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Pfadfinder

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Der Artikel Pfadfinder gehört zur Kategorie: Lesenswert|, Lesenswert, Pfadfinder, Jugendbewegung
Zur Pfadfinderbewegung gehören weltweit mehr als 38 Millionen Kinder und Jugendliche in zahlreichen nationalen und internationalen Jugendverbänden. Die Anzahl der ehemaligen Mitglieder, also der Menschen, die bisher der Pfadfinderbewegung angehört haben, wird heute auf etwa 300 Millionen geschätzt. Nur in 6 Staaten (Kuba, Andorra, Volksrepublik China - mit Ausnahme von Hongkong und Macao, Nordkorea, Laos, Myanmar) gibt es nach Angaben von WOSM keine Pfadfinderverbände. Die Pfadfinderbewegung steht Menschen aller Glaubensrichtungen offen. Das Symbol der männlichen Pfadfinder ist die Lilie, graphisch wird aber eigentlich eine Fleur-de-Lis verwendet, das der weiblichen ein Kleeblatt. Die Lilie wird teilweise auch als geschlechterübergreifendes Symbol für alle Pfadfinder verwendet.

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Pfadfinder aus verschiedenen Ländern beim World Scout Moot 1996
Bildherkunft

Die Pfadfindermethode

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Tschechisches Pfadfinderlager
Bildherkunft

Die World Organization of the Scout Movement (WOSM) beschreibt in ihrer Ordnung die Pfadfinderbewegung als „eine freiwillige, nicht-politische Erziehungsbewegung für junge Menschen, die offen ist für alle, ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis, übereinstimmend mit dem Ziel, den Prinzipien und der Methode, die vom Gründer der Bewegung entwickelt wurden.“ übersetzt aus: WOSM-Constitution (pdf, 47 kB) – auch im Folgenden zitiert.

Ziel der Pfadfinderbewegung ist es, „zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewusste Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.“

Die Prinzipien der Pfadfinderbewegung beschreiben einen Verhaltenskodex, der für alle Mitglieder gleichermaßen gilt und damit die Bewegung charakterisiert. WOSM bezeichnet die drei Grundprinzipien als Verpflichtungen:

  • die Pflicht gegenüber Gott,
  • die Pflicht gegenüber Dritten und
  • die Pflicht gegenüber sich selbst.

Anstelle von „Pflicht gegenüber Gott“ wird häufig auch von einer Verpflichtung gegenüber einer höheren Macht gesprochen, um nicht-monotheistische Religionen mit einzubeziehen. Auf keinen Fall ist in ihr eine Beschränkung auf den christlichen Gott zu sehen.

Die pfadfinderische Methode, mit deren Hilfe das Ziel der Pfadfinderbewegung erreicht und die oben genannten Prinzipien erfüllt werden sollen, ist ein System fortschreitender Selbsterziehung aus vier Elementen:

Die Pfadfindermethode umfasst die genannten vier Elemente als Ganzes, wenn einzelne Elemente weggelassen werden, wird keine Pfadfinderarbeit mehr geleistet.

Pfadfindergesetz (in einigen Verbänden: Pfadfinderregeln) und Pfadfinderversprechen dienen vor allem der Verpflichtung auf die gemeinsamen Werte der Pfadfinderbewegung, wobei das in allen Verbänden ähnliche Pfadfindergesetz den Wertekanon festlegt, während durch das persönlich abzulegende Versprechen die Selbstverpflichtung des Einzelnen auf diesen Kanon und die Bindung an die Pfadfinderbewegung verstärkt werden. Mit der Betonung des „Learning by doing“ (Lernen durch Selbermachen) wird das erfahrungs- und handlungsorientierte Lernen als zentrale Lernmethode der Pfadfinderbewegung festgelegt. Hauptziel der Bildung kleiner Gruppen wie beispielsweise der Sippen ist die frühzeitige Übernahme von Verantwortung und die Erziehung zu Selbstständigkeit um zur Entwicklung des Charakters beizutragen. Damit werden die Anerkennung von Verantwortlichkeit, Selbstvertrauen, Zuverlässigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Führung gefördert. Die fortschreitenden und attraktiven Programme verschiedenartiger Aktivitäten bewirken dabei eine stufenweise Erweiterung des jeweiligen Horizonts sowie eine langfristige Bindung an die jeweilige Gruppe. Zu den Aktivitäten können Spiele, der Erwerb sinnvoller Fertigkeiten und der Dienst im Gemeinwesen gehören; sie finden weitgehend in engem Kontakt mit Natur und Umwelt statt. Dabei werden die Interessen der Teilnehmer berücksichtigt.

Obwohl die hier verwendeten Formulierungen von Ziel, Prinzipien und pfadfinderischer Methode von WOSM stammen, können sie zu großen Teilen auch auf die World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) und auf Pfadfinderverbände, die weder WAGGGS noch WOSM angehören, übertragen werden. Ein Vergleich der Formulierungen und Ansätze von WOSM und WAGGGS findet sich auf der WOSM-Homepage (pdf, 308 kB).

Diese allgemeinen Ausführungen zur Pfadfindermethode werden im Alltag der Gruppen in einer Vielfalt von einzelnen Elementen umgesetzt. Zu den häufigsten unter ihnen zählen:

  • regelmäßige Gruppenstunden in festen Gruppen, Entwicklung gemeinsamer Rituale, gemeinsame Kleidung (Pfadfinderkluft)
  • Zeltlager, Fahrten und internationale Begegnungen
  • frühzeitige Übernahme von Verantwortung (beispielsweise als Gruppenleiter/Sippenführer) und gleichberechtigte Partizipation aller in Entscheidungsprozessen
  • damit einhergehend: freiwillige Selbstverpflichtung durch das Pfadfinderversprechen
  • Einübung von Pfadfindertechniken, Basteln und Werken
  • musisch-kulturelle Aktivitäten wie gemeinsames Singen und Musizieren
  • Naturerlebnis in Spielen und Erkundungen, Kennen Lernen von ökologischen Zusammenhängen
  • gesellschaftliches Engagement (beispielsweise durch Hilfsaktionen oder Altpapiersammlungen).

Geschichte der Pfadfinderbewegung

Geschichte der Weltpfadfinderbewegung

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Gedenkstein auf Brownsea Island, dem Ort des weltweit ersten Pfadfinderlagers
Bildherkunft

Gründung und weltweite Ausbreitung

1899 veröffentlichte der englische General Baden-Powell für die britische Armee das Buch „Aids to Scouting“ (Anleitung zum Kundschafterdienst), das aufgrund des Heldenstatus, den er im zweiten Burenkrieg errungen hatte, bei den Jugendlichen in England großes Interesse auslöste. Als Baden-Powell nach seiner Rückkehr nach England feststellte, dass überall nach seinem Buch „Kundschafter“ gespielt wurde, versuchte er, aus diesem Spiel ein – heute würde man sagen erlebnispädagogisches – Konzept zur Jugenderziehung zu entwickeln. Zur Erprobung dieses Konzepts veranstaltete er 1907 (31. Juli - 09. August) ein erstes Lager auf Brownsea Island. Daran nahmen 22 Jungen aus verschiedenen sozialen Schichten teil. Sie trugen einheitliche Uniformen, um die sozialen Unterschiede zu verwischen. Aufbauend auf diesen Erfahrungen veröffentlichte Baden-Powell 1908 eine für Jugendliche überarbeitete Version von „Aids to Scouting“: Scouting for Boys.

In diesem Buch benannte er den Ritter St. Georg, der einen Drachen getötet haben soll, als Schutzpatron der Pfadfinder. Nach seinem Vorbild sollen Pfadfinder ritterlich und ehrlich handeln, anderen Menschen Freund sein, Hilfsbedürftige und Schwache unterstützen und die Umwelt schützen.

Obwohl das in „Scouting for Boys“ Dargestellte eigentlich nur die Methodik der schon existierenden Jugendverbände ergänzen sollte, entstanden auch außerhalb dieser Verbände viele Pfadfindergruppen. Um diese Bewegung in England zusammenzufassen wurde noch 1908 die Scout Association gegründet. Gleichzeitig entstanden in vielen anderen Ländern ebenfalls Pfadfindergruppen, so dass es schon vor dem Ersten Weltkrieg auf allen Kontinenten – mit Ausnahme der Antarktis – Pfadfindergruppen gab.

Für diesen großen Erfolg und die rasche Ausbreitung der Pfadfinderidee gibt es mehrere Gründe. Maßgeblich in Großbritannien, den Dominions und den britischen Kolonien waren die gezielten Pressekampagnen und die Lobbyarbeit, die Baden-Powell gemeinsam mit Arthur Pearson, dem Verleger von „Scouting for Boys“, betrieb. Schon vor der Publikation versandten beide zahlreiche Werbebriefe an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Großbritannien, unter anderem auch an Angehörige des Königshauses. Gleichzeitig mit der Buchveröffentlichung wurde die wöchentlich erscheinende Jungenzeitschrift „Scouting“ gestartet, die schon zum Ende des Jahres 1908 eine Auflage von 110.000 Exemplaren erreichte. Daneben entstanden auch weitere Zeitschriften zu diesem Thema, die ähnliche Auflagen erzielten.

Die durch diese Kampagnen erzielte Begeisterung wurde natürlich auch außerhalb von Großbritannien und seinen Kolonien wahrgenommen und in Presseveröffentlichungen herausgestellt. Dieses Interesse führte in Verbindung mit dem so wahrgenommenen Erziehungsziel „guter Staatsbürger“, das bürgerliche Wertvorstellungen bediente, zur Gründung von Pfadfinderverbänden in anderen Ländern, meist durch Pädagogen oder an der Erziehung interessierten Menschen. Zum Export der Pfadfinderidee in andere Länder existieren daneben auch einige Anekdoten, so die von dem unbekannten Pfadfinder, der den späteren Gründer der Boy Scouts of America durch den Londoner Nebel führte und dafür keine Belohnung annahm mit der Begründung: „I’m a scout. (Ich bin Pfadfinder.)“

Nicht vernachlässigt werden darf auch, dass die Gründungszeit der Pfadfinderbewegung in einen Zeitraum fällt, in dem die Jugend als eigenständige Lebensphase entdeckt wurde und verschiedene pädagogische Konzepte zum Umgang mit dieser Altersstufe entstanden. Parallel zur Pfadfinderbewegung entstanden zahlreiche weitere Jugendverbände und -organisationen, wie beispielsweise der CVJM, der deutsche Wandervogel oder die Arbeiterjugendbewegung. In Deutschland fiel die Gründungsphase der Pfadfinderbewegung zeitlich ungefähr mit der ersten Phase der Reformpädagogik und ihren zahlreichen Schulgründungen zusammen.

Ausbau der Pfadfinderbewegung

Das erste große Pfadfindertreffen fand 1909 mit mehr als 11.000 Teilnehmern im Kristallpalast in London statt. Baden-Powell war sehr erstaunt, als er dort auch Mädchen traf, die ihm erklärten, dass sie Pfadfinderinnen seien. Für sie wurden 1910 die Girl Guides (Pfadfinderinnen; in den USA Girl Scouts) gegründet, die unter der Leitung von seiner Schwester Agnes Baden-Powell standen. 1912 übernahm Olave Baden-Powell, Baden-Powells Frau, diese Aufgabe.

Da auch die jüngeren Brüder bei den Pfadfindern mitmachen wollten, wurde 1914 die Wölflingsarbeit eingeführt. Bereits 1916 wurde diese Arbeitsform grundlegend überarbeitet. Für die älter werdenden Pfadfinder wurde 1919 als dritte Altersstufe die Roverarbeit entwickelt. Im gleichen Jahr wurde Baden-Powell der Gilwell Park geschenkt, den er als Zentrum für die Ausbildung von Pfadfinderführern nutzte. Bereits sechs Wochen nach der Übergabe fand dort der erste Woodbadgekurs statt.

