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Mannheim

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Der Artikel Mannheim gehört zur Kategorie: Ort in Baden-Württemberg, Stadtbaugeschichte, Mannheim, Kurpfalz, Lesenswert|, Lesenswert
Wappen Karte
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Wappen Mannheims
Bildherkunft

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Lage der kreisfreien Stadt Mannheim in Deutschland
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Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Region: Rhein-Neckar
Kreis: Stadtkreis
Geografische Lage:
Höhe: 97 m ü. NN
Fläche: 144,96 km²
Einwohner: 307.900 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 2124 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 22,5 %
Postleitzahlen: 68001-68309
(alt: 6800)
Vorwahl: 0621
Kfz-Kennzeichen: MA
Gemeindeschlüssel: 08 2 22 000
UN/LOCODE: DE MHG
Stadtgliederung: 17 Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: E5
68159 Mannheim
Webseite: www.mannheim.de
Politik
Oberbürgermeister: Gerhard Widder (SPD)

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Mannheimer Wasserturm in der Abenddämmerung
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Die Universitätsstadt Mannheim ist mit etwa 310.000 Einwohnern nach Stuttgart die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die ehemalige Residenzstadt der historischen Kurpfalz bildet auch heute noch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck. Von seiner rheinland-pfälzischen Nachbarstadt Ludwigshafen ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt.

Seit 1900 Großstadt, ist Mannheim heute noch bedeutende Handelsstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt am Main und Stuttgart, unter anderem mit dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands und einem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas.

Einige wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim: Hier baute Karl Drais 1817 das erste Laufrad, 1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz über die Straßen und 1921 folgte der erste Traktor. In den letzten Jahren ist die sehr aktive Musikszene der Stadt überregional bekannt geworden.

Eine thematische Sammlung der Artikel rund um die Stadt findet sich im Portal Mannheim.

Geografie

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Stadtteile
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Mannheimer Stadt
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Mannheim liegt im nördlichen Oberrheingebiet am Mündungsdreieck von Rhein und Neckar. Die Stadtteile verteilen sich auf der rechten Rheinseite zu beiden Seiten des Neckars.

Die Stadt liegt in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck, einem 2,35 Millionen Einwohner zählenden Verdichtungsraum, der neben Teilen Südhessens und der rheinland-pfälzischen Vorderpfalz in Baden-Württemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie die westlichen und südlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst (siehe auch: Portal:Rhein-Neckar-Dreieck)

Innerhalb der Region Rhein-Neckar bildet Mannheim neben Heidelberg ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Mannheim übernimmt für die Gemeinden Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und Ladenburg die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen.

Nächstgrößere Städte sind Frankfurt am Main, etwa 70 km nördlich, und Stuttgart, etwa 95 km südöstlich.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Mannheim ist in sechs innere und elf äußere Stadtbezirke gegliedert:

Innenstadt/Jungbusch, Lindenhof, Neckarstadt-Ost/Wohlgelegen, Neckarstadt-West, Neuostheim/Neuhermsheim, Schwetzingerstadt/Oststadt sowie Feudenheim, Friedrichsfeld, Käfertal, Neckarau, Rheinau, Sandhofen, Seckenheim, Schönau, Vogelstang, Waldhof und Wallstadt

In jedem der 17 Stadtbezirke gibt es einen Bezirksbeirat, der aus 12 im Stadtbezirk wohnenden Bürgern besteht. Die Bezirksbeiräte sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme trifft dann jedoch der Rat der Stadt Mannheim.

Die 17 Stadtbezirke sind in Stadtteile beziehungsweise statistische Bezirke untergliedert. Siehe hierzu Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mannheim.

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Innenstadtschema
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Straßenschild in den Mannheimer Quadraten
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Innenstadt: Die „Quadrate“

Siehe auch den separaten Artikel: Mannheimer Quadrate

Die hufeisenförmige Innenstadt Mannheims zwischen Rhein und Neckar ist gitterförmig in rechtwinklingen Häuserblöcken angelegt, man nennt dies die „Mannheimer Quadrate“. Die Planung dieses Straßennetzes geht auf Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz um 1600 zurück, sie ist bis heute erhalten geblieben. Gemeinhin wird die mittels der Straßenanordnung erzeugte städtebauliche Dominanz des jeweiligen Residenzschlosses als Abbild der absolutistischen Regierungsform interpretiert. So laufen im Falle des Karlsruher Schlosses die Hauptstraßen fächerförmig auf den Schloßturm zu; die Mannheimer Quadrate und besonders die sogenannte Breite Straße betonen das "neue" Schloss.

Die Innenstadt wird von zwei Hauptachsen durchzogen. Die auch als „Breite Straße“ bekannte Kurpfalzstraße verläuft vom Schloss bis zum Neckartor. Auf die Haupteinkaufsstraße, die „Planken“, trifft sie am Paradeplatz. Die Parallelstraßen der beiden Hauptachsen tragen in aller Regel keinen Namen, statt dessen werden die dazwischenliegenden Quadrate aus einer Kombination von Buchstabe und Zahl benannt. Diese erhalten gebliebene "künstlich" wirkende und in der Umgangssprache auch genutzte Benennung ist einzigartig.

Die Prinzipien einer Idealstadt wurden in verschiedenen Residenzstädten des absolutistischen Barock wie Erlangen, Glückstadt oder Karlsruhe umgesetzt. Aber auch neuere Zeiten versuchen Ideale und Architektur in Verbindung zu setzen (Planstadt, Planhauptstadt).

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mannheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Lampertheim und Viernheim (beide Kreis Bergstraße in Hessen), Heddesheim, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen, Heidelberg, Plankstadt, Schwetzingen, Brühl (Baden) (alle mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Heidelberg im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg) sowie Altrip, Ludwigshafen, Frankenthal (Pfalz) und Bobenheim-Roxheim (alle mit Ausnahme der kreisfreien Städte Ludwigshafen und Frankenthal im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz).

Klima

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Klimadiagramm Mannheim
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Aufgrund der durch Pfälzer Wald und Odenwald geschützten Lage im Oberrheingraben herrscht in Mannheim ein sehr mildes Klima vor. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 19,9°C, der kälteste der Januar mit 1,8°C. Temperaturen über 30°C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Der Spitzenwert wurde am 8. August 2003 mit 39,0°C gemessen (DWD, eine private Wetterstation in Mannheim-Seckenheim kam am gleichen Tag auf 40,1°C). Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 668 mm Niederschlag. Der Spitzenmonat ist wiederum der Juli. Begünstigt von Rhein und Neckar kann es insbesondere im Herbst zu Nebelbänken kommen. Die beiden Flüsse sorgen auch für eine überdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit, die besonders im Hochsommer zu drückender Schwüle führen kann. Mannheim ist eine der wärmsten Städte Deutschlands.

Geschichte

Eine ausführlichere Darstellung findet sich unter Geschichte Mannheims.

Die Anfänge

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Rheinschanze und Zitadelle Mannheim im Jahr 1620
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Das Dorf Mannenheim (= Heim des Manno) wurde im Jahre 766 erstmals im Lorscher Codex urkundlich erwähnt. Lange Jahre ein kleines unbedeutendes Fischerdorf fiel Mannheim 1284 an den Pfalzgrafen bei Rhein aus dem Hause Wittelsbach. Regionale Bedeutung erlangte die 1349 auf dem heutigen Lindenhof errichtete Zollburg Eichelsheim, die den Rheinschiffern einen Obolus abverlangte. 1415 wurde in ihr der abgesetzte Papst Johannes XXIII. im Auftrag des Kaisers Sigismund gefangen gehalten. Durch den Sieg in der Schlacht bei Seckenheim 1462 über das Heer seiner verbündeten Gegner, des Grafen von Württemberg, des Markgrafen von Baden und des Bischofs von Metz, begründete Kurfürst Friedrich von der Pfalz "der Siegreiche" die pfälzische Vormachtstellung am mittleren Oberrhein. 1566 zählte Mannheim mit etwa 700 Einwohnern zu den größten Dörfern des Oberamts Heidelberg.

Entstehung einer Stadt

1607 erhielt Mannheim die Stadtprivilegien, nachdem Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte. Die damalige Planung eines gitterförmigen Straßennetzes für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim ist bis heute erhalten geblieben, auf sie ist die Bezeichnung Quadratestadt zurückzuführen. Erstmals 1622 während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) unter Tilly zerstört, fiel Mannheim 1689 den französischen Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg wieder zum Opfer, wurde aber erneut aufgebaut.

Kultureller und politischer Aufstieg der Stadt

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Historische Karte von Mannheim (1888)
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1720 verlegte Kurfürst Karl Philipp seinen Hof von Heidelberg nach Mannheim und begann den Bau des Mannheimer Schlosses (1760 gemeinsam mit der Jesuitenkirche vollendet). Mannheim wurde Residenzstadt der Kurpfalz und es begann eine kurze aber glanzvolle Prachtzeit der mittlerweile 25.000 Einwohner zählenden Stadt. Der kurpfälzische Hof förderte Kunst und Musik, Wissenschaft und Handel. Goethe, Schiller und Lessing weilten in Mannheim ebenso wie Mozart.

Um seine bayerische Erbschaft antreten zu können, musste Karl Theodor 1778 die Residenz nach München verlegen. Damit setzte ein wirtschaftlicher und kultureller Aderlass ein. 1795 erneut von den Franzosen besetzt und daraufhin von österreichischen Truppen zurückerobert, verlor Mannheim 1803 endgültig seine politische Stellung: Die Kurpfalz wurde im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses aufgelöst und Mannheim fiel an Baden, in dem es - geografisch an den nordwestlichen Rand gedrängt - den Status einer Grenzstadt einnahm.

Der erneute wirtschaftliche Aufschwung

Geprägt vom wirtschaftlichen Aufstieg des Bürgertums begann eine weitere Blütezeit Mannheims. 1828 wurde der Rheinhafen, 1840 die erste badische Eisenbahnlinie von Mannheim nach Heidelberg eröffnet. Mannheim war ein Mittelpunkt der politischen und revolutionären Bewegung (Märzrevolution) von 1848. 1865 gründete Friedrich Engelhorn die Badische Anilin- und Soda-Fabrik (BASF), die dann allerdings später nach Ludwigshafen verlegt wurde. Aus der Farbenfabrik wurde das bis heute größte Chemieunternehmen der Welt. 1886 ließ Carl Benz sein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" patentieren. Nach dem Ersten Weltkrieg stellte die Heinrich Lanz AG mit dem "Bulldog" den erste Traktor vor. 1922 wurde das Großkraftwerk Mannheim in Betrieb genommen. Die Stadt zählte um 1930 gemeinsam mit der Schwesterstadt Ludwigshafen, die sich aus der alten Mannheimer Rheinschanze entwickelte, 385.000 Einwohner.

Vom Dritten Reich bis heute

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Victoria-Turm, Sitz der Regionaldirektion Südwest der VICTORIA Versicherung
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Während des Dritten Reichs wurden fast 2.000 Mannheimer jüdischen Glaubens deportiert, die Stadt im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe fast völlig zerstört und 1945 von US-Truppen besetzt. Im Pentagon soll es Gerüchten zufolge Pläne gegeben haben, die erste Atombombe auf Mannheim abzuwerfen.

Nur mühsam setzte der Wiederaufbau der Stadt ein. Schloss und Wasserturm wurden wiederaufgebaut, das Nationaltheater an neuer Stelle errichtet. Die Wohnungsnot führte zur Erschließung zahlreicher neuer Wohngebiete.

1964 wurde das „Städtische Krankenhaus“ am Neckar Fakultät der Universität Heidelberg für Klinische Medizin Mannheim. 1967 wurde Mannheim Universitätsstadt.

1975 bildete die Bundesgartenschau einen Glanzpunkt in Luisen- und Herzogenriedpark. Eine Reihe baulicher Maßnahmen wurde umgesetzt: der Fernmeldeturm und eine zweite Rheinbrücke wurden gebaut, die Planken wurden zur Fußgängerzone, der neue Rosengarten wurde eingeweiht und der Aerobus schwebte durch Mannheim. Auch in den 1980er und 1990er Jahren wurden eine Reihe von Großprojekten verwirklicht: Planetarium, Kunsthallenerweiterung, neues Reiß-Museum, Stadthaus, neues Maimarktgelände, Synagoge, Moschee, Landesmuseum für Technik und Arbeit, Carl-Benz-Stadion und Fahrlachtunnel wurden eröffnet.

Wirtschaftlich prägten in der jüngeren Vergangenheit die Abnahme der industriellen Arbeitsplätze Mannheim. Die Stadt versuchte mit der Ausweisung von Gewerbegebieten und der Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen entgegenzuwirken. Paradebeispiel ist der Bau des Victoria-Hochhaus 2001, eines der höchsten Gebäude der Stadt, am Bahngelände.

