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Josef Stalin

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Der Artikel Josef Stalin gehört zur Kategorie: Lesenswert|, Lesenswert, Mann, Georgier, Sowjetbürger, Marxismus-Leninismus, Stalinismus, Parteichef der Sowjetunion, Regierungschef der Sowjetunion, Russischer Bürgerkrieg (Person), Geboren 1879, Gestorben 1953, Politiker (20. Jh.)
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Josef Stalin
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Stalin, während der Konferenz von Jalta 1945 (sitzend, rechts)
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Josef Stalin (georgisch ; russisch /Jossif Stalin; * 6.(18.) Dezember 1878Josif Dschugaschwili wird in den Aufzeichnungen der Uspenski-Kirche in Gori als am 6.(18.) Dezember 1878 geboren aufgeführt. Dieses Datum wird auch in seinem Schulzeugnis, seiner umfassenden zaristischen Polizeikartei und allen anderen erhaltenen Dokumenten der vorrevolutionären Ära genannt. Möglicherweise war sein ossetischer Name aber auch Soslan Dsugajew. Dass er in Polizeiakten unter dem georgischen Namen Dschugaschwili geführt wurde, könnte mit seiner Arbeit als Einflussagent der Ochrana unter den georgischen Nationalisten zusammenhängen, die Edward Ellis Shmith dokumentiert hat in Der Junge Stalin 1969 dokumentiert hat. Stalin selbst gab noch 1920 handschriftlich den 18. Dezember 1878 als Geburtsdatum an. Nachdem er die Macht im Jahre 1922 übernommen hatte, änderte sich das Datum ohne Erklärung zum 21. Dezember (alter Kalender: 9. Dezember) 1879 – und dieses war das fortan in der Sowjetunion verwendete und gefeierte Datum. in Gori, Georgien; † 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau) war ein sowjetischer Politiker. Geboren als Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili (georgisch ; russisch ).

Seit 1922 war er Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), seit 1941 Vorsitzender des Rates der Volkskommissare, seit 1946 Ministerrat und in den Jahren 1941 bis 45 Oberster Befehlshaber der Roten Armee. Nachdem er sich im Machtkampf innerhalb der KPdSU durchgesetzt hatte, war er von 1927 bis 1953 de facto Diktator der Sowjetunion. Während seiner Regierungszeit wurden vermeintliche und tatsächliche politische Gegner sowie Millionen von Sowjetbürgern und ganze Volksgruppen besetzter Gebiete in Gulag-Strafarbeitslager deportiert und zu großen Teilen ermordet. Die durch ihn vorangetriebene Kollektivierung der Landwirtschaft trug insbesondere in der Ukraine und an der Wolga zu Hungersnöten mit etwa zehn Millionen Opfern bei. (siehe auch Holodomor) Er gilt weiterhin als treibende Kraft hinter der sowjetischen Industrialisierung. Als wichtiger Partner zuerst des nationalsozialistischen Deutschlands und später der Alliierten hatte er einen entscheidenden Einfluss auf Beginn und Verlauf des Zweiten Weltkrieges sowie auf die Nachkriegsgestaltung Europas.

Jugendzeit und Verbannung

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Stalin im Jahr 1894
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Iosseb Dschughaschwili wurde als Sohn des ehemals leibeigenen georgischen Schuhmachers Bessarion Dschughaschwili () in Gori geboren. Seine Mutter Ekaterine Geladse () war Ossetin und Tochter eines Leibeigenen. Somit war Stalin einer der wenigen Parteiführer der später entstandenen KPdSU mit einfacher Herkunft. Die Geschwister Stalins starben jung, so dass er als Einzelkind aufwuchs. Sein Vater eröffnete nach seiner Befreiung ein Schuhgeschäft, das aber rasch bankrott ging. Danach war er gezwungen, in einer Schuhfabrik in Tiflis zu arbeiten. Stalins Vater kümmerte sich kaum um seine Familie, war trunksüchtig und schlug Frau und Kinder. Einer der Freunde aus Stalins Jugendzeit schrieb später: „Diese unverdienten und schrecklichen Prügel machten den Jungen genauso hart und gefühllos wie seinen Vater.“ Derselbe Freund schrieb auch, dass er Stalin niemals hatte weinen sehen. Ein anderer Jugendfreund Stalins, Iosseb Iremaschwili, schrieb, dass diese Prügel auch einen Hass auf Autoritäten in Stalin hervorriefen, da jeder Mensch, der mehr Macht als er selbst hatte, ihn an seinen Vater erinnerte. 1888 ging Stalins Vater nach Tiflis und ließ seine Familie zurück.

Einer der Kunden seiner Mutter, der jüdische Kaufmann David Papismedow, gab dem jungen Stalin, der damals den Spitznamen „Soso“ hatte und seiner Mutter beim Wäschewaschen und bei der Arbeit als Putzfrau half, Geld und Bücher und munterte ihn auf. Jahrzehnte später kam der alte Papismedow in den Kreml, um zu erfahren, was aus dem kleinen Soso geworden war. Stalin überraschte seine Genossen dadurch, dass er den älteren jüdischen Mann nicht nur empfing, sondern auch in aller Öffentlichkeit mit ihm plauderte.

Ab 1887 ging Iosseb Dschughaschwili in Gori zur Schule. Stalins Klasse war eine sehr gemischte Gruppe von Schülern, die viele verschiedene Sprachen sprachen. In der Schule war jedoch Russisch als Sprache vorgeschrieben. Seine Mitschüler waren meist sozial bessergestellt als er selbst und machten sich anfangs über seine abgetragene Schuluniform und sein pockennarbiges Gesicht lustig. Iosseb Dschughaschwili konnte jedoch bald auf Grund seiner Beobachtungsgabe die Führungsrolle in seiner Klasse übernehmen. Obwohl Stalin später seine georgische Herkunft sehr in den Hintergrund stellte, mochte er in seiner Jugend die georgischen Heimaterzählungen sehr. Eine dieser Erzählungen handelte von dem Bergwanderer Koba, der für die Unabhängigkeit Georgiens gekämpft hatte. Stalin bewunderte ihn sehr und ließ sich von nun an in der Klasse 'Koba' nennen. Um seine niedere Herkunft zu verbergen, versuchte Stalin der Beste zu sein in allem, was er tat. Deshalb fiel er durch seine wache Intelligenz auf, wodurch er die Schule 1894 als bester Schüler verließ und für den Besuch des orthodoxen Tifliser Priesterseminars, der damals bedeutendsten höheren Bildungsanstalt Georgiens und ein Zentrum der Opposition gegen den Zarismus, vorgeschlagen wurde.

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Die Stadt Tiflis um das Jahr 1910, Farbfotografie von Sergej Michailowitsch Prokudin-Gorskij
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Als Stalin im Alter von 15 Jahren das zweite Studienjahr des Seminars absolvierte, bekam er Kontakt mit den geheimen marxistischen Zirkeln. Er besuchte die Buchhandlung eines gewissen Schelidse, wo die jungen Radikalen Zugang zu linken Werken hatten. 1897 schrieb der stellvertretende Aufseher eine Bemerkung: Er habe Dschughaschwili beim Lesen von Letourneaus „Die literarische Entwicklung der Nationen“ erwischt. Er habe ihn kürzlich schon mit „Die Arbeiter des Meeres“ sowie dem Werk Victor Hugos „1793“ ertappt, insgesamt dreizehnmal mit verbotenen Büchern.

1897 wurde Dschughaschwili, er war 18 Jahre alt, in die erste sozialistische Organisation Georgiens aufgenommen, die Messame-Dassi-Gruppe (dt. Die dritte Gruppe), geführt von Noe Schordania, Nikolos Tschcheidse und G. Zereteli, die später Menschewiki wurden. Im folgenden Jahr leitete Stalin einen Studienzirkel für Arbeiter. Zu dieser Zeit las er schon Werke von Plechanow und die ersten Schriften Lenins. 1898 trat er offiziell in die sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands (SDAPR) ein. 1899 wurde er aus dem Priesterseminar ausgeschlossen, weil er auf Grund dieser politischen Tätigkeiten bei mehreren wichtigen Prüfungen gefehlt hatte. Statt Priester wurde Stalin Berufsrevolutionär.

Daraufhin arbeitete Stalin als Propagandist der SDAPR und organisierte unter dem Decknamen „Koba“ unter anderem Streiks und Demonstrationen unter den Eisenbahnarbeitern. 1902 wurde er erstmals festgenommen, weil er eine Arbeiterdemonstration in der georgischen Stadt Batumi verursacht hatte und anschließend nach Sibirien verbannt. Nachdem er 1904 aus der Verbannung fliehen konnte, wurde er immer wieder – insgesamt achtmal – verhaftet und in die Verbannung geschickt, konnte aber jedesmal wieder fliehen.

