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Karl Goldmark

Der Artikel Karl Goldmark gehört zur Kategorie: Mann, Ungar, Österreicher, Ungarischer Komponist, Österreichischer Komponist, Komponist (Romantik), Geboren 1830, Gestorben 1915
Karl Goldmark häufig auch Carl Goldmark (* 18. Mai 1830 in Keszthely; † 2. Januar 1915 in Wien) war ein Komponist, Musiklehrer und Violinist.

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Karl Goldmark
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Biographie

In Ungarn geboren, übersiedelte er im Alter von vier Jahren nach Deutschkreutz im Burgenland und wuchs in ärmlichen Verhältnissen in seiner deutschjüdischen Familie auf. Mit 11 Jahren bekam er den ersten Geigenunterricht, mit 18 Jahren hatte er seine ersten Soloauftritte als Geiger in Wien. Mit 28 Jahren gab er sein erstes Konzert mit eigenen Kompositionen. 1860 ist seine einzige Begegnung mit Wagner dokumentiert. Als Autodidakt schaffte er 1865 mit der Sakuntala-Ouvertüre den ersten Durchbruch. Sein bekanntestes Werk ist die 1875 uraufgeführte Oper Die Königin von Saba, mit der er über Nacht berühmt wurde. Seine musikalischen Leitbilder waren Felix Mendelssohn, Robert Schumann und später auch Richard Wagner. Um die Jahrhundertwende war er neben Gustav Mahler und Ludwig Bösendorfer Mitglied im Komitee zur Anschaffung einer neuen Orgel für den Musikvereinssaal. - In seinen späten Jahren erhielt er neben zahlreichen Ehrungen die Ehrendoktorwürde der Universität Budapest. Es ist wohl dem Klenke-Quartett zu verdanken, die Goldmarks Streichquartett B-Dur op. 8 im Berliner Staatsarchiv ausgegraben und erstmals in neuerer Zeit aufgenommen haben, dass Goldmark in jüngster Zeit wieder eine gewisse Aufmerksamkeit erfahren hat. Grabstelle Zentralfriedhof Wien, israelitischer Teil, Tor 1.

Neben Sinfonien, anderen Orchesterwerken, Kammermusik, Chorwerken und Liedern komponierte er eine Reihe von Opern.

Der Neffe und Sohn seines 1879 nach USA emigrierten Bruders Leo Goldmark Rubin Goldmark, Pianist und Komponist studierte im Alter von 17-19 Jahren 2 Jahre in Wien bei Robert Fuchs, darnach in New York bei Antonin Dvorak und war zuletzt Lehrer der Kompositionsklasse an der Juilliard-School in New York.

Werkverzeichnis

Opern

Ouvertüren

  • Sakuntala (1865), op. 13; erster großer Erfolg
  • Im Frühling, Ouverture für Orchester, op.36
  • Der gefesselte Prometheus, op. 38
  • In Italien, op. 49

Sinfonien

  • Sinfonie Nr. 1 op. 26 "Ländliche Hochzeit"
  • Sinfonie Nr. 2 op. 35 Es-Dur

Orchesterwerke

  • Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll, op. 28

Chorwerke

  • Regenlied, Op.10
  • Zwei Stücke für Herrenchor, Op.14
  • Frühlingsnetz für Herrenchor, 4 Hörner und Klavier, Op.15
  • Meeresstille und glückliche Fahrt für Herrenchor und Hörner, Op.16
  • Zwei Stücke für Herrenchor, Op.17
  • Frühlingshymne für Alt, Chor und Orchester, Op.23
  • Im Fuschertal, sechs Chorgesänge, Op.24
  • Psalm CXIII für Solostimmen, Chor und Orchester, Op.40
  • Zwei Stücke für Herrenchor, Op.41
  • Zwei vierstimmige Gesänge mit Klavier, Op.42

Werke für Violine bzw. Cello und Klavier

  • Suite für Violine und Klavier op.11 D-Dur
  • Suite für Violine und Klavier op.43 Es-Dur
  • Sonate für Violine und Klavier op.25
  • Ballade für Violine und Klavier op.54
  • Romanze für Violine und Klavier
  • Sonate für Cello und Klavier op.39 F-Dur

Werke für Klavier

  • Sturm und Drang, Op.5
  • Drei Stücke für Klavierduo, Op.12
  • Zwei Tänze für Klavierduo, Op.22 (später durch den Komponisten orchestriert)
  • Zwei Novelletten, Op.29
  • Sechs Stücke für Klavier, Op.52

Werke für Kammermusik

  • Klaviertrios op.4 und op.33
  • Klavierquintett op.30
  • Streichquartett op.8 B-Dur (1860)
  • Streichquintett op.9

Autobiographie

  • Aus meinem Leben (1922)

Weblinks

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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Karl Goldmark und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).