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KZ Auschwitz-Birkenau

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Der Artikel KZ Auschwitz-Birkenau gehört zur Kategorie: Geschichte (Deutschland), Vernichtungslager, Weltkulturerbe in Polen
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Hauptgebäude, bzw. Haupteinfahrt des KZ Birkenau, Ansicht von innen Richtung Ausgang, 2004
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Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus. Es wurde 1941 drei Kilometer entfernt vom Stammlager Auschwitz I gebaut und befand sich etwa 60 km westlich von Krakau nahe der polnischen Kleinstadt Oświęcim.

Nach Auschwitz-Birkenau wurden insgesamt mehr als 1,3 Millionen Menschen aus ganz Europa deportiert. Davon wurden hier geschätzte 1,1 Millionen Menschen ermordet, eine Million davon Juden. Etwa 900.000 der Deportierten wurden direkt nach ihrer Ankunft in die Gaskammern geschickt oder erschossen. Weitere 200.000 Menschen starben durch Krankheit, Unterernährung, schwerste Misshandlungen, medizinische Versuche oder spätere Vergasung.

Der Name „Auschwitz" ist zum Symbol für den Holocaust an etwa sechs Millionen europäischen Juden sowie weiteren Opfern unter Roma, Sinti und Jenischen, russischen und polnischen Zwangsarbeitern, Homosexuellen und anderen zu Feinden des Nationalsozialismus erklärten Menschen geworden.

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KL Auschwitz-Birkenau
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Die Überreste beider Hauptlager sind als Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, Gedenkstätte des Holocaust und jüdischer Friedhof öffentlich zugänglich. Seit 1979 ist dieser Ort eingetragen in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit.

Lagergliederung

Auschwitz I war das ursprüngliche, 1940 errichtete Konzentrationslager und Verwaltungszentrum des gesamten Lagerkomplexes. Dort kamen ungefähr 70.000 Menschen, meist polnische Intellektuelle und sowjetische Kriegsgefangene, zu Tode.

Auschwitz-Birkenau wurde 1941 als Arbeits- und Vernichtungslager zugleich konzipiert und besaß später insgesamt sechs Gaskammern und vier Krematorien. Unter unvorstellbar grausamen Bedingungen wurden hier viele hunderttausende Häftlinge, die nicht sofort vergast worden waren, gefangen gehalten, gefoltert, durch Zwangsarbeit, Erfrieren, Verhungern lassen, unbehandelte Krankheiten, Erschöpfung, medizinische Experimente, Exekutionen oder späteres Vergasen getötet. Deshalb verbinden heute die meisten Menschen vor allem diesen Teil des Lagerkomplexes mit dem Namen „Auschwitz“.

Hinzu kam das KZ Auschwitz III Monowitz, ein Arbeitslager, sowie 39 Nebenlager, die auf einer Gesamtfläche von insgesamt 40 Quadratkilometern verteilt waren.

Entstehung

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Unterkunft in Auschwitz-Birkenau
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Am 26. September 1941 erhielt Rudolf Höß den Befehl, ein zusätzliches Arbeitslager für 100.000 russische Kriegsgefangene im Interessengebiet Auschwitz zu errichten. Dieses Lager entstand in dem Ort Brzezinka (Birkenau), ungefähr drei Kilometer vom KZ Auschwitz I entfernt. Als die Nationalsozialisten das Lager errichten ließen, zwangen sie die Bevölkerung des Ortes, ihre Häuser zu verlassen. Häftlingskommandos mussten die Häuser abreißen, um Baumaterialien zu gewinnen.

Das Lager war etwa fünf Quadratkilometer groß. Es war in mehrere Sektionen unterteilt, die wiederum in Felder gegliedert waren. Diese Felder sowie das gesamte Lager waren mit unter Starkstrom stehendem Stacheldraht umzäunt.

Ursprünglich gedacht als Arbeitslager, in dem Kriegsgefangene und andere Häftlinge Zwangsarbeit für die SS leisten mussten, veränderte sich die Funktion des Lagers schon nach wenigen Monaten. Im Frühjahr 1942 wurden in Auschwitz-Birkenau erstmals russische Kommissare und arbeitsunfähige Häftlinge mit Zyklon B umgebracht, nachdem bereits Ende 1941 Versuche damit im Stammlager stattgefunden hatten. Wenig später wurden Mütter mit Kindern und nicht zur Arbeit taugliche Personen aus den eintreffenden Transporten selektiert und vergast. Ab Juli 1942 oder gar schon ab April (der genaue Zeitpunkt ist umstritten) wurde die überwiegende Mehrzahl der eingelieferten Juden sofort ermordet. Auschwitz-Birkenau hatte damit die Funktion eines Vernichtungslagers übernommen, wurde zugleich aber auch als Konzentrations- und Arbeitslager weiter verwendet.

Selektion und Vergasung

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Ruinen der Gaskammern
Bildherkunft

Die meisten Opfer kamen in Auschwitz-Birkenau mit dem Zug an, oft nach tagelangen Reisen im Viehwaggon. Die ankommenden Gefangenen wurden vom Bahnhof Auschwitz zum Lager getrieben; 1944 wurden Gleise direkt bis ins Lager gelegt (siehe Foto). Manchmal wurde der ganze Transport direkt in die Gaskammern geschickt, manchmal wurde erst eine „Selektion“ durchgeführt, bei der die Schwachen, Alten und Kranken von den Arbeitsfähigen getrennt und zur Gaskammer geführt wurden. Der berüchtigte Lagerarzt Josef Mengele leitete oft diese Selektionen.

In Auschwitz-Birkenau gab es in sechs Gebäuden Gaskammern, die aber nicht alle zum gleichen Zeitpunkt nutzbar waren. Im ersten Halbjahr 1943 gingen vier Krematorien in Betrieb, die unterteilbare Gaskammern mit Größen von 100 Quadratmetern und mehr enthielten. Vier Baufirmen waren vor Ort am Bau beteiligt; die Verbrennungsöfen wurden von der Erfurter Firma J. A. Topf und Söhne konstruiert, eingebaut, gewartet und repariert.

Zwangsarbeit

Die Häftlinge, die die Selektion überlebten, mussten dann in den an das Lager angrenzenden Industriebetrieben arbeiten, die hauptsächlich mit dem Bau von Industrieanlagen zur Herstellung von synthetischem Benzin oder Synthesekautschuk (sog. Buna) für die I.G. Farben beschäftigt waren. Auch andere deutsche Firmen wie Krupp hatten Werke in direkter Nähe zu Auschwitz; sie zahlten den NS-Stellen "Miete" für jeden überlassenen Arbeitssklaven, von dem auch die SS-Schutzmannschaften profitierten.

Die Zwangsarbeiter waren vollkommen rechtlos und nicht nur der Willkür des SS-Wachpersonals, sondern auch der Zivilangestellten der deutschen Firmen ausgeliefert. Plötzliche Entschlüsse, Personen wegen geringster "Vergehen" oder einfach aus einer Laune heraus zu ermorden, waren an der Tagesordnung; der Tod war allgegenwärtig.

Besondere Lagerbereiche

Die so genannte Zentrale Sauna, offizieller Name: BW.32, war zugleich Aufnahmegebäude und die 'Desinfektions- und Entwesungsanlage' in Auschwitz-BirkenauFranciszek Piper: Architektur des Verbrechens. Das Gebäude der sog. Zentralen Sauna im KL Auschwitz II-Birkenau.. In diesem Gebäude lief die Aufnahmeprozedur der neu ins Lager angekommenen Häftlinge ab. Hier wurde ihnen ihre Identität abgenommen, Menschen wurden zu Nummern. In der 'Sauna' wurden ebenfalls Selektionen an jüdischen Häftlingen vorgenommen.

Ein separater Bereich des Lagers war das 'Frauenlager'.

In einem anderen Bereich, 'Kanada' genannt, wurden nach der Aufnahme die Besitztümer der ermordeten Häftlinge sortiert und gesammelt, um dann an die deutsche Regierung weitergeleitet zu werden.

Eskalation der Vernichtung: Die ungarischen Juden

Die deutsche Wehrmacht marschierte im März 1944 in Ungarn ein. Dort lebte noch die größte Gruppe europäischer Juden einer Nation, die bislang vom Holocaust verschont geblieben war. Von diesen etwa 700.000 ungarischen Juden wurden von Mai und Juli 1944 ungefähr 430.000 nach Auschwitz-Birkenau deportiert.Christian Gerlach, Götz Aly: Das letzte Kapitel. Der Mord an den ungarischen Juden, 2004, ISBN 3-596-15772-2, S.274 Arbeitsfähige wurden als Zwangsarbeiter in andere Lager überstellt. Insgesamt wurden nach Schätzungen von Wolfgang BenzWolfgang Benz: Der Holocaust. München, C.H. Beck, 1999, 4. Aufl. ISBN 3406398227 etwa 502.000 ungarische Juden in Auschwitz ermordet.

Da die Kapazität der Krematorien nicht mehr ausreichte, wurden Leichen nun auch in offenen Gruben verbrannt.

Die Ermordung der Sinti, Jenischen und Roma

Viele Roma, Sinti und Jenische waren im Familienverband in einer speziellen Sektion des Lagers inhaftiert. Sie wurden im Juli 1944 vergast, obwohl sie es noch kurz zuvor geschafft hatten, sich dem Abtransport zu den Gaskammern durch die SS zu widersetzen, da Informationen zu den Häftlingen durchgesickert waren. Doch dies bedeutete für die Familien nur einen kleinen Aufschub bis zu ihrer Ermordung.

Fluchtversuche und Aufstand des Sonderkommandos

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Inschrift in einer Baracke
Bildherkunft

Insgesamt versuchten ungefähr 700 Häftlinge die Flucht aus Auschwitz; sie gelang in etwa 300 Fällen. Versuchte Flucht wurde mit Verhungern bestraft; oft wurden auch die Familienangehörigen von Flüchtigen verhaftet und in Auschwitz I zur Abschreckung ausgestellt. Eine andere Strafe war, Mitgefangene für die Flucht büßen zu lassen.

Am 7. Oktober 1944 führte das jüdische Sonderkommando (die Häftlinge, welche die Gaskammern und Krematorien bedienen mussten und von den anderen Häftlingen getrennt gehalten wurden) einen Aufstand durch. Weibliche Gefangene hatten Sprengstoff von einer Waffenfabrik eingeschmuggelt, und das Krematorium IV wurde damit teilweise zerstört. Anschließend versuchten die Gefangenen eine Massenflucht, aber alle 250 Entflohenen wurden kurz darauf gefasst und getötet.

Kenntnisse der Alliierten

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RAF-Aufklärungsfoto 1944
Bildherkunft

Die Deutschland bekämpfenden Alliierten besaßen detaillierte Luftaufnahmen aller Lager seit dem 31. Mai 1944. 2003 veröffentlichte die Royal Air Force erstmals Bilder von Aufklärungsflügen über Auschwitz, auf denen auch brennende Leichenberge zu sehen sind. Zwei entkommene Häftlinge (Rudolf Vrba und Alfréd Wetzler) hatten zudem genaue Beschreibungen und Lagekarten erstellt, welche die Alliierten im Sommer 1944 erreichten. Witold Pilecki, der als einziger Mensch freiwillig in die Gefangenschaft des Lagers ging, schickte mehrere Berichte an die westlichen Alliierten (Aufenthalt zwischen 19. September 1940 und 27. April 1943). Die ZOW lieferte zunächst dem polnischen Untergrund Informationen über das Lager und die dortigen Aktivitäten der Deutschen. Ab Oktober 1940 schickte die ZOW Berichte nach Warschau und ab März 1941 wurden Pileckis Berichte über die polnische Widerstandsbewegung zur britischen Regierung in London geschickt, die den westlichen Alliierten als wichtigste Informationsquelle über Auschwitz dienten. Spätere ausführliche Berichte stammen von den geflohenen Rudolf Vrba und Alfréd Wetzler (April 1944).

Am 13. September 1944 flogen amerikanische Bomber einen Angriff auf die Buna-Werke und richteten beträchtlichen Schaden an. Die Frage, ob die alliierten Luftstreitkräfte auch das Lager oder die Schienen dorthin hätten bombardieren sollen, wird bis heute kontrovers diskutiert.

Vertuschungsmanöver

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Überreste eines gesprengten Krematoriums in Auschwitz-Birkenau
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Einige Krematorien und Gaskammern des KZ Birkenau wurden schon ab November 1944 abgerissen. Die Verbrennungsöfen wurden demontiert und sollten jüngsten Studien zu Folge in dem noch als sicher geltenden KZ Mauthausen wiederaufgebaut werden. Das letzte Krematorium sprengten die Nationalsozialisten kurz vor der Befreiung des Lagers im Januar 1945, um die Spuren ihrer Taten vor den anrückenden sowjetischen Truppen zu verbergen.

