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Der Artikel Mainz gehört zur Kategorie: Exzellent, Mainz, Rhein-Main, Deutsche Landeshauptstadt, Rheinhessen, Hessische Geschichte, Rheinischer Städtebund, Ort in Rheinland-Pfalz, Ort mit Binnenhafen
| Wappen | Karte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | ||||
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | ||||
| Geographische Lage: | |||||
| Fläche: | 97,75 km² | ||||
| Einwohner: | 194.317 nur Hauptwohnsitz Stand 14. August 2006 | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 1.988 Einwohner je km² | ||||
| Höhe: | 85 m (Rhein) bis 285 m über NN (Mainz-Ebersheim) | ||||
| Postleitzahlen: | 55001-55131 (alt: 6500) | ||||
| Vorwahlen: | 06131 / 06136 (Mainz-Ebersheim) | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | MZ | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 15 000 | ||||
| Stadtgliederung: | 15 Ortsbezirke | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Jockel-Fuchs-Platz 1 55116 Mainz | ||||
| Website: | www.mainz.de | ||||
| E-Mail-Adresse: | stadtverwaltung | ||||
| Politik | |||||
| Oberbürgermeister: | Jens Beutel (SPD) | ||||
| Mainzer Stadtrat: (November 2006) | CDU: 23 Sitze SPD: 17 Sitze Bündnis 90/Die Grünen: 9 Sitze FDP: 5 Sitze REP: 4 Sitze ödp/Freie Wähler: 2 Sitze | ||||
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Mainz und Rhein um 1900 Bildherkunft |
Mainz (franz.: Mayence), gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Mainz ist Sitz einer Universität, eines Bistums sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Die größte Nachbarstadt ist Wiesbaden. Im etwas größeren Umkreis gibt es folgende Großstädte bzw. Räume: Ludwigshafen, Mannheim, Darmstadt und Frankfurt am Main.
Mainz ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet mit Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum. Die Einwohnerzahl der Stadt Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde.
Geographie
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50. Breitengrad auf dem Gutenbergplatz Bildherkunft |
Mainz liegt am westlichen (linken) Ufer des Rheins, der die östliche Stadtgrenze bildet. Im Süden und Westen wird die Stadt vom Rande der rheinhessischen Hochfläche begrenzt und im Norden dehnt sich ein vom Rhein zurückgewichenes Ufervorland aus. Durch Mainz hindurch läuft der 50. Breitengrad nördlicher Breite.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mainz, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
- Rechtsrheinisch (Hessen):
- Landeshauptstadt Wiesbaden (kreisfreie Stadt, einschließlich der ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim und Mainz-Amöneburg (siehe hierzu auch AKK-Konflikt) sowie die ehemaligen Mainzer Stadtteile Ginsheim und Gustavsburg, die nunmehr die hessische Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) bilden.
- Linksrheinisch die zum Landkreis Mainz-Bingen gehörigen Gemeinden:
- Bodenheim, Gau-Bischofsheim und Harxheim (Verbandsgemeinde Bodenheim), Mommenheim (Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim), Zornheim, Nieder-Olm, Ober-Olm, Klein-Winternheim und Essenheim (alle Verbandsgemeinde Nieder-Olm), Wackernheim und Heidesheim am Rhein (Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein) und Budenheim (verbandsfreie Gemeinde).
Stadtgliederung
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Mainzer Altstadt von der Zitadelle aus gesehen, 2003 Bildherkunft |
Ortsbezirke der Stadt sind:
Geschichte
Siehe Hauptartikel Geschichte der Stadt MainzVorgeschichte und römische Zeit
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Relikte aus der römischen Zeit: Die Römersteine, Reste der alten Wasserversorgung Bildherkunft |
Das Stadtgebiet des heutigen Mainz war schon zur letzten Eiszeit vor 20.000 bis 25.000 Jahren eine Raststätte für Jäger, wovon 1921 bei Ausgrabungen entdeckte Relikte zeugen.
Erste dauerhafte Ansiedelungen im Mainzer Stadtgebiet sind jedoch keltischen Ursprungs. Die Kelten waren in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends v. Chr. die dominierende Kraft am Rhein. Aus diesen keltischen Siedlungen und der mit ihnen im Zusammenhang stehenden keltischen Gottheit Mogon (in etwa vergleichbar dem griechischen Apoll) leiteten die nach dem gallischen Krieg (52 v. Chr.) am Rhein eintreffenden Römer die Bezeichnung Mogontiacum für ihr neues Legionslager ab. Lange Zeit wurde angenommen, dass dieses Lager um 38 v. Chr. gegründet wurde. Neuere Forschungen haben jedoch ergeben, dass die Gründung des Lagers und damit letztendlich der Stadt Mainz erst später, nämlich 13/12 v. Chr. durch Nero Claudius Drusus erfolgte. Die Stadt gehörte anschließend über 500 Jahre zum römischen Reich und war ab 89 n. Chr. Hauptstadt der Provinz Germania Superior.
Spätantike und frühes Mittelalter
Schon während der Endphase des römischen Reiches bestand in der Stadt vielleicht eine christliche Gemeinde. Vielleicht schon 343 könnte Mar(t)inus Bischof gewesen sein. Sichere Belege für das Bistum Mainz datieren aber erst in das 6. Jh. Nach den überwundenen Wirren der Völkerwanderung begann allmählich der Aufstieg der Stadt. Am Ende dieser Entwicklung stand eine herausragende Bedeutung auf kultureller, religiöser und politischer Ebene. Ab Mitte des 8. Jhs. wurde von Mainz aus durch Erzbischof Bonifatius aktiv die Christianisierung des Ostens, vor allem der Sachsen betrieben. 782 wurde Mainz zum Erzbistum erhoben. Die Kirchenprovinz entwickelte sich in der Folge zur größten jenseits der Alpen. Im neunten und zehnten Jahrhundert erwarb sich Mainz den Titel Aurea Moguntia: Der Einfluss der Mainzer Erzbischöfe ließ diese zu Reichserzkanzlern, Landesherren des kurmainzischen Territoriums und Königswählern (Kurfürsten) aufsteigen. Erzbischof Willigis (975 - 1011) ließ den Mainzer Dom als Zeichen seiner Macht errichten und war zeitweise als Reichsverweser der bestimmende Mann im Reich. Im Zuge dieses Aufstieges der geistlichen Macht in weltlichen Angelegenheiten war die Stadt Mainz selber unter die Kontrolle ihres Erzbischofs gefallen.Hochmittelalter
Das Hochmittelalter brachte für die Bürger erstmals besondere Privilegien, die ihnen von Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken (1110 - 1137) verliehen wurden. Sie beinhalteten vor allem Steuerfreiheiten und das Recht, sich nur innerhalb der Stadt vor Gericht verantworten zu müssen. Nach der Ermordung des Erzbischofs Arnold von Selenhofen im Jahre 1160 wurden diese Privilegien jedoch wieder rückgängig gemacht. Zudem wurden die Stadtmauern auf Befehl Kaiser Friedrich Barbarossas geschleift. Obgleich derart gezeichnet, war Mainz schon bald wieder Zentrum der Reichspolitik. Friedrich Barbarossa lud schon 1184 die Elite des Reiches zu einem Hoftag anlässlich der Schwertleite seiner Söhne nach Mainz, der einigen Chronisten als größtes Fest des Mittelalters gilt. Schon 1188 kam er erneut nach Mainz, um dort auf dem Hoftag Jesu Christi zum Dritten Kreuzzug aufzubrechen.1212 krönte Siegfried III. von Eppstein den bedeutendsten Stauferkaiser Friedrich II. im Mainzer Dom zum König. Friedrich II. kehrte 1235 nach Mainz zurück um dort einen Reichstag abzuhalten. Auf diesem wurde am 15. August der Mainzer Landfriede erlassen.
In den Auseinandersetzungen, die zwischen den Staufern und ihren Gegnern in den 1240ern immer heftiger wurden, ließen sich die Mainzer Bürger von beiden Seiten umwerben. Die Folge dieser Politik war, dass die Bürger als Preis für ihre Unterstützung 1244 von Erzbischof Siegfried III. von Eppstein ein umfassendes Stadtprivileg erhielten. Der Erzbischof war danach nur noch formal Oberhaupt der Stadt, die Selbstverwaltung, Gerichtsbarkeit und die Entscheidungsgewalt über neue Steuern ging auf die Bürgerschaft bzw. den 24-köpfigen Stadtrat über. Außerdem entband das Privileg die Bürger von ihrem Gefolgszwang in allen kriegerischen Auseinandersetzungen, die nicht die Stadtverteidigung betrafen. Von diesem Zeitpunkt an war Mainz Freie Stadt.
Freie Stadt Mainz
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Das Freiheitsprivileg Siegfrieds von Eppstein Bildherkunft |
Die Zeit als Freie Stadt (bis 1462) gilt als Höhepunkt der Stadtgeschichte. Der politische Einfluss der Bürgerschaft erreichte während dieser Zeit die höchste kommunale und überregionale Bedeutung, wovon die Gründung des Rheinischen Städtebundes 1254 ein deutliches Zeugnis ablegt. Handel und Gewerbe konnten in dieser Zeit nicht zuletzt unter dem Schutz des Städtebunds und der Garantie des Mainzer Landfriedens von 1235 florieren. Mainz stieg zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort auf.
Ab 1328 begann durch Konflikte mit dem Erzbischof der Niedergang des freien Bürgertums und seiner Privilegien. In der Mainzer Stiftsfehde schlugen sich die Bürger auf die Seite des Erzbischofs Diether von Isenburg, der sich sowohl Kaiser als auch Papst zum Gegner gemacht hatte. Die Stadt wurde 1462 durch Adolf II. von Nassau, den Konkurrenten Diethers um das Erzbischofsamt, eingenommen. Adolf II. ließ sich von den Mainzer Bürgern daraufhin alle Privilegien aushändigen und beendete die Zeit der Freien Stadt. Mainz wurde kurfürstliche Residenzstadt und entwickelte sich so langsam zur Adelsmetropole ohne eigene politische Bedeutung.
Kurfürstliche Residenzstadt
Als seinen Nachfolger empfahl Adolf II. dem immer mächtigeren Mainzer Domkapitel ausgerechnet wieder Diether von Isenburg. Dieser gründete 1477 die schon von Adolf II. geplante Universität.Die 1517 begonnene Reformation hatte zunächst gute Aussichten in Mainz. Der dort um 1450 von Johannes Gutenberg erfundene Buchdruck mit beweglichen Lettern ermöglichte eine rasche Ausbreitung der reformatorischen Schriften und der Mainzer Erzbischof und Kardinal Albrecht von Brandenburg stand ihren Ideen zunächst aufgeschlossen gegenüber. Letztendlich konnte sie sich aber in Mainz nicht durchsetzen. Zweimal wählte das Domkapitel mit knapper Mehrheit katholische Erzbischöfe. Mit Ausnahme von Garnisonsgemeinden konnte sich bis 1802 keine evangelische Gemeinde in der Stadt bilden.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Mainz mehr und mehr zur Festung ausgebaut, was die Entwicklung der Stadt bis ins 20. Jahrhundert hinein beeinträchtigte. Trotz dieser Festung wurde Mainz im 30-jährigen Krieg von der schwedischen Armee kampflos eingenommen. Maßgeblich zur Beendigung des Krieges trug Johann Philipp von Schönborn bei, der 1647 Erzbischof von Mainz wurde und unter dessen Pontifikat die Stadt sich schnell wieder von den Verheerungen des Krieges erholen konnte.
In der nun aufkommenden Barockzeit entstanden glanzvolle Bauten in der Stadt, die auch heute noch zum Stadtbild gehören. Mit der Amtszeit des Kurfürsten Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim (1763 - 1774) erhielt die Aufklärung auch auf politischer Ebene Einzug in die „Stadt des Adels“.
Das Ende der alten Ordnung
Die Ideen der Aufklärung führten in Frankreich schließlich zur Revolution. Der Mainzer Kurfürst und Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal unterstützte den harten Kurs des Reiches gegenüber den Revolutionären. Doch nachdem Frankreich in den Koalitionskriegen 1792 die linksrheinischen Gebiete des Reiches einschließlich Mainz erobert hatte, musste er aus der Stadt fliehen. In Mainz fanden auf Veranlassung der Besatzungsmacht 1793 die ersten freien Wahlen statt. Diese Mainzer Republik gilt als erste Demokratie auf deutschem Boden. Doch schon im Juli zogen die Franzosen nach preußischer Belagerung und Beschießung der Stadt wieder ab. Die Mainzer Republik war damit schon nach kurzer Zeit Geschichte.Die Koalitionskriege aber gingen weiter und führten 1797 zur nächsten Besetzung der Stadt. Der Adel verschwand aus Mainz und ließ die Stadt bürgerlich werden. Als Entschädigung für die von Frankreich links des Rheins enteigneten Fürsten beschloss die außerordentliche Reichsdeputation in Regensburg 1803 in ihrem Hauptschluss die Aufhebung der geistlichen Kurfürstentümer. Mainz wurde Hauptstadt des französischen Départements du Mont-Tonnerre (Donnersberg) unter Verwaltung des französischen Präfekten Jeanbon St. André. Die kurfürstlich-erzbischöfliche Zeit war damit vorbei.
Mainz im 19. Jahrhundert
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Bundesfestung Mainz um 1844. Lithografie von J. Lehnhardt Bildherkunft |
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Mainz um 1900 Bildherkunft |
Durch den Verlust ihrer Residenzfunktion provinzialisierte die seit 1816 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt gehörende Stadt im 19. Jahrhundert sehr stark. Die Festungsfunktion (nun Bundesfestung des Deutschen Bundes) behinderte außerdem die Ausdehnung der Stadt. Bedeutende Ereignisse sind in der Stadtgeschichte zu dieser Zeit daher kaum zu finden. Von nachwirkender Bedeutung ist lediglich die sich ab 1837 entwickelnde Mainzer Fastnacht. Erst ab 1886 setzte durch die Gründerzeit ein Bauboom und Bevölkerungszuwachs ein, der zusammen mit umfangreichen Eingemeindungen die Stadt 1908 zur Großstadt machte. Jedoch konnte die Stadt aufgrund der Festungsfunktion lange nicht so wachsen wie beispielsweise Wiesbaden.
Mainz im 20. Jahrhundert
Der Erste Weltkrieg beendete diesen kurzen Aufschwung. Nach dem Krieg gingen die Goldenen Zwanziger am erneut von den Franzosen besetzten Mainz fast vollständig vorbei. Nach dem Ende der Besatzungszeit 1930 kam es erneut zu umfangreichen Eingemeindungen (siehe Tabelle unten), die das Stadtgebiet verdoppelten. 1938 wurde Mainz kreisfreie Stadt.Der Nationalsozialismus konnte in Mainz zunächst nicht Fuß fassen. Noch zur Machtergreifung am 30. Januar 1933 demonstrierten mehr Menschen gegen das neue System als dafür. Nach der Machtergreifung änderte sich dies jedoch. Die 3000 Menschen große jüdische Gemeinde von Mainz wurde fast vollständig deportiert. Der Zweite Weltkrieg verschonte die Stadt zunächst. Erst 1942 fanden die ersten schwereren Bombenangriffe statt. Der schlimmste Angriff ereignete sich am 27. Februar 1945, als Mainz durch britische Bomber fast völlig zerstört wurde und ca. 1200 Menschen getötet wurden. Durch Brandbomben war ein Feuersturm entfacht worden. Am Ende des Krieges war die Stadt zu 80 % zerstört.
Nach dem Krieg wurde Mainz erneut von den Franzosen besetzt. Die Grenze der französischen und amerikanischen Besatzungszone bildete auf der Höhe von Mainz der Rhein, weswegen die rechtsrheinischen Stadtteile nördlich der Mainmündung, Amöneburg, Kastel und Kostheim, der Stadt Wiesbaden zugeordnet wurden, welches eine Ursache der heutigen Rivalität zwischen beiden Städten wurde. Die rechtsrheinischen Stadtteile südlich des Mains, Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg wurden wieder selbständige Gemeinden im Landkreis Groß-Gerau. Die Neugründung der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz machte diese Teilung endgültig. Schon 1946 wurde die 1798 aufgehobene Universität wieder errichtet. Mainz wurde 1950 anstelle des bisherigen Regierungssitzes Koblenz Hauptstadt des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz und konnte so seinen fast 150-jährigen Prozess der Provinzialisierung beenden. 1962 beging die Stadt ihre 2000-Jahr-Feier.
Wappen
Offizielles Stadtwappen der Stadt Mainz seit 1992
Bildherkunft
Das Wappen der Stadt Mainz zeigt zwei durch ein silbernes Kreuz verbundene, schräg gestellte, sechsspeichige silberne Räder auf rotem Untergrund. Die Stadtfarben sind Rot-Weiß.
Ursprünglich zeigte das Wappen den Patron der Stadt, den Heiligen Martin. Das Ratssiegel der Stadt von 1300 zeigte diesen erstmals in Verbindung mit dem Rad (zur genauen Entstehungsgeschichte siehe den Artikel Mainzer Rad). Der Erzbischof von Mainz, zugleich auch Fürst des Kurstaates übernahm das Rad auch in das Territorialwappen. Zur Unterscheidung dazu führte die Stadt nun allein das Doppelrad als Wappen, wobei ab dem 16. Jahrhundert das Rad schräg gestellt wurde. Während der Zugehörigkeit der linksrheinischen Gebiete zu Frankreich wurden zunächst alle Wappen in den besetzten Gebieten verboten. Das Siegel der neugeschaffenen Mairie - dem französischen Bürgermeisteramt - zeigte die Freiheitsgöttin mit der Jakobinermütze. Nach der Kaiserkrönung Napoleons 1804 beinhaltete das Stadtsiegel den französischen Kaiseradler. Am 13. Juni 1811 wurde das Mainzer Rad wieder zugelassen. Dem Wappen wurden oben in einem Balken die drei Bienen des Hauses Napoleon hinzugefügt. Die Farben allerdings waren vertauscht. Zwischen 1835 und 1915 trug das Wappen noch ein besonderes Schildhaupt. Damit sollte Mainz als Bundesfestung abgebildet werden. Im Laufe der Geschichte der Stadt änderte sich auch die Gestalt des Rades mehrmals. Es kamen Speichen hinzu, Zusätze wurden angefügt oder auch wieder entfernt. Seit dem 12. Juni 1915 hat das Wappen seine heutige Form, die 1992 lediglich durch eine moderne stilisierte Darstellung ersetzt wurde.
Religionen
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Der Mainzer Dom heute Bildherkunft |
Jahrhundertelang war die Stadt als Sitz eines der höchsten (katholischen) Reichsfürsten immer katholisch geprägt. Mainz verfügt über den einzigen "Heiligen Stuhl" (sancta sedes Moguntia) außerhalb von Rom. Eine frühchristliche Gemeinde bestand vielleicht schon seit der Spätantike, um 343 ist in den mittelalterlichen Quellen das Bistum Mainz erstmals erwähnt. 780/782 wurde Mainz zum Erzbistum erhoben. Erster Erzbischof von Mainz wurde Lullus, der bereits im Jahre 754 Nachfolger von Bonifatius (der als Missionsbischof nur den persönlichen Titel Erzbischof führte) geworden war. Mainz wurde in der Folge Hauptort des größten Metropolitanverbandes jenseits der Alpen (siehe Bistum Mainz). In dem sich im 13. Jahrhundert endgültig konstituierenden Kollegium der 7 Kurfürsten (Königswähler) nahm der Erzbischof von Mainz die führende Stellung ein.
Die Ursprünge der Jüdischen Gemeinde sind nicht restlos geklärt. Für die These, die Juden seien mit den Römern nach Mainz gekommen, spricht sehr viel, ein Beweis ist jedoch bisher nicht gelungen. Die erste sichere Aufzeichnung stammt aus der zweiten Hälfte des 10. Jh. und ist eine hebräische Überlieferung rabbinischer Rechtsgutachten, die sich mit einer bereits blühenden jüdischen Gemeinde befassen. Indikator für die Entwicklung war wohl der Status der Stadt als wichtiger Handelsort der damaligen Zeit. Bedeutend war auch das Wirken Gerschom ben Jehudad, welcher einer der wichtigsten Gelehrten jener Zeit überhaupt war. Auf dem jüdischen Friedhof vom Mainz finden sich Grabsteine aus dem 11. Jh. Die Gemeinde wurde mehrmals (siehe oben) durch Pogrome während der Zeit der Kreuzzüge und der Pestepidemien dezimiert. Vor 1933 hatte die Gemeinde bis zu 3000 Mitglieder, 1946 gerade noch 59. 1997 gab es 203 Mitglieder, was etwa 0,1 % der Gesamtbevölkerung ausmacht.
Die alte Mainzer Synagoge in der Neustadt wurde während der Nazi-Zeit vollständig abgebrannt und zerstört. An der ursprünglichen Stelle wurden einige Säulen als Mahnmal wieder errichtet. 1999 wurde ein Wettbewerb für den Neubau einer Synagoge und eines Jüdischen Gemeindezentrums an dem Ort der alten Mainzer Synaoge durchgeführt, der von dem Architekten Manuel Herz gewonnen wurde. Dieser Entwurf ist noch nicht realisiert worden. Die Synagoge in Weisenau überstand den Krieg unbeschadet. Sie wurde Ende der 1990er Jahre restauriert und der jüdischen Gemeinde wieder als Gotteshaus übergeben.
Obwohl einiges dafür sprach, wurde Mainz kein Zentrum der Reformation. Zwar war der damalige Erzbischof Albrecht von Brandenburg den Ideen des Protestantismus nicht abgeneigt, zugleich war er aber vom Ablasshandel abhängig, den Luther gerade in heftiger Weise kritisierte. Zu ersten Berührungen mit dem Protestantismus kam es so erst mit dem Schmalkaldischen Krieg und dessen Auswirkungen auf die Stadt 1552 und im 30-jährigen Krieg mit der Besetzung durch schwedische Truppen. Durchsetzen konnte sich die neue Konfession damals aber nicht. Nach dem Zusammenbruch der schwedischen Herrschaft noch während des 30-jährigen Krieges gewann wieder der Katholizismus die Oberhand. Einwohnern mit evangelischem Bekenntnis wurden die Bürgerrechte verweigert.
Seit 1715 gab es in Mainz eine kleine lutherische Garnisonsgemeinde. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden vermehrt die inzwischen in die Stadt zugezogenen Protestanten nicht nur geduldet, der vom Geist der Aufklärung erfasste Kurfürst Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim und sein Großhofmeister Friedrich von Stadion beschäftigten sogar protestantische Offiziere und Kammerherren am Hof. Unter Kurfürst Erthal erhalten sie auch Einfluss auf das Bildungswesen. Eigene Kirchen erhielten sie jedoch zunächst nicht. Erst 1802, nach dem faktischen Zusammenbruch des Kurstaates also, wurde die erste evangelische Kirchengemeinde als "unierte" gegründet, das heißt sie hatte sowohl lutherische als auch reformierte Gemeindemitglieder. Sie galt als Vorbild für die 1822 durchgeführte Union beider Konfessionen in Rheinhessen. Als fördernd erwies sich auch, dass Mainz als Bundesfestung eine teilweise preußische (und damit protestantische) Besatzung hatte. Durch den einsetzenden Boom und das Wachstum der Stadt durch Zuzug von Außen wuchs die Mainzer Gemeinde rasch: Gab es 1849 27.633 Katholiken und 5.037 Protestanten, waren es 1901 49.408 Katholiken, aber schon 31.151 Protestanten. 1930 gab es in der Stadt 78.500 Katholiken und 48.500 Protestanten. Im Jahre 1997 war das Verhältnis bei 87367 Katholiken zu 53254 Protestanten und 203 Juden.
Das katholische Bistum, 1803 aufgelöst und unter Napoleon neu umschrieben, wurde 1821 in seinen heutigen Grenzen festgeschrieben und umfasst im wesentlichen die Grenzen des Großherzogtums Hessen-Darmstadt, zu dem Mainz damals gehörte.
