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Nordkorea

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Der Artikel Nordkorea gehört zur Kategorie: Staat, Nordkorea

Die Demokratische Volksrepublik Korea, besser bekannt als Nordkorea, ist ein Staat in Ostasien. Nordkorea umfasst den nördlichen Teil der koreanischen Halbinsel und ist nach dem Zusammenfall des Ostblocks eins der wenigen verbliebenen kommunistischen Regimes.

Im Süden wird es durch die demilitarisierte Zone von Südkorea („Republik Korea“) getrennt, mit dem es bis zur Annexion durch Japan 1910 einen gemeinsamen Staat bildete. Die Teilung des Landes begann nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Aufteilung Koreas in eine US-amerikanische und eine sowjetische Besatzungszone, in welchen 1948 zwei unabhängige Staaten gegründet wurden, und wurde mit dem Koreakrieg (1950 bis 1953) besiegelt.

Nordkorea steht etwa seit 2000 wegen seiner Weitergabe von militärischer Raketentechnologie und in letzter Zeit zusätzlich wegen seines Atomwaffenprogramms im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.

Bezeichnungen

In Deutschland und Österreich wird offiziell die Bezeichnung Demokratische Volksrepublik Korea verwendet und in der Schweiz schlicht Nordkorea. Nordkorea selbst bevorzugt die in der damaligen DDR etablierte Übersetzung Koreanische Demokratische Volksrepublik sowie die Abkürzung KDVR.

In Nordkorea ist die Kurzform Pukchosŏn (Hangeul: 북조선, Hanja: 北朝鮮, Nord-Chosŏn) üblich. In Südkorea, wo Gesamtkorea Hanguk statt Chosŏn genannt wird, heißt Nordkorea Bukhan (Hangeul: 북한, Hanja: 北韓, Nord-Han).

Geographie

Hauptartikel: Geographie Nordkoreas

Im Norden grenzt das Land hauptsächlich an die Volksrepublik China, hinzu kommt ein ca. 19 km langer Grenzstreifen zu Russland entlang des Flusses Tumen. Nordkoreas Westküste liegt an der Bucht von Korea, einem Teil des Gelben Meeres. Im Osten befindet sich das Japanische Meer, das von den Koreanern als Ostmeer bezeichnet wird (siehe hierzu auch Namensstreit Japanisches Meer).

Das Landesinnere ist wegen seines gebirgigen Charakters nur dünn besiedelt. Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Küstenregionen im Westen und Osten des Landes. Dementsprechend befinden sich dort auch die größten Städte Nordkoreas; neben der Hauptstadt Pjöngjang sind dies Hamhŭng, Kaesŏng, Sinŭiju sowie Ch'ŏngjin.

Der höchste Berg ist der Paektu-san (2.744 m), der in Nordkorea als heilig verehrt wird. Die wichtigsten Flüsse sind der Tumen (im Norden) und der Amrok (bekannter unter seiner chinesischen Bezeichnung Yalu).

Klima

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Klimadiagramm Pjöngjang
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Nordkorea besitzt im wesentlichen ein gemäßigtes, kontinentales Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Der Jahresniederschlag fällt hauptsächlich während des Monsuns (jangma) im Zeitraum von Juni bis August. Die Wintermonate sind durch Kälte und Trockenheit gekennzeichnet. Im Herbst ist das Land gelegentlich von Taifunen betroffen.

Bevölkerung

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Bevölkerungsentwicklung
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Nordkorea hat ca. 23 Mio. Einwohner. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer beträgt 68 Jahre, die der Frauen 74 Jahre. Durch die immer wieder auftretenden Hungersnöte und die schlechte medizinische Versorgung hat sich die Lebenserwartung jedoch deutlich reduziert.

Nordkorea ist ethnisch homogen und weist den prozentual niedrigsten Ausländeranteil weltweit auf. Sieht man von einer kleinen chinesischen Minderheit im Norden des Landes ab, so leben fast ausschließlich Koreaner im Land. Gründe hierfür sind auch die nationalistische Politik der Regierung, gesellschaftliche Ächtung aller Nichtkoreaner und die geringe Attraktivität des Landes für Einwanderer. Es gilt als praktisch unmöglich, sich als Ausländer in Nordkorea niederzulassen.

Seit Gründung der KDVR besteht, angetrieben durch die politischen Repressionen sowie die schlechten wirtschaftlichen Lebensbedingungen, ein vor allem in den vergangenen Jahren stark angewachsener Flüchtlingsstrom. Die Statistik des südkoreanischen Ministeriums für Wiedervereinigung über die Zahl der im Süden eintreffenden nordkoreanische Flüchtlinge Ministerium für Wiedervereinigung (Südkorea) zeigt eine deutliche Tendenz, die auch Aufschluss über die Entwicklung der Lebensumstände in Nordkorea gibt:

  • 1990: 9
  • 1991: 9
  • 1992: 8
  • 1993: 8
  • 1994: 52
  • 1995: 41
  • 1996: 56
  • 1997: 85
  • 1998: 71
  • 1999: 148
  • 2000: 312
  • 2001: 583
  • 2002: 1139
  • 2003: 1281
  • 2004: 1894
  • 2005: 1387

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Panoramablick auf Pjöngjang
Bildherkunft

Da es nahezu unmöglich ist, die innerkoreanische Grenze auf direktem Wege zu überqueren, fliehen viele Nordkoreaner zunächst nach China. In den letzten Jahren ist hier aufgrund der sich verschlechternden Lebensbedingungen in Nordkorea die Zahl der Flüchtlinge stark angestiegen. So wird vermutet, dass sich zwischen 50.000 und 300.000 nordkoreanische Flüchtlinge in China aufhalten, die es noch nicht geschafft haben, sich nach Südkorea durchzuschlagen, oder aus anderen Gründen in China geblieben sind. China schiebt jedoch aufgegriffene Flüchtlinge aus Nordkorea ab, sodass diese zurück nach Nordkorea müssen. Gemäß unbestätigten Berichten von Amnesty International soll es zu Folterungen und auch Hinrichtungen von Flüchtlingen gekommen sein, die von der chinesischen Grenze zurück kommen.

Es wurde wiederholt berichtet, dass die Einwohner von der Regierung in drei Klassen eingeteilt seien:

  1. „Genossen“, d.h. loyale Personen
  2. „schwankende Personen“
  3. „feindlich gesinnte Personen“

Diese Einteilung wurde bereits in den 1950er Jahren vorgenommen. In den 1960er Jahren wurde ein verfeinertes System mit 51 Untergruppen eingeführt. Zur loyalen Klasse gehören zum Beispiel Arbeiter, die einer Arbeiterfamilie entstammen, Mitglieder der Partei der Arbeit Koreas sowie Kriegshelden aus dem Koreakrieg. Zur Gruppe der „schwankenden Personen“ gehören ehemalige Händler und Handwerker. Zur Gruppe der „feindlich gesinnten Personen“ gehören unter anderem Arbeiter mit „schwieriger sozialer Herkunft“ (d.h. ehemalige Unternehmer und Beamte), ehemalige Großbauern, Personen, die an projapanischen oder proamerikanischen Aktivitäten beteiligt waren, sowie gläubige Christen und Buddhisten. Андрей Ланьков: КНДР вчера и сегодня. Неформальная история Северной Кореи. Москва: Восток-Запад 2005. S. 227-228.

Die Klassenzugehörigkeit beeinflusst den Zugang zu Ausbildung, Beruf und auch zu von der Regierung verteilten Gütern wie z.B. Lebensmitteln. Man schätzt, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung zu der Klasse der feindlich Gesinnten gerechnet wird. Die letzten Jahre brachten dem nordkoreanischen Klassensystem einen gewissen Bedeutungsverlust, da zumindest der materielle Status eines Menschen (sofern er nicht der Nomenklatura angehört) durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch zunehmend nicht mehr vom staatlichen Versorgungssystem abhängig ist, sondern sich mehr und mehr durch den Handel auf den neu entstandenen Märkten ergibt.

Religion

siehe auch: Religion in Nordkorea.

Die traditionellen Religionen Koreas sind der Buddhismus und der Konfuzianismus, heute ist aber vermutlich ein Großteil der Bevölkerung atheistisch. Der Artikel 68 der nordkoreanischen Verfassung gewährt dessen Bürgern freie Ausübung ihrer Religion, solange dies nicht „zur Infiltration durch äußere Kräfte oder zur Verletzung der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung“ missbraucht wird Die nordkoreanische Verfassung über Religionsfreiheit. Trotzdem berichten Christenorganisationen wie Open Doors, dass praktizierende Christen in Umerziehungslagern interniert würden. Es gäbe mehrere Schaukirchen zu Propagandazwecken, das in der Verfassung verbriefte Recht würde den Christen aber verweigert, da es sich nicht um eine staatlich kontrollierte Organisation handelt. Trotzdem gebe es eine aktive Untergrundkirche Länderprofil Nordkorea der Christenorganisation Open Doors. Auch amnesty international berichtet von der nicht vorhandenen Religionsfreiheit und der Internierung von Christen Bericht von amnesty international. Das Christentum war lange besonders in Pjöngjang stark vertreten. Allein dort gab es um 1907 rund 100 Kirchen und 13-14.000 Gläubige, weswegen die Stadt auch als „Jerusalem des Ostens“ bezeichnet wurde. Im Jahr 2006 wurde in Pjöngjang eine Russisch-orthodoxe Kirche eröffnet Artikel von der Seite aktuell.ru.

Geschichte

Die Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg ist unter Korea zu finden.

Installation des kommunistischen Regimes

Nachdem durch die Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg sein Ende genommen hatte, wurde das seit 1910 von Japan besetzte Korea von den Siegermächten entlang des 38. Breitengrads in zwei Besatzungszonen aufgeteilt. Der Süden wurde von amerikanischen Truppen besetzt, der Norden kam unter Kontrolle der Roten Armee.

Die Sowjets hatten ein strategisches Interesse daran, einen ihnen wohlgesonnenen koreanischen Staat aufzubauen. Dieser sollte als Puffer gegenüber Japan dienen. Die koreanische Halbinsel wurde als mögliche Operationsbasis für einen Angriff auf die Sowjetunion gesehen. Abgesehen davon, dass Japan und Russland auf eine konfliktreiche gemeinsame Geschichte zurückblicken, verstärkte dieses Anliegen die Einsicht, dass Japan rasch nach seiner Kapitulation zu einem Verbündeten der USA wurde. Der mächtigste Vertreter der Sowjets im besetzten Korea war Generaloberst Terenti F. Schtykow, offizielles Oberhaupt der am 3. Oktober 1945 gebildeten Sowjetischen Zivilverwaltung war jedoch Generalmajor Andrei A. Romanenko.

Im folgenden wurde in Nordkorea eine Wirtschafts- und Staatsform nach sozialistischen Vorstellungen eingerichtet. Die Situation unterschied sich von der in den osteuropäischen Staaten unter sowjetischer Besatzung darin, dass es hier keine einheitliche Kommunistische Partei gab, die bereits Verbindungen zu Moskau hatte. Zwar wurde bereits 1925 eine koreanische Kommunistische Partei gegründet, diese wurde jedoch schon 1928 wegen anhaltender Flügelkämpfe und Fraktionsbildungen auf Weisung der Komintern aufgelöst. Danach existierten nur noch vereinzelte kommunistische Gruppen, die im Wesentlichen im Süden des Landes aktiv waren. Im Norden spielten die Kommunisten zunächst keine Rolle. Die sowjetische Besatzungsmacht suchte so nach anderen Verbündeten. Man wollte zunächst den Nationalisten Cho Man-sik, der als einflussreichste politische Persönlichkeit im Norden Koreas galt, zum neuen starken Mann aufbauen. Es zeigte sich jedoch bald, dass die Gegensätze zwischen dem Nationalisten und der kommunistischen Besatzungsmacht zu groß waren.

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Eine Straßenbahn in Pjöngjang
Bildherkunft

Ende des Jahres 1945 setzte eine starke Einwanderungsbewegung von ethnischen Koreanern aus der Sowjetunion (v.a. aus den zentralasiatischen Sowjetrepubliken) ein, durch die die kommunistischen Gruppen im Norden gestärkt wurden. Die staatlichen Stellen in der Sowjetunion propagierten insbesondere die Auswanderung „politisch gebildeter“ Koreaner. Am 13. Oktober 1945 wurde das „Nordkoreanische Büro der KP Koreas“ als Sektion der gesamtkoreanischen KP (Sitz in Seoul) gebildet, zu dessen Vorsitzendem im Dezember Kim Il-sung bestimmt wurde.

