Ziel dieses Reviews ist, den Artikel für eine entsprechende Kandidatur fit zu machen. Ich bitte daher um massive Kritik, damit ich den Artikel entsprechend verbessern und ausbauen kann. Als Vergleich sollen die Länderartikel dienen, die bereits exzellent sind. -- Mkill - ノート 20:05, 26. Sep 2005 (CEST)- Folgende Anmerkungen von mir:
- Flora fehlt: Rund zwei Drittel Japans sind mit Wald bedeckt, der Reisanbau wird staatlich subventioniert.
- Ökologie/Umwelt: Nach der Tierwelt sollte ein Kapitel folgen, welche Umweltschutzmaßnahmen in Japan durchgesetzt werden.
Infrastruktur: Japan besitzt ein dichtes, mautpflichtiges Autobahnnetz (Autobahnmaut ist manchmal teurer als Zugfahrkarte). In den vergangenen Jahren wurden zahreiche neue Autobahnen gebaut.erledigt- Eine Karte der Regionen wäre hilfreich.
- Demographie: Stichwort Alterung der Gesellschaft, Rolle der Kinder. Hier wurde zuviel ausgegliedert.
Sprache: Wann sprechen die Japaner Englisch bzw. Japanisch?erledigt- Universitäten fehlen. Aufnahmeprüfungen statt Abschlussprüfungen als kulturelles Prinzip könnte betont werden.
- Polizei und Jusitz fehlen. Zum Beispiel könnte man die Gefängnisse beschreiben.
- Sehenswürdigkeiten (Weltkulturerebe) und Tourismus könnten kurz angesprochen werden.
- Medien fehlen.
Sport fehlt.erledigt- Viele interessante Themen (z.B. Landwirtschaft, Energie, Kultur) wurden leider ausgelagert. WENN man den Artikel auf 32 kB eindampfen will, dann könnte man Flora/Fauna, Reiseinformationen und einen Teil der Politik ebenfalls auslagern. Anderenfalls sollte man Landwirtschaft, Energie, Kultur usw. wieder einlagern und diesen Artikel auf 70-90kB anwachsen lassen.
- --Kapitän Nemo 20:58, 26. Sep 2005 (CEST)
Vielen Dank, ich werde versuchen, die Liste abzuarbeiten. Flora habe ich direkt mal angefangen, außerdem die Geographie um den nördlichsten, südlichsten usw. Punkt erweitert. Die anderen Punkte werden folgen, teilweise ist das Material schon in der englischen oder japanischen Wikipedia, teils muss ich mal schauen. Meine Punkte zusätzlich:
Militär zu kurz, Bündnissystem mit Amerikanern und Probleme mit Nordkorea und China fehlen.erledigt- Bilder fehlen in allen Teilen
- Bei der Wirtschaft steht noch die zweifelhafte Aussage mit der gelenkten Volkswirtschaft
- Ich frage mich ob man den Geschichtsteil nicht mal in Fließtext umwandeln kann. Das "listenhafte" runterrasseln einzelner Perioden ist ja nicht zwangsläufig schlecht - trotzdem ist _grundsätzlich_ Fließtext zu bevorzugen. Und zu viele Bilder sind auch schlecht; die neu eingefügen unter Flora/Fauna gehen bei hohen Auflösungen weit in den nächsten Absatz rein. --[[Benutzer:Christian Günther|christian g [aka guenny]]] Christian Günther 22:58, 29. Sep 2005 (CEST)
- Da wir einen Artikel Periodisierung der japanischen Geschichte haben, halte ich es auch für eine gute Idee, die Periodisierung aus dem Artikel Japan zu löschen und durch einen guten Fließtext zu ersetzen. Ich setze es auf die ToDo-Liste, für mich hat aber zuerst das Ergänzen der fehlenden Kapitel Priorität. (siehe Liste von Kapitän Nemo) -- Mkill - ノート 02:05, 30. Sep 2005 (CEST)
Nochmal zu Nemos Liste:
- Zu 2., 5., 8. existiert in der englischen Wikipedia einiges an Material, das müßte man sichten und einige wichtige Punkte herausgreifen.
- 9. sollte in Kultur Japans und Tourismus in Japan abgehandelt werden, diese Artikel sind aber ebenfalls noch Baustellen.
- Zu 10. will ich ebenfalls noch Artikel anlegen, der dann verkürzt auch im Hauptartikel eingefügt wird.
