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Der Artikel Ph. D. gehört zur Kategorie: Akademische Bildung, Abschlüsse und Zertifikate, Studium, Bildung in den Vereinigten Staaten, Abkürzung
Der Ph. D. (lateinisch Philosophiae Doctor) ist im anglo-amerikanischen Studiensystem die Entsprechung des deutschen Doktors.
Beschreibung
Bei dem akademischen Grad eines Ph. D. handelt es sich um ein wissenschaftliches Forschungsdoktorat oder ein Doktorstudium mit einer durchschnittlichen Dauer von vier Jahren. Es grenzt sich so von eher berufspraktischen Abschlüssen (Professional Degrees), wie zum Beispiel dem Medical Doctor (MD), der nach erfolgreich abgeschlossenem Studium vergeben wird oder dem Doctor of Business Administration (DBA), der nach einem vergleichbaren aber praxisnäheren Promotionsverfahren verliehen wird, ab. Zulassungsbedingung ist in aller Regel ein Master-Abschluss, oft auch ein Bachelor with Honours (B. A. (Hons.)).
Im Allgemeinen enthalten Ph.-D.-Programme an anglo-amerikanischen Bildungseinrichtungen einen höheren Anteil von Kursen und Seminaren. Dies ist allerdings in den unterschiedlichen Bildungssystemen begründet. Im kontinentaleuropäischen Bildungssystem kommen diese Spezialisierungskurse oft schon im Masterstudium vor. (siehe US-amerikanisches Schulsystem) Im australischen Bildungssystem gibt es im Ph. D. keine Kurse oder Seminare, es wird nur eine Forschungsarbeit geschrieben.
Entgegen der häufigen Annahme handelt es sich beim Ph. D. in aller Regel nicht um den Doktor der Philosophie. Das Studienfach wird meist mit in angeschlossen, z. B. Ph. D. in Economy oder Doctor of Philosophy in Arts and Sciences, abgekürzt als Ph. D. in Arts and Sciences. Einige britische Universitäten, z. B. Oxford und Sussex, verwenden die Abkürzung DPhil anstatt Ph. D.
Der Ph. D. wird hinter dem Namen geführt, z. B. Franziska Mustermann, Ph. D. Entsprechend der gängigen wissenschaftlichen Konvention wird ein Ph. D. als Dr.
Im Rahmen des europäischen Bologna-Prozesses wurde auch eine Aussage zu den doctoral studies getroffen. Es ist nicht nur mit der Schaffung gemeinsamer Systeme für einheitliche Studienabschlüsse (Bachelor- bzw. Master-Grad), sondern darüber hinaus eines einheitlichen Doktorgrades zu rechnen. Laut Abschlusskommuniqué der Bologna-Nachfolge-Konferenz in Bergen 2005 soll ein Bericht hierzu bis 2007 erarbeitet werden.
Nicht zu verwechseln ist der Ph. D. mit dem deutschen Graduiertenförderungsprogramm PHD des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das auch Promotionsstudiengänge fördert, die nicht zum Ph. D. führen.
Ph. D. in Deutschland
Führung des Titels
Durch den Beschluss der deutschen Kultusministerkonferenz vom 14. April 2000 ff. soll bis 2005 eine einheitliche Regelung zur Form der Titelführung in den Bundesländern geschaffen sein. Dadurch entfällt das Verfahren einer Nostrifizierung in Deutschland. Die jeweiligen Kultusministerien der Bundesländer verweisen hinsichtlich Führung des Titels auf die Datenbank anabin. Die anabin ist nur richtungsweisend und auch nicht vollständig. Die Ersteller weisen ausdrücklich darauf hin, dass für die Richtigkeit der Angaben keine Haftung übernommen wird.
Voraussetzung zur Führung dieses Grades ist wie bei allen anderen ausländischen Graden, dass die Universität nach dem Recht des Herkunftslandes zur Gradvergabe berechtigt ist.