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Gedenktafel an den Aufenthalt Stalins in Wien-Meidling, welche während der sowjetischen Besatzungszeit dort angebracht wurde
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Um in Kontakt mit Lenin zu bleiben und sich der Verfolgung durch die zaristische Polizei zu entziehen, floh er im Dezember 1912 nach Österreich-Ungarn. Dort verbrachte er einige Monate in Krakau und in Wien. Als er im Sommer 1913 wieder nach Russland zurückkehrte, wurde er verhaftet. Daraufhin verbrachte er die Jahre von 1913 bis 1917 in der Verbannung bei Turukhansk. Für diese häufigen Verhaftungen und Fluchten gibt es mehrere Erklärungen.

Ein möglicher Grund wird zum Beispiel in der schlechten Organisation der zaristischen Polizei gesehen. Der zaristische Polizeiapparat verfolgte die Revolutionäre nur sehr halbherzig. Die aus der Verbannung „fliehenden“ Bolschewiki konnten zum Beispiel ohne Probleme alle zur Verfügung stehenden Transportmittel nutzen. Außerdem bekamen sie von der Bevölkerung Unterstützung in Form von Nahrungsmitteln und sonstigen Zuwendungen. Wurden die Revolutionäre verhaftet, ließen sie sich einfach ohne weiteren Widerstand in die Verbannung schicken, um am Tag nach ihrer Ankunft sofort die Heimreise anzutreten. Wenn es längere Aufenthalte gab, hatte das die Ursache, dass den Verbannten eine kostenlose Wohnung und ein nicht geringes Kostgeld zur Verfügung stand, die beide dazu geeignet waren, temporäre finanzielle Engpässe der Revolutionäre zu überbrücken. Als eine weitere Erklärung für sein schnelles Freikommen werden ihm Kontakte zur zaristischen Geheimpolizei nachgesagt.

Im Falle von Stalins letztem Verbannungsaufenthalt war auch der Ausbruch des Ersten Weltkrieges eine Ursache für sein Verbleiben. Er fürchtete, nach seiner nächsten Verhaftung in die Russische Armee eingezogen zu werden.

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Josef Stalin auf einer DDR-Briefmarke
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Nach der auf dem Parteitag in London 1903 erfolgten Spaltung der SDAPR in Menschewiki und Bolschewiki schloss Stalin sich dem Flügel unter Lenin an, der die Meinung vertrat, dass der politische Umsturz in Russland nur durch eine von „professionellen“ Revolutionären zentral geführte Partei zustandekommen würde. Im Jahr 1905 begegnete er auf der allrussischen Konferenz der Bolschewiki in Tampere zum ersten Mal Lenin persönlich. In dieser vorrevolutionären Zeit, in der Stalin schon viele Streiks organisiert hatte, zeigte er sich nicht als großer Theoretiker, sondern vertrat einen pragmatischen Politikstil.

So beteiligte er sich in den folgenden Jahren an der Organisation verschiedener Banküberfälle, um die Parteikasse aufzufüllen. Der bekannteste Überfall ereignete sich 1907 an der Reichsbankfiliale in Tiflis. Es wurden 250.000 Rubel erbeutet. Ab 1912 gehörte er dann nach dem Willen Lenins zu dem Zentralkomitee der Bolschewiki und nahm den Namen Stalin (der Stählerne) als Pseudonym an.

Während seines letzten Verbannungsaufenthaltes lernte er Lew Kamenew kennen und freundete sich mit ihm an. Um die Jahreswende von 1916/1917 verließ er gemeinsam mit Kamenew seinen Verbannungsort. Er wurde von einer Einberufungskommission als wehrdienstuntauglich freigestellt. Nach der Februarrevolution 1917 ging er nach Sankt Petersburg (seit 1914: Petrograd). Er gehörte nun zur Redaktion der Zeitung Prawda. In Sankt Petersburg stieß Grigori Jewsejewitsch Sinowjew zu Stalin und Kamenew. Diese später als „Triumvirat“ bezeichnete Gruppe sollte in der Folgezeit eine bedeutende Rolle in der sowjetischen Politik spielen.

Privatleben

Seine erste Frau Jekaterina Swanidse, die er 1904 geheiratet hatte, starb im Jahre 1907 an Typhus. Dies war für ihn ein Schock, auf den er in späterer Zeit nur selten zu sprechen kam. 1917 heiratete er Nadeschda Allilujewa. Der menschliche Kontakt zwischen den beiden zerfiel jedoch Anfang der 1930er Jahre aufgrund der tatsächlichen Zustände in der Sowjetunion. Nadeschda Allilujewa beging schließlich 1932 Selbstmord, indem sie sich erschoss. Als sein Sohn Jakub (genannt Jascha) 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft geriet, hat Stalin ihn nicht gegenüber anderen sowjetischen Kriegsgefangenen bevorzugt. Sein Kommentar zu dem von den Deutschen angebotenen Austausch gegen einen beliebigen deutschen Gefangenen war: „Soll ich mich auf den Handel einlassen? Nein – Krieg ist Krieg“. Er meinte damit, dass dieser Austausch im Hinblick auf die anderen Soldaten der Roten Armee nicht richtig sei, da das sowjetische Soldatengesetz besagte, dass der sowjetische Soldat sich nicht ergeben dürfe. Diejenigen sowjetischen Kriegsgefangenen, die von der Roten Armee später befreit wurden, wurden sofort durch den Smersch und das NKWD verhaftet. Sie hatten mit einer Strafe von zehn Jahren Zwangsarbeit zu rechnen, da sie gegen das sowjetische Soldatengesetz verstoßen hatten. Jascha Stalin kam 1943 bei einem Fluchtversuch zu Tode. Stalins Tochter Swetlana (* 1926) wanderte in den 60er Jahren in die USA aus.

Revolution und Bürgerkrieg

Im Juni 1917 wurde Stalin auf dem ersten Allrussischen Sowjetkongress zum Mitglied des Zentralexekutivkomitees (ZEK) gewählt. Er verfolgte neben anderen Bolschewiki zunächst eine Politik der Zusammenarbeit mit der provisorischen Regierung unter Kerenski. Als Lenin aus dem Exil zurückkehrte und die Unterstützung Kerenskis als Verrat an den Bolschewiki brandmarkte, änderte Stalin seinen Kurs und unterstützte Lenin. Er verteidigte Lenins Ideen auf den großen Debatten der Bolschewiki im September und Oktober. Er hatte jedoch sehr wenig mit der Vorbereitung und Durchführung der Oktoberrevolution zu tun. Die zentrale Rolle bei dem Umsturz kam Leo Trotzki als Chef des Militärischen Komitees des Petrograder Sowjets zu.

In der am 7. November installierten provisorischen ersten Sowjetregierung erhielt er zum Dank für seine Loyalität den Posten des Kommissars für Nationalitätenfragen. Stalin wollte in dieser Position eine freiwillige und ehrenvolle Allianz zwischen Russland und allen Minderheiten des Landes schaffen. Diese Allianz war jedoch dahingehend eingeschränkt, dass ihre Mitglieder sozialistisch zu sein hatten.

Doch es kam anders. Zunächst waren die sowjetische Zentralregierung und die neu geschaffene Rote Armee sehr schwach. Sie kontrollierten im Sommer 1918 ein Gebiet, das die Größe des alten russischen Großfürstentums hatte. Viele der Nationalitäten im zaristischen Russland sahen nun die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und erklärten ihre Unabhängigkeit, ohne die Sowjetregierung zu konsultieren. Das bekannteste Beispiel dafür ist die Ukraine, die in Kiew mit der Rada ihr eigenes Parlament schuf und sich unabhängig erklärte. Die einzigen Minderheitengebiete, die sich der sowjetischen Allianz anschlossen, waren Tatarstan und Baschkortostan. Die tatsächliche Aufgabe Stalins bestand in den nächsten Jahren darin, die verlorengegangenen Gebiete wieder in die Sowjetunion einzugliedern. Nachdem sich diese Situation abgezeichnet hatte, änderte er seine Haltung gegenüber den Minderheiten und beschloss jedes Mittel einzusetzen, um die Unabhängigkeit dieser Staaten rückgängig zu machen.

Nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Juni 1918 wurde Stalin Befehlshaber in der von Trotzki neu geschaffenen Roten Armee. Er wurde im Juli als Kommandeur der Südfront nach Zarizyn geschickt, um dort das einzige bedeutende Getreideanbaugebiet, das in den Händen der Sowjetregierung lag, zu sichern. Er verließ sich dabei auf die Hilfe des ehemaligen zaristischen Generals Sytin, der von Trotzki zum Kommandant der Südfront berufen worden war. Mit Sytin geriet er jedoch bald in eine Auseinandersetzung, da er Offiziere der Roten Armee erschießen ließ, die bereits vorher in der Armee des Zaren Offiziere gewesen waren. Es gelang aber dennoch, die Stadt gegen die Truppen des Generals Krasnow zu verteidigen. Zarizyn wurde 1925 deshalb in Stalingrad (‚Stalinstadt‘, das heutige Wolgograd) umbenannt.

Im März 1919 wurde Stalin ein Mitglied des neuen Inneren Direktoriums der Sowjetregierung. Hier hatte er den ersten heftigen Zusammenstoß mit seinem Hauptrivalen Trotzki. Trotzki gliederte ehemalige Offiziere des zaristischen Heeres wieder in die von ihm geschaffene Rote Armee ein, um die Organisation dieser Truppe zu straffen und sie somit kampfkräftig werden zu lassen. Stalin wehrte sich strikt gegen dieses Vorgehen (insbesondere wegen General Sytin), war aber angesichts der militärischen Erfolge Trotzkis zum Schweigen verurteilt.

Als Kommandeur der Südfront konzentrierte Stalin nach der erfolgreichen Verteidigung von Zarizyn sein Bemühen auf die Eingliederung der kaukasischen Völker in die Sowjetunion. Im Februar 1920 wurden die nordkaukasischen Völker wieder an die Sowjetunion angegliedert. Dieses geschah zunächst auf freiwilliger Basis, da die Nordkaukasier zunächst gegen den konterrevolutionären weißen General Denikin revoltiert hatten. Die Tschetschenen erhoben sich aber im August des Jahres wieder gegen die Sowjetmacht und Stalin war bestrebt, die Stabilität der Sowjetherrschaft wieder herzustellen. Den Bergvölkern versprach Stalin dabei folgendes:

„Jedes Volk – die Tschetschenen, die Inguschen, die Osseten, die Kabardiner, die Balkaren, muss seinen eigenen Sowjet haben. Sollte der Beweis erbracht werden, dass das Scharia notwendig ist, so mag es das Scharia geben. Sollte der Beweis erbracht werden, das die Organe der Tscheka es nicht verstehen, sich der Lebensweise und den Besonderheiten der Bevölkerung anzupassen, dann ist klar, dass auch auf diesem Gebiet entsprechende Änderungen vorgenommen werden müssen.“
(Kongress der Völker des Terekgebiets am 17. November 1920)

Gegen Ende des Jahres 1920 befand sich der gesamte Kaukasus mit Ausnahme von Georgien im Territorium der Sowjetunion. Mit Hilfe von Sergo Ordschonikidse, einem Parteifreund aus seiner frühen Parteikarriere, organisierte Stalin die Rückeroberung Georgiens, die im Februar 1921 abgeschlossen war.

Kampf um die Macht

Im Jahr 1922 war Stalin durch Wahlen zum Generalsekretär des Zentralkomitees (ZK) der KPdSU aufgestiegen. Lenin war mit Stalin in späteren Jahren oft nicht einer Meinung, insbesondere fand er ihn zu grob für die Position eines Generalsekretärs. Im Jahr 1922, schon sehr schwer krank, schrieb er:

„Genosse Stalin hat, nachdem er Generalsekretär geworden ist, eine unermessliche Macht in seinen Händen konzentriert, und ich bin nicht überzeugt, dass er es immer verstehen wird, von dieser Macht vorsichtig Gebrauch zu machen.“

Bereits seit 1917 gab es innerhalb des Zentralkomitees ein so genanntes Triumvirat, welches sich aus Stalin, Kamenew und Sinowjew zusammensetzte. Stalin war mit Kamenew zusammen in der Verbannung, Sinowjew stand diesen beiden in vielen Auffassungen nahe und war mit ihnen befreundet. Kurz nach der Oktoberrevolution hatte Lenin gegen Sinowjew und Kamenew ein Parteiausschlussverfahren angestrengt, weil sie den geheimen Plan der Bolschewiki zum gewaltsamen Umsturz an die provisorische bürgerliche Regierung verraten hatten. Stalin hatte dafür gesorgt, dass der Parteiausschluss nicht in die Tat umgesetzt wurde. Außerdem verband alle drei eine gemeinsame Abneigung gegen Leo Trotzki, Stalins härtesten Widersacher um die Machtübernahme nach Lenins Tod.

Am 16. Dezember 1922 verließ Lenin die Politik wegen einer schweren Krankheit. Kurze Zeit später war Lenin zu jeglicher Arbeit bis an sein Lebensende unfähig. Die Ärzte verboten ihm jede Art der Anstrengung, denn dies hätte seinen Tod nur beschleunigt. Das Triumvirat setzte sich an die Spitze der Macht innerhalb des Zentralkomitees und hielt gleichzeitig dessen andere Mitglieder wie die Trotzkisten von der Macht fern. Dabei produzierte sich Sinowjew vor allem als Redner, Kamenew führte den Vorsitz der Sitzungen und Stalin konzentrierte sich auf die Arbeit mit dem Apparat. Damit lag die Auswahl von Funktionären für die zentralen und lokalen Posten in seinen Händen. Bereits zu Lebzeiten wurde Kritik am Triumvirat laut. Lenin schrieb in zwei Briefen an den Parteitag, dass sich die Genossen über eine Ablöse Stalins Gedanken machen und nach einem Nachfolger suchen sollten, der toleranter, loyaler und höflicher sei. Aus den gleichen Briefen geht jedoch auch hervor, dass er im damaligen Politbüro keinen anderen geeigneten Kandidaten sah. An Stalins politischer Bilanz setzt Lenin jedoch nichts aus.

Auch andere Versuche, zum Beispiel geheime Unterredungen von anderen ZK-Mitgliedern in Kislowodsk, die zum Ziel hatten, Stalins Macht einzuschränken, scheiterten. Begründet lag dies teils an Meinungsverschiedenheiten der Akteure, teils an politischen Spielen Stalins und der Haltung der Parteimitglieder.

Nach dem Tod Lenins wurden diese Briefe vor den Delegierten des XIII. Parteitages verlesen, allerdings wurde dies von Sinowjew erledigt, während Kamenew die Interpretation vornahm.

Sein Rivale Trotzki richtete ebenso Schreiben an das Zentralkomitee, indem er dem Triumvirat vorwarf, ein Regime zu sein, das weiter von der Arbeiterdemokratie entfernt war als das Regime des Kriegskommunismus während des Bürgerkrieges. Er forderte die alte Garde auf, der noch unerfahrenen jüngeren Generation Platz zu machen und sah das Triumvirat kurz vor der "Entartung". Nach innerparteilichen Meinungsverschiedenheiten dauerte es mehrere Jahre, bis Trotzki Ende 1927 aus der Partei ausgeschlossen wurde. Trotzki wurde erst nach Kasachstan verbannt und dann aus der Sowjetunion ausgewiesen.

Zur gleichen Zeit zerfiel jedoch auch das Triumvirat, Kamenew und Sinowjew wurden zu innerparteilichen Gegnern Stalins, welcher wiederum Unterstützung bei Nikolai Bucharin, Jan Rudsutak, Michail Wassiljewitsch Frunse und Felix Dzierzynski fand. Kamenew und Sinowjew wurden 1926 aus der Macht gedrängt und etwa zehn Jahre später nach öffentlichen Schauprozessen hingerichtet.

Ab 1927 war Stalin somit uneingeschränkter Alleinherrscher in der Sowjetunion. Er war das Haupt der kommunistischen Partei. Im staatlichen Bereich beschränkte er sich lange Zeit auf das Amt eines stellvertretenden Ministerpräsidenten der UdSSR.

Stalin vertrat die These vom „Aufbau des Sozialismus in einem Land“, also in der Sowjetunion selbst, ohne erst auf die Unterstützung durch eine Weltrevolution zu warten, wie dies Trotzkis Ansatz gewesen war.

Zeit des Stalinismus

Stalin trieb die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft unnachgiebig voran. Dabei brach er rücksichtslos den Widerstand der Bauern, die er als „Kulaken“ diffamierte. Folge, aber auch durchaus erwünschtes Hilfsmittel der Kollektivierung war eine riesige Hungersnot an der Wolga, in der Ukraine und im ganzen Land. Sie kostete mehreren Millionen Menschen das Leben, jedoch sind genaue Opferzahlen nicht bekannt. Einzelne Schätzungen geben bis zu 15 Millionen Opfer an.

