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Kultur

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. .

Zur Verwendung dieser Vorlage siehe Wikipedia:Begriffsklärung.

Hinweis: Die Formulierung „Für ... siehe ...“ sollte vermieden werden, da sie von vielen als sprachlich unschöne Entlehnung aus dem Englischen („For ... see ...“) angesehen wird.

Begriffsklärungshinweis

Kultur (lat. cultura), also Pflege (des Körpers, aber primär des Geistes), später im Kontext mit dem Landbau, aus colere, bebauen, (be)wohnen, pflegen, ehren, ursprünglich etwa emsig beschäftigt sein, ist die Gesamtheit der menschlichen Leistungen. Dies schließt einerseits physische Dinge wie Werkzeuge ein, aber auch die durch den Menschen hervorgerufene Veränderung der Natur, die geistigen Errungenschaften der Menschheit wie Schrift und Kunst sowie die sozialen Organisationsformen, in denen die Menschen zusammenleben. Der Begriff der Kultur steht insofern in Zusammenhang mit dem Begriff der Zivilisation und der sie erhaltenden menschlichen Arbeit. Der Begriff wird einerseits generell auf die Menschheit als Ganzes bezogen, andererseits aber auch als Zusammenfassung der Lebensumstände einer bestimmten Ethnie oder Region (beispielsweise die europäischen Kulturen) oder historischen Phase (z.B. die minoische Kultur). Frühe Kulturen haben entscheidend mit der gesellschaftlichen Praxis der Ernährung ihrer Träger zu tun (Jäger- Hirten/Nomaden- oder Bauernkultur).

Definitionen

Der Kulturbegriff in der deutschen Sprache

  1. Abgeleitet vom lateinischen cultura: die Pflege und Bebauung des Bodens geht es bei einer "Kultur" um Bemühungen, Pflanzen oder Mikroorganismen wachsen und sich vermehren zu lassen (vgl. Bodenkultur) - hier nicht behandelt.
  2. Abgeleitet vom lateinischen cultus: "Kult", "Pflege" ist "Kultur" die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen einer Gemeinschaft bzw. einer Ethnie und - bezogen auf einzelne Menschen - deren Bildung, Gesittung und Lebensweise.
  3. Umgangssprachlich "hat Kultur", wer "kultiviert" ist, im Gegensatz zu "unkultiviert", "roh" oder "barbarisch".

Kultur bezeichnet die Summe aller Bestrebungen, die Grundbedürfnisse der menschlichen Natur zu befriedigen. Eingeschlossen sind die Hilfsmittel, sowie die Erträge dieser Leistung (z.B. Arbeitsgeräte, Techniken, sittliche, religiöse und politische Ordnungen).

Weitere Definitionsmöglichkeiten

William James Durant gibt in seinem Werk (Kulturgeschichte der Menschheit) folgende populäre Definition. Dieser Kulturbegriff spart prähistorische Kultur aus:

Kultur ist soziale Ordnung, welche schöpferische Tätigkeiten begünstigt. Vier Elemente setzen sie zusammen: Wirtschaftliche Vorsorge, politische Organisation, moralische Traditionen und das Streben nach Wissenschaft und Kunst. Sie beginnt, wo Chaos und Unsicherheit enden. Neugier und Erfindungsgeist werden frei, wenn die Angst besiegt ist, und der Mensch schreitet aus natürlichem Antrieb dem Verständnis und der Verschönerung des Lebens entgegen.

Nach Albert Schweitzer ist Kultur „Fortschritt, materieller und geistiger Fortschritt der einzelnen wie der Kollektivitäten„. Der Fortschritt bestehe „zunächst darin, dass für die Einzelnen wie für die Kollektivitäten der Kampf ums Dasein herabgesetzt„ werde. Letztes Ziel der Kultur ist nach Albert Schweitzerdie geistige und sittliche Vollendung des Einzelnen„:

Der Kampf ums Dasein ist ein doppelter. Der Mensch hat sich in der Natur und gegen die Natur und ebenso unter den Menschen und gegen die Menschen zu behaupten. Eine Herabsetzung des Kampfes ums Dasein wird dadurch erreicht, dass die Herrschaft der Vernunft über die Natur sowohl wie über die menschliche Natur sich in größtmöglicher und zweckmäßigster Weise ausbreitet. Die Kultur ist ihrem Wesen nach also zweifach. Sie verwirklicht sich in der Herrschaft der Vernunft über die Naturkräfte und in der Herrschaft der Vernunft über die menschlichen Gesinnungen.“ (Albert Schweitzer, Kultur und Ethik, ISBN 3406392504, S. 35)

Prinzipiell wird Kultur verstanden als Dreiklang von Kunst, Religion und Wissenschaft. Im engeren Sinne lassen sich die folgenden Bereiche unterordnen: Sprache, Ethik, sowie die Funktionen der Gesellschaft Religion, Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Rechtsprechung.

