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Der Artikel Joan Crawford gehört zur Kategorie: Frau, US-Amerikaner, Schauspieler, Oscarpreisträger, Geboren 1904, Gestorben 1977
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Joan Crawford Bildherkunft |
Joan Crawford, eigentlich Lucille Fay LeSueur (* 23. März 1904 oder 1905 in San Antonio, Texas; † 10. Mai 1977 in New York City) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin.
Biografie
Kindheit und Jugend
Joan Crawford wurde unter dem Namen Lucille Fay LeSueur in San Antonio, Texas, als drittes Kind von Thomas E. LeSueur (1868-1938) und Anna Bell Johnson (1884-1958) geboren. Eine ältere Schwester, Daisy LeSueur, starb sehr jung. Sie hatte einen jüngeren Bruder, Hal LeSueur. Ihr Vater stammte aus einer Hugenottenfamilie in Tennessee, ihre Mutter hatte irisch-skandinavische Vorfahren. Tom LeSueur verließ seine Familie in Texas, Galveston, als Joan Crawford erst einige Monate alt war.Ihre Mutter heiratete später Henry J. Cassin. Die Familie lebte damals in Lawton, Oklahoma, wo Cassin ein Vaudeville-Theater (andere Quellen: ein Kinematograph) betrieb. Das Familienregister von 1910 aus Comanche County, Oklahoma, erwähnte am 20 April Henry und Anna Cassin, Adresse 910 "D" Street in Lawton. Lucille war zu dem Zeitpunkt 5 Jahre alt.
Joan Crawford bestand stets darauf, im Jahr 1908 geboren zu sein. Allerdings wusste man gemeinhin, dass ihre wahres Geburtsdatum einige Jahre davor lag. Da es in San Antonio vor dem Jahr 1908 keine Geburtsurkunden gibt und da keine offizielle Geburtsurkunde der Schauspielerin existiert, wird angenommen, dass sie 1905 geboren sein muss. Dafür spricht auch der oben erwähnte Familienzensus.
Um 1916 zog die Familie nach Kansas City, Missouri. Als Adresse wurde 403 East Ninth Street angegeben. Nach der Grundschule ging Lucille auf die St. Agnes Academy, eine katholische Schule in Kansas City. Später, nachdem ihre Mutter sich von Mr. Cassin getrennt hatte, blieb Lucille an der St. Agnes, wo sich ihr Schulgeld durch Dienstleistungen verdiente. Sie ging danach an die Rockingham Academy. 1922 schrieb sie sich am Stephens College in Columbia, Missouri ein, wo sie ihr Geburtsdatum mit 1906 angab. Nach gut einem Jahr am College beschloss sie, eine Karriere als Tänzerin zu versuchen.Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
MGM-Jahre
Sie arbeitete zunächst unter ihrem Namen Lucille LeSueur und schaffte es nach verschiedenen Angeboten in Chicago schließlich nach New York, wo sie in einigen Revuen mitwirkte.1924 unterschrieb Lucille LeSueur auf Vermittlung von Harry Rapf einen Siebenmonatsvertrag mit dem neugegründeten Filmstudio MGM und nahm im Januar 1925 ihre Arbeit in Culver City, Kalifornien auf. Die Schauspielerin übernahm zunächst einige Statistenrollen. Der Studiochef Louis B. Mayer war mit ihrem Namen unzufrieden und ließ ein Preisausschreiben in dem Fanmagazin Movie Weekly unter dem Motto Gib Ihr einen Namen und gewinne $ 500 veranstalten. Zur Auswahl stand unter anderem auch die Namen Joan Arden und Peggy Grey. Die Wahl fiel schließlich auf Joan Crawford.
Ihre erste größere Rolle unter dem neuen Namen hatte sie dem Film Sally, Irene and Mary (1925), in dem sie neben Constance Bennett auftrat. Im folgenden Jahr bereits wurde Joan Crawford bereits zu einem der WAMPAS Baby Stars gewählt. Die Auswahl bezog sich auf Starlets, bei denen das Potential für eine große Karriere vermutet wurde. Andere Gewinnerinnen des Jahres waren unter anderem Mary Astor, Mary Brian, Dolores Costello, Dolores Del Rio, Janet Gaynor und Fay Wray.
Das Studio setzte die Schauspielerin während der ersten Jahre in verschiedenen Genres ein, ohne dass eine klare Entwicklung zu erkennen wäre. Einer der ungewöhnlicheren Auftritte hatte Joan Crawford in The Unknown (1927), einem typischen Lon Chaney Vehikel. Der Regisseur Tod Browning holte eine gute Darstellung aus Joan Crawford, die sich noch Jahre später positiv über die Zusammenarbeit mit Lon Chaney äußern sollte.Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Nach weiteren gehaltvollen Nebenrollen, unter anderen neben Ramon Novarro und John Gilbert, hatte die Schauspielerin schließlich mit der Rolle der Diana Medford in dem Streifen Our Dancing Daughters im Jahr 1928 den Durchbuch als offizieller Star. Sie spielte eine junge, lebenslustige Frau der besseren Gesellschaft, damals auch Flapper genannt. Diesen Rollentypus sollte sie in den nächsten Jahren noch oft verkörpern.