Die Bevormundung durch die Sowjets und die sich abzeichnende Installation eines kommunistischen Regimes im Norden führten schon bald zu Konflikten. So kam es zu antikommunistischen Studentenprotesten in den Städten Sinŭiju und Hamhŭng, die gewaltsam niedergeschlagen wurden. Schon früh wurden von Südkorea aus, unterstützt durch Flüchtlinge aus dem Norden, terroristische Anschläge auf Kim Il-sung und andere nordkoreanische Kommunisten organisiert, von denen jedoch keiner erfolgreich war. Der Widerstand der Einheimischen gegen die Kommunisten blieb jedoch verhalten. Im Gegensatz dazu entwickelte sich im Süden des Landes eine linke Partisanenbewegung gegen die sich konstituierende Staatsmacht. Die Partisanen im Süden wurden vom Norden unterstützt. Die im September 1947 in Kandon, einem Vorort Pjöngjangs, gegründete Politische Hochschule diente der Ausbildung für den Untergrundeinsatz im Süden.

Im Februar 1946 wurde das Provisorische Volkskomitee gebildet, an dessen Spitze Kim Il-sung stand. Im Frühjahr spaltete sich die nordkoreanische Sektion der KP ab und bildete eine eigene „Kommunistische Partei Nordkoreas“, die sich am 29. Juli mit der linken „Neuen Volkspartei“ zur „Partei der Arbeit Nordkoreas“ vereinigte. Erster Generalsekretär wurde Kim Doo-bon. Die südkoreanischen Kommunisten vereinigten sich nach der Abspaltung der nordkoreanischen Sektion ebenfalls mit anderen linken Parteien zur „Partei der Arbeit Südkoreas“. In der Folgezeit erhöhte die US-amerikanische Besatzungsmacht ihren Druck auf die kommunistische Untergrundbewegung. Führende Parteimitglieder wurden verhaftet, die restlichen flohen in den Norden, von wo aus die Untergrundarbeit im Süden fortgesetzt wurde. Im Juni 1949 vereinigten sich beide Parteien zur „Partei der Arbeit Koreas“, deren Vorsitzender Kim Il-sung wurde. Darüber hinaus wurde mit der „Demokratischen Partei“ und der Partei der koreanischen Religionsgemeinschaft „Chŏndogyo“ eine „Nationale Einheitsfront“ gebildet.

1946 begann auch die wirtschaftliche Umgestaltung des Landes. Im Frühjahr wurde eine Bodenreform durchgeführt und im Spätsommer begann die Verstaatlichung der Industriebetriebe.

Am 3. November fanden Wahlen zu den so genannten „Volkskomitees“, den lokalen Verwaltungsorganen, statt. Es gab lediglich die Option für oder gegen die Einheitsfront zu stimmen. Offiziell entfielen 97% der abgegebenen Stimmen auf die Einheitsfront. Der 1. Kongress der Volkskomitees bestimmte am 17. Februar 1947 die erste nordkoreanische Regierung unter Kim Il-sung und wählte das „Volkskomitee Nordkoreas“ als eine Art Parlament.

Parallel zur allmählichen Herausbildung der Strukturen von Staat und Einheitspartei entwickelte sich der Polizei- und Militärapparat. Bereits 1946 wurden die ersten Abteilungen einer nordkoreanischen Armee unter sowjetischem Kommando gebildet. Ähnlich der Vorgehensweise in Ostdeutschland (siehe Kasernierte Volkspolizei) fand auch in Nordkorea der Aufbau der Armee getarnt statt: Die ersten Einheiten waren offiziell der Polizei oder der Eisenbahnverwaltung unterstellt. Die Anfänge der nordkoreanischen Marine fungierten offiziell als Küstenwache. Bis zum 8. Februar 1948, dem Tag, an dem der Norden die Existenz seiner Armee öffentlich machte, waren die Streitkräfte bereits so weit entwickelt, dass sie ein beträchtliches Bedrohungspotenzial gegenüber dem Süden darstellten. Polizei und Sicherheitsdienst wurden ebenfalls schon 1946 gebildet. Beim Provisorischen Volkskomitee gab es ein „Sicherheitsbüro“ mit einer „Politischen Staatsschutzabteilung“ zur Bekämpfung von „Konterrevolutionären“. Chef der Staatsschutzabteilung wurde Pan Hak-syo.

Im Spätherbst 1947 wurde offiziell die Ausarbeitung einer Verfassung angekündigt, womit die baldige Ausrufung eines eigenständigen nordkoreanischen Staates besiegelt schien. Die Verfassung wurde in Moskau redigiert und schließlich von Stalin genehmigt. Am 25. August fanden Wahlen zur Obersten Volksversammlung statt, die am 8. September die Verfassung bestätigte. Einen Tag später wurde die Demokratische Volksrepublik Korea proklamiert.

Zuvor war am 15. August in Seoul die Republik Korea ausgerufen worden. Beide Staaten erkannten einander nicht an und sahen sich jeweils als den einzig rechtmäßigen koreanischen Staat an.

Der Koreakrieg

Hauptartikel: Koreakrieg

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Amerikanisches Bombardement in Wŏnsan, 1951
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Nordkoreanische Truppen überschritten am 25. Juni 1950 die Grenze zur Republik Korea. Ziel des Angriffs war die gewaltsame Integration Südkoreas in die kommunistische Demokratische Volksrepublik. Dem Norden gelang zunächst ein rasches Vorrücken und die Eroberung fast der gesamten koreanischen Halbinsel. Mit Unterstützung der UNO und vor allem der USA gelang es jedoch den Vormarsch zu stoppen und die Truppen des Südens und seiner Verbündeten rückten bis an die chinesische Grenze vor. China, das ein amerikanisch dominiertes Korea nicht dulden wollte, kam dem Norden zu Hilfe. In diesem nunmehr faktisch amerikanisch-chinesischen Konflikt stabilisierte sich die Front schließlich nahe der Ausgangspositionen. Am 27. Juli 1953 wurde in P'anmunjŏm ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, das eine gegenüber der Vorkriegssituation geringfügig veränderte Demarkationslinie festschrieb. Der Krieg zementierte so die Teilung des Landes.

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Die sich zurückziehende Koreanische Volksarmee beging oft Massaker an der Zivilbevölkerung, hier das Daejeon Massaker
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Nordkorea hatte bei Beginn des Krieges damit gerechnet, dass sich die Bevölkerung des Südens nach dem Angriff auf seine Seite schlagen würde und so der südkoreanische Staat von selbst zusammenbrechen würde. Zwar wurden die Truppen des Nordens zunächst auch freudig begrüßt, jedoch verging diese Sympathie schnell, als die Nordkoreaner in den besetzten Gebieten eine Bodenreform durchführten und die Sicherheitsdienste ihre Arbeit aufnahmen.

Auf einem Parteitag der Partei der Arbeit Koreas während des Krieges machte Kim Il-sung den Kommandeur der 2. nordkoreanischen Armee Kim Mu-jong für das offensichtliche Scheitern des Eroberungsfeldzuges verantwortlich. Kim Mu-jong wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen und emigrierte nach China.

Die Herrschaft Kim Il-sungs

Die Konsolidierung der Alleinherrschaft
In den 1950er Jahren arbeitete Kim Il-sung an der Konsolidierung seiner unangefochtenen Führungsposition in Staat und Partei. Bis dahin bestand die Partei der Arbeit Koreas aus verschiedenen Fraktionen, die einander wenig Sympathie entgegenbrachten. Kim wollte zunächst die Gruppe der China zugeneigten Genossen aus der Partei ausschließen. Dies stieß auf den Widerstand der VR China und der UdSSR. Kim wurde mit seiner Absetzung gedroht. Durch zeitweilige Zugeständnisse konnte er sich noch einmal retten. Das Erlebnis der Bedrohung von außen führte zu einer Verstärkung der isolationistischen Bestrebungen Kims. In den folgenden Jahren wurden so doch die Peking- und Moskautreuen Funktionäre ausgeschaltet. Durch diese „Säuberung“ in den Jahren 1957–1962 wurde Kims Position nachhaltig gestärkt, so dass sie zu Beginn der 1960er Jahre unangefochten war. Im Gegensatz zu den Säuberungen in der sowjetischen KP der Stalinzeit ging es in Nordkorea relativ unblutig zu. Viele Parteigenossen konnten nach China und in die Sowjetunion emigrieren. Bereits Ende der 1960er Jahre tauchte in den staatlichen Medien Nordkoreas erstmals die Bezeichnung Führer für Kim Il-sung auf. Bis dahin war diese Ehre innerhalb der internationalen kommunistischen Bewegung Lenin und Stalin vorbehalten gewesen.
Die Wirtschaftsentwicklung nach dem Koreakrieg
Die wirtschaftliche Entwicklung Nordkoreas nach dem Krieg profitierte sehr von der materiellen Unterstützung durch China und vor allem der Sowjetunion. Der Drei-Jahres-Plan (1954–56) reparierte die durch den Krieg entstandenen Schäden und brachte die Industrieproduktion wieder auf Vorkriegsniveau. Der folgende Fünf-Jahres-Plan (1957-61) und der Sieben-Jahres-Plan (1961–1967) brachten ein weiteres Wachstum der Produktion und die Entwicklung von Infrastruktur mit sich. Bis 1969 war Nordkorea wirtschaftlich dem lange politisch und wirtschaftlich instabilen Süden überlegen. Gegen Ende der 1960er Jahre zeigte die nordkoreanische Wirtschaft jedoch Anzeichen einer Stagnation, die der anderer Staaten des Ostblocks ähnelte. Ein Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion und der Mangel an Konsumgütern führten zu einem Niedergang der Wirtschaft, die immensen Militärausgaben taten ihr Übriges.
Nordkorea zwischen China und der Sowjetunion
Der in den 1950er Jahren aufkeimende Streit zwischen der UdSSR und der Volksrepublik China über die weitere Entwicklung des Kommunismus verkomplizierte die Situation Nordkoreas. Zunächst lavierte man zwischen beiden benachbarten Großmächten. Die Kritik der sowjetischen Führung an Stalin, beginnend mit dem XX. Parteitag der KPdSU 1956, verstand Kim Il-sung als Infragestellung seiner eigenen Position. Ebenso lehnte er das von den Sowjets propagierte Konzept der „friedlichen Koexistenz“ ab. 1962 schlug sich Kim endgültig auf die Seite Mao Zedongs und übernahm von ihm insbesondere das strikte Festhalten an traditionellen Ideen des Kommunismus sowie Konzepte des Personenkults. Ausschlaggebend für den Bruch mit der Sowjetunion war deren Verhalten in der Kubakrise, das die Nordkoreaner als Defätismus verstanden. Die Sowjets kappten daraufhin alle Hilfen für Nordkorea, das neben Albanien einer der engsten Verbündeten Chinas wurde. China, das selbst in den Wirren der Kulturrevolution gefangen war, konnte die UdSSR jedoch als Handelspartner nicht ersetzen. Die Bestrebungen, militärstrategische Unabhängigkeit von den Sowjets zu erreichen, belastete die nordkoreanische Volkswirtschaft zusätzlich, so dass Kim Il-sung ab 1965 wieder auf eine Normalisierung des Verhältnisses zur UdSSR hinarbeitete.
Isolation
Die Propagierung der Chuch'e-Ideologie gegen Ende der 1960er Jahre, die die Autarkie Nordkoreas als oberstes Ziel definiert, erscheint als Reaktion auf die zunehmend isolierte Position Nordkoreas. Nordkoreanische Medien feierten Chuch'e als eine selbst dem Leninismus überlegene Ideologie, und Kim Il-sung wurde fortan als Großer Führer bezeichnet. Die Isolation des Landes verstärkte sich zunehmend dadurch, dass das Regime sich genötigt sah, den wirtschaftlichen Erfolg Südkoreas, gegenüber dem Niedergang im Norden, unbedingt vor der nordkoreanischen Bevölkerung geheimzuhalten. Der Zusammenbruch des sozialistischen Lagers verschärfte die Abschottung weiter.
Aggression und Staatsterrorismus

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Der höchste Flaggenmast der Welt nahe der innerkoreanischen Grenze
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Der zeitweilige Bruch mit Moskau führte zu einer aggressiveren Haltung gegenüber Südkorea, da der mäßigende Einfluss der Sowjets nicht mehr gegeben war. So wollte Pjöngjang im Süden des Landes nach vietnamesischem Vorbild regierungsfeindliche Partisanengruppen unterstützen. Der bekannteste Fall dieser subversiven Tätigkeiten ist der gescheiterte Versuch eines Überfalls auf das Blaue Haus in Seoul (den Sitz des südkoreanischen Präsidenten) am 21. Januar 1968. 30 nordkoreanische Agenten wurden dabei getötet, einer konnte entkommen und einer wurde gefasst.

Zwei Tage später, am 23. Januar 1968 kaperte die nordkoreanische Marine unter ungeklärten Umständen das amerikanische Spionageschiff USS Pueblo (AGER-2) aus internationalen Gewässern. Nach einem Jahr Verhandlungen konnten die USA schließlich eine Freilassung der Crew erwirken. Die Pueblo befindet sich heute im Hafen von Pjöngjang und kann besichtigt werden.

