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Die in Ostasien gelegene Republik Korea, weitläufig Südkorea genannt, ist ein Staat auf dem südlichen Teil der koreanischen Halbinsel. Einziges direktes Nachbarland ist das im Norden liegende Nordkorea (243 km Grenzlänge), die sozialistische Hälfte Koreas. Die beiden koreanischen Staaten hatten sich 1948 im aufkommenden Kalten Krieg gegründet, und die Teilung wurde mit dem folgenden Koreakrieg zementiert. Im Osten grenzt es an das Ostmeer (Japanisches Meer), im Süden liegt die Koreastraße und im Westen liegt das Gelbe Meer. Die Hauptstadt ist Seoul.
Namen des Landes
Der offizielle deutsche Name lautet Republik Korea, umgangssprachlich wird jedoch meistens von Südkorea gesprochen. Auf Koreanisch heißt das Land offiziell Daehan Minguk (대한민국; 大韓民國; dt.: Große Han-Republik). Allgemein wird es in Südkorea jedoch mit seiner Kurzform Hanguk (한국, 韓國, Han-Nation) oder Namhan (남한, 南韓, Süd-Han) in Abgrenzung zu Bukhan (북한, 北韓, Nord-Han) genannt. In Nordkorea wird das Land Nam-Chosŏn (남조선, 南朝鮮, Süd-Joseon) in Abgrenzung zu Puk-Chosŏn (북조선, 北朝鮮, Nord-Joseon) genannt.
Geographie
Südkorea belegt den südlichen Teil der koreanischen Halbinsel. Die Landschaft besteht aus zum Teil bewaldeten Bergen im Osten und dichtbevölkerten Ebenen entlang der Küste im Süden und Westen. Die Fläche beträgt 99.392 km², wovon 290 km² Wasserflächen sind. Somit ist Südkorea etwas größer als ein Viertel der Bundesrepublik.
Wichtige Städte
- Siehe auch: Liste der Städte in Südkorea
Die größte Stadt mit 10.349.312 Einwohnern ist die Hauptstadt Seoul im Nordwesten. Auf der anderen Seite, an der südöstlichsten Stelle der Küste liegt die zweitgrößte Stadt Busan (3.678.551 Einwohner), die auch den wichtigsten Hafen des Landes besitzt. Es folgen Incheon (2.580.775 Einwohner), welches vor den Toren Seouls an der Westküste liegt, und das im Südosten Südkoreas gelegene Daegu mit 2.566.537 Einwohnern. Fünftgrößte Stadt ist Daejeon mit 1.475.220 Einwohnern, welches im Zentrum Südkoreas liegt, und sechstgrößte Stadt ist Gwangju mit 1.416.937 Einwohnern im Südwesten des Landes. Anders als die zuvor genannten Städte sind Suwon (1.242.799 Einwohner), Goyang (1.195.590 Einwohner) und Seongnam (1.032.060 Einwohner) keine politisch einer Provinz gleichgestellten Gebilde, sondern gehören zur Provinz Gyeonggi-do. Sie liegen wie Incheon so nahe bei Seoul, dass sie inzwischen an dessen U-Bahnnetz angeschlossen wurden. Zehntgrößte Stadt ist das am südlichen Teil der Ostküste gelegene Ulsan mit 962.931 Einwohnern.
Wichtige Berge und Gebirgszüge
Etwa 70 % Südkoreas sind gebirgig, wobei die meisten Erhebungen relativ flach sind. Der höchste Berg ist der Hallasan mit 1950 Metern auf der Insel Jejudo, die höchsten auf dem südkoreanischen Festland sind der Jirisan mit 1915 Metern und der Seoraksan mit 1708 Metern. Südkorea hat über fünf Gebirgszüge, von denen der Taebaek der größte ist. Beginnend im südlichen Nordkorea, zieht sich dieser Gebirgszug praktisch die gesamte Ostküste Südkoreas entlang. Vom Taebaek zweigt sich der zweitgrößte Gebirgszug, Sobaek genannt, ab und zieht sich durchs Zentrum des Landes. Drei kleinere Gebirgszüge sind das Gwangju-, das Charyeong- und Noryang-Gebirge.
Wichtige Flüsse
Südkorea verfügt über vier größere Flüsse. Der längste ist der Nakdonggang mit einer Länge von 525 Kilometern. Er entspringt im Taebaeksan, fließt allerdings anders als die meisten Flüsse von dort nach Süden und bei Busan ins Ostmeer (Japanisches Meer). Der zweitlängste Fluss ist der Han-gang mit einer Länge von 514 Kilometern. Seine beiden Arme entspringen ebenfalls im Taebaeksan, vereinigen 35 Kilometer, bevor er durch Seoul fließt und ins Gelbe Meer mündet. Drittlängster Fluss ist der Geumgang (401 km) und der Soemjingang (212 km).
Küste und wichtige Inseln
Südkorea ist von drei Seiten von Meeren umgeben, dem Ostmeer (Japanisches Meer) im Osten, der Koreastraße im Süden und dem Gelben Meer im Westen. Die Küstenlänge beträgt 2413 Kilometer. Die Ostküste ist im allgemeinen sehr steil, hier finden sich abgesehen von Ulleungdo sowie den umstrittenden Liancourt-Felsen (In Korea Dokdo genannt) praktisch keine nennenswerten Inseln. Dafür findet man an Süd- und Westküste um so mehr Inseln. Davon ist aber nur ein Teil bewohnt. An der Westküste befindet sich das Wattenmeer Saemangeum, das zweitgrößte Wattenmeer der Erde.
Die wichtigste Insel ist das rund 150 Kilometer südlich des koreanischen Festlands liegende Jejudo. Mit einer Fläche von 1845,6 Km² ist es die größte Insel des Landes und bildet zusammen mit einigen kleineren Inseln eine eigene Provinz.
Klima
Südkorea liegt in der gemäßigten Zone, klimatisch findet man hier vier unterscheidbare Jahreszeiten. Ausnahmen sind einige subtropische Täler an der Südküste von Jejudo sowie Gebiete über 1700 Meter Höhe.
Der Frühling beginnt meist zwischen Ende März und Anfang April und ist mild und recht sonnig. Winde bringen oft feinen gelben Staub aus der Wüste Gobi nach Korea. Im Sommer bringen Südwinde heiße, feuchte Luft von den Philippinen. Die Monsunzeit, in Korea Jangma () genannt, beginnt meist Ende Juni, Anfang Juli. Ein Großteil der jährlichen Niederschläge geht in dieser Zeit auf Korea nieder. Regen wechselt mit klaren Tagen. Darauf folgt ein sehr heißer Mittsommer, der vor allem durch die hohe Luftfeuchtigkeit schwer erträglich wird. Die Tageshöchsttemperatur steigt oft auf 30°C und höher bei einer Luftfeuchtigkeit von über 80-95 %.
Der Herbst beginnt Mitte September, wenn die Winde wieder aus Nordwest wehen. Die trockene Luft des Kontinents sorgt für viel Sonne, während die Temperaturen langsam zu sinken beginnen. Der Winter ist in Korea sehr kalt, aber trocken. Winde aus Sibirien bringen selten Schnee. Ab Januar sorgt eine besondere Klimakonstellation für ein bestimmtes Temperaturschema, bei dem sich drei kalte Tage mit vier etwas milderen abwechseln.
Klimadaten
| Jahr | Frühling | Sommer | Herbst | Winter | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| T-Mittel (°C) | 11,5 | 10,4 | 22,7 | 13,4 | -0,5 | -2,1 | -0,3 | 4,6 | 10,9 | 15,9 | 20,0 | 23,6 | 24,4 | 19,6 | 13,7 | 6,9 | 0,8 |
| T-min (°C) | 6,5 | 4,8 | 18,5 | 8,2 | -5,5 | -7,0 | -5,2 | -0,8 | 5,0 | 10,2 | 15,3 | 19,9 | 20,4 | 14,9 | 8,0 | 1,8 | -4,2 |
| T-max (°C) | 16,5 | 16,1 | 26,9 | 18,7 | 4,4 | 2,8 | 4,6 | 9,9 | 16,8 | 21,7 | 24,8 | 27,4 | 28,5 | 24,4 | 19,5 | 12,1 | 5,8 |
| T-Abstand (°C) | 10,0 | 11,3 | 8,4 | 10,4 | 9,8 | 9,8 | 9,7 | 10,6 | 11,7 | 11,5 | 9,5 | 7,5 | 8,1 | 9,5 | 11,4 | 10,4 | 9,9 |
| Frosttage | 114,2 | 26,0 | 0,7 | 17,1 | 70,5 | 25,5 | 21,9 | 18,0 | 6,7 | 1,3 | 0,4 | 0,2 | 0,2 | 0,4 | 3,6 | 13,1 | 23,0 |
| Regentage | 119,6 | 28,1 | 39,8 | 26,0 | 25,6 | 8,8 | 8,6 | 9,1 | 9,7 | 9,3 | 11,6 | 15,2 | 13,1 | 10,0 | 7,3 | 8,7 | 8,2 |
| Niederschlag (mm) | 1404 | 287 | 723 | 283 | 111 | 37 | 44 | 66 | 110 | 111 | 187 | 289 | 247 | 159 | 67 | 57 | 30 |
| Luftdruck (hPa-1000) | 11,9 | 9,0 | 22,2 | 12,1 | 4,2 | 3,7 | 4,2 | 5,7 | 8,8 | 12,5 | 17,9 | 24,1 | 24,5 | 17,7 | 11,3 | 7,2 | 4,6 |
| Bewölkung (%) | 52,9 | 51,8 | 66,9 | 49,9 | 43,2 | 42,2 | 47,5 | 49,7 | 52,1 | 53,6 | 66,2 | 71,8 | 62,7 | 59,4 | 45,2 | 45,0 | 40,0 |
- Mittelwerte der Jahre 1961-1990. Die Jahreszeiten beziehen sich jeweils auf drei ganze Monate (Frühling: März bis Mai, Sommer: Juni bis August, Herbst: September bis November, Winter: Dezember bis Februar)Tyndall Centre for Climate Change Report: TYN CY 1.1, 2003 (englisch)
Die verschiedenen Regionen weichen teilweise deutlich von hier genannten Durchschnittsdaten ab. In den nördlichen und zentralen Regionen muss mit höheren Temperaturunterschieden im Jahr gerechnet werden als in den südlichen Küstengebieten. An der Ostküste ist es meist etwas wärmer als an der Westküste, da das Taebaek Sanmaek die kalten Winde aus Sibirien etwas abblockt.
Naturerscheinungen
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Das Namdaemun in Seoul Bildherkunft |
Anders als das benachbarte Japan hat Korea deutlich weniger mit Naturkatastrophen zu kämpfen. So ereignen sich in Korea nur durchschnittlich 20 Erdbeben pro Jahr, von denen 9,2 Werte größer als 3,0 auf der Richterskala erreichen. Dieser Wert gilt als „Wahrnehmungsschwelle“ eines Erdbebens, kleinere werden in der Regel von der Bevölkerung gar nicht bemerkt. Japan muss pro Jahr rund 1200 Erdbeben mit mehr als 3,0 auf der Richterskala ertragen. In Südkorea gibt es auch keine aktiven Vulkane. Vor allem in der Zeit zwischen Ende Juli und Anfang September ist allerdings mit Taifunen zu rechnen, wobei diese meistens ihre Kraft verlieren, bevor sie Korea erreichen. Von März bis Mai ist die Luft gelegentlich voll von feinem gelbem Sand (Asian Dust), der aus China oder der Mongolei herübergeweht wird und sich wie eine Nebelglocke über das Land legt.
Bevölkerung
- Hauptartikel: Koreaner
Südkorea hat eine Bevölkerung von rund 48,6 Millionen und eine hohe Bevölkerungsdichte von etwa 480 Personen pro Quadratkilometer. Mehr als 80 Prozent aller Südkoreaner leben in Städten. Das Bevölkerungswachstum liegt bei etwa 0,6 Prozent, und es wird erwartet, dass ab dem Jahr 2028 die Bevölkerung nicht mehr wächst. Gleichzeitig haben Koreaner eine sehr hohe Lebenserwartung, die bei 72 Jahren für Männer und 79,5 für Frauen liegt. Diese beiden Faktoren führen zu einer schnellen Alterung der Bevölkerung. Waren 1999 6,9 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter, so waren es 2002 schon 7,9 Prozent.
Wie auch in anderen Ländern Asiens gibt es in Südkorea eine traditionelle Bevorzugung von männlichen Nachkommen. Obwohl der Einfluss dieser Denkweisen abgenommen hat, ist der Anteil von Männern in der Bevölkerung höher als jener von Frauen. Dies hat in der Vergangenheit häufig zu Besorgnis auf Seiten der Regierung geführt. Heute kommen auf 100 Frauen 101 Männer.
Die Bevölkerung Koreas gilt in ethnischer Hinsicht als weitgehend homogen. Da Korea seit der Vereinigung durch das Silla-Reich im Jahr 668 bis zur Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg praktisch ungeteilt war, konnte sich eine weitgehend gleichförmige Kultur entwickeln, die nur geringe regionale Unterschiede aufweist. Seit dem Ende des Koreakriegs ist eine starke Migration aus ländlichen Gebieten zu den Städten festzustellen, insbesondere nach Seoul. Seit 1990 konzentriert sich die Entwicklung mehr auf die Vororte von Seoul, wo mit groß angelegten Bauprogrammen ganze Satellitenstädte hochgezogen wurden.
Die einzige Minderheit ist eine kleine chinesische Gemeinschaft, die etwa 200.000 Personen umfasst. Da Südkorea neben Japan die Asienkrise im Jahr 1997 am besten überstanden hat, ist eine große Zahl von Arbeitern aus anderen Teilen Asiens (Thailand, Philippinen und Indien) und auch aus Afrika nach Südkorea ausgewandert, um in den großen Fabriken eine Arbeit zu finden. Viele befinden sich jedoch nicht legal im Land. Durch die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten findet man mittlerweile eine große US-amerikanische Einwohnerschaft, die einen ganzen Stadtteil von Seoul namens Itaewon prägt. Hier findet man unter anderem auch das „UN-Dorf“ neben vielen Botschaften und ausländischen Unternehmen. 2004 waren knapp 470.000 Ausländer in Südkorea registriert. 1995 waren es nur 124.000.
Auf der anderen Seite wohnen viele Koreaner im Ausland, insbesondere in den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China, wo jeweils rund zwei Millionen Koreaner leben. Meist als Folge der japanischen Kolonialzeit wohnen rund 660.000 Koreaner in Japan, knapp eine halbe Millionen Koreaner leben in Russland und den übrigen ehemaligen Sowjetrepubliken.
Religion
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Der buddhistische Tempel Buryeongsa Bildherkunft |
Schamanismus ist das ursprüngliche Glaubenssystem Koreas. Er ähnelt in vielen Belangen den schamanischen Bräuchen der benachbarten Länder und basiert auf dem Glauben an Geister, die es zu beruhigen gilt und von denen man Schutz erbittet. Der Buddhismus erreichte Korea von Indien aus über China und wurde im Jahre 372 in Goguryeo, 384 in Baekje und 528 in Silla Staatsreligion. Besonders die Zeit, in der Silla beinahe die gesamte koreanische Halbinsel eroberte, kann als Hochzeit des koreanischen Buddhismus angesehen werden. Während der Joseon-Dynastie galt er jedoch als Wurzel für Korruption und wurde unterdrückt. Die Mönche zogen sich meist in die Berge zurück und der Buddhismus verlor deutlich an Macht, auch wenn er nie ganz verschwand. An seine Stelle trat der Konfuzianismus, weniger eine echte Religion als eine Gesellschaftsordnung, kann es heute als die Philosophie bezeichnet werden, die die koreanische Gesellschaft am stärksten prägt. Da er aber erst seit 1995 als Religion anerkannt wird, gibt es kaum Koreaner, die den Konfuzianismus als ihre erste Religion angeben. Dies ist vermutlich der Hauptgrund für die vergleichsweise hohe Konfessionslosigkeit in Südkorea.
Das Christentum erreichte Korea im Jahre 1784 durch Intellektuelle, die damit bei Besuchen in China in Kontakt kamen. Lange wurde es brutal unterdrückt, bis im Jahre 1882 Religionsfreiheit gewährt wurde. Insbesondere seit den 1960er Jahren hat das Christentum einen beispiellosen Aufstieg hinter sich, Südkorea ist nach den Philippinen, die durch die mehr als 300 Jahre lang Kolonisation durch Spanien mehrheitlich katholisch geworden ist, das Land in Asien mit den meisten Christen, etwa 26 % der Südkoreaner bekennen sich zu dieser Religion. In Japan sind es zum Vergleich nur etwa 3 % der Bevölkerung.
46 % der Südkoreaner sind konfessionslos, Buddhisten und Christen stellen jeweils ca. 26 % der Bevölkerung und ein Prozent bekennt sich (offiziell) zur konfuzianischen Religion. Übrige Religionen nehmen in der Summe etwa ebenfalls ein Prozent ein. So umfasst die muslimische Minderheit ca. 40.000 Gläubige.
Sprache und Schrift
Die koreanische Sprache ist in Südkorea offizielle Amts- und Schriftsprache. Anerkannte Minderheitensprachen gibt es nicht. Die koreanische Sprache wird von einigen Sprachwissenschaftlern zu den Altaisprachen gezählt, von anderen als isolierte Sprache angesehen. Sie wird weltweit von ca. 78 Millionen Menschen gesprochen. Die Unterschiede zwischen den regionalen Dialekten sind marginal, mit Ausnahme des auf Jejudo gesprochenen Dialekts. Viele Worte existieren in einer rein koreanischen und einer sinokoreanischen Form, die aus dem Chinesischen stammen. Darüber hinaus werden heute viele englische Worte in die Koreanische Sprache übernommen.
Englisch wird als zweite Sprache von der Primarschule an gelehrt. Später werden auch Chinesisch oder Japanisch gelehrt. Die europäischen Sprachen Französisch, Deutsch und Spanisch werden ebenfalls gelehrt, sind aber weniger beliebt.
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Das Wort Hangeul in Hangeul Bildherkunft |
Die koreanische Schrift Hangeul ist eine Alphabetschrift mit 51 Buchstaben, 24 einfachen und 27 zusammengesetzten. Diese Buchstaben werden silbenweise zu Blöcken zusammengefasst, wodurch der Eindruck entstehen kann, sie wäre ähnlich komplex wie beispielsweise die chinesische Schrift. Tatsächlich lassen sich die Grundlagen innerhalb von vier bis fünf Stunden lernen, da sie sehr logisch aufgebaut ist. Die chinesische Schrift, in Korea Hanja genannt, war in Korea bis 1945 (Ende der japanischen Besatzung) Amtschrift, auch nach der Einführung der Hangeul-Schrift durch Großkönig Sejong im 14. Jahrhundert. Heute haben chinesische Zeichen im Alltagsgebrauch eine deutlich geringere Bedeutung als in Japan. In koreanischen Veröffentlichungen wird teilweise nach dem Wort in Hangeul in Klammern das gleiche Wort in Hanja gesetzt, um bei Homonymen die Bedeutung zu spezifizieren. Veröffentlichungen, die ausschließlich Hanja verwenden, sind aber die Ausnahme. An den koreanischen Schulen werden heute rund 1800 Hanja-Zeichen gelehrt, an Universitäten werden weiter Zeichen in der jeweiligen Fachrichtung gelehrt. Allgemein geht der Gebrauch von Hanja aber zurück.
Geschichte
- Hauptartikel: Geschichte Südkoreas – Die Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg ist unter Korea zu finden.
Unabhängigkeit von Japan
Am 22. August 1910 wurde Korea von Japan annektiert. Diese schmerzhafte Phase endete erst mit der Kapitulation Japans am 15. August 1945. Auf der Konferenz von Jalta 1945 wurde beschlossen, die koreanische Halbinsel bei der Kapitulation Japans vorübergehend entlang des 38. Breitengrads zu teilen, um die Kapitulation der japanischen Soldaten in Korea zu bewerkstelligen und die Verwaltung des Landes übernehmen, bis eine koreanische Regierung gebildet worden war. Dazu kam es jedoch nie, wie geplant wurde nur die Kapitulation der Japaner durchgeführt.
Stattdessen wurden im Norden und Süden von den Russen respektive Amerikanern Militärregierungen errichtet. 1947 beschloss die UN-Generalversammlung, in Korea Wahlen durchzuführen, die jedoch von den Sowjets abgelehnt wurden. Daher konnten die Wahlen im Mai 1948 nur im Süden abgehalten werden. Am 15. August 1948 kam es dann zur Staatsgründung der Republik Korea. Wie auch das in Pjöngjang gegründete Nordkorea sah man sich als einzige rechtmäßige Regierung der gesamten koreanischen Halbinsel und kündigte an, auch darum kämpfen zu wollen.
Mitte 1949 waren die Russen und Amerikaner aus Korea abgezogen. Nordkorea konnte mit der Hilfe Russlands und Chinas seine Industrie schnell wieder aufbauen. Die Japaner hatten während der Besatzungszeit Industrie vor allem im rohstoffreicheren Norden angesiedelt und Landwirtschaft im Süden. Daher und dank der tatkräftigen Hilfe Russlands war Nordkorea auch besser in der Lage, eine schlagkräftige Armee aufzubauen.
Der Koreakrieg
- Hauptartikel: Koreakrieg
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Ein Sherman-Panzer beschießt eine feindliche Bunkerstellung (Mai 1952) Bildherkunft |
Am 25. Juni 1950 überschritt die Nordkoreanische Volksarmee die Grenze am 38. Breitengrad und leitete damit den Koreakrieg ein. Der amerikanische Präsident Harry S. Truman hatte bereits wieder einige Truppen nach Südkorea geschickt, die jedoch keinesfalls ausreichten, um die materielle Überlegenheit der Nordkoreaner über die südkoreanische Armee auszugleichen. Die Hauptstadt Seoul fiel bereits nach drei Tagen, und rund einen Monat später kontrollierten die Nordkoreaner bereits die gesamte koreanische Halbinsel bis auf einen schmalen Streifen im Süden um Busan. Erst hier gelang es den Südkoreanern, die Lage zu stabilisieren.
Mit der Landung bei Incheon Mitte September 1950 gelang es den UN-Truppen das Kriegsglück der Nordkoreaner zu beenden. Am 30. September überschritten die Truppen Südkoreas den 38. Breitengrad, um Korea unter eigener Flagge wiederzuvereinigen. Im November erreichte man erste Abschnitte des Grenzflusses Yalu zu China. Dieses befürchtete, dass die Truppen die Grenze überschreiten könnten, wie der für die UN-Operation verantwortliche General Douglas MacArthur gefordert hatte, und griff daraufhin mit einer „Freiwilligenarmee“ in den Koreakrieg ein. Die UN-Truppen wurden bis über den 38. Breitengrad zurückgedrängt, wo sich die Situation festigte.
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Rückzug hinter den 38. Breitengrad Bildherkunft |
Der Waffenstillstand wurde am 27. Juli 1953 beschlossen, unterzeichnet wurde er von der UN, Nordkorea und China. Der Präsident Südkoreas Syngman Rhee weigerte sich, den Vertrag zu unterzeichnen. Vorgesehen wurde die Einrichtung einer demilitarisierten Zone ungefähr am 38. Breitengrad. Die demilitarisierte Zone stellt auch heute noch die Grenze der beiden koreanischen Staaten dar. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht unterzeichnet, obwohl mehrere Versuche dafür unternommen wurden.
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Ein koreanisches Mädchen trägt seinen Bruder an einem liegengebliebenen Panzer vorbei (Juni 1951) Bildherkunft |
Die Folgen des Koreakriegs waren dramatisch. Schätzungen über getötete Koreaner belaufen sich auf Zahlen zwischen einer und drei Millionen, weit mehr waren vertrieben worden. Die koreanische Infrastruktur lag in Schutt und Asche. Mindestens genauso schlimm waren die psychologischen Folgen. Die Angst vor einer erneuten Invasion beeinträchtigt bis heute die Politik in beiden Staaten, wenn auch zusehends weniger.
1950er Jahre nach dem Koreakrieg
Nach dem Koreakrieg ging es trotz westlicher Entwicklungshilfe wirtschaftlich mit Südkorea kaum aufwärts. Als Land ohne größere Bodenschätze war Südkorea auf Importe angewiesen, auch waren die wenigen Industrieanlagen wie die gesamte Infrastruktur zerstört. Für die zunächst schleppende Entwicklung ist zu einem Großteil die Misswirtschaft des Präsidenten Syngman Rhee verantwortlich. Diesere sicherte sich bei den folgenden Wahlen durch Verhaftungen bei der Opposition und mehreren Verfassungsänderungen seine Wiederwahl. Die wirtschaftliche Entwicklung blieb jedoch enttäuschend, Korruption war offen sichtbar und der Regierungsstil von Rhee wurde immer autokratischer. Es kam 1960 zu monatelangen, landesweiten Studenten-Demonstrationen gegen ihn, die immer mehr Unterstützung in der Bevölkerung fanden. Am 26. April 1960 trat Rhee schließlich zurück.
Wirtschaftlicher Aufschwung unter Militärregierungen
Nachdem auch eine parlamentarische Regierung die Probleme des Landes nicht in den Griff bekam, putschte sich am 16. Mai 1961 das Militär unter Leitung von General Park Chung-hee an die Macht. Man ließ in der Folgezeit zwar Wahlen zu, diese hatten praktisch jedoch wenig Einfluss. Auch waren wesentliche demokratische Rechte wie freie Meinungsäußerung oder unabhängige Medien nicht gegeben, so dass Südkorea faktisch eine Militärdiktatur unter Park Chung-hee war.
Es muss aber auch anerkannt werden, dass Südkorea in dieser Zeit wesentliche wirtschaftliche Fortschritte machte. Eine enge Verbindung zwischen Politik und Wirtschaft ermöglichte den rasanten Aufbau von Großindustrien. Südkorea veränderte sich in dieser Zeit zu einem modernen, exportorientierten Industriestaat. Dadurch verbesserte sich auch der Lebensstandard der Koreaner. Die Bildung wurde verbessert und breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht, das sogenannte Saemaul-Programm verbesserte die Situation der Landbevölkerung. Daher gilt Park allgemeinhin als Architekt der koreanischen Wirtschaft.
1968 und 1975 versuchten nordkoreanische Agenten, Park zu ermorden; dem zweiten Attentat fiel seine Frau zum Opfer. Sein Ende kam unerwartet am 26. Oktober 1979, als Park von seinem eigenen Geheimdienstchef Kim Chae-kyu erschossen wurde.
Die 1980er Jahre
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Ein Flusslauf in Seoul Bildherkunft |
Der Premierminister Choi Kyu-ha wurde zunächst Interimspräsident und ging aus der Wahl durch ein Wahlgremium am 6. Dezember 1979 als Sieger hervor. Doch schon am 12. Dezember putschte das Militär unter Leitung von General Chun Doo-hwan wieder gegen die Regierung. Große Unsicherheit bestimmte das Jahr 1980. Menschen aus allen Bereichen forderten echte Demokratie, Demonstrationen erfassten das ganze Land. Das Militär fürchtete aufgrund der unruhigen Lage eine Invasion des Nordens und griff deshalb besonders hart durch. In einer der Protesthochburgen, in Gwangju wurde im Mai 1980 ein Exempel statuiert und der Aufstand brutal niedergeschlagen. Laut einer Untersuchung Ende der 1990er Jahre über den heute als Gwangju-Massaker oder Gwangju-Demokratie-Aufstand bekannten Vorfall starben 207 Zivilisten, mehrere tausend wurden verletzt.
Es gelang Chun, die Lage allmählich zu beruhigen. Die wirtschaftliche Entwicklung nahm erneut an Fahrt auf und die Lebensqualität der Koreaner stieg deutlich. Trotzdem wurden die Forderungen nach Demokratie immer lauter. Es kam oft zu Demonstrationen und Streiks, die teilweise unterdrückt wurden. Chun ermöglichte den ersten friedlichen Machtwechsel seit der Gründung Südkoreas, indem er am Ende seiner Amtszeit 1988 zurücktrat.
Demokratie in Südkorea
Chuns potentieller Nachfolger, der Ex-General Roh Tae-woo, bot im Sommer 1987 überraschend an, die Verfassung zugunsten echter demokratischer Reformen zu ändern. So wurde der Präsident im November 1987 zum ersten Mal seit 1961 wieder direkt durch die Bevölkerung gewählt und seine Amtszeit auf 5 Jahre verkürzt. Jedoch konnten sich die beiden Oppositionsführer Kim Young-sam und Kim Dae-jung nicht auf einen Kandidaten einigen und kandidierten gegeneinander. Wegen der so gespaltenen Opposition reichten Roh 37 % der Stimmen, um die Wahl zu gewinnen.
Während der Amtszeit Rohs machte die Demokratie in Korea deutliche Fortschritte, viele Reformen wurden beschlossen. 1988 war Südkorea Gastgeber der Olympischen Sommerspiele. Mit ehemaligen Ostblockstaaten wurden diplomatische Beziehungen aufgenommen. Nordkorea und Südkorea traten 1991 den Vereinten Nationen bei. Nach dem Abzug von etwa 100 taktischen amerikanischen Atomwaffen im September 1991 kam es im Dezember 1991, 38 Jahre nach dem Ende des Koreakriegs, zur Unterzeichnung eines Nichtangriffspakts zwischen Nord- und Südkorea.
Durch eine Vereinung seiner Partei mit der von Roh Tae-woo zu einer konservativen Partei, konnte sich Kim Young-sam bei der Wahl im Jahr 1992 gegen Kim Dae-jung durchsetzen. Ein Schwerpunkt seiner Politik war der Kampf gegen Korruption, sowie die Aufklärung öffentlichen Fehlverhaltens. Unter anderem wurden sogar die ehemaligen Präsidenten Chun Doo-hwan und Rho Tae-woo wegen des Staatsstreichs und dem Gwangju-Massaker im Jahr 1980 verurteilt, Chun sogar zum Tode. Beide wurden aber später begnadigt.
Im November 1997 wurde Südkorea von der Asienkrise erfasst. Nachdem das Land wirtschaftlich lange im zweistelligen Bereich gewachsen war, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt 1998 um 6,7 % und der Won verlor stark an Wert. Mit Hilfe eines Kredites des IWFs konnte die Krise jedoch gemeistert werden, schon 1999 wuchs das BIP wieder um über 10 %.
Annäherung an Nordkorea
Bei der Wahl am 18. Dezember 1997 konnte sich Kim Dae-jung durchsetzen. Der Schwerpunkt seiner Politik lag in der Aussöhnung mit Nordkorea, die sogenannte Sonnenscheinpolitik. Zwei während des Koreakriegs unterbrochene Eisenbahnstrecken wurden wiederaufgebaut und die gemeinsame Industrieregion Kaesŏng eröffnet. Der Höhepunkt war ein Treffen Kim Dae-jungs mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-il in Pjöngjang im Juni 2000. Für diese Politik wurde Kim Dae-jung im selben Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Im Jahr 2002 richtete Südkorea zusammen mit Japan die 17. Fußball-Weltmeisterschaft aus. Es war das erste mal, dass zwei Länder gemeinsam Gastgeber dieses Sportevents wurden, was angesichts der gespannten Beziehungen zu Japan um so bedeutsamer war. Der Erfolg der südkoreanischen Fußballnationalmannschaft war eine der großen Überraschungen dieses Turniers, sie belegten den vierten Platz.
Aus der Präsidentschaftswahl am 19. Dezember 2002 ging Roh Moo-hyun aus der selben Partei wie Kim Dae-jung als Sieger hervor. Er versucht, die Politik Kim Dae-jungs gegenüber Nordkorea fortzuführen. Er setzte sich für mehr Transparenz bei Firmen ein, und setzte Reformen im Bildungs- und Steuerbereich fort. Viel Kritik erntete er für seine Entscheidung im September 2004, mehrere tausend Soldaten der Zaytun-Einheit in den Irak zu schicken. Sie sind in der vorwiegend von Kurden bewohnten nordirakischen Stadt Arbil stationiert und betreiben dort unter anderem ein öffentliches Krankenhaus.
Politik
Am 17. Juli 1948 wurde die erste Verfassung Südkoreas beschlossen. Durch die politischen Umstürze wurde sie insgesamt neun Mal überarbeitet, zuletzt am 29. Oktober 1987. Diese Überarbeitung war ein wichtiger Schritt zur Demokratisierung des Landes, so wurde unter anderem die Macht des Präsidenten beschränkt und die Befugnisse der Legislative erweitert. Auch die Menschenrechte sind nun besser geschützt als zuvor.
Die aktuelle Verfassung umfasst eine Präambel, 130 Artikel und sechs zusätzliche Bestimmungen. Sie ist in zehn Kapitel unterteilt: „Allgemeine Bestimmungen“, „Rechte und Pflichten der Bürger“, „Nationalversammlung“, „Exekutive“, „Rechtswesen“, „Verfassungsgericht“, „Wahlen“, „Kommunalverwaltung“, „Wirtschaft“ sowie „Verfassungsänderungen“. Sie sichert die Souveränität des Volkes, bestimmt die Trennung der Gewalten, und legt Ziele fest wie die friedliche und demokratische Wiedervereinigung mit Nordkorea, das Streben nach Frieden und Zusammenarbeit auf internationaler Ebene und die Verpflichtung des Staates, für das öffentliche Wohl zu sorgen. Eine Verfassungsänderung benötigt eine Zweidrittel-Mehrheit in der Nationalversammlung und muss außerdem mit einer einfachen Mehrheit