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Der Artikel Lebewesen gehört zur Kategorie: Lebewesen - systematische Übersicht
| Lebewesen | ||
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Lebewesen sind physikalisch strukturierte materielle Objekte aus vorwiegend organisch-chemischen Substanzen, die durch einen Satz von Merkmalen beschreibbar sind, die als notwendige Kriterien für Leben erachtet werden.
Rezente Lebewesen stammen immer von anderen Lebewesen ab. Über ihre Entstehung aus nicht lebenden Vorformen wird intensiv geforscht.
Die Biologie befasst sich wissenschaftlich mit allen bekannten Lebewesen, ihren Abwandlungen und Vorläufern sowie mit Grenzformen des Lebens (z. B. Viren).
Verwandte Begriffe: Lebensform, Kreatur, Organismen.
Eigenschaften von Lebewesen
| Kennzeichen | Beispiel Lebewesen | Beispiel Nicht-Lebewesen |
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| Energieaustausch mit der Umgebung | ||
| Aufnahme | Pflanzen nehmen Lichtenergie auf (Photosynthese) | Felsen erwärmen sich am Tag durch Aufnahme von Energie durch Licht |
| Abgabe | Alle Lebewesen, jedoch in besonderem Ausmaß Säugetiere, geben Energie in Form von Wärme ab | und geben sie in der Nacht wieder ab |
| Stoffaustausch mit der Umgebung | ||
| Aufnahme | Nahrungsaufnahme | Betanken eines Autos mit Benzin |
| Abgabe | Tiere geben Kohlenstoffdioxid und Wasser ab | Abgase des Autos bestehen (vor allem) aus Kohlenstoffdioxid und Wasser |
| Stoffwechsel (chemische Umwandlung von Stoffen) | alle Lebewesen (außer Viren, Viroide und Prionen) | brennende Kerze |
| Informationsaustausch | ||
| Empfangen von Information | Pflanzen erkennen den Sonnenstand | Belichtungsmesser des Fotoapparates misst Lichtstärke |
| Senden von Information | Warntracht der Wespen, Sprache der Bienen und der Hominiden | Verkehrsampel |
| Reaktion auf Veränderungen der Umwelt | ||
| Anpassung/Ausrichtung | Pflanzen richten ihre Blätter nach dem Sonnenstand aus | Der Sonne nachgeführte Solarzellen |
| Wachstum | ||
| Volumenzunahme | Eine Hefezelle nimmt nach der Zellteilung an Volumen zu | Wachstum eines Kochsalz-Kristalls |
| Zellteilung | Stammzellen des Knochenmarkes | -- "Zellteilung" ist ein originär organischer Begriff, kann also keine anorganische Entsprechung haben (der Begriff "Zellteilung" fällt unter den Begriff "Teilung" (Vermehrung) |
| Selbstreproduktion (Fortpflanzung) | ||
| Vermehrung | Die durch Zellteilung entstandenen Zellen sind ihrer Mutterzelle ähnlich. Kopie der DNA, also Vererbung | Bei technischen Systemen noch nicht ausgereift aber theoretisch möglich; sich selbst reproduzierende (siehe auch Rekursion) Computerprogramme sind Praxis (Computerviren). |
| Stoffliche Grundlage | ||
| Grundbausteine | Biomoleküle | Wassermolekül |
| Informationsträger | DNA, RNA | Metallkristall |
Einzelne der die Lebewesen kennzeichnenden Merkmale findet man also auch bei technischen, physikalischen und chemischen Systemen. Insbesondere zeigt Feuer je nach Interpretation einen großen Teil dieser Eigenschaften.
- Auf alle lebenden Organismen (Lebewesen) müssen zumindest auf der Ebene der Zelle alle Kennzeichen zutreffen.
- Tote Organismen wiesen in ihrer Vergangenheit alle Kennzeichen auf.
- Latentes Leben haben Organismen, die zwar nicht alle Kennzeichen aufweisen, also toten Organismen oder unbelebten Gegenständen ähnlich sind, jederzeit aber zu lebenden Organismen werden können. (Beispiele: Sporen von Bakterien oder Pilzen).
- Unbelebte Gegenstände zeigen zur Zeit ihrer Existenz nicht alle Kennzeichen.
Drei wesentliche Eigenschaften haben sich aber herauskristallisiert, die für alle Lebewesen als Definitionskriterien gelten sollen :
- a) Stoffwechsel (Metabolismus) während zumindest einer Lebensphase,
- b) Fähigkeit zur Selbstreproduktion, und
- c) die mit der Selbstreproduktion verbundene genetische Variabilität als Bedingung evolutionärer Entwicklung.
Diese Einschränkung würde aber viele hypothetische Frühstadien der Entwicklung des Lebens sowie rezente Grenzformen des Lebens, wie Viren, kategorisch ausschließen.
Zeitablauf
Lebewesen haben einen Zeitablauf (Ontologie): Sie werden geboren, sie wachsen, sie verändern sich, pflanzen sich fort, sie altern und sterben.Bei vielen Einzellern ist potentielle Unsterblichkeit möglich, da aus einer Mutterzelle ohne Substanzverlust zwei (sozusagen erwachsene) Tochterzellen hervorgehen. Über die Keimbahn betrachtet besitzen das Potential der Unsterblichkeit jedoch alle Lebewesen. Diese Betrachtung ist ein logisches Gedankenspiel ohne wissenschaftliche Aussage.
Aufbau von Lebewesen
Alle Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Pilze, Bakterien, Archaeen und Protisten) sind aus Zellen oder Syncytien (mehrkernigen Zellverschmelzungen, z.B. Ciliaten und viele Pilze) aufgebaut. Sowohl die einzelne Zelle als auch die Gesamtheit der Zellen (eines mehrzelligen Organismus) sind strukturiert und kompartimentiert, das heißt, sie bilden ein komplex aufgebautes System von einander abgegrenzter Reaktionsräume. Sie sind untereinander und zur Außenwelt hin durch Biomembranen abgetrennt.
Jede Zelle enthält in ihrem Erbgut (Desoxyribonukleinsäure) alle zum Wachstum und für die vielfältigen Lebensprozesse notwendigen Anweisungen.
Chemie der Lebewesen
Elemente
Lebewesen bestehen vorwiegend aus Wasser, organischen Kohlenstoffverbindungen und häufig aus mineralischen oder mineralisch verstärkten Schalen und Gerüststukturen (Skelette).Neben Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) als Hauptelementen des Grundgerüsts der Biomoleküle kommen die Elemente Stickstoff (N), Phosphor (P), Schwefel (S), Eisen (Fe), Magnesium (Mg), Kalium (K), Natrium (Na) und Calcium (Ca) in den Lebewesen vor. Ferner kommen Chlor (Cl), Iod (I), Kupfer (Cu), Selen (Se), Kobalt (Co), Molybdän (Mo) und einige andere Elemente zwar nur in Spuren vor, sind aber dennoch essenziell.
Die weitaus häufiger als Kohlenstoff in der Erdkruste vorkommenden Elemente Silizium und Aluminium werden aufgrund ihrer eingeschränkten Verbindungsmöglichkeiten nicht als Bausteine des Lebens genutzt. Edelgase und Elemente schwerer als Iod (Ordnungszahl 53) - treten nicht als funktionelle Bausteine von Lebewesen auf.