Im Laufe der nächsten Jahre wurde Joan Crawford auch durch ihre Beziehung zu Douglas Fairbanks Jr. zu einem bekannten Namen in der Filmgesellschaft. Sie überstand die Umstellung zum Tonfilm ohne Probleme und konnte ihre Popularität noch weiter ausbauen.
In den frühen 1930er Jahren ändete die Schauspielerin schließlich ihr Image vom Flapper-Girl hin zur ambitionierten Frau, die ihre Lebensumstände aus eigener Kraft verbessern will. An diesem Punkt ihrer Schauspielkarriere spielte sie daher oft Arbeitermädchen, die den sozialen Aufstieg schaffen. Zum ersten Mal wurde der Wandel in dem Streifen Paid von 1930 deutlich. Das Muster wurde in Filmen wie Our Blushing Brides und Dance, Fools, Dance wiederholt aufgenommen.
In der internen Studiohierarchie rangierte sie in dieser Zeit nach Marion Davies, Greta Garbo und Norma Shearer an vierter Stelle. Gleichzeitig begann sie damals die ersten von insgesamt 8 Filmen mit Clark Gable zu drehen. Zu den größten Erfolgen der beiden Stars zählen die Filme Possessed (1931), Dancing Lady (1933) und Chained (1934).
1932 zeigte sich Joan Crawfords Status als bedeutender Star, als der Chef-Produzent von MGM Irving Thalberg sie in der Verfilmung des Romans Menschen im Hotel von Vicki Baum, besetzte. Der Film war als Prestigeproduktion konzipiert und wurde dementsprechend prominent besetzt: Greta Garbo, John Barrymore, Wallace Beery, Lionel Barrymore, Lewis Stone und Jean Hersholt. Der Streifen wurde unter dem Titel Grand Hotel von Regisseur Edmund Goulding realisiert und gewann in der Kategorie "Film des Jahres" den Oscar. Nicht wenige Kritiker meinten, Joan Crawford habe mit ihrer klug nuancierten Darstellung der Sekretärin Flämmchen die beste Leistung des Ensembles geliefert. Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X, Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Die Schauspielerin verhandelte nach dem finanziell erfolgreichen Film Dancing Lady zu Beginn des Jahres 1934 einen neuen Vertrag aus, der ihre wöchentliche Gage von anfangs $ 6.500 in den nächsten Jahren auf $ 9.500 steigen ließ. In der Folgezeit war sie meist romantischen Dreiecksgeschichten zu sehen, vorzugsweise mit Clark Gable oder Robert Montgomery als Partner. In dieser Zeit trat die Schauspierlin auch regelmäßig mit klassischen Rollen in anspruchsvollen Radioshows auf und gewann viel Lob und Anerkennung für ihre Interpretation der Nora in gleichnamigen Stück von Henrik Ibsen. Der Versuch, 1936 ihr Rollenfach durch den Auftritt in dem Kostümdrama The Gorgeous Hussy zu erweitern, zeigte nicht den gewünschten Erfolg. Zwei aufwändig produzierte Verfilmungen von Broadwayerfolgen, The Last of Mrs. Cheney aus dem Jahre 1937 und The Shining Hour ein Jahr später, brachten ihr zwar positive Kritiken, fanden jedoch ebenfalls keinen Anklang bei ihren Fans. Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
1938 befand sich die Karriere der Schauspielerin daher in einer Krise. Das Publikum akzeptierte ihren Rollenwechsel hin zu Darstellerin in anspruchvollen Konversationsstücken und gesellschaftskritischen Melodramen nicht. Sie wurde im selben Jahr neben Katharine Hepburn, Marlene Dietrich, Mae West und Fred Astaire in einer Anzeige als Kassengift (box-office poison) bezeichnet. Shaun Considine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X, Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Dank dreier Erfolge in George Cukor-Filmen konnte Crawford ihren Status wieder konsolidieren: The Women/Die Frauen (Film) (1939), Susan And God /Susan und der liebe Gott (1940) und besonders A Woman's Face/Die Frau mit der Narbe (1941). Nach eigenem Bekunden war es die größte professionelle Enttäuschung ihrer Karriere, für diesen Film nicht für den Oscar nominiert zu werden. John Kobal: People Will Talk. Aurun Press, New York, 1992, ISBN 0394536606, Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Trotz der ermutigenden Einspielergebnisse, die ein neuerwachtes Interesse des Publikums indizierten, verlor das Filmstudio zunehmend das Vertrauen in ihre Zugkraft an der Kinokasse. Wichtige Filmrollen verlor sie an Greer Garson, Katherine Hepburn und Irene Dunne. Joan Crawford bot Studiochef Louis B. Mayer daher die Entlassung aus ihrem Vertrag an. Der Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen am 29. Juni 1943 aufgelöst.
