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Robert Schumann

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Der Artikel Robert Schumann gehört zur Kategorie: Lesenswert|, Lesenswert, Mann, Deutscher, Deutscher Komponist, Komponist (Romantik), Klassischer Pianist, Musikwissenschaftler, Autor, Literatur (19. Jh.), Literatur (Deutsch), Tagebuch, Corpsstudent, Korporierter (Schülerverbindung), Geboren 1810, Gestorben 1856

Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau; † 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn, heute ein Ortsteil des gleichnamigen Stadtbezirks der Bundesstadt Bonn) war ein deutscher Komponist und Pianist der Romantik. Er war der Ehemann von Clara Schumann, geborene Wieck.

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Robert Schumann - Zeichnung von Adolph von Menzel nach einer Daguerreotypie aus dem Jahr 1850
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Zusammenfassung

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Robert Schumann-Sitzbild von Johannes Hartmann in Zwickau
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 Robert Schumann war der Sohn des Buchhändlers und Verlegers August Schumann (1773-1826). Er erhielt bereits mit sieben Jahren Klavierunterricht, studierte 1828-30 ohne große Neigung Jura in Leipzig und Heidelberg, widmete sich in Wahrheit bereits ganz der Musik.
Neben Unterricht in Klavier (bei Friedrich Wieck, dem Vater der späteren Frau Schumanns) und Theorie trieb er eigene Studien an Hand Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier.
Eine Fingerzerrung vereitelte die Virtuosenlaufbahn; zugleich entstanden die zweiten Kompositionen. Auf Jahre hinaus veröffentlichte er nur Werke für Klavier.
1840 heiratete Schumann gegen den Widerstand Friedrich Wiecks dessen Tochter Clara; im gleichen Jahr komponierte er eine große Anzahl meisterhafter Lieder.
1834 gründete Schumann die „Neue Zeitschrift für Musik“, in der die teilweise realen, teilweise erfundenen „Davidsbündler“ (Eusebius, Florestan u.a.) für eine hohe, „poetische“ Musik stritten. In seinem romantisch-idealistischen Künstlertum aufrichtig und entschieden, war Schumann durch sein immer stärker nach innen gewandtes Wesen als Lehrer und Dirigent wenig erfolgreich, als Komponist zunächst kaum bekannt.
1843 kam er durch Felix Mendelssohn Bartholdy ans Leipziger Konservatorium, 1844 als Chorleiter nach Dresden.
1850 wurde er Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf (hier besuchte ihn 1853 der junge Johannes Brahms), war dort jedoch nach einiger Zeit Demütigungen und Intrigen ausgesetzt.

Eine schon in jungen Jahren gelegentlich sich ankündigende seelische Krise wird als Psychose im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung gedeutet, die 1854 nach einem Selbstmordversuch vollends zum Ausbruch gekommen sei. Krankenakten aus der Heilanstalt Endenich dagegen legen nahe, Schumanns Krankheit in Zusammenhang mit seiner Syphilis zu sehen.Caspar Franzen: „Qualen fürchterlichster Melancholie“, Dtsch Arztebl 2006; 103(30):A 2027-9 Schumann starb 1856 in Endenich.

Die frühen Jahre

Jugendzeit

„Mir träumte, ich wäre im Rhein ertrunken.“ Diesen Satz notierte Schumann im Alter von 19 Jahren in sein Tagebuch und damit zu einer Zeit, in der er nicht ahnen konnte, dass es ihn später einmal beruflich ins Rheinland verschlagen würde – und dass er dort mit einem Sprung in den Rhein einen Selbstmordversuch unternehmen würde.

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Robert Schumann-Geburtshaus in Zwickau
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Schon früh schrieb Schumann viel – nicht nur Tagebuch. Neben seiner künstlerischen Neigung zum Klavierspiel (seine Mutter Christiane galt als sehr musikalisch, ohne jedoch ein Instrument zu beherrschen) galt seine große Liebe der Literatur, die durch seinen Vater geprägt war: August Schumann, der sich als „homme de lettres“ verstand, verfasste Romane, erwarb sich überregional einen großen Ruf als Übersetzer englischsprachiger Autoren und führte ab 1807 gemeinsam mit seinem Bruder die Verlagsbuchhandlung „Gebrüder Schumann“ in Zwickau, die für die Förderung allgemeiner Bildung durch Herausgabe von Klassikern aller Nationen im Taschenbuchformat bekannt war. Er soll über eine große Privatbibliothek verfügt haben, die die klassische Literatur aus aller Welt vereinigte. Seine ältesten Söhne gingen später alle ins Verlagsgeschäft, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der jüngste – Schumann hatte vier Geschwister: Emilie (1796), Eduard (1799), Carl (1801) und Julius (1805) – ebenfalls in seine Fußstapfen zu treten versuchte und als Jugendlicher nicht nur Kompositionen, sondern auch Aufsätze, Gedichte und Romanfragmente sowie selbstkritische Texte verfasste. Besonders prägten ihn die romantischen Schriftsteller, ganz besonders Jean Paul.

August Schumann unterstützte auch die musikalischen Ambitionen seines Sprösslings. Eigens für ihn schaffte er einen Flügel an, hörte gern seinem Spiel zu, bemühte sich sogar darum, wenn auch vergebens, ihm Klavierunterricht bei Carl Maria von Weber geben zu lassen. „Ich genoss die sorgfältigste und liebevollste Erziehung“ notierte Robert Schumann später.

1826 starb August Schumann 53jährig. Er hinterließ seiner Familie ein kleines Vermögen, Roberts Anteil hieran wurde von einem Vormund, dem Zwickauer Tuch- und Eisenwarenhändler Gottlob Rudel verwaltet. Schumanns Schulausbildung war umfassend. Er lernte Latein, Griechisch und Französisch und galt als außergewöhnliches Sprachtalent. Seine musikalische Ausbildung blieb indessen (bis 1828) nahezu dilettantisch. Da er besser Klavier spielte als sein Lehrer, empfahl dieser ihm das Selbststudium, was Schumann durch den Besuch von musikalischen Aufführungen und dem Lesen von Partituren und Klavierauszügen von Orchesterwerken umzusetzen suchte. Als Jugendlicher gründete er ein Schulorchester, daneben auch einen literarischen Verein, in welchem er mit Mitschülern verschiedene Werke, unter anderem auch acht Dramen von Friedrich Schiller in verteilten Rollen las. Wie ernst es ihm damit war, spiegelt die von ihm entworfene Vereinssatzung wieder: Sie sah für „unschickliches Lachen“ während der Lesungen Geldstrafen vor.

Das Abitur machte Schumann mit dem zweitbesten Prädikat „omnino dignus“. Derweil hatte seine Mutter gemeinsam mit dem Vormund entschieden, dass Schumann Rechtswissenschaften studieren solle, da beide in seinem Hang zur Kunst und vornehmlich zur Musik keine Zukunft sahen. Schumann fügte sich dem Wunsch und schrieb sich am 29. März 1828 an der Leipziger Universität als Jurastudent ein.

