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Der Artikel Papier gehört zur Kategorie: Exzellent, Papier, Beschreibstoff, Holzverarbeitung
Papier (von französ.: papier, aus griech.: πάπυρος, pápyros, „Papyrus
...
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en:Template:Prettytable |+ Zeittafel: Anfänge der Papierherstellung in europäischen Ländern |- |1100 | Spanien: San Felipe bei Valencia |- |1109 | Siziliens ältestes auf Papier geschriebenes Dokument |- |1225 | Frankreichs ältestes Papierdokument |- |1228 | Kaiser Friedrich II. sendet den ältesten auf deutschsprachigem Boden noch vorhandenen Brief aus Papier an das Nonnenkloster Göss in Österreich. Das Mandat befindet sich heute im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien. |- |vor 1231 | Papiermühle in Amalfi (unsicher) |- |1231 | Für Urkunden verbietet Kaiser Friedrich II. die Verwendung von Papier |- |1236 | Laut der Statuten Paduas sind Urkunden auf Papier ohne Rechtskraft |- |1246 | Das Registerbuch des Passauers Dechanten Behaim aus italienischem Papier ist die älteste deutsche Papierhandschrift |- |1268 | In Italien wird Papier hergestellt (Papiermühle in Fabriano bei Ancona) |- |1282 | Erfindung des Wasserzeichens in Bologna |- |1283 | Papiermühle in Treviso |- |1293 | Papiermühle in Bologna |- |1389 | Deutschlands erste Papiermühle, die Gleismühl wurde von Ulman Stromer in Nürnberg gegründet (siehe unten). |- |1393ff |Weitere Papiermühlen in Deutschland folgten: 1393 Ravensburg, 1398 Chemnitz, 1407 Augsburg, 1415 Straßburg, 1420 Lübeck, 1460 Wartenfels, 1468 Kempten. Bis Ende des 16. Jahrhunderts gab es etwa 190 Papiermühlen in Deutschland. |- |1469 | St. Pölten in Österreich |- |1494 | Stevenage in England |- |1573 | Klippan in Schweden |- |1576 | Moskau in Russland |- |1586 | Dordrecht in Holland |}
Die Gleismühl bei Nürnberg
Die erste deutsche Papiermühle entstand 1389/1390 bei Nürnberg. Gegründet wurde die Gleismühl vom Ratsherren und Exportkaufmann Ulman Stromer. Stromer unternahm Geschäftsreisen, u. a. auch in die Lombardei und kam dort mit der Papierherstellung in Berührung. Stromer ließ Mitarbeiter und Erben einen Eid ablegen, die Kunst der Papierherstellung geheim zu halten. Die Gleismühl bestand aus zwei mit Wasserkraft angetriebenen Werkseinheiten. Die kleinere Mühle wies zwei Wasserräder auf, die größere verfügte über drei. Insgesamt wurden 18 Stampfen angetrieben.
1389 bis 1394 leitete Stromer selbst die Papiermühle und verpachtete sie dann gegen eine Pacht von „30 Ries gross Papier“ an Jörg Tirman, seinen Mitarbeiter. Die Schedelsche Weltchronik von 1493 zeigt sie als früheste Darstellung einer Papiermühle auf der Darstellung der Stadt Nürnberg. Die Gleismühl brannte später ab.
Herstellung und Vermarktung
Unabhängig von der Faserart kann Papier in Handarbeit oder maschinell hergestellt werden.Papier besteht hauptsächlich aus Zellulose-Wasserfarbstoffe verwendet.
- Leimstoffe: Leim macht das Papier beschreibbar, weil es weniger saugfähig und weniger hygroskopisch bzw. hydrophob wird. Als Leimung bezeichnet man daher in der Papiermacherei die Hydrophobierung der Faser. Die Leimstoffe sind chemisch modifizierte Baumharze in Kombination mit Alaun oder Polymere auf Basis von Acrylaten oder Polyurethanen. Heute wird neben verschiedenen Harzen auch häufig ASA (Alkenyl Succinic Acid = alkyliertes Bernsteinsäureanhydrid) und alkylierte Ketendimere (AKD) zur Leimung von Papier eingesetzt. Die früher häufig verwendete saure Leimung mit Harzsäuren und Alaun ist der Hauptgrund dafür, dass so geleimte Papiere zerstört werden, da das Alaun Schwefelsäure freisetzen kann, die wiederum die Cellulose zerstört. Heute wird die Leimung im neutralen oder schwach alkalischen pH-Bereich durchgeführt.
- Eine prinzipielle Unterscheidung wird bei der Leimung zwischen der sog. Masseleimung und der Oberflächenleimung getroffen. Bei der Masseleimung wird das Leimungsmittel schon in die Flotte zugegeben, bei der Oberflächenleimung wird das schon fertige Papier beschichtet. Harze, AKD und ASA sind Masseleimungsmittel, polymere Leimungsmittel sind Oberflächenleimungsmittel
- Nassfestmittel: Unbehandeltes Papier wird mechanisch sehr unbeständig, wenn es feucht oder nass wird. Um auch im nassen Zustand eine gewisse mechanische Festigkeit zu erhalten, werden dem Papier bei der Herstellung Nassfestmittel zugesetzt. Küchenkrepp dürfte das bekannteste Papier dieser Klasse sein, aber auch Kartons, Landkartenpapiere, Papier für Geldnoten enthalten große Mengen Nassfestmittel. Nassfestmittel sind wasserlösliche Polymere, die aus Polyaminen und Epichlorhydrin hergestellt werden und mit dem Papier reagieren. Dabei bilden sich Quervernetzungen zwischen den Fasern, die den Papierfilz stabilisieren.
Gestrichenes Papier
Der Herstellung von Papier folgt oft die Veredelung in der Streichmaschine. Die Streichfarbe setzt sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. Mögliche Elemente sind: hochweißes Kaolin, Calciumcarbonat, natürliche oder synthetische Bindemittel, Rheologiehilfsmittel und Funktionshilfsmittel.In der Streichmaschine wird die Streichfarbe im Überschuss mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h durch ein Düsenauftragswerk auf das Papier aufgetragen. Für die optimale Verteilung der Streichfarbe sorgt ein Streichmesser (dynamic blade) mit einer besonderen Klingengeometrie und einem lasergesteuerten Durchbiegungsausgleich des Schaberbalkens. So wird das richtige Streichgewicht erreicht. Für manche Tiefdruckpapiere reicht 1 Teelöffel Streichfarbe zur Veredelung von 1 m² Rohpapier.
Zählmaße und Formate
1877 wurden in Deutschland die Zählmaße dezimal festgelegt:- 1 Heft = 10 Bogen
- 1 Buch (B) = 10 Heft = 100 Bogen
- 1 Rieß, Ries = 10 Buch = 1 000 Bogen
- 1 Ballen = 10 Rieß = 10 000 Bogen
- 1 Pack = 15 Ballen = 150 000 Bogen
Heute ist ein Ries nach DIN 6730 immer 500 Blatt Papier.
Die bekanntesten international genormten Papierformate sind diejenigen der A-Reihe; in einigen Ländern wie den Vereinigten Staaten und Kanada werden andere Formate verwendet.
Papiermarkt
Weltweit werden jährlich über 300 Millionen Tonnen Papier verwendet. Der Papierverbrauch pro Kopf lag im Jahr 2000 in den USA bei über 300 kg, in Westeuropa bei 200 kg und weltweit bei etwa 50 kg. In Deutschland gingen davon jeweils 30 % in Schreibpapiere und Verpackungen, 15 % in Zeitungspapiere und 25 % in Hygiene-Papiere, Pappen, Technische und Spezialpapiere.Die Papierindustrie unterscheidet folgende fünf Großgruppen von Papiersorten:
- Druck- und Presspapiere,
- Papier, Karton und Pappe für Verpackungen,
- Papiere für Büro und Verwaltung,
- Hygienepapiere,
- Papiere und Pappe für spezielle technische Verwendungszwecke.
Eigenschaften
Physikalische Eigenschaften
Grundsätzlich ist bei allen Messungen zu beachten, dass die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur einen sehr großen Einfluss auf die Messwerte haben. Deshalb findet die Messung immer in Klimaräumen mit einem nach ISO-Normen festgelegten Normklima (23 °C, 50 % Luftfeuchtigkeit) statt. Meist wird die Papierprobe vor der Messung 24 Stunden lang in dem Raum gelagert, um sie zu akklimatisieren. Da die Messungen von der Flächenmasse (g/m²) des Papiers abhängen, werden so genannte Laborblätter mit einer nach ISO-Norm festgelegten Flächenmasse verwendet.Die tatsächliche Dichte von normalem Schreibpapier wird zumeist in der Größenordnung zwischen 700 und 1200 kg/m³ angegeben. Empirische Messungen an Fotokopierpapier in Büroqualität (80g/m²) haben bei Normalbedingungen einen Wert von etwa 800 kg/m³ ergeben. Damit ist ein Blatt knapp ein zehntel Millimeter dick. Wärmeleiteigenschaften: siehe Temperaturleitfähigkeit.
Zugfestigkeit
Die Zugfestigkeit ist einer der zentralen physikalischen Werte bei der Papierherstellung, bei Kraftpapier ist sie sogar der wichtigste Wert. Die Maßeinheit der Zugfestigkeit ist N·m/g. Da die Zugfestigkeit vorwiegend von der Flächenmasse abhängt, wird tatsächlich der Zugfestigkeitsindex mit der Maßeinheit: kN/m verglichen.