Warner Brothers
Unmittelbar nachdem sie MGM verlassen hatte, unterschrieb die Schauspielerin am 1. Juli 1943 beim Studio Warner Brothers einen Vertrag über drei Filme für eine Gage von insgesamt $ 500.000. Angebote anderer Studios, so unter anderem von Columbia und 20th Century, lehnte sie ab. Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X Jack L. Warner hatte die Schauspielerin als mögliche Konkurrentin für den eigenen Topstar Bette Davis unter Vertrag genommen. Aus diesem Grund wurde zeitlich auch Barbara Stanwyck für einen nichtexklusiven Vertrag über mehrere Filme verpflichtet. Interessanterweise hatte Warner 1943 zunächst versucht, ausgerechnet Norma Shearer, die sich in einen Semi-Ruhestand zurückgezogen hatte, für einen neuen Vertrag zu gewinnen. Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-XDa das Studio entgegen vorheriger Zusagen keine adequaten Drehbücher vorlegte, ließ sich Joan Crawford solange von der Gehaltliste nehmen, bis sie sich mit dem Studio über einen geeigneten Film einigen konnte.
1944 trat sie als sie selbst in der Propagandarevue Hollywood Canteen auf.
1945 schaffte sie ein ktakuläresn Comeback mit der Titelrolle in dem Film Mildred Pierce/Solange ein Herz schlägt. Die Rolle wurde vorher unter anderem Bette Davis und Ann Sheridan angeboten. Joan Crawford musste zum ersten Mal in ihrer Karriere Probeaufnahmen machen, doch gelang es ihr, Produzent Jerry Wald zu überzeugen. Regisseur Michael Curtiz entwickelte das Drehbuch speziell für Crawford auf der Grundlage des gleichnamigen Romans von James M. Cain. Daneben wirkten Jack Carson, Zachary Scott, Eve Arden und Ann Blyth mit. Mildred Pierce spielte über 5 Millionen Dollar ein. Der Streifen wurde damit die erfolgreichste Produktion des Jahres für das Studio. Joan Crawford gewann den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.
Die beiden nächsten Filme, Humoresque (1946) und Possessed/Hemmungslose Liebe (1947) waren sowohl künstlerische und finanzielle Erfolge. Für Possessed wurde die die Schauspielerin erneut für einen Oscar nominiert. James Agee, einer der bekanntesten Filmkritiker der Zeit erklärte die außergewöhnlich hohe Qualität von Possessed mit den Worten: A lot of people, who have a lot to give, are giving it all they've got.Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
Nach dem großen finanziellen Erfolg des Streifens Flamingo Road/Straße der Erfolgreichen aus dem Jahr 1949 war die Schauspielerin nahezu ausschließlich auf die Darstellung von Frauen festgelegt, die den sozialen Aufstieg um jeden Preis schaffen. Sie war mit den Drehbüchern, die ihr das Studio anbot, zunehmend unzufrieden. Mit dem Auftauchen von Jane Wyman und Doris Day bekam sie darüber hinaus noch Konkurrenz von jüngeren Stars im Studio. Shaun Considine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X, Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Joan Crawford versuchte während der Zeit mehrfach, das Studio zu überzeugen, den Roman Ethan Frome von Edith Wharton gemeinsam mit ihr sowie Bette Davis und Gary Cooper zu verfilmen. Das Projekt scheiterte ebenso wie der Plan, die beiden Schauspielerinnen in dem Streifen Time to Sing gemeinsam vor die Kamera zu bringen.Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X, Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Spätere Jahre
1952 verließ die Schauspielerin Warner Brothers aufgrund der immer schlechter werdenden Drehbücher und bekam im selben Jahr für ihre Darstellung in Sudden Fear/Eiskalte Rache ihre dritte und letzte Nominierung für einen Oscar.Im Folgejahr scheiterte die Mitwirkung der Crawford in der Verfilmung des Romans From Here to Eternity/Verdammt in alle Ewigkeit, in der sie die Rolle der Karen Holmes spielen sollte. Die Schauspielerin drehte dafür erstmals seit 10 Jahren wieder einen Film für MGM: Torch Song/Herzen im Fieber. Der Streifen, der einige Revuepassagen enthält, war weder in künstlerischer noch in finanzieller Hinsicht ein Erfolg.