Die interkulturelle Kommunikation versteht unter Kultur ein gültiges Sinnsystem oder die Gesamtheit der miteinander geteilten verhaltensbestimmenden Bedeutungen.

Wissenssoziologisch könnte man eine Kultur auch als das einem Kollektiv gemeinsame "Wissen" kennzeichnen, das heißt als die im Bewusstsein seiner Mitglieder verankerten Erwartungen hinsichtlich üblicher Verhaltensweisen, Werthaltungen, sozialer Deutungsmuster und Weltbilder die von Kulturschaffenden entwickelt und zu Allgemeingut wurden. In Anlehnung daran entwickelten Anthropologen und Semiotiker wie Geert Hofstede oder Edward T. Hall sogenannte Kulturmodelle, mit deren Hilfe sie kulturelle Denkmuster charakterisieren und schematisieren.

Johann Wolfgang Goethe ging sogar soweit, dass in seinem Kulturbegriff „weder die Kleidung noch die Ess- und Trinkgewohnheiten, weder die Geschichte noch die Philosophie, weder Künste noch die Wissenschaft, weder die Kinderspiele noch die Sprichwörter, weder das Klima noch die Landschaftsformen, weder die Wirtschaft noch die Literatur, weder das Politisch noch das Private noch der Hinweis auf ‚Schäden durch Abholzung der Berge’ fehlen.

Verschiedene Definitionen des Begriffes spiegeln verschiedene Theorien der Bewertung und des Verständnisses menschlichen Tuns wider. 1952 haben Alfred Kroeber und Clyde Kluckhohn eine Liste von über 200 verschiedenen Definitionen in ihrem Buch (Culture: A Critical Review of Concepts and Definitions) zusammengetragen.

In der nordamerikanischen cultural anthropology (der in der englischen Sozialwissenschaft die social anthropology entspricht) wird culture ("Kultur") oft gleichbedeutend mit society ("Gesellschaft") benutzt (vor allem bei Stammesgesellschaften, vergleiche Anthropologie, Ethnologie und Soziologie).

Der Kulturbegriff in den Kulturwissenschaften

In der Kulturwissenschaft/ Kulturanthropologie herrscht seit den 1960er Jahren eine verstärkte Reflexion über den Begriff. „Kultur“ wird nicht mehr nur mit Tradition u. Bildung gleichgesetzt, sondern umfasst vielmehr die Praxis menschl. Denkens, Deutens und Handelns nach bestimmten Regeln, welche die Gesellschaft bilden.

Drei elementare Definitionsversuche des Kulturbegriffs aus dem kulturwissenschaftlich-soziologischen Wissenschaftsbereich:

Norbert Elias (Soziologe) entwickelte ein Modell des sog. „Zivilisationsprozesses“. Dabei verwendet Elias nicht den Begriff "Kultur" als Grundbegriff, sondern führt den Begriff des "sozialen Habitus" ein, was die Gesamtheit der gemeinsamen Gefühls-, Denk- und Handlungsgewohnheiten der jeweils betrachteten Gesellschaft bzw. Gruppe meint (im Unterschied zu den individuellen, nicht geteilten Gewohnheiten). Ein gleichbedeutender Begriff ist bei ihm die "soziale Persönlichkeitsstruktur". Elias entwickelte die Zivilisierungstheorie in den 1930er Jahren, sie wurde jedoch erst in den 1970er Jahren rezipiert. Er lehnt jede statische Theorie ab, sieht den sozialen Habitus dynamisch, d.h. in ständiger Veränderung begriffen. In seinem Modell ist eine entscheidende Aussage, daß sich Sozialstrukturen und Persönlichkeitsstrukturen (Mentalitäten, Umgangsformen, Bräuche...) gemeinsam entwickeln. Für die Epoche vom 9. bis 19. Jahrhundert in Westeuropa zeichnet Elias eine zunehmende Vergrößerung, Differenzierung und Zentralisierung der Gesellschaften nach; entsprechend wird in der Persönlichkeit ihrer Angehörigen die Selbstkontrolle (Triebkontrolle) allmählich stärker, differenzierter und gleichmäßiger. Dies zeigt sich zunächst in den herrschenden Schichten, da diese aufgrund ihrer sozialen Position einem spezifischen Konkurrenzdruck ausgesetzt sind. Die zunehmend "verfeinerten" Sitten und Höflichkeitsformen der höheren sozialen Schichten wurden erzwungen durch die Notwendigkeiten einerseits des höfischen Konkurrenzkampfes innerhalb der herrschenden Schicht selbst und andererseits der Abgrenzung von anderen Schichten zur Rechtfertigung der eigenen privilegierten sozialen Position. Das Motiv der Legitimation durch kulturelle Abgrenzung zeigt sich auch im Nationalismus als Abgrenzung von anderen Nationen.