Zur Bestimmung dieses Wertes wird eine Zerreißprobe gemacht. Dazu werden Papierstreifen einer genormten Länge und Breite mechanisch eingespannt, der so genannte Reißapparat zieht die Probe auseinander und zeichnet die benötigte Kraft auf. Die im Moment des Zerreißens benötigte Kraft ist die Zugfestigkeit. Um einen Durchschnittswert zu erhalten, werden meist 10 Streifen zerrissen, wovon 5 längs der Laufrichtung und 5 quer zur Laufrichtung der Papiermaschine genommen werden. Als Nebenprodukt dieser Messung werden noch die Bruchdehnung und die Zugbrucharbeit ermittelt. Die Bruchdehnung wird in Prozent angegeben und gibt an, um wieviel Prozent der Papierstreifen sich im Moment des Bruchs verlängert. Die Zugbrucharbeit wird in J/m² angegeben und ist die aufgewendete Zugkraft pro Papierfläche.
Spezifischer Weiterreißwiderstand
Die Maßeinheit des spez. Weiterreißwiderstandes ist mN·m²/g. Diese Maßeinheit gibt an, wie leicht ein Papier, das bereits eingerissen ist, weiterreißt. Dazu wird das Papier mit einem Schnitt versehen und in das Reißfestigkeitsprüfgerät (nach Elmendorf) eingespannt. Durch einen Knopfdruck wird ein blockiertes Pendel ausgelöst, welches die Probe im Zuge der Pendelbewegung zerreißt und dabei die Kraft misst.
Berstwiderstand
Der Berstwiderstand gibt die benötigte Kraft an, um ein Papier zum Bersten zu bringen. Die Maßeinheit des Berstwiderstandes lautet kPa. Dazu wird das Normblatt in den Prüfapparat eingespannt und eine Membran mit genormter Fläche drückt mit ansteigender Kraft gegen das Papier. Die Kraft die beim Durchstoßen des Papiers aufgewendet wird, ist der Berstwiderstand.
Porosität
Die Porosität gibt an, wieviel Luft ein Papier durchlässt. Die Maßeinheit der Porosität lautet Gurley. Dazu wird das Normblatt in den Prüfapparat eingespannt und der Prüfapparat drückt 100 mL Luft mit 1,23 kPa durch eine Prüffläche von 6,42 cm² und misst die dafür benötigte Zeit. Eine Zeitdauer von einer Sekunde entspricht dabei einem Gurley.
Spaltwiderstand
Der Spaltwiderstand gibt die aufzubringende Kraft an, welche benötigt wird, die Papierbahn in der Masse zu spalten. Dies wird gewöhnlich bei mehrlagigen Papieren angewandt, wo mehrere Papierbahnen nass (25–35%) vergautscht wurden, so z. B. Faltschachtelkarton (FSK) oder besonders voluminöse Papiere (Rohdichte <1,5) z. B. Bierdeckel.
Laufrichtung
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Langsiebpapiermaschine für den Laborbetrieb, aufgestellt von der Papierfabrik Stora Kabel im Hagener Freilichtmuseum Bildherkunft |
Während bei der Papierherstellung von Hand die Fasern gleichmäßig in allen Richtungen liegen, tritt bei der maschinellen Papierherstellung, die auf einem Endlossieb erfolgt, eine (teilweise) Ausrichtung der Fasern längs des Bandes auf. Man spricht von der Laufrichtung des Papiers und unterscheidet zwischen der Maschinenrichtung (in Laufrichtung) und der Querrichtung (quer zur Laufrichtung). Man spricht dabei auch von Schmalbahn (Long Grain) und Breitbahn (Short Grain) Angabe in Katalogen und auf Riesetiketten: Das Maß quer zur Laufrichtung wird unterstrichen oder fett ausgezeichnet oder zuerst genannt. Üblich sind auch die Abkürzungen SB (Schmalbahn)und BB (Breitbahn) oder ein Pfeil, der die Laufrichtung markiert.
In Abhängigkeit von der vorherrschenden Faserrichtung beeinflussen Feuchtigkeit, Temperatur und Alterung das Papier. Bei einer ungleichmäßigen Ausrichtung ändert somit jede Karte im Laufe der Zeit und mit dem Wechsel der Witterung bzw. des Raumklimas ihren genauen Maßstab unterschiedlich in den beiden Richtungen. Nur durch spezielle bzw. geschichtete Papiersorten kann dieser Effekt bei maschinell produzierten Papieren verringert werden.
Bei der Herstellung von Büchern (und anderen gebundenen Gegenständen) ist darauf zu achten, dass die Laufrichtung aller Seiten (und des Buchdeckels) parallel zum Buchrücken verläuft, da Papier sich immer quer zur Laufrichtung ausdehnt. Andernfalls bricht das Buch leicht an der Bindung auseinander bzw. lässt sich schlecht durchblättern.
Durch das Aufeinanderkleben mehrerer Papierschichten abwechselnder Laufrichtung erhält man sehr starres Papier (vergleichbar zum Sperrholz), wie beispielsweise der mindestens dreilagige Bristol-Karton.
Alterungsbeständigkeit
Die Anforderungen bezüglich der Alterungsbeständigkeit von Büchern sind in den so genannten Frankfurter Forderungen der Deutschen Bibliothek und der Gesellschaft für das Buch, sowie in der US-Norm ANSI/NISO Z 39.48-1992 und ISO-Norm 9706 fixiert.Für Hintergrundinformationen hierzu: A. Haberditzl: Woran erkenne ich alterungsbeständiges Papier? Eine Replik, in: Der Archivar, Jahrgang 58, Heft 4 (November 2005), S. 327. Online unter http://www.archive.nrw.de/a...
Weißgrad
Der Weißgrad sagt aus, wie weiß ein Papier ist. Er wird gemessen mit einem Spektralphotometer und kann nach verschiedenen Formeln berechnet werden. So gibt es beispielsweise den Weißgrad nach Berger, der bei einem normalen Kopierpapier bei 160 liegt. Durch optische Aufheller werden die Messergebnisse jedoch verfälscht.Verwendung
Beschriftung
Beim Beschriften wird ein Farbstoff (z. B. Tinte, Toner und Druckfarbe) mit einem Gerät auf Papier aufgetragen. Dies kann von Hand mit einer Schreibmaschine, einem Füllfederhalter, einem Bleistift oder einem Federkiel geschehen. Seit der Erfindung des Buchdrucks gibt es Maschinen, die einen Text seitenweise auf Papier übertragen können. Dies ist mit einer Druckmaschine millionenfach und z. B. mit einem Laserdrucker für nur wenige Seiten möglich. Während zu Anfangs noch der zur Verfügung stehende Rohstoff die Eigenschaften des Papiers bestimmte, kann heute Papier den Anforderungen angepasst werden. Bilderdruckpapier zum Kunstdruck, zum Zeitungsdruck ein billiges, reißfestes Papier und als Kopierpapier holzfreies, ungestrichenes Papier.Bildende Kunst
Pappmaché ist ein Gemisch aus Papier, Bindemittel und Kreide oder Ton, das im 18. Jahrhundert als Ersatz für Stuck in der Innenausstattung verwendet wurde. So gab es in Ludwigslust eine Manufaktur, in der aus alten Akten Deckenverzierungen, Büsten, etc. und sogar Statuen, die wenige Monate im Freien aufgestellt werden konnten, hergestellt wurden. Heute findet man Papier im Modellbau, in der japanischen Papierfaltkunst Origami und bei Collagen und Assemblagen. Aquarellpapier für Aquarelle hat eine Flächenmasse von bis zu 850 g/m² und Fotopapier muss speziell beschichtet werden, um als Träger der Farbstoffe für z. B. Tintenstrahldrucker oder die Fotos zu dienen.Luxuspapiere
Unter Luxuspapieren versteht man veredelte, geschmückte und verzierte, oft aufwendig bearbeitete Papiererzeugnisse von ca. 1820/60 bis 1920/30, als es eine eigene Luxuspapierindustrie gab. Zur Veredlung wurden eine Reihe von Bearbeitungsverfahren eingesetzt, u.a. Kolorierung (Hand- und Schablonenkolorierung), Farbendruck (Chromolithografie), Gold- und Silberdruck, Prägen (Gaufrieren) und Stanzen, das Aufbringen von Fremdmaterialien (Glimmer, Seide) sowie das Anbringen von Laschen, Klappen und Mechanismen bei Spielzeugen. Unter Luxuspapiere fallen Andachts- und Fleißbildchen, viele Ansichts- (Leporello), Gelegenheits- (Glückwunsch-, Weihnachts- und Neujahrskarten) und Bildpostkarten (Motivkarten), verzierte Briefbogen, Etiketten, allerlei Papierspielzeug (Papiertheater), Reklamemarken und Sammelbilder und vieles mehr. Heute sind solche Luxuspapiere Sammelobjekte.Technische und Spezialpapiere