Im Hinblick auf das 400. Stadtjubiläum 2007 werden seit 2000 einige städtebauliche Aktivitäten umgesetzt: SAP-Arena mit Anschluss an den neuen Stadtbahnring Ost, Sanierung der Fußgängerzone Breite Straße, komplette Umgestaltung des Alten Messplatzes und die Stadtbahnneubaustrecke Schafweide.

Eingemeindungen

Zwischen 1895 und 1944 wurden mehrere umliegende Ortschaften zu Mannheim eingemeindet, darunter mit Neckarau das damals größte badische Dorf. Bei der großen Gemeindereform in den 1970ern gab es Pläne Brühl, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen und Ladenburg einzugemeinden. Wegen der großen Proteste nahm man aber davon Abstand und Mannheim war eine der wenigen Städte Baden-Württembergs, die keinen Flächenzuwachs erhielten. Vor der ersten Eingemeindung umfasste das Stadtgebiet 2.384 Hektar: {Tausendfach verwendet}>

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Jahr Orte Zuwachs in ha
1895 Friesenheimer Insel 717
1897 Käfertal 1.776
1899 Neckarau 1.575
1910 Feudenheim 781
1913 Sandhofen 2.437
1913 Rheinau 959
1929 Wallstadt 674
1930 Seckenheim 1.687
1930 Friedrichsfeld 225
1930 Kirschgartshausen 483
1930 Sandtorf 264
1930 Straßenheim 406
1944 Gemarkung Rohrhof (zum Teil ) 233

Einwohnerentwicklung

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Bevölkerungsentwicklung
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Die Einwohnerzahl der Stadt Mannheim überschritt 1896 die Grenze von 100.000 und machte sie damit zur Großstadt. 1905 hatte die Stadt über 160.000 Einwohner, bis 1961 verdoppelte sich diese Zahl. 1970 erreichte die Bevölkerungszahl mit rund 333.000 ihren historischen Höchststand. Ende März 2005 lebten in der Stadt nach amtlicher Fortschreibung 307.583 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

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Jahr Einwohner
1450 570
1572 800
1618 1.200
1663 3.000
1716 5.000
1766 24.190
1797 21.000
1821 19.255
3. Dezember 1852 ¹ 24.300
3. Dezember 1855 ¹ 25.700
3. Dezember 1858 ¹ 26.900
3. Dezember 1861 ¹ 27.200
3. Dezember 1864 ¹ 30.600
3. Dezember 1867 ¹ 34.000
1. Dezember 1871 ¹ 39.600

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Jahr Einwohner
1. Dezember 1875 ¹ 46.456
1. Dezember 1880 ¹ 53.465
1. Dezember 1885 ¹ 61.210
1. Dezember 1890 ¹ 79.058
2. Dezember 1895 ¹ 97.780
1. Dezember 1900 ¹ 141.131
1. Dezember 1905 ¹ 163.693
1. Dezember 1910 ¹ 193.902
1. Dezember 1916 ¹ 194.572
5. Dezember 1917 ¹ 195.250
8. Oktober 1919 ¹ 229.576
16. Juni 1925 ¹ 247.486
16. Juni 1933 ¹ 275.162
17. Mai 1939 ¹ 284.957
31. Dezember 1945 186.310

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Jahr Einwohner
29. Oktober 1946 ¹ 211.564
13. September 1950 ¹ 245.634
25. September 1956 ¹ 287.210
6. Juni 1961 ¹ 313.890
31. Dezember 1965 329.343
27. Mai 1970 ¹ 332.163
31. Dezember 1975 314.086
31. Dezember 1980 304.303
31. Dezember 1985 294.984
25. Mai 1987 ¹ 295.191
31. Dezember 1990 310.411
31. Dezember 1995 311.292
31. Dezember 2000 306.729
31. Dezember 2005 307.900

¹ Volkszählungsergebnis

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Nationalitäten
Herkunft Anzahl
Türkei 22.687
Italien 9.444
ehem. Jugoslawien 9.390
Griechenland 3.283
Polen 2.466
Spanien 1.599

(Stand Januar 2001)
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg lebten im 2. Quartal 2005 insgesamt 307.640 Einwohner in Mannheim. (Die Statistikstelle der Stadt Mannheim zählte im Oktober 2005 inklusive Nebenwohnsitze 325.546 Einwohner.) Davon waren 151.206 (49,15 Prozent) männlich und 156.434 (50,85 Prozent) weiblich. Der Anteil von Einwohnern anderer Nationalitäten lag bei 22,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag im August 2005 bei 12,6 Prozent und damit um 2,3 Prozentpunkte höher als im August des Vorjahres.

Zwischen 1993 und 2004 hat sich der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von 15,85 auf 18,2 Prozent erhöht. Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil der 18- bis 65-Jährigen um rund 2,5 Prozentpunkte reduziert.

Tabelle zur demografischen Entwicklung (Entwicklung der Gesamtbevölkerung und der Anteil der Altersgruppen von 1993 bis 2004):

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Jahr Insg. < 15 15-18 18-25 25-40 40-65 > 65
1993 318.025 43.402 7.923 28.515 87.503 100.286 50.396
1994 316.223 43.265 7.871 26.726 87.473 100.201 50.687
1995 311.292 42.892 8.126 24.992 85.247 99.355 50.680
1996 312.216 43.127 8.477 24.199 85.463 100.062 50.888
1997 310.475 42.811 8.470 23.698 83.732 100.770 50.994
1998 308.903 42.407 8.264 23.847 81.896 101.586 50.903
1999 307.730 42.520 8.102 24.056 80.016 101.658 51.378
2000 306.729 42.333 7.984 24.585 77.609 102.148 52.070
2001 308.385 42.432 8.020 25.168 76.412 103.348 53.005
2002 308.759 42.084 8.316 25.513 74.460 104.579 53.807
2003 308.353 41.595 8.593 25.509 72.459 105.426 54.771
2004 307.499 41.156 8.802 25.353 70.074 106.164 55.950

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Religionen

Die ersten Kirchen lassen sich im 8. Jahrhundert in den Vororten Scharhof, Wallstadt und Feudenheim nachweisen. Eine Pfarrei in Mannheim selbst wird erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Sie gehörte zur Diözese Worms und war dem hl. Sebastian geweiht.

Protestanten
Kurfürst Ottheinrich führte mit Mandat vom 4. April 1556 die Reformation lutherischen Bekenntnisses in der Kurpfalz ein, nachdem bereits sein Vorgänger Friedrich II. zehn Jahre zuvor ernsthafte Anstrengungen in dieser Richtung unternommen hatte (erste lutherische Abendmahlsfeier in der Heidelberger Heiliggeistkirche am 18. April 1546). Unter Ottheinrichs Nachfolger Friedrich III. wechselte die Kurpfalz ab 1561 zum reformierten Bekenntnis calvinistischer Prägung (Heidelberger Katechismus 1563). Die Zeit der Mannheimer Stadtgründung fiel somit in die Phase des kurpfälzischen Reformiertentums, welches der Stadt für lange Zeit eine reformiert-protestantische Prägung verlieh.

1821 wurde im Großherzogtum Baden die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgeführt. Heute gehören alle protestantischen Gemeinden, sofern sie nicht zu einer Freikirche gehören, zum Kirchenbezirk Mannheim innerhalb des Kirchenkreises Nordbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden. Der Kirchenkreis Nordbaden hat seinen Sitz in Mannheim. 2005 wurde im Stadtteil Waldhof die erste Jugendkirche der evangelischen Landeskirche Baden eröffnet.

Katholiken
Nach Gründung der Stadt Mannheim zogen auch katholische Gemeindeglieder zu. Die älteste katholische Kirche ist die Pfarrkirche St. Sebastian am Marktplatz, die 1723 fertig gestellt wurde. 1729 stiftete Kurfürst Karl Philipp 100.000 Gulden für den Bau der Jesuitenkirche, die als Hofkirche dienen sollte. Zusammen mit der Liebfrauenkirche gehören sie seit 2005 zu einer gemeinsamen Pfarrgemeinde St. Sebastian. Die übrigen 28 römisch-katholischen Gemeinden sind zu 10 Seelsorgeeinheiten zusammengefasst und gehören zum Stadtdekanat Mannheim der Erzdiözese Freiburg.

Daneben gibt es heute in Mannheim weitere christliche Glaubensgemeinschaften, u.a. die Neuapostolische Kirche und eine Freireligiöse Gemeinde, die während der badischen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Die Gemeinde der altkatholischen Kirche ist in der Schlosskirche zu Hause.

Juden

Die erste Synagoge gab es in Mannheim 1660. Die Kurfürsten förderten insbesondere nach den Stadtzerstörungen im 17. Jahrhundert gezielt die Ansiedlung von Juden mit Steuererleichterungen und dem Privileg der Gewerbefreiheit, um Handel und Handwerk zum Aufschwung zu verhelfen. 1719 waren 10,6% der Bevölkerung jüdisch. Bis 1895 vergrößerte sich die jüdische Gemeinde auf 4.768 Mitglieder. Der übrige Bevölkerungszuwachs war allerdings noch rasanter, so dass nach 1900 der jüdische Anteil nur noch um 3% lag. 1933 lebten in Mannheim 6.402 Juden, die die größte Gemeinde in Baden bildeten. Durch die Repressalien nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gerieten viele Juden bereits früh in Not. Schon 1933 verbot der NSDAP-Oberbürgermeister die Auftragsvergabe an jüdische Firmen, wurden an der Handelshochschule jüdische Dozenten beurlaubt, entließ das Nationaltheater jüdische Schauspieler und wurden jüdischen Ärzten die Kassenzulassung entzogen. Viele Familien emigrierten ins Ausland, insbesondere in die USA. Nach der Verwüstung der drei Mannheimer Synagogen 1939 wurden 1940 fast 2.000 und damit fast alle verbliebenen Juden nach Gurs deportiert. Die meisten wurden von dort in die Konzentrationslager in Polen verschleppt und ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten nur wenige Emigranten nach Mannheim zurück. Die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde wurde erst 1987 eröffnet. 2005 leben etwa 600 Juden in Mannheim.

(Zur Geschichte siehe auch: Jüdisches Leben in Mannheim)

Muslime

Mit der zweiten Gastarbeiter-Welle Mitte der 1960er kamen viele Türken und damit erstmals eine nennenswerte Anzahl von Moslems nach Mannheim. Ihre Zahl stieg bis 2004 auf 20.827 und damit 7 Prozent der Mannheimer Bevölkerung. 1995 wurde daher die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee, die bis dahin größte Moschee Deutschlands, gebaut, die 2.500 Gebetsplätze bietet. 2005 wurde das bereits baufällig gewordene Minarett schlanker und höher neuerrichtet.

Politik

Gemeinderat

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Aktueller Gemeinderat
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Der Gemeinderat hat 48 Sitze und wird in direkter Wahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Nach dem baden-württembergischen Kommunalwahlrecht hat der Wähler die Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens. Nachdem seit dem 2. Weltkrieg die SPD immer die meisten Stimmen erhielt, stellt die CDU seit 1999 die stärkste Fraktion. Die nächste Gemeinderatswahl findet turnusgemäß 2009 statt.

Bei der letzten Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergaben sich folgende Verhältnisse:

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Gemeinderat 2004
CDU -7,4 19 Sitze -4
SPD -1,9 16 Sitze -1
Bündnis 90/Die Grünen +4,2 5 Sitze +2
Mannheimer Liste +3,9 4 Sitze +1
FDP +1,7 2 Sitze +1
Bunte Liste Mannheim +2,3 1 Sitz  +1
Linke Liste Mannheim +2,3 1 Sitz  +1
Andere -5,1 0 Sitze -1
Wahlbeteiligung 41,4 %

Bürgermeister

An der Spitze der Stadtverwaltung und gleichzeitig Vorsitzender des Gemeinderats ist der Oberbürgermeister. Er wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Der seit 1983 amtierende Oberbürgermeister ist Gerhard Widder (SPD). Die nächste Oberbürgermeisterwahl ist für 2007 geplant.

Ihm zur Seite gestellt sind ein Erster Bürgermeister (zugleich stellvertretender Oberbürgermeister) und vier weitere Bürgermeister. Sie werden vom Gemeinderat für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt und spiegeln daher parteipolitisch die jeweiligen Mehrheitsverhältnisse zum Zeitpunkt der Wahl wieder. Jeder Bürgermeister führt in der Stadtverwaltung ein Dezernat (zum Beispiel Finanzen, Soziales, Kultur).

Die Stadtoberhäupter seit 1810:

  • 1810-1820: Johann Wilhelm Reinhardt
  • 1820-1832: Valentin Möhl
  • 1833-1835: Heinrich Andriano
  • 1836-1849: Ludwig Jolly
  • 1849-1852: Friedrich Reiss
  • 1852-1861: Hans Christian Diffené
  • 1861-1870: Ludwig Achenbach
  • 1870-1891: Eduard Moll
  • 1891-1908: Otto Beck
  • 1908-1913: Paul Martin

Wappen

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Wappen der Stadt Mannheim
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Beschreibung:

In gespaltenem Schild vorn in Gold ein aufrechter roter Doppelhaken (Wolfsangel), hinten in Schwarz der rot bewehrte, rot bezungte und rot gekrönte doppelschwänzige goldene kurpfälzische Löwe. Die Stadtfarben sind Blau-Weiß-Rot.