Grundsätzlich gilt jedoch, dass ein im Inland erworbener Dr.-Grad nicht im Inland als Ph. D. geführt werden darf. Des weiteren muss sich der Träger eines ausländischen Ph.-D.-Titels entscheiden, ob er den Ph. D. im Original hinter dem Namen tragen möchte, oder ob er einen Dr. vor dem Namen tragen möchte (je nach Bundesland). Beide Titelformen gleichzeitig resp. abwechselnd zu führen, ist nicht möglich. In einigen Bundesländern muss bei im Ausland erworbenen Graden das Land oder die Universität in Klammern an den Grad angefügt werden (z. B. Maier, Ph. D. (Univ. Dublin) oder Maier, Ph. D. (USA)).
Die Eintragung des Titels in offizielle Papiere, wie z. B. den Pass ergibt sich aus PaßG und PersAuswG (analoge Regelung zum Dr., da nur der Doktorgrad allgemein unter die Regelung fällt).
Ph.-D.-Programme in Deutschland
Folgende Universitäten vergeben derzeit den akademischen Grad eines Doctor of Philosophy (Ph. D.) nach erfolgreichem Promotionsverfahren in bestimmten Promotionsstudiengängen:
- Otto-Friedrich-Universität Bamberg: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Migration, Diversity and Identities
- Humboldt-Universität zu Berlin: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Medical Neurosciences
- Ruhr-Universität Bochum: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Neuroscience
- International University Bremen: Doctor of Philosophy (Ph. D.), z. B. in Psychology, Sociology, Business Administration, Educational Science, Human Performance/Neuroscience, Communication Science
- Universität Bremen: Doctor of Philosophy (Ph. D.)
- Brandenburgische Technische Universität Cottbus: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Environmental and Resource Management
- Technische Universität Dresden und Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Molecular Cell Biology, Bioengineering, Developmental Biology, Genetics, Biophysics, Neurobiology and Bioinformatics
- Goethe-Universität, Frankfurt am Main: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Economics
- Justus-Liebig-Universität Gießen: Doctor of Philosophy (Ph. D.)
- Georg-August-Universität Göttingen: Doctor of Philosophy (Ph. D.)
- Medizinische Hochschule Hannover: Doctor of Philosophy (Ph. D.)
- Tierärztliche Hochschule Hannover: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Veterinary Research; Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Life Sciences
- Deutsche Sporthochschule Köln: Doctor of Philosophy (Ph. D.)
- Universität Leipzig: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Scientific Medicine
- Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Economics; Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Management,
- Westfälische Wilhelms-Universität in Münster: Doctor of Philosophy (Ph. D.)
- Universität Osnabrück: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Cognitive Science
- Universität des Saarlandes: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Computational Linguistics
- Universität Ulm: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Molecular Medicine
- Julius-Maximilians-Universität Würzburg: Doctor of Philosophy (Ph. D.)
Ph. D. in Österreich
Im Universitätsgesetz 2002 wird (in der Fassung Novelle März 2006) zwischen dreijährigen (optional als „Doctor of Philosophy“-Doktoratsstudien bezeichnet) und zweijährigen Doktoratsstudien (als Übergangsregelung) unterschieden. Die Einführung von dreijährigen Ph.-D.-Programmen wird mit der Bergen-Erklärung im Bologna-Prozess begründet.
Nicht mehr aktuell ist eine Angabe der Länge des Ph. D. und des Doktorats in ECTS-Punkten im UG02 sowie eine Teilung zwischen einem curricularem Anteil und darauf aufbauend einem Forschungsabschnitt. Insbesondere bedeutet Ph. D. in Österreich nicht, dass ein höherer Anteil Lehrveranstaltungen vorgeschrieben sein soll.
