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Römisch-Katholische Kirche

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Der Petersdom ist eine der wichtigsten Pilgerstätten der römisch-katholischen Kirche.
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Die römisch-katholische Kirche (v. griech. καθολικός „allgemein“) ist die zahlenmäßig größte Konfession innerhalb des Christentums. Sie umfasst 23 Teilkirchen mit eigenem Ritus, darunter die (zahlenmäßig größte) lateinische Kirche und die unierten Ostkirchen. Mit den anglikanischen, den altkatholischen und den orthodoxen Kirchen teilt die katholische Kirche die Siebenzahl der Sakramente und das Weiheamt, aufgegliedert in Bischof, Priester und Diakon (Kleriker). Unterscheidendes Merkmal ist die Anerkennung des Primats des Papstes.

Der römisch-katholischen Kirche gehören weltweit etwa 1,1 Milliarden Gläubige annach eigenen katholischen Angaben (Statistical Yearbook of the Church 2004), Zahlen online z.B. unter [LINK], ; in Deutschland sind es rund 26 Millionen Gläubige.

Zur Bezeichnung

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Petersdom, Innenansicht
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Die Bezeichnung „römisch-katholische Kirche“ ist ein konfessioneller Begriff, der in der Folge der Reformation zur einfacheren Unterscheidung der gespaltenen christlichen Bekenntnisse entstanden ist. Gemeint ist die katholische Kirche, die den Primat des Papstes anerkennt. Da der katholische Kirchenbegriff eine konfessionelle Verfassung der Kirche wegen ihrer Singularität nicht kennt, hat sie Schwierigkeiten mit dieser Bezeichnung. Gleichwohl weisen offizielle Dokumente im ökumenischen Dialog - wohl aus Vereinfachungsgründen - bisweilen die Bezeichnung „römisch-katholisch“ auf. Die Verwendung der Bezeichnung „römisch-katholische Kirche“ widerspricht jedoch nicht dem katholischen Glauben, da „römisch“ durchaus ein (Neben-)Merkmal der Kirche ist, nämlich die Leitung der Kirche durch den Nachfolger des, nach tradierter kirchlicher Sichtweise, in Rom begrabenen Petrus.

In der Regel aber bezeichnet sich die römisch-katholische Kirche selbst nur mit „katholische Kirche“, oder theologisch gelegentlich ausführlich als „die eine, heilige, katholische und apostolische (d. h. auf die Apostel zurückgehende) Kirche“. Die Bezeichnung „lateinische Kirche“ bezieht sich auf die (katholische) Kirche des Abendlandes (im Gegensatz zu den unierten Ostkirchen). Wenn in diversen kirchlichen Texten, wie z. B. Konzilsdokumenten von der „heiligen römischen Kirche“ oder kurz von der „römischen Kirche“ die Rede ist, ist damit die Diözese von Rom gemeint, der in katholischer Auffassung aufgrund des Primats des Bischofs von Rom über die ganze katholische Kirche ebenfalls eine besondere Bedeutung für die ganze Kirche zukommt. Daneben wird die Bezeichnung „römisch-katholischen Kirche“ sowohl in der Literatur als auch in Publikationen kirchlicher Stellen häufig als synonymer Ausdruck für „lateinische Kirche“ in der Gegenüberstellung zu den unierten katholischen Ostkirchen (entsprechend „griechisch-katholische Kirchen“, „syrisch-katholische Kirche“ usw.) verwandt; in diesem Sprachgebrauch bezieht sich „römisch“ auf den Ritus und gemeint ist nur die lateinische (westliche) Teilkirche.

Im allgemeinen und amtlichen Sprachgebrauch vor allem in westlichen Ländern werden die Bezeichnungen „katholische Kirche“ und „römisch-katholische Kirche“ in der Regel synonym verwendet. In Deutschland ist die Bezeichnung „katholisch“ auch namensrechtlich geschützt und darf (ohne unterscheidenden Zusatz) als Bezeichnung nur für Einrichtungen und Veranstaltungen der römisch-katholischen Kirche benutzt werden.

Die katholische Kirche versteht sich auch theologisch als die katholische Kirche: Nach ihrer Auffassung kann es nur eine katholische, d. h. universelle Kirche Jesu Christi geben, und in ihr selbst ist diese eine Kirche auf so einzigartige Weise verwirklicht, dass es keine andere katholische Kirche geben kann.

Dies widerspricht dem Selbstverständnis einer ganzen Reihe von anderen Kirchen, die sich selbst als katholisch verstehen, sei es, dass sie sich mit einem der katholischen Kirche ähnlichen Ausschließlichkeitsanspruch als die eine, wahre katholische Kirche sehen, sei es, dass sie sich als Teil einer weiter verstandenen katholischen Kirche sehen, die auch weitere konfessionell verfasste Kirchen umfasst. Solche Kirchen verwenden in offiziellen Texten für die katholische Kirche in der Regel auch die Bezeichnung „römisch-katholische Kirche“, selbst wenn im Alltag Angehörige dieser Kirchen meist dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch folgen. Zwar spricht die katholische Kirche auch z. B. den orthodoxen Kirchen nicht die Katholizität ab, allerdings werden sie als „nicht in voller Einheit“ mit der katholischen Kirche stehend oder als getrennte Kirchen bezeichnet.

Siehe auch: katholisch

Geschichtliche Herleitung der Struktur

Ein Bischof (v. griech. ἐπίσκοπος „Hüter, Aufseher“) ist seit ca. 100 n. Chr. Vorsteher der christlichen Gemeinde in einer Stadt und den umliegenden Dörfern. Der Bereich eines Bischofs heißt Bistum oder Diözese (v. griech. διοίκησις „Verwaltung“), die Stadt ist der Bischofssitz. (Als Deutschland christianisiert wurde, gab es keine Städte, daher wurden die Diözesen ziemlich große ländliche Bezirke. Noch heute sind die Diözesen hier viel größer als z. B. in Italien, wo es schon in der Antike richtige Städte gab.)

In den ersten 3 Jahrhunderten bildeten sich die Kirchenprovinzen heraus. Eine Kirchenprovinz umfasst mehrere Diözesen, der Vorsteher heißt Metropolit. Im Deutschen nennt man ihn normalerweise Erzbischof und diejenige Diözese, deren Bischof der Erzbischof ist, heißt auch Erzbistum. Der Sitz eines Erzbischofs ist die Metropole (= Mittel-polis, Großstadt, Hauptstadt). In der römisch-katholischen Kirche haben die Metropoliten an Bedeutung verloren. Es ist heute mehr ein formaler Vorrang.

Bis 451 n. Chr. wurden die fünf „wichtigsten“ Metropoliten zu Patriarchen (Rom, Konstantinopel, Alexandria, Antiochia, Jerusalem). Der Streit zwischen Rom und Konstantinopel führte dazu, dass sich die westliche Kirche schließlich von der östlichen (orthodoxen) trennte.

Heute gibt es etwas über 10 Patriarchate, wichtig ist vor allem Konstantinopel. Im Westen gab es nur einen Patriarchen (Rom), der sehr viele Rechte auf Rom konzentrierte, während die Patriarchate im Osten wesentlich selbständiger blieben. Einige östliche Bistümer haben sich im Laufe der Geschichte mit Rom versöhnt (uniert), meist unter dem Einfluss weltlicher Herrscher (Siebenbürgen, Ukraine u. a.). Bis auf die syro-maronitische und die italo-albanische Kirche lassen sich alle unierten Kirchen einer orthodoxen oder orientalischen Herkunftskirche zuordnen, von der sie sich mit der Unterordnung unter den Papst abgespalten haben. Bedingt durch diese historischen Entwicklungen gibt es heute an manchen Orten mehrere Bischöfe, etwa einen orthodoxen Bischof, einen Bischof der mit Rom unierten Kirche und einen lateinischen Bischof. Die unierten Kirchen haben den Ritus ihrer Herkunftskirchen in der Regel behalten und werden entsprechend bezeichnet. So heißen beispielsweise Kirchen, deren Ritus auf die griechische Kultur des antiken oströmischen Reiches zurückgeht (byzantinischer Ritus), „griechisch-katholisch“, usw. usf.

Siehe auch: Geschichte der Römisch-Katholischen Kirche

Gliederung in Teilkirchen

Die katholische Kirche besteht aus 23 Teilkirchen, deren weitaus größte die Lateinische Kirche ist. Die übrigen 22 Kirchen teilen sich auf die anderen Ritenfamilien auf; es sind Teile anderer Teilkirchen, die sich im Laufe der letzten 1000 Jahre mit Rom versöhnt haben, ihren historisch gewachsenen Ritus aber beibehalten. Nur die Maroniten haben keinen orthodoxen Gegenpart; sie gehören gänzlich zur katholischen Kirche.

Äußeres Merkmal der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche ist neben der gemeinsamen Glaubenslehre die Anerkennung des päpstlichen Primats, d.h. der spirituellen und juristischen Leitungsfunktion des Papstes. Dieser übt jedoch nur über die Lateinische Kirche patriarchale Gewalt aus; die übrigen Teilkirchen haben meist eigene Patriarchen oder Großerzbischöfe.