Todesmärsche und Befreiung

Zwischen dem 17. Januar 1945 und dem 23. Januar wurden etwa 60.000 Häftlinge evakuiert und in Todesmärschen nach Westen getrieben. In den Lagern und Außenstellen blieben etwa 7500 Häftlinge zurück, die zu schwach oder zu krank zum Marschieren waren. Mehr als 300 wurden erschossen; man nimmt an, dass eine geplante Vernichtungsaktion nur durch das rasche Vorrücken der Roten Armee verhindert wurde.

Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 von den Einheiten der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Kurotschkin befreit. Von den dort zurückgelassenen Gefangenen - die Angaben reichen von 600 bis 850 Personen - starben trotz medizinischer Hilfe 200 in den Folgetagen an Entkräftung.

Das Stammlager und Auschwitz-Birkenau wurden schließlich am frühen Nachmittag des 27. Januar befreit. In Birkenau waren fast 5800 entkräftete und kranke Häftlinge, darunter fast 4000 Frauen, unversorgt zurück geblieben. In den desinfizierten Baracken wurden Feldlazarette eingerichtet, in denen die an Unterernährung und Infektionen leidenden und traumatisierten Häftlinge versorgt wurden.

Einige Tage später wurde die Weltöffentlichkeit über die Greueltaten informiert. Die Ermittler fanden über eine Million Kleider, ca. 45.000 Paar Schuhe und sieben Tonnen Menschenhaar, die von der SS zurückgelassen wurden.

Opferzahlen

Franziszek Piper geht in seiner Studie Die Zahl der Opfer von Auschwitz (aufgrund der Quellen und der Einträge der Forschung 1945 bis 1990) von 1.100.000 Toten im Vernichtungslager Auschwitz aus.
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Gedenktafel an die in Auschwitz-Birkenau Ermordeten
Bildherkunft

Jean-Claude Pressac hat in seinem Buch Die Krematorien von Auschwitz 1993 dargelegt, dass man anhand der Quellenlage 631.000-711.000 Tote direkt nachweisen kann. Er geht dabei von 470.000-550.000 nicht registrierten getöteten Juden (die nach Auschwitz deportiert wurden und deren Spuren dort enden), 126.000 registrierten Häftlingen, 15.000 ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen und 20.000 weiteren Toten (wie „Zigeunern“) aus. Hierzu bemerkt er, dass diese Zählung klar vorbehaltlich der aktuellen Forschung sei; zu bemerken ist dabei:

  1. einerseits ist die Zahl der deportierten Juden aus Ungarn mittlerweile nach oben korrigiert worden
  2. andererseits sei diese Zahl analog zur divergierenden Minoranten in der Analysis zu sehen: selbst wenn die geringere Zahl, die Pressac liefert, zutrifft, schmälere das nicht den Umfang des Verbrechens, dem – mehrere Tausend Tote mehr oder weniger – zwei Drittel der europäischen Juden, ein großer Anteil der Zigeuner und viele weitere Menschen zum Opfer fielen; die Opferzahlen selbst seien in diesem Fall nur für die historische Forschung von Bedeutung, nicht aber für Buchhaltungsspiele der Schuldrelativierer.

Im Jahre 2002 löste ein Artikel von Fritjof Meyer in der Zeitschrift Osteuropa erneut eine Kontroverse um die Zahl der Opfer von Auschwitz aus. Fachhistoriker halten die dort angegebene Zahl von 510.000 Ermordeten aufgrund methodischer Mängel für erheblich zu niedrig.

Bekannte Gefangene und Opfer

  • Jean Améry, österreichischer Schriftsteller, Überlebender von Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen
  • Victor Aronstein, deutscher Arzt, wurde vermutlich am 13. Januar 1945 in Auschwitz vergast
  • Władysław Bartoszewski, der ehemalige Außenminister Polens
  • Esther Bejarano, neben Anita Lasker-Wallfisch letzte noch lebende Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz
  • Wilhelm Brasse, polnischer Lagerfotograf, Überlebender
  • Anne Frank war zwischen September und Oktober 1944 in Auschwitz-Birkenau inhaftiert. Sie wurde dann in das KZ Bergen-Belsen gebracht, wo sie an Typhus starb.
  • Edith Frank, Mutter von Anne Frank, war von September 1944 bis Januar 1945 in Auschwitz-Birkenau inhaftiert, und starb am 6. Januar 1945 in der Krankenbaracke an Unterernährung.
  • Adolf Frankl überlebte Todesmarsch des KZ Auschwitz-Birkenau, Maler Bilder aus dem Inferno
  • Viktor Frankl wurde vom Ghetto Theresienstadt hierher deportiert, von dort nach Dachau, wo er befreit wurde.
  • Kurt Gerron, Schauspieler (Der blaue Engel) und Regisseur, kam im Oktober 1944 in Auschwitz um.
  • Peter Hammerschlag, österreichischer Dichter, ermordet 1942
  • Julius Hirsch, Fußballspieler, kam am 1. März 1943 nach Auschwitz. Das genaue Todesdatum ist unbekannt.
  • Celine van der Hoek Überlebende Niederländerin [LINK]
  • Regina Jonas, erste Rabbinerin, am 12. Dezember 1944 vergast
  • Imre Kertész, ungarischer Schriftsteller, Überlebender von Auschwitz und Buchenwald
  • Gertrud Kolmar, deutsche Schriftstellerin
  • Hans Krása, tschechisch-deutscher Komponist
  • Primo Levi, italienischer Schriftsteller, überlebte Auschwitz III Monowitz und schrieb später über seine Erlebnisse.
  • Henryk Mandelbaum, Überlebender
  • Felix Nussbaum, deutscher Maler, verheiratet mit der Malerin Felka Platek, ermordet im August 1944.
  • Felka Platek, polnische Malerin, verheiratet mit dem Maler Felix Nussbaum, ermordet im August 1944.
  • Nico Richter, niederländischer Komponist, wurde 1944 von hier nach Dachau und später nach Kaufering deportiert. Er stirbt wenige Wochen nach der Befreiung an den Folgen der 3½-jährigen KZ-Haft.
  • Erich Salomon, deutscher Bildjournalist, wurde mit seiner Frau von Theresienstadt nach Auschwitz gebracht und dort vermutlich am 7. Juli 1944 ermordet.
  • Edith Stein, katholische Nonne und Heilige jüdischer Abstammung, wurde in Auschwitz-Birkenau vergast.
  • Viktor Ullmann, Komponist, wurde aus Theresienstadt nach Auschwitz gebracht und vergast.
  • Else Ury, deutsche Kinderbuchautorin ("Nesthäkchen"), kurz nach dem 12. Januar 1943 vergast.
  • Simone Veil war 13 Monate als Jüdin in Bergen-Belsen und Auschwitz inhaftiert und wurde am 27. Januar 1945 befreit.
  • Elie Wiesel überlebte Auschwitz III Monowitz und schrieb später über seine Erlebnisse.
  • Sioma Zubicky, Wunderkind jüdischer Zirkusartisten (spielte u. a. mit Edith Piaf und Josephine Baker), Schriftsteller (Spiel, Zirkuskind, spiel), überlebte

Täter

Lagerkommandanten

Wie alle nationalsozialistischen Konzentrationslager wurden auch die Lager in Auschwitz von Heinrich Himmlers SS geleitet und der Massenmord insbesondere durch Adolf Eichmann koordiniert. Die Verwaltung wurde vom Lagerkommandanten des KZ Auschwitz I (Stammlager) gesteuert. Eine größere Selbständigkeit mit eigenen Lagerkommandanten hatte das KZ Auschwitz-Birkenau nur zwischen November 1943 und Ende 1944.

sowie erneut in Auschwitz als Standortältester von Mai bis Juli 1944 zur "Ungarn-Aktion"

Höß wurde 1947 vor dem Eingang des Krematoriums von Auschwitz I gehängt. Hartjenstein wurde zum Tode verurteilt; er verstarb 1954 in Paris in Haft. Kramer wurde 1945 in Hameln hingerichtet. Baer verstarb 1963 in Frankfurt vor Prozessbeginn in Untersuchungshaft.

Weitere Einzelheiten

  • Dr. Dr. Josef Mengele führte vorgeblich „medizinische Forschungen“ an Kleinwüchsigen und Zwillingen durch. Für Vergleichsanalysen der inneren Organe wurden einige Zwillingspaare durch Phenolspritzen getötet.
  • Prof. Dr. Carl Clauberg führte Sterilisationsexperimente an weiblichen Lagerinsassen durch.
  • Der Münsteraner Anatom und Chriurg Prof. Dr. Dr. Johann Paul Kremer war während der verlängerten Semesterferien 1942 als stellvertretender Lagerarzt tätig. Er führte Menschenversuche durch und ließ seine Opfer anschließend töten, um sie zu sezieren. Wenn sie bereits auf dem Seziertisch lagen, fragte er sie noch kurz vor ihrer Ermordung nach Besonderheiten, wie zum Beispiel Krankheiten aus.
  • Die Inhaber der Firmen Degesch und Tesch & Stabenow wurden angeklagt, das Insektizid Zyklon B wissentlich zur Massenvergasung geliefert zu haben.
  • Neben mehr als 1000 Männern der SS taten auch rund 200 weibliche Aufseherinnen in Auschwitz I, Auschwitz Birkenau und Auschwitz III Monowitz Dienst, darunter Maria Mandel, Johanna Bormann, Margot Drechsel, Irma Grese, Hildegard Lächert, Friederike Schneider, Elisabeth Volkenrath und Emma Zimmer.

Versuche der Aufarbeitung nach 1945

Gedenktage und Museumseinrichtung

Nach dem Krieg wurden die Buna-Werke von der polnischen Regierung übernommen und bildeten den Beginn der Chemieindustrie in der Region. Die Konzentrationslager verfielen langsam. Später entschied die polnische Regierung, Auschwitz I wiederherzustellen und in ein Museum umzuwandeln; Auschwitz II mit den gesprengten Gaskammern kann man heute auch besichtigen. Das KZ Auschwitz gehört heute zur UNESCO-Liste des Welterbes.

Eine juristische Aufarbeitung fand in Deutschland erst in den Auschwitz-Prozessen der 1960er Jahre statt. Nur 800 der 8 000 in Auschwitz dienenden Personen wurden vor Gericht angeklagt, davon nur 40 vor deutschen Gerichten.

Am 1. September 1992 hat der erste österreichische Gedenkdiener seinen Dienst im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau und dem Auschwitz Jewish Center angetreten.

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, ist seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Seit 1988 findet einmal jährlich der Marsch der Lebenden zur Erinnerung an den Holocaust statt.

60. Jahrestag 2005

Am sechzigsten Jahrestag der Befreiung wurde in zahlreichen Veranstaltungen der Opfer der industriellen Massenvernichtung gedacht.

  • Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder rief auf der Gedenkveranstaltung des Internationalen Auschwitz Komitees in Berlin da auf, der widerlichen Hetze der Neonazis und den immer neuen Versuchen, Nazi-Verbrechen zu verharmlosen entschieden entgegenzutreten.
  • Die Deutsche Bischofskonferenz gab eine Stellungsnahme heraus, dass Auschwitz auch möglich geworden sei, weil zu wenige Deutsche den Mut zu Widerstand gehabt hätten. Auch die katholische Kirche müsse sich nach ihrer Mitverantwortung für den Holocaust fragen lassen.
  • Bei einer Gedenkfeier im Sächsischen Landtag zieht die rechts-extreme NPD demonstrativ aus dem Parlamentssaal aus.
  • Ingo Stawitz, der NPD-Kandidat für den Kieler Landtag (Wahl Februar 2005) erklärte, dass man am 8. Mai nur der deutschen Kriegsopfer gedenken werde.
  • Der Europarat gedachte in Straßburg der Opfer. Der Präsident der Parlamentarischen Versammlung, René van der Linden, rief dazu auf in Europa weiter für Menschlichkeit und Demokratie zu kämpfen, dies sei man jedem einzelnen Holocaust-Opfer schuldig.
  • Das größte europäische Holocaust-Museum in Paris wurde zum Gedenktag eingeweiht. Der französische Präsident Chirac betonte, es müsse mit der ganzen Härte des Gesetzes gegen die Leugnung des Holocaust vorgegangen werden.
  • Der französische Opferverband „Fils et Filles des Déportés Juifs de France“ FFDJF zeigte in Zusammenarbeit mit der französischen Bahn SNCF eine Ausstellung über die Deportation von 11000 jüdischen Kindern in das Vernichtungslager über das Streckennetz der Reichsbahn. Die Deutsche Bahn hat mit Hinweis auf die personellen und finanziellen Ressourcen abgelehnt, die Ausstellung in den deutschen Bahnhöfen Saarbrücken, Kaiserslautern, Mannheim, Frankfurt am Main, Fulda, Erfurt, Görlitz zu zeigen.
  • Am 24. Januar 2005 sprachen auf der Sondersitzung der UN-Generalversammlung die Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel und Bronisław Geremek, wie auch der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Joschka Fischer.