1832 wurde Rheinhessen auch kirchlich Bestandteil der evangelischen Kirche im Großherzogtum Hessen, wo Rheinhessen eine eigene Superintendentur bildete. Nach vorübergehender Verlegung des Sitzes der Superintendentur nach Darmstadt 1882 wurde Mainz 1925 erneut Sitz derselben. 1934 wurde aus der Superintendentur die Propstei Rheinhessen, in der nunmehr mit Nassau vereinigten Kirche. Die Kirchengemeinden der Stadt gehören seither - sofern sie nicht einer Freikirche angehören - zum Dekanat Mainz (Propstei Rheinhessen) der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Auch andere christliche Religionsgemeinschaften sind in Mainz vertreten: Die Altkatholische Kirche (seit 1876), die Gemeinschaft der Siebenten-Tages-Adventisten (seit 1907), die Bibelgemeinde (seit 1978), „Die Christengemeinschaft“ (seit Ende der 1920er), die Pfingstgemeinde "die BASIS - Gemeinde für deine Generation", das pfingstlich-charismatische „Christliche Zentrum DER FELS“ vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden(seit 1981), die Zeugen Jehovas, die En-Christo-Gemeinde (seit 1995), die Baptisten (seit 1862), die Evangelisch-methodistische Kirche (seit 1906), die Freie evangelische Gemeinde (seit 1982), die Orthodoxe Kirche (seit 1992) und seit etwa 1895 die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche.
Durch Einwanderung und Einbürgerung hinzugekommen ist die muslimische Gemeinde, die mittlerweile im Stadtgebiet über sechs Gebetshäuser/-räume verfügt.
Siehe auch: Konfessionsverteilung der Einwohner der Stadt Mainz (Auflistung seit 1800)
Das heutige Mainz
Entwicklung des Stadtnamens
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Satellitenfoto vom Raum Mainz/Wiesbaden Bildherkunft |
Im Laufe der Geschichte veränderte sich der Name der Stadt mehrmals, von einer verbindlichen Schreibweise kann wohl erst seit dem 18. Jahrhundert gesprochen werden. Dabei spielte die Veränderungen der lateinischen Sprache eine wichtige Rolle. „Mogontiacum“ stammte aus der Phase der so genannten „silbernen Latinität“. Nach Einsetzen der Hinwendung zum Mittellateinischen, das sich jenseits der Alpen rasch entwickelte, wurde das Wort ab dem 6. Jahrhundert verkürzt und fortan „Moguntia“ bzw „Magantia“ geschrieben und ausgesprochen. Im 7. Jahrhundert firmiert der Stadtname als „Mogancia“, „Magancia urbis“ bzw. „Maguntia“, im 8. Jahrhundert als „Magontia“. Im 11. Jahrhundert war der Name wieder bei „Moguntiacum“ bzw „Moguntie“ angekommen. Überhaupt war der Stadtname häufig nicht von wirklicher Sprachentwicklung (wie etwa der Lautverschiebung bei Borbetomagus - Worms), sondern von der jeweils herrschenden „Mode“ der Aussprache beeinflusst. Das 12. Jahrhundert bezeichnete die Stadt als „Magonta“, „Maguntia“, „Magontie“, und „Maguntiam“. Eine arabische Weltkarte nennt sie „maiansa“. Von 13./14. bis zum 15. Jahrhundert wandelte sich der Name von Meginze zu Menze, wobei dies die Namensentwicklung in lateinischen Quellen ist. Deutschsprachige Quellen sprechen 1315 von Meynce, 1320 von Meintz, 1322 von Maentze, 1342 von Meintze und 1357 wieder von Meintz. Zu erklären sind diese Verkürzungen mit der Änderung der Betonung des ursprünglich lateinischen Namens. Der germanische Sprachstil betonte mehr einfach die erste Silbe und ließ den Rest als Anhängsel alsbald fallen (was auch erklärt, warum aus dem langen „Borbetomagus“ das kurze „Worms“ wurde).
Im 15. Jahrhundert taucht zum ersten Mal „Maintz“ auf, häufiger ist aber weiterhin „Menz“, „Mentze“,"Maynz", „Meintz“ oder „Meyntz“. Die ai-Formen setzten sich dann im 16. Jahrhundert durch. Diese Schreibweise wurde auch vom Barock bevorzugt, so dass sie sich durchsetzte und seit dem 18. Jahrhundert auch kaum noch verändert wurde. Eine Ausnahme bildet die französische „Umtaufung“ in Mayence während der Besetzung von 1799.
Stadtbild
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Altstadt: Fachwerkhäuser im Kirschgarten Bildherkunft |
Die Stadt Mainz ist in ihrem weiteren Innenstadtbereich sowie in einzelnen Vororten (vor allem Mombach und Weisenau) zunehmend großstädtisch geprägt. Bei anderen Vororten (z.B. Drais oder Finthen) blieb der dörfliche Charakter weitgehend bestehen. In der Innenstadt selbst sind jedoch auch viele andere Elemente des Städtebaus erhalten geblieben. Noch klar an das mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadtbild erinnert die heutige "Altstadt" mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen um die Augustinerstraße. Dort finden sich auch bis heute noch Fachwerkhäuser. Große Teile der historischen Altstadt, vor allem nördlich der Ludwigsstraße, wurden im 2. Weltkrieg beschädigt und nachher abgerissen und modern überbaut.
Die von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig entworfene Neustadt war eines der größten Stadterweiterungsprojekte seiner Zeit, in dem die Stadtfläche sich fast verdoppelte. Die Neustadt entstand in der Gründerzeit um 1900, in der sich Mainz von der provinziell geprägten Festungsstadt zur Großstadt entwickelte.
Das Panorama der Stadt von der Rheinseite wird heute vor allem von Bauten zweier unterschiedlicher Bauepochen geprägt: Dem Rathauskomplex (von Arne Jacobsen und Otto Weitling) mit Hilton-Hotel und Rheingoldhalle aus der Moderne und dem Barock- bzw. Renaissance-Ensemble bestehend aus dem Neuen Zeughaus (heute Staatskanzlei), dem Deutschhaus (heute Landtag) und dem Kurfürstlichen Schloss.
In der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Innenstadt wurden nur die wichtigsten Gebäude wiedererrichtet. Dazu gehören die vielen barocken Adelspaläste, die sich vor allem am Schillerplatz befinden. Ansonsten wurden in Mainz meist neue Häuser gebaut. Bedingt durch den erst späten Aufschwung zu Beginn der 60er Jahre sind diese Gebäude vor allem in dem Stil jener Dekade gehalten, was damals wie heute von Städtebauern kritisiert wurde. Auch viele Wohnsiedlungen im Umkreis der Stadt sind im Stil der 60er entstanden.
Zu den bedeutenden heute noch bestehenden Bauten des 19. Jahrhunderts in Mainz zählen die evangelischen Christuskirche, der Hauptbahnhof, die Rheinbrücke, Teile des von Georg Moller errichteten Staatstheaters und die Festungsanlagen bzw. deren Reste. Die noch heute häufig im Stadtbild deutlich sichtbaren sonstigen Bau-Zeugnisse jener Zeit sind fast ausschließlich Wohnhäuser mit oder ohne Geschäftszeile. Von den bedeutenderen Bau-Epochen in Mainz, Romanik, Gotik, Renaissance (in Ansätzen) und vor allem Barock sind jedoch noch mannigfaltigere Beispiele erhalten geblieben.
Romanik und Gotik in Mainz
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Die ehemalige Stiftskirche St. Stephan Bildherkunft |
Auch heute sind in der Stadt Mainz viele Zeugnisse historischer Baukultur der Romanik und Gotik erhalten, die das Stadtbild prägen. Bedeutendstes Bauwerk der Romanik in Mainz ist der Mainzer Dom, den Erzbischof Willigis zwischen 975 und 1009 errichten ließ. Da er bereits am Tag seiner Weihe weitgehend abbrannte, wurde er in den Folgejahren immer größer aufgebaut, denn auch 1081 und 1137 brannte der Dom. Er wurde von Erzbischof Bardo, Kaiser Heinrich IV., Erzbischof Konrad I. von Wittelsbach und Erzbischof Siegfried III. von Eppstein durch alle Bauepochen der Romanik weitergeführt. Zu Beginn der Epoche der Gotik wurden auch am Dom gotische Elemente verwirklicht. Unter anderem wirkte der als Naumburger Meister bekannt gewordene Künstler am Dom.
Westlich des Doms liegt die St. Johanniskirche die vermutlich über dem ersten Dom errichtet wurde und wohl selbst auch einmal Domkirche des Bistums war. Sie wurde 910 von Erzbischof Hatto geweiht und in spätkarolingischen Formen errichtet, durch Umbauten und nach Zerstörungen vor allem im Zweiten Weltkrieg ist sie jedoch mehrfach überformt worden. Zusammen mit dem Dom und der 1793 zerstörten, dem Dom östlich vorgelagerten Liebfrauenkirche bildete die Johanniskirche einst eine zusammenhängende Einheit und mit den umliegenden Plätzen („Höfchen“) die erzbischöfliche Pfalz.
Nicht erhalten ist das historische Stift St. Alban vor Mainz, das in seiner Größe im 8. und 9. Jh. wichtigste Kirche und geistiges Zentrum des Bistums war. Die Kirche verfiel schon im Hochmittelalter, die Reste wurden im Markgräflerkrieg zerstört.
Ebenfalls von Willigis gegründet ist die Stiftskirche St. Stephan die jedoch bald durch einen gotischen Bau ersetzt wurde und heute die größte gotische Kirche in Mainz ist. Aus der Stilepoche der Gotik stammen auch die Pfarrkirchen St. Emmeran und St. Quintin (gleichzeitig Pfarrkirche der ältesten Pfarrei von Mainz/ Vorgängerbau schon im 8. Jahrhundert). Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte gotische Kirche St. Christoph ist heute das Kriegsmahnmal der Stadt.
Renaissance
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Neues Zeughaus (vorne) und Deutschhaus prägen das Rheinpanorama der Stadt. Ganz rechts am Bildrand ist das Kurfürstliche Schloss zu sehen Bildherkunft |
Bedeutendstes Bauwerk der Renaissance in Mainz ist das Kurfürstliche Schloss. Stilistisch gehört es zu der so genannten „Deutschen Renaissance“, deren spätestes Zeugnis dieser Bau ist. Ebenfalls aus der Stilepoche der Renaissance stammen das Haus Zum Römischen Kaiser, das heute das Gutenberg-Museum beherbergt und der Schönborner Hof am Schillerplatz, heute Sitz des Institut Francais. Der von Erzbischof Albrecht gestiftete Marktbrunnen gehört zu den prächtigsten Renaissancebrunnen Deutschlands. Als weiteres Zeugnis, freilich schon am Übergang zum Barock stehend, kann die ab 1615 in der Nähe des heutigen Gutenbergplatzes errichtete Domus Universitatis angesehen werden, welche für Jahrhunderte höchster Profanbau der Stadt war.
Barock und Rokoko
Die Barockzeit, vor allem während des Pontifikats Lothar Franz' von Schönborn ließ die Stadt einen beispiellosen Bauboom erleben, dessen Ergebnisse noch heute im Stadtbild zu sehen sind und dieses zum Teil sogar prägen. Am Schillerplatz, an der Großen Bleiche, in der Klarastraße sowie am Rhein finden sich heute etliche Paläste des ehemaligen Mainzer Adels. Auch einige Kirchen finden sich noch, obwohl viele aus dieser Zeit in den Wirren der Geschichte wieder zerstört wurden. Bedeutende Kirchen sind die Augustinerkirche in der gleichnamigen Altstadtstraße und die in den Formen des Rokoko errichtete Peterskirche an der Großen Bleiche. Die ebenfalls zu jener Zeit errichtete Ignazkirche (ab 1763) ist jedoch schon ein frühes Beispiel des Klassizismus.Festungsbauten
Aus der Festungszeit der Stadt sind etliche Relikte vorhanden, die aus verschiedenen Epochen stammen. Exponiertes Beispiel des Barocks ist dabei das Palais des Festungskommandanten, welches mit der Zitadelle über der Stadt thront. Doch auch frühere Teile der alten römischen und mittelalterlichen Stadtbefestigung sind noch vorhanden und zumindest in ihrem Mauerwerk noch original. Am Rhein erheben sich das Holztor und der Eisenturm, die ihre Torfunktion jedoch durch die Aufschüttung des Rheinufers im 19. Jahrhundert und die dadurch bedingte Straßenniveauhebung verloren haben. Der Holzturm war der Kerker des Räuberhauptmanns Schinderhannes. Spätere Zeugen des Festungsbaus sind das Fort Malakoff im Süden der Stadt, sowie das große, im Krieg nicht zerstörte, Proviant-Magazin in der Schillerstraße gegenüber des Erthaler Hofs.Abschließend lässt sich sagen, dass die Stadt letztendlich von einer Mixtur dieser Stile geprägt ist. Die Zerstörungen des Weltkrieges wurden von den Kommunalpolitikern der 1960er Jahre auch als Chance begriffen, alte Fehler bei Bauten und der Generalanlage (Straßennetz, übrige Infrastruktur) der Stadt zu beheben.
Stadtentwicklung
Nachdem das Legionslager Mogontiacum gegründet war, wurde das Lager, das im Bereich des heutigen Kästrichs liegt, sehr schnell von einzelnen Ansiedelungen (lat. cannabae) umgeben. Die Legionen brauchten Handwerker und Gewerbetreibende zur Aufrechterhaltung ihrer Einsatzfähigkeit. Diese Ansiedelungen sind der Ausgangspunkt der urbanen Entwicklung von Mainz. Nach dem Ende der römischen Herrschaft prosperierte die Stadt vor allem unter dem Einfluss des Christentums. Doch auch die Funktion als Umschlagplatz für Handelsgüter aller Art (später vor allem Messewaren, die für Frankfurt bestimmt waren) beschleunigte die Stadtentwicklung. Besiedelt wurde vor allem der Raum zwischen dem alten Römerlager und dem Rhein.Die Ausdehnung der Stadt wurde über Jahrhunderte von den Festungsmauern begrenzt. Die mittelalterliche Stadtbefestigung war ab der Mitte des 16. Jahrhunderts einer moderneren Festungsanlage gewichen, die schließlich die ganze Stadt umfasste. Außerhalb dieser Festung durften keine Steinbauten entstehen, um anrückenden Truppen keinen Schutz bieten zu können. So konnte sich die Stadt nur in den innerhalb der Mauern verbliebenen Freiflächen entwickeln. Ihr schnelleres Wachstum zum Ende des 19. Jahrhunderts bzw. zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdankt die Stadt daher fast ausschließlich den Eingemeindungen und dem Bedeutungsverlust der Festung (von da an diente Metz als Bollwerk des Deutschen Reiches gegenüber Frankreich) nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Die Festung wurde von da an langsam abgerissen, so dass die Stadt nun auch außerhalb der alten Mauern expandieren konnte.
Die einzelnen Eingemeindungen sind in der Tabelle unter diesem Abschnitt nachvollziehbar. Die Abtretung der rechtsrheinischen Vororte nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch weitere Eingemeindungen von 1969 wieder ausgeglichen. Ab 1962 entstand mit dem Lerchenberg sogar ein völlig neuer Stadtteil.
Eingemeindungen
Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Mainz eingegliedert wurden.
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
| 13. Jahrhundert | Selenhofen | ? |
| 23. Mai 1805 | Zahlbach | ? |
| 1. April 1907 | Mombach | 608 |
| 1. April 1908 | Kastel und Amöneburg 1 | 1.332 |
| 1. Januar 1913 | Kostheim 1 | 953 |
| 1. Januar 1930 | Bretzenheim | 1.343 |
| 1. Januar 1930 | Weisenau | 390 |
| 1. Januar 1930 | Bischofsheim 2 | 930 |
| 1. Januar 1930 | Ginsheim-Gustavsburg 2 | 1.477 |
| 1. April 1938 | Gonsenheim | 1.058 |
| 8. Juni 1969 | Drais, Ebersheim, Finthen, Hechtsheim, Laubenheim, Marienborn | 4.778 |
1 im September 1945 Ausgemeindung von Mainz und Eingemeindung zur der Stadt Wiesbaden
2 seit September 1945 eigenständige Gemeinden im Kreis Groß-Gerau
Einwohner
Das durch die Festung begrenzte Bauland beeinträchtigte als logische Folge auch die Entwicklung der Einwohnerzahlen. Bis zum Ende der Festung hatte die Stadt fast nie mehr als 30.000 Einwohner. Lediglich als ab den 1850er Jahren die letzten freien Räume innerhalb der Festung, wie z. B. das Kästrich, bebaut und das Rheinufer in den 1880er Jahren erweitert wurde, konnte die Einwohnerzahl stärker ansteigen. Am bedeutendsten war jedoch die Einverleibung des "Gartenfelds" bzw. der Neustadt innerhalb einer neu errichteten Stadtmauererweiterung ab 1870. Im Vergleich aber etwa mit dem Wachstum von Wiesbaden zur selben Zeit konnte sich die Einwohnerzahl nur minimal erhöhen. Erst als die Festung ihre Funktion verloren hatte, führten die Expansion der Stadt und die Eingemeindungen zu einem stärkeren Bevölkerungswachstum. Ab 1908 zählte Mainz über 100.000 Einwohner und war damit Großstadt geworden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Einwohnerzahl wieder auf etwa 76.000 gefallen. Erst Mitte der 1960er Jahre erreichte sie wieder den Vorkriegswert. Gegenwärtig hat die Stadt über 192.000 Einwohner mit Hauptwohnsitz.Siehe auch: Genaue Einwohnerstatistik vom März 2004
Politik
Mainz wird seit 2002 im Bundestag durch Michael Hartmann (SPD) vertreten, der die Wahl 2005 als direkt gewählter Abgeordneter ebenso für sich entscheiden konnte. Zusätzlich wird der Wahlkreis Mainz durch Ute Granold (CDU) und Rainer Brüderle (FDP), beide jeweils über die Landeslisten gewählt, vertreten.
Kommunale Einordnung der Stadt
Die Stadt Mainz ist eine kreisfreie Stadt gemäß der Kommunalordnung des Landes Rheinland-Pfalz. Der Oberbürgermeister wird direkt gewählt. Zur historischen Entwicklung von der Erzbischöflichen Metropole (1011 bis 1244) über die Freie Stadt (1244 bis 1462), die Zeit als Residenzstadt unter der Verwaltung des Kurfürsten (bis 1798) und die Zeit von 1798 bis 1814 unter einer französischen Munizipalverfassung bis zum heutigen Status als kreisfreie Stadt siehe die Erläuterungen in den Artikeln über die Geschichte der Stadt Mainz.siehe auch: Liste der Oberbürgermeister von Mainz
Stadtrat
Bei den Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:| CDU | SPD | GRÜNE | FDP | REP | ödp | Gesamt | |
| 2004 | 23 | 17 | 9 | 5 | 4 | 2 | 60 |
Städtepartnerschaften
Mainz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
| Watford, Grafschaft Hertfordshire (Großbritannien), seit 1956 | |
| Dijon (Frankreich), seit 1957 | |
| Longchamp (Frankreich), seit 1966 mit dem heutigen Mainzer Stadtteil Laubenheim | |
| Zagreb (Kroatien), seit 1967 | |
| Rodeneck/Südtirol (Italien), seit 1977 mit Mainz-Finthen | |
| Valencia (Spanien), seit 1978 | |
| Baku (Aserbaidschan), seit 1984 | |
| Haifa (Israel), seit 1987 | |
| Erfurt (Thüringen), seit 1988 | |
| Louisville, Bundesstaat Kentucky (USA) seit 1994 |
Wirtschaft und Infrastruktur
Allgemeine Informationen
Wirtschaft und Infrastruktur sind in Mainz von der Zugehörigkeit zum Ballungsraum Frankfurt-Rhein-Main geprägt. Bei Rankings, die sich an der Wirtschaftsleistung der Städte orientieren, belegte die Stadt in den letzten Jahre stets vordere Plätze. So erreichte Mainz in einer Studie der Wirtschaftswoche im Jahr 2005 im Vergleich von 50 deutschen Städten den vierten Rang, bei der Wiederholung im Jahr 2006 den fünften Rang. Geprüft wurden innerhalb der Studie ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen und Investitionen. Mit einer Kaufkraft von 19.676 €/ Einwohner (2005) liegt die Stadt um 15% über dem Bundesdurchschnitt. Das Arbeitseinkommen je Einwohner betrug in Mainz 2005 15.254 Euro und lag damit deutlich über dem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 11.678 Euro. Mainz erreicht damit Platz 3. Auch bei den Gewerbeanmeldungen zu -abmeldungen belegte Mainz in der Studie, die am 30. Juni 2006 veröffentlicht wurde, einen sehr guten 3. Platz. 2002 erwirtschafteten 147.500 Erwerbstätige ein Bruttoinlandsprodukt von je 55.890 €. Nähere Informationen zur wirtschaftlichen Situation, Gewerbegrundstücken usw. finden sich auf der Homepage der Mainzer Wirtschaftsförderung http://www.wirtschaft-mainz...Verkehr
Straßen
Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn 60 vom Dreieck Nahetal zum Rüsselsheimer Dreieck sowie von dieser abzweigend in Richtung Norden die A 643. Richtung Süden führt die A 63 über Alzey nach Kaiserslautern. Ferner führen die Bundesstraßen 9 und 40 durch das Stadtgebiet.ÖPNV
Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs sind 3 Straßenbahn- und 21 Buslinien der MVG (Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH — Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Mainz AG) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Die MVG bildet dabei mit ihrem Wiesbadener Kooperationspartner, der ESWE, ein gemeinsames Netz mit fortlaufenden Liniennummern. Wiesbadener Buslinien beschränken sich auf den Bereich bis einschließlich 49, Mainzer Bus- und Straßenbahnlinien werden mit Zahlen ab 50 nummeriert. Mit den Bussen und Bahnen der MVG werden täglich etwa 150.000 Fahrgäste befördert.Ferner ist die Stadt an das Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Der Mainzer Hauptbahnhof wird dabei täglich von 440 Nahverkehrszügen angefahren. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) zu benutzen. Für Verbindungen aus dem und in das Gebiet des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbunds (RNN) kann auch dieser Tarif bis Mainz angewendet werden.
Am Mainzer Hauptbahnhof halten täglich 78 Fernverkehrszüge. Der Bahnhof wird täglich von 55.000 Personen benutzt (Angabe der Bahn). Mainz ist an das InterCity- und EuroCity-Netz sowie das ICE-Netz der Deutschen Bahn angebunden. ICEs erreichen die Stadt dabei sowohl über die "alte" linksrheinische Strecke Richtung Koblenz als auch über den Wiesbadener Abzweig der Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke Köln-Frankfurt. Nach Süden fahren ICE-Züge über Mannheim bis Basel und Interlaken, gegebenenfalls über den Frankfurt Flughafen. Seit Dezember 2005 existiert auch eine zweistündliche Anbindung nach Dresden über Frankfurt Flughafen, Fulda, Erfurt und Leipzig.
Regionale Züge fahren nach Alzey, Frankfurt, Wiesbaden, Koblenz, Saarbrücken (entlang der Nahe), Mannheim (über Worms), Aschaffenburg (über Groß-Gerau und Darmstadt). Die alte Rheinstrecke, die parallel zur B 9 verläuft, dient auch dem Güterverkehr.
Brücken
Im Mainzer Raum überqueren 5 Brücken den Rhein: zwei Autobahnbrücken (Weisenauer Brücke A 60 und Schiersteiner Brücke A 643), zwei Eisenbahnbrücken (Richtung Frankfurt Flughafen und Richtung Wiesbaden) sowie eine Straßenbrücke (zwischen Innenstadt und dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel), in deren Nähe auch die alte Römerbrücke gestanden hatte. Die nächste Rheinbrücke im Unterlauf ist die Koblenzer Südbrücke und im Oberlauf die Nibelungenbrücke bei Worms.Hafen und Flugplatz
Der Mainzer Zoll- und Binnenhafen hat eine Fläche von 30 ha, einen Umschlag von 1,3 Mio t und wird jährlich von 2.200 Schiffen angefahren (2003). Außerdem verfügt Mainz im Stadtteil Finthen über einen ganzjährig geöffneten Verkehrslandeplatz mit 1000 m Asphaltbahn (ICAO-Code EDFZ).Straßenschilder
Eine Besonderheit des Mainzer Stadtbilds sind seit 1853 die Straßenschilder: "Rote" Straßen verlaufen vorwiegend quer zum Rhein (in den südlichen Stadtteilen und in der Innenstadt ist das eher in Ost-West-Richtung, in Mombach aufgrund des nach Westen biegenden Flußverlaufs dann schon eher Nord-Süd), während Straßen parallel zum Rhein mit blauen Straßenschildern versehen werden. Die Anregung dazu gab bereits 1849 Dr. Josef Anschel durch einen Antrag auf Umänderung der Häusernummern, bei der er ebenfalls den einheitlichen Verlauf der Hausnummern (aufsteigend, je weiter weg vom Rhein man ist) vorschlug. Kleinere Straßen, insbesonders in den vom Rhein weiter entfernt liegenden Ortsteilen, sind mit weißen Schildern versehen.