1954 wirkte Joan Crawford in dem Western Johnny Guitar/Wenn Frauen hassen mit. Über den Film ist in den nachfolgenden Jahren viel geschrieben worden. Nicht wenige Analysten sehen in dem Streifen eine subtile Abrechnung mit der McCarthy-Ära. Anderer wollen starke feministische Ansätze entdeckt haben. Miss Crawford äußerte sich stets negativ über den Film. Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X, Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Im selben Jahr wurde die Schauspielerin Opfer gezielter Indiskretionen in der Skandalpresse. Besonders das Magazin Confidential veröffentlichte Details aus ihrem Privatleben. Die negative Publicity kostete den Star nach eigenem Bekunden die Hauptrolle in der Verfilmung des Broadwayhits The Country Girl.Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
Die Loyalität ihrer Fans verhalf Joan Crawford jedoch 1955 zu einem erneuten Comeback durch den Streifen Female on the Beach/Frau am Strand, in dem sie eine ältere Frau spielte, die eine Beziehung mit einem jüngeren Mann eingeht.
Der finanzielle Erfolg erlaubte es ihr, im selben Jahr einen lukrativen Vertrag über drei Filme mit der Gesellschaft Columbia auszuhandeln. Sie hatte sich ausdrücklich Mitwirkungsrechte bei der Auswahl der Drehbücher und bei der Besetzung ausbedungen. Die nachfolgenden Filme ware allesamt sorgfältig produzierte Streifen. Sowohl Autumn Leaves/Herbststürme als auch Queen Bee und The Story of Esther Costello/Die Geschichte der Esther Costello spielten mehr Geld ein als sie gekostet hatten. Besonders die subtile Darstellung einer älteren Frau in Autumn Leaves/ Herbststürme brachte ihre Lob und Anerkennung von der Fachpresse. Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X,
Nach der Eheschließung mit Alfred Steele beschloss Joan Crawford 1957, sich trotz genügender Angebote aus dem aktiven Filmgeschäft zurückzuziehen und sich exklusiv für die Belange von Pepsi Cola einzusetzen, in deren Aufsichtsrat Steele ein bedeutende Rolle spielte. Auch nach seinem Tod setzte sie sich weiterhin aktiv für die Interessen der Firma ein. Zu einer Zeit als der Begriff Product placement noch unbekannt war, sorgte die Schauspielerin bereits aktiv dafür, dass die Produkte des Getränkeherstellers in all ihren Filmen prominent zur Geltung kamen.
1962 gelang ihr an der Seite von Bette Davis in dem Streifen Whatever Happened To Baby Jane?/Was geschah wirklich mit Baby Jane? ein vielbeachtetes Comeback. Die beiden Schauspielerinnen kamen dem Vernehmen nach nicht gut miteinander aus.Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
Zwei Jahre später, 1964, scheiterte der Versuch, beide Stars zusammen wieder unter der Regie von Robert Aldrich in einem vergleichbaren Stoff mit dem Titel Hush, Hush, Sweet Charlotte/Wiegenlied für eine Leiche, einzusetzen, da Joan Crawford sich krankheitsbedingt aus der Produktion zurückziehen musste.Shaun Considine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X, Schließlich übernahm Olivia de Havilland ihren Part.
Die nachfolgenden Filme aus dieser Zeit waren dem Prestige und den schauspielerischen Fähigkeiten von Miss Crawford nicht angemessen.
In Ermangelung von entsprechenden Filmangeboten wirkte Joan Crawford daher verstärkt in zahlreichen Fernsehproduktionen mit. Zu den bekanntesten Auftritten gehörte die Mitwirkung in der daily soap The Secret Storm, in der sie im Oktober 1968 die Rolle ihrer erkrankten Tochter Christina Crawford übernahm. Im Jahr 1969 trat sie in der Episode Eyes aus der Mystery Serie Night Gallery auf, einer der ersten offiziellen Regiearbeiten von Steven Spielberg.
1974 zog sich die Schauspielerin endgültig aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem sie Pressefotos von sich gesehen hatte, auf denen sie sich unvorteilhaft getroffen fand.Shaun Considine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
Interessantes am Rande
- Joan Crawford adoptierte nachweislich insgesamt fünf Kinder: die 'offiziellen' Kinder Christina, Christopher, Cynthia und Cathy sowie einen Jungen, den sie zu Beginn des Jahres 1941 adoptierte. Die leibliche Mutter erstritt jedoch die Rückgängigmachung der Adoption nach einigen Monaten. Ob es kurz danach noch eine weitere fehlgeschlagene Adoption gab, wird unterschiedlich beurteilt.
- Christina Crawford schrieb 1978 ihre umstrittenen Kindheitserinnerungen unter dem Namen Mommie Dearest.
- Joan Crawford arbeitete lange Jahre für Pepsi Cola, deren Aufsichtsratsvorsitzende ihr vierter Mann Alfred Steele war.
- Bei der Oscarzeremonie im März 2006 wurde Joan Crawford zweimal erwähnt bzw. gezeigt: einmal tauchte sie in einer Aufzählung von biographischen Filme auf (die Verfilmung von Mommie Dearest aus dem Jahr 1980) und einmal wird sie in einer Kollage von Ausschnitten aus Film Noir Klassikern kurz gezeigt sowie ihr Name aufgeführt.
