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Der Artikel Louisiana gehört zur Kategorie: Louisiana, Bundesstaat der Vereinigten Staaten
Louisiana [] (Abkürzung: LA), auch Pelican State genannt, ist ein Bundesstaat im Süden der Vereinigten Staaten. Louisiana liegt an der Mündung des Mississippi River in den Golf von Mexiko und hat eine Größe von 134.382 km².
Geografie
Gliederung
Louisiana gliedert sich in 64 Parishes (Bezirke, in anderen Bundesstaaten County genannt).
Bevölkerung
Louisiana hat keine offizielle Amtssprache. Aufgrund der starken Präsenz des Französischen wurden bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg offizielle Dokumente sowohl auf Englisch als auch auf Französisch herausgegeben. Die Verfassung von 1845 und ein Gesetz von 1847 sicherten die Zweisprachigkeit. Eine weitere sprachliche Minderheit bilden die Isleños, welche im 18. Jahrhundert von den Kanarischen Inseln nach Louisiana auswanderten.Louisiana hat 4.496.334 Einwohner (Stand: Juli 2003). Davon sind 32,5 % Afro-Amerikaner,62,5 % Weiße (darunter 16 % französischer Herkunft und 7 % deutschstämmig), 2,4 % Hispanics, 1,2 % Asiaten (hauptsächlich Vietnamesen), 0,6 % Amerikanische Ureinwohner.
Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 22.910 US-Dollar.
Größte Städte
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Geschichte
Der Name wurde zu Ehren Königs Ludwig XIV. von Frankreich gewählt. Louisiana wurde früh erforscht; bereits der Spanier Hernando de Soto erforschte 1539-1542 das Mississippigebiet, der Franzose de la Salle setzte diese Forschungen 1681 fort, woraufhin Frankreich das Gebiet für sich beanspruchte und 1699 erstmals dauerhaft besiedelte. [siehe Louisiana (Kolonie)]Die Besitzverhältnisse änderten sich im Laufe der Jahre mehrmals: Auf Grund der Übereinkünfte im Pariser Frieden kam der westliche Teil 1762 an Spanien, der östliche ein Jahr später an Großbritannien, das ihn 1783 an die Vereinigten Staaten abgeben musste. 1800 erwarb Napoleon I. den spanischen Anteil zurück.
Am 30. April 1803 kaufte US-Präsident Thomas Jefferson Louisiana von Napoleon I. für 15 Mio $ (Louisiana Purchase). Die Vereinigten Staaten verdoppelten damit ihr Staatsgebiet auf einen Schlag, denn das damalige "Louisiana" umfasste noch große Gebiete des Mittleren Westen. Louisiana wurde am 10. März 1804 in einer förmlichen Zeremonie übergeben, wurde aber erst am 30. April 1812 zum 18. Bundesstaat der USA. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) gehörte das Land der Südstaatenunion der Konföderierten Staaten von Amerika an. Hauptstadt von Louisiana ist Baton Rouge, größte und bekannteste Stadt ist New Orleans.
Im August 2005 wurde der Südosten des Staates vom Hurrikan Katrina heimgesucht. Die Stadt New Orleans und umliegende Regionen erlitten dabei schwere Schäden.
Politik
Gouverneure
Senat
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Leben in Louisiana ist von zahlreichen Kulturen, Sitten und Gebräuchen geprägt, beispielsweise auch dem Voodookult. Noch heute ist der französische Einfluss spürbar. Eine weitere Besonderheit ist, dass in Louisiana als einzigem US-Bundesstaat das römische bürgerliche Recht als Basis des Rechtssystems benutzt wird, nicht das angelsächsische Gemeine Recht.
Wirtschaft und Infrastruktur
Neben der Landwirtschaft (Baumwolle, Reis und Zuckerrohr) und der Salz- und Schwefelförderung ist Louisiana seit Ende des 20. Jahrhunderts der zweitgrößte Erdöl- und Erdgasproduzent der USA. Der Tourismus und die Schifffahrt in New Orleans sind ebenfalls von großer wirtschaftlicher Bedeutung.
Siehe auch
Weblinks
ang:Louisiana simple:Louisiana
Diskussion der Autoren über den Artikel: Louisiana
Es gibt auch noch ein Kunstmuseum gleichen Namens in Humlebæk bei Kopenhagen, für das bislang nur Links, aber noch kein Artikel existiert, s. Louisiana (Museum). --Pco 00:43, 28. Feb 2005 (CET)
Urbevölkerung
Ich bezweifle doch sehr, dass Louisiana erstmals 1699 besiedelt worden ist. Vgl. englische Wikipedia. Marriex 13:53, 8. Sep 2005 (CEST)