Pappe hat eine Flächenmasse von mindestens 600 g/m² und 1,5 mm Dicke. Dünneres Material, ab 130 g/m², heißt Karton und wird vorwiegend als Kartonage verwendet. Mit einer Kunststoffbeschichtung und eventuell einer Aluminiumfolie als Zwischenlage kann sie als Getränkekarton sogar Flüssigkeiten verpacken. Die am meisten verbreitete Pappe ist die Wellpappe, die in den vielfältigsten Sorten vorkommt. Pappe und Kartons werden vorwiegend aus Recyclingpapier produziert, da es hierbei nicht so sehr auf die Farbe des Materials ankommt. Inzwischen kann jedoch Recyclingpapier mit einer sehr hohen Qualität produziert werden und unterscheidet sich im Weißegrad nur noch sehr schwach von Papier aus neuen Fasern. Das Papier mit der größten, relativen Zugfestigkeit wird Kraftpapier genannt. Es besteht zu beinahe 100% aus langfaserigen Zellstofffasern von Nadelhölzern. Es wird z. B. für Papiersäcke verwendet. Es gibt Kabelisolierpapiere, Medizinische Papiere, Klebezettel, Zigarettenpapier und Thermopapiere. Papiere finden sich ebenfalls in Metallpapierkondensatoren und Elektrolytkondensatoren, wo sie als Isolator oder Träger des flüssigen Elektrolyts dienen. Eine neue Erfindung stellt das sog. I-PAPER dar (Intelligent Paper). Es besteht aus mehreren Papierlagen und einer magnetischen Speicherschicht. Dadurch wird es möglich, ähnlich wie bei Disketten oder Festplatten, Daten ins Papier zu speichern und wieder auszulesen. Der sog. Medienbruch wird aufgehoben und eine automatische Verbindung zwischen elektronischer Datenverarbeitung und Papier hergestellt. Die Erfindung wurde im Jahr 2000 von Wolfgang Bossert zum Patent angemeldet.Fliegen mit Papier
Es gibt Flugdrachen aus Papier in China seitdem es dieses Material gibt. Der 1783 erbaute Montgolfière, der Gebrüder Montgolfier, war ein Heißluftballon aus Leinwand, der mit einer dünnen Papierschicht luftdicht verkleidet war. Im Zweiten Weltkrieg produzierte Japan ca. 10.000 Ballonbomben aus Papier, die mit Lack gasdicht gemacht wurden und Brand- und Sprengsätzen (5 Kg bis 15 kg) über den Pazifik nach Amerika transportierten. Im Flugzeugmodellbau wird Papier als Bespannung (Spannpapier) von Tragflächen in Holm-Rippen-Bauweise und für Flugzeugrümpfe verwendet, indem es aufgeklebt, mit Spannlack getränkt und, wenn es nach dem Trocknen die nötige Oberflächenspannung hat, überlackiert wird.Umweltaspekte
Bei der Papierproduktion ist vor allem der Verbrauch an Holz, Wasser und Energie problematisch. 10 % bis 15 % des weltweit eingeschlagenen Holzes werden zu Papier verarbeitet. Vornehmlich wird allerdings so genanntes „Durchforstungsholz“, Sturmholz, oder Sägerestholz verwendet. Problematisch ist dies vor allem dann, wenn dafür Urwälder abgeholzt werden, wie es z. B. in Kanada und im russischen Karelien geschieht. Das Holz wird meist durch Kahlschläge gewonnen. Dabei wird die Lebensgemeinschaft Wald zerstört, denn Tiere, Flechten und Moose können ohne schützende Bäume nicht überleben. In den großen Papier produzierenden Industrieländern steht der Begriff der nachhaltigen Forstwirtschaft (1 Baum fällen, 2 werden nachgepflanzt) mittlerweile an erster Stelle.Kahlschläge werden meist mit Wirtschaftswäldern bepflanzt, die in der Regel aus art- und altersgleichen Bäumen bestehen und nur wenige Tier- und Pflanzenarten beheimaten. Der große Flächenbedarf für solche Forste beschleunigt das Abholzen der Primärwälder oder anderer ursprünglicher Vegetation. Zellstofffabriken in Brasilien und Indonesien etwa legen ihre Eukalyptus- und Akazienplantagen häufig auf ehemaligen Regenwaldflächen an.
Der hohe Wasserverbrauch stellte die Papierindustrie bereits vor 1900 vor Probleme. Deshalb setzten früh Bemühungen ein, den Verbrauch zu reduzieren, vor allem durch die mehrfache Nutzung des Wassers. In den Papiermühlen benötigte man - ohne jeden Wasserkreislauf - rund 1.200 Liter pro Kilogramm Papier, um 1900 waren es 600 bis 800 Liter, heute ist es zumindest technisch möglich, mit knapp 2 Litern auszukommen. Realistisch sind Werte um 10 Liter pro kg Papier. 100%ige Kreislaufschliessungen sind bisher an der Anreicherung von Calciumsalzen gescheitert, die zu Ablagerungen und Verstopfungen von Maschinenteilen führen.
In enger Verbindung mit dem Wasserbrauch steht die Frage der Abwässer. Mit der Industrialisierung erreichten die Probleme ganz neue Dimensionen. Durch Chlorbleiche und Zellstofferzeugung fielen bisher unbekannte Schadstoffe an, und die Menge der Abwässer stieg gewaltig. Nach bundesdeutschen Vorschriften dürfen Abwässer aus Zellstofffabriken eine Belastung bis 70 Kilogramm CSB pro Tonne Zellstoff aufweisen (CSB: chemischer Sauerstoffbedarf, das heißt Menge an Sauerstoff, die zur Oxidation der organischen Verschmutzungen erforderlich ist), bei der Papierherstellung sind 2 bis 12 Kilogramm CSB pro Tonne üblich. Zum Vergleich: Seit 1997 gelten für Abwässer aus kommunalen Kläranlagen als Grenzwerte 0,075 bis 0,15 Kilogramm CSB pro Tonne, je nach Verschmutzung der ungeklärten Abwässer. Aus diesem Grund besitzen die meisten Papierfabriken eigene 3-stufige (mechanisch, biologisch, chemisch) Kläranlagen, die das eingesetzte Wasser reinigen und anschließend in den Vorfluter einleiten.
Der Energieverbrauch liegt pro Kilogramm Papier bei etwa 8 kWh Energie.
Durch Recycling- bzw. Umweltpapier lassen sich Einsparungen von 70% bis 90% erreichen. Gleichzeitig wird so der CO2-Ausstoß deutlich reduziert und der Abbau gefördert.
Schädlinge und Konservierung
Ein bedeutsamer tierischer Schädling ist das Silberfischchen, wobei es das Papier entweder oberflächlich frisst oder gar Löcher macht. Natürliche Gegenspieler sind der Bücherskorpion und die Speispinnen. Ein weiterer tierischer Schädling sind die Bücherläuse, die sich parthenogenetisch fortpflanzen und somit schnell massenhaft feucht gewordene Papiere befallen können. Unter den Pilzen ist der Schimmelpilz von großer Bedeutung, der beispielsweise in Folge von Wasserschäden auftreten kann. Ein wichtiger Schritt bei der Konservierung von nass gewordenem Papier ist die umgehende Gefriertrocknung.Zur Konservierung von Papierprodukten wurden schon automatisierte Anlagen gebaut, um so „saures“ Papier zu neutralisieren und eine alkalische Reserve einzubringen und so dem Säurefraß entgegen zu wirken.
Literatur
Bücher:- Wilhelm Sandermann: Papier, eine Kulturgeschichte. 3. Auflage. Springer Verlag, Berlin Heidelberg 1997 (zuerst 1988), ISBN 3-540-55313-4
- Sabine Schachtner: Größer, schneller, mehr. Zur Geschichte der industriellen Papierproduktion und ihrer Entwicklung in Bergisch Gladbach. Rheinland-Verlag, Köln 1996, ISBN 3-7927-1561-9
- Uwe Baufeldt, Hans Rösner, Jürgen Scheuermann und Hans Walk: Informationen übertragen und drucken, Lehr- und Arbeitsbuch für das Berufsfeld Drucktechnik. 14. Auflage. Verlag Beruf + Schule, Itzehoe 2000, ISBN 3-88013-606-8
- Lothar Göttsching (Hrsg.): Papier in unserer Welt. Econ Verlag, Düsseldorf-Wien-New York 1990, ISBN 3-430-13252-5
- Wolfgang Walenski: Das PapierBuch. Verlag Beruf + Schule, Itzehoe 1999, ISBN 3-88013-584-3
- Christa Pieske: Das ABC des Luxuspapiers. Herstellung, Verarbeitung und Gebrauch 1860 bis 1930. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1964, ISBN 3-496-01023-1
- Elke Gottschalk: Papierantiquitäten. Luxuspapiere von 1820 bis 1920. Verlag Battenberg, Augsburg 1996, ISBN 3-89441-216-X
Aufsätze:
- Günter Bayerl: Vorindustrielles Gewerbe und Umweltbelastung – das Beispiel der Handpapiermacherei. Technikgeschichte - Beiträge über d. geschichtl. Entwicklung d. Technik u. d. Industrie sowie deren naturwiss. Voraussetzungen. Verein Deutscher Ingenieure. VDI-Verl., Düsseldorf 48.1981, S. 206–238.
- Victor Thiel: Papiererzeugung und Papierhandel vornehmlich in den deutschen Landen von den ältesten Zeiten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Ein Entwurf. In: Archivalische Zeitschrift. Dritte Folge. Böhlau, Köln 8=41.1932, S. 106–151.
- Andreas Pingel Keuth: Papierherstellung. in: Chemie in unserer Zeit. Wiley-VCH, Weinheim 39.2005,6, S. 403–409.