- Auf die Frage, warum sie die relativ kleine Rolle der Chrystal Allen in der Verfilmung von The Women übernehmen wolle, antwortete die Schauspielerin: I'd play Wallace Beery's grandmother if it's a good part.Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
- Crawford verfügte über einen angenehmen Kontraalt und sang in ihren frühen Tonfilmstreifen relativ häufig. Für die Lieder in dem Streifen Torch Song/Herzen im Fieber (1953) wurden ihre Songs jedoch von India Adams interpretiert.
- Die Rolle in Ice Folies of 1939 über eine junge ambitionierte Frau, die Karriere beim Film macht, war halbautobiographisch.Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X, Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
- In Possessed (1931) singt Crawford einige Zeilen eines Liedes auf Französisch, Italienisch und schließlich sogar auf Deutsch. Das veranlasst einen Gast zu der Bemerkung: What's this? Ellis Island?Shaun Cosdine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
- 1942 übernahm Joan Crawford für ihre kurz vorher bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommene Freundin Carole Lombard die Hauptrolle in der Komödie They All Kissed The Bride. Sie spendete die gesamte Gage von $ 125.000,00 an das nationale Rote Kreuz. Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
- Crawford war zeitlebens eng mit Barbara Stanwyck, Myrna Loy und William Haines befreundet.
- Ihre lebenslange Abneigung gegenüber Norma Shearer begann 1925, als Crawford gelegentlich als Lichtdouble für Shearer eingesetzt wurde.
- Auf die Frage, warum Norma Shearer stets die guten Rollen bekam, antwortete Crawford: Well, she sleeps with the boss. Shearer war seit 1927 mit Irving Thalberg, Produktionsschef von MGM verheiratet.
- Crawford wurde während der Ehe mit Doug Fairbanks Jr. von ihrer damaligen Stief-Schwiegermutter Mary Pickford nicht sehr geschätzt. Die beiden Frauen söhnten sich erst Mitte der 50iger aus. Shaun Considine:Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
- Crawfords Loyalität ihren Fans gegenüber war legendär: sie beantwortete zeitlebens jeden einzelnen Brief persönlich.
- 1934 war Crawford der weibliche Filmstar mit den meisten registrierten Fanclubs in Amerika.
- Die Schauspielerin war offiziell viermal verheiratet:
- Douglas Fairbanks Jr. (1929-1933, Scheidung)
- Franchot Tone (1935-1939, Scheidung)
- Phillip Terry (1942-1946, Scheidung)
- Alfred Steele (1955-1959, sein Tod)
Filmografie
Für das Jahr 1925 sind nur die gesicherten Auftritte vermerkt. Strittige Filme aus dem Jahr wurden nicht aufgeführt. Die Mitwirkung in The Slippey Pearls aus dem Jahr 1931 konnte nicht verifiziert werden.
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Auszeichnungen und Nominierungen
Oscar / Academy Awards
1952: Sudden Fear/Eiskalte Rache - Nominierung als Beste Darstellerin
1947: Possessed/Hemmungslose Liebe - Nominierung als Beste Darstellerin
1945: Mildred Pierce/Solange ein Herz schlägt - Oscar als Beste Darstellerin
Sonstige
BAFTA Awards1964: Whatever Happened to Baby Jane?/ Was geschah wirklich mit Baby Jane? - Nominierung als Beste ausländische Darstellerin
Golden Apple Awards
1946: Auszeichnung mit dem Golden Apple als kooperativste Schauspielerin 1945: Auszeichnung mit dem Golden Apple als kooperativste Schauspielerin
Golden Globes
1970: Auszeichnung mit dem Cecil B. DeMille Award 1955: Nominierung für den Cecil B. DeMille Award 1952: Sudden Fear/Eiskalte Rache - Nominierung als Beste Filmschauspielerin im Bereich Drama
National Board of Review
1945: Mildred Pierce/Solange ein Herz schlägt - Auszeichnung als Beste Darstellerin
Literatur
autobiografische Literatur
- Joan Crawford: My Way of Life. Simon & Schuster, New York 1971, ISBN 0-671-20970-1
- Joan Crawford: A portrait of Joan. An autobiography. Muller, London 1963 (zusammen mit Jane Kesner Ardmore)
- Roy Newquist (Hrsg.): Conversations with Joan Crawford. Citadel Press, Secaucus, N.J. 1980, ISBN 0-8065-0720-9