In der Erklärung Dominus Iesus der Kongregation für die Glaubenslehre heißt es dazu erläuternd:

„Es gibt also eine einzige Kirche Christi, die in der katholischen Kirche subsistiert und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Die Kirchen, die zwar nicht in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, aber durch engste Bande, wie die apostolische Sukzession und die gültige Eucharistie, mit ihr verbunden bleiben, sind echte Teilkirchen. Deshalb ist die Kirche Christi auch in diesen Kirchen gegenwärtig und wirksam, obwohl ihnen die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche fehlt, insofern sie die katholische Lehre vom Primat nicht annehmen, den der Bischof von Rom nach Gottes Willen objektiv innehat und über die ganze Kirche ausübt.“

Nach dem Annuario Pontificio 2005 gibt es in der katholischen Kirche die folgenden Teilkirchen:

Lateinischer Ritus

  1. Lateinische Kirche

Westsyrischer Ritus

  1. Maroniten
  2. Syrisch-katholische Kirche
  3. Syro-Malankara Katholische Kirche

Ostsyrischer Ritus

  1. Chaldäisch-katholische Kirche
  2. Syro-Malabarische Kirche

Armenischer Ritus

  1. Armenisch-katholische Kirche

Byzantinischer Ritus

  1. Albanisch katholische Kirche
  2. Bulgarisch-katholische Kirche
  3. griechische griechisch-katholische Kirche
  4. Italo-albanische Kirchen
  5. Kirche der Byzantiner der Eparchie Križevci (Kroatien, etc.)
  6. Mazedonisch-katholische Kirche
  7. Melkitische griechisch-katholische Kirche
  8. rumänische griechisch-katholische Kirche
  9. russische griechisch-katholische Kirche
  10. ruthenisch griechisch-katholische Kirche
  11. slowakische griechisch-katholische Kirche
  12. ukrainische griechisch-katholische Kirche
  13. ungarische griechisch-katholische Kirche
  14. weißrussische griechisch-katholische Kirche

Alexandrinischer Ritus

  1. koptisch-katholische Kirche
  2. Äthiopisch-Katholische Kirche

Hierarchie

Als unverzichtbares Strukturelement wird das Petrusamt mit seinem Primats-Anspruch auf angesehen, das gemäß katholischer Lehre von Petrus () auf alle seine Nachfolger im römischen Bischofsamt übergeht. Die katholische Kirche ist hierarchisch strukturiert. Der Katholizismus unterscheidet sich objektiv feststellbar dadurch von allen anderen christlichen Konfessionen, dass gemäß dem „petrinischen Prinzip“ an einer Überordnung der Kirche über Politik, Staats- und Gesellschaftsordnung festgehalten wird. Die Religion ist nicht Privatsache, sondern dem Christentum kommt ein öffentlicher Autoritätsanspruch zu, der sich im Papsttum manifestiert. Unmittelbare Privilegien in Staat und Gesellschaft beansprucht die katholische Kirche jedoch seit dem II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) ausdrücklich nicht mehr. Sie hat in ihrer Erklärung zur Religionsfreiheit das Vorrecht jeder einzelnen menschlichen Person vor dem Durchsetzungsanspruch einer institutionell objektivierten Religiosität anerkannt, ohne jedoch ihr Selbstverständnis, die wahre Kirche Christi zu subsistieren, zu ändern. Einige Theologen, wie zum Beispiel der suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl, fordern einen Paradigmenwechsel in dieser Strukturfrage.

Papst und Kardinäle

An der Spitze der katholischen Kirche steht der Papst. Er ist höchste Autorität in Fragen der Lehre und der Kirchenordnung (siehe päpstliche Unfehlbarkeit). Allgemein verbindliche Leitsätze werden als Enzykliken und Instruktionen veröffentlicht.

Ihm zur Seite stehen als seine engsten und wichtigsten Mitarbeiter die Kardinäle; sozusagen das Domkapitel des Papstes. Manche Kardinäle arbeiten in der Kurie, der kirchlichen Zentralverwaltung in Rom (Kurienkardinäle); andere sind Erzbischöfe oder Bischöfe in verschiedensten Staaten der Welt (s. u.). Jeder Kardinal bis auf wenige Ausnahmen ist ein geweihter Bischof.

Erzbischöfe, Bischöfe, Metropoliten

Alle Bischöfe (auch der Papst) haben von der Weihe her die gleiche Stufe. Von der Leitungsgewalt steht der Papst an der Spitze, gefolgt von den Metropoliten, das sind die Vorsteher einer Kirchenprovinz, und den Diözesanbischöfen, meist kurz Bischöfe genannt. Ein Bischof ist Leiter einer Ortskirche, in der Regel einer Diözese (anderer Name: Bistum). Erzbischof ist für sich gesehen ein reiner Ehrentitel ohne besondere Leitungsgewalt.

Regional ist die katholische Kirche in Ortskirchen (Diözesen gegliedert. Kirchenprovinzen bestehen aus mehreren Diözesen und stellen eine Zwischenebene zum Papst dar. Sie bestehen im lateinischem Ritus aus einem Metropolitanbistum, welches im lateinischem Ritus immer auch ein Erzbistum ist,Codex des Kanonischen Rechtes, Can 435 und mehreren weiteren Bistümern, die auch als Suffragane (Suffraganbistümer bezeichnet werden. Die Bischöfe eines oder mehrerer Staaten treffen regelmäßig in Bischofskonferenzen zusammen (siehe auch Bistum).

Nuntien und Weihbischöfe

Wie jeder Staat, so unterhält auch der Vatikan, völkerrechtlich repräsentiert durch den Heiligen Stuhl, diplomatische Vertretungen bei den Staaten. Diese werden durch einen Nuntius geleitet, welchem zudem die Aufrechterhaltung der Verbindung zu den Ortskirchen übertragen ist. Der Nuntius besitzt stets die Bischofsweihe und ist als solcher Inhaber eines Titularerzbistums.

Die Weihbischöfe sind stets Titularbischöfe und unterstützen den Bischof einer Diözese. Sie sind vollwertige Bischöfe im Sinne der Sakramentenlehre, besitzen aber - da nur Bischöfe eines Titularbistums und in der Diözese, in der sie eingesetzt werden sozusagen „Fremde“ - keinerlei eigene Vollmachten dort und werden von den Residenzbischöfen mit Sakramentenspendungen und Visitationen beauftragt.

Dekan (Dechant) und Dekanat - Priester und Pfarreien

Mitarbeiter der Bischöfe sind die Priester und für den nicht priesterlichen Dienst die Diakone. Die Gläubigen selbst sind lokal zu Pfarreien (regional auch Pfarren) zusammengeschlossen, denen ein Priester als Pfarrer vorsteht. Verwaltungsrechtlich werden manchmal mehrere Pfarreien zu einem Dekanat zusammengefasst und vom zuständigen Bischof wird ein Pfarrer der betroffenen Pfarreien zum Dechant (Dekan) ernannt. Zunehmend werden in einigen Ländern, so auch in Deutschland, vor allem wegen des Priestermangels auch mehrere Pfarreien zu einer Seelsorgeeinheit zusammengefasst, wobei die Pfarreien aber in vielen Bereichen selbständig bleiben. Für die Ämter des Bischofs und des Priesters ist in der lateinischen Kirche der Zölibat regelmäßig vorgeschrieben; Diakone müssen sich vor der Diakonsweihe zwischen Ehe und Zölibat entscheiden. In den unierten Kirchen können auch Priester heiraten.

Katholische Studentengemeinden sind eine spezielle Form von Pfarrei. Sie sind meist nicht selbstständig, sondern einer bestehenden Ortspfarrei angegliedert, unterstehen aber direkt dem Bistum.

Gemeinschaften und Orden

Daneben gibt es zahlreiche Gemeinschaftsformen, von losen Bewegungen über Säkularinstitute bis hin zu einer großen Zahl von Ordensgemeinschaften. In Deutschland sind viele katholische Jugendverbände im Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) organisiert. Die Zahl vom BDKJ unabhängiger Jugendbewegungen, die vor allem in neuen geistlichen Gemeinschaften beheimatet sind, wächst. Zur katholischen Kirche gehören einige regionale und überregionale Hilfswerke, die sich der Linderung von Armutsfolgen widmen. Im deutschen Raum bekannt ist z. B. die Caritas. Die katholische Kirche gilt mit rund 100.000 Beschäftigten in Deutschland als der größte Arbeitgeber. Eine deutsche Eigenheit ist die Tatsache, dass der Staat für die Kirche die Kirchensteuer erhebt, mit der die Kirche u. a. ihre sozialen Einrichtungen erhält.

Gottesvolk

Alle Stände und Gemeinschaften der Kirche bilden gemeinsam das Gottesvolk. Jeder Katholik hat durch Taufe und Firmung Anteil an der Sendung der Kirche in die Welt (Laienapostolat, vgl. Zweites Vatikanisches Konzil).

Wie die Kirche selbst hat auch der Gottesdienst eine bestimmte Struktur, so dass es dem katholischen Christen möglich ist, an jedem Gottesdienst des gleichen Ritus auch im Ausland teilzunehmen. Auch das katholische Kirchenjahr bietet immer wiederkehrende Feste und Gedenktage.

In der Bundesrepublik Deutschland zählte die katholische Kirche 2004 25.986.384 Mitglieder, das waren 174.000 weniger als im Vorjahr und 31,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Rund 4 Millionen besuchen sonntags die Eucharistiefeier. Die Zahl der Kirchenaustritte liegt konstant bei über 100.000 jährlich.

In Österreich gehören nach der letzten Volkszählung 2001 5.692.838 (also 69,6 Prozent der Gesamtbevölkerung) zur römisch-katholischen Kirche. 14,6 Prozent der Gläubigen besuchen jeden Sonntag die Eucharistiefeier. katholisch.at: Statistik der kath. Kirche

In der Schweiz leben gemäß Volkszählung von 2000 3.047.887 Katholiken, was 41,8 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. Bundesamt für Statistik (der Schweiz): Religionszugehörigkeit