1920 wurde in London für die männlichen Pfadfinder das Boy Scouts International Bureau gegründet, in dem die Pfadfinderverbände weltweit zusammenarbeiteten und das später seinen Namen in World Organization of the Scout Movement (WOSM) änderte. Für die internationale Zusammenarbeit zwischen den Pfadfinderinnen war bereits 1919 der International Council entstanden, aus dem 1928 die World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) hervorging. Olave Baden-Powell wurde 1932 von WAGGGS zur Chief Guide of the World gewählt.

1941 starb Baden-Powell mit fast 84 Jahren in Nyeri in Kenia. In seinem letzten Brief hinterließ er der Pfadfinderbewegung ihren bis heute wohl wichtigsten Satz: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“

1977 starb Olave Baden-Powell, Chief Guide of the World.

Veranstaltungen und Zentren
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Britische Pfadfinder vor dem Balliol College in Oxford
Bildherkunft

Nur zwei Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs fand 1920 in London das erste Weltpfadfindertreffen statt. An diesem Jamboree nahmen etwa 8.000 Pfadfinder aus 27 Ländern teil. Sie ernannten Baden-Powell spontan zum Chief Scout of the World. Seitdem werden in der Regel im Vier-Jahres-Rhythmus Welt-Jamborees abgehalten. Weitere wichtige Jamborees waren das 1947 nach der durch den Zweiten Weltkrieg erzwungenen Pause abgehaltene Jamboree de la Paix in Frankreich und das Jubilee Jamboree 1957 in England zum fünfzigsten Jubiläum der Pfadfinderbewegung und hundertsten Geburtstag von Baden-Powell. 1979 fiel das Welt-Jamboree wegen der islamischen Revolution im Iran erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg aus. Stattdessen wurde ein World Jamboree Year durchgeführt. Beim Welt-Jamboree 1983 in Kanada durften erstmals Mädchen aus koedukativen WOSM-Mitgliedsverbänden teilnehmen.

1931 fand in Kandersteg das erste World Scout Moot für Rover statt, ein Treffen der älteren Pfadfinder. 1939 trafen sich in Ungarn 4.000 Pfadfinderinnen zum ersten Weltlager der Pfadfinderinnen Pax Ting. Seit 1957 führt WAGGGS keine Weltlager mehr durch.

Neben die Jamborees und die World Scout Moots traten in der zweiten Hälfte zwei jährlich abgehaltene internationale Veranstaltungen, an denen Gruppen von ihrem Heimatort aus teilnehmen können: 1958 das Jamboree-on-the-Air, bei dem über Funk kommuniziert wird, und 1997 das Jamboree On The Internet.

Parallel zum Aufbau dieses Netzwerks von Veranstaltungen entstanden zahlreiche Pfadfinderzentren, von denen die wichtigsten von den Weltverbänden betrieben werden. Zu ihnen zählt auch der oben schon erwähnte Gilwell Park, obwohl er heute dem britischen Pfadfinderverband gehört. Im schweizerischen Kandersteg wurde 1923 das International Scout Chalet als Weltzentrum von WOSM gegründet (heute: Kandersteg International Scout Center). WAGGGS eröffnete 1932 mit Our Chalet in Adelboden in der Schweiz sein erstes Weltzentrum, 1939 folgte Our Ark in London (1963 in Olave House umbenannt, 1990 aufgegeben). Dazu kamen 1957 Our Cabaña in Morelos in Mexiko, 1966 Sangam in Pune in Indien und 1990 Pax Lodge in London (als Ersatz für Olave House).

Modernisierung und Abspaltungen

Bereits in der Gründungsphase der Pfadfinderbewegung entstanden in vielen Ländern verschiedene konkurrierende Pfadfinderverbände, die aber in der Regel keinen längeren Bestand hatten oder in Dachverbänden zusammengefasst wurden. Außerhalb Deutschlands kam es erst ab den 1960er Jahren zu einer erneuten und sich verstärkenden Aufsplitterung in verschiedene Pfadfinderverbände, die aber nur einen geringen Anteil an der Gesamtzahl aller Pfadfinder ausmachen. Hauptgrund für diese Entwicklung waren die Modernisierungsbestrebungen der großen Verbände, die von Einzelnen als Aufgabe des ursprünglichen Pfadfindertums nach Baden-Powell wahrgenommen wurden.

Aus diesen Gegenbewegungen entstanden zwei kleine internationale Dachverbände. 1956 wurde in Köln die Fédération du Scoutisme Européen gegründet, welche 1978 nach einer Neuausrichtung in Union Internationale des Guides et Scouts d’Europe umbenannt wurde. Diese fördert insbesondere die religiöse Bindung und Ausrichtung der Pfadfindergruppen. 1996 entstand die World Federation of Independent Scouts, deren Ziel es ist, Pfadfinderverbänden, die nicht Mitglied von WOSM oder WAGGGS sind, ein internationales Dach zu bieten.

Die Reaktionen auf diese Abspaltungen fallen sehr unterschiedlich aus, auf nationaler Ebene reichen sie vom Ignorieren der Gruppen über die Zusammenarbeit mit ihnen bis hin zu Gerichtsverfahren um den in einigen Ländern als Marke geschützten Begriff Pfadfinder. WOSM akzeptiert diese Gruppen in der Regel als Pfadfinder, bedauert aber ihre Nichtmitgliedschaft im Weltverband.

Pfadfinder in totalitären Staaten: Zwischen Verbot und Kollaboration

In der Vergangenheit wurden wiederholt in totalitären Staaten die Pfadfinderverbände verboten, in die staatlichen Jugendorganisationen eingegliedert oder unter staatliche Kontrolle gestellt. Da in den zwei letzten Fällen in der Regel die politische Unabhängigkeit des betroffenen Verbandes eingeschränkt wurde, suspendierten die Weltverbände die Mitgliedschaft der jeweiligen Verbände oder schlossen sie ganz aus. Die Begründung für die Verbote oder die staatlichen Kontrollmaßnahmen fielen in Abhängigkeit vom politischen System des jeweiligen Staates sehr unterschiedlich aus. In sozialistischen Staaten wurde der Pfadfinderbewegung vorgeworfen, sie sei eine bürgerliche reaktionäre Bewegung, während in durch den Faschismus geprägten Staaten argumentiert wurde, durch ihre Internationalität sei die Pfadfinderbewegung sozialistisch geprägt.

Insbesondere die aus den sozialistischen Staaten geflüchteten Pfadfinder gründeten Exilverbände, von denen einige noch heute existieren. Zum Teil sind diese Gruppen an die jeweiligen Nationalverbände angeschlossen worden, andere blieben selbstständig. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde 1990 von WOSM ein Informationsbüro in Moskau gegründet. In allen ehemals sozialistischen Staaten entstanden daraufhin Pfadfindergruppen, die oft an die Traditionen aus der Zeit vor ihrem Verbot anknüpften. Häufig wurde dieser Neuaufbau von den Exilgruppen unterstützt.

Unter staatliche Kontrolle gestellt wurden kurz nach dem Zweiten Weltkrieg beispielsweise die polnischen, ungarischen und jugoslawischen Verbände, die daraufhin ihr Erziehungssystem an staatlichen Vorgaben orientieren mussten. Sie wurden deshalb aus WOSM ausgeschlossen. In Polen und Ungarn entstanden im jetzt staatlichen Pfadfinderverband parallele Untergrundstrukturen, die weiterhin nach der ursprünglichen Pfadfindermethode arbeiteten.

Geschichte der Pfadfinderbewegung im deutschsprachigen Raum

Hauptartikel: Pfadfindergeschichte im deutschsprachigen Raum

Die Pfadfinderbewegung erreichte bereits kurz nach ihrer Gründung in England im Jahre 1907 durch Baden-Powell den deutschsprachigen Raum. In fast allen deutschsprachigen Ländern entstanden noch vor dem Ersten Weltkrieg Pfadfindergruppen, die sich in unterschiedlichen, häufig nach Geschlechtern und Konfessionen getrennten Verbänden zusammenschlossen.

Während sich in fast allen Ländern die Pfadfinderverbände bis zum Zweiten Weltkrieg gleichmäßig auf der Grundlage von Scouting for Boys und eng an das englisch Ausbildungssystem angelehnt weiterentwickelten, schlug das deutsche Pfadfindertum (und in geringerem Umfang auch das österreichische) durch den Kontakt mit der Wandervogel-Bewegung einen Sonderweg ein: Die Pfadfinderbünde wurden Teil der Jugendbewegung, sie verschmolzen die Formen des englischen Scoutismus mit denen des Wandervogels. Dies hatte zur Folge, dass sich innerhalb der Bünde unterschiedliche Erneuerungsbewegungen entwickelten, die zur Abspaltung und Vereinigung verschiedenster kleinerer und größerer Bünde führten. Die so genannte Bündische Jugend mit einer Vielzahl von Pfadfinder-, Wandervogel- und Jungenschafts-Bünden entstand.

Nach der so genannten Machtergreifung wurden 1933 und 1934 in Deutschland die interkonfessionellen Pfadfinderverbände aufgelöst und ihre Mitglieder in die Hitler-Jugend überführt. Die konfessionellen Verbände konnten sich unter starker Einschränkung ihrer Arbeit etwas länger halten, wurden aber bis spätestens 1938 ebenfalls von der Gestapo verboten. Während des Zweiten Weltkriegs ereilte das gleiche Schicksal die Pfadfinderverbände in den vom Deutschen Reich besetzten Ländern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in allen Ländern die Pfadfinderverbände wieder aufgebaut. Nur in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. später der DDR blieb die Pfadfinderarbeit weiterhin verboten, der einzige erlaubte Jugendverband war die FDJ, deren Kinderorganisation, die Pionierorganisation Ernst Thälmann, der Pfadfinderbewegung nachempfunden war.

Fast immer schlossen sich die Pfadfinderverbände zu Dachverbänden oder Gesamtorganisationen zusammen, um allen Pfadfinderinnen und Pfadfindern die Mitgliedschaft in den Weltverbänden WOSM und WAGGGS zu ermöglichen. Dennoch setzte in der Bundesrepublik Deutschland nach der erste Aufbauphase wieder eine zunehmende Zersplitterung der Pfadfinderbewegung ein, zuerst erneut am Konflikt scoutistisch - bündisch festzumachen, später verstärkt in der Auseinandersetzung zwischen traditionellen und progressiven Pfadfindern, da sich viele Verbände angeregt durch den gesellschaftlich Wertewandel gegen Ende der 1960er Jahre auch politisch engagieren.

Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts öffneten sich die meisten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände für das jeweils andere Geschlecht oder fusionierten mit ähnlich ausgerichteten Gruppen zu koedukativen Verbänden.

Nach der politischen Wende in der DDR wurden dort ab 1990 auch Pfadfindergruppen aufgebaut. Zu großen Teilen wurden sie von den westdeutschen Verbänden angeregt oder orientierten sich an ihnen. Die meisten neuen Gruppen schlossen sich diesen auch sehr bald an, in einigen Gebieten entstanden aber auch eigenständige Verbände. Insgesamt ist die Anzahl und Größe der Pfadfindergruppen im Osten Deutschlands bis heute deutlich geringer als in vergleichbaren westdeutschen Gebieten.

Etwa gleichzeitig mit der Ausweitung in den Osten Deutschlands entstanden insbesondere in Deutschland verschiedene freikirchliche Pfadfinderverbände, die sich zum Teil rasant entwickelten. Zu ihnen gehören mit den Royal Rangers und den Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfindern der Adventjugend auch zwei internationale Verbände mit Gruppen in Österreich und der Schweiz.