Ph.-D.-Programme in Österreich
- Medizinische Universität Wien: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Molecular Signal Transduction, Molecular Mechanisms of Cell Biology, Medical Physics, Neuroscience, Malignant Diseases, PHD - CCHD
- Medizinische Universität Innsbruck
- [LINK], Betriebswirtschaftszentrum der Universität Wien mit den PhD Programmen "PhD Finance und PhD Managment"
Ph.-D.-Programme in der Schweiz
- Universität St. Gallen: Doctor of Philosophy (Ph. D.) in Economics and Finance (PEF)
- Universität Bern: Ph. D. und MD-Ph.-D. im Bereich der biomedizinischen Forschung
- Universität Zürich: Ph. D. in Finance
- ETH Zürich:
Ph. D. und Bologna
Im Bologna-Prozess ist nur von einem Doktorat die Rede, eine Unterscheidung zwischen Ph. D. und Dr. ist nicht festgelegt. In Bezug auf die Länge des Doktorats ist im Bergen-Communique zu lesen, dass die übliche Arbeitsbelastung des dritten Zyklus in den meisten Ländern einem drei- bis vierjährigen Vollzeitstudium entspricht.
Weblinks
- Informationen zum Ph. D. in Europa
- Ph. D. in Österreich
- Homepage Bologna-Berlin 2003
- Homepage Bolgona-Bergen 2005
- Homepage der deutschen Kultusministerkonferenz
- Homepage Anerkennung PhD in Deutschland
- Promotionsordnung zum Ph. D. der Uni Magdeburg (Beispiel)
Diskussion der Autoren über den Artikel: Ph. D.
Master & PhD
In der Masterprüfung kann bei zusätzlicher Doctorarbeit die Masterprüfung sozusagen ersetzt werden. --N.N.- Und was will uns das sagen? Ist das gängige Praxis oder Ausnahmeregelung? Gibt es dafür Quellen? Dann bitte in den Artikel einarbeiten. – Richie 11:23, 7. Mär 2005 (CET)
- Es gibt Quellen, Der Nasa-Astronaut Edwin Aldrin hat nach seinem Bachlor zusätzlich eine Auszeichnung in Form von einem Hounor gehabt und konnte dann den Doctor direkt machen. Klar ist daß der Master natürlich inbegriffen ist. Heute können auch bestimmte Fachhochschulabsolventen mit Auszeichnugen Arzt werden. In Israel können Krankenschwestern mit Zusatzausbildung auf Niveau eines Medizinisch Technischen Assistenten Assistenzarzt und Doktor werden. Und jüdische Lehranstalten sind hoch angesehen. Klar müssen die Absolveten auch durch die Masterstudienlehrgänge gehen. In Deutschland werden ja auch in einigen Fachschulen die Fachhochschulreife angeboten, auch wenn mann dann nicht so hohe Anforderungen hat wie auf einer richtigen Fachoberschule. So hat jedes Bildungssystem Duchlässigkeiten und auch Vor und Nachteile.Aber sie können sicher sein daß ein gutes Bachelor + Honuor zur Doctorarbeit zulässt und da ist das Wissen vom Master inbegriffen. – Mit freundlichem Gruß Philipp Mevius (24.05.2005)
- So ein Quatsch ! Entweder Master mit These und allem Zack oder kein Master. Was sind denn das für halbe Sachen ? Es gibt sicherlich nirgendwo auf der Welt die Mönglichkeit einen Master und einen PhD/ Dr. in einem Rutsch und einer Prüfung zusammenfassen zu machen. Erst recht nicht mit der automatischen und nachziehenden Anerkennung von irgendwelchen vorherigen Zulassungsbedingungen. Wenn ja, ssehe ich es wie Kollege Richie: Fakten, Fakten, Fakten ! --Cwagener 11:56, 7. Mär 2005 (CET)