Im Herbst 1968 kam es an der Demarkationslinie zu Gefechten zwischen nord- und südkoreanischen Truppen, nachdem nordkoreanische Soldaten auf das Territorium des Südens vorgedrungen waren.

Am Geburtstag des „Großen Führers“, dem 15. April 1969, wurde über dem Japanischen Meer ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug abgeschossen, wobei die gesamte Besatzung ums Leben kam.

In den 1970er und 1980er Jahren kam es regelmäßig zu Entführungen von Südkoreanern und Japanern nach Nordkorea, von denen einige bis heute nicht zurückgekehrt sind. Der spektakulärste Entführungsfall ereignete sich 1978. Shin Sang-ok, ein südkoreanischer Regisseur und dessen Ex-Frau, die Schauspielerin Choi Eun-hee wurden in Hongkong getrennt voneinander gekidnappt und per Schiff nach Nordkorea gebracht. Erst 1983 erfuhren sie, dass sie dasselbe Schicksal ereilt hatte und trafen sich in Pjöngjang wieder. 1986 gelang ihnen auf einer Europareise die Flucht.

Am 9. Oktober 1983 verübten drei nordkoreanische Agenten ein Attentat auf eine hohe südkoreanische Regierungsdelegation in der burmesischen Hauptstadt Rangun. Präsident Chun Doo-hwan überlebte den Anschlag. Der Außenminister und der stellvertretende Außenhandelsminister sowie 15 weitere Südkoreaner kamen ums Leben.

Im November 1987 deponierte der nordkoreanische Geheimdienst eine Bombe in einem südkoreanischen Passagierflugzeug, das über dem Indischen Ozean explodierte. Dabei starben 115 Menschen. Die Attentäterin Kim Hyon-hui wurde gefasst, ein anderer Agent entging der Verhaftung durch Selbstmord.

Personenkult und Clanherrschaft

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Arbeit auf einem Reisfeld 1989
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1972 nahm Nordkorea eine neue Verfassung an, aufgrund derer Kim Il-sung zum Präsidenten erklärt wurde. Der Kult um seine Person nahm von jetzt an bisher unbekannte Ausmaße an. Offiziell wird er seitdem als Urheber und zentrale Figur der kommunistischen Bewegung in Korea dargestellt. Auch die Familie Kims wurde einbezogen, nicht nur Kim Jong-il, sein designierter Nachfolger, sondern auch seine verstorbene Frau Kim Jong-suk.

Die kommunistische Diktatur entwickelte sich immer mehr zur Herrschaft weniger Familienclans mit der Familie Kims an der Spitze. Neben seinem Sohn wurde auch Kims dritte Frau Kim Song-ae einbezogen, die hohe Posten in Partei und Massenorganisationen einnahm. Da die ehemaligen Weggefährten Kims aus der Zeit der mandschurischen Partisanen langsam wegstarben, gaben auch sie vermehrt ihre Posten an ihre Kinder und Enkel weiter.

Kim Jong-il als Nachfolger seines Vaters

Kim Il-sung starb 1994. Nach einer staatlich verordneten dreijährigen Trauerzeit übernahm sein Sohn Kim Jong-il die Posten des Generalsekretärs der Partei der Arbeit Koreas sowie des Vorsitzenden der Nationalen Verteidigungskommission. Der Posten des Präsidenten ist bis heute frei, da Kim Il-sung der Ewige Präsident sei. Kim Jong-il wird seitdem als Geliebter Führer bezeichnet.

Wirtschaftskrise und Hungerkatastrophe

In den 1990er Jahren verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation Nordkoreas weiter und das Land wurde von großen Hungersnöten heimgesucht. In dieser Zeit sollen bis zu zweieinhalb Millionen Menschen, gut ein Zehntel der Gesamtbevölkerung Nordkoreas, verhungert sein. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation sind noch heute acht Millionen Menschen in Nordkorea chronisch unterernährt.Pressemitteilung der Food and Agriculture Organization Eine Untersuchung des World Food Programs im Jahr 2004 ergab, dass 37 % aller Kinder chronisch unterernährt seien.Überblick über die Ernährungssituation in Nordkorea vom World Food Program (englisch)

Entspannung zwischen Nord und Süd
Im Jahr 2000 zeichneten sich im Rahmen der Sonnenscheinpolitik Kim Dae-jungs Entspannungserfolge zwischen Nord- und Südkorea ab. Kurzfristig waren Besuche von seit Jahrzehnten durch die koreanische Teilung getrennt lebenden Familienangehörigen möglich. Es wurde die Erneuerung der Verkehrsverbindungen zwischen beiden Staaten, die bislang außer Betrieb waren, vereinbart. Südkoreanische Touristen können seitdem die Kŭmgang-san-Berge besuchen und südkoreanische Unternehmen produzieren in nordkoreanischen Sonderwirtschaftszonen (Kaesong). Die Mannschaften Nord- und Südkoreas marschierten gemeinsam bei den Olympischen Spielen im selben Jahr ein. Schließlich kam es sogar zum ersten Gipfeltreffen der beiden Staatsoberhäupter. Eine grundlegende Wandlung in Richtung auf die Einheit Koreas hat sich dadurch jedoch noch nicht wirklich ergeben.
Nordkoreas Atomwaffenprogramm
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Nordkorea als Atommacht?
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Hauptartikel: Nordkoreanisches Kernwaffenprogramm

Zuletzt stand Nordkorea häufig im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit wegen des Streits um sein Atomwaffenprogramm. Nach eigenen Angaben verfügt Nordkorea über mehrere einsatzbereite Atombomben. Eine zur Zeit in Nordkorea in Entwicklung befindliche Interkontinentalrakete des Typs „Taepodong-2“ soll, mit einem Atomsprengkopf bestückt, die Westküste der USA erreichen können. Nach eigenen Angaben hat Nordkorea am 9. Oktober 2006 erstmalig einen unterirdischen Atomtest erfolgreich durchgeführt. Messungen russischer und südkoreanischer Experten bestätigten die Meldung, dass eine Sprengung durchgeführt wurde. Ob es sich um eine atomare oder eine konventionelle Sprengung handelte, ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. Am 10. Oktober 2006 zitierte Süd-Koreas Nachrichtenagentur Yonhap einen nordkoreanischen Regierungsmitarbeiter: „Wir hoffen, dass die Lage geklärt ist, bevor es zu einem unglücklichen Zwischenfall kommt und wir eine Atomrakete abfeuern“, was als indirekte Drohung gesehen wird.

Quelle: http://www.zeit.de/online/2...

Politik

Politisches System

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Der Chuch'e-Turm in Pjöngjang
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Nordkorea ist laut Verfassung ein sozialistischer Staat. Der Marxismus wurde allerdings offiziell durch die von Staatsgründer Kim Il-sung entwickelte „Chuch'e-Ideologie“ ersetzt.

Der Regierungsapparat wird von der kommunistischen Partei der Arbeit Koreas (Abk.: PdAK; auch: Koreanische Arbeiterpartei) dominiert, deren Führungsrolle in der Verfassung verankert ist. Das höchste Machtorgan des Staates bildet formell das Parlament (Oberste Volksversammlung), deren Mitglieder auf fünf Jahre gewählt werden. Da dieses allerdings lediglich ein bis zweimal im Jahr für wenige Tage zusammentritt, wird das Land während der Sitzungspausen vom Präsidium der Obersten Volksversammlung regiert. Dessen Vorsitzender, zur Zeit Kim Yong-nam, ist theoretisch das Staatsoberhaupt. Daneben existiert das Verteidigungskommitee, das für die Außenpolitik zuständig ist sowie den Oberbefehl über das Militär besitzt.

Das Verfahren zur Besetzung öffentlicher Ämter wird in der Verfassung als „demokratischer Zentralismus“ bezeichnet. Aus Wahlen geht in der Regel der einzige, von der Partei der Arbeit Koreas aufgestellte, Kandidat mit überwältigender Mehrheit als Sieger hervor.

Die tatsächlichen Machtstrukturen innerhalb des Landes sind diffus, im Ausland wird Nordkorea überwiegend als totalitäre Diktatur unter der Führung Kim Jong-ils angesehen. Seit dem Tod seines Vaters wird der Posten des Präsidenten nicht mehr besetzt, da dieser für immer Kim Il-sung (dem „Ewigen Präsidenten“) vorbehalten sei. Kim Jong-il vereinigt jedoch neben anderen Spitzenämtern den Vorsitz der Partei der Arbeit Koreas und des Verteidigungskommitees auf sich, der vom Parlament inzwischen als das „höchste Amt des Staates“ erklärt wurde. Dies kann als Konsequenz der von Kim Jong-il eingeführten Songun-Politik gesehen werden, nach der alle Belange des Staates der Entwicklung und Verbesserung des Militärs unterzuordnen sind. „Der Schutz der revolutionären Führung um jeden Preis ist der höchste Patriotismus und die erste Priorität unseres Militärs und des Volkes“, hieß es nach Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap in einem Leitartikel der offiziellen Zeitung Rodong Sinmun. Begründet wird dies mit einem Bedrohungsszenario, welches von der stets akuten Gefahr einer Invasion durch ausländische Truppen ausgeht. Nicht zuletzt wird durch Songun auch der Aufbau des Atomwaffenarsenals gerechtfertigt. Als Folge leidet die Bevölkerung immer wieder an Hungersnöten, es mangelt an Konsumgütern, die Infrastruktur ist unzureichend und das Gesundheitssystem ungenügend.

Menschenrechte

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Nordkoreanisches Grenzhaus bei P'anmunjŏm
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Nordkorea zählt zu jenen Ländern, in denen die Menschenrechte am wenigsten geachtet werden. Kritik an der Führung wird streng bestraft. Die Medien werden vollständig vom Staat kontrolliert, nicht genehmigte Versammlungen sind verboten. Es ist den Nordkoreanern nicht erlaubt, das Land zu verlassen. Auch der Aufenthaltsort im Land wird von den Behörden vorgeschrieben. Zum Tode verurteilte Personen werden oft in der Öffentlichkeit hingerichtet.

Menschenrechtsgruppen berichten von mehreren Gefangenen- und Arbeitslagern im Land, in denen u.a. auch viele politische Gefangene, sowie Menschen, die lediglich aufgrund ihres Glaubens verhaftet wurden, inhaftiert sind. Selbst schwangere Frauen werden in diesen Lagern zu langer und harter Arbeit gezwungen. Die Inhaftierten sind der Willkür der Wärter ausgeliefert, zudem existieren Berichte über Folter. Inhaftierte starben infolge von Folter, Hunger, durch Nahrungsmittelentzug oder wurden aufgrund von geringen Vergehen hingerichtet. Westlichen Hilfsorganisationen zufolge sind rund 200.000 Menschen interniert (Stand 2005), von denen etwa 10 bis 20 % jährlich durch die miserablen Lagerverhältnisse oder Exekutionen zu Tode kommen. Vereinzelte Zeugen (z.B. Kang Chol-hwan oder Lee Soon-ok), denen es gelungen ist, aus den Lagern und aus Nordkorea zu fliehen, berichten zudem über Menschenversuche an Gefangenen mit Gasen oder Viren.

Die Religionsfreiheit in Nordkorea ist nicht gewährleistet (siehe Abschnitt Religion).

Nach China geflüchtete Nordkoreaner, die aus China zurück nach Nordkorea abgeschoben wurden, sollen hingerichtet worden sein, teilweise öffentlich, um Landsleute vor einer Flucht abzuschrecken. So sollen Anfang 2005 in nur einem Monat 70 Menschen auf diese Weise ermordet worden sein.

Die Verteilung von durch das Ausland gelieferten Nahrungsmitteln und anderer Hilfsgüter wurde bisher immer durch die Behörden durchgeführt. Die Regierung verschlimmerte so besonders während der Hungersnot der 1990er Jahre die Situation, da regierungsfreundliche Personen und insbesondere das Militär bevorzugt wurden. Da eine gerechte Verteilung der Hilfsgüter nicht gewährleistet werden konnte, zogen sich mehrere Hilfsorganisationen aus Nordkorea zurück.

Informationsfreiheit

Die öffentlichen Medien werden vollständig vom Staat und dessen Nachrichtenagentur KCNA kontrolliert. Die Bürger haben praktisch keinen Zugang zu unabhängigen und ausländischen Nachrichtenquellen. In der 2004 von „Reporter ohne Grenzen“ veröffentlichten Rangliste zur Pressefreiheit belegte Nordkorea den letzten Platz.

Im Juni 2004 – 18 Monate nachdem der erste Mobilfunknetzbetreiber seinen Dienst aufgenommen hatte – verfügte die Regierung Nordkoreas, dass alle Mobiltelefone eingezogen werden sollen und alle Mobilfunkbetreiber verboten werden. Es soll damit verhindert werden, dass unliebsame Informationen ins Land kommen oder dasselbe verlassen.