- John Kobal: People Will Talk. Aurun Press, New York, 1992, ISBN 0394536606
Sekundärliteratur (Auswahl)
- David Bret: Joan Crawford. Hollywood Martyr. Robson Books, London 2006, ISBN 1-86105-931-0
- Shaun Considine: Bette and Joan. The Divine Feud . Dutton, New York 1989, ISBN 0-525-24770-X
- Christina Crawford: Mommie Dearest/Meine liebe Rabenmutter. Goldmann, München 1995, ISBN 3-442-120409-3
- Stephen Harvey: Joan Crawford. Pyramid Publications, New York 1974, ISBN 0-515-03417-7
- David Houston: Jazz Baby. Robson Books, London 1983, ISBN 0-86051-261-4
- Carl Johnes: Crawford. The Last Years. 1979
- Lawrence J. Quirk: The Complete Films of Joan Crawford. Citadel Press, Secaucus, N.J. 1988, ISBN 0-8065-1078-1
- Lawrence J. Quirk, William Schoell: Joan Crawford. The Essential Biography. University Press, Lexington, KY. 2002, ISBN 0-8131-2254-6
- Bob Thomas: Joan Crawford. A Biography. Weidenfeld & Nicolson, London 1978, ISBN 0-297-77617-7
- Michelle Vogel: Joan Crawford. Her Life in Letters. Wasteland Press, Louisville, N.Y. 2005, ISBN 1-933265-46-9
- Alexander Walker: Joan Crawford. The Ultimate Star. Weidenfeld & Nicolson, London 1983, ISBN -297-78216-9
Weblinks
- Umfangreichste Sammlung von Informationen über Joan Crawford. Zum Teil absolute Raritäten. Ständige Aktualisierung.
- http://www.geocities.com/bl...
- http://www.geocities.com/br...
- http://members.aol.com/Harl...
- http://www.geocities.com/So...
- http://www.geocities.com/sa...
- http://classicmoviefavorite...
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NAME=Crawford, Joan
|ALTERNATIVNAMEN=Lucille Fay LeSueur |KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Filmschauspielerin |GEBURTSDATUM=23. März 1908 |GEBURTSORT=San Antonio |STERBEDATUM=10. Mai 1977 |STERBEORT=New York City }}
Diskussion der Autoren über den Artikel: Joan Crawford
Geburtsjahr
Das Geburtsjahr scheint unklar zu sein, hier 1908, englische Wikipedia und PND sagen 1906, die IMDb gar 1904. --Kurt Jansson 5. Jul 2005 02:20 (CEST)Literatur
So ehrenwert die Änderungen von Frau/Herrn 217.232.82.236 gewesen sein mögen, habe ich diese aus folgenden Gründen wiederum etwas modifiziert:Nicht einverstanden
Ich bin mit dem Kompromißvorschlag keinesfalls einverstanden. Vorallem die Zitate müssen via Fußnote mit einer Quelle belegt werden, da man sonst leicht in die URV-Falle tappen kann. Auch war der Fließtext jetzt wieder mit zu vielen wertenden Adjektiven ausgestattet, die den NPOV in Frage stellen. Bitte Wikipedia:Richtlinien beachten. Der Artikel war aufgrund der Nichtbeachtung des NPOV, der ganzen Spekulationen und Mutmaßungen nicht seriös und nicht enzyklopädisch. Auch eigene Schlüsse zu ziehen ist zutiefst unenzyklopädisch. Schade, daß das einige Leute nicht einsehen wollen. :-(( --Englandfan 12:41, 16. Aug 2006 (CEST)- Guten Tag! Bitte verbessern Sie mich, aber soweit ich dies übersehe, bezog sich das Angebot dieses Kompromisses von Frau/Herrn "PrincedeCleve" eindeutig nur auf die Literaturangaben. Auch wenn das Werk von Roy Newquist immer noch als "autobiographisch" firmiert, könnte man damit doch leben. Ansonsten steht es Ihnen - so meine Meinung - selbstverständlich frei, diesen Artikel zu ändern. Ich kann Ihnen aber versichern, daß Frau Crawford, so sie denn noch leben würde, von diesen Bemühungen um ihre Biographie sicherlich angenehm überrascht wäre. Mit freundlichem Gruß, --132-180 13:23, 16. Aug 2006 (CEST)
- Alles, was ich möchte, ist, daß der Artikel enzyklopädisch ist und daß sich alle Benutzer an die Konventionen von Wikipedia halten. --Englandfan 13:33, 16. Aug 2006 (CEST)
Ihr Ansinnen in allen Ehren, aber vielleicht liegt es an meinen ungenügenden Sprachkenntnissen, daß ich Sie nicht verstehe. Darum möchte ich Sie bitten, nochmal zu erklären, was an den Literaturangaben ungenügend ist. Verstehen Sie dies bitte nicht als Affront, sondern nur als Versuch dieses Problem zukünftig zu vermeiden. Mit freundlichem Gruß, --132-180 13:41, 16. Aug 2006 (CEST)