Bedeutung:

Das Wappen wurde 1896 vom Stadtrat festgelegt und vom badischen Großherzog bestätigt. Die Wolfsangel ist seit dem 17. Jahrhundert auf einem Grenzstein nachweisbar. Es handelt sich wohl um ein Fleckenzeichen. Der Löwe ist das Wappentier der Kurfürsten von der Pfalz, deren Residenzstadt Mannheim ab 1720 war. Beide Wappenbilder tauchen seit dem 18. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt auf. Die Stadtfarben sind erst seit dem 19. Jahrhundert gebräuchlich und deuten auf eine Siegelschnur aus dem Jahr 1613 hin. Die Stadtfarben sind nicht von den Wappenfarben abgeleitet, was völlig unüblich ist.

Logo: Mannheim im Quadrat:

Anfang 2003 hat sich die Stadtverwaltung zur Außenwerbung ein neues Logo zugelegt. Rotes Quadrat mit innenliegender Ziffer Zwei in weiß. In einer serifenlosen halbfetten Schrift. Zur Bedeutung: es verweist auf die Quadratur der Straßen der Innenstadt.

Städtepartnerschaften

Mannheim unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Konsularische Vertretungen

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    Italienische Konsulatagentur: M1,5 - 68161 Mannheim
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      Honorarkonsulat der Republik Niger: Besselstraße 26 - 68219 Mannheim

      Wirtschaft und Infrastruktur

      Wirtschaft

      Im Jahr 2004 waren von den 158.021 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 34,6 Prozent im produzierenden Gewerbe, 22,8 Prozent in Handel, Gastgewerbe und Verkehr und 42,2 Prozent im sonstigen Dienstleistungssektor tätig. Die Arbeitslosenrate liegt bei 9,9% ((Oktober 2006)). Obwohl Mannheim spätestens seit den 1970ern von einem tiefgreifenden Strukturwandel geprägt ist, der gezeichnet ist von einem Abbau von industriellen Arbeitsplätzen und der Zunahme des Dienstleistungssektors, ist die Metall- und die chemische Industrie immer noch sehr präsent.

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      Bus aus Mannheimer Produktion
      Bildherkunft

      Am stärksten ist die Elektro- und Maschinenbauindustrie. Zu den größten Unternehmen zählen DaimlerChrysler (Motoren), EvoBus (Omnibusse), ABB (Elektro- und Automationstechnik), Alstom (Kraftwerke), Bombardier Transportation (elektrische Ausrüstung von Triebwagen), John Deere (Landmaschinen), Joseph Vögele (Straßenfertiger), Deutz (Motoren), Bopp & Reuther (Sicherheits- und Regelarmaturen), Pepperl+Fuchs (Fabrik- und Prozessautomation), WIMA (Elektronik-Bauelemente) und York (Kältetechnik).

      Die chemische Industrie ist vertreten mit Roche (Pharma und Diagnostika), SCA Hygiene (Zellulose- und Papierprodukte wie 'Zewa'), Fuchs Petrolub (Schmierstoffe), Unilever (Dove-Seifen), Reckitt Benckiser (Haushaltsreiniger), Phoenix (Pharmahandel) und Deutsche Hutchinson (Gummi-Erzeugnisse).

      Der Finanzplatz Mannheim ist nicht mehr führend wie um 1900, hat aber immer noch große Bedeutung insbesondere mit seinen Versicherungsunternehmen. Ihren Hauptsitz in Mannheim haben die BW-Bank, die Produktenbörse, die Mannheimer Versicherung, die Inter Versicherungen und die Neue Rechtsschutz Versicherung. Eine wichtige Zweigniederlassung unterhält weiterhin die SV SparkassenVersicherung.

      Die Nahrungsmittelbranche wird vertreten durch Südzucker, Birkel Teigwaren, die Eichbaum-Brauereien und Bunge Deutschland (Öl- und Getreidesaatverarbeitung). 1987 eröffnete in Mannheim der erste Alnatura Super Natur Markt.

      Der Bauindustrie gehören Bilfinger Berger und Diringer & Scheidel an, der IT-Branche Comparex und CEMA, aus dem Bereich Handel ist Bauhaus vertreten.

      Mit dem Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus (Brockhaus, Duden, Langenscheidt, Meyer) ist ein bedeutender Verlag in Mannheim ansässig.

      Die MVV Energie ist der größte kommunale Energieversorger in Deutschland.

      Medien

      Neben der Mannheimer Tageszeitung Mannheimer Morgen bieten die Ludwigshafener Rheinpfalz, die Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung und die Bild Rhein-Neckar einen Lokalteil für Mannheim. Hinzu kommen mit wöchentlicher Erscheinungsweise das Sportmagazin SportWoche, der Mannheimer Blick am Sonntag und das Wochenblatt Mannheim mit dem Amtsblatt, sowie das monatlich erscheinende Stadtmagazin Meier.

      Als regionaler Fernsehsender für das Rhein-Neckar-Dreieck ist das Rhein-Neckar Fernsehen in Mannheim beheimatet. In Mannheim befindet sich auch ein Studio des Südwestrundfunks (SWR). Von hier wird unter anderem das Regionalprogramm Kurpfalz-Radio ausgestrahlt. Seit 2004 sendet die Europazentrale von AFN ihr Programm von Mannheim-Sandhofen aus, das Lokalprogramm AFN Heidelberg wird in Mannheim-Seckenheim produziert. Ebenfalls in Mannheim ansässig sind die privaten Hörfunksender big FM, Radio Regenbogen und seit 2006 sunshine live.

      Vor Ort dominierend ist die Dr.-Haas-Mediengruppe, der Mannheimer Morgen, Radio Regenbogen und big FM gehören.

      Folgende Hörfunksender sind in Mannheim auf UKW zu empfangen:

      Mehr dazu unter: Medien im Rhein-Neckar-Dreieck.

      Gerichte

      In Mannheim befindet sich mit dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) die Berufungsinstanz für alle Verwaltungsgerichte des Landes.

      Des weiteren verfügt die Stadt über ein Amts- und ein Landgericht mit Patentrechtskammern, die beide zum Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehören, sowie über ein Arbeitsgericht und ein Sozialgericht. Das Landesarbeitsgericht mit Sitz in Stuttgart verfügt über Kammern in Mannheim.

      Behörden und Institutionen

      In Mannheim ist der Sitz der Geschäftsstelle des Verbands Region Rhein-Neckar. Ferner sind hier die Handwerkskammer und die IHK Rhein-Neckar ansässig, deren Kammerbezirke jeweils die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis umfassen. Auch gibt es eine Agentur für Arbeit und zwei Finanzämter. Außerdem ist Mannheim Sitz eines Kirchenbezirks der Evangelischen Landeskirche in Baden und eines Dekanats des Erzbistums Freiburg.

      Amerikanische Präsenz

      Eine Reihe wichtiger Nato- und amerikanischer militärischer Einrichtungen befinden sich in Mannheim, so das Hauptquartier des 5th Signal Command, das Telekommunikationskommando der United States Army in Europa. Folgende Kasernen bilden die US-Garnison Mannheim:

      • Funari Barracks (Käfertal) (5th Signal Command headquarters)
      • Sullivan Barracks (Käfertal) (7th Signal Brigade headquarters)
      • Benjamin Franklin Village (Käfertal) mit der amerikanischen Highschool
      • Turley Barracks (Käfertal)
      • Taylor Barracks (Vogelstang) (2nd Signal Brigade headquarters)
      • Spinelli Barracks (Feudenheim)
      • Coleman Barracks (Sandhofen) (AFN, U.S. Army Confinement Facility Europe)
      • Friedrichsfeld Quartermaster Depot (Friedrichsfeld)

      Ob diese Militärische Community bestehen bleibt ist zweifelhaft, nachdem sie im U.S. Army Europe's 2004 Announcement nicht enthalten war. Die Bedeutung für das Nachkriegsmannheim jedoch war unzweifelhaft enorm. Nicht nur wirtschaftlich und sicherheitspolitisch sondern vor allem im kulturellen Leben der Stadt

      Verkehr

      Straße
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      Hauptverkehrsstraßen
      Bildherkunft

      Die Agglomeration Mannheim/Ludwigshafen ist von einem Autobahnring mit insgesamt sieben Autobahnkreuzen umgeben. Im Norden und Osten umschließt die Bundesautobahn A 6 (SaarbrückenNürnberg) das Stadtgebiet, den Autobahnring vervollständigt die linksrheinische A 61 im Westen und Süden Ludwigshafens. Im Nordosten Mannheims zweigt die A 67 nach Darmstadt und Frankfurt ab, im Osten die A 656 nach Heidelberg und die A 659 nach Weinheim. Weiter im Osten verläuft parallel die A 5 (Frankfurt – Karlsruhe). Durch die Stadt führen die Bundesstraßen B 36, B 37, B 38, B 38a und B 44. (Mehr dazu unter: Straßenverkehr in Mannheim)

      Schiene / ÖPNV
      Mannheim ist der größte Eisenbahnknoten in Südwestdeutschland. 2005 hielten im Mannheimer Hauptbahnhof täglich 185 Fernverkehrszüge. Über eine ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke besteht seit 1991 eine schnelle und leistungsfähige Verbindung in die Region Stuttgart.

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      Ein ICE auf der WER nach Frankfurt
      Bildherkunft

      Mit der Neubaustrecke Rhein/Main–Rhein/Neckar ist eine vergleichbare Anbindung an die benachbarte Rhein-Main-Region in Planung, nachdem bereits seit der Eröffnung der westlichen Einführung der Riedbahn (WER) 1985 von Frankfurt kommende Züge halten können, ohne im Hauptbahnhof wenden zu müssen. Ab 2007 soll die Europäische Hochgeschwindigkeitsverbindung Paris - Frankfurt - Berlin (Rhealys) mit dem TGV durch Mannheim führen.

      Der Rangierbahnhof ist nach Maschen (Hamburg) der zweitgrößte in Deutschland. 2005 wurden täglich 30 internationale, 60 nationale und 440 regionale Güterzüge abgefertigt.

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      Haltestelle Dalbergstraße
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      Seit 2003 fährt die S-Bahn, die fast den gesamten Rhein-Neckar-Raum erschließt und Linien bis in die Pfalz, den Odenwald und nach Südhessen führt. Alle S-Bahn Linien der S-Bahn RheinNeckar fahren über den Mannheimer Hauptbahnhof. Weitere S-Bahn Stationen sind derzeit Mannheim-Rangierbahnhof, Mannheim-Seckenheim und Mannheim-Friedrichsfeld-Süd.

      Den öffentlichen Nahverkehr in Mannheim versorgt seit dem 2. Juni 1878 die Straßenbahn. Elf Stadtbahn- und zahlreiche Buslinien der RNV sind heute in Betrieb. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) benutzt werden. Zusätzlich gibt es in Mannheim mit über 50 CarSharing Fahrzeugen ein gut ausgebautes Carsharing-Angebot. Kooperationen des Verkehrsverbundes und der RNV mit Stadtmobil ermöglichen die besonders günstige Nutzung von CarSharing durch Besitzer von Jahrestickets für den ÖPNV. Das in den 1970ern begonnene U-Bahn-Netz Mannheim-Ludwigshafen wurde bis auf kleine Teilstücke aus Kostengründen nicht realisiert. Die einzige unterirdische Station in Mannheim ist die Haltestelle Dalbergstraße. Die U-Bahn-Planungen wurden mittlerweile eingestellt. (Siehe auch: Nahverkehr in Mannheim)

      Wasser
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      Containerhafen
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      Begünstigt durch den Zusammenfluss von Rhein und Neckar ist der Mannheimer Hafen mit einer Fläche von 1.131 ha heute einer der bedeutendsten Binnenhäfen Europas. 2005 wurden wasserseitig 8,1 Mio t an Gütern umgeschlagen. Knapp 500 Unternehmen mit 20.000 Arbeitsplätzen sind im Hafengebiet angesiedelt.

      Luft
      Mannheim besitzt neben einem Militärflughafen in Sandhofen einen im Stadtteil Neuostheim gelegenen Zivilflughafen, den City-Airport Mannheim (IATA-Code: MHG), der Linienflüge nach Berlin, Hamburg und Saarbrücken anbietet. Der internationale Flughafen Frankfurt liegt 65km nördlich und ist mit dem ICE in 30 Minuten zu erreichen.

