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Papaverin

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Abbildung
Strukturformel von Papaverin
Bildherkunft
Papaverin, eigentlich Papaverolin-tetramethyläther, ist ein Alkaloid mit krampflösender Wirkung auf glatte Muskulatur. Es ist zu etwa einem Prozent in Rohopium enthalten, besitzt jedoch nicht die Nebenwirkungen des Opiums.

Papaverin wird in der Medizin zur Behandlung von Impotenz eingesetzt. Papaverin wird direkt in den Schwellkörper des Penis injiziert und führt dort zu einer verstärkten arteriellen Durchblutung (sog. SKAT (=Schwellkörper-Autoinjektionstherapie)-Spritzen). Außerdem wird es zur Behandlung einer Durchblutungsstörung des Darmes gegeben (mesenteriale Ischämie), die nicht durch Thromben oder Emboli bedingt ist.

Es lässt sich durch Bischler-Napieralski-Reaktion von N-acetylierten β-Phenylethylaminen mit wasserentziehenden Reagenzien wie (P2O5, POCl3) synthetisieren.

Die Strukturaufklärung gelang dem österreichischen Chemiker Guido Goldschmiedt.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Papaverin und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).