Glaubensinhalte

  • Dreifaltigkeit: Jesus als Sohn Gottes ist eines Wesens mit Gott selbst (s. Menschwerdung Gottes); Gott ist Vater (Jesu und der Menschen), Sohn (Gottes) und Heiliger Geist. Durch sein geschichtliches Leben und Wirken, seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat der Sohn Gottes die Sünde der Welt auf sich genommen und den Weg zu Gott für alle Menschen geöffnet.
  • Gottes Wirken in der Welt: Gott ist nicht nur der Schöpfer, sondern greift aus Liebe zu jedem einzelnen Menschen aktiv in die Welt ein; sein Handeln ist jedoch nach menschlichen Maßstäben nicht komplett begreifbar (siehe Theodizee-Frage).
  • Die katholische Kirche sieht sich in der Nachfolge der Apostel, deren Glaubensbekenntnis sie in der Kraft des Heiligen Geistes durch die Zeiten bewahrt, vertieft und angesichts neuer Fragestellungen klärt. Diese Tradition der Kirche, deren wichtigster und deshalb eigenständig genannter („die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift“), aber nicht einziger Teil die Bibel ist, bildet ihre Lehrgrundlage. Das Apostelamt wurde laut katholischer Lehrauffassung nahtlos durch Weihe mit Handauflegung von den Aposteln bis zu den heutigen katholischen Geistlichen weitergegeben (apostolische Sukzession).
  • Sakramente: Gott schenkt nach katholischer Lehre den Menschen das Heil durch die Sakramente. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße und Versöhnung (Beichte), Krankensalbung, das Sakrament der Weihe, und Ehe. In den Sakramenten, vor allem in der Eucharistie, kommt die Kirche selbst als universales Heilssakrament zur Erscheinung.
  • Endgericht und Leben nach dem Tod (Eschatologie): Die katholische Kirche erwartet das Wiederkommen Christi in Herrlichkeit und das Gericht über alle Menschen. Maßstab des Gerichts wird der Glaube und die (nach dem Maß der Gaben) verwirklichte Liebe sein. Die Erlösten empfangen paradiesisches, ewiges Leben in Gottesnähe („Schau“ Gottes von Angesicht zu Angesicht, himmlisches Hochzeitsmahl). Für jeden Menschen gibt es auch die Möglichkeit endgültiger Verlorenheit bei der Abkehr von Gott („Hölle“). Die Hoffnung des Christusglaubens lässt sich jedoch nicht begrenzen.
  • Marien- und Heiligenverehrung: Menschen, die ein christuszentriertes Leben geführt haben, können anderen Glaubenden als Vorbilder dienen. Die Beschäftigung mit solchen Vorbildern (Heiligen) kann sehr hilfreich sein. Die Heiligen gelten auch als Fürsprecher bei Gott, denn man geht davon aus, dass sie sich bereits in der Gemeinschaft mit Gott befinden. Die universale Heilsmittlerschaft Christi, auf den alle Heiligen verweisen, wird dadurch nicht in Frage gestellt, sondern unterstrichen. Der Prozess der Heiligsprechung der katholische Kirche ist sehr umfangreich und kann mehrere Jahrzehnte andauern. Dies gilt auch für die Anerkennung von Jesus-, Marien- und Heiligenerscheinungen, auf die sich die Wallfahrtsorte gründen.
  • In der katholischen Kirche sind Bitten für die Verstorbenen üblich. Verstorbener, die sich noch im Läuterungszustand des Purgatoriums befinden, soll hiermit gedacht werden.

Morallehre

Die Morallehre der katholischen Kirche ist seit den Anfängen dadurch geprägt, an den Idealen der Bergpredigt festzuhalten und zugleich den Bedingungen der irdischen Realität Rechnung zu tragen. In früheren Jahrhunderten war regelmäßig der Vorwurf zu großer Laxheit Grund für Kritik und Abspaltungen (Montanismus, Novatianismus, Donatismus, Katharer, Waldenser). Heute entzündet sich die Kirchenkritik meist an vermeintlich zu hohen Idealen, gepaart mit dem Vorwurf der Heuchelei und Doppelmoral, so zum Beispiel im Bezug auf Sexualität, aber auch auf eklektische und inkonsistente Auslegung der Bibel im Bezug auf Moral sowie inkohärente Anwendung dessen was als Morallehre der katholischen Kirche bezeichnet wird.

Der Bergpredigt folgend sind die zentralen katholischen Wertsetzungen Liebe, Wahrheit, Gewaltlosigkeit, Besitzverzicht, Treue, Keuschheit. Die Umsetzung in kirchliches und, wo möglich, staatliches Recht geschieht in immer neuen Anläufen und unter innerkirchlichen und gesellschaftlichen Konflikten.

Lange waren Themen wie Eid, Wehrpflicht oder Kapitalismus umstritten. Hier ist die katholische Morallehre traditionell eher kompromissbereit. Seit etwa 1968 steht mit der Enzyklika Humanae Vitae zeitgleich mit den soziokulturellen Umwälzungen fast ausschließlich die Ehe- und Sexualmoral im Mittelpunkt der Beachtung und Auseinandersetzung. Das kirchliche Lehramt hat sich immer wieder eindeutig im Sinn der Zusammengehörigkeit von Sexualität, lebenslanger Treue und Fortpflanzung und damit gegen Ehescheidung, „künstliche“ Empfängnisverhütung und die Gleichwertigkeit der Homosexualität ausgesprochen. Ebenso kompromisslos wird der Lebensschutz vertreten und Abtreibung, Euthanasie, Klonen, Todesstrafe, Eugenik und Angriffskrieg abgelehnt.

Viele Positionen sind aber auch innerkirchlich seit langem umstritten. Die katholische Moraltheologie vertritt die Ansicht, dass die Werte des Evangeliums dem Naturrecht nicht widersprächen, sondern sein letzter und höchster Ausdruck seien. Diesen naturrechtlichen Ansatz und die kirchliche Lesart der im Neuen Testament grundgelegten Moral zu vermitteln gelingt der Kirche jedoch immer weniger. Auch Kirchgänger leben - oft im stillen Einverständnis mit ihren Seelsorgern vor Ort - in einem sogenannten vertikalen Schisma: Die immer wieder von Rom eingeschärften Weisungen werden in der Praxis entweder ignoriert oder mit innerer Emigration beantwortet.

Ökumene

Die Verständigung und der Austausch mit anderen christlichen Glaubensgemeinschaften wird gesucht und gepflegt, insbesondere mit den östlich-orthodoxen Kirchen, der anglikanischen Kirche und den evangelischen Kirchen und Gemeinschaften. Die römisch-katholische Kirche ist zwar kein Mitglied im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), seit 1965 gibt es aber eine gemeinsame Arbeitsgruppe. Außerdem arbeitet sie in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung als Vollmitglied mit und steht der Kommission für Weltmission und Evangelisation beratend zur Seite. Auf regionaler, nationaler und lokaler Ebene ist die römisch-katholische Kirche Mitglied in zahlreichen ökumenischen Organisationen.

Man setzt auch auf den Dialog mit anderen Religionen, wie weltweite religiöse Treffen zeigen, die auf Initiativen des Vatikan zurückgehen.

Aufgrund ihres Kirchen-, Amts- und insbesondere Eucharistieverständnisses ist sie gegen Interzelebration und Interkommunion (siehe auch: Lima-Erklärung des ÖRK). Nach dem ökumenischen Kirchentag 2003 gab es Sanktionen von Seiten der katholischen Kirche gegen Pfarrer Bernhard Kroll, der an einem evangelischen Abendmahl am 31. Mai 2003 in der Gethsemane-Kirche am evangelischen Abendmahl teilgenommen hatte. Prof. Dr. Hasenhüttl wurde vom Dienst suspendiert, nachdem er am 29. Mai 2003 in der gleichen Kirche evangelischen Christen katholisch geweihte Hostien gereicht hatte. Nach Ansicht der katholischen Kirche ist im konsekrierten Brot und Wein Jesus Christus real präsent. Diese Auffassung vertreten auch die übrigen katholischen Kirchen sowie die Lutheraner. Allerdings unterscheidet sich die Auffassung der Lutheraner insofern, als diese annehmen, die Realpräsenz sei nur für die Dauer des Abendmahls vorhanden. Alle anderen evangelischen Kirchen lehnen die Realpräsenz ab und sehen im Abendmahl einen symbolischen Erinnerungsakt. Aus diesem Grunde verpflichtet die katholische Kirche ihre Gläubigen dazu, nur an der Eucharistiefeier der eigenen Kirche teilzunehmen und erlaubt den Empfang der Kommunion Angehörigen getrennter Konfessionen nur unter besonderen Umständen. In bestimmten Notfällen wie Lebensgefahr darf ein katholischer Priester die Sterbesakramente auch Mitgliedern anderer Denominationen spenden. 2004 hat Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika Ecclesia de Eucharistia noch einmal die Bedeutung der Eucharistie unterstrichen und dazu aufgerufen, jedem Missbrauch vorzubeugen.

Verbreitung

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Verbreitung der katholischen Kirche
Bildherkunft

Die Katholische Kirche ist in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas verbreitet, in Südeuropa (Spanien, Italien, Portugal, Malta), Westeuropa (Frankreich, Belgien, Österreich, Süddeutschland, Irland), Osteuropa (Polen, Slowenien, Kroatien, Litauen) und in einigen Teilen Afrikas (Kongo, Gabun, Kamerun, Madagaskar, Mozambique, ...). In Asien beschränkt sich ihr Einfluss auf Osttimor, Macau, Palau und die Philippinen. Weltweit gibt es etwa 1,1 Mrd Katholiken.

Die Katholische Kirche ist zudem, mit etwa 1,2 Mio Angestellten, weltweit der größte Arbeitgeber.

Die katholische Kirche und ihre jeweilige Landesentwicklung

  • katholische Kirche in Afrika
  • katholische Kirche in Afghanistan
  • katholische Kirche in Argentinien
  • katholische Kirche in Australien
  • katholische Kirche in Bolivien
  • katholische Kirche in Brasilien
  • katholische Kirche in Brunei
  • katholische Kirche in Chile
  • katholische Kirche in Ecuador
  • katholische Kirche in Indien
  • katholische Kirche in der Karibik
  • katholische Kirche in Kolumbien
  • katholische Kirche in Kuwait
  • katholische Kirche in der Mongolei
  • katholische Kirche in Nauru
  • Katholische Kirche in Namibia
  • katholische Kirche in Nepal
  • katholische Kirche in Neuseeland
  • katholische Kirche in Paraguay
  • katholische Kirche in Peru
  • katholische Kirche in Singapur
  • katholische Kirche in Uruguay
  • katholische Kirche in den USA
  • katholische Kirche in Venezuela

Siehe auch

Weblinks

Kirche

Online-Literatur

Personen

Referenzen

ast:Ilesia Católica frp:Égllése catolica romana nds:Röömsch-kathoolsche Kark scn:Chiesa Cattòlica Rumana simple:Roman Catholicism tpi:Katolik zh-yue:羅馬天主敎


Diskussion der Autoren über den Artikel: Römisch-Katholische Kirche


Demokratie, Suche nach Wahrheit

rho: In dem Beitrag über die römisch katholische Kirche stört mich folgende Verknüpfung: Der kath.Kirch geht es um die Findung der Wahrheit , die sich nicht per Mehrheitsbeschluß finden läßt. Daher hält sie an ihren hierarchischen Strukturen fest.

Jeder Naturwissenschaft (oder auch Geisteswissenschaft) geht es auch um die Findung der Wahrheit. Trotzdem können naturwissenschaftliche Organisationen wie zb die Deutsche Physikalische Gesellschaft durchaus demokratische Strukturen haben.

Die Demokratie hat sich für zwischenmenschliche Machtstrukturen bewährt, der kritisch wissenschaftliche Ansatz hat sich zur Findung der Wahrheit bewährt. Leider werden beide Ansätze von der rk Kirche nicht übernommen.

