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Lichtnussbaum

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Der Artikel Lichtnussbaum gehört zur Kategorie: Wolfsmilchgewächse, Heilpflanze
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Quelle

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Lichtnussbaum
Abbildung
Lichtnussbaum (Aleurites moluccana), Zweige mit "mehligen", gelappten Blättern, Blütenstand und Frucht.
Bildherkunft

Systematik Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage
Abteilung

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Blütenpflanzen (Magnoliophyta)

Klasse

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)

Unterklasse

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Rosenähnliche (Rosidae)

Ordnung

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Malpighiales

Familie

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)

Gattung

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Aleurites

Art

Kategorie:Vorlage:Taxonomievorlage : || Lichtnussbaum

Wissenschaftlicher Name
Aleurites moluccana
(L.) Willd.

Der Lichtnussbaum (Aleurites moluccana, Syn.: Aleurites javanicus Gand., Aleurites pentaphyllus Wall. ex Langeron, Aleurites remyi Sherff, Aleurites trilobus J.R.Forst. & G.Forst.), auch Kukui-Nussbaum genannt, gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Er ist beheimatet in Hawaii, Polynesien und dem südlichen Asien. Seit 1959 ist der wegen seiner hellen Blütenpracht im Englischen auch als "candle-nut tree" (direkt übersetzt Kerzen-Nussbaum) bezeichnete Laubbaum, Staatssymbol von Hawaii.

Pflanzenbeschreibung

Es ist ein immergrüner, schnell wachsender Baum, der Wuchshöhen von 20 Metern erreicht. Er besitzt große, wechselständige, gestielte, ganze oder drei- bis fünflappige, weißlich behaarte Laubblätter. Die Bäume sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die kleinen, glockenförmigen, weißen Blüten befinden sich in vielblütigen Blütenständen an der Spitze der Zweige.

Die Frucht des Baumes besteht aus einer etwa 6 mm dicken, harten, grünen Schale, in der sich ein oder zwei steinähnliche, runzelige Nüsse befinden.

Nutzung

Ein ausgewachsener Baum produziert ca. 35 - 45 kg Früchte pro Jahr. Durch Kaltpressung mit anschließender Filtration und Reinigung wird aus den Kukui-Nüssen das wertvolle Kukuinussöl gewonnen.

Inhaltsstoffe

Kukui-Nussöl hat einen besonders hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure. Es wird gut von der Haut aufgenommen und ist besonders gut für trockene und beanspruchte Haut geeignet. Die in dem Öl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren können den Aufbau körpereigner epidermaler Ceramide unterstützen und zur Regeneration der Hautbarriere beitragen. Auf diese Weise wird körpereigene Feuchtigkeit erhalten. Kukui-Nussöl zieht schnell in die Haut ein und hinterläßt im Gegensatz zu anderen Ölen kein fettiges Gefühl.

Verwendung

Seit Jahrhunderten wird auf Hawaii die empfindliche Haut von Babys und Kindern mit dem hochwertigen Öl des Kukui-Nussbaums eingerieben. Die Menschen verwenden das Öl in der Lomi Lomi Massage, einer sanften Massage, die sich mittlerweile auch in Europa einer großen Beliebtheit erfreut. Das Öl schützt durch natürlich enthaltene Lichtschutzfaktoren vor dem intensiven Wechselspiel von Sonne, Wind und Wasser. In der Medizin wird es erfolgreich zur Behandlung von atopischer Dermatitis (Neurodermitis), Schuppenflechte (Psoriasis), Akne (Akne vulgaris), Ekzemen (Ekzema), transepidermalem Wasserverlust (TEWL) und zur Vorbeugung von Striae (Schwangerschaftsstreifen) angewendet.

Abbildung
Erste hilfe.svg
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Gesundheitshinweis


Diskussion der Autoren über den Artikel: Lichtnussbaum


Aus Artikel Aleurites zum Ausschlachten

Einige Arten, die (evtl. synonym) erwähnt werden: Nach Grin:
  • 03. Aleurites javanicus Gand. (=Aleurites moluccanus (L.) Willd.)
  • 04. Aleurites moluccanus (L.) Willd.
  • 05. Aleurites moluccanus var. rockinghamensis Baill. (=Aleurites rockinghamensis (Baill.) P. I. Forst.)
  • 07. Aleurites pentaphyllus Wall. ex Langeron (=Aleurites moluccanus (L.) Willd.)
  • 08. Aleurites remyi Sherff (=Aleurites moluccanus (L.) Willd.)
  • 09. Aleurites rockinghamensis (Baill.) P. I. Forst.
  • 11. Aleurites trilobus J. R. Forst. & G. Forst. (=Aleurites moluccanus (L.) Willd.)
  • Aleurites fordii (Tungölbaum)
  • Kukui (Aleurites molluccana) (Kemirinußbaum, Kerzennußbaum)
  • Aleurites montana
  • Aleurites triloba Forst. ist ein großer Baum auf den Molukken, auf Ceylon, den Sandwichinseln, Tahiti, Neukaledonien und den Fidschiinseln, er wird auch auf den Antillen und Réunion kultiviert. Er wird 9 bis 12 m hoch, hat große, wechselständige, gestielte, ganze oder drei- bis fünflappige, weißlich behaarte Blätter. Die kleinen, weißen Blüten befinden sich gehäuft an der Spitze der Zweige. Er bildet fleischige, rundliche, olivengrüne Früchte, deren zwei Samen kleinen Walnüssen gleichen. Diese werden von den Polynesiern ganz allgemein als Leuchtmaterial benutzt. Sie enthalten 22,6 % stickstoffhaltige, 6,8 % stickstofffreie Substanz und 62 % fettes Öl, welches ausgepresst als Bankulöl (Kekuneöl, Kukuiöl, Landwalnußöl) in den Handel kommt. Es wirkt nicht, wie oft angegeben, drastisch, ist vielmehr genießbar, trocknet an der Luft und dient auch in der Malerei. Die Preßkuchen benutzt man als Viehfutter und Dünger.

Aleuritesöl - das fette Öl der Candle- oder Bankulnüsse, welche auf den Molukken gegessen werden, wird in Japan und China als Zusatz zu Leinöl und Firnis im großen hergestellt, von den Eingeborenen der Südseeinseln zu Leuchtzwecken benutzt. (Mercks Warenlexikon)

Empfehlung

Obwohl ähnliche Samen als Speisezutat hierzulande im asiatischen Supermarkt angeboten werden, ist vom Verzehr dringend abzuraten. [LINK]

Geröstet schmecken zum Beispiel Macadamia-Nüsse wesentlich besser und sind wohl toxikologisch unbedenklich.


Das Wichtige steht jetzt im Artikel. Inhaltsstoffbeschreibung und Verwendung des Meyer-Artikel ist veraltet. Griensteidl 23:56, 6. Jul 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Lichtnussbaum und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).