- Klaus Roth: Papierkonservierung - Chemie kontra Papierzerfall. in: Chemie in unserer Zeit. Wiley-VCH, Weinheim 40.2006,1, S. 54–62.
Weblinks
- Kleine Papiergeschichte – vom Papyrus zum Papier des 20.Jahrhunderts
- Papier & Das Ressourcenproblem Holz
- Umfangreiches Papierlexikon, Papiergeschichte
- Papierherstellung als Flashanimation
Quellen
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Papier
Bereits im 2. Jahrhundert gab es in China Papiertaschentücher. Im 6. Jahrhundert stellte man Toilettenpapier aus billigstem Reisstrohpapier her. Alleine in Peking wurden jährlich 10 Millionen Päckchen mit 1000 bis 10.000 Blatt produziert. Die Abfälle an Stroh und Kalk bildeten bald große Hügel, Elefanten-Gebirge genannt. Für Zwecke des chinesischen Kaiserhofes stellte die kaiserliche Werkstatt 720.000 Blatt Toilettenpapier her. Für die kaiserliche Familie waren es noch einmal 15.000 Blatt hellgelben, weichen, parfümierten Papiers. Bekannt ist, dass um das Jahr 300 die Thais die Technik des schwimmenden Siebs zur Papierherstellung verwendeten und um das Jahr 600 die Technik des Schöpfsiebs in Korea und um 625 in Japan verwendet wurden. Die Amtsrobe der japanischen Shintō-Priester, die auf die Adelstracht der Heian-Zeit zurückgeht, besteht aus weißem Papier (Washi), das vorwiegend aus Maulbeerbaum-Bast besteht. Beleg??--217.6.249.186 18:33, 28. Nov. 2006 (CET)
Geschichte
Der Artikel läßt die Geschichte des Papiers in Mesoamerika völlig unberücksichtigt. Nichtmals eine Erwähnung und daß in einem Artikel mit Sternchen.http://en.wikipedia.org/wik... Holiday 00:56, 6. Nov. 2006 (CET)
China
Ich habe den Eintrag über die 'Peking Gazette' ersatzlos herausgestrichen, da es sich hier um ein gängiges Mißverständnis handelt. Die ' Peking Gazette' ist keine Zeitung gewesen, sondern ein offizielles Nachrichtenbulletin der chinesischen Regierung, das in der chinesischen Geschichte zu verschiedenen Zeiten unter verschiedenen Namen herausgegeben wurde. Die Bezeichnung 'Peking Gazette' stellt nur einen westlichen Sammelbegriff dar, der in China überhaupt nicht verwendet wurde (übrigens gab es 363 noch nichtmals die Stadt Peking). Der 'Peking Gazette' fehlen mindestens zwei der vier Kriterien für eine Zeitung, nämlich Universalität und Publizität. Die erste Zeitung der Welt wurde natürlich 1605 von Johann Carolus in Straßburg gegründet, das ist auch die offizielle Position der World Press Association.Auch die anderen Angaben im China-Abschnitt sind alle unbelegt. MMN verdient der Artikel allein deswegen den Stern nicht, zumal ja Papier unabhängig von den Chinesen auch nicht viel später von den Mayas erfunden wurde, was hier völlig unberücksichtigt bleibt.
Belege:
- W.F. Mayers, “The Peking Gazette',” China Review, 111, p.13-18
- nur mal ein ergänzender Kommentar: Das Argument "...so sieht es...schließlich auch..." ist keines. Im Mittelalter sah es z.B. die höchste wissenschaftliche Autorität als erwiesen an, daß die Sonne um die Erde kreist ;-) Also, wenn schon, dann sollte man zumindest schreiben: "...bisher nachgewiesenermaßen..."
In Ordnung: Es ist bisher nachgewiesermassen nicht so, dass die alten Chinesen die Zeitung und den Viertaktmotor erfunden haben. Besser so? Gruss. Holiday 13:13, 28. Nov. 2006 (CET)
Papier - allgemein
Viele kluge Köpfe haben zum umfangreichen Artikel ueber Papier beigetragen. Ich hoffe ich trete keinem auf den Schlipps bei der Korrektur von einigen Ungereimtheiten und Fehlern! Gruss gerckma
Holzhaltiges Papier
"Holhaltiges Papier" sollte das evtl. wixpapers samsons verwichstes schnuffeltuch "Holzhaltiges Papier" heissen ? Gurt 22:13, 23. Jun 2003 (CEST)Summenformel
"Die Zellulose ist ein Polysaccharid der Kohlenhydrate mit der chemischen Formel C6H10O5"Das ist eine Summenformel und als solche ist sie für sich nicht aussagekräftig, denn sie könnte z.B. sowohl für Fructose als auch Glucose stehen (andere chemische Eigenschaften). Wie im Link allerdings richtig erklärt, soll sie β-Glucose darstellen. Man sollte das vielleicht im Text extra erwähnen, denn sonst würden wir unser Papier aus Stärke herstellen können.
Ja doch gerade nicht. Fructose ist C6H12O6. Die Summenformel von Glucose ist mir jetzt nicht bekannt; müsste allerdings auch im Sinne von C6HXOX sein. Die chemischen Eigenschaften unterscheiden sich ja gerade, weil unterschiedlich viele Wasser- und Sauerstoffteilchen am C6 sind. --M9IN0G 21:09, 8. Jun 2006 (CEST)
- Dass sich Fructose und Glucose durch die Anzahl ihrer Teilchen unterscheiden, ist nicht korrekt. Beide haben die Summenformel C6H12O6 --Klaus2569 13:10, 9. Jun 2006 (CEST)
- Ich bin kein Experte darin. Nur C6H10O5 kann ja nicht Fructose und Glucose bezeichnen. --M9IN0G 19:38, 9. Jun 2006 (CEST)
- Ich bin auch kein Experte. Hab's bei Wikipedia gelesen. C6H10O5 steht weder für Fructose noch für Glucose, sondern für die Polysaccharide Stärke und Cellulose. Aber es stimmt: Fructose und Glucose haben die gleiche Summenformel. Aber sie haben unterschiedliche Strukturformeln; und die kann man sogar schmecken. --Klaus2569 20:20, 9. Jun 2006 (CEST)
Laufrichtung
"Bei der Herstellung von Büchern (und anderen Gegenständen) ist daher darauf zu achten, dass die Laufrichtung aller Seiten (und des Buchdeckels) von oben nach unten ist."Was ist denn hier von oben nach unten? Möchte die Papierherstellung gerne überarbeiten, da ich einiges darüber weiss, aber wenig über Buchproduktion, würde mir eine Antwort sehr helfen. --Die zuckerschnute 22:28, 15. Aug 2004 (CEST)
- Man sollte eher sagen: "parallel zum Rücken"--83.236.236.194 07:31, 8. Jun 2006 (CEST)
- Oops man sollte sich ja auch korrekt anmelden ;-) --Romanluplow 07:41, 8. Jun 2006 (CEST)
Papier (und der Karton für den Buchdeckel) hat eine Längs/Quer-Verhältnis, dass heisst die Fasern sind mehr in eine Richtung orientiert (Maschinenrichtung). Da die Fasern mehr in Dicke als in Längsrichtung schrumpfen/wachsen (bei Feuchteeinfluss), ist es wichtig, dass Buchdeckel und Text in die gleiche Richtung "wachsen" - ansonsten gibt es wellige Bücher!
Überarbeitung
Habe mal mit der Überarbeitung angefangen. Da ich 4 Bücher zu dem Thema hier liegen habe, wird sich das etwas hinziehen. Die Bearbeitung mache ich zunächst in meinem Benutzerraum unter Die_zuckerschnute/Papier.Wer Anregungen zur Ergänzung hat, schreibt sie mir bitte dort in die Diskussion. Danke. --Die zuckerschnute 21:57, 16. Aug 2004 (CEST)
Friedrich Gottlob Keller
Stimmt die Information dass Friedrich Gottlob Keller Erfinder des Holzschliffpapiers ist? (Siehe Bad Schandau). -- Pjacobi 00:43, 22. Aug 2004 (CEST)- Ja, scheint zu stimmen, steht auch so im Duden-Lexikon --Die zuckerschnute 22:17, 23. Aug 2004 (CEST)
- Mal abgesehen davon, daß sich auch der Duden mit der Forschung weiterentwickelt, die Info stimmt noch. F.G.Keller war zumindest der erste, der einen brauchbaren Schleifprozeß entwickelt hat. Als technischen Verfahrensentwickler muß man aber auch Heinrich Voelter beachten, der hat erst ein brauchbares Industrieverfahren daraus entwickelt.
- --83.236.236.194 07:31, 8. Jun 2006 (CEST)--Romanluplow 07:41, 8. Jun 2006 (CEST)
Kandidatendiskussion: Papier 18. September 2004
(Aus Wikipedia:Kandidaten für exzellente Artikel)... enthielt den Baustein "stimm mit", war aber nicht gelistet. --PatrickD 15:38, 18. Sep 2004 (CEST) ... dieser Bauetin wurde von Libelle63 bereits am 24. Aug 2004, 22:19 eingefügt ... *nachtrag* Bdk 20:46, 18. Sep 2004 (CEST)
- contra. Der Artikel ist eigentlich ganz gut. Er läßt trotzdem noch einige Wünsche bzw. Fragen offen.