Industrie
In Mainz gibt es (2003) 74 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes, in denen mindestens 20 Angestellte arbeiten. Insgesamt arbeiten in den Betrieben über 11.000 Beschäftigte, die einen Gesamtumsatz von über 2,2 Mrd € erwirtschaften. Dazu gibt es in der Stadt (2002) 79 kleinere Betriebe mit weniger als 20 Angestellten. Industrielle Ansiedelungen finden sich vor allem zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Mombach. Größere dort angesiedelte Unternehmen sind das Mainzer Traditionsunternehmen Werner & Merz ("Erdal"), die SCHOTT AG und die ADM Soya Mainz. Die Schott AG (früher: Schott Glaswerke) hat in Mainz seit der Umsiedlung von Jena nach dem 2. Weltkrieg ihren Hauptsitz. In der Mainzer Neustadt (nähe Rheinufer) steht seit den 50er Jahren das Hauptwerk. 1988 wurde in Mainz-Marienborn das Schott Forschungszentrum in Betrieb genommen. 2002 wurde in der Nähe des Hauptwerks in Mainz-Mombach ein weiterer Zweigbetrieb mit Schwerpunkt Ceran fertig gestellt. Derzeit arbeiten 2.400 der 17.000 Schott-Angestellten weltweit am Standort Mainz. Die WEPA Papierfabrik hat 2006 das einstige Hakle Werk von dem amerikanischen Hersteller Kimberly & Clark übernommen und fertigt am Standort Mainz Hygienepapiere.1965 begann IBM in Mainz-Hechtsheim ein Werk für Speichersysteme zu errichten. Später wurden hier vor allem Festplatten hergestellt. 2002 wurde mit dem Verkauf des Festplattengeschäfts an Hitachi das Mainzer Werk geschlossen. An dem IBM-Standort arbeiten aber weiterhin etwa 1700 Mitarbeiter im Bereich der Unternehmensberatung und Softwareentwicklung.
Als weiteres Unternehmen im Bereich der Hochtechnologie ist das Pharmaunternehmen Novo Nordisk seit 30 Jahren in der Stadt ansässig. Derzeit arbeiten dort 400 Menschen. Auf ältere Wurzeln kann die Niederlassung von Siemens zurückblicken. Sie entstand schon nach der Übernahme des ersten in Mainz errichteten Elektrizitätswerk (erbaut 1898) im Jahr 1903. Ebenfalls im Jahr 1903 wurde die Gewürzmühle Moguntia gegründet.
1919 wurde die Brezelbäckerei Ditsch gegründet.
Medien
Die Stadt Mainz ist Sitz des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), des Landesfunkhauses Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks (SWR) sowie des Studios Rhein-Main der privaten Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co KG RPR und des Regionalstudios der privaten Radio Rockland Pfalz GmbH & Co. KG. An regionalen Fernsehangeboten gibt es neben einem Offenen Kanal auch den regionalen Kultursender K3 Kulturkanal, der seinen Sitz in Mainz hat.Weitere Medienunternehmen sind die BFE Studio und Medien Systeme GmbH, die komplette Studieneinrichtungen und Einrichtungen für Übertragungswagen produziert und die Verlagsgruppe Rhein-Main, die mit 21 täglich erscheinenden Druckerzeugnissen jeden Tag eine halbe Million Leser in Rheinland-Pfalz und Hessen erreicht.
Als Tageszeitungen erscheinen die „Allgemeine Zeitung“ sowie als Ableger der Koblenzer „Rhein-Zeitung“ die „Mainzer Rhein-Zeitung“. Weitere Printmedien sind die „Mainzer Vierteljahreshefte“ für Kultur, Politik, Wirtschaft und Geschichte (mittlerweile im 24. Jahrgang) sowie verschiedene Citymagazine wie z. B. die STUZ oder „Der Mainzer“.
Mainz ist auch Sitz des traditionsreichen Verlages Philipp von Zabern. 1802 in Mainz gegründet, ist der Zabern-Verlag international auf den Gebieten der Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte führend.
Mainz ist ferner Sitz des Musikverlags Schott Musik International.
Die Medienunternehmen gehören zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Allein das ZDF beschäftigte 2004 rund 3.600 Menschen, die Verlagsgruppe Rhein-Main immerhin 1.200 (2005).
Sonstige Dienstleistungsunternehmen
Neben Hotels wie dem Hilton, dem Hyatt, dem Atrium Hotel Mainz, dem Design-Hotel Quartier 65 und dem Favorite Parkhotel ist unter den Dienstleistungsanbietern in Mainz auch das Unternehmen G.L. Kayser Spedition zu nennen, das mit einem Gründungsjahr von 1787 das zweitälteste noch bestehende Familienunternehmen in Deutschland bildet.Mainz hat als Weinstadt bedeutende Selbsthilfeeinrichtungen der Weinwirtschaft und auch sonst spielt Wein als Wirtschaftsfaktor und Tourismusattraktion eine große Rolle in der Stadt.
Bildung und Forschung
Mainz war schon in früher Zeit eine Stadt der Bildung. Erstes Zentrum war das Kloster St. Alban, dessen Ruhm als Klosterschule auf den Alkuin-Schüler und Mainzer Erzbischof Rabanus Maurus († 856) zurückgeht. 1477 wurde Mainz Universitätsstadt. Nach Aufhebung Ende des 18. Jahrhunderts nahm die neue Johannes Gutenberg-Universität am 15. Mai 1946 wieder ihren Lehrbetrieb auf. Für Medizin ist die Medizinische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität die einzige Studienmöglichkeit in Rheinland-Pfalz. Ihr steht das Universitätsklinikum Mainz zur Verfügung, das ebenfalls die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland Pfalz ist. Einmalig in der bundesdeutschen Hochschullandschaft ist die Integration der Musikhochschule Rheinland-Pfalz, der Akademie für Bildende Künste und des Sports in die Universität. Johannes Gutenberg-Universität und Klinikum gehören mit 7600 Angestellten zu den größten Arbeitgebern der Stadt.Der Universität angegliedert sind die Max-Planck-Institute für Chemie (Otto-Hahn Institut) und Polymerforschung.
1971 wurde die Fachhochschule Mainz als Teil der Fachhochschule Rheinland Pfalz gegründet, die sich über mehrere Standorte verteilt. Vorgängereinrichtungen der Fachhochschule Mainz waren unter anderem Bildungseinrichtungen für Bauingenieure, Kunsthandwerker und Künstler. 1996 wurde sie als eigenständige Fachhochschule mit drei Fachbereichen neu gegründet (Architektur, Bauingenieurwesen, Geoinformatik und Vermessung; Gestaltung; Wirtschaftswissenschaften).
Ein Jahr später wurde die Katholische Fachhochschule (KFH) für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Praktische Theologie gegründet. Sie wird von den Bistümern Mainz, Limburg, Fulda, Speyer, Trier und Köln getragen.
Daneben gibt es in Mainz noch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, die hier 1949 gegründet wurde, das vom Land Rheinland-Pfalz getragene Institut für Europäische Geschichte (Mitglied der AHF) und die Volkshochschule Mainz, die auch eine Sternwarte betreibt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
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Staatstheater Mainz nach der Renovierung Bildherkunft |
In Mainz gibt es mehrere Bühnen, auf denen Theateraufführungen und Konzerte stattfinden. Das größte und für das Stadtbild prägendste Theater ist das Staatstheater am Gutenbergplatz. Das Staatstheater ist unterteilt in das Große Haus (siehe Bild), das Kleine Haus und das TIC (Theater im City), dessen Namen sich aus dem dort ehemals ansässigen City-Kino herleitet.
Der nicht nur als Theater fungierende „Frankfurter Hof“ existiert bereits seit 1800 und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Ursprünglich handelte es sich um ein Gasthaus mit Festsaal. Ab 1842 fanden hier die ersten Fastnachtssitzungen der gerade entstehenden Fastnacht statt. Während der Revolution von 1848 trafen sich hier die Demokraten der Stadt und bereiteten die Wahlen zur Nationalversammlung vor. Danach wurde der Hof mehrmals Schauplatz kirchlicher Veranstaltungen wie z.B. der Katholikentage von 1851 und 1871. 1944 wurde in den Sälen ein Kino eingerichtet. 1972 kaufte die Stadt das mittlerweile weitgehend ungenutzte und verfallene Gebäude. Nach einer Initiative zur Rettung des Hofes wurde er 1991 als „Kulturelles Zentrum“ renoviert und seiner heutigen Bestimmung zugeführt.
Neben diesen größeren Häusern gibt es mehrere kleinere Häuser wie die „Mainzer Kammerspiele“, das bekannte Mainzer Forumtheater "unterhaus" (mit dem "unterhaus im unterhaus") und die 2005 gegründete Showbühne Mainz. In ihnen findet auch Kabarett, Comedy und Boulevardtheater statt. Auch wird jungen und unbekannten Künstlern hier eine Bühne geboten.
Musik
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SpringtOifel in aktueller Besetzung 2003 Bildherkunft |
Aus Mainz kommt die 1981 gegründete OiBand SpringtOifel, welche mit ihren 13 Lps und vielen Beiträgen auf weltweit vertriebenen Tonträgern auf sich aufmerksam macht und zudem in vielen Liedern über Ihre Heimatstadt singt.
International bekannt ist der House DJ und Musikproduzent Tonka (früher DJ Tonka), der in Mainz geboren wurde.
Orchester und Chöre
- Der Mainzer Domchor geht auf eine Gründung des Bischofs Wilhelm Emmanuel von Ketteler im Jahr 1866 zurück. Er besteht aus Knaben- und Männerstimmen und umfasst über 160 Mitglieder. Hauptaufgabe des Chores ist die Begleitung der Stifts- und Pontifikalämter im Mainzer Dom.
- Das Philharmonische Staatsorchester Mainz, gegründet 1876, hat seinen festen Sitz im Theatergebäude. Hauptaufgabe des Orchesters ist die musikalische Begleitung von Musiktheaterstücken wie Opern und Operetten am Theater. Daneben bildet die Aufführung von Sinfoniekonzerten einen weiteren wichtigen Bereich.
- Die Domkantorei St. Martin ist ein 1987 gegründeter gemischter Chor. Neben der Begleitung der Domgottesdienste tritt er auch zu regulären Konzerten auf.
- Der Mädchenchor am Dom und St. Quintin, Mainz wurde 1994 gegründet. Hauptaufgabe des Chores ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste im Hohen Dom zu Mainz und in der Pfarrkirche St. Quintin.
- Mainzer Kammerorchester
- Bachchor Mainz
- Johanniskantorei Mainz
- Bläser-Ensemble Mainz - Das Ensemble wurde 1967 von Klaus Rainer Schöll gegründet und widmet sich der Musik von Gabrieli bis zur Moderne.
- Akkordeon-Orchester Mainz
- Chor voces cantantes
- Mainzer Singakademie
- Mainzer Figuralchor
- Ensemble Vocale Mainz
- Sinfonisches Blasorchester des Peter-Cornelius-Konservatoriums, 1991 gegründet von Gerhard Fischer-Münster
- Bläserensemble des Peter-Cornelius-Konservatoriums, 1981 gegründet von Gerhard Fischer-Münster
Museen
Die Mainzer Museenlandschaft ist von historischen Museen geprägt. Das bereits 1852 gegründete Römisch-Germanische Zentralmuseum ist im Kurfürstlichen Schloss untergebracht. Neben Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte, zur römischen Geschichte und zum frühen Mittelalter besitzt das Museum umfangreiche Restaurationswerkstätten. Diese gehören zu den weltweit größten Einrichtungen dieser Art und genießen internationalen Ruf. Sie werden oft mit der Konservierung und Restaurierung weltweit bedeutender archäologischer Funde wie z.B. des Gletschermanns aus Südtirol oder des Goldschatzes von Sipán (Grabbeigaben eines vorinkazeitlichen Fürsten aus Peru) beauftragt.
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Dativius-Victor-Bogen (Kopie von 1962) mit Christuskirche im Hintergrund Bildherkunft |
Eine breiter angelegte Sammlung von der Steinzeit bis in die Moderne bietet das Landesmuseum Mainz. Das Landesmuseum Mainz wurde 1803 gegründet und ist somit eines der ältesten Museen in Deutschland. Es ist im Zentrum von Mainz in der Großen Bleiche im ehemaligen kurfürstlichen Marstall, der „Golden-Ross-Kaserne“, beheimatet und beherbergt die bedeutendste Kunstsammlung des Landes Rheinland-Pfalz. Aus der Zeit des römischen Moguntiacum wird eine Vielzahl von Exponaten ausgestellt. Beeindruckend sind vor allem die z.T. monumentalen Steindenkmäler in der sogenannten Steinhalle, u.a. auch die Originalfunde der Mainzer Jupitersäule und des Dativius-Victor-Bogens. Ebenfalls unbedingt sehenswert sind der "Mainzer Römerkopf", das qualitativ hochwertige Portrait eines Angehörigen des Julisch-Claudischen Kaiserhauses und der Bronzekopf der keltischen Göttin Rosmerta. Die umfangreiche Gemäldesammlung des Museums geht auf eine Schenkung von 36 Bilder durch Napoleon zurück, die auch Anlass der Gründung des Museums war.
Einen weiteren tiefen Einblick in die Geschichte des römischen Mainz ermöglicht das Museum für antike Schifffahrt, in dem die Römerschiffe ausgestellt sind, die 1980/81 bei den Bauarbeiten für einen Hotelkomplex am Rheinufer gefunden wurden sowie das Römische Isis- und Mater Magna-Heiligtum, das ebenfalls bei Bauarbeiten entdeckt wurde und im Untergeschoss der heutigen Römerpassage zu besichtigen ist. Die im Heiligen Bereich gemachten Funde werden dort zusammen mit den baulichen Überresten seit 2003 in einer nach modernsten museumspädagogischen Aspekten multimedial inszenierten Ausstellung gezeigt.
Im weltweit einmaligen Gutenberg-Museum erhält man einen Einblick in die von Johannes Gutenberg in Mainz erfundene Drucktechnik. Das Museum verfügt zudem über eine der 48 erhaltenen Gutenbergbibeln. Umfangreiche Exponate zur Geschichte der Drucktechnik, der Typographie und des mechanischen Drucks ergänzen die Sammlungen des Museums.
Das Dom- und Diözesanmuseum im Kreuzgang des Mainzer Doms informiert über die Geschichte der romanischen Bischofskirche und des Bistums Mainz. Der närrischen Historie der Stadt ist das Mainzer Fastnachtsmuseum gewidmet. Daneben gibt es für einen allgemeinen Überblick auch noch das Stadthistorische Museum auf dem Gelände der Zitadelle Mainz. Das Naturhistorische Museum ist das größte seiner Art in Rheinland-Pfalz. Schwerpunkte der Museumsarbeit liegen in den Bio- und Geowissenschaften. Das Mainzer Garnisonsmuseum ist stilgerecht auf der Zitadelle in drei Kasematten zwischen dem Kommandantenbau und der Bastion Germanicus untergebracht und zeigt die über 2000-jährige Geschichte der Festungsstadt Mainz.
Bibliotheken
Literatur
Durch die besondere Verbindung der Stadt Mainz mit dem Wirken Gutenbergs widmet sich die Stadt im kulturellen Bereich intensiv der Literatur und der dazu gehörenden Druckkunst. Das nach dem 2. Weltkrieg in das Leben gerufene Johannisfest (3. Wochenende im Juni) widmet sich im kulturellen Programmbereich mit zahlreichen Aktivitäten der Literatur und dem Andenken Gutenbergs.
Der Mainzer Stadtschreiber ist ein 1984 gestifteter Literaturpreis der Fernsehsender ZDF, 3sat sowie der Stadt Mainz. Namhafte Autorinnen oder Autoren werden für ein Jahr zur bzw. zum Mainzer Stadtschreiberin bzw. Stadtschreiber mit Wohnsitz im Stadtschreiberdomizil des Gutenberg-Museums in Mainz ernannt. Unter den Mainzer Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber finden sich bekannte Autoren wie z.B. Sarah Kirsch (1988), Horst Bienek (1989), Peter Härtling (1995) oder Urs Widmer (2003).
Zusätzlich vergibt die Stadt Mainz den Literaturförderpreis der Stadt Mainz. Dieser Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Preisträger sind junge Mainzer Autorinnen und Autoren. Die Organisation obliegt dem LiteraturBüro Mainz.
Die Mainzer Minipressen-Messe (MMPM) ist die größte Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen in Europa. Sie findet seit 1970 alle zwei Jahre am Mainzer Rheinufer statt. Im Rahmen dieser Messe vergibt die Stadt Mainz seit 1979 zu Ehren von Victor Otto Stomps den V.O. Stomps-Preis für "herausragende kleinverlegerische Leistungen".
Im November findet das Literaturjahr in Mainz mit der Mainzer Büchermesse im Rathaus seinen Ausklang. Diese Buchmesse wird seit 2001 in der heutigen Form von der Arbeitsgemeinschaft Mainzer Verlage organisiert, die dort ihre Werke vorstellen. Die Buchmesse steht jedes Jahr unter einem anderen Thema, welches in Form von Vorträgen, Lesungen, Workshops usw. dem interessierten Publikum dargeboten wird.
Bauwerke, Plätze und sonstige Sehenswürdigkeiten
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Clubs und Diskotheken
Für Interessierte ist nicht nur am Wochenende was los, jeden Mittwoch ist in Mainz "Club- und Diskotag". Mittwochs ist der Eintritt in den Clubs vielerorts frei. Viele Besucher, auch von außerhalb locken Clubs wie das 50grad, der Starclub, die Safahi Lounge, das Red Cat, der Kumiklub oder auch das Caveau. Aktuelle Tips bekommt man im Quakenet auf dem Raum Mainz.
Regelmäßige Veranstaltungen
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Rosenmontagsumzug - Zugmarschall-Wagen Bildherkunft |
- Januar/Februar: Mainzer Fastnacht mit zahlreichen Prunksitzungen (darunter „Mainz bleibt Mainz“), Rosenmontagsumzug und Fastnachtsbällen (z.B. der „Prinzengardenball“)
- Februar: Verleihung des deutschen Kleinkunstpreises im unterhaus
- März: Rheinland-Pfalz Ausstellung; Meenzer Mess am Rheinufer
- Mai: Mainzer Minipressen-Messe; Gutenberg-Marathon
- Mai/Juni: Open-Ohr-Festival in der Zitadelle
- Mai bis September: "Mainz lebt auf seinen Plätzen"
- Juni: Johannisnacht (Volksfest)
- Juli-August: Skate Nights
- August/September: Mainzer Weinmarkt
- September: Interkulturelle Woche; Mainzer Museumsnacht
- November/Dezember: Mainzer Büchermesse; Weihnachtsmarkt; zweijährig AKUT-Festival für Jazz
Sport
Der Mainzer Turnverein von 1817 ist der zweitälteste noch existierende Sportverein Deutschlands. Der MTV besteht aus den Sparten Turnen-Gymnastik, Badminton, Basketball, Fechten, Fußball, Handball, Kegeln, Modernes Sport-Karate, Ski, Tennis und VolleyballSeit 2000 findet in Mainz alljährlich der Gutenberg-Marathon statt.
Zu den Mainzer Chess Classics trifft sich jährlich die Weltelite des Schach in der Rheingoldhalle
Außerdem ist in Mainz der MGC Mainz ansässig. Ein erfolgreicher Minigolfverein, der zurzeit in der ersten Bundesliga spielt und mit vielen Nationalspielern besetzt ist.
Fußball
Mainz weist im sportlichen Bereich vor allem in den Stadtteilen und Vororten eine Vielfalt von Vereinen auf, so auch im Fussball. Der erfolgreichste Fußballverein der Stadt Mainz ist der 1. FSV Mainz 05. Die erste Mannschaft spielte seit ihrer Gründung nie tiefer als in der dritthöchsten Liga. Seit 2004 gehört sie der Bundesliga an, 2005 nahm sie am UEFA-Cup teil. Die zweite Mannschaft spielt derzeit in der Oberliga. In der Saison 2004/05 spielten alle Mannschaften der 05er in der höchstmöglichen Spielklasse.Leichtathletik
Der Universitätssportclub Mainz stellte bereits mehrere Teilnehmer an Olympischen Spielen, darunter Ingrid Mickler-Becker, Olympiasiegerin mit der 4x100m-Staffel 1972, Lars Riedel, Diskus-Olympiasieger 1996, Marion Wagner und Florence Ekpo-Umoh.Basketball
Die erste Damenmannschaft des ASC Theresianum Mainz schaffte den Aufstieg in der Saison 05/06 und spielt nun als einziger Mainzer Basketballverein der 1. Bundesliga, die zweite Damenmannschaft in der Regionalliga. Dem Herrenteam gelang ebenfalls der Sprung in die nächsthöhere Klasse, es wird in der kommenden Saison in der 2. Liga antreten.Baseball
Die Mainz Athletics zählen zu den süddeutschen Spitzenmannschaften. Seit 1994 sind sie jedes Jahr in der Playoff-Runde um die Deutsche Meisterschaft vertreten.Rudern
Der Mainzer Ruder-Verein (MRV) von 1878 ist seit 1912 im internationalen Spitzensport vertreten und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Rudervereinen. Nach der Anzahl der Mitglieder (ca. 600) ist er seit Jahren unter den zehn größten deutschen Rudervereinen zu finden. Seit 2003 ist das Bootshaus des MRV am Winterhafen Sitz eines Landesleistungszentrums des Landesruderverbandes Rheinland-Pfalz.Weitere Vereine
- Budo-Sportclub Mainz 92 e. V.
- Deutscher Alpenverein Sektion Mainz -- Bergsteigen, Klettern, Wandern, Hochtouren, Expeditionen, Skisport
- Pferdesportverein Mainz-Bretzenheim: Reitausbildung und Reitturniere bis Grand Prix
- Polizei-Sportverein Mainz e.V.
- Postsportverein Mainz e. V. -- gegründet 1927;
- Rotaract Club Mainz
- Rotary Club Mainz
- Schachfreunde Mainz 1928 e.V.
- TCEC Mainz: Triathlon-Verein
- MGC Mainz. Minigolf-Verein
- YCM Yacht-Club Mainz eV.
