Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten
 
Matrei am Brenner

Toplinks zu diesem Thema:
Website



Der Artikel Matrei am Brenner gehört zur Kategorie: Ort in Tirol

Wappen Karte

Basisdaten
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck Land (IL)
Fläche: 0,4 km²
Geografische Lage:
Höhe: 992 m ü. A.
Einwohner: 998 (Volkszählung 2001)
Postleitzahl: 6143
Vorwahl: 05273
Gemeindekennziffer: 7 03 27

Gemeindeamt: Brennerstraße 59
6143 Matrei am Brenner
Offizielle Website: www.matrei-brenner.tirol.gv.at
E-Mail-Adresse: gemeinde@matrei-brenner.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Paul Hauser

Matrei ist eine Marktgemeinde im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich).

  • Einwohner: 1004 (2003)
  • Fläche: 0,4 km²
  • Seehöhe: 992 m

Lage

Abbildung
Brennerpassstraße in Matrei
Bildherkunft

Matrei liegt im nördlichen Teil des Wipptals, etwa 17 km südlich von Innsbruck. Matrei mit seinem geschlossenen Ortskern mit teils reich verzierten Bürger- und Gasthäusern ist flächenmäßig die zweitkleinste Gemeinde Tirols (nach Rattenberg). Kulturell, wirtschaftlich und siedlungsmäßig ist die Gemeinde stark mit Pfons und Mühlbachl verbunden.

Nachbargemeinden

Mühlbachl, Navis, Pfons

Geschichte

Funde der späten Bronzezeit und der Hallstattkultur beweisen eine frühe Besiedelung an einer verkehrsgeografisch wichtigen Stelle. Der Name leitet sich von der römischen Straßenstation Matreium ab, der 955 als "locus Matereia" erstmals urkundlich erwähnt wurde. Um etwa 1200 wurde Matrei zum Markt erhoben. 1497 traten die Bischöfe von Brixen den Markt an Tirol ab, das Marktgericht blieb jedoch bis 1810 bestehen und wurde dann dem Landgericht Steinach einverleibt. Der rege Personen- und Warenverkehr über den Brenner machte Matrei zu einer wichtigen Station im Fuhrverkehr. Er hörte mit der Eröffnung der Brennerbahn 1867 fast gänzlich auf. Am 22. März 1945 wurde der Ort stark bombardiert, was 48 Todesopfer forderte. Die zerstörten Häuserreihen wurden nach dem Krieg in der ortsüblichen Bauweise wiedererrichtet. Eine Gemeindezusammenlegung mit Mühlbachl und Pfons wurde in einer Volksabstimmung 1974 abgelehnt.

Oberhalb von Matrei steht die 1622 errichtete Wallfahrtskirche und das Kloster von Maria Waldrast.

Wirtschaft und Infrastruktur

Von wirtschaftlicher Bedeutung sind Tourismus und Gewerbebetriebe. Die Wasserkraft der Sill wird durch das 1898 errichtete Laufkraftwerk Brennerwerk mit einer Leistung von 7,7 MW genutzt.

Verkehrsmäßig ist der Ort durch die Brenner-Bundesstraße, die Brennerautobahn und mit einem Bahnhof der Brennerbahn erschlossen.

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Matrei am Brenner und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).