- Das Kapitel "industrielle Papierherstellung" ist sehr zersplittert und wegen der vielen Zwischenüberschiften schwer lesbar. Es ist auch in sich nicht schlüssig, wenn gesagt wird, dass für das Papier drei Rohstoffe (Zellulose, die Leimung und die Füllstoffe) gebraucht werden und sich dann die Hälfte des Abschnitts um die Zelluloseherstellung dreht. Generell könnte dieser Abschnitt noch ausgebaut werden.
- Das Papier nur zwei nennenswerte Eigenschaften, nämlich Laufrichtung und Altersbeständigkeit, hat, kann ich mir nicht vorstellen. Wie wäre es noch mit Grammatur, Bleichegrad, Reißfestigkeit, Laufeigenschaften in der Weiterverarbeitung usw.?
- Die siehe auch-Liste mit Verweisen auf Heftklammer oder Brief ist eine Karrikatur, oder?
- Interessant wäre zu wissen, wieviel Papier pro Nase in Mitteleuropa etwa erzeugt wird. Wofür wird es verwendet (Zeitungen, Bücher, Verpackungen usw.)? Wieviel Energie fließt in die Papierherstellung? Wie hoch ist der Anteil des Papiers, das in Form von Altpapier wiederverwendet wird? Ökologische Aspekte der Papierherstellung (Abholzung, Abwässer?)
- Bei der Geschichte des Papiers in China wäre noch eine genaue Prüfung der Angaben wünschenswert. Peking war damals nämlich nicht Hauptstadt Chinas, sondern Xi'an, Luoyang, Kaifeng oder Nanjing. -- Herr Klugbeisser 11:26, 19. Sep 2004 (CEST)
- Enthaltung
- Als Hauptautor verzichte ich auf die Stimme, erkläre jedoch: Die Papierherstellung IST vielfältig und "zersplittert", es folgt eine Grafik, die das erklärt.
- Die Papiereigenschaften korrekt zu benennen bedarf noch einiger Recherchen
- Aus Verweisen halte ich mich raus.
- Der Papierverbrauch ändert sich jährlich (für Mitteleuropa steigend), aktuelle Zahlen zu bekommen ist nicht einfach, was die Umwelt betrifft, noch schwieriger...
- Wenn sich ein Archäologe findet, der das genau weiss, bitte ergänzen.
- pro
Solangsam aber sicher bekommt man hier doch ne Mordswut. Alle sind se hinter diesem Daumen her ( PS Ich habe mich der "Objektivität dieses Forums auch schon gestellt. Vielleicht fehlen ja auch noch die unterschiedlichsten Fesstellungsmerkmale der Laufrichtungen. Und lieber Herr Klugbeißer eigentlich müsste man bei ihnen, das b durch ein sch ersetzen.Wenn sie Zeit haben diese Kritik zu tippen hätten sie Ihr umfangreiches Wissen doch auch der Allgemeinheit direkt in Form einer Veränderung und textlicher Neugliederung einbringen können. Leider musste ich den verlinkten Artikel Wasserzeichen wieder ändern, da dort irgendwelche Idioten am Werk waren. Zuckerschnute mach weiter so Ich habe deinen Bericht mit technischen Lehrbüchern verglichen. Also Wolfgang Walenski bisste halt noch nicht aber Kritik kann auch konstruktiver sein. Für mich ist dieser Artikel sehr ordentlich, zumal das Problem dieser Qualitätsoffensive und 1+ Aktion sowieso ist, daß unterschiedliche Themen auch unterschiedliche Umfänge und Komlexitäten besitzen. So ist eine Offensive Buddha und Buddhismus wesentlich langwieriger als zum Beispiel ein sehr ordentlicher Bericht über Roy Liechtenstein. Und Herr Klugbeißer die Tibeter hatten sie damals bei Sinisierung wohl vollkommen vergessen. ( Waren und sind das ihres erachtens nur Kolatteralschäden ??? ) So will mal gucken ob ich noch was verbessern kann Glück auf --Ekkenekepen 09:33, 23. Sep 2004 (CEST)
- Ähm, ich verstehe Deine Kritik von Klugbeißers Kritik nicht. Diese war doch konstruktiv, er hat direkt die bemängelten Punkte benannt. Man kann anderer Meinung über die einzelnen Punkte sein, aber ich verstehe nicht inwiefern die Kritik an sich unkonstruktiv war. zuckerschnute selbst sagt ja, dass da noch Recherchen notwendig sind, er scheint das also anders zu sehen als Du. Und bitte unterlasse Beleidigungen, sie vergiften unnötig das Klima. Was Sinisierung und Tibet betrifft, diese Artikel sind sicherlich noch nicht exzellent. Es wäre schön, wenn Du Deine Anmerkungen auf die jeweiligen Diskussionsseiten schreibst, bald ist eine Qualioffensive mit dem Thema China, dann kann man sich das alles mal vorknöpfen. Ciao, Dishayloo [ +] 10:21, 23. Sep 2004 (CEST)
- Hi Ekkenekepen, kannst Du mir vielleicht auf meiner Diskussionsseite erklären, was Papier mit Tibet und Sinisierung zu tun hat? Außerdem sagst Du selbst Für mich ist dieser Artikel sehr ordentlich, aber das ist eben nicht exzellent. -- Herr Klugbeisser 11:11, 23. Sep 2004 (CEST)
- Kommentar: Es gibt da diverse Links "nach China" im Papierartikel... ;o) - Aber im Ernst: Ich fühle mich ja schonmal geehrt, dass "mein" Artikel hier vorgeschlagen ist. Es gewinnt ja auch nich jeder einen Nobelpreis, der vorgeschlagen wird, aber die Nominierung ist ja schonmal was...Natürlich freue ich mich, wenn meine Grafik gelobt wird, aber es sei gesagt, ich habe die abgemalt und war nicht in der Halle und habe skizziert, dennoch sind sie selbst erstellt, aber leider wurde ich nicht mit den Kenntnissen über die Maschinen fertig vom Himmel geschmissen. Und es ist ja auch nicht MEIN Artikel, es kann jeder ergänzen, das ist hier so! Es wäre allerdings nett, kein "Kraut und Rüben" zu veranstalten, sondern da ein bisschen koordiniert vorzugehen. Wenn jemand über die Papiereigenschaften schreiben will, wäre ich froh, das zu wissen, BEVOR ich die Recherchen beginne, denn doppelt muss die Arbeit ja nicht gemacht werden. Die Kritik von Herrn Klugbeisser fand ich auch konstruktiv und fühle mich in keiner Art und Weise angegriffen. Und ich finde in seiner Kritik nix über die Grafiken... Viele Grüße Die zuckerschnute 19:55, 23. Sep 2004 (CEST)
abwartend: Ganz durchgelesen habe ich den Artikel nicht, weil mich industrielle Details immer schnell langweilen. Aber vom Mittelalter und der frühen Neuzeit hab' einigermassen Schimmer... Der Abschnitt Papier in Europa ist ein bisschen knapp geraten finde ich und diese Formulierungen hier sind doch etwas schräg: Mit der Ausbreitung der Schriftlichkeit in immer weitere Bereiche der Kultur (Wirtschaft, Recht, Verwaltung usw.) trat das Papier gegenüber Pergament seit dem 14. Jahrhundert seinen Siegeszug an. Mit dem Buchdruck seit der Mitte des 15. Jahrhunderts war die Rolle des Pergaments als reines Luxusschreibmaterial besiegelt. Also der Zusammenhang Buchdruck-Papier erschließt sich nicht so unbedingt für jemanden, der sich in der Epoche nicht besonders auskennt. Auf Pergament kann man prima drucken (Gutenbergs B42 war auf Pergament gedruckt!) und die Rolle des Pergaments war genau genommen erst ab Verbreitung des Papiers das eines Luxusschreibmaterials: Vorher gabs nix anderes und nachher hat der, der es sich leisten konnte, natürlich Pergament genommen, weil das eben hochwertiger, kostbarer, repräsentabler war. Warum der Satz In Fabriano (Italien) entstand 1276 eine Papiermühle. über der Tabelle steht und nicht dort eingebaut ist, erschliesst sich mir nun gar nicht. Den ganzen Einleitungsteil ("Bevor es Papier gab") finde ich vollkommen überflüssig: Ich möchte was über Papier lesen und nicht über Höhlenzeichnungen etc... Der Anfang macht so den Eindruck, als hätte das erst ein Artikel über die Geschichte der Beschreibstoffe werden sollen und irgendwann dann mal eine entschiedene Wendung in Richtung Papier bekommen. --Henriette Fiebig
abwartend Gutes Ausgangsmaterial (Stil,Länge,Ausführlichkeit) für einen exzellenten Eintrag, aber IMHO ist noch Verbesserung nötig
- Es fehlen mir Bilder. Es wäre zB toll, in einem Bild verschiedene "Papier"typen (Papyrus, Pergament, handgeschöpftes Papier,...) in Nahaufnahme und ggf auch den Schnitt direkt nebeneinander zu sehen (also alles in einem Bild). Oder das "schwimmenden Sieb" in Aktion zu sehen.
- Hm, wie geht es Euch? Mir kommen zu viele Absätze vor, die nur einen einzigen Satz enthalten. Liest sich IMHO schwer. Die im oberen Teil genutzte streng chronologische Form könnte zB einer Blockform (je ein Block für einen Zeitabschnitt, innerhalb eines Blocks aber thematisch sortiert, die Blöcke chronologisch) weichen.