- The Mustangs e.V., Mainz - Country-Linedance in Mainz-Mombach
Persönlichkeiten
Zu Personen, die in Mainz geboren sind oder in dieser Stadt gewirkt haben siehe:- Liste der Mainzer Persönlichkeiten
- Liste der Bischöfe von Mainz
- Liste der Mainzer Weihbischöfe
- Liste der Oberbürgermeister von Mainz
Literatur
- Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland; Band IV 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1964
- Mainz - Die Geschichte der Stadt; Hrsg.: Franz Dumont, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz; 2. Aufl.; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2000-0
- Kleine Mainzer Stadtgeschichte, von Peter C. Hartmann, Regensburg 2005, ISBN 978-3-7917-1970-2
- Das Bistum Mainz; Friedhelm Jürgensmeier; Knecht Verlag, Frankfurt/ Main 1988, ISBN 3-7820-0570-8
- Das Bürgerhaus in Mainz (= Das deutsche Bürgerhaus XVIII); Ernst Stephan; Wasmuth, Tübingen 1974 ISBN 3-8030-0020-3 (ISBN bezieht sich auf die Wiederauflage von 1982)
- Wenn Steine reden könnten - Mainzer Gebäude und ihre Geschichten; Hrsg.: Günther Gillessen; Verlag Philipp von Zabern; Mainz 1991, ISBN 3-8053-1206-7
- Mainz : Persönlichkeiten der Stadtgeschichte; Wolfgang Balzer; Verlag Kügler, Ingelheim 1985-1993
- Band 1: Mainzer Ehrenbürger, Mainzer Kirchenfürsten, militärische Persönlichkeiten, Mainzer Bürgermeister, ISBN 3-924124-01-9
- Band 2: Personen des religiösen Lebens, Personen des politischen Lebens, Personen des allgemein kulturellen Lebens, Wissenschaftler, Literaten, Künstler, Musiker, ISBN 3-924124-03-5
- Band 3: Geschäftsleute, epochale Wegbereiter, Baumeister, Fastnachter, Sonderlinge, Originale, ISBN 3-924124-05-1
- Die Mainzer Stadtteile; Claus Wolf; Emons Verlag, 2004, ISBN 3-89705-361-6
- Die Neustadt gestern und heute; 125 Jahre Mainzer Stadterweiterung (Festschrift); Hrsg.: Hedwig Brüchert; Sonderheft der Mainzer Geschichtsblätter, Veröffentlichungen des Vereins für Sozialgeschichte Mainz; Mainz 1997
- Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Wirtschaft, Geschichte; Hrsg.: Stadt Mainz; Verlag Krach 1981- ,
- Jörg Schweigard - Die Liebe zur Freiheit ruft uns an den Rhein - Aufklärung, Reform und Revolution in Mainz, Casimir Katz Verlag Gernsbach, 2005, ISBN 3-925825-89-4
- eine umfangreiche weiterführende Literaturliste findet sich hier
Weblinks
- Offizielle Website der Stadt Mainz
- Stadtplan Mainz auf Basis Freier Software
- Touristik Centrale Mainz
- Stadtarchiv Mainz
- Initiative Römisches Mainz e.V.
- Literaturbüro Mainz e.V.
- Wirtschafts-Podcast der Stadt Mainz
- Wirtschaftsförderung der Stadt Mainz
- Wikipedia-Portal Rhein-Main
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Mainz
Diverses
am 11.01.06 von Benutzer:Faltherr an dieser Stelle eingefügten Abschnitt nach unten versetzt.--Moguntiner 11:45, 11. Jan 2006 (CET)am 16.02.06 von Peter (Benutzer:82.207.241.154) hier eingefügten Abschnitt nach unten unter Diverses III versetzt.--Moguntiner 16:23, 16. Feb 2006 (CET)
Gibt es einen Grund dafür, daß die Interwiki-Links kommentarlos an den Artikelanfang verschoben wurden? Ansonsten gilt ja die Empfehlung für Interwiki-Link. Ich bitte um Aufklärung. Bis dahin habe ich sie mal am Artikelende wiederhergestellt. --SteffenB
Sollten wir den Bericht über das Nachtleben weglassen und stattdessen einen link zu www.partymainz.de, www.mainzeins.de und co reinsetzen? Gruß Puerto
Das ist eine interessante Theorie, dass Mainz "großstädtisch" wirke. Wo genau denn bitte? Ich mochte Mainz gerade, weil es eben kaum solche typischen "Großstadtzonen" aufweist (wie ggf. die Neustadt). Mombach als großstädtisch zu bezeichnen halte ich auch für extrem gewagt - als ich dort wohnte, tendierten Besucher dazu, festzustellen, wie dörfisch Mombach wirke. Worauf bezieht sich denn das Großsstadt-Erscheinungsbild? Sicher nicht auf die häßlichen Hochhäuser am Bahnhof ;). -- LostJedi, 2. September 2005
Exzellent?!?
Bin auf den Artikel durch das Artikel-des-Tages-Feature vom 2005-11-01 aufmerksam geworden. War ein wenig geschockt! Die sprachliche Qualität des "Verkehr"-Abschnitts war gelinde gesagt unterirdisch. Habe das Kauderwelsch mal nach bestem Wissen und Gewissen bereinigt. Müsste eventuell nochmal jemand drüber schauen, der richtig in der Materie drin ist. Ein bisschen Sprachgefühl darf er oder sie aber auch gerne haben... Wie das mit der Sprache, Rechtschreibung und Grammatik im Rest-Artikel aussieht, habe ich nicht geprüft. --Dirkhillbrecht 10:00, 1. Nov 2005 (CET)
Orts-/Stadtteile
Hallo!Gibt es irgendeinen Grund für den aktuell beigefügten Zusatz "(Weblink zu privater Website)" bei den Mainzer Stadtteilen? Ich finde das eher überflüssig und die Liste mit den sich dauernd wiederholenden Zusätzen ist IMHO unübersichtlicher als vorher. Martin Bahmann 17:57, 12. Dez 2004 (CET)
- Ich weiß es auch nicht... ich bearbeite den Artikel aber aktuell auf meiner Benutzerseite... bevor ich die Änderungen einfüge werd ich mir mal ne genauere Meinung bilden--Moguntiner 15:11, 13. Dez 2004 (CET)
- Gerade gesehen...Wow, da steckt viel Arbeit drin. Wenn ich Dir irgendwo helfen kann, gerne. Schwerpunktmässig beschäftige ich mich via Initiative Römisches Mainz mit der römischen Geschichte, bin aber auch als "bekennender Mainzer" an allem anderen interessiert. Martin Bahmann 21:01, 13. Dez 2004 (CET)
- Dann guck doch mal über den Abschnitt über das römische Mainz drüber und ergänze etwas, falls ich noch was Wesentliches oder Wissenswertes übersehen habe. In den Artikel verschieben werde ich aber erst, wenn ich Bilder gemacht habe--Moguntiner 14:45, 14. Dez 2004 (CET)
- Mache ich. Was für Bilder von Mainz brauchst Du denn noch? Römisches Mainz? Gruss Martin Bahmann 20:41, 14. Dez 2004 (CET)
- Hab noch keine gemacht. Ich hoffe, das ein Weihnachtsgeschenk mir dabei helfen wird ;-); außerdem sollte natürlich die Sonne scheinen. Für das römische Mainz hatte ich Bilder von den Resten der Wasserzuleitung geplant und falls möglich von den Römerschiffen.--Moguntiner 12:53, 15. Dez 2004 (CET)
- Bez. Bild Römersteine: http://de.wikipedia.org/wik... noch einige mehr einstellen aber bisher noch keine Zeit gehabt. Gruss Martin Bahmann 14:32, 16. Dez 2004 (CET)
- Ist aber ein schönes Bild, werd es in den Artikel reinstellen, wenn ich die übrigen Bilder reinstelle.--Moguntiner 15:34, 16. Dez 2004 (CET)
Selenhofen
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Das Haus zum Stein Bildherkunft |
Hallo! Bezüglich Seelenhofen: Das Landesmuseeum weist das Haus zum Stein als Teil der Verteidigungsanlage von Seelenhofen aus. Die damalige Stadgrenze der Stadt lag weiter im Osten - warum sollte also Seelenhofen weiter im Osten liegen? --134.93.161.86 09:53, 28. Jan 2005 (CET)
- Ich habe dir schon auf meiner Benutzerdiskussionsseite geantwortet, tue das aber gern noch mal hier:
- Selenhofen liegt im mittelalterlichen Mainz zum Rheinufer hin, und der fließt nun mal östlich an der Stadt vorbei. Selenhofen liegt ergo im Osten der Stadt, der Wehrturm sogar an der südlichen bzw südöstlichen Grenze. Die Westgrenze der Stadt lief da vorbei, wo heute der Hauptbahnhof steht. Mithin ist das weit weg vom Haus zum Stein.--Moguntiner 12:18, 28. Jan 2005 (CET)
- Das Bild füge ich auch in mein Projekt unter Moguntiner/Projekt Mainz ein.--Moguntiner 12:27, 28. Jan 2005 (CET)
- Da die Lage Se(e)lenhofens hier mißverständlich angegeben ist: Selenhofen liegt zwar am Rheinufer, allerdings südlich der alten Stadt. Dort entwickelte sich ausserhalb der alten Mauern (heute noch Straßenname: "Am Graben") eine Vorstadt, die erst im 13.Jh. von den Mainzer Mauern umschlossen wurde. Das Haus "Zum Stein" lag schon vorher innerhalb der alten Mainzer Stadtmauern und war nicht Teil von Selenhofen (der Hinweis auf das Landesmuseum muß falsch sein, das Haus "Zum Stein" konnte nicht Teil der Selenhofener Verteidigungsanlage sein, das Grundstück liegt zu weit im Norden). Selenhofen umfasste etwa den Bereich des heutigen Ignatzviertels (Kapuzinerstraße und Seitengassen). Die "Vilzbach" schloss sich noch südlich von Selenhofen an die Stadt an, wurde aber im 17.Jh. zugunsten der Anlage von Verteidigungsanlagen abgebrochen. --Mmg 00:23, 29. Jan 2005 (CET)
- Nein, Selenhofen gehörte nicht zum Ignazviertel sondern grenzte direkt östlich an dieses Viertel (und lag dadurch im südlichen bzw Süd-Süd-östlich der alten Stadt. Das Ignazviertel wurde später von einer Stadtmauer umgeben, Selenhofen nicht. Hätte Selenhofen zum Ignazviertel gehört, dann hätte es automatisch auch zur Stadt gehört und hätte ergo nicht eingemeindet werden können. Ich bin dir trotzdem dankbar für deinen Hinweis, weil ich bisher davon ausging, dass sich Selenhofen noch weiter rheinabwärts am Ufer erstreckte.--Moguntiner 02:31, 29. Jan 2005 (CET)
- Östlich des Ignazviertels lag der Rhein (der vor der Aufschüttung des Ufers wesentlich breiter war). Das Ignatzviertel ist nach der mir vorliegenden Literatur (Denkmaltopographie 2.2, S. 20; und: Mainz – Geschichte und Stadtbauentwicklung S. 18.) mit Selenhofen identisch. Dieses Viertel gehörte nicht zur ursprünglichen Altstadt. Deren Mauer verlief im Bereich des Grabens und der Holzhofstraße; die ursprüngliche Südosteche der Stadt war dort, wo heute der Holzturm steht. Erst durch die "Eingemeindung", d.h. Ummauerung von Selenhofen im 13.Jh. verlängerte sich Mainz nach Süden hin. Das Haus zum Stein gehörte jedenfalls auch vor der Ummauerung des Südzipfels Selenhofen/Ignatzviertel schon zur Altstadt.--Mmg 02:05, 31. Jan 2005 (CET)
- Hm, ich hab ne Karte (Mainz - Die Geschichte der Stadt; Hrsg: F. Dumont, F. Scherf, F. Schütz; Ph. v. Zabern Verlag 1997), die genau das beschreibt, was du sagst, nur das Selenhofen dort so angegeben wird, dass es östlich vom Ignazviertel liegt. Leider kann ich die nicht hochladen, weil das ne URV wäre. Möglicherweise hängen die Unterschiede hier aber damit zusammen, dass Selenhofen wie im Artikel vermerkt heute nicht mehr genau abgrenzbar ist.--Moguntiner 10:54, 31. Jan 2005 (CET)
- Die Karte in der von Moguntiner erwähnten Mainzer Stadtgeschichte (2. Farbtafel "Mainz von 800 bis 1500) ist m.E. zutreffend und MMG hat es bereits ausgeführt: Selenhofen ist in weiten Teilen identisch mit dem Ignazviertel. Was an der Karte irritiert ist vielleicht folgendes: der graue Grundplan ist der heutige und der Schriftzug Selenhofen liegt über der Fort-Malakoff-Passage; man muss aber beachten, dass sich der Schriftzug auf die lilagefärbte Fläche bezieht und die (grau angezeigte) Bebauung östlich der Stadtmauer erst mit der Rheinufererweiterung um 1875 hinzukam. Im übrigen glaube ich, dass man Selenhofen ziemlich gut abgrenzen kann. Ach so, noch was: finde ich sehr gut die erweiterte Geschichte auf Deiner Projektseite, Moguntiner, allerdings wäre eine Auslagerung, wie weiter oben schon angeregt, vielleicht sinnvoller (zwecks Überschaubarkeit)? -- Stefan Dumont 15:14, 31. Jan 2005 (CET)
Ich bin schon auf das Problem der Auslagerung hingewiesen worden. Ich habe mich daher entschieden, erstmal den ganzen Text einzustellen und dann hier über pro/contra Auslagerung der Geschichte diskutieren zu lassen. ME ist die Historie einer Stadt integraler Bestandteil eines Artikels, andererseits sehe ich ein, dass es möglichweise aus technischen Gründen unangemessen sein könnte. In Punkto Überschaubarkeit sehe ich zB nicht die Probleme, da e ja ein automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis gibt.--Moguntiner 15:55, 31. Jan 2005 (CET)
Geschichte
So, die erweiterte Geschichte ist nun fertig und eingestellt. Dank gilt dem Martin Bahmann, der mich bei der römischen Geschichte unterstützt hat. Die Entwicklung ist auf Moguntiner/Projekt Mainz nachzuvollziehen.
Fragen, Wünsche, Anträge (auch zur Auslagerungsfrage) bitte erst hier stellen--Moguntiner 18:04, 4. Feb 2005 (CET)
1. Hauptwohnsitz ist entscheidend für Bevölkerungsangaben 2. Der Artikel ist zu lang und enthält irrelevanten Müll
- Zu 1. In dem Punkt der genauen Einwohnerstatistik ist das aufgelistet.
- Zu 2. Was ist da irrelevant? Es ist eine detaillierte Geschichte, aber irrelevante Fakten werden nicht aufgezählt, vielmehr alles Wissenswerte, was man benötigt, um sich ein genaues Bild von Werden und Sein der Stadt zu machen. Ich habe eine Historie der Stadt, die auch "irrelevante" Nebenthemen behandelt. So z.B. die Geschichte der Mainzer Müllabfuhr...--Moguntiner 11:22, 7. Feb 2005 (CET)
So, ich habe gerade mal die halbherzige Auslagerung der Stadtgeschichte von LIU wieder rückgängig gemacht. Erstmal gibt es zu einer Auslagerung der Geschichte aus der Mainz-Seite noch keinen Konsens bzw. überhaupt eine größere Willensäusserung und zweitens war die Aktion reichlich sinnfrei - die Geschichte bis zum 30-jährigen Krieg auslagern und den Rest stehen lassen!? Wenn es kein gutes Argument dagegen gibt, bin ich erstmal dafür, die Stadtgeschichte in der Mainzseite zu integrieren. Gruss -- Martin Bahmann 14:01, 13. Feb 2005 (CET)
- War richtig von dir. Zumal der Artikel demnächst mal bei den "Exzellenten" vorgestellt werden soll.--Moguntiner 18:34, 13. Feb 2005 (CET)
Auslagerung
Hallo ihr zwei. Der Artikel Mainz besteht wirklich zu zwei Dritteln aus Geschichte. Bei einer so alten Stadt, die jahrhundertelang zu den wichtigsten im Reich gehörte, gibt es auch sehr viel zu schreiben. Aber bitte, bitte, packt das doch in eine Geschichte von Mainz, sonst erschlägt es den Hauptartikel zur Stadt. Grüße, Magadan Magadan 13:05, 17. Mär 2005 (CET)- Ich bin ja durchaus geneigt, Dir Recht zu geben. Nachdem ich mich jetzt etwas mehr mit dem Stadtartikel Wiesbaden beschäftigt habe, finde ich Mainz im Vergleich dazu auch etwas unübersichtlich (auch wenn wir natürlich viel mehr Geschichte haben als die Wiesbadener *g*). Aber da Moguntiner der Hauptautor ist und das sein Projekt war, soll er das entscheiden. Ich würde eine Verlagerung der Geschichte befürworten, auf die Hauptseiten mit einem kurzen Abriss dann darauf verweisen und eher noch den Stadtartikel wie hier schon mal diskutiert etwas ausbauen. Mir ist z.B. auch aufgefallen, das wir zu den Museen so gut wie nichts Geschriebenes haben, gerade beim RGZM (Weltruf bei Restauration) und Gutenbergmuseum liesse sich noch einiges Sinnvolles schreiben Gruss -- Martin Bahmann 13:33, 17. Mär 2005 (CET)
- Ja ich würde es natürlich machen. Die Frage ist natürlich, was dann noch vom Artikel übrig bleibt. Auf jeden Fall müsste eine Kurzzusammmenfassung der Geschichte in den Artikel rein. Werden mich gleich drum kümmern. Nach einer Auslagerung wird es allerdings um so wichtiger, den verbliebenen Artikel auszubauen und zu verbessern.--Moguntiner 21:22, 17. Mär 2005 (CET)
- Weitere Stimmen zu dieser Thematik wären aber nicht schlecht. Es gibt durchaus Leute, die sich für einen Verbleib aussprechen würden.--Moguntiner 21:36, 17. Mär 2005 (CET)
- Yep, war auch nur meine Meinung dazu. Wenn die Mehrheit es so besser findet, ist es auch OK. Zum Ausbau: Ich habe jetzt mal den Gonsenheim-Artikel angefangen aber momentan viel um die Ohren. Richtig Zeit werde ich dafür und für andere Baustellen unter Mainz erst an Ostern haben. Museen könnte ich bestimmt das ein oder andere schreiben, Zukunft der Stadt wäre als Gemeinschaftsarbeit bestimmt auch ganz gut. Gruss -- Martin Bahmann 22:28, 17. Mär 2005 (CET)
- Guck mal hier: Moguntiner/Projekte --Moguntiner 23:50, 17. Mär 2005 (CET)
- Naja, sieht doch gut aus. Die Zusammenfassung finde ich fast noch etwas lang, denn sie soll ja nur auf die Geschichte neugierig machen, aber sie noch nicht ganz erzählen :-) meist sind das halt so 1-2 Bildschirmseiten. Aber wenn ihr es wirklich ausgliedert, Glückwunsch! Meine Erfahrung mit Frankfurt-Artikeln zeigt, dass nach Ausgliederungen derart weit gediehener Abschnitte meistens beide Artikel besser wurden. Viele Grüße, Magadan Magadan 15:53, 18. Mär 2005 (CET)
- Zum neugierig machen muss man aber doch wnigstens die wichtigsten Fakten ennen, oder? ;-) --Moguntiner 16:46, 18. Mär 2005 (CET)
- Natürlich :-) Gott Mogon sollte vorkommen, die Römer, die Franken, Bonifatius, die große Macht der Erzbischöfe/Kurfürsten im Reich, der Dombau, die Franzosen, die Aufhebung des Erbistums, die Bundesfestung, 1848, die Schleifung der Festungsanlagen, die Neustadt, die Teilung der Stadt 1946, und als Krönung natürlich Helmut Kohl. Oder so. (das fiel mir als Nicht-Mainzer spontan ein, es geht halt um eine übersichtliche Skizze der reichen Geschichte, die dann im eigenen Artikel detailliert berichtet wird... so ists halt bei anderen geschichtsträchtigen Städten gelöst. Ihr werdet schon das Richtige finden :-) Magadan Magadan 18:15, 20. Mär 2005 (CET) Das mit Helmut war nur ein Witz!! ;-) — schau doch mal, wie es hier gemacht wurde: Köln, Frankfurt am Main, Nürnberg. --Magadan Magadan 18:23, 20. Mär 2005 (CET)
- Die Kurzübersicht über die Kölner Geschichte im Hauptartikel erhält - mit Verlaub - IMHO nichts, was einen zum Weiterlesen animiert (mal abgesehen davon, dass der Artikel Geschichte Kölns (noch?) gar kein Artikel ist). Das ist eine ziemlich belanglose Kurzfassung, die nichts über die Bedeutung der Stadt verrät. Aus dem Artikel geht nicht hervor, warum Köln im Mittelalter so eine bedeutende Stadt war (immerhin lange Zeit größte Stadt Deutschlands!). Das ist mir dann ehrlich gesagt zu kurz. Beim Artikel Nürnberg ist das schon besser gelöst, nur tritt hier mE eine ziemlich ungleiche Gewichtung auf. Un Frankfurt.. naja, der Artikel ist halt exzellent. Aber mir als historisch Interessierten kommt die Geschichte zu kurz *g*. Obwohl man hier eindeutig zum Weiterlesen animiert wird.--Moguntiner 00:35, 21. Mär 2005 (CET)
- Hi! Habe es jetzt endlich mal geschafft, mir den Kapitelvorschlag zur Geschichte für den Hauptartikel anzuschauen. Ich würde auch noch etwas kürzen. Im Bereich "Frühes Mittelalter", "Hochmittelalter", "Freie Stadt", "Kurfürsten" usw. bis hin zum "Ende der alten Ordnung" ist IMHO noch Potential dafür. Vorgeschichte/Römerzeit kann ich Dir gerne ebenfalls eine Straffung anbieten (so vielleicht 4-5 Sätze). Klar ist schon, das die kontinuierliche Geschichte von Mainz mit allen "ups and downs" rüberkommen muss, ausführlich (wie ich es auch gut & angebracht finde) dann aber auf dem zukünftigen Hauptartikel "Geschichte von Mainz". Zweite Sache: Wäre beim Portal dabei! Gruss -- Martin Bahmann 20:05, 28. Mär 2005 (CEST)
- OK, werde mich morgen mal dransetzen. Zweiter Punkt: Es geht nicht um ein Portal, das gibt es schon, nämlich Portal:Frankfurt_Rhein-Main. Das ist allerdings ziemlich Frankfurt-lastig. Ein Projekt Mainz-Wiesbaden könnte da Abhilfe schaffen. Grüße vom Moguntiner 23:30, 28. Mär 2005 (CEST)
- Frankfurtlastig muss das Portal ja nicht bleiben, ich denke so ein Verhältnis 50% F zu 50% MZ-WI-DA-Vortaunus-usw. wäre okay. Und wenn ich so lese, was ihr alles vorhabt, können wir wohl bald eine exzellente Geschichte der Stadt Mainz dort eintragen ;-)
- Das Wikipedia:WikiProjekt Frankfurt am Main dient als Werkstatt für das Portal FRM, so maßlos viel los ist dort auch nicht (3-4 regelmäßige Mitarbeiter), wenn ihr wollt, könnt ihr Euch dort ein Eckchen (bzw. Unterkapitel) einrichten, um auszuprobieren, ob ein eigenes WikiProjekt Sinn ergibt. Grüße aus Spree-Havel nach Rhein-Main, Magadan Magadan 22:09, 29. Mär 2005 (CEST)
- Ja genau, eine Werkstatt, so könnte man das nennen. Und da tendiere ich eher zu einer eigenen Seite, weil so eine klarere Namensgebung möglich ist, die vielleicht noch andere anlockt.--Moguntiner 22:58, 29. Mär 2005 (CEST) langsame Internetverbindung heute... und es liegt nicht mal an der WP *seufz*
Bisher gute Disk. Macht mal richtig Freude mitzulesen. Der letzte Vorschlag von Magadan ist ja wirklich gut und Moguntiner stimmt dem ja auch zu. Ich bin für Verwirklichen, auch wenn's viel Arbeit macht. Die lohnt sich; dann wird's wirklich exellent! Auch wenn ich mangels Kenntnis nicht in der Werkstatt mitarbeiten kann, ich bewundere euch. --Presse03 01:20, 30. Mär 2005 (CEST)
Auch ich würde stark eine Auslagerung befürworten, da im Moment der MZ-Artikel doch etwas "gesprengt" wird. Ich habe mir mal den Vorschlag zur Zusammenfassung bei Moguntiner kurz angeschaut. Sieht sehr gut aus von der Länge und Auswahl. So kann sich jemand, der sich erstmal kurz über Mainz informieren will, das allerwichtigste zur Geschichte finden, ohne gleich seitenweise was zu lesen (manchmal ist weniger mehr). Wer mehr wissen will kann sich dann ja auf der Geschichte-Seite informieren. --Stefan Dumont 16:31, 30. Mär 2005 (CEST)
- Also, in Verbindung mit der Exzellenz-Diskussion ergibt sich offenbar ein klares Votum für Auslagern. Ich werd das am Wochenende (dann hab ich ne schnellere Verbindung) dann mal in Angriff nehmen. Danach wäre ich dafür, dass der Artikel über Informationen zur Gegenwart und einen Ausblick in die Zukunft ergänzt wird (was hier auf der Seite schon mal irgendwo von Martin Bahmann vorgeschlagen wurde). Danach ab ins Review.--Moguntiner 19:52, 30. Mär 2005 (CEST)
- Vielleicht können wir den Teil (Gegenwart/Zukunft) ja in Gemeinschaftsarbeit auf einer Projektseite zusammen schreiben. Ein paar Stichpunkte (Schuldenlage, Rheinufer Neugestaltung, Rheingoldhalle Neugestaltung, Zukunft Stadtteil Layenhof, Steinbruch Weisenau. Messe Hechtsheim etc.) habe ich ja schon mal in den Raum gestellt. Den Artikel zu Gonsenheim dürfte ich am Wochenende fertig haben. Und wenn das Wetter so schön wird wie angekündigt mache ich heute/morgen auch die noch fehlenden Bilder dazu. Gruss -- Martin Bahmann 09:45, 1. Apr 2005 (CEST)
So, es wurde ausgelagert !