Strukturen und Organisationen der Pfadfinderbewegung

Weltweite Strukturen

Innerhalb der Weltpfadfinderbewegung gibt es zwei getrennte große Weltverbände: die World Organization of the Scout Movement (WOSM; etwa 28 Millionen Mitglieder in 153 Ländern), die ursprünglich nur die männlichen Pfadfinder aufnahm, sich seit etwa 1990 aber als koedukativer Verband versteht, und die World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS; etwa 10 Millionen Mitglieder in 144 Ländern) für die weiblichen Pfadfinderinnen, wobei in Einzelfällen auch Jungen und Männer aufgenommen werden. Beide Weltverbände nehmen jeweils nur ein nationales Mitglied auf; deshalb sind aus Staaten mit mehreren Pfadfinderverbänden häufig Dachverbände Mitglied bei WOSM und WAGGGS. Koedukative Verbände meldeten vor 1990 meist die männlichen Mitglieder bei WOSM und die weiblichen bei WAGGGS an, heute wird diese Verfahrensweise von WOSM nicht mehr akzeptiert, eine auf beide Organisationen aufgeteilte Mitgliedermeldung wird bei der Neuaufnahme von Mitgliedsverbänden abgelehnt.

WOSM und WAGGGS kooperieren in vielen Arbeitsfeldern, setzen aber wegen der Unterschiede bei den Mitgliedsorganisationen, insbesondere wegen der unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder unterschiedliche Schwerpunkte. Während WOSM sich als globale Erziehungsbewegung versteht, legt WAGGGS großes Gewicht auf die rechtliche und reale Gleichstellung von Frauen und Mädchen und sieht sich vor allem als Emanzipationsbewegung. Diese unterschiedlichen Ausrichtungen wirken sich auch auf die Arbeitsformen der Weltverbände aus. So führt WAGGGS beispielsweise keine Weltlager mehr durch, die internationale Arbeit konzentriert sich stärker auf Schulungen und Seminare in den vier Weltzentren und den Thinking Day.

Die zwei großen Weltverbände gliedern sich in Regionen, die meist den Kontinenten entsprechen. Diese führen eigene Veranstaltungen durch. Innerhalb von WOSM und WAGGGS gibt es Arbeitsgemeinschaften von Pfadfinderverbänden, die ähnliche gelagerte Arbeit leisten oder mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind. Ein Schwerpunkt dieser Kooperationen liegt im religiösen Bereich.

Neben den zwei großen Weltverbänden WOSM und WAGGGS existieren mit der World Federation of Independent Scouts (WFIS; etwa 35.000 Mitglieder in 40 Ländern) und der Union Internationale des Guides et Scouts d’Europe (UIGSE; etwa 70.000 Mitglieder in 20 Ländern) zwei kleine unabhängige Verbände, die ihren Mitgliedsverbänden die Teilhabe an der internationalen Gemeinschaft der Pfadfinder ermöglichen.

Nationale Pfadfinderverbände

Für die nationalen Zusammenschlüsse der Pfadfinder gibt es weltweit zwei Grundmodelle. Insbesondere im angelsächsischen Raum verbreitet ist der Typus des großen Pfadfinderverbandes, zu dem nahezu alle Pfadfindergruppen des Landes gehören. In diesen können die einzelnen Ortsgruppen dann entscheiden, ob sie sich schwerpunktmäßig auf Kinder und Jugendliche einer Religion konzentrieren oder ob sie offen für alle sind. In Kontinentaleuropa und den frankophonen Ländern orientieren sich dagegen Pfadfinderverbände häufig an den einzelnen Konfessionen und Religionen; in der Regel schließen sich diese konfessionellen Verbände dann wie in Deutschland und Frankreich zu nationalen Dachverbänden zusammen, über die die Mitgliedschaft bei WOSM und WAGGGS organisiert ist.

Altersstufen und Arbeitsformen

Um eine altersgerechte Arbeit zu gewährleisten, teilen nahezu alle Pfadfinderverbände ihre Mitglieder in verschiedene Altersstufen mit jeweils eigenen Schwerpunkten ein. Die Bezeichnungen für die Altersstufen variieren dabei von Verband zu Verband, oft werden auch nicht alle Stufen angeboten. Die Übergänge zwischen den einzelnen Stufen sind häufig fließend, sie hängen auch von der Reife des Betroffenen ab. Die gebräuchlichsten Bezeichnungen sind:

{Tausendfach verwendet}>

border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
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Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

Prettytable

en:Template:Prettytable style="font-size:90%;"

Alter allgemein Österreich Schweiz Liechtenstein Deutschland
6–11 Jahre Wölflinge Wichtel/Wölflinge Bienli/Wölfe Bienle/Wölfle Wölflinge/Wichtel
11–13 Jahre (Jung)-Pfadfinder Guides/Späher Pfadi Pfadfinder (Jung)-Pfadfinder
14–16 Jahre Pfadfinder Caravelles/Explorer Pfadi Pfadfinder Pfadfinder
16-18 Jahre Ranger/Rover Ranger/Rover Cordées/Raiders Pioniere Ranger/Rover/Leiter
18–21/25 Jahre Ranger/Rover Ranger/Rover/Leiter Rover/Leiter Rover/Leiter Ranger/Rover/Leiter
ab 21 Jahre Leiter/Erwachsener Pfadfinderführer bzw. -leiter Rover/Leiter Rover/Leiter Ranger/Rover/Leiter/
Erwachsener

Details zur Einteilung der Alterstufen innerhalb eines Verbandes finden sich in der Regel im jeweiligen Artikel.

Weiterhin gibt es in einigen Verbänden noch eine Biberstufe, die vor den Wölflingen kommt. Während jedoch auch schon mit den Wölflingen pfadfinderisch gearbeitet wird, handelt es sich dabei jedoch um eine reine Spielgruppe.

Eigenständige Leiter- und Erwachsenen-Stufen finden sich nur bei einem kleinen Teil der Pfadfinderverbände, sehr häufig verlassen Erwachsene ohne Leitungsaufgabe die Verbände und schließen sich einer Altpfadfinder-Gilde an. Eine besondere Form der Erwachsenenarbeit ist die in Deutschland in einigen evangelischen Verbänden geübte Kreuzpfadfinderarbeit.

Neben den „klassischen“ Pfadfindergruppen gibt es in vielen Ländern besondere Arbeitsbereiche, wie beispielsweise Seepfadfinder oder Luftpfadfinder. Die Arbeitsform Pfadfinder Trotz Allem (PTA) (in Österreich: Pfadfinder Wie Alle (PWA)) richtet sich an Menschen mit verschiedenen Behinderungsformen.

Pfadfinderverbände im deutschsprachigen Raum

Die unten aufgeführten Pfadfinderverbände im deutschsprachigen Raum gliedern sich unterhalb der nationalen Ebene in Abhängigkeit von der Verbands- und Landesgröße in überregionale und regionale Zusammenschlüsse (beispielsweise: Diözesanverbände, Landesmarken, Gaue, Bezirke, Regionen, Kantonalverbände), die sich aus den einzelnen Stämmen (Ortsgruppen; in Österreich: Gruppen, in der Schweiz: Abteilungen) zusammensetzen. Diese wiederum umfassen meist alle Meuten (Wölflingsgruppen), Sippen (in Österreich: Patrullen, in der Schweiz: Patrouillen) und Roverrunden eines Ortes oder Stadtteils.

Deutschland

In Deutschland haben sich vier Verbände zum Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände und zum Ring deutscher Pfadfinderverbände zusammengeschlossen. Beide Ringe umfassen je einen katholischen, einen evangelischen und einen interkonfessionellen Pfadfinderverband. Dem „weiblichen“ Ring gehören die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) an, dem „männlichen“ Ring gehören die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der VCP und der BdP an. Der Ring deutscher Pfadfinderverbände ist seit 1950 Mitglied von WOSM, der Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände wurde im gleichen Jahr von WAGGGS aufgenommen. Trotz der traditionellen Unterteilung in „weibliche“ und „männliche“ Verbände sind die genannten Verbände mit Ausnahme der PSG koedukativ.

Neben den vier so genannten Ringverbänden gibt es mehr als 140 weitere Pfadfinderbünde in Deutschland. Zu den größten unter ihnen zählen der Deutsche Pfadfinderverband (DPV; ein Dachverband verschiedener interkonfessioneller Bünde), die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD), die Christlichen Pfadfinder Royal Rangers (RR), die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend (CPA), der Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) und der Deutsche Pfadfinderbund (DPB).

Kurzdarstellungen von etwa 150 deutschen Bünden (Stand 04/2006) bietet der „Pfadfinder-Treffpunkt“ (siehe Weblink unten).

Die Mitgliederzahlen der großen deutschen Pfadfinderverbände liegen nach deren eigenen Angaben ungefähr bei den in der folgenden Tabelle dargestellten Werten. Diese Zahlen gelten innerhalb der deutschen Pfadfinderbewegung als sehr umstritten, da von den einzelnen Verbänden unterschiedliche Zählweisen und Mitgliedschaftskriterien angewendet werden.

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border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
 ...

Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

Prettytable

en:Template:Prettytable

Verband DPSG VCP BdP DPV RR CPA PSG CPD REGP DPB
Mitglieder 95.000 50.000 32.000 29.000 14.500 10.000 10.000 4.000 3.500 2.500

Insgesamt gibt es mehr als 260.000 Pfadfinder in Deutschland, da in obiger Tabelle viele kleine Verbände fehlen. Das Größenspektrum reicht von der ca. 95.000 Mitglieder starken DPSG bis zu den so genannten VW-Bus-Bünden, die in besagten passen sollen.

Nahezu alle deutschen Pfadfindergruppen sind in den alten Bundesländern angesiedelt, der Anteil der ostdeutschen Pfadfinder an der Gesamtzahl macht weniger als 5% aus.

Liechtenstein

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Liechtensteins (PPL) haben etwa 700 Mitglieder und sind der nationale Mitgliedsverband von WOSM und WAGGGS. Die PPL sind in zehn Abteilungen (Ortsgruppen) gegliedert.

Luxemburg

Die luxemburgische Pfadfinderbewegung wird durch zwei Dachverbände in den Weltorganisationen vertreten. WAGGGS-Mitglied ist das Bureau de Liaison des Associations Guides du Luxembourg, dem die laïzistische Association des Girl Guides Luxembourgeoises (AGGL) und die katholischen Lëtzebuerger Guiden a Scouten (LGS) angeschlossen sind. Die Luxembourg Boy Scout Association vertritt die laïzistische Fédération Nationale des Eclaireurs et Eclaireuses du Luxembourg (FNEL) und die katholischen LGS bei WOSM. Zusammengenommen haben alle drei Verbände etwa 7.500 Mitglieder.

Auch in Luxemburg gibt es eine Vielzahl kleinerer Verbände, unter ihnen auch die „Royal Rangers“.

Österreich

Der in Österreich von WAGGGS und WOSM anerkannte Verband heißt Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ). Er hat circa 85.000 Mitglieder (Stand 2004). Die PPÖ gliedern sich in 9 Landesverbände, diese wiederum in Bezirke/Regionen/Kolonnen, denen die einzelnen Gruppen angehören.

Neben den PPÖ existiert mit dem Österreichischen Pfadfinderbund (ÖPB) ein zweiter landesweiter Pfadfinderverband mit etwa 3.000 Mitgliedern. Der ÖPB und die PPÖ haben 1995 einen Kooperationsvertrag vereinbart.

Außerdem existiert noch die Pfadfindergilde, der die Altpfadfinder der PPÖ und des ÖPB angehören.

Daneben gibt es noch kleinere Pfadfinderverbände, zu denen die „Katholische Pfadfinderschaft Europas-Österreich“, die „Royal Rangers“, die CPA und die „AP-Scouts“ und die Euro-Scouts gehören.

