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Katar

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Der Artikel Katar gehört zur Kategorie: Staat, Monarchie (Staat), Naher Osten, Katar

Katar ( Qatar) ist ein Staat am Persischen Golf. Die Halbinsel grenzt an Saudi-Arabien.

Geographie:

Lage und Größe

Katar liegt im Nordosten der Arabischen Halbinsel, am Persischen Golf. Seine Nachbarstaaten sind Bahrain, Saudi-Arabien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Fläche des Landes beträgt 11437 km². Von Süden nach Norden beträgt die Strecke 180 km, von Westen nach Osten 80 km.

Landschaft

Seine Topographie ist überwiegend flach. Katar ist von Geröll-und Kieswüste geprägt. Im Südosten befindet sich die Meereslagune Khor Udaid. Im Süden sind bis zu 40 m hohe Sanddünen aufzufinden. Im Westen verläuft die Hügelkette des Jebel Dukhan, deren höchster Punkt etwa 110 m erreicht. Das ganze Land ist von Korallenriffen umzäunt.

Klima

Aufgrund der Nähe zum Persischen Golf ist das Klima ganzjährig schwül. Es ist subtropisch und heiß.Im Sommer (Mai bis September) herrschen Temperaturen zwischen 35 °C und 45 °C, im Winter 25 °C-35 °C. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 80%. Katar zählt zu den regen-und wasserärmsten Ländern der Welt.

Städte

Die größten Städte sind (Volkszählung 1. März 2004): Doha 338.760 Einwohner, ar-Rayyan 259.223 Einwohner, Umm Salal 27.703 Einwohner, al-Wakra 25.905 Einwohner, al-Haur 17.642 Einwohner, ad-Dahira 13.969 Einwohner und asch-Schahhaniyya 11.001 Einwohner.

Siehe auch: Liste der Städte in Katar

Bevölkerung

Etwa 60 Prozent der Katarer sind Iranier oder Indoiraner. Der Islam ist die vorherrschende Religion (über 95%). Neben Arabisch wird Persisch am meisten gesprochen.

Die Bevölkerung Katars setzt sich aus ca. 140.000 bis 180.000 Katarern und dazu ca. 750.000 Gastarbeitern zusammen. Letztere kommen überwiegend aus islamischen Staaten wie Pakistan, Bangladesch und Sudan, aber auch aus hinduistischen Staaten wie Indien und Nepal.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Katars

Katar wurde während der Steinzeit von Jägern und Sammlern bewohnt, doch wurde das Land aufgrund der zunehmenden Austrocknung seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. von den Menschen verlassen. In den folgenden Jahrtausenden wurde Katar nur sporadisch besiedelt. 628 schlossen sich die Bewohner Katars dem Propheten Muhammad an und traten zum Islam über. Aber auch in der Folgezeit hatte das Land wegen des fehlenden Wassers kaum eine Bedeutung. Von sporadischen Handelssiedlungen an der Küste abgesehen, war das Land nur von Beduinen bewohnt.

Um 1760 wanderten die Sippen der Al Thani und Al Chalifa ein. Zwischen diesen Sippen kam es in der Folgezeit zu vielen Machtkämpfen. 1783 gelang den Al Chalifa die Eroberung von Bahrain, worauf sich ein Großteil des Stammes auf der Insel niederließ. Ende des 18. Jahrhunderts geriet Katar zwischen die Interessen von Persien, Oman und den Arabern der Piratenküste. In dieser unsicheren Zeit gewann der Klan der Al Thani mit seinem Zentrum Doha an der Ostküste Katars die Vorherrschaft. Die Gründung der Al-Thani-Dynastie wird auf 1822 datiert.

1867 kam es erneut zu einem heftigen Kampf um die Herrschaft in Katar zwischen den Al Thani und den Al Chalifa von Bahrain. Großbritannien intervenierte und erzwang einen Frieden. Im folgenden Jahr wurde ein Schutzvertrag zwischen Katar und Großbritannien abgeschlossen, wodurch das Land unter britischen Einfluss geriet. Diese Anerkennung der Al Thani führte zu einer endgültigen Trennung von Katar und der Insel Bahrain. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts versuchten die Osmanen ihre Ansprüche auf Katar verstärkt durchzusetzen. So wurden Teile des Landes besetzt. Daraufhin wandte sich Qasim Al Thani um Hilfe an die Wahhabiten. Großbritannien schritt erneut ein (1913) um den osmanischen Einfluss auszuschalten und den Einfluss der Wahabiten zu verhindern. 1916 mussten die letzten osmanischen Truppen das Land verlassen.