> Geschichte der Stadt Mainz. --Moguntiner 01:02, 9. Apr 2005 (CEST)
= Wappen ==Das Wappen muss leider wegen fehlender Freigabe ersteinmal raus aus dem Artikel. Ich habe die Stadt angeschrieben, um eine Benutzungserlaubnis zu erhalten. Wird aber vermutlich ein bißchen dauern.--Moguntiner 15:07, 9. Feb 2005 (CET)
- Ich habe heute im Postfach des Wikimedia e.V. einen Brief von der Stadt Mainz gefunden: Ich schick dir eben den Text per PM. Gruß --Henriette Fiebig 19:48, 21. Feb 2005 (CET)
- ...und nach diesem Brief sieht es leider schlecht aus. Ich bin jetzt autorisiert, das Wappen zu verwenden. Aber leider eben nur ich. So klappts natürlich nicht, es sei denn die Diskussionen zu den Bildrechten führen noch zu einer anderen Lizenz-Behandlung von Wappen.--Moguntiner 01:33, 24. Feb 2005 (CET)
bug bei Tabelle Einwohnerzahl?
Ich habe gerade bei /* Einwohner */ versucht, die hochgestellte 4 als Fußote (&sup4) zu reparieren. Klappt aber nicht. ³ (wie man unschwer sieht) wird akzeptiert, &sup4 oder &sup5 nicht. Falls ich irgendwo auf dem Schlauch stehen sollte, kann ja jemand diesen typo reparieren, ansonsten ist das evtl. ein Fall für "beobachtete Fehler"!? -- Gruss Martin Bahmann 11:01, 11. Feb 2005 (CET)
- Ja, dieses Kommando funktioniert seit Media-Wiki 1.4 nicht mehr richtig. Ich hab aber gestern eine andere Formatierungsmöglichkeit gesehen, die probier ich mal.--Moguntiner 11:25, 11. Feb 2005 (CET)
- Also, es gibt da jetzt wohl einen Wiki-Code für. So funktioniert es dann. Seltsamerweise klappen die Kommandos aber, wenn die vor Version 1.4 eingefügt wurden. Woran sowas liegen kann etzieht sich aber meinen bescheidenen Kenntnissen.--Moguntiner 11:33, 11. Feb 2005 (CET)
27. Februar
An die IP, die ständig den Link zu Arthur Harris einstellt: Ich will einmal begründen, warum das ständig rückgängig gemacht wird. 1) "Kommando" ist ein falscher Begriff. Richtig wäre "Befehl" oder "Oberbefehl" 2) Die Nennung ist nichtssagend. Harris war doch auch nur ein Teil der Befehlskette, genauso könnte man schreiben: "Auf Befehl Churchills/ des Königs/ des Generalstabschefs der britischen Armee/ des Generalstabsschefs der brit. Luftwaffe/ des Chefs Bomber Command (<= Harris)/.../ Chef der Verbände, die in Mainz waren usw.. der Link bringt also nichts, die Verantwortung für die Bombardements, die bei Harris zu suchen ist, wird in den dafür vorgesehen Artikeln behandelt. 3) Die Bezeichnung "Butcher" ist unenzyklopädisch.
--Moguntiner 21:54, 13. Feb 2005 (CET)
- Abgesehen davon ergibt sich aus dem Kontext ein deutlich "fader" Beigeschmack bei dieser Sache (Zitat: Was "irrelevant" oder "unrichtig" ist, das entscheidet nicht ein 1981 Geborener.). IMHO raus damit, steht ja gerade "wieder" ma drin! Gruss -- Martin Bahmann 10:09, 14. Feb 2005 (CET)
- Notfalls frag ich meine Ome ;-)... wir wollen ja nur zufriedene Leute hier.--Moguntiner 14:37, 14. Feb 2005 (CET)
Stadt Mainz - Zukünftige Stadtentwicklung?
Hi all! Aufgrund der Diskussion rund um "Mainz als exzellenter Artikel" finde ich mittlerweile, das bei der sehr ausführlichen Geschichtsbeschreibung (an deren Ausführlichkeit ich ja auch mit Schuld bin *g*) das moderne Mainz etwas zu kurz kommt. In den letzten Jahren aktuelle Themen wie z.B. Stadtverschuldung, Rheinufergestaltung, neues Messegelände, Neugestaltung Südbahnhof und Südtangente, Winterhafen, Zollhafen usw. fallen dabei m.o.w. komplett raus.Ich weiss jetzt auch nicht so genau, ob und wie man das reinbringen könnte. Aber mir schwebt irgendwas a la "Zukünftige Stadtentwicklung" o.ä. vor. Problem dabei wäre, das der Mainzartikel nochmal länger wird. Irgendeine Idee eurerseits? Gruss -- Martin Bahmann 16:56, 6. Mär 2005 (CET)
- Da ich ja auch schon ein Kapitel "Das heutige Mainz" angelegt habe, fänd ich das nicht schlecht Geschichte - Gegenwart - Zukunft wären so hervorragend verbunden. Fragt sich nur noch, wie man Infos kommt.--Moguntiner 18:12, 6. Mär 2005 (CET)
- Ich schaue mal, ob ich in den nächsten Tagen mal entwurfsweise etwas zusammengeschrieben bekomme. In der Pipeline liegt erstmal ein Beitrag zu Mainz-Gonsenheim. Gruss -- Martin Bahmann 11:02, 8. Mär 2005 (CET)
- Ah ja? Schön, dann streich ich den aus meiner To-Do Liste...einer weniger :-)--Moguntiner 12:34, 8. Mär 2005 (CET)
Gründungsdatum - aktuelle Änderung
Habe eventuell eine aktuelle Ergänzung zum Mainz-Artikel, Rubrik Geschichte:
Vor wenigen Tagen hat Landesarchäologe Dr. Gerd Rupprecht in Mainz neueste Erkenntnisse zum Gründungsjahr der Stadt bekanntgegeben. Demnach weisen die Untersuchungen an einem Eichenpfahl (Dendrochronologie) auf den Bau einer römischen Straße im Jahre 17 oder 16 v. Chr. hin (Bericht: Allgemeine Zeitung, Mainz, 05.03.05).
Im Artikel ist das Datum 13 oder 12 v. Chr. genannt - müßte also ggf. korrigiert werden.
Wie sind denn hier die Gepflogenheiten? Müssen die neuen Erkenntnisse erst in der Fachwelt diskutiert werden, oder reicht eine Veröffentlichung in der Zeitung? Diese Entscheidung überlasse ich aber gerne den Profis - ich schneie nur ab und an mal vorbei und möchte eigtl. nur "user" bleiben.
P. S.: Pikant an der Sache ist natürlich der inoffizielle Wettkampf mit der Stadt Trier um den Titel "älteste Stadt Deutschlands"...
- Danke für die nützliche Information. Sinnvoll wäre eine Einbindung unter der Verwendung beider Daten:
- Der sicher datierte Beginn der römischen Geschichte von Mainz wird auf das Jahr 13/12 v. Chr., möglicherweise aber auch auf 17./16. v. Chr., was aktuellste Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2005 beweisen könnten.
- Was die "Älteste Stadt" angeht, da ist Trier Mainz schon über. Es kommt halt darauf an, welches Datum man verwendet. Das heutige Trier bekommt um 30 v.Chr. ein Römerlager, die Trierer sehen darin aber nicht das Gründungsdatum ihrer Stadt.--Moguntiner 01:53, 7. Mär 2005 (CET)
- Ich denke auch, das man 13/12 v.Chr. als archäologisch gesichertes Gründungsdatum stehen lassen sollte und einen Hinweis einbaut, das allerdings neueste dendroarchäologische Untersuchungen auf eine Präsenz der Römer bereits für das Jahr 17/16 v.Chr. hinweisen. Wer weiss, was uns dank Dendroarchäologie in den nächsten Jahren noch an Datierungen präsentiert wird. Die erste Bekanntgabe des Fundes samt Datum geschah übrigens auf der Mitgliederversammlung der Initiative Römisches Mainz durch Dr. Rupprecht/Dr. Witteyer am 21.2.05. Das mit dem Wettkampf Mainz/Trier als älteste Stadt wurde dann sehr von der Presse hochgespielt und war dort eher mit einem Augenzwinkern gemeint. Gruss -- Martin Bahmann 11:00, 8. Mär 2005 (CET)
Exzellenz-Diskussion vom 15. Februar 2005
- pro - Ausführlicher geht es meiner Meinung nach nicht. --Leipnizkeks 15:49, 15. Feb 2005 (CET)
- ohne Votum - da Mitautor. Daumen drücken darf man aber doch, oder? *g* Gruss -- Martin Bahmann 20:10, 15. Feb 2005 (CET)
- Joa, für mich gilt das gleiche :-) --Moguntiner 22:55, 15. Feb 2005 (CET)
- Nicht mehr Abwartend (s.u.). Entweder Mainz oder Wiesbaden, beides zugleich geht nicht. ;-) Werde durch genaue Lektüre ermitteln, ob jemand und wer hier exzellent ist. -- Carbidfischer 16:28, 16. Feb 2005 (CET)
- Warum sollte das nicht gehen? Gegensätze ziehen sich an ;) --Leipnizkeks 16:30, 16. Feb 2005 (CET)
- pro, liest sich wirklich gut. Respekt vor dem Zusammentragen der Informationen! Zwei Bitten: Unter Religionen noch kurz die einst 3.000 Menschen zählende jüdische Gemeinde erwähnen, und das Diagramm zur Einwohnerentwicklung einen Abschnitt tiefer einfügen! Klugschnacker 11:16, 17. Feb 2005 (CET)
- contra Der Artikel ist sehr detailreich und es kann noch was draus werden, aber in seiner jetzigen Form ist er leider nicht exzellent. Meine Haupteinwände.
1) Zum größten Teil besteht der Artikel aus einem historischen Abriss, der an vielen Stellen zu weitschweifig, missverständlich oder inhaltlich falsch formuliert und durchgehend sprachlich holprig ist. Ein Beispiel von vielen: Durch die Erzkanzlerwürde und das Recht zur Königswahl wurde Mainz zu einem bedeutenden Machtfaktor in der Reichspolitik. - Natürlich besaß nicht die Stadt Mainz die Erzkanzlerwürde und das Recht, an der Königswahl teilzunehmen, sondern der Erzbischof und Kurfürst von Mainz. Er bzw. das Erzstift waren Machtfaktoren der Reichspolitik, nicht die Stadt.
2) Insgesamt unterscheidet der Artikel nicht sauber zwischen dem Kurfürstentum und der Stadt Mainz. Nur um letztere sollte es in dem Artikel aber gehen.
3) Stilistisch ist auch der uneinheitliche Gebrauch von Gegenwarts- und Vergangenheitsform zu bemängeln
4) Der Abschnitt über das moderne Mainz ist nichts als eine Aneinandereihung von Listen.
5) Die Literaturangaben sind für einen so umfangreichen Artikel mehr als dürftig.
Fazit: Da muss noch einiges getan werden Stefan Volk 12:01, 17. Feb 2005 (CET)
- EDIT: Ursprünglich Nun doch contra. Wappen, Verteilung der Bilder, Gliederung ausufernd und etwas unübersichtlich, teilweise einfach zu lang, sprachlich noch einiges zu machen, zweiter Teil {nurListe}, Literatur/Quellen verbesserungsfähig. So nicht exzellent. -- Carbidfischer 15:15, 17. Feb 2005 (CET), aber meinetwegen dann halt Abwartend. -- Carbidfischer 20:01, 18. Feb 2005 (CET)
- Zu den Einwänden
- @Klugschnacker: Mir liegt eine solche Zahl ebenfalls vor, leider aber kein größerer statistischer Überblick über die Religionszugehörigkeiten. Ich recherchiere noch. Im historischen Abschnitt ist die Zahl ja genannt.
- @Stefan Volk: Zu 1: Ich guck noch mal drüber. Oft ist es leider so, dass man sich etwas in seiner eigenen Formulierung verliert. Zu 2: Im Artikel ist erklärt, dass eine saubere Unterscheidung nach 1462 nicht mehr zu machen ist, weil sich die Geschicke danach sehr überschneiden. Zu 3: siehe 1. Zu 4: Es handelt sich um Statistika, deren erklärender Fließtext bereits im Abschnitt über die historische Entwicklung vorhanden ist. Zu 5: Es sind alle Quellen genannt. Hauptquelle ist die zweitgenannte, ein 1200-seitiges Buch über die Stadt, welches einen umfassenden Überblick über den jetzigen Stand von Forschung und Geschichte über die Stadt enthält.
- @Carbidfischer: Bilder fehlen noch ein paar (Festung z.B.), danach sieht es ausgewogener aus. "Zu lang" ist ein seltsames Argument. Literatur-Frage siehe oben.
- --Grüße Moguntiner 18:24, 17. Feb 2005 (CET)
- Zu lang betrifft die Geschichte der Stadt insgesamt. Dort gibt es einige Passagen, die man noch straffen könnte, da einige Ereignisse nicht unbedingt von allgemeinem Interesse sind. -- Carbidfischer 16:34, 18. Feb 2005 (CET)
- Der Artikel holt an einigen Stellen absichtlich weiter aus, um die Dinge in ihrem Kontext darzustellen. Dies fördert mE Verständnis. Ohne Bezugnahme auf die Reichspolitik sind vielerlei Aspekte für sich genommen unverständlich. Wenn du dennoch Einwände hast, so wäre es hilfreich zu wissen, worauf du dich konkret beziehst.--Moguntiner 18:44, 18. Feb 2005 (CET)
- Gründliche Überarbeitung größtenteils abgeschlossen. Ich bitte um Beachtung. Gute Nacht.--Moguntiner 03:41, 18. Feb 2005 (CET)
- Ebenfalls zu den Einwänden
- @Carbidfischer: Bezüglich Literatur: Es wäre für mich kein Problem, aus meinem Bücherfundus noch so 15-20 gute Bücher zu Mainz mit unterschiedlichen Aspekten (Geschichte, Architektur, Archäologie usw. usw.) als Literaturreferenz hinzuzufügen. Allerdings bezweifele ich, ob das dann aufgrund der "Masse" Sinn macht und ein Qualitätskriterium wäre. Wie Moguntiner schon schrieb, ist nun mal "Mainz - Die Geschichte der Stadt" das Standardwerk überhaupt. Von namhaften Autoren (u.a. Leiter Stadtarchiv) geschrieben, gut recherchiert, äusserst umfangreich und mit vielen Facetten zur Geschichte. Vielleicht noch das ein oder andere ausgewählte Buch dazu (z.B. "Das Mainzer Bürgerhaus"), alles andere ist nur "Füllmaterial".
- @Stefan Volk: Modernes Mainz kommt zu kurz: Da wäre ich geneigt, Dir Recht zu geben, das ist mir auch schon mal aufgefallen. Wäre ein weiterer Textblock gegen Ende zum Thema "Aktuelle Situation der Stadt" (Schuldenlage? Stadtentwicklung/Planung) und "Zukünftige Entwicklung" evtl. noch sinnvoll?" Verlängert natürlich den gesamten Artikel zusätzlich. Gruss -- Martin Bahmann 12:24, 18. Feb 2005 (CET)
- Zum heutigen Stadtbild habe ich gestern/ heute bereits geschrieben. Bei der Schuldenlage käme wieder das Aktualitätenproblem auf. Zahlen können da schnell überholt sein und sind im Fall einer kommunalen Körperschaft auch nur schwer ständig aktualisierbar.--Moguntiner 12:31, 18. Feb 2005 (CET)
- Wenn du das mit der Literatur (s.o.) so siehst... aber zu einem so umfangreichen Artikel gehört imho auch eine etwas vielseitigere Literaturreferenz, quasi als Einladung zum Weiterlesen. -- Carbidfischer 16:34, 18. Feb 2005 (CET)
- Die oben genannte historische Darstellung ist bereits ein Zusammenbund verschiedenster Aufsätze und Abhandlungen über die Geschichte. Er wurde von etlichen Autoren verfasst. Daher kann man von einer Ausgewogenheit ausgehen-Moguntiner 18:44, 18. Feb 2005 (CET)
- In Gottes Namen, wenn du partout auf der Exzellenz bestehst, dann mach ich eben aus meinem contra ein abwartend. Evtl. die Statistiken etwas kommentieren und bei der Geschichte schaun, ob man ned doch bisserl was rausnehmen oder kürzen kann. -- Carbidfischer 19:57, 18. Feb 2005 (CET)
- Ich bestehe auf gar nichts, ich habe den Artikel ja auch nicht vorgeschlagen. Da ich aber maßgeblich daran mitgeschrieben habe, freut mich der Vorschlag natürlich und genauso interessiert es mich, was andere daran auszusetzen haben. Nur darum gehts mir :-), dann kann er auch weiter verbessert werden. Allein gestern und heute sind dafür schon etliche Stunden draufgegangen ;-) --Moguntiner 20:15, 18. Feb 2005 (CET)
- contra Kann eine Exzellenz nicht ansatzweise erkennen. Quantität ist nicht Qualität. Zur Exzellenz gehört auch eine sehr gute Sprachgestalt, aber ich lese eine Stilblüte nach der anderen: ein reiches Kultur- und Völkerleben, es kam erstmals wieder zu Bautätigkeiten, was auch die Bedeutung der Stadt an sich hervorhob, Tradition, die seinen Höhepunkt fand, Dem Stadtrat angehören konnten freilich nur Leute aus Patrizierhäusern, zu Hochzeiten waren in Mainz 26 Klöster niedergelassen usw. usf. Und dann die historische Unbildung: Mit Karl dem Großen begann die Zeit der Karolinger, der Domus Universitatis. Als Historiker kann ich nicht sehen, dass hier ein angemessenes historisches Verständnis gegeben ist. Schlechtes Hobbyniveau, was sich auch am Zitat des veralteten Städtebuchs unter den viel zu spärlichen Literaturangaben zeigt. Dass unter den Weblinks http://www.regionet-history... fehlt, spricht für sich. --Historiograf 02:23, 21. Feb 2005 (CET)
- In den von dir zitierten Textstellen kann ich keine "Stilblüte" erkennen, das eine ist ein bloßer Grammatikfehler, wie er schon mal vorkommen kann. Der Link zum Städtebuch stammt aus der Alt-Bearbeitung, woher sollen bitteschön Nacharbeiter erkennen, ob im Artikel nicht doch noch irgendwo Informationen aus diesem Buch sind? Das mit Karl dem Goßen ist zwar falsch (Pippin III. ist richtig), jedoch verdanken die Karolinger ihre Bedeutung in der Weltgeschichte Karl dem Großen. Ihn als ersten Vertreter zu nennen ist also verzeihlich, da erst da "ihre" Zeit begann. Und: Es heißt in der Tat "der" Domus. Dazu einfach mal Onkel Google befragen. Fazit: 90% deiner Liste bestehen aus nicht vorhandenen Mängeln. Gruß Moguntiner 23:11, 21. Feb 2005 (CET)
- Diese Replik ist nur peinlich. Google ist für der die das domus nicht maßgeblich, sondern ein lateinisches Wörterbuch. Es heisst nicht der domus. --Historiograf 20:36, 23. Feb 2005 (CET)
- Wo der Historiograf recht hat, hat er recht. Vgl. zB die Domus Aurea. -- Carbidfischer 20:42, 23. Feb 2005 (CET)
- Joa hat er. Das hat man davon wenn man zu faul ist, seinen Stowasser ausm Regal zu fischen :-( --Moguntiner 01:23, 24. Feb 2005 (CET)
- Kontra viel zu unübersichtlich durch die vielen Überschrieften und zu lang. versucht mal, die etwas zusammenzufassen. da muss man ja ewig suchen in den 79 überschriften suchen, bis man das hat, was man wissen will. und v.a.: extra artikel zur mainzer geschichte! Schaengel89 Schaengel89 16:37, 26. Feb 2005 (CET)
- pro: Man kann den Artikel mit Gewinn lesen. Zwar hätte ich den Schwerpunkt mehr in die Gegenwart gelegt, aber ich halte ihn dennoch für vorzeigbar. --Zahnstein 00:10, 2. Mär 2005 (CET)
- pro: Einer der besten Städteartikel. Vorbildlich! Woppi 12:58, 4. Mär 2005 (CET)
- Pro: Aach wenn de Ernst Neescher und die goldisch Sponheimern fehle dhun. --Peng 22:24, 4. Mär 2005 (CET)
- pro - für mich als Interessierten Laien idst der Artikel prima gemacht. Der Geschichtsabriss ist umfangreich und ausführlich, ob er in allen Teilen korrekt ist kann ich nicht beurteilen. Auxch der Rest ist deutlich geneüber den bestehenden zig.000 Stadtartikeln herrausragend=exzellent. Und bitte bitte lagert die Geschichte nicht uas, dass gibt dann wieder nur nen weiteren Artikelstumpf. -- Achim Raschka 10:20, 7. Mär 2005 (CET)
- contra: Der Artikel enthält nichts, was nicht auch in den meisten Stadtführern steht. Nur steht es da eben besser. Nichts Besonderes, geschweige denn exzellent. Ulme 10:58, 7. Mär 2005 (CET)
- Wollte mich hier eigentlich weiterhin raushalten, aber mich interessiert nun doch der/ die Stadtführer, in denen das drinsteht.--Moguntiner 23:20, 7. Mär 2005 (CET)
- Mich auch! Stadtführer sind nicht vergleichbar mit einer Enzyklopädie. Und die Mainzer/Wiesbadener Artikel übertreffen imho einen Stadtführer alleine schon wegen der hier vorhandenen Objektivität und den selbstgeschriebenen Texten. --Leipnizkeks 23:30, 7. Mär 2005 (CET)
- Interessant, das euch dieser Beitrag auch etwas "merkwürdig" vorgekommen ist. Aber auch ich wollte dazu nichts mehr schreiben, auch wenn es einige Selbstüberwindung kostete :-)
- Immerhin können wir jetzt in aller Ruhe weiter an dem Artikel feilen und ergänzen -- Martin Bahmann 09:09, 8. Mär 2005 (CET)
- Contra. Habe mir den umgearbeiteten Artikel nochmal genauer angeschaut und, so leid es mir tut, Masse ist nicht automatisch Klasse. Man kann diesen Artikel eindeutig noch verbessern, bevor er tatsächlich exzellent. -- Carbidfischer 14:13, 7. Mär 2005 (CET)
Links zu Einrichtungen
Es geht um die Links zu externen Seiten im Mainz-Artikel: ich hatte heute unter Museen das Stadthistorische Museum ergänzt und verlinkt, sowie noch die mir anderen bekannten Museen auch. Martin Bahmann hat mich dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass dies eigentlich nicht so in der Wikipediaemfpehlung vorgesehen ist. Ich verstehe auch die Intention der Empfehlung, wobei sie m.E. bei Einrichtungen wie Museen oder Theatern nicht so gut zutrifft: was bringt eine Liste von Museen zu einem Stadtartikel im Internet, wenn sie nicht verlinkt sind? Das betrifft im übrigen auch den Bereich Kunst&Kultur etc. (z.B. Staatstheater). Man sollte sich auf eine Regelung für den Mainz-Artikel einigen und sie dann konsequent im Artikel umsetzen - daher dieser Diskussionsbeitrag. Vorerst habe ich die Museen wieder "entlinkt". -- Stefan Dumont 18:50, 22. Mär 2005 (CET)
- Ich finde auch, das man die Museen als Ausnahme ruhig im Artikeltext verlinken könnte. Hatte ich ja so auch schon mal letztes Jahr gemacht bis der Hinweis auf die Empfehlung zur externen Verlinkung kam. Wie gross sind denn so die Spielräume, die man gegenüber den Wikipediaempfehlungen hat? Falls es welche gibt und wir uns einig sind - verlinken! :-) Gruss -- Martin Bahmann 21:19, 22. Mär 2005 (CET)
Länge dieses Artikels
Ich stelle fest, dass der Artikel Mainz extrem unhandlich geworden ist. Würde man diesen Artikel ausdrucken wollen - wobei Mozilla Firefox sich hier bereits in der Druckvorschau aufhängt - so würde man mit 32 Druckseiten zu rechnen haben, wovon der überladene Geschichtsteil allein 19 Seiten einnimmt.