Raymond Williams (Literatur-, Sozialwissenschaftler) entwickelte seinen sog. „weiten Kulturbegriff“ im Kontext der anglo-amerikanischen Kulturdebatte der 1970er Jahre. Er geht von einer gesellschaftlichen Bestimmung der „Kultur“ aus, die sich im Alltagsverhalten und -leben ausdrückt, welche von bestimmten Schichten gesellschaftlich verkörpert werden. „Kultur“ zeigt sich in lebensweltlichen Strukturen, z.B. der Familie oder auch in Kommunikationsformen. Angestrebt wird die Aufdeckung der charakteristischen Muster sowie die Erkenntnis, dass Kultur nicht statisch ist, sondern gelebt wird.

Clifford Geertz (Kulturanthropologe) verwendet seit 1987 einen „semiotischen“, d.h. einen auf zeichenhaften Bedeutungen beruhenden,Kulturbegriff. Geertz vertritt ein offenes, flexibles Konzept von Kultur, wobei er direkt Bezug auf Max Weber nimmt und dessen Bild von einem „selbstgesponnenen Bedeutungsgewebe“ in dem der Mensch verstrickt ist, übernimmt. Kultur ist somit das Gewebe, welches sich ständig in Herstellung und Wandlung befindet und jederzeit umdeutbar ist. „Kultur“ unterliegt somit ständig neuen Interpretationen und Bedeutungen, ist niemals objektiv und zeigt sich im alltäglichen Tun des Menschen. Kultur ist demnach überall, jedoch ist die Kultur des Deutens unabdingbar zur Existenz der Definition von „Kultur“. Geertz spricht auch von einem Code, dessen symbolischer Gehalt entschlüsselt werden muss.

Kultur ist somit ein ständiger Prozess d. praktischen Aushandelns v. Regeln, nach denen Menschen leben und zeigt sich in Form der Gesellschaft im Vollzug des praktischen Lebens. Z.B. kann auch Kleidung als Indikator kultureller Prozesse dienen und auch Sprache ist ein Code für Kultur und an deren „Erschaffung essentiell beteiligt. Kultur muss demnach als Praxis verstanden werden, welche im alltäglichen Prozessen Anwendung findet. „Kultur“ wird von Menschen generiert ist aber auch an dessen Sozialisation beteiligt (Enkulturation). Kultur ist zudem ein Medium historischer Prägung (statisch) sowie auch gegenwärtiger Anwendung und ständig im Wandel. Auch existiert immer ein Nebeneinander von verschiedenen „Kulturen“. Hinsichtlich anderer Kulturen dient der Kulturbegriff auch als System, welches dabei hilft die Welt zu ordnen (Stereotype), indem eine Orientierung in der Welt durch Klichees und Vereinfachung stattfindet. Somit wird eine Verortung der eigenen Identität erleichtert.

Etymologie

Das Wort Kultur kommt aus dem Lateinischen. Das lateinische Wort cultura bedeutet Landwirtschaft, Feldbestellung, bebautes Land (zurückgehend auf das Verb colo, colui, cultus - pflegen) - als Gegensatz zu Natur - und so wurde das Wort Kultur bis ins 19. Jahrhundert verwendet, während für die heutige Bedeutung des Begriffes Kultur mehrheitlich das Wort Kunst seine Anwendung findet.

Entstehung der Kultur

Die vier entscheidenden Schritte des Menschen auf dem Weg zum Kulturwesen (Hominisation) sind vielleicht folgende gewesen, wobei sich der Übergang von der natürlichen zur kulturellen Weiterentwicklung nicht scharf trennen lässt und die Reihenfolge nicht chronologischen sein muss.

  • Die Entwicklung der Sprache (=>Sprachkultur)
  • Die extensive Nutzung von Werkzeugen
  • Die Zähmung des Feuers
  • Die Entwicklung von expliziten Regeln und Formen des Zusammenlebens (Religion, Ethik, Diakonie und Medizin Rechtsprechung)

Entwicklung des Kulturbegriffs

Gelehrte des 18. und 19. Jahrhunderts und viele Menschen heutiger Zeit setzen Kultur gleich mit Zivilisation und sehen beides im Gegensatz zur Natur. So wurden Menschen, denen Elemente einer Hochkultur fehlten, oft als naturverbunden, bodenständig und im negativen Sinne als unzivilisiert bezeichnet. Die "gehobene" Kultur wurde kritisiert oder auch verteidigt, da sie die menschliche Natur unterdrücke. Kultur in Abgrenzung zur Barbarei war und ist teilweise heute noch definiert als das Fehlen ökonomischer Notwendigkeit und Betonung des Rituellen, so z.B. ein nach allen Regeln der Kunst gedeckter Tisch als Gegensatz zu ausschließlich "sinnvoller" Bestückung.