In der Folgezeit setzte Großbritannien seinen politischen und wirtschaftlichen Einfluss verstärkt durch. Nach 1930 brach der Perlenhandel im Golf durch das Aufkommen japanischer Zuchtperlen weitgehend zusammen. Dies führte zu einer schweren Wirtschaftskrise, die viele Katarer zur Auswanderung zwang. Allerdings erfolgten schon 1939 die ersten Erdölfunde, wodurch die Ölförderung bald das neue wirtschaftliche Standbein Katars wurde.

Nach dem Rückzug der Briten proklamierte Katar am 1. September 1971 seine Unabhängigkeit und lehnte damit, wie Bahrain, einen Anschluss an die Vereinigten Arabischen Emirate ab. Auch nahmen die Scheichs von Katar nun den Titel eines Emirs an. Im selben Jahr wurde mit dem Nord-Feld das größte Erdgasfeld der Welt entdeckt. Schon 1972 wurde Emir Ahmad ibn Ali durch Chalifa ibn Hamad (19721995) gestürzt, der sich in der Folgezeit verstärkt um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und die Ansiedlung von Industrie bemühte. Die absolute Herrschaft der Dynastie blieb aber weiter bestehen. 1981 wurde mit Oman, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Saudi-Arabien und Kuwait der Golf-Kooperationsrat gegründet. 1995 wurde Chalifa ibn Hamad aber seinerseits von seinem Sohn Hamad ibn Chalifa (seit 1995) gestürzt, der mit der Einleitung demokratischer Reformen begann. Seit 1998 ist Katar der Sitz des Hauptquartiers der US-Truppen im Nahen Osten und war auch Kommandozentrale im Krieg der USA gegen den Irak im März 2003.

Politik

1970 bildet Scheich Chalifa bin Hamad Al Thani die erste Regierung, im Folgejahr wird die Unabhängigkeit ausgerufen und auf den Beitritt zu den Vereinigten Arabischen Emiraten verzichtet. 1977 wird Hamad bin Chalifa Al Thani, der älteste Sohn des Scheichs zum Kronprinzen und Verteidigungsminister ernannt, welcher seit 1995 die Geschicke des Landes leitet (siehe oben unter „Geschichte“) und einen Demokratisierungsprozess einleitete.

Am 30. April 2003 stimmten die Einwohner Katars der ersten Verfassung seit der Unabhängigkeit von Großbritannien zu.

Zwei Brückenbauwerke sollen die Abhängigkeit vom Königreich Saudi-Arabien reduzieren. Die „Freundschaftsbrücke“ mit einer Länge von 45 km soll Katar mit Bahrain verbinden. Dazu gibt es ein Projekt, einen Transrapid über diese Verbindung verkehren zu lassen. Die zweite Brücke soll eine Verbindung zu den Vereinigten Arabischen Emiraten herstellen.

Das Herrscherhaus forciert die Bildung der Bevölkerung und hat mit den grundlegenden Bildungsrichtlinien eine zukunftsweisende Richtung vorgegeben. Wahlrecht und Karrierechancen für Frauen gehören ebenso zu der angestrebten Politik, wie die Beibehaltung der traditionellen Familienstrukturen. Die Gründung der Education City und die Fortentwicklung der University of Qatar in Kooperation mit verschiedenen Universitäten weist einen aussichtsreichen Weg. Außenpolitisch versucht man eine pragmatische und liberale Balance zwischen den arabischen Staaten und Organisationen und Israel, das eine ständige Handels-Vertretung in Katar unterhält.

Wirtschaft

Die wichtigsten Erwerbsquellen sind Erdöl, Erdgas, Düngemittel sowie die bezahlte Bereitstellung von Truppenlagerplätzen und Ruhezonen für die US Army.