Die nordkoreanische Regierung ist bestrebt, freie Berichterstattung in Nordkorea zu unterbinden. Journalisten, auch aus dem Ausland, dürfen sich nur in Begleitung von staatlich bestellten Kontrolleuren im Land bewegen. Beispielsweise ist dies daran erkennbar, dass Schriftsteller aus Südkorea, die nordkoreanische Kollegen besuchen durften, anschließend in ihrer Dokumentation lediglich über nordkoreanisches Essen berichteten.

Nordkorea ist im Wesentlichen vom globalen Internet abgeschottet. Die Domain .kp ist inaktiv. Die wenigen offiziellen Webseiten, die über Nordkorea existieren, werden im Ausland gehostet. Es ist anzunehmen, dass der Nomenklatura der Zugang zum globalen Internet gewährt wird. Etliche offizielle Stellen sowie Regierungsangestellte, Touristenguides und Studenten, mit denen westliche Besucher sich unterhalten dürfen, haben E-Mail-Adressen bei Providern in China, die ein Nordkoreanisch-Chinesisches Joint-Venture darstellen. Unter diesen sind sie auch aus dem Westen erreichbar, sofern der Absender zuvor bei offiziellen nordkoreanischen Stellen registriert wurde. Ausländische Organisationen und Privatleute können eine Internetleitung bei der deutschen Firma KCC Europe mieten, welche über Satellit Berlin mit Pjöngjang verbindet. DSL-Anschlüsse sind verfügbar, aber teuer und unzuverlässig.

Es gibt ein landesweites Intranet, das hauptsächlich Firmen, Behörden und Ministerien verbindet. In der Großen Studienhalle des Volkes dürfen westliche Besucher beobachten, wie Studenten über dieses Intranet chatten. Zivile Nutzung ist eingeschränkt von Mitarbeitern der angeschlossenen Organisationen möglich.

Im Jahr 2004 wurde ein Lesesaal des Goethe-Instituts in Pjöngjang eröffnet. Der Bestand umfasst neben deutscher Literatur vor allem praktische Fachbücher von Medizin bis Bauingenieurwesen. Zusätzlich sollen dort deutsche Zeitschriften und Zeitungen frei zugänglich sein. Inwieweit es der nordkoreanischen Bevölkerung tatsächlich möglich ist, dieses Angebot anzunehmen, ist allerdings umstritten.

Internationale Verträge

Nordkorea vereinbarte 1961 mit der Sowjetunion und der Volksrepublik China jeweils einen Freundschaftsvertrag, der gegenseitige militärische und wirtschaftliche Hilfen umfasste. Russland kündigte den Vertrag am 7. August 1996 kurz vor seinem Ablauf im September des gleichen Jahres und ersetzte ihn durch einen 2006 unterzeichneten Vertrag, der keine militärische Beistandsklausel mehr enthielt. Der Vertrag mit der VR China ist noch in Kraft, doch wurden die gegenseitigen Verpflichtungen verringert.

Am 17. September 1991 wurde Nordkorea Mitglied in den Vereinten Nationen. Der Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag erfolgte im Dezember 1985 und der Austritt im April 2003.

Militär

siehe: Koreanische Volksarmee

Verwaltungsgliederung

Nordkorea gliedert sich in neun Provinzen sowie drei „besondere Verwaltungsregionen“. Zwei Städte werden direkt von der Regierung verwaltet.

Provinzen

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Unterteilung Nordkoreas
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Besondere Verwaltungsregionen

Städte unter direkter Verwaltung der Regierung

  • Pjöngjang (P'yŏng-yang Chik'alshi; 평양 직할시; 平壤直轄市)
  • Rasŏn (Rajin-Sŏnbong) (Rasŏn Chik'alshi; 라 선 (라진-선봉) 직할시; 羅先 (羅津-先鋒) 直轄市)

Siehe auch: Liste der Städte in Nordkorea

Infrastruktur

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Terminal des Sunan Airports bei Pjöngjang
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Das Verkehrsnetz ist vor allem auf die Bedürfnisse des Militärs ausgerichtet. Hauptverkehrsträger ist die Eisenbahn. Regelmäßige internationale Zugverbindungen von Pjöngjang aus bestehen nach Shenyang in China und Ussurijsk in Russland. Von Pjöngjang führen Autobahnen nach Nordosten, jedoch hat der motorisierte Individualverkehr in Nordkorea keine Bedeutung. Bei Pjöngjang befindet sich ein internationaler Flughafen. Regelmäßige internationale Passagierflugverbindungen der staatlichen Fluggesellschaft Air Koryo bestehen jedoch lediglich nach Peking und Shenyang in China, sowie nach Wladiwostok.

Am 22. April 2004 kam es in der an der Grenze zur Volksrepublik China gelegenen Stadt Ryongchŏn zu einer großen Eisenbahn-Katastrophe. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wurden mindestens 161 Menschen getötet und etwa 1.300 verletzt. (siehe auch: Zugunglück von Ryongchŏn)

Wirtschaft

Hauptartikel: Wirtschaft Nordkoreas

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Ein nächtliches Satellitenbild zeigt Nordkorea dunkel
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Nordkorea besitzt eine straff zentralisierte Planwirtschaft, die im Rahmen der vorherrschenden Chuch'e-Ideologie (Juche-Ideologie) über Jahrzehnte auf Autarkie ausgerichtet wurde. Alle Hauptindustrien sowie die Landwirtschaft befinden sich in staatlicher Hand. Das Hauptaugenmerk der Pjöngjanger Führung liegt nach wie vor auf der militärisch bedeutsamen Schwerindustrie, zugunsten derer insbesondere die Produktion von Konsumgütern und die Landwirtschaft stark vernachlässigt wird.

Der Verlust der einstigen Handelspartner im Ostblock hat weitgehend zu einem Zusammenbruch der Wirtschaft des Landes geführt. Aufgrund von ausstehenden Krediten in Höhe von ca. 12,9 Mrd. USD werden Bürgschaften nordkoreanischer Banken international nicht anerkannt, was den Außenhandel stark erschwert. Zur Ernährung seiner Bevölkerung ist Nordkorea auf Lebensmittellieferungen ausländischer Hilfsorganisationen angewiesen. Die Unterstützung in Form von Nahrungsmitteln und Öl durch die UNO wurde allerdings beendet, nachdem Nordkorea die Einstellung seines Atomwaffenprogramms verweigerte. Als Folge der nach wie vor angespannten Versorgungssituation unternimmt die Regierung zaghafte Versuche, die Wirtschaft in marktwirtschaftliche Richtung zu reformieren. So ist es jedem Bürger inzwischen erlaubt, in seiner Freizeit eine kleine Landwirtschaft zu betreiben, wodurch sich in manchen Städten auch kleine Märkte bilden. Des weiteren versucht die Regierung, durch Joint-Ventures (siehe auch Pyonghwa Motors) und die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen (siehe auch Verwaltungsregion Sinŭiju) ausländische Investoren ins Land zu locken. Durch diese Maßnahmen in Verbindung mit äußerst geringen Lohnkosten gelang es der Regierung, den Außenhandel, insbesondere mit China und Südkorea, stark zu steigern ([LINK]).

Die großen Ausgaben, die zur Aufrechterhaltung seiner aus 1,2 Millionen Soldaten bestehenden Armee notwendig sind, wirken sich äußerst negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Nordkorea verbraucht ein Drittel seines Bruttonationaleinkommens für sein Militär und liegt damit an der Weltspitze, weit vor den USA und Südkorea (ca. 3 % resp. 1,4 %).

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Ein Laden der südkoreanische Lebensmittelkette Family Mart in der gemeinschaftlichen Industrieregion Kaesŏng
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Es gibt Berichte, nach denen das SEK-Trickfilmstudio in Pjöngjang Auftragsarbeiten für westliche Studios übernimmt; es soll unter anderem an den Filmen König der Löwen und Pocahontas mitgearbeitet haben. Weitere Trickfilmstudios übernehmen regelmäßig Auftragsarbeiten für französische und italienische Studios.

Tourismus

Für den Tourismus nach Nordkorea ist die staatliche Tourismusorganisation (Ryohaengsa) zuständig, über die jede Reise gebucht werden muss. Jede Reisegruppe und auch Alleinreisende werden permanent von zwei Reiseleitern begleitet, die in der Regel die Muttersprache der jeweiligen Touristen sprechen. Das gesamte Programm wird von den Reiseleitern bestimmt; nach Möglichkeit wird jeder Kontakt zur einheimischen Bevölkerung unterbunden. In den letzten Jahren hat der Tourismus stark zugenommen, wenn auch Touristen aus westlichen Ländern noch relativ selten sind. So verbringen jährlich nur rund 100 Deutsche ihren Urlaub in Nordkorea. Die meisten Touristen kommen aus China und Japan. Für Bürger der Staaten USA und Südkorea besteht in der Regel keine Möglichkeit, ein Visum für Nordkorea zu erlangen.

Im Kŭmgangsan-Gebirge gibt es einige touristische Anlagen, die vom Hyundai-Konzern gebaut wurden und betrieben werden. Reisen dorthin sind, ausnahmsweise auch für Südkoreaner und US-Amerikaner, nur in organisierten Gruppen von Südkorea aus möglich (siehe auch Touristenregion Kŭmgang-san).

Kunst und Kultur

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Propagandabild Kim Jong-ils
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Die nordkoreanische Kultur ist von der Verherrlichung Kim Jong-ils und seines verstorbenen Vaters Kim Il-sung geprägt. Typisch sind Militärparaden und Massengymnastiken, an denen tausende von Menschen mitwirken. Hierbei soll die unerschütterliche Treue und Opferbereitschaft für die Staatsführung beschworen werden. Eine handwerkliche Besonderheit stellen gestickte Bilder dar, die auf den ersten Blick kaum von Fotos zu unterscheiden sind.

Nach dem Tod Kim Il-sungs wurde in Nordkorea offiziell der nach der Staatsideologie benannte „Juche-Kalender“ eingeführt. Er unterscheidet sich vom Gregorianischen Kalender durch die Jahreszählung, die mit dem Geburtsjahr des Staatsgründers - 1912 - beginnt. Das Jahr 2006 ist somit das Jahr „Juche 95“.

Nationale Feiertage

  • Geburtstag Kim Jong-ils: 16. Februar
  • Geburtstag Kim Il-sungs: 15. April
  • Tag der Armee: 25. April
  • Tag der internationalen sozialistischen Arbeiter: 1. Mai
  • Todestag Kim Il-sungs: 8. Juli
  • Tag des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieg (Koreakrieg): 27. Juli
  • Tag der nationalen Befreiung (von Japan): 15. August
  • Tag der Staatsgründung: 9. September
  • Tag der Gründung der Partei der Arbeit Koreas: 10. Oktober
  • Tag der Verfassung: 27. Dezember

Bibliothekswesen

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Die große Studienhalle des Volkes (Mai 2005).
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Es soll 15.000 Bibliotheken in Nordkorea geben. Jede Kommune ist verpflichtet, neben der alltäglichen Grundversorgung auch Bibliotheken einzurichten.

Allerdings gibt es keine bibliothekarische Ausbildung. Die Übernahme einer Bibliotheksleitung zumindest einer Hochschulbibliothek setzt ein Hochschulstudium voraus. Eine Initiative des Goethe-Instituts versucht seit Mai 2005, dem Land zu einer qualifizierten Ausbildungsstätte für Bibliothekare zu verhelfen.

Die Nationalbibliothek in Pjöngjang nennt sich „Große Studienhalle des Volkes“ und ist eine Mischung aus Bibliothek und Volkshochschule. Sie soll 30 Millionen Medieneinheiten beherbergen. Zu besichtigen sind in der Tat zahlreiche spezialisierte Lesesäle sowie Hörsäle, Sprachlabore und Einrichtungen für die Produktion von Fernlehrmaterialien.

Als Bibliothekssystem scheint CDS/ISIS zum Einsatz zu kommen und als Katalogisierungsformate ein MARC-Derivat.