Im späten 19. Jahrhundert plädierten Anthropologen für eine breitere Definition des Begriffes Kultur. Sie wollten das Wort auf eine Vielzahl von verschiedenen Gesellschaften anwenden können. Sie argumentierten, die Kultur entspräche der menschlichen Natur. Die Kultur habe ihre Wurzeln in der menschlichen Fähigkeit, Versuche systematisch auszuwerten und deren Ergebnisse in Schrift und Sprache weiterzugeben.

Deswegen entwickeln Menschen, die getrennt voneinander leben, einzigartige Kulturen. Trotzdem können sich Elemente verschiedener Kulturen heute leicht von einer Menschengruppe zu einer anderen ausbreiten.

Es wurde also notwendig, methodisch und theoretisch nützlichere Definitionen des Wortes Kultur zu entwickeln.

Dabei unterscheiden die Anthropologen zwischen einer

  • materiellen Kultur und einer
  • symbolischen Kultur (Schrift und Sprache).

Der Unterschied spiegelt nicht nur verschiedene menschliche Tätigkeiten wider. Man braucht auch verschiedene Untersuchungsmethoden, um beide Bereiche zu beschreiben und zu untersuchen. In der Regel konzentrieren sich die Archäologen auf die materielle Kultur und die Kulturanthropologen auf die symbolische Kultur. Beide wollen aber letztendlich auch wissen, wie diese zwei Bereiche zusammenhängen.

Darüber hinaus bezieht sich der Begriff Kultur für die Anthropologen nicht nur darauf, wie Güter verbraucht werden, sondern auch darauf, wie sie produziert werden und wie sie für die Menschen bedeutsam werden. Die Anthropologen wollen darunter auch die sozialen Beziehungen und Handlungsweisen verstehen, in welche die Dinge des täglichen Lebens einbezogen werden.

2000 forderten einige Anthropologen, den Kulturbegriff auf Primaten auszudehnen.

Kultur ist in Zeiten des Umbruchs und der Veränderung auch ein Modewort geworden: Kultur wird mit großem Aufwand als Event inszeniert und als ein wirtschaftlicher Impulsgeber konsumierbar gemacht ("Kulturalismus"). Dadurch unterminiert der Kulturalismus den eigentlichen Kulturbegriff.

Öffentliche Finanzierung

Die öffentliche Ausgaben im Sinne der Kultur sanken in Deutschland von ca. 8,4 Milliarden Euro im Jahr 2001 auf etwa 7,88 Milliarden Euro im Jahr 2004, wobei die Länder und Gemeinden annähernd doppelt soviel wie der Bund sparten. [LINK]

Siehe auch

Akkulturation - ECulture - Enkulturation - Ethnisierung - Interkulturalität - Kult - Interkulturelle Kompetenz - Kultiviertheit - Kulturelle Identität - Kulturkapitalismus - Kulturalismus - Kulturdarwinismus - Kulturell Kreativ - Kulturindustrie - Kulturkreis - Kulturmarketing - Kulturmodell - Kulturpolitik - Kulturschock - Kulturtechnik - Kultur und Entwicklung - Subkultur - Tradition - Zivilisation - Kulturalisation

Literatur

  • Baumer, Thomas: Handbuch Interkulturelle Kompetenz (2 Bände). Verlag Orell Füssli, Zürich. ISBN 3-280-02691-1 und ISBN 3-280-05081-2
  • Elias, Norbert: Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen, 2 Bände, Frankfurt a. M.: Suhrkamp ²1976.
  • Geertz, Clifford: Dichte Beschreibung. Beiträge zum Verstehen kultureller Systeme, Frankfurt a. M. 1987.
  • Kaschuba, Wolfgang: Einführung in die Europäische Ethnologie, 2. Aktualisierte Auflage, München 2003.
  • Schweitzer, Albert: Kultur und Ethik. ISBN 3406392504

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Kultur


Dank an nerd für die Mühe der engl. Übersetzung und Eintragung. Womit leider die Konfusion nicht geringer geworden ist. In Fragen der "Kultur" ist der deutsche Ansatz schon definitorisch in einer Spannung zum englischen.

danke für die Blumen, aber ich hab nur umgestellt, weil ich lieber ganze Sätze am Anfangs sehe als Listen, gebe dir sonst recht. --Nerd

(Ähnlich wäre es mit der Anthropologie, die engl. einen ganz anderen Bereich abdeckt, als im Dt.)