      Bildung

      Hochschulen

      Über 24.000 Studenten sind an zehn Hochschulen in Mannheim eingeschrieben:

      Forschungszentren und Institute

      • Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik (IMGB), 1998 von den Universitäten Heidelberg und Mannheim gegründet, ist deutschlandweit eines der renommiertesten Zentren für die Forschung auf den Gebieten Medizin- und Gesundheitsrecht sowie Bioethik.
      • Institut für Deutsche Sprache, 1964 gegründet widmet es sich der Sprachforschung.
      • Institut für Mittelstandsforschung, erforscht seit 1989 empirisch und interdisziplinär die Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft.
      • Forschungsgemeinschaft für elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e.V., fördert die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Versorgung mit elektrischer Energie.
      • Forschungsgruppe Wahlen, erforscht Wählerverhalten und beobachtet gesellschaftliche Trends und Stimmungen.
      • Internationales Institut für Berufsbildung Mannheim, untersteht dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
      • Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung, zuständig für Grund- und Hauptschulen
      • Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung, erforscht seit seiner Gründung 1989 die gesellschaftliche, soziale und politische Entwicklung in Europa.
      • Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, arbeitet seit 1991 auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung.
      • Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA), beobachtet und analysiert die gesellschaftliche Entwicklung mit sozialen Indikatoren.

      Kultur und Sehenswürdigkeiten

      Theater

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      Nationaltheater Mannheim
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      Das Nationaltheater Mannheim besteht seit 1779 und ist damit die älteste kommunale Bühne in Deutschland. 1782 wurden hier Friedrich Schillers Die Räuber uraufgeführt. Heute hat das Vierspartentheater eigenen Ensembles für Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Schauspiel, Ballett und das Kinder- und Jugendtheater Schnawwl.

      Hinzu kommen mehrere kleinere Bühnen darunter das Oststadt-Theater, das TIG7 (Theater im Quadrat G7), das Theater Oliv, die Freilichtbühne, das Theater31, das Theater ImPuls, die Mannheimer Puppenspiele und die Kleinkunstbühne Klapsmühl'.

      Musik

      Die Mannheimer Schule war - um 1750 von Johann Stamitz begründet - zunächst ein Musikerkreis am kurpfälzischen Hof. Später verstand man darunter eine ganze Kompositionsschule, die sich vom bis dahin die europäische Tradition prägenden generalbass-dominierten Orchestersatz und dem spätbarocken Pathos abwandte und einen neuen, anmutigeren Stil entwickelte, dessen Harmonik dem Melodieverlauf folgte. Sie leistete damit wesentliche Vorarbeiten zur Entwicklung der Wiener Klassik.

      Das Kurpfälzische Kammerorchester wurde 1952 gegründet. Es pflegt die Tradition der Mannheimer Schule, aber auch die Musik der Wiener Schule und der Wiener Klassik.

      Die Mannheimer Bläserphilharmonie geht zurück auf das 1987 von Stefan Fritzen gegründete Sinfonische Jugendblasorchester Mannheim.

      Die ehemals zahlreich vertretenen Gesangsvereine leiden in jüngster Vergangenheit sehr unter Nachwuchsproblemen. Dafür haben sich viele Gospel-Chöre entwickelt, wie der Celebration Gospel Choir, die Rainbow-Gospel-&-Soul-Connection, Preacherman's Friend und die Joyful Voices.

      In den letzten Jahren hat sich Mannheim aber auch in der Populärmusik einen Namen gemacht. Die Popakademie Baden-Württemberg ist die erste derartige Einrichtung in Deutschland. Erfolgreiche Mannheimer Musiker sind unter anderen Joy Fleming, die Ludwigshafenerin Julia Neigel, Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims, Laith Al-Deen sowie Wallis Bird.

      Museen

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      Kunsthalle
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      Die Kunsthalle Mannheim wurde zum 300. Mannheimer Stadtjubiläum 1907 begründet. Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist die deutsche und französische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die internationalen Skulpturen des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommt ein umfangreiches Kupferstichkabinett, eine graphische Sammlung, Plakate, Werkkunst und aus der neueren Zeit Fotografien und Videoinstallationen.

      Das Landesmuseum für Technik und Arbeit Baden-Württemberg - 1990 eröffnet - bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen Südwestens. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen, so waren die Körperwelten von Gunther von Hagens 1997 erstmals in Europa in Mannheim zu sehen.

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      Museum D5
      Bildherkunft

      Die Reiss-Engelhorn-Museen gehen zurück auf die 1763 gegründete Kurfürstliche Akademie der Wissenschaften. Heute sind unter einem Dach mehrere Museen und Institutionen vereinigt:

      • Museum D5 für Archäologie und Kulturen der Welt
      • Museum Zeughaus für Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte
      • Museum Schillerhaus
      • Institut für internationale Kunst- und Kulturgeschichte
      • Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie (An-Institut der Universität Tübingen)
      Des weiteren finden im Museum D5 wechselnde Sonderausstellungen statt. Themen vergangener Ausstellungen waren beispielsweise die Maya, Pompeji, Frühgeschichte Japans und die Germanen.

      Die alljährliche Lange Nacht der Museen (gemeinsam mit Heidelberg und Ludwigshafen) gilt nach Berlin als zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in Deutschland.

      Bauwerke

      Plätze

      Der Friedrichsplatz liegt im Osten der Innenstadt. In seinem Zentrum steht das Wahrzeichen Mannheims, der 60 Meter hohe Wasserturm. Er wurde 1889 im Neubarock-Stil erbaut und wird gekrönt von einer 3,50 Meter großen Statue der Amphitrite. Der Platz um ihn herum wurde bis 1903 von Bruno Schmitz mit Brunnen, Wasserspielen, Laubgängen und Grünanlagen im Jugendstil gestaltet. Die Wasserspiele werden im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit eine Stunde lang illuminiert. Im Winter befindet sich zwischen dem Wasserturm und dem Tritonenbrunnen ein Weihnachtsmarkt. Das östliche Halbrund des Friedrichsplatzes begrenzen Arkadenhäuser mit roten Sandsteinfassaden. In der Nord-Süd-Achse des Wasserturms wurden Kunst- und Festhalle errichtet. Die Kunsthalle - 1907 von Hermann Billing erbaut und 1983 mit einem Erweiterungsbau versehen - korrespondiert mit ihrem roten Sandstein mit der bereits vorhandenen Bebauung am Friedrichsplatz. Der Rosengarten - dessen Name sich von einem alten Gewannnamen ableitet - wurde 1903 als Festhalle eröffnet und beherbergte damals mit dem Nibelungensaal den größten Saal Deutschlands. Heute findet sich dort ein Kongress- und Tagungszentrum.

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      Paradeplatz
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      Vom Friedrichsplatz führt westlich die Fußgängerzone Planken zum zentralen Platz Mannheims dem Paradeplatz. Er diente ursprünglich den Kurfürsten für Truppenparaden. Im Zentrum des Platzes befindet sich die Grupello-Pyramide. Sie wurde 1711 von Gabriel de Grupello für Kurfürst Johann Wilhelm erschaffen und im Düsseldorfer Schlossgarten aufgestellt. Karl Philipp ließ sie 1743 über den Rhein nach Mannheim bringen. Die Pyramide trägt den Namen "Allegorie der herrscherlichen Tugenden" und stellt den Triumph der fürstlichen Tugenden dar. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Paradeplatz mit Grünflächen gestaltet, die von sternförmig auf die Grupello-Pyramide zulaufenden Wegen durchtrennt werden. An der Südseite des Platzes erbaute man bis 1746 das alte Kaufhaus, in dem sich zunächst Geschäfte und ab 1909 das Rathaus befanden. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es nicht wiederaufgebaut, sondern man errichtete bis 1991 das Stadthaus, in dem Geschäfte, die Stadtbibliothek und der Gemeinderat ihren Platz fanden. An den Planken wurde 2003 das Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Auf dem Glaskubus sind in Spiegelschrift die Namen der jüdischen Opfer in Mannheim angebracht. Der Kubus selbst wurde schräg aufgestellt, so dass er auf den Mittelpunkt des Paradeplatzes weist.

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      Marktplatz
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      Der Marktplatz liegt nördlich des Paradeplatzes an der Fußgängerzone Breite Straße im Zentrum der Unterstadt. In seiner Mitte befindet sich ein Brunnendenkmal aus dem Jahr 1719. Es wurde von Peter van den Branden geschaffen und im Heidelberger Schlossgarten aufgestellt. Kurfürst Karl Theodor machte es dann 1767 der Stadt Mannheim zum Geschenk. Die Figuren des Monuments, die ursprünglich die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer symbolisierten, wurden dabei so umgestaltet, dass sie nun eine Allegorie auf Mannheim, Handel, Rhein und Neckar darstellen. An der Südseite des Marktplatzes ist ein barocker Doppelbau, der vermutlich das noch älteste erhaltene Gebäude Mannheims ist: das alte Rathaus und die untere Pfarrkirche St. Sebastian wurden bis 1713 erbaut. In der Mitte sind beide mit einem Glockenturm verbunden, der in einen mehrfach gestuften Helm mündet. Auf die Funktion weisen die unterschiedlichen Bildhauerarbeiten an der Fassade hin. Am Alten Rathaus befinden sich Justitia und Atlanten an der Pfarrkirche Pietas und Engelfiguren. Das Glockenspiel ertönt dreimal täglich.

      Sakralbauten
      Die Jesuitenkirche wurde bis 1760 als Hofkirche für die Kurfürsten nach Plänen da Bibienas erbaut. Der Kunsthistoriker Dehio bezeichnete sie als bedeutendste Barockkirche Südwestdeutschlands. Die mächtige Vierungskuppel weist eine Höhe von 75m auf. Die Wandgemälde im Inneren nahm der Münchner Künstler Egid Quirin Asam vor. Der Hochaltar und die sechs Seitenaltäre wurden von Egell und Verschaffelt im Spätbarock beziehungsweise Frühklassizismus gestaltet.

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      Christuskirche
      Bildherkunft

      Die Christuskirche wurde bis 1911 als repräsentativer Sakralbau der evangelischen Kirche in der Oststadt erstellt. Im neubarocken Stil mit Jugendstilelementen erbaut, steht sie auf dem Werderplatz und bildet damit den Endpunkt von drei Sichtachsen. Die Kuppel weist eine Höhe von 65m auf. Den ersten Turmgang umgeben überlebensgroße Statuen der zwölf Apostel. Im Innern findet sich eines der größten Orgelwerke Deutschlands mit 8.600 Pfeifen.

      Die Geschichte der neubarocken Konkordienkirche weist zurück bis in das Jahr 1685. Ursprünglich als Doppelkirche für die deutsch und wallonisch reformierten Gemeinden geplant, widerfuhren ihr mehrmals Zerstörungen und Nutzungsänderungen. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1918 mit einer evangelischen Kirche in dem einen und einer Schule in dem anderen Gebäudeteil. Der Kirchturm ist mit 92 Metern der höchste in Mannheim.

      Die Synagoge wurde 1987 fertiggestellt. Die granitrot gehaltene Fassade des Kubusbaus ist von hohen bleiverglasten Rundbogenfenstern geprägt. Darüber spannt sich eine flache Kuppel. Die beiden Haupteingänge tragen Nachbildungen eines schmiedeeisernen Oberlichtgitters, das von der 1938 zerstörten Hauptsynagoge stammt.

      Die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee, erbaut 1995, war bei ihrer Fertigstellung die größte repräsentative Moschee in Deutschland. Die helle Putzfassade wird in der Mitte durch die Auskragung der Gebetsnische betont und ist mit versetzt angeordneten dreieckigen Fenstern gestaltet. Die Stahlbetonstützen des Minaretts wiesen bereits nach kurzer Zeit Risse auf, so dass es 2005 mit 35 Metern etwas höher neugebaut wurde.

      Profanbauten
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      Ehrenhof des Schlosses
      Bildherkunft

      Das Schloss war die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. 1720-60 erbaut, ist es nach Versailles die zweitgrößte geschlossene Barockanlage Europas. Die zur Innenstadt zeigende Schaufront weist eine Länge von 440 Meter auf und ist damit Endpunkt von sieben Parallelstraßen. An der Ausgestaltung waren unter anderen da Bibiena, Egell, Rabaliatti, Pigage und Cosmas Damian Asam beteiligt. Im zweiten Weltkrieg völlig zerstört, wurde das Schloss bis 1968 in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Bis 2007 wird das Dach des Corps de Logis in originalgetreuer Form wiederhergestellt.

      Das Zeughaus stammt aus dem Jahr 1779. Es wurde von Peter Anton von Verschaffelt im klassizistischen Stil erbaut. Seit 1918 beherbergte es die Sammlungen von Carl Reiß, seit 1956 war es Sitz des Reiß-Museums. Bis 2007 wird das Gebäude aufwendig restauriert.

