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Römisches Reich

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Der Artikel Römisches Reich gehört zur Kategorie: Römisches Reich, Staat (Antike)
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Die Expansion des Römischen Reiches (GIF-Animation)
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Ausdehnung des Römischen Reiches
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Römisches Reich (lateinisch: Imperium Romanum) bezeichnet allgemein das von der Stadt Rom beherrschte Gebiet in der Zeit zwischen etwa dem 6. Jahrhundert v. Chr. und dem 5. bzw. 6. Jahrhundert n. Chr., wobei sich die Herrschaftsform im Laufe der Zeit von der Königsherrschaft zur Republik und schließlich zum Kaiserreich wandelte. In diesem Gebiet mit seinen vielen Völkern, Sprachen und Religionen breitete es sich als Staat, als Gesellschaftsform und als universalistische Idee aus (imperium sine fine – „grenzenloses Reich“). Eine eindeutige Abgrenzung ist jedoch weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich.

Zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung, zu Zeiten Kaiser Trajans, erstreckte sich das Römische Reich auf drei Kontinente: Über die Gebiete rund um das Mittelmeer, über Gallien und große Teile Britanniens und über die Gebiete rund ums Schwarze Meer (siehe auch Bosporanisches Reich). Damit beherrschte Rom den größten Teil der Gebiete, die damals im Mittelmeerraum überhaupt bekannt waren.

Der Handel, die Künste und die Kultur erreichten während der Zeit des Römischen Reiches in Teilen seines Gebietes eine erste Hochblüte, die damalige Lebensqualität und der damalige Bevölkerungsstand sollten in Europa und Nordafrika erst Jahrhunderte später wieder erreicht werden.

Das Reich übte einen großen Einfluss auf die von ihm beherrschten Gebiete, aber auch auf die Gebiete jenseits seiner Grenzen aus. In seiner östlichen Hälfte mischte sich dieser Einfluss mit griechisch-hellenistischen und orientalischen Elementen. Der Westen dagegen wurde latinisiert.

Latein, die Sprache bzw. Zunge Roms, wurde zur Amtssprache des Reichs, in Teilen von ihm blieben aber auch andere Sprachen erhalten. Die Sprache der Römer ist über Jahrhunderte in ganz Europa auch später noch die Sprache der Gebildeten gewesen, vor allem in der Wissenschaft, und zwar bis in die Zeit des Barock. In der Römisch-katholischen Kirche ist das Lateinische bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil die Sprache der Messe geblieben. Noch heute werden in vielen Wissenschaften, etwa in der Medizin und der Biologie, lateinische Fachausdrücke verwendet und neu geschaffen. Aus dem Lateinischen entstanden die modernen romanischen Sprachen Europas (Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Rumänisch, sowie die etwas älteren Ladinisch und Rätoromanisch). Sehr viele lateinische Lehnwörter finden sich zudem in den germanischen und den slawischen Sprachen.

Vor allem das Rechts- und Staatswesen Europas, insbesondere das Zivilrecht, ist maßgeblich vom römischen Erbe geprägt.

Geschichtlicher Überblick

Die Geschichte des Römischen Reiches lässt sich grob in folgende sechs Phasen gliedern, die im Verlauf dieses Artikels genauer beschrieben werden; zu Details siehe die entsprechenden Verweise im Artikel (Beispiel: Prinzipat):

  1. Königszeit (753 v. Chr.510 v. Chr.)
  2. Die Zeit der Republik (509 v. Chr.133 v. Chr.)
  3. Zeit der Bürgerkriege (ab 133 v. Chr.)
  4. Prinzipat (Römische Kaiserzeit I, ab 27 v. Chr.)
  5. Spätantike, in der älteren Forschung auch Dominat (Römische Kaiserzeit II, ab 284 n. Chr.)
  6. Untergang des Reiches im Westen und Übergang zum Byzantinischen Reich im Osten (ab 395 n. Chr., noch zur Spätantike zu rechnen)

Römische Königszeit und frühe Republik

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Roms Gründungsmythos: Die kapitolinische Wölfin säugt die Knaben Romulus und Remus
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Das römische Hoheitszeichen SPQR, ein antikes „Logo“
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Die Umgebung Roms im Altertum
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Senatssitzung (Darstellung aus dem 19. Jahrhundert)
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Nach altrömischer Überlieferung datiert die Gründung Roms ins Jahr 753 v. Chr., es wurde später auch als Beginn der Zeitrechnung verwendet (ab urbe condita). Das Gebiet der Sieben Hügel dürfte allerdings schon wesentlich früher von verschiedenen Stämmen, vor allem Latinern und Sabinern, besiedelt gewesen sein. Aus den verstreuten Siedlungen verschiedener Stämme, darunter die Ramner, Titier und Lucerer, entstand schließlich Rom. Der neue Stadtstaat befand sich bald unter etruskischer Königsherrschaft; diese Phase seiner Entwicklung wird die Königszeit genannt. Obwohl das Gebiet Roms aus äußerst unfruchtbaren, zum Teil sumpfigen und sandigen Boden bestand und somit eine gewinnbringende Landwirtschaft nahezu ausgeschlossen war, gelangte Rom unter den Etruskern bald zu wirtschaftlicher Bedeutung, kontrollierte es doch zwei bedeutende Handelswege: die Via Latina und die Via Salaria. Auch die Einführung des uralten römischen Hafenzolls für Handelsgüter trug ihren Teil zum wirtschaftlichen Erfolg bei.

Verschiedene Legenden wollen die römische Königszeit mit der Geschichte von Troia verknüpfen. So sollen die überlebenden Troianer durch Aeneas, einen Sohn des Anchises und der Göttin Venus, nach einer langen Seefahrt ähnlich wie der des Griechen Odysseus in das Gebiet Latium geführt worden sein. Diese Sage verfasste jedoch erst der römische Dichter Vergil Jahrhunderte später.

Kulturell wurden die Römer stark von den Etruskern beeinflusst; über diese fanden auch griechische Elemente ihren Weg in die Stadt. Beispiele sind die etruskischen Zahlen, die griechisch-etruskische Schrift, aus der sich das Lateinische Alphabet entwickelte, die etruskische Vogelschau und das Begräbnisritual, das in den Gladiatorenkämpfen eine überzogene Spätblüte fand. Rom gewann in Italien zunehmend an Einfluss, nachdem es sich ca. 500 v. Chr. von der Herrschaft der Etrusker gelöst hatte. Der letzte aller römischen bzw. etruskischen Könige, Tarquinius Superbus (Tarquinius der Hochmütige), wurde vom römischen Volk unter der Führung von Lucius Iunius Brutus aus Rom vertrieben, laut Überlieferung, weil einer seiner Söhne eine Römerin namens Lucretia geschändet hatte. Das Jahr 509 v. Chr. ist jedoch wahrscheinlich spätere Erfindung, die sich an den Sturz der Peisistratiden in Athen um 510 v. Chr. anlehnen könnte. Wahrscheinlicher ist die Zeit um 475 v. Chr., zu der sich das ehemalige Königreich auch in die Römische Republik (Republik = res publica, „die öffentliche Sache“) umwandelte.

Es ist gar nicht so leicht, die Eigenart des römischen Staatswesens zu verdeutlichen. Es wuchs über die Jahre und änderte sich laufend. Polybios, ein griechischer Gelehrter, charakterisierte es als Mischung aus Monarchie (Magistratsämter wie Konsul), Adelsherrschaft (Senat) und Demokratie (Comitia). Das oberste Amt im Staat übte zuerst ein Prätor (prae-ire – der dem Heer vorangeht), später bekleideten es alljährlich zwei Konsuln, welche die oberste Regierungsgewalt hatten und auf der obersten Ebene des cursus honorum standen. Die römische Adelsversammlung, der Senat, spielte eine bedeutende Rolle. Daneben gab es mehrere Volksversammlungen, die Comitia, die ebenfalls wichtig waren, besonders in Fragen von Krieg und Frieden und in der Rechtsprechung. Als ersten einigermaßen festen Punkt in der römischen Geschichte kann man die Niederlegung des Zwölftafelgesetzes 451 v. Chr. sehen.

Einen zentralen Ort der römischen res publica stellt das Forum Romanum dar, das als politischer, religiöser und sozialer Ort der Zusammenkunft diente.

Damals bildete sich auch die römische Gesellschaftsordnung aus, die sich durch die Jahrhunderte nur langsam änderte. An der Spitze standen die alten Familien Roms, die landbesitzenden Patrizier, die politisch am einflussreichsten waren. Den größten Teil der Bevölkerung machten aber die Plebejer aus, die nur teilweise politische Rechte hatten, Sklaven wurden als Sachen betrachtet und hatten also keine Rechte, konnten aber die Freiheit erlangen. Die Beziehungen zwischen Patriziern und Plebejern wurden durch das Klientelsystem geregelt.

Zu den höchsten Ämtern des Staates, die den Trägern Ansehen versprachen (etwas, was in Rom entscheidend war), hat man anfangs nur Patrizier zugelassen, während alle freien Bürger Kriegsdienst leisten mussten. Nach den Ständekämpfen (etwa die bekannte secessio plebis), die um die 150 Jahre dauerten, wurden die Plebejer schließlich 367 v. Chr. politisch fast gleichberechtigt, dennoch gelang nur verhältnismäßig wenigen plebejischen Familien der Aufstieg in die Führungsschicht.

Rom begann mit einer gezielten Expansion in Mittelitalien (Eroberung von Veji 396 v. Chr.), musste dabei aber auch schwere Rückschläge verkraften. Hier gab es zunächst den Galliersturm von 387 v. Chr., der psychologisch seine Spuren hinterlassen sollte, sowie mehrere Niederlagen gegen italische Volksstämme. Es folgten die Samnitenkriege (1. 343–341 v. Chr.; 2. 326–304 v. Chr.; 3. 298–290 v. Chr.) und der Latinerkrieg (ca. 340–338 v. Chr.). Rom schuf schließlich ein weitverzweigtes Bündnisgeflecht. So wurden an strategisch wichtigen Orten Kolonien angelegt und Bündnisse mit mehreren italischen Stämmen geschlossen, die jedoch nicht das römische Bürgerrecht erhielten.

Aus dieser Zeit seiner Geschichte ging Rom als straffes Staatswesen mit schlagkräftiger Armee und starkem Drang zur Ausdehnung hervor. Damit waren die Grundlagen für seinen weiteren Aufstieg gelegt.

Konkurrierende Mächte stellten auf der italischen Halbinsel die Stadtstaaten der Etrusker nördlich von Rom, die Kelten in der Poebene und die griechischen Kolonien in Süditalien dar.

Der Aufstieg Roms – Expansion in Italien und im Mittelmeerraum

Im 3. Jahrhundert v. Chr. setzte sich Rom gegen die Samniten und andere italische Stämme durch. Nach und nach fiel die gesamte Halbinsel an Rom (außer Oberitalien, welches erst später annektiert wurde). Im Süden verleibte sich die Republik um 275 v. Chr. die dortigen griechischen Stadtstaaten ein, nachdem es gelungen war, den hellenistischen Condottiere Pyrrhus von Epiros abzuwehren. Mit dieser Expansion kam Rom allerdings in Konflikt mit der bisher Rom freundlich gesonnenen Handelsrepublik Karthago (im heutigen Tunesien), was zu den Punischen Kriegen führte.

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Die Ruinen von Karthago
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Im Ersten Punischen Krieg (264–241 v. Chr.) brach Rom die Vereinbarung mit Karthago über die Aufteilung der Interessenzonen auf Sizilien und dehnte seinen Einflussbereich bis an die Grenze des karthagischen Machtbereichs aus. Nachdem Karthago, solcherart provoziert, die Römer von See aus angegriffen und geschlagen hatte, baute Rom seine Flotte aus, um der Seemacht Karthago erfolgreich entgegentreten zu können. Nach mehreren Rückschlägen und wechselhaftem Kriegsglück gelang es Rom schließlich, besonders auf Sizilien Fuß zu fassen und die karthagische Flotte mehrmals zu schlagen. Karthago verlor im Friedensvertrag alle seine sizilischen Besitzungen (später auch Sardinien und Korsika); fortan war es das Hauptziel der karthagischen Politik, die Folgen dieser Niederlage auszugleichen. Die einflussreiche karthagische Familie der Barkiden errichteten in Hispanien eine Art Kolonialreich, dessen Ressourcen für den Kampf gegen Rom eingesetzt werden konnte.

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Büste Hannibals
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Im Zweiten Punischen Krieg (218–201 v. Chr.) gelang es dem karthagischen Strategen Hannibal beinahe, Rom in die Knie zu zwingen, wobei als Kriegsgrund die Belagerung und Eroberung der griechischen Kolonie Saguntum durch Hannibal diente, die mit Rom „verbündet“ war. Nach dem Fall Saguntums und der Weigerung der Regierung in Karthago, Hannibal auszuliefern, folgte die römische Kriegserklärung. Hannibal nahm den Landweg durch das südliche Gallien, überquerte die Alpen und fiel mit einem Heer in Italien ein, wobei er mehrere römische Armeen nacheinander vernichtete. Besonders die Niederlage bei Cannae (216 v. Chr.) war schmerzhaft für die Römer: Es handelte sich um die schwerste Niederlage in der römischen Geschichte, doch gelang es Hannibal nicht, das Bündnissystem Roms in Italien zu zerstören, sodass Hannibal trotz seiner Siege weitgehend isoliert blieb. Der römische Feldherr Scipio setzte 204 v. Chr. nach Afrika über und besiegte Hannibal 202 v. Chr. bei Zama. Karthago verlor alle außerafrikanischen Besitzungen und seine Flotte. Es war als Machtfaktor endgültig ausgeschaltet, während Rom mit seiner neuen Provinz Hispanien zunehmend an Einfluss gewann.

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Die hellenistischen Großreiche um 200 v. Chr.
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Der Sieg über Karthago im 1. und 2. Punischen Krieg sicherte Roms Vormachtstellung im westlichen Mittelmeer. Neben seiner neuen Rolle als Seemacht trugen auch die eroberten Silberminen in Hispanien und die gewaltigen Reparationen, die Karthago zu leisten hatte, zu Roms neuem Reichtum bei. In die Zeit ab 200 v. Chr. fiel auch die Einmischung Roms in das Machtspiel der hellenistischen Großreiche: Dort waren die Großmächte nicht in der Lage gewesen, ein friedliches Zusammenleben zu erreichen. Es folgten Konflikte mit den Antigoniden, wobei Rom 200–197 v. Chr. in Griechenland gegen Philipp V. intervenierte, um den makedonischen Einfluss in Griechenland zurückzudrängen.