Ungeliebtes Studium

Leipzig, mit damals rund 41.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Sachsens nach Dresden, ließ Schumann nicht unbeeindruckt: Stadt der Messen, des Buchhandels und des Buchdrucks; renommierte Verlage wie Brockhaus, Reclam und Breitkopf & Härtel hatten hier ihren Sitz. Das Leipziger Gewandhausorchester brillierte mit Aufführungen, wie Schumann sie nie erlebt hatte. Er schrieb seiner Mutter, er „gehe regelmäßig in die Kollegien“ und verbrachte seine Zeit mit Musik, Schreiben und Lesen, besuchte zwischenzeitlich philosophische Vorlesungen, verbrachte aber auch manchen Vormittag im Schlafrock bei „lyrischer Faulenzerey“. Einen Hörsaal mit juristischen Veranstaltungen hatte Schumann in Leipzig wohl nie betreten. Manchmal plagte ihn das schlechte Gewissen, worüber seine Tage- und Jahrbücher Rechenschaft geben:

„Es überläuft mich eiskalt, wenn ich denke, was aus mir werden soll.“ Und später:
„Schwach will ich und darf ich nicht sein. Wenn der Mensch nur will – er kann ja ALLES.“

Im gleichen Jahr begegnete Schumann im Haus eines kunstliebhabenden Professors dem Mann, der sein Leben verändern sollte: Friedrich Wieck. Wieck, der ursprünglich Theologie studiert hatte, hatte sich als außergewöhnlicher Klavierpädagoge einen Ruf erworben. Sein Konzept, das sich zwischen praktischer Unterweisung am Instrument und musiktheoretischer Ausbildung bewegte, hatte er an seiner Tochter Clara nicht nur erfolgreich erprobt, sondern sogar bewiesen. Schumann beschloss, sich in Sachen musikalischer Fortbildung in seine Hände zu begeben. Doch es fehlte an entscheidenden Grundlagen sowohl beim Pianistenhandwerk wie auch in der Kompositionstechnik. Die Enttäuschung war groß, Schumann ließ sich immer häufiger bei Wieck entschuldigen und kam schließlich gar nicht mehr zum Unterricht.

Um dem „fatalen Schlendrian“ in Sachen Berufsausbildung ein Ende zu bereiten, ging Schumann für zwei Semester nach Heidelberg, um sich endlich ernsthaft dem Jura-Studium zu widmen. Er schloss sich dem Corps Saxo-Borussia an, fachlich erwies sich der Ortswechsel jedoch als vertane Zeit. Unter den dort amtierenden Professoren konnte ihn nur der Jurist Thibaut faszinieren, weil dieser – selbst hochmusikalisch – in seinem Haus regelmäßig Musikabende insbesondere mit Werken von Palestrina und Georg Friedrich Händel veranstaltete. Und weil in dieser Zeit eine Reise nach Italien aus seiner Sicht einfach lebensnotwendig war, rang Schumann seiner Mutter die Mittel dafür ab. „Italien, Italien, summte mir’s von Kindesbeinen um mein Herz“ schrieb er ihr. Was ihn dort hinzog, war „das ganz tolle, bewegsame, lebendige Leben“. Er wollte die „weißen glänzenden Städte“, „die Orangendüfte, südliche Blumen“ und natürlich die „Italiänerinnen mit den feurig-schmachtenden Augen“ kennen lernen. Die Mailänder Scala hatte er besucht und war beeindruckt, aber insgesamt mochte er der italienischen Musik und insbesondere der von Gioacchino Rossini nichts abgewinnen. ..

Umkehr

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Robert Schumann 1830
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Wieder nach Heidelberg zurückgekehrt, schrieb Schumann nach langem inneren Ringen am 30. Juli 1830 seiner Mutter, dass er beabsichtige, den Beruf eines Musikers zu ergreifen. „Folg ich meinem Genius, so weist er mich zur Kunst, und ich glaube zum rechten Weg.“ Innerhalb von sechs Jahren wollte er „mit jedem anderen Klavierspieler wetteifern.“ Auf sein Bitten hin wandte sich die Mutter „mit Zittern und innerer Angst“ an Friedrich Wieck, denn aus ihrer Sicht hätte Robert die Pianistenlaufbahn schon zehn Jahre früher anfangen müssen, um damit das „Brot fürs Leben“ zu verdienen. Schon nach zwei Tagen erhielt sie Antwort. Wieck versprach, Schumann innerhalb von drei Jahren zu einem der größten Klavierspieler zu bilden, der geistreicher sei als Ignaz Moscheles und großartiger als Johann Nepomuk Hummel. Allerdings verband er dies mit der Bedingung, dass Schumann seine „zügellose Phantasie und seinen schwankenden Sinn“ bezwinge und regelmäßig zum Unterricht erscheine. Schumann, voller guter Vorsätze für seine Zukunft, ging somit zurück nach Leipzig und bezog dort zunächst ein Zimmer im Hause Wiecks.

Ende der Pianistenlaufbahn

Dem Anfang einer vielversprechenden Pianistenlaufbahn Schumanns kam das jähe Ende zuvor: Schumann, den es in seiner enormen Verbissenheit am Klavier schon immer gestört hatte, dass die Finger einer Hand in jeweiliger Abhängigkeit voneinander stehen, wobei einige - wie der Vierte – sich als besonders schwach erweisen, hatte ein mechanisches Werkzeug ersonnen, das jedem einzelnen Finger eine kraftvolle Souveränität verleihen sollte. Nächtelang an der rechten Hand erprobt, führte dies zu einer Sehnenscheidenentzündung mit einer nachfolgenden Bewegungsunfähigkeit der ganzen Hand.Gerhard Böhme: Medizinische Porträts berühmter Komponisten, Elsevier, 1981. ISBN 3437106899 Als diese schließlich abklang, war Schumanns Mittelfinger so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er für das professionelle Klavierspiel unbrauchbar war. Dieser unheilvolle Selbstversuch machte die Pianistenlaufbahn zunichte.

Neue Wege

Schumann konzentrierte sich nunmehr auf das Erlernen von Kompositionstechniken, wertvolles Anschauungsmaterial lieferte ihm hierbei das „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach. Anfänglich komponierte Schumann fast ausschließlich für Klavier, sein Opus 1 sind die ABEGG-Variationen. Stücke, die einer Phantasieperson, der „Comtesse d'Abegg“, gewidmet sind und auf der durch den Namen vorgegebenen Notenfolge A-B-E-G-G aufbauen. Zu seinen ersten Kompositionen, die Zeugnis von Schumanns persönlichem Stil geben, gehören auch die Papillons (op. 2), drei Frauen aus Schumanns näherer Verwandtschaft gewidmet, er selbst machte in Bezug auf dieses Werk Andeutungen, dass die Miniaturen durch den Roman Flegeljahre von Jean Paul inspiriert worden seien. Von seinen frühen Kompositionen erwähnenswert ist auch die Toccata (op. 7), bemerkenswert an ihr ist nämlich, dass bei der Figuration der rechten Hand der Einsatz des Mittelfingers durchaus vermieden werden kann. So konnte Schumann das Stück selbst vortragen. 1833 begann er mit den Etüden im Orchestercharakter, sie wurden 1837 unter dem bis heute geläufigen Titel Sinfonische Etüden veröffentlicht. Sie sind weniger Etüden im Wortsinn als vielmehr Variationen über ein eingangs vorgestelltes Thema.