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      Die Neckarhochhäuser, umstrittenes Symbol Mannheims.
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      Ebenfalls nach Plänen von Verschaffelt wurde bis 1788 das klassizistische Palais Bretzenheim errichtet, das Kurfürst Karl Theodor seiner Mätresse und ihren Kindern schenkte. 1899 wurde das Gebäude Sitz der Rheinische Hypothekenbank, seit 2004 wird es vom Amtsgericht Mannheim genutzt.

      Der Fernmeldeturm ist mit 212,8 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Er wurde nach Plänen von Heinle und Schlaich 1975 gebaut. In einer Höhe von 125 Metern befinden sich ein Drehrestaurant und eine Aussichtsplattform, von der man einen weiten Rundblick über Mannheim und das Umland hat.

      Fünf der sechs höchsten Hochhäuser Baden-Württembergs stehen in Mannheim. Sie wurden alle an der äußeren Seite des Innenstadtrings gebaut. Bereits 1975 wurden die drei Wohntürme der Neckaruferbebauung-Nord und das Appartmenthaus Collini-Center erbaut. Der Victoria-Turm wurde 2001 fertiggestellt und ist das höchste Bürohaus der Stadt. Alle fünf Hochhäuser sind mit 95-97 Metern ungefähr gleich hoch.

      Parks und Grünflächen

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      Luisenpark
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      Im Unteren Luisenpark
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      Der Luisenpark ist mit 41 Hektar der größte Stadtpark. Er wurde 1903 angelegt und zur Bundesgartenschau 1975 erweitert. Nahe der Innenstadt am Neckar gelegen, bietet er zahlreiche Attraktionen wie Pflanzenschauhaus, chinesischer Teegarten, Schmetterlingshaus, Gondolettas und Seebühne.

      Der Herzogenriedpark war ebenfalls Bestandteil der Bundesgartenschau. Mit 22 ha etwas kleiner als sein "großer Bruder" liegt er nördlich der Neckarstadt. Sehenswert sind das Tiergehege, das Rosarium und die Multihalle mit einer zeltartigen Dachkonstuktion, die nach einem Entwurf von Frei Otto entstand.

      Der Schlossgarten erstreckt sich hinter dem Schloss bis zum Rhein und ist mit 38 ha der zweitgrößte Park Mannheims. Die Großherzogin Stephanie ließ ihn ab 1808 als Englischen Garten auf den entfernten Bastionen der barocken Stadtbefestigung anlegen. Leider hat der Park durch die 1863-67 erbaute Eisenbahnlinie, die ab 1959 erbauten Bundesstraßen mit ihren zahllosen Auf- und Abfahrten und die Stadtbahnlinie nach Ludwigshafen viel von seinem Reiz verloren. Das Grün ist teilweise auf ein paar trostlose Verkehrsinseln zurückgedrängt. Dennoch halten die Mannheimer eisern an der Bezeichnung „Schlossgarten“ fest. Am ehesten ist der frühere Reiz noch im Südteil in Richtung Lindenhof erkennbar. Am Westende, im sogenannten Friedrichspark, befindet sich das frühere Eisstadion.

      Der Waldpark mit der dazugehörigen Reißinsel ist eine der größten naturbelassenen Auen am Rhein. Die Halbinsel gehörte Carl Reiß, der sie der Stadt mit der Auflage vermachte, sie in ihrem naturbelassenem Zustand zu erhalten und den Bürgern der Stadt zugänglich zu machen. Zahlreiche seltene Vogelarten, wie Blässhühner, Graureiher und Wildenten, können auf der Reißinsel beobachtet werden.

      Sport

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      SAP-Arena
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      Die zuschauerträchtigste Sportart in Mannheim ist das Eishockey. Die Adler Mannheim (früher Mannheimer ERC) waren 1980, 1997-99 und 2001 deutscher Eishockeymeister. Ihre Heimspiele tragen sie seit 2005 in der SAP-Arena aus.

      Immer noch überregional bekannt, auch wenn die größten Erfolge schon länger zurückliegen, sind die beiden Fußballvereine VfR Mannheim (Deutscher Fußballmeister 1949) und SV Waldhof Mannheim (Bundesligist 1983-90). Beide spielen zur Zeit in der Oberliga Baden-Württemberg.

      Der Deutsche Basketball Bund spielt seit 1958 in Erinnerung an Albert Schweitzer jedes zweite Jahr im Frühjahr in Mannheim auf seinem Europa-Jugend-Basketballturnier den Dr.-Albert-Schweitzer-Pokal für Jugend-Nationalmannschaften aus. Dieses internationale Freundschaftstreffen, im Sinne des Arztes und Friedensnobelpreisträgers, ist weltweit eines der wichtigsten und am besten besetzten Basketballturniere für Jugendmannschaften, an dem auch schon zahlreiche spätere NBA-Profis teilgenommen haben.

      Grün-Weiss Mannheim spielt erfolgreich in der Tennis-Bundesliga. Der Klub war 1922, 1993, 1996 und 2005 deutscher Tennismeister.

      Der Leichtathletik-Verein MTG Mannheim bringt seit seiner Gründung immer wieder herausragende Athleten hervor. National erfolgreich sind momentan insbesondere die Sprinterinnen.

      Unterstützt durch die große amerikanische Kolonie der US-Army in Mannheim konnte der Baseball-Sport in der Vergangenheit große Erfolge feiern. Die Mannheimer Vereine Knights, VfR, Amigos und Tornados konnten zwischen 1954 und 1997 neunzehnmal die deutsche Baseballmeisterschaft gewinnen.

      In den 1950er und 60er Jahren weltweit und bis in die 1990er national erfolgreich war der Radsport-Verein RRC Endspurt Mannheim. Hervorzuheben sind insbesondere Willi und Rudi Altig unter dem Trainer Karl Ziegler. Im Jahr 2007 wird der Verein wieder eine U23 Bundesliga Mannschaft auf die Beine stellen.

      Seit 2005 ist die SG Kronau/Östringen als Handball-Erstligist in der SAP-Arena als Heim-Team ansässig.

      Regelmäßige Veranstaltungen

      Persönlichkeiten

      Söhne und Töchter der Stadt

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      Denkmal für den Blumepeter
      Bildherkunft

      Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Mannheim geborene, Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Mannheim hatten oder nicht ist dabei unerheblich. (Für eine noch umfassendere Auflistung, siehe Liste der Söhne und Töchter der Stadt Mannheim)

      Nicht in Mannheim geboren, aber hier gewirkt haben u.a.:

      Ehrenbürger

      Seit 1820 verlieh die Stadt Mannheim an zahlreiche lokale und überregionale Persönlichkeiten die Ehrenbürgerwürde. Die Bedeutendsten darunter sind:

      Für eine vollständige Auflistung, siehe Liste der Ehrenbürger von Mannheim.

      Bloomaulorden

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      Sepp Herberger, 1897 in Mannheim geboren
      Bildherkunft

      Als höchste bürgerschaftliche Auszeichnung Mannheims gilt der seit 1970 jährlich verliehene Bloomaulorden. Die bekanntesten Ordensträger:

      Literatur

      • Manfred David: Mannheimer Stadtkunde. Edition Quadrat, Mannheim 1982, ISBN 3-87804-125-X
      • Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Das Land Baden-Württemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V. Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2
      • Ulrich Nieß, Michael Caroli: Geschichte der Stadt Mannheim. Band 1: 1607–1801. Band 2: 1801–1914. Band 3: 1914–2007. Verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2006-2007, ISBN 978-3-89735-487-6
      • Hansjörg Probst: Kleine Mannheimer Stadtgeschichte. Friedrich Pustet, Regensburg 2005, ISBN 3-7917-1972-6
      • Andreas Schenk: Architekturführer Mannheim. Dietrich Reimer. Berlin 1999, ISBN 3-496-01201-3
      • Andreas Schenk: Mannheim und seine Bauten 1907-2007. Hrsg. v. Stadtarchiv Mannheim und Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e. V. 5 Bände. Edition Quadrat, Mannheim 2000-2007
      • Friedrich Walter: Mannheim in Vergangenheit und Gegenwart. 2 Bände. Mannheim 1907
      • Friedrich Walter: Schicksal einer deutschen Stadt. 2 Bände. Fritz Knapp, Frankfurt 1949-50
      • Guido Walz (Red.), Brockhaus Verlag (Hrsg.): Der Brockhaus Mannheim. Lexikon zum 400-jährigen Stadtjubiläum. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus, Mannheim. 2006, 352 Seiten. ISBN 3-7653-0181-7 (Gleiche Ausstattung wie Brockhaus Enzyklopädie, rund 1.300 Stichwörter und 500 Biografien von Mannheimer Persönlichkeiten und Originalen.)

      Weblinks


         

      Link=Wikipedia:Lesenswerte Artikel} Dieser Artikel wurde in die Liste der Lesenswerten Artikel aufgenommen.

      {#if:||} Lesenswert

      simple:Mannheim


      Diskussion der Autoren über den Artikel: Mannheim


      Jubilaeum 2007

      Bäume

      Beste Idee für 2007 sind die Bäume in Breiter Strasse.

      Bänke

      Eine tolle Atmosphäre entsteht durch die in diesen Tagen aufgestellten Bänke in der Breiten Strasse.
       Die Bänke sind allerdings zu nahe an die Strassenbahn gestellt. Der Abstand zu Strassenbahn müßte mindestens 2,00 meter betragen, das ist ca. 3,25 meter von Gleismitte. Die Strassenbahnen werden dadurch behindert. Es wird zu Unfäälen kommen. Eine Lösung könnte sein: die Bänke von der Strassenbahnseite auf die Stelle zwieschen die Bäume versetzen. Sichere Lösung für die Fußgänger.
       Außerdem gratulation zu dieser Idee für mehr Mitmenschlichkeit.

      Statistische Daten

      Wir wollen in den Ortsartikeln der Wikipedia soweit möglich nur Daten des Statistischen Bundesamts oder der Statistischen Landesämter verwenden um Konsistenz und Vergleichbarkeit der Daten untereinander zu gewährleisten, siehe Wikipedia:Formatvorlage Stadt#Statistische Zahlen. Für Baden-Württemberg ist das einfach: Die Zahlen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg sind für jedermann frei zugänglich. Deshalb bitte keine anderen Daten verwenden. --HaSee 11:04, 18. Jul 2006 (CEST)

      Ältere Diskussionen

      "Städtebauliche Veränderungen haben dieses System jedoch mit Ausnahmen beglückt. So gibt es rechteckige, dreieckige, rhombische sowie trapezförmige Quadrate." Das ist zwar richtig, aber ein wenig irreführend, weil die "städtebaulichen Veränderungen" Entfestigungen waren, d.h. Abbau von Festungsanlagen der alten Friedrichsburg, die keineswegs freiwillig geschahen, sondern bei der vollständigen Zerstörung der Stadt im pfälzischen Erbfolgekrieg (1688/89) und erneut nach der französischen Besetzung 1798. Reste der alten Festungsanlagen sind heute noch im Quadrat M 6 in den sogenannten "Lauergärten" zu besichtigen. Der "krumme" Verlauf der Straßen zwischen Q/R 6 und Q/R 7 und spiegelbildlich zwischen G 6 und G 7 bilden noch heute den alten Stadtumriss ab. StephanK 11:02, 1. Mär 2004 (CET)

      23.9.2003: Info Block von Weimar genommen und angepasst. Gruß aus Mannheim b0ther


      4. Juni 2003: Von www.mannheim.de habe ich mal die allgemeinen Geschichtsdaten geholt und aus dem Kopf ergänzt. Da es sich um allgemeine Informationen handelt, glaube ich nicht an (C)-Probleme. Ja, ans Aussehen und an die Menge muss ich nochmal ran, mach ich auch. Die Wirtschafts- und wohl auch die Verkehrsdaten werd ich noch komplett rausnehmen und separat einspeisen. Atari-Frosch
      Die umfangreichen historischen Daten sollte man auf eine Extraseite auslagern 213.157.9.245


      Warum wurde die Kirchengemeinde Friedrichsfeld besonders hinzugefügt? Sie gehört doch auch zur Stadt Mannheim, oder? War die bisher getroffene Aussage nicht pauschal richtig für alle evang. Kirchengemeinden? Warum muss also Friedrichsfeld nochmals besonders hervorgehoben werden? Martin W. Richter 19:29, 10. Nov 2003 (CET)


      Tut mir leid, aber Mannheim Universitätsstadt, das tut weh! Sicher Mannheim hat Fachhochschulen - allerdings sehr unbedeutende - und auch eine Universität, aber 1. gehören die wichtigsten Teile sowieso zur Uni Heidelberg (z.B. Med. Fakultät) und 2. ist die Uni auf Grund ihrer Größe und ihres Rufes in Deutschland kaum ernstzunehmen. Sicher hätten die Mannheimer das gerne anders, aber eine Popakademie macht noch keine Universitätsstadt. Den Titel hat im Rhein-Neckar-Kreis wohl nur Heidelberg verdient.
      Wenn jede popelige Stadt, die den Ansatz einer Universität aufweist, gleich eine Universitätsstadt ist, dann ist Joy Fleming adelig.--84.135.179.88 11:23, 25. Jun 2004 (CEST)