Die Ermordung von Sergej Mironowitsch Kirow, der als Stalins „Gegenspieler“ galt, lieferte den Vorwand für die Politik der berüchtigten „Säuberungen“ (russisch „Tschistka“). 90 % derjenigen Parteigenossen, die 1934 am „Parteitag der Sieger“ als Delegierte teilgenommen hatten (und dort versuchten, Stalins Allmacht zu schmälern), wurden in öffentlichen Schauprozessen (Moskauer Prozesse) zum Tode verurteilt, darunter auch der Großteil der Funktionäre und Minister. Stalin allein entschied, welche Minister und Funktionäre oder auch ganze Städte seiner Meinung nicht hinter seiner Politik standen und überließ Jeschow, der während der Zeit der Großen Säuberung der Chef der Geheimpolizei NKWD war, die Durchführung seiner Instruktionen. Diese liefen meist darauf hinaus, das die betreffenden Personen zumindest verhaftet und häufig erschossen wurden. Die von der Geheimpolizei verwendeten Straftatbestände wegen antisowjetischen Verhaltens, trotzkistischer oder anderer Opposition gegen die KPdSU sowie einer Vielzahl anderer Verschwörungstheorien waren allesamt Verstöße gegen den Paragraphen 58 des Strafgesetzbuches der UDSSR, der die rechtliche Grundlage für die Verfolgungen bildete. Zwischen dem September 1936 und dem Dezember 1938 wurden schätzungsweise etwa 1,5 Millionen Menschen umgebracht. Umstritten bleibt in der Forschung, inwieweit die Verfolgungen von zum Teil treuen Anhängern einen rationalen Kern hatten, oder ob man von reinen Wahnvorstellungen Stalins reden muss. Das Ergebnis der Säuberungen war, dass Stalin nach 1938 wirklich die absolute Macht in der Sowjetunion innehatte. Nach dem Ende der „Tschistka“ und der Ersetzung Jeschows durch Lawrenti Beria wurden die willkürlichen Verhaftungen zwar nicht gestoppt, die verhafteten Menschen wurden aber meist zu Haftzeiten in Straflagern verurteilt, deren Dauer 10 und durch eine Gesetzesänderung im Jahr 1949 25 Jahre betrug.

Stalin umgab sich in dieser Zeit mit einem immer größere Maße annehmenden Personenkult. Dieser äußerte sich unter anderem in der Kunst (Lobpreisungs- und Ergebenheitswerke in Literatur und bildender Kunst) und in einer allgegenwärtigen öffentlichen Präsenz, so wurden in fast allen Sowjetrepubliken und Ostblockstaaten einige Städte in Stalinstadt umbenannt, daneben öffentliche Gebäude, Werke, Sportstätten und anderes mehr.

Wichtige Mitarbeiter Stalins waren Lazar Kaganowitsch,der Volkskommissar für innere Angelegenheiten und NKWD-Chef Lawrenti Berija, Trofim Lyssenko und Michail Kalinin.

1939 schloss er einen Nicht-Angriffspakt mit seinem Gegner Hitler, den Hitler-Stalin-Pakt, der auch ein Geheimabkommen zur Aufteilung Polens und Osteuropas zwischen den beiden Staaten beinhaltete. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen marschierte auch die Sowjetunion am 17. September 1939 in Polen, in die Staaten des Baltikums und das östliche Rumänien bis zur Donau (Bessarabien) ein, die im Hitler-Stalin-Pakt der Sowjetunion zugesprochen worden waren. Dabei kam es zu Kriegsverbrechen, wie der Ermordung von 20.000 gefangenen polnischen Offizieren in Katyn. Stalin war 1940 auch Sieger im Winterkrieg gegen Finnland.

Während des „Großen Vaterländischen Krieges“, nachdem Hitler einen Überraschungsangriff auf die Sowjetunion gestartet hatte, war Stalin auch Oberbefehlshaber der Armee. Ihm gelang es durch Appelle an den Patriotismus und die allgemeine Wut auf die deutsche Aggression große Teile der Bevölkerung hinter die Partei und sich zu scharen. Auch durch die Parole: "Mehr Angst von hinten als von vorn", dh: Sowjetsoldaten, die zurückwichen wurden häufig liquidiert, konnten massive Reserven organisiert werden.

Millionen von Menschen, ganze Völker und Volksgruppen, wie die Krimtataren, die Russlanddeutschen oder die Tschetschenen wurden in dieser Zeit als potentielle Kollaborateure zur Zwangsarbeit in die unwirtlichen Permafrostgebiete nach Sibirien deportiert, wo es unter den Deportierten große Verluste an Menschenleben gab. Auch die Armenier waren von diesen Deportationen betroffen. Die baltischen Staaten verloren so etwa zehn Prozent ihrer Einwohner.

Stalin ließ das System von Strafarbeitslagern, das unter dem Namen Gulag bekannt war und bereits von Lenin eingerichtet worden war, ausbauen. Es umfasste Internierungs- und Arbeitslager oder „Besserungsanstalten“ für politische Gefangene. Der Paragraph 58 des Strafgesetzbuches ermöglichte es, den Begriff des politischen Gefangenen sehr weit auszudehnen: So war zum Beispiel das Stehlen von Äpfeln aus einem Kolchosgarten konterrevolutionäre Sabotage. Die genauen Zahlen über die Anzahl der Gefangenen und der Todesopfer des Lagersystems sind seit Öffnung der russischen Archive Gegenstand historischer Forschung und äußerst umstritten: So schwankt die geschätzte Zahl der Gefangenen zwischen 3,7 und 28,7 Millionen. Stalins Herrschaft gehört mit ca. 20 bis 40 Millionen Todesopfern neben denen von Mao und Adolf Hitler zu den drei Regimen der Menschheitsgeschichte, die die meisten Menschenopfer gefordert haben.

1949 bis 1951 kam es erneut zu „Säuberungen“. Auch Geistliche, Angehörige nichtrussischer Völker und vermeintliche politische Gegner (Kosmopoliten, Westler, Juden) wurden zahlreich inhaftiert und mitunter der Folter ausgesetzt, wobei viele Unschuldige sich des Vorwurfs von Spionage oder „konterrevolutionärer Tätigkeit“ ausgesetzt sahen.

Die Verhöre in der Stalinzeit – und auch noch danach – waren geprägt von demütigenden Durchsuchungen, Schlafentzug, Prügel, Hunger, Durst und Einschüchterung. Einen Bericht darüber – und über die Zustände in den Straflagern – gab der Dichter Solschenizyn in seinem Buch „Der Archipel Gulag“.

Auf der Konferenz von Teheran 1943 und der Konferenz von Jalta 1945, an denen Stalin teilnahm, wurden auch die Grenzen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg neu gezogen. Dies resultierte in der Vertreibung von mehreren Millionen Menschen in der östlichen Hälfte Europas.

Tod Stalins und Verurteilung des Stalinismus

Am Abend des 1. März 1953, nahm Stalin ein nächtliches Essen mit Lawrenti Berija, Georgi Malenkow, Nikolai Bulganin und Nikita Chruschtschow ein. Stalin befand sich in aufgekratzter Stimmung, vermutlich weil er angetrunken war. In dieser Nacht brach Stalin zusammen. Er starb vier Tage später, am 5. März 1953, im Alter von 73 Jahren, an den Folgen eines Schlaganfalls.

In dem bei seiner Bestattung am 9. März 1953 auftretenden Gedränge ist eine größere Anzahl Menschen umgekommen.

Laut den Memoiren von Wjatscheslaw Molotow, die 1993 veröffentlicht wurden, hat Berija ihm gegenüber behauptet, dass er Stalin vergiftet habe. Auch einige der angesehensten und bekanntesten Ärzte der UdSSR wurden in den Monaten vor seinem Tod beschuldigt, an einer Verschwörung beteiligt zu sein, die sich zum Ziel gesetzt hätte, die oberste sowjetische Politik- und Militärführung zu vergiften (sogenannte Ärzteverschwörung). Nach Stalins Tod erwies sich diese Verdächtigung als haltlos.

1956 distanzierte sich Nikita Chruschtschow auf dem 20. Parteitag der KPdSU im Namen der Sowjetunion in einer Geheimrede offiziell von Stalin. Bezeichnenderweise kritisierte er nur diejenigen Verbrechen, die Stalin an anderen Kommunisten verübt hatte, wie etwa den Mord an Kirow, und nicht etwa das diktatoriale System als solches.

Der Prozess der Entstalinisierung folgte dann auch in allen anderen Ostblockstaaten.