- 4. halte ich für verzichtbar.
- 7. wird ebenfalls eine größere Aktion, da der komplette Bereich Bildung bisher nur eine Stichwortliste ist. Hier findet sich ebenfalls massenweise Material in der englischen Wikipedia, :en:Education in Japan mit diversen Unterartikeln. Daraus muss ein Absatz destilliert werden.
Unter Infrastruktur ist nach den Häfen/Flughäfen plötzlich wieder von einem Netz die Rede. Sind damit die Eisenbahnen gemeint? Ist so etwas verwirrend.- Unter Militär wird gesagt, dass der Verzicht auf soveräne Kriegsführung weltweit einmalig ist. Hat Österreich nicht etwas ähnliches?
- Allgemein sind recht viele Links vorhanden, gerade im Geschichtsteil. Datumsangaben brauchen in den seltesten Fällen verlinkt zu werden, auch Links auf allgemein bekannte Begriffe wie Großstadt oder Dorf bieten kaum einen Mehrwert
Bei der Infrastruktur habe ich die Reihenfolge der Absätze geändert, jetzt sollte das klar sein. Die Geschichte bleibt ein Sorgenkind.
Beim Portal:Lebewesen hat sich dankenswerterweise jemand gefunden, der eigene Artikel zu den in Japan erwähnten Arten geschrieben hat. Ansonsten bin ich momentan dabei, auf einige Artikel in der englischen Wikipedia noch mehr Fleisch draufzutun, sobald die soweit sind werden die übersetzt und dann kann ich auch die hier fehlenden Kapitel ergänzen. Wie Igel schon sagte, der Review hier dauert noch was. -- Mkill - ノート 20:04, 16. Okt 2005 (CEST)
- Das mit den Reiseinformationen gefällt mir überhaupt nicht- der Artikel ist ja nicht für Wikitravel gedacht. Ich würde das dorthin auslagern. --Nina 22:09, 16. Okt 2005 (CEST)
- Sehe ich genauso. Sie wurden mWn auch schonmal entfernt/ausgeduennt, dann aber wieder eingefuegt. --[[Benutzer:Christian Günther|christian g [aka guenny]]] Christian Günther 14:28, 17. Okt 2005 (CEST)
- Werft mal einen Blick auf den Artikel Vietnam (exzellent), da sind diese Informationen auch enthalten, in ungefähr dem gleichen Umfang. Weiter oben wurde von Kapitän Nemo sogar ein Ausbau des Teils Tourismus / Sehenswürdigkeiten gefordert. Offensichtlich existieren hier mehrere Ansichten. Da ein drinlassen weniger stört als ein Fehlen der Infos, bleiben sie drin. Allerdings sollte man das Wikitravel mal verlinken. Gibts da ne Vorlage? -- Mkill - ノート 22:49, 17. Okt 2005 (CEST)
- Jetzt ja: Vorlage:Wikitravel ;) -- iGEL iGEL 12:32, 19. Okt 2005 (CEST)
- Ich finde das schon okay, dass da ein paar grundlegende Reiseinfos drin stehen. Auslagern auf Wikitravel kann man es so oder so nur mit Zustimmung der Autoren, da die Lizenzen inkompatibel sind. Gruss, iGEL iGEL 12:32, 19. Okt 2005 (CEST)
- Wie Igel schon sagte... - Das warst du. :D Hab ich mal ne Linie zur Verdeutlichung hinzugefügt, und auch gleich deine Verdoppelung entfernt. Gruss, iGEL iGEL 12:41, 19. Okt 2005 (CEST)
- Das Problem ist, dass Wikitravel kein Wikimedia-Projekt ist- was eigentlich schade ist. Ich weiß daher nicht, ob diese Vorlagen zulässig sind. Haben wir uns da nicht schon mal drüber verständigt? --Nina 14:29, 19. Okt 2005 (CEST)
Die Vorlage generiert einen gewöhnlichen Weblink. Was soll daran falsch sein? -- @IGEL: Da ich die Reiseinfos verfaßt habe (sowohl in Tourismus in Japan als auch in Japan selbst, kann ich dir ja die Erlaubnis geben, die Infos auch im Wikitravel unterzubringen. Allerdings sollten wir hier nichts kürzen. Erstens sind es verschiedene Projekte, wie Nina schon geschrieben hat, und zweitens ist die Zielgruppe anders: Wikitravel richtet sich nur an Touristen, hier lesen aber auch Sprachaustauschschüler, Praktikaten, Geschäftsreisende etc...