- Noch was: Man kann zwar mit einem Bachelor & Honours-Degree promovieren, aber dadurch hat man noch keinen Master-Degree. Auch nicht mit dem PhD/Dr. --Cwagener 11:58, 7. Mär 2005 (CET)
Also den Dr. Ph. übrigens bekommt man tatsächlich nicht ohne einen Masterabschluss das ist klar, aber technische und Ingenieurwissenschaften können einen Doktortitel vergeben. Übrigens hat das Wort Philosophy nicht mit der Philosophie zu tun sondern bedeutet Geisteswissenschaft wie Medizin Jura und die der Hochschullehrer. US-Außenministerin Condduliza Rice hat 4 akademische Grade. Sie musste den Bachelor absolvieren(Jahrgangsbeste) den Master(Jahrgangsbeste) dann den Dr. Ph (Jahrgangsbeste) und dann den Prof(Wieder Jahrgangsbeste) Jeder Abschluss baut auf den anderen auf. Da kann der deutsche Außenminister nur von träumen. Also für einen Arzt oder Volljuristen muss man den Magister Artium auf jeden Fall vorweisen! -- gez. Philipp Mevius
- Ich sagte ja, der Master ist bei besonderen Ereignissen nach der Doctorarbeit inbegriffen, wenn man auf einer halbwegs guten Bildungseinrichtung ist. In Deutschland werden allerding mal Schulabschlüsse verschenkt, z. B. Hauptschulabschluss + Lehre (9+3 Modell) als Realschulabschluß oder Mittlere Reife + Erzieherausbildung =Fachhochschulreife mal mit zusätzlichen Fächern mal ohne zuzätzliche Fächer. Man will aber bundesweite Standards setzen, dass mindestens Deutsch. Mathe und erste Fremdsprache(meist Englisch) und ein viertes sozialkundliches Fach oder wissenschaftliches Fach auf Realschul bzw. Gymnasialniveau vorraussetzen. –- gez. Philipp Mevius (24.05.2005)
- Schon klar, dass es bei einer Promotion keinen Master gratis gibt.
Ich bezweifle trotzdem, dass man mit einem Bachelor & Honours-Degree ohne Einschränkungen promovieren kann. Bezieht sich dass auf eine Promotion in Deutschland, also nicht PhD?Ich korrigiere mich: man kann mit sehr gutem Bachelor Honours Degree direkt zur Promotion zugelassen werden. Das weiß ich sicher für Großbritannien, in Deutschland legt jede Universität in ihrer Promotionsordnung fest, welche Voraussetzungen man benötigt. – Richie 17:18, 7. Mär 2005 (CET), bearbeitet — Richie 17:12, 24. Mai 2005 (CEST)
Tja, also verbürgt und vom KM Saarland abgesegnete Fälle kenne ich. Nach Aussage KM geht es u.a. in den USA und auch bei einigen HS in England. Wie es in Deutschland aussieht, keine Ahnung, aber da Ph.D. nunmal kein ursprünglich deutscher Titel ist, sollte es doch wirklich möglich sein, eine Zusatzerklärung a la Bachelor mit Honours hinzuzufügen. Sorry, aber das Ganze hier wirkt auf mich eher so, als wollte hier unbedingt jemand Recht behalten.