Auch gegen das hellenistische Seleukidenreich führte Rom Krieg. Auf ein Hilfegesuch kleinasiatischer Staaten hin kam es 192–188 v. Chr. zum Krieg gegen Antiochos III., in welchem Rom siegreich blieb. Antiochos musste auf einen Großteil seiner Besitzungen in Kleinasien verzichten. Rom wurde damit zur De-facto-Vormacht im östlichen Mittelmeerraum. Versuche Makedoniens, die alte Hegemonie wieder aufzurichten, führten zum Krieg. 168 v. Chr. wurden die Makedonen endgültig besiegt und ihr Königreich zerschlagen, 148 v. Chr. schließlich in eine römische Provinz umgewandelt. So erging es 146 v. Chr. auch Griechenland (ab 27 v. Chr. Provinz Achaea, vorher zu Makedonien) und der neuen römischen Provinz Africa nach der Zerstörung Karthagos, welches vor dem Dritten Punischen Krieg (150–146 v. Chr.) wieder an Macht gewonnen hatte.

Pergamon wurde durch Erbvertrag 133 v. Chr. zur römischen Provinz. Gleichen Status erhielt 64/63 v. Chr. das Restreich der Seleukiden, das nicht mehr lebensfähig war und von Pompeius, der eine Neuordnung des Ostens vornahm, zur Provinz Syria gemacht wurde. Nur das schwächelnde Ägypten der Ptolemäer, welches zu einem römischen Protektorat wurde, behielt seine Unabhängigkeit, ehe es im Jahre 30 v. Chr. ebenfalls im Römischen Reich aufging. An der Grenze des Partherreiches kam die römische Expansion zum Stehen, hier sollte Rom in den nächsten Jahrhunderten einen ebenbürtigen Gegner gefunden haben.

In den neuen Provinzen, vor allem in den reichen hellenistischen Küstenregionen, wurden in dieser Zeit von privaten „Gesellschaften“ (societates publicanorum) römischer Ritter und Patrizier die Steuern erhoben. Während sie einen Fixbetrag an den Staat abführten, konnten sie Mehreinnahmen behalten. Dies führte zu oftmals unmäßigen Steuern, die die Wirtschaft dieser Gebiete auslaugte und immer wieder zu Aufständen führte. Über das Ansehen dieser Steuerpächter erfährt man etwa in der Bibel (Zöllner). Infolge der römischen Erfolge stieg auch die Menge des zur Verfügung stehenden Münzgeldes dramatisch an, ebenso wie sich die Anzahl der Sklaven immer mehr erhöhte. Gerade die Sklaverei spielte im Rahmen der römischen Wirtschaft eine wichtige Rolle, wobei die Sklaven zu ganz unterschiedlichen Tätigkeiten herangezogen wurden, aber gleichzeitig die Möglichkeit bestand, dass sie ihre Freiheit zurückerlangen konnten.

So glänzend auch die außenpolitischen Erfolge Roms gewesen waren – im Inneren erodierte allmählich die republikanische Ordnung.

Die Revolutionszeit und die Bürgerkriege

Die Republik geriet seit der Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. in eine innenpolitische Krise, die schließlich in die Epoche der Bürgerkriege mündete und mit dem Untergang der bisherigen Staatsform enden sollte. Hintergrund war zunächst der Ruf nach Reformen, vor allem im Agrarbereich. Die Römer pflegten einen Teil des im Krieg eroberten Landes in Staatsbesitz zu überführen und bedürftigen Bürgern zur Nutzung zu überlassen. Um Aneignung großer Agrargüter in den Händen einiger weniger zu vermeiden, war der Landbesitz offiziell auf 500 Iugera beschränkt worden. Dieses Gesetz konnte jedoch nicht durchgesetzt werden. Wohlhabende Bürger legten sich riesige Landgüter zu. Dies wurde spätestens zu dem Zeitpunkt zum Problem, als praktisch alles Land innerhalb Italiens verteilt war und gleichzeitig immer mehr Sklaven infolge der siegreichen Kriege ins Land strömten. Die Kleinbauern und Handwerker aus der Schicht der Plebejer konnten mit dem durch die zahlreichen Kriege stetig anwachsenden Sklavenheer nicht konkurrieren. Gleichzeitig waren sie durch die zahlreichen Kriege außerhalb Italiens zu langer Abwesenheit gezwungen, was den Erhalt des heimischen Hofes weiter erschwerte. Die Großgrundbesitzer hingegen vergrößerten ihren Landbesitz durch den Kauf unprofitabler Höfe oder auch durch gewaltsame Vertreibungen. Die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten führte zu Landflucht und erheblicher Unzufriedenheit.

Andere Gruppen von Plebejern, die im Handel zu Reichtum gekommen waren, verlangten nach mehr Rechten. Die nach den Brüdern Tiberius Gracchus und Gaius Gracchus benannte Gracchische Reform sollte die Grundbesitzverhältnisse reformieren und den ärmeren Schichten der Bevölkerung zu Land und Einkommen verhelfen. Die Reform scheiterte allerdings am Widerstand der konservativen Senatskreise, der zugrundeliegende Konflikt blieb weiter bestehen: die Popularen, die Vertreter der Plebejer und Kleinbauern, und die Optimaten, die konservative Adelspartei, bekämpften sich gegenseitig, um ihre jeweilige Politik durchzusetzen. Beide Gracchen wurden ermordet, Straßenkämpfe und politische Morde standen an der Tagesordnung. Auch machten sich innere Spannungen im Bündnissystem Roms bemerkbar, sodass es 91–89 v. Chr. zum so genannten Bundesgenossenkrieg kam. Am Ende wurde das römische Bürgerrecht auch den Bundesgenossen verliehen. Im Anschluss daran kam es 88 v. Chr. zur berüchtigten Vesper von Ephesus: Nach der Ermordung Zehntausender römischer Siedler in Kleinasien zog Rom in den Krieg gegen Mithridates von Pontos und besiegte ihn nach mehrjährigen Kämpfen.

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Caesars Tod (Historiengemälde aus dem 19. Jahrhundert)
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Diesen Ereignissen folgte der Beginn des römischen Bürgerkriegs, in dem sich wieder Popularen und Optimaten gegenüber standen (Marius, Cinna, Sulla). Sulla blieb siegreich und errichtete die Diktatur, um die republikanische Senatsherrschaft wieder zu festigen. Doch hatte diese Lösung keinen wirklichen Bestand, zumal Sulla bald zurücktrat und die alten Kräfte sich wieder bekämpften. Die Krise der Republik wurde durch das (erste) Triumvirat verdeutlicht: der ehrgeizige Gaius Iulius Caesar (der zwischen 59 v. Chr. und 51 v. Chr. im so genannten Gallischen Krieg Gallien unterwerfen sollte), der erfolgreiche Militär Gnaeus Pompeius Magnus (der im Osten grandiose Erfolge gefeiert hatte und unter anderem die Reste des Seleukidenreichs beseitigt hatte) und der reiche Marcus Licinius Crassus gingen ein informelles Bündnis ein, um sich in ihren jeweiligen Interessen zu unterstützen. Nach dem Tod des Crassus in einem Feldzug gegen die Parther rangen die einstigen Freunde Caesar und Pompeius um die Macht im Staat (49–46 v. Chr.), wobei sich Pompeius auf die Seite des Senats stellte. Caesar obsiegte. Nur durch seine Ermordung wurde verhindert, dass sich die Republik in eine Diktatur verwandelte.

Nach der Ermordung Caesars im Jahre 44 v. Chr. gelang es den Anhängern der Republik nicht, die alte republikanische Verfassung wiederherzustellen. In dem Bürgerkrieg, der nun wieder ausbrach, setzte sich schließlich Octavian, der spätere „Augustus“, gemeinsam mit Marcus Antonius gegen die Verschwörer Brutus und Cassius in der Schlacht bei Philippi durch. Später wandten sich die beiden gegeneinander, Octavian ging aus der Schlacht bei Actium als Sieger über Marcus Antonius und die ihn unterstützende Kleopatra hervor (31 v. Chr.). Damit fiel auch das reiche Ägypten an Rom und blieb für Jahrhunderte die „Kornkammer des Reiches“. Somit war der gesamte Raum um das Mittelmeer (lat. mare nostrum) in römischer Hand.

Die frühe Kaiserzeit (Prinzipat)

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Augustus, der erste römische „Kaiser“
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Octavian zielte wie Caesar auf eine Alleinherrschaft. Doch anders als Caesar versuchte Octavian dieses Ziel nicht durch das Mittel einer außerordentlichen Diktatur zu erreichen. Octavian ließ vielmehr die alte republikanische Verfassung formal in Kraft und sicherte seine Position durch die Übernahme verschiedener Ämter, durch die Übertragung von Sondervollmachten und vor allem durch die Übernahme eines mehrjährigen Kommandos über wichtige Provinzen mit zahlreichen Legionen. Den alten senatorischen Adel konnte Octavian zu einer Anerkennung seiner Herrschaft bewegen, zumal die wichtigsten republikanisch gesinnten Familien bereits ausgeschaltet waren. Der Senat sah in Octavian den „Ersten Bürger des Staates“ (Princeps). Die von Octavian begründete Verfassung, die sich in wesentlichen Punkten von der alten republikanischen Verfassung unterscheidet, nennt man deshalb auch Prinzipat. Octavian selbst erhielt im Jahre 27 v. Chr. vom Senat den Titel „Augustus“ (der Erhabene).

Auch in der Kaiserzeit blieben viele Einrichtungen der res publica erhalten: etwa der cursus honorum, der Senat, die Provinzverwaltung und die Priestertümer (pontifex maximus war allerdings der Kaiser). Allerdings wurden diese Ämter von politischen Entscheidungspositionen mehr oder weniger zu reinen Verwaltungsämtern. Die Gesellschaftsordnung der Republik begann sich zu verändern, indem seit Augustus Angehörige neuer Schichten, insbesondere aus Italien und den Provinzen, in die nach wie vor herausgehobenen Stände der Senatoren und besonders der Ritter (equites) aufstiegen. Die Kaiser hatten das Recht, Ritter zu ernennen, was eine gewisse Durchlässigkeit der sozialen Schranken bewirkte. (Sie konnten auch den ehrenvollen Rang eines Patriziers an plebejische Senatoren vergeben.) Daneben war es nun auch für Nichtbürger Roms einfacher, das Bürgerrecht zu erlangen.

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Nero im Circus (Historiengemälde aus dem 19. Jahrhundert)
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Das Imperium Romanum beherrschte zu diesem Zeitpunkt bereits den gesamten Mittelmeerraum. Auch der Westen und Süden Germaniens gehörte zum römischen Reich; die Expansion nach Nordosten, die unter Augustus eingeleitet worden war, wurde erst durch die Varusschlacht im Jahre 9 gestoppt. Anschließend beschränkte sich Augustus auf die Sicherung der bestehenden Grenzen, an denen fast das gesamte, etwa 300.000 Mann zählende Berufsheer stationiert wurde. Seine Maßnahmen sollten denn auch erheblich dazu beitragen, den römischen Frieden (Pax Romana) zu festigen. In die Zeit des Augustus fallen viele wichtige Neuerungen, so wurde eine Volkszählung im gesamten Imperium durchgeführt, die die Zahl der römischen Bürger erfassen sollte. Ferner wurden auch in zahlreichen Provinzen sämtliche Einwohner erfasst, so etwa in Syrien (dies ist die in der Bibel erwähnte „Schätzung“). Straßen und Verkehrswege wurden ausgebaut, Wirtschaft und Kultur (augusteische Klassik) erlebten eine Blütezeit; die römische Kultur erreichte die Provinzen, deren Zahl zunahm. Trotz aller Maßnahmen zur Bewahrung alter römischer institutionen wurde schon zur Zeit des Augustus auch die Weiterentwicklung vom stadtzentrierten Staat der Stadt Rom zum Gesamtstaat weitergetrieben. Ein Zeichen dafür ist auch, dass Augustus seine Herrschaft zeitweise von Augusta Treverorum (heute Trier) ausübte und sich nicht an Rom als Herrschaftssitz gebunden fühlte. Sein Nachfolger verbrachte seine Regierungszeit sogar überwiegend in Capri. Die Institution des Princeps war demnach von Anfang an dermaßen abgesichert, dass die Herrscher die städtischen Institutionen, allen voran der Senat, aus dem noch die Attentäter Cäsars kamen, nicht direkt kontrollieren mussten.

Augustus’ Adoptivsohn und Nachfolger Tiberius, der menschlich als ein schwieriger Charakter galt und sich wohl innerlich noch als Republikaner fühlte, beschränkte sich während seiner Herrschaft auf weitgehend defensive Maßnahmen zur Sicherung der Grenzen. Sein Nachfolger Caligula gilt traditionell als das erste Beispiel für „Cäsarenwahn“, doch sieht man diesen Kaiser, der nur gut drei Jahre herrschte, heute vielfach differenzierter. Unter Claudius wurde Britannien dem Reich hinzugefügt, später folgte noch Thrakien, das aber schon vorher ein von Rom abhängiger Klientelstaat gewesen war. Der schlechte Ruf von Claudius’ Nachfolger Nero geht unter anderem auf nachträgliche, besonders christliche Beurteilung zurück, da er die ersten großen Christenverfolgungen einleitete. Allerdings wird Nero auch in den heidnischen Quellen negativ dargestellt, ähnlich wird er auch weitgehend in der modernen Forschung beurteilt, wobei ihm unter anderem die Vernachlässigung des Militärs vorgeworfen wird. Neros Tod beendete 68 das julisch-claudische Haus, das sich auf zwei der bedeutendsten römischen Geschlechter zurückführen konnte. Das Ende des julisch-claudischen Haus markiert eine Zäsur in der römischen Geschichte: Fortan sollte kaum noch ein Kaiser dem alten stadtrömischen Adel entstammen.

Die hohe Kaiserzeit

Nach den Wirren des Vierkaiserjahres traten die insgesamt erfolgreich regierenden Flavier die Herrschaft an, wobei Kaiser Vespasian im Jahre 70 einen Aufstand in Judäa durch seinen Sohn Titus niederschlagen ließ. Vespasian sanierte die Staatsfinanzen und sicherte die Grenze im Osten gegen die Parther ab. Als Vespasian, der auf eine insgesamt erfolgreiche Regierungszeit zurückblicken konnte, im Jahr 79 starb, folgte ihm Titus nach, dem allerdings nur eine sehr kurze Regierungszeit vergönnt war, in der es zu mehreren Katastrophen kam (Ausbruch des Vesuv sowie eine Seuchenepidemie), der Titus jedoch Herr wurde. Titus' Bruder Domitian trat 81 seine Nachfolge an. Er wird in den Quellen, beispielsweise bei Tacitus und Sueton, in düsteren Farben gezeichnet, da sein Verhältnis zum Senat gestört war, konnte aber durchaus Erfolge verbuchen und die Verwaltung effizienter gestalten. 96 brachte ihn jedoch eine Hofintrige zu Fall.