Zitate

  • „Was sind das für Zeiten, wo
    ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
    weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!“

    Bertolt Brecht 1938: „An die Nachgeborenen“
  • „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“
    Paul Celan 1947: „Todesfuge
  • „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“
    Theodor W. Adorno 1949: „Kulturkritik und Gesellschaft“
  • „Das perennierende Leiden hat so viel Recht auf Ausdruck wie der Gemarterte zu brüllen; darum mag falsch gewesen sein, nach Auschwitz ließe kein Gedicht mehr sich schreiben.“
    Theodor W. Adorno 1966: „Negative Dialektik“
  • "Wer nicht in Auschwitz war, kommt nie hinein. Wer dort war, kommt nie heraus."
    Primo Levi ??
  • "Wusstet ihr, ... dass es nur ein Wort für Entsetzen gibt, nur ein Wort für Angst? Wusstet ihr, dass das Leiden keine Schranke kennt, der Schrecken keine Grenze?"
    Charlotte Delbo (Mitglied der Résistance, wurde nach Auschwitz deportiert)

Siehe auch

Literatur

  • Danuta Czech: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1989 (1958 1. A.), ISBN 3498008846.
  • Franciszek Piper: Die Zahl der Opfer von Auschwitz aufgrund der Quellen und der Erträge der Forschung 1945 bis 1990. Verlag Staatliches Museum in Oświęcim 1993, ISBN 8385047174.
  • Robert Jan van Pelt/Debórah Dwork: Auschwitz. Von 1270 bis heute. Pendo Verlag, Zürich und München 1998, ISBN 3858423343.
  • Robert Jan van Pelt: The Case for Auschwitz. Bloomington/Indiana 2002 (oft als maßgeblich zitiert, nicht eingesehen)
  • Otto Schwerdt und Mascha Schwerdt-Schneller: Als Gott und die Welt schliefen ISBN 3929517272.
  • Theodor W. Adorno: Ob nach Auschwitz noch sich leben lasse. Ein philosophisches Lesebuch, hrsg. von Rolf Tiedemann. Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 1997, ISBN 3518118447.
  • Ka-Tzetnik 135633: Shivitti. Löhrbach 2005. ISBN 3922708501.

Filme

Quellen

  • Y. Gutman und M. Berenbaum (Hrsg.): „Anatomy of the Auschwitz Death Camp“, Indiana University Press, 1994
  • Alfred Kantor (Vorw. Friedrich Heer) Das Buch des Alfred Kantor, Athenäum Verlag Frankfurt a.M.1987/ Mc Graw-Hill Company New York 1971
  • Fritjof Meyer, Die Zahl der Opfer von Auschwitz. Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde. Osteuropa, 52. Jahrgang, Nr. 5/2002, S. 631-641. ISSN 0030-6428
  • Franciszek Piper: Fritjof Meyer, „Die Zahl der Opfer von Auschwitz. Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde”. Osteuropa, 5/2002 ( Jg. 52), S. 631-641 (Rezensionsbeitrag - 2.XII.2003 online)
  • Jean-Claude Pressac: „Die Krematorien von Auschwitz. Die Technik des Massenmordes.“ Piper Verlag, 1995, ISBN 3-492-12193-4 englische Fassung online

Weblinks

Holocaust-Referenz, Argumente gegen Auschwitzleugner

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Diskussion der Autoren über den Artikel: KZ Auschwitz-Birkenau


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Bitte arbeiten Sie an dieser Seite mit. Bitte respektieren Sie dabei die vielen Opfer und die Gefühle von deren Angehörigen.

Grund war eine verunglückte Formulierung im Artikel zum Stammlager Auschwitz I. Ich hoffe auf allseitiges Verständnis und das Belassen des Schluss-Satzes.--- 22.12.05 - eine Leserin

Hallo. Ich weiß ja nicht, wie groß deine Wikipedia-Erfahrungen sind, jedoch bringt es praktisch nichts, diesen Satz einzufügen, da sich die meisten Vandalen darum einen Dreck scheren werden. Vandalismus ist nunmal hart und auch andere Benutzer machen manchmal unglückliche Formulierungen. Dafür ist es ein Wiki. Ich habe den Satz daher wieder entfernt. Bitte stelle ihn nicht noch einmal ein. Danke und Gruß, J budissin - J budissin 12:58, 23. Dez 2005 (CET)
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Artikel

Worte wie "oft" oder "manchmal" haben m.E. in einem derart wichtigen (Lexikographischen) Artikel nichts verloren. Daten müssen Korrekt sein und Wertungen, welcher Art auch immer, müssen unterbleiben. Insbesondere fehlen mir für viele (eigentlich fast alle) der Statements entsprechende Quellenangaben -- ohne diese kann man viele der Aussagen auch als Fiktion begreifen. Quellenangaben sind das A und O eines wissenschaftlich fundierten Artikels und sichern ihn (und das Thema) ab.

Hallo interessierte Leser. Ich rege an, die den Artikel lektorisch zu überarbeiten. Ein Eintrag einer Enzyklopädie sollte erstrebt wert- und bewertungsfrei sein, Handwerk jeder wissenschaftlich orientierten Abfassung.

1. Die wertende Anmerkung zur Zahl der Opfer am Ende des Artikels ist unseriös. Die neutrale Erscheinung des Artikels (Fakten(!) sammeln) wird gestört und bietet an solchen Stellen nur wieder Angriffspunkte für sinnfreie Diskussion der 'Revisionisten'. Von einem aktuellen, aktualisierbaren Enzyklopädieeintrag erwartet der Leser einen Fakt(und Herkunft) nach derzeitigem Stand der Forschung und Wissenschaft.

2. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Lagers war die Tätowierung der Insassennummer auf Frauen, Kinder und Männern. Da Kinderarme teils zu klein für die grobe Tätowierung war, wurde die Nummer auf den Oberschenkel tätowiert. Diese Besonderheit sollte im Artikel aufgenommen werden.

3. Zum albernen Einwurf weiter unten in der Diskussion-> Die selektierten Kinder dienten vornehmlich der medizinischen Forschung. Mehrlinge (wie Zwillinge) waren ein signifikanter Anteil der Kinder.

4. Der Auschwitz-Rat kann aufgeführt werden (mehr hier http://www.auschwitz.org.pl...

5. Lager 1 hatte auch eine Gaskammer, deshalb die auch die Nummerierung der Kremat. II-V in Lager 2. Kammer diente anfänglich nur der Entlausung und wurde zur Erprobung der Tötungsverfahren umgerüstet.

6. Ein Großteil der aufgeührten Information hat nur eine leichte Info-Tiefe, etwa dem Schulstandard. Ggf. sollte man sich vor Änderung/Erweiterung des Artikels ein wenig intensiver recherschieren. Die Webseite der Gedenkstätte vor Ort ist gut. Vllt. schafft ja auch der ein oder andere mal den Besuch dorthin und nimmt an den umfangreichen Führungen teil.

7. Weitere Stichpunkte:Um sich der Lagerdimension anzunähern kann man die Felderstruktur erläutern...Funktionen der Blockbereiche im Lager 1 und dessen heutige Verwendung (Museum, Austellungen, kleines Kino (Aufklärungsfilm) als Teil des Rundgangs und das gleiche auch für Lager 2....Die Berüchtigte Erschießungswand im Lager 1, die Austellungen, "Arbeit macht frei"-Tore ---MfG Ronny


Folgendes steht im Text: "Erst sind es sechs, jetzt sind es noch 1,1 Millionen, aber egal, Hauptsache, die Richtung stimmt."

Was soll sowas? Wenn ich es nur nicht verstehen kann, tut es mir leid. Aber ansonsten finde ich, haben solche Sätze gerade in Artikeln, die ein wenig sensibel geschrieben werden sollten, IMHO nichts zu suchen.

wo genau steht das? Ich kann es im *aktuellen* Artikel nicht entdecken... Llop

Ist mittlerweile verschwunden. Danke!toll lol


auschwitz 3 (monowitz) fehlt. auch klingt die Sprache fast lakonisch, dem Geschehenen nicht angemessen. Uli


auf die Luftbilder kann ich nicht zugreifen, ist das nur mein Problem oder generell?

bei mir geht es.


Mehrere Fehler hier:
  • Auschwitz war kein reines Vernichtungslager, sondern Konzentrationslager, Arbeitslager und Vernichtungslager.
  • Birkenau ist das Vernichtungslager, das IG Farben Arbeitslager ist Monowitz
Jemand sollte die englische Version uebersetzen.

Die Sprache koennte ein wenig korrigiert werden, klingt etwas zynisch & knapp. Vielleicht koennte auch ein wenig mehr ueber die Befreiung des Lagers geschrieben werden. --zeno


Ich hab noch etwas zu den Opferzahlen und der symbolischen Bedeutung von Auschwitz hinzugefügt (Quelle: www.dhm.de/lemo/html/wk2/holocaust/auschwitz/index.html). Leider scheint mein Verweis auf die "Gaskammern" nicht zu funktionieren. Kann das jemand vervollständigen?

Dann fällt mir folgendes auf:

"Manchmal wurde der ganze Transport direkt in die Gaskammern geschickt, manchmal wurde erst eine "Selektion" durchgeführt, bei der die Schwachen, Alten und Kranken von den Arbeitsfähigen getrennt und zur Gaskammer geführt wurden. Dr. Dr. Mengele nahm oft an diesen Selektionen teil."

Im Usenet wurde ein Ausschnitt eines Interviews mit einem Zeitzeugen gepostet: http://groups.google.de/gro...

Das hört sich eher so an, als ob die Selektion durch einen Arzt die Regel war, wobei 70% der Menschen direkt in die Gaskammern geschickt und 30% erst in die Arbeitslager verbracht wurden.

--Marcus

Zweck der "Selektionen" war es Leute zur Arbeit zu finden und einzuteilen. An der Version: 'In die Gaskammer schicken' gibt es berechtigte Zweifel - http://www.vho.org/D/rga/ Schliesslich haben in Auschwitz auch viele Kinder kerngesund ueberlebt: http://www.scrapbookpages.c... http://www.geocities.com/ma...

--George

"George", ich weise sie darauf hin ,das solche Äußerungen in der Bundesrepublik Deutschland den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen.

Unabhängig von der §130 STGB Zensur, mal eine Info zum Thema: Es gab die Weisung, dass Kinder unter 15 Jahren nicht arbeitsfähig sind, bei den anderen Kindern wurde die Arbeitsfähigkeit geprüft. Im Auschwitz Album sieht man, dass sehr viele Frauen mit Babys und Kleinkindern ankommen. Schon mal Babys und Kleinkinder auf Befreiungsfotos gesehen? Ich nicht! Im übrigen ist das auch der Grund warum Anne Frank Auschwitz überlebt hat. Sie war bei der Einlieferung ins Lager bereits 15. (Um gleich mal die nächste revisionistische Behauptung bezüglich Kinder zu verwerfen). Zum Rudolf Gutachten kannst du gerne auf meiner Diskussionsseite was schreiben. Hier das Auschwitz Album auf Yad Vashem: [Auschwitz Album] Leider gibts noch keinen Artikel zum Auschwitz Album, deshalb ne kurze Info: Das Auschwitz Album wurde nach der Befreiung von der Gefangenen Lili Jacob in SS-Barracken gefunden. Durch einen Zufall wurde genau der Transport fotogrfiert, in dem sie selbst eingeliefert wurde. Deshalb erkannte sie auf Anhieb viele Personen auf den Bildern. Einfach mal ansehen und sich seine eigene Meinung bilden!--Thomas Maierhofer 16:13, 21. Nov. 2006 (CET)

Titel (Lemma)

Ich plädiere dafür, den Titel von "KZ Auschwitz-Birkenau" nach "KZ Auschwitz" umzubenennen, da - wie auch im Artikel erwähnt - Birkenau ein Teillager des Gesamtkomplexes Konzentrationalager Auschwitz war. Captain-C 10:24, 14. Mai 2004 (CEST)

ob das KZ jetzt Auschwitz oder A-Birkenau heißt kann und will ich nicht beantworten. Jedoch sollte meiner Meinung Birkenau im Artikelnamen vorkommen. Es besteht die Gefahr dass man dies als Verharmlosung von Ausschwitz sieht, wenn Birkenau unter den Tisch gekehrt wird. --Thommess 13:56, 14. Mai 2004 (CEST)

Ich habe einen anderen Vorschlag: vom 22.11.1943 an gab es keinen einheitlichen Lagerkomplex KZ Auschwitz mehr, sondern nur mehr die 3 auch organisatorisch unabhängigen und separaten KZ Auschwitz I (Stammlager), Auschwitz II (Birkenau) und Auschwitz III (Monowitz) mit eigenen Kommandanten und eigener Verwaltung sowie deutlich unterscheidbaren Funktionen. Eine Dreiteilung gäbe uns zudem die Möglichkeit, wie in der Geschichtswissenschaft schon längst geschehen, die Besonderheit von Auschwitz-Birkenau als Vernichtungslager deutlich zu machen. -- Peter Witte 21:39, 12. Jul 2004 (CEST)