Also richtig glücklich bin ich damit noch nicht. Vielleicht sollten wir doch auf jemanden warten, der leiser, aber klarer und gebündelter auf einen Nenner zu bringen versteht, was hinein gehört. --Wst

ok -Nerd 10:27, 21. Jan 2003 (CET)

Ein bisschen umformatieren dann geht das schon - Vielleicht noch nach dem fetten Text einen sanften umbruch einfügen, der die Aufzählung nicht durcheinanderbringt. (Hab leider keine Ahnung wie das geht :S) --84.150.115.66 21:51, 18. Jan 2006 (CET)


Die Aussage, dass sich der Kulturbegriff auf Menschenaffen ausdehnt, macht keinen Sinn. Denn alles Lebende bildet Kulturen: ->Bakterienkultur, Pflanzenkultur, etc. Benedikt 21:35, 11. Nov 2003 (CET)


Ich vermisse hier ein bißchen die rezente Kritik am Kulturbegriff überhaupt in der Ethnologie (Abu-Lughood, Bruman) und der Archäologie (Jones, S. 1997,. The Archaeology of ethnicity. Constructing identities in the past and present (London). YAK
Sei mutig :-) --Katharina 21:13, 20. Jan 2004 (CET)

Läßt sich Kultur nicht auch definieren als die Art und Weise,wie Menschen auf Erfahrungen zurück greifen.Mit einem solchen Definitions-Ansatz ließen sich auch Aspekte der System-Theorie und der Regelungs-Technik auf kulturelle Prozesse anwenden

Definition für Kultur

Mal ein Ansatz Dafür:
Kultur ist das Wissen über das Leben und wie man es lebt. Dieses Wissen kann wo immer Menschen aufeinander treffen ausgetauscht, hinterfragt oder verworfen werden. Es entsteht durch Wagnis und besteht und verfällt mit seiner Benutzung.

Für soeine Definition spricht vor allem der Wortstamm (lat colere: wohnen, annsässig sein; plegen, schmücken, wahren, veredeln; verehren, anbeten Feiern). Alle diese Bedeutungen definieren das was wir unter "Leben" verstehen. Kultur klärt also prinzipiell das was? und wie? des Lebens.

Das was man als Interkulturelle Interaktion bezeichnet würde sich dann beispielsweise so ergeben:

Man betrachtet zunächst die Kultur wie sie im ersten Satz der Definition beschrieben wird. Dann als etwas das sich mit dem Menschen (im biologischen Sinn) entwickelt hat, weitergegeben wurde und durch zeitweise Isolation zu verschiedenen Arten mutiert ist. Durch die Ausbreitung des Menschen, ist es zwangsläufig, dass die verschiedenen Arten dann wieder aufeinander treffen. Wenn verschiedene Ansichten über etwas so wichtiges zusammenprallen, entsteht ein Konfliktpotential. Damit umzugehen und dieses Potential zu verringern ist eine weitere kulturelle Errungenschaft.

An diesem Beispiel sieht man auch dass Kultur schrittweise entstanden ist, und dass Kultur kein Zufall, sonderen ein Produkt der Menschlichen Intelligenz ist.

--84.150.78.93 15:54, 20. Jan 2006 (CET)

Keine Ahnung wie man Kultur richtig bzw. konsensfähig auf eine brauchbare Minimaldefinition bringt. Im ersten Satz sollte aber mehr als "Gesamtheit der menschlichen Leistungen" drin sein, da das fast nichts aussagt, außer dass Tiere keine Kultur haben. Wie wäre es, eine Definition an den Anfang zu setzen, die zwar unvollständig und im Einzelnen bestritten ist, aber wenigstens einen Ausgangspunkt für den Rest des Artikels bildet? Ich denke dabei z.B. an den weiter unten stehenden "Dreiklang von Kunst, Religion und Wissenschaft" (das entspricht meinem - laienhaften - Verständnis von Kultur). - Vilsecker 12:29, 12. Feb 2006 (CET)