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Trajanssäule mit Darstellungen aus den Dakerkriegen
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Die nachfolgende Zeit der Adoptivkaiser, die mit Nerva begann, wird allgemein als die Glanzzeit des Imperiums verstanden, sowohl kulturell als auch in Bezug auf die Machtstellung Roms. Die Kaiser nahmen meist Rücksicht auf die Befindlichkeit des Senats und hielten in der Regel an der Staatsordnung des Prinzipats fest. Seine größte Ausdehnung erreichte das Römische Reich unter Nervas Nachfolger Trajan im Jahre 117, wobei Trajan, der als erster Kaiser nicht aus Italien, sondern aus den Provinzen stammte (aus Hispanien), als optimus princeps gefeiert wurde, als „bester Kaiser“. Das Imperium erstreckte sich nach Trajans Dakerkriegen und den Feldzügen gegen die Parther von Schottland bis nach Nubien in Nord-Süd-Richtung und von Portugal bis nach Mesopotamien in West-Ost-Ausrichtung; allerdings mussten die Eroberungen östlich des Euphrats nach sehr kurzer Zeit wieder aufgegeben werden, da sie nicht zu halten waren. Unter dem gebildeten und hellenophilen Hadrian kam es nun zu einer inneren Konsolidierung des Reiches und zu einer zivilisatorischen, kulturellen und technischen Blüte, die die Ausbreitung des damals noch jungen, schon stark angewachsenen Christentums begünstigte. Er verlegte sich vor allem auf den Aufbau von effizienten Grenzbefestigungen (zum Beispiel der Hadrianswall in Britannien, oder die Befestigung und Begradigung der Ostgrenze). Allerdings werfen einige moderne Historiker dem Kaiser vor, die Reichsfinanzen zu stark belastet zu haben. In der Tat lassen sich erste Vorboten einer Wirtschaftskrise erkennen, die aber noch keine dramatischen Ausmaße annahm.

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Römische Provinzen 117 n. Chr.; es fehlt jedoch die Provinz Assyria.
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Um die Mitte des 2. Jahrhunderts, mit Beginn der Antoninischen Dynastie, schien das Imperium unter Antoninus Pius auf seinem Höhepunkt angelangt zu sein, doch traten unter dem „Philosophenkaiser“ Mark Aurel (161 bis 180) bereits die ersten Probleme auf. Es kam zu erbitterten Kämpfen mit verschiedenen germanischen Stämmen, besonders mit den Markomannen – wobei die Kämpfe mehrmals wieder ausbrachen, siehe Markomannenkriege –, während im Osten 161 die Parther angriffen; zudem schleppten die 166 siegreich aus dem Osten zurückkehrenden römischen Truppen eine Seuche in das Imperium ein, die so genannte „Antoninische Pest“. Neben der ernsthaften äußeren Bedrohung, welche die Ressourcen des Reichs bis an die Grenzen des Machbaren beanspruchte, machten sich im Inneren erste Zerfallserscheinungen bemerkbar. Nach dem Tod Mark Aurels, der gerade im Bereich der nördlichen Grenze vorläufige Erfolge verbuchen konnte, jedoch innere Reformen versäumte, kam es zu einer Reihe von weiteren Krisenereignissen, zumal sein Sohn Commodus offenbar nicht in der Lage war, dem Reich Sicherheit zu geben. Als er 192 ermordet wurde, folgte ein Bürgerkrieg.

Zu Beginn des 3. Jahrhunderts konnten die Severer die Lage stabilisieren; Septimius Severus, der sich 193 im Kampf um die Macht durchsetzte, war auch der erste aus Africa stammende Kaiser. Er konnte im Krieg gegen die Parther einige Erfolge verbuchen (Einrichtung der römischen Provinz Mesopotamien), im Inneren wuchs derweil die Macht der Militärs. Unter Caracalla wurde allen freien Bewohnern des Reiches, außer den dediticii (den militärisch Unterworfenen, die in einem besonderen Rechtsverhältnis zu Rom standen), das römische Bürgerrecht verliehen (Constitutio Antoniniana), was eine markante Zäsur in der Gliederung des römischen Staatswesens darstellte. Caracalla fiel, der bei Volk und Heer beliebt war, jedoch innerhalb des Senats und auch seiner eigenen Familie Feinde hatte, während seines Partherfeldzugs einem Attentat zum Opfer, und nach einer kurzen Zwischenzeit bestieg Elagabal den Thron, dessen Regierungszeit vom letztendlich gescheiterten Versuch geprägt war, die gleichnamige orientalische Gottheit zum Staatsgott zu erheben. 222 wurde der unbeliebte Elagabal ermordet und Severus Alexander versuchte vergeblich, sich im Krieg im Osten gegen die Sassaniden (siehe unten) und am Rhein gegen die Germanen zu bewähren. 235 wurde er von unzufriedenen Soldaten ermordet.

Es folgte nach dem eher unrühmlichen Ende der Severer die Reichskrise des 3. Jahrhunderts, in welcher sich die Soldatenkaiser dem Ansturm der Germanen an Rhein und Donau (besonders der Alamannen und der Goten) ausgesetzt sahen. Vor allem aber kam an der Ostgrenze zu schweren Kämpfen mit dem Neupersischen Reich der Sassaniden (seit 224), welche die Partherherrschaft beseitigt hatten (siehe dazu Römisch-Persische Kriege). Die Sassaniden sollten sich als ein gefährlicherer Gegner Roms erweisen, als es die Parther je gewesen waren: Der bedeutende Sassanidenkönig Schapur I. fiel mehrmals in Syrien ein und konnte dabei mehrere römische Heere besiegen. 260 fiel sogar Kaiser Valerian in seine Hand, welcher sein Leben in der Gefangenschaft beschloss – eine unvergleichliche Blamage für Rom. Während Rom im Osten verzweifelt bemüht war, die Provinzen Syriens und Kleinasiens zu halten, erodierte auch im Westen das Imperium. Die Statthalter in Provinzen, die das Kommando über mehrere Legionen in den Händen hielten, nutzten diese oftmals, um an die Macht zu gelangen. Dabei kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den Usurpatoren und sogar zur Abspaltung einzelner Provinzen (besonders Galliens, siehe Gallisches Sonderreich), die aber unter Aurelian wieder rückgängig gemacht werden konnten. Andere Mächte versuchten, die Schwäche Roms für Eroberungen zu nutzen. So wurde etwa Palmyra, ein ehemaliger Verbündeter Roms gegen die Parther und später die Sassaniden, 272 unterworfen, nachdem es unter Zenobias Führung zeitweilig Teile der östlichen Provinzen Roms erobert hatte. Die Krise führte zu zahlreichen Veränderungen, betraf allerdings nicht alle Gebiete des Reiches im selben Ausmaß. Und es sollte schließlich noch einmal gelingen, den drohenden Verfall des Reiches abzuwenden.

Der Beginn der Spätantike

Mit Diokletian vollzog sich 284 der Übergang in die Spätantike, die von einer – im Gegensatz zur vorherigen Zeit – stärkeren Zentralisierung und Bürokratisierung sowie dem späteren Sieg des Christentums geprägt war. Diese Zeit sollte jedoch, im Gegensatz zu der älteren Forschung, keineswegs als eine reine Zerfallszeit begriffen werden, sondern vielmehr als eine Zeit des Umbruchs und der Transformation der antiken Mittelmeerwelt.

Diokletian reformierte die Verwaltung, die in einen zivilen und einen militärischen Sektor geteilt wurde, und schuf die so genannte Ordnung der Tetrarchie, wonach es zwei Senior-Kaiser (Augusti) mit jeweils einem Junior-Kaiser (Caesar) geben sollte. Denn für einen Kaiser alleine war das Imperium schon längst unregierbar geworden, besonders da der Druck auf die Grenzen ständig anwuchs. Die Teilung der Provinzen und die Einführung der Diözesen und Präfekturen sollten die Verwaltung der Provinzen effizienter machen. Mit Höchstpreisverordnungen versuchte Diokletian auch den wirtschaftlichen Niedergang und die Inflation einzudämmen, die in dieser Zeit grassierten. Die sakrale Zementierung der Herrschaft des Kaisers (so nahm Diokletian den Beinamen Iovius nach dem Gott Jupiter an) sollte eine neuerliche Ausrichtung der Reichsbewohner auf den Staat und auf den Kaiser bewirken. Besonders die Christen empfand Diokletian als illoyal dem Reich gegenüber. Die letzten (und schwersten) Christenverfolgungen fanden denn auch in seiner Regierungszeit statt.

Die Idee der Teilung des Herrschaftsraumes war nicht völlig neu, doch wurde sie nun konsequenter umgesetzt. Allerdings wurde der Gedanke der Reichseinheit nicht aufgegeben. Rom blieb der ideelle Mittelpunkt des Reiches, auch wenn die Kaiser ihre Residenzen nun in die Nähe der Grenzen, so etwa nach Trier, verlegten.

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Kopf der Kolossalstatue Konstantins in den Kapitolinischen Museen in Rom
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Konstantin der Große, dessen Vater nach dem Rücktritt von Diokletian und dessen Mitkaiser Maximian das Amt des Senior Augustus im Westen übernommen hatte, wurde 306 von seinen Soldaten zum Kaiser ausgerufen, und der nun ranghöchste Kaiser Galerius erkannte ihn widerwillig als Mitherrscher an. Konstantin gab sich damit nicht zufrieden. Er beseitigte nach und nach seine Rivalen: Bereits seit 312 herrschte er im Westen und etablierte 324 die Alleinherrschaft über das gesamte Imperium. Bedeutend wurde seine Regierungszeit vor allem aus zwei Gründen: Zum einen wegen der Privilegierung des Christentums und zum anderen wegen der Gründung von Konstantinopel, das als neue Hauptstadt dienen sollte. Der Blick des Reiches wandte sich mehr und mehr gegen Osten.

Konstantins Dynastie überlebte ihn nicht lange. Es folgten zunächst Bruderkämpfe, bis Constantius II. 353 die Alleinherrschaft erlangte. Nach seinem Tod kam es 361 unter seinem Nachfolger Julian Apostata, dem Neffen Konstantins, zu einer „Renaissance“ des Heidentums, die aber nicht von langer Dauer war. Mit Julian erlosch 363 die konstantinische Dynastie.

Unter Valentinian I. wurde das Reich aus Verwaltungsgründen vorläufig und nach dem Tod Kaiser Theodosius’ I. endgültig geteilt. Theodosius war nach dem Tod des Valens von Valentinians Sohn Gratian als Kaiser im Osten eingesetzt worden. Es gelang ihm nach der Niederlage von Adrianopel, die eingedrungenen Goten durch Verträge wenigstens vorläufig zu binden. 394 wurde Theodosius schließlich Alleinherrscher, nachdem es im Westen zu einer Reihe von Usurpationen und Revolten gekommen war; er war der letzte Kaiser, der über das gesamte Imperium herrschen sollte. In seine Zeit fällt auch die Einführung des Christentums als Staatsreligion. Nach seinem Tod 395 kam es unter seinen Söhnen Honorius (im Westen) und Arcadius (im Osten) zur Reichsteilung, die von da an endgültig sein sollte. Dennoch blieb die Idee der Reichseinheit lebendig – so galten die Gesetze des einen Kaisers normalerweise auch im Machtbereich des jeweils anderen.

Untergang des Reiches im Westen und Behauptung im Osten

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Plünderung Roms durch die Vandalen 455
Heinrich Leutemann, 19. Jhdt.
Bildherkunft

Das Oströmische Reich überlebte die Wirren der Völkerwanderung, vor allem, da es der ökonomisch gesündere und dichter bevölkerte Reichsteil war. Im Laufe des 5. Jahrhunderts zerfiel allmählich das Römische Reich im Westen. Das Vordringen der Hunnen hatte einen Dominoeffekt ausgelöst, der das Antlitz Europas gänzlich veränderte. Das Reich verlor nach der Schlacht von Adrianopel 378 zunehmend die Kontrolle über seine westlichen Provinzen. Große Teile Galliens und Spaniens gingen bis zur Mitte des 5. Jahrhunderts an die eingedrungenen Germanen (Vandalen, Franken, Goten) verloren. Vor allem der Verlust Africas an die Vandalen 435 war ein schwerer Schlag für Westrom. Der Regierungssitz war bereits um die Jahrhundertwende von Mailand nach Ravenna verlegt worden. Und selbst Italien geriet immer mehr unter den Einfluss der Germanen. 410 plünderten die Westgoten die Stadt Rom, 455 folgten ihnen darin die Vandalen (daher der moderne Ausdruck „Vandalismus“).

Es gab mehrere Gründe für den Verfall und Untergang des Römischen Reiches. Welche Prozesse letztlich zur Transformation des weströmischen Reiches in eine Reihe von germanischen Staaten führten, die spätestens seit dem 7. Jahrhundert als souverän gelten konnten, ist seit langem Gegenstand der Forschungsdiskussion. So bestand das Heer zum größten Teil längst nicht mehr aus römischen Bürgern, sondern aus „barbarischen“ Söldnern. Die Stärke der Armee reichte zudem nicht mehr aus, um die Grenzen zu sichern. Im Inneren war die Verwaltung marode geworden, auch ein wirtschaftlicher Niedergang ist festzustellen, wenn auch nicht so dramatisch, wie noch die ältere Forschung meinte. 476 setzte der Germane Odoaker Romulus Augustulus als weströmischen Kaiser ab (letzter anerkannter Westkaiser war allerdings Julius Nepos gewesen). Odoaker sah sich selbst aber noch als einen „Germanen in römischen Diensten“ und seine Herrschaft in Italien als Teil des Imperium Romanum unter dem römischen Kaiser in Konstantinopel, und auch sein Nachfolger Theoderich der Große bemühte sich um kaiserliche Anerkennung seiner Stellung.

Anders war die Lage im Osten. Dies war der „gesündere“ Reichsteil, der zudem über die größeren strategischen Reserven verfügte und auch die geschicktere Diplomatie betrieb. Vor allem das Hochland Anatoliens mit dem Taurus-Gebirge und die Propontis bildeten natürliche Barrieren gegen das Vordringen von Fremdvölkern. Zudem war es Hunnen und Germanen nie gelungen, den Hellespont zu überqueren; daher blieben die reichen Provinzen Kleinasiens, Syriens und Ägyptens weitgehend unbehelligt. Die „barbarischen“ Elemente in der Armee, die mit zum Untergang Westroms beigetragen hatten, wurden noch im 5. Jahrhundert zurückgedrängt und zu Beginn des 6. Jahrhunderts zum größten Teil ausgeschaltet. Obwohl es zu schweren Kämpfen mit Hunnen und Sassaniden kam, blieb das Ostreich intakt.