Biochemische Bestandteile
Lebewesen sind vor allem durch den Besitz reproduzierender Moleküle gekennzeichnet. Bekannt sind heute die Polynukleotide DNA und RNA, aber auch andere Moleküle haben möglicherweise diese Eigenschaft. Ferner enthalten sie Eiweiße (Proteine), makromolekulare Kohlenhydrate (Polysaccharide) sowie komplexe Moleküle wie Lipide und Steroide. Alle diese Makromoleküle und komplexen Moleküle kommen nicht in der unbelebten Natur vor, sie können von unbelebten Systemen nicht hergestellt werden. Kleinere Bausteine wie Aminosäuren und Nukleotide dagegen sind auch in der unbelebten Natur, zum Beispiel in interstellaren Gasen oder in Meteoriten, zu finden und können auch abiotisch entstehen.Daneben enthalten die Zellen der Lebewesen zu einem großen Teil Wasser und darin gelöste anorganische Stoffe.
Alle bekannten Lebensvorgänge finden in Anwesenheit von Wasser statt.
Evolution
Das Leben auf der Erde nimmt einen historisch einmaligen Verlauf. Auch wenn man die Ausgangsbedingungen wiederherstellen könnte, würde sich vielleicht ein ähnlicher Ablauf ergeben, aber nicht derselbe, der bis heute stattgefunden hat. Der Grund dafür ist die Vielzahl von Zufallsentscheidungen, die seit dem Beginn des Lebens bis heute erfolgten. Diese Zufallsentscheidungen werden durch Selektions- und Anpassungsprozesse teilweise wieder ausgeglichen, trotzdem ist eine genau identische Entwicklung unter realen Bedingungen nicht vorstellbar.Die Entwicklung der verschiedenen Arten von Lebewesen wird in der Evolutionstheorie behandelt. Dieser von Charles Darwin begründete Zweig der Biologie erklärt die Vielfalt der Lebensformen durch Variation, Mutation, Vererbung und Selektion.
Die Evolutionstheorie behandelt die Veränderung von Lebensformen im Laufe der Zeit und die Entstehung der ersten Lebensformen. Hierzu gibt es eine Reihe von Konzepten und Hypothesen (beispielsweise RNA-Welt, siehe auch Chemische Evolution).
Die ältesten bisher gefundenen fossilen Spuren von Lebewesen sind mikroskopische 'Fäden', die als Überreste von Cyanobakterien gelten. Allerdings werden diese in 3,5 Mrd. Jahre alten Gesteinen gefundenen Ablagerungen nicht allgemein als Spuren von Leben angesehen, da es auch rein geologische Erklärungen für diese Formationen gibt.
Neuere Ansätze zur Evolutionstheorie gehen davon aus, dass die Evolution nicht an der Art, sondern am Individuum und seinen Genen ansetzt. (Siehe Soziobiologie und Verhaltensbiologie)
Viren
Wird die Zelle als grundlegendes Kennzeichen von Lebewesen angesehen, werden Viren nicht zu den Lebewesen gerechnet, da sie keine Zellen sind und nicht aus Zellen aufgebaut sind. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und pflanzen sich auch nicht selbständig fort. Ihre Vermehrung erfolgt durch Wirtszellen.Viren lassen sich beispielsweise kristallisieren. Sie bestehen aus Proteinhülle und Nukleinsäurekern. Es gibt unter geeigneten Versuchsbedingungen die Degeneration von Viren zu Viroiden. Diese bestehen dann nur noch aus vermehrungsfähiger Nukleinsäure. Man könnte diese Viroide als „nackte“ Viren bezeichnen.
Mischt man solche Viroide und ihre Mutterviren in einem Gefäß, dem man permanent frische Nukleinsäuren und Aminosäuren hinzufügt, so vermehren sich die Viroide schneller als die echten Viren. Um infektiös zu bleiben, ist die Proteinhülle für sie nicht mehr nötig. Aus dem Virusgenom geht der Teil, der die Hülle kodiert, verloren.
Die Existenz der Viren könnte in der Evolution auf einen Übergang von „noch nicht lebendig“ zu „lebendig“ hinweisen. Allerdings könnten sich die Viren auch aus „echten“ Lebewesen wie den Bakterien entwickelt haben.
Mittlerweile ist es gelungen, die Sequenz des Kinderlähmungsvirus in einem DNA-Syntheseapparat künstlich zu erzeugen. (Auf die gleiche Weise hat man bereits viele weitere DNA- und RNA-Abschnitte für gentechnische Experimente erzeugt). Den DNA-Strang hat man dann in Zellen eingeschleust und es entstanden komplette, künstliche Polioviren.
Viren sind durch Mutationen und Selektion der Evolution unterworfen, was im weiteren Sinne auch für viele Nicht-Lebewesen gilt: So unterliegen laut der umstrittenen Mem-Theorie auch die nicht-physischen Ideen und Gedanken der Evolution, was auch für physische, nicht-lebendige Werkzeuge und Maschinen gilt.
Systematik der Lebewesen
Die biologische Systematik versucht, eine sinnvolle Gruppierung aller Lebewesen zu erstellen. Die oberste Stufe wird dabei von den Domänen gebildet. Man unterscheidet nach molekularbiologischen Kriterien drei Domänen: die eigentlichen Bakterien (Bacteria), die Archaeen (Archaea), früher auch Archaebakterien genannt und die Eukaryoten (Eucaryota). Die letztgenannte Domäne umfasst die uns vertrauten Tiere, Pflanzen und Pilze sowie die Protisten.Lebewesen als Systeme
Das genetische Programm
Wie die komplexen physikalischen Systeme der unbelebten Natur (wie zum Beispiel das Sonnensystem) entstehen auch bei Lebewesen Strukturen durch Selbstorganisation. Darüber hinaus fehlt aber allen Systemen der unbelebten Natur und der Technik ein Element, das nur Lebewesen aufweisen: Das genetische Programm. Durch dieses Programm werden Lebensvorgänge ausgelöst, gesteuert und geregelt. Dazu gehört auch die Reproduktion dieses Programms. Dieses Programm ist teleonomisch, ohne teleologisch sein zu können: Es gibt die Richtung der ontogonetischen Entwicklung und des Verhaltens der Organismen vor und grenzt sie in einem gewissen Rahmen von anderen Entwicklungsmöglichkeiten und Verhaltensweisen ab. Fehlen Teile des Programms oder weisen sie Fehlfunktionen auf, können sich – innerhalb eines Toleranzbereiches – langfristig keine überlebensfähigen Organismen entwickeln.Eigenschaften von Lebewesen
Diese Eigenschaften können auch unbelebten Systemen der Natur und der Technik zu eigen sein.Lebewesen sind in der Terminologie der Systemtheorie
- offen: Sie stehen in lebenslangem Energie-, Stoff- und Informationsaustausch mit der Umwelt.