Zusammen mit Friedrich Wieck und einigen Freunden gründete Schumann 1834 die Neue Zeitschrift für Musik, das Konkurrenzblatt zur Leipziger Allgemeinen musikalischen Zeitung. Da die anderen aber für das Projekt kaum Zeit aufbringen konnten, schulterte er die Verlegerschaft schließlich maßgeblich allein. In der Funktion als Kritiker und Musikwissenschaftler setzte er neue Maßstäbe, insbesondere wandte er sich gegen Mittelmäßigkeit und seichtes Virtuosentum. Schumann drückte dabei vielen seiner Besprechungen von Werken und Aufführungen seinen Stempel auf: den der poetisierenden Kritik. Das war zwar nicht ganz neu, schon E. T. A. Hoffmann, der Jahrzehnte zuvor unter dem Pseudonym Johannes Kreisler für die Allgemeine musikalische Zeitung geschrieben hatte, bemühte einen ähnlichen Stil. Durch Schumann entwickelte sich diese Art des Schreibens geradezu zu einer Gattung. Ausgerechnet er, dessen beharrliche Wortkargheit Legende ist (Clara notierte später in das gemeinsame Ehetagebuch, gleich drei Mal müsse sie „was?“ fragen, um ihn zu verstehen), läuft hier zu Höchstform auf und zeigt Beredsamkeit, der keine Nuance fremd ist. In seinen Texten ist alles vertreten, ernsthafte Auseinandersetzung, sanfter Spott, aber auch höhnischer Verriss.

Sowohl in dieser Zeitschrift als auch in seinen Kompositionen spielen dabei die fiktiven Figuren Florestan (der leidenschaftliche Schumann), Eusebius (der in sich gekehrte Schumann) und Meister Raro (Ratgeber – anfangs stand Friedrich Wieck für diese Figur Pate) eine wichtige Rolle. Diese unterschiedlichen Charaktere nutzte Schumann, um verschiedene Sichtweisen von Werken darzustellen.

Die Davidsbündler

Schon 1833 hatte sich um Schumann ein Kreis junger Künstler gebildet, die sich regelmäßig im Leipziger Lokal „Zum arabischen Coffee-Baum“ einfanden. Sie verstanden sich als Gegenpol zu den Philistern, den Spießbürgern, nannten sich Davidsbündler und trugen – in der Tradition der damals beliebten Geheimbünde - Phantasienamen. Der Bund hat in Schumanns Werken immer wieder eine Bedeutung gespielt (beispielsweise in den Davidsbündlertänzen, aber auch im Carnaval).

Private Entwicklungen

Liebeleien

Als Schumann Clara 1830 durch seinen Aufenthalt in Wiecks Haus näher kennen lernte, konnte er mit dem neun Jahre jüngeren Mädchen nur wenig anfangen. Er ging mit ihr manchmal spazieren und beobachtete ihr Reifen in der Folgezeit mit einer Mischung aus Erstaunen und Amüsement. Er hatte ein paar Liebschaften, aus der Zeit nahm er wohl auch ein Andenken mit, über das er bis 1855 nicht sprach, das aber mitursächlich für seinen frühen Tod gewesen sein könnte: die Syphilis.

1834 verlobte Schumann sich mit Ernestine von Fricken, wie er damals meinte, Tochter eines reichen böhmischen Barons. Dass es sich um böhmischen Adel handelte, traf zwar zu, allerdings lagen Ernestines Vermögensverhältnisse völlig im Argen, denn sie war lediglich ein Adoptivkind und nicht erbberechtigt. Schumann löste die Verlobung vor Ablauf eines Jahres. Gleichwohl setzte er ihr ein musikalisches Denkmal: Den Carnaval. Die von Frickens entstammten dem böhmischen Städtchen Asch; dieser Ortsname ist Grundlage des Carnaval in der Weise, dass Schumann in den ersten Miniaturen (meistens gleich am Anfang) die Tonfolge A-Es-C-H, in der zweiten Hälfte des Werks bei den Stücken die Notation As-C-H integriert. Ein Stück trägt den Titel Estrella, eines ist Chiarina gewidmet, auch der Marsch der Davidsbündler gegen die Philister als krönender Abschluss fehlt nicht. Der Eingang des Stückes, die Preambule sowie die Miniaturen mit den Titeln Chopin und Paganini bilden die Ausnahme in dem Duktus der beschriebenen Notation.

Ernste Liebe

Ende 1835 kamen sich Schumann und Clara näher, ein Umstand, der dem übervorsorglichen Vater Wieck nicht verborgen blieb. Er unternahm in der Folgezeit alles, um jedweden Kontakt zwischen den frisch Verliebten zu unterbinden. Nichts war mehr möglich, kein Treffen, selten Briefe, die unter geradezu konspirativen Umständen übermittelt wurden, Blicke nur aus der Entfernung. Die Härte des alten Wieck vergrößerte die Leidenschaft nur. 1840 beendeten Robert und Clara die hoffnungslos erscheinende Situation mit einer Klage vor Gericht, die darauf gerichtet war, dass entweder der Vater der Ehe zustimmen oder von Amts wegen eine Einwilligung herbeigeführt werden sollte. Am 12. September 1840 heiratete das Paar aufgrund der Zustimmung des angerufenen Gerichts in der Dorfkirche von Schönefeld bei Leipzig und verbrachte den Nachmittag auf dem Rittergut Mölkau.

Zurückweisung

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Robert Schumann - Lithographie aus dem Jahr 1839
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Die Kreisleriana hatte Schumann schon 1838 vollendet. Gedanklich ist das Stück dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann zugeeignet, der seinen Kapellmeister Kreisler nicht nur als Pseudonym für die Leipziger musikalische Zeitung verwendet, sondern ihn auch literarisch zum Charakter erhoben hatte. Als Zeugnis musikalischer Verehrung widmete Schumann das Werk Frédéric Chopin, für den er große Bewunderung hegte. Der so bedachte vermochte aber keine besondere Affinität für Schumanns Kompositionen zu entwickeln.

Auch andere Pianisten verhielten sich seinen Stücken gegenüber zurückhaltend: Franz Liszt, der einige seiner Werke in sein Repertoire genommen hatte, erlitt nach eigenem Bekunden damit ein „großes Fiasko“. Das Publikum wollte ihn wohl nicht als Interpret schwer verständlicher Musik denn vielmehr als Hasardeur auf den Tasten erleben. Selbst Clara, die maßgeblich zur größeren Bekanntheit von Schumanns Klavierwerken beitrug, trug nur vereinzelt das eine oder andere Stück auf Konzerten vor. Die Zuhörer bevorzugten Musik, die ihrem zeitgenössischen Geschmack entsprach. Aus der Retrospektive nicht nachvollziehbar: Schumann gehörte nicht dazu. Ludwig van Beethoven wurde verehrt, Mendelssohn Bartholdy, Chopin und Scarlatti galten als beliebt, Sigismund Thalberg, Friedrich Kalkbrenner, aber auch Henri Herz, den Schumann wegen seiner seichten Klaviermusik verachtete, waren zu der Zeit häufig zu Gehör gebrachte Komponisten.

Ein 1838/1839 unternommener Versuch Schumanns, seine Neue Zeitschrift für Musik in Wien zu etablieren, scheiterte an den damals herrschenden strengen Maßstäben der österreichischen Zensurbehörde. Doch wurde Schumann im darauffolgenden Jahr 1840 Ehre zuteil: Die philosophische Fakultät der Universität Jena verlieh ihm die Ehrendoktorwürde.