Zitate

„Was wäre die Folge, wenn es dem Kapital gelänge, die Republik der Sowjets zu zerschlagen? – Eine Epoche der schwärzesten Reaktion würde über alle kapitalistischen und kolonialen Länder hereinbrechen, man würde die Arbeiterklasse und die unterdrückten Völker vollends knebeln, die Positionen des internationalen Kommunismus würden liquidiert!“ (J.W. Stalin: Rede am 7. Dezember 1926 auf dem VII. erweiterten Plenum des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale. Werke Bd. 9, S.29)

Das Zitat ist dahingehend beispielhaft, da es den allgemeinen Redestil Stalins sehr gut veranschaulicht. Er stellte während seiner Ansprachen sehr häufig Fragen, die er sogleich selbst beantwortete.

„Bei Stalin war jedes Verbrechen möglich, denn es gibt kein einziges Verbrechen, das er nicht begangen hätte. Mit welchem Maß wir ihn auch messen wollen, ihm wird jedenfalls… der Ruhm zufallen, der größte Verbrecher der Geschichte zu sein…“

(Zitat des jugoslawischen Staatschefs Tito, 1962)

Anmerkungen

Quellen

Literatur

  • Edward Ellis Smith: Der junge Stalin München, Zürich, Droemer Knaur 1969
  • Isaac Deutscher: Stalin. Eine politische Biographie, Dietz, Berlin, 1990, ISBN 3-320-01551-6
  • Jean Elleinstein: Geschichte des Stalinismus, VSA, Berlin 1977, ISBN 3-87975-102-1
  • Melanie Ilic: Stalin revisited, Macmillan, Basingstoke 2005, ISBN 1-403-94705-8
  • Klaus Kellmann: Stalin. Eine Biographie, Primus-Verlag, Darmstadt 2005, ISBN 3-89678-265-7
  • Kevin McDermott: Stalin. Revoltionary in an era of war, Palgrave Macmillan, Basingstoke 2005, ISBN 0-333-71122-X
  • Simon S. Montefiore: Stalin. Am Hof des roten Zaren, Fischer, Frankfurt/M. 2005, ISBN 3-10-050607-3
  • Maximilien Rubel: Josef W. Stalin, Rowohlt, Reinbek, 2003, ISBN 3-499-50224-0
  • Robert Service: Stalin. A Biography, Pan Books, London 2005, ISBN 0-330-41913-7
  • Dimitri Wolkogonow: Stalin. Triumph und Tragödie, München 1993. ISBN 3612260111
  • Alexander Solschenizyn - Der Archipel Gulag über Stalins System des Gulags

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    * 1 Bemerkung zu dem Beitrag über Stalin
    * 2 Literaturhinweis
    * 3 Die Religion und die Stalins
    * 4 Interessant ist, was zu Stalin an Wichtigem zur Einordnung und Hintergrundschau hier total fehlt
    * 5 Datensalat
    * 6 Verschiedenes
    * 7 Änderungen
    * 8 Lesenswert-Diskussion
    * 9 Lesenswert?
    * 10 Zwei Änderungen
    * 11 Bitte ändern:
    * 12 Geburtsdatum
    * 13 Ergänzung zum Abschnitt Literatur
    * 14 Bitte eine Kategorie ergänzen
    * 15 Literaturergänzung DDB
    * 16 Ebene 2 Überschrift
    * 17 Werke Kategorie

Erstaunlich

Schon erstaunlich was sich auf dieser Diskussionsseite alles für Kommunistenfreaks zu Wort gemeldet haben - irgendwie auch ein bißchen unheimlich. Kann mir das nur so erklären, daß hier einige unverbesserliche Alt-Ostler aufmucken. Die englische Stalin-Seite ist allerdings auch heiß umkämpft. Komisch - ich dachte Stalin ist als Thema längst passé...

Nein, nein, - wir haben in Deutschland nur die Situation, dass nur Opfer eines BESTIMMTEN Verbrechens durch Gesinnungsstrafrecht besonders geschützt sind, weshalb sich - anders als die braunen Sozialisten - ihre roten Brüder hier austoben dürfen, wie sie wollen. Unabhängig von der Tatsache, dass ich Zensur weder für die einen, noch für die anderen für richtig halte, ist es eine Schande, dass man in ein paar hundert Jahren von Historikern mit diesen unseren Zeit-Genossen in Verbindung gebracht werden wird - ekelhafte Vorstellung! --84.167.175.110 16:37, 15. Dez 2005 (CET)

Schon erstaunlich was sich auf dieser Diskussionsseite alles für Kommunistenhasser zu Wort gemeldet haben - irgendwie auch ein bißchen unheimlich. Kann mir das nur so erklären, daß hier einige unverbesserliche Besserwisser aufmucken.

Kleine Anmerkung zum Thema Kommunistenhasser: auch wenn der Kommunismus von einer ursprünglich menschenfreundlichen Utopie ausging wurde diese zu blutiger Tyrannei pervertiert, z.B. von Stalin. Die Realität des Kommunismus war somit UNHEIMLICH - oder findest Du Mord etwa gemütlich? Als unverbesserliche Besserwisser können hier nur die ewig gestrigen Alt-Kommunisten bezeichnet werden.

Der Kommunismus war keineswegs "ursprünglich menschenfreundlich", sondern bereits Marx sprach und schrieb von der anzustrebenden Diktatur der einen "Klasse" über die andere und von der Vernichtung der zu bekämpfenden Klasse. Und zur Ermordung von Millionen Menschen durch Kommunisten kam es dann ja auch. --Init 21:55, 12. Apr 2006 (CEST)

Das ist echt einer der dämlichsten Kommentare auf dieser Seite. --Pd2 21:59, 14. Aug 2006 (CEST)

Die Begriffe Stalinismus, Leninismus und Marxismus differenzieren, das verhindert nervige Pauschalisierungen. Bitte keinen Flamewar hier. --Clayman 19:33, 15. Aug 2006 (CEST)

Unabhängig davon, ob man Kommunistenhasser ist oder nicht - eines ist unwiderlegbarer Fakt: Josef Stalin hat Millionen von Menschen ermorden lassen, weil sie anders dachten als er. Damit ist Josef Stalin in einem Atemzug mit Adolf Hitler zu nennen. Einer so schlimm wie der andere, ob es den Linken hier passt oder nicht. Tomcat0816 12:08, 21. Nov. 2006 (CET)

Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion

Josef Stalin (kyrillisch Иосиф Сталин; * 21. Dezember 1879 in Gori, Georgien; † 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau) war ein sowjetischer Politiker. Geboren als Josif Wissarjonowitsch Dschugaschwili.

  • pro -die letzte abstimmung kann man wohl nicht als sachlich bezeichen.--Carroy 01:48, 26. Jan 2006 (CET)
Hm, das war wohl ne flasche wein zuviel gestern...tut mir leid!--Carroy 11:40, 26. Jan 2006 (CET)

Ähm, der Artikel wurde doch mit 4:0 zu den Lesenswerten gewählt... die beiden Contras wurden nachträglich auf der Diskussionsseite eingetragen --Zakysant 08:47, 26. Jan 2006 (CET)

ist das dann nicht eher ne Wiederwahl? ;-) --Schlendrian Schlendrian 08:49, 26. Jan 2006 (CET)

neutral Das scheint mir auch so. Vom Umfang und Inhalt her scheint der Artikel auch lesenswert. Aber sprachlich sollte er noch einmal überarbeitet werten. Beispiel: Seine Mitschüler waren meist sozial bessergestellt als er selbst und machten sich anfangs über seine abgetragene Schuluniform und sein pockennarbiges Gesicht lustig. Josef Dschugaschwili konnte jedoch bald auf Grund seiner Beobachtungsgabe die Führungsrolle in seiner Klasse übernehmen. Obwohl Stalin später seine georgische Herkunft sehr in den Hintergrund stellte, mochte er in seiner Jugend die georgischen Heimaterzählungen sehr. Eine dieser Erzählungen handelte von dem Bergwanderer Koba, der für die Unabhängigkeit Georgiens gekämpft hatte. Stalin bewunderte ihn sehr und ließ sich von nun an in der Klasse Koba nennen. Um seine niedere Herkunft zu verbergen, versuchte Stalin der Beste zu sein in allem, was er tat. Deshalb fiel er durch seine wache Intelligenz auf, wodurch er die Schule 1894 als bester Schüler verließ . Da sind doch einige logische Macken drin. --Luha 08:57, 26. Jan 2006 (CET)

Auch wenn noch nicht drei gültige Stimmen eingegangen sind, habe ich nicht verlängert! Der Grund ist, dass der Artikel bereits lesenswert war und auch nicht bei den Wiederwahl-Kandidaten gestanden hat! Daher weiterhin: lesenswert! Cottbus 04:29, 31. Jan 2006 (CET)