- dynamisch: Sie sind zumindest auf der biochemischen Ebene dauernden Veränderungen unterworfen, können aber zeitweise einen stationären Zustand einnehmen, weisen also eine Konstanz von Struktur und Leistung auf. Diese Veränderungen sind einerseits auf dem System innewohnende Bedingungen zurückzuführen (Beispiel: Erzeugung genetischer Variation durch Rekombination bei der Fortpflanzung), andererseits durch Umwelteinflüsse. Lebewesen wirken wiederum auf ihre Umwelt verändernd zurück. (Beispiel: Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre durch die Photosynthese.)
- deterministisch: Auch wenn alle Eigenschaften der Lebewesen durch die Naturgesetze bestimmt sind, lassen sich aufgrund ihrer Komplexität vor allem für emergente Eigenschaften kaum mathematisch exakte Aussagen über die Vorhersagbarkeit ihrer Eigenschaften und Entwicklung und ihres Verhaltens machen: Durch die für wissenschaftliche Untersuchungen notwendige Reduktion lassen sich zwar Gesetzmäßigkeiten für einzelne Elemente ermitteln. Daraus lassen sich aber nicht immer Gesetzmäßigkeiten für das Gesamtsystem ableiten.
- stabil und adaptiv: Lebewesen können trotz störender Einflüsse aus der Umwelt ihre Struktur und ihr inneres Milieu für längere Zeit aufrecht erhalten. Anderseits können sie sich auch in Struktur und Verhalten verändern und Umweltänderungen anpassen.
- autopoietisch: Lebewesen sind sich selbst replizierende Systeme, wobei einerseits die Kontinuität von Struktur und Leistung über lange Zeiträume hinweg gewährleistet ist, andererseits durch die Ungenauigkeit der Replikation Möglichkeiten zur evolutionären Anpassung an Umweltänderungen bestehen.
- autark: Lebewesen sind bis zu einem gewissen Grad von der Umwelt unabhängig. (Siehe dazu die Erörterung der Problematik der Autarkie.)
Organisation
Diese Organisationsformen können auch unbelebten Systemen der Natur und der Technik zu eigen sein.- Als komplexe, heterogene Systeme bestehen Lebewesen aus vielen Elementen unterschiedlicher Struktur und Funktion, die durch zahlreiche, unterschiedliche Wechselwirkungen miteinander verknüpft sind.
- Lebewesen sind hierarchisch strukturiert: Sie bestehen aus zahlreichen unterschiedlich Elementen (Subsystemen), die durch zahlreiche Beziehungen miteinander verknüpft sind und selbst wieder aus zahlreichen Untereinheiten bestehen, welche selbst wieder Systeme darstellen und aus Subsystemen bestehen (zum Beispiel Organe bestehen aus Zellen, diese enthalten Organelle, welche aus Biomoleküle aufgebaut sind).
- Sie sind auch selbst wieder Elemente von komplexen Systemen höherer Ordnung (zum Beispiel Familienverband, Population, Biozönose), sind also ebenfalls mit zahlreichen weiteren Systemen (andere Lebwesen, unbelebte und technische Systeme) miteinander verknüpft.
- Alle Lebewesen sind Systeme mit speziellen Informationsbahnen und Informationsspeichern.
Problemkreise
Definition der physischen Grenze
Hier ist die äußerste Grenze letztlich die Zellmembran, die Pellikula, die Zellwand oder eine andere einhüllende und begrenzende Struktur. Bei höheren Organisationsstufen übernehmen Abschluss- und Deckgewebe wie Epidermis, Epithel, Haut oder Rinde diese Funktion.Viele Organismen geben Stoffe an die Umwelt ab und schaffen sich damit eine eigene Umwelt im Nahbereich, ein Mikromilieu. Beispiel: Schleimkapsel von Pneumococcus. Hier hängt die physische Abgrenzung des Individuums von der Fragestellung ab.
Definition des Individuums
Der Begriff Individuum bedeutet nach seiner lateinischen Herkunft ein Unteilbares. In dieser Bedeutung ist der Begriff nicht für alle Lebewesen praktikabel. Die meisten höheren Tiere kann man nicht teilen, ohne sie oder den abgetrennten Teil damit zu töten. Einen Hund als Individuum anzusprechen ist daher kein Problem.Von einem "individuellen" Baum kann man dagegen einen Ableger abteilen und diesen zu einem neuen Exemplar heranwachsen lassen. Viele Pflanzen bedienen sich dieses Verfahrens der Ausbreitung sogar systematisch, z.B. durch Ableger. Oft wachsen so ganze Rasen oder Wälder heran, die eigentlich einem einzigen zusammenhängenden Exemplar angehören, das aber jederzeit an beliebiger Stelle geteilt werden könnte.
Durch die Möglichkeit des Klonens entsteht die logische Fähigkeit zur Abtrennung eines neuen lebensfähigen Exemplars auch sogar für Säugetiere. Damit wird der Begriff Individuum für die Biologie mehr oder weniger hinfällig und müsste durch ein anderes Wort ersetzt werden, das besser trifft, was gemeint war, etwa "Exemplar".
Bei Schleimpilzen und kolonienbildenden Einzellern (Beispiel Eudorina), lassen sich individuelle, autarke Zellen unterscheiden. Sie gehen aber zumindest zeitweise Verbindungen miteinander ein, in welcher sie ihre Individualität und Unabhängigkeit aufgeben, also einem mehrzelligen Organismus gleichen.
Autarkie
Aufgrund der komplexen Wechselwirkungen von Organismen mit ihrer Umwelt kann man nur eingeschränkt von Autarkie sprechen:- So sind Lebewesen bezüglich der Energie nie autark, sie sind immer auf eine externe Energiequelle angewiesen, die letztlich durch die Sonne gegeben ist. Organismen, die als Energiequelle nur Licht oder die chemische Energie anorganischer Stoffe benötigen, also nicht auf andere Lebewesen als Energielieferanten angewiesen sind, können als energetisch autark betrachtet werden.
- Autotrophe Organismen sind in dem Sinne stofflich autark, als sie aus anorganischen Stoffen körpereigene organische Stoffe herstellen und diese im Stoffwechsel wieder zu anorganischen Stoffen abbauen. So lässt sich eine photosynthetisch aktive Pflanze in einem von der Umgebungsluft abgeschlossenen Glasgefäß bei ausreichender Beleuchtung am Leben erhalten, da sich ein Gleichgewicht zwischen Photosynthese und Atmung einstellen kann. Wachstum und Vermehrung sind in diesem System allerdings nur so lange möglich wie der Vorrat an Wasser und Nährsalzen ausreicht. Heterotrophe Organismen sind in diesem Sinne nicht autark, da sie auf die von anderen Lebewesen vorgefertigten Nährstoffe angewiesen sind.