Das ist weitaus mehr Information, als der Internetuser über die Stadt Mainz sucht - und durch ihre Fülle ist diese Information unübersichtlich und abschreckend geworden. Immerhin handelt es sich hier um eine Internet-Seite, nicht um eine Examensarbeit. Mal im Ernst: das liest sich doch niemand mehr bis zum Ende durch. Gerade im Web gilt ja: weniger ist mehr.
Ich schlage daher vor, den Artikel auf ein sinnvolles Maß zu kürzen. Aus den überschüssigen Geschichtsinformationen könnte man sehr schön eine eigene, sehr reichhaltige Webseite basteln.
-- Eichberger 21:27, 27. Mär 2005 (CEST)
- Hast du jetzt ernsthaft vorgeschlagen, dass Informationen aus der Wikipedia genommen werden, weil ein Artikel zu lang ist? Der Abschnitt Geschichte ist die Zusammenfassung eines 1000 S. Wälzers über die Mainzer Geschichte. Da können schon ein paar Seiten zusammenkommen. Das Verbringen von Informationen auf eine Webseite ist jedenfalls nicht Sinn der WP. Die Intention für den historischen Abriss liegt auf der Hand: Man soll einen fundierten Überblick über die Stadtgeschichte bekommen, der den Leser verstehen lässt, warum Mainz heute ist, wie es ist. Desweiteren gibt es hier Inhaltsverzeichnisse, so dass man sich alles Interessante leicht heraussuchen kann. Über dies gibt es oben auf dieser Seite eine Diskussion über die Auslagerung (<= DAS wird bei langen Artikeln gemacht), an der du dich beteiligen kannst. Und: Um Artikellängen zu beurteilen, schau dir einmal Geschichte der Berliner U-Bahn an. Wenn ich mich recht entsinne 44 Seiten, nur über die Geschichte. Grüße, Moguntiner 21:36, 27. Mär 2005 (CEST)
- 1.000 Seiten Mainzer Geschichte aus einem "Wälzer" sind sicherlich interessant, aber deswegen brauchte dieser Artikel nicht auch ein "Wälzer" zu werden! Solcher Umfang sprengt hier nun mal den Rahmen. Wenn wir schon Berlin als Maßstab nehmen: Der Artikel Geschichte der Berliner U-Bahn ist offensichtlich gerade deswegen ein eigener Artikel, weil er so lang ist. Bei dem Artikel über die Stadt Berlin selbst besteht der Abschnitt Geschichte aus wenig mehr als einer(!) Bildschrimseite; Beim Artikel Mainz dagegen besteht allein der Abschnitt Geschichte aus ca. 30 Bildschirmseiten (oder gut 90 KB Text). Und wenn, wie ich belehrt wurde, "Auslagerung [...] bei langen Artikeln gemacht" wird - dann sollte hier aber unbedingt mal jemand damit anfangen. Es wurden auch schon wesentlich kürzere Elemente des Artikels Mainz ausgelagert. --Eichberger 22:43, 27. Mär 2005 (CEST)
- Hooh, Brauner, ganz ruhig :-) Wie Du weiter oben nachlesen kannst (passende Überschrift: Auslagerung) wird ja gerade versucht, zu diesem Thema ein Meinungsbild zu schaffen. Moguntiner als derjenige, der hier die Hauptarbeit geleistet hat, ist ja auch nicht abgeneigt, den Auslagerungswünschen nachzukommen. Das sollte dann aber sauber umgesetzt werden und ein Kapitel "Geschichte" muss trotzdem auf der Hauptseite verbleiben. Also, bitte etwas die Ungeduld zügeln. Ich denke mal, der Mainz-Artikel wird durchaus noch das eine oder andere Mal verändert werden. Gruss --Martin Bahmann 11:09, 28. Mär 2005 (CEST)
- @Eichberger: Richtig, aber der Artikel wurde in einen eigenen ausgelagert und nicht auf irgend eine Homepage. Wie gesagt: Oben auf der Seite gibt es eine Diskussion über die Auslagerung. Es gibt nämlich auch Benutzer hier, die gegen solche Auslagerungen sind (immerhin ist die Geschichte doch ein integraler Bestandteil einer Stadt). Sieh dazu auch die Exzellenz-Diskussion ebenfalls auf dieser Seite.--Moguntiner 13:27, 28. Mär 2005 (CEST)
Einwohner
Bitte die Zweitwohnsitze nicht zur Einwohnerzahl dazurechnen. Das wird einheitlich bei ALLEN Städten so gehandhabt. Sie sind sicher interessant für die Statistiker und Stadtplaner und ein Zeichen der Lebensqualität, aber da es ja für jene auch einen Erstwohnsitz gibt, würden sie doppelt gezählt und da kommt in Deutschland einiges zusammen. Die Tabelle zur Einwohnerverteilung im Artikel gibt ja einen präzisen Aufschluss. gruss Geograv 00:33, 1. Apr 2005 (CEST)- OK. Bald hat sich das Thema fürchte ich sowieso erledigt... die Stadt plant eine Zweitwohnungssteuer :-( --Moguntiner 00:34, 1. Apr 2005 (CEST)
- Bei uns gibts das schon, meine Zweitwohnung, ich glaube, ich verkaufe sie. gruss Geograv 07:00, 4. Apr 2005 (CEST)
Gonsenheim
Hallo! Gerade habe ich meinen ersten Artikel zum Thema "Gonsenheim" fertiggestellt. Zu finden ist der Artikel hier: Martin Bahmann/Gonsenheim. Über konstruktive Kritik und Verbesserungen von jedem Interessierten hier würde ich mich sehr freuen. Wikifizierung (links) und Bilder (eigens am Wochenende fotografiert) fehlen noch, kommen die nächsten Tage aber natürlich noch rein. Kommentare gerne auf der Diskussionsseite. Gruss -- Martin Bahmann 22:35, 5. Apr 2005 (CEST)- Mit der Wikifizierung habe ich bereits begonnen :-) --Moguntiner 01:47, 6. Apr 2005 (CEST)
- Danke, habe auch schon etwas damit weitergemacht. Ab Mitte nächster Woche werde ich dann am Artikel weiterfeilen und dann auch die Bilder einsetzen. Gruss -- Martin Bahmann 20:07, 7. Apr 2005 (CEST)
- Aber hallo! Das sieht ja richtig gut aus und liest sich auch flüssig, Martin. Prima. So macht Wiki Spass! Gruß aus Rodgau --Presse03 22:44, 7. Apr 2005 (CEST)
So, eben habe ich den Artikel in den Namensraum verschoben und damit erstmal freigegeben. Ich werde bestimmt noch in der nächsten zeit etwas daran rumfeilen und evtl. auch den Teil "Großer Sand" in einen Extraartikel ausgliedern. Mal sehen...
Für diejenigen, die sich damit besser auskennen: Muss ich den alten Entwurf unter Martin Bahmann/Gonsenheim jetzt nicht löschen? Ich habe diesen Textbaustein eingefügt, mit dem Erfolg, das er auf der nun "offiziellen" Seite stand. Aber irgendwie sollte dieses (Weitergeleitet von Benutzer:Martin Bahmann/Gonsenheim) ja auch wieder weg. Hilfe wäre nett und sehr erwünscht :-) Gruss - Martin Bahmann 23:39, 21. Apr 2005 (CEST)
- Wenn du auf Benutzer:Martin Bahmann/Gonsenheim klickst, wirst du auf Mainz Gonsenheim weitergeleitet. Da steht in diesem Fall unter der Überschrift "weitergeleitet von Benutzer:Martin Bahmann/Gonsenheim". Klickst du auf diesen Link, kommst du auf die Benutzerseite, ohne weitergeleitet zu werden. Da kannst du dann über den Baustein einfügen. Der Artikel ist toll! :-).--Moguntiner 23:50, 21. Apr 2005 (CEST)
WikiProjekt Mainz Wiesbaden
Interessierte können hier mal vorbeischauen: Wikipedia:WikiProjekt Mainz Wiesbaden --Moguntiner 03:47, 9. Apr 2005 (CEST)
Mainz, 20. April
- pro: war bereits einmal Kandidat und wurde danach massiv überarbeitet. Der Geschichtsteil ist in diesem Artikel auf eine gute Übersicht zusammengeschmolzen und bildet jetzt einen eigenen Artikel Geschichte der Stadt Mainz. Für mich ein prima Stadtartikel -- Achim Raschka 22:52, 20. Apr 2005 (CEST)
- pro: vor allem aus der historischen Blickweise macht der Artikel viel her. Das Ganze ist noch liebevoll bebildert! Ih hab zumindest viel gelernt. Poppei 00:25, 21. Apr 2005 (CEST)
- abwartend: Der Artikel ist in der Tat sehr ausführlich und umfangreich, hat aber meiner Meinung nach ein großes Manko: Es wird nur in einem einzigen Satz erwähnt, dass Mainz einmal rechtsrheinische Vororte hatte. Dabei gehörten Mainz und Mainz-Kastel fast 2000 Jahre eng zusammen und auch heute orientieren sich die früheren Vororte Kastel, Kostheim und Amöneburg eher nach Mainz als nach Wiesbaden. Durch die Abtrennung hat Mainz nach dem Zweiten Weltkrieg rund ein Drittel seiner Einwohner und vor allem seine wirtschaftliche Basis verloren, denn die Industriebetriebe waren rechtsrheinisch angesiedelt. Die ganze Problematik wird auch in dem Geschichtsartikel nur in einem Absatz erwähnt, dabei ist der Brückenkopf Mainz-Kastel vor allem in der Römerzeit von großer Bedeutung gewesen. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, der Artikel sei von einem Wiesbadener geschrieben worden ;-) -- Schreibkraft 11:28, 21. Apr 2005 (CEST)
- Eine der schlimmsten Beleidigungen, die mir je untergekommen ist ;-). Im Ernst: Im Geschichtsartikel wird Kastel öfter erwähnt: Eingemeindung, die MZ zur Großstadt machte, Abtrennung und warum abgetrennt wurde wird auch ausführlicher behandelt. Auch die Folgen sind aufgelistet. Ein noch größerer Rahmen führte mE zu einer Überbewertung. Ich lasse mich natürlich gerne überzeugen, wenn du mir sagst, was man dazu noch schreiben kann. Wie auch immer: Im Artikel Mainz finden sich jetzt zwei Sätze zu dem Thema.--Moguntiner 16:03, 21. Apr 2005 (CEST)
- Meiner Meinung wäre ein Absatz "Mainz und AKK" durchaus gerechtfertigt. Das Thema ist ja auch verfassungsrechtlich recht interessant und hat die Stadtentwicklung nach dem Krieg stark beeinflusst. Außerdem finde ich, dass der gute Herr Gutenberg es verdient hätte, in mehr als einem Nebensatz erwähnt zu werden. Darauf, dass Mainz als Wiege der Buchdruckkunst gilt, könnte man sogar im ersten Absatz hinweisen. -- Schreibkraft 10:48, 22. Apr 2005 (CEST)
- Vieles was Du gerne im Artikel Mainz sehen möchtest findet sich eigentlich entsprechend gewürdigt in dem Artikel Geschichte der Stadt Mainz. AKK und Gutenberg/Buchdruckkunst sind dort entsprechend abgehandelt, über den Umfang liesse sich noch diskutieren. Man könnte das Kapitel AKK im Geschichtsartikel noch mit 2-3 Sätzen ausbauen (z.B. konkrete Gebiets-/Einwohnerverluste, Abstimmung in den 80er Jahren, Ergebnis und deren "fragwürdige" Auswertung...). Ein Verweis bei AKK von Mainz => Geschichte Mainz wäre dann IMHO sinnvoller. Gutenbergs Erfindung in die einleitende Zusammenfassung des Mainzartikels zu bringen halte ich für eine gute Idee. Gruss Martin Bahmann 10:57, 24. Apr 2005 (CEST)
- pro: --Kapitän Nemo 23:08, 23. Apr 2005 (CEST)
- Pro. Nach all den Jahren... Was lange währt... ;-) Jetzt passt Mainz imho. -- Carbidfischer Carbidfischer/Wikiteria 19:21, 30. Apr 2005 (CEST)
- Pro, wie ich gesagt hatte: die Auslagerung tut beiden Teilen gut. Sehr schöner Artikel. Glückwunsch an die Autoren! --Magadan Magadan 16:54, 5. Mai 2005 (CEST)
Links im Text?
Hi! Ich finde, so langsam nehmen die Hyperlinks im Text überhand. Laut Wikipedia-Regeln sollen die links - und auch nur die besten/interessantesten Webseiten - am Artikelende in der eigenen Rubrik "Weblinks" aufgeführt werden. Verlinkung aus dem Text heraus soll unterbleiben. Wie schaut's also aus? Ausmisten? Tolerieren? Auch bei den Weblinks könnte IMHO der ein oder andere rausfliegen. Was meint ihr? Gruss Martin Bahmann 13:07, 13. Jul 2005 (CEST)- Bin auch der Meinung, dass die zum größten Teil nichts im Artikel verloren haben. Derjenige, der seinen Verein beschreiben will, kann ja einen Artikel verfassen.--Moguntiner 14:57, 13. Jul 2005 (CEST)
- So, habe mal die externen Links ausgemistet. Bei Bedarf kann ja gerne hier dazu diskutiert werden. Gruss Martin Bahmann 14:27, 19. Jul 2005 (CEST)
- Ich glaube eher, dass die ganzen Links wieder reingeschrieben werden...--Moguntiner 15:49, 19. Jul 2005 (CEST)
- Dafür gibts ja dann den großen Adventsputz ;-) Gruss Martin Bahmann 16:19, 19. Jul 2005 (CEST)
Verlinkung Orts-/Stadtteile
Ich habe mal alle links herausgenommen, die auf nichtexistierende oder "mainzfremde" Seiten (auch Begriffsdefinitionen) geführt haben. Die bisher noch nicht verlinkten Stadtteile sollte man vorerst bei der Verlinkung aussen vor lassen. Der Artikel zu Weisenau hat ein absolut falsches lemma, richtig müsste etwas in Richtung "Römischer Helm (Typ Weisenau)" sein. Wie man mit der Verlinkung von Ortsnamen umgeht, die auf mehrere Ortschaften weisen (Bretzenheim, Marienborn, Lerchenberg), sollte man mal hier diskutieren. Mein Vorschlag: Artikel Mainz-Marienborn mit Hinweis am Anfang der Seite auf andere Wikipediaseiten mit ähnlichem Namen. Ich versuche mal, in den nächsten Wochen zu allen noch nicht verlinkten Stadt-/Ortsteilen von Mainz zumindest eine Grundseite zu erstellen die dann ausgebaut werden kann.Und vielleicht sollte mal jemand bei den Ortswappen rüberschauen. Ich denke, Drais und Ebersheim sind bez. Copyright Wackelkandidaten. Gruss Martin Bahmann 09:24, 22. Aug 2005 (CEST)
- Liest hier noch jemand mit oder bin ich der einzige, der im Sommer bei Wikipedia arbeitet? ;-) Gruss Martin Bahmann 11:43, 2. Sep 2005 (CEST)
- Oh, es wird noch mitgelesen, aber zu den Stadtteilen haben ich mich immer noch nicht aufraffen können. Mal sehen, wann ich genug Zeit habe...--Moguntiner 12:10, 14. Sep 2005 (CEST)
- Helmtyp-Artikel verschoben nach Weisenau (Helm). Bkl unter Weisenau angelegt. -- Fragwürdig Fragwürdig 22:27, 15. Mai 2006 (CEST)
16 Ortsbezirke
Im Artikel werden nur 15 aufgelistet, welches ist das 16.?--Wing 11:49, 14. Sep 2005 (CEST)
- Hab gerade auf der Seite der Stadt nachgesehen (http://www.mainz.de/WGAPubl... Es gibt nur 15. Werde gleich korrigieren.--Wing 11:51, 14. Sep 2005 (CEST)
- Vielleicht hat da jemand schon den Layenhof dazu gezählt. War ja mal als neuer Mainzer Stadtteil/Ortsbezirk im Gespräch, wenn ich mich recht erinnere. Was für ein Status hat der Layenhof den momentan? Ist das Mainz? Wenn ja, zu Finthen gehörend? Gruss Martin Bahmann 13:27, 14. Sep 2005 (CEST)
Der Layenhof ist grösstenteils zu Mainz-Finthen gehörig (die Bewohner sind zu den Ortsbeiratswahlen in Finthen wahlberechtigt). Ein Teil des Gebiets liegt außerhalb der Stadtgrenze auf Wackernheimer Boden; dieses Teil ist jedoch unbewohnt (aber evtl. bebaut mit alten Flugplatzgebäuden oder so?). Die Perspektive, dass hier ein eigenständiger Stadtteil entsteht, ist aufgrund der abgelegenen Lage, der demografischen Entwicklung, und der verkehrliche Anbindung, nicht sonderlich wahrscheinlich.--Bhuck 11:27, 18. Nov 2005 (CET)
ISBN
Ich denke die ISBN-Nummern den Literaturangaben hinzuzufügen würde den Artikeln noch ein Stück runder machen --SoIssetEben! 10:23, 1. Nov 2005 (CET)
- Größtenteils erledigt! Gruss Martin Bahmann 11:38, 1. Nov 2005 (CET)
Römische Rheinbrücke
Kann jemand mal was dazu schreiben? Wann, von wem wurde sie gebaut? Struktur, Bauweise. Gab es nur eine oder wurde sie mehrfach wieder aufgebaut? Was sie die erste Rheinbrücke? --Wing 21:09, 2. Nov 2005 (CET)
- Unter Geschichte der Stadt Mainz wird sie zumindest erwähnt aber Du hast Recht, das ist sehr dürftig. Mehr findest Du derzeit extern zumindest hier [LINK]. Ich werde in Kürze den Artikel Moguntiacum deutlich ausbauen und bebildern, da werde ich der römischen Rheinbrücke ein eigenes Kapitel widmen. Bitte etwas Geduld. Gruss Martin Bahmann 10:05, 3. Nov 2005 (CET)
Wiederwahl – Mainz, 22.Oktober
Der Abschnitt Kultur ist dermaßen schlecht, wie soll der Artikel exzellent sein? --217.255.203.117 17:40, 22. Okt 2005 (CEST)- Der Artikel war nach Meinung der Mehrheit der abstimmenden Wikipedianer in seiner Gesamtheit exzellent. Aber OK, dann mal Butter bei die Fische: Ist das, was z.Zt. dort unter Kultur steht, falsch, schlecht geschrieben, mangelhaft oder unvollständig? Was fehlt deiner Ansicht nach? Kommen bestimmte Bereiche zu kurz? Wenn ja, welche? Hast Du gesehen, das einige kulturelle Aspekte in eigene Artikel ausgelagert wurden? So ist mir dein Antrag erstmal viel zu vage als das ich schon ein Votum abgeben würde. Gruss Martin Bahmann 20:45, 22. Okt 2005 (CEST)
- Vielleicht ist es auch nur ein Troll-Antrag? Leider hat mindestens einer von denen diese Seite hier entdeckt. --Zahnstein 02:45, 23. Okt 2005 (CEST)
Um ehrlich zu sein: toll ist der Kulturteil nicht, aber ob es den Artikel in seiner Exzellenz einschränkt? Ich finde schon, dass man die Listen mit etwas Fließtext sehr viel informativer machen könnte. (So wie das Mainzer Staatstheater. Hat n Artikel, trotzdem steht noch ein Satz im Artikel) Clubs und Dicos, naja ob das so sein muss, kann aber find ich stehen bleiben. Ein Paar Infos zu den VEranstaltungen wäre nett (was ist denn "Mainz lebt auf seinen Plätzen" ) aber das gehört in die Wartung, wenn überhaupt. Da der Artikel kein Bapperl erhalten hat ist das hier doch eh nichtig, oder? --Schlendrian Schlendrian 10:27, 23. Okt 2005 (CEST)
- Könnte der/ die geschätzte Antragssteller/in die Kritik "dermaßen schlecht" vielleicht in der Weise spezifizieren, dass man weiß, was ihm/ihr nicht gefällt und was verbessert werden müsste? Dieser Vermerk hätte übrigens auch auf der Diskussionsseite eingetragen werden können, das hätte wohl gereicht.--Moguntiner 00:26, 24. Okt 2005 (CEST)
- Museen und Theater können sich jetzt über Fließtext freuen.--Moguntiner 01:03, 24. Okt 2005 (CEST)
- Auch der Teil zu Wirtschaft und Infrastruktur ist nicht sehr ausführlich. In der Form würde ich bei einem Kanditaten dagegen stimmen. Der Artikel gehört dringend in die Wartung! Vielleicht sollte man Anforderungen dort definieren? Geo-Loge 00:33, 24. Okt 2005 (CEST)
- Vielleicht? Man sollte das nur tun, wenn man auch Anforderungen definiert.--Moguntiner 01:08, 24. Okt 2005 (CEST)
- Ich meinte das mehr so, dass man die Punkte nicht hier, sondern im Review auskaspert. Das man den Artikel nicht ohne Anforderungen dahin platziert war mir an sich schon klar. Geo-Loge 18:55, 24. Okt 2005 (CEST)
Bitte in die Wartung damit, das tut dem Artikel besser als eine Abwahl. --Leipnizkeks 06:59, 25. Okt 2005 (CEST)
- Siehe unten.--Moguntiner 14:36, 25. Okt 2005 (CEST)
Irgendwie scheint mir das hier zum Teil unsinnig zu sein: Eine IP postet hier unreflektierte Kritik ohne - auf Nachfrage hin - diese zu spezifizieren und stellt das Ganze (nachdem die Exzellenzwahl noch nicht sehr lange her ist) unter "Wiederwahl". Im Laufe der Diskussion kommt (von anderen) ein wenig mehr an Änderungs-/Ergänzungswünschen, die auch merheitlich gleich umgesetzt wurde (Museen deutlich ausgebaut, Wirtschaft ebenso...Kultur fehlt noch). Positiv ist auf jeden Fall das der Artikel in den kritisierten Bereichen ausgebaut wurde, wozu die Geschichte hier zugegebenermaßen den Anstoss gegeben hat. Dafür hätte auch locker eine Anfrage auf der Diskussionseite gereicht. Konstruktive Kritik oder Wünsche erstmal intern (Diskussion) ist OK aber das hier erscheint mir momentan irgendwie "überdimensioniert" und ein wenig auch als Aktionismus. Gruss Martin Bahmann 08:42, 25. Okt 2005 (CEST)
- Also ich würde das auch sagen. Wenn jemand den Artikel in der Wartung haben möchte, dann soll er das - entsprechend begründet - bitte tun. Aber ein Wartungs- und anschließendes Wiederwahlverfahren aufgrund so eines "Antrages" lehne ich entschieden ab. Da kann ja jeder kommen und unter IP exzellente Artikel permanent Wartungsverfahren unterwerfen. Wenn sich innerhalb einer Woche seit "Antrag"stellung niemand findet, der den Artikel in der Wartung haben möchte, bitte ich, dies hier ohne weitere Kommentare zu beenden. Man beachte auch, dass sich der "Antrag"steller nicht mehr gemeldet hat.--Moguntiner 14:36, 25. Okt 2005 (CEST)
Machen wir's doch einfach so wie angestrebt: Pro die Kritik wurde ausreichend ausgeräumt. Ihr könnt jetzt alle hier dafür stimmen oder - da habe auch nichts gegen - den Artikel hier einfach wieder raus nehmen. Geo-Loge 17:38, 26. Okt 2005 (CEST)
- Pro - ich sehe keinen Grund für eine Abwahl -- Achim Raschka 10:29, 29. Okt 2005 (CEST)
- Pro - ich auch nicht (mehr) --Schlendrian Schlendrian 16:44, 29. Okt 2005 (CEST)
- Pro - Das Verfahren war zwar etwas ungewöhnlich, aber die Diskussion hat dem Artikel jedenfalls gutgetan. --Flibbertigibbet 10:38, 31. Okt 2005 (CET)
- pro, und zwar nur, um den Formalitäten Genüge zu tun. Ich schlage vor, dass solche anonym und ohne hinreichende Begründung hingerotzten Wiederwahlanträge künftig kommentarlos entfernt werden dürfen. Wer über eine Exzellenz-Auszeichnung unzufrieden ist, hätte sich halt an der Abstimmung beteiligen müssen. --Magadan Magadan 12:44, 1. Nov 2005 (CET)
- Vielleicht kannte die „IP“ den Artikel, geschweige denn Exzellente Artikel(wahlen), damals noch garnicht. Da kann man sicher keinem eine Schuld geben. Auch dass die bösen „IPs“ hier so einen Zirkus auslösen, hat doch mehr damit zu tun, dass sie die Kommunikationswege nicht kennen. Ich schlage vor, man führt Regeln ein, die bei einem solchen Abwahlvorschlag einen Abbruch der Wiederwahl auslösen wenn ein Benutzer zusammenfassend Kritikpunkte in die Diskussion zum Artikel bringt. Ein (unaufwändiges) „Update“ hatte der Artikel schon nötig. Geo-Loge 23:31, 2. Nov 2005 (CET)
- Komisch nur, das die "IP" ohne Probleme die Exzellenz-Seite und das Kapitel Wiederwahl gefunden hat für ihren Beitrag. Ich denke, bevor man hier einen Eintrag tätigt, sollte man seine Bedenken erstmal auf der artikelinternen Diskussionsseite äussern (müssen?) und den Autoren Gelegenheit geben, evtl. nachzubessern. Kommt da nichts, kann man diesen Weg hier gehen und dies aber auch entsprechend begründen. Aber diese Diskussion gehört woanders hin. Ich werde mal schauen, ob ich da einen Vorschlag mache. Gruss Martin Bahmann 09:21, 3. Nov 2005 (CET)
Müssen wir jetzt bis zum 11. warten, oder auf fünf weitere Pro-Stimmen, oder darf ich das mangels Argumente als erledigt markieren? --Magadan Magadan 16:36, 7. Nov 2005 (CET)
- Lass doch, es steht hier schon seit etlichen Tagen, auf die drei restlichen kommts dann auch nicht mehr an.--Moguntiner 13:03, 8. Nov 2005 (CET)
- Yep, seh ich auch so. Übrigens: Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft --Geos 14:52, 8. Nov 2005 (CET)Pro
Diverses II
Nicht sehr wichtig aber Kleinvieh macht auch Mist: Die Gliederung der regelmäßigen Veranstaltungen sollte man doch eventuell nochmal überdenken. Nimmt man für jeden Monat nur eine Zeile wirds bei mehr als 2 Veranstaltungen zu knapp und unübersichtlich. Rückt man für jeden Monat die Veranstaltungen ein so wirds etwas zu lang in meinen Augen. Was meint ihr? Ansonsten echt ein sehr guter Artikel. Großes Lob an alle Autoren! Gruß --Faltherr 04:36, 11. Jan 2006 (CET)- Bei den regelmäßigen Veranstaltungen sollte eine Vorauswahl getroffen werden. Es wird nicht möglich sein, wirklich ALLE regelmäßigen Veranstaltungen im Artikel aufzulisten. Das würde den Artikel extrem unübersichtlich und unausgewogen machen. (Habe den Abschnitt der Übersichtlichkeit wegen nach unten versetzt.)--Moguntiner 11:45, 11. Jan 2006 (CET)
Diverses III
Grammatik: 1. Müsste es nicht "Westlich des Doms" statt "Westlich vom Dom" heißen? (Abschnitt Romanik) 2. Etwas weiter unten ist dann noch die Rede von eineR "Domus Universitatis" - da Domus jedoch im Lateinischen wie auch im Deutschen "das Haus" heißt, also sächlich ist, sollte das "Haus der Unversität" doch ebenfalls sächlich sein - ich vermute einmal, dass jemand die 'weibliche' Universität bezeichnen wollte. Aber vielleicht gibt es ja auch einen ganz anderen Grund - ich wollte es eben nur einmal zur Diskussion stellen. Peter (12:31, 16. Feb 2006 82.207.241.154)Unterschrift ergänzt.--Moguntiner 16:23, 16. Feb 2006 (CET)- Hallo Peter, zu Punkt 1: Da hast du recht. Ich habe es mal korrigiert. Zu Punkt 2: Da bist du über die U-Deklination gestolpert. Domus ist feminin.--Moguntiner 16:23, 16. Feb 2006 (CET)
- Nochwas: Da hast eingefügt, dass die Universität + das Klinikum zu den größten Arbeitgebern der Stadt gehörten. Nach meinen Infos sind sie DER größte.--Moguntiner 16:27, 16. Feb 2006 (CET)
Bauepoche 19./20. Jahrhundert
"Von den Bauepochen des 19. und 20. Jahrhunderts sind in Mainz außer der evangelischen Christuskirche, dem Hauptbahnhof und den Festungsanlagen bzw. deren Resten keine bedeutenden Gebäude erhalten geblieben. Die noch heute häufig im Stadtbild deutlich sichtbaren Bau-Zeugnisse jener Zeit sind fast ausschließlich Wohnhäuser mit oder ohne Geschäftszeile."