- Die 2 Absätze zum Schöpfen sollten irgendwie enger miteinander verbunden werden, ggf. sogar zu einem zusammenziehen. Bin leider momentan unkreativ, sorry. Außerdem: Was bringt die kleine Verbesserung? Den Rahmen abnehmen zu können senkt nicht die Anzahl der Siebe - was dann? Raumbedarf? Trockenzeit wegen Belüftung? Kostenersparnis weil nur viele Siebe und wenige Rahmen nötig?
- "Alleine in Peking wurden jährlich 10 Millionen Päckchen Toilettenpapier mit 1000 bis 10 000 Blatt produziert" und für's Toilettenpapier drüber: Wann? Im 6.JH (wie alles drum herum) 10 Mrd Blatt Papier?? Wow! Im 20.JH? Naja...
- --Schoschi 02:30, 27. Sep 2004 (CEST)
- ebenfalls abwartend, Stelenwiese liest sich der Artikel etwas holprig. Auch scheint mir ab der Mitte hin ein wennig die Struktur zu fehlen. Dennoch ein guter Artikel, der von c´t sicher mit sher gut bewertet werden würde. -Aineias Aineias 13:34, 6. Okt 2004 (CEST)
- unabhängig von Artikel: Ich hoffe, die Bewertung von der c´t wird heir nicht zum festen Vegleichswert, denn nach der Auswertung sind auch Ouzo und Leprechaun sehr gut. Wir sollten unsere Maßstäbe nicht aufgrund der Ansicht anderer runterschrauben. -- Necrophorus 14:09, 6. Okt 2004 (CEST)
Review: Papier, 29. Januar
Der Papier-Artikel wäre vielleicht ein "Exzellent" wert.Der Artikel hat schonmal zu den Exzellenten kandidiert und da sind doch einige konstruktive Verbesserungsvorschläge gekommen, die auf ihre Umsetzung warten. Siehe Diskussionsseite zum Artikel. -- Herr Klugbeisser 06:14, 14. Feb 2005 (CET)
Die zuckerschnute/Papier
Weiß jemand zufällig, ob wir das Teil noch brauchen? Ist das ein privates Projekt, ein Überbleibsel oder ein zukünftige Version? Ich bin nur zufällig in der Papier drüber gestolpert! --18:26, 21. Apr 2005 (CEST)- lass mal bitte stehen, brauche das noch, ich lösche es, wenn ich es nicht mehr brauche Die zuckerschnute 00:22, 2. Mai 2005 (CEST)
- Klar, kein Problem. Bin nur zufällig drüber gestolpert und dachte mir, es sei eine Karteileiche! --Flominator 17:57, 2. Mai 2005 (CEST)
Hinweis
Ich möchte auf Papier und Drucktechnik hinweisen. Speziell bei der letzteren Kategorie sind tolle Bilder zu finden. Ich möchte ausserdem noch sagen, dass der Text sehr gut ist. Er sollte recht schnell für die Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel fertig sein und wenn das dort gut klappt, kann man ja auch noch einmal an die Exzellenten denken. Gruß, --Zahnstein 04:28, 8. Mai 2005 (CEST)
Papiergeld in Vietnam
Ich übersetze zur Zeit diesen guten Artikel ins . Der Exaktheit halber sollte man vielleicht erwähnen, dass das erste Papiergeld in Vietnam im Jahr 1396 in Umlauf gebracht wurde, und zwar von Ho Quy Ly (Vietnamesisch: Hồ Quý Ly ) unter Kaiser Tran Thuan Tong (Vietnamesisch: Trần Thuận Tông 1388 - 1398). Phan Ba 15:09, 9. Mai 2005 (CEST)
- Danke für die Info, habe sie gleich eingebaut. --Zahnstein 17:12, 9. Mai 2005 (CEST)
Review vom 12. Mai 2005
Ich habe den Text stilistisch etwas verbessert. Inhaltlich ist er schon seit seiner Kandidatur im September von anderen WPlern erweitert worden. Würde mich freuen, wenn ich noch Hinweise bekäme, wo ich noch "feilen" muß. --Zahnstein 05:28, 12. Mai 2005 (CEST)
- Nach einer groben Übersicht:
- Links bei Papiermuseen fehlen
- Verwendung > Heutige Verwendung? (ob historisch oder aktuell, da fehlt eventuell noch was, besonders in Hinblick auf Spezialpapiere)
- Alternativen zu Papier? ("Bevor es Papier gab" schön und gut aber mit der Erfindung des Papiers waren die Alternativen nicht verschwunden, z.B. Birkenzeichungen Russland, Übersichtsartikel hierzu > Schreibmaterial?)
- Papierindustrie und deren Holzverbrauch bzw. ökologische Verantwortung/Folgen/Bedeutung
- an manchen Stellen wie "Papier in der chinesischen Welt" oder "Vorindustrielle Produktion" zu viele Absätze
- "Papier in der chinesischen Welt" ist auch noch zu sehr Toilettenlastig. Mal schauen was mir da noch einfällt. --Zahnstein 07:09, 12. Mai 2005 (CEST)
- nichts zum Papiermarkt, Papierpreisen oder Papierverbrauch (internationaler Pro-Kopf-Vebrauch)
- Das hilft mir sehr! Gruß, --Zahnstein 06:18, 12. Mai 2005 (CEST)
- Säurefreies Papier wird häufig erwähnt, z.b. in Langzeitarchivierung (verlinkt dazu auf die noch nicht existierende Seite Säurefraß) oder TeX. In diesem Artikel wird erwähnt dass bei einer Herstellungsart Rückstände übrigbleiben die später das Papier zerstören - evtl. sollte das etwas genauer beschrieben werden und auch einen Anchor bekommen so dass andere Artikel direkt auf Papier#Säurefrei (o.ä.) verlinken können. Alternativ könnte der Säurefraß Artikel angelegt werden und darauf verwiesen werden. 134.76.62.145 01:52, 16. Jun 2005 (CEST)
Lesenswert-Diskussion
#1
Antwort: Ja. Gute Arbeit, Respekt. --Magadan Magadan 14:17, 14. Mai 2005 (CEST)contra -- Ich meine nein. Zwar im Großen und Ganzen ein ordentlicher Artikel (für mich ein *-Artikel), aber teilweise etwas unverständlich. Gerade die Beschreibung der industriellen Papierherstellung sollte verständlicher, übersichtlicher und eventuell etwas detaillierter, auf alle Fälle aber inhaltlich "zusammenhängender" sein. Nicht zuletzt wegen der Umweltproblematik gehört die Zellstoff- und Papierherstellung zu den "frühen" Kandidaten der IVU-Richtlinie, für die Empfehlungen für Beste-Verfügbare-Technik- (BVT) Merkblätter zu erarbeiten waren. Der wahrscheinlich weltweit dominierende Kraft-Prozess ist nicht mal erwähnt. Zwar werden jetzt einige physikalische Eigenschaften erwähnt. Aber dem Artikel kann ich nur entnehmen, dass die Zugfestigkeit des Papiers anders als die Zugfestigkeit der metallischen Werkstoffe bestimmt wird. Und ob eine Aussage wie - Die Zugfestigkeit ist eine der zentralen physikalischen Werte bei der Papierherstellung, .... - dass trifft, was eigentlich gemeint ist, bezweifle ich. Auch eine Aussage Vielfachzucker der Zucker (Polysaccharid der Kohlenhydrate) steigert meine Begeisterung nicht. (siehe auch 1. Absatz Diskussion). Leider wurde die Kritik bezüglich zersplittert nicht umgesetzt. Wg. der Länge und Fülle der Fakten erscheint es mir sinnvoll den Artikel aufzuteilen in Papier und Papierherstellung. Schade, dass der Artikel nur 48 h im zweiten Review stand. Deshalb meine rudimentäre und etwas ungeordnete Reviewkritik an dieser Stelle. Für ein **-Prädikat ist noch viel zu tun. --Thomas 09:57, 15. Mai 2005 (CEST)
- Leider kann ich deine Hinweise nicht aufgreifen, da ich kein Papier-Fachmann bin. Wenn du nicht die Zeit dazu hast, muß es irgendwann jemand anders machen. Ich fürchte nur, es wird nur wenige geben, die das können. Gruß, --Zahnstein 19:58, 15. Mai 2005 (CEST)
Antwort: Nein. Die Geschichte (jede einzelne Papiermühle) und die Zellstoffherstellung (nur ein Vorprodukt) werden viel zu breit ausgewalzt. Diese Details könnte man in gesonderte Artikel Geschichte des Papiers und Zellstoff auslagern. Stattdessen fehlen wichtige Zahlen zur weltweiten Papierproduktion, zur Marktstruktur (wichtigste Hersteller) und zur Berufs- und Forschungstätigkeit in der Papierbranche. Die Abschnitte Papiereigenschaften und Verwendung sind vom Umfang her angemessen für einen lesenswerten Artikel. --Kapitän Nemo 21:37, 16. Mai 2005 (CEST)
#2
Papier (von französ.: papier, aus griech.: pápyros Papyrusstaude) besteht vorwiegend aus pflanzlichen Fasern, die wenige Millimeter bis zu einigen Zentimeter lang sind. Normalerweise wird Papier in dünnen Schichten verwendet; es kann aber auch zu massiven Objekten geformt werden (Pappmaché). Papier wird in der Regel aus Holzschliff oder Zellstoff hergestellt.