- Übergeordnete Systeme wie zum Beispiel eine Lebensgemeinschaft (Biozönose) können wiederum energetische und stoffliche Autarkie erreichen, wenn bestimmte Organismengruppen in ausreichender Zahl und mit einer ausgeglichenen Vermehrungsrate vorhanden sind. (Siehe dazu Ökologisches Gleichgewicht.) So hat sich in der Tiefsee eine autarke Lebensgemeinschaft zwischen chemoautotrophen Bakterien, Röhrenwürmern, Krebsen und Fischen ausgebildet. Die Ökologie untersucht unter anderem, welche Mindestanforderungen eine abgeschlossene Lebensgemeinschaft erfüllen muss, um autark zu sein, das heißt einen geschlossenen Stoffkreislauf zu ermöglichen. Letztlich kann die Gesamtheit aller Lebewesen der Erde als eine autarke Lebensgemeinschaft aufgefasst werden (vergleiche dazu die Gaia-Hypothese, die die Erde als einen Organismus auffasst.)
- Alle Lebewesen sind bezüglich eines dem System innewohnenden Programms, des genetischen Systems, autark. Damit können sie selbst ihre Lebensvorgänge auslösen, steuern und regeln. (siehe Systemverhalten). (In diesem Sinne wären auch Viren und Viroide autark, ihr Programm ist aber nicht vollständig, sie sind auch auf die Programme ihrer Wirte angewiesen). Diese Autarkie ist insofern vollständig, als auch die Programmierung, also die Erstellung des genetischen Quellcodes nicht von außen, durch einen „Programmierer höherer Ordnung“, vorgenommen werden muss. Andererseits reichen die Programme nicht aus, um alle Lebensvorgänge zu determinieren: So kann sich zum Beispiel das Gehirn ohne Einfluss der Umwelt nicht fertig entwickeln. In völliger Dunkelheit würde die Sehrinde nicht ihre volle Funktionsfähigkeit erlangen.
- Alle Lebewesen sind bezüglich Wachstum, Reparatur und Reproduktion autark. Sie stellen die für sie charakteristischen Systemelemente (Biomoleküle, Zellorganelle, Zellen) selbst her, gleichen mit Hilfe von Reparaturmechanismen strukturelle Störungen innerhalb gewisser Grenzen von selbst aus und sind fähig, ähnliche Kopien von sich herzustellen. Die Herstellung identischer Kopien ist prinzipiell aufgrund physikalischer und chemischer Gesetzmäßigkeiten auf keiner Systemebene möglich. Die dadurch zwangsläufige Variation führt in Zusammenwirken mit der Umwelt zu Evolution auf allen Systemebenen. (siehe dazu Systemtheorie der Evolution)
Bei der Entwicklung der Systemtheorie durch Physiker, Mathematiker und Techniker gingen diese immer wieder auf Analogien in Struktur und Verhalten von Lebewesen ein. Diese Betrachtung von Lebewesen als Systeme führte dazu, dass Konzepte der Kybernetik, Informatik und der Systemtheorie Eingang in die Biologie gefunden haben, zuletzt und umfassend in der Systemtheorie der Evolution.
Thermodynamische Definition
Lebewesen sind als offene Systeme zeit ihrer Existenz stets weit vom thermodynamischen Gleichgewicht entfernt. Sie weisen einen hohen Ordnungsgrad und damit eine niedrige Entropie auf. Diese können nur dadurch aufrechterhalten werden, dass die Erhöhung des Ordnungsgrades energetisch mit Prozessen gekoppelt wird, die die hierfür notwendige Energie liefern. (Beispiel: Aufbau von organischen Stoffen niedriger Entropie wie Glukose, DNA oder ATP, aus anorganischen Stoffen hoher Entropie wie Kohlenstoffdioxid, Wasser und Mineralsalzen durch Photosynthese und Stoffwechsel.) Tritt der Tod ein, stellt sich das thermodynamische Gleichgewicht ein, der hohe Ordnungsgrad kann nicht mehr aufrechterhalten werden, die Entropie wird größer.Lebewesen aus der Sicht der Information
Ein Lebewesen ist ein zellbasiertes, informationsgesteuertes und -verarbeitendes Codesystem. Ein Leben ist eine zeitlimitierte Fähigkeit dieses Codesystems, die in ihm enthaltene semantische Information zu nutzen und weiterzugeben.Siehe auch
Literatur
- Hans-Joachim Flechtner: Grundbegriffe der Kybernetik, 1970
- Anna Maria Hennen: Die Gestalt der Lebewesen. Versuch einer Erklärung im Sinne der aristotelisch-scholastischen Philosophie. Königshausen und Neumann, Würzburg 2000 ISBN 3-8260-1800-1
- Sven P. Thoms: Ursprung des Lebens. Frankfurt: Fischer ISBN 3-5961-6128-2
- Urban & Fischer: Biologie, Anatomie, Physiologie. München: ISBN 3-437-26800-7
Weblinks
- Die Zelle als Grundlage des Lebewesens / Eukaryoten und Prokaryoten in der Zellbiologie - Graphiken zu allen Organellen
- Kennzeichen der Lebewesen im Fach Biologie
ast:Ser vivu zh-min-nan:Seng-bu̍t
Diskussion der Autoren über den Artikel: Lebewesen
=ch habe wesentliche Teile der Definition geändert. Entsprechend bei den Viren. Es bestand vorher ein Widerspruch zu der zur zeit etablierten Definition für Lebewesen und vor allem zum Unterpunkt Aufbau von Lebewesen. Ich hätte gerne auch die Systematik herausgenommen und mit dem entsrpechenden Artikel vereint, sowie den Widerspruch zum Artikel Domäne aufgehoben. Was sagt ihr dazu?
Hati 16:48, 4. Dez 2003 (CET)
Die Abkürzung für Desoxyribinucleinsäure ist DNS, DNA ist die englische Abkürzung, wenn also vorher der deutsche Begriff steht, ist auch die deutsche abkürzung zu erwarten. -Hati 13:56, 15. Jun 2004 (CEST)
Auf Grund der Überschneidungen mit dem Artikel Leben (Biologie) nehme ich einen Um- und Ausbau der beiden Artikel vor. -Hati 16:43, 1. Okt 2004 (CEST)
nicht selbstähnlich sondern hierarchisch
unter Organisation der Lebewesen stand, sie seien selbstähnlich organisiert. Während die These der Selbstähnlichkeit von Lebewesen (im Sinne Mandelbrots u. Lindenmeyer) im Detail sicher nicht haltbar ist (da auf jeder Systemebene neue, eben nicht ähnliche Organisationsprinizipien auftreten) beschreibt der Abschnitt in wirklichkeit die hierarichische Organisation. Ich habe das besagte Attribut geändert. 84.150.162.184 20:04, 27. Mai 2006 (CEST)Potentielle Unsterblichkeit
Villeicht sollte statt "Keimbahn" auf die Semikonservative Replikation abgehoben werden, da es eine Keimbahn i.e.S mE nur bei Vielzellern gibt? -Hati 13:51, 23. Jun 2005 (CEST)Systematik
Hallo Netzrack.N, die Grammatik des ersten Satzes der Systematik wäre schon richtig gewesen, nur die Denke war anders: "Gruppierung" als substantivierte Tätigkeit, nicht als niedergeschriebenes Ergebnis. Man kann sich streiten, was stilistisch besser ist. Kursch 14:03, 13. Jul 2005 (CEST)
- Verstehe, was Du meinst. Kann aber leider nicht zustimmen, daß "versuchen" nur mit Objekt, aber ohne Verb (schriftlich) verwendet werden sollte. Auch nicht, wenn es sich um verkappte Substantivierungen handelt. Hätte ich also auch angemäkelt, wenn ich's anders verstanden hätte. Beste Grüße, Netzrack.N 15:38, 29. Sep 2005 (CEST)
Definition - Zelle
Es werden zwar viele Merkamale aufgezählt und erläutert, aber letztlich wird Leben definiert als alles was auf Zellen aufbaut, und das biologische Zellen leben und all diese Merkmale besitzen, ist ja nix neues, oder? Also entweder man definiert gleich mit der Zelle oder man Verweis auf den Artikel Leben, der dazu mehr Tiefgang entwickelt. Gruß, -- Gamma 21:28, 24. Aug 2005 (CEST)
- Mit der Zelle gebe ich Dir persönlich recht. Hatte ich auch ursprünglich so formuliert, wurde aber im Laufe der Zeit wieder herausgenommen. Nix dagegen, wenn Du es wieder einführst. Der Artikel Leben beschäftigt sich eigentlich nicht nur mit dem biologischen Bedeutungen. Was meinst du also mit "Tiefgang"? Lies bitte auch die Diskussionen zu den Artikeln. -Hati 09:54, 25. Aug 2005 (CEST)
Das älteste Lebewesen?