Mein Vorschlag wäre die unterschiedlichen Bedeutungen von Kultur zu unterscheiden, so wie sie in der Alltagssprache und dann auch Fachsprache mitschwingen:
  • Kultur, die man betreibt, als Kultivierung der eigenen Anlagen (Übertragung des lateinischen colere)
  • Kultur, die man als Resultat von Kultur 1 "hat". Geschichtlich ist dies mit der Vervollkommnung der geistigen und körperlichen Anlagen zu verbinden, wie sie bspw. von Schiller vertreten wurde.
  • Kultur, in der man lebt. Übertragung des Begriffes auf historische Kollektive, Völker, Epochen.
  • Kultur, die man schaffen und fördern kann. Durch sie wird der Vergleich möglich, ob Völker überhaupt fähig sind, Kultur zu schaffen.
  • Kultur als Beziehung, bspw. "Firmenkultur" oder "politische Kultur" als Art und Weise, wie in Firmen oder in der Politik mit den Mitarbeitern oder mit moralischen Fragen umgegangen wird
  • soziologische/anthropologische Kulturbegriffe als Gegensatz zur Natur/Verfügung des Menschen über die Natur
  • Wenn ich Zustimmung zu dem Vorschlag bekomme, würde ich einen etwas ausgefeilteren Text dazu schreiben. --Sto79 12:01, 3. Mär 2006 (CET)
  • Kultur 1 (erster Abschnitt)

    Hallo an alle die an diesem Artikel arbeiten, ich habe mal eine Frage zu der seltsamen Verklammerung im ersten Abschnitt: (lat. cultura, Pflege (des Körpers, aber primär des Geistes), später im Kontext mit dem Landbau, aus colere, bebauen, (be)wohnen, pflegen, ehren, (ursprünglich etwa) emsig beschäftigt sein) ist die Gesamtheit der menschlichen Leistungen.

    Ich erinnere mich dunkel dieses Wirrwar im letzten Jahr schon zweimal beseitigt zu haben, warum steht das jetzt immernoch so drin?

    Sowas ist wirklich keine Schriftkultur!!!

    Daher die Bitte an den Verantwortlichen, entweder das zu ändern, bzw. Änderungen zu akzeptieren, Danke!

    Da kann ich nur zustimmen. Zwei, drei Worte in Klammern ist sicher kein Problem. Bei der Länge sollte man aber lieber einen eigenen Absatz für Wortherkunft bilden, bzw. gleich klarstellen, dass die Definition des Begriffs schwierig ist (so in der Art steht es ja auch weiter unten). - Vilsecker 11:53, 12. Feb 2006 (CET)

    Kulturmodelle

    Die werden hier nicht erwähnt. Und einen Artikel gibt es auch nicht dazu.

    Die Kulturmodelle nach Geert Hofstede und Edward Hall sind Ansätze zur Charakterisierung von Kulturen im Sinne von "Software des Gehirns" (Hofstede). Sein Standpunkt ist der, dass der Mensch beim Hineinwachsen in eine Kultur ein "mentales Programm" quasi einprogrammiert bekommt. Das betrifft die Herangehensweise an bestimmte Probleme im Zusammenleben, die von Kultur zu Kultur nach unterschiedlichen Gesichtspunkten behandelt werden.

    Das ist auf jeden Fall einen Artikel wert und ist bis jetzt bei der Interkulturellen Kommunikation leider unerwähnt. --Einar Moses Wohltun 10:17, 3. Feb 2006 (CET)

    Was ist eigentlich mit dem Modell, dass Kultur die Elemente Werte, Normen, Bedeutungen, Symbole besitzt? (Niels Jakobson: Unternehmenskultur, Peter Lang Verlag, 1996, S. 34 ff.) Darüber hab ich in Wikipedia leider nicht viel gefunden. Ist diese (angenehm einfache) Vorstellung so wenig verbreitet? --Johanneslk 12:57, 23. Nov. 2006 (CET)

    Kulturbegriff

    Im Was ist Was - Band 2 - Der Mensch habe ich folgende Definition gefunden: "Wir nennen Wissen, Können und Verhalten, das nicht angeboren ist, sondern durch Lernen weitergegeben wird, Kultur" (Seite 12, rechte Spalte) Auf der Seite wird auch erklärt, dass bei verschidenen Tieren beobachtet wrude, dass ein Teir das gemacht hat und wenig später auch viele andere, das sie also lernen und Traditionen entwickeln und damit auch Kultur. Das wiederspräche aber der Definition am Artikelanfang. Was ist richtig? --Nico Düsing Nico Düsing 18:58, 23. Apr 2006 (CEST)

    Kategorien wie „richtig“ oder „falsch“ gibt es in den Kultur- bzw. Sozialwissenschaften nicht. Dort hängt alles von der jeweiligen Perspektive – und somit vom Erkenntnisinteresse – des Forschers ab. Die Wikipedia-Definition repräsentiert den so genannten erweiterten Kulturbegriff, demzufolge alles menschliche Schaffen als kulturelle Errungenschaft zu bezeichnen ist. Dass bei dieser Erklärung die Tierwelt außen vor bleibt, liegt ganz einfach daran, dass die Fauna nicht zum Gegenstandsbereich der oben genannten Wissenschaftskonglomerate gehört… --ESPOIR 17:52, 3. Jun 2006 (CEST)

    Einfacher: Kultur ist alles, was über das Lebensnotwendige hinausgeht.