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Bildherkunft
Pro Antifaschist 666 15:01, 2. Okt 2005 (CEST)
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Bildherkunft
Pro Ausführlicher Artikel, der viele interessante Informationen zum Thema Papier enthält. Für mich ist er lesenswert. -- Roffle 17:06, 3. Okt 2005 (CEST)
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Bildherkunft
Pro --Zahnstein 08:08, 5. Okt 2005 (CEST)
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
--Zwobot 02:46, 10. Mär 2006 (CET)
- Zur Zeit ist der Link da. --Zahnstein 11:28, 10. Mär 2006 (CET)
Exzellenz-Diskussion
Beginn der Kandidatur: 27.02.06- Pro
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Bildherkunft -- Die zuckerschnute 02:27, 27. Feb 2006 (CET) - nachdem ich vor einer halben Ewigkeit den Artikel gründlich erweitert habe, haben viele seriöse Autoren nach mir einen exzellenten Artikel daraus gemacht - damals stand er schon in dieser Liste, nun hat er es WIRKLICH verdient.Pro
- pro - aus meiner Sicht ein sehr gelungener Artikel. --BS Thurner Hof 12:30, 27. Feb 2006 (CET)
- Neutral
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BildherkunftNeutral - im kulturhistorischen Abriß habe ich ein paar Kleinigkeiten ergänzt. Könnte immernoch etwas ergänzt werden, aber es sollte einigermaßen akzeptabel sein. Nun weiß ich nicht, ob die anderen Teile in etwa genauso sind, dann wäre alles etwas oberflächlich. Da bin ich aber Laie und kann es nicht beurteilen. Aber ich kann so auch nicht einfach pro stimmen. Kenwilliams QS - Mach mit! 14:06, 27. Feb 2006 (CET)- Pro
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Bildherkunft -- Chaddy Chaddy 19:56, 27. Feb 2006 (CET)Pro
- Pro
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Bildherkunft -- Wmeinhart 21:45, 28. Feb 2006 (CET) zur Gleismühle wird in der Tabelle 1390 geschrieben, in der Folge ist dann von 1389 die Rede, was ist denn nun richtig?Pro
- Es scheint so als ob die Umbauten der Mühle 1389 begannen und 1390 fertig waren. Steht so auch in Papiermühle. Ich habe auch noch an einer anderen Stelle einen Quellenverweis eingefügt. Ich kann nur sagen, diese Quellenlinks sind eine wichtige Erweiterung der WP. Da der Artikel schon vor einiger Zeit überarbeitet wurde, fehlen die noch an vielen Stellen. Leider! --Zahnstein 01:57, 1. Mär 2006 (CET)
- Pro
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Bildherkunft -- Liest sich echt gut. Alles drin. --Ruth Becker 14:36, 13. Mär 2006 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft Ein Riesenlemma mit den dahergehenden Problemen der Abgrenzung. Zunächst das Hauptmanko: die Kulturgeschichte. Stift und Papier sind für mich das Kulturinstrument schlechhin. Themenbereich: vom Papyrus der Ägyptischen Herrscher zur Schreibkladde der i-Dötzchen. Klar: wo hört man auf, was ist bei Schrift+Druck, doch einen dickeren Absatz hats verdient. Deswegen das Contra.Contra
- Sonst neutral, für pro: Gliederung noch nicht ganz optimal. Allgemein denke ich, könnten einzelnen Absätze länger sein. Es sieht so zerfasert aus. Vorschläge: Umweltaspekte->Produktion, Schädling+Konservierung->Verwendung, Unterüberschriften (Zugfestigkeit etc. weg).
- Generell würde ich mich fragen, was der Leser erwartet: 1. Was ist Papier? (Grundsätzlicher Aufbau, Arten der Papiere, Merkmale) 2. Wie wird Papier gemacht? (Herstellung (kunsthandwerkliche Papierherstellung erwähnen), Vermarktung/Handel ist irrelevant, da nichts papierspezifisches, ein kleiner Absatz zur Papierindustrie) 3. und wie ist das früher gelaufen? (Geschicht incl. obsoleter Produktionsverfahren dieses Jahrhunderts, Jahreszahlenlist als Text, wenn nicht möglich, raus). 4. was kann man alles damit machen? (Kunst u. Kulturgeschichte…)
- Fast alle Infos sind ja da. Ich glaube die aktuelle Giederung ist das Ergebnis von vielen unterschiedlichen Zuträgern. Keiner will den Gesamtartikel umändern. Vor einer Excellenz ist das aber notwendig.127.0.0.l 17:02, 15. Mär 2006 (CET)
- Noch mal durchgelesen. Klopapier wird nur einmal ganz verschämt als Hygienepapier erwähnt. Das hat übrigens einen hübschen Artikel -> abgleichen. Auch sollte mehr über Zellstoff<->Papier geschrieben werden. Auch Kartonagen (selbst Pappnasen fehlen :), beschichtete Papiere etc. Noch viel Arbeit. 127.0.0.l 17:13, 18. Mär 2006 (CET)
liest sich für mich als experten etwas holprig, aber alles in allem sehr gut. es gibt eine generelle wissenschaftliche definition von papier. in z.B. "das papierbuch" nachzulesen. würde einige details hinsichtlich altpapier ergänzen (sortierung, bleiche...). immerhin hauptrohstoff in deutschland! ebenfalls wichtig wäre ein abriss über moderne anlagen (2000m/min schnell, 10m+ breit, 600.000 to jahresproduktion). hinweis: papiermacher ist mittlerweile ein hightech-beruf, hat mit dem herkömmlichen handwerk (leider) nicht mehr viel zu tun. das spektrum um dieses thema (definition, geschichte, rohstoffe, hilfsstoffe, produktion, umwelt, bedarf, sorten, qualität ect.) ist so vielfältig, dass es hier jeden rahmen sprengen würde. es wurde sich auf das wesentliche beschränkt, und das ist gut so. p.s.: den begriff "klopapier" gibt es nicht. es ist alles unter hygienepapiere zusammengefasst (auch küchenrolle usw.)
- Klopapier gibt natürlich :), doch Hygienepapier ist auch ok. Nur es kommt nirgendwo vor! (Hat doch wohl ne Geschichte, ne Produktionsverfahren und eigene Eigenschaften)127.0.0.l 09:22, 20. Mär 2006 (CET)
Bild gelöscht?
Hi. Warum wurde das Bild das ich gemach habe gelöscht? Gut, es war falschherum, aber es hatte enzyklopädischen Wert. Ich will keinen Edit-War starten, deshalb bitte ich um begründung. Ich stelle es dann wieder ein, falls keine Begründung kommt.
--Floker 17:47, 28. Mai 2006 (CEST)
- Was für einen enzyklopädischen Wert soll das Bild haben? Man sieht kein Papier darauf, sondern nur einen dunkelfärbigen Bildhintergrund, der könnte aus allem und jedem bestehen. Wenn schon, dann ein schönes altes Papiermanuskript. Aber doch bitte kein beliebiges Gekritzel. --Sigune 18:05, 28. Mai 2006 (CEST)
- Man erkennt sehr gut die Struktur von modernem Papier auf dem Bild
. oder hab ich was mit den Augen? =) --83.135.146.70 12:03, 30. Mai 2006 (CEST) (Stefano Palazzo, nicht eingeloggt)
- Mal eine Frage: Ist Papier nur dann "enzyklopädisch", wenn es alt ist? Dann mach ich meine Werkstatt mal lieber zu, denn Papier kann man ja heute eh nicht mehr machen :-) Also ich finde das Bild ok - für den angegebenen Zweck. --Romanluplow 15:28, 7. Jul 2006 (CEST)
Nassfestmittel
Im Absatz Nassfestmittel steht: "Naßfestmittel sind wasserlösliche Polymere,...". Ist das so richtig? Ich selbst habe leider keine Ahnung von der Papierherstellung. Ich frage mich aber, ob es nicht mehr Sinn machen würde, wenn sie aus wasserunlöslichen Polymeren bestünden. --Klaus2569 09:32, 8. Jun 2006 (CEST)- Nachtrag: Ich habe gerade gelesen, dass Epichlorhydrin mäßig wasserlöslich ist. Damit hat sich meine Frage wohl erübrigt. --Klaus2569 12:31, 8. Jun 2006 (CEST)
- Teilweise hast Du recht, teilweise nicht. Nassfestmittel können entweder wasserlösliche Produkte sein, die unter Luftzutritt oder UV-Licht aushärten (Oxydation, Polymerisation...) oder, sie werden als Zweikomponentensystem eingesetzt, welches dann mittels Fällungsreaktion auf der Faser auflackt. Was genau zur Anwendung kommt, bestimmt der spätere Einsatzzweck und die geforderte Lebensmittelechtheit. Auch die Art des Stoffkreislaufes und die verwendete Maschinentechnologie (Auflage- oder Durchströmtrockner, Heiß- oder Kaltauftrag, Masse- oder Taucheinsatz...) haben wesentlichen Einfluß auf den Einsatz der verschiedenen Naßfestmittel. Gerade in diesem Bereich der Papierchemie ist die Entwicklung vielgleisig und noch lange nicht abgeschlossen. --Romanluplow 15:26, 7. Jul 2006 (CEST)
Papiermarkt
Im Absatz Papiermarkt sind die Verbrauchszahlen von verschiedenen Papiersorten angegeben. Dabei sind jeweils die Zahlen von {Schreibpapiere und Verpackungen}, sowie von {Hygiene-Papiere, Pappen, Technische und Spezialpapiere} zusammengefasst. Mir leuchtet nicht ein, warum Verpackungen mit Schreibpapier zusammengefasst werden, während Pappen (die ja z.T. auch als Verpackung genutzt werden) in der anderen Gruppe sind. Eine Angabe des Jahres und der Quelle wäre auch nützlich. Ich habe übrigens hier ähnliche Zahlen für die CEPI gefunden. --Klaus2569 09:52, 8. Jun 2006 (CEST)Bitte um kleine Änderung
Hallo,
meiner Meinung nach sollte folgende Stelle im Artikel angepasst werden:
Umweltaspekte ...papierproduzierenden Industrieländern steht der Begriff der nachhaltigen Forstwirtschaft (1 Baum fällen, 2 werden nachgepflanzt) mittlerweile an erster Stelle.