- Die Literaturangaben sind schon okay. Aber viele Stellen im Fließtext müssen mit einer DIREKTEN Quelle belegt werde. Direkt heißt Fußnote am Ende des Textes. Ich will mich bestimmt nicht selbst loben (das mag ich nicht) oder meine Vorgehensweise für die allein seligmachende halten (das mag ich noch viel weniger), aber bitte mal zu Roxy Music oder Dire Straits gehen. Ich habe dort sämtliche Zitate und wiedergegebene Meinungen mit einer Fußnote als Quelle kenntlich gemacht - so wie es die Richtlinien von WP vorsehen. Damit ist das Urheberrecht gewahrt. Damit stelle ich klar, daß ich nicht spekuliere, nicht mutmaße und nicht meine eigene Meinung im Text kundtue. Gruß --Englandfan 13:52, 16. Aug 2006 (CEST)
Haben Sie besten Dank für Ihre Auskunft! Da dieser Kompromiß sich nur mit den Literaturangaben befaßte, war ich etwas irritiert, da Sie eingangs dieses Diskurses eindeutig erklärt hatten, mit diesem Kompromiß keinesfalls einverstanden zu sein. Zu den von Ihnen genannten Beispielen hätte ich nur den marginalen Einwand, der Schriftgröße; für sehbehinderte Menschen sind die Quellenangaben zu klein gehalten. Abschließend sei Ihnen versichert, daß ich mich nicht nur um die Einhaltung des deutschen Urheberrechts sondern um die Einhaltung aller deutschen Gesetze bemühe. Schön daß dieses Problem, so es denn je eines war, sich auf diese Weise lösen ließ. Mit freundlichem Gruß, --132-180 14:18, 16. Aug 2006 (CEST)
- Für die Schriftgröße der Quellenangabe kann ich nichts. Sie ist computergeneriert und wird automatisch so klein dargestellt. --Englandfan 14:32, 16. Aug 2006 (CEST)
Seien Sie versichert, daß mir nichts ferner läge, als die Ursachen dieser Schriftgröße bei Ihnen zu suchen! Mir ist selbstverständlich die Ursache dieser Schriftgröße bewußt und mit meiner Aussage von vorhin wollte ich nur Schwierigkeiten dieser Tatsache als solches kundtun. In keinster Weise aber Sie auch nur in die Nähe einer diesbezüglichen Urheberschaft stellen! Sollte ich bei Ihnen diesen Eindruck erweckt haben, täte mir dies leid und ich bitte um Entschuldigung. Mit freundlichem Gruß, --132-180 14:54, 16. Aug 2006 (CEST)
Lieber Englandfan, ich habe lange überlegt, ob ich auf Ihre Forderung nach Quellenangaben eingehen soll. Zunächst einmal bin ich d'accord mit Ihnen, wenn Sie verlangen, in Wikipedia keine Lügen, Behauptungen, eigenen Wertungen und dergleichen einzubringen. Ich kann Ihnen jedoch erneut versichern, dass die vielen Mitarbeiter an diesem Text KEINE Behauptungen aufgestellt haben, die nicht in der aufgeführten Literatur ihre Entsprechung finden. Auch auf die Gefahr hin, von Ihnen missverstanden zu werden: nur weil etwas in der Evolution eines Textes nicht kontinuierlich belegt worden ist, sondern erst in einer Gesamtzahl von Quellen, muss es nicht falsch sein. Würde man Ihre strengen Regeln anlegen, so bin ich mir sicher, dass ein erheblicher Teil der Artikel falsch erstellt wurde.
Gestatten Sie mir noch den Hinweis, dass ich Ihre erste Aktion, den Text über Joan Crawford zu durchforsten, mit Verlaub, etwas verbesserungsfähig gefunden habe. Einen Text zu ändern ist selbstredend notwendig, wenn er falsch ist. Nach mehr oder weniger umfangreichen Streichungen sollte der Autor jedoch versuchen, die Lesbarkeit des Rundiments zu gewährleisten.
Noch eines: die von Ihnen unter Trivia vorgenommen Streichungen sind sämtlich in der Literatur bestätigt. Es sind mit Sicherheit keine eigenständigen Meinungen.
Ich weiss von Ihrem Portrait bei Wikipedia, dass Sie einen gewissen Groll gegen Personen hegen, die Artikel als ihr persönliches Eigentum betrachten und Änderungen nicht mögen. Ich gestatte mir jedoch den Hinweis, dass ihre Streichungen in diesem Fall nicht richtig waren, da es sich um allgemein bekannte Zitate und Aussprüche der Schauspielerin handelte bzw. um Ereignisse aus ihrem Leben.