    Sprachstil

    "Um uns eine Vorstellung zu vermitteln was Kultur sein könnte/sollte habe ich folgende kleine, möglicherweise unvollständige (ich lasse mich gerne korrigieren) Zusammenstellung fundamentaler kultureller Basiselemente/konstanten vorgenommen." Was ist das für eine Art einen Enzyklopädie-Artikel zu schreiben? "Ich" habe eine Liste zusammengestellt, lasse "mich" aber gerne korrigieren... Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass englischsprachige Schriften oft weniger "wissenschaftlich" geschrieben sind und nehme mal an, das kam durch die Übersetzung so zustande, aber das kann man doch nicht so stehen lassen. Das hört sich an wie ein Eintrag auf der Diskussionsseite. Ich wäre dafür den Teil rauszunehmen, ist zwar nett, wenn sich jemand die Mühe macht, eine Liste über Kultur zusammenzustellen, aber wir können ja nicht 6 Milliarden Ansichten auflisten. Hat jemand was dagegen das rauszulöschen? --Sina~ 11:04, 12. Jul 2006 (CEST)

    Kann da nur zustimmen. Der gesamte Abschnitt "Definitionen" müsste mal aufgeräumt werden. Zudem wiederholt der Abschnitt "Etymologie" dann wieder einen Teil aus "Definitionen". Vielleicht sollte jemand vom Fach den Artikel mal etwas vereinfachen. MfG, --BlueCücü 21:56, 26. Jul 2006 (CEST)

    Überarbeiten

    Dieser Edit scheint nicht sehr mit dem Lexikonschreiben zu tun zu haben. Dieser schon eher, sollte aber beim Review auch mit berücksichtigt. Ich würde das ja gerne selber machen, aber das ist leider nicht mein Gebiet. Der erste Edit sieht zwar ein wenig nach Essay aus und der andere Edit von selben Benutzer spricht auch nicht für ihn, aber ich denke es lässt sich daraus noch was verwerten. -- Amtiss, Amtiss 00:35, 6. Aug 2006 (CEST)

    Aus dem Artikel übertragender Abschnitt

    Grundsätzliches zu Kulturdefinitionen und Kritik:

    Grundsätzlich kann man in den oben angeführten Definitionen das Fehlen eines ökologischen und spirituellen Kontextes feststellen.

    Die oben aufgeführten Kulturdefinitionen sind insofern veraltet, als sie folgende aktuelle Existenzmerkmale unberücksichtigt lassen: Vernichtung der Artenvielfalt; Vernichtung der Ressourcen (Öl, Gas, Kohle etc.); Vergiftung der Lebensgrundlagen Erde, Wasser, Luft und Licht (Ozonloch, Abholzung Regenwälder-Verwüstung etc.); Das Vermeiden dieses Handelns ist ein Kulturindikator.

    Im Begriff der Kultur spiegeln die Kulturdefinierenden das Tun der Menschheit und die Ergebnisse dieses Tuns unter einer durchgängig positiven Wertzuweisung. Dabei werden unter anderem künstlerische, geistige, soziale oder wissenschaftliche Ergebnisse und Produkte hervorgehoben. Man wird also kein Giftgas oder ein KZ als Kulturelement/produkt in den bisherigen Definitionen finden. Diese Lebensäußerungen und Ergebnisse werden stillschweigend unter den Tisch fallen gelassen. Allerdings wird eine Definition konkreter, wenn man beide Seiten desselben Apfels betrachtet. Deshalb sollte man durchaus sagen, was Kultur nicht ist. Das Nichtvorhandensein bestimmter Merkmale ist auch kulturbestimmend, wie zum Beispiel das Nichtvorhandensein von Hunger oder Kriegen weltweit.

    Gleichgültig, ob es künstlerische, soziale oder geistige Errungenschaften sind, beziehen sich die Kulturdefinitionen immer auf etwas Existierendes, oder konkreter auf Ergebnisse menschlichen Tuns aus Gegenwart und Vergangenheit. Dies scheint in diesem Bereich eine durchgängige Vorgehenweise zu sein. Kultur nur durch etwas Existierendes zu definieren ist beschränkend, denn die Definition wird durch den Status Quo bestimmt und lässt keinen Raum für eine grundsätzliche Kulturdefinition, da sich die existenziellen Merkmale ständig ändern und die Einstellungen der Menschen zu ihnen. Dementsprechend ändern sich mit ihnen und den Umständen die Kulturdefinitionen. Insofern besitzen die bisherigen Kulturdefinitionen das Merkmal einer Variablen. Das wird sich auch so lange nicht ändern, wie es eine existenzielle Entwicklung und darauf bezogenen Kulturdefinitionen gibt. Für uns sind in diesem Zusammenhang jene Elemente interessant, welche man als Kulturkonstanten bezeichnen kann, also wesentliche, elementare Basiselemente der Kultur.