Was hat es damit auf sich: - Das älteste bisher gefunde Lebewesen der Welt ist ein Strauchgewächs auf einer Neuseeland vorgelagerten Insel. Die Pflanze ist mindestens 43000 Jahre alt, dann endeten die Messmöglichkeiten. Sie besteht aus mindestens zwei teilen, die auf jeweils einer Seite eines Berges wachsen und durch eine 1,2 km lange Wurzel durch den berg miteinander verbunden sind.- Ich kenne dieses Ding aus einem Bericht in der SZ vor mehreren Jahren. Die Altersbestimmung "dieser Pflanze" ist nur möglich an ihren längst abgestorbenen Teilen, die im Sinne der Radiocarbonmethode zur Altersbestimmung aus der Atmosphäre kein neues C-14 mehr aufnehmen, seit sie abgestorben sind. Materiell verbinden diese alten Teile die heute noch lebenden 2 weit von einander entfernt stehenden Sträucher. Hier zeigt sich eine grundlegende Problematik, ob man folglich die beiden Sträucher mit dem toten verbindungsstück als eine Pflanze dieses erheblichen Alter sehen will. Man denke an die im Pflanzenreich sehr verbreitete Bildung von Ausläufern, bei denen die Verbindung bestehen bleibt (Mangrovenwälder, Schilfbestände) oder auch an beliebigen Stellen unterbrochen wird. Die bei einer Unterbrechung entstehenden Ableger sind eigenständig lebensfähige Pflanzen, deren Alter man dann nicht mit dem Gesamtalter des ursprünglichen Verbandes an Ausläufern beziffern wird, aber man könnte, wenn man wollte. Mehr noch: so gesehen reichte das Alter der Pflanze weit länger zurück als zu den ältesten noch bestimmbaren (abgestorbenen) Resten. Noch allgemeiner erhebt sich die Frage, was man im Pflanzenreich als ein Individuum definieren will. --Kursch 12:12, 30. Nov 2005 (CET)
- Es wäre darüber hinaus zu fragen, ob in diesem Artikel ein McGuinnes-der-Rekorde-bei-Pflanzen sinnvoll ist. -Hati 13:37, 30. Nov 2005 (CET)
Lebewesen aus der Sicht der Information
Es ist mein erster Versuch ein Lebewesen und ein Leben zu definieren. Ich würde mich auf Verbesserungsvorschläge und Diskussion freuen. Christoph.H 20:03, 29. Mär 2006 (CEST)Ein Paradoxon des Lebens
Es ist eine interessante Beobachtung, daß alles, was der Mensch intuitiv als Lebewesen betrachtet, alle in der Tabelle http://de.wikipedia.org/wik... genannten Merkmale aufweist. Während umgekehrt ein Lebewesen, das alle diese genannten Merkmale hat, nicht von jedem Menschen als ein Lebewesen betrachtet wird. Hans Rosenthal (ROHA) (hans.rosenthal AT t-online.de -- ersetze AT durch @ ) (15052006)
aus Leben
Die folgenden Abschnitte habe ich aus dem Artikel Leben hierher verschoben, um dopplungen zu vermeiden. - Abgesehen davon, sind die Kurz-Unterkapitel nicht günstig und einige Aussagen kritisch. -Hati 08:30, 25. Aug 2006 (CEST)
Kennzeichen des biologischen Lebens
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Der Ordnungsgrad des Lebens Bildherkunft |
- zur Grafik: Warum fängt die Hierarchie ausgerechnet bei Atomen an? Warum fehlt die Zelle, die erste Struktur die "leben" kann?-Hati 08:30, 25. Aug 2006 (CEST)
- zur Grafik: Ja, der Fehler mit der Zelle ist mir leider zu spät aufgefallen. Die Grafik wird aktualisiert. Ich persönlich würde beim "Atom" anfangen. --Weyoune 18:56, 25. Aug 2006 (CEST)
- Dann wenigstens noch einen Pfeil Vor "Atome", damit klar wird, dass wir schon über die griechen hinaus sind. -Hati 12:35, 26. Aug 2006 (CEST)
Unter den "Kennzeichen des biologischen Lebens" versteht man die Merkmale, die ein Leben überhaupt ausmachen. Ohne diese wichtigen Merkmale, ist es kein Leben.
Wachstum und Entwicklung
Erbliche Programme in Form der DNS steuern Wachstum und Entwicklung vom Organismus. Jeder Organismus durchläuft eine Individualentwicklung, an deren Ende des Vielzellers der Tot steht.
- eine DNS ist kein Programm, sondern ein Molekül. Außerdem ist die entwicklung von Lebewesen nicht nur programmgesteuert. Es gibt nicht nur Vielzeller sondern auch Einzeller. -Hati 08:30, 25. Aug 2006 (CEST)
Fortpflanzung
Die Fähigkeit, dass sich ein Organismus vermehrt. Man unterscheidet zwischen zwei Formen: der vegetativen (ungeschlechtlichen) und der sexuellen (geschlechtlichen). Der entscheidende Vorteil der geschlechtlichen Fortpflanzung ist, dass es immer wieder zu neuen Kombinationen des Erbguts kommt und somit mehr Variabilität im Erbgut einer Art entsteht.
- Vermehrung und Fortpflanzung sind keine Synonyme. Eine Art hat kein Erbgut. Germeint ist wohl der Genpool? -Hati 08:30, 25. Aug 2006 (CEST)
Reizbarkeit
Organismen haben die Fähigkeit, Reize von außen wahrzunehmen (z.B. durch Sinnesorgane) und entsprechende Reaktionen zu zeugen.
Stoffwechsel
Organismen nehmen Stoffe auf (Proteine, Kohlenhydrate und Lipide), bauen sie im Organismus ab, um oder auf und scheiden nicht mehr verwertbare Stoffe aus. Die zwei wesenden Funktionen des Stoffwechsels sind: Energiegewinnung und Gewinnung von Baustoffen für den Organismus.