--PrincedeCleve 08:03, 17. Aug 2006 (CEST)
Nachtrag: Quellennachweis
Wahrscheinlich begehen ich gerade die Anfängersünde Nummer 1 bei Wikipedia, mich aufzuregen. Doch was ich bei dieser ganzen Angelegenheit einfach nicht verstehen, ist folgendes: Warum ist ein Artikel falsch bzw. korrekturbedürftig, wenn er Angaben macht über allgemeinbekannte Dinge bzw. Entwicklungen?Ein Beispiel: Englandfan war so freundlich, einen Absatz zu streichen, in dem ausgeführt wird, Crawford hätte bei Warner Brother mit Jane Wyman und Doris Day Konkurrenz bekommen. Personen, die sich auch nur halbwegs mit der Periode auskennen, ist bekannt, dass beide Schauspielerinnen damals bei Warner unter Vertrag waren. Sie wissen auch, dass Wyman 1948 einen Oscar gewann für Johnny Belinda und sie wissen, dass Doris Day seit 1951 in die mehr oder weniger aussagekräftige Liste der 10 kassenträchtigsten Stars gewählt wurde. Was ist also falsch bzw. streichungswürdig an dem von Englandfan bemängelten Satz?
Ich bitte daher Englandfan höflich, auf der Diskussionsseite einmal darzulegen, was an den betreffenden Aussagen falsch sein soll. So kann statt eines endlosen Hin- und Herbearbeitens hoffentlich ein konstruktiver Dialog geführt werden, an dessen Ende ein Artikel steht, der allen Anforderungen genügt.
--PrincedeCleve 08:16, 17. Aug 2006 (CEST)
- Hallo PrincedeCleve. Habe das fehlende "a" oben vermerkt, kann sonst zum Inhalt nix Konstruktives beitragen.- Nach meinem Geschmack steht in dem Artikel Manches drin, was in einer Anekdoten-WP besser aufgehoben wäre. Und Vieles, was nicht von allgemeinem Interesse ist, was Fans nur interessiert. (z. B. veröffentlicht die berühmte ImDB-Datenbank ja manchmal sogar Schughrößen-Nummern.) Ob das allein ein Löschen rechtfertigt, muss ich offen lassen. Zum Kern Deiner Frage: Die von Dir genannte Textpassage enthält eine subjektive Wertung. Es kann durchaus sein, dass man diese Wertung in einigen Boulevard-Käseblättchen "belegt" findet. Mal ein anderes Beispiel: Im Artikel eines deutschen Schauspielers hieß es etwa so: Seine dritte Ehe mit ... galt als vorbildlich. Soll man Deiner Meinung so etwas in der WP schreiben? Ich habe mir die Änderungs-Historie des Artikels übrigens gar nicht angesehen. Gruß --888344
Wie so oft
kann man mit dem Literatur nachweisen sollenden Weblink der "deutschen Nationalbibliothek" "Literatur von und über ... " nicht viel anfangen. --888344
Crawford verfügte über einen angenehmen Kontralt
soll das ein Alt mit Vorsilbe sein ? --888344
Stärken und Schwächen des Artikels
Der Artikel ist gewiss noch nicht reif für ein Bapperl, aber ich halte ihn auch nicht für so übel, dass er sich seine Existenzberechtigung mit einer Überarbeitung verdienen müsste. Angesichts der Schauspieler-Stubs, die in der WP normalerweise abgeliefert werden, fällt dieser Artikel sogar angenehm auf. Einen Mangel an Belegen detektiere ich nicht. Einen Fußnotenzwang gibt es nach meiner Kenntnis in der WP nicht. Wenn überhaupt Verbesserungen an dem Artikel vorgenommen werden sollen, dann würde ich die Aufmerksamkeit gern auf folgende Punkte richten:
- Die kombinierte Nennung des Originaltitels+deutschen Verleihtitels im Text sieht doof aus. Das ist in WP nicht üblich, und wenn die Originaltitel überhaupt genannt werden sollen, würde ich das in der Filmografie tun (persönlich bedaure ich die WP-Konvention, die Originaltitel in der Regel nicht anzugeben, aber das ist nun einmal die WP-Konvention).
- Ich vermisse einen vollständige Liste der Preise, die J. C. erhalten hat [LINK].
- Es ist erfreulich, dass der Artikel darüber Auskunft gibt, in welchem Rollenfach J. C. gearbeitet hat. Dieser grundlegend wichtige Punkt wird in Schauspielerartikeln meist vergessen. Persönlich vermisse ich jedoch ein paar Hinweise, was ihren Schauspielstil eigentlich charakterisiert (was konnte diese Frau besser als andere Darstellerinnen? worin bestand ihre besondere handwerkliche Leistung?) und warum der Typ Frau, den sie repräsentiert hat, so populär war.
- Die Archäologie nach dem verbürgten Geburtsjahr, die man fast unter „Trivia“ abhandeln könnte, geht hier IMO zu weit. Viele weibliche Hollywoodstars haben über ihr Alter geschwindelt, das ist wenig interessant. Gruß --Stilfehler 19:04, 18. Aug 2006 (CEST)