Perlenhandel

Der Perlenhandel war seit der Dilmunkultur 3200 v.Chr., die auf Bahrein beheimatet war und Handelsbeziehungen bis nach Indien aufwies, die wichtigste Einnahmequelle Katars bevor die Naturperlen durch billige Zuchtperlen ersetzt wurden und viele Menschen dadurch ihre Existenzgrundlage verloren. Davor hatte der Perlenhandel regelrecht geboomt.

Erdöl

Als 1938 erstmals Öl am Jabal Dhukan gefunden wurde, bot sich Katar die Chance einer neuen Einnahmequelle, um die Verluste durch den zusammengebrochenen Perlenhandel auszugleichen. Bereits ein Jahr danach begann die kommerzielle Förderung, aufgrund des 2. Weltkrieges verließ jedoch erst 1949 katarisches Öl das Land. In der Folge kam es zu einem Ölboom. 1961 trat Katar der OPEC bei. Katar wurde stark modernisiert und quasi aus dem Mittelalter direkt in die Neuzeit katapultiert, was mit einem gesellschaftlichen Umbruch einherging. Gastarbeiter kamen vor allem aus Pakistan, Sri Lanka, Nepal sowie von den Philippinen ins Land, bis heute insgesamt etwa 600.000 Menschen. Die Bevölkerung wuchs dadurch gewaltig und mittlerweile übersteigt die Zahl der Ausländer im Land die der Einheimischen. 1972 übernahm der Staat die Ölgesellschaften. Katar war somit das erste kleine Erdölförderland am Golf, das über hundert Prozent seiner Vorkommen selbst verfügte. Steigende Ölpreise ließen auch Katar immer reicher werden und sorgten für ein sehr hohes Pro-Kopf-Einkommen. Die Gesamtölreserven werden auf 3700 Millionen Barrel geschätzt (1Barrel=159Liter).

Erdgas

Der Reichtum Katars liegt im Erdgassektor. Katar besitzt nach Russland das zweitgrößte Erdgasvorkommen der Erde. Unter dem Meeresgrund liegt das North Gas Field, das mit 380.000 Milliarden Kubikfußreserven das größte Naturgasfeld der Erde ist. Katar besitzt alles in allem laut Angaben von QP (QatarPetrol): „900 Trillion Cubic Meter Gas“. Katar hat sich in den letzten Jahren eine weltweit führende Rolle in der Gasverarbeitung erarbeitet. Das Zentrum der Gasindustrie ist die im Norden gelegene Ras Laffan Industrial City. Dabei gibt es zwei Betriebe, die im Gasgeschäft vertreten sind. Durch die Indienststellung einer neuen Erdgasverflüssigungsanlage wird der wirtschaftliche Abtransport des Erdgases ermöglicht. Die Hauptabnehmer sind die GCC-Staaten. Wegen ständiger Nachfrage exportiert Katar immer mehr Erdgas. Bis 2012 investiert Katar unter anderem 50 Milliarden US-Dollar, um dann täglich die weltweit höchste Erdgas-Förderquote zu erbringen.

Weitere Industrien

Weitere Industrien sind die Groß- und Schwerindustrie, deren wichtigste Standorte sind: Mesaid und Ras Laffan.

Bauprojekte

Zur Zeit entstehen mehrere spektakuläre Bauprojekte, zum Beispiel eine 400 Hektar große künstliche Insel namens „The Pearl“. Diese künstliche Insel befindet sich 20 Kilometer nördlich des internationalen Flughafens von Katar. Der Flughafen selbst wird z.Zt. ca. 2km nordöstlich des bestehenden auf neu aufgeschüttetem Land neu gebaut. Dieser neue Flughafen wird für die Landung des A 380 ausgelegt und wird die Funktion als Drehscheibe Drehscheiben internationaler Fluglinien weiter ausbauen.

Weitere Wirtschaftssektoren

In den letzten Jahren setzt Katar immer mehr auf die Landwirtschaft, auch die Fischerei ist ein weiterer Wirtschaftssektor. Die bedeutendsten Häfen sind Ras Laffan, wo neben Stückgut- und Containern im Wesentlichen Gas verladen wird, und Mesaid, wo Massengut und Stückgut sowie Öl umgeschlagen werden. Der Hafen der Hauptstadt Doha wird hauptsächlich von Dhaus (engl.: Dhows) angelaufen, die auf den traditionellen Routen des Persischen Golfes, jedoch auch bis Südindien verkehren. Ein wesentliches Transportgut für diese Schiffe ist Futter. Eine neue kleine Hafenanlage in der Bucht von Doha ermöglicht auch hier den Umschlag von Stückgut und Containern. Die Häfen von al-Chaur (nördlich Doha) und al-Wakr (südlich Doha) sind im Wesentlichen Fischereihäfen mit geringem Küstenschifffahrtsverkehr. Ar-Ruwais an der Nordküste ist ein reiner Fischereihafen.