Schweiz

Der Verband der Pfadfinder und Pfadfinderinnen in der Schweiz heißt Pfadibewegung Schweiz (PBS). Sie ist Mitglied von WOSM und WAGGGS. Die PBS gliedert sich in 23 Kantonalverbände. Diese sind jeweils wieder in Bezirke, Korps oder Regionen aufgeteilt, welche dann wiederum die rund 700 Abteilungen unter sich vereinen. Momentan hat die PBS rund 50.000 Mitglieder (Stand 2005) und ist somit die größte Jugendorganisation der Schweiz.

Neben der PBS gibt es noch einige kleinere Gruppierungen. Zu ihnen gehören die „Schweizerische Pfadfinderschaft Europas/Scoutisme Européen Suisse“, "Feuerkreis Niklaus von Flüe", „Royal Rangers“ oder die „Pfadfinderbund Seeland“. Außerdem unterhalten einige ausländische Verbände wie die Boy Scouts of America und verschiedene skandinavische Verbände eigene Gruppen in der Schweiz.

Südtirol (Italien)

In Südtirol existiert mit der Südtiroler Pfadfinderschaft ein deutschsprachiger Pfadfinderverband mit etwa 600 Mitgliedern, der sich in seiner Arbeit an der DPSG orientiert. Er ist über die Associazione Guide e Scout Cattolici Italiani (AGESCI) Mitglied der Federazione Italiana dello Scautismo (FIS) und damit von WOSM und WAGGGS. Zusätzlich unterhalten auch AGESCI und der zweite Mitgliedsverband der FIS, das Corpo Nazionale Giovani Esploratori ed Esploratrici Italiani (CNGEI), eigene italienischsprachige Gruppen in Südtirol.

Besondere Einflüsse in Deutschland

Abbildung
Pfadfinderlager aus Jurten im Winter
Bildherkunft

Zwischen 1918 und 1933 wurden die Pfadfinder in Deutschland stark von der Jugendbewegung und damit von den Ideen der Wandervogel-Bewegung und der Bündischen Jugend beeinflusst. Diese Einflüsse wirken heute in der deutschen Pfadfinderbewegung fort. Vor allem darin unterscheiden sich die heutigen deutschen Pfadfinder von den Pfadfinderverbänden anderer Länder. Allerdings gibt es innerhalb der deutschen Pfadfinderbewegung Unterschiede, wie stark und auf welche Weise die einzelnen Gruppen durch die Jugendbewegung beeinflusst sind.

Traditionen und Formen, die aus der internationalen Pfadfinderbewegung stammen, sind unter anderem:

Aus der deutschen Jugendbewegung kommen zum Beispiel:

  • die Verwendung von Kohten und Jurten,
  • die Juja - Jungenschaftsjacke
  • eine spezifische Singkultur mit einem charakteristischen Liedgut,
  • das Auf-Fahrt-Gehen,
  • das Stammesprinzip, bei dem Gruppen aller Alterstufen eines Ortes in einem Stamm (statt ursprünglich "Trupp") zusammengeschlossen sind,
  • die Verstärkung des Prinzips „Jugend führt Jugend“ durch eine weitgehende Autonomie der Kleingruppe Sippe (statt ursprünglich "Patrouille"),
Insgesamt hat sich dadurch in der deutschen Pfadfinderbewegung ein stärkerer Bezug auf Arbeit in der Natur und Abenteuer als in anderen Ländern erhalten.

Literatur

  • Robert Baden-Powell: Pfadfinder. Georgs-Verlag, Neuss 1996 ISBN 3-927349-41-0 -- Die Deutsche Übersetzung von Scouting for Boys
  • Hans E. Gerr: Pfadfinden: Erziehungsziele, pädagogische Grundsätze und bedürfnisorientierte Arbeit in den Altersstufen. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1998 ISBN 3-88778-222-4
  • Hans E. Gerr: Pfadfindererziehung: Baden-Powells Entwurf einer Erziehung durch Scouting. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1983 ISBN 3-88778-150-3
  • Hans E. Gerr: Die Pfadfindermethode: zur Aktualität pfadfinderischer Erziehungsgrundsätze. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 2000 ISBN 3-88778-246-1
  • Alexander Lion: Das Pfadfinderbuch. Reprint. Deutscher Spurbuchverlag, Baunach 1987 ISBN 3-88778-164-3
  • Laszlo Nagy: 250 Millionen Pfadfinder – rund um die Welt. Panorama-Verlag, Altstätten (Schweiz) 1984 ISBN 3-907506-42-1
  • Thomas Römer, Hubert Röser (Hrsg.): Pfadfinder-Lexikon. Georgs-Verlag, Neuss 1999 ISBN 3-927349-52-6
  • World Organization of the Scout Movement (Hrsg.): Die Grundlagen der Pfadfinderbewegung. Georgs-Verlag, Neuss 1997 ISBN 3-927349-44-5

Weblinks

Weltpfadfinderbewegung

Pfadfindermethode

Geschichte der Weltpfadfinderbewegung

Pfadfinderportale und große Verbände im deutschsprachigen Raum

Deutschland

  • Pfadfinder-Treffpunkt – überverbandliches Pfadfinderportal mit sehr umfangreichem Verzeichnis deutscher und internationaler Verbände
  • scoutnet.de – Pfadfinderportal der Ringverbände (RdP/RDP)

Liechtenstein

Luxemburg

Österreich

Schweiz

Quellen

   

Link=Wikipedia:Lesenswerte Artikel} Dieser Artikel wurde in die Liste der Lesenswerten Artikel aufgenommen.

{#if:||} Lesenswert

zh-min-nan:Scouting


Diskussion der Autoren über den Artikel: Pfadfinder


Guten tag

Hatte die Links zuletzt ja schon mal entrümpelt, dabei allerdings WFIS bewusst dringelassen! Gelöscht hatte ich nur Links von regionaler (lokaler) Bedeutung. Auch wenn die WFIS als "Konkurrenz" zu den traditionellen Weltbünden gegründet wurde, sind dort Pfadfinderbünde aus mehreren Ländern vereinigt, so dass sie hier ihren Platz finden dürfen ;) Und nein, ich bin nicht Mitglied in der WFIS oder ihren Bünden :) --Mirer 15:55, 12. Mär 2004 (CET)

  • Also die Links so radikal zusammen zu löschen, halte ich für unangebracht. Zumindest Links zu den bedeutenden Verbänden und informativen Verzeichnissen sind doch praktisch. In jedem Fall ist der jetzige Zustand, daß der WFIS mit seiner eher lokalen Bedeutung da nun statt dem Weltverband WAGGGS steht, eher fragwürdig. Richtig ist allerdings, daß in der Linkliste einige Auswüches zu beobachten waren, Bünde, die es nur in ein paar Orten gibt, sollten wir hier wirklich nicht verlinken, sonst ufert das ganze endlos aus. (Siehe beispielsweise http://www.fen-net.de/pfadf...

  • Ich denke, Links zu Chatboards sollten nicht hier rein. Zumal, wenn es sich um ein rein deutsches Chatboard handelt. DeutschSprachig sind auch die Schweizer und Östereicher. Ansonsten gäbe es warscheinlich Chatforen, die wichtiger sind. (beispielsweise Scoutlink -- darin findet auch das Offizielle JOTI jedes Jahr stat.) --Kleiner Frosch 13:39, 10. Okt 2004 (CEST)

Zeitleiste

Soll diese Zeitleiste so bleiben? Mann kann quasi nichts darauf erkennen. Wäre eine tabellarische Aufstellung nicht übersichtlicher? --Otaku 16:08, 28. Jun 2004 (CEST)

Finde auch die Zeitleiste ist unübersichtlich. Raus damit, oder wesentlich verbessern Tabacha 08:43, 29. Jun 2004 (CEST)

Wandervogeldaten haben nichts mit Pfadfinder zu tun. Die Boys Brigades sind (durch das verwenden von "Aids to Scouting") für das entstehen von die Pfadfinder (nach "Scouting for Boys") wichtiger.

Jein, zumindest in Deutschland hat sich im Pfadfinderwesen viel von den Wandervögeln her entwickelt. Zumindest deswegen sollten diese in der Timeline erwähnt werden. Die Meißner Formel beziehungsweise das Treffen auf dem hohen Meißner hat mit der gesammten "bündischen Jugend" in Deutschland zu tun. Und dazu gehört(en) auch die damaligen Pfadfinderbewegung. --Kleiner Frosch 13:25, 10. Okt 2004 (CEST)

Gesamtüberarbeitung sinnvoll?

Ich halte den Artikel insgesamt für sehr unübersichtlich - verschiedene Informationsebenen sind gründlich miteinander vermischt. Im Abschnitt Geschichte wird so heftig zwischen deutschsprachiger und internationaler Pfadfindergeschichte gewechselt, dass er insgesamt nur unklar ist und den Leser verwirrt. Und das für mich Wichtigste fehlt bisher völlig: eine Einführung in die Pfadfindermethode. Als mögliche Gliederung möchte ich vorschlagen:

  • Einleitung - wie bisher
  • Pfadfindermethode
  • Geschichte
    • international
    • deutschsprachiger Raum
  • Strukturen
    • international
    • deutschsprachiger Raum
      • Deutschland
      • Österreich
      • Schweiz
      • weitere Länder (beispielsweise Liechtenstein, Luxemburg, Südtirol)
  • Besonderheiten in Deutschland
  • Weblinks--Jergen 20:21, 8. Nov 2004 (CET)

Fand den Artikel auch nie so prickelnd - obwohl ich fleißig miteditiere - allerdings fehlte mir stets die Muße da ranzugehen ;) Halte die Gliederungsidee für gut: sei mutig! GGf. die Besonderheiten in Deutschland, dann doch mit der Geschichte im deutschsprachigen Raum vermengen. Je nachdem, wie es besser passt. --Mirer 23:26, 10. Nov 2004 (CET)

Bis auf die Web-Links ist der Artikel jetzt durchgearbeitet. Gibt's Meinungen dazu? --Jergen 13:13, 22. Nov 2004 (CET)

Halte den Artikel jetzt für deutlich besser. Die Links im Text (externe) und fette interne Links stören mich, doch das sind nur Äußerlichkeiten ;) Bei der Methode (Grundlagen), würde ich die folgenden Punkte nennen: Regeln / Gesetz und Versprechen (damit alternativ auch die Regeln erwähnt sind ;) ); Naturerlebnis (!), Internationale Arbeit und demokratische Mitbestimmung (Partizipation) fehlen ganz --> würde ich dazutun. Mag aber in dem frisch renovierten Werk nicht gleich editieren :) --Mirer 22:12, 23. Nov 2004 (CET)

Danke für die Anregungen. An die Gestaltung werde ich mich noch setzen, sprachlich sollte wohl auch noch was passieren...
Die Methode werde ich in den nächsten Tagen ergänzen, Regeln kommen in Klammern - wobei ich da noch nicht weiß, wie ich das geschickt einfüge. Alles was momentan dasteht, ist ein Kurzfassung von WOSM. Mal schaun... --Jergen 22:30, 23. Nov 2004 (CET)

WOSM kennt das Naturerlebnis, internationale Arbeit und Partizipation nicht?! Da sollte der entsprechende Mitarbeiter dann aber noch mal ran ;) Zur Not darf er ja dann bei der WP abschreiben :D --Mirer 23:15, 23. Nov 2004 (CET)

WOSM kennt das schon, aber nur als Ausprägung der Methode, nicht als Kernelemente. Soll heißen, wenn ich nach der Pfadfindermethode arbeite, kommt es fast zwangsläufig zu Patizipation und internationaler Begegnung. - Was nicht für die Natur gilt, die steht schon drin (auch im Artikel). --Jergen 10:03, 24. Nov 2004 (CET)

Inhaltlich sollte es das fürs Erste sein. Von der Gestaltung her könnten vielleicht noch ein oder zwei Bilder rein (vielleicht auch ein Kleeblatt?) und die Zeitleiste gefällt mir auch nicht recht. Und sprachlich muss der Artikel auch noch durchgeschaut werden. --Jergen 17:31, 24. Nov 2004 (CET)

Für meinen Teil ist die Überarbeitung des Textes abgeschlossen. Ich werde in Zukunft ab und zu drüber schauen... --Jergen 22:22, 8. Dez 2004 (CET)

Bilder gesucht!

