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Phospholipide

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Der Artikel Phospholipide gehört zur Kategorie: Stoffgruppe, Lipid, Tensid
Abbildung
Skizze eines Phospholipids
Bildherkunft
Phospholipide sind phosphorhaltige, amphiphile Lipide. Sie gehören zur Familie der Membranlipide und bilden den Hauptbestandteil der Doppellipidschicht einer Biomembran. Sie setzen sich aus einem hydrophilen Kopf und zwei hydrophoben Kohlenwasserstoffschwänzen zusammen.

Phospholipide bilden in Wasser eine Doppellipidschicht (Liposom). Die häufigsten in einer Zellmembran auftretenden Phospholipide sind Phosphatidylcholine (auch Lecithine, kurz PC), Phosphatidylethanolamine (PE), Phosphatidylserine und Sphingomyeline.

Phospholipide gliedern sich aufgrund ihres chemischen Aufbaus in folgende zwei Gruppen:

Es existieren weiterhin so genannte Plasmalogene. Diese unterscheiden sich von Phosphoglyzeriden nur dadurch, dass sie am C1-Atom des Glyzerins statt einer Fettsäure einen, über eine Etherbrücke verknüpften, ungesättigten Alkohol (z. B. –O–CH=CH–(CH2)n–CH3) tragen. Sie stellen 50% der Phospholipide des Herzens. Mit 10% sind sie die häufigsten Moleküle im Zentralnervensystem, treten aber auch in der Herz- und Skelettmuskulatur auf. Ihre Funktion ist nicht bekannt.


Diskussion der Autoren über den Artikel: Phospholipide


Doppeleintrag?

wie wärs mit einer fusion mit dem artikel Phosphoglyzeride? --Zaxxon 17:10, 4. Mär 2006 (CET)

Weiß jemand zufällig welche Substituenten Phospholipide haben können?



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Phospholipide und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).