Sport

2005 fanden die West Asian Games in verschiedenen Sportstätten statt. 2006 werden die Asian Games in Katar veranstaltet. Motorrad-Weltmeisterschaftsrennen werden im neugebauten Motodrom nördlich Doha durchführt. In Doha findet alljährlich Anfang Januar das ATP Doha Tennisturnier der Männer statt. 2005 und 2006 siegte dort der Schweizer Roger Federer.

Im Radsport bildet die Tour of Qatar mit dem Auftaktrennen Doha International GP Ende Januar eine wichtige Station beim Aufgalopp der Rad-Profis, große Stars wie in diesem Jahr der amtierende Weltmeister Tom Boonen sowie die Milram-Fahrer Alessandro Petacchi und Erik Zabel nutzen dieses Rennen gern.

Medien

Der kontroverse arabische Nachrichtensender al-Dschazira hat seinen Sitz in Katar. An englischsprachigen Zeitungen werden gelesen: „The Peninsula“, die „Gulf Times“ und die „Khaleej Times“ aus Dubai. Zunehmend sind auch sozialkritische Artikel zu lesen, in denen es insbesondere um die Lage der nicht-katarischen Arbeiter geht.

Ende 2005 wurde berichtet heise online: Qatar Telecom zensiert Chat und VoIP auf http://www.heise.de/newstic... 13. November 2006], dass die monopolistische Qatar Telecom Qtel im eigenen Datennetz Audio- und Videokommunikationsdienste wie MSN Messenger, Yahoo Messenger oder Google Talk sperrt, was von einer Sprecherin des Unternehmens auch bestätigt wurde. Besonders brisant ist dieses Vorgehen, da etwa 80% der Einwohner Katars Ausländer sind (Gastarbeiter etc.), für die diese Art der Kommunikation die einzig bezahlbare darstellt. Dies scheint jedoch teilweise wieder gelockert, bzw. aufgehoben worden sein (Stand Nov. 2006), da man zumindest über Skype ohne Einschränkung telefonieren und chatten kann.

Hingegen erfahren einige Internetseiten eine Zensur. Beim Aufruf mancher Seiten wird der Nutzer auf eine Seite der Qatar Telecom Qtel weitergeleitet. Dort findet man den Hinweis, "This SIte has been blocked...by Internet Qatar as the content contains materials which are prohibited in the State of Qatar." Zensur-Seite Dies erfolgt u.a beim Aufruf von Seiten mit pornographischen bzw. sexuellen Inhalten, allerdings auch bei z.B. dem Aufruf der Yahoo-Groups und ähnlicher Communities.

Flora und Fauna

Pflanzen

Da Katar ein wüstenhaftes Land ist, gibt es nur wenige Trockenpflanzen, die sich durch Wassersparen und große Saugfähigkeiten optimal an die Verhältnisse angepasst haben.

Tiere

An Land gibt es zahlreiche Kleintiere. Unter den Großtieren, von denen es nur wenige in freier Natur gibt, ist die Oryxantilope das Bekannteste. Die Gewässer des Persischen Golfes sind sehr fischreich. Manchmal sind sogar Pottwale, Delfine und die sehr seltenen Seekühe aufzufinden. An der Nordküste befinden sich westlich von Ras Laffan Eiablagestrände von Meeresschildkröten.Es gibt etwa 30 einheimische Vogelarten.

Literatur

  • Erich Follath: Katar. Wie Dubai, nur exklusiver. in: Der Spiegel. Hamburg 2006,28 (10.7.), S.100ff.

Einzelnachweise

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Katar


- zu Qatar oder Katar -

bin seit juli in qatar, hier wird es ueberall mit "q" geschrieben. das sollte doch der massstab sein! oder?

Qatar oder Katar?