Auch der Satz, daß die Demokratie sich über Jahrhunderte bewährt hat ,stimmt nur für einige wenige Staaten wie Frankreich , USA und GB. Viela andere Staaten in Europa haben ihre Demokratie erst seit einigen Jahrzehnten. Viel Staaten in Afrika haben überhaupt noch keine Demokratie.


2 Anmerkungen: Der Kirche geht es nicht primär darum, die Wahrheit zu finden, so wie das in den Naturwissenschaften der Fall ist, sondern die offenbarte Lehre zu BEWAHREN (conservare). Und das geht in der Tat mit hierarchischen Strukturen besser als mit demokratischen. Die Tatsache, dass die Kirche 2000 Jahre lang in großer Kontinuität an ihrer Lehre festhalten konnte, und bis heute stur Ansichten vertritt die in weiten Teilen der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr haben, zeigt auch eine grundsätzliche Gefahr der Demokratie auf, die Wahrheit ganz schnell zu vergessen oder zu verdrängen, wenn sie einem verführten Volk auf einmal nicht mehr gefällt.Es war die Demokratie, die es in Deutschland möglich gemacht hat, in wenigen Jahrzehnten alle menschlichen Werte zugunsten einer zynischen Ideologie aufzugeben, und millionenweise Unschuldige zu vergasen und zu verbrennen. Das sollte eine deutliche Lehre sein, dass es Grundwerte des Menschseins gibt, die man auf keinen Fall zum Spielball von Mehrheitsentscheiden machen darf; die Gefahr für den Menschen ist dabei einfach viel zu gross. Insofern macht es durchaus Sinn, dass die Kirche als eine Institution, die Werte und Glaubenswahrheiten bewahren möchte, keine demokratische Grundordnung hat.

Auch ich finde, dass die Suche nach der Wahrheit nichts mit der Organisationsstruktur zu tun haben muss. Andere Christliche Kirchen haben Wahlen (Lutherische Kirche, Presbyterianer) oder fast Basisdemokratische Züge (Brüdergemeinden). Soweit ich weiss, wird die hierarchische Struktur der Rm.Kath.Kirche eher aus der (biblischen) Tradition gerechtfertigt. -- Schewek 13:14, 6. Sep 2002 (UCT)

Die "biblischen" Traditionen möchte ich mal sehen. Jesus hatte jedenfalls keine Ambitionen, eine straff organisierte Anhängergruppe zu haben. Auf den Rangstreit unter den Jüngern, wer denn von ihnen der Grösste sei, reagiert er, indem er ein Kind zu sich ruft und sagt: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nie ins Reich Gottes kommen." (so ungefähr Mt. 18)

Mt 16,18.19; Lk 22,32; Joh 21, 15-17 (soviel zum Papstamt); (u.a.) Mt 10, 1-5a.7; Offb 21,14; 1 Tim 3,1; Lk 22,26 (man vergleiche das mit dem Papsttitel „servus servorum Dei“, der freilich nicht immer erfüllt worden ist, aber Mißbrauch hebt ja den Brauch nicht auf), in gewagter Auslegung vielleicht auch 1 Kor 15,5.6 (zum Bischofsamt); u.a. Lk 22,14.19.20; Joh 20,22 (zum Priesteramt). --84.154.125.64 10:51, 4. Nov 2005 (CET)

biblisch war in klammern gesetzt, sollte aber gant wegfallen Sebastian 10.05.2006

Fehlende Betrachtungsweisen

Hallo, also ich finde in diesem Artikel fehlen verschiedene Betrachtungsweisen der Katholischen Kirche. Zu nennen seinen hier, Verhütung, Homosexuelle usw. -- RobbyBer 15:14, 10. Okt 2003 (CEST)

Kritik wird meist gelöscht oder nicht wahrgenommen. Schade eigentlicch. Ein Riesen Nachteil bei Wikipedia, da bei kleinen Religionen gerne mal die Kritik an erster Stelle steht, aber bei einer Weltkirche dies nicht gewünscht wird. Ich hab das Gefühl das sich Wikipedia dort auch beugt und nicht an seinem neutralen Standpunkt festhält

--Dominik 24.11.2005 10:22

Hat mit beugen nicht viel zu tun, jedoch damit, dass die allermeisten Kritiker bei der katholischen Kirche nicht viel Ahnung haben vom Gegenstand ihrer Kritik. Um die jüdische Religion zu kritisieren, muss man schon eine ganze menge Ahnung vorzeigen, um ernst genommenzu werden (oder nicht sofort zum Antisemiten abgestempelt zu werden...). Bei der katholischen Kirche hingegen darf jeder Dorfdepp seinen Unsinn verzapfen. Seien wir doch froh, dass es zumindest HIER noch wenigstens auf ein Minimum an Qualität ankommt, oder? --217.224.57.126 16:41, 24. Apr 2006 (CEST)

Die kirchliche Morallehre ist doch im entsprechenden Absatz aufgeführt. Das Wort Betrachtungsweisen verstehe ich in dem Zusammenhang allerdings nicht.--Moguntiner 09:51, 25. Apr 2006 (CEST)

Anerkannt?

Habe folgenden Satz entfernt: Sie ist als Religion anerkannt. Grund: Bin mir nicht ganz sicher was damit gemeint sein soll. Vielleicht, dass die römisch-katholische Kirche als offizielle Religionsgemeinschaft anerkannt ist (in Ö ist sie das)? lg Gugganij 20:02, 3. Jun 2004 (CEST)

Also der Aspekt, das diese Religion "anerkannt" ist sollte vielleicht nicht fehlen, z.B. gibt es sowas wie Kirchensteuer oder Religionsunterricht. Diverse Sekten dagegen sind nicht anerkannt. Warum ist katholisch keine Sekte? Eben weil sie anerkannt und geduldet ist (in vielen Ländern auch darüber hinaus verankert). Dies ist aber keine Selbstverständlichkeit. --80.135.174.85 00:26, 4. Jun 2004 (CEST)

Einverstanden, dann sollte aber stehen, dass sie in Deutschland und Österreich (und in der Schweiz?) als Religionsgemeinschaft offiziell anerkannt wird. Nur ein Sie ist als Religion anerkannt glaub ich ist verwirrend (da es auf verschiedene Weise aufgefasst werden kann! Außerdem hat sie ja nicht weltweit einen mit "Privilegien" versehenen offiziellen Status). lg Gugganij 00:59, 4. Jun 2004 (CEST)

Habe 3 weblinks hinzugefügt (Katechismus, deutsche Bischofskonferenz und Orden). Sie erscheinen aber nicht so, dass man sie anklicken kann. Vielleicht kann das noch jemand ändern?

Bedeutende Persönlichkeiten

Inwiefern ist Christoph Schönborn eine bedeutende Persönlichkeit? --80.108.212.149 19:47, 14. Jun 2004 (CEST)

... nur einer von vielen vielen Bischöfen; Gregor der Grosse und Pius X. wichtiger, werden aber nicht erwähnt .... also raus damit. -- Eugen PS: wie bekommt ihr immer so schöne Unterschriften hin, wie "80.108.212.149", so mit Uhrzeit, Datum? Muss man das immer so von Hand eingeben? --Eugen

Du musst nur eingeben. 143.50.212.103 00:29, 28. Sep 2004 (CEST)

Hab jetzt mal die Liste der "bedeutenden Persönlichkeiten" ein klein wenig gelichtet. 143.50.212.103 00:29, 28. Sep 2004 (CEST)

Ich würde diese Liste ganz löschen. Es gibt zuviele bedeutende Persönlichkeiten in der Kirchengeschichte, als dass eine solche Liste Sinn macht. Eher sinnvoll wäre eine Verlinkung von Personenlisten an dieser Stelle. --Benedikt 14:08, 7. Nov 2004 (CET)
Ich habe mir, weil ich mir gerade dasselbe gedacht habe, diese Diskussion aufgesucht und bin auf die Äußerung von Benedikt gestoßen. Ich finde die Rubrik absurd. Ich finde, auch meine Oma war eine bedeutende Persönlichkeit in der Katholischen Kirche. Ich kann das auf Nachfrage gerne belegen. Dafür gibt es Kategorien und eine Liste kann nur Ort ständiger Ergänzungen und Löschungen werden ohne jemals den nötigen Konsens zu erreichen. --Robert Huber 22:07, 25. Jun 2005 (CEST)

Sonstiges

Mhh bei der Ritenaufzählung gehen mir ambrosianischer (Diözese Mailand) und mozarabischer Ritus (mW Toledo) ab, als noch existente Riten der kath.Kirche. Ach und die abgeschafften Riten würd ich auch noch gern erwähnt sehen. (BTW Haben die Katäuser nicht nach wie vor einen eigenritus?) Michael Strodl

Ich habe die "germanisch-heidnische" Kritik an der katholischen Kirche entfernt.

Ich habe sie wieder hergestellt. Unterlasse bitte solche unabgesprochenen Löschungen ganzer Kapitel. Unscheinbar

das Kapitel entspricht weder inhaltlich noch sprachlich den Anforderungen. Es ist davon soweit entfernt, dass sich eine Diskussion erübrigt. Deshalb habe ich es wieder gelöscht. Über einzelne Details kann und soll man unabhängig davon diskutieren. Eugen Ettelt 22:11, 19. Dez 2004 (CET)

Sie verbietet die Teilnahme von Nichtkatholiken an der Eucharistiefeier? Ich glaube, das stimmt nicht: Auch Protestanten besuchen katholische Eucharistiefeiern, und ich habe noch nie jemanden etwas dagegen sagen hören. Ist nicht eher gemeint, sie verbietet den Empfang der heiligen Kommunion durch Nichtkatholiken? Wobei auch das angesichts von Bildern, die den Protestanten Frére Roger beim Kommunionempfang auf der Totenmesse Johannes Pauls II. zeigen, nicht so ganz stimmen kann: Vielleicht - keine Ahnung - gibt es eine Ausnahmeregel für Nichtkatholiken, die ganz persönlich mit der Lehre der Katholischen Kirche über dieses Sakrament übereinstimmen? --84.154.124.100 17:05, 23. Apr 2005 (CEST)
Habs etwas überarbeitet. --Robert Huber 14:52, 24. Apr 2005 (CEST)

Das Kirchenrecht verbietet es Katholiken NICHT an den Gottesdiensten anderer christlicher Konfessionen teilzunehmen. Man darf als Katholik grundsätzlich in diesen Gottesdiensten nur nicht Brot und/oder Wein empfangen. Eine Ausnahme besteht meines Wissens nach jedoch im Verhältnis zur Orthodoxie: Katholiken dürfen sowohl am orthodoxen Gottesdienst teilnehmen als auch die Kommunion empfangen, nur ist zumindest letzteres von der orthodoxen Kirche nicht erwünscht. In diesem Sinne ist der Abschnitt Römisch-Katholische Kirche#Ökumene noch nicht ganz korrekt. lg Gugganij 14:39, 28. Nov 2005 (CET)
Mit den unierten orthodoxen (also "katholischen" Kirchen besteht Interkommunion. Mit den übrigen Orthodoxen Kirchen gibt es seit einigen Jahren ein Abkommen über Interkommunion in Todesgefahr (man kann dann beim jeweiligen Priester der anderen Kirche Beichte und Kommunion empfangen). --Robert Huber 23:56, 14. Dez 2005 (CET)

Abstimmung

Bitte beteiligt euch an der Abstimmung zum Lemma Eucharistie --Emes 20:44, 28. Mai 2005 (CEST)

Beim Weltjugendtag in Köln wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Eucharistie nur für römisch-katholische Christen vorgesehen ist. Die offizielle Linie der RKK lässt keine Teilnahme von Nichtkatholiken zu. Natürlich gibt es örtlich katholische Geistliche, die andere Konfessionen einladen.

