Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten
 
Rote Presse Korrespondenz

Toplinks zu diesem Thema:
Gruppen



Der Artikel Rote Presse Korrespondenz gehört zur Kategorie: Linke oder linksradikale Zeitschrift, Antiquarische Zeitung

Die Rote Presse Korrespondenz (RPK) war das wöchentlich erscheinende Parteiblatt der KPD-Aufbauorganisation. In der ersten Nummer (22. Februar 1969) gab die RPK eine Gründungserklärung ab: Warum eine neue Korrespondenz? Sie richtete sich gegen den Berliner Extra-Dienst und den Führungsanspruch des ehemaligen Spiegel-Journalisten Karl-L. Guggomos. Die "883" ist die spätere Gegenzeitung der RPK der Studenten-, Schüler- und Arbeiterbewegung.

Die Rote Presse Korrespondenz entstand als freie und autonome Zeitung in der Zeit 1968/69, nachdem sich der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) formell auflöste und sich die übriggebliebenen Kader in diversen Gruppen sammelten wie "Rote März Fraktion" oder "Republikanische Hilfe". Sie war anfangs eine Protestzeitung der Außerparlamentarischen Opposition gegen autoritäre Herrschaft und neoimperialistische Politik in der Dritten Welt. Mit Nr. 118 (4. Juni 1971) wurde sie das Zentralorgan des Kommunistischen Studentenverbandes, ab Nr. 190/191 (1. Dezember 1972) Pressekorrespondenz der KPD(M), ab Nr. 1-2/1974 Organ und ab 11. November 1974 Pressedienst der KPD(M). Die Zeitschrift wurde mit Nr. 50 (November) 1975 eingestellt. Als Fortsetzung erschien von Ende 1975 bis Anfang 1977 der "Rote Fahne-Pressedienst".

Quellen

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Rote Presse Korrespondenz


Entstehung der Gruppe "Rote März Fraktion"

Die Rote März Fraktion ist eine Gruppe, die nach dem Auseinanderfallen des Frankfurter SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) entstand. Aufloesung des Sozialistischer Deutscher Studentenbund Maerz 1970.

Die Rote März Fraktion war ein bakunistischer Geheimbund, entstanden während dem Auflösungsprozess des Frankfurter SDS. Aus dieser Fraktion bildete sich später der Kern der sogenannten Baader-Meinhof-Bande. Siehe auch Bakunismus

Entstehung der "Republikanischen Hilfe"

Wie die Gruppe "Rote März Fraktion" ist auch die Gruppe "Republikanische Hilfe" nach dem Auseinanderfallen des Frankfurter SDS entstanden.

Quellen

  • konkret (Zeitschrift) Heft Nr.12 vom 4. Juni 1970 Seite 53 und 54

Zuviel Gegengründung

Die eigenen Inhalte der RPK fehlen in der Beschreibung. Es entsteht der Eindruck, die RPK sei eine Zeitung gewesen, die sich von anderen abgrenzt und umgekehrt.

RPK und manche Redaktionen der agit 883 haben auch zusammengearbeitet. Einige Artikel sind in beiden Zeitungen erschienen.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Rote Presse Korrespondenz und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).