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Der Artikel Reiterstandbild Friedrichs des Großen gehört zur Kategorie: Reiterstatue, Denkmal in Berlin
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Das Reiterstandbild Friedrichs des Großen Bildherkunft |
Das monumentale Reiterstandbild Friedrichs des Großen, von den Berlinern auch kurz „alte Fritz“ genannt, steht im sogenannten Lindenforum auf dem Mittelstreifen der Straße Unter den Linden im historischen Zentrum von Berlin.
Es wurde von Christian Daniel Rauch, einem Schüler von Johann Gottfried Schadow geschaffen, der den König als eine volkstümliche Persönlichkeit darstellte. Es zeigt im Sockelbereich als Halbplastiken auch noch verschiedene bedeutende Persönlichkeiten aus der Zeit des preußischen Königs Friedrichs des Großen. Dazu gehören an der vorderen Seite des Sockels vor allem Friedrichs Generäle. Die Geistesgrößen jener Zeit sind dagegen auf der Rückseite unter dem Hinterteil des Pferdes dargestellt. Insgesamt sind 74 Figuren als Zeitgenossen Friedrichs dargestellt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 1. Juni 1840, dem 100. Jahrestag der Thronbesteigung Friedrichs II. Im Jahre 1851 wurde das Denkmal enthüllt.
Dieses Standbild hatte eigentlich Schadow selbst fertigen wollen, jedoch wurde von Friedrich Wilhelm III. Rauch damit beauftragt. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass sich die Kunstauffassung Schadows von der des König unterschied, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Friedrich Wilhelm II., der Schadows Gönner war. Tatsächlich kam es zu einem gewissen Abstieg Schadows bei einem gleichzeitigen Aufstieg von dessen Schülern: unter diesen Rauch. Schadow indes vermochte sich den neuen gestalterischen Prinzipien nicht anzupassen, was diesen Abstieg erklärt. Zur Bedeutungslosigkeit war Schadow jedoch nicht herabgesunken. Von Schadow ist der Spruch überliefert: „Mein Ruhm ist in Rauch aufgegangen.“
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal eingemauert. 1950 ließen die DDR-Behörden das Denkmal abbauen. Es wurde 1960 im Park von Sanssouci im Hippodrom aufgestellt. 1980 wurde das Denkmal wieder nach Berlin zurückgebracht und ca. 6 m östlich gegenüber des historischen Standortes aufgestellt. Diese Wiederaufstellung stand im Zusammenhang mit einer Neubewertung der preußischen Geschichte in der DDR. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde es in den 90er Jahren an seinem historischen Standort wiederaufgestellt. Im Oktober 2006 wurde eine Grundreinigung vorgenommen und eine Schutzschicht aus Wachs gegen Graffiti angebracht.Berliner Morgenpost: Alter König frisch gereinigt, 19. Oktober 2006
Das Reiterdenkmal ist eine der bedeutendsten Skulpturen des 19. Jahrhunderts und markiert den Übergang zu einer realistischen Darstellung in der Bildhauerei.
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Einzelnachweise
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das foto ist schlecht gewählt, es zeigt weder dessen position im stadtbild, noch dessen wahre größe mit sockel


