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Rotberger

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Der Artikel Rotberger gehört zur Kategorie: Rote Rebsorte, Rote Rebsorte, Rheingau
Rotberger (Vitis vinifera) ist eine rote Rebsorte. Sie ist eine Kreuzung aus Trollinger (Schiava grossa) und Riesling, die Heinrich Birk an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau 1928 gelang.

Sie erlangte 1969 Sortenschutz und wurde 1971 in die Sortenliste eingetragen.

Die kräftig wachsende Rebe bildet starke Geiztriebe aus, was sie anfällig gegen den Echten Mehltau (Oidium) macht. Sie braucht tiefgründige, feinerdige, nicht zu trockene Böden, blüht und reift spät. Sie bringt kräftige, dem Trollinger ähnliche, jedoch körperreichere, duftig-fruchtige Weine von hellroter Farbe hervor.

Traditionalisten haben den Geschmack als eigenartig beschrieben. Der Wein spielt daher hauptsächlich als Verschnitt und für die Produktion von Rot-Sekt eine Rolle.

Kleine Anbaugebiete von insgesamt nur ca. 25 ha liegen an der Ahr, im Rheingau, in Rheinhessen und an der Bergstraße. Auch im Trentino, Südafrika, Neuseeland und USA kommt die Rebe vor.

Synonym :Zuchtnummer Geisenheim 3-37 oder Gm 3-37

Abstammung: Trollinger x Riesling

Literatur

  • Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Rotberger und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).