An Claras Seite

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Clara Wieck 1840, kurz vor ihrer Vermählung mit Robert Schumann
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In seiner Ehe mit Clara Schumann versuchte Schumann, stets Einfluss auf ihr Leben und Schaffen zu nehmen. Er wünschte nicht, dass sie, die in ganz Europa Ruhm als große Pianistin erlangt hatte, weiter ihren Konzerttätigkeiten nachging. Auch wollte er, dass ihre – bis dahin dem romantischen Publikumsgeschmack nachgebenden – Kompositionen ernsthafter würden, sich mehr an seinem Schaffen orientierten. Sein Ziel war musikalische Zweisamkeit in Einheit. Und so brachte ein 1841 veröffentlichter Liederzyklus des Ehepaars Schumann die Rezensenten in die Verlegenheit, nicht sagen zu können, welche der Vertonungen nun Robert und welche Clara zuzuschreiben waren.

Zeit des Schaffens

Zweifellos aber fühlte sich Schumann durch diesen neuen Lebensabschnitt mit Clara Schumann an seiner Seite beflügelt. Innerhalb kürzester Zeit entstand seine Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, deren von den Blechbläsern intoniertes Motiv auf dem Gedichtstext: „Oh wende, wende deinen Lauf. Im Tale blüht der Frühling auf!“ beruht. Die so genannte Frühlingssinfonie wurde am 31. März 1841 unter dem Dirigat von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt. Noch im gleichen Jahr vollendete Schumann eine Sinfonie in d-Moll, in der ursprünglich eine Gitarre integriert war. Am 6. Dezember 1841 uraufgeführt, mochte sie beim Publikum aber nicht recht ankommen. 12 Jahre später hat Schumann sie überarbeitet, bekannt ist sie heute als seine 4. und letzte Sinfonie.

1841 ist auch das erste Kind der Schumanns, Marie geboren worden. Acht Kinder hatte das Paar, der letzte Sohn kam auf die Welt, als Schumann bereits in der Nervenheilanstalt weilte. Auf seinen Wunsch hin wurde er Felix (nach Mendelssohn Bartholdy) getauft.

Zeit der Verzweiflung

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Robert und Clara Schumann 1847
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1843 war Schumann für kurze Zeit Lehrer am Leipziger Konservatorium. Aber die Geldsorgen wuchsen. Clara begab sich wieder auf Konzerttournee, unter anderem nach Russland, was ihr 6000 Taler einbrachte. Schumann begleitete sie, in den Augen der Bewunderer Claras als Gatte einer europaweit bekannten Pianistin, für ihn eine furchtbare Demütigung. Manche steckten ihm diskret Geld zu, zutiefst gekränkt notierte Schumann dies in sein Tagebuch mit dem Zusatz „Und Klaras Benehmen dabei.“

1844 zerschlug sich Schumanns Hoffnung, Nachfolger von Mendelssohn Bartholdy am Leipziger Gewandhaus zu werden. Schumann zog daraufhin mit seiner Familie nach Dresden. Die Folgezeit bis 1846 war geprägt von Krankheiten, er klagte über Abspannung, Nervenschwäche, Angstzustände, Schwindelanfälle – und er wurde schwerfällig. Robert Schumann litt an einer bipolaren Störung, auch als manisch-depressive Krankheit bezeichnet, der er schließlich zum Opfer fiel. Nicht auszuschließen ist, dass die Syphilis zum Krankheitsbild beitrug. Die 2006 veröffentlichten Krankenakten Schumanns belegen, dass er tatsächlich unter dieser Krankheit litt, von deren Ansteckung er seit 1831 wohl gewusst hat.Akio Mayeda: Robert Schumann in Endenich (1854-1856). Krankenakten, Briefzeugnisse und zeitgenössische Berichte, Schott, Mainz, 2006. ISBN 3795705274 Unter großen Anstrengungen vollendete Schumann eine Sinfonie in C-Dur (sie ist heute als Nr. 2 bekannt), sie wurde am 5. November im Leipziger Gewandhaus aufgeführt. Erfolg war ihr zu der Zeit nicht beschieden. Einige Bemühungen, eine Festanstellung bei einem Konzert- oder Opernhaus in Sachsen zu erhalten, scheiterten. Erst ab Dezember 1849 erhielt Schumann ein reelles Angebot: Die Nachfolge von Ferdinand Hiller als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. Die Schumanns zögerten. Sachsen war ihnen vertraut, das Rheinland so fern. Aber am 1. September 1850 verließen sie Dresden Richtung Westen.

Im Rheinland

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Robert Schumann - Daguerreotypie um 1850
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Lichtseiten

Der Empfang Schumanns in Düsseldorf war herzlich: Das Orchester sowie der Chor hatten einige Stücke von ihm einstudiert und es gab eigens für ihn einen Ball sowie ein Souper. Schumann wurde von Hiller höchstpersönlich in künstlerische Kreise eingeführt. Die Begeisterungsfähigkeit der Rheinländer steckte die Schumanns förmlich an: Robert komponierte wie besessen und entwarf innerhalb eines Monats seine 3. Sinfonie in Es-Dur, die sogenannte „Rheinische“. Der Beethovenschen Stimmungsempfindung folgend (Es-Dur steht für heroisch) beschreibt Schumann mit ihr seine ersten Eindrücke, die er von der Fremde hat, die Sätze 1, 2 und 5 sind beschwingt und voller Enthusiasmus. Der 3. Satz mit der Nicht schnell hat Intermezzo-Charakter und ist eine Genre-Komposition in der Art von Schumanns Klavierminiaturen. Der 4. Satz spiegelt seinen Eindruck von einer Zeremonie, die Schumann am 12. November 1850 im Kölner Dom erlebte: Die Weihung des damaligen Erzbischofs Johannes von Geissel zum Kardinal.

Schattenseiten

So schnell sich die Schumanns von der rheinischen Mentalität fesseln ließen, so schnell kam die Ernüchterung: Die im Wortsinn praktizierte „kommste heut nicht, kommste morgen“-Einstellung des Orchesters machte ihm zu schaffen. War es dann mal vollständig, kämpfte er gegen verpatzte Einsätze. Als die Blechbläser einmal aus Achtlosigkeit das in eine falsche Tonart transponierende Instrument gegriffen hatten, gab es statt eines Einsehens gleich eine Diskussion. Und der Chor schwatzte und lachte während der Proben. Schumann fühlte sich nicht ernst genommen. Schon Ende 1851 überlegte er, das Amt niederzulegen, aber ein sechstes Kind (Eugenie) hatte sich angekündigt.

Nachdem Schumann nach einer Pause im Dezember 1852 wieder als Dirigent auftrat, gab es erste Rücktrittsforderungen. Schumann war zutiefst verletzt. An Pfingsten 1853 überarbeitete er seine Sinfonie in d-Moll, sie wurde dieses Mal wohlwollend vom Publikum aufgenommen.

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Der junge Johannes Brahms
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Ein Bewunderer aus Hamburg

Im gleichen Jahr erhielten die Schumanns Besuch von einem jungen Künstler aus Hamburg, der bis dahin noch nicht von sich hatte reden machen: Johannes Brahms. Begeistert von dessen Können als Pianist wie Komponist, brachte Schumann den Musikverleger Breitkopf & Härtel dazu, einige Werke von Brahms zu veröffentlichen. Außerdem publizierte er, der die Verlegerschaft der Neuen Zeitschrift für Musik längst in andere Hände gegeben hatte, einen Aufsatz über Brahms unter dem Titel Neue Bahnen. Darin wird Brahms nahezu hymnisch als Auserwählter bezeichnet, „der den höchsten Ausdruck der Zeit in idealer Weise auszusprechen berufen“ sei. Schumanns prophetische Worte empfand Brahms als große Verpflichtung, die seinen skrupulösen Umgang mit den eigenen Kompositionen verstärkte. Brahms führte in den Folgejahren manche Tendenz der späten Werke Schumanns weiter, beispielsweise Schumanns Hang zur „alten“ Musik, zumal zu den polyphonen Satztechniken Johann Sebastian Bachs. Schumanns Kompositionen hatten prägende Wirkung auf Brahms. Das zeigt z. B. ein Vergleich der Themen des 1. Satzes aus Brahms' 1. Klavierkonzert mit denen des 1. Satzes von Schumanns Violinkonzert.