Weblink II

Hier ist ein interessanter Link verschwunden, Warum Keine Diskussion? Zur Darstellung der Entwicklung bzw. der Fluktuation der Kirchenmitglieder, finde ich diesen Link ebenso interessant, wie alle anderen.--Nichtsnutz 17:36, 12. Jul 2005 (CEST)

 * Statistik zu Kirchenaustritten

Zwei der links waren viel zu spezifisch, ich habe sie durch allgemeinere ersetzt. Was die Statistik angeht, habe ich eine Seite verlinkt, die u.a. die Zahlen über die Austritte aus der katholischen Kirche, aber auch viele andere Statistiken zur kath. Kirche in Deutschland enthält.

@Cyper

rev Links zur rk-Kirche bitte nur in den entsprechenden Artikel, aber nicht hier! und kath.de gehört zu dmoz.de und nicht hier rein!

Kannst Du Dein seltsames Verhalten mal erklären? Ist das Ignoranz oder hast Du irgendein ideologisches Ziel? Ein Link zum Heiligen Stuhl soll irrelevant sein, und eines zu der Vidal Notifikation relevant?

Also, der Papst ist Oberhaupt der ganzen Katholischen Kirche, deshalb ist ein Link zur Webseite des Heiligen Stuhls natürlich rerevant. Dort findet der geneigte Leser dann auch die von Dir verlinkte Enzyklika und Notifikation, sowie viele Information zu vielen der im Artikel angesprochenen Fragen.

In der Katholischen Kirche gilt das Territorialprinzip, die Katholische Kirche in Deutschland gehört dem lateinischen Ritus an, deshalb sind natürlich auch die links zur Katholischen Bischofskonferenz (nicht römisch-katholischen Bischofskonferenz) und Statistiken zur Katholischen Kirche in Deutschland sinnvoll.

kath.de und katholisch.de sind "die" Portale zur Katholischen Kirche in Deutschland, sie stellen deshalb beide sinnvolle links dar.

Im übrigen, bevor Du selber hier irgendwelche Regeln aufstellst (gehört zu dmoz.de und nicht hier rein), beachte lieber Wikipedia:Verlinken#Weblinks_(Externe_Links), insbesondere:

Bitte vom Feinsten: nicht irgendeinen Link zu dem Thema nehmen, sondern das Beste und Ausführlichste, was im Netz zu finden ist.

Dieser Artikel behandelt die Katholische Kirche. wie schon in der Einleitung steht, nicht die römisch-katholische Kirche. Links zur RK-Kirche sind somit in dem entsprechendem Artikel zu tätigen. Desweiteren hat kath.de nichts in Wikipedia zu suchen, da es enzyklopisch nicht relevant ist. Trage solche Links bitte im verlinkten Verzeichnis von dmoz.de ein. Ich rev. es wieder.--Cyper 00:56, 13. Jul 2005 (CEST)

  1. Du hast leider nicht auf meine Fragen geantwortet.
  2. Begründe mal die Relevanz des Vidal-Links.
  3. Hast Du meine Begründung gelesen? Der Papst ist Oberhaupt der ganzen Katholischen Kirche und nicht nur der lateinischen. Die Katholische Kirche in Deutschland gehört dem lateinischen Ritus an. Im Übrigen: Der von Dir und dem derzeitigen Lemma unterstellte Sprachgebrauch ist falsch. Dazu gleich mehr.
  4. Du hast leider nur Dein Argument wiederholt, ohne auf meine Argumente einzugehen, ich erlaube mir die Links wieder reinzunehmen, und bitte Dich darum, meine Argumente zur Kenntnis zu nehmen. (Insbesondere solltest Du auch versuchen, Deinen - m.E. falschen Sprachgebrauch - ernsthaft zu belegen, statt einfach zu reverten.

  • Werter Anonymus! Es gibt in Deutschland einen ukrainischen griechisch-katholischen Bischof, der in München sitzt, dem Exarchat Deutschland vorsteht und Mitglied der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz ist, jedoch nicht der römisch-katholischen, sondern der griechisch-katholischen Kirche angehört. --Emil-Heinrich 12:49, 16. Jul
2005 (CEST)

Du hattest meine Liste von vier Antworten auf Cyper zerissen, ich hoffe Du nimmst mir nicht übel, daß ich Deinen Einwurf unter die ganze Liste setze.

Dieser griechisch-katholische Bischof gehört nicht der lateinischen Kirche an, das ist wahr. In der von mir belegten normalen Verwendung des Wortes "römisch-katholisch" gehört er sehr wohl der römisch-katholischen an. Auf ihrer Webseite verwendet die Exarchie übrigens (nicht allerdings überraschenderweise) die korrekte Terminologie (Hervorhebung von mir):

Am 17. April 1959 errichtete Papst Johannes XXIII. für die in Deutschland lebenden katholischen Ukrainer des byzantinischen Ritus eine Apostolische Exarchie mit eigener Jurisdiktion, die direkt dem Papst untersteht, vergleichbar mit einem Apostolischen Vikariat der lateinischen Kirche.
-- 138.246.7.13 22:31, 16. Jul 2005 (CEST)

Werter Anonymus!
Die alt-katholische Kirche betrachtet den Bischof von Rom nicht als ihr Oberhaupt. -- Dietrich 08:05, 13. Jul 2005 (CEST)

Und wo habe ich behauptet, sie betrachte ihn als ihr Oberhaupt? Siehe im Gegenteil unten meine Ausführungen zum Lemma.

Werter Immer-Noch-Anonymus!
Du schriebst "Der Papst ist Oberhaupt der ganzen Katholischen Kirche". Das ist insofern falsch, als sich auch die Alt-Katholische (bzw. Christkatolische) Kirche - zu Recht - als "katholisch" verstehen.
Dietrich 18:44, 13. Jul 2005 (CEST)

Ich habe hier "die Katholische Kirche" so benutzt, wie das dem deutschen Sprachgebrauch entspricht, wie u.a. auch der deutsche Bundesgerichtshof den Begriff verwendet und wie ihn zuletzt auch die (Römisch-)Katholische Kirche selbst verwendet. Daß die Altkatholische Kirche sich als katholisch versteht, weiß ich. Es wird jetzt im Artikel katholische Kirche (Begriffsklärung) ausgeführt und gehört m.E. in einen Artikel katholisch.


Zu den Linklisten: "Diskussionsforen, Adresssammlungen und dergleichen werden diesem Zweck in der Regel nicht gerecht. Im Normalfall sollten nicht mehr als fünf externe Links zu einem Thema aufgelistet werden." aus: Wikipedia:Verlinken#Weblinks_(Externe_Links)

Ich halte die Lösung mit dmoz für akzeptabel, um die Anzahl der Links möglichst auf 5 zu beschränken. Die übrigen 4 sind hochoffiziell, und damit ok.

Zum Lemma

Habe die gesamte Lemmadiskussion einmal (mit cut&paste, nicht besonders toll, aber ich kann's nicht besser) nach Diskussion:Katholische Kirche verschoben, weil man auf so vielen Seiten doch nicht diskutieren kann. Bitte dort weiterdiskutieren! --84.154.118.173 17:16, 1. Nov 2005 (CET)

Portal Katholische Kirche?

Ich sehe gerade, daß es ein Portal Portal:Freikirchen gibt, auf das vom Portal Portal:Christentum verwiesen wird. Wurde hier schon diskutiert, ein Portal Katholische Kirche einzuführen?

gelöschter Absatz

Die unierten Ostkirchen werden allerdings auch im nicht-katholischen Umfeld nicht als römisch-katholisch bezeichnet (Beispiel: griechisch-katholisch). Dies zeigt die begriffliche Problematik einer synonymen Verwendung auf.

Wie das Zitat des evangelischen Konfessionskundlers Reinhard Frieling zeigt, werden unierte Ostkirchen sehr wohl im nicht-katholischen Umfeld als "römisch-katholisch" bezeichnet. Das Beispiel "griechisch katholisch" sagt gar nichts: Wenn ich mich auf eine bestimmte katholische Ostkirche beziehen will (oder auf alle im Gegensatz zur lateinischen Kirche) werde ich sie aber natürlich nicht "römisch-katholische Kirche" nennen, da das ja das Ganze meint. Zur Einfachheit hier noch mal das Zitat:

Die röm.-kath. Kirche besteht in und aus Teilkirchen. Den Hauptanteil bilden die Diözesen des lateinischen Ritus, d. h. das ursprüngliche Patriarchat des Westens, das sich fast über die ganze Erde ausgedehnt hat. Neben diesen lateinischen Kirchen stehen verschiedene orientalische Riten, das sind ursprünglich Ostkirchen, die den Primat des Papstes anerkannt haben [...] Die gesamte röm.-kath. Kirche hat (lt. Annuarium Statisticum Ecclesiae 1979) etwa 764 Millionen Glieder, davon etwa 12 Millionen der Unierten Riten.