    Um uns eine Vorstellung zu vermitteln, was Kultur sein könnte/sollte, habe ich folgende kleine, möglicherweise unvollständige Zusammenstellung fundamentaler kultureller Basiselemente/-konstanten vorgenommen.

    Kulturindikatoren:

    1. Das Nichtvorhandensein von Kriegen weltweit

    2. Das Nichtvorhandensein von Hunger weltweit

    3. Eine ausreichende medizinische Versorgung aller Menschen

    4. Eine ausreichende Versorgung mit Kleidung und Wohnraum für alle

    5. Der unbehinderte Zugang zur Bildung für alle

    6. Die Gleichstellung der Geschlechter

    7. Eine freie und tolerante Religionsausübung

    8. Der Erhalt der Artenvielfalt

    9. Das Vermeiden der Vernichtung der Ressourcen

    10. Die Förderung spiritueller Entwicklungen

    11. Das Nichtvorhandensein unterdrückender Staatssysteme

    12. Das Vermeiden der Vernichtung der Lebensgrundlagen

    13. Die Einhaltung der demokratischen Grundrechte

    14. Das Nicht-Herabwürdigen Anderer auf Grund von nationaler, religiöser oder rassischer Zugehörigkeit

    Setzt man voraus, dass die oben genannten Kulturindikatoren welweit vorhanden sind, kann von Kultur gesprochen werden. Das weltweite Vorhandensein dieser Indikatoren ist aber, wie wir wissen, nicht der Fall. Deshalb kann man aktuell nur von einer Annäherung der Menschheit an einen Kulturzustand sprechen. Wir befinden uns derzeit in einem präkulturellen Stadium. Im Gegenteil, noch niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte hat es eine dermaßen große Zerstörung von Lebensgrundlagen gegeben. Unsere Zeit wird von zukünftigen Generationen als das barbarischste Zeitalter überhaupt angesehen werden. Viele Tier- und Pflanzenarten wird man nur noch aus Filmdokumentationen kennen. Rohstoffe werden verbraucht sein. Die Erde wird vergiftet sein.

    Die Aufgabe der Menschheit ist es demnach, einen stabilen Kulturzustand zu schaffen. Das „Wie“ erfordert einen eigenen, zukünftig zu erstellenden Aufsatz. Positiverweise könnte ihn jeder selbst erstellen.

    <<<<<<<< Kopie Ende >>>>>>>>>>>>

    Dieser Abschnitt wurde im Mai 2006 mit diesem Edit in den Artikel eingefügt. Der Text ist in dieser Form nicht artikeltauglich (ich habe, für uns ist interessant). Das ist weder neutral noch durch Quellen belegt. --Lyzzy 10:36, 7. Sep 2006 (CEST)

    Stimme zu, dieser hierher verschobene Text verletzt massiv das Neutralitätsgebot, indem er EINE Vorstellung bzw. Variante von Kultur als DIE Definition von Kultur behauptet. Obwohl ich viele der darin vertretenen Aussagen teile, finde ich den Text an dieser Stelle falsch. --Fah 15:25, 12. Sep 2006 (CEST)

    Definition

    Ich würde Kultur folgendermaßen Definieren: Mit Kultur bezeichnet man, Lebewesen mit der gleichen Lebensart und -weise und den gleichen Gewohnheiten, wie: -geistig: Musik, Kunst und Literatur, Glaube -im Kontext: be- bzw. anbauen von Lebensmitteln, verändern der Natur -physische Dinge: Werkzeuge, Schnuck zusammenleben.

    Hallo UnbekannteR, bitte unterzeichne Deine Beiträge mit den vier Tilden ~, damit man weiß, von wann und wem ein Beitrag ist. - Inhaltlich: es wäre schön, wenn Definitionen nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden, sondern sich auf schon Bestehende Vorarbeiten beziehen und versuchen, diese zu verbessern. Siehe Kultur (Begriffsklärung) --Fah 16:46, 23. Sep 2006 (CEST)

    ch habe mich ja auf das schon geschriebene bezogen, also mit den geistigen physischen und im kontext dingen. Allerdings habe ich vergessen dass nur Menschen eine Kultur haben und nicht alle Lebewesen, das haben wir in der Schule ausfühlichst diskutiert! Und so als einstig finde ich es übersichtlich und gut zu verstehen und richtig weiter unten kann man ja noch schreiben dass es noch bakterienkulturen und dass es 10 Kulturerdteile gibt. MarciS 16:44, 26. Sep 2006 (CEST)



    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Kultur und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).