Dieses 1853 von Schumann geschriebene tiefgründige Violinkonzert in d-Moll wurde allerdings der Öffentlichkeit von Clara Schumann und Johannes Brahms vorenthalten. Grund dafür war, dass der Violinist Joseph Joachim, der das Werk nur in Proben gespielt hatte, es in Teilen und namentlich den dritten Satz daraus für zu schwer erachtete. Man hielt es nicht für eine Veröffentlichung geeignet. Erst 1937 wurde es gedruckt und in Berlin uraufgeführt.

Das Ende

Am 10. Februar 1854 begann nicht Schumanns Leidenszeit, sein – wie man heute weiß – durch die Syphilis verursachtes Leiden verstärkte sich jedoch sprunghaft: Er klagte über „Gehöraffektionen“. Töne, Akkorde, ganze musikalische Stücke tobten in seinem Kopf, benebelten ihm die Sinne, raubten ihm den Schlaf.

Tag und Nacht wurde Schumann nun von seiner Frau und seinen Kindern beobachtet und stand auch bereits unter ärztlicher Aufsicht, konnte allerdings trotzdem am 27. Februar 1854 in einem unbeobachteten Augenblick das Haus an der Bilker Straße verlassen. Der Rosenmontag des 27. Februars 1854 war verregnet. Doch unbeeindruckt vom schlechten Wetter feierten die Einheimischen in Düsseldorf Karneval. Viele waren verkleidet, manche betrunken. Kein Mensch nahm Notiz von der kräftigen Gestalt, die in einem geblümten Morgenrock der Alten Rheinbrücke zustrebte. Niemand sah, dass Robert Schumann über das Geländer stieg und sich, nachdem er seinen Ehering ins Wasser geworfen hatte, in den Fluss stürzte. Rheinschiffer bemerkten das Aufklatschen im eiskalten Wasser und zogen den Lebensmüden beherzt an Bord. Schumann zitterte am ganzen Leib, schlug die Hände vors Gesicht, sprach kein Wort. Schaulustigen, die sich einfanden, erkannten ihn. Im Tross von Mummenschanzgestalten nach Hause geleitet, wurde er von einem herbeigerufenen Arzt betreut. Seine Frau Clara suchte angesichts dieser Situation mit ihren Kindern Zuflucht bei einer Freundin.

Als Schumann in die, von dem Sanitätsarzt Dr. Franz Richarz, 1844 eröffnete Heil- und Pflegeanstalt in Endenich bei Bonn eingeliefert wurde, blieb seine Stelle als Musikdirektor zunächst unbesetzt, das Gehalt wurde an die Familie weiter ausgezahlt.

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Schumann-Haus in Bonn – die ehemalige Heilanstalt
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Die in verschiedenen Biographien zu Robert oder Clara Schumann anzutreffende Bemerkung, Robert habe sich in der Leidenszeit als „Verbrecher“ gesehen, der seiner geliebten Frau „ein Leid antun“ könnte, was ihn zu der Entscheidung bewogen haben solle, aus eigenem Entschluss in eine private Nervenheilanstalt zu gehen, ist durch Fakten nicht belegt und mittlerweile höchst umstritten. In Roberts Tagebuchaufzeichnungen, die bis zum 17. Februar reichen, steht hierüber nichts. Aber die Quelle der Behauptungen ist bekannt: Der erste Biograph Clara Schumanns, Berthold Litzmann, hatte in seinem 1908 erschienenen dreibändigen Werk Clara Schumann. Ein Künstlerleben. Nach Tagebüchern und Briefen diese Darstellung gewählt. Die in seinen Händen befindlichen Tagebücher und Briefe der Clara Schumann hat Litzmann aber der Nachwelt nicht zur Einsicht zur Verfügung gestellt (er soll sie verbrannt haben). Verschiedentlich (so auch Dieter Kühn in Clara Schumann. Klavier) wird angenommen, Litzmann habe auf der Suche nach einer Erklärung für Claras Verhalten nach der Einlieferung ihres Mannes in die Nervenheilanstalt (sie hat ihn dort – allerdings auf Anraten der Ärzte – erst nach über zwei Jahren, nämlich zwei Tage vor seinem Tod aufgesucht) eine Version der Begebenheit gesucht, die Clara schützte, indem er nämlich ihren Mann als ein Risiko für sie und ihre Familie darstellte. Was sich nunmehr, nach der Veröffentlichung der Krankenakten des Syphilitikers Schumann, als die Wahrheit offenbart.

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Grab von Robert und Clara Schumann
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Im ersten Jahr seines Anstaltsaufenthalts spielte Schumann manchmal noch Klavier. Er studierte Kompositionen von Brahms und las viel. Aber zunehmend holten ihn Wahnvorstellungen ein, er reagierte darauf mit Zornausbrüchen und Gewalt gegen die Wärter. Bettina von Arnim, Joseph Joachim und Brahms besuchten ihn, berichteten unterschiedlich über sein Befinden. Clara stattete Schumann erst kurz vor seinem Tod einen Besuch ab. Am 27. Juli 1856 besuchte sie ihn, da verweigerte er schon die Essensaufnahme. Am 29. Juli starb er, niemand war zugegen. Am Abend des 31. Juli 1856 wurde Schumann auf dem Alten Friedhof in Bonn zu Grabe getragen.

Clara überlebte ihren Mann um 40 Jahre. Sie wurde auf dem Friedhof neben ihm beigesetzt.