Es gab ja nicht durch die 3 großen Lager, sondern noch etliche Nebenlager rund um Ausschwitz. Eine Trennung in 3 Artikel wäre vielleicht besser, aber man benötigt auch eine Gesamtbeschreibung.
Das Lemma KZ Auschwitz ist auch kein ganz korrektes Lemma (und Auschwitz wird schon für die Stadt verwendet), aber KZ Auschwitz-Birkenau ist wirklich nur 1 Lager von 3 großen in der Gemeinde Birkenau bei Auschwitz. Als Überschrift für einen Gesamtartikel ist das schlecht.
Eine Beschreibung der gesamten Situation wäre vielleicht im Artikel über den Ort Ausschwitz (oder KZ Ausschwitz) die beste Lösung, und darüberhinaus 3 kleinere einzelne Artikel mit spezifischen Informationen, Verzeichnis der Nebenlager usw.
Momentan wird in der ganzen Einleitung immer im Singular von einem Lager gesprochen. Es geht um einen Lagerkomplex, also mehrere Lager, das müsste also mal korrekt formuliert werden. -- Simplicius Simplicius 18:09, 19. Feb 2005 (CET)

Doch, eine Neustrukturierung würde dem Themenkomplex Auschwitz sicher gut tun. Birkenau ist eben nur ein Lager von dreien, zwar das bedeutenste von ihnen im Zusammenhang mit der Judenverfolgung und Ermordung; die anderen beiden werden jetzt aber in ihrer Bedeutung nicht so recht gewürdigt. Eine Möglichkeit wäre eine ausgebaute Strukrurierung mit verschiedenen Einträgen, die sich gegenseitig durch Verweise verknüpfen lassen. Wer "Auschwitz" sucht, der tippt auch "Auschwitz" ein. Ich würde mich daran wagen, mit etwas Unterstützung natürlich. Grabert (eMail-Funktion aktiv) 13:15, 10. Apr. 2005

So, nachdem hier nichts weiter passiert ist, habe ich mich dazu entschlossen, einen Entwurf zu machen und ihn dann hier zur Diskussion zu stellen. Das ist aber kein Ein-Tages-Job, nebenbei will ich weiter meine Brötchen verdienen. Wenn ich hier schreibe, dann mache ich keinen Umsatz.
-- Grabert 12:07, 15. Apr 2005 (CEST)

Nachdem hier weiter nichts passiert ist, habe ich doch damit begonnen, eine neue Struktur zu entwerfen. Niemanden möchte ich dabei ausschließen oder umgehen. Aber bitte macht es mir nicht gleich kaputt. Zu finden sind die Entwürfe Grabert/KZ Auschwitz und die Diskussionen Grabert/KZ Auschwitz und meine eigene Grabert. --- Grabert 01:10, 18. Apr 2005 (CEST)

Vieleicht sollte man das Lemma Ausschwitz als Begriffserklärungsseite erstellen, den Artikel zum Ort nach Ausschwitz (Stadt) verschieben und Graberts Entwurf annehmen, auf die Begriffserklärungsseite packen und eben 4 Unterartikel wie dort aufgeführt schreiben. Kenwilliams 12:06, 29. Jul 2005 (CEST)

FOTO (Gedenkstein) Zu einem so ernsten Thema sollte kein derart schlechtes, peinliches Bild (überbelichtet, Reflektion des Fotografen auf dem Stein, für den Ort unpassende/pietätlose Kleidung) eingestellt werden.

Ich habe das Foto jetzt durch ein besseres ersetzt. Targon 21:55, 4. Feb 2006 (CET)

Hinweis auf eine Diskussion in Polen (Apr. 2006)

"Das UN-Gremium solle die Bezeichnung «Konzentrationslager Auschwitz» durch «Ehemaliges Nazi-deutsches Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau» ersetzen, sagte Kulturministeriums-Sprecher Jan Kasprzyk am Donnerstag. Nach dem Krieg sei Auschwitz-Birkenau ganz selbstverständlich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Verbindung gebracht worden, zitierte die Nachrichtenagentur PAP Kasprzyk. In der jüngeren Generation sei diese Verbindung aber nicht mehr selbstverständlich. Die Regierung von Ministerpräsident Kazimierz Marcinkiewicz erwarte daher von der Unesco bis Mitte des Jahres eine Antwort. " (nz 30. Mär 22:22 2006)

Das Brecht-Zitat...

ist von der Aussage eigentlich passend, aber von 1938. Vielleicht solte es raus?

--Griesgram 16:51, 16. Sep 2004 (CEST)

Die erste Erwähnung des KZ-Arztes Clauberg streiche ich. Erstens wird Clauberg weiter unten nochmal erwähnt, zweitens kriegt der Kerl einen eigenen Wikipedia-Eintrag, drittens habe ich eine Quelle nach der er im Dezember 1944 immer noch sein Unwesen getrieben hat, Viertens: was zum Teufel soll "eine Injektionsmethode für die slawischen Völker" sein.

60 Jahrestag der Befreiung

Sollten wir zu diesem Thema einen eigenen Abschnitt einfügen? Vielleicht ist es sogar ganz gut, wenn wir den Beitrag und andere zum 60. Jahrestag der Befreiung ins Review nehmen und uns die Beiräge nach und nach vornehmen? Die Gedenktage werden bis in den August hinein andauern (Hiroshima + Nagasaki). Schüler werden Referate vorbereiten, Infos werden gesucht werden. Das TV bringt auch Sondersendungen den Link hier könnten wir bis Februar oder sogar Mai auch draufstellen. [[LINK]] Ich habe daher das Thema schon vor längerem als Vorschlag für die Qualitätsoffensive eingebracht, schaut doch auch mal dort. Mit viel Wohlwollen haben wir 6 Pro Stimmen und 4 Contra. Zum Vergleich: Kelten 23/4 ,Botanik 12/0,Anatomie 16/1, Unis 21/1, Mathe 20/0, usw.

Qualitätsoffensive

Bitte Meldet Euch doch mal hier in der Diskussion Malula 01:52, 21. Jan 2005 (CET)

Nein, es sollte kein Abschnitt über den 60. Jahrestag der Befreiung eingefügt. ME hat das in ein Enzyklopädie nichts zu suchen. Eine Enzyklopädie, die am Ende mit zu vielen irrelevanten Informationen überfrachtet wird, taugt nichts.

Na wenigstens eine anonyme Reaktion, die mich animiert es zu tunMalula 20:06, 25. Jan 2005 (CET)

Ich bin auch der Meinung, dass dieser Teil hier nicht reingehoert. Soll es jetzt fuer jedes Jubilaeum einen Artikel ueber die "Feierlichkeiten" geben? Nett gemeint, aber total ueberfluessig. Heribert84.179.17.133 13:37, 24. Jun 2005 (CEST)

Ich bin auch der Meinung, dieser Abschnitt ist für diesen Artikel unpassend und sollte gelöscht werden. Angesichts der Ernsthaftigkeit des Themas banalisiert diese Aufzählung, gerade weil sie ziemlich irrelevant ist im Vergleich zum restlichen Artikel. --Issi 16:19, 9. Okt. 2006 (CEST)

Zitat von Fritjof Meyer in "Osteuropa" 5/2002

Folgendes wurde von einem anonymen Kollegen reingestellt:

Fritjof Meyer, in gemeinsamer Tat mit Rita Süßmuth, veröffentlichten hierzu einen Artikel in der Zeitschrift Osteuropa, Zitat aus "Osteuropa" 5/2002:

"VIER Millionen Opfer im nationalsozialistischen Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zählte 1945 die sowjetische Untersuchungskommission, ein Produkt der Kriegspropaganda. Lagerkommandant Höß nannte unter Druck drei Millionen und widerrief. Wie viele Menschen wirklich diesem singulären Massenmord zum Opfer fielen, ließ sich bislang nur schätzen. Der erste Holocaust-Historiker Gerald Reutlinger vermutete eine Million, der letzte Forschungsstand bezifferte mehrere Hunderttausend weniger. Zwei neue Belege zur Kapazität der Krematorien bestätigen jetzt die vorhandenen Unterlagen über Einlieferungen ins Lager. Damit rückt die Dimension des Zivilisationsbruchs endlich in den Bereich des Vorstellbaren und wird so erst zum überzeugenden Menetekel für die Nachgeborenen."

Ich denke wir sollten die Informationen gegebenfalls ausschlachten, bzw. ganz drauf verzichten. --Thommess Thommess 16:39, 26. Jan 2005 (CET)

wird in dem Zitat nicht schlicht einiges durcheinder gebracht? Zahlen über Auschwitz-Birkenau und Zahlen über den Holocaust insgesamt? So sieht mir das Zitat jedenfalls nicht sehr relevant aus... Llop

Zumal man nicht nur in Krematorien Menschen verbrannt hat, wenn es nötig war auch einfach nur in Gruben. Um Kapazitäten hat man sich dann doch nicht sosehr gekümmert. Kenwilliams 12:09, 29. Jul 2005 (CEST)

Ich habe den Artikel von Meyer und den darauf Bezug nehmenden Artikel von Arp jetzt mal korrekt eingebracht. --85.176.74.66 13:20, 15. Nov 2005 (CET)

Ebenfalls hier (an falschem Ort nachgetragen) der Hinweis auf die Kontroverse mit mir weiter unten in der Disku Holgerjan 14:18, 18. Nov 2005 (CET)

Widerstand

Hallo,

sollte außer den Fluchtversuchen nicht auch etwas über den Widerstand und zB den Aufstand des jüdischen Sonderkommandos innerhalb von Auschwitz da stehen? --Llop 14:36, 27. Jan 2005 (CET)

Prozesse

gibt es irgend einen Grund warum tsor den Hinweis Auschwitz Prozesse bei "siehe auch:" herausgenommen haben könnte? Ansonsten wieder rein?

es war nicht tsor es war andreaspraefcke. ich habe ihn eben gefragt was ihn dazu bewogen hat. --Ike52 19:10, 24. Feb 2005 (CET)

Hier die Gründe (hätte ich dazuschreiben sollen, geb ich zu):

  1. Der assoziative Verweis unter "siehe auch" ist nicht notwendig, da bereits im Text an prominenter und auch chronologisch richtiger Stelle auf den Artikel Auschwitz-Prozesse verwiesen wird. Zur Vermeidung empfehle ich, wenigstens vor dem Setzen assoziativer Links (siehe auch) den Artikel vollständig zu lesen.
  2. Der Link war ohnehin syntaktisch und orthographisch falsch (Tippfehler?), er verwies auf eine nicht existierende Seite. Um sowas zu vermeiden, empfehle ich die Funktion "Vorschau zeigen" (da erscheint ein derartiger Link dann rot anstatt blau).
Freundlichen Gruss --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 19:21, 24. Feb 2005 (CET)

hallo andreas,

dass du rot gesehen hast habe ich gemerkt. herzlichsten dank für deine empfehlung. du magst es glauben oder nicht ich habe die vorschau genutzt. wenn du genau hinschaust wirst du entdecken, dass es zwei einträge waren (von denen der zweite tatsächlich vermurkst war. wie es zu dem zweiten eintrag kam und warum der bindestrich verschwand weiß allein der wind). aber das alles zu rekonstruieren ist heute kein vergnügen. seit dem crash, heißt wikipedia nutzen die langsamkeit zu entdecken (ca. 3min reaktionszeit bei klick auf /bearbeiten/ gerade eben) ich nehme an, dass es auch dir ähnlich geht. den link im text habe ich durchaus gesehen. chronologisch mag er ja gesetzt sein, aber prominent ist sicherlich ein kleiner scherz am rande. oder? der grund für meine aktion, war in erster linie die deutliche nicht-prominenz des links.

gänzlich unprominent grüßt dich --Ike52 20:17, 24. Feb 2005 (CET)

Behauptungen von Dr. Franciszek Piper

Hallo, ich habe gerade diesen Artikel gelesen, leider lässt sich via Google nur wenig überhaupt dazu, und praktisch gar nichts Belegtes dafür oder dagegen finden...und auf der Artikelseite wird dies auch nicht erwähnt. Weiß jemand, was im Folgenden passiert ist? Wurde dieser Dr. Piper als Schwindler entlarvt, oder wurde die Sache einfach unter den Teppich gekehrt?