@gez. Philipp Mevius: Du bringst da einiges durcheinander; das alles hat mit einem Ph.D. nun gar nichts zu tun. Der Dr. P.H. ist übrigens ein "Doctor of Public Health" und hat auch mit einem Ph.D. nichts zu tun. Und noch ein 'übrigens': Ob man zu einem Ph.D.-Studium zugelassen wird, hängt von der entsprechenden Promotionsordnung (Regulations) ab; darin ist geregelt, welche Voraussetzungen man mitbringen muss. Die Diskussion über Bachelor, Master oder irgendetwas anderes ist obsolet, da es hierzu keine eindeutigen Angaben über alles gibt. Es sind immer die jeweiligen Vorgaben der jeweiligen Universität massgebens. Sonst nichts. --Docmo 13:30, 8. Jun 2005 (CEST)
- Wie konnte Mrs. Rice beim Prof. Jahrgangsbeste sein? Professoren werden meines Wissens einfach ernannt. Was ein "Arzt oder Volljuristen" mit einem Magister Artium will, erschließt sich mir nicht. Diese Leute benötigen entweder Master, Diplom oder Staatsexamen. — Richie 15:42, 8. Jun 2005 (CEST)
- Vielleicht war Sie als Prof. so eine "heiße Lehr_Braut" und hat das jährliche Ranking der Studenten gewonnen. Denke so was werde ich auch einführen. Jahrgangsbester Prof. hört sich gut an. Mindestens so gut wie "Auto des Jahres". small> --Docmo 16:40, 8. Jun 2005 (CEST)
Nochmal zu Master Bakk etc:
"Zulassungsbedingung ist in aller Regel ein hervorragender Master-Abschluss oder ein diesem gleichwertiger (z.B. Bachelor with Honours (B.A. (Hons.))."
Warum hervorragender Master? Meiner Erfahrung nach hängt das sehr von der Uni ab, viele nehmen auch normale Masters. Nur weil man mit einem ausgezeichneten BA in England zum Doktorat zugelassen wird, heißt das noch lange nicht, daß das gleichwertig ist. Werde das bald ändern, falls niemand mit widerspricht. Weppens 13:25, 8. Aug 2005 (CEST)
PhD in D
Kollege Richie, kann es sein, dass man ein Dickschädel ist ? Fakten auf den Schirm ! --Docmo 13:59, 26. Mär 2005 (CET)- Zunächst: Selbst Dickschädel. Ich bleibe dabei, dass die Erwähnung des PhD-Programm der Uni Frankfurt fehl am Platze ist und daher entfernt werden müsste. Aus deiner Quelle: "Bundesweit erstes englischsprachiges Ph.D.-Programm in Economics", also alles andere als das Erste PhD-Programm in D, es ist das erste in Wirtschaftswissenschaften.
- Zweitens: Es gibt ein MD/PhD-Programm der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): "Dieses internationale und sowohl vom DAAD als auch von der DFG geförderte Promotionsprogramm (PhD) ist Ende 2003 als erstes bundesweit durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) akkreditiert worden.", "Pflichtprogramm in englischer Sprache" und "Bewerbungsschluss ist der 1. April 2004". Das ist auf jeden Fall älter als deines, aber m.E. genausowenig erwähnenswert. — Richie 14:55, 26. Mär 2005 (CET)
Na also - geht doch ! Hatte mit diesem PhD-Programm in Hannover immer diesen absurden PHD verbunden. Denke schon, dass man hier das erste (richtige) PhD-Programm anführen sollte. --Cwagener 15:24, 26. Mär 2005 (CET)
- Ich bin immer noch gegen eine explizite Angabe des ersten PhD-Programms. Es steht doch auch nirgendwo, was der erste Diplomstudiengang war.
PHD steht übrigens für "Promovieren an Hochschulen in Deutschland" und ist meines Wissens ein Programm, um ausländische Studenten nach Deutschland zum Promovieren zu locken. — Richie 23:21, 27. Mär 2005 (CEST)
- PhD-Programm: Das halt ich als informative Darstellung für äusserst interessant, insbesondere mit Hintergrund Bologna und der Schaffung eines einheitlichen europäischen Bildungsraums. Denn es ist schon interessant, wie sich nach der Bachelor & Master-Diskussion nunmehr von selbst der PhD durchsetzt.