      Ob es weh tut oder nicht, es ist Fakt! Mannheim hat eine Universität und darf sich daher so nennen. Ob die Stadt diese Bezeichnung "verdient" oder nicht, das sei dahingestellt. Die Bezeichnung "Universitätsstadt" steht auch auf dem Ortsschild und wird auch bei offiziellen Veröffentlichungen (z.B. beim Statistischen Landesamt) so genannt. Mannheim als "popelige" Stadt zu bezeichnen ist schon eine Frechheit. Im Übrigen ist Joy Fleming "adelig". In Anspielung auf Edith Piaf, die als "Spatz von Paris" bekannt ist, sagte sie von sich selbst: Ich bin die "Ent von Mannem", womit der Adelstitel "von" belegt wäre. Martin W. Richter 16:06, 25. Jun 2004 (CEST)

      In der Tat ist die Bemerkung über die 'popelige' Universität wenig sachlich und auch objektiv falsch. Weder gehört die Universität Mannheim mit Ihren 12.850 Studenten zu den kleinen Universitäten, noch ist sie nicht ernstzunehmen. Vielmehr gehören einzelne Fachbereiche bzw. Studiengänge wie Betriebswirtschaft oder Volkswirtschaft zu den führenden Fakultäten bei sämtlichen deutschen Hochschulrankings und schneiden auch international recht gut ab. Daneben gibt es natürlich auch 'unbedeutende' Studiengänge, wie an jeder Universität. Zur Universität Heidelberg gehört lediglich die Fakultät für klinische Medizin Mannheim, und diese ist dadurch natürlich auch nicht zur Universität Mannheim gehörig.Creando 01:06, 3. Jul 2004 (CEST)


      In einem Kurzporträt (so übrigens die richtige Schreibweise, siehe Duden) sollte vielleicht auch erwähnt werden, daß Mannheim "Die Quadratestadt" genannt wird. Zudem ist Mannheim ziehmlich genau 80km von Frankfurt a.M. und 122km von Stuttgart entfernt (Ortseinfahrt zu Ortseinfahrt).
      Carl Benz hat sein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" weder in Mannheim patentiert (das Reichspatentamt hatte seinen Sitz bis zur Ablösung durch das Deutsche Patentamt nach Kriegsende in Berlin), noch hat der Mann in Mannheim gewohnt, sondern seit 1903 in Ladenburg (wo es noch heute die Carl Benz Söhne AG gibt und unverwunderlicherweise auch das Benz-Veteranentreffen) und vorher in Karlsruhe, seiner Geburtsstadt. Der Artikel scheint mir etwas profilneurotisch gefärbt zu sein. Der Gebrauch des Wortes Universitätsstadt ist sicher nicht falsch, aber für mannheimer Verhältnisse sehr hochtrabend. Der Begriff "Arbeiterstadt" wäre auch nicht ganz unangebracht - zumindest findet er sich recht häufig im Sprachgebrauch der umgebenden Städte und Gemeinden (bis tief in den Odenwald). Nebenbei erwähnenswert finde ich auch, daß Mannheim eine der am meisten verunreinigten Städte Deutschlands ist und nach Frankfurt die zweithöchste (!) Kriminalitätsrate hat. siehe Statistik des BKA vom 23.4.2002
      Gott zum Gruße


      Kriminalstatistik: Nach der BKA Statistik des Jahres 2003 ist Mannheim noch nicht einmal unter den Top 20 der Städte mit den meisten Straftaten pro Einwohner. Mit Ihrer Einschätzung, dass FFM an der wenig ruhmreichen Spitze dieser Liste steht, hatten Sie allerdings recht.

      Universität: Die Universität Mannheim ist mit seinen ca. 12000 Studenten sicherlich keine große Universität, bildet aber nachweislich in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Deutschlands Elite aus. Mannheims BWLer sind die gefragtesten unter allen BWL Absolventen und nicht zuletzt aufgrund der herausragenden Forschungsarbeit befindet sich in Mannheim, die zur Universität gehörenden, ZEW und MZES. Heidelberg hat selbstverständlich auch eine sehr gute Universität, nur werden dort andere Schwerpunkte gesetzt (Medizin, Naturwissenschaften und Jura).

      Verunreinigung: Ihr subjektives Empfinden, das in einer Enzyklopädie nun wirklich nichts zu suchen hat.

      Arbeiterstadt: Dazu gibt es eine interessante Studie der Universität Mannheim (http://www.sowi.uni-mannhei... die zeigt, dass nur 1,6 % der befragten Personen "Arbeiterstadt" spontan mit MA verbinden. Was negatives kann ich an dieser Bezeichnung trotzdem nicht finden. Und wenn man das im tiefsten Odenwald abwertend meint, dann sollte man sich mal Gedanken machen, wieviel Menschen in der ganzen Region von dem Industrie- und Wirtschaftszentrum Mannheim/Ludwigshafen leben.

      Entfernungen: Hier sind keine Autokilometer sondern Luftlinie relevant.

      Carl Benz: 1871 gründete Benz in Mannheim in T 6, 11 das Unternehmen "Carl Benz und August Ritter, mechanische Werkstätte". 1882 wird die "Gasmotorenfabrik in Mannheim" AG gegründet. Ein Jahr später scheidet Carl Benz aus und gründet die Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabirk AG in Mannheim, die später mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft fusionierte (nach dem sich Benz 1903 aus der AG zurückzog; nach Ladenburg ging und dort mit seinen Söhnen das von Ihnen erwähnte Unternehmen gründete). Diese Daten vom Automuseum LADENBURG brauchen wohl nicht weiter kommentiert zu werden.

      Letzlich bleibt noch zu sagen: wenn Ihnen Mannheim nicht gefällt, ist das Ihre Sache, nur bei der Wahrheit sollte man dennoch bleiben.


      Meines Erachtens ist die numerische Auflistung aller möglichen wichtigen und unwichtigen Einrichtungen einer Stadt nicht wirklich hilfreich und sprengt den Rahmen. Am liebsten würde ich das Kapitel rausschmeissen - zumindest aber auslagern. Gibts noch andere Meinungen dazu ?--Creando 20:56, 5. Sep 2004 (CEST)

      Ja, raus damit, die wirklich wichtige Information geht in dem Zahlengeklingel völlig unter. Das bringt eine Stadt dieser Größe nun mal mit sich. Nur besonders wichtige Einrichtungen von landesweiter oder bundesweiter Relevanz gehören da hinein. --AndreasPraefcke 23:43, 13. Nov 2004 (CET)

      Es steht wirklich viel unnötiges drin, aber bitte nicht gleich alles löschen. Die Bildung sollte komplett ausgelagert werden und wäre dann noch ausbaubar (siehe Stuttgart). Der Rest sollte auf das Wesentliche begrenzt werden, wie oben erwähnt. Man könnte hier auch sicher die Listen in Fließtext umwandeln. Das gilt übrigen auch für Medien etc. Martin W. Richter 12:13, 14. Nov 2004 (CET)

      Ein Gutteil kann ersatzlos gelöscht werden. Was soll die Aufzählung von Kindergärten, Grundschulen und Horten? Sowas gibt's in jeder Stadt und ist nichts Mannheim-spezifisches. --212.65.23.70 23:07, 21. Nov 2004 (CET)

      So, ich hab mal nen Teil der Listen rausgenommen, schliesslich hat jede Stadt Schulen, Kindergärten, Horte, Krankenhäuser und ähnliches. Was also soll eine derartige numerische Aufzählung. --Creando 13:11, 21. Dez 2004 (CET)


      Wappen

      Wenn das Wappen im Artikel abgebildet ist, warum kann es dann nicht auch oben abgebildet sein? Hirrrsch
      Das Wappen ist ohne Lizenz und wird wohl demnächst wie hunderte andere (siehe: Wikipedia:Bilder ohne Lizenzangabe) gelöscht werden müssen. gruss Geograv 10:51, 25. Jan 2005 (CET)

      Inwiefern könnte man wo die Körperwelten einbauen?!? http://www.mannheim.de/io2/...

      Weisst jemand, ob das eine Rune auf der linken Seite des Wappens ist? Mir sieht das wie "eihwaz" aus...

      Das steht doch im Artikel: Mannheim#Wappen. Lies mal hier weiter: Wolfsangel. -- LosHawlos 13:40, 2. Mär 2006 (CET)

      Weblinks

      Ich habe die Anzahl der Weblinks den Richtlinien angepasst: Wikipedia:Verlinken. Wer meint da noch diskutieren zu müssen - bitte. mfg --ncnever, Ncnever 17:06, 20. Apr 2005 (CEST)

      Ansässige Unternehmen

      was mir noch auffiel - könnte mal jemand die ganzen kleinen Unternehmen streichen?? Ich kenne mich mit der Mannheimer Lokalwitschaft nicht aus und werde falls sich niemand dazu bereit erklärt einfach alle außer der wikifizierten löschen. --ncnever, Ncnever 17:15, 20. Apr 2005 (CEST)


      SAP-Arena

      Meines Erachtens kann die Bezeichnung "modernste" gestrichen werden. Das ist doch selbstverständlich: Sie ist gerade erst eingeweiht, wenn sie dann nicht die modernste ist, hat jemand seine Arbeit nicht gemacht. --129.206.90.2 13:39, 9. Sep 2005 (CEST)

      Geschichte

      Ich würde gerne das ganze Kapitel auf eine eigene Seite auslagern (siehe z.B. Geschichte von Frankfurt am Main oder Geschichte der Stadt Mainz) und hier eine stark gestraffte Version einstellen. Meinungen dazu? --Spacefrank 13:44, 16. Mai 2005 (CEST)

      Das hat sich ja nun erledigt :-> Danke für die Mühe Spacefrank 16:25, 31. Jul 2005 (CEST)

      Sprache

      "Die Amtssprache ist im großen und ganzen Deutsch..." Ist das ernst gemeint? Amtssprache und vorherrschender Dialekt sind doch verschiedene Dinge.

      "Amtssprache, die offizielle Sprache eines Staates (meist Nationalsprache), die Sprache der Gesetzgebung, der Verwaltung, des Gerichts, der Schulen ist.

      (c) Meyers Lexikonverlag."

      Lesenswert-Diskussion, September 2005

      Die Universitätsstadt Mannheim ist mit gut 320.000 Einwohnern nach Stuttgart die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die ehemalige Residenzstadt der historischen Kurpfalz bildet auch heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck. Von seiner rheinland-pfälzischen Nachbarstadt Ludwigshafen am Rhein ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt.

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      Pro

      Pro Antifaschist 666 10:47, 21. Sep 2005 (CEST)

      • Noch contra, die Kapitel ab "Bildung" brauchen jeweils zumindest eine kurze Einleitung, die eine Richtung angibt. Bei den Tabellen sollte man versuchen, sich möglichst auf ein Layout zu beschränken. Die Minibildchen (Partnerstädte, Verkehr) würde ich weglassen. --213.54.204.152 23:07, 26. Sep 2005 (CEST)

      Theater und Musik

      unter Theater und Musik steht als letzter Punkt:
       überregional bekannte Musiker aus Mannheim, darunter Carl Stamitz (1745-1801), Xavier Naidoo,
       die Söhne Mannheims, Joy Fleming, Laith Al-Deen
      

      zum einen Frage ich mich hierbei, ob Stamitz, Fleming und Al-Deen in eine Reihe zu stellen sind und zum anderen was diese Zeile unter einer Aufstellung von Theatern und Musikhäusern zu suchen hat. --Pischdi Pischdi 12:21, 15. Okt 2005 (CEST)

      Großrenovierung

      Ich will alles mal überarbeiten mit dem Ziel am 6. Februar eine Kandidatur für Lesenswerte Artikel einzureichen. Es wäre schön, wenn sich möglichst viele beteiligen.