Dasselbe Zitat (wie auch weitere Belege oben) zeigt, daß auch der folgende Halbsatz nicht korrekt ist:

und deren Riten und Gebräuche ihre Ursprünge im abendländischen Bereich haben und die dem lateinischen Ritus folgen


Eine Enzyklopädie kann nicht die Aufgabe haben, eine einzige Sicht auf die Dinge darzustellen. Deswegen schlage ich vor, den gelöschten Absatz wieder einzustellen und die konfessionelle Sicht des evangelischen Konfessionskundlers daneben zu stellen.

Byzantinischer Ritus mit kapitalen Fehler

Bitte achten darauf, daß die Katholiken in Ungarn zu 98% der Römisch-katholischen Kirche (mit lateinischen Ritus), und nur zu 2% der Griechisch-Katholischen Kirche gehören. Es stimmt, gibt AUCH byzantinischer Ritus in Ungarn, aber man darf diese nicht als Ungarisch-Katholische Kirche charakterisieren. Diese Bemerkung bezieht sich auf die anderen Kirche zB. in Rumänien, in Kroatien (arme Opus Dei mit byzantinischen Ritus), in Rußland (Ignatius von Loyola als Grieche - HIHI), in Slowakei (immer besser und besser...), usw. Die Seite "Griechisch-Katholische Kirche" ist fehlerlos und kompetent. --Dr. Steller 14:41, 14. Aug 2005 (CEST)

  1. Die Liste, die Du gelöscht hast, ist direkt aus dem Annuario Pontificio (2005, S. 1140 f.) übernommen. Meinst Du, der Vatikan weiß nicht, was die Teilkirchen der Katholischen Kirche sind, und wie sie heißen? Um genau zu sein, müßte man allerdings sogar das katholisch weglassen, da das Annuario etwa "Ungarische Kirche" sagt (auch wenn "man" das angeblich nicht darf) und damit die Ungarische Kirche mit byzantischen Ritus meint. (Offensichtlich ist das Statistische Zentralamt der Kirche "inkompetent".)
  2. Es gibt keine "Griechisch-Katholische Kirche", die etwa u.a. die Ungarische griechisch-katholische Kirche umfasst. Die Ungarische griechisch-katholische Kirche ist eine Kirche sui juris.
  3. Die Seite Griechisch-Katholische Kirche ist eine Begriffsklärungseite, auf die nicht verwiesen werden sollte.
  4. Um Deiner Sorge um begriffliche Klarheit entgegenzukommen , benenne ich die entsprechenden Kirchen jetzt mit den (allerdings redundanten) auführlicheren Namen.
  5. Statt die Kirchen einfach zu löschen hättest auch Du die ausführlicheren Bezeichnungen einführen können. --138.246.7.13 16:25, 14. Aug 2005 (CEST)

Danke, so ist ein bisschen besser. Aber, (entschuldigung, vielleicht mein Deutsch war nicht ganz klar), ich habe nicht geschrieben, daß Annuario Pontificio Recht nicht hat, sondern, daß solchen Form ganz einfach paßt nicht. Weil man dort in einen anderen Zusammenhang "Ungarische Kirche" lesen kann. Wenn diesen Artikel ein Outsider liest, denkt, daß ungarische, rumänische, kroatische usw. Katholischen Kirchen mit byzantinischen Ritus sind. Und das ist Kwatsch. Aber so ist besser - nicht ganz, aber noch geht. (Sonst nach drei Jahre Dienst in Vatikan, ich kann mir vorstellen, daß Redaktion des Annuarios (wegen den Abbreviaturen) "weiß nicht, was die Teilkirchen der Katholischen Kirche sind, und wie sie heißen". Sorry. Ich spreche nach meinen Erfahrungen vor vielen Jahren.) Und noch etwas. Die deutsche Wiki ist der tüchtigste, korrektste Wiki, welche ich kenne. Und ich habe schon so viele Dummheiten auf verschiedenen Sprachen gelesen, daß die deutsche Wiki für mich immer eine erquickende "Insel" bleibt - und das werde ich immer so bewahren. Danke für die Zusammenarbeit: --Dr. Steller 22:37, 14. Aug 2005 (CEST) P.S. Ich möchte gerne an meinen Diskussionsblatt erfahren, mit wem in Emailwechsel stehe. 8-) Pfirti! --Dr. Steller 22:37, 14. Aug 2005 (CEST)

Ich habe einen Mail an Annuario Pontificio geschrieben, weil unmöglich ist, das z.B. die Katholische Kirche in Rußland mit byzantinischen Ritus ist. Wenn man dort diese lesen kann, leider müssen wir Annuario 2005 noch einmal, verbessert drucken lassen. Gelobt sei die Kirchensteuer! --Dr. Steller 17:38, 15. Aug 2005 (CEST)

Aber Du wirst Du nicht bezweifeln wollen, daß es eine katholische Ostkirche mit byzantinischem Ritus in Russland gibt? Du hättest die Kirche nicht löschen sollen, sondern sie umbenennen können, damit keine Verwechslungen möglich sind. (Was ich jetzt tun werde.)

Aber in der Grundsache gibt's hier vor allem ein sprachliches Problem: Niemand behauptet die Katholische Kirche in Rußland sei eine Kirche byzantinischem Ritus. Nur daß es eine russische katholische Kirche mit byzantinischem Ritus gibt, und daß man die, wo Verwechslungen ausgeschlossen sind, "russisch-katholische Kirche" oder sogar "russische Kirche" nennen kann. Das ist ein großer Unterschied. --138.246.7.13 17:50, 15. Aug 2005 (CEST)

Ich muß mich korrigieren: Ich hatte der russischen Kirche schon einen nicht verwechselbaren Namen gegeben. Du scheinst also wirklich der Meinung zu sein, die gäbe es nicht. Bevor Du die Liste wieder änderst, könntest Du bitte hier eine authoritative Quelle angeben, die belegt, daß diese Kirche nicht gibt, und die das Annuario ausstechen könnte? Du meinst es ja besser zu wissen als das Annuario, dann solltest Du auch fähig sein, einen entsprechenden Beleg zu führen. (Nebenbei, ich kenne viele weiter Quellen, die eindeutig belegen, daß es diese Kirche gibt. --138.246.7.13 18:02, 15. Aug 2005 (CEST)

PS: Ich habe jetzt die Quelle für die Liste der Kirchen miteingefügt. Selbst wenn Du der (subjektiven) Meinung bist, daß es z.B. die russische griechisch-katholische Kirche nicht gibt: Das Annuario zählt sie eindeutig dazu. --138.246.7.13 18:09, 15. Aug 2005 (CEST)

Entschuldigung, wenn ich mich auf Deutsch falsch ausdrücke. Also: vielleicht existiert in Rußland eine griechisch-katholische Erzbistum - daß weiß ich nicht.

Genauer gesagt gibt es ein Apostolisches Exarchat. --138.246.7.13 21:35, 15. Aug 2005 (CEST)

Aber die "Russisch-Katholische Kirche" hatte nie byzantinische Ritus. Ich war in Rußland ung. 20 mal in einer katholischen Messe, welchen von Jesuiten für die russische römisch-katholische Gläubigen und Kirchenmitgliedern zelebriert wurden. Und z.B. die größte römisch-katholische Bistum ist in Rußland, welche einen sehr jungen (ung. 30-jährigen) deutschstämmigen Bischof hat. Diese sind Fakten. Bitte auf die Benennung achten. Siehe oben, was ich geschrieben habe. --Dr. Steller 20:03, 15. Aug 2005 (CEST) ---- Schon erledigt. 8-) --Dr. Steller 20:07, 15. Aug 2005 (CEST)

Das ist wirklich ein Sprachproblem. Ich weiß nicht, wie das im Ungarischen ist, aber im Deutschen ist "Russisch-Katholische Kirche" nicht der Name für die katholische Kirche in Russland, sondern eben für die Teilkirche mit byzantischen Ritus, die aus zwei Exarchaten (Russland und Habrin) besteht.

Das ist auch theologisch ganz konsequent: Es gibt keine Nationalkirchen in der katholischen Kirche. Deshalb gibt es auch keine "Deutsch-Katholische Kirche" oder "Französisch-Katholische Kirche" o.ä., aber eben eine "Russisch-Katholische Kirche", die aber genausowenig eine Nationalkirche ist. "Russisch-Katholische Kirche" ist deshalb ganz richtig, und Verwechslungen eigentlich ausgeschlossen. Nur um einen Editwar zu vermeiden, lasse ich die wesentlich seltenere und eigentlich redundante Bezeichnung "Russische Griechisch-Katholische Kirche" stehen. --138.246.7.13 21:35, 15. Aug 2005 (CEST)

Namensrecht

Darf wirklich nur die röm.-kath. Kirche in Deutschland den Begriff "katholisch" verwenden? Die alt-katholische Kirche doch auch, deren offizieller Name in Deutschland - auch rechtlich abgesegnet - ja "Katholisches Bistum der Alt-Katholiken" heißt.


Ohne unterscheidenden Zusatz darf das nur die katholische Kirche. Deshalb heißt es auch "Katholisches Bistum der Alt-Katholiken". Der Leitsatz des BGH-Urteils von 1993:

Die katholische Kirche genießt für die Bezeichnungen "römisch-katholisch" und "katholisch" Namensschutz, soweit sie zur namensmäßigen Kennzeichnung der Zugehörigkeit von Einrichtungen und Veranstaltungen zur katholischen Kirche verwendet werden. --138.246.7.13 16:59, 15. Aug 2005 (CEST)

Noch einmal zum Lemma

Habe die gesamte Lemmadiskussion einmal (mit cut&paste, nicht besonders toll, aber ich kann's nicht besser) nach Diskussion:Katholische Kirche verschoben, weil man auf so vielen Seiten doch nicht diskutieren kann. Bitte dort weiterdiskutieren! --84.154.118.173 17:16, 1. Nov 2005 (CET)
Ich schreibe das hier noch einmal hin, damit sich niemand wundert, wo denn das Zeug hin ist. --84.154.78.63 17:30, 1. Nov 2005 (CET)

Meine Änderung vom 2.11.05

Wer die römisch-katholische Kirche aufsucht, braucht nicht auf andere sich katholisch nennenden Kirchen verwiesen zu werden (im Gegensatz dazu, wenn er "Katholische Kirche" aufsucht). Dagegen muß auf Grund offensichtlich weitverbreiteter Mißverständnisse (vgl. die Diskussion zum Lemma) der Artikel klar abgegrenzt werden zur Lateinischen Kirche. --84.154.72.115 18:33, 2. Nov 2005 (CET)

Artikelsperrung

Wegen anhaltendem Vandalismus habe ich den Artikel bis auf weiteres gesperrt. Bitte sagt Bescheid, wenn ihr ihn entsperrt haben wollt. Dickbauch Dickbauch 15:29, 30. Nov 2005 (CET)

Kardinäle

Hallo! Nur mal eine kleine Frage an den Autor: Bei Papst und Kardinäle ist davon die Rede, dass es Kardinäle gibt die keine geweihten Bischöfe sind. Soviel ich weiß, ist das spätestens seit der Abschaffung der Kardinalshierarchie nicht mehr der Fall? Leider kann ich zur Zeit keine Quelle beifügen denke aber es war eine apostolische Konstitution. mfg Christoph.hammerl@t-online.de 84.146.199.143 03:21, 4. Jan 2006 (CET) P.S. ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt: natürlich gibt es nach wie vor die Bezeichnungen Kardinalspriester Kardinalsdiakon und Kardinalsbischof aber doch alle im Range eins Bischofs. Wenn es heißt Francesco Cardinale Marchisano ist Erzpriester von St. Peter, dann ist er doch ein geweihter Bischof?