Leider hat die Uni wieder angefangen und ich komme zu nix mehr... naja, vielleicht am Wochenende. -- Mkill - ノート 21:36, 19. Okt 2005 (CEST)
- Die Vorlage generiert einen Weblink auf ein nicht-Wikimedia-Projekt. Dann könnte jede größere Seite im Netz, auf die häufiger mal verlinkt wird, eine Vorlage verlangen- und das würde ich gerne vermeiden. Aber noch mal zur inhaltlichen Kritik an dem Artikel: Da steht ein Absatz: Japan ist in acht Regionen eingeteilt: Hokkaidō, Tōhoku, Kantō, Chūbu, Kansai, Chūgoku, Shikoku und Kyūshū. Diese Einteilung ist historisch begründet und spielt heutzutage nur eine untergeordnete Rolle. Politisch ist Japan in Präfekturen gegliedert (siehe #Politik). Leider steht auch im verlinkten Artikel Regionen Japans nicht, worin diese historischen Gründe bestehen. Da der Abschnitt eh so kurz ist, würde ich es gut finden, wenn hier die fehlende Information ergänzt würde. --Nina 18:49, 21. Okt 2005 (CEST)
- Das "historisch" ist mehr verwirrend als klärend. Eigentlich müßte da stehen: "historisch nach geographischen Gegebenheiten gewachsen". Hokkaido, Shikoku und Kyushu sind eigene Inseln, da muss man nicht viel sagen. Kanto, Chubu und Kansai sind größere Ebenen im sonst gebirgigen Land. Bleiben noch Tohoku und Chugoku. Beide liegen auf der Hauptinsel Honshu. Tohoku der ganze Rest nördlich von Kanto, Chugoku ist der Rest westlich von Kansai. Historisch sind die Einteilungen deswegen, weil sie in schon im Gokishichido aus dem 6. Jh. angelegt sind, wenn man mehrere der damaligen Provinzen entsprechend zusammenfaßt. Eine wirkliche "Story" gibt es hinter der Einteilung aber nicht. -- Mkill - ノート 05:48, 13. Nov 2005 (CET)
Was mir gerade beim Lesen aufgefallen ist: Die Streitigkeiten um den Irak-Einsatz japanischer Soldaten und den Artikel 9 der Verfassung werden momentan in zwei Abschnitten (Japan#Verfassung, sowie Japan#Militär) in etwa mit gleichem Umfang erläutert. Es wäre vielleicht besser in einem der beiden Abschnitte genauer darauf einzugehen und im anderen darauf zu verweisen. --Carstor 09:12, 31. Okt 2005 (CET)
- Stimmt. Bei Verfassung sollte das Problem erklärt werden und der Abschnitt Militär darauf verweisen. -- Mkill - ノート 05:50, 13. Nov 2005 (CET)
Lesenswert-Diskussion
Japan ist nach Indonesien, Madagaskar und Papua-Neuguinea der viertgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik vor den Küsten Russlands und Koreas.- pro - war ziemlich lange im Review, seit mehr als 4 Wochen kam keine Reaktion mehr. Lesenswert ist der Artikel imho locker. -- Achim Raschka 17:29, 15. Dez 2005 (CET)
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft Lesenswert ist er in sicher, man könnte vielleicht sogar die Kandidatur zum exzellenten probieren. -- iGEL iGEL 18:26, 15. Dez 2005 (CET)Pro
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft Es gibt zwar noch einige Stilblüten (es gibt ca 1337 Fischarten vor der Küste *g*) und beispielsweise die Überschrift Bibliothekswesen ist nur da, um anzuzeigen, dass es einen Hauptartikel gibt. Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass ich den Geschichtsteil, in seiner aktuellen Form, irgendwie nicht sonderlich "schön" (im Sinne von ansehnlich) finde, da er momentan eigentlich eine Liste ist, und ich denke, dass er ruhig etwas ausfürlicher sein könnte, aber dennoch ein überzeugtes pro. Regnaron 22:45, 15. Dez 2005 (CET)Pro
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft Immer noch ein weiter Weg bis hin zum Exzellenten Artikel aber an sich - bis auf ein paar kleine Macken (s.o.) - lesenswert. -- Miadams 16:46, 17. Dez 2005 (CET)Pro