- Organismen nehemn auch anorganische Stoffe auf. -Hati 08:30, 25. Aug 2006 (CEST)
Bewegung
Die Organismen haben die Fähigkeit sich selbstständig zu bewegen.
- Gilt auf der Ebene des Organismusnicht immer. -Hati 08:30, 25. Aug 2006 (CEST)
Struktur
Das Leben ist an eine Zellulare Struktur gebunden.
Homöostase
Regulationsmechanismen halten das innere eines Organismus innerhalb bestimmter Grenzen konstant, trotz Schwankungen in der Umwelt. Diese Regel bezeichnet man als Homöostase. (Regulation der Körpertemperatur, des Blutzuckerspiegels usw.)
- Gemeint ist wohl das innere Milieu? Wird übrigens nicht immer konstant gehalten. -Hati 08:30, 25. Aug 2006 (CEST)
Evolutionäre Anpassungsfähigkeit
Das Erbgut aller Organismen wird immer verändert. Es treten so genannte Mutationen auf. Dadurch können z.B. Individuen entstehen, die an neue oder bereits bestehende Umweltverhältnisse angepasst sind.
Hoher Ordnungsgrad des Lebens
Biologische Organisation gründet sich auf eine Hierarchie von Strukturen, wobei jede Ebene auf eine darunter liegende Ebene aufbaut.
--Weyoune 18:56, 25. Aug 2006 (CEST)
Definition
Irgendwie driftet die Definition immer merhr Richtung Science Fiction. Dass Si und Al keine Lebewesen aufbauen hängt mit der Chemie dieser Elemente zusammen. Das gilt auf der Erde genauso wie sonstwo im Weltall. Physik ist zwar eine der Grundlagen der Biologie, biologische Systeme sind aber deswegen nicht auf Physik reduzierbar (und das hat nun ncihts mit Emergenz zu tun). s wäre gut, wenn der heute als IP 84.189.28.138 hier einmal sein Konzept darlegen würde bevor er derart schwerwiegende Eingriffe tätigt. -Hati 18:51, 25. Aug 2006 (CEST)
- Was hat das mit Science Fiction zu tun? Seit wann gibt es Beweise dafür, dass Si/Al (oder welche Elemente oder physikalischen Entitäten auch immer) bei keinen energetischen Umgebungsbedingungen oder Quantitäten jemals Objekte/Systeme konstituieren können, die die Kriterien für Leben erfüllen? (siehe auch Kohlenstoffchauvinismus) Die Frage, auf welcher Makro-Ebene(chemisch oder physikalisch) das nun zu beobachten wäre, war überhaupt nicht mein Hauptanliegen. Vielmehr geht es darum, dass der Nebensatz in der Definition ("...vorwiegend aus organisch-chemischen Substanzen...") semantisch lediglich eine Tatsache in Bezug auf das bisher beobachtete (per def. "biologische") Leben ist aber nicht in Bezug auf alle Objekte, die womöglich die Kriterien für Leben erfüllen, es sei denn, eines dieser Kriterien wäre eben, dass Leben "vorwiegend aus chemisch-organischen Substanzen" besteht (eine Tautologie!). (aber siehe auch hier in der Diskussion den Punkt: Ein Paradoxon des Lebens)
- Die Definition enthält also eine Aussage, mittels derer sich der Begriff einerseits auf die Kriterien für Leben bezieht und andereseits wird der empirische Aufbau von Lebewesen auch gleich zum Teil dieser Definition. Damit bekommt die Definition aber sofort einen anderen Charakter und der Begriff "Lebewesen" wäre nicht mehr die allgemeingültige Kategorie für Wesen/Objekte, die die Lebenskriterien erfüllen, sondern eine biologische Bezeichnung für Objekte, die die Lebenskriterien erfüllen und ausserdem noch weitere spezielle Eigenschaften aufweisen (zum Beispiel Aufbau=Zellen, Kohlenstoff, etc.).
- Meinetwegen (ich vermute mal, der Autor kommt aus der biologischen Fraktion).... Aber dann müsste man zumindest darauf hinweisen und ausserdem dürften die Wiki-Artikel "Leben" und "Lebewesen" nicht mehr zu Beginn so wenig selbsterhellend aufeinander referenzieren (->Lebewesen: "...Objekte, die beschreibbar sind durch als notwendig erachtete Kriterien für Leben..., -> Leben: "...Entitäten, für die charakteristische Eigenschaften eines Lebewesens beobachtbar sind..."), sondern dann müssten eben jene Kriterien, so umstritten sie auch noch sein mögen, gleich zu Beginn zumindest in einem der beiden Artikel vorangestellt werden und sich nicht irgendwo als "beispielhafte Aufzählungen" im phänomenologischen Kontext verstecken (zudem in beiden Artikeln unterschiedlich...)
- Das mag ein "schwerwiegender Eingriff" sein, aber es ist ja auch von schwerem Gewicht, das zumindest die Logik von Aussagen in sich schlüssig bleibt und Definitionen als empirische Zusammenfassungen von Merkmalen (z.B. Begriffe wie "Pflanze, Tiere, etc.) von kategorischen Definitionen mit abstraktem Hintergrund abgrenzbar bleiben. Sonst werden all zu schnell Beobachtungen und abstrakte Modelle miteinander in einen Topf geworfen. Damit ist aber niemandem geholfen, wenn zum Beispiel nach anderem Leben gesucht würde. Anders ausgedrückt ist es nicht hilfreich, wenn man einen Kreis als die Menge aller Punkte bezeichnet, die sich im selben Abstand zu einen Mittelpunkt befinden UND ausserdem sich vorwiegend als Bleistiftzeichnung oder Verkehrsschild manifestiert. Mal abgesehen davon, das das Wörtchen "vorwiegend" in einer Definition eines kategorischen Begriffs sowieso nichts aussagt, weil es die beiden Mengen der innerhalb und ausserhalb dieser Definiton stehenden Objekte ja nicht hinreichend abgrenzt, würden damit alle Kreise die beispielsweise als Tintenklecks auftreten oder irgendwo auf einem Planeten als Krater von vornherein nicht oder nur eingeschränkt zur Kategorie Kreis zählen. Von einer solchen Definiton profitiert man aber allenfalls durch Schaffung gleicher deskriptiver Standards verliert aber drastisch ob ihrer fehlerhaften Ausgrenzung.
- Ich würde doch also darum bitten, mit etwas mehr Respekt an die Äußerungen Anderer heranzugehen und nicht mit einem Federstrich Aussagen für null und nichtig zu erklären. Das ist dem Wiki-Konzept sicherlich nicht förderlich.
- Gruß IPxxxx, Marcel, 16:17, 26. Aug 2006 (CEST)
- Wäre es möglich, direkt und ohne persönliche Angriffe auf meine Einwände einzugehen? Si und Al haben nun mal andere Bindungsverhältnisse als C. - Die Gesetze der Physik und Chemie gelten nicht nur auf der Erde. - Hati 19:00, 26. Aug 2006 (CEST)
- Mir ist nicht ganz klar, wo in meiner Stellungnahme persönliche Angriffe auftauchen. Desweiteren habe ich wohl ziemlich ausufernd dargelegt, was genau mein Anliegen war.