Um den Eintrag endgültig fertigzustellen, brauchen wir noch ein paar Bilder. Leider findet sich bei mir nichts Verwendbares.

Sinnvoll wären je eine Lilie und ein Kleeblatt. Hat jemand etwas, das Public Domain oder GFDL ist? Die meisten Verbandsabzeichen erfüllen diese Kriterien nicht. Dies gilt auch für die Zeichen von WOSM und WAGGGS.

Schön wären auch ein oder zwei Bilder zur praktischen Pfadfinderarbeit. Achtet dann bitte sowohl auf das Urheberrecht wie auch auf das Recht am eigenen Bild. --Jergen 22:22, 8. Dez 2004 (CET)

'Habe die Lilie, wie sie im englischen Artikel steht übernommen. Kleiner Frosch 19:42, 9. Okt 2005 (CEST)

schonmal bei www.picsearch.de gesucht ???

Der Große schützt den Kleinen

Hallo,

ein wesentliches Prinzip des Pfadfinderseins, das ich kennengelernt und praktiziert habe, ist, dass ältere Jugendliche (und natürlich jüngere Erwachsene) die Verantwortung für die Jüngeren übernehmen. Das funktioniert übrigens wider gängige Erwartungen Erwachsener ziemlich gut (- aus meiner Sicht besser als in mancher von Erwachsenen betriebenen professionellen Organisation).

Dieses für diese Jugendorganisation aus meiner Sicht bestimmende (und sie von anderen auch abgrenzende) Element sollte in dem Artikel mehr herausgestellt werden.

Allerdings beschränkt sich meine persönliche Erfahrung fast nur auf Deutschland.

Das ist ein wesentliches Element der Kleingruppensysteme. Deutschland spielt da eine besondere Rolle, da hier in einigen Bünden noch ohne erwachsene Gruppenleiter gearbeitet wird, was die besondere Verantwortung der "etwas älteren" stärkt.

Der Artikel wie er jetzt ist, ist recht geschlossen (das ist positiv!), was den Nachteil hat, dass man so etwas nicht einfach irgendwo einfügen kann, ohne den Artikel zu verschlechtern. Hat jemand dazu eine Meinung und/oder ggf. einen Vorschlag?

Am einfachsten hier auf der Diskussionsseite etwas anregen, dass andere noch weiterbringen können und irgend jemand baut es dann schließlich passen und "rund" ein :-) --Mirer 15:04, 8. Mär 2005 (CET)

Nun ja, ich sitze grade nochmals am Artikel und versuche, die umfangreichen Anregungen aus dem Review einzuarbeiten; er wird in weiten Teilen wohl nochmals neu formuliert. So eine wichtige "Kleinigkeit" krieg ich dann auch noch rein. --Jergen 17:51, 8. Mär 2005 (CET)

Jergen, wo Du dann gerade dabei bist, vielleicht kann man auch diese übertriebene Herausstellung von St. Georg etwas reduzieren? LARS 11:31, 9. Mär 2005 (CET)

Meinst du damit, dass dieser Abschnitt an eine weniger hervorgehobene Positionen verschoben werden soll? Ganz rauslassen möchte ich den Georg nämlich nicht... Ein Vorschlag wohin damit? Vielleicht in die Nähe der deutschen Besonderheiten? --Jergen 11:38, 9. Mär 2005 (CET)

Hatte gar nicht gesehen, daß du mir geantwortet hattest. Ja, so meine ich es. Natürlich diese Information nicht entfernen, aber in der Einleitung empfinde ich sie als überbetont. Wohin verschieben, ist genau das Problem. Zur Zeit sehe ich keinen Abschnitt, wo es reinpaßt. Man bräuchte noch einen Abschnitt über weitere Fakten. Alternativ könnte man Georg auch in die Geschichte packen. Nur hoffentlich fühlen sich die Schorschis dann nicht auf den Schlips getreten. ,-) LARS 10:38, 5. Apr 2005 (CEST)

Hallo Lars, momentan - nachdem ich wieder etwas mehr Zeit habe - kämpfe ich mich noch durch eine Gesmtüberarbeitung des Artikels, siehe unten die Anregungen aus dem Review. Aber eine richtige Idee habe ich zum Georg immer noch nicht, wahrscheinlich ist es sinnvoll, diesen Abschnitt bei der Lilie zu lassen und das ganze gemeinsam zu verschieben. Dann noch einige Ergänzungen zu weiteren "Tradition" und eine Verschmelzung und Neuaufteilung mit den deutschen Besonderheiten. --Jergen 11:00, 5. Apr 2005 (CEST)

Die deutschen Besonderheiten (Jugendbewegung und so) würde ich schön getrennt halten. Schließlich sind sie ja ein ganz spezifischer Einfluß in D. St.Georg, Lilie etc. findest Du überall in der Pfadfinderei um die Welt. LARS 18:21, 5. Apr 2005 (CEST)

Aus dem Review

Hatte den Artikel grundlegend überarbeitet, bräuchte aber noch Hinweise, was für Außenstehende interessant ist bzw. was noch fehlt. Als Insider bin ich vermutlich doch etwas betriebsblind.

Insbesondere dankbar wäre ich für Hinweise, wie mit der Zeitleiste umgegangen werden soll. --Jergen 11:44, 9. Feb 2005 (CET)

Der Hinweis, dass es sich um einen christlichen Verein handelt wäre vielleicht nicht schlecht. Gibt ja auch noch andere Religionen. Xorx, 17:35, 9. Feb 2005 (CET)

Hast du nur den ersten Absatz gelesen, oder kommt tatsächlich so schlecht raus, dass es sich ausdrücklich um keine christliche Organisation handelt, sonden um eine, die persönlichen Glauben - gleich welcher Art - voraussetzt? --Jergen 18:01, 9. Feb 2005 (CET)
Ich habe in der Einleitung einen Satz eingefügt, der allfällige Missverständnisse auschliessen sollte. Bei der Zeitleiste sollte man einen viel helleren Farbton verwenden, jetzt ist sie kaum leserlich. --Voyager 18:20, 9. Feb 2005 (CET)
Bei der Zeitleiste frage ich mich, ob sie überhaupt im Artikel bleiben soll, einen wesentlichen Erkenntnisgewinn bringt sie mE nicht. Technisch ausgelagert und als Vorlage eingebunden werden sollte sie auf jeden Fall. --Jergen 18:32, 9. Feb 2005 (CET)

Auch wenn die Pfadfinder "Menschen aller Glaubensrichtungen" offen stehen, sind sie - zumindest in Österreich - ein christlicher Verein, der dort noch dazu der ÖVP ziemlich nahe steht (das Pendant dazu bilden die Roten Falken - siehe http://de.wikipedia.org/wik... - dort wird die politische Nähe zur SPÖ wenigstens erwähnt, obwohl der Artikel viel kürzer ist). Ich weis nicht genau, wie man das im Pfadfinder-Artikel am besten unterbringt. Vielleicht auch nur im Abschnitt Österreich - sollten die Pfadfinder in anderen Ländern tatsächlich politisch und religiös neutral sein. Aus meiner Pfadfinderzeit kann ich mich jedenfalls ausschließlich an Katholische Feldmessen erinnern, zu denen ich gehen musste, obwohl ich selbst nicht katholisch war. Jüdische, moslemische oder buddhistische Zeremonien wurden nicht durchgeführt. --62.158.23.224 14:12, 10. Feb 2005 (CET)

Ich schalte mich dazu nochmals ein. Vermutlich trifft diese Wahrnehmung auf genau einen der verschiedene österreichischen Verbände (PPÖ) und dort auch nur auf eine Region zu. Bekannt sind mir auch Regionen in Österreich, in denen innerhalb der PPÖ protestantische oder auch mormonische Gruppen existieren; diese sind naturgemäß in Österreich in geringerem Umfang vorhanden als in kirchlich anders geprägten Staaten. Aber diese Details gehören in den zugehörigen Artikel Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs. --Jergen 22:35, 13. Feb 2005 (CET)

Dieses parteipolitische in Schubladen einordnen (die sind rot, die sind schwarz usw.) finde ich vollkommen unpassend (zum Vergleich: Rotes Kreuz und Samariterbund)! Die Geschichte von der Nähe der PPÖ zur ÖVP ist zwar alt aber nicht wahr. Wenn du das so erlebt hast, dann finde ich das schade. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Pfadfinder und Pfadfinderinnen, die ich kenne, politisch ausgewogen sind. -- JoS 21:17 17. Mai 2005

Ich vermisse ein paar Worte zur Situation in den neuen Bundesländern. Sowohl vor als auch nach der Wende. Der Artikel suggeriert rege Pfadfinderaktivität, die es weder gab, noch gibt. -- MlaWU 18:15, 24. Feb 2005 (CET)

Ich habe mal zwei Abschnitte dazu ergänzt. Ist das Bild damit runder? Ansonsten sei doch bitte so gut und ergänze das Fehlende. --Jergen 20:55, 24. Feb 2005 (CET)

Moin Jergen, schöner Artikel. Aber: Die Geschichte ist noch sehr listenartig - gibt es nicht auch international so etwas wie Konflikte, Entwicklungslinien? Warum spalteten sich anderen Verbände ab? Reagierten die Weltpfadfinder darauf, wenn sie in einem Land verboten wurden? Und obwohl Ursprünge und und deutschsprachiger Raum sehr ausführlich abgehandelt werden: alles was ich zu den Pfadfindern auf den vier bis 5 anderen Kontinenten gefunden habe: Gleichzeitig entstanden in vielen anderen Ländern ebenfalls Pfadfindergruppen - wie? warum? war das Buch so ein Weltefolg? Waren die Pfadfinder ein Medienhype? Breitete es sich einfach so aus? Wie?. " setzen aber wegen der unterschiedlichen Geschlechter und gesellschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder unterschiedliche Schwerpunkte. So führt WAGGGS beispielsweise keine Weltlager mehr durch" - Mädchen haben kein Interesse an/ sind nicht geeignet für Weltlager?? -- Southpark 11:56, 26. Feb 2005 (CET)