Marchisano ist geweihter Bischof, aber nicht weil er Erzpriester von St. Peter ist, sondern weil ihm ein Bischof die Hände aufgelegt hat, um ihn zum Bischof zu weihen. Dies unterblieb jedoch bei John Henry Newman, Leo Scheffczyk und zahlreichen andern Kardinälen, die das Kardinalat nach ihrem 80. Geburtstag sozusagen als "Ehrenoscar" verliehen bekamen. --Robert Huber 04:24, 4. Jan 2006 (CET)

Das Kirchenrecht sieht zwar vor das alle Kardinäle Bischöfe sein müssen. Der Papst kann den zukünfitgen Kardinal jedoch von dieser Verpflichtung dispensieren. Beispiel: Leo Scheffczyk. lg Gugganij 12:45, 4. Jan 2006 (CET)

Erster Absatz

Ich setze das hier ganz unten hin, damit es auch gelesen wird... - Im ersten Absatz des Artikels stört mich ziemlich folgende Zeile: "...die manchmal fälschlich als die römisch-katholische Kirche bezeichnet wird..." Mögen die nicht(-römisch-)katholischen Theologen diese Kirche durchweg als "Lateinisch" bezeichnen - "römisch-katholisch" ist zumindest auch eine der Bezeichnungen, die die (römisch-)katholische Kirche intern für diese Teilkirche verwendet. Die Formulierung "fälschlich" ist also diskriminierend und sollte verbessert werden! Emil-Heinrich 21:06, 17. Jan 2006 (CET)
Habs mal durch "vereinfachend" ersetzt. Die Bezeichnung als lateinische Kirche ist viel seltener und ungebräuchlicher, eigentlich ist sie sogar so selten, dass man hier von Theorienbildung sprechen könnte. Der Begriff wird mW nur verwandt, um INNERHALB der r.-k. Kirche die westliche Kirche von den unierten Ostkirchen zu unterscheiden, falls eine solche Unterscheidung für die Aussage ab und zu notwendig ist.--Moguntiner 15:47, 18. Jan 2006 (CET)
Vereinfachend ist an der Bezeichnung "römisch-katholische Kirche" gar nichts, entweder ist sie falsch, oder sie ist richtig, oder sie ist verwirrend.
  • Entweder die Bezeichnung "römisch-katholisch" in diesem Zusammenhang falsch. Dies würde heißen, daß dann die Katholische Kirche als ganze die Nebenbezeichnung Römisch-katholische Kirche hätte. Die Kirche, die nicht in bezug auf den Papst nicht nur dessen Primat anerkennt, sondern zugleich den Papst zu ihrem Patriarchen (Patriarch des Abendlandes, einer der päpstlichen Titel) hat, hieße dann Lateinische Kirche und nichts anderes.
  • Oder aber: die Bezeichnung römisch-katholisch bezeichnet nur die Lateinische Kirche und ist hier vielleicht gebräuchlicher, vielleicht richtiger, vielleicht sogar einzig richtig. Die Weltkirche kann man in diesem Fall nur als Katholische Kirche bezeichnen.
  • Oder drittens: Die Bezeichnungen Katholische Kirche für die Weltkirche und Lateinische Kirche für die westliche Kirche sind eindeutig, römisch-katholisch können beide heißen.
  • Oder viertens: römisch-katholisch wird im offiziellen fast ausschließlich für die Katholische Kirche und in der Umgangssprache fast ausschließlich für die lateinische Kirche verwendet.
  • Anmerkung: Die Verwendung des Begriffes lateinische Kirche ist mW kein Zeichen für einen Nichtkatholiken.
  • Ich mache mich einmal daran, den ersten Absatz noch einmal zu ändern. --84.154.125.57 16:53, 19. Jan 2006 (CET)
    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Werbung für eine Verschiebung machen:
  • Ich komme gerade an dieser Stelle darauf, weil so das Mißverständnis (bedeutet "römisch-katholisch" nun "katholisch" oder "lateinisch" ausgeräumt werden könnte. --84.154.107.108 17:18, 19. Jan 2006 (CET)
  • Ich persönlich wäre eigentlich auch für eine Verschiebung von römisch-katholische Kirche nach katholische Kirche (da dies nun mal den allgemeinen Sprachgebrauch reflektiert). Glaube aber, dass dies wohl nicht mehrheitsfähig sein wird. lg Gugganij 18:58, 19. Jan 2006 (CET)

    Diese Verschiebung wäre vielleicht wirklich ganz gut. Jedenfalls ist oben die dritte Alternative wohl die "richtigste". In jedem Fall wird "römisch-katholisch" auch in der Fachwelt häufig gleichbedeutend mit "lateinisch" benutzt (Bsp. aus sehr berufenem Munde). Hab mal einen entsprechenden Satz in den Absatz zu den Begrifflichkeiten eingefügt, damit dieser Sprachgebrauch hier zumindest erwähnt ist.
    Wahrscheinlich (das vermute ich jetzt mal) ist es so, dass man in der katholischen Fachwelt bei "römisch-katholisch" eher an den Ritus und somit an die "lateinische" Kirche denkt, während im nichtkatholischen Bereich "römisch" eher mit der "römischen Papstkirche" als solcher, also der "romtreuen" katholischen Konfession insgesamt in Verbindung gebracht wird. --Jordi 02:49, 26. Jul 2006 (CEST)

    Einleitung

    Gugganij: Mir erscheint deine neue Einleitung weniger klar zu sein als die bisherige. Bitte prüf das noch mal, ob nicht ein Revert sinnvoll wäre. -- Dietrich 22:48, 19. Jan 2006 (CET)

    Ich habe die Einleitung nicht angerührt. Ich glaube das war die IP. lg Gugganij 23:24, 19. Jan 2006 (CET)
    Sorry, das passiert wen "Versionen vergleichen" wählt und meint, man könne die Einzelschritte überspringen. — Ich lasse die jetztige Variante im Moment stehen und werde sie ggf. heute Abend rückgängig machen. -- Dietrich 07:46, 20. Jan 2006 (CET)

    In dem Artikel fehlt ein wichtiger Bereich: Strömungen und Tendenzen in der rk Kirche, also alles von Opus Dei über besonders fromme (Fokolar) bis zu den politischen in Lateinamerika, aber auch in Europa!

    Die katholische Kirche und ihre jeweilige Landesentwicklung

    Eine Navigationsleiste bei den einzelnen Staaten, so wie in der englischen Wikipedia wäre wünschenswert, d.h. man könnte von z.B. "Kirche in Italien" gleich zur "Kirche in Kroatien" usw. springen. --Neoneo13 01:27, 26. Mär 2006 (CET)

    Marien- und Heiligenverehrung

    "Gott ist besonders in Beziehungen zwischen Menschen erfahrbar, und da solche Beziehungen nach dem Tod nicht abbrechen müssen, kann die Beschäftigung mit solchen Vorbildern (Heiligen) sehr hilfreich sein."

    Natürlich brechen Beziehungen nach dem körperlichen Tod ab. Totenbschwörungen sind doch wohl eindeutig unchristlich. Bitte diesen Absatz korrigieren. Sebastian 10.05.2006

    Nachruf auf die katholische Kirche

    Es gibt Bistümer in Deutschland, die haben in den letzten 30 Jahren ein Drittel ihrer Mitglieder verloren. In diesen Jahrzehnten hat sich die Welt viel und der Papst nur wenig bewegt. HIV-Kranke dürfen beim GV Kondome verwenden, wurde vor ein paar Wochen schon mal eingeräumt. Die Erde bewegt sich um die Sonne, Galileo wurde rehabilitiert. Als sogenanntes Kirchensterben bezeichnet man momentan ja vor allem die Schliessung von Kirchen und die Zusammenlegung von Gemeinden. Man kann aber eigentlich jetzt schon mal die Bereiche nennen, in denen die römisch-katholische Kirche führend oder alleinig tätig war, und aus denen sie sich schon ziemlich zurückgezogen hat: die Organisation des Schulwesens, Klöster, Hospitäler, Armenhäuser, Heime für betagte Menschen, Waisenhäuser, Kindergärten... Hier geht etwas unter, was 1.000 Jahre lang unsere Kultur war. Sicher, wir haben da ja jetzt unsere staatlichen Systeme, aber die gehen gerade auch unter. -- Simplicius 01:24, 18. Mai 2006 (CEST)

