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Der Artikel Kokura gehört zur Kategorie: Ort in der Präfektur Fukuoka, Historische Stadt
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Das Schloss von Kokura, April 2002 Bildherkunft |
Kokura (小倉) war eine alte Festungsstadt in Japan. Die Stadt diente dazu, die Straße zwischen Honshu und Kyushu zu kontrollieren. 1963 wurde Kokura mit den Kleinstädten Moji, Tobata, Wakamatsu, und Yahata zu der Stadt Kitakyushu zusammengefasst. Dabei ist Kokura in die Ortsteile Kokura-kita (小倉北) und Kokura-minami (小倉南) unterteilt worden.
1935 hatte die Stadt 110 000 Einwohner.
Kokura war das eigentliche Ziel der Atombombe Fat Man, die dann aber auf Grund der Wetterbedingungen über Nagasaki abgeworfen wurde. Deswegen steht Kokura in Japan heutzutage für das Glück, von einem ungeahnten Unheil verschont zu bleiben.
Der Schriftsteller Matsumoto Seicho wurde in Kokura geboren. Ihm wurde ein lokales Museum gewidmet.
Der Schriftsteller Mori Ogai lebte eine Zeit in Kokura, wo er unter anderem die Kokuraer Tagebücher schrieb. Sein Haus ist heute der Öffentlichkeit zugänglich.
Am 14. April 1612 fand der berühmte Schwertkampf zwischen Miyamoto Musashi und Sasaki Kojiro auf einer kleinen Insel zwischen Shimonoseki und Kokura statt. Der Kampf endete für Kojiro tödlich und festigte den Nimbus von Musashis Unbesiegbarkeit.