- Keine Stimme von mir, da einige Teile von mir sind. Was die Fischarten angeht, da hat sich wohl jemand einen 1337ären Scherz erlaubt. Habs gelöscht. Das mit dem Bibliothekswesen ist so eine Sache, das stand erst im Artikel, dann habe ich es ausgelagert und verlinkt, dann hat jemand wieder eine große Überschrift draus gemacht, dann habe ich das wieder zurückgestutzt etc... irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr. Was am japanischen Bibliothekswesen so revolutionär ist, dass das so präsent verlinkt sein soll weiß ich auch nicht. Was den Geschichtsteil angeht: In der Tat ein Problem, das noch gelöst werden muss. -- Mkill 19:07, 18. Dez 2005 (CET)
- pro -- sparti 19:18, 18. Dez 2005 (CET)
Japaner
nach Diskussion:Japaner verschoben. --Mkill 16:52, 30. Jan 2006 (CET)
26 Webcams in Japan
Kann man auch Links zu japanischen Webcams dazubauen? Ich hätte hier 26 Links. Gruss Wikilanu 21:58, 1. Feb 2006 (CET)
- Was soll das bringen? Keine Seite sollte mehr als 5 Weblinks enthalten, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist. Wikipedia ist kein Linkcontainer. Sowas kannst du auf deine private Homepage setzen, wenn es dich interessiert. --Mkill 00:17, 2. Feb 2006 (CET)
Schau mal die hier haben sogar 554 webcams zu Japan in der Datenbank!(Das sollte zur Abschreckung reichen!) --84.181.230.14 00:19, 2. Feb 2006 (CET)
- Um ernsthaft zu antworten. ;-) 26 ist etwas viel. Ein bester läßt sich bestimmt irgendwo unterbringen, mehr dann höchstens auf Unterartikeln. Irgendwann wurde mal maximal fünf externe Links pro Artikel empfohlen, ein Richtmaß mit teilweise sehr fanatischen und fleißigen Anhängern. Steffen Kaufmann
- http://www.htokai.ac.jp/ASA...
- http://www.stv.ne.jp/webcam... 67 Meter, ganz schön hoch.
- http://www.city.fuji.shizuo... drüben circa 3700 Meter, am höchsten
- http://www.ybs.ne.jp/SKYEYE... vom Fujiyoshida zum Vulkan rüber
- http://www.hbc.co.jp/live-c... hakodate
- http://www.stv.ne.jp/webcam... noch ein Hakodate
- http://www.shizuoka.isp.ntt... Heda
- http://www.mix-net.co.jp/li... Weltkulturerbe Hiroshima (Atomic Bomb Dome), ganz gut.
- http://www-cg.cis.iwate-u.a... http://akikoma.cis.iwate-u....
- Steuerbar Miyoshi mit Nusamai Brücke: http://boap.bos.aitai.ne.jp...
- Bin weiterhin dagegen. Das mit den Webcams ist Spielkram, sie haben meist ein schlechtes Bild, ein paar gute Bilder auf den Commons haben wesentlich mehr enzyklopädischen Wert. -- Mkill 11:46, 3. Feb 2006 (CET)
muß Mkill recht geben - es ist ganz lustig sich einmal durchzuklicken, aber nicht in einer Enzyklopädie. Bitte, am Ende kommt die Idee in jedem kleinst Ortsartikel die webcam vom Nachbar einzustellen! Dann gibts es noch Edit-wars weil jeder eine andere Cam für besser hält - vernünftiges Bild rein und perfekt!--84.181.245.201 05:14, 4. Feb 2006 (CET)
Todesstrafe
Moin! Ich würde gern in den Artikel einbringen, dass die Todesstrafe noch immer nicht abgeschafft ist und dass auch noch immer Urteile vollstreckt werden. Es wären nur zwei Sätze, ala
- Die Todesstrafe ist wie in allen ostasiatischen Ländern noch immer nicht abgeschafft. Laut amnesty international wurden 2005 elf Todesurteile ausgesprochen und eines vollstreckt.
- Sollte das nicht in einen (noch nicht vorhandenen) Abschnitt "Innenpolitik"? Siehe auch am Beispiel USA. Informationen dazu, dass die Todesstrafe umstritten ist und einige Jahre keine Urteile vollstreckt wurden könnten auch hilfreich sein, ist aber vll. die Aufgabe eines extra Artikels ... --Christian Günther 15:19, 20. Apr 2006 (CEST)
Reiseinformationen?!