Hallo southpark,
du stellst ja richtig komplizierte Fragen. Aber es freut mich, dass dir der Artikel insgesamt gefällt. Ich versuche mal stichwortartige Antworten zu geben, vor einem Einbau in den Artikel muss ich erst noch gründlich recherchieren.
  • Konflikte, Entwicklungslinien in der Weltpfadfinderbewegung:
  • Umgang mit totalitären Regimen für die Zeit von 1928 bis etwa 1975
  • evt. Aufbau eigenständiger Verbände in ehemaligen Kolonien ab ca. 1950
  • Koedukation, Zusammenarbeit zwischen den großen Weltverbänden seit etwa 1975
  • Aufbau von Verbänden in ehemals kommunistischen Ländern ab 1992
  • Gründe für Abspaltungen:
Widerstand gegen Modernisierung und Aufgabe traditioneller Arbeitsformen, persönliche Eitelkeiten;
Reaktionen: Weltebene: auch Pfadfinder, aber nicht in unserem Club; National: von Gerichtsverfahren über Pressekampgnen bis zu Zusammenarbeit oder Ignorieren alles möglich
  • Reaktionen des Weltverbands auf Verbote:
Bedauern, tw. Unterstützung von Exilverbänden
  • Gründe für rasche Ausbreitung:
  • "Entdeckung der Jugend als eigenständige Lebensphase", zahlreiche andere Jugendverbände entstehen gleichzeitig
  • Methode und Ziele treffen den Nerv der Zeit (guter Staatsbürger)
  • gezielte Pressekampagne und Lobbyarbeit in GB, Dominions und Kolonien; Jugendzeitschriften etc. zum Thema Pfadfinder; BP als Nationalheld
  • wegen rascher Ausbreitung in GB Presseaufmerksamkeit auch in andern Ländern
  • "Gute Tat" - Anekdoten (?) zur Entstehung in USA und Ungarn
  • Unterschiede WOSM/WAGGGS:
  • Schwerpunkt WOSM: "Klassische Pfadfinderarbeit", Gemeinwesen; relativ stark zentralisiert und auf Großveranstaltungen fixiert
  • Schwerpunkt WAGGGS: "Emanzipation", Frauenarbeit, Themen der Entwicklungspolitik; eher dezentral orientiert, kleine Veranstaltungen wie Seminare etc.
Allerdings sehe ich ein Problem: Wenn ich das alles einarbeite, muss Pfadfinder#Geschichte der Weltpfadfinderbewegung wahrscheinlich wieder in einen eigenen Artikel ausgelagert werden, da dieser Abschnitt dann sehr umfangreich wird. Oder ich werfe dann die Zeitleiste raus... --Jergen 15:48, 26. Feb 2005 (CET)

Also:

  • der Artikel ist mir zu listenartig, insbesondere in Pfadfindermethode und Einfluesse in Deutschland.
  • Bei den Weblinks wuerde ich die Haelfte rausschmeissen. Bei Deutschland z. B. sollten die nur die beiden Dachportale stehen.
  • WOSM und WAGGGS werden mir zu haeufig erwaehnt. Sie muessen auch nicht andauernd verlinkt sein.
  • Dafuer aber bitte Baden-Powell ausschreiben, der Mann war doch kein Oelkonzern!
  • Nationale Pfadfinderverbaende bitte in Pfadfinderverbaende in Deutschsprachigen Regionen/Laendern/Gebieten oder aehnlich umbenennen, denn nur darauf geht der Artikel wirklich ein. Ok: hatte Luxemburg uebersehen, vielleicht Pfadfinderverbaende in Mitteleuropa?
  • ich finde die Zeitleiste ehrlich gesagt eher nutzlos, aber wers mag
  • "Das Größenspektrum reicht von den 100.000 der DPSG bis zu den berühmt-berüchtigten VW-Bus-Bünden, die in besagten passen sollen." bitte sprachlich etwas glaetten
  • Verlinkung der Jahreszahlen steht oben schon
  • "Bitte ergänzt diese Zeitleiste mit pfadfinderspezifischen Informationen (siehe meta:EasyTimeline und meta:Help:EasyTimeline syntax)." Gehoert nicht in den Artikel sondern auf die Diskussionsseite
  • Besondere Einflüsse in Deutschland - sehr listenartig
  • gibt es denn garkeine Kritik? Irgendwelche Berichte ueber die (hoffentlich positiven ;) Auswirkungen einer Mitgliedschaft?
  • insgesammt mag der Artikel gut sein, aber das Layout ist einfach zu unruhig und der Text zu listenartig, es macht wenig Spass ihn zu lesen.
--137.204.41.76 18:30, 5. Mär 2005 (CET) [oehm ja, anmelden gibts ja auch noch ;-) --Nemonand 18:37, 5. Mär 2005 (CET)]

Einige Details im Format habe ich schon mal rasch geändert; auch ansonsten habe ich versucht deine Anregungen umzusetzen. Die Zeitleiste ist vorerst nach Jergen/Zeitleiste Pfadfindergeschichte ausgelagert, da sie für meinen Geschmack zu stark zusammengewürfelt ist. Zu einigen deiner Anregungen habe ich aber Rückfragen:
  • Verlinkung der Jahreszahlen: Das "siehe oben" kann ich nicht finden - nur die wichtigsten verlinken? Oder meinst du etwas anderes?
Ich dachte irgnedwer haette das oben schon geschrieben: Soweit ich weiss werden Jahre nur einmal verlinkt und zudem nur, wenn du dort auch weiterfuehrende Informationen finden kannst (oder so aehnlich, muss die Seite nochmal suchen).
  • Fundierte Kritik an der Gesamtidee ist mir nicht bekannt, ich kenne nur Kritik an einzelnen nationalen Verbänden. Lediglich der Leninismus hat etwas dazu geschrieben, aber gleichzeitig die Methode in wesentlichen Teilen übernommen - und das kann ich dann nur mit Mühe ernst nehmen.
Naja, bis jetzt ist der Artikel ja mehr Beschreibung und wenn es keine Kritik gibt, kann man dass ja auch schreiben :)
  • Listenlastigkeit: Ich fürchte, dass die Übersichtlichkeit verloren geht, wenn das alles in Fließtext umgewandelt wird. Wie kann man das lösen? Aber für den Spaß muss noch etwas geschehen...
Wie du weiter oben schon geschrieben hast, wuerde ich die Geschichte der Pfadfinderbewegung auslagern und in diesem Artikel nur eine Zusammenfassung stehenlassen. Mir ist ein gutgegliederter Text (Absaetze, Zwischenueberschriften) tausendmal lieber als Listen. Gruss, --Nemonand 12:54, 8. Mär 2005 (CET)

Und zuletzt: Für mich ist Luxemburg ein deutschsprachiges Land, ich verstehe die besser als die Niederbayern ;-). Deshalb hab ich die Unter-Überschrift entsprechend geändert. --Jergen 18:12, 7. Mär 2005 (CET)

Verstehe Weblinks nicht

Mir ist nicht nachvollziehbar was ein Scout-o-Wiki bei den Weblinks ganz oben soll. Ebenso verstehe ich nicht was der Pfadfinder-Treffpunkt unter "Große Verbände im deutschsprachigen Raum" -> "Deutschland" soll, schliesslich ist das kein Verband. --HolgiDE nachgetragen von Jergen 10:34, 9. Apr 2005 (CEST)

Den Bereich möchte ich eigentlich noch überarbeiten und insbesondere straffen...
Normalerweise bieten "Fach"-Wikis wietergehende Infos zum Themenfeld, die in einer allgemeinen Enzyklopädie nichts verloren haben, was beim Scout-o-Wiki mindestens teilweise der Fall ist. Deshalb die Verlinkung ganz oben. Was den Pfadfindertreffpunkt angeht, ist er momentan wohl die beste Zugangsmöglichkeit zu deutschen Verbänden - hier passt die Überschrift vielleicht schlecht, aber meiner Meinung nach ist dieser Weblink wichtiger als alle anderen, die unter Deutschland stehen, wenn es um umfassende weiterführende Informationen zu deutschen Pfadfinderverbänden geht.
Hast du Vorschläge, wie das besser organisert werden kann? --Jergen 10:34, 9. Apr 2005 (CEST)

Vielen Dank für das Nachtragen, bin noch Wiki-Newbie.
Evtl. würde eine Trennung zwischen "Große Verbände im deutschsprachigen Raum" und "Linkliste zu Pfadfindergruppen" (o.ä.) hier helfen --HolgiDE 16:33, 11. Apr 2005 (CEST)

Das macht keinen Sinn

"Während sich in fast allen _deutschsprachigen_ Ländern die Pfadfinderverbände bis zum Zweiten Weltkrieg gleichmäßig auf der Grundlage von Scouting for Boys und eng an das englisch Ausbildungssystem angelehnt weiterentwickelten, schlug das _deutsche_ Pfadfindertum (und in geringerem Umfang auch das österreichische) durch den Kontakt mit der Wandervogel-Bewegung einen Sonderweg ein"

S-a-Ls Änderungen

habe ich wieder rückgängig gemacht. Es hat schon seinen Sinn, wenn im ersten Satz zwar Jugendbewegung steht, aber Jugendverband verlinkt ist. Genauso ist es sinnvoll, wenn Jugend über das redirect von Jugendlicher mehrfach verlinkt ist - dazwischen liegen zehn Bildschirme mit Text - dann kann doch ein Link wiederholt werden. --Jergen 12:19, 4. Mai 2005 (CEST)

Hallo Jergen, beim mehrfachen Link hast Du recht. Der Link in der Einleitung ist jedoch ein ganz klarer Widerspruch, der so nicht bleiben kann. Entweder ist es ein Jugendverband oder eine Jugendbewegung, es kann aber niemals eines sein und das andere meinen. --Siehe-auch-Löscher 12:53, 4. Mai 2005 (CEST)

Das Problem dabei ist, dass die Pfadfinderbewegung sich selbst als Jugendbewegung definiert (englisch: youth mouvement) und dieser Begriff auch im deutschen Sprachraum für sie gebraucht wird, aber eigentlich als Jugendverband oder -organisation übersetzt werden müsste, wobei beide Möglichkeiten nicht wirklich gut zu dem Selbstverständnis und den vielfältigen Ausprägungen der Pfadfinderbewegung passen, Jugendverband aber mir als die bessere Variante erschien.
Außerhalb dieser speziellen Anwendung auf die Pfadfinder meint Jugendbewegung aber eine historische soziale Bewegung, wie sie auch im Artikel Jugendbewegung beschrieben ist.
Das Hauptproblem ist: Wenn Jugendbewegung im ersten Satz steht und nicht verlinkt ist, kommt jemand und baut den "falschen" Link zur historischen Jugendbewegung ein, wenn das Wort dort aber ganz fehlt, wird es ebenfalls wieder eingesetzt. Meine Konsequenz daraus war die unlogische Verküpfung zum Jugendverband. --13:32, 4. Mai 2005 (CEST)

Bei dieser Gelegenheit stelle ich fest, dass es auch noch die Jugendorganisation gibt, die unter Jugendverband als Jungorganisation von Parteien und ähnlichem gesehen wird, als Jugendorganisation diese Einschränkung aber nicht kennt. Sieht nach Arbeit aus :-(
Zum hiesigen Problem: Ich würde einfach schreiben: Die Pfadfinderbewegung ist der größte Jugendverband der Welt. Das Wort Bewegung ist ja auch noch drin. --Siehe-auch-Löscher 13:56, 4. Mai 2005 (CEST)

Das wäre zwar eine einfache Lösung, würde aber der Sache nicht ganz gerecht, da die Pfadfinderbewegung halt auch kein einzelner Jugendverband ist, sondern aus einer Vielzahl von Verbänden besteht. Aber wie wäre es mit: Die Pfadfinderbewegung ist die größte Erziehungsbewegung der Welt.? --Jergen 15:35, 4. Mai 2005 (CEST)

Vom Regen in die Traufe. Das klingt nach Erziehungsanstalt und Gehirnwäsche :-). Ich verstehe nicht was Du gegen den Jugendverband hast. Du schreibst doch, dass Du es für die bessere Variante hältst. Es ist neutral und es besteht keine Notwendigkeit, bereits an dieser Stelle das gesamte Selbstverständnis mit allen Ausprägungen reinzupacken. --Siehe-auch-Löscher 16:16, 4. Mai 2005 (CEST)

Das Problem mit den Verbänden habe ich eigentlich schon beschrieben - es gibt zig Pfadfinderverbände, die miteinander kooperierien oder konkurrieren, aber alle die gleiche Erzeihungsmethode verwenden. Aber ich habe eine Idee, wie wir das lösen können: Die Pfadfinderbewegung ist die größte Jugendbewegung der Welt.
Was hältst du davon? --Jergen 17:00, 4. Mai 2005 (CEST)