Hallo ich komme aus Qatar und es ist nicht Katar. im Arabischen wird Qatar ( قطر)geschrieben und das "ق" wird immer mit Q übersetzt ein "ك" würde man im deutschen mit einem K übersetzten. wenn hier ihrgendjemand Arabisch kann wird er euch das sicher bestätigen. Somit hat sich wohl mal der Duden vertan. Es ist einfach nur falsch Katar zu schreiben und ich hoffe das ich hier nun engültig euch helfen konnte sollte es noch fragen geben bin ich gern da. und ihr habt bis auch kleine Fehler alles relativ gut ausgearbeitet . Mfg Qadr.

Im Duden heißt es Katar, Qatar gibt es nicht. Zurückverschieben? -- Matthäus Wander 01:42, 9. Dez 2003 (CET)

Bin ich auch dafür. Man sagt schliesslich auch Irak und nicht Iraq. -- Maclemo 01:45, 9. Dez 2003 (CET)

Im Arabischen wird Qatar mit Qaf geschrieben, nicht mit Kaf, was ein völlig anderer Buchstabe ist. Der Duden ist nicht der Maßstab aller Dinge. --Elian 01:55, 9. Dez 2003 (CET)

Sicherlich nicht Maßstab aller Dinge, aber doch zumindest Maßstab für Rechtschreibung. -- Matthäus Wander 13:59, 9. Dez 2003 (CET)

Dierckes Taschenatlas sagt "Katar". Qatar ist doch englisch oder. 82.82.127.116 02:10, 9. Dez 2003 (CET)

Und mein Atlas zur Geschichte des Islam sagt Qatar,was die korrekte arabische Umschrift ist. Das hier in Deutschland arabischen Namen wie Kraut und Rüben geschrieben werden, ist eine Gepflogenheit, die wir in Wikipedia nicht übernehmen sollten. --Elian

Wir sollten die korrekte Umschrift verwenden, wenn es eine einheitliche gibt. Du scheinst Dich da ja auszukennen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es für das Englische (da stammt die Karte ja offenbar her) eine andere Umschrift gibt als für das Deutsche. Das soll aber Elian nicht widersprechen. Ich gehe eh davon aus, dass Du das weißt, vielleicht sogar besser als ich (-: 82.82.127.116 02:33, 9. Dez 2003 (CET)

Das Auswärtige Amt schreibt Katar und legt damit so etwas wie die amtliche Bezeichnung fest. Ich frage mich ohnehin, ob es eher die Aufgabe einer Enzyklopädie ist, die Welt abzubilden, oder korrigierend einzugreifen.

Die korrekte Umschrift ist Qatar, im Englischen genauso wie im Deutschen, siehe Arabische Schrift, wo ich die offizielle Umschrift der DMG aufgeführt habe. Die Mitarbeiter des auswärtigen Amts können auch nur in Lexika schauen und wie sollen sie es jemals besser wissen, wenn es überall falsch geschrieben wird? Wenn man sich [LINK] anschaut, stellt man jedenfalls fest, dass derjenige, der diese Seite verbrochen hat, keine Ahnung von korrekter Schreibweise arabischer Namen hat: das Staatsoberhaupt schreibt sich "Hamad bin Khalifa Al-Thani" (bin falsch, korrekt Ibn, khalifa englische Umschrift "Majlis Al-Shoura", teilweise englische Umschrift, deutsch wäre asch-Schura, die Währung schreibt sich als "Qatar Riyal", die Wahhabiten werden dort in sunnitisch-wahabitischer Ausrichtung mit einem h geschrieben, was definitiv falsch ist, und unten steht "Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden." Wenn euch sachliche Argumente nicht überzeugen, kann ich nur auf Google verweisen, der 94000 deutschsprachige Links für Qatar im Gegensatz zu 76000 für Katar bringt. Im übrigen bin ich über die vierte Verschiebung dieses Artikels alles andere als begeistert. --Elian 20:36, 9. Dez 2003 (CET)