- "PHD": Das ist eine Mogelpackung, weil hier vorsätzlich mit einem PHD geworben wird, der keiner ist. Man sollte mal einen Juristen befragen, ob sowas nicht den Tatbestand der Irreführung erfüllt. Wenn nicht nach deutschem Recht, wird sicherlich hier eine EU-Vorgabe verletzt. --Cwagener 11:33, 28. Mär 2005 (CEST)
PhD-Programme in Deutschland
Warum werden denn hier alle PhD-Programme in Deutschland aufgelistet? Das gehört hier m.E. überhaupt nicht rein, höchstens das erste PhD-Programm überhaupt. — Richie 14:39, 1. Apr 2005 (CEST)
- Was wäre der Informationswert, zu wissen, welche deutsche Universitätsfakultät das erste PhD-Prog. angeboten hat? Viel informativer ist doch, zu wissen wer ein solches in Deutschland mittlerweile schon anbietet...217.230.124.14 19:12, 1. Apr 2005 (CEST)
- Sehe ich genauso. Momentan ist viel im Fluss, sicherlich sollte wiki hier aktuell dabei sein. Wenn die Auflistung zu viel wird, ggfs. durch Angabe der Studenrichtungen etc....., kann ja eine Liste der Ph.D.-Programme in Deutschland aufgemacht werden. Docmo 19:37, 1. Apr 2005 (CEST)
- ...das mit der Ausgliederung als Liste, falls zu viel Programme aufgenommen worden sind, halte ich für eine sinnvolle Idee damit die gute Übersicht gewahrt wird; bis jetzt gehts ja noch...217.83.104.211 19:48, 1. Apr 2005 (CEST)
- Es gibt doch auch keine Auflistung aller Diplomstudiengänge. Solch eine Auflistung gehört hier nicht wirklich hin. Siehe Was Wikipedia nicht ist. — Richie 20:22, 1. Apr 2005 (CEST)
- ...ein Vergleich mit der Auflistung v. Diplomstudiengängen ist nicht sinnvoll. Diplomstudiengänge haben eine lange deutsche Tradition und werden deshalb zigfach angeboten; eine Auflistung wäre trivial. Anders verhält es sich mit PhD-Progr., da sie ein Minorität i.d. Hochschullandschaft darstellen, gibt es auch erst demenstsprächend wenig. Um eines, der vielen, "Wikiaufzählungsbeispiel" anzugeben: Doktor...217.83.102.97 20:41, 1. Apr 2005 (CEST)
- Die Auflistung bei Doktor finde ich interessant und hilfreich. Eine Auflistung aller existierenden PhD-Programme in Deutschland ist aber nicht hilfreich, da damit zu rechnen ist, dass diese Liste im Zuge der Internationalisierung der Hochschulbildung in den nächsten Jahren immer stärker wächst. Im Gegensatz zu "Doktor" ist es hier außerdem keine Auflistung von Fachabschlussen, sondern konkreten Programmen an Unis. Niemand zählt alle Bachelorprogramme auf, auch wenn sie Minoritäten in der Hochschullandschaft sind. — Richie 10:19, 2. Apr 2005 (CEST)
- Na, das ist ja ein tolles Diskussionsklima. Ist natürlich klar, dass jeder das Programm auflisten will, in dem er selbst ist. Davon abgesehen trägt solch eine Auflistung keinerlei Informationsgehalt für jemanden, der über den PhD nachschlägt. Das ist doch hier eine Enzyklopädie und wer würde im Brockhaus eine Auflistung aller PhD-Programme in Deutschland erwarten? Das ist Information, die unwichtig ist und zudem schnell altert. — Richie 16:30, 2. Apr 2005 (CEST)
Noli turbare circulos meos! Docmo 17:49, 2. Apr 2005 (CEST)
Bin auch für die Löschung der Liste der Unis, die PhD anbieten, gleiche Begründung wie Richie Weppens 13:29, 8. Aug 2005 (CEST)
Nostrifizierung
Ist doch abgeschafft !? Oder irre ich mich ? Docmo 20:44, 5. Mai 2005 (CEST)Ja ist abgeschafft. Noch etwas zur Namensführung: Wenn ich in D einen PhD mache, so darf ich mich keineswegs Dr. nennen. In diesem Fall ist mein Title Ph.D. am Namensende und basta. (An einigen Hochschulen kann man allerdings wohl am Ende wählen ob man einen Titel Ph.D. oder Dr. erhalten will) Hingegen wenn ich den Titel im Ausland mache, so kann ich mir in D aussuchen, entweder den regulären Titel wie im Ausland zu führen oder mich Dr (dann aber ohne irgendwelche Zusätze wie Studienrichtung) zu nennen. Mehr Informationen gibt es unter dieser pdf. --Machtin 23:45, 19. Jul 2005 (CEST)
Kann man sich einen gekauften PhD also in den Personlausweiß als Dr. eintragen lassen?