Es ist ein Widerspruch ein Wort zu benutzen, es aber nicht zu verlinken, weil es etwas anderes meint. Verstehe ich Dich richtig, dass Du herausstellen willst, dass es sich nicht um einen sondern um viele Verbände handelt. Krempel doch einfach den Satz um: Als Pfadfinder bezeichnen sich weltweit 38 Millionen Kinder und Jugendliche in zahlreichen Jugendverbänden. Lass den Superlativ einfach weg. Wenn er sich auf die Pfadfinderbewegung bezieht und nicht auf einen Verband, ist er auch schwer definierbar. Vielleicht gibt es ja mehr Sportler in Sportvereinen weltweit, die aber keine Bewegung darstellen. --Siehe-auch-Löscher 17:54, 4. Mai 2005 (CEST)

Ein brauchbarer Vorschlag, ich habe es noch etwas anders formuliert und den Begriff Pfadfinderbewegung behalten. Du hast übrigens einen Beitrag von LARS überschrieben, den ich hier noch einfüge. --Jergen 20:20, 4. Mai 2005 (CEST)

Mach das. Ist wohl die einzig vernünftige Lösung. Zumindest wäre ein Einordnung der Pfadfinderbewegung als Jugendbewegung ein grober Schnitzer, wie ich Dir sicher nicht sagen brauche. LARS 17:30, 4. Mai 2005 (CEST)wiederhergestellt von Jergen

Verbandslinks

Hallo Jergen, willst Du wirklich die Verbandslinks rausnehmen? *Schnüff* Ja, wir hatten da in Vergangenheit öfters Auswüchse, weil jeder gerade seinen Verband wichtig und groß findet. Trotzdem finde ich einen Verzicht auf Links zu Pfadfinderverbänden unbefriedigend. Schließlich findet die Pfadfinderei eben dort und nicht in Portalen und Dachverbänden statt. Deshalb finde ich eine Aufführung der Verbandsseiten von "große(n) Verbände(n) im deutschsprachigen Raum", wie da übrigens immer noch in der Überschrift steht, für sinnvoll. Was meinst'? LARS 11:17, 12. Mai 2005 (CEST)

Sinnvoll sind die Links auf jeden Fall, aber die erwähnte deutschen Verbände sind zum einen alle über eigene Artikel erreichbar und zum anderen über die zwei Portale. Der wesentliche Grund war aber, dass gerade jemand die Liste auf SirJective/Wartungslisten/Artikel mit vielen Weblinks abarbeitet und das zu größeren Wellen führt (siehe: Wikipedia:Vermittlungsausschuss/Problem Benutzer:Ncnever). Mit der pauschalen Löschung will ich verhindern, dass die anderen Links, die stärker auf die Inhalte des Artikels bezogen und mir deshalb wichtiger sind, gelöscht werden.
Alternativ können wir die Links wieder einfügen und versuchen über ein Meinungsbild eine Ausnahmeregelung zu erreichen. Das wird aber schwierig, da die Policy wohl ist, dass Verweissammlungen Vorrang vor Detailverweisen haben.
Eine dritte Möglichkeit wäre die Auslagerung der Geschichte und der Verzicht auf die Deeplinks, das halte ich aber für schlecht, da die Verständlichkeit leiden würde. --Jergen 11:46, 12. Mai 2005 (CEST)

Dann muß es wohl so sein. Aber vielleicht wird der Polizist, der da die Liste durchgeht, ja auch irgendwann fertig damit. LARS 15:54, 12. Mai 2005 (CEST)

Länder

Die Angaben sind verwirrend. Am Anfang wird angegeben, daß es nur in sechs Ländern keine Pfadfinderverbände gibt. Mittem im Text dann irgendwo, "eigentlich überall außer in der Antarktis", die ja kein Staat ist. Auch wage ich zu bezweifeln, daß es beispielsweise im Vatikan einen Verband gibt. (Letzteres ist ein minderschwerer Kritikpunkt, da dies in den verfügbaren Quellen durchaus übersehen werden konnte. Allerdings wirkt der Artikel in Bezug auf die Verbreitung der Pfadfinderei alles andere als aus einem Guß.)

Deine Frage verstehe ich nicht ganz. Der einzige Punkt, wo eine aktuelle Verbreitung der Pfadfinderbewegung genant wird ist die Einleitung; da diese Angabe aber nicht durch hiesige Autoren verifiziert werden konnte, wird eine Quelle genannt. Die Angabe in der Textmitte (mit Erwähnung der Antarktis) bezieht sich auf Kontinente und auf die historische Entwicklung. Was die Anmerkung "nicht aus einem Guss" betrifft, kann ich sie ohne konkretere Hinweise nicht nachvollziehen. --Jergen 19:38, 16. Mai 2005 (CEST)

Altersstufen

Ich finde die Altersstufeneinteilung etwas unglücklich. Die Wichtelstufe gibt es nicht so häufig. Auch BiPi wollte keine Stufe vor den Wölflingen. Diese (die Wölflingsstufe) geht dann auch bei den meisten Verbänden schon bei 6 Jahren los. Ich ändere den Teil mal etwas ab. Man kann es ja wieder anders machen. Kleiner Frosch 18:30, 12. Aug 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion

Zur Pfadfinderbewegung gehören weltweit mehr als 38 Millionen Kinder und Jugendliche in zahlreichen nationalen und internationalen Jugendverbänden. Die Anzahl der ehemaligen Mitglieder, also der Menschen, die bisher der Pfadfinderbewegung angehört haben, wird heute auf etwa 300 Millionen geschätzt. Nur in 6 Staaten (Kuba, Andorra, Volksrepublik China (mit Ausnahme von Hongkong und Macau), Nordkorea, Laos, Myanmar) gibt es nach Angaben von WOSM keine Pfadfinderverbände.
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    Pro Norro 21:57, 19. Aug 2005 (CEST)

    • noch
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      Neutral Neutral - Für das, dass es ein Artikel über die Pfadfinder weltweit ist, ist mir der Teil aus dem deutschsprachigen Raum, für das es einen eigenen Hauptartikel gibt, zu überrepräsentiert. Diesen Teil könnte man verschieben. --Karl Gruber 22:41, 19. Aug 2005 (CEST)
      neutral - Die exzessiven fetten Wörter am Anfang sollten raus. Was mich wundert, ist, dass keinen Abschnitt zur Kritik/Kontroverse vorhanden ist - oder gab es in dieser Beziehung nichts Besonderes? Phrood 18:32, 20. Aug 2005 (CEST)
      Klar
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      Pro . Sehr präzise, gut gegliedert, die wichtigen Fakten auf den Punkt gebracht. Und es gibt keinen eigenen Hauptartikel für deutsche Pfadfinder (der in meinen Augen auch keinen Sinne machen würde), sondern für deutsche Pfadfindergeschichte, was nicht dasselbe ist. Die fetten Wörter lassen einen die inhaltliche Gliederung und die üblichen Schlagworte optisch schnell erfassen. LARS 22:16, 20. Aug 2005 (CEST)

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      Pro Antifaschist 666 21:41, 22. Aug 2005 (CEST)

      Pfadfinderflugzeug

      Ist diese "Dieser Artikel..." Eintrag am Anfang der Seite wirklich notwendig? Ich meine, kein Vernunftbegabter Mensch stellt sich unter Pfadfinder ein Flugzeug vor. Genauso müßte ja sonst beim Englischsprachigen "Scout" auch eine Unterscheidung zu gleichnamigen Schulranzen gemacht werden.

      Dazu kommt noch, daß die Satzwahl sehr unglücklich ist und von einer militärischen Verwendung von Pfadfindern spricht.

      Kleiner Frosch 23:54, 9. Okt 2005 (CEST)

      Hi Mowgli,
      hast du eigenltich recht, das ist noch von einer aletn BKL, da das Flugzeug früher Pfadfinder (Militär) hieß. ABer nett das du gefagt hast. ich war mutig. greetz VanGore 01:34, 10. Okt 2005 (CEST)

      Die Fachbezeichnung beim Militär ist tatsächlich Pfadfinder. Auf englisch heißt selbiges schlicht pathfinder. Grüße, John N. John N. 09:43, 24. Dez 2005 (CET)

      Kreuzpfadfinder link zu Kreuzwacht

      Hallo ich wollte nur auf die Seite: Diskussion:Kreuzpfadfinder hinweisen, auf der zur Zeit darüber diskutiert wird, ob von dort ein Link zu der eher rechtslastigen Zeitung Kreuzwacht gesetzt werden soll, oder nicht. Bitte beteiligt euch an der Diskussion. Danke Tabacha 10:03, 11. Nov 2005 (CET)

      Kategorisierung

      Meiner Meinung nach ist das Thema 'Pfadfinder' Teil des Diskurses 'Jugendbewegung'; es macht keinen Sinn Jugendbewegung ohne den Bezug zur Pfadfinderei zu betrachten. Daher sollte hier auch die Jugendbewegung stehen. LARS 21:33, 4. Jan 2006 (CET)

      Da es keine Argumente zu geben scheint, die dagegen sprechen, die Pfadfinder auch als Teil des Themas Jugendbewegung zu sehen, ergänze ich wieder Jugendbewegung. Siehe dazu auch . LARS 15:55, 6. Jan 2006 (CET)

      Um eine deratig vorgeschlagene Dopplung zu vermeiden, wurden einst Überschrifttexte über die kategorien Pfadfinder und Jugendbewegung gesetzt - les das doch erst einmal durch! - Jörre

      Diese Bemerkung bei Jugendbewegung ändert nichts daran, daß die Pfadfinder Teil der deutschen Jugendbewegung waren. LARS 00:13, 18. Jan 2006 (CET)

      Du meinst natürlich nicht DIE Pfadfinder, sondern Teile der Teile der deutschen Pfadfinder.
      Um eine solche Diskussion gar nicht erst aufkommen zu lassen, wurde die Eingangsbemerkung zu Jugendbewegung gewählt.

      Das gibt einen Recht-Habe-Punkt: Ein Teil der Pfadfinder sind Teil der Jugendbewegung. EinZusammenhang, den man nicht verstecken braucht.
      Daran ändert auch die Eingangsbemerkung von Jugendbewegung nichts. LARS 18:53, 23. Jan 2006 (CET)

      Toter Weblink (erledigt)

      Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!

      --Zwobot 12:39, 9. Feb 2006 (CET)

      Korrigiert --Jergen Jergen 12:48, 9. Feb 2006 (CET)

      Bloß Frauenverband?

      Versteht sich der PSG wirklich als ausschließlich weiblich? so kommt es jedoch heraus, und stimmt glaub ich nich ganz...

      Die PSG ist - mit seltenen regionalen Ausnahmen - ein reiner Mädchen- und Frauenverband. Vielleicht schaust du dir mal ihre Homepage an, bevor du anfängst zu spekulieren?
      Es gibt aber zahlreiche PSG-Gruppen, die eng mit DPSG-Gruppen zusammenarbeiten. Möglicherweise kennst du nur solche Kooperationen? --Jergen Jergen 11:46, 22. Mär 2006 (CET)

      Translation

      List of notable Scouts

      Könnte jemand mir helfen, diesen Artikel zu übersetzen? Auch sind ihre irgendwelche berühmten deutschen Pfadfinder?
        en:List of notable Scouts

      --Evrik 22:51, 31. Mai 2006 (CEST)

      Ich könnte bei der Übersetzung helfen, halte das aber nicht für sinnvoll. Entsprechende Listen wurden hier bereits mindestens zweimal gelöscht (als Liste berühmter Pfadfinder und als Liste prominenter Pfadfinder), da solche Listen in der deutschsprachigen Wikipedia von vielen Benutzern als "willkürliche Zusammenstellung von Menschen" abgelehnt werden. --Jergen Jergen 10:09, 1. Jun 2006 (CEST)
      Könnten Sie dann vielleicht die Englische Seite mit Information, die Sie haben, ergänzen?--Evrik 03:52, 4. Jun 2006 (CEST)

      Museums and Memorials

      Hello Again –

      There are two more articles on the English language version if anyone wants to contribute content or translate to their own language.

        en:Scouting memorials
        en:Scouting museums

      Yours in Scouting,

      evrik 22:47, 13. Jul 2006 (CEST)

      Literatur: Buch über Bipi von Tim Jeal fehlt

      Bitte hiermit um die Aufnahme des Buches von Tim Jeal, mit dem Titel Baden Powell Founder of the Boy Scouts. Es schildert nicht nur Bipis werdegang, sondern gibt nebei auch ein hervoragendes Bild über das Ursprüngliche Pfadfindertum wieder. (ISBN 0-300-09103-6) Ganz besonders zu erwähnen sei hier das Scoutlaw. Welches in Deutschland immer noch fälschlicherweise mit Pfadfindergesetz übersetzt wird, was aber so nicht Bipis Sichtweise war und was in diesem Buch gut erklärt wird, was Bipi eben in diesen 10 Punkten sehen wollte.