- Vielleicht ist das "aisufern" das Problem? -Hati 17:45, 27. Aug 2006 (CEST)
- Nett, bei einer schon geübten Selbst-Ironie noch nachzutreten. Vielleicht ist ja das lediglich mit lapidaren Zwei-Zeilern begründete Streichen von Inhalten das Problem? Tut mir Leid, wenn ich mit mehr als zwei Zeilen Response zuweilen den Aufnahme-Cache oder den überaus kostbaren Zeitvorrat des geneigten Lesers überlaste;-) -Gruß IPxxxx, Marcel, 23:52, 27. Aug 2006 (CEST)
- Aber gut - also Si und Al: Ich bestreite doch nirgends, dass die Bindungsverhältnisse eine ähnliche Vielfalt wie bei Kohlenstoff-Chemie nicht zulassen. Für meine Anfechtung spielt es allerdings gar keine Rolle, wie die Bindungsverhältnisse beschaffen sind, da sie ja nur dann nachteilig wirken könnten, wenn es darum ginge, dass die selben Muster, die für organisches "Kohlestoff-Leben" wirken, möglichst ähnlich mit Si oder oder anderen Elementen funktionieren müssten. Eben darum geht es aber gar nicht.
- Und das eben ist nichts anderes als Spekulation. Schwefel wäre nach der Argumentation genau so gut geignet. -Hati 17:45, 27. Aug 2006 (CEST)
- ??? - Wofür geeignet? - Für die Modellierung von Kohlenstoff-Chemie? - Sicher nicht (schrieb ich auch). Aber darum geht es doch eben nicht. Sind dem Autor etwa alle quantenphysikalischen Möglichkeiten und Kombinationen bekannt, mittels derer z.B. Schwefel oder aber auch nur ein paar Elektronen aus verschiedenen Atomhüllen miteinander agieren können. Und hat der Autor etwa schon alle emergenten Eigenschaften von allen möglicherweise daraus entstehenden Systemen diesbezüglich überprüft? Wenn nicht, dann kann er nicht einfach von Spekulation reden, wo es nur um die Universalität des Begriffes Lebewesen geht, der all solche Systeme mit einbezieht, die die Kriterien von Leben erfüllen würden. -Gruß IPxxxx, Marcel, 23:52, 27. Aug 2006 (CEST)
- Die Frage ist, ob man allen Objekten, die die Kriterien für Leben erfüllen, einfach absprechen kann, Lebewesen zu sein, nur weil sie nicht auf organisch-chemischen Substanzen oder z.B. Zellen basieren. Es ist natürlich eine Tatsache, dass solches Leben bisher entweder noch nicht gefunden wurde oder aber seine Wirkungen nicht als Folgen von Leben erkannt werden. Auch richtig ist mit Sicherheit die Annahme, das gegenseitige Beziehungen von anderen physikalische Entitäten (seien es nun Elemente, Atome oder Quanten)kaum die gleichen Muster von Selbstorganisation abbilden würden, wie org.chem. Prozesse. Brauchen sie aber auch gar nicht! Die Muster können ganz anderer Natur sein und trotzdem in einem daraus entstehenden System emergente Eigenschaften aufweisen, die genau unseren Kriterien von Leben entsprechen. Daher denke ich, dass Aussagen wie: "Alle Lebewesen sind so und so aufgebaut" oder "alle Lebewesen bestehen hieraus und daraus" zumindest in dem Punkt relativert werden müssen, dass es sich definitiv nicht um ALLE sondern nur um die bekannten Lebewesen handelt.
- Es ist eigentloch selbstverständlich dass man nur fundierte Aussagen über Bekanntes machen kann. Aussagen über Unbekanntes sind Spekulation. -Hati 17:45, 27. Aug 2006 (CEST)
- Es ist aber nicht selbstverständlich, dass fundierte Aussagen über die bekannten Ausprägungen einer an sich abstrakten Idee automatisch für alle Ausprägungen dieser Idee gelten. Wenn Physiker so denken würden, bräuchten sie keine Experimente mehr, um Voraussagen Ihrer Theorien zu bestätigen. Und ja: viele der Aussagen im aktuellen Artikel Lebewesen sind im Bezug auf den sehr umfassenden Grundbegriff LEBEWESEN im Allgemeinen nur theoretisch, mit empirischen Nachweisen in unserer kleinen Umgebung.
- Ich finde es sehr wichtig zwischen Begriffen wie Pflanze, Tier, etc. und Begriffen wie Leben, Lebewesen, Information, Energie etc. zu unterscheiden. Erstere sind nur Bezeichner für Beschreibungsmodelle, die direkt aus "fundierten Aussagen über Bekanntes" zusammengebaut werden und bei Bedarf an neues Bekanntes angepasst werden. Letztere sind sind abstrakte Ideen mit universalem Charakter. Diese Ideen definiert man gewissermaßen um, wenn man die zu ihnen passenden "fundierten Aussagen über Bekanntes" kurzerhand zu der eigentlichen Idee deklariert.
- Anders gesagt, der Begriff "Lebewesen" lebt selber nicht. Er meint alle Objekte, die die "Lebens-Kriterien" erfüllen (von denen keines z.B. Kohlenstoff oder Zellen enthält), und das wird wohl auch so bleiben, selbst wenn hier unter Zuhilfenahme des Spekulationsvorwurfs so getan wird, als ob nur die bekannten Objekte die Idee Lebewesen definieren. -Gruß IPxxxx, Marcel, 23:52, 27. Aug 2006 (CEST)
- Vielleicht wäre es möglich, mir zu erklären, was an dieser Justierung sooo scifi-artig sein soll. Es ist doch nur die absolut nötige Offenheit für noch unbekanntes, den Wissenschaft nötig hat, um nicht selbst zu einer "Kirche der Weisheit" zu degenerieren.
- -Gruß IPxxxx, Marcel, 21:20, 26. Aug 2006 (CEST)
Sollte Wissenschaft nicht ohne Spekulation auskommen? Vieleicht wäre Astrobiologie der passendere Artikel für solche? -Hati 17:45, 27. Aug 2006 (CEST) PS: siehe dazu auch: Exobiologie#Leben anderer ferner Welten -Hati 18:37, 27. Aug 2006 (CEST)
- Übrigens habe ich keine einzige Spekulation formuliert(es sei den die Aussage "Leben ist mehr als das uns bekannte" sei Spekulation). Aber nun verstehe ich, woher der Wind weht. Die ("Erd"-)Biologen, die naturgemäß beschreibend und klassifizierend eine existierende Welt kartographieren, reklamieren den eigentlich universellen abstrakten Begriff "Lebewesen" für sich allein, als ob er eine reine Namens-Bezeichnung für etwas wäre, dass hier vorgefunden wurde. Sollte etwas ganz anders funktionieren und trotzdem den Kriterien für Leben entsprechen, dann ist das zunächst Spekulation und später dann kein Lebewesen in ihrem Sinne sondern ein anderes Wesen aus einer Astro-, Exo-, Xeno oder Sonstwas-Biologie.