Kunstgattungen

Klassische Musik
Das Nationale Sinfonieorchester der KDVR wurde aus dem 1950 bis 1953 bestehenden „Orchester der Volksarmee“ gebildet und hat heute etwa 120 Mitglieder. Es wird von Kim Byong Hwa (*1936) geleitet. Während zunächst viele der Musiker in der Sowjetunion oder Osteuropa ausgebildet worden waren, hat die jüngere Generation vor allem an der Musikhochschule von Pjöngjang studiert. Die wenigen außerhalb Nordkoreas erhältlichen Aufnahmen zeigen durchgehend ein den Maßstäben internationaler Spitzenorchester entsprechendes Niveau. Das Repertoire der nordkoreanischen Orchester besteht aus Kompositionen bekannter europäischer Komponisten der klassischen und romantischen Epoche, sowjetischen Komponisten wie Schostakowitsch und Prokofjew und vor allem zeitgenössischer nordkoreanischer Musik, die sich durchgehend am Sozialistischen Realismus orientiert und stark von koreanischer Volksmusik beeinflusst ist. Beliebt ist die Integration von Folkloreinstrumenten in den klassischen Klangkörper. Bei vielen nordkoreanischen Kompositionen wird das Nationale Sinfonieorchester als Autor angegeben. Beinahe alle Kompositionen haben programmatische Titel und beziehen sich oft auch auf aktuelle politische oder gesellschaftliche Ereignisse. Einer der wenigen namentlich bekannten Komponisten ist Choe Song Hwan. Eine besonderes Ansehen genießt der deutsch-koreanische Komponist Yun I Sang (Isang Yun) (1917–1995), nach dem auch zahlreiche kulturelle Institutionen benannt sind. Ein weiteres bekanntes Orchester ist das Yun I Sang Philharmonic Orchestra, das von Kim Il Jin (* 1956) dirigiert wird. Die Musikausbildung mit Begabtenförderung und Spezialschulen entspricht in den Grundzügen dem sowjetischen Modell.
Film

Da ausländische Kinofilme kaum in Nordkorea zu sehen sind (allenfalls einige ausgewählte chinesische und in der Vergangenheit sowjetische Produktionen), kommt der heimischen Filmindustrie besondere Bedeutung zu. Verstärkt wird dies auch dadurch, dass Staatschef Kim Jong-il als ausgesprochener Liebhaber des Kinos gilt. Wie das gesamte Spektrum der Kunst in Nordkorea befasst sich auch der Film ausschließlich mit propagandistischen Themen, sprich der Verherrlichung der beiden Kims, dem Aufbau des Chuch'e-Sozialismus und dem Kampf gegen die „US-amerikanischen Imperialisten“. Ein Film, der auch über die Grenzen des Landes hinaus - zumindest unter Cineasten - einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat, ist Das Blumenmädchen von 1972 (Drehbuch und Regie: Choe Ik-kyu und Pak Hak), der auf dem 18. Internationalen Filmfestival von Karlsbad mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde.

Seit 1987 findet, nunmehr alle zwei Jahre, das Internationale Filmfestival von Pjöngjang (ehemals Internationales Pjöngjanger Filmfestival der Blockfreien und anderer Entwicklungsländer) statt. Beim 9. Festival im September 2004 wurde unter anderem der Film Bend It Like Beckham gezeigt. Bei beiden Vorführungen befanden sich je etwa 2000 Nordkoreaner im Kinosaal. Der Film wie auch die anderen internationalen Filme zog viele einheimische Besucher an.Bericht über das Pyongyang International Film Festival 2004 (englisch) Das letzte Filmfestival fand vom 13. bis 22. September 2006 statt. Von den gezeigten 73 Filmen waren neun chinesische, sieben deutsche, sechs ägyptische, fünf russische, vier britische und vier nordkoreanische Produktionen. Den Preis als bester Film erhielt Dennis Gansels Film Napola - Elite für den Führer. Spezialpreise erhielten auch der Eröffnungsfilm Das Wunder von Bern von Sönke Wortmann und Marc Rothemunds Sophie Scholl - Die letzten Tage.Potsdamer Neueste Nachrichten : "Napola" gewinnt in Nordkorea - Preise für deutsche Filme auf Festival in Pjöngjang. 09.10.2006, S.28.

Siehe auch

Literatur

Geschichte und Politik

  • Xing-hu Kuo: Nordkorea. Ein fernöstlicher Gulag. Stuttgart: Seewald 1983. ISBN 3512006817.
  • Bruce Cumings: Korea's Place in the Sun. A Modern History. W. W. Norton & Company 1998. ISBN 0393316815. (englisch)
  • Pierre Rigoulot: Verbrechen, Terror und Geheimnis in Nordkorea, in: Courtois, Stéphane/Werth, Nicolas u.a.: Das Schwarzbuch des Kommunismus. Unterdrückung, Verbrechen und Terror. München/Zürich 1998 (original frz.: 1997), S. 609-629. ISBN 3492040535.
  • Jens Tevres, Vimal Vichare: Hände weg von Nordkorea!. Ahriman-Verlag 2003 (Ketzerbriefe, 115). ISBN 3894842334
  • Pierre Rigoulot: Nordkorea: Steinzeitkommunismus und Atomwaffen, Anatomie einer Krise. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2003. ISBN 3462033476.
  • Rüdiger Frank: Nordkorea: Zwischen Stagnation und Veränderungsdruck, in: Derichs, Claudia/Heberer, Thomas (Hrsg.): Einführung in die politischen Systeme Ostasiens. Opladen: Leske und Budrich 2003, S. 271-325. ISBN 3810035343.
  • Hyondok Choe, Du-Yul Song, Rainer Werning(Hg.): Wohin steuert Nordkorea? Soziale Verhältnisse - Entwicklungstendenzen - Perspektiven. Köln: PapyRossa Verlag 2004. ISBN 3894383097.
  • Hanns W. Maull und Ivo M. Maull: Im Brennpunkt: Korea. München: C.H. Beck Verlag 2004. ISBN 3406507166.
  • John Feffer: Nordkorea und die USA, die amerikanischen Interessen auf der koreanischen Halbinsel. München: Diederichs 2004. ISBN 3720524841.
  • Martin Fritz: Schauplatz Nordkorea. Das Pulverfass im Fernen Osten. Freiburg/Basel/Wien: Herder 2004. ISBN 3451054647.
  • Michael Breen: Kim Jong-il: Nordkoreas „Geliebter Führer“. Europäische Verlagsanstalt 2004. ISBN 3434505857.
  • Andrei Lankow: KNDR wtschera i segodnja. Neformalnaja istorija Sewernoj Korei. Wostok-Sapad, Moskau 2005. ISBN 5478000604 (russisch; Überblick über die Geschichte Nordkoreas.)
  • Paul French: North Korea. The Paranoid Peninsula. A Modern History. London/New York: Zed Books 2005. ISBN 1842774735. (englisch)

Reise- und Erfahrungsberichte von Ausländern

  • Alfred Pfabigan: Schlaflos in Pjöngjang. Vom gescheiterten Versuch, einen skeptischen Europäer zu einem Mitglied der Großen Roten Familie zu machen Verlag Christian Brandstätter, Wien 1986. ISBN 3854472048. (Der Wiener Philosophie-Professor Alfred Pfabigan besuchte 1982 auf Einladung der nordkoreanischen Behörden Pjöngjang. Ergebnis ist eine Analyse der nordkoreanischen Alltags mit Personenkult und allgegenwärtiger Staatspropaganda aus Sicht eines Ausländers.)
  • Uwe Gerig: Roter Gott im „Paradies“. Reisenotizen und Bilder aus Nordkorea. Böblingen: Anita Tykve Verlag 1987. ISBN 3925434143 (Reisebericht eines DDR-Bürgers.)
  • Nanchu/Xing Hang: In North Korea. An American Travels through an Imprisoned Nation. Jefferson (North Carolina)/London: McFarland & Company 2003. ISBN 0786416912. (englisch; Reisebericht einer US-Amerikanerin.)
  • Christoph Moeskes (Hrsg.): Nordkorea. Einblicke in ein rätselhaftes Land. Berlin: Ch. Links 2004. ISBN 3861533189. (Überwiegend Berichte von Ausländern, die das Land aus verschiedenen - wirtschaftlichen, humanitären etc. - Gründen bereist haben.)
  • Norbert Vollertsen: Inside North Korea. Diary of a mad place. Encounter Books 2004. ISBN 1893554872 (englisch)
  • Guy Delisle, Pyongyang Drawn & Quarterly 2005. ISBN: 1896597890 (französischer Comic über einen dreimonatigen Aufenthalt bei SEK Studios, original erschienen bei L'Association)

Berichte von Nordkoreanern

  • Kim Hyon-hui: Die Tränen meiner Seele. Basel und Gießen: Brunnen Verlag 1999. ISBN 3765536253. (Erfahrungsbericht einer nordkoreanischen Agentin, die 1987 ein Attentat auf ein südkoreanisches Passagierflugzeug verübte.)
  • Kang Chol-hwan (mit Pierre Rigoulot): Les Aquariums de Pyongyang. Dix Ans au Goulag Nord-Coréen. Paris: Robert Laffont 2000. ISBN 2221091019. (französisch; englische Übersetzung: Aquariums of Pyongyang. Ten Years in the North Korean Gulag. New York: Basic Books 2001. ISBN 0465011012; Bericht eines Nordkoreaners, der als Kind zusammen mit seiner Familie 10 Jahre im Straflager Yodok verbrachte. Ein ins Deutsche übersetzter Ausschnitt ist zu finden in: Christoph Moeskes (Hrsg.): Nordkorea. Einblicke in ein rätselhaftes Land. Berlin: Ch. Links 2004.)
  • Juliette Morillot/Dorian Malovic: Évadés de Corée du Nord. Témoignages. Paris: Belfond Presses de la Cité 2004. ISBN 2714440576 (französisch; Erlebnisberichte nordkoreanischer Flüchtlinge)
  • Lee Soon-ok: Lasst mich eure Stimme sein! Sechs Jahre in Nordkoreas Arbeitslagern. Gießen: Brunnen Verlag 2005. ISBN 3765538485. (Bericht eines Lagerhäftlings)
  • Hyok Kang: Ihr seid hier im Paradies. Meine Kindheit in Nordkorea, Goldmann, 2005, ISBN 3442153468 (Erfahrungsbericht des 1986 in Nordkorea geborenen Hyok Kang, der 1998 mit seinen Eltern nach China floh und 2002 nach Südkorea gelangte, schildert die Lebenswirklichkeit seiner Heimat.)

Bildbände

  • Christian Kracht, Eva Munz und Lukas Nikol: Die totale Erinnerung. Kim Jong Il's Nordkorea. Berlin: Rogner & Bernhard 2006. ISBN 3807710205.
  • Philippe Chancel: Nordkorea. Fotografien aus einem abgeschotteten Land. Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2006. ISBN 3896027395.

Reiseführer

  • Arno Maierbrugger: Nordkorea-Handbuch: unterwegs in einem geheimnisvollen Land. Berlin: Trescher 2004. ISBN 3897940396.

Weblinks

Generelle Informationen

Regierungsfreundliche Seiten

Regierungskritische Seiten

Filme

Fußnoten

ast:Corea del Norte csb:Kòrejańskô Lëdowò-Demokratnô Repùlika nds:Noordkorea pam:North Korea scn:Corea dû Nord simple:North Korea tpi:Not Korea wuu:朝鲜 zh-classical:朝鮮民主主義人民共和國 zh-min-nan:Tiâu-sián


Diskussion der Autoren über den Artikel: Nordkorea


Flagge

kann mir mal jem. erzählen was die Hakenkreuzflagge da zu suchen hat? Gehört da nicht die rot-blau-weisse (oder so) mit dem roten Stern hin?
Das war Vandalismus den inzwischen jemand rückgängig gemacht hat. Adrian Bunk 13:37, 10. Okt. 2006 (CEST)

Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion

Dieser Artikel wurde in letzter Zeit deutlich erweitert, daher verdient er, trotz Lücken, meines erachtens dieses Siegel. -- iGEL·iGEL 15:28, 28. Mai 2006 (CEST)
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    Pro Da ich selbst inhaltlich praktisch nicht am Artikel beteiligt bin, erlaube ich mir, mit abzustimmen. -- iGEL·iGEL 15:28, 28. Mai 2006 (CEST)

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      Pro ... besonders schön finde ich, dass auf die aktuelle zaghafte wirtschaftliche Reformierung eingegangen wird ... Sven-steffen arndt 16:03, 28. Mai 2006 (CEST)

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        Pro Die maßgeblichen Informationen sind drin. Der Artikel ist schön gemacht, gut illustriert und auf einem aktuellen Stand. Was mir weniger gefällt ist die erste Fußnote, da ich hier eine Quellenangabe und keine Erläuterung erwartet hätte. Desweiteren bräuchte man mehr statistisches Material für die Ökonomie (was allerdings dank der Staatsordnung schwierig ist). Dies sind allerdings Detaileinwände, die in der KLA keine Rolle spielen. Fazit : Gelungener Artikel, sicherlich Lesenswert. Beste Grüße -- Nasiruddin Nasiruddin Nasiruddin/Bewertung 20:43, 30. Mai 2006 (CEST)

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          Contra

          Contra mit Anmerkungen: Ein Punkt sollte niemals nur einen Unterpunkt haben (hier 3. mit 3.1, 8. mit 8.1 und 9.3 mir 9.3.1.) Außerdem hält mich der Überarbeiten Baustein in "Kultur" von einer anderen Wahl ab. Cottbus Cottbus Cottbus/Bewertung 10:13, 2. Jun 2006 (CEST)

          • contra auch mich schreckt der Kulturteil etwas ab. --Ixitixel 11:10, 2. Jun 2006 (CEST)
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            Pro insgesamt Lesenswert. Der Kulturteil ist vollkommen ausreichend und der Bearbeitungsbaustein unnötig. Julius1990 11:32, 4. Jun 2006 (CEST)