Problem mit Stalin

Vor allem die Linke hat ein Problem mit Stalin, denn es ist schwierig einen Menschen, der zwar gegen Hitler-Deutschland gekämpft hat, aber auch mit jenem paktiert hat (Hitler-Stalin-Pakt) richtig einzuordnen. Nach meiner Meinug war Stalin nicht um vieles besser als Hitler, wie man sieht hat er ebnso wie Hitler KZs geschaffen, nur hießen sie in der UdSSR Gulags, um politsche Widersacher und Andersdenken zu inhaftieren und zu Tode arbeiten zu lassen. Berühmte Revolutionäre, die mit Lenin gekämpft haben, wie Kamenew, Sinowjew und Bucharin, ließ er einfach hinrichten und schließlich wurde auch noch 1940 auf Stalins ärgsten Widersacher Leo Trotzki in Mexiko ein feiger Mord verübt, obwohl nach Lenins Testament eindeutig Trotzki der legitime Nachfolger Lenins gewesen wäre. Ich finde, diese Tatsache sollte etwas eindeutiger im Artikel hervorgehoben werden, dass Trotzki und nicht Stalin für die Nachfolge Lenin vorgesehen war!--Dr. Manuel 01:27, 16. Feb 2006 (CET)

Die Linke hat kein Problem mit Stalin. Bis auf ein paar wenige Kryptokommunisten hat der Rest sehr wohl gesehen, was unter Stalin stattgefunden hat. Demzufolge ist es nicht dienlich, die Linken hier in einen Topf zu werfen. Aber das ist nicht das Thema. Ihr Vorschlag, die Position Trotzkis stärker hervorzuheben, ist sicherlich gut. Einfach anfangen, dann wird man das Ergebnis sehen. --Hubertl 04:54, 16. Feb 2006 (CET)

Kleine Änderungen/Zusätze

1. Bei Zitate: "(Zitat vom jugoslawischen Staatschef Tito, 1962)" - Uäh! Man sollte des Genitivs nicht entraten! Obendrein wäre eine Kennzeichnung wie (Josip Broz Tito, 1962) IMO besser.

2. der Tod des "Völkervaters": Ich würde hier präzisieren, dass Stalin nicht pünktlich nach dem Dessert des erwähnten Essens zusammengebrochen ist, sondern in den Stunden danach. Erwähnenswert wäre vielleicht auch, dass Stalins lebensgefährlicher Zustand v.a. dadurch lange unentdeckt blieb, weil er den Befehl gegeben hatte, nicht gestört zu werden, und sich infolge dessen niemand von Wachen und Personal traute, nach ihm zu sehen. -- 80.136.32.62 22:46, 21. Feb 2006 (CET)

Zum kriegsgefangenen Sohn von Stalin (Privatleben)

In Wikipedia heisst es dazu: Als sein Sohn Jakub (genannt Jascha) 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft geriet, hat Stalin ihn nicht gegenüber anderen sowjetischen Kriegsgefangenen bevorzugt. Sein Kommentar zu dem von den Deutschen angebotenen Austausch gegen einen beliebigen deutschen Gefangenen war: „Soll ich mich auf den Handel einlassen? Nein – Krieg ist Krieg“. -Ende Zitat-

Anmerkung: Dies ist nach meinen Informationen so nicht richtig. Ich habe gelesen, dass der Sohn von Stalin als direkter Austauschgefangener für den gefangen genommenen General Paulus (Stalingrad) gehandelt wurde. Doch dies hat Stalin abgelehnt. Kurze Zeit später nahm sich sein Sohn das Leben, indem er in den elektrifizierten Absperrzaun sprang. Gruss, thomas@gotthal.de (Quellle. STALIN, Simon Sebag Montefiore, 2005)

Stalins Sohn

Frage zu Stalins Sohn: Im Artikel über die Rote Armee steht, dass sein Sohn Jakow "später im KZ Selbstmord beging". In diesem Artikel hier ist hingegen zu lesen, dass er während eines Fluchtversuchs ums Leben gekommen sei. Was davon stimmt also?

Antwort von thomas@gotthal.de: Stalins Sohn beging im KZ in Deutschland Selbstmord, kurze Zeit, nachdem sein Vater den von den Nazis angedienten Austausch General Paulus/Sohn Stalin abgelehnt hatte. Er sprang wissentlich in den starkstromgeladenen Absperrzaun und starb. (Quelle. STALIN, Simon Sebag Montefiore, 2005)

Laut n-tv-Reportage hat der Sohn Im KZ Oranienburg Selbstmord begangen.

Stalin hatte noch einen dritten Sohn der später Offizier wurde von Lidija Platonowna Pereprygina, eine Dreizehnjährigen, die er vergewaltigt hattte als er in Kureika in Turuchansk in Verbannung lebte. Die Dorfbewohner waren darüber so erzürnt, dass er sich in einen anderen Ort begeben musste, nämlich nach Jenissejk? oder so ähnlich, der größeren Stadt dieses Gebiets.Erieping 10:41, 22. Nov. 2006 (CET)--

Wolgadeutsche

Warum hat Stalin Wolgadeutschen nach Kasachstan verbannt. Er musste doch gar keine Angst haben, dass sie sich mit Hitler verbünden würden, weil sie doch größtenteils strengreligiös waren und somit aus moralischen Gründen überhaupt nich zur Waffe hätten greifen können, oder? Simon MAYER

Antwort von berg.p@gmx.de Die Wolgadeutschen waren nicht diejenigen, die nicht zur Waffe greifen dürfen. Sie meinen sicherlich die Mennoniten unter den Russlanddeutschen.

Die hat er ja auch verbannt...

Politik der Vollendeten Tatsachen

...ist m.E. auch von Bedeutung, schließlich ist das Stalins Politik an die Potsdamer Konferenz und Folgezeit heranzugehen. Auch kommt seine Rolle im Kalten Krieg, sofern ichs überblickt hab, etwas kurz... [22.04.06; 10:05]

Stalins jüngerer Sohn

Stalin hatte ZWEI Söhne - Jakob, geb. 1907, im KZ Sachsenhausen umgekommen 1943. - Wassili, geb. 1922, gest. 1962 vermutlich an Alkoholismus. Der zweite Sohn fehlt in der (Kurz-)Beschreibung von Stalins Privatleben. Was es über ihn zu berichten gibt, in Kürze: Fliegeroffizier, nachweislich 27 Feindflüge, ein deutsches Flugzeug abgeschossen. Bis 1953 mit Orden und Rängen überhäuft: 1942 im Alter von 20 Jahren zum Oberst befördert, mit 24 General, mit 25 (1947) als Generalleutnant Kommandeur der Moskauer Luftabwehr. Zwei Rotbannerorden, Alexander-Newski-Orden, Suworoworden II. Klasse. - Viermal verheiratet, vier eigene Kinder, drei Adoptivkinder - Laut dienstlichen Beurteilungen jähzornig, neigte zu Handgreiflichkeiten, Alkoholiker. - Bereits am 26.3.1953 (21 Tage nach dem Tod seines Vaters) aus der Armee entlassen, ohne Urteil inhaftiert, ebenso formlos wieder freigelassen und nach Kasan verbannt, dort am 19.3.1962 gestorben.

Anwort von berg.p@gmx.de: Ich habe mir den Text auf Englisch, Deutsch und Russisch angeschaut: drei Sprachen - drei unterschiedliche Versionen zum Thema Stalins erster Sohn. Die Wahrheit ist halt relativ. - alles nach Wolkogonows Stalinbiographie - wasserdichtes Argument - das erklärt einiges


Vorsicht mit der Verherrlichung Stalins:

Stalin hat selbst mitgeholfen, Juden zu vergasen und ging auch als Diktator hart gegen das eigene Volk vor! Zuerst hat er mit Hitler kollaboriert, bevor er, schlau wie er war, die Seiten wechselte, da er selbst Hitler misstraute und sogar Angst vor ihm hatte. Noch nie einen Dokumentarfilm darüber gesehen? Ich weiß überhaupt nicht, was dieser Mann auch noch auf dem "Siegerfoto" zu suchen hatte - einfach lächerlich, sowas. Er gehörte selbst eingebuchtet!


Was ist mit Stalins 2. Sohn? Im Artikel wird nicht mal erwähnt, dass Stalin einen 2. Sohn hatte? Sollte das nicht ergänzt werden? --Sorry, bin nicht angemeldet.