Für den Fett gedruckten Teil würde ich folgendes schreiben: "es werden nur so viele Bäume gefällt, wie in der entsprechenden Zeit nachwachsen" und vielleicht kann man ja hier einen Link zum Artikel "Nachhaltigkeit" einbauen.
mfg Flihnt
- Was die Papierindustrie angeht, wird Nachhaltigkeit teilweise anders aufgefaßt. Es geht nicht nur um Holzeinschlag und doppelte Nachforstung (das wäre übrigens nicht nachhaltig sondern progressiv), sondern auch um ressourcenschonende Nutzung der anderen Werk- und Betriebsstoffe (wie z.B. Ablaugenregeneration, Farb- und Faserretention, Wasseraufbereitung...). Nachhaltigkeit heißt in diesem Fall, daß ich von keinem Werk-, Betriebs- oder Hilfsstoff mehr aus der Umwelt entnehme, als ich durch regenerative Prozesse oder Erzeugung (z.B. Nachforstung) wieder zuführe. Deshalb zählt bereits die Nutzung von Durchforstungsholz (oder Rapsöl) in der Wärmeerzeugung zur Nachhaltigkeit. Der Ersatz von Biomasse durch Nachforstung ist demnach nur ein Aspekt, und in der Energie- und Schadstoffbilanz noch nicht mal der maßgeblichste (da steht die Energiegewinnung noch weitaus höher;-) Sehr gute Ansätze sind z.B. die altpapierverbrenenden Kraftwerke skandinavischer Papierfabriken. Die CO2-Bilanz dieser Fabriken ist nahezu ausgeglichen. --Romanluplow 15:21, 7. Jul 2006 (CEST)
Energieverbrauch bitte genauer angeben
Es steht im Artikel 8 kWh pro kg Papier. Aber welche Energie? 8 kWh Strom sind wesentlich mehr als 8 kWh Wärme bei niedriger Temperatur.
Da ich gerade herausfinden möchte, wieviel Energie als unerwünschter Werbemüll im Briefkasten landet, wäre es sehr nützlich den Energiebedarf auf kWh Strom und Wärme (mit Angabe Temperatur, 90 Grad liefert ein BHKW als Abwärme, bei höheren Temperaturen sieht es schon wieder ganz anders aus). --Pege.founder 22:27, 29. Jun 2006 (CEST)
- 8 kWh sind 8 kWh, egal woraus diese gewonnen werden. Welcher Aufwand dafür nötig ist, ist für diesen Artikel, der ja Papier und nicht Energie heisst, nicht so wichtig. In Diskussionen bitte die eigenen Beiträge immer mit (Strich-Strich-Tilde-Tilde-Tilde-Tilde) signieren.
Unterschrift -- aka 19:22, 29. Jun 2006 (CEST)
- Aus 8 kWh thermischer Energie kann man nur 3 bis 4 kWh Strom gewinnen. Es ist sogar sehr wichtig, ob es nur 8 kWh Strom oder nur 2 kWh Strom und 6 kWh Wärme sind. Bei der Primärenergiebilanz wird 1 kWh Strom üblicherweise als 3 kWh Primärenergie bewertet. --Pege.founder 22:27, 29. Jun 2006 (CEST)
- 8 kWh sind 8 kWh - was ist daran so schwer zu verstehen? Es geht um Energie, nicht darum, woraus diese gewonnen wurde. Das ist für diesen Artikel unwichtig. -- aka 22:55, 29. Jun 2006 (CEST)
- 8 kWh Strom bilanzieren in der Bilanz als 24 kWh Primärenergie. 8 kWh Wärme als 8 kWh Wärme. Wenn da irgendwo ein Sonderangebot für 500 Blatt Kopierpapier 80g für 1,99 EUR ist, dann wäre dies bei 8 kWh Strom pro kg Papoer ein komplettes Rätsel, weil dann wären in dem Papier allein 20 kWh Stromrechnung enthalten. Strom ist nun mal deutlich teurer als Wärme. Meist ist der Unterschied 1:3. --Pege.founder 12:39, 30. Jun 2006 (CEST)
- Bei der Papierherstellung sind üblicherweise Äquivalenteinheiten für den Energieverbrauch angegeben. Da jede Papierfabrik eine andere Versorgungsphilosophie hat, wird der Dampf z.B. manchmal aus Wasserstrom erzeugt, manchmal auch durch Altpapierverbrennung und manchmal auch durch Ölverbrennung... Gleiches gilt für den Antrieb der Hilfsmaschinen und Pumpen. Ein Vergleich ist generell nur über den Einsatz sogenannter äquivalenter Energieeinheiten möglich. Die Realisierung des minimalen Preises dafür ist dann Sache der technologischen und kaufmännischen Planung, nicht der ökologischen Bilanz ;-) Also, wenn da steht 8kW, dann ist das overall inkl. Der Beheizung der Warmwasserkessel für die Betriebskantine und den Stromverbrauch für Beleuchtung der Pförtnerloge etc. Jetzt verstanden? Es ist lediglich ein (Vergleichs)Durchschnittswert, der weder für eine spezielle Paierfabrik noch -sorte gilt. --Romanluplow 13:16, 6. Jul 2006 (CEST)
Riesetiketten
Im Unterpunkt "Laufrichtung" werden "Riesetiketten" erwähnt. Was ist das? --Kemfar 18:28, 7. Jul 2006 (CEST)
- Ries ist die Zähleinheit für Papiere in Bogenform. Gebräuchlich waren 500 (Druckp.), 480 (Schreibp.) und stellenweise auch 490 Blatt(Bogen) je Ries. Heute zählt man bis A4+ in 500er Riesen und ab A3 oft schon in 250er Riesen. Bei A0-Bogen ist auch das 100er und 50er Riesmaß im Einsatz. Das Ries ist keine Standardeinheit sondern ein Gebrauchsmaß. Riesetiketten sind nichts weiter als die Umschläge der Riese, sozusagen die bedruckten (Kopierpapier)Verpackungen ;-) Riesumschläge wurden früher häufig nur zum Schutz verwendet, heute sind es auch Werbeträger, Katalogträger (Hersteller, Sorte, Format, Grammatur, Verwendungsklasse...).--Romanluplow 12:46, 11. Jul 2006 (CEST)
Widerspruch?
"Es wurden auch schon organische Schriftträger wie Leder, Pergament, Holz, Rinde, Papyrus (Ägypten ab ca. 3000 v. Chr.) und Papier verwendet, von denen wir jedoch nur von Zeichnungen auf haltbarerem Material (etwa Fels) wissen."
Kann das mal jemand richtig stellen? Dieser Satz hat mindestens 3 Ungenauigkeiten. Was genau soll er aussagen?
- Dass es vor dem Papier andere organische Schriftträger gab? (warum dann auch das Papier im gleichen Atemzug nennen?)
- Dass wir von ihnen nur wissen durch Aufzeichnungen auf nichtorganischem Material? (das ist defakto falsch, denn neben dem Satz ist das Bild mit dem antiken Papyrus)
- Dass organische Materialien ansich nicht haltbar sind?
--Ifrost 10:23, 20. Nov. 2006 (CET)
- Also das damals Papier verwendet wurde glaube ich nicht, obwohl das schon lange im Artikel steht. Die zweite Aussage trifft auch zu. Von mir aus kann dieser Absatz komplett gelöscht werden. --Zahnstein 09:39, 21. Nov. 2006 (CET)
- Papier vor dem Papier ist eindeutig Blödsinn ;-) Papier als Faservlies infolge Schöpf- oder Giessentwässerung ist maximal 2000 Jahre rückwärts (im asiatischen Hochgebirge momentan auch schon bis 2500 Jahre rückwirkend datiert) "echt". Papyrus gibt es heute im Altersbereich bis ca. 2500 Jahre, alles weitere sind nur inkohlte Fragmente oder Schatten davon auf anderen Materialien. Insofern wäre es schon richtig, vorpapierne Beschreibstoffe auf knapp 2000 Jahre Nachweiszeit (objektbezogen) zu begrenzen, die Kunde davon kann aber durchaus älter sein.
- Ich habe den Satz einfach herausgenommen. Wenn jemand eine sinnvolle Aussage machen will, schreibe er/sie bitte einen neuen... --Ifrost 13:17, 22. Nov. 2006 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Papier und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