            Lemma

            Sollte der Artikel nicht unter der offiziellen Bezeichnung Demokratische Volksrepublik Korea abgelegt und ein umgekehrter REDIRECT von Nordkorea dahin gesetzt werden? Wäre meines Erachtens deutlich enzyklopädiemäßiger. --Abe Lincoln 19:33, 25. Jun 2006 (CEST)

            Nein ;) -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 00:38, 26. Jun 2006 (CEST)
            Abe hat recht, auch wenn es mir nicht gefällt Nord Korea als Demokratisch zu bezeichnen;-)--Richard Abendroth 17:23, 5. Jul 2006 (CEST)
            Die DDR ist auch unter Deutsche Demokratische Republik zu finden, obwohl sie das nicht war. Da der Artikel selbst auf das Regime in Nordkorea hinweist, wäre es richtig auch von Nordkorea auf die offizielle Bezeichnung weiterzuleiten. Viele Grüße --Superflo1980 17:27, 5. Jul 2006 (CEST)

            Wenn ihr dem Link oben folgen würdet, würdet ihr sehen, dass es für existierende Staaten Namenskonventionen gibt, die durch ein Meinungsbild beschloßen wurden (Mit 46:6 Stimmen angenommen). Praktisch kein Staat wird hier unter der offiziellen Bezeichnung geführt, weder die Bundesrepublik Deutschland, noch die Französische Republik noch die Islamische Republik Mauretanien (für die es bis eben noch nicht mal ein Redirect gab). Warum diese Regeln nichts über die DDR aussagen, kann ich auch nicht sagen (wahrscheinlich, weil sie nur für existierende Staaten entworfen wurden), aber für Nordkorea gibt es sie. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 18:11, 5. Jul 2006 (CEST)

            Zugunglück von Ryongchŏn

            Ich habe den Absatz nach "Infrastruktur" verschoben, wo er zugegebenermaßen auch nicht 100%ig paßt. Aber mit "Entspannung zwischen Süd und Nord" hat er in der derzeitigen Form meiner Meinung nach überhaupt nichts zu tun. Man müßte einen Zusammenhang herstellen zwischen Entspannung und den Hilfegesuchen der Nordkoreaner einerseits und den Hilfsleistungen der Südkoreaner andererseits und müßte diesen dort auch direkt erwähnen. MichaelXXLF 14:54, 6. Jul 2006 (CEST)

            Religion & Atheismus

            Im Abschnitt über die Religion heißt es: "Die traditionellen Religionen Koreas sind der Buddhismus und der Konfuzianismus, heute ist aber vermutlich ein Großteil der Bevölkerung atheistisch".

            Da es sich bei Buddhismus und Konfuzianismus um atheistische Religionen handelt, fände ich eine Ersetzung von "atheistisch" durch "ohne Religion" passender.

            Gibt es dazu Gegenstimmen? -- Akimbo 19:18, 6. Jul 2006 (CEST)

            Der Buddhismus ist durchaus keine atheistische Religion. Sämtliche Götter des Hinduismus sind bekannt, werden geachtet und teilweise hoch verehrt. Nur steht die Lehre Buddhas im Vordergrund, und senkt somit die Bedeutung der hinduistischen Gottheiten. Man kann also sagen, die höchste Instanz des Buddhistischen Kultes ist kein Gott, aber es handelt sich dennoch nicht um eine atheistische Religion.

            Beiträge von Mal

            Moin! Ich habe die heutigen Änderungen von Mal wieder zurückgesetzt. Es gibt viele Länder, in denen Menschenrechte wenig beachtet werden, deshalb ist die Aussage, dass Nordkorea zu den Ländern gehört, in denen die Menschenrechte am wenigsten beachtet werden, sicher zutreffend. Die gewünschten Quellen sind im Artikel angegeben, aber im Grunde reicht es, den Jahresbericht 2005 von ai zu lesen. Warum sollten wir uns bei dieser eindeutigen Lage mit zuckersüßen Verniedlichungen zufrienden geben? -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 22:12, 12. Jul 2006 (CEST)

            Moin. Ich denke, dass Mal im Sinne der Wikipedia gehandelt hat und sich um eine möglichst neutrale Formulierung bemüht hat. Der AI, so sehr ich seine Arbeit schätze, kann sich bei seiner Arbeit nicht immer der objektiv erscheinenden Formulierungen bemächtigen, da sonst der nötige Nachdruck in seinen Publikationen fehlt. In der Wikipedia können und sollten wir dies aber tun. Die Formulierung wenig beachtet ist nicht wirklich zuckersüß und verniedlichend, und am wenigsten würde auch eine Hitliste der Schurken voraussetzen...Zuckersüß bis sarkastisch wäre Eine kreative Auslegung der Menschenrechte gewährleistet den reibungslosen Ablauf des täglichen Lebens. Ich wäre dafür, zu den Formulierungen von Benutzer Mal zurückzukehren. -- Shl 08:01, 13. Jul 2006 (CEST)

            Zuckersüß ist natürlich klar übertrieben. Trotzdem halte ich Nordkorea zählt zu jenen Ländern, in denen die Menschenrechte wenig geachtet werden. für eine unangemessen Beschreibung. Ich sehe Nordkorea tatsächlich als eines der (sagen wir mal großzügig) 20 Länder, die sich am wenigsten um die Einhaltung der Menschenrechte kümmern. Es gibt viele Länder, in denen man es mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt (fast jeder Staat verstößt doch hier und da mal gegen die Menschenrechte), aber nur wenige dürften Konzentrationslager-artige Einrichtungen haben, in die ganze Familien sippenhaftartig eingewiesen werden. Vielleicht kann man ja eine andere Formulierung finden. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 09:29, 13. Jul 2006 (CEST)

            Ich denke das es in Nordkorea zwar die meinsten Kontrollen gibt, wer regimetreu ist und wer nicht, und gerade das Recht auf freie Bewegung sowie das Recht auf Meinungsfreiheit nicht vorhanden sind, trotzdem aber andere Länder

            • mehr Menschen Foltern
            • mehr Menschen hinrichten
            • sich auch an Völkermorden beteiligen
            Gerade bei den afrikanischen Staaten Sudan und Simbabwe oder dem asiatischen Staat Myanmar würde ich schwerere Verstöße gegen die Menschenrechte feststellen. In dem Artikel von AI kann ich keinen Absatz und keine Anmerkung finden, dass die Menschenrechtsverletzungen von Nordkorea die schlimsten seien. --Mal 09:08, 13. Jul 2006 (CEST)

            Es wurde ja auch nicht "die schlimmsten" oder "das Land, wo die Menschenrechte am wenigsten beachtet werden" gesagt. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 09:29, 13. Jul 2006 (CEST)

            Nein es wurde von "am wenigesten beachtet" gesprochen, daher denke ich das man hier keine Rangliste einführen sollte, weil dies nicht möglich ist (man kommt so weit ich weiß auch gar nicht ohne starke Beschränkungen nach Nordkorea rein) sodass man nicht genau sagen kann wie schlimm es "dort drin" (also in Nordkorea) wirklich ist.--Mal 16:33, 13. Jul 2006 (CEST)

            Es war und ist von einem der Länder, die die Menschenrechte am wenigsten beachtet werden die Rede. Das ist ein Unterschied. Natürlich kann man nicht jede Menschenrechtsverletzung vergleichen (was ist schlimmer? Totale Kontrolle, Konzentrationslager und öffentliche Hinrichtungen oder Völkermord?), aber so grob kann man das schon abschätzen. Und wenn man dann eine Gruppe der Länder bildet, die sich am wenigsten um die Menschenrechte kümmern, dann gehört Nordkorea da meiner Meinung nach definitiv rein. Klar, wirklich unabhängige Bereichterstattung gibt es nicht, aber ich denke, die Berichte von Flüchtlingen zeichnen schon ein recht klares Bild. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 17:21, 13. Jul 2006 (CEST)

            Aber es sind auch Sätze wie "Kritik an der Führung (von Nordkorea) wird strengstens bestraft". Wer bestimmt nun was strengstens bestraft heißt, nach meinem Wissenstand gibt es in Nordkorea, ähnlich den meisten sog. komunistischen Staaten "nur" Arbeitslager, während im Irak unter der Führung Husseins Zehntausende wegen Kritik gefoltert und umgebracht werden. Da dies auch woanders Gang und Gebe war (z.B. Zaire; Zentralafrika unter Bofassa, Simbabwe etc) Dager würde ich strengstens durch streng ersetzen- --Mal 17:32, 13. Jul 2006 (CEST)

            Nun gut, ob es da nun strengstens oder streng heißt, soll mir egal sein. Wobei die Menschen in den Arbeitslagern ja nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, Folter, Hinrichtungen und Tod durch Verhungern scheinen dort an der Tagesordnung zu sein. Sadam Husain mag nun wirklich kein Engel gewesen sein, und wenn er gekonnt hätte, wäre es sicher ähnlich schlimm wie in Nordkorea, aber ich vermute, dass die Situation in Nordkorea erheblich schlimmer ist als es im Irak der Fall war. Lies nur den ai-Bericht, oder :en:Human rights in North Korea (gefällt mir gut der Artikel!) oder schau dich im Netz um. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 19:00, 13. Jul 2006 (CEST)

            Ja gut, denke das streng besser ist, aber auf keinen Fall wollte ich mit meinen Bearbeitungen am Artikel Nordkorea irgendetwas schlechtes, sondern hatte meine Versionen für neutraler gehalten. --Mal 22:24, 14. Jul 2006 (CEST)

            Hilfsgüter nach Nordkorea

            Hallo Leute! Von mir kam der Zusatz mit den Hilfsgütern, die letztes Jahr tatsächlich ihren Bestimmungsort erreicht haben. Die Organisation die das geschafft hat, hat nun die Möglichkeit, selbst an Schulen Brot zu verteilen, für diese Kinder ist das die Hauptmahlzeit. Ich persönlich interessiere mich sehr für das Schicksal der Menschen in Nordkorea. Meine Frage ist nun, ob so etwas vielleicht bei den Links einen Platz findet. Ich denke, wer den Artikel liest und durch die dortige Lage betroffen ist, fühlt sich ziemlich ohnmächtig wenn er liest, dass sogar Hilfsorganisationen sich zurückziehen. Doch jetzt gibt es die Möglichkeit, für 25 Euro PRO JAHR ein Kind jeden Tag mit dem Brot aus der eigenen Bäckerei zu versorgen. Gibt es in der Wikipedia Platz für Links o.Ä. die zwar keine objektiven Infos zum Land an sich, aber zu ihren Hilfsmöglichkeiten beinhalten? Oder wird Wikipedia so als Werbeplattform missbraucht? Geht es nur um blanke Information, und bei weiterem Interesse muss man sich schon selber aufmachen? Es wäre schön, wenn Ihr mir eine Antwort gebt. Grüßle Hanna (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von Han1610 (Han1610 • Beiträge) 2006-07-14 10:52:43)}

            Hast du eine Quelle für die Behauptung mit der geglückten Lieferung? Wenn nicht, werde ich den Hinweis darauf wieder löschen, weil es so wertlos ist (viel zu unbestimmt). Den anderen Link kannst du ja erstmal hier auf der Diskussionsseite nennen, dann kann man es sich mal anschauen. Bitte Unterschreibe deine Beiträge auf Diskussionsseiten mit . Gruß, iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 11:12, 14. Jul 2006 (CEST)

            Vielen Dank für die schnelle Antwort, sorry für meine Verspätung... ich hab leider keinen Beleg, weil diese Aktionen geheim sind, weil es eine christliche Organisation ist, die dort unter einem Decknamen arbeitet und gar nichts veröffentlicht, weil sie, wenn das rauskommt, dort nicht mehr weiter arbeiten können (hat mir die betreffende Abteilungsleiterin gesagt).

            Also lieber löschen, ich wollte halt zeigen, dass nicht alle Hoffnung vergebens ist... --han1610

            Unausgewogenheit des Artikels

            Was ist das denn für ein Länderartikel? Es geht fast nur um Politik, als gäbe es nichts anderes über das Land zu sagen. Sport z.B. findet wohl in Nordkorea überhaupt nicht statt? Bei so einer Einseitigkeit ist es ja verwunderlich, dass den Artikel mal jemand zur Lesenswert-Kandidatur eingetragen hat.--Xquenda 12:42, 24. Jul 2006 (CEST)

            Nordkorea-Foren?