MfG
--CLK

Ich habe mir die Seite angesehen, mein Urteil ist: es handelt sich offensichtlich um ein paar religiöse Spinner mit recht abstrusen Ideen von der Welt. Ein Trend, der in den USA immer mehr um sich greift. Dort haben die auch ihren Sitz. Sehr hilfreich ist deren "Help wanted"-Seite, die das Weltbild sehr genau widerspiegelt. Kann man getrost in die Tonne treten. -- Grabert 12:23, 18. Apr 2005 (CEST)
Wenn meine begrenzten Englischkenntnisse mich nicht täuschen, sind die Grundinformationen dort nicht gänzlich falsch. Die in KZ Auschwitz I (Stammlager) heute gezeigte Gaskammer ist eine Rekonstruktion einer Anlage, die dort zwischen Ende 1941 bis 1942 bestand. Tatsächlich sind an diesem Ort wohl "nur" einige tausend Opfer vergast worden. Aber die eigentlichen Massentötungen, die mit dem Begriff Völkermord/Holocaust bezeichnet werden, sind in Auschwitz II Birkenau geschehen. --- Ärgerlicherweise wurde (wird noch ?) der Besucher im museal aufbereiteten Stammlager nicht auf diese Tatsachen hingewiesen. Holgerjan 10:00, 23. Sep 2005 (CEST) --- Zum o.a. Artikel kann ich nicht Stellung beziehen. Aber der in der Überschrift angesprochene Dr. F. Piper ist IMO Direktor des Museums in Auschwitz ... der ist doch nun wirklich unverdächtig (falls richtig zitiert)...Holgerjan

Pipers historisch korrekte belegte und dem Stand der Wissenschaft entspr. Darstellungen werden hier in der Überschrift fälschlich als "Behauptungen" dargestellt. Das eigentliche Ärgernis in dem Abschnitt "Opferzahlen" ist der breite Raum, den die widerlegten Äusserungen Pressacs einnehmen. Wir sollten uns darauf verständigen, nachdem ja nun einige Zeit verflossen ist, diese (früher einmal aktuelle) Diskussion wieder auf den Kern ihres Inhalts zurückzuführen. Pressac rechnet klein (ohne auf Quellen gestützt zu sein). Seine Motive dafür sind weniger entscheidend als deren Signalwirkung. Die Nazi-Verbrechen in Auschwitz-Birkenau sollten nicht kleingerechnet werden - sie sind leider enorm gewesen. Und es waren Nazis die versucht haben, deren Spuren zu verwischen. Nur deshalb ist Forschung darüber notwendig geworden. --Asdfj 10:01, 12. Okt. 2006 (CEST)

Löschung von 84.169.32.224 am 10.05.2005

Warum hast du den Satz

 Die SS stellte die systematische Vernichtung bereits Ende Oktober 1944 ein. 

herausgenommen? Wenn die Gaskammern gesprengt wurden, stimmt diese Aussage doch, oder? Über eine Begründung würde ich mich sehr freuen. PaulePanter 21:40, 11. Mai 2005 (CEST)

Frage des richtigen Lemmas

Der Name Auschwitz steht in Deutschland, Polen, Israel und auf der ganzen Welt für den Komplex von Konzentrations- und Vernichtungslagern. Viele andere Wikipedia Seiten, darunter auch die englische und polnische, behandeln im Auschwitz Eintrag nur die Konzentrationslager. Daß ausgerechnet der deutsche Eintrag eine Umleitung auf den Eintrag des Polnischen Ortes Oświęcim war grenzt an Verleugnung.

Auschitz II Birkenau ist nur ein Lager des ganzen Komplexes und sollte daher nicht den ganzen Artikel über die Lager beherbergen. Das meiste Material sollte von dort auf den Auschwitz Eintrag umziehen. Der Eintrag KZ Auschwitz-Birkenau nur das gleichnamige Vernichtungslager behandeln.

Auschwitz ist die deutsche Form des nahen polnische Ortes Oświęcim. Da jedoch beinah niemand diesen Ort meint wenn er von Auschwitz spricht und dieser Ort ohnehin seinen eigenen Wikipedia Eintrag Oświęcim hat reicht der Link dorthin am Anfang des Auschwitz Eintrages zur Begriffsklärung aus.

Daher:

  • Auschwitz = behandelt den ganzen Komplex der Konzentrations- und Vernichtungslager
  • KZ Auschwitz-Birkenau = behandelt das größte Vernichtungslager des Komplexes
  • Oświęcim = behandelt den Polnischer Ort
-- 130.37.31.194 nachgetragen von --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu

Könntest du das bitte hier erstmal zur Diskussion stellen (am richtigen Ort, nicht einfach oben, mit deiner Unterschrift versehen (4 Tilden) und nicht einfach Tatsachen schaffen. Gerade bei diesem Thema! Deinen Vorwurf der Verleugnung kann ich nicht nachvollziehen. Der Artikel Auschwitz ist doch klar verlinkt nach Oświęcim (Korrekter Name) und dort finden sich alle Informationen zum Vernichtungslager. Also nicht gleich von Verleugnung sprechen, nur weil du mit der Namenskonvention nicht einverstanden bist. --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 18:02, 24. Mai 2005 (CEST)

Informationskritik

Hinweis: Die NPD zog aus dem Parlament in Dresden aus. Richtig. Doch als halbe Information wirkt dieser Satz wie eine ganze Lüge: Die NPD war mit der Würdigung der Opfer einverstanden. Aber ihr Antrag, auch deutsche Opfer, etwa die von Dresden, mitzuwürdigen, wurde abgelehnt. Erst daraufhin zog die NPD aus. verschoben aus artikel, dort eingestellt von 62.46.125.11 ...Sicherlich Sicherlich+

Hinweisergänzung: Ich finde es erscheint so, als ob die gesamte Konzentrationslagerzeit nur von (Adolf Hitler ausgenommen)Heinrich Himmler geschaffen wurde. Wichtig ist aber ebenfalls eine Person namens Theodor Eicke, denn er war es, der eine Lagerordnung entwickelte (Dachauer Modell) auf der alle folgenen Konzentrationslager bauten, also auch Auschwitz. Theodor Eicke war demnach, wenn man es so betrachtet, daran Schuld, dass millionen Menschen ihr Leben auf so brutale Weise verloren. Maximilian(15)--84.188.178.212 20:45, 14. Aug 2005 (CEST)

Allgemein

Gibt es bei der Wikipedia eine interne Stelle, wo man auf Delikte, die in die Richtung Leugnung der Naziverbrechen gehen hinweisen kann, oder muss ich es direkt zur Anzeige bringen? es geht konkret um die Änderungen des Benutzers 'ahz' bei dem Artikel Internierungslager Lamsdorf. -- New European 08:18, 24. Aug 2005 (CEST)

Solltest du weiterhin diese Behauptung nicht sofort zurücknehmen, werde ich dich wegen Beleidigung dauerhaft sperren müssen. --AHZ 08:33, 24. Aug 2005 (CEST)

Lagerkommandanten

Nach der Neugliederung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im November 1943 und der Fortführung von Auschwitz II-Birkenau als nunmehr »selbständiges« Konzentrationslager waren bis zum Ende der »Autonomie« des Lagers Birkenau im November 1944 zwei höhere SS-Führer als seine Kommandanten tätig. Der erste Kommandant des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz II-Birkenau wurde SS-Obersturmbannführer Friedrich Hartjenstein. Friedrich Hartjenstein Geboren: 3. Juli 1905 in Peine/D - Gestorben: 20. Oktober 1954 in Paris Anm.: Abteilung Kommandantur (Abt. I); Erster Lagerkommandant von Auschwitz-Birkenau vom 22. November 1943 bis zum 15. Mai 1944; Angehöriger der SS-Totenkopfverbände seit 5. Januar 1939; SS-Obersturmbannführer. Von einem britischen Militärgericht mit Urteil vom 5. Juni 1946 zum Tode verurteilt; ebenso von einem französischen Militärgericht mit Urteil vom 2. Juli 1954 zum Tode verurteilt. In einem Pariser Gefängnis vor Urteilsvollstreckung verstorben. [Personenregister: . Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozeß, S. 43914)

Der zweite Kommandant von A-Birkenau war Josef Kramer Geboren: 10. November 1906 in München/D --- Gestorben: 13. Dezember 1945 in Hameln/D Anm.: Im KZ Auschwitz von 1940 bis Ende 1944; Abteilung Kommandantur (Abt. I); seit 1940 Adjutant in Auschwitz-Stammlager, später Kommandant in Auschwitz-Birkenau vom 15. Mai 1944 bis Ende 1944; ab 1. Dezember 1944 Lagerkommandant des KZ Bergen-Belsen; SS-Hauptsturmführer; Mitglied der NSDAP seit 1. Dezember 1931; Angehöriger der SS seit dem 20. Juni 1932. Im 1. Bergen-Belsen-Prozeß von einem britischen Militärgericht zum Tode verurteilt und am 13. Dezember 1945 in Hameln hingerichtet. Beleg: Fritz-Bauer-Institut (Hg.): Der Auschwitz-Prozeß. Tonbandmitschnitte, Protokolle,Dokumente. DVD/ROM 2004, ISBN 3-89853-501-0 ---Holgerjan 20:26, 11. Sep 2005 (CEST)

Hinweis: Die Informationen der IP über Arthur Liebenhenschel stammen offenbar von dieser spanischen Webseite - sogar die Ausführungen zu "Block 11" sind identisch. Gruß --Idler Idler 21:56, 27. Okt 2005 (CEST) NB Ich habe es mal als URV gemeldet, da offenbar eine wörtliche Übersetzung der Webseite.--Idler Idler - Reaktion von mir auf deiner Benutzerseite Gruß Holgerjan 12:07, 28. Okt 2005 (CEST) Antwort auf Deiner Disk-Seite! Gruß --Idler Idler 12:39, 28. Okt 2005 (CEST) - Danke dir für die Aufklärung! Die falsche Schreibweise (..n..) hatte ich nicht bemerkt! Holgerjan

Dringend überarbeiten !

Dieser Artikel müsste IMO noch gründlich überarbeitet werden:
  • Beispiele für sachlich Fehler: a) “Die Gaskammern waren alle ähnlich konstruiert: ein unterirdischer Umkleideraum für ungefähr 2.000 Menschen...“ - versus 2 umgebaute Bauernhäuser geringerer Kapazität Dazu Link: [LINK]
b) „Die Gaskammern und Krematorien wurden von der Erfurter Firma J. A. Topf und Söhne konstruiert und gebaut - versus nur die Ofenanlage.
c) Wahrscheinlich Verwechslung mit Dachau/Dr. Ruff: "* Dr. Dr. Josef Mengele führte vorgeblich „medizinische“ Experimente an Häftlingen durch, z. B. bei welchem Luftdruck ein Mensch erstickt." (nun geändert s.u. geändert Holgerjan
  • Beispiel für Widersprüchliche Angaben: (oben)„mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet“ (unten unter Zahl der Opfer) sind die Zahlen von 1,1 Mill. und die niedrigere, von Pressac vorgelegte. Zumindest oben „wahrscheinlich“ oder „bis zu“. ---
Erwähnt werden müsste ggf. die überholte Schätzung von 4 Millionen, die ja jahrelang als Tafeleintrag in Auschwitz gezeigt wurde. --- Wahrscheinlich wird man nicht umhin können, den diversen Zahlenschätzungen mehrere Zeilen zu widmen. Einen Überblick gibt die Diskussion um Fritjof Meyers Artikel: [LINK]
  • Beispiel für Verallgemeinerungen/mangelnde sprachliche Neutralität/Unschärfe: „Dabei taten sich nicht nur die Angehörigen des SS-Wachpersonals sondern auch die Zivilangestellten der deutschen Firmen keinerlei Zwänge an, ihre primitivsten Machtgelüste an den ihnen hilflos ausgelieferten auszutoben.“ - "Der Hauptzweck des Lagers war die Massenvernichtung von den Nazis verfeindeten oder nur verdächtigen Menschen." (deutlicher: Judenvernichtung-Holocaust!)
  • Gliederung/Struktur: Nicht immer ist der Gedankengang stringent.
  • Belege: Gerade bei diesem Thema sollten IMO auf der Diskussionsseite die Belege für die Informationen der Abschnitte dargelegt werden.