    Von solchen Krisen ist die Kirchengeschichte voll.--Moguntiner 10:36, 18. Mai 2006 (CEST)

    weder neutral noch sachlich korrekt

    Dieser Artikel soll einerseits in Abgrenzung zu Katholische Kirche aufgebaut sein, beginnt jedoch seine Geschichte mit den Strukturen der katholischen Kirche weit vor dem Konzil von Trient. De facto ist die Römisch-Katholische Kirche sogar jünger als die evangelische, hat sie sich doch erst nach dem Tod Martin Luthers eben während jenes Konzils formiert - dass sie sich noch bis vor kurzem als "allein selig machende" wähnte und bis heute meint, die einzig wahre christliche Kirche zu sein, kann und soll ruhig erwähnt werden, wird aber naturgemäß von den anderen Konfessionen anders gesehen. Von daher stellt sich die Frage: warum überhaupt dieser Unterartikel, wenn er nur halbherzig für Klarheit sorgt und mit dem in griechisch eingefügten "allgemein" doch wieder den Alleinvertretungsanspruch suggeriert. 217.184.8.135 00:40, 7. Jun 2006 (CEST)
    Die katholische Kirche besitzt eine Kontinuität bis in die Apostelzeiten; Kirchenspaltungen bleiben hiervon unberührt. Auch die Orthodoxie und ebenso die Protestanten werden sicher bestreiten, dass ihre Kirchen erst 1000 bzw 500 Jahre alt sind. Insofern ist villeicht die Unterscheidung in Konfessionen jüngeren Datums, was aber wegen der Kirchenspaltungen gewissermaßen logisch ist und keiner weiteren Erklärung bedarf. Das Attribut "katholisch" nehmen noch andere Konfessionen in Anspruch, auch das ist nichts besonderes, der Artikel schafft hier durch sein Lemma Klarheit, in dem er von römisch-katholischer Kirche spricht. Das Lemma Katholische Kirche informiert über die anderen Kirchen bzw Teilkirchen, die diesen Anspruch erheben. Insofern wird nicht ganz klar, wo hier das Problem liegt.--Moguntiner 11:16, 7. Jun 2006 (CEST)
    ... quod erat demonstrandum! Es geht eben nicht um die "katholische Kirche" sondern um die "römisch-katholische Kirche" - und diese bestreitet den Protestanten sogar, überhaupt eine christliche Kirche zu sein. Da solch ein lexikalischer Eintrag aber nicht die ganzen Feinheiten theologisch-kirchenhistorischen sich Behauptens vorstellen kann (und soll!), schlage ich vor, bei den Fakten zu bleiben: Die römisch-katholische Kirche gibt es in íhrer heutigen Ausformung und Dogmatik erst seit dem Konzil von Trient. Das Attribut "katholisch" nehmen in der Tat viele (Teil-)Kirchen in Anspruch, die aber eben dann unter den ja vorhandenen WP-Artikel "katholische Kirche" und nicht unter "römisch-katholische Kirche" subsummiert werden sollten. So wie der Artikel jetzt ist, ist er weder Fisch noch Fleisch, weder klar definiert römisch-katholisch noch katholisch in der erweiterten Definition, die aber nicht für die römisch-katholische Kirche gilt - auch wenn die römisch-katholische Kirche das gern anders sieht ... 217.184.8.212 12:28, 7. Jun 2006 (CEST)

    Die Selbstbezeichnung der rk-Kirche ist "Katholische Kirche", zur Konfessionsunterscheidung wird sie auch als "Römisch-katholische Kirche" bezeichnet, wie auch hier geschehen. Dass es die Katholische Kirche erst seit Trient gibt lässt sich aus den historischen Fakten kaum ableiten und ist eine Auffassung, die offensichtlich nur von Dir vertreten wird. Es ist mir ehrlich gesagt egal, was Du oder andere Historiker möglicherweise vertreten, auf dem Gebiet der Wissenschaften ist es eine alte Weisheit, dass sich für jede Theorie auch jemand finden lässt, der sie vertritt. Ganz herrschende Meinung ist, dass die rk-Kirche bis in die Apostelzeit zurückreicht, eine Tradition, auf die sich auch die anderen Konfessionen mit Recht berufen können. Die Behauptung, das Trienter Konzil stelle so eine Art Neugründung einer Kirche dar ist jedenfalls ekklesiologisch nicht haltbar.--Moguntiner 12:38, 7. Jun 2006 (CEST)

    ... für einen Katholiken römisch-katholischer Prägung sicher nicht ... ;-)
    Und was Du meinst ist mir ebenfalls egal - wohin soll diese Art Dialog führen?
    Kläre doch mal wenigstens, warum nach Deiner Lesart dieser Unterartikel zu römisch katholischer Kirche überhaupt noch nötig ist?
    Mal sehen, ob sich Dein Standpunkt in der Wikipedia mit ihrem Neutralitätsgebot so durchhalten lässt - die Fakten sind eindeutig, egal wie Du oder die röm. kath. Kirche das festschreiben wollen. Außerhalb der röm. kath. Kirche funktioniert das jedenfalls auf Dauer nicht ... 217.184.8.239 13:34, 7. Jun 2006 (CEST)

    (Bearbeitungskonflikt)Und was Du meinst ist mir ebenfalls egal - wohin soll diese Art Dialog führen? Ich wüsste halt nicht, warum man sich hier seitenlang mit Diskussionen aufhalten sollte, die anschließend doch zu nichts führen. Deine Auffassung, die rk Kirche sei eine Neugründung des 16. Jh. wird schwerlich durchsetzbar sein.
    Kläre doch mal wenigstens, warum nach Deiner Lesart dieser Unterartikel zu römisch katholischer Kirche überhaupt noch nötig ist? Der Brockhaus macht diese Unterscheidung nicht, er spricht nur von der "katholischen Kirche", verweist aber darauf, das im Zuge der Unterscheidung der Konfessionen diese auch oftmals als "röm.-kath. Kirche" bezeichnet wird. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist die Aufteilung in Katholische Kirche, Römisch-Katholische Kirche und Lateinische Kirche hier auf Wikipedia das Ergebnis einer längeren Diskussion gewesen. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was du genau daran auszusetzen hast. Formulier doch einmal positiv, worauf die eigentlich hinauswillst, spricht, welche Sätze in den Artikel sollten und wie er in Zukunft deiner Meinung nach heißen soll.
    Mal sehen, ob sich Dein Standpunkt in der Wikipedia mit ihrem Neutralitätsgebot so durchhalten lässt Da bin ich sicher.
    die Fakten sind eindeutig, egal wie Du oder die röm. kath. Kirche das festschreiben wollen. Von welchen "Fakten" redest du eigentlich? Das die Kirchen nicht Römisch-Katholische Kirche heißt? Dass sie angeblich erst 450 Jahre alt ist?
    Außerhalb der röm. kath. Kirche funktioniert das jedenfalls auf Dauer nicht Was funktioniert außerhalb der rk Kirche auf Dauer nicht?
    --Moguntiner 16:46, 7. Jun 2006 (CEST)

    Hallo IP. Ich glaube, Du hast den Artikel, auf den Du neulich verwiesen hast nicht richtig verstanden. In dem wurde nicht behauptet, daß es die rkK erst seit Trient gibt. Es wurde nur darauf hingewiesen, daß, wenn man behauptet die evangelische Kirche sei erst 500 Jahre alt, man dies mit den gleichen Argumenten auch von der rkK behaupten kann. Und der Artikel definiert rkK sehr wohl. Nämlich als eine der Konfessionen des Christentums. Und welche genau wird auch beschrieben. -- MlaWU 16:37, 7. Jun 2006 (CEST)

    Mea culpa ... ich habe erst jetzt die Artikel zu kK, rkK und lateinische Kirche mal in Ruhe gelesen - und muss zugeben, ihr habt recht! Das mit dem Konzil von Trient hätte ich zwar trotzdem noch der Historizität wegen gern an gegebener Stelle einfügt, aber es scheint nun auch mir nicht mehr soooo zwingend, da m.E. in den Artikeln objektiver Ist-Stand und Selbstbild der rkK ganz gut ausgewogen gegenüberstehen. Also sorry noch mal für den Sturm im Wasserglas ... ;-) 217.184.36.104 17:12, 7. Jun 2006 (CEST)

    Diagramm der Abstammung der Konfessionen

    Hi!

    Ich habe ein Diagramm erstellt, wo die Verflechtung der chr. Konfessionen gezeigt werden soll (weil ich selber kaum durchgeblickt habe), welches ich hier zur Diskusion stellen will.

    Bosnien_Herzegovina

    Ist größtenteils serbisch-orthodox und islamisch geprägt aber nicht katholischGLGerman 12:59, 25. Aug 2006 (CEST)GLGerman
    Verstehe dich nicht ganz. Ich kann keine gegenteilige Feststellung im Artikel finden. lg Gugganij 00:20, 26. Aug 2006 (CEST)
    Ooops, erst jetzt habe ich gesehen, dass jemand B-H eingefügt hat. Mein Kommentar hat sich damit erledigt. lg Gugganij 00:21, 26. Aug 2006 (CEST)

    Revenues

    Hello, I would lik to know something about the revenues in Germany or in other countries of the Roman Catholic Church. --Calgaco 09:23, 31 August 2006 (UTC)

    Hasenhüttl und Kroll

    Da eine IP hier schon öfters versucht hat, ihre persönliche Sicht des Konflikts einzubauen, indem sie Kroll und Hasenhüttl undifferenziert in den gleichen Gottesdienst verlegt, hier zur Klärung Quellen, die belegen, dass das falsch ist:

    http://www.berlinonline.de/... "Dabei gilt das Delikt von Pfarrer Kroll aus dem fränkischen Großhabersdorf als ein viel gröberer Verstoß gegen das geltende Kirchenrecht als die so genannte Schandtat von Priester Hasenhüttl. Der 42-jährige Kroll hatte sich während des ökumenischen Kirchentages von einem Protestanten das Abendmahl reichen lassen - gegen alle, wenn auch jahrhundertealte Regeln. Demgegenüber wirkt Hasenhüttls Vergehen, die Kommunion einem Protestanten gegeben zu haben, wie ein Taschenraub gegen einen Banküberfall." Die Sprache dieses Zeitungskommentars ist hoch kirchenkritisch, aber die Tatsache bleibt: Es war nicht der gleiche Gottesdienst und es war nicht die gleiche Tat, wenn auch der gleiche Kirchentag. --Sr. F 18:25, 18. Okt. 2006 (CEST)

    "Persönliche Sicht des Konflikts" ist gut - die IP streut wiederholt schlicht und einfach falsche Informationen in den Artikel ein. Offenbar sind der IP die Umstände, über die sie schreibt überhaupt nicht bekannt. Dass Kroll in dem Gottesdienst gepredigt hat, ist ja schön und gut, aber deshalb wird keiner suspediert. Dementsprechend habe ich die irreführende Formulierung wieder herausgenommen.--Moguntiner 14:50, 19. Okt. 2006 (CEST)


    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Römisch-Katholische Kirche und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).