Sollte man diese Formulierung so stehen lassen? Erstens sind die genannten Beispiele sehr markante Bauwerke in Mainz so das diese Epoche durchaus repräsentiert ist. Durchaus auch mit vergessener "Industriearchitektur" wie z.B. die ehem. Lampemfabrik in der Altstadt oder die Gastellsche Waggonfabrik in Mombach um nur mal 2 weitere Beispiele zu nennen. Zweitens würde 20. Jahrhundert ja bedeuten, dass wir hier komplett z.B. das Rathaus, die Rheingoldhalle, kurz die ganze Vor- und v.a. Nachkriegsarchitektur vergessen. Gruss Martin Bahmann 09:25, 19. Feb 2006 (CET)
- Ja stimmt, in Bezug auf das 20. Jahrhundert könnte man da etwas umformulieren, wobei ich außer dem Rathaus da keine anderen Gebäude für sonderlich erwähnenswert halte. Der Abschnitt bestreitet ja nicht, dass es Bausubstanz aus dem 20. Jh. gibt, sondern dass wenig bedeutendes gibt. Und ich glaube nicht, dass die Rheingoldhalle in die Annalen der Architektur eingehen wird ;-). Die urspr. Motivation für diesen Satz war, dass ich deutlich machen wollte, dass aus diesen Epochen von den bedeutenden Gebäuden nicht viel geblieben ist. Die Festung ist weitgehend geschliffen, der bedeutende Vorgängerbau der Rheingoldhalle - damals Deutschlands größter Saalbau - ist zerstört und auch aus der Innenstadt hat sich nicht viel Bedeutendes erhalten. Wohl gemerkt: Die Betonung liegt auf Bedeutendes, denn von der gründerzeitlichen Wohnhausarchitektur hat sich noch vergleichsweise viel erhalten. Wie auch immer: Mach du mal! :-D--Moguntiner 12:44, 19. Feb 2006 (CET)
- Mittlerweile klingt es ja ein wenig nach "What have the Romans ever done for us"... Würde es ja selbst reparieren, fürchte aber, dass ich dafür nicht kompetent genug bin. --CKA 13:52, 19. Feb 2006 (CET)
reverts am 3. Mai
Bitte nicht so inflationär mit dem Begriff "Vandalismus" umgehen. Der revert ([LINK])war zwar gerechtfertigt aber nur, weil diese Information in der Ausführlichkeit an dieser Stelle nichts zu suchen hat sondern ggfs. woanders stehen sollte. Mit Vandalismus hat das nichts zu tun, hier hat nur jemand etwas unglücklich versucht, Fakten und Detailinformationejn einzubauen (JFTR: ich wars nicht). Du schreckst damit vielleicht jemand ab, der zukünftig substanziell etwas zum Thema Mainz/Sport beitragen könnte. Deshalb habe ich versucht, das nochmal so durchzuexerzieren, wie das IMHO korrekt laufen sollte. An die unbekannte IP aus dem Rudersport: Interessant sind die Fakten schon, aber nicht an dieser Stelle in einer eher allgemein gehaltenen Liste. Mit in dem Umfang und mit Infos zu anderen Rudervereinen und Bildern ergänzt könnte das ein netter kleiner Artikel Rudersport (Mainz) werden. Gruss Martin Bahmann 13:39, 3. Mai 2006 (CEST)Grünanlagen
Wie wär's mal mit einem Kapitel zu den Grünanlagen von Mainz? Zum Botanischen Garten der Uni kann wenigstens ein Link gesetzt werden, dann gibt es da noch den Rosengarten, usw. --Greenhorn 21:27, 4. Mai 2006 (CEST)
- Yep, gute Idee. Über was gäbe es denn da etwas zu schreiben?
- Favorite
- Stadtpark
- Volkspark
- Hartenbergpark
- Neue Anlage Oberstadt (dazu könnte ich etwas schreiben, auch aus stadtplanerischer Sicht)
- ...
- Ich möchte erstmal meinen im Bau befindlichen Artikel zum Eisenturm fertig schreiben. Danach wäre OK. Gruss Martin Bahmann 13:51, 5. Mai 2006 (CEST)
- @Martin Bahmann: Hallo! Das ist ja hervorragend, da hat sich ja ein ausgewiesener Fachmensch gefunden! Sie sind ab sofort eingestellt. An die Arbeit, marsch! :-) Im Ernst: Mein Kommentar war nur als Anschubser gedacht. Es war mir nur zufällig aufgefallen, daß über das Thema - im Kontrast zu anderen Stadtartikeln - beim Mainz-Artikel so gut wie nichts steht, obwohl die Stadt sich damit brüstet, auch ein "Grünes Mainz" zu sein [LINK], was dann aber andererseits in der Praxis offenbar so aussieht: [LINK]. Ich selbst kann (leider) nix beitragen, sorry, seufz, kenne die Mainzer Anlagen zu wenig. Hier findet sich sicher mehr: ISBN 3805335865 ([LINK] Angebliches Erscheinungsdatum: April 2006!). Hab auch mal gehört, es gäbe in Mainz eine künstlerisch interessante "Grünbrücke" über eine Straße rüber, weiß leider nicht wo? Im Artikel zur Gutenberg-Uni ist der Botanische Garten bisher auch arg stiefkindlich behandelt. Hätte m.E. ein eigenes Lemma verdient, auch wenn er grade radikal umgestaltet wird. Und was ist mit dem Kupferberg-Park? --Greenhorn 18:52, 6. Mai 2006 (CEST)
- Vielleicht sollte man mal die Stadtparks von Mainz in einen eigenen Artikel unterbringen. In der Tat gibt es auch eine Grünbrücke. Diese ist auf der Rheinallee nach der Kaiserstraße in Richtung Zollhafen. Aber wie Martin Bahmann schon schrieb, erst mal die offenen Baustellen zum Martin Bahmann/Eisenturm (Mainz) oder Kandschwar/Fuchsbau (Arbeitstitel für das Rathaus von Mainz) fertig machen, bevor es an die Grünanlagen geht. Oder Du fängst einfach schon mal an ;-) --Kandschwar 21:37, 6. Mai 2006 (CEST)
- Ich als Spezi für den Kölner Grüngürtel habe bei Grüngürtel gelesen, die MZer hätten auch einen. Nun einen Festungsring hatten Sie wohl, aber auch einen Grüngürtel ?? Vielleicht gibt diese Anmerkung den Grünanlagen etwas Schub Gruß, G-Michel-Hürth 18:29, 18. Aug 2006 (CEST)
Mainzer Wappen
- Diskussion wurde nach Diskussion:Mainzer_Rad#Mainzer_Wappen verschoben. --21:11, 9. Mai 2006 (CEST)
Mainz am Rhein ?
In den letzten Tagen fanden einige Edits statt zu der Frage, ob die Stadt Mainz auch den Namen Mainz am Rhein führt. Ich habe zweimal solche Änderungen reverted, obwohl die einstellenden IP-Adressen darauf bestanden, das sein "postalisch offiziell" bzw. eben "auch" der Stadtname.
- pro: Unter [LINK] kann man nachsehen, dass nach Ansicht der Deutschen Post "Mainz" der Ortsname und "a Rhein" (sic!) der Ortszusatz sei.
- contra: Die Webseiten der Stadt Mainz und der Landesregierung sprechen ansschließlich von "Mainz", sowohl in Dokumenten, Pressemitteilungen, wie auch bei Anschriften. Niemals von "Mainz am Rhein". Es kann sich also nicht um den Städtenamen oder eine gängige Bezeichnung der Stadt handeln.
Zum Vergleich möchte ich noch darauf hinweisen, dass etwa in "Frankfurt am Main" und "Ludwigshafen am Rhein" die Sitution anders ist als hier. Dort führen die Städte die Lage am Fluss im Stadtnamen offiziell mit. Etwa Frankfurt spricht in offiziellen Dokumenten von sich als "Stadt Frankfurt am Main".
Vor weiteren Edits zum Namen der Stadt Mainz bitte ich hier um eine klärende Diskussion und ein Meinungsbild. --Talaris 14:01, 30. Mai 2006 (CEST)
- Anhand des Beispiels "Frankfurt am Main" wird doch mE schon recht deutlich, dass Mainz keinen, jedenfalls keinen offiziellen, Zusatz "am Rhein" führt. Sollte die Post da eine Ausnahme machen, so ist das schön für sie, aber warum dass in den Einleitungssatz(!) sollte, ist mir nicht klar. Die Deutsche Post ist ein Privatunternehmen, ihre Städtebezeichnungen haben mithin keinerlei offiziellen Charakter.--Moguntiner 14:36, 30. Mai 2006 (CEST)
- Bei Frankfurt/Main oder Neustadt/Weinstraße sehe ich die Bedeutung und den scheinbar offiziellen Charakter dadurch gegeben, dass es mehrere Orte gleichen Namens gibt und der Zusatz hier ein zuordnendes und sinnvolles Namenselement darstellt. Es gibt zwar noch ein Mainz in Bayern aber das ist von der Bedeutung her unrelevant. Insofern würde ich Mainz ohne Zusatz als offiziell ansehen, Mainz am Rhein als nichtoffizielle Erweiterung.
- Generell sehe ich das ziemlich leidenschaftslos. Der Zusatz stört mich jetzt nicht unbedingt und kann meinetwegen drinbleiben. Nur das "postalisch offiziell" ist Quatsch, siehe Moguntiners Einwand. Vielleicht mag ja jemand die Stadtverwaltung anmailen und um eine Klärung bitten. Beim Wappen hat es ja auch gut funktioniert. Gruss Martin Bahmann 15:01, 30. Mai 2006 (CEST)
- Hatte gestern auch einmal "das vergnügen" gehabt und habe den Beitrag "reverted" da immer von "postalisch offiziell" gesprochen wurde, was es ja auch gar nicht gibt, aber naja. Was ich eigentlich schreiben wollte ist, das der Rhein ja im ersten Satz sowieso schon drin steht! Zitat: Mainz (franz. Mayence), gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ... --Kandschwar 17:58, 30. Mai 2006 (CEST)
AKK: "Nur" von Wiesbaden verwaltet oder lediglich "ehemalige" Mainzer Stadtteile?
Eine unbekannte IP will es mal wieder der Welt beweisen und hat gerade bez. des Themas einen kleinen edit-war gestartet. Als Quelle für die veränderte Passage wird [LINK] (sic!) genannt. Ich könnte ja jetzt mit [LINK] kontern aber das ist mir irgendwie zu dumm. Können wir uns deshalb mal auf ein Meinungsbild hier einigen für zukünftige (Wiesbadener?) Weltverbesserer? Ich bin für "von Wiesbaden verwaltet" da m.E. nach so faktisch korrekt dargestellt (btw: wieso sollte es sonst Mainz-Kastel heissen!?). Gruss Martin Bahmann 13:37, 1. Jun 2006 (CEST) - Diese IP bin ich und ich bin kein Weltverbesserer (und auch kein Wiesbadener), aber "von Wiesbaden verwaltet" ist falsch, da AKK zu Wiesbaden gehören und damit keine Mainzer Stadtteile sein können (auch wenn noch "Mainz-" davorsteht - dabei handelt es sich im übrigen um ein historisches Zugeständnis / Namen sind nur Schall und Rauch...). Dies ist wie schon erwähnt auf der Seite der Stadt Wiesbaden nachzulesen. Ich habe nun, um ein wenig Licht in diese Angelegenheit zu bringen, die Stadtverwaltungen beider Städte angeschrieben. Ich finde es jedoch erstaunlich, dass ein Mainzer Weltverbesserer wie Herr Bahmann seine offensichtlich subjektive Meinung zu Mainz/Wiesbaden/AKK versucht durchzusetzen und auf eine mehrheitliche Klärung in der Diskussion hofft. Ein Lexikoneintrag sollte nicht das Resultat einer mehrheitlichen oder einvernehmlichen Klärung, sondern vielmehr von Fakten sein. Objektiv betrachtet ist dies bei uns beiden nicht der Fall, aber die einseitige Beherrschung dieses Themas durch Herrn Bahmann zeigt wieder einmal mehr die Fragwürdigkeit der Wikipedia. Ich bezweifle daher sehr, dass Herr Bahmann die Antworten der Städte Mainz und Wiesbaden (sofern ich diese erhalten sollte - bin sehr auf die Deckungsgleichheit gespannt!) auch tatsächlich akzeptiert, sofern diese nicht seinem Gusto entsprechen. [Peter Clausnitzer] 14:13, 1. Jun 2006 (CEST)
- Stadtverwaltung anschreiben war überflüssig, einen Auszug der Stelle wo das eindeutig nachzulesen ist hier rein kopieren wäre komplett ausreichend damit wir uns ein Bild zum Thema machen können. --Nosfi (Nosfi) 14:20, 1. Jun 2006 (CEST)
- Ja, jetzt warte ich aber die Antworten ab und wie man den Aussagen von Herrn Bahmann entnehmen kann, würde er diese Quelle sowieso nicht akzeptieren, da es sich dabei um die Homepage der Stadt Wiesbaden handelt. Er kontert dann mit einer Angabe auf der Homepage der Stadt Mainz. Bringt also nichts bzw. nicht viel. [Peter Clausnitzer] 14:23, 1. Jun 2006 (CEST)
- Kleine Frage an Herrn Bahmann (in Bezug auf "wieso sollte es sonst Mainz-Kastel heißen!?"): ich habe auf Ihrer persönlichen Seite gelesen, dass Sie in Geisenheim arbeiten. Gehört Geisenheim automatisch zu Mainz, weil es das Mainzer Rad im Stadtwappen führt (wie viele andere Städte/Gemeinden im Rheingau auch)? [Peter Clausnitzer] 14:34, 1. Jun 2006 (CEST)
- Auf diesem Stadtplan von Mainz.de ist Mainz-Kastel ausserhalb der Stadtgrenzen eingezeichnet.
- Auf Wiesbaden.de findet sich dieser Satz: "Seit 1945 werden diese ehemaligen Vororte der Stadt Mainz durch die hessische Landeshauptstadt verwaltet."
- Ich würde daher eher unserer weltverbesserischen IP Recht geben, vielleicht lässt sich aber eine Formulierung finden die beiden gefällt --Nosfi (Nosfi) 14:38, 1. Jun 2006 (CEST)
- Es gibt auf der Wikipedia einen Artikel, der die sechs rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz behandelt >> http://de.wikipedia.org/wik... Dort wird auch von der Eingliederung AKKs in die Stadt Wiesbaden gesprochen. (Der User, der die letzte Änderung durchführte kommt übrigens aus Mainz.) Unabhängig davon, was jetzt richtig ist oder nicht, sollten doch Wikipedia-Einträge grundsätzlich untereinander schlüssig sein, oder? [Peter Clausnitzer] 16:20, 1. Jun 2006 (CEST)
- @Peter Clausnitzer: Würdest Du bitte aufhören, diese Diskussion hier auf persönlicher Ebene zu führen? Danke. Martin Bahmann 15:03, 1. Jun 2006 (CEST)
- @Herr Bahmann: Sie haben damit angefangen und ich verbitte mir das Du (oder sind wir schon mal zusammen die Treppe heruntergefallen?)! [Peter Clausnitzer] 15:05, 1. Jun 2006 (CEST)
- Das "Du" ist hier üblich, Sie können darum bitten, dass man Sie nicht duzt, aber pampig werden, als habe man Höflichkeitsregeln verletzt, können Sie nicht.
- Zur Sache: Die Stadtteile wurden wegen der Unterteilung Deutschlands in Besatzungszonen in treuhänderische Verwaltung der Stadt Wiesbaden gegeben. Nachdem sich die beiden Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz herausgebildet haben kann man die Teilung als endgültig ansehen. Ein explizites Dokument, dass die Trennung offiziell erklärt gibt es aber mW nicht. Die Teilung ist einfach eine faktische Auswirkung der Entstehung der beiden Bundesländer.--Moguntiner 16:45, 1. Jun 2006 (CEST)
- Leute, Leute. Bitte beruhigt Euch doch wieder. Zunächst möchte ich aber für unseren 'IP-User' Peter Clausnitzer eine Lanze brechen, da ich sein Verhalten und seine vielleicht etwas übertriebene Reserviertheit nicht als pampig bezeichnen würde. Dass er sich in seinen Statements immer wieder gerne auf Aussagen eines anderen User bezieht mag das Ganze zwar auf eine zu persönliche Ebene führen, aber insgesamt war es weder beleidigend noch anderweitig ausfallend (für meine Begriffe - also bitte prügelt mich nicht dafür). Jetzt aber zum eigentlichen Thema. In der Tat würden auch mich die Ausführungen beider Städte interessieren, weshalb ich grundsätzlich die Antworten abwarten würde. Aber als Kompromiss-Formulierung schlage ich nun folgendes vor: "einschließlich der von Wiesbaden verwalteten ehemaligen Mainzer Stadtteile" - damit sollten doch alle zufrieden sein, oder? Was denkt Ihr (was denken Sie, Hr. Clausnitzer) darüber? En leeve Jrooß! Synthman 18:18, 1. Jun 2006 (CEST)
- Hallo zusammen, ich habe mal eben auf der Wiesbadener Website nachgesehen, was die über Kastel schreiben, und ich zitiere: Seit 1945 werden diese ehemaligen Vororte der Stadt Mainz durch die hessische Landeshauptstadt verwaltet. Ich denke damit dürfte sich diese Diskussion erledigt haben. --Kandschwar 17:44, 1. Jun 2006 (CEST)
- Da kann ich Kandschwar nur zustimmen. Die Formulierung der Wiesbadenen beschreibt die Situation adäquat. Übrigens haben die Wiesbadener mal wieder die Stadtschilder geändert, zu ihren Gunsten natürlich....--Symposiarch 19:53, 1. Jun 2006 (CEST)
- Okay, wollen wir dann diese Formulierung übernehmen? Sie würde ja auch in etwa meinem Vorschlag entsprechen. Synthman 20:09, 1. Jun 2006 (CEST)
- Habe auch mal nachgesehen, was die Mainzer Seite] so zu bieten hat, habe dazu folgendes gefunden: 1945 - Abtrennung der rechtsrheinischen Stadtteile (51 Prozent des Stadtgebietes) durch die amerikanische Militärverwaltung. Vorläufige Verwaltung von Amöneburg, Kastel und Kostheim durch die Stadt Wiesbaden. Damit dürfte es hoffentlich klarer oder unklarer geworden sein ;-)
- Aber was AKK betrifft, ist das schon ein Kuriosum. Schaut man sich nur mal die postalische oder telefonische Zugehörigkeit an, erweckt es eher den Eindruck, dass es tatsächlich zu Mainz als zu Wiesbaden gehört. Da fällt mir auch noch eine andere Besonderheit ein, meine ich zumindest mal vor längerer Zeit in der Allgemeinen Zeitung - Mainz gelesen zu haben. Und zwar das die VERsorgung mit Gas, Strom und Wasser von Mainzer Seite aus organisiert wird und die ENTsorgung von der Stadt Wiesbadenn (oder umgekehrt). Stimmt das? Kann das jemand bestätigen? --Kandschwar 20:14, 1. Jun 2006 (CEST)
- Für Kastel und Kostheim stimmt dies zwar, aber nicht für Amöneburg. Kleine Anekdote am Rande: ein Bekannter von mir wohnt in, achtung, Wiesbaden-Amöneburg (O-Ton mein Bekannter! -- PLZ ist 65203 und die Vorwahl 0611). Er ist gebürtiger Amöneburger und findet diese AKK-Debatte total *piep*. Er fühlt sich eher mit Wiesbaden verbunden. Aber letztlich haben die Einteilungen der Deutsche Post AG und der Deutsche Telekom AG nichts mit dem rechtlichen Status von AKK zu tun. Synthman 20:22, 1. Jun 2006 (CEST)
- Habe einen Artikel vom Hessischen Rundfunk gefunden, in dem das mit der Müllentsorgung und Energieversorgung bestätigt wird: [LINK]. Interessant ist auch die Sache mit den Jubilaren - vielleicht sollte es doch so bleiben wie es ist... *grins* En leeve Jrooß. Synthman 18:20, 2. Jun 2006 (CEST)
- So, jetzt nochmal von mir etwas zum Thema:
- Ich war und bin immer noch der Ansicht, dass die Veränderung des Artikels keinerlei Erkenntnisgewinn brachte. Deshalb habe ich die letzte "stabile Konsensversion" wiederhergestellt. Das die Geschichte zwischenzeitlich zu einem kleinen edit-war führte, hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber...dazu gehören auch immer zwei! Als Quelle für AKK-Themen die offizielle Wiesbadener Webseite als "seriöse" Quelle zu benennen, ist nicht hilfreich. Wenn es nach Wiesbaden ginge, wären AKK seit Jahr und Tag Wiesbadener Vororte (nachvollziehbar). Nach der offiziellen Mainzer Webseite sind das selbstverständlich nach wie vor Mainzer Vororte und Wiesbaden blockiert die demokratische Selbstbestimmung der AKK-Bürger. Wer es noch eine Spur drastischer formuliert haben mag, schaue sich [LINK] an. Man sieht, man kann sich je nach Rheinseite ein passendes statement holen.