Sorry, hatte den Artikel verschoben, kurz bevor du dich hier wieder gemeldet hast. Trotzdem denke ich, wir sollten es bei Katar belassen. Auch wenn es laut Umschrift anders sein müsste, heißt es offenbar bei offiziellen Stellen Katar. Neben dem Auswärtigen Amt z.B. auch auf [LINK]. Ich schließe daraus, dass Katar eine Übersetzung ist und keine Umschrift (genauso wie Polen eine Übersetzung von Polska ist, obwohl wir mit dem deutschen Alphabet problemlos den polnischen Namen abbilden können). Das macht durchaus Sinn, denn im Deutschen folgt Wörtern auf q immer ein u. -- Matthäus Wander 21:08, 9. Dez 2003 (CET)

Das überzeugt mich. Katar ist also eine Art Eigenname, keine Umschrift. 82.82.129.186 21:15, 9. Dez 2003 (CET)

Hier in Berlin wird gerade die "Botschaft von Katar" gebaut. So zumindest schreiben die das. Kann natürlich nicht genau sagen, wer das Schild geschrieben hat! -- Hermann Gebert - 19:18, 20 Aug 2004 (CET)

Den Laut 'qa' gibt es in der deutschen Sprache nicht, darum Katar.

Nationalhymne

Haben die sowas?

Die haben sowas: ich melde mich im Oktober, wenn ich wieder aus Katar zurück bin.

Nunmehr zurück: ich habe nachgefragt: natürlich haben sie eine Hymne. Sie wird (phon.) "Naschied Al Uatani" genannt, zu deutsch "Hymne der Nation". Ich habe sie nur einmal sehr undeutlich gehört, weil sie vom Band kam, kann also über die musikalische Gestaltung leider (noch) nichts sagen. in der englischen Wikipedia ist die Nationalhymne anders bezeichnet, leider gibt es aber auch dort keine weitere Auskunft über Inhalt o.ä. Überhaupt sollte man immer auch die anderssprachigen Wikipedias durchwühlen, was schade ist, aber nicht zu ändern.

Ich hab eine offizielle Seite gefunden die Text, Ton und Noten aufführt. Hier geht's zur Hymne --Kellermeister 10:29, 14. Mai 2006 (CEST), derzeit in Doha...

frauen

die Frauen tragen weit verbreitet die traditionelle verhüllende Abbajah (zusammen mit der Sharp und der Mirchab), obwohl es offiziell nicht verlangt wird. Erstaunlicherweise tragen auch viele junge Mädchen die Abbajah. Auf Nachfrage wurde mir berichtet, daß dies an einem sehr populären Song liegt, in dem das Leben eines Beduinenmädchens beschrieben wird. Ausserdem macht es ihnen Spaß, unter dem alles verhüllenden Stoff völlig "safe" zu sein.

Naja. Das sagt vermutlich ihr Ehemann oder ihr Vater. Der soziale Druck sich innerhalb der engen Bahnen des vorgegebenen Verhaltens zu bewegen ist hier in Katar sehr gross. Die Gefahr hier auf offener Strasse vergewaltigt zu werden ist nicht sonderlich hoch, also das kann nicht der Grund dafür sein. Hier in Katar werden Kinder als Statussymbol gesehen (weil es so wenig "echte" Katarer gibt) und die Ehefrauen (Plural!!) sind hier nur Mittel zum Zweck, aber gesellschaftlich/sozial in keiner Weise relevant. Dies ist eine durch einen "Schatzfund" (das Öl) völlig verzerrte Gesellschaft, hier sind die Staatsbürger ohne eigene Leistung sehr wohlhabend geworden - das hat natürlich tiefgreifende Schäden in ihrer Psyche und Gesellschaft hinterlassen. --Kellermeister 10:38, 14. Mai 2006 (CEST) aus Doha

katar-frauen

Faustwaffe / Dolch

Katar ist auch eine Art Dolch. Bitte dazu mal in der engl. Wiki gucken!

Ich war heuer beim moto gp rennen in katar. ich muss saegn es ist wirklich ein schönes land mit vorwiegend wüste. In doha (hauptstadt) wird ein hotel nach dem anderen gebaut. Die Temperaturen bewegen sich zwischen (28 Gard in der nacht) und 40 - 45 am Tag. Ich war vonden bauwerken dieser stadt begeistert. Die Frauen sind zum großteil verhüllt. Das Essen war sehr gut. unser hotel (Marriot Gulf) war eine Wucht. Die Zimmer waren einfach ein Wahnsinn. Das Service toll und das ganze hotel sauber und gepflegt und riesig. beim moto gp selber war die tribüne nur halb voll. ich kann nur empfehlen sich diesen gp in der Wüste anzusehen.