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Kaiser Justinian mit Gefolge
Mosaikbild aus San Vitale in Ravenna; 6. Jhdt.
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Unter Justinian I., dem letzten Kaiser, dessen Muttersprache Latein war, und seinem Feldherren Belisar konnten die Oströmer große Teile des Westens (Nordafrika, Italien, Südspanien) zurückerobern, während sie im Orient unter großen Anstrengungen die Grenzen gegen die Perser halten konnten. Allerdings wurden die Angriffe der Sassaniden seit der Thronbesteigung Chosraus I. immer heftiger und es bestand die Absicht, den gesamten römischen Osten zu erobern. Damit endete die Phase der Koexistenz der beiden Großreiche und eine Serie von verheerenden Kriegen begann. Der (ost-)römische Kaiser war noch einmal der mit Abstand mächtigste Herrscher im Mittelmeerraum, und Ostrom beherrschte den größten Teil des alten Reichsgebietes (mit Ausnahme Britanniens, Galliens und Nordspaniens). Die zurückeroberten Gebiete erwiesen sich nach Justinians Tod (565) allerdings vielfach als auf Dauer unhaltbar. So fiel etwa Südspanien nach einigen Jahren wieder an die Westgoten und Italien ab 568 großteils an die Langobarden.

Das Ende des antiken Imperiums

Im Inneren des Oströmischen Reiches gärte es, religiöse Streitigkeiten zwischen christlichen Gruppen (Monophysiten gegen Orthodoxe) und die hohe Steuerlast wegen der ständigen Kriege förderten die Unzufriedenheit von Teilen der Bevölkerung, etwa in Syrien und Ägypten; dies bewirkte eine deutliche Schwächung des Loyalitätsempfindens. Am Anfang des 7. Jahrhunderts wurden dann zunächst weite Teile des Reiches zeitweilig von den Sassaniden erobert. Dabei stießen die persischen Truppen unter Chosrau II. zweimal bis Byzanz vor und entführten das Heilige Kreuz, das angeblich Helena, die Mutter Konstantins, gefunden hatte, und das den „größten Schatz“ des Reiches darstellte, aus Jerusalem. Nachdem Kaiser Herakleios den langen Krieg schließlich mit großer Mühe siegreich beendet hatte, konnte das erschöpfte Reich dem Angriff der islamischen Araber (arabische Expansion) kaum widerstehen und verlor ganz Syrien und Afrika. Besonders der Verlust des reichen Ägypten, das durch „Verrat“ des Patriarchen Kyros beinahe kampflos an die Araber fiel, schwächte Ostrom substanziell. Herakleios brach mit der römischen Tradition, indem er statt des Titels Imperator den alten griechischen Königstitel Basileus annahm und Griechisch auch zur offiziellen Amtssprache machte. Das Reich verlor nun seinen römisch-antiken Charakter. Auch im Osten begann damit das Mittelalter.
Abbildung
Diese Karte zeigt die ungeheure Geschwindigkeit der Expansion des Islam im Orient
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Das Oströmische Reich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel blieb zwar staatsrechtlich noch bis in das 15. Jahrhundert erhalten – und die Griechen bezeichnen sich noch heute volkstümlich auch als rhomoi, also „Römer“, aber die inneren Strukturen veränderten sich nach etwa 640 so grundlegend, dass es gerechtfertigt erscheint, von nun an von Byzanz zu sprechen.

Historische Anknüpfung

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Kaiser Karl der Große
Bildherkunft

Karl der Große war der erste nachrömische Kaiser Westeuropas (translatio imperii). Seine Kaiserkrönung führte zu diplomatischen Auseinandersetzungen mit Byzanz, dessen Basileus sich als legitimer römischer Kaiser betrachtete. Das Heilige Römische Reich (seit dem 15. Jahrhundert mit dem Zusatz „Deutscher Nation“), das in seiner größten territorialen Ausdehnung – nach heutigen politischen Grenzen – Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Tschechien, die Schweiz, Nord- und Mittelitalien und Teile Frankreichs (Lothringen, Elsass, Provence) umfasste, sah sich später als Nachfolger des (west-)römischen Reiches, während der russische Zar über das byzantinische Erbe ebenfalls die Nachfolge der römischen Kaiserkrone beanspruchte – die Begriffe Kaiser und Zar leiten sich beide aus dem römischen Caesar ab. Mit der Kaiserkrönung Napoleons gab es erstmals mehr als einen Kaiser in Westeuropa. 1918/1919 endete mit der Abdankung Wilhelm II. (Deutsches Reich) und Karl I. (Österreich-Ungarn) die Geschichte der Kaiser. Selbst im 20. Jahrhundert fühlte sich mit dem faschistischen Italien noch ein Staat als Nachfolger des Römischen Reiches. Die Wiederherstellung der Imperium Romanum war Mussolinis erklärtes Ziel in der Außenpolitik. Er sollte dabei scheitern.

Siehe auch

Literatur

Überblicksdarstellungen

Neben Aufstieg und Niedergang der römischen Welt, Oldenbourg Grundriss der Geschichte Bd. 2–4 und vor allem der Cambridge Ancient History, 2. veränderte Aufl. ab Bd. 7, Teilband 2, The Rise of Rome to 220 B.C.:
  • Hermann Bengtson: Grundriß der römischen Geschichte mit Quellenkunde. Republik und Kaiserzeit bis 284 n. Chr. Handbuch der Altertumswissenschaft III. 5. 3. Auflage, Beck, München 1982 (zuerst 1967), ISBN 3-406-08617-9.
  • Ada Gabucci: Rom und sein Imperium. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 380621932X Sehr reich bebilderte Geschichte über die Gründung, Ausbreitung und Herrschaft.
  • Alfred Heuß: Römische Geschichte. 9. Auflage, Schöningh, Paderborn 2003 (zuerst 1960), ISBN 3506739271 Bester (wenn auch manchmal recht knapper) Überblick zur römischen Geschichte in deutscher Sprache.
  • Karl-Joachim Hölkeskamp, Elke Stein-Hölkeskamp (Hrsg.): Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt. München 2006, ISBN 3-406-54682-X.
  • Theodor Mommsen: Römische Geschichte. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2001 (zuerst 1854–1856 und 1885), ISBN 3423590556 Geschichte Roms bis zur Ermordung Cäsars sowie der römischen Provinzen zur Kaiserzeit, für die Mommsen 1902 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Wissenschaftlich allerdings weitgehend veraltet.
  • Wolfgang Schuller (Hrsg.): Das Römische Weltreich. 2. Auflage, Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1744-0. Gut lesbarer Querschnitt durch die Zeit des römischen Weltreiches.

Republik

  • Jochen Bleicken: Geschichte der römischen Republik, Oldenbourg Grundriss der Geschichte, 4. Aufl., München 1992.
  • Klaus Bringmann: Geschichte der Römischen Republik. München 2002, ISBN 3406492924 Solide und zuverlässige Darstellung der Republik.
  • Harriet I. Flower (Hrsg.): The Cambridge Companion to the Roman Republic. Cambridge 2004.

Prinzipat und Spätantike

  • Glen Bowersock u. a.: Late Antiquity. A guide to the postclassical World. Cambridge 1999, ISBN 0674511735. Ausgezeichneter, gut lesbarer Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Spätantike mit einem nützlichen Lexikonteil.
  • Karl Christ: Geschichte der Römischen Kaiserzeit. 4. Auflage. Beck, München 2002, ISBN 3406363164. Hervorragende moderne Darstellung der Kaiserzeit bis Konstantin. Standardwerk.
  • Werner Dahlheim: Geschichte der Römischen Kaiserzeit. 3. überarb. und erw. Aufl. Oldenbourg, München 2003, ISBN 3-486-49673-5.
  • Alexander Demandt: Die Spätantike. Handbuch der Altertumswissenschaft III. 6, Beck, München 1989. Gutes Überblickswerk (nur noch antiquarisch, 2. Auflage in Vorbereitung; aber als inhaltlich gekürzte Ausgabe ohne wissenschaftlichen Apparat erhältlich: Geschichte der Spätantike. München 1998, ISBN 3-406-44107-6).
  • David S. Potter: The Roman Empire at bay. AD 180–395. Routledge History of the Ancient World. London u. a. 2004, ISBN 0-415-10058-5. Sehr gute Gesamtdarstellung der Zeit von 180 bis 395.

Spezialuntersuchungen

  • Michael von Albrecht: Geschichte der römischen Literatur. 2 Bde., 3. Aufl. (Taschenbuchausgabe), München 2003.

Neue Medien

Das Alte Rom. Virtuelle Tour durch die berühmtesten Bauwerke - im Orginalmodell von damals bis heute. United Soft Media, München 2001 (Drei CD-Roms oder DVD-ROM). (Übersetzung von: Ancient Rome Tour, mit Unterstützung des MEDIA-Programms der Europäischen Union hergestelltes Programm), wissenschaftliche Beratung durch die Ecole francaise de Rome, der Sopraintendenza archeologica di Roma und dem Museo della civilta Romana.

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Römisches Reich


Verschiedenes

Ich bin dafür, die Karte Römische Provinzen 117 n. Chr. zu löschen oder durch eine andere zu ersetzen. Sie wimmelt nur so von Fehlern:

- Germania war in Germania Superior und Germania Inferior aufgeteilt.

- Pannonia war in Pannonia Superior und Pannonia Inferior aufgeteilt.

- Moesia war in Moesia Superior und Moesia Inferior aufgeteilt.

- Mauretania war in Mauretania Caesariensis und Mauretania Tingitana aufgeteilt.

- Eine Provinz Numidia existierte 117 noch nicht, die eingezeichnete Provinz gehörte damals noch zu Africa proconsularis.

- Die Provinz Lycia hieß zu dieser Zeit offiziell Lycia et Pamphylia.

- Eine Provinz Phoenicia existierte damals noch nicht.

- Cyrene hieß offiziell Creta et Cyrene.

Ganz allgemein: die Provinzgrenzen sind häufig falsch eingezeichnet.

-- Lunatic Fringe

Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin dafür beide Karten völlig neu zu machen. Die erste ist viel zu vollgestopft und unübersichtlich. Außerdem könnte man ähnlich wie im Artikel zum Zweiten Weltkrieg eine Animation zur Ausbreitung machen. Mal ein kleiner Entwurf von meiner Wenigkeit: http://upload.wikimedia.org... - Ja ich weis es sind noch einige Sachen falsch und unvollständig ... aber wie gesagt erstmal ein Entwurf. --FJ

So ich hab jetzt die Provinzkarte durch eine von mir ersetzt. Wenn ihr Fehler im Grenzverlauf oder vielleicht nur Tippfehler findet sagt es bitte ... ich ändere es dann. --FJ


Hallo! Der Zustand des geschichtlichen Überblicks ist ja in einem traurigen Zustand. Wie ich gesehen habe, gibt es ja eine ganze Reihe von Seiten, auf die man hier verweisen könnte. Ich stelle mir vor, daß auf dieser Seite nur kurze Stichpunkte zu den einzelnen Abschnitten gegeben werden und dann auf den anderen Seiten nähere Angaben zu finden sind. Vorschläge?

Die Literaturangabe:* Arthur Rosenberg: Demokratie und Klassenkampf im Altertum. Fritz Erik Hoevels: Roter Leitfaden durch die römische Geschichte. Ahriman-Verlag 1997. ISBN 3-89484-810-3 Kompakte Übersicht über die Geschichte des römischen Reiches und einzige Erklärung ihres Ablaufes ist die beste mir bekannte Einführung in die Geschichte des römischen Reiches, da sie nicht in unübersichtlicher Weise Fakten und Namen anhäuft, sondern ihren Ablauf erklärt, die Triebfedern und Gesetzmäßigkeiten aufführt, statt nur zu beschreiben, so daß man nicht wie sonst häufig in einem Wust von Details ersäuft ohne einen Überblick zu gewinnen. Darum ist sie als Literaturangabe zu diesem Thema wichtig. Wer immer hier anderer Meinung ist könnte dies vielleicht mal begründen statt feige auf die Löschtaste zu drücken.

In der Wikipedia werden umstrittene Änderungen nicht wieder hergestellt, sondern auf dieser Seite begründet und erst wieder eingefügt, wenn Einigkeit über die Aufnahme besteht. Versuche bitte, sachliche Gründe anzugeben. Worte wie "feige" sind nicht hilfreich und schaden Deiner Sache eher als dass sie nutzen. --Unscheinbar 09:03, 7. Sep 2004 (CEST)
Das wesentliche Argument habe ich oben gebracht. Jeder, gerade Schüler oder auch Studenten, der sich mit dem Thema des römischen Reiches beschäftigt, wird in der Regel in einem Wust von Details ertrinken ohne einen Überblick und ein Verständnis der Abläufe entwickeln zu können. Darum halte ich das oben zitierte Buch für extrem geeignet zur Einführung in dieselbe - Alembert

Solange die Literaturangabe nicht durch andere Personen abgesegnet ist - und sie ist es nicht, im Gegenteil, sie wurde mehrfach wieder entfernt - gilt das Wiedereinfügen als EditWar und als Vandalismus. Das führt regelmäßig zu Benutzersperrungen. Halte Dich bitte an die Regeln in der WP: erst wieder einfügen, wenn Einigkeit unter den Disputanten besteht, diese Literaturempfehlung einzusetzen! Zur Zeit ist das eindeutig NICHT der Fall, sonst wäre sie nicht wiederholt entfernt worden. --Unscheinbar 09:33, 7. Sep 2004 (CEST)

Übrigens sehe ich gerade, dass die Auflage von 1997 eine unveränderte Neuauflage des Buches von 1921 ist. In der Zwischenzeit (immerhin 83 Jahre) gibt es doch reichlich neue Erkenntnisse über die Antike? Ist das Buch also nicht sowieso veraltet? --Unscheinbar 09:40, 7. Sep 2004 (CEST)

Es ist wichtig und entspricht Wikipedia-Standard, nicht nur einseitig bürgerliche Geschichtsschreibung zu erwähnen. Auch einige der anderen Titel sind durchaus "umstritten". Im übrigen ist die Arbeit von Prof. Rosenberg zwar von 1921 (die von Mommsen ist von 1902!), jene von Hoevels aber ist von 1997. Da außerdem für die Entfernung keine sachlichen Gründe angeführt wurden, habe ich den Titel nun wieder eingesetzt (Kommentierung leicht verändert); zusätzlich habe ich die beiden Titel von Bringmann und Christ (welche ich übrigens beide für angreifbar halte!) ordentlich formatiert (ISBN). --Sabine Körrte 10.30, 7. Sep 2004 (CEST)

Also: das Buch gehört eindeutig NICHT zum Lehrkanon. Rosenberg hat wie von Pöhlmann versucht, aus bestimmten gesellschaftlichen Gegensätzen im antiken Rom eine Art Klassenkampf zu konstruieren. Doch schon das Wort "Klasse" (wie es heute im sozialwissenschaftlichen Kontext gebraucht wird) passt nicht zur Antike. Es wird etwas vermittelt, was es so nicht gab. Die Meinung der oben genannten Historiker ist eine absolute Minderheitsmeinung und wird auch in der neuren Forschung kaum aufgegriffen. Alleine die Idee, der Umsturz in Athen 411 v. Chr. sei ein "bürgerlicher Staatsstreich" gewesen...das war ein oligarischer Umsturz! Oder Rom und Kapitalismus....man kann ja diese Meinungen vertreten, aber ES IST NICHT COMMUNIS OPINIO!!!!