      Folgendes muss auf jeden Fall überarbeitet werden:

      • Auflösung der Listen und Überführung in Fließtext
      • Mehr Inhalte bei Kultur, Bauwerken und Sehenswürdigkeiten
      • Mehr Inhalte bei Wirtschaft (ansässige Branchen, Arbeitslosenzahlen) und dafür weniger bei der Aufzählung der "wichtigen" ansässigen Unternehmen
      • Auflösung des "historischen Präsens" im ansonsten schon sehr guten Geschichte-Abschnitt
      • Kürzung der "Persönlichkeiten"-Liste. Schließlich gibt es schon ausführliche ausgelagerte Artikel
      • Aufräumen der Weblinks

      --212.65.1.102 09:08, 2. Jan 2006 (CET)

      mit der Geschichte habe ich mal angefangen und dabei ein paar Kleinigkeiten aus ausgelagerten Artikeln zurückgeholt.. --212.65.1.102 10:14, 3. Jan 2006 (CET)

      Bildung erweitert und ausformuliert. Grundlage waren diese Zusammenstellungen der Stadtverwaltung: Gemeinderatsvorlage und www.mannheim.de --212.65.1.102 10:29, 5. Jan 2006 (CET)

      Weblinks eingedampft: +Die offizielle Seite, Pop im Qadrat und der Stadplan gingen letztlich alle auf die selbe Seite => nur noch ein Eintrag. +Der Reggae-Kalender ist so gut wie leer bzw. hat nur wiederkehrende Termine => raus +VRN und Parken in Mannheim passen besser in die spezifischeren Artikel Nahverkehr in Mannheim bzw. Straßenverkehr in Mannheim => raus +Die Weihnachtsmärkte sind meiner Meinung nach zu speziell für einen Stadt-Artikel => raus --212.65.1.102 13:17, 10. Jan 2006 (CET)

      Religionen erweitert. Als Quellen dienten Karl Straub: Mannheimer Kirchengeschichte und Karl Otto Watzinger: Geschichte der Juden in Mannheim. --212.65.1.102 13:11, 16. Jan 2006 (CET)

      Wirtschaft und Infrastruktur neu sortiert (passend zur Reihenfolge der Überschrift). Und wie angekündigt habe ich den Wirtschaftabschnitt ausformuliert und dafür die GELBE-SEITEN-artige Auflistung rausgenommen. Rein lokale Unternehmen wie das Klinikum sind ganz rausgeflogen. Zum einen müsste man dann auch Stadtverwaltung, Sparkasse, Volksabank usw. aufführen, zum Anderen fehlt wohl auch etwas die Bedeutung um sie in einem Enzyklopädie-Artikel zu erwähnen. --212.65.1.102 16:09, 24. Jan 2006 (CET)

      Vorweg: ich habe mich doch mal angemeldet; alle Beiträge von oben sind von mir. Irgendwie führe ich hier Selbstgespräche; ich schließe daraus, dass alle mit meinen Änderungen einverstanden sind (-: Auch heute habe ich mich wieder mal ans Ausformulieren gemacht. Diesmal war der Sport dran. Die SG Mannheim habe ich ganz rausgenommen. Irgendwie war mir nicht klar, warum die in der Liste stand. Vielleicht weiß ja einer was dazu? --Mannheimmann 13:10, 30. Jan 2006 (CET)
      Im Grundsatz ist es schon in Ordnung, wenn man Artikel verbessert, indem man Überflüssiges löscht. Bei den Behörden stimmt deine Löschvermutung jedoch nicht ganz: IHKs und Handwerkskammern gibt es eben nicht in jeder Stadt (in Ba-Wü gibt es nur etwa 12 davon) und der Regionalverband Unterer Neckar hat auch einen Nachfolger. Also sollte man das schon mit ein paar Sätzen erwähnen und evtl. noch weiter ausdehnen mit Hinweisen auf überregionale Organisationen bzw. über die Stadt hinaus zuständige Behörden. Hier waren bislang sicher noch Lücken vorhanden. Bear 16:18, 30. Jan 2006 (CET)
      Das wusste ich nicht. Ich denke mir bis morgen mal einen neuen Text aus. Ob da Behörden fehlten, bin ich mir gar nicht mal so sicher. Es ist doch bekannt, dass vieles zentral in Stuttgart landet. Und der "badische Ausgleich" wird meistens in Karlsruhe angesiedelt. Früher gab es in Mannheim noch den Badischen Giro-Verband, die Wasserschutzpolizeidirektion usw. => alles weg. Auch bei den Staatsunternehmen (Landesbank, ÖVA usw.) ist Mannheim imemr hinten runtergefallen oder hat als Feigenblatt nur einen Vorstandssitz erhalten. Gruß --Mannheimmann 16:32, 30. Jan 2006 (CET)
      Hallo ihr Zwei, das ist aber schon grenzwertig. Mag sein das es in Ba-Wü nur 12 IHK's oder Finanzämter gibt. Mannheim ist aber gleichzeitig die 2.-größte Stadt in Ba-Wü. Will sagen, ab einer gewissen Größe sind gewisse Behörden einfach selbstverständlich. Also bitte jetzt nicht mit einer Aufzählung wie Ordnungsamt, Standesamt, Sozialamt, Jugendamt, Tiefbauamt, Feuerwehr und Polizei anfangen. LG 84.172.26.96 09:41, 13. Feb 2006 (CET)
      Keine Angst, das wird nicht passieren, denn die von dir genannten "Ämter" sind alle städtisch und daher in jeder Stadt/Gemeinde vorhanden. Die braucht man natürlich nicht aufzählen. Die anderen sind aber staatlich oder "halbstaatlich" und daher i.d.R. nicht in jeder Stadt vorhanden. Mit der Größe einer Stadt hat das nur am Rande was zu tun. Man sollte eine Einrichtungen immer dann nennen, wenn sie im ganzen Land nicht so häufig vorkommt oder über die Stadtgrenzen hinaus zuständig ist. Bear 10:18, 13. Feb 2006 (CET)
      Hallo bear, es ist trotzdem grenzwertig. Polizei ist nicht städtisch sondern staatlich und sogar über die Stadtgrenzen hinaus zuständig: Ilvesheim, Ladenburg. Die BA könnte städtisch sein, siehe Jena. Eine Berufsfeuerwehr gibt es nur in Städten > 100000 Einwohner. Das Schulamt war mal staatlich. Wo ist da die Grenze? Aber wenn hier Konsens herrscht die Aufzählung nicht weiter aufzublähen bin ich schon ruhig. LG 84.172.26.96 17:10, 13. Feb 2006 (CET)
      Ich denke doch, dass es so wie es jetzt ist, ein guter Kompromiss ist. Gruss --Mannheimmann 10:46, 14. Feb 2006 (CET)

      Verkehr-Abschnitt: die U-Bahn-Haltestellen von Ludwigshafen habe ich rausgenommen (die stehen dort auch schon), insgesamt aber die Absätze ausgebaut und vor allem Überschriften eingeführt. Vielleicht bin ich zu alt, aber auf mich wirkten die bunten Bildchen zu unseriös. Falls aber jemand anderer Meinung ist: einfach wieder reinmachen; mein Herzblut soll nicht daran hängen (-: --Mannheimmann 16:45, 31. Jan 2006 (CET)

      Schaffst du das auch bis zum 6. Februar? Ich denke, die Zeit ist zu kurz. Gruß. --Immanuel Giel 16:55, 31. Jan 2006 (CET)

      Ich denke schon. Als letzten großen Absatz will ich mir morgen mal Sehenswürdikeiten/Bauwerke vornehmen. Wobei der 6. Februar zugegebenermaßen etwas willkürlich war, denn auf ein festes Ziel arbeitet es sich einfacher leichter hin. Wenn's erst eine Woche später klappt, ist es auch nicht schlimm, denke ich. Gruß --Mannheimmann 14:21, 2. Feb 2006 (CET)

      So, einen großen Teil habe ich eben eingestellt. Die Brücken würde ich gerne ganz rausnehmen. Vielleicht kann man sie bei Straßenverkehr in Mannheim einbauen. Es fehlen noch die Grünanlagen und die Literatur-Liste. Beides schaffe ich auf jeden Fall bis Montag. Ich denke, dann sollte sich das ganz mindestens eine Woche setzen lassen; vielleicht meldet sich ja doch noch ein Kritiker. --Mannheimmann 12:52, 4. Feb 2006 (CET)

      Die Brücken habe noch wie angekündigt verschoben und die Kandidatur eingereicht. --Mannheimmann 11:15, 14. Feb 2006 (CET)

      Postleitzahlen mit 69 für Postfächer

      Weiß irgendjemand, was es mit den Mannheim zugewiesenen Postleitzahlen von 69901 bis 69999 auf sich hat? Die sind allesamt für Postfächer (jew. 901001–901065, 902001–902065, etc.) und wohl auch offiziell in Benutzung (bei der Post online abzufragen und vor mir liegt auch eine Werbe-Postkarte mit 69923 als draufgedruckte Rücksendeadresse). In welcher Postfiliale sind denn diese Postfächer und warum 69 statt 68? Gibt's da Infos zu? --Brubacker 22:10, 3. Jan 2006 (CET)

      Bist du wirklich sicher, dass es diese PLZ überhaupt gibt? Ich habe ein numerisches Verzeichnis, allerdings etwas älter. Demnach hören die Mannheimer Zahlen bei 68809 (= Neulußheim) auf und die Heidelberger Zahlen bei 69518 (=Abtsteinach). Es könnte allenfalls sein, dass die bisherigen Mannheimer PLZ für die Stadt (bisher gingen diese bis 68301) nicht mehr ausgereicht haben und man ist dann auf die 69901 ff. ausgewichen, weil es da ingesamt noch mehr freie Zahlen gibt, als bei der 68er Reihe. Leider habe ich keine andere Erklärung hierfür. Es gibt aber sicher noch schlauere Leute als ich. Bear 22:31, 3. Jan 2006 (CET)

      Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion

      Die Universitätsstadt Mannheim ist mit etwa 320.000 Einwohnern nach Stuttgart die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die ehemalige Residenzstadt der historischen Kurpfalz bildet auch heute noch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck.

      • Der Artikel wurde seit Jahresbeginn erheblich verbessert. Als Initiator und Hauptautor enthalt ich mich. --Mannheimmann 11:13, 14. Feb 2006 (CET)
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        Neutral Neutral - mit Sicherheit lesenswert - wenn nicht die US Army komplett fehlen würde. Die dürfte doch ziemlichen Einfluss auf die Stadt ausgeübt haben (bzw. ausüben). Ich bringe Mannheim jednefalls sofort damit in Verbindung. Wenn das drin ist gibt es sofort ein Pro --Schlendrian Schlendrian 11:28, 14. Feb 2006 (CET)
        Interessant, mir fällt zur US Army nur Heidelberg, Kaiserslautern und Rammstein ein (-: Was aktuell noch wichtig ist, insbesondere AFN und "Flugplatz" Sandhofen steht schon drin. Die Soldaten, die noch da sind (letztes Jahr musste sogar die Bundeswehr aushelfen, um Liegenschaften zu bewachen) wollen bis 2010 abziehen. Was genau fehlt Dir denn? --Mannheimmann 13:57, 14. Feb 2006 (CET)
        OK, hab ich mich wohl geirrt --Schlendrian Schlendrian 15:29, 14. Feb 2006 (CET)
        Ich glaube nicht ganz, dass du dich geirrt hast. In Mannheim gab (oder gibt?) es die CENTAG (Central Army Group), irgend ein wichtiges Hauptquartier der NATO. Soll ich den Kram suchen oder findet ihr das selbst heraus? Gruß. --Immanuel Giel 17:02, 14. Feb 2006 (CET)
        Man lernt doch nie aus: gemäß [LINK] war die CENTAG 1961-80 in Seckenheim. Dann ist sie nach Heidelberg umgezogen. Ob man das irgendwie bei Geschichte einbauen könnte? Grübelnd --Mannheimmann 09:58, 15. Feb 2006 (CET)
        siehst, ihr müsst einfach mehr auf mich hören ;-) --Schlendrian Schlendrian 17:35, 15. Feb 2006 (CET)
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          Pro

          Pro selbst wenn die US Army für Mannheim wirklich wichtig sein sollte: Teilaspekte des Themas dürfen fehlen oder lückenhaft sein => daher ganz klares pro! Cottbus 15:27, 14. Feb 2006 (CET)

          • pro Gefällt mir sehr gut, die - leider unvermeidlichen - Listen und Aufzählungen fallen hier nicht so negativ auf wie in vielen anderen Stadtartikeln, vielleicht weil hier sehr vieles in Fließtext eingearbeitet wurde. Positiv auch die vielen und größtenteils auch umfangreichen Unterartikel, man wird sehr umfassend übber die Stadt informiert. Einzig die Tabelle zur demografischen Entwicklung stört mich ein bisschen. Auch mit Hilfe der zwei kurzen Sätze davor kann ich mit dieser Zahlenwüste wenig anfangen bzw nichts Signifikantes rauslesen. --Popie 16:46, 14. Feb 2006 (CET)

          • pro das Wesentliche was ich erwartet hätte, ist da: Wasserturm, Rosengarten, Nationaltheater, Quadrate, Drais, Benz, Hochschulen, Schloss, Flughafen, Maimarkt-Gelände. Das einzige wirkliche Manko ist tatsächlich die völlige Auslassung der US-Stützpunkte, die ja schon alleine flächenmässig einen nicht unbeträchtlichen Teil von MA ausmachen: Benjamin-Franklin-Village, Coleman-Barracks, Funari-Barracks, Spinelle-Barracks, Friedrichsfeld - um nur mal die Kasernen zu nennen, die mir noch in Erinnerung sind. Weitere Wünsche: Die coole Sternwarte :-) und dass die Uni im Schloss untergebracht ist, ist bestimmt auch nicht allgemein bekannt. --Wiggum 21:36, 15. Feb 2006 (CET)