"Ent-Anonymisierung"

Wenn ich auch nicht der ursprüngliche Autor bin, so halte ich die kürzlich von dieser Seite gelöschte Bemerkung doch für erhaltenswert: "Ist wirklich erstaunlich, daß eine Seite gesperrt wird, auf der in der Kurzbiographie nicht erwähnt ist, daß Stalin den Krieg nicht als Partner der Alliierten, sondern als Partner der Nationalsozialisten begonnen hat und mit seiner Vernichtungspolitik zwischen 1939 und 1941 mehrere Staaten und hunderttausende Menschen liquidiert hat." Gruß, --TA 12:18, 29. Apr 2006 (CEST)

Archivierung

Sollte man hier nicht mal alte Diskussionen (vor z. B. 2005 oder sogar 2006) archivieren? Oder blickt hier noch jemand durch? -- MegA 12:05, 5. Jun 2006 (CEST)

Stalin und die Religion

Vielleicht sollte in dem Artikel Stalins ambivalente Haltung zur Religion beleuchtet werden. Ein kleiner Vorschlag wie es vielleicht aussehen könnte:

Wie mehrere andere kommunistische Staatschefs auch war Stalin Atheist und Gegner der Religion. Unter seiner Herrschaft wurde die Verfolgung der orthodoxen Kirche, die bereits während der Russischen Revolution begonnen hatte, fortgesetzt. Bis Ende der 30er Jahre gab es nur noch wenige Gottesdienste abgehalten und über 90% des Klerus wurden getötet oder in die Gulags geschickt. Der Angriff Hitlers auf die Sowjetunion zwang Stalin jedoch seine bisherige Kirchenpolitik zu revidieren. Die gewohnte Propaganda, die den Krieg gegen Deutschlands als Klassenkampf darstellte stieß nur auf wenig Zustimmung. Um die Bevölkerung stärker für den Krieg zu mobilisieren und seine Macht zu stärken, betonte Stalin fortan den russischen Nationalcharakter in seinen Reden. Da dazu auch der russisch-orthodoxe Glaube zählte wurden der Kirche weitgehende Zugeständnisse gemacht. Sie konnte vorrübergehend aufblühen und unterstützte den Kampf gegen Deutschland. Nach Kriegsende drängte Stalin den Einfluß der Kirchen wieder zurück, befahl allerdings keine erneute Kirchenverfolgung, wie in den Jahren vor 1941. Auch dies erfolgte wieder aus taktischem Kalkül, da die Sowjetunion nach außen hin die Religionsfreiheit vertrat um international Diplomatie betreiben zu können.

Der Text geht so weit in Ordnung, nur bin ich mir nicht sicher, ob nicht 100% sicher ob er in diesen Umfang in den Artikel gehört. Oder (ungelesen) in Geschichte der UdSSR oder... ? Ansonsten ist der Text aber O.K. --Aineias Aineias 22:26, 15. Jun 2006 (CEST)

Massenmord an den Juden

"Stalin hatte in den Monaten zuvor aus Angst vor Spionen des Westens vermutlich einen solchen Massenmord an Juden geplant." Das ist mir allerdings völlig neu. Kann dazu vielleicht jemand eine (bzw. ein paar) gute Quelle(n) angeben? --Clayman 01:05, 21. Jul 2006 (CEST)

ich könnte mir nur vorstellen, was schlecht ausformuliert wurde: während der schauprozesse gegen führende kommunisten (trotzki, kamenew, ua.) hetzte die stalinist. führug auch gegen juden (nach dem motto: "der trotzki ist ein jude, der kamenew, da ist doch was im bush?!")... da wurde zb. eine eigene jüdische sowjetrepublik von der führung ins leben gerufen, wo dann alle juden, die es "wollten" in einem nest in sibirien leben "durften"... sorry, dass es alles ein bisschen primitiv klingt, naja, es ist aber halbwegs verständlich formuliert, hoffe ich... lg--Redmaxx 18:29, 23. Jul 2006 (CEST)

Wie gesagt, da wäre eine gute Quelle wünschenswert und die Vermutung ("vermutlich einen solchen Massenmord") sollte darin auch sehr gut begründet sein. --Clayman 23:32, 23. Jul 2006 (CEST)
ja, ich hab das nicht geschrieben, halte es, wie oben erwähnt, für unrichtig bzw. falsch formuliert evtl? lg--Redmaxx 12:01, 24. Jul 2006 (CEST)
Hmm, solange sich dazu keiner meldet der Ahnung hat, schlage ich vor den Part zu entfernen, da dadurch doch eine fragwürdige Analogie suggeriert wird. --Clayman 01:19, 28. Jul 2006 (CEST)

hallo, alles Nötige findet ihr unter Ärzte _Verschwörung. Das wort: Massenmord trifft nicht zuLefanu 09:02, 28. Jul 2006 (CEST)

Ich habs mal (hoffentlich) etwas klarer formuliert. Stefan64 10:19, 28. Jul 2006 (CEST)

Vertragsbruch und Zwangsverschleppungen

zu den schon aufgeführten Verbrechen Stalins kommen noch dessen Vertragsbruch sowie Zwangsverschleppungen hinzu. Konkret: Die Su schloß 1941 mit Japan einen Nichtangriffspakt, der bis 1946 gültig gewesen wäre. Bekanntlich hat Stalin und sein Herrschaftsapparat diesen Pakt schmählich gebrochen, indem er Japan den Krieg erklärte. Es ging ihm wohl darum, an der Beute (Besetung J. teilzunehmen und darüberhinaus sich Gebiete im Fernmen Osten wenigstens zeitweilig "unter den Nagel zu reißen". Mit der Kriegserklärung kassierte er auch geschwind den südl. Teil der Insel Sachalin sowie die Kurilen ein; zusätzlich 2 Inseln. Eine Invasion von Hokkaido durch die SU stand unmittelbar bevor. Der verbrecherische Einsatz der beiden Atombomben durch die USA hinderte ihn am Einmarsch. Die SU konnte somit nicht an der Besetzung J. teilnehmen, was sie sehnlichst wünschte. Allerdings konnte sie für die Dauer von 3 Jahren die Mandschurei, die sehr reich an Bodenschätzen ist, besetzen und tüchtig ausplündern. Das in China liegende Port Arthur (frühere Bezeichnung) wurde gleichfalls annektiert und stand bis 1955 unter sowjetischer Verwaltung. In Finnland das Gleiche! Zwangsverschleppungen: Die Sowjetunion verschleppte ca. 1 Mill. Zivilisten aus Deutschland, vornehmlich Ostpreußen, die sie dann meist in Sibirien schuften ließ. Viele von ihnen starben dort in den Lagern an Hunger, Kälte und Entkräftung! -Die Genfer Konvention sieht ausdrücklich das Verbot von Zwangsverschleppungen der Zivilbevölkerung vor.Nach der Freilassung von deutschen Kriegsgefangenen 1949 leugnete die SU den Verbleib weiterer Deutscher in der UdSSR.(lediglich Kriegsverbrecher seien dort) Erst Stalins Tod sowie die Aufnahme diplomat. Beziehung zwischen diesen beiden Ländern ermöglichte die Rückkehr der noch lebenden d. Zivilisten. --sonstige Zwangsverschleppungen mehrer Völker im eigenen Land gehören gesondert aufgeführt. --HorstTitus 15:11, 3. Aug 2006 (CEST) Natürlich kann Wikipedia niemals neutral sein. Es handelt sich um eine westliche Enzyklopädie, die bei einer zukünftigen sozialistischen Gesellschaftsordnung benutzt werden kann, natürlich auch nur parteiisch. Unparteiisch ist eine kapitalstische utopische Sportbezeichnung, mehr nicht.Astarte 18:34, 21. Aug 2006 (CEST)21.8.06

Interwiki-Links

Mir ist aufgefallen, daß die Interwiki-Links trotz anderer Angabe im Artikelcodes alle zur jeweiligen fremdsprachigen Liste der sowjetischen Präsidenten führt. Sollte der Link zur englischsprachigen Seite nicht zur englischsprachigen Joseph Stalin Wikipediaseite führen ? Ich finde schon. Wie ist das eigentlich gemacht worden ? Vom englischen Stalin gehts nämlich auch zu einer deutschen Liste !Grüße--Emergenz Emergenz 22:28, 3. Aug 2006 (CEST)

Quellen

"Folge, aber auch durchaus erwünschtes Hilfsmittel der Kollektivierung, war eine riesige Hungersnot an der Wolga, in der Ukraine und im ganzen Land. Sie kostete mehreren Millionen Menschen das Leben, jedoch sind genaue Opferzahlen nicht bekannt. Einzelne Schätzungen geben bis zu 15 Millionen Opfer an."