Wer einen Überblick braucht, sollte sich an Heuss oder Gehrke/Schneider, Geschichte der Antike halten. Und das es mit die beste Einführung sei...das ist aber mehr als kühn formuliert. Da sollte man sich vielleicht lieber an Karl Christ, Die Römer halten. Ich persönlich hätte sta rke Bedenken bei einer Aufnahme in die "Allgemeine Literaturliste"

Gruss Benowar 10:38, 7. Sep 2004 (CEST)

Ich habe den umstrittenen Literaturhinweis wieder heraus genommen: noch nicht ausdiskutiert, siehe vor. Mindestens noch eine Woche warten, vorher nicht wieder einfügen. Sabine Körrte - ist das ein Doppelaccount? Sieht so aus. --Unscheinbar 10:39, 7. Sep 2004 (CEST)

Werter Benutzer "Unscheinbar", es geht nicht an, daß sich einzelne Nutzer hier als Wiki-Diktatoren aufspielen. Selbstverständlich ist es auch NICHT so, daß ein Literaturhinweis NUR dann aufgeführt werden darf, wenn NIEMAND Einwände erhebt (sonst würde ICH Bringmann sofort herausnehmen! - was würdest Du denn dazu sagen???). Deine Unterstellung, ich wäre ein Doppelaccount, ist rüpelhaft. (Bist Du ein Doppelaccount von Benowar?) Zu Benowar: wer behauptet, der Begriff "Klasse" passe nicht zur Antike, hat sich aus der Diskussion disqualifiziert. Benowar kennt den Titel ganz offenbar nicht. Das Werk gehört also wieder herein . Wer daran SACHLICHE Kritik hat, kann es in der Diskussion bringen. --Sabine Körrte 11.00, 7. Sep 2004 (CEST)

Holla, da wurde mal wieder etwas falsch verstanden: wenn eine Textänderung durch jemand Anderen wieder entfernt wird darf sie so lange nicht wieder erneut eingestellt werden, bis es auf der Diskussionsseite zu einer Einigung über die beanstandete Änderung gekommen ist. Daher mein Hinweis: nicht wieder einfügen, sondern eine Einigung suchen. In der Wikipedia herrscht das Konsensprinzip. Sinn dieser Regelung ist es, unproduktive Edit-Wars, wie hier gerade einer beginnt, zu verhindern. --Unscheinbar 11:07, 7. Sep 2004 (CEST)

Und nur so als Randbemerkung: ich habe mir das Buch bestellt und kann es heute Nachmittag abholen. Dass Benowar nicht wüsste, über was er redet, ist nicht der Eindruck, den ich von Benowar oder seinem Eintrag habe. --Unscheinbar 11:17, 7. Sep 2004 (CEST)

@Sabine Körten: Mit Unscheibar habe ich jedenfalls nix zu tun. Nur so viel: man kann nicht Klasse (und zwar im marxistischen Sinne) auf die Antike anwenden. Das funktioniert nun mal nicht. Natürlich gab es in der Antike Klassen (alleine bei der Bestimmung der voll leistungsfähigen Bürgern, wie bei den Hopliten). Aber eben NICHT im Sinne von von Pöhlmann und Rosenberg (die ich wohl gelesen habe, letzteren allerdings vor einigen Jahren). In modernen Darstellungen wird man schwerlich einen Terminus wie z.B. Klassenkampf finden...den es demnach ja hätte geben müssen. Denn es gab ja keine homogene Klasse, alleine die Interessen von städtischer und ländlicher Bevölkerung waren grund verschieden. Siehe z.B. Gehrke/Schneider, S. 429-32. MfG Benowar 11:23, 7. Sep 2004 (CEST)

Werter "Unscheinbar", lese bitte den Wiki-Artikel "Wikipedia:Neutraler Standpunkt". Gegen die dort aufgeführten Grundsätze hast Du massiv verstoßen. Auzüge daraus:

Durch Einnehmen eines neutralen Standpunkts wird versucht, Ideen und Fakten in einer Weise zu präsentieren, dass sowohl Gegner als auch Befürworter einer solchen Idee deren Beschreibung akzeptieren können. Er fordert nicht die Akzeptanz aller: dies wird man selten erreichen,

Mehrere verschiedene oder gar widersprechende Standpunkte können in einem Artikel beschrieben werden. Fakten und Standpunkte sollten dabei klar als solche gekennzeichnet und voneinander abgegrenzt werden. Argumente für den einen oder anderen Standpunkt dürfen angegeben und sollten klar zugeordnet werden.

Zur unparteiischen Darstellung gehört in erster Linie, die Argumente aller Seiten angemessen zu schildern.

Und am wichtigsten: Auf keinen Fall solltest du Passagen kommentarlos löschen.

Du hast einen Löschkrieg begonnen, der mit Wiki-Standard nicht zu vereinbaren ist.

@Benowar: "proletarius" ist bekanntlich ein lateinischer Begriff; im alten Rom war dies ein amtlicher Begriff. Daß Du das Buch nicht gelesen hast, zeigt sich daran, daß Du unterstellst, einer der Autoren habe den "Kapitalismus" ins Spiel gebracht. Da Du das Buch nicht kennst, bitte ich Dich um Zurückhaltung in der Diskussion.

Nochmal aus den Wiki-Regeln: Eine andere, höfliche, Möglichkeit besteht darin, die Teile, die deiner Ansicht nach nicht neutral sind, auf die Diskussionsseite auszulagern. Damit ist der Edit-war hoffentlich beendet. Ich füge den Titel also wieder ein und erwähne letztmalig eine zwingende Wiki-Regel: Auf keinen Fall solltest du Passagen kommentarlos löschen. --Sabine Körrte 11.40, 7. Sep 2004 (CEST)

Ich würde dich mal bitten, mit diesen Unterstellungen aufzuhören! Ich habe Rosenberg nicht zur Hand, aber in den letzten Kapitel (über das römische Reich) ging er sehr wohl darauf ein! Und der Begriff "proletarius" kann nicht im Sinne des marxistischen Begriffs Proletariat verwendet werden...jedenfalls nicht mit den daran anschließenden Implikationen.

Wer sich mal ein Bild machen will, sollte Finley, antike Wirtschaft; vor allem aber Alföldy, antike Sklaverei. Es gibt auch gute Werke von Kloft und Pekary. Wer sich nicht mit der Rezeptionsgeschichte auskennt, sollte sich da nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Mit diesen Worten verabschiede ich mich, da es anscheinend wirklich keinen Sinn hat, weiter zu diskutieren. Gruss Benowar 11:51, 7. Sep 2004 (CEST)

@Sabine Körrte: die gelöschte Literaturempfehlung ist nicht kommentarlos gelöscht worden; siehe Buchungstexte, siehe diese Diskussion. Wann ein Edit-War beginnt habe ich oben bereits ausgeführt. Und die Wiederherstellung einer umstrittenen Änderung ohne den Versuch, eine Einigung herbei zu führen unternimmst Du in diesem Moment. Ich habe Deine temporäre Sperrung beantragt. --Unscheinbar 12:33, 7. Sep 2004 (CEST)

@Unscheinbar: es ist für eine umstrittene Löschung keine ausreichende Kommentierung, zu schreiben "unpassendes Werk" oder "ist nicht ausdiskutiert". Die von mir zitierten Wiki-Richtlinien sind auf meiner Seite. Bringe Kritik an dem Titel (wenn Du welche hast) hier in der Diskussion.
@Benowar: es ist richtig, daß Rosenberg den römischen Ritterstand auch als Kapitalistenstand bezeichnet (meine obige Bemerkung war insoweit mißverständlich, ziehe ich hiermit zurück); die von ihm und von Hoevels beschriebene Klassenstruktur ist meines Erachtens aber gut begründet. --Sabine Körrte 13:00, 7. Sep 2004

@Ich habe Deine Vorgehensweise kritisiert, Sabine. Da Du sie augenscheinlich niocht ändern möchtest brauche ich auch nichts weiter dazu zu sagen: wie Du hier korrekt vorgehen würdest ist bereits oben ausführlich dargelegt. --Unscheinbar 13:01, 7. Sep 2004 (CEST)

Unscheinbar, beende jetzt endlich den kindischen Löschkrieg. Oder überlasse die Entscheidung einem Administrator. Ich beantrage Deine temporäre Sperrung --Sabine Körrte 13:15, 7. Sep 2004

Gerne. Du brauchst einfach nur die Änderung außen vor zu lassen, bis hier eine Reihe von Personen ihre Meinung zum Thema abgegeben haben. --Unscheinbar 13:18, 7. Sep 2004 (CEST)

@Unscheinbar. Was ist an der Vorgehensweise von Sabine zu kritisieren? Sie hat an die Wikipedia-Richtlinien erinnert und ihre Einhaltung angemahnt. Die Löschungen der Literaturangabe erfolgten allerdings quasi kommentarlos und die Diskussion habe ich eröffnet und nicht Benowar, der sich ja auch wieder aus der Diskussion verabschiedet hat. Ist es üblich, daß jemand, der an die Grundsätze Wikipedias erinnert und argumentiert gesperrt wird? Ich hoffe nicht. Darum stelle ich die Literaturangabe wieder her und wer inhaltliche Gegenargumente hat, der soll sie bringen. -Alembert-

Sabine geht, Alembert taucht auf... Also doch ein Doppelaccount. Siehe oben: die Vorgehensweise macht den Unterschied. Grundsätzliches Verhalten auf der Wikipedia: einige Dich. Setze nicht auf Deibel komm raus Deinen Kopf durch. Das versuchst Du hier. Und genau so funktioniert die WP nicht.

Also: diskutiere mit verschiedenen Benutzern (nicht nur Dir selbst) über einen längeren Zeitraum (nicht jeder ist immer online) - ich habe oben eine Woche vorgegeben. Und wenn dann ein Meinungsbild besteht, das den Literaturhinweis in der Liste sehen möchte ist es in Ordnung. Vorher lasst Ihr den Artikel in Ruhe. --Unscheinbar 13:37, 7. Sep 2004 (CEST)

Übrigens: natürlich

Gott seid ihr ein Kindergarten: i) Wenn jemand seit 3 Stunden nicht mehr gepostet hat (Benowar), kann wohl kaum davon die Rede sein, dass er aus der Diskussion ausgestiegen ist. ii) Es ist nicht schlimm, wenn die kritisierte Literaturangabe erstmal draussen bleibt. Diese Vorenthaltung extrem wichtigen Wissens wird die Internetwelt gerade noch ueberstehen. Sie wurde kritisiert, also bleibt sie draussen bis Konsens geschaffen wurde. Alles andere erzeugt einen Edit-War. iii) Wenn sich die Literaturangabe als sinnvoll herausstellt, dann wird Unscheinbar sie bestimmt gerne in den Artikel packen. iv) Hier die Sperrung von Benutzern aufgrund dieser totalen Lappalie zu fordern... Kuehlt Euch mal ab. Es soll schlimmere Probleme geben. Hab ich mal gehoert. Viele Gruesse --DaTroll 13:39, 7. Sep 2004 (CEST)

Von Sabine Körrte: werter "Unscheinbar, höre bitte mit Deinen Unterstellungen auf. Ich bin kein Doppelaccount von Alembert (vielleicht kann das ein Admin anhand der IPs bestätigen). Alembert hat (wenn ich das richtig sehe) den Literaturhinweis als erster eingefügt (ich war es jedenfalls nicht). Dann willst Du andere Meinungen hören, und wenn dann welche kommen, behauptest Du munter, das sei nur ein Doppelaccount. Nein, so geht das nicht. Zum Literaturhinweis wird es hier nie zu einer Einigung kommen, egal, wie lange man wartet. Wie bereits gesagt, finde ich auch den Titel von Bringmann nicht nützlich. Was würdest Du sagen, wenn ich den einfach lösche, dann eine Diskussion und eine Einigung darüber verlangen würde? Und wenn ich, solange diese Einigung nicht da ist, den Eintrag immer wieder löschen würde? Das ist Vandalismus. Lest einfach nochmal die Wiki-Seite "Neutraler Standpunkt". --Sabine Körrte 14:00, 7. Sep 2004

Hallo Sabine, sei so gut und warte einfach mal ab, was andere Diskutanten zur Einfügung zu sagen haben. Das ist alles, was ich will. Und wenn die allgemeine Meinung nach ausreichender Zeit, damit sich alle Interessenten zu Wort melden können, dahin geht, dass die Einfügung gut ist, dann bleibt sie. Bis dahin ist sie aber umstritten und darf deshalb nicht eingefügt werden. So einfach ist das, und mehr will ich nicht. --Unscheinbar 13:59, 7. Sep 2004 (CEST)

Warum streitet Ihr Euch nur um eine Quellenangabe ? Das ist doch ziemlich geringfügig und etwas langweilig. Könnt Ihr nicht noch ein paar andere Quellen finden, über die Ihr Euch nicht einig seid ? Sadduk 14:04, 7. Sep 2004 (CEST)

Es geht bei der Literaturangabe (Livius wäre eine Quelle :) ) darum, dass jemand, der sich nicht mit dem Thema auskennt, anhand der Verweise weiter informieren kann. Ich finde es seltsam, das betreffende Buch als Referenz anzugeben..was es eindeutig nicht ist. Man muss nur mal bei Christ, Demandt, Bringmann, den entsprechenden Bibliographien bei ANRW etc. nachsehen. Auch in der Universität (beispielsweise in Vorlesungen und Colloquien zur römischen Geschichte) wird man es nicht finden.

So erscheint es jedoch, als wäre es ein Referenzwerk. Es wird darin auch eine Lehrmeinung vertreten, die man sicherlich postulieren kann...die von der allgemeinen Forschungsmeinung aber nicht gedeckt wird. Außerdem wird in dem Buch, soweit ich mich recht erinnere, vor allem griechische Geschichte abgedeckt und nur am Schluss kommt er zu Rom. Man sollte lieber Rostovtzeff oder Alföldy angeben. Gruss Benowar 14:13, 7. Sep 2004 (CEST)

@Unscheinbar: ist Dir eigentlich aufgefallen, daß Du bisher mit keiner konkreten (= inhaltlich begründeten) Silbe mitgeteilt hast, warum Du gegen eine Aufnahme des Titels bist? Es ist offensichtlich, daß Du hier nur deshalb so erstaunlich aktiv wirst, weil die Verfasser Marxisten sind. Zu warten, bis eine "allgemeine Meinung" die Aufnahme des Titels gut findet, bedeutet, ihn zu zensieren, so einfach ist das. Also bitte "nachsitzen" und nochmals Wiki-Regeln lesen! @Benowar: der Titel erscheint NICHT als Referenzwerk, es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es sich um eine Untersuchung zweier Marxisten handelt. (Rosenbergs Text behandelt Griechenland und Rom, Hoevels Text nur die römische Geschichte.)--Sabine Körrte 14.17, 7. Sep 2004 (CEST)

@Sabine: Nö, das interessiert mich, ehrlich gesagt, gar nicht. Ich bin auch nicht dagegen, ein Buch aufzunehmen, wenn die Mehrheit der Diskutanten es hier für richtig hält. Ich bin aber sehr dagegen, dass hier eine Meinung mit dem Holzknüppel eingetrieben werden soll. Wie in der WP eine umstrittene Artikeländerung behandelt wird habe ich bereits mehrfach ausgeführt. Halte Dich einfach daran, dann werde ich Dir keine Schwierigkeiten machen. Unscheinbar 14:21, 7. Sep 2004 (CEST)

@Sabine: Ja, darauf hast du zu Recht aufmerksam gemacht. Nur hat IP dies nicht getan...