Ich versuche übrigens gerade, den Artikel KZ Auschwitz I (Stammlager) zu verbessern, und wäre für Hilfe dort dankbar! -Holgerjan 21:10, 16. Sep 2005 (CEST)

Der bereits zitierte Beitrag von F. Meyer sollte umgehend eingearbeitet und berücksichtigt werden. Die weiterhin verbreiteten Zahlen tragen sonst nicht zu seriöser Aufarbeitung bei. http://www.idgr.de/texte/ge... -Partysan 20:10, 17. Okt 2005 (CEST)

geändert:

Mengele: Versuche an Zwillingen und Zwergenwüchsigen belegt bei Wolfgang Müller (Hrsg): Auschwitz. Geschichte und Wirklichkeit des Vernichtungslagers. Reinbek 1980 ISBN 3499173301 Seite 138 f - Robert Jay Lifton: Ärzte im Dritten Reich. Stuttgart 1988, ISBN 3-608-93121-X, Seite 393-449 gibt an, es seien nur wenige Zwillige getötet worden. Holgerjan 15:20, 25. Sep 2005 (CEST)
Ich habe (wie oben unter Dringend überarbeiten angekündigt) die falsche Darstellung über die Krematorien korrigiert und zum neugefassten Teil des Artikels Gaskammer verlinkt. In der zugehörigen Disku sind die Belege (auch zum Problem der Zählweise) zu finden. Holgerjan 20:12, 24. Okt 2005 (CEST)
Bei der Ungarn-Aktion reichte die Kapazität der Krematorien nicht aus, zumal das Krematorium III ausgefallen war. Die Leichen wurden daher auch in offenen Gruben auf Eisenbahnschienen gestapelt und verbrannt. Einzelheiten und Belege dazu z.b. Pressac, Die Krematorien von Auschwitz, Seite 115 ff ISBN 3-492-12193-4 Holgerjan
Inhaltsangabe aus:
  • Jan Erik Schulte: Vom Arbeits- zum Vernichtungslager. Die Enstehungsgeschichte von Auschwitz-Birkenau 1941/1942. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 50 (2002), Seite 41-69
Auschwitz-Birkenau wurde ursprünglich als Arbeitslager geplant. Bis zum Mai 1942 war A-Birkenau nicht Zielort von Transporten, die ausschließlich zum Ermorden bestimmt waren. Ab Juli 1942 wurde die überwiegende Zahl der Neuankömmlinge vergast: A-Birkenau war nun vorwiegend Mordstätte. Diese Angaben sind unvereinbar mit den vorgefunden Formulierungen wie: Die Erstellung des Lagers begann 1941 als Teil der „Endlösung der Judenfrage“. Zu diesem Zweck gab es vier Gaskammern mit angeschlossenen Krematorien. Die großangelegte Ermordung begann im Frühjahr 1942. Holgerjan 23:20, 10 November 2005 (CET)
  • Michael T. Allen: Anfänge der Menschenvernichtung in Auschwitz, Oktober 1941. Eine Erwiderung auf Jan ERki Schulte. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 51(2003) Seite 565-573 --- Der Verf. bestreitet wesentliche Aussagen des o. a. Artikels. Ich werde das Wort "umstritten" in den Artikel einfügen müssen. Holgerjan 19:06, 19. Nov 2005 (CET)

Der Artikel „Die Zahl der Opfer von Auschwitz - Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde“ in der Zeitschrift "Osteuropa" von Fritjof Meyer

Diese Überschrift lautete ursprünglich "Änderungen vom 15.11" und wurde später von IP ersetzt.(Anm:Holgerjan)

durch IP: 1)Der Hinweis auf die Zeitung, in der der Artikel von von F. Meyer erschienen ist, gehört nicht in den Artikel, bestenfalls unter die Literaturangabe. 2)Diese Angabe ist aber auch dort kaum sinnvoll, weil eine ältere Zeitungsausgabe nur sehr schwer heranzuziehen ist. 3)Die Angabe ist aber auch überflüssig, weil der Artikel im unten angegeben Weblink vollständig abgedruckt ist. 4)Der Artikelinhalt ist umstritten - dies wird nicht sichtbar/oder absichtsvoll verschwiegen (?), wenn dem Leser nur der Zeitungsartikel selbst angeboten wird. 5)Der Weblink gibt den Diskurs (Artikel wie auch Entgegnung) wider und erlaubt dem Leser, sich ein Urteil zu bilden. --- Holgerjan 22:37, 15. Nov 2005 (CET)

Zu 3) Netzverweise können Literaturangaben immer nur ergänzen, da sie im Gegensatz zur gedruckten Literatur flüchtig sind. (Dieser Eintrag stammt von der IP / Anm. Holgerjan)

a) Jetzt hast du es so formuliert, als ob es im SPIEGEL veröffentlicht worden sei...
b) zu deinem Einwand siehe oben 2) und 4)
c) Wenn ich mir die letzte Fassung vor der Revertierung von Benutzer:AHZ ansehe, gerate ich angesichts so großer Schwärmerei für F. Meyers Ergebnisse und dem fehlenden Hinweis darauf, dass diese Angaben höchst umstritten sind, doch ins Grübeln, ob der anonyme Schreiber "fair-minded" und neutral schreiben möchte. Holgerjan 23:07, 15. Nov 2005 (CET)
Ich habe mal deinen von dir seinerzeit eingestellten Weblink via Ostpreußenblatt aufgesucht. Zum Schluss heißt es dort in Fettdruck: Kommentar der SWG: „Die Sonne bringt es an den Tag“ , sagt der Volksmund. So ist es. Die Wahrheit setzt sich am Ende durch. Forschung und Geschichtswissenschaftliche Redlichkeit greifen Platz und ziehen der heute üblichen Geschichtspolitik die Maske vom Gesicht." Holgerjan 23:23, 15. Nov 2005 (CET)

zu a) mag sein, doch die Zeitschrift Osteuropa darf ja deiner Meinung nach nicht im Text erwähnt werden, weil es dann eine Literaturangabe wäre und die nicht im Text stehen soll. b) es soll kein Zeitungsartikel genannt werden, sondern die Erstveröffentlichung von Meyer in der Zeitschrift Osteuropa. Dies kann von mir aus unter Literaturangaben stehen. Eine Literaturangabe ist wertvoller als ein Netzverweis, da dieser flüchtig ist. Ob ein Druck schwer zu bekommen ist, ist davon unabhängig, oder?

die Angabe "in jüngster Zeit" ist schlecht, da wenig aussagekräftig (zumindest mittelfristig), daher sollte das Jahr angegeben werden, in dem der Artikel von Meyer erschien, worauf sich dann eine kontroverse Diskussion entfachte, womit die Strittigkeit seiner Schätzungen jawohl auch Berücksichtigung finden.

--85.176.68.173 12:06, 16. Nov 2005 (CET)

Also: Sowohl die Nennung der Zeitschrift Osteuropa (sonst denkst Du, es sei ein Spiegel-Artikel) also auch das Jahr 2002 (Veröffentlichung) müssen angegeben werden, analog zu der Piper-Literaturangaben im Text. Oder soll der Artikel verschwiegen werden, weil er peinlich ist und Beifall aus der falschen Ecke kommt? Wäre nicht sehr neutral.

neutral...

Es nervt wirklich, wenn du (ein anonymer Benutzer mit wechselnder IP, der auch in anderen Artikeln gefärbte Sichtweisen einarbeitet) hier “Neutralität” einforderst. Das waren deine Beiträge:
  • Du hast einen Weblink eingestellt, der ausschließlich den Artikel von F. Meyer zitiert, nicht aber die Kontroverse um seine Behauptungen dokumentiert. Dieser Beitrag endete mit einem Kommentar (er ist oben von mir zitiert) der SWG, dessen Sichtweise polemisch-revisionistisch ist.
  • Du hast mit der Fassung vom 15. Oktober 2005 (vor der Änderung von Benutzer AHZ) einen Text eingestellt, der durch Nennung einer Autorität wie Rita Süssmuth und lobenden Worten über den “informativen Artikel” vorspiegelt, dies seien neue unumstrittene Erkenntnisse .
  • Du hast fahrlässig/absichtsvoll in deiner Textfassung die Information unterschlagen, dass der Beitrag des F. Meyer von Fachleuten wie F. Piper (Direktor des Auschwitz-Museums) argumentativ beanstandet und in mehreren Zeitungsartikeln kritisiert wurde.
  • Jetzt verleihst du dem Hinweis auf den Artikel durch Zitieren des Untertitels “Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde” wieder den Anschein besonderer Bedeutung und bringst eine falsche Gewichtung.

Soweit zum vorgeblichen Bemühen um Neutralität! Konkret gibt es nun zwei Möglichkeiten: 1) Der knapp formulierte Anschlusssatz (“Meyers Schätzung von 510.000 Ermordeten wird von Fachhistorikern nicht geteilt.“) müsste durch Nennung der Gegendarstellungen (inkl. Fundstellen) sowie ausführlicher Argumentation des F. Piper aufgebläht werden - IMO ungeeignet, da die Spezialfrage „Anzahl der Opfer - Methodische Ansätze und Schwierigkeiten“ diesen Artikel überfrachten würde. 2) Der Hinweis auf ein ausgewogenes Maß stutzen: Im Jahre 2002 löste ein Zeitungsbericht von Fritjof Meyer erneut eine Kontroverse um die Zahl der Opfer von Auschwitz aus. Fachhistoriker halten die dort angegebene Zahl von 510.000 Ermordeten für erheblich zu niedrig. - Zugestanden sei hier ausdrücklich, dass der gesamte Artikel überarbeitet werden müsste: Z.B wären die Angaben von Pressac anders zu gewichten. Holgerjan 16:24, 16. Nov 2005 (CET)

Jetzt hast du es so formuliert, als ob es im SPIEGEL veröffentlicht worden sei... --85.176.92.127 11:17, 17. Nov 2005 (CET)

Dieser Einwand von dir ist berechtigt. Ich hatte den Fehler auch bemerkt, konnte aber nicht in die oben vorgeschlagene Form mehr abändern, weil Wiki mal wieder keinen Zugriff erlaubte. Jetzt geändert. Holgerjan 12:01, 17. Nov 2005 (CET)

Also Holgerjan, bald hast Du es geschafft und ich habe keine Lust mehr auf diesen Kinderkram. Ein womöglich letzter entnervter Versuch: Fritjof Meyer hat keinen "Zeitungsbericht" geschrieben, wie jetzt deine neueste Formulierung ist. Und die Information, das Meyer Leitender Redakteur beim Spiegel ist/war, hast Du nun auch "entsorgt". Wenn ich mir die Entwicklung der Ausdünnung der Informationen über Fritjof Meyer und der steigenden Schärfe der Ablehnungsformulierung zu seinem Artikel anschaue, zeigt sich, was eh klar ist: Du möchtest Meyers Artikel am liebsten verschweigen, weil er nicht ins Konzept passt, weil er den einmütigen Schuldkult so stört. Über die sachliche Richtigkeit seiner Schätzungen werden sich die Gelehrten in den nächsten Jahren sicher noch weiter streiten, wir wikipedia-schreiberlinge gehören sicherlich nicht dazu. Allein die Tatsache, dass ein renommierter "linker" Autor in einer noch renommierteren Fachzeitschrift einen umstrittenen Artikel veröffentlicht hat, ist sehr interessant und sollte hier, im Artikel "Opferzahlen", nicht verschwiegen werden. Auch, den Titel seiner Abhandlung zu verschweigen, weil er Leser "in falsche Bahnen" lenken könnte, ist albern und zeugt von wenig Vertrauen in den Verstand der Leserschaft, sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Noch eine kleiner Nachtrag zu der Formulierung "Fachleuten wie F. Piper (Direktor des Auschwitz-Museums)": Angestellte des Auschwitz-Museums haben für mich nur eingeschränkte Fach-Autorität, schließlich war es ihnen bis 1990 verboten, die offizielle Zahl von 4 Millionen Opfern, die ebenfalls bis dahin auf einem Gedenkstein auf dem Museumsgelände zu lesen war, anzuzweifeln ;) (Quelle: o.g. Abhandlung von F. Meyer sowie Welt online) --85.176.80.61 13:19, 17. Nov 2005 (CET)

Also, zuerst die gute Botschaft: Mit deiner jetzigen Formulierung kann ich gut leben. Es lebe die Einigkeit!
Jetzt folgt die für dich ungünstige Botschaft: 1) Leute, die mit ständig wechselnder IP an solchen Artikeln wie diesem "rumfummeln", speziell bei Zahlen von Holocaust-Opfern, schmücken sich selbst zwar gerne mit dem Eigenschaftswort "neutral", doch steckt meist ein Revisionist mit bräunlicher Gesinnung dahinter. 2) Deine oben eingehend von mir beschriebene Vorgehensweise (Einstellen eines einseitigen Weblinks, obgleich es einen ausgewogenen mit F.Meyer mitsamt Entgegnung gibt / dein Text, der den Beitrag von F.Meyer lobt, dabei aber verschweigt, dass seine Behauptungen umstritten sind) ist für diese Art der Geschichtsklitterung nicht untypisch. 3) Deine Wortwahl wie "Schuldkult" u.ä. sowie Abwertung des F. Piper deuten auch in diese Richtung. 4) Daher beobachte ich diesen Artikel weiterhin mit besonderer Aufmerksamkeit Holgerjan 21:02, 17. Nov 2005 (CET)

Todesmärsche

Änderungen vom 23.12.2005: 1) Sprengung des letzten Krematorium = Datum 26.1.1945 (offenbar von D. Czech) umstritten / Pressac ISBN 3-492-12193-4 gibt auf Seite 121 dafür 21./22. Januar an 2) Einzelheit über Befreiung von KZ Auschwitz (Stammlager) dorthin verlagert 3) Vernichtungsplan als Hypothese erwähnt 4) Zahlen von D. Czech übernommen 5) kleinere stilistische Änderungen und Umstellungen Holgerjan 18:29, 23. Dez 2005 (CET) Belege: A. Strzelecki: Die Befreiung... in: W. Müller: Auschwitz... ISBN 3-499-17330-1 (Seite 169-180)

weibliches KZ-Personal

Mehr als 1.000 Männer der SS und 200 weibliche Aufseherinnen taten in Auschwitz I, Auschwitz Birkenau und Auschwitz III Monowitz Dienst. Folgende Aufseherinnen sind mit Namen bekannt: Maria Mandel, Johanna Langefeld, Elisabeth Arneth, Erna Bodem, Johanna Bormann, Therese Brandl, Luise Brunner, Florentine Cichon, Luise Danz, Margot Drechsel, Charlotte Ebert, Herta Ehlert, Martha Grasse, Irma Grese, Elisabeth Haase, Elisabeth Haselof, Elly Hartmann, Anni Fanny Hausherr, Irmgrad Hausherr, Gertrud Heise, Aloisje Irmler, Johanna Jaeger, Hildegard Lächert, Karla Mayer, Monika Miklas, Elfriede Misch, Alice Orlowski, Ella Pessiner, Rosa Reischl, Elfriede Runge, Elisabeth Kaethe Ruppert, Luise Rust, Hermine Schachtner, Friederike Schneider, Maria Schreiber, Bertha Schurr, Anna Schuster, Elfriede Seidel, Hanne Snurova, Else Sollich, Rose Suess, Marianne Thiel, Erna Tietje, Elisabeth Volkenrath, Gertrud Weniger, Emma Zimmer, Gertrud Zlotos.