Werke

Klaviermusik

  • Abegg-Variationen op. 1 (1829/1830)
  • Papillons op. 2 (1829-1832)
  • Studien für das Pianoforte nach Capricen von Paganini op. 3 (1832)
  • Intermezzi op. 4 (1832)
  • Impromptus über eine Romanze von Clara Wieck op. 5 (1. Fassung: 1833, 2. Fassung: 1850)
  • Davidsbündlertänze. 18 Charakterstücke op. 6 (1837)
  • Toccata op. 7 (Frühfassung: 1829/1830, Endfassung: 1833)
  • Allegro op. 8 (1831-1832)
  • Carnaval op. 9 (1833 und Winter 1834/1835)
  • Sechs Konzert-Etüden nach Capricen von Paganini op. 10 (1832/1833)
  • Sonate Nr. 1 fis-Moll op. 11 (1832-1835)
  • Fantasiestücke op. 12 (1837; Nr. 7: wahrscheinlich bereits 1836)
  • 12 Sinfonische Etüden op. 13 (1. Fassung: 1834-1835, möglicherweise auch 1836, 2. Fassung: 1849-1851)
  • Konzert ohne Orchester (Sonate Nr. 3 f-Moll) op. 14 (1. Fassung: 1835/1836, 2. Fassung: zwischen April 1850 und Juni 1852)
  • Kinderszenen op. 15 (1838; Nr. 6 und 9: vermutlich schon 1837)
  • Kreisleriana op. 16 (1838)
  • Fantasie op. 17 (1836/1838) Hörbeispiele
  • Arabeske op. 18 (1838-1839)
  • Blumenstück op. 19 (1838-1839)
  • Humoreske op. 20 (1838-1839)
  • Novelletten op. 21 (1838)
  • Sonate Nr. 2 g-Moll op. 22 (Juni 1830, 1833, Oktober 1835 und Dezember 1838)
  • Nachtstücke op. 23 (1839/1840)
  • Faschingsschwank aus Wien. Fantasiebilder für Klavier op. 26 (Nr. 1-4: 1839; Nr. 5: vermutlich Winter 1839/1840)
  • Drei Romanzen op. 28 (1839)
  • Scherzo, Gigue, Romanze und Fughette op. 32 (Nr. 1-3: 1838; Nr. 4: Oktober 1839)
  • Andante und Variationen B-Dur für zwei Klaviere op. 46 (1843) (Originalfassung für zwei Klaviere, zwei Violoncelli und Horn)
  • Studien für Pedalflügel. Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56 (1845)
  • Skizzen für Pedalflügel op. 58 (1845)
  • 6 Fugen über BACH für Orgel oder Pedalflügel op. 60 (1845; Revision: 1846)
  • Bilder aus Osten. Sechs Impromptus op. 66 (vierhändig) (1848)
  • Album für die Jugend op. 68 (1848)
  • Vier Fugen op. 72 (1845)
  • Vier Märsche op. 76 (1849)
  • Waldszenen. Neun Stücke op. 82 (1848-1849)
  • Zwölf Klavierstücke zu vier Händen für kleine und große Kinder op. 85 (1849)
  • Bunte Blätter. Vierzehn Klavierstücke op. 99 (1834/1835(?)-1849, Zusammenstellung des Albums: Ende 1850)
  • Ball-Szenen. Neun charakteristische Tonstücke (vierhändig) op. 109 (1849/1851)
  • Drei Fantasiestücke op. 111 (1851)
  • Drei Klaviersonaten für die Jugend op. 118 (1853)
  • Albumblätter. 20 Klavierstücke op. 124 (1832/1833, 1835-1839, 1841, 1843, 1845, 1853)
  • Sieben Klavierstücke in Fughettenform op. 126 (1853)
  • Kinderball. Sechs leichte Tanzstücke (vierhändig) op. 130 (1853; Nr. 3: wohl 1850)
  • Gesänge der Frühe. Fünf Klavierstücke op. 133 (1853)
  • Variationen über ein eigenes Thema (Geistervariationen) (1854)

Sinfonien

  • Nr. 1 in B-Dur op. 38, Frühlingssinfonie (1841)
  • Nr. 2 in C-Dur op. 61 (1845/1846, Revision 1846/1847)
  • Nr. 3 in Es-Dur op. 97 , Rheinische (1850)
  • Nr. 4 in d-Moll op. 120 (Erstfassung 1841, Umarbeitung zur Endfassung 1851)
  • Jugendsinfonie bzw. Zwickauer in g-Moll (1832/1833)

Konzerte

  • Konzert für Klavier und Orchester in a-Moll op. 54 (Originalfassung des 1. Satzes: Mai 1841; Revision: August 1841, Januar 1843, nochmals bis Ende Juli 1845; 2. und 3. Satz: 1845)
  • Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester F-Dur op. 86 (18. Februar bis 11. März 1849)
  • Introduktion und Allegro appassionato. Konzertstück für Klavier und Orchester op. 92 (18.-26. September 1849)
  • Konzert für Violoncello und Orchester in a-Moll op. 129 (Oktober/November 1850)
  • Konzert-Allegro mit Introduktion für Klavier und Orchester op. 134 (24.-30. August 1853)
  • Konzert für Violine und Orchester in d-Moll WoO 1 (21. September bis 3. Oktober 1853)

Orchesterwerke und Chorwerke mit Orchester (Auswahl)

  • Ouverture, Scherzo und Finale für Orchester op. 52 (1841/45)
  • Manfred. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen nach Lord Byron op. 115 (1848)
  • Das Paradies und die Peri. Dichtung aus "Lalla Rookh" von Thomas Moore für Soli, Chor und Orchester op. 50 (Text: 1841-42; Skizzierung und Ausarbeitung: 1843)
  • Der Rose Pilgerfahrt (Heinrich Moritz Horn) für Soli, gemischten Chor und Orchester op. 112 (1851)
  • Des Sängers Fluch. Ballade nach Ludwig Uhland für Soli, Chor und Orchester op. 139 (Text: 1851; Skizzen und Partitur: Januar 1852; revidiert am 9. Oktober 1852)
  • Missa sacra (Messe in c-Moll) für Soli, Chor und Orchester op. 147 (Februar bis April 1852; Offertorium und Fassung mit Orgelbegleitung: März 1853)
  • Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 148 (1852)
  • Szenen aus Goethes Faust für Soli, Chor und Orchester WoO 3 (1844-1853)

Kammermusik

  • Drei Streichquartette op. 41, Nr. 1 a-Moll, Nr. 2 F-Dur, Nr. 3 A-Dur (1842)
  • Klavierquintett Es-Dur op. 44 (September/Oktober 1842)
  • Klavierquartett Es-Dur op. 47 (Oktober/November 1842)
  • Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 d-Moll op. 63 (1847)
  • Adagio und Allegro für Klavier und Horn (Violine oder Violoncello ad libitum) op. 70 (14.-17. Februar 1849)
  • Drei Fantasiestücke für Klavier und Klarinette (Violine oder Violoncello ad libitum) op. 73 (11.-13., möglicherweise 15. Februar 1849)
  • Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 2 F-Dur op. 80 (Skizzierung und Ausarbeitung: 2.-4. August 1847, Revision: 26. September bis 1. November 1847 und 5.-9. April 1849)
  • Drei Romanzen für Oboe und Klavier (Violine oder Klarinette ad libitum) op. 94 (7.-12. Dezember 1849)
  • Fünf Stücke im Volkston für Violoncello (Violine ad libitum) und Klavier op. 102 (13.-15. und 17. April 1849)
  • Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105 (12.-16. September 1851)
  • Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 3 g-Moll op. 110 (2.-9. Oktober 1851)
  • Märchenbilder für Klavier und Viola (Violine ad libitum) op. 113 (1.-4. März 1851)
  • Violinsonate Nr. 2 d-Moll op. 121 (26. Oktober bis 2. November 1851)
  • Märchenerzählungen für Klarinette (Violine ad libitum), Viola und Klavier op. 132 (9.-11. Oktober 1853)
  • Violinsonate Nr. 3 a-Moll WoO 2 (einschließlich Satz II und IV aus der F.A.E.-Sonate, einer Gemeinschaftskomposition von Robert Schumann, Johannes Brahms und Albert Dietrich) (21. Oktober bis 1. November 1853)

Lieder (Auswahl)

Oper

Stand- und Denkmale

Abbildung
Alfred Hrdlicka:
Robert Schumann
Bildherkunft

Verfilmungen

Im Film Frühlingssinfonie (BRD 1982) wurde Robert Schumann ein filmisches Denkmal gesetzt - (In den Hauptrollen: Nastassja Kinski als Clara Schumann, Herbert Grönemeyer als Robert Schumann, außerdem André Heller, Rolf Hoppe, Gidon Kremer, Bernhard Wicki); Regie: Peter Schamoni; Buch: Peter Schamoni und Hans A. Neunzig.