Und davon mal abgesehen: es zu Mommsen und Heuss zu packen (ich hätte Mommsen ebenfalls weg gelassen, aus Gründen des Forschungsstandes, aber er ist nun mal der Klassiker), impliziert sehr wohl einen allgemienen Überblick und einen Hang zur Referenz. Und dies ist es eben nicht, da kann man sich auf den Kopf stellen. Man kann ja von mir aus das Werk unter "Spezieller Literatur" o.ä. packen, dazu aber mit dem Kommentar. Alföldys Werk ist DAS grundlegende Werk zur römischen Sozialgeschichte...und man wäre damit IMO wesentlich besser bedient. Gruss 217.255.159.184 14:29, 7. Sep 2004 (CEST)

Diese Vorgehensweise scheint mir sinnvoll. Sind Alle mit der Lösung einverstanden? --Unscheinbar 14:41, 7. Sep 2004 (CEST)

Herrgott, dann einigen wir uns eben darauf, den Titel bei "spezialisierte Literatur" reinzunehmen, in der Hoffnung, daß nun endlich wieder Frieden einkehrt. Muß mich aber schon über Eure Penetranz wundern. Inhaltliche Bedenken gegen die Aufnahme des Werkes wurde nur von einer Person, nämlich von Benowar. Für die Aufnahme bin ich sowei Alembert. Dann ist jetzt mal Ruhe, ja? @Alembert: Bist Du einverstanden? --Sabine Körrte 14.49, 7. Sep 2004 (CEST)

Wie gesagt, solange keine weiteren Einwände von anderer Seite vorgebracht werden. --Unscheinbar 14:51, 7. Sep 2004 (CEST)

Schön das eine Einigung erzielt wurde. Nur so: Ich hatte begründete inhaltliche Einwände sowie Bedenken bei der Kategorisierung. Und davon brauche ich ja nicht abweichen weil zwei dafür sind, schon gar nicht wenn man nicht die Forschungsmeinung zur Kenntnis nimmt. Gruss Benowar 14:56, 7. Sep 2004 (CEST)

Ich fände die Einordnung unter allgemeiner Literatur zwar nach wie vor sinnvoller, da das Buch eben einen allgemeinen Überblick gibt, aber um des lieben Friedens willen bin ich einverstanden. --Alembert 15:03, 7. Sep 2004 (CEST)

@RKraasch Warum wurde trotz vorheriger Diskussion und Einigung (siehe oben) Literaturangabe erneut ohne Begründung gelöscht und der Begriff gesperrt? Was soll das? Wozu wird hier diskutiert? --Alembert 17:57, 7. Sep 2004 (CEST)

Ich sehe keine Einigung - nur einen Edit-War - und den gilt es zu verhindern. --RKraasch 20:10, 7. Sep 2004 (CEST)

Hallo, Alembert: bitte die Einschränkung oben beachten! Zeitlich und von den Beteiligten her kann diese Diskussion noch nicht als endgültig gelten. Bitte dazu auch die Ausführungen von heute Mittag beachten. Gruß, der Unscheinbar 17:59, 7. Sep 2004 (CEST)

Jetzt möchte mal auch meinen Senf dazu abgeben. Ich hatte eigentlich schon heute mittag vor, mich dazu zu äußern, entschied mich aber die Diskussion erstmal abzuwarten. Zunächst finde ich es erstmal nicht so problematisch, das dieses Werk schon etwas älter ist - man kann heute noch 100 Jahre alte Aufsätze von Max Weber, die den Wirtschaftsumbruch in der Spätantike beleuchten, durchaus mit Gewinn lesen. Was ich für problematisch halte, ist, daß Begriffe wie Proletariat und Bürgertum offensichtlich ziemlich unkritisch verwendet werden, um den sozialen Aufbau von Athen zu beschreiben. Das klingt für mich nach einem stark teleologischen Geschichtsverständnis, das meines Erachtens in der Geschichtswissenschaft nur zu kontextnegierenden Vereinfachungen führen kann (Benowar hat dies eigentlich schon recht gut dargestellt). Außerdem glaube ich, daß ein Kommentar, wie er anfangs hinzugesetzt wurde, (einzige Erklärung ihres Ablauf [der römischen Geschichte]), ein Superlativum darstellt, das einfach nicht haltbar ist, aber dies wurde ja offensichtlich bereits zurückgezogen. Mit Alföldy wurde ja bereits ein weitgehend akzeptierter Autor zur Sozialgeschichte genannt. Hinzu kommt noch, daß in diesem Werk der Schwerpunkt auf die griechische Antike gelegt wurde, was soll das also hier im Artikel Römisches Reich?
Jedenfalls wer sich auf meiner Benutzerseite mal meine Interessensfelder anschaut, mag vielleicht verstehen, daß mein Interesse an diesem Buch erstmal geweckt ist und ich es mir mal zukommen lassen werde (um eventuellen Vorwürfen zu entgegnen, ich möchte per se marxistische Autoren aus der Wikipedia ausgrenzen). Nichtsdestotrotz halte ich den Eintrag in der Literaturliste von Römisches Reich für unpassend, denke aber das es durchaus in der Wikipedia genannt werden könnte. Vielleicht könnte man in der Literaturliste von Antike einen Unterabschnitt "Antikerezeption" einfügen, wo dieses Buch evtl. hinpassen könnte. Jedoch würde dies bedeuten, daß dieses Buch als Einführungswerk in die Antike eher ungeeignet wäre, sondern eher in den Bereich Wissenschaftsgeschichte gehörte. --Alexander Fischer 19:14, 7. Sep 2004 (CEST)

Die Idee mit der Antike-Rezeption halte ich für ausgezeichnet (wie im Neuen Pauly). Auch meine Bendenken waren (und sind) inhaltlicher Natur, nicht aufgrund des Alters der Abhandlung (immerhin wird niemand den Wert Belochs oder Eduard Meiers, auch Mommsen für die Alte Geschichte leugnen). Auch beim Verlag...nun ja, anderes Thema. Gruß Benowar 19:22, 7. Sep 2004 (CEST)

Zunächst einmal finde ich es ein absolutes Unding, daß von RKraasch zu einem Zeitpunkt, wo eindeutig eine Einigung unter allen Teilnehmern der Diskussion bestand , das Buch zunächst unter Spezieller Literatur aufzunehmen (siehe Vorschlag von 217.255.159.184 sowie Stellungnahmen von Unscheinbar, Sabine Körrte, Benowar und Alembert) es einfach selbstherrlich von RKraasch wieder gelöscht wurde mit der bemerkenswerten Begründung : ich sehe keine Einigung. Ein solches Verhalten führt Diskussionen ad absurdum! Und das Ergebnis der Diskussion war zu diesem Zeitpunkt eindeutig, nämlich: Aufnahme unter Spezieller Literatur! RKraasch soll sich hier inhaltlich äußern, wenn er es kann, oder sich raushalten.
Zu den letzten inhaltlichen Einwendungen:
Ohne Zweifel legt Rosenberg den Schwerpunkt auf die griechische Antike und ich sage auch nicht, dass man seinen Ausführungen zur römischen Geschichte zu 100% folgen muß. Aber es folgt ja Hoevels ’roter Leitfaden durch die römische Geschichte’ und dies ist der Grund, warum das Buch bestens zu den Literaturempfehlungen zum römischen Reich passt. Das interessanteste daran fand ich, dass er auf wenigen Seiten einen Überblick verschafft über die verschiedenen Klasseninteressen und deren ökonomische Grundlagen (dass es diese gegeben hat, wird doch wohl wirklich niemand ernsthaft leugnen?) und die daraus resultierende Mechanik der jeweiligen Entwicklungen. Insbesondere aber tut er dies auf marxistischer Grundlage, aber eben nicht auf dogmatisch entstellter Grundlage, wie man es leider häufig von Geschichtsschreibern aus dem Ostblock kennt (auch wenn deren Werke, wie z.B die Weltgeschichte der ehemaligen DDR immer noch besser sind als der idealistische Mist, den man in deutschen Schulen als Schüler vorgesetzt bekommt), d.h. er idealisiert nicht die Bedeutung der Sklaven oder allgemein Besitzlosen, sondern stellt z.B. die Bedeutung des Interessenkonflikts zwischen Großgrundbesitzern und Steuerpächtern ('equites') mit ihren jeweiligen Folgen als entscheidenden Faktor dar.
Als Schüler wäre ich froh gewesen über eine entsprechende Übersicht. Detailhubern und deutschen Lehrern wird sie sicher weniger gut gefallen. Ich bin mir sicher, dass hier niemals eine Einigkeit über die Bewertung des Buches herzustellen sein und es tausend Detaileinwände geben wird. Aber wenn Wikipedia seinen Namen als freie Enzyklopädie ernstnimmt, dann muß es möglich sein, dass die entsprechende Darstellung – und sei es nur zum Vergleich – empfohlen werden kann.
Und zwar unter Literaturempfehlungen zum Römischen Reich mit dem entsprechenden Kommentar.
(Es wird ja schließlich von mir nicht gefordert, dass der ganze Artikel auf dieser Grundlage umgeschrieben wird) --Alembert 10:26, 8. Sep 2004 (CEST)
Oh ja, ich erinnere mich an einen DDR-Geschichtsatlas in dem rivalisierende Monopolkapitale verzeichnet waren. Genaue Angabe reich ich Montag nach. MatthiasKabel 19:06, 9. Sep 2004 (CEST)

Ich schließe mich Alembert an. Ich bin entsetzt, wie sich hier einzelne diktatorisch aufspielen. Durch die vorgenommene, auch nach Einigung der Diskussionsteilnehmer wiederholten Löschung des Eintrags wurde gegen Wikipedia-Grundsätze verstoßen; wikipedia wird so zur unfreien, antidemokratischen Enzyklopädie: da guck ich dann doch lieber gleich in den Brockhaus. - Daher Aufforderung an einen Admin, die Sperrung des Artikels aufzuheben, damit die Literaturangabe wieder rein kann
In der Sache selbst kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß hier gegenüber Publikationen, die nicht linientreu sind, Voreingenommenheiten bestehen.
Ich habe den ganzen Diskussions-Strang mal abgespeichert; er veranschaulicht das Demokratieverständnis manch eines Teilnehmers gut: geduldet wird nur, was absolute Mehrheitsmeinug ist... --Sabine Körrte 23:59, 8. Sep 2004 (CEST)

Hallo Alembert, hallo Sabine, kann es sein, dass Ihr hier einem grundsätzlichen Missverständnis erliegt? Dies hier, die Wikipedia, ist kein Forum und keine Demokratie (das kann kein Wiki sein, aus technischen Gründen). Dies ist eine Enzyklopädie. Das heißt: wir sammeln das Wissen der Zeit und setzen es in eine Form, die auch Sachunkundige als kurzen Einstieg verstehen. Dabei wird in allererster Linie Wert darauf gelegt, die allgemeine Lehrmeinung in den Vordergrund zu stellen, da es das am weitesten verbreitete Wissen ist. Neben- und Mindermeinungen werden ebenfalls dargestellt, aber nur in einem Rahmen, der dem Thema angemessen ist, also im Allgemeinen sehr kurz. Sollte eine andere, vertiefende Darstellung einer Nebenmeinung gewünscht sein ist es sinnvoll, darüber einen eigenen Artikel anzulegen. Gerade in Hauptartikeln - und ein Artikel "Römisches Reich" ist einer - werdet Ihr aus Schwierigkeiten stoßen, Mindermeinungen überhaupt unterzubringen; der Umfang eines solchen Themas und die gebotene Kürze des Artikeltextes lassen das in der Regel nicht zu. Darum gibt es ja auch Verweise. Vielleicht ist es am Einfachsten, einen eigenen Artikel mit der Sichtweise, die Ihr vertretet, zu erstellen und dann von hier aus mit einem "siehe auch" zu verlinken? Gruß vom Unscheinbar 07:13, 9. Sep 2004 (CEST)

Nachtrag: ich hatte mir aufgrund dieser Diskussion das Buch bestellt und inzwischen überflogen, einige Bereiche auch etwas intensiver angeschaut; von "durcharbeiten" kann ich in diesem Zusammenhang allerdings nicht sprechen. Trotzdem habe ich bereits bei dieser flüchtigen Lektüre den massiven Eindruck gewonnen, dass dieses Buch ein paar - nun sagen wir mal: nicht unumstrittene Ideen aufweist; Benowar hat weiter oben bereits auf ein paar Punkte hingewiesen. Im Zusammenhang mit dem Aufbau einer Enzyklopädie haben wir hier aber den Grundsatz des NPOV ("Non-Point-Of-View"), also der wertneutralen Darstellung, zu berücksichtigen. Das gilt auch für Literaturlisten, und zwar ganz besonders in Hauptartikeln wie dies einer ist. Tut mir leid, ich muss gegen die Aufnahme des Titels in die allgemeine Literaturliste stimmen. Noch einmal mein Vorschlag: eigener Artikel mit der vorgeschlagenen Sichtweise, mit "siehe auch"-Link von hier aus. Könnt Ihr damit leben? Gruß vom Unscheinbar 08:04, 9. Sep 2004 (CEST)

Und noch ein Nachtrag: Du, Alembert, sprichst in Deinem oben stehenden Beitrag davon, dass eine Einigung statt gefunden hätte. Das ist nicht völlig richtig. Es hatte eine vorläufige Einigung gegeben. Bitte nicht vergessen: einerseits sind wir hier nicht in einer abgeschlossenen Runde sondern im Internet, und nicht jeder Disputant ist zum Zeitpunkt des "Ausbruchs" der Diskussion anwesend. Daher hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass dieses Gespräch mindestens eine Woche dauern müsste; üblichere Zeiträume liegen zwischen 10 Tagen und drei Wochen. Ich bitte, dies bei den verschiedenen Dauer-Diskussionslisten (Löschkandidaten, Admin-Wahlen etc.) zu verifizieren. Zudem geht es hier um die Beurteilung eines Buches, das nicht jeder im Bücherschrank hat. Es muss also ggf. besorgt und gelesen werden, zumindest überflogen (so wie ich es eben von mir beschrieben habe). Auch das benötigt eine gewisse Zeit. Es ist also eine Selbstverständlichkeit, dass die Meinungsbildung nicht als abgeschlossen gelten kann.