- Logischer Weise nicht! Abgesehen davon ist die Eintragung in den Personlausweiß sowieso nur eine reine Kann-Bestimmung. Es wäre also völlig rechtens, wenn eine zuständige Behörde ohne Ausnahme die Eintragung aller (auch deutscher) Dr.-Grade verweigen würde, denn ein Recht auf eine Eintragung gibt es nicht. 86.56.0.159 22:23, 20. Aug 2006 (CEST)
Hat der Ph.D. seinen Ursprung in Deutschland??
Folgendes habe ich im Ph.D.-Artikel der engl. Wikipedia gefunden:History of the Ph.D.
The Ph.D. was originally a degree granted by a university to learned individuals who had achieved the approval of their peers and who had demonstrated a long and productive career in the field of philosophy. The appellation of "Doctor" (from Latin: doceo, docere: to teach) was usually awarded only when the individual was in middle age. It indicated a life dedicated to learning, to knowledge, and to the spread of knowledge.
The degree was popularised in the 19th century at the Friedrich Wilhelm University in Berlin as a degree to be granted to someone who had undertaken original research in the sciences or humanities. From there it spread to the United States, arriving at Yale University in 1861, and then to the United Kingdom in 1921. This displaced the existing Doctor of Philosophy degree in some Universities; for instance, the D.Phil. (higher doctorate in the faculty of philosophy) at the University of St Andrews was discontinued and replaced with the Ph.D. (research doctorate).
Ganz offensichtlich kann da irrgendwie was nicht stimmen. Allerdings habe ich ähnliche Aussagen schon auf einigen engl. Websites gelesen. Kann es sein dass hier eigentlich der deutsche Dr.phil. gemeint ist? So ganz das gleiche ist das ja nicht! Hat jemand weitere Infos? 86.56.0.159 22:31, 20. Aug 2006 (CEST)
PhD und Bologna - Prozess
Docmo hat meinen Einschub "Die BezeichnungPh.D. wird jedoch in den offiziellen Kommuniques im Bologna Prozess nicht verwendet." mit der Erklärung "rv. Änderungen; entsprechende Angeben sind natürlich nicht detailliert in der Bolgona-Erklärung angegeben, sondern in den darauf aufbauenden Papieren der EHEA, ENQA etc." gelöscht.
Diese Begründung ist nicht wirklich schlüssig, denn 1. sind die "darauf aufbauenden Papieren der EHEA, ENQA" keine "offiziellen Kommuniques des Bologna-Prozesses", und 2. kommt in Bologna Erklärung die Bezeichnung PhD ganz sicher nicht vor, nicht einmal Doktorat, damals zu Beginn war ja lediglich Bachelor und Master enthalten; ich habe mich auf die Kommuniques der Bildungsminister bezogen, wo immer nur von "doctoral programmes" die Rede ist. Und welche Papiere der EHEA und ENQA meinst du? Mit einer schnellen google Recherche auf den Webseiten beider Organisationen habe ich eigentlich nur Länderberichte, etc gefunden wo der Term PhD vorkommt, keine Positionspapiere oder Empfehlungspapiere, die du wohl meinst. Weppens 11:31, 1. Sep 2006 (CEST)

