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Paul d'Ivoi

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Der Artikel Paul d'Ivoi gehört zur Kategorie: Autor, Literatur (19. Jh.), Literatur (20. Jh.), Literatur (Französisch), Abenteuerroman, Geboren 1856, Gestorben 1911
Paul d'Ivoi, eigentlich Paul Charles Philippe Eric Deleutre (* 25. Oktober 1856 in Paris; † 6. September 1911 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

Lebenslauf

Enkel des bekannten Journalisten Edouard Deleutre und Sohn von Charles Deleutre, der sich ebenfalls publizistisch betätigte. Beide benutzten bereits das Pseudonym „d’Ivoi“.

Nach einem Studium in Versailles und Paris, betätigte er sich als Journalist beim „Paris Journal“ und „Figaro“ und schrieb Literaturkritiken für den „Globe“. Schon zeitig von abenteuerlichen Geschichten beeindruckt, begann er selber solche zu schreiben. Seine ersten Romane waren nur mäßig erfolgreich und sind heute nahezu vergessen. Doch 1894 gelang ihm mit dem Roman „Les Cinq Sous de Lavarède“, der im „Le petit journal“ erschien, der große Durchbruch. Dieser, stilistisch an Jules Verne angelegte Roman bildete den Auftakt zu einer auf 21 Bände anwachsenden Romanreihe, die unter dem Reihentitel „Les Voyages Excentriques“ berühmt werden sollte.

Unter den französischen Nachfolgern von Jules Verne, waren seine Bücher die kommerziell erfolgreichsten und konkurrierten ganz offen mit dessen „Voyages extraordinaires“. Im Gegensatz zu den Werken Vernes, sind die Romane von Paul d’Ivoi abenteuerorientierter und enger miteinander verknüpft. Viele der Helden treten in mehreren Werken auf.

Die von ihm erschaffene Figur des Docteur Mystère erfreut sich auch im Comicbereich großer Beliebtheit.

Auch außerhalb Frankreichs wurden seine Werke schnell bekannt. Erstaunlicherweise sind in Deutschland bis heute erst vier seiner Werke in leicht gekürzter Form erschienen.

Werke

Theaterstücke

  • Le mari de ma femme. 1887
  • La pie au nid. 1887
  • Le tigre de la rue Tronchet. 1888

Frühe Werke bis 1894

  • Le capitaine Jean
  • La femme au diadème rouge
  • Olympia et Cie

Les Voyages Excentriques

  • Les Cinq Sous de Lavarède. 1894
  • Le Sergent Simplet. 1895
  • Le Cousin de Lavarede. 1897
  • Jean Fanfare. 1897
  • Le Corsaire Triplex. 1898
  • La Capitaine Nilia. 1898
  • Docteur Mystère. 1900
  • Cigale en Chine. 1901
  • Massiliague de Marseille. 1902
  • Les Semeurs de Glace. 1903
  • Le Serment de Daalia. 1904
  • Le Prince Virgule. 1905
  • Le Maître du Drapeau Bleu. 1907
  • Miss Mousqueterr. 1907
  • Jud Allan, Roi des Lads. 1907
  • Le Roi du Radium. 1909
  • L'Aéroplane Fantôme. 1910
  • Les Voleurs de Foudre. 1910
  • L'Ambassadeur Extraordinaire. 1911
  • Le Chevalier Illusion. 1913
  • L'Évadé Malgré Lui. 1914

In Deutschland erschienene Werke

  • Berlin, Verlag Neues Leben
    • Die fünf Sou des Herrn Lavarède 1984
    • Die Diana von den Inseln 1986
    • Korsar Triplex 1989
    • Das Geheimnis der Glaskugeln 1991

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{{Personendaten|

 NAME=d'Ivoi, Paul

|ALTERNATIVNAMEN=Paul Charles Philippe Eric Deleutre |KURZBESCHREIBUNG=französischer Schriftsteller |GEBURTSDATUM=25. Oktober 1856 |GEBURTSORT=Paris |STERBEDATUM=6. September 1911 |STERBEORT=Paris }}



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Paul d'Ivoi und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).