Moto GP 2005

Ich war heuer beim moto gp rennen in katar. ich muss saegn es ist wirklich ein schönes land mit vorwiegend wüste. In doha (hauptstadt) wird ein hotel nach dem anderen gebaut. Die Temperaturen bewegen sich zwischen (28 Gard in der nacht) und 40 - 45 am Tag. Ich war vonden bauwerken dieser stadt begeistert. Die Frauen sind zum großteil verhüllt. Das Essen war sehr gut. unser hotel (Marriot Gulf) war eine Wucht. Die Zimmer waren einfach ein Wahnsinn. Das Service toll und das ganze hotel sauber und gepflegt und riesig. beim moto gp selber war die tribüne nur halb voll. ich kann nur empfehlen sich diesen gp in der Wüste anzusehen.

Infospalte

Wer hat sich denn diesen primitiven Scherz erlaubt und bei der Jnfospalte der Kurzübersicht über Qatar den Unfug eingetragen? Jch plädiere für eine umgehende Änderung.

WELCHE SPALTE_WELCHER UNSINN; BITTE SEI GENAUER:

Gastarbeitersituation

Inwieweit sollte der Artikel um die "interessanten" Rechte der überwiegenden Mehrheit der Einwohner, nämlich der Gastarbeiter, erweitert werden? Deren (Nicht-)Rechte sind sicher Ansichtssache...aus Sicht eines Katarers ist es sicher sehr gut, das der Gastarbeiter bei Antritt seines Arbeitsverhältnisses seinen Reisepass beim Dienstgeber(!!) abzugeben hat...

Ich würde meine fast 3/4 der Bevölkerung sind Gastarbeiter, und diese leisten praktisch die gesamte Arbeit. Die Katarer sehen es als unterhalb ihrer Würde an Diensleistungen wie Kellner, Handwerker, Taxifahrer oder Koch zu spielen, dazu gibt es ja Pakistani und Inder. Klar, diese Gastarbeiter haben hier ein unendlich höheres Einkommen als in ihren Heimatländern, sind aber hier in Katar z.b. in geschlechtergetrennten Firmenunterkünften untergebracht, ein Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet automatisch Verweisung des Landes, illegaler Sex (was immer das alles ist) wird geahndet: z.b. die perverse Situation, dass wenn eine nicht-Staatsbürgerin ein uneheliches Kind in Katar zur Welt bringt, sie dafür vor Gericht kommt...(gerade am 10.5.2006 in der Peninsula News gelesen)...

Gehört sowas ins Wiki oder nicht? --Kellermeister 10:23, 14. Mai 2006 (CEST)

Erdgas

Im Artikel wird erwähnt, dass die Hauptabnehmer des Erdgases die GCC-Staaten sind. Das erscheint mir völlig unlogisch, warum sollte Saudiarabien in Katar Erdgas einkaufen? Sind nicht viel eher Japan und Europa die Hauptabnehmer? Zur MOFA-Seite --Kellermeister 10:49, 14. Mai 2006 (CEST) aus Doha

Zahlen und Fakten

Das Außenministerium von Quatar gibt ein wenig andere Zahlen an: http://english.mofa.gov.qa/... Sollen diese in die Seite übernommen werden?

Stefan Effenberg

Ich finde Stefan Effenberg sollte hier erwähnt werden. Ist doch wichtig, weil er in Katar Fussball gespielt hat.

-Ich weiss nicht wann dieser Kommentar eingefuegt wurde, aber nachdem was er sich hier geleistet hat kann man hoechstens darauf hinweisen das er seine Hotelrechnung wohl immer noch nicht bezahlt hat. Titia 09:57, 12. Sep 2006 (CEST)

Wirtschaft - Vergnügungsbetrieb

Leider habe ich für folgendes keine Quellen:

In Katar (und Bahrain) soll es viele Bardamen und Prostituierte geben. Wie es heißt, fahren viele Männer aus Saudi-Arabien und den Emiraten (mit dem Auto nur wenige Stunden entfernt) am Wochenende dorthin, weil es das bei ihnen zu Hause, zumindest offiziell, nicht gibt.

--David Mörike 05:07, 30. Nov. 2006 (CET)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Katar und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).