- Obwohl es letztendlich spitzfindig sein mag: Wenn AKK "ehemalige" Mainzer Vororte wären, würde ich als Leser annehmen, dass diese sich irgendwann von Mainz getrennt und zu Wiesbaden orientiert haben. Trifft aber nicht die Fakten. Zumindest K & K wurden Anfang des 20. Jahrhunderts nach damals gültigen deutschen Kommunalrecht (freiwillig) zu Mainz eingemeindet und dieser Verwaltungsakt ist nie formal aufgehoben worden. Das es nach dem Krieg größere territoriale Änderungen durch Entscheidungen der 4 Besatzungsmächte gab, ist auch jedem klar. Ebenfalls, das diese nicht immer logisch begründet oder gar mit Zustimmung der betroffenen Bürger verbunden war. Mit der gegebenen Formulierung der "treuhänderischen Verwaltung", die ja sowohl von offizieller Mainzer wie auch Wiesbadener Seite verwendet wird, sollte man die Sache eigentlich auf sich beruhen lassen.
- Zuletzt noch ein Wort zu etwas anderem in diesem Zusammenhang: Ein Artikel wie Mainz entsteht nicht mal so über Nacht oder dem Wochenende. Hier haben einige bis viele Leute hart daran gearbeitet und viel Freizeit geopfert damit der Artikel so da steht wie er ist, nämlich exzellent. Jeder hier im Artikelumfeld von Mainz bemüht sich um nachprüfbare Fakten, NPOV und konsensfähige Formulierungen. Diese Wikipedianer fühlen sich dann auch in größerem Maße für "ihren" Artikel verantwortlich. Man mag dann ein gewisses Misstrauen verzeihen, wenn Änderungen am Artikel vorgenommen werden ohne Begründung, ohne tieferen Sinn oder die eigentlich als konsensfähig geglaubte Passagen auf einmal strittig werden lassen. Das kommt immer wieder vor. Zudem (gibt niemand in WP gerne zu ist aber so) ist auch die Art der Person bzw. ihres "Wikipedia-Status", die verändert, maßgeblich. Kennt man jemand nicht oder ist es "nur eine unbekannte IP", mag man drastischer auf nicht klar "nutzbringende" Änderungen reagieren als bei bekannten Namen. Dafür von mir ein Sorry da ich mit Sicherheit, dieser Denkweise verhaftend, zumindest teilweise reagiert habe. Von meiner Seite war es das zum Thema. Damit wende ich mich hier wieder etwas Martin_Bahmann/Abessinierkatze zu und wünsche allen (ausdrücklich auch den Wiesbadener Wikipedianer) noch einen schönen Abend. Gruss Martin Bahmann 20:25, 1. Jun 2006 (CEST)
- Hallo Martin. Also von der treuhänderischen Verwaltung ist aber auf der Wiesbadener Seite nichts zu lesen. Lediglich von der Verwaltung an sich (siehe weiter oben). Und der Hauptstreitpunkt war ja wohl auch die Frage, ob es sich bei AKK um ehemalige Stadtteile Mainz' handelt (was ich bejahen würde) oder nicht. Ich bin auf die Antworten gespannt, sofern uns Hr. Clausnitzer uns diese zur Verfügung stellt. Kleiner Nachtrag: für meinen Geschmack ist die von Dir genannte Seite [LINK] zu polemisch und alleine das Intro ist schon eine Irreführung für Außenstehende (so wie mich) - ich zitiere "AKK hat schon immer zu Mainz gehört". Sie gehören doch erst seit 190X (?) zu Mainz, oder?! Aber das ist wohl Lokalkolorit, stimmt's? En leeve Jrooß! Synthman 20:40, 1. Jun 2006 (CEST)
- Hallo! Ich vertraue mal Kandschwars Formulierungskünsten, das bekommt er sicher für alle zufriedenstellend hin ;-) Zu dem externen link: Wie ich schrieb "wer es...drastischer formuliert haben mag...". Ich persönlich finde ja, man sollte die AKK-Bewohner demokratisch abstimmen lassen (und nicht so wie 1986 als Wiesbaden durchsetzte, dass Nichtabstimmende automatisch bei Wi verbleiben wollen) und dann das Ergebnis ein für allemal respektieren. Aber es gibt mit Sicherheit Schlimmeres auf der Welt und für meinen Lieblings-PC-Händler fahre ich auch nach Mainz-/Wiesbaden-Kastel(Hessen) ;-)) Gruss Martin Bahmann 21:26, 1. Jun 2006 (CEST)
Antworten der Städte Mainz und Wiesbaden
Ich habe in der Zwischenzeit die Antworten erhalten. Die Dateien stehen zum Download unter http://www.angelfire.com/bl... (Antwort der Stadt Mainz ist ein Word-Dokument / Antwort der Stadt Wiesbaden besteht aus zwei JPEG-Dateien) zur Verfügung. Ich möchte die Antworten an dieser Stelle unkommentiert lassen. An beide Städte habe ich im übrigen die gleiche E-Mailanfrage geschickt. Bemerkenswert finde ich jedoch, dass die Antwort aus Wiesbaden vom Oberbürgermeister kommt. Mit freundlichen Grüßen, [Peter Clausnitzer] 14:10, 15. Jun 2006 (CEST)
- Anmerkung: es kann sein, dass bei einigen Browserprogrammen der Download nicht richtig funktioniert. In diesen Fällen kann ich die Antworten auch gerne per E-Mail (peter.clausnitzer
berlin.com) zur Verfügung stellen. [Peter Clausnitzer] 14:32, 15. Jun 2006 - Sehr schön, vielen Dank Peter Clausnitzer, für die Antworten die Du von den beiden Städten erhalten hast. Mal gucken ob wir es jetzt allen hier in der WP recht machen können. --Kandschwar 19:09, 15. Jun 2006 (CEST)
- Die ganze Diskussion war zwar im Grunde überflüssig, ebenso wie der Edit-War... aber that's life. Schön, dass beide Städte antworten, aber aus der Mainzer Antwort geht nicht zwingend hervor, zu wem AKK nun gehört. Da ist die Wiesbadener Antwort schon aufschlussreicher. Und die Wiesbadener Antwort ist überdies glaubwürdig genug, da diese - sozusagen rechtsverbindlich - vom Oberbürgermeister unterschrieben wurde. AKK gehören zu Wiesbaden und sind ehemalige Mainzer Stadtteile. Dies hat auch Jens Beutel (Mainzer OB) quasi indirekt in einem Artikel der Rhein-Main-Presse (vom 17.6.2006) "zugegeben": Zitat Mainzer OB gegen Stadion in Wiesbaden (MZ-Kastel) [...] Für OB Beutel (SPD) ist ein Stadionstandort links des Rheins auch nach Veröffentlichung der Expertenstudie, die den Kasteler Petersweg favorisiert, längst nicht vom Tisch. Beutel hält sich dabei mit Kritik an der Studie und dem FSV Mainz 05 nicht zurück. "Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann kann auch Wiesbaden eine Option sein", meint Beutel. Zitatende -- Also Leute, selbst der Mainzer OB sagt, dass AKK (oder zumindest Kastel) Wiesbaden ist und nicht Mainz. AKK sind ehemalige Mainzer Stadtteile und eben nicht Mainzer Stadtteile, die von Wiesbaden verwaltet werden. Der Artikel sollte diesbezüglich bearbeitet werden. Ebenso sollte man die jeweiligen Artikel, die im Zusammenhang mit AKK stehen, entsprechend anpassen, damit es eine inhaltliche Übereinstimmung gibt. Mattiaker 22:00, 18. Jun 2006 (CEST)
Konsens
Als Konsens daraus würde ich eine Mischung der beiden oben genannten Sätze:- Quelle Wiesbaden: Seit 1945 werden diese ehemaligen Vororte der Stadt Mainz durch die hessische Landeshauptstadt verwaltet.
- Quelle Mainz: 1945 - Abtrennung der rechtsrheinischen Stadtteile (51 Prozent des Stadtgebietes) durch die amerikanische Militärverwaltung. Vorläufige Verwaltung von Amöneburg, Kastel und Kostheim durch die Stadt Wiesbaden.
- Finde ich einen guten Kompromiss für die Vertreter der jeweiligen Ansichten. Synthman 20:40, 1. Jun 2006 (CEST)
- Dann formulier doch mal. Gruss Martin Bahmann 21:26, 1. Jun 2006 (CEST)
- Vielen Dank für die Blumen. Aber heute Abend nicht mehr. Werde mir mal morgen gedanken machen, wie ich diese beiden Sätze am besten zusammenwürfle ;-) BTW: Würden die, die sich angesprochen fühlen wollen, auch mal wieder bei WIKI:Mainz-Wiesbaden (Rheinhessen / Rheingau) vorbeischauen? Ich habe mal einen Terminvorschlag gemacht. --Kandschwar 21:36, 1. Jun 2006 (CEST)
Beim Konsens bitte vor allem auch noch die erfreulich ausführlichen Aussagen in Geschichte der Stadt Mainz#Mainz in der Nachkriegszeit, sowie Mainz#Mainz im 20. Jahrhundert und Wiesbaden#Stadtgliederung berücksichtigen. Der interessierte Leser findet hier schon vieles ausführlich erläutert; besser evtl. als auf den Webseiten der Städte.
Ein knapper Satz wie "von Wiesbaden verwaltete Mainzer Stadtteile" gefällt mir weniger und erscheint mE geschwurbelt - er war sicherlich 1945 richtig, klingt aber mir heute danach, als ob immer noch Besatzungsrecht gilt. AKK sind heute Stadtteile von Wiesbaden, nicht weil die Beteiligten es so gewünscht hätten, sondern weil die Grenzziehung der Länder keine andere Lösung zuließ. Ähnliche Probleme gibt es auch in anderen Gemeinden; etwa auch durch die Gemeindereformen der 70er Jahre. Die von der Herrn Clausnitzer editierte Kurzfassung "Wiesbaden (kreisfreie Stadt, einschließlich der ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim und Mainz-Amöneburg)" finde ich eigentlich nicht zu beanstanden. Ausführliche Erläuterungen der historischen Situation folgen ja noch im gleichen Artikel. Gruß --Talaris 09:09, 2. Jun 2006 (CEST)
Wenn ich die ganze Disku nachverfolge, entspricht das nicht dem Konsens. Dass es Wiesbadener Stadtteile sind, ist zwar nicht zu betreiten, aber selbst Wiesbaden formuliert das nicht so. Es ist nicht die gleiche Situation wie bei Erbenheim, Schierstein oder sonstwo. „Von Wiesbaden verwaltete ehemalige Mainzer Stadtteile“ wäre die Formulierung, mit der alle leben können (sollten). Soweit ich weiß, heißt die postalische Adresse »55252 Mainz-Kastel«. Da ist kein Wiesbaden, es heißt nicht Wiesbaden-Mainz-Kastel und schon gar nicht Wiesbaden-Kastel. D.h. wir haben es nach wie vor mit einer Sonderrolle der Stadtteile zu tun.
@Synthman: Dein Beispiel mit dem Amöneburger geht am Problem vorbei. Die Amöneburger denken ganz anders als die Kasteler und Kostheimer. Amöneburg grenzt direkt an Biebrich. Außerdem ist Amöneburg dichter an Wiesbaden als Kostheim und gleichzeitig von der Mainzer Innenstadt weiter weg. Für Kostheim ist die Wiesbadener City 10 km weiter weg als die von Mainz. Die Amöneburger fühlen sich, glaubt man Umfragen, als Wiesbadener, die Kostheimer als Mainzer. --Falense Falense 10:33, 2. Jun 2006 (CEST)- Um noch einmal auf die Frage nach "ehemalig oder nicht" zurückzukommen: in einem der von Talaris genannten Artikel über die historische Entwicklung der beiden Städte steht "Dadurch wurden die rechtsrheinischen Vororte der Stadt abgetrennt und unter treuhänderische Verwaltung der Stadt Wiesbaden gestellt. Mainz verlor so mehr als die Hälfte seiner Gemarkung und tausende von Einwohnern. Alle Initiativen zur Rückgewinnung der Vororte scheiterten und spätestens nach der abschließenden Konstituierung der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen war die Teilung endgültig." (Artikel Geschichte der Stadt Mainz#Mainz in der Nachkriegszeit). Dies klingt nach mehr als nur "treuhänderisch verwaltet und immer noch zu Mainz gehörend". Auch die Tatsache, dass es wohl immer wieder Bestrebungen/Initiativen gibt, die eine Rückkehr AKKs an Mainz fordern, belegen ja wohl auch, dass es sich bei AKK eben nicht um Mainzer Vororte handelt. Denn stünden sie nur unter treuhänderischer Verwaltung, würde man ja nicht ständig die Rückgabe AKKs an Mainz fordern (denn was ja nach Meinung einiger sowieso schon zu Mainz gehört, kann ja nicht an Mainz zurückgegeben werden). Die Frage nach der Verwaltung dürfte da eher sekundär sein - auch für lokalpatriotische Bürger. Ich finde, dass mein weiter oben genannter Vorschlag beide Aussagen entsprechend würdigt ("einschließlich der von Wiesbaden verwalteten ehemaligen Mainzer Stadtteile"). Gibt es noch andere Vorschläge? Synthman 15:09, 2. Jun 2006 (CEST)
- Ich hab diese Ungenauigkeit „wurden die rechtsrheinischen Vororte der Stadt abgetrennt und unter treuhänderische Verwaltung der Stadt Wiesbaden gestellt“ bei den Artikeln beseitigt. Das betrifft ja nicht die Orte südlich des Mains. Außerdem habe ich „verlor tausende von Einwohnern“ rausgenommen. Das hört sich nicht nur unneutral an, sondern auch, als hätte sie jemand ermordet. --Falense Falense 16:49, 2. Jun 2006 (CEST)
- Aus dem Mainz-Artikel: "Mainz liegt am westlichen (linken) Ufer des Rheins, der die östliche Stadtgrenze bildet." - wenn der Rhein die östliche Stadtgrenze bildet, dann gehören die Stadtteile Amöneburg, Kastel und Kostheim wohl doch nicht zu Mainz. Unabhängig davon, was jetzt nun richtig ist, sollten sich die Inhalte des Artikels nicht widersprechen (finde ich). Habe auch noch mal mit meinem Bekannten telefoniert (der aus Amöneburg) und er hat mir bestätigt, dass AKK zu Wiesbaden gehört und nicht zu Mainz (unabhängig vom historischen Himtergrund). Witzig finde ich hingegen einen interessanten Nebenaspekt: der Urgroßvater meines Bekannten (auch ein gebürtiger Amöneburger) war wohl damals gegen die Eingliederung Amöneburgs nach Mainz. Jedoch hat man die Bürger damals offenbar auch nicht gefragt, sondern man (also die Gemeindeverwaltung) hat das einfach so über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden. Finde ich in Bezug auf die Debatten einer Rückgabe an Mainz bzw. dem Verbleib bei Wiesbaden schon irgendwie witzig. AUch wenn's damals andere Zeiten waren. En leeve Jrooß. Synthman 23:44, 2. Jun 2006 (CEST)
- Diesen Satz müsste dann eigentlich nur um: "... der die östliche Stadtgrenze seit 1945 bildet.", ergänzt werden. Dann stimmt das ganze schon. Auch ist es richtig das die Stadtteile zu Wiesbaden gehören, aber erst seit 1945 vorher waren diese rechtsrheinischen Vororte eben unter Mainzer Verwaltung bzw. Vororte / Stadtteile. Sehr schön ist auch der Artikel vom hr-online (danke an dieser Stelle für Bestätigung). Aus diesem Artikel kann man wohl ebenfalls wie auf den Websites der betroffenen Städte sehen, dass es eben auf lokaler Ebene ein sehr gerne diskutiertes Thema ist ;-) --Kandschwar 09:00, 3. Jun 2006 (CEST)
- Ich weiß: es ist WM, aber nichtsdestotrotz sollten wir die neuesten Erkenntnisse würdigen und die Artikel (nicht nur den über Mainz) entsprechend modifizieren. Ich schlage daher vor, dass wir noch 5 Tage warten und wenn bis dahin keine berechtigten Einwände erhoben werden, dann übernehmen wir folgende Formulierung: "Wiesbaden (kreisfreie Stadt, einschließlich der ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim)". --Mattiaker 17:58, 19. Jun 2006 (CEST)
Inhalte für neues Unterkapitel Musik
Da wir jetzt ein neues (Unter)Kapitel Musik haben, sollte das auch adäquat gefüllt werden. Eine lokale Band ist mir da definitiv zu wenig. Gibt es jemand, der sich in der Mainzer Musikszene gut auskennt und da etwas mehr zu schreiben kann? Mir fallen da spontan eigentlich nur Se Bummtschacks ein aber da sollte es doch bestimmt noch mehr geben. Gruß Martin Bahmann 10:11, 12. Jul 2006 (CEST)- Ich halte es durchaus für diskussionswürdig, ob so eine Information überhaupt in einen Stadtartikel gehört, zumal eine besondere Verbindung mit der Stadt (im Gegensatz etwa zu den Bummtschacks) aus dem Band-Artikel nicht hervorgeht.--Moguntiner 12:09, 12. Jul 2006 (CEST)
- Mir würden da jetzt noch die Mainzer Hofsänger einfallen! Die haben noch gar keinen Artikel müssten aber mit Sicherheit auch erwähnt werden! --Kandschwar 21:19, 12. Jul 2006 (CEST)
- Mal abgesehn von unseren Fassenachtsgrößen wie Herbert Bonnewitz (Tobias Mann und Co. wird ja bereits bei de Fassenacht diskutiert) gabs anno 1998 auch nen ganz gutes Hip-Hop Duo "Vereinigte Arroganz", was aus denen geworden ist weiß Gott, nen eigenes gepresstes Album war aber aufm Markt.=> frage der Relevanz?! Mit dem Kommentar zu Tonka fiel mir auch ein: Ian Pooley lebt AFAIK immer noch in Meenz (Hechtsheim), nur falls jemand was schreiben will ;). Auch bekannt und gut: Mad Zeppelin[LINK]. Ich glaub da kann man gleich ne eigene Kategorie dranhängen aber wo grenzt man zwischen "bekannt und lexikawürdig" und "Modeerscheinung" ab? Der Artikel Batschkapp weiß von Onkel Hermann leider auch nix. => für mich auf jeden Fall lexigraphischen Wert --Konqi 22:46, 10. Nov. 2006 (CET)
Literaturförderpreis der Stadt Mainz
In der letzten Version war hier fälschlicherweise angegeben, dass dieser Förderpreis von ZDF und 3sat mit vergeben würde. Dem ist nicht so. ZDF und 3sat haben nur mit dem Stadtschreiberpreis etwas zu tun.- Stimmt. Danke fürs korrigieren und willkommen bei uns. Gruß Martin Bahmann 14:53, 15. Jul 2006 (CEST)
rote und blaue strassenschilder
angeblich gehen diese auf die franzosen zurück -stimmt das?--Poupou l'quourouce 22:13, 16. Jul 2006 (CEST)
- Oh je :-D. SEHR spezielle Frage. Möglich wärs. Auch in Köln haben die Franzosen ja Hausnummern etc eingeführt (darunter auch die Nr. 4711). Rote Schilder weisen zum Rhein, blaue parallel zum Fluß.--Moguntiner 12:09, 17. Jul 2006 (CEST)
- mir wurde gesagt, die franzosen hätten das eingeführt um im brandfall schnell zum fluss gelangen zu können. beleg habe ich dafür allerdings keinen.--Poupou l'quourouce 14:49, 17. Jul 2006 (CEST)
- Ich guck am Wochenende mal nach, da hab ich eher Zeit.--Moguntiner 16:08, 17. Jul 2006 (CEST)
Städtefreundschaft mit Nancy
beim Lesen in Nancy stoße ich auf einen Hinweis, dass eine Städtefreundschaft mit Mainz bestehe. In Mainz finde ich nichts dazu. Was ist Sache? Pfaerrich 14:23, 30. Jul 2006 (CEST)
- geht aus der aktuellen Seite zu Partnerschaften auf www.mainz.de nicht hervor. Weiß davon persönlich auch nix. Also wohl Wunschdenken eines "Nanciers", eines Trolls im Juni 2006 oder einem unter euch der seine Quelle nicht Preisgeben will und auch diesen Foreneintrag veröffentlicht hat! Wann und in welcher Form werden denn solche Freundschaften geschlossen? Wenn de Beutel mit dene im Augustinerkeller ma en Schoppe trinke war oder gibts dazu was offizielles? --Konqi 23:01, 10. Nov. 2006 (CET)
Nachbarstädte
Meines Erachtens ist eine Nachbarstadt eine Stadt, die unmittelbar mit ihrem Stadtgebiet (zumindest jedoch mit ihrem Kreisgebiet), an eben jene beschriebene Stadt angrenzt. Deswegen ist mir nicht klar, warum in diesem Artikel neben Wiesbaden, auch Ludwigshafen und Mannheim als "Nachbarstädte" aufgeführt sind. Kann man, nur weil sie weniger als 100 Kilometer entfernt liegen, von Nachbarstädten sprechen? Dann wäre z.B. auch Kaiserslautern eine Nachbarstadt von Mainz, oder Heidelberg....
- Habe den Satz jetzt etwas abgeändert, so dass jetzt nur noch Wiesbaden Nachbarstadt ist, die anderen sind im Umkreis jetzt die größten Städte. --Kandschwar 12:51, 3. Okt 2006 (CEST)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Mainz und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).






