- Gibt's nur das kleine Problem, dass der Begriff Lebewesen gar nicht den "Erd"-Biologen vorbehalten ist. Wo steht denn schließlich die bekannte Biologie im Vergleich zu solch anderen Biologien? Sind die anderen Biologien nicht lediglich Unterdisziplinen? Wenn ja, dann wären doch die Grundbegriffe der "Gesamt"-Biologie (wie zum Beispiel Lebewesen, Leben) für alle Biologien universell. Wenn nein, dann wäre also die bekannte Biologie in Wirklichkeit nur eine "Erd-Biologie" und die von Ihr beschriebenen Lebewesen eben lediglich Erd-Lebewesen. Das müsste man aber in einem Arikel zu diesem Thema kenntlich machen, damit ein unbedarfter Wiki-Leser nicht auf die Idee kommt, das wenn ihm ein selbst-reproduzierendes, selbst-regulierendes Ding begegnet, an dem er keine Zellen oder Kohlenstoff findet es sich also nicht um ein Lebewesen handeln kann ;-)
- Ganz schlicht gefragt: Ist ein Lebewesen nur ein Begriff der bekannten Biologie, oder gibt es diesen Begriff auch in der Astro-/Exo-/Xeno-Biologie? Ist es dort ein anderer Begriff? Oder sind es beide die Gleichen? -Gruß IPxxxx, Marcel, 23:52, 27. Aug 2006 (CEST)
- Gibt es denn eine "unbekannte" Biologie? Biologie ist eine Wissenschaft, als solche sollte sie bekannt sein. Wenn biologische Strukturen und Vorgänge, also Lebewesen gemeint sind, kann eine Wissenschaft nur Aussagen über Beobachtetes machen, was sein könnte und weder verifizierbar noch falsifizierbar ist, ist bestenfalls Spekulation - da hilft nun nichts. - Es wäre schön wenn sich "IPxxx Marcel" regelrecht anmelden würde, hier ufert die Diskussion aus (siehe die obigen Unterstellungen über "Erd"-Biologen - Polemik ersetzt keine Argumente). -Hati 11:14, 28. Aug 2006 (CEST)
- Genau, da hilft nun nichts, also: Über die Kriterien für Leben hinausgehende Aussagen über "alle Lebewesen", die wir noch gar nicht kennen können, sind rein spekulativ im Gegensatz zu den gleichen Aussagen über "alle bekannten Lebewesen". Schade, dass auf kein Argument wirklich eingegangen wird, bzw. Gleichnisse als Unterstellungen und diese dann als reine Polemik bezeichnet werden.
- Aber wenn schon die reine und wahre Wissenschaft herhalten muss, gut: Wissenschaft befasst sich mit Beobachtungen und Thesen, Hypothesen, Prognosen, Theorien (in der Biologie z.B. Evolutionstheorie, RNA-Welt-Hypothese etc.). Solange nicht alle Aspekte einer Theorie falsifiziert, beobachtet oder bewiesen wurden, bleibt es eine Theorie. Theorien, deren empirische Prüfung nach heutigem Wissenstand absehbarerweise nicht möglich ist, aber potentiell möglich wäre, bezeichnet man oft als spekulativ (aus Wiki). Nun ist aber leider die These, dass alle Objekte, die die Kriterien für Leben erfüllen können, aus Zellen bestehen müssen, vorwiegend organisch-chemisch aufgebaut sind oder bestimmte Elemente-Verteilungen aufweisen höchstwahrscheinlich tatsächlich auf Dauer nicht falsifizierbar, womit diese Aussage eindeutig einen spekulativen Charakter hat, solange Ihre Allgemeingültigkeit nicht bewiesen ist. Es ist also ein enormer Unterschied, ob man sagt "alle bekannten Lebewesen ..." oder "alle Lebewesen", weil das erstere falsifizierbares oder gesichertes Wissen und das Letztere nur eine spekulative Theorie ist. Und Theorie kann ja wohl nicht mit gesichertem Wissen gleichgesetzt werden?
Aber leider ahne ich schon was jetzt kommt: Verdrehung, Polemik, keine Argumente, ausufernde Diskussion. Kann mir einer noch mal schnell den Wiki-Etiquette-Punkt nennen, der argumentative Diskussionen zum Artikel möglichst beschränken soll. Und vielleicht in diesem Zusammenhang gleich noch mal die Unterschiede zwischen Polemik und Argumentation/Analogie, die ich übersehen habe. Wohlgemerkt, geht es mir um die Methodik im Artikel, nicht um den Beweis von irgendwelchem ausserirdischen Leben! Anmeldung folgt... -Gruß IPxxxx, Marcel, 14:39, 28. Aug 2006 (CEST)
Definitions vereinfachung
Könnte man nicht sagen: "Ein Lebewesen ist ein chemischer Reaktionsraum, der sich selbst konkret beschreiben kann"? Das 'sich selbst konkret beschrieben' beinhaltet die weiteren Merkmale des Lebens. Beispiele:- Um etwas zu beschrieben muss es konkret - also abgegrenzt von allem anderen sein, was nicht beschrieben werden soll. In diesem Fall durch die Zellmembran.
- Um etwas zu beschreiben muss die Information vorhanden sein, die beschrieben werden soll: gespeichert in der DNA - ihrer Basentripplets und ihrer Superstruktur. In ihr ist sie selbst also das Beschriebende gespeichert - Quasi die Rekursion von sich selbst.
- 'Beschreiben' ist eine Arbeit. Arbeit benötigt Energie und das beinhaltet den Stoffwechsel.
- Um etwas zu beschrieben muss ein Produkt herauskommen, nämlich ganau (annähernd) das Selbe, was es war - also die Reproduktion in diesem Fall. Dazu muss nicht nur Energie, sondern auch Materie umgesetzt werden. Um sie umzusetzen muss sie aufgenommen werden. Deswegen die Massenzuname und Energieaufnahme.
Hält diese Definition nicht auch stand? Gibt es Gegenbeispiele von Sachen, die wir menschen als Unbelebt bezeichnen, aber in diese Definition fallen? Gegenwind 16:20, 16. Nov. 2006 (CET)
- Klingt nach selbstgestrickter Definition. Gibts dazu irgendwo eine "Biolgoische" Quelle? --Hati 14:52, 18. Nov. 2006 (CET)
Ja, manche Biostudenten nutzen noch ihr Hirn und denken selbst ... man will es kaum glauben ;) Quelle ist eben dieses Hirn und die zahlreichen Vorlesungen eines ausgedehnten Studiums der Lehre des Lebens und der Liebe zur Weisheit. Aber keine angst. Das do oben würd ich so erstmal nicht reinstellen, es ist noch lange nicht ausformuliert. Aber gibt es ansonsten inhaltliche Kritik daran? Gegenwind 16:55, 18. Nov. 2006 (CET)
- pro selbständiges denken. aber: wikipedia verfolgt aber die Politik, dass hier eben keine "Theoriefindungen" veröffentlicht werden, sondern der Stand der "öffentlichen" wissenschaftlichen Diskussion referiert wird.--Hati 13:54, 19. Nov. 2006 (CET)