Siehe auch

Romantische Musik, Musik der Romantik, Clara Schumann, Liste deutscher Komponisten, Davidsbündler, Robert-Schumann-Preis

Literatur

  • Siegfried Kross: Robert Schumann im Spannungsfeld von Romantik und Biedermann, in: Bonner Geschichtsblätter Band 33 (1981), Bonner Heimat- und Geschichtsverein und Stadtarchiv Bonn
  • Barbara Meier: Robert Schumann, rororo Monographie Nr.50522, Rowohlt Verlag Reinbek, 4. Aufl. 1995, ISBN 3-499-50522-3
  • Leander Hotaki: Robert Schumanns Mottosammlung. Übertragung, Kommentar, Einführung, Freiburg i.Br. 1998, ISBN 3-7930-9173-2
  • Ernst Burger: Robert Schumann - Eine Lebenschronik in Bilderrn und Dokumenten, Schott Verlag Mainz 1998, ISBN 3-7957-0343-3
  • Arnfried Edler: Robert Schumann und seine Zeit, Laaber-Verlag, 2. Aufl. 2002, ISBN 3-89007-538-X
  • Wolfgang Boetticher: Robert Schumann - Leben und Werk, Noetzel Verlag 2004, ISBN 3-7959-0804-3
  • Udo Rauchfleisch: Robert Schumann - Eine psychoanalytische Annäherung, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht 2004, ISBN 3-525-01627-1
  • Helmut Loos (Hrsg.): Robert Schumann. Interpretationen seiner Werke, 2 Bände, Laaber-Verlag 2005, ISBN 3-89007-447-2
  • Ulrich Tadday (Hrsg.): Schumann Handbuch, Kassel und Stuttgart 2006, ISBN 3-476-01671-4
  • Gerd Nauhaus und Ingrid Bodsch (Hrsg.): Dichtergarten für Musik. Eine Anthologie für Freunde der Literatur und Musik, StadtMuseum Bonn, Bonn und Stroemfeld-Verlag, Frankfurt-Basel 2006, ISBN 3-86600-003-0
  • Bernhard R. Appel (Hrsg.): Robert Schumann in Endenich (1854–1856). Krankenakten, Briefzeugnisse und zeitgenössische Berichte, Verlag Schott, Mainz 2006, ISBN 3-79570-527-4
  • Ingrid Bodsch/ Gerd Nauhaus (Hrsg.): Zwischen Poesie und Musik. Robert Schumann - früh und spät. Begleitbuch zur gleichnamigen Sonderausstellung, StadtMuseum Bonn, Bonn und Stroemfeld-Verlag, Frankfurt-Basel 2006, ISBN 3-86600-000-6
  • Gerd Nauhaus/ Ingrid Bodsch/ Ute Bär/ Susanna Kosmale (Hrsg.): Clara Schumann. Blumenbuch für Robert, StadtMuseum Bonn, Bonn und Stroemfeld-Verlag, Frankfurt-Basel 2006. ISBN 3-86600-001-4
  • Gerd Nauhaus/ Ingrid Bodsch (Hrsg.): Clara und Robert Schumann. Ehetagebücher, StadtMuseum Bonn, Bonn und Stroemfeld-Verlag, Frankfurt-Basel 2006, ISBN: 3-86600-002-2
  • Edda Burger-Güntert: Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust - Dichtung und Musik, Rombach Verlag, Freiburg i.Br. 2006, ISBN 3-7930-9455-3

Weblinks

Quellen

   

Link=Wikipedia:Lesenswerte Artikel} Dieser Artikel wurde in die Liste der Lesenswerten Artikel aufgenommen.

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 NAME=Schumann, Robert

|ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist der Romantik |GEBURTSDATUM=8. Juni 1810 |GEBURTSORT=Zwickau |STERBEDATUM=29. Juli 1856 |STERBEORT=Endenich bei Bonn }}

simple:Robert Schumann


Diskussion der Autoren über den Artikel: Robert Schumann


Aus der Diskussionsseite "Clara Schumann", in der ein anonymer User die Legendenbildung um die umstrittene Begebenheit betr. Einweisung in die Nervenheilanstalt moniert hat:

Zur Legendenbildung

Ich habe jetzt bei dem Kapitel "Schwere Zeiten" (bei Clara Schumann) noch etwas hinzugefügt. Denn die zu Recht von dem anonymen Nutzer beklagte ursprüngliche Version von letzter Woche konnte so nicht stehen bleiben. Gleichwohl denke ich, dass es sinnvoll ist, hierüber ein paar Worte zu verlieren, denn sonst steht in 100 Jahren in felsenfester Überzeugung, dass R.S. sich als "Verbrecher" fühlte und freiwillig in die Anstalt gegangen ist. In der nunmehrigen Version wird es zumindest erklärt, wie es dazu kommen konnte. Nocturne 07:25, 24. Sep 2004 (CEST)

Hallo Nocturne, ich halte die aktuelle Fassung des Artikels allerdings auch für untragbar – der Anfang entspricht einer Erzählung, keinem Lexikonartikel. Da muß irgendwas passieren. --Skriptor Skriptor 12:55, 19. Nov 2004 (CET)
Gut, dann werde ich mal eine Umformulierung überlegen. Gruß Nocturne 12:57, 19. Nov 2004 (CET)
Aber der Einstieg mit dem dramatischsten Ereignis in seinem Leben ist doch eigentlich gut - denn es fesselt den Leser, oder? Nocturne 12:59, 19. Nov 2004 (CET)

Zur Änderung

Leider scheint man kein Interesse an zusätzlichen Fakten zu haben, Meister Rado! Ein Satz wie: Am 10. Februar 1854 begann Schumanns Leidenszeit... ist schlicht einfach so falsch.Robert01

Es besteht schon Interesse an Fakten, doch sie sollten dorthin gestellt werden, wo sie in den Gesantzusammenhang- und aufbau passen. Den monierten Satz halte ich auch für falsch. Vielleicht kannst du ihn noch besser formulieren. Beste Grüße --Wetwassermann 16:48, 18. Jan 2006 (CET)

Der Einstieg ist kein Essay, sondern beruht auf Fakten, ebenso wie Schumanns Tagebucheintrag. Löschen ist hier der falsche Weg. Wenn es nicht gefällt, umformulieren. Einen schönen Tag noch wünscht Nocturne 12:54, 19. Nov 2004 (CET)

Ich habe mir mal erlaubt, diesen etwas reisserischen Anfang - minimal abgemildert - an die chronologisch richtige Stelle im Text einzubauen. Ich denke, so wird der Artikel wesentlich objektiver. --Hansele 10:54, 12. Mär 2005 (CET)

Hansele, den ersten Satz versteht doch keiner mehr, wenn der Selbstmord nach unten verrückt wurde. --Nocturne 09:17, 14. Mär 2005 (CET)
Gut, ich habs mal zu retten versucht. --Nocturne 10:29, 14. Mär 2005 (CET)

Ähm, ich hab vor mit das Stück "Träumerei" von 1838, das kann man doch einfach in die Klavierstücke einfügen? --Seemann

Diskussion aus Kandidaten für exzellente Artikel

Robert Schumann, 30. März

aus Wikipedia:Bildungsoffensive Stern Stern 14:06, 30. Mär 2005 (CEST)

  • pro - an den Sprachstil des Artikels mußte ich mich zwar etwas gewöhnen, aber der Artikel ist ausführlich, gut gegliedert, gut bebildert--BS Thurner Hof 08:17, 2. Apr 2005 (CEST)