Zusätzlich sei darauf verwiesen, dass der Artikel des Edit-Wars wegen gesperrt wurde. Dazu wird er auf die letzte Version vor der umstrittenen Änderung zurück gesetzt. Das ist völlig normal und hat mit der von mir oben beschriebenen Vorgehensweise zu tun. Also bitte ganz ruhig bleiben, hier findet keine Hexenverfolgung statt. Mit freundlichem Gruß, der Unscheinbar 08:22, 9. Sep 2004 (CEST)

’ Die Diskussion scheint sich ja erledigt zu haben’ (Zitat Unscheinbar s.u.) Ich würde mal sagen: sie hat nicht stattgefunden, da diejenigen, die hier im Zweifelsfall alles streichen, was dem widerspricht, was ihnen die Lehrer in der Schule oder an der Uni beigebracht haben (der sog. Lehrkanon oder noch schöner ausgedrückt ’Communis Opinio’ – was für eine Begründung!), offensichtlich gar kein Interesse an einer inhaltlichen Diskussion haben, sonst hätten sie ja die Zeit der Sperrung nutzen können, um inhaltliche Gegenargumente gegen die empfohlene Literaturangabe zu bringen. Die Argumente, die dafür sprechen habe ich oben ausgeführt und werde sie deshalb hier nicht wiederholen. Ich habe zudem keine Lust eine Diskussion zu führen, deren praktisches Ergebnis gar nicht so unscheinbar eh feststeht. Zum Abschluß sei mir eine persönliche Bemerkung gestattet: @ benowar: Überlege Dir in einer ruhigen Stunde mal, wie ein Lehrkanon entsteht und wie dieser zu einer ’Communis Opinio’ führt. Es wäre schön, wenn durch kumulativen Wissenszuwachs der Lehrkanon und die ’Communis Opinio’ die ( i.d.F. historische) Realität respektive deren Kausalzusammenhänge immer besser erfassen würden. Aber ist das – wenn es sich nicht um, sagen wir einmal z.B. die Auflistung von Details zu den unter Claudius geschaffenen Bauwerken handelt - wirklich so ? --Alembert 09:19, 15. Sep 2004 (CEST)

Hallo Alembert, bisher haben Deine Argumente augenscheinlich niemanden davon überzeugt, den bisher in der WP üblichen Weg, Literaturempfehlungen auszusprechen, zu verlassen. Bitte vergiss nicht, dass der Einfügende eines umstrittenen Textes in der Beweis- bzw. Überzeugungspflicht steht.

Da ich das Meinungsbild zur Zeit gegen die Einfügung auszähle wird also entweder Dein Wunsch keine Berücksichtigung finden können oder aber Du greifts auf meinen Alternativvorschlag zurück und schreibst einen eigenen Artikel mit der Dir eigenen Sichtweise. Ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht, warum Du Dich gegen diese Lösung so sträubst.

Mit freundlichem Gruß, der Unscheinbar 11:28, 15. Sep 2004 (CEST)

"Unscheinbar", Du machst schlechte Witze, Deine Ignoranz ist kaum zu überbieten.

1.: Was heißt "bisher haben Deine Argumente augenscheinlich niemanden davon überzeugt"? Bin ich beispielsweise "niemand"?

2.: Zu dem Kompromiss, die "umstrittene" Literatur unter "spezielles" reinzunehmen, hast Du selbst oben geschrieben: "Diese Vorgehensweise scheint mir sinnvoll." Was denn nun? Du treibst ein unschönes Hase-und-Igel-Spiel, das sämliche "Diskussionen" unfruchtbar erscheinen lässt.

3.: Ich würde an Alemberts Stelle keinesfalls einen neuen Artikel schreiben. Denn erstens gehört die vorgeschlagene Literatur hier rein, zweitens gibt es dann in jenem Artikel unter Garantie dieselben Ärgernisse.

4.: Wie oben von mir ausgeführt, wurde gegen wiki-Grundsätze verstoßen; aber diese Grundsätze sind offenbar die Pixel nicht wert, die sie abbilden.

Schalom, Sabine Körrte 15:47, 15. Sep 2004 (CEST)

Hallo Sabine,
Zu 1) Da Du von vornherein derselben Meinung warst wie Alembert hast Du Deine Meinung nicht geändert, also wurdest Du auch nicht durch seine hier vorgetragenen Gründe im Verlauf der Diskussion überzeugt.
Zu 2) Ich habe, siehe oben, in der Zwischenzeit das betreffende Buch besorgt und war nach der Lektüre anderer Ansicht. Meine Überzeugung ist von neutral - ich hatte mich ursprünglich in die Diskussion eingeklinkt, weil hier ein Edit-War drohte, der dann auch prompt ausbrach - auf contra gewechselt. Auch das kann natürlich das Ergebnis einer Diskussion sein; zumal zum entsprechenden Zeitpunkt die Diskussion gerade erst begonnen hatte.
Zu 3) Ausprobieren.
Zu 4) Danke für die Vermittlung der Wiki-Grundsätze. Bitte noch mal im Verlauf der Diskussion nachlesen, wie sie funktionieren, ich habe sie detailliert ausgeführt.
Gruß, der Unscheinbar 16:14, 15. Sep 2004 (CEST)

So, Kollegen und Kolleginnen, der Artikel war jetzt mehrere Wochen gesperrt, und dies wegen eines Editwars, den einige wenige Hardliner gegen die Nennung der marxistischen Literatur "Rosenberg/Hoevels" (unter "spezielle Literatur") boykottiert haben. Jetzt sollte mal wieder freigeschaltet werden, damit ich die Literatur mal reinbringen kann. Die überwiegende Ansicht scheint ja auch dieser Ansicht zu sein (und Alembert habt Ihr hier wohl "vergrätzt"...). Zur Sache selbst noch der Hinweis, daß der Titel sogar im Lehrplan für Gymnasien in RP als Literatur empfohlen wird: http://bildung-rp.de/lehrpl... (dort Seite 25). Jetzt wäre es wirklich albern, den Editwar weiterzuführen. Sabine Körrte 13:48, 23. Okt 2004 (CEST)

Kandidat

Da steht noch der Kandidatenbaustein drin, obwohl der Artikel bereits abgelehnt wurde. Kann den jemand rausnehmen? -- Dishayloo [ +] 11:07, 14. Sep 2004 (CEST)

Momentan ist der Artikel noch gesperrt (siehe Kontroverse oben). Wenn er wieder freigegeben ist, mach ich das. Gruß Benowar 11:12, 14. Sep 2004 (CEST)

Die Diskssion scheint sich ja erledigt zu haben; von meiner Seite aus besteht kein Einwand an einer "Wiedereröffnung" des Artikels. Gruß, der Unscheinbar 11:17, 14. Sep 2004 (CEST)

Ich fürchte, ich muss meine Meinung von gestern revidieren. Grund dazu sind die Beiträge von Alembert und Sabine Körte, weiter oben. Zumindest Sabine scheint sich nicht an das gegen Ihren Wunsch ausgefallene Meinungsbild halten zu wollen. Würde mich allerdings freuen, falls ich mich täusche. --Unscheinbar 16:20, 15. Sep 2004 (CEST)

Diskussion aus dem Review

Ich habe mir mal erlaubt, diesen Artikel aus den Kandidaten zu nehmen, wegen der vielen Conztastimmen. Gründliche Überarbeitung notwendig --Micgot 22:27, 21. Feb 2005 (CET)

  • Sehr interessant! --Dauid 18:22, 16. Feb 2005 (CET) nachgetragen von --Leipnizkeks 18:33, 16. Feb 2005 (CET)
Für einen solch wichtigen und eigentlich umfangreichen Artikel finde ich das noch zu mager. Erwin 22:14, 16. Feb 2005 (CET)

  • contra - trotz der Nachträge (unter anderem auch von mir) finde ich es noch zu früh. In bestimmten Bereichen kratzt er nur an der Oberfläche - teils auch aus gutem Grund, da er mehr ein Überblick sein soll und es detailliertere Unterartikel gibt. Wenn schon, dann ab ins Review. --Benowar 12:07, 17. Feb 2005 (CET)

  • Contra. Die oberste Karte ist von der Beschriftung her katastrophal, das Layout v.a. bei den Literaturangaben, aber auch bei der Bildeinbindung schlecht und inkonsequent, inhaltlich sollte man den Geschichtsteil straffen und dafür einen Überblick über die andern verartikelten Bereiche bringen. Sprachlich ist noch einiges zu machen, die Einleitung sollte ausgebaut werden. Von rein inhaltlichen Kritikpunkten jetzt mal gar nicht zu reden. Ab ins Review. -- Carbidfischer 15:19, 17. Feb 2005 (CET)

  • contra füge nur noch hinzu: Bildauswahl schlecht. Weit von exzellent entfernt --Historiograf 03:01, 21. Feb 2005 (CET)

  • contra bei uns sagt man dazu: aasch korz - für solch einen grundlegenden Artikel zu einer der wichtigsten Epochen der europäischen Geschichte, der bis heute massive Auswirkungen hat muss einfach noch mehr rein - dann aht er auf jeden Fall das Potential zum Excellenten.- Geos 17:49, 21. Feb 2005 (CET)

Allgemein ausbauen. Wobei das Problem besteht, dass die meisten Unterepochenartikel, namentlich die Königszeit, selbst recht kurz sind. Mal schauen, was ich selbst beitragen kann. -- Carbidfischer 16:31, 26. Feb 2005 (CET)


Ich habe den Link von 213.217.80.34 wieder rückgängig gemacht:

Schaut so aus, als ob der Autor auf seine Homepage linkt und ich kann abgesehen von den Bemerkungen zu seinen Prüfungsnotizen keinen Sinn in der Kopie der Webseite erkennen. --Ads 16:00, 11. Apr 2005 (CEST)

Vorteil dieses Angebots gegenüber Gutenberg-DE/Spiegel ist immerhin, dass man keine riesigen Dateien in den Browser bekommt, sondern handlichere Abschnitte. Der beste Link auf Mommsens Römische Geschichte (wenn die überhaupt in diesen Artikel soll) wäre allerdings beim freien Project Gutenberg [LINK].--StefanC 18:42, 11. Apr 2005 (CEST)

Nero war nicht wahnsinnig und unfähig s. http://de.wikipedia.org/wik... oder direkt Massimo Fini: Nero – 2000 Jahre Verleumdung

Bei solch brillanten, wissenschaftlich fundierten Statements kann man ja nur die Segel streichen - Fini ist nicht communis opinio. Und der Nero Artikel ist mehr als nur überarbeitungsreif... --Benowar 19:50, 2. Mai 2005 (CEST)

Zensus

Bei Siehe auch ist ein Wikilink zum Artikel Zensus, schon klar das kommt von den Römern, bloß der Artikel hat mit den Römern gar nichts zu tun, wäre doch besser einen Artikel über den römischen Zensus zu schreiben und zB. seine Bedeutung für die römische Innenpolitik - mir fehlt allerdings die Kenntnis dafür.62.178.137.216 17:05, 16. Mai 2005 (CEST)
Unter Censur gibt's ein bisschen was zu den römischen Verhältnissen, allerdings noch verbesserungsfähig.--StefanC 19:22, 16. Mai 2005 (CEST)

lesenswerte-Diskussion

  • pro: Der Artikel gibt einen guten, wenn auch knappen Überblick über das Imperium Romanum. Auch wenn er dessen Bedeutung in seiner Länge und seinem Inhalt nicht gerecht wird, befindet sich der Artikel auf einem guten Weg, um irgendwann einmal doch noch exzellent zu werden. --Steffen85 09:10, 13. Mai 2005 (CEST)
  • pro: Bin ich für. -- Bender235 13:23, 13. Mai 2005 (CEST)
  • pro: lesenswert --C.Löser C.Löser 21:09, 13. Mai 2005 (CEST)
  • keine Wertung - persönlich würde ich aber abwarten: Ich selbst habe sehr große Teile (vor allem Kaiserzeit und Spätantike, in der Republik die Punischen Kriege) komplett umgeschrieben - zufrieden bin ich persönlich noch nicht damit. Mal von Details und ein paar (auch von mir zu verantworten) sprachlichen Holprigkeiten abgesehen - ich wage fast zu bezweifeln, dass man um eine komplette Überarbeitung herumkommt. So müsste der staatliche und gesellschaftliche Aufbau bzw. Wandel beschrieben werden, außerdem werden die kulturellen Aspekte nicht beleuchtet. Mein Wunsch ist, dass der Artikel irgendwann mal mit dem von mir zu 90% verantworteten Artikel Spätantike konkurrieren kann, den ich von Anfangs drei-vier Sätzen auf die heutige Länge ausgebaut habe (naja---so lang muss er nicht werden;-)). --Benowar 12:02, 14. Mai 2005 (CEST)
Das was du da schreibst ist an für sich korrekt, aber das ändert nichts daran, dass der Artikel lesenswert ist. Nach den von dir genannten anstehenden Änderungen, ist dieser Artikel auf jedenfall als "exzellent" zu bezeichnen, bis dahin kann man aber allein schon den historischen Überblick als äußerst "lesenswert" bezeichnen; deshalb bin ich nach wie vor dafür, den Artikel in diese Liste aufzunehmen! --Steffen85 17:03, 14. Mai 2005 (CEST)
  • Pro.in diesem Punkt schließe ich mich Steffens Argumentation an. --Micgot 14:31, 17. Mai 2005 (CEST)

Verspätetes und nicht mehr gültiges contra

Contra: Den Anspruch über dieses Thema kurz und detailliert , ohne Lücken und doch einfach, zu schreiben sind hunderte Autoren schon nicht gerecht geworden. Habe vieles, vor allem zur Frühzeit Roms hinzugefügt, weiß aber nicht wohin der Artikel gehen soll. Ein Richtiger Überblick, dann muß er wesentlich länger und detaillierter werden oder ein kommentierte Übersichtsliste, dann sollten wir nicht mehr dazuschreiben Maik123

Diskussion der Kandidatur zum exzellenten Artikel Dez 2005

Die Kandidatur lief bis zum 1. Januar 2006

Nach langwieriger Überarbeitung des Artikels durch viele User stelle ich diesen zur Abstimmung Maik123

  • Abbildung
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    Contra

    Contra Das Römische Reich war ein Staat, dieser Artikel behandelt jedoch nur seine Geschichte, was m.E. für einen Staaten-Artikel bei weitem nicht ausreichend ist. --Steffen85 11:31, 13. Dez 2005 (CET)

