Toplinks zu diesem Thema:
Verlag
Der Artikel Katharina von Zimmern gehört zur Kategorie: Frau, Abt, Geboren 1478, Gestorben 1547
![]() |
|
Wappen aus der Zimmerischen Chronik, Handschrift B Bildherkunft |
Leben
Als Tochter des Johann Werner von Zimmern aus dem Adelsgeschlecht der Herren von Zimmern wurde Katharina im oberschwäbischen Meßkirch geboren. Als der Vater in Folge der Werdenbergfehde in die Schweiz fliehen musste, wurden die Töchter zur Versorgung in das Fraumünsterkloster untergebracht. 1494 legte Katharina zusammen mit ihrer Schwester Anna die Gelübde ab. 1496 wurde sie Äbtissin und kam damit in den Rang einer Reichsfürstin.1524 trat sie zur Reformation über und übergab die Schlüssel des Klosters an die Stadt. Das Kloster wurde aufgehoben.
1525 heiratete Katharina Eberhard von Reischach. Dieser, aus dem unweit von Meßkirch gelegenen Reischach, war im Zuge der oben genannten Werdenbergfehe wiederholt als Helfer der Zimmern aufgetreten. Später tat er sich als Söldnerwerber für den des Landes vertriebenen Herzog Ulrich von Württemberg hervor, weshalb er in Zürich in Ungnade fiel. Einige Jahre lebten sie in Schaffhausen und Diessenhofen, 1529 kehrten sie nach Zürich zurück. Eberhard von Reischach fiel 1531 im Zweiten Kappelerkrieg.
Als Witwe lebte sie mit ihrer Tochter im heute noch erhaltenen "Haus zum Mohrenkopf" am Neumarkt in Zürich.
Literatur
- Irene Gysel und Barbara Helbling (Hrsg.): Zürichs letzte Äbtissin Katharina von Zimmern. 1478–1547. NZZ-Verlag, Zürich 1999 ISBN 3-85823-829-5
Weblinks
- Katharina von Zimmern (Biographie und Spurensuche)
{{Personendaten|
NAME=Zimmern, Katharina von
|ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=letzte Äbtissin des Fraumünsterklosters in Zürich |GEBURTSDATUM=1478 |GEBURTSORT=Meßkirch, Oberschwaben |STERBEDATUM=17. August 1547 |STERBEORT=Zürich }}