  • Contra. Layout suboptimal, Literatur draußen, Zitate drin. -- Carbidfischer 13:32, 2. Apr 2005 (CEST)
  • Literatur drin, Layoutschwäche behoben. pro --Nocturne 09:48, 6. Apr 2005 (CEST)

  • CONTRA. Es ist absolut lächerlich, einige Sätze als "Zitate" zu verkaufen, ohne den geringsten Beleg, wo denn diese "Zitate" anzutreffen sind. --Cornischong 11:05, 6. Apr 2005 (CEST)

Zu den Literaturhinweisen

Ich finde nicht, daß es hilfreich ist eine derart oberflächliche Monographie wie die von Barbara Meier bei rororo erschienene anzugeben. Man sollte das Niveau schon etwas höher ansetzen und die Wißbegierigkeit auch von Laien nicht unterschätzen. Glücklicherweise wird sich die Literaturlage mit zwei demnächst erscheinenden Handbüchern wesentlich bessern ("Schumann-Interpretationen", hg. von Helmut Loos im Laaber Verlag und "Schumann-Handbuch", hg. von Ulrich Tadday im Metzler/Bärenreiter Verlag) (S.J.)

Dass die Monographie nicht die zitierten Handbücher ersetzen kann, liegt auf der Hand, gleichwohl darf man sie wohl als Literatur bezeichnen, nicht jeder will so ausführlich einsteigen und da ist ein solches Büchlein über sein Leben bestimmt nicht wertlos. Gruß --Nocturne 6. Jul 2005 09:01 (CEST)

Ich muss anmerken, dass mir aufgefallen ist, dass viele Sätze aus dem Artikel im ersten, etwas holprig geratenen Teil, mit dem Eintrag im Brockhaus-Lexikon übereinstimmen. Eine genauere Prüfung auf Verletzung der Urheberrechte wäre hier angebracht.

Robert Schumann

Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau, † 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn) war ein deutscher Komponist der Romantik.

  • pro - mindestens "lesenswert", mangels Ahnung und aufgrund erstmal eher überfliegender Lektüre verzichte ich jedoch erstmal auf eine Exzellenzkandidatur. -- Achim Raschka 15:52, 15. Aug 2005 (CEST)

  • pro Ich habe zwar nicht allzuviel Ahnung ob alles den Tatsachen entspricht, ist aber echt lesenswert und interessant. --Feechen 00:08, 16. Aug 2005 (CEST)
Abbildung
Symbol support vote.svg
Bildherkunft
Pro

Pro durchaus lesenswert Antifaschist 666 13:11, 19. Aug 2005 (CEST)

Hinweis: dies ist eine Kopie der beendeten Kandidatendiskussion. Bitte hier keine weiteren Abstimmungen vornehmen. -- aka 12:48, 25. Apr 2006 (CEST)

Einordnung in Kategorien

Wieso ist Schumann eigentlich als deutscher Komponist geführt, nicht aber als Komponist der Romantik? Also diese einordnung ist mir schleierhaft. Mendelssohn Bartoldy z.B. ist genau umgekehrt geführt, als Komponist der Romantik, aber nicht als deutscher Komponist...--Chaotika 18:45, 12 November 2005 (CET)

Weil es wohl jemand übersehen hat. Jetzt stimmen beide. --Mst 11:39, 14. Nov 2005 (CET)

Lizenz für Hörbeispiel

Die Lizenz für
Abbildung
Reinecke warum.ogg
Bildherkunft
erscheint mir nicht gesichert. Das dürfte ja eine neuere Aufnahme von der Pianorolle auf einer CD oder Schallplatte sein. Ich entferne es erst einmal. --Meister Raro 08:18, 13. Feb 2006 (CET)

Das ist wohl richtig. Die Aufnahme stammt von der CD: 19th century pianists: on Welte-Mignon; the closest approach to 19th century piano interpretation; Camille Saint-Saëns plays Beethoven, Chopin and Saint-Saëns, Carl Reinecke plays Mozart and Schumann, Theodor Leschetizky plays Mozart, Chopin and Leschetizky. Kehl: Verein für Musikalische Archiv-Forschung 1992. Wenn er das selbst von der Rolle aufgenommen hätte wäre das kein Problem, aber von CDs zu kopieren ist eines. Gerhard51 09:19, 17. Aug 2006 (CEST)

Fokale Dystonie

Hallo gerade lese ich, dass Schumanns Lähmung nicht nur von falscher und zu häufiger Übung kommt.

Das Stichwort ist fokale Dystonie und unter anderem hier beschrieben. Wen es also interessiert und vielleicht auch den Artikel anpassen möchte, der soll dies tun.

http://www.immm.hmt-hannove... 84.163.117.222 22:54, 26. Feb 2006 (CET).

Liedbearbeitungen

Ich habe die Bearbeitungen Schumannscher Lieder herausgenommen, da die Werkliste ausschließlich Originalkompositionen verzeichnen sollte. Es gibt unzählige Bearbeitungen und komponierte Interpretationen von Schumanns Liedern - nennt man auch nur eine einzige, so läuft dies auf unangebrachte Werbung hinaus, die hier meines Erachtens vermieden werden sollte. Gruß S.J. 7.4.06

Oje, was ist denn das? Prosa?

Irgendwie "stinkt" der ganze Artikel, oder ziemlich genau 90% davon: "Der Rosenmontag des 27. Februar 1854 war verregnet. Doch unbeeindruckt vom schlechten Wetter feierten die Einheimischen in Düsseldorf Karneval. Viele waren verkleidet, manche betrunken." ARGH! Leute, das ist eine Enzyklopädie, keine Biographie! Vielleicht wurde das aus einer Biographie entnommen, würde mich nicht wundern. Hier ist so viel Prosa drin, dass es wohl 1 Woche benötigen würde, um den ganzen Stuss zu entfernen. -andy 80.129.98.134 12:16, 31. Jul 2006 (CEST)

Stimme zu 100% zu. Darüber hinaus finden sich im Artikel zahlreiche stilistische Mängel, und zwar bereits in der vorangestellten Zusammenfassung. Beispiel: "1843 kam er durch Felix Mendelssohn Bartholdy ans Leipziger Konservatorium" - das ist umgangssprachlich und ungenau: auf Anraten Mendelssohns oder hat ihn Mendelssohn dort empfohlen. Oder: "im gleichen Jahr komponierte er eine große Anzahl meisterhafter Lieder" - "meisterhaft" ist eine Wertung, die hier nicht hineingehört. Nachfolgend finden sich noch weitere sprachliche Mängel. Um das alles zu korrigieren, müßte sich jemand finden, der dabei auch den Inhalt noch einmal nachprüft - am besten diejenigen, die das zusammengetragen bzw. einer Biographie entnommen haben. S.J. 02.08.2006, 12:42

Werkverzeichnisse als Weblink

Es gibt bei Klassika.info Werkverzeichnisse klassischer Komponisten (teilweise noch in Arbeit) und auf englischen/ französischen Seiten (www.uquebec.ca). Die Angabe dieser Seiten finde ich als Vergleichsmöglichkeit sinnvoll. Mein Weblink wurde allerdings mit dem Hinweis, das gehört zur französischen Wikipedia gestrichen. Bitte weitere Meinungen dazu.--129.70.6.88 09:37, 7. Nov. 2006 (CET)

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Robert Schumann und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).