    • Contra (wieder einmal). Es fehlt einfach zuviel bezüglich des soziokulturellen Hintergrunds, ebenso ist der Überblick zwar ganz brauchbar, aber nicht exzellent (und das ist selbstkritisch gemeint, da ich große Teile davon mitverfasst habe). Die ganze Struktur des Artikels störte mich schon am Anfang. Meiner Meinung nach müsste man die politische Geschichte und den Kulturteil sauber trennen. Aspekte wie das Religionswesen, Verwaltung etc. müssten unbedingt stark ausgebaut werden. Außerdem fehlt ein Forschungsteil (von Gibbon über Niebuhr und Mommsen zu der modernen Forschung). Ebenso Quellen usw. Teils ist es zwar so, dass es weiterführende Unterartikel gibt (wie Röm. Republik, Revolutionszeit, vor allem Spätantike), aber dennoch ist der Artikel teils noch Stückwerk. Wenn man sich darauf verlassen könnte, würde ich ein Review empfehlen - dann müsste man sich eine Umstrukturierung überlegen etc. Der Geschichtsteil könnte wohl weitgehend so bleiben (von Verbesserungen abgesehen) - aber die angesprochenen Defizite müssten behoben werden. --Benowar 11:40, 13. Dez 2005 (CET)
    • Abbildung
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      Contra

      Contra - siehe meine Vorredner, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Innerhalb der Aktion Winterspeck sollten wir uns dieses Sorgenkindes vieleicht mal annehmen. Kenwilliams QS - Mach mit! 13:11, 13. Dez 2005 (CET)

      Karte

      Die Karte "Expansion des Römischen Reiches" ist ohne Jahresangabe. Entweder man stellt eine Karte mit Jahr hinein oder man nimmt die Karte welche die grösste Expansion des römischen Reiches zeigt. So ist die Karte nur verwirrent! 14.04 24 Jan. 2006 BlackHeart
      Das stimmt so nicht. Auf der Karte sind sehr wohl (unten rechts) Angaben zu der Expansion angegeben. Leider ist das Größenverhältnis miserabel - da nützt auch eine höhere Auflösung wenig. --Benowar 15:01, 24. Jan 2006 (CET)

      Textstellen

      Hi, meiner Meinung nach sollte der Text als solches nochmal überarbeitet werden (war ja schon angedacht worden), Stellen wie "Deutlich werden die Probleme durch das (erste) Triumvirat: das Genie Gaius Iulius Caesar, der Militär Gnaeus Pompeius Magnus und der Bonze Crassus rotteten sich zusammen, um sich in ihren Interessen gegenseitig zu unterstützen. " klingen doch ein wenig wertend, also nicht so neutral wie sein sollten... oder irre ich mich da? --38 00:12, 13. Feb 2006 (CET)
      Nein, du irrst dich nicht. Ohne das jetzt im Einzelnen durchzugehen - ich vermute, wir verdanken das einer IP, die sich vor ein paar Tagen/Wochen hier getummelt hat - ein Revert wäre vielleicht sogar angebracht. --Benowar 11:14, 13. Feb 2006 (CET)

      Anfrage

      Könnt ihr bitte ein Link auf meine Homepage einrichten???

      Vorschlag:

      www.oraschewski.de/praetorianer/index.htm Website über die Geschichte des römischen Reiches

      Danke.

      Nein, es werden nur relevante Links aufgenommen (etwa De Imperatoribus Romanis, da WP auch keine Linksammlung ist). Siehe Wikipedia:Weblinks. Was die englische WP macht, ist hier nicht relevant. Deren Umgang mit wissenschaftlicher Literatur im Bereich Altertumswissenschaft etwa läßt auch zu wünschen übrig. --Benowar 19:13, 15. Mär 2006 (CET)

      abgeschlossene Lesenswert-Wiederwahl (gescheitert)

      Römisches Reich

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      Contra

      Contra Der Artikel besteht im wesentlichen aus einem knappen geschichtlichen Abriss und einer langen Siehe auch/Literatur/Weblinks-Liste. Zu einem Artikel "Römisches Reich" gehört aber noch deutlich mehr Wissen, immerhin handelt es sich um einen Staat. Gesellschaftliche Besonderheiten, Kultur, Wissenschaft, Architektur, bedeutende Städte, usw. werden hier überhaupt nicht behandelt. Insofern wird dieser Artikel nichtmal seinem Lemma gerecht. --88.134.43.71 21:48, 15. Apr 2006 (CEST)

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      Neutral Neutral Die allgemeine Haltung bei der Wahl zum Lesenswerten war, dass die von dir genannten Dinge zwar fehlen, der Artikel trotzdem lesenswert ist. Vielleicht ist diese Wiederwahl eine gute Erinnerung daran, dass sich jemand um diesen Artikel kümmern muss. --Steffen85 23:16, 15. Apr 2006 (CEST)

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      Contra

      Contra - Stimmt, keine Kulturgeschichte, nichts zu Wirtschaft, Recht, Religion, Militär, Gesellschaft und vor allem keine Wirkungsgeschichte und Rezeption, die "siehe auch"-Liste habe ich massiv entschlackt. Als Geschichte des Römischen Reiches währe das bei den Lesenswerten OK. Kenwilliams TAFKA Kenwilliams 08:39, 16. Apr 2006 (CEST)

      Abwartend. Den Artikel nach Geschichte des römischen Reiches zu verschieben und einen neuen Artikel mit Kultur, Gesellschaft und Rezeption zu schreiben ist auf jeden Fall ein sinnvolles Ziel. Im Moment ist der Artikel zumindest besser als kein Artikel. -- Carbidfischer Carbidfischer/Wikiteria 09:43, 16. Apr 2006 (CEST)

      Auf keinen Fall verschieben, das verzerrt die Sache nachher nur unnötig. Der Geschichtsteil gehört schon in einen Artikel "Römisches Reich", nur muss der Artikel allgemein weiter ausgebaut werden. --Steffen85 10:27, 16. Apr 2006 (CEST)

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      Pro

      Pro , der Artikel entspricht den oben genannten Maßstäben der lesenswerten, und diese übertrift er - auch im enzyklopädischen Vergleich - allemal. Die im enzyklopädischen Vergleich unübertroffenen Maßstäbe der Exelenten werden hier nicht angewand. --Aineias Aineias 12:14, 16. Apr 2006 (CEST)

      Naja. Der Artikel hier hat ja keine Lücken, er behandelt ganz einfach nur einen Bruchteil. Das kann man mE schon kritisch sehen. Von einem Artikel "Römisches Reich" erwarte ich schon mehr als nur die Ereignisgeschichte. Kenwilliams TAFKA Kenwilliams 13:03, 16. Apr 2006 (CEST)

      • Abwartend - ich habe mich ja auch schon mehrmals kritisch dazu geäußert (bereits bei der Wahl zum lesenswerten Artikel). Allerdings ist das alles ja recht problematisch, da es mehrere Unterartikel gibt. Die Spätantike wird etwa erschöpfend in einem eigenen Artikel behandelt - aber sollen nun mehrere Punkte im Artikel "Römisches Reich" wiederholt werden? Auch die Römische Republik und dann dort wieder die Krisenzeit seit den Gracchen werden ebenfalls separat behandelt. Nur die Römische Kaiserzeit würde noch einmal eine Überarbeitung vertragen. Es stimmt ja, dass viele Punkte zur Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, aber auch zum Militärwesen nicht im Artikel "Römisches Reich" so zur Geltung kommen, wie sie es verdient hätten. Aber m.E. reicht das ganze als Grundgerüst durchaus aus. Man sollte aber überlegen, die Teile politische Geschichte und die strukturgeschichtlichen Aspekte mehr zu entflechten. Aber da muss schon ein Konzept stehen; ich bin übrigens ebenfalls gegen eine Verschiebung zu "Geschichte der römischen Republik" - das ist m.E. wenig sinnvoll und würde das ganze Gerüst zusammenbrechen lassen. --Benowar 13:25, 16. Apr 2006 (CEST)

      also von Verschiebung habe ich auch nie geredet. Wäre toalter Unsinn und Kontraproduktiv. Kenwilliams TAFKA Kenwilliams 13:32, 16. Apr 2006 (CEST)

      Naja, totaler Unsinn wäre es nicht, aber ein Haufen Arbeit. -- Carbidfischer Carbidfischer/Wikiteria 17:01, 16. Apr 2006 (CEST)

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      Pro , ich finde dass der Artikel informativ ist. Claus91

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        Contra Der Artikel behandelt nur die Geschichte des Imperium Romanum. Da ebendiese ehemalige Supermacht aber ein komplettes Staatengebilde darstellte, sollte der Artikel nach dem gleichen Schema aufgebaut sein wie die anderen Länder-Artikel auch. Den Geschichtsteil sollte man kürzen und in einen eigenen Artikel auslagern. Mein Vorschlag: in die Wikipedia:Qualitätssicherung damit und danach nochmal hier kandidieren oder sogar bei den exzellenten. -- Chaddy Chaddy 23:11, 16. Apr 2006 (CEST)

        Dem stimme ich zu und nach der QS am besten nochmal durchs Review! --Steffen85 23:22, 16. Apr 2006 (CEST)

        Ich denke mal, ihr meint das Review? Die QS kann solch eine Detailarbeit nicht leisten. Kenwilliams TAFKA Kenwilliams 13:14, 17. Apr 2006 (CEST)
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        Pro , ich finde dass der Artikel informativ ist.Alopex 15:14, 20. Apr 2006 (CEST)

        Was ist von den Römer geblieben

        Gute Strassen und Brücken, Viakute, Zentralheizungen, Kanalisation, Bäder, Militärischer Drill, Kalender, Sprache, Zusammenarbeit in Europa und am Mittelmeer, Pflanzennamen, Gesundheit, Traubennamen, Kräuter und Heilpflanzen, Weinkultur.

        Abschnitt "Historische Anknüpfung"

        In dem Teil steht:

              Mit der Kaiserkrönung Napoleons gab es erstmals mehr als einen Kaiser in Westeuropa.
        

        was ist mit den Kaisern des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation? Waren das gar keine richtigen Kaiser oder wurden die einfach unterschlagen?

        Kilianson

        Otto I., als Bewahrer der Katholischen Kirche vom damaligen Papst, besides: vor dem Jahre 1.000 nach Christus!, vertrauensvoll betraut. Der erste Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, bis Napoleon. Später dann Kaiser Wilhelm I. und II. und dann ein ziemlich kurzes drittes Reich. Heute haben wir einen Kaiser der „Panem-et-circenses”-Generation, Beckenbauer, frisch verheiratet, unter zwölffach goldenem Fünfzack auf blauem Grund, heiter, fidel, blau, aber: Drudenfuß. 17:47, 3. Jul 2006 (CEST)

        Stichwort "Prizipat"

        Das Prizipat wurde im Römischen Reich unter Octavianus (=Augustus) eingeführt. Caesar wollte seine Macht "blühen" lassen und prahlte damit, deswegen wurde er von den "alten" Republikanern ermordet. Octavianus hingegen prahlte nicht mit seiner Macht. Er bezeichnete sich öffentlich als "princeps inter pares" ("Erster unter Gleichen") und die Leute wurden nicht "zörnig". SOWEIT DIE GESCHICHTE Definition: PRINZIPAT Das Prinzipat ist in Wirklichkeit eine Alleinherrschaft durch den vorerst "scheinbaren" Kaiser. Es schien den Menschen jedoch so, als ob die "alte" römische Republik weitergeführt würde.

        Quelle Ute Schall

        Sorry, aber eine populärwissenschaftliche Einführung einfach so abzubügeln...Ich denke, neben hochwissenschaftlichen Publikationen sollten auch allgemeinverständliche Einführungswerke zitiert werden, da manch ein Zeitgenosse eher zu diesen Werken zurückgreifen will. Und wieso "unsauber zitiert?" Leider habe ich das Original im Moment nicht vorliegen, zitiere aber aus einer Verlagsankündigung. Thomas Schulte im Walde 14:20, 13. Aug 2006 (CEST)

        Unsauber, weil Wikipedia:Literatur eingehalten werden sollte (wo mir auch nicht alles passt). Angaben wie Seitenzahl und Abb. sind aber reine OPAC Aufnahmen und haben in einem Literaturverzeichnis eigentlich keinen Platz. Zu Schall: es ist nunmal kein Standardwerk und auch kein Überblickswerk, daher hat es dort neben Heuss nichts zu suchen. Meinetwegen kann man das unter "Spezialliteratur" (aber mit Hinweis auf den populärwissenschaftlichen Charakter) o.ä. einbinden. Ansonsten ist das meiner bescheidenen Ansicht nach problematisch. --Benowar 14:24, 13. Aug 2006 (CEST)

        Kritik

        Dem Artikel fehlen einige wichtige Aspekte. Folgende wären da zu nennen: 1. Produktionsverhältnisse (Besitzverhältnisse/ Latifundien/Pachtsystem 2. Produktionsweise (z.B. Methoden/Wissenschaft) 3. Produktionsmittel (Werkzeuge/ Stand der Technik) 4. Alltagsleben (Familie, Erziehung,Sitten Schul/e(bildung), Freizeit, Zirkusspiele, Speisen, Wohnungseinrichtung,Hygiene etc.) 5. Militärwesen 6. Badekultur 7. Architektur 8. Spartacus/ Sklavenaufstände 9. Religion 10. Straßenbau 11. Gerichtswesen --HorstTitus 11:06, 24. Sep 2006 (CEST)

        Dass vieles fehlt, ist uns allen wohl bekannt (siehe die Kommentare der diversen Abstimmungen und Reviews). Bisher wurde aber kein Konzept entwickelt, da es ja den Weg gibt einer Einbindung von Ereignis-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte oder die Möglichkeit, dies getrennt zu behandelt, wie etwa im Fall Spätantike und Sassanidenreich. Da mir die Erstellung und Ausgestaltung dieser beiden Artikel ersteinmal gereicht hat, werde ich hier nur etwas ergänzen. --Benowar 11:45, 24. Sep 2006 (CEST) ps: Allerdings gibt es durchaus einige ganz gute Einzelartikel zu Teilaspekten, wie etwa Römische Religion, Römische Religion etc. Wer suchet, der findet.

        --Eine getrennte Darstellung von Kultur,-Wirtschafts,-u. Sozialgeschichte scheint mir noch am sinnvollsten. --HorstTitus 14:54, 24. Sep 2006 (CEST)

        Zu den Gründen des Untergangs des R. möge noch hinzugefügt werden, daß die sich immer mehr verstärkenden Klassenkämpfe auch ihren Teil dazu beitrugen. Besonders in den Randzonen des R. gärte es des Öfteren.Die Völker hatten sich noch lange nicht mit Roms Vorherrschaft abgefunden. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den Bagaudenaufstand in Exgallien, der nur mit großer Mühe niedergeschlagen werden konnte. Die Bagauden setzten sich größtenteils aus Kolonen und freien Bauern zusammen. Sie wehrten sich gegen den Großgrundbesitz und römischen Staatsapparat in ihrer Heimat. --HorstTitus 12:48, 12. Nov. 2006 (CET)



        Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Römisches Reich und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).