            Gibt es Foren oder Newsgroups, die sich mit Nordkorea beschäftigen? Ich habe einige tiefergehende Fragen und bin auf der Suche nach Personen, die sie mir beantworten könnten. Es geht dabei um das Leben in Nordkorea, die Lager, die medizinische Versorgung und Ähnliches. Hinter einem der Links im Artikel befindet sich zwar ein Forum, das scheint aber nicht wirklich zu leben. -- 217.197.85.180

            Sei dir bewusst, dass solche Infos nur schwer zu neutral zu beantworten sind. Wenn sich jemand in Foren meldet, der sagt aus Nordkorea zu kommen, dann bin ich da immer extra vorsichtig, die Fakegefahr ist dann hoch. Auch bei Berichten aus dem Innenland bin ich vorsichtig geworden, da hier von einem großen Schlachthaus bis zu einem fast normalen Land alles drin ist. Die beiden großen deutschen Koreaforen sind http://www.meet-korea.de (mein Forum) und http://www.embkorea.de. Ich fürchte aber, dass dir in beiden Foren nicht mit gesicherten Berichten geholfen werden kann, eben weil es nur wenig brauchbare Quellen gibt. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 18:18, 3. Sep 2006 (CEST)

            Nationale Minderheiten

            In Nordkorea gibt es zwar fast keine Minderheiten, aber die, die es gibt sollten erwähnt werden! Simon. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 84.169.221.212 (84.169.221.212 • Beiträge) 16:17, 7. Sep 2006)}Kompakt 16:26, 8. Sep 2006 (CEST)

            Ich habe den Satz wieder entfernt. Abgesehen davon, dass er ohne Quellenangabe eingefügt wurde, erscheint es mir nicht sinnvoll, Anhänger der christlichen Religion, die in Nordkorea eine weitgehend unbedeutende Rolle spielt, noch in einzelne Gruppen aufzusplitten. Der Religionsabschnitt schildert ohnehin beinahe ausschließlich die christliche Sicht, auf die traditionellen Religionen, die vermutlich weitaus verbreiteter sind, wird praktisch nicht eingegangen; dies widerspricht meiner Meinung nach .--Kompakt 11:27, 8. Sep 2006 (CEST)

            Ich redete von den ethnischen Minderheiten...

            Hm. dieser Satz stammt allerdings offenbar von dir.--Kompakt 16:26, 8. Sep 2006 (CEST)

            Juden

            Gibt es in Nordkorea Juden? Vermutlich nein, oder?

            Einteilung der Bevölkerung

            Moin! Hat jemand was dagegen, wenn ich die Listen über die Einteilung der Bevölkerung aus dem Artikel lösche und kurz zusammenfasse? Von mir aus könnte man sie auch in einen Artikel Bevölkerung Nordkoreas auslagern, aber hier im Hauptartikel stören sie imho nur. Ein paar Beispiele sollten reichen. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 09:06, 28. Sep 2006 (CEST)

            Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion vom 25.9.2006, 4:4 abgelehnt

            Ein guter Artikel 89.54.2.201 12:59, 25. Sep 2006 (CEST)

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              Abwartend Abwartend - Der Unterartikel Kunst und Kultur befindet sich ja eig noch unvollständig bzw. weist lücken auf. mfg --- Manecke Manecke/Bewertung | Manecke 14:55, 25. Sep 2006 (CEST)

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              Pro Ein sehr umfassender Artikel - wenn man die spärlichen Informationen die Nord-Korea zu bekommen sind mit berücksichtigt - sogar eine hervorragende Arbeit.--SV Leschmann SV Leschmann SV Leschmann/Bewertung 16:30, 27. Sep 2006 (CEST)

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                Pro Zwar mag der Abschnitt Kunst und Kultur noch unvollständig sein, was mit den dünnen Informationen zusammenhängt. Jedoch sind die übrigen Abschnitte umfassend und (soweit zu ersehen) gut recherchiert. Wenn jemand die fehlenden Passagen ergänzen könnte, sehe ich ihn gar als Exzellenz-Kandidaten. --Alexander kuhn 7:32, 28. Sep 2006 (CEST)

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                Pro Ich finde den Artikel ebenfalls gelungen. Das Lückenhaft-Label ist imho so oder so etwas fragwürdig. Allerdings gefallen mir die Listen zur Einteilung der Bevölkerung nicht, das könnte man, falls man es denn behalten will, in einen eigenen Artikel verschieben und hier mit zwei Sätzen zusammenfassen. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 08:59, 28. Sep 2006 (CEST)

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                Pro klares Pro in Angesicht der spärlichen Quellen --Filzstift Filzstift 09:04, 28. Sep 2006 (CEST)

                • Ohne Bewertung: Haben wir keinen Artikel zu den "Massengymnastiken"? Da gibt es doch Material dazu, und damit könnte man etwas mehr zur Kultur beitragen. --Chrislb Chrislb 05:55, 29. Sep 2006 (CEST)

                Du meinst die Massenspiele? Nein, nicht dass ich wüsste. Außerdem habe ich das so verstanden, dass eher was zur Lebensweise und Selbstverständnis denn zu irgendwelchen kulturellen Aufführungen gesagt werden sollte. Die Massenspiele wären natürlich trotzdem erwähnenswert. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 21:23, 29. Sep 2006 (CEST)

                contra: Der Artikel erscheint mir teilweise recht unausgereift: Ein relativ kurzer Beitrag zur Geographie wurde ausgegliedert, auf der anderen Seite folgt dann eine endlose Aufzählung der Klassifizierung der Bürger Genossen. Im Abschnitt Geografie findet man vorwiegend Klima, dafür ist der Streit hinsichtlich der Benennung des Meeres gleich in der Einleitung erwähnt. Der Leser weiß von der Struktur noch nichts über Geschichte, System, Verhältnis zum Süden, so geht es schon um Flüchtlinge. Das Militär wird oft erwähnt, nur findet man außer der Personenstärke nichts darüber. Der Artikel ist trotzdem sehr auf das System konzentriert, lapidare Inhalte wie Flora und Fauna, Bildung, (Natur)denkmäler/Sehenswürdigkeiten (hatte mal über abgeschirmte Betriebsreisen südkoreanischer Unternehmen, in eine Berglandschaft im Südosten gelesen), Geologie sucht man vergeblich - dafür findet das Katalogisierungsformat der Bibliotheken Erwähnung. Ständig der Begriff „Medien“ - ja welche denn? Was hat Nordkorea für ein Sozialwesen? Die Bebilderung sei mal der Verfügbarkeit zugeschrieben. Alles, was an Weblinks und Literatur verfügbar war, scheint unnötigerweise aufgeführt zu sein (Begriffe wie „erschütternd“ hab ich mal entfernt). Die Nachrichtenagentur („Smashing U.S. Imperialists' Moves for War“) ist dabei wohl nur bedingt eine Informationsquelle. Viele Grüße, --Polarlys 21:34, 29. Sep 2006 (CEST)

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                Contra : Ich bin mir der Schwierigkeit, über dieses Land einen umfassenden Überblick zu erstellen, bewusst, muss mich aber leider meinem Vorredner anschließen. Auch ich halte den Artikel nicht für ausgewogen. Vor allem Geographie und Kultur stellen für mich echte Schwachpunkte dar. Bei Kultur würde ich z.B. noch etwas über Literatur, Medien und Sport, vielleicht auch Bildende Kunst (sozialistischer Realismus?) erwarten, zur Geographie gehört ein Überblick über die verschiedenen Naturräume.--Jungpionier 13:15, 1. Okt 2006 (CEST)

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                Contra :Wie polarys, vor allem die lange Aufzählung der Genossen, magelhafte Geografie und das Bapperl bei Kultur--Arma 13:09, 2. Okt 2006 (CEST)

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                Contra ACK Polaris. Die Auseinanderdröselung der Genossen wirkt in diesem Artikel deplatziert. Warum wird die Flüchtlingszahl als Aufzählung und nicht ordentlich als Tabelle dargestellt? Julius1990 16:14, 2. Okt 2006 (CEST)

                Atomwaffentest Nordkorea (...)

                Interessant, dass niemand eine Meinung zu dem nordkoreanischen Atomwaffentest zu haben scheint. --Alien4 20:04, 9. Okt. 2006 (CEST)

                Dies ist auch keine Diskussionsseite über Nordkorea, sondern über den Artikel Nordkorea. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 21:21, 9. Okt. 2006 (CEST)

                Trotzdem interessant, dass ich weder im Artikel, noch wirklich auf der Diskussionsseite dazu, wirklich einen Hinweis auf eine Diskussionsseite (Forum, ...? ausserhalb Wikipedia?) zu Nordkorea (nicht zum Artikel) erblickt habe. ("Was würde geschehen, wenn man Nordkorea alles geben würde; auf der anderen Seite: was würde geschehen, wenn man sie in einen Krieg verwickeln würde; aber, was würde geschehen, wenn man keines von beidem machen würde: dasselbe wie zurzeit mit dem Iran?") Aber wie gesagt, niemand scheint eine Meinung dazu zu haben (oder aber vielleicht eine Antwort auf meine Frage(n)). Ist ja auch egal, wenn uns unsere "Herschenden" in den dritten Weltkrieg reiten, wir haben ja alle nichts dagegen, oder auch überhaupt erst mal eine Meinung dazu. --Alien4 03:10, 10. Okt. 2006 (CEST)

                Sicher haben hier viele eine Meinung dazu, aber das Ziel von Wikipedia ist es einen darzustellen, und Wikipedia ist kein Diskussionsforum und kein Chat-Raum. groups.google.com hilft dir sicher auch bei diesem Thema dabei, eine passende Newsgroup im Usenet zu finden. Adrian Bunk 06:22, 10. Okt. 2006 (CEST)

                550 Tonnen TNT? Das ist aber eine SEHR kleine Atomwaffe. SEHR schwierig zu bauen. Auch strategisch kaum sinnvoll einsetzbar. Oder waren es 2000 Tonnen verdichteter Kunstdünger? Vergleiche Explosion des Oppauer Stickstoffwerkes.

                Ich glaube eher,dass die Nordkoreaner da unten im Berg einen riesigen Berg C4,HMX oder TNT gezündet gehaben,um einfach nur Angst und Unsicherheit zu verbreiten.Niemand weiß wirklich genau,ob die Nordkoreaner Atombomben haben.Meiner Ansicht nach versucht deren Diktator zu bluffen und irgendwie Hilfsleistungen von wem auch immer zu erhalten.Denn das Land ist in seinem jetztigen Zusatand in ein paar Jahren kaputt!!!!

                In [LINK] wird diskutiert dass es 550 Tonnen oder auch 5000 Tonnen in einem Hohlraum gewesen sein könnten. Adrian Bunk 09:21, 10. Okt. 2006 (CEST)

                Warum sollte jemand, der eine Atomexplosion nachweisen will einen Aufwand treiben um den Nachweis zu erschweren? Alles sehr dubios.

                Zitat aus der von mir angegebenen Quelle: Sollte der Sprengsatz in einem Hohlraum, beispielsweise einem Tunnel, gezündet worden sein, so wäre ein großer Teil der Wucht abgefedert worden. Das könnte eine plausible Erklärung sein. Adrian Bunk 13:11, 10. Okt. 2006 (CEST)

                "Könnte" passt immer schlecht zu "plausibel". Nordkorea geht es darum zu beweisen das es die Bombe hat. "Plausibel" in diesem Kontext ist da ein oberirdischer Atomtest.

                Und den Fallout weht es nach China? Seit 1980 hat kein Land mehr einen oberirdischen Atomtest gemacht (selbst China nicht, obwohl sie den entsprechenenden Vertrag nie unterzeichnet haben), und nachdem Nordkorea mit dem Test selbst China verärgert hat wäre es daher höchst unlogisch einen oberirdischen Atomtest zu machen.
                Aber es macht wenig Sinn das her zu diskutieren - hast du seriöse Quellen die deine Zweifel unterstützen? In dem Fall könntest du das in den Artikel sinnvoll einbauen. Ansonsten ist es sinnlos hier weiterzudiskutieren, denn: Wikipedia dient nicht der Theoriefindung. Adrian Bunk 13:36, 10. Okt. 2006 (CEST)

                Die korrekte Nachrichtenlage sieht so aus:

                "Es hat eine starke unterirdische Detonation in Nordkorea gegeben. Die nordkoreanischen Medien haben behauptet das es sich dabei um die Explosion einer Atombombe gehandelt hat"

                Man kann die nordkoreanischen Medien keinesfalls als seriöse Quelle ansehen. Was jetzt passiert ist Nachrichtengeilheit.

