Toplinks zu diesem Thema:
Englisch, Trainer, Website
Der Artikel Martina Glagow gehört zur Kategorie: Frau, Biathlet (Deutschland), Geboren 1979
Martina Glagow (* 21. September 1979 in Garmisch-Partenkirchen) ist eine deutsche Biathletin. Die Wintersportlerin wohnt im oberbayerischen Mittenwald.
Martina Glagow wuchs nach kurzen Aufenthalten in Ulm und Murnau – bedingt durch den Beruf ihres Vaters bei der Bundeswehr – in Mittenwald auf. An den ersten Schullanglaufrennen nahm sie in der vierten Klasse teil. Für den Biathlonsport wurde sie von Trainer Jörg Brandt entdeckt.
Ab 1990 besuchte Martina Glagow das Gymnasium der St.-Irmengard-Schule in Garmisch-Partenkirchen. 1996 wurde sie in den C-Kader des Deutschen Skiverbands aufgenommen und entschied sich für eine Laufbahn im Sport. Im August 1996 wurde sie bei der Sportschule des Bundesgrenzschutzes (jetzt Bundespolizei) in Bad Endorf als Polizeimeisteranwärterin eingestellt. Im September 2000 bestand die nur 1,58 Meter große, blonde Sportlerin die Abschlussprüfung zur Polizeimeisterin.
Martina Glagow ist nicht verheiratet und lebt in Mittenwald. Ihr österreichischer Freund ist ein ehemaliger Biathlet Günther Beck: http://www.guenther-beck.co... 10. Juni 2006. Martina hat eine jüngere Schwester, die als Hotelfachfrau in Mittenwald tätig ist.
Bereits im Juniorenbereich war Martina Glagow vierfache Weltmeisterin. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2001 im slowenischen Pokljuka gelang ihr erstmals der Durchbruch, als sie im Massenstart Zweite wurde. Bei den Weltmeisterschaften 2003 im russischen Chanty-Mansijsk wurde sie Verfolgungs-Weltmeisterin neben der zeitgleichen Französin Sandrine Bailly. In der Saison 2002/2003 gewann sie als erste Deutsche den Gesamtweltcup, daneben den Verfolgungs-Weltcup.
Auch bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2004 in Oberhof war sie die erfolgreichste deutsche Biathletin mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen. An den Biathlon-Weltmeisterschaften 2005 in Hochfilzen konnte sie aufgrund einer Erkrankung nicht teilnehmen. Für sie rückte Andrea Henkel ins deutsche Team, die überraschend Einzel-Weltmeisterin wurde. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin gewann Martina Glagow am Austragungsort Cesana San Sicario drei Silbermedaillen in Einzel, Verfolgung und der Staffel.
Erfolge
- Olympische Winterspiele:
- 2006: 3x Silber (Einzel, Verfolgung, Staffel)
- Weltmeisterschaften:
- 2001: 1x Silber (Massenstart)
- 2003: 1x Gold (Verfolgung), 1x Bronze (Staffel)
- 2004: 1x Silber (Verfolgung), 2x Bronze (Sprint, Staffel)
- Gesamtweltcup:
- 1x Gesamtweltcup-Siegerin (2002/03)
- Disziplinen-Weltcup:
- 1x Siegerin im Verfolgungs-Weltcup (2002/03)
- 1x Siegerin im Massenstart-Weltcup (2005/06)
- Weltcupsiege:
- 9 (Stand: 23. März 2006)
Quellen
Weblinks
- Offizielle Website
- Fanclub
- Profil und Statistiken bei biathlonworld.com (englisch)
{{Personendaten|
NAME=Glagow, Martina
|ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=deutsche Biathletin |GEBURTSDATUM=21. September 1979 |GEBURTSORT=Garmisch-Partenkirchen, Deutschland |STERBEDATUM= |STERBEORT= }}
Diskussion der Autoren über den Artikel: Martina Glagow
Pylewa
Was spricht dagegen, im Artikel den im deutschsprachigen Raum allgemein benutzten Namen zu verwenden? Julius1990 11:46, 27. Feb 2006 (CET)- Nichts, alles andere ist Klugscheißerei. Gut wäre: Olga Pylewa, eigentlich/korrekte Transkription... Gruß --EricS 21:21, 27. Feb 2006 (CET)
- Wird etwas deshalb richtiger, weil viele Falsches schreiben? --Tegernbach 00:26, 28. Feb 2006 (CET)
- Es ist nicht falsch. Es ist die in Mitteleuropa gebräuchliche Form des Namens. Das ist wie mit der Marco-Polo-Brücke. Lief ne Zeit lang unter dem chinesischen Orginallemma, aber jetzt wieder unter dem in Europa bekannten Namen. Julius1990 09:39, 28. Feb 2006 (CET)
- Es ist falsch. Wie Tegernbach schon sagte: es wird nicht richtiger, weil es die Journalisten aus Unkenntnis so schreiben (anstatt sich die richtige Schreibweise von einem Experten zu besorgen, verwenden sie aus Faulheit die englische Transkription, die auf den internationalen Seiten Verwendung findet). Das hat absolut nichts mit einer in "Mitteleuropa gebräuchliche Form des Namens" zu tun, im Gegenteil. -- Srbauer Srbauer 11:07, 28. Feb 2006 (CET)
- Ich bin bei einer kurzen Recherche auf einen Artikel der englischsprachigen Internet-Ausgabe der Prawda mit dem Titel hands over Winter Olympics custody to Vancouver" gestoßen. Bitte lest Euch doch mal den vorletzten Absatz durch und erklärt mir, warum die gute Dame dort als "Pyleva" bezeichnet wird, obwohl es sich definitiv um eine russische Zeitung handelt. --Phileasson 23:49, 1. Mär 2006 (CET)
- Langsam frage ich mich wirklich, ob diese Thematik so schwer zu verstehen ist - oder ob schlicht nur der Wille zum Verstehen fehlt. Also nochmal: Transkriptionen sind sprachspezifisch - da der zitierte Prawda-Artikel in englischer Sprache vorliegt, ist es nicht sehr verwunderlich, dass auch die englische Transkription verwendet wird. -- Srbauer Srbauer 10:59, 2. Mär 2006 (CET)
- sehr schön. Da wir dannanscheinend auch die englische Teranskription verwenden, sehe ich kein ÖProblem Pylewa als Lemma und auch bei anderer Nennung zu verwenden. Julius1990 19:47, 2. Mär 2006 (CET)