Was hat diese Aufzählung von (hauptsächlich) roten Namen für einen Sinn? Weiß man denn überhaupt was näheres über die alle? --Etagenklo 22:29, 10. Jan 2006 (CET)

Aufgrund der mangelnden Resonanz habe ich jetzt alle roten Namen aus der Liste entfernt. Wer zusätzliche Namen einfügen möchte, sollte möglichst vorher einen Artikel zur betreffenden Person schreiben. Grüße, --Etagenklo 17:24, 16. Feb 2006 (CET)

Ergaenzung

Wilhelm Brasse war ein Gefangener in A., der dazu angestellt wurde, Fotografien fuer die Lagerakten zu machen. Quelle ist ein Cnn-Artikel[LINK], die Information passt zum Abschnitt 'bekannte Gefangene'.

Danke für die Anregung, habe einen Artikel zu ihm gebastelt und ihn auch hier eingefügt. --Streifengrasmaus 00:14, 6. Mär 2006 (CET)

Anregungen / Bedenken

Ich hatte mich nicht daran gewagt, den vorher so „verkorxten“ Artikel zu verbessern. Daher bin ich erst einmal hoch erfreut, dass er nun vorzeigbar geworden ist. Erlaubt dennoch einige kritische Bemerkungen: 1) Ich fand vor einem halben Jahr einen Diskussionsstand vor, nach dem der Artikel KZ Auschwitz deutlich in A-Stammlager, A-Birkenau und A-Monowitz aufgeteilt werden sollte. Daraufhin habe ich die vorgefundenen Teile im Artikel A-Stammlager „gereinigt“, d.h. fast alle Informationen getilgt, die eher zum Komplex A-Birkenau gehörten, und nur die „spezifischen Teile“ von A-Stammlager dort belassen und ausgebaut. Nun sehe ich, dass hier unter diesem Lemma doch wieder ein vergleichsweise langer Absatz erscheint. – Könnte man hier kürzen und deutlicher auf Lemma A-Stammlager verweisen?

2)Formulierungen/Sachfragen:

Abschnitt Entstehung
  • "Im Frühjahr 1942 wurden in Auschwitz-Birkenau erstmals russische Kommissare und arbeitsunfähige Häftlinge mit Zyklon B umgebracht" - Das Wort "Kommissar" ist imho eine Nazi-Schöpfung, die ich durch den sogenannten Kommiassar-Befehl kenne. Ich kenne den Hintergrund, aber für einen unbedarften Leser kann das zu einer Fehlinformation führen (Wer bitte schön waren denn "Kommissare"?). Evtl. sollte man die Bezeichnung gegen "sowj. Kriegsgefangene" austauschen oder aber eben gegen http://de.wikipedia.org/wik... verlinken. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 84.133.242.127 (84.133.242.127 • Beiträge) 21:48, 29. Okt. 2006 ) }
Beiträge immer unten anschließen: Fast hätte ich deinen Beitrag übersehen! Dein Vorschlag ist gut, ich werde auf Politkommissar verlinken. Ich glaube übrigens nicht, dass Kommissar ein Nazi-Terminus ist. MfG Holgerjan 20:36, 9. Nov. 2006 (CET)
Abschnitt Lagergliederung
  • “Dort (i.e. Stammlager) wurden ungefähr 70.000 Menschen .... umgebracht.“ Ändern in „kamen ums Leben“ - nämlich auch durch Krankheit, mangelnde Hygiene und ärztl. Versorgung etc.
Abschnitt Auschwitz I Stammlager
  • Höß ...„setzte in den folgenden zwei Jahren seinen ganzen Ehrgeiz daran, das Vernichtungsprogramm durch Zwangsarbeit hier zu höchster Perfektion zu bringen.“
Ich habe etwas zum Lemma Vernichtung durch Arbeit geschrieben, bin mir aber nicht sicher, ob diese Formulierung hier trifft. Ich denke, man ging völlig achtlos mit Menschenleben um; ein VernichtungsPROGRAMM scheint mir hier nicht nachweisbar. Ich würde den ganzen Satzteil streichen.
Abschnitt Auschwitz II Birkenau
  • „Der Arbeitseinsatz besaß nur noch nachrangige Bedeutung; Auschwitz-Birkenau war zum Vernichtungslager geworden.“ IMO sachlich nicht richtig. A-Birkenau hatte bis zum Schluss eine Doppelfunktion als Arbeitslager und Vernichtungslager. Viele Außenlager lagen in der Nähe (Fischreiche, Saatzucht, Gärtnerei und einige Betriebe).
  • arbeiteten in „angrenzenden Industriebetrieben, die hauptsächlich mit der Herstellung von synthetischem Benzin oder Synthesekautschuk ... beschäftigt waren...“ Sachlich zu hinterfragen: IMO wurde der Industriekomplex gebaut, hat aber die Produktion noch nicht aufgenommen: ergo nicht Herstellung, sondern Bau der Werke.
  • “Auch andere deutsche Firmen wie Krupp hatten Werke in direkter Nähe zu Auschwitz; für die SS war es eine willkommene Gelegenheit, Gewinn aus den Häftlingen durch diese Form der Sklavenarbeit herauszupressen.“ – Gelegenheit = das war geplant. Vorschlag: Auch andere deutsche Firmen betrieben Fabriken in der Nähe von Auschwitz, um dann Häftlinge als Zwangsarbeiter für geringen Lohn anzumieten. Von deren Sklavenarbeit profitierten gleichermaßen die SS und die Betriebe.
  • „Dabei taten sich nicht nur die Angehörigen des SS-Wachpersonals sondern auch die Zivilangestellten der deutschen Firmen keinerlei Zwänge an, ihre Machtgelüste willkürlich an den ihnen hilflos ausgelieferten auszutoben.“ – NOPV. Vorschlag: Nicht nur das SS-Wachpersonal, sondern auch viele Zivilangestellte missbrauchten ihre Machtfülle und trieben erschöpfte Häftlinge mit Schlägen an.
  • Die Anzahl der ungarischen ermordeten Juden erscheint mir zu niedrig – ich werde überprüfen und ggf. ändern.
  • Sonderkommando-Aufstand: IMO etwas komplizierter: Der Aufstand betraf nicht Krematorium I und II, also nicht „das“ Sonderkommando. Ich recherchiere und korrigiere ggf.
  • „Versuchte Flucht wurde mit Verhungern bestraft;..... Eine andere Strafe war, Mitgefangene für die Flucht büssen zu lassen.“ –Vorschlag: Zur Abschreckung wurden Häftlinge nach einem Fluchtversuch im Lagergefängnis eingesperrt, bis sie verhungert waren. Oft wurden auch die Familienangehörigen von Flüchtigen verhaftet und in Auschwitz I zur Abschreckung vorgeführt. Die Mitgefangenen mussten stundenlang auf dem Appellplatz stehenbleiben, bis ein Flüchtling wieder ins Lager geschleppt wurde.

3) Ich stelle zur Diskussion, ob man den Abschnitt „Zahl der Opfer“ (den ich in dieser Form annehmbar finde) zu einem eigenen Lemma erweitern/ergänzen sollte, der die verschiedenen Ansätze und Schwierigkeiten verdeutlicht beim Versuch, verlässliche Zahlen zu berechnen. Holgerjan 15:55, 21. Mär 2006 (CET)

Das fehlende Artikelkonzept

...habe ich durch Zwischenüberschriften für das, was da ist, schonmal provisorisch angedeutet. Ziel: dem Leser eine Art Rundgang durch das Lager zu präsentieren, die ihm die wesentlichen Bereiche und den Häftlingsalltag in groben Zügen veranschaulicht (Tagesablauf, Strafen, Folterpraktiken, Unterbringung, Blöcke, System der Ausbeutung von Lebenden wie Toten, Lagerhierarchie, Zuständigkeiten, "Kultur"-Veranstaltungen...das Auschwitzorchester etc.)

Natürlich soll das Ding nicht auf 103 KB anwachsen wie Holocaust, aber dennoch das Wesentliche prägnant bieten. Da brauchst du nicht dran resignieren, lieber Holgerjan! Es dauert halt bloß seine Zeit. Jesusfreund 22:45, 21. Mär 2006 (CET)

Fotogalerie auf Wikimedia Commons

Ich habe eine große Bitte. Letztens habe ich auf Wikimedia Commons eine Fotogalerie mit aktuellen Fotos aus Auschwitz I und Auschwitz II angelegt und nun möchte ich in diesem Artikel den Link zu dieser Galerie platzieren, doch leider ist dieser gesperrt. Könnte einer der Administratoren das für mich tun ? Diese Galerie befindet sich hier. Sie wird noch weiter ausgebaut werden, da ich noch zahlreiche Fotos noch nicht auf Commons heruntergeladen habe. Außerdem habe ich vor, in diese Galerie alle auf Commons verstreute Fotos, die irgendwie mit dem Konzentrationslager Auschwitz zusammenhängen, zu integrieren. Es soll eine große Galerie werden, die in die zwei größten Lagern, Auschwitz I und Auschwitz II (Birkenau) aufgeteilt wird. Alle Fotos werden sich aus praktischen Gründen jedoch in einer Galerie befinden. Mit freundlichen Grüßen aus Polen. Pimke 09:30, 12. Mai 2006 (CEST)

erledigt ...Sicherlich Sicherlich 09:35, 12. Mai 2006 (CEST)

Hungarian link

Please change the Hungarian link from "Auschwitz" to "Auschwitzi koncentrációs tábor". Thank you: --84.2.192.189 09:01, 15. Mai 2006 (CEST) -from the Hungarian Wikipedia

Artikelname

Die beiden Artikel KZ Auschwitz I (Stammlager) und KZ Auschwitz III Monowitz tragen in ihrem Namen einen Hinweis auf die Nummerierung des Lagers. Sollte man nicht auch den Namen dieses Artikels um diese Information ergänzen, um so die Gliederung des Komplexes zu verdeutlichen und eine einheitliche Struktur zu erhalten? --Oliver Tölkes 14:45, 22. Mai 2006 (CEST)

Bekannte Gefangene und Opfer

Ich schlage vor, Rabbinerin Regina Jonas in diese Liste aufzunehmen. Sie wurde am 12.12.1944 in Auschwitz durch Vergasung ermordet. Sie war damals 42 Jahre alt.

Anmerkung zu diesem Eintrag: Ja, Jonas fehlt. Es gibt aber bereits mehrere Einträge zu Regina Jonas in der wikipedia: http://de.wikipedia.org/wik... und ein ausführlicherer Eintrag in der englischen wikipedia: http://en.wikipedia.org/wik... Sie steht auch auf der wikipedia-Liste bekannter Opfer des Nationalsozialismus. Vielleicht könnte jemand, der technisch dazu in der Lage ist, die Liste entsprechend ergänzen.

Ergänzt. --Streifengrasmaus 12:01, 26. Mai 2006 (CEST)

Danke!

Auschwitz-Foundation

Suche Weblinks/Infos zur Auschwitz-Foundation und dachte, ich würde sie vielleicht hier finden. Fehlanzeige. Weiß jemand was drüber (Träger, Aktivitäten etc.)? Ergänzung von Links oder eigener Artikel evtl sinnvoll. Werde selbst mal weiter recherchieren und evtl. hier selbst ergänzen. --Capa ~

Linkvorschlag: www.holocaust-chronologie.de

Ich möchte auf die gerade online gegangene Seite http://www.holocaust-chronologie.de verweisen - eine sehr umfassende Arbeit, die unbedingt bei den Weblinks aufscheinen sollte. Danke! = (19:14, 15. Jul 2006 Squarra /nachgetr.von Holgerjan)

Ich finde den Link interessant. Eine endgültige Beurteilung will ich so schnell nicht wagen. Mir fällt aber nach dem Lesen zweier zufällig ausgewählter Artikel auf, dass sehr starke Wertungen darin enthalten sind, die wir in einem Artikel hier nicht stehen lassen würden. Manchmal ist der Verfasser auch nicht auf der "Höhe der Zeit", wenn er etwa hier [LINK] eine Darstellung von David Bankier lobend herausstellt - dessen (methodisch schwierige) Untersuchungen und Ergebnisse sind nicht unumstritten! Außerdem können wir nur einen genau auf das Lemma gezielten Weblink verwenden. MfG Holgerjan 20:30, 15. Jul 2006 (CEST) NACHTRAG: Inzwischen habe ich den Verfasser der Chronologie auf einige Fehler hingewiesen und Ergänzungen vorgeschlagen. Diese Anregungen hat er umgehend aufgenommen. Holgerjan 22:50, 24. Jul 2006 (CEST)

Link falsch.