Ich beantrage hiermit die teilweise oder vollständige Elimination des Abschnittes Reiseinformation ^^
Nein, ernsthaft: Meiner Meinung nach gehört das keinesfalls in eine Enzyklopädie. Das sind keine Fakten, sondern Erfahrungsberichte. Der Abschnitt Visum hat schon seine Daseinsberechtigung aufgrung des erwähnten Abkommens. Der Rest gehört in meinen Augen gelöscht.Ich bitte um Diskussion. Sehe ich das richtig?
P.S.: Da fällt mir ein, wo das perfekt hingehört:
Link=b:} Wikibooks: }} – Lern- und Lehrmaterialien - Für Syntax und Anwendung siehe Wikipedia:Textbausteine/Schwesterprojekte.
Wikibooks
en:Template:Wikibooks
--Brightster 15:23, 29. Aug 2006 (CEST)Religionen in Japan: Glaubensgemeinschaften und Kirchengemeinden
Am Ende des Abschnittes 'Religion' (Pkt.7) stand der folgende Satz: "Seit dem Zweiten Weltkrieg herrscht gegenüber diesen Richtungen eine besonders große religiöse Toleranz, sodass gegenwärtig angeblich 180.000 Religionsgemeinschaften staatlich anerkannt sind."
Hier handelt es sich allerdings um eine fehlerhafte Übersetzung des Begriffes 宗教団体 (Shûkyô-Dantai), der nicht aufzufassen ist im Sinne von Religionsgemeinschaft oder Glaubensgemeinschaft, sondern im Sinne von Gemeinde (Kirchengemeinde, Tempelgemeinde, Schreingemeinde usw.).
Z.B. ist der buddhistische Gläubige in Japan bei einem Tempel eingeschrieben. Aus allen bei einem Tempel eingeschriebenen Mitgliedern setzt sich die jeweilige lokal begrenzte Tempelgemeinde zusammen. Die einzelnen Gemeinden können dabei aber durchaus der gleichen Glaubensgemeinschaft angehören. Ebenso wie in Deutschland selbst in ein und der selben Stadt mehrere Kirchengemeinden beispielsweise der römisch-katholischen Kirche angehören können, so können in einer japanischen Stadt z.B. mehrere Tempel der Zen-buddhistischen Rinzai-Schule stehen, die jeweils als eigene Tempelgemeinde gezählt werden, aber der gleichen Glaubensgemeinschaft - nämlich eben der Rinzai-Schule angehören.
Analoges gilt für den shintoistischen Gläubigen und die Schreingemeinde bzw. den christlichen Gläubigen und seine Kirchengemeinde. Viele Japaner sind dabei gleichzeitig bei einem Tempel und einem Schrein gemeldet.
Die genannte Zahl von ca. 180.000 (im Jahre 2002 genau 184908) bezieht sich dabei auf alle amtlich anerkannten buddhistischen Tempel, shintoistischen Schreine und christlichen Kirchen, bei denen man sich als Mitglied einer Glaubensgemeinschaft einschreiben kann und dadurch gleichzeitig zum Mitglied einer örtlich begrenzten Gemeinde wird. Dabei sind aber gerade die Institutionen der z.Zt. insgesamt mehr als 300 amtlich gelisteten "Neuen Religionen" gar nicht mitgezählt, mit denen zusammen sich die Zahl der Gemeinden im Jahre 2002 sogar auf 225.501 belief.
Ich habe mir daher erlaubt, den o.g. Satz wie folgt zu korrigieren: "Seit dem Zweiten Weltkrieg herrscht gegenüber diesen Richtungen eine besonders große religiöse Toleranz, sodass gegenwärtig rund 300 solcher Glaubensgemeinschaften der sog. Neuen Religionen amtlich gelistet sind."
Quellen: [1] Offizielle Statistik der japanischen Regierung aus dem Jahre Heisei 14 (2002) www.mext.go.jp/b_menu/toukei/002/002b/17/pdf/167.pdf (die allerdings nur vom Acrobat Reader angezeigt wird, wenn man einen japanischen Zeichensatz installiert hat) [2] Shinshûkyô-Shinbun (新宗教新聞) www.shinshukyo.com [3] http://www3.kitanet.ne.jp/~...
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Japan und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).



