                Oh, man. Eine schwere Explosion, die zufällig 6 Tage nach der Ankündigung und zufällig am 61. Geburtstag der Partei passiert? Zufällig wurde China 20 Minuten vorher informiert? Wie in dem Link von Adrian angedeutet, ist konventioneller Sprengstoff in dieser Größenordnung auch nur schwer zeitgleich zu zünden, kleine Versetzungen können die offenbar feststellen. Dass der Test tatsächlich stattgefunden hat, ist also sehr wahrscheinlich. Nicht sicher, aber das wird ja auch nirgends behauptet. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 19:27, 10. Okt. 2006 (CEST)

                Bloß die westlichen Medien (sprich USA, GB und BRD) kann man erst recht nicht als seriös ansehen. Siehe die Lügen vor dem Irakkrieg, vorm Afghanistan- und Jugoslawienkrieg. Natürlich liegt es angesichts der Kriegsvorbereitung gegen den Iran im Interesse der USA und ihrer deutschen Vasallen, das nordkoreanische Atomprogramm kleinzureden und die nichtvorhandene iranische Atombombe aufzublähen; erinnert an die Situation kurz vorm Irakkrieg, als Nordkorea den Bau einer Atombombe ankündigte und dies ebenfalls in USA/BRD kleingeredet wurde, um die Kriegvorbereitung gegen den Irak nicht zu gefährden, der ja mit der Lüge gerechtfertigt wurde, der Irak hätte Atomwaffen. Damals wurde zudem in den US- und BRD-Medien behauptet, Nordkoreas Behauptung, eine Atombombe zu entwickeln, sei gelogen und Nordkorea sei "unglaubwürdig". Auch in dieser Hinsicht hatten uns die US-BRD-Bonzen und deren Masssenmedien getäuscht und belogen. Davon abgesehen: Die eigentliche Gefahr sind ja nicht die 2-10 nordkoreanischen Atomwaffen, sondern die tausenden Atomwbomben des Kriegsregimes USA, die ja bekanntlich schon zweimal Atombomben abgeworfen haben (auf Japan), und die hunderte Atombomben an andere Länder weitergegeben hatten, unter anderem an Stützpunkte in Südkorea, Japan, BRD, Türkei, etc. Dies sollte man auch im Artikel erwähnen, denn in Südkorea wurden von den USA schon vor Jahrzehnten Atomwaffen stationiert. (siehe http://www.graswurzel.net/n... )84.179.216.81

                ...und wer lesen kann ist klar im Vorteil : ...handelte es sich in den 1970er und 1980er Jahren um etwa 700 Atomwaffen in Südkorea. Das Ende des Kalten Krieges in den 1990er Jahren führte auch in den beiden Koreas zu Veränderungen. Die von den USA stationierten Atomwaffen wurden nach und nach abgebaut, und 1991 wurde die "Erklärung für eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel" in einer Übereinkunft der beiden koreanischen Regierungen angenommen.
                Egal, die Diskussionsseite hier ist nicht wirklich die Plattform, auf der das Thema in extenso diskutiert werden sollte. -- Shl 22:11, 11. Okt. 2006 (CEST)

                Die amerikanischen Atomwaffen sind dort zwar möglicherweise abgebaut worden, aber bedrohen Nordkorea nun von anderen Orten aus: Von den USA aus, von Atom-U-Booten in der Nähe Nordkoreas etc. Ausserdem hat Japan wie auch die BRD immer noch ein Atomprogramm (Kernreaktoren, Kernforschung) und reichern atomwaffenfähiges Uran und Plutonium an. Zudem ist Japan nicht Teil des Vertrages, vermutlich sind auch dort noch US-Atomwaffen stationiert. Abgesehen davon allerdings sind auch bei uns in der BRD weiterhin 65 Atombomben stationiert.84.179.254.218 13:32, 13. Okt. 2006 (CEST)

                Du solltest deine Argumentation auf inhaltliche Fehler überprüfen. Ich habe keine Lust nachzuprüfen wieviel von deinen anderen Behauptungen stimmt, aber zumindest deine Behauptung Zudem ist Japan nicht Teil des Vertrages ist falsch da Japan den Atomwaffensperrvertrag ratifiziert hat. Adrian Bunk 14:14, 13. Okt. 2006 (CEST)

                Ich möchte den IP-User darauf hinweisen, dass die Diskussionsseiten dazu gedacht sind, um die Gestaltung des Artikels zu diskutieren, nicht um das im Artikel behandelte Thema zu diskutieren. Ich bin auch durchaus gewillt, das durchzusetzen, daher Diskussionen ohne Zusammenhang zur Gestaltung des Artikels schlicht zu löschen. Diese abstrusen Behauptungen ohne jeden glaubwürdigen Beleg helfen niemandem. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 16:08, 13. Okt. 2006 (CEST)

                Also also bitte. Es geht ja durchaus um die Frage, was in dem Artikel geschrieben werden soll, nicht? Die momentane Version ist denn ja auch äusserst unbefriedigend (Der Test wird gar nicht erwähnt). Ausserdem find ich es von Dir schon ein bisschen frech, hier den Chef zu markieren und Diskussionen löschen zu wollen, die DEINER MEINUNG NACH, nicht zur inhaltlichen Ausgestaltung beitragen. Wenn schon, dann Auslagern, aber Diskussionen, die sich eindeutig darum drehen, etwas in den Artikel hinein zu schreiben oder nicht, einfach zu entfernen ist der Wikipedia sicher nicht zum Vorteil und eine Praxis, die das konstruktive Zusammenarbeiten wohl deutlich erschweren würde.

                Du solltest lesen, was Du selbst verlinkst, auf Deinem Link ganz oben steht sehr deutlich:

                "Verändere nicht die Diskussionsbeiträge anderer Benutzer: NIEMALS, das wird in der Wikipedia als äußerst unhöflich angesehen. Berichtige in fremder Leute Diskussionsbeiträgen auch keine Rechtschreibfehler; es besteht kein Konsens, dass man in fremden Diskussionsbeiträgen berichtigen darf.
                Deine eigenen Beiträge darfst du im Prinzip nach Belieben ändern oder löschen; sobald jedoch jemand darauf geantwortet hat, solltest du von wesentlichen Änderungen absehen, um den Kontext der Antwort nicht zu verfälschen. Ggf. solltest du stattdessen nicht mehr erwünschte Teile deines Beitrages mit ... durchstreichen und unterhalb der Antworten deine Meinungsänderung erläutern.
                Wenn Du Diskussionen zusammenführst (verschiebst), sollte unbedingt am ursprünglichen Ort ein Verweis angebracht werden („Beitrag von Benutzer:X nach Ziel verschoben“)."Fairfis 12:46, 16. Okt. 2006 (CEST)

                • Also also bitte. Es geht ja durchaus um die Frage, was in dem Artikel geschrieben werden soll, nicht? Ja, aber wie bereits gesagt dient Wikipedia nicht der Theoriefindung. Das ist keine private Meinung von iGEL sondern eine allgemeine Regel hier bei Wikipedia. Irgendwelche Theorien die teilweise auf falschen Behauptungen und teilweise aus nicht zum Thema passenden Behauptungen (Abgesehen davon allerdings sind auch bei uns in der BRD weiterhin 65 Atombomben stationiert.) bestehen helfen da nicht weiter.
                • unhöflich: Falls jemand trotz Aufforderung diese Seite weiterhin als Diskussionsforum mißbraucht dann ist das auch höchst unhöflich. Auf der Seite steht auch vor den von dir zitierten Texten Es existieren ein paar Übereinkünfte zur Benutzung von Diskussionsseiten, diese stellen jedoch nur Empfehlungen dar. Und ein Mißbrauch von Diskussionsseiten ist durchaus so ein Punkt, wo solche Empfehlungen nicht mehr gelten.
              • Adrian Bunk 19:13, 16. Okt. 2006 (CEST)
              • Danke, Adrian. Ich bin ja normalerweise auch nicht so aggressiv, aber dieser IP-User hat im auch eine Diskussion darüber begonnen, wer den Koreakrieg begonnen hat und die vorgebrachten Quellen legen nahe, dass er auch an den abstrusen Diskussionen im letzen Jahr beteiligt war, weil er sie 1:1 wieder verwendet hat. Schau mal in die Diskussion-Archive von Nordkorea und beurteile dann, wohin für einen Großteil der Diskussion die Energie besser geflossen wäre.
                Außerdem ist es nicht wahr, dass nichts über den Test im Artikel stehen würde: Nordkorea#Nordkoreas Atomwaffenprogramm -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 19:33, 16. Okt. 2006 (CEST)

                Agressiv sollte man ja generell eher nicht sein. Meine Kritik ging hautpsächlich an die immer schnell auftauchende Lösch-Drohung. Einerseits soll man Trolle nicht füttern, andererseits sollte man inhaltliche Diskussionen nicht selbstherrlich löschen. Die Glaubwürdigkeit von Quellen untersuchen und auf double standards in der internationalen Berichterstattung verweisen finde ich im übrigen nicht abstrus und auch nicht deplatziert auf der Diskussionsseite. Fairfis 02:31, 17. Okt. 2006 (CEST)

                Ziel von Wikipedia ist die Zusammenstellung bekannten Wissens, nicht die Theoriefindung. Für Diskussionsseiten gilt: Diskutiert über den Artikel, nicht über das Thema des Artikels! D.h. wenn jemand auf double standards in der internationalen Berichterstattung verweist dann macht das nur Sinn wenn er das mit Quellen macht. Adrian Bunk 10:46, 17. Okt. 2006 (CEST)

                (Da hat wohl jemand den Hinweis auf Google nicht ernst genug genommen. Dass dort vermutlich nicht schnell was Sinnvolles zu finden ist -> wurde ja anscheinend nicht in den Artikel eingebaut: Externer Link auf irgend ein sinnvolles Diskussionsforum - mit Bestand, und Entwicklungsmöglichkeit (was in der Art, wenn jemand da mitmachen würde) - zu Nordkorea, oder aber gleich auf das momentan vielleicht aktuellste Thema zu Nordkorea: Atomwaffentest(s) dort und mögliche Auswirkungen, bleibe mal dahingestellt.) --Alien4 20:26, 24. Okt. 2006 (CEST)

                Link

                Habe gerade diesen Link zu einer anscheinend "offiziellen Netzseite" der VRNK gefunden. Im Artikel wollte ich ihn nicht verlinken, aber die Seite ist einfach brillant. Das beste an dieser sagenhaften Parodie: sie scheint echt zu sein! Das kriegt nicht mal die Titanic hin. --Dr. Zarkov 23:45, 10. Okt. 2006 (CEST)

                Bis gestern war der Link auch noch hier im Artikel. Sehe eigentlich keinen Grund, warum er das auch nicht wieder sollte. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 00:08, 11. Okt. 2006 (CEST)

                Koreakrieg wurde von Südkorea und den USA gewünscht und begonnen

                Neuere Forschungen legen nahe, dass nicht Nordkorea, sondern Südkorea und deren Verbündete den Koreakrieg begonnen haben. Die USA wähnten sich damals in einer überlegenen Position und ermunterten Südkorea dazu. Fakten dazu sind in folgende Seiten zu finden:

                Bitte dies in den Artikel einarbeiten. 84.179.216.81 20:16, 11. Okt. 2006 (CEST)

                Dieser diese Diskussion wurde bereits in der Vergangenheit gebracht, einmal wurde sogar genau diese Linkliste gebracht. (1, 2, 3) Verschwende also nicht unsere Zeit.
                Deine Quellen sind entweder sehr dubios, nicht frei oder gar nicht mehr verfügbar oder sagen genau das Gegenteil aus (z. B. die beiden Dokumente der Uni Kassel bzw. Uni Bonn). Solange es nicht ordentlich belegt wird (was dir wohl kaum gelingen wird, da es dafür eben keine ordentlichen Quellen gibt), bleibt es aus dem Artikel draußen. Punkt. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 22:10, 11. Okt. 2006 (CEST)

                Vandalismus

                Wer ist Pak Pong Hitler? Ganz bestimmt nicht das Staatsoberhaupt von Nordkorea.

                Ist schon lange korrigiert (es kann aber sein, dass du noch die alte Version der Seite siehst da du nicht eingeloggt bist). Adrian Bunk 15:08, 15. Okt. 2006 (CEST)

                Linkempfehlung

                Grüße - 84.146.246.151 12:16, 17. Okt. 2006 (CEST)

                zum Unterpunkt "Informationsfreiheit"

                Könnte man noch einbauen, dass die Regierung die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 zeitversetzt gesendet hat, um vorher alle Hinweise darauf, dass die WM in Südkorea stattfand, zensiert werden konnten? Die Nordkoreaner konnten also die Spiele sehen, hatten aber keine Ahnung, dass das wenige Kilometer entfernt stattfand. Würde, glaube ich, nochmal den immensen Eingriff in die Informationsfreiheit unterstreichen.
                Kann man, mit welcher Quelle kann diese Information belegt werden? Adrian Bunk 22:06, 17. Okt. 2006 (CEST)
                Gute Frage, hab das mal in einer ZDF-Reportage während der WM 2002 gesehen. Werd mich um Quellen kümmern.
                Zwar nicht genau DIE Quelle, geht aber in die Richtung >>>[LINK]und [LINK]

                Bildwarnung

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                -- DuesenBot 03:14, 20. Nov. 2006 (CET)

                Bezeichnungen

                In genau welchem Teil Deutschlands wird die Bezeichnung "Demokratische Volksrepublik Korea" verwendet?--Dunnhaupt 02:04, 29. Nov. 2006 (CET)

                Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Nordkorea und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).