The Auschwitz Album Online Ausstellung mit SS-Fotos und Luftaufnahmen der Alliierten von 1944 defekten Link bitte in funktionierenden Link ändern: http://yad-vashem.org.il/ex... / erledigt - Holgerjan 15:40, 30. Jul 2006 (CEST)

Kritik am Artikel

(von obigem "Versteck" hierher kopiert): Worte wie "oft" oder "manchmal" haben m.E. in einem derart wichtigen (Lexikographischen) Artikel nichts verloren. Daten müssen Korrekt sein und Wertungen, welcher Art auch immer, müssen unterbleiben. Insbesondere fehlen mir für viele (eigentlich fast alle) der Statements entsprechende Quellenangaben -- ohne diese kann man viele der Aussagen auch als Fiktion begreifen. Quellenangaben sind das A und O eines wissenschaftlich fundierten Artikels und sichern ihn (und das Thema) ab. --(10:15, 11. Aug 2006 217.187.235.84 /U. nachgetr. von Holgerjan)
Ich habe das "manchmal" und das "oft" mit Suchfunktion angesteuert. Nur einmal (bei "Fluchtversuche") finde ich deine sehr kategorische Forderung berechtigt. Um aus deiner allgemeinen Kritik Nutzen ziehen zu können: Wo ist gegen die Forderung "Daten müssen korrekt sein", "Wertungen ... müssen unterbleiben" verstoßen worden? Welche Aussage möchtest du mit einer Fußnote belegt haben? MfG Holgerjan 17:25, 11. Aug 2006 (CEST)

Weitere Einzelheiten

"Prof. Dr. Carl Clauberg führte menschenverachtende Sterilisationsexperimente an weiblichen Lagerinsassen durch." Das "menschenverachtend" an dieser Stelle ist unpassend. Schließlich waren alle hier aufgelisteten Verbrechen menschenverachtend. Ein nüchterner, dokumentarischer Stil wird der Bedeutung dieses Themas am besten gerecht, moralische Wertungen sind gerade angesichts der hohen Opferzahl eigentlich überflüssig. (20:34, 12. Aug 2006 80.108.188.113 /U. nachgetr. durch Holgerjan)
Recht hast du! Ich ändere entsprechend. Holgerjan 22:47, 12. Aug 2006 (CEST)

Überprüfen:

Die "Zentrale Sauna" wird hier als Aufnahmegebäude beschrieben, das dem in Auschwitz-Stammlager gleicht. Liegt hier ggf. eine Verwechslung vor? Lange Zeit hindurch (bis zum Bau der Rampe) wurden doch die Züge beim Stammlager entladen und dort im neu errichteten Aufnahmegebäude die Prozedur einschl. Tätowierung vorgenommen. - Eine Belegstelle dazu wäre hilfreichHolgerjan 13:16, 26. Aug 2006 (CEST)

Dazu: Bezieht sich auf die Zusammenfassung von Franciszek Piper: Architektur des Verbrechens. Das Gebäude der sog. Zentralen Sauna im KL Auschwitz II-Birkenau. Die Ähnlichkeit ist wahrscheinlich durch gleichförmige Ablaufe bedingt (meine Vermutung asdfj). Die Buchangaben sind zu finden beim Staatl. Museum - Literatur. Hatte ich den Hinnweis darauf beim Einfügen vergessen? Hatte kurz überlegt, ob ich dafür noch einen Abschnitt "Quellen" anhängen soll und mich dann dagegen entschieden, weil das Buch dort prominent aufgeführt ist. --Asdfj 11:49, 27. Aug 2006 (CEST)
Danke, die Sache ist damit wohl geklärt. MfG Holgerjan 14:12, 27. Aug 2006 (CEST)

Gestaltung der Verzweigungsseite

Bis etwa 2005 kamen Suchende unter den (kurzen) Stichworteingaben „Auschwitz", „KZ Auschwitz" nicht auf eine kurze Verzweigungsseite. Redirects leiteten auf A-Birkenau weiter. Sie wurden bei der Suche nach dem deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz nicht zuerst vor die „Auswahl" zwischen KZ Auschwitz i, II oder III und dem staatl. Museum gestellt. Da dies nun so ist, halte ich es auf diesen zwei Verzweigungsseiten für erforderlich, ohne weitere Verlinkung einzelner Begriffe, einige wenige Sätze zum Lemna/Lexikonstichwort mit voran zu stellen.

Es soll damit die historische Sensibilität gezeigt werden, dass dieser Begriff in Deutschlannd nicht ein Wort neben tausenden anderen Wörtern ist. Wer die Diskussionsbeiträge (zum Teil auf den Diskussionsseiten der Verzweigungen bzw. zu den Lemnata) zur Kenntnis nehmen kann, wird sehen, dass es sonst doch recht leicht zu vermeidbaren Verletzungen kommen kann.

Davon soll in diesem besonderen Fall zur Vorbeugung bereits in der Gestaltung vom Üblichen abgewichen werden.

Auf der Diskussionsseite:KZ_Auschwitz ist dazu ein Vorschlag für das Aussehen der Verzweigungsseite: abgebildet.

Bitte Rückmeldungen auch dort anbringen. Gruss und Danke --Asdfj 17:27, 3. Sep 2006 (CEST)

Widerstand/Anregung

Ich rege an, den Artikel zu erweitern mit einer Liste von Widerstandskämpfern im Lager (vielleicht nach Ziffer 13 "Bekannte Gefangene und Opfer" oder nach Punkt 8 "Fluchtversuche und Aufstand des Sonderkommandos").

Der Abschnitt, der sich mit Fluchtversuchen und dem Aufstand des Sonderkommandos beschäftigt ist recht kurz und enthält keine Namen. In der englischen Wikipedia existieren bereits einige biografische Artikel zu Widerstandskämpfern in den Lagern. Da würden bei Auschwitz zum Beispiel hingehören die vier jüdischen Widerstandskämpferinnen Ala Gertner [LINK], Roza Robota [LINK], Ester Wajcblum und Regina Safirstein, die am Aufstand des SK beteiligt waren und im Januar 1945 hingerichtet wurden.

Auch bei den Fluchtversuchen könnten neben den im Text (Ziffer 9 "Kenntnisse der Alliierten") erwähnten Rudolf Vrba und Alfred Wetzler vielleicht noch weitere biografische Artikel folgen.

Die Widerstandskämpfer nehmen m. E. eine Sonderstellung ein und passen nicht so recht auf die Liste "Bekannte Gefangene und Opfer".

-- Apus 21:10, 10. Okt. 2006 (CEST)

täter

mir erscheint es wichtig, die person otto moll in diese liste aufzunehmen, der als ss-oberscharführer für längere zeit aufseher der krematorien war. er hat sich durch unglaubliche brutalität hervorgetan und wird von nahezu allen überlebenden der sonderkommandos erwähnt. _ingrid brabendererde

Rechtschreibfehler

Absatz: "Besondere Lagerbereiche" / Menschen wurde zu Nummern ---> Menschen wurden zu Nummern / MfG (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 17:51, 27. Sep 2006 84.137.191.198 (Diskussion • Beiträge) --- erledigt Holgerjan 18:04, 27. Sep 2006 (CEST)

Ankunft im Lager: Verworren - Neue Gliederung der Abschnitte

Im Kapitel "Selektion und Vergasung" steht: "Die meisten Opfer kamen in Auschwitz-Birkenau mit dem Zug an ... Die ankommenden Gefangenen wurden vom Bahnhof Auschwitz zum Lager getrieben; 1944 wurden Gleise direkt bis ins Lager gelegt ..."

Das ist verworren. AydinC 14:16, 21. Nov. 2006 (CET)

Bis zum Frühjahr 1944 wurden die Menschen an der sogenannten alten Judenrampe entladen. Dies ist ein Gleisabschnitt direkt vor dem Eingang des Konzentrationslagers Birkenau, und zwar noch vor dem Bahnhof Auschwitz. Im Zuge der Ungarn Aktion wurden die Gleise durchs Haupttor ins Lager bis zu den Krematorien verlängert. Dieser als neue Judenrampe bezeichnete Abschnitt hatte 3 Gleise, so dass 2 Züge auf der Rampe entladen werden konnten, und die Lockomotive über das dritte Gleis wieder rausfahren konnte.

Die ankommenden Menschen, insbesondere jene die vergast wurden, sind nicht getrieben worden. Im Auschwitz Album kann man eine fast schon perverse Ruhe bei den ankommenden Menschen sehen. Dies entsprach auch voll und ganz dem Denken der Lagerkommandanten, der eine geregelte und zügige Abwicklung wollte. Ziel war es, die Opfer bis zum letzten Moment im unklaren über ihr Schicksal zu lassen. Nur durch diese Täuschung ist es gelungen mit relativ kleinen Wachmannschaften diese Menschenmengen (bis zu 2000 Pro Transport) in die Gaskammern zu führen. Irgendwelche Mishandlungen oder sonstige Brutalitäten bei der Entladung sind zwar vorgekommen, von der Führung gebilligt, geschweige denn befohlen waren sie nicht. Wenn man sich die Nürnberger Aussagen von Höß anhört und seine in polnischer Gefangenschaft gemachten Aufzeichnungen anschaut, stellt man fest dass er den Befehl zur Vernichtung "professionell" durchführen wollte. Er war nicht an irgendwelchen Quälereien interessiert, sonder regelrecht Stolz darauf wie die von Ihm entwickelte Methode funktioniert. Faktisch ein deutsches Managementtalent im schlimmsten Sinne. Er hielt die in anderen KZ verwendete Methode mit Motorenabgasen für unzuverlassig und inhuman. Er betonte, dass die Opfer in den Gaskammern mit dem Zyklon B nicht lange zu leiden hätten. Krankhaft plichtbewusst, unter Ausblendung der Ethik eine Sub-Ethik etablierend.

Zurück zum Thema: Der Abschnitt "Selektion und Vergasung" "Eskalation der Vernichtung: Die ungarischen Juden" "Die Ermordung der Sinti, Jenischen und Roma" "Fluchtversuche und Aufstand des Sonderkommandos" sind faktisch zersplitterte Informationen über eine chronische Abfolge von Ereignissen. Die Verlängerung der Gleise im Abschnitt "Selektion und Vergasung" hat direkt mit der Vernichtung der ungarischen Juden zu tun. Der Sonderkommandoaufstand war nach der Vernichtung der ungarischen Juden, direkt vor der Räumung des Getthos Lodtz. Eine zeitliche Strukturierung ist hier m.E. erforderlich. Dies könnte grob so aussehen (keine Überschriften):

  • provisiorische Gaskammern im "Roten und Weissen Haus" (Bunker I+II)
  • Planung des Krematoriums II und der Gaskammer
  • Planung und Bau der Krematorien II-V und der Gaskammern
  • Einstellung der Vernichtung im Weissen und Roten Haus, beginn der Vernichtung in den Gaskammern der Krematorien
  • Reaktivierung des "Weissen Hauses" (Bunker II), Verbrennungsguben, Gleisverlängerung im Zuge der Ungarn- (Höß-) Aktion
  • Sonderkommandoaufstand
  • Getto Lodtz
  • Einstellung der Vernichtung

In zuviel technische Details sollte man sich dabei nicht verlieren. ein paar Ausführungen über die Kapazitäten der Krematorien und Gaskammern sollten genügen. Bei Bedarf könnte ein weiterer Artikel "Die Gaskammern und Krematorien von Auschwitz Birkenau" diese Informationen beinhalten. --Thomas Maierhofer 15:48, 21. Nov. 2006 (CET) @Thomas Maierhofer: Artikel Gaskammer (Massenmord) existiertM seine Referenzierung muss ich gelegentlich nacharbeiten Holgerjan 11:27, 22. Nov. 2006 (CET)

Die Krematorien sind neben den Gaskammern aber auch wichtig, da in Birkenau vier extrem leistungsfähige Krematorien aufgebaut wurden, die im Vergleich zu anderen KZ eine viel zu hohe Kapazität haben. --Thomas Maierhofer 10:20, 24. Nov. 2006 (CET)

Zuviele "Weblinks" - bitte ausmisten

Externe Verknüpfungen bitte nur "vom Feinsten". Fünf sollten reichen. Siehe Wikipedia:Weblinks#Allgemeines.

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff KZ Auschwitz-Birkenau und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).