      Gruß und Gut Pfad Kai

      Sorry, aber Jeals Buch ist nicht für das Verständnis der Pfadfinderbewegung wichtig, sondern für das des Lebens von Robert Baden-Powell, da dieser Artikeln nicht (nur) die Frühphase der Pfadfinderbewegung darstellt. Für das Gesamtverständnis ist es auch unwichtig, ob die Bedeutung von ...gesetz genau dem englischen Begriff law entspricht, da in beiden Fällen ein Wertekanon gemeint ist (und das wird im Artikel auch dargestellt). --Jergen Jergen 19:51, 25. Jun 2006 (CEST)

      :Image:Scoutworldmembershipbadge.jpg

      Hallo, dieses Bild stellt vermutlich eine Urheberrechtsverletzung dar und wird von den Commons: gelöscht werden. Dankeschön. Jastrow 17:51, 17. Jul 2006 (CEST)

      Kritik?

      Hallo. Ich war als Jugendlicher Mitglied in einem DPSG-Stamm, dessen Arbeit durchaus ideologisch geprägt war, z.B. war es einem schwulen Rover nicht möglich, Gruppenleiter zu werden, unverheiratet zusammenlebenden Paaren wurde nahe gelegt, entweder zu heiraten oder die Pfadfinderarbeit aufzugeben etc. Es ist mir schon klar, dass das nicht die Linie der Pfadfinderbewegung als Ganzes ist, allerdings sollte dennoch irgendwo im Text angemerkt werden, dass in Teilen dieser Bewegung ein sehr vorgestriges Weltbild vorherrscht. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von Zahnwart (Zahnwart • Beiträge) --Jergen Jergen 16:21, 25. Jul 2006 (CEST))}

      Kannst du das bitte irgendwie spezifizieren? Wann war deine Jugend? Was ist ein vorgestriges Weltbild? Wie groß sind die von dir genannten Teile der Bewegung bzw. wer genau ist gemeint? Deine Beschreibung ist doch sehr vage, das einzige, was ich daraus schließen könnte, wäre eine Ergänzug des Artikels DPSG: Die Erwartungen an eine aus der katholischen Soziallehre begründete Lebensführung unterscheiden sich zwischen den einzelnen Stämmen. Das aber ist eigentlich eine Null-Aussage. --Jergen Jergen 16:21, 25. Jul 2006 (CEST)

      Hallo Jergen. Die angesprochenen Fälle fanden Ende der Achtziger in Süddeutschland statt, also nicht unbedingt zu Adenauer-Zeiten. Das ist kein Vorwurf an die Pfadfinderbewegung per se, man kann ja auch einfach feststellen, dass man sich eben nicht in einer katholischen Bewegung engagieren sollte, wenn man ein Leben führt, das vom Katholizismus abgelehnt wird. Aber gesagt werden sollte - in irgendeiner Form –, dass die Pfadfinder manchmal eben nicht so tolerant und weltoffen sind, wie es der Artikel bis jetzt behauptet. Sollte man? Vielleicht ist das ja auch egal, ich will hier niemandem gegen das Schienbein treten. Zahnwart

      Ich habe ja Verständnis dafür, dass du die damaligen Entwicklungen - auch wenn sie negativ waren - als wichtige Elemente deiner Pfadfindererfahrung betrachtest. Aber ich weiß nicht, wie und warum man sie hier in diesen Artikel einfügen sollte:
      • Dein Kommentar bezieht sich auf einen der etwa 20 erwähnten Verbände (und dort vermutlich auch nur auf einen kleinen Teil des Verbands);
      • Der Artikel behauptet nirgendwo, dass sich Pfadfinderverbände in der Bewertung von Sexualverhalten etc einig sind und bspw. geschlossen homosexuelle Mitglieder akzeptieren;
    • Wie schon geschrieben: Wenn überhaupt, passt das in den Artikel zu DPSG - aber auch dort sollte es dann nicht nur ein einzelner Vorfall aus dem Stamm xyz sein, sondern bspw. zu einer Kontroverse im Verband geführt haben. Und wenn du es dort einfügst, erwähne bitte auch, dass es seit einigen Jahren einen akzeptierten Arbeitskreis der Schlehe (Schwule, Lesben, Heteros) in der DPSG gibt.
    • Bitte bedenke bei deinen möglichen Ergänzungen: Wir schreiben eine Enzyklopädie.
      Leitfragen sollten sein: Ist das, was ich ergänze
      • belegbar?
      • wichtig für eine grundlegende Darstellung des Themas?
      • allgemeingültig für das beschriebene Thema? --Jergen Jergen 17:38, 25. Jul 2006 (CEST)

      Stimme Jergen voll zu. Analoge Arbeitskreise gibt es mindestens noch in BdP und VCP. LARS 18:13, 25. Jul 2006 (CEST)

      Gut, für mich ist das auch nicht so wichtig, da ich (aus nahe liegenden Gründen) mit der ganzen Pfadfinderei ohnehin nicht mehr allzuviel am Hut habe. Allerdings: Sollte man dann nicht einen eigenen Artikel "Schlehe" anlegen? --Zahnwart

      Auch das gehört in den DPSG-Artikel, der bisher nur wenig zu inhaltlichen Positionen des verbandes aussagt. --Jergen Jergen 19:56, 25. Jul 2006 (CEST)

      Kritikpunkte fehlen

      Nach erstem Überfliegen fehlen mir Kritikpunkte zur Pfadfinderbewegung; Kritikpunkte, die es geben muss. So, wie der Artikel jetzt ist, finde ich ihn etwas POV-lastig... MfG -- CdaMVvWgS 21:52, 15. Sep 2006 (CEST)

      Ist das nur dein Glauben, dass es Kritik geben muss, oder kannst du Punkte benennen? Dein unkonkreter Rundumschlag hilft bei der Artikelentwicklung sicher nicht weiter. --Jergen Jergen 22:07, 15. Sep 2006 (CEST)

      Ich weiss nicht genau, ich kenne mich überhaupt nicht mit den Pfadfindern aus. Als Kritikpunkt kann ich nur vage den Vorwurf "paramilitärisch" nennen, den ich mal gelesen habe. Aber ich bin mir relativ sicher, es gibt auch Kritiker der Pfadfinderbewegung. Aber ich kenne mich wie gesagt nicht aus. Ich hatte nur das Gefühl, bei jeder Bewegung gibt es Kritiker, und hier fehlen bisher jegliche Kritikpunkte; vielleicht war ich etwas voreilig... MfG -- CdaMVvWgS 16:46, 16. Sep 2006 (CEST)

      Ja Klasse, 'mal gelesen'...kleiner Tipp, geh mal bei Dir in der Gegend zu einer der Pfadfindergruppen oder zu einer größeren Veranstaltung und schau sie Dir an...wenn Du da auch nur einen Hauch von Militarismus erkennst, dann können wir über einen entsprechenden Eintrag noch mal reden. ;) Mein Sohn ist seit 10 Jahren Pfadfinder und friedlicher und vor allem demokratischer als dort geht es kaum noch. Logopin 10:54, 7. Nov. 2006 (CET)

      Etwas internationaler bitte

      Es ist mir schon klar, dass es die "deutsche" Wikipedia ist. Aber bei einem Begriff, welcher weltweite Bedeutung besitz erwarte ich eigentlich eine weltweite Erklärung. Mein Vorschlag darum: Ein Portal oder ähnlich erstellen und daraus verschiedene Unterartikel machen... also Pfadfinder als Einstieg. Dann Pfadfinder (Deutschland), Pfadfinder (Österreich).... etc. als eigene Artikel erstellen. Darin könnten die nationalen Besonderheiten etc. genau und nach einem vergleichbaren Schema erläutert werden. Jetzt ist es ein wildes Hin- und Hervergleichen.

      Konkret fehlen mir die Grundgedanken der Weltpfadfdinderbewegung und -geschichte, die Programme und Aktivitäten der aktuellen Zeit und hinweise auf wissenschaftliche Arbeiten in diesem Zusammenhang.

      (sorry wegen dem Benutzernamen, der fehlt... ich habe ihn auf irgend einem andern Compi gespeichert und kann ihn nicht finden...)

      Natürlich kann man das aufteilen - aber das muss auch von jemandem geleistet werden; hast du dafür die Zeit? Ich kann es momentan nicht machen.
      Übrigens erkenne ich das von dir bemängelte Ungleichgewicht nicht: etwa zwei Drittel des Artikels beziehen sich auf die Weltpfadfinderbewegung; beim restlichen Drittel gibt es ein "Übergewicht" des deutschen Abschnitts, das aber etwa den Mitgliederzahlen entspricht.
      Zu deinen konkreten Anfragen:
      • Grundgedanke: im Abschnitt Die Pfadfindermethode ausführlich dargestellt.
      • Geschichte der Weltpfadfinderbewegung: im Abschnitt Geschichte der Weltpfadfinderbewegung dargestellt.
      • Programme und Aktivitäten der letzten Zeit können gerne dargestellt werden, allerdings sollten das dann die gemeinsamen weltweiten Programme sein - oder sie sollten wirklich von sehr großen Teilen der Bewegung verfolgt werden; alles was nur von einzelnen Weltverbänden oder nur von nationalen Verbänden gemacht wird, gehört mE in die "Spezial"-Artikel zu den jeweiligen Verbänden.
      • Wissenschaftliche Arbeiten gehören nur dann zusammengefasst in den Text, wenn sie grundlegende Aussagen zur Pfadfinderbewegung machen, bspw. nach NN stammen die Mitglieder der Pfadfinderbewegung in Europa hauptsächlich aus Mittelschichtfamilien. Und das ganze mit guter Quellenangabe. Ansonsten betrachte ich das eher als weiterführende Lektüre, die im Abschnitt Literatur aufgeführt werden kann, so sie ausreichend allgemein gefasst ist. Auch hier sollte gelten, dass spezielle Untersuchungen zu den jeweiligen Verbänden gestellt werden.
    • Ich denke, dass hier auch unterschiedliche Ansichten über das Ziel der Darstellung mitspielen: Mir ist es wichtig, dass der Leser auch einführend über die - für ihn relevanten - nationalen Strukturen und Besonderheiten informiert wird, du verfolgst mE einen etwas abstrakteren Kurs, der der allgemeinen Verwissenschaftlichung der WP entspricht (die ich wiederum nur tw als positiv empfinde). --Jergen Jergen 09:30, 7. Nov. 2006 (CET)
    • ich sehe keine Änderungsbedarf --Towih 21:15, 7. Nov. 2006 (CET)

      Da frage ich mich schon, ob 83.78.21.115 einen anderen Artikel gelesen hat, als ich in der Wikipedia fand. LARS 14:00, 11. Nov. 2006 (CET)


      Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Pfadfinder und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).