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            Pro sehr schön, aber die Tabelle zur demografischen Entwicklung könnte wirklich gerafft werden --Kurpälzer 22:09, 15. Feb 2006 (CET)

            • pro Läßt sich flüssig lesen, ist informativ und bündig gehalten--Sallynase Sallynase 10:34, 16. Feb 2006 (CET)

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              Pro

              Pro Allerdings sollte das mit der Region Rhein-Neckar-Odenwald noch aktualisiert werden, die gibt es seit Jahresbeginn nicht mehr. Die Tabelle mit der demographischen Entwicklung finde ich nicht so interessant. Muss hier wirklich jedes einzelne der letzten zwölf Jahre aufgeführt werden? So sehr ändern sich die Zahlen doch auch nicht von Jahr zu Jahr. Interessanter fände ich zu erfahren, warum die Stadt zwischen 1970 und 1985 immerhin 10% ihrer Einwohner verlor. -- Ssch 11:12, 16. Feb 2006 (CET)

              Den Verband habe ich eingetragen. Die Tabelle war schon drin und zum Löschen war sie mir zu schade; mir schwebt vor sie in einen Unterartikel zu schieben (z.B. Statistiken und Wahlen), so wie ich es bei einigen anderen Städten gesehen habe. Der Bevölkerungsverlust incl. Bevölkerungszunahme des Speckgürtels ist nicht außergewöhnlich, den hatten zu der Zeit fast alle Großstädte in der BRD, Stuttgart hat sogar fast 12% verloren. Bei den meisten fällt die Delle in der Statistik bloß nicht so auf, weil sie in den 70ern Nachbarn eingemeindet haben. MA und S waren m.W. die einzigen Stadtkreise in Ba-Wü, die nichts bekommen haben (das wiederum steht auch in Mannheim). Gruß --Mannheimmann 08:56, 17. Feb 2006 (CET)
              Gut; aber warum nicht erwähnen, dass die Bevölkerung in den "Speckgürtel" gezogen ist? Man könnte sonst ja auch auf die Idee kommen, dass es einen wirtschaftlichen Niedergang gegeben hätte. Die Idee mit dem Unterartikel finde ich gut. -- Ssch 09:42, 17. Feb 2006 (CET)
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                Pro Da gibt es nichts mehr zu sagen. --Masterwix 08:51, 21. Feb 2006 (CET)

                Ältestes kommunales Theater

                Ich bitte, mit Superlativen vorsichtig zu sein. Auf der Seite von Ulm ist im ersten Abschnitt zu lesen, die Stadt verfüge über das älteste Stadttheater Deutschlands. Was ist denn nun ein kommunales, was ein Stadttheater, und welche Stadt hat nun die Ehre? Mir ist das eigentlich völlig egal, nur lege ich Wert darauf, nachprüfbare Fakten in einer Enzyklopädie zu haben. Im Zweifelsfall einfach den Superlativ weglassen und die Sache bescheidener ausdrücken. Candidus 22:57, 3. Mai 2006 (CEST)
                Auch Hamburgs Stadttheater besteht übrigens seit 1678 und wurde 1767 zu einem Nationaltheater umgewidmet. Candidus 23:01, 3. Mai 2006 (CEST)
                Ich bin kein Theaterexperte. Die Frage wäre vielleicht auch bei Diskussion:Nationaltheater Mannheim besser gewesen, aber ich versuche es mal: Hamburg fällt schonmal ganz raus, denn das Theater wurde mehrmals eröffnet und nach wenigen Jahren auch schon wieder zugemacht. Die Ulmer Verhältnisse kenne ich nicht und der Artikel Ulmer Theater ist leider etwas dünn. Auf der Webseite [LINK] steht auch nichts zur Geschichte, was erstaunlich ist, falls sich das Theater wirklich auf so eine lange Tradion beruft. Bei Nationaltheater Mannheim wiederum findet sich dieser Satz: "Als Folge eines Streites über die Finanzierung des Theaters zwischen Staat und der Stadt Mannheim übergab ein Ministerialerlass vom 16. April 1839 die Verantwortung für das Theater an die Stadt, womit es das erste kommunale Theater in Deutschland wurde." Offenbar berufen sich die Mannheimer also nicht darauf seit wann das Theater in der Stadt war, sondern seit wann sie es bezahlen (-: Ich hoffe das hilft Dir weiter und wenn Du noch mehr rausfindest, dann präzisiere bitte die angesprochenen Artikel. --Mannheimmann 08:52, 4. Mai 2006 (CEST)

                Auch Freiberg (Sachsen) will das älteste Theaaer haben (siehe Diskussion dort), wieder etwas anders formuliert. Ich finde alle diese Superlative einfach unsinnig, wichtiger ist, dass klar auf die lange Theatertradition und die überragende Bedeutung des Theaters für das kulturelle Leben der Stadt hingewiesen wird. A propos: Dass ein Stadttheater zu einem Nationaltheater umgewidmet wird, ist so keine sinnvolle Formulierung, da das "National" sich historisch nur auf die Sprache des dargebotenen bezieht und nicht etwa mit "Staatstheater" verwechselt werden darf. Siehe Artikel Nationaltheater. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 09:08, 4. Mai 2006 (CEST)

                Danke für die Präzisierung. Der Unterschied zwischen National- und Staatstheater war mir wirklich nicht geläufig. Konstanz ist auch stolz darauf, die älteste feste Bühne Deutschlands zu besitzen [LINK]. Ich stimme Andreas zu, ich finde die Superlative auch unsinnig, sie zeugen ein bißchen von Provinzialität. Im Artikel über Ulm wird auch gleich im ersten Absatz auf derartige Superlative hingewiesen, was ich bisher vergeblich beseitigen wollte. Superlative kann man immer so formulieren, daß irgend etwas Wahres dran ist. Candidus 18:08, 4. Mai 2006 (CEST)

                Erste Atombombe auf Mannheim?

                Gibt es irgendwo einen Beleg für diese Behauptung? Das ist das erste Mal, dass ich davon höre. --Dirk Weber 11:27, 5. Jun 2006 (CEST)

                Doch, das habe ich schon öfters gehört. Schriftliche Quelle kann ich im Moment leider nicht bieten. Mal schauen, ob ich was finde. Steinschweiger 12:24, 5. Jun 2006 (CEST)

                Ich habe es auch schonmal gehört z.B. [LINK] allerdings noch nie bestätigt bekommen. Gegen die These sprechen folgende Argumente:

                • die gleiche Behauptung gibt es auch für andere deutsche Städe z.B. Jena, Magdeburg oder Dresden.
                • die Nähe zu Frankreich
                • die Nähe der amerikanischen Truppen: Ludwigshafen/Mannheim kapitulierte bereits 1 1/2 Monate früher als das Deutsche Reich.
                • die Atombombe diente ja zynischerweise auch als Test. Deswegen sollte sie ein Gebiet treffen, das noch nicht durch konventionelle Bomben zerstört war, eben Hiroshima oder bis zum Luftangriff auf Dresden eben jenes. MA/LU waren aber bereits 1944 mehrfach umgepflügt.
                • im Archiv des Mannheimer Morgen habe ich nichts gefunden.
                Ich werde mal den Einsteller anschreiben, ob er eine Quelle kennt. --Mannheimmann 09:52, 6. Jun 2006 (CEST)

                Das Stadtarchiv müßte es eigentlich wissen. Nächstes Jahr kommt eine dreibändige Stadtgeschichte heraus zum 400-jährigen Stadtjubiläum. Vielleicht steht da was erhellendes drin. Steinschweiger 12:36, 6. Jun 2006 (CEST)

                Hier http://community.discovery.... wird die Geschichte bestätigt von jemandem, der sich eingelesen haben will. Steinschweiger 13:10, 6. Jun 2006 (CEST)

                Es gibt mehrere Quellen, die das bestätigen. Siehe auch hier [LINK] Mannheim als Ziel einer Atombombe war auch nur ein frühes Planspiel im Pentagon. Die Atombombe war auch noch nicht fertig entwickelt. Hätte Deutschland den Krieg noch weiter hinauszögern können, wäre ein Abwurf wahrscheinlich geworden. Aber zum Glück für uns waren die amerik. und russ. Bodentruppen schneller. Aber ich finde alleine schon die Planung sehr erschreckend. Besteht Einverständnis, den Satz wieder einzufügen? --Schaengel 18:47, 6. Jun 2006 (CEST)

                Dein Link [LINK] ist genau der Link, der in meinem Link [LINK] (s.o.) angezweifelt wird (-: Verstehe mich nicht falsch, ich habe keine Lust auf ein Hin-und-Her und mir gefällt auch der "Vandalismus"-Kommentar nicht, mit dem Dein Satz rausgenommen wurde. Ich würde wirklich mal gerne Belege sehen und da wird es immer sehr schnell sehr dünn. Die Archive in USA sind mittlerweile offen. Da wurden viele interessante Sachen entdeckt u.a. ein Lehrfilm für die Luftwaffe in dem eine "Plan"-Bombardierung auf MA/LU gezeigt wird ([LINK]), aber halt nichts bzgl. einer Atombombe. Ich bringe einige Gegen-Argumente nochmal, diesmal etwas ausführlicher:

                • Das gleiche wird auch über andere deutsche Städte erzählt z.B. Dresden [LINK]
                • "Deutchland hätte zu früh kapituliert" ist irreführend. Hiroshima war am 6. August, die erste erfolgreiche Zündung in den USA am 16. Juli, die deutsche Kapitulation am 8. Mai, die Mannheimer Kapitulation am 29. März, eine Woche vorher war die US-Army bereits vor Ludwigshafen (Luftlinie 2.000m), zwei Wochen vorher im Pfälzer Wald. Da sind wir zeitlich schon im Februar(!) 1945.
                • MA/LU waren bereits vorher völlig zerstört. Bereits nach dem schweren Luftangriff 5./6. September 1943 (!) war 51% von Mannheim zerstört ([LINK]). Dem Rest wurde dann 1944 der Rest gegeben. Sehr eindrucksvoll: eine komplette Auflistung aller 304 Luftangriffe auf Mannheim [LINK]
                Ich hätte wirklich mal gerne einen belastbaren Beleg. Es muss doch bei so einer nicht gerade unwichtigen Randnotiz der Geschichte mehr geben als ein Link zu einem Christenradio und Links zu anderen Diskussionen, bei denen auch nur vom Hörensagen berichtet wird. --Mannheimmann 09:38, 8. Jun 2006 (CEST)
                Ok wenn so viel Zweifel bestehen, wäre es wirklich nicht schlecht, gesicherte Quellen zu besorgen. Ich kenne es halt schon seit vielen Jahren nicht anderes und dachte deswegen auch, es wäre allgemein bekannt. Das Gegenargument mit dem zu früh kapituliert ist allerdings genau so irreführend. Planungen zum Bau einer Atombombe gab es schon viel früher. Die Planungen im Pentagon zum Einsatz der neuen Waffe liefen ja im Einklang mit der Entwicklung der Bombe. Also obwohl die Atombombe noch nicht einsatzfähig war, wurden schon Planspiele gemacht. Interesant wäre halt mal der genaue Zeitablauf. Hat denn jemand Zugriff auf amerik. Archive? Ich fände es sehr interessant, dieser These mal auf den Grund zu gehen. Vielleicht ist ja doch was dran. --Schaengel 17:55, 8. Jun 2006 (CEST)

                Solange keine Quellen für diesen Plan genannt werden können, sollte die Behauptung auch im Artikel als Gerücht bezeichnet werden! Ich habe das mal so eingearbeitet! --Raubfisch 17:36, 28. Jun 2006 (CEST)

                Verwaistes Bild

                Bei den verwaisten Bildern gefunden, falls noch benötigt. --Gruß Crux 02:33, 17. Jun 2006 (CEST)

                Sport

                Ich finde, dass im Abschnitt Sport auch unbedingt der Wassersportverein Mannheim-Sandhofen e.V erwähnt werden sollte. Immerhin ist dieser Verein ziemlich erfolgreich und hat auch schon einige Olympiasieger hervorgebracht (Caroline Leonhardt, Birgit Fischer).

                Birgit Fischer stammt nicht aus Mannheim und wurde auch nicht von diesem Verein "hervorgebracht" --Alf1958 11:11, 1. Okt 2006 (CEST)
                Ich weiß auch, dass Birgit Fischer nicht aus Mannheim ist, aber trotzdem startet sie schon sehr lange für diesen Verein und gewinnt Titel für ihn. Man verbindet sie einfach damit. Und da Carolin Leonhardt aber aus Mannheim ist, sollte der Verein auch erwähnt werden.


                Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Mannheim und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).