Erster Teil ist klar, dazu braucht´s eine brauchbare Quelle. Zum Zweiten: Welche Schätzungen geben bis zu 15 Millionen Opfer an? MfG --Clayman 19:46, 15. Aug 2006 (CEST)

In Joel Carmichael Säuberung, Ullstein 1972 wird Churchills Buch Der Zweite Weltkrieg, Bd. 4 angeführt, in dem Churchill ein Gespräch mit Stalin schildert, in dessen Verlauf Stalin selbst von 10 Millionen Opfern sprach.
Gunnar Heinsohn gibt im Lexikon der Völkermorde rororo 1998 11,5 Millionen an. Natürlich gibt es da noch viel mehr Quellen, dies hier nur als Beispiel. --Init 20:50, 15. Aug 2006 (CEST)

Die Resolution von PACE benutzt Das Schwarze Buch des Kommunismus von französischen Historikern als Quelle. 20 Millionen Opfer in der Sowjetunion im Ganzen.Constanz 16:25, 16. Aug 2006 (CEST)
Auch auf die Gefahr hin, jetzt in eine Schublade mit den Hardcore-Kommunisten, die hier rumgewütet haben, gesteckt zu werden: Das Schwarzbuch des Kommunismus ist dermaßen zweifelhaft, dass ich eher auf andere Schätzungen zurückgreifen würde. Zumal die meisten ja scheinbar auch eher bei der Hälfte liegen. Auf jeden Fall sollte vermerkt werden, dass die Schätzung auf das Schwarzbuch zurückgeht. MfG --Clayman 17:32, 16. Aug 2006 (CEST)

Meine Angaben hier oben (11,5 Mill.) beziehen sich auch nur auf die Opfer der Zwangskollektivierung (Terror, Deportation, Lager, Hungersnot), also ohne die Opfer der "Säuberungen", durch die nochmal 20 Millionen dazukommen in der Stalin-Zeit. So gibt es auch Rudolph Joseph Rummel an.--Init 19:54, 16. Aug 2006 (CEST)
Ich bin leider ein wenig von meinem eigentlichen Punkt abgeschweift. Jedenfalls behandelt die von mir angesprochene Passage nur die Opfer der Zwangskollektivierung. In der Einleitung ist die Rede von "etwa zehn Millionen Opfern" durch die Zwangskollektivierung, später ist die Rede von Schätzungen, die bis 15 Millionen gehen. Die Frage ist halt, welche Schätzungen diese Werte angeben.
Zu dem zweiten Punkt ("erwünschtes Hilfsmittel") wäre übrigens auch ein Kommentar wünschenswert.
MfG --Clayman 21:45, 16. Aug 2006 (CEST)

"erwünschtes Hilfsmittel" bedeutet, Hungersnot als "demozidales Instrument", d.h., die Hungersnot wird bewußt herbeigeführt zur Tötung von bestimmten unerwünschten Menschengruppen (Heinsohn gibt dafür weitere Quellen an: Mace, Dolot, Hryshko). Stalin war nicht der Einzige, der dies Mittel benutzte.--Init 23:54, 16. Aug 2006 (CEST)

Mir ist durchaus klar was gemeint ist. Allerdings halte ich eine solche Aussage für eher spekulativ und für eine dermaßen harte Anschuldigung, dass man sie so ohne Weiteres nicht hier reinstellen kann. Daher die Frage: Gibt es dafür gute Quellen, z.B. Aussagen von Regierungsbeamten, o.ä.? --Clayman 16:41, 17. Aug 2006 (CEST)

Die Quellen stehen oben, u.a. Execution by Hunger. The Hidden Holocaust von Miron Dolot
Hier noch als Beispiel der internationalen Anerkennung als Genozid : [LINK].

Als weiteres Beispiel die Anerkennung durch Canada : "Elizabeth II A.D. 2003 Canada Journals of the Senate 2nd Session, 37th Parliament No 72 Thursday, June 19, 2003 Resuming debate on the inquiry of the Honourable Senator Lynch-Staunton calling the attention of the Senate to the Budget presented by the Minister of Finance in the House of Commons on February 18, 2003. Debate concluded. Resuming debate on the motion of the Honourable Senator Andreychuk, seconded by the Honourable Senator Stratton: That this House calls upon the Government of Canada: (a) to recognize the Ukrainian Famine/Genocide of 1932-33 and to condemn any attempt to deny or distort this historical truth as being anything less than a genocide; (b) to designate the fourth Saturday in November of every year throughout Canada as a day of remembrance of the more than seven million Ukrainians who fell victim to the Ukrainian Famine/Genocide 1932-33; and (c) to call on all Canadians, particularly historians, educators and parliamentarians, to include the true facts of the Ukrainian Famine/Genocide of 1932-33 in the records of Canada and in future educational material.

994 SENATE JOURNALS June 19, 2003 GIVEN THAT the Genocide of Ukrainians (now commonly referred to as the Ukrainian Famine/Genocide of 1932-33 and referred to as such in this Motion) engineered and executed by the Soviet regime under Stalin to destroy all opposition to its imperialist policies, caused the deaths of over seven million Ukrainians in 1932 and 1933; THAT on November 26, 1998, the President of Ukraine issued a Presidential Decree establishing that the fourth Saturday in November be a National Day of Remembrance for the victims of this mass atrocity; THAT the fourth Saturday in November has been recognized by Ukrainian communities throughout the world as a day to remember the victims of the Ukrainian Famine/Genocide of 1932-33 and to promote the fundamental freedoms of a democratic society; THAT it is recognized that information about the Ukrainian Famine/Genocide of 1932-33 was suppressed, distorted, or wiped out by Soviet authorities; THAT it is only now that some proper and accurate information is emerging from the former Soviet Union about the Ukrainian Famine/Genocide of 1932-33; THAT many survivors of the Ukrainian Famine/Genocide of 1932-33 have immigrated to Canada and contributed to its positive development; THAT Canada condemns all war crimes, crimes against humanity and genocides; AND THAT Canadians cherish and defend human rights, and value the diversity and multicultural nature of Canadian society."

Ich kann den Abschnitt gern noch deutlicher ausarbeiten. --Init 22:05, 17. Aug 2006 (CEST)

Stalins Heirat

Im Artikel über Stalin steht, dass er Nadeschda Allilujewa 1917 heiratete. Im Artikel über Nadeschda steht, dass sie Stalin 1918 heiratete. Welche Information stimmt? 1918 aber da war A. die Stalin als Sekretärin nach Zarizyn begleitet hatte, schon schwanger. Könnte sein, dass die Ehe deshalb vordatiert wurde.Erieping 20:13, 21. Nov. 2006 (CET)--

Geburtstag

Stalins Geburtsdatum ist falsch eingetragen. Er wurde am 21. Dezember 1879 geboren. Das behauptet sowohl sein bekannter Biograph Isaac Deutscher, als auch alle Internetquellen die ich eben durchgesehen habe.

Habe ich geändert.--Fräggel 16:30, 23. Aug 2006 (CEST)

Revertiert, siehe Diskussion hier weiter oben + zB russische und englische WP. -- SibFreak 16:06, 29. Aug 2006 (CEST)

Zur Archivierung

Habe mir nach langer Überlegung erlaubt, Diskussionen, die dieses Jahr nicht mehr aktiv waren, ohne Rücksicht auf politische Orientierung oder Skurrilitätsbonus in ein Archiv zu befördern, wo sie eingesehen werden können. Bei erneutem Diskussionsbedarf können welche zurückverlagert werden. Hoffe, das findet Anklang, denn die Seite wurde unübersichtlich IMHO. -- MegA 23:43, 21. Sep 2006 (CEST)

Bild

Angeblich lesenswert und nicht ein einziges Bild von Stalin in seinen Glanzzeiten? Die Briefmarke ist auch kläglich; mal sehen, ob ich eine bessere finde. Saxo 14:46, 6. Nov. 2006 (CET)

Soslan Dsugajew

Stalins Name Dschugaschwili möglicherweise falsch

Er müsste Soslan Dsugajew geheißen haben. Er war von beiden Seiten Ossete. In den Polizeiakten hieß er wahrscheinlich Dschugaschwili weil er als georgischer Einflussagent unter den geoergischen Nationalisten für die Ochrana angefangen hat. Gegen die georgischen Sozialdemokraten wurde er erst später eingesetzt.Erieping 20:17, 21. Nov. 2006 (CET)--
Ein Artikel über die ossetische Herkunft Josef Stalins. Falls sich die Experten einigen, sollte das in den Hauptartikel eingebaut werden. --Friedrichheinz 12:29, 25. Nov. 2006 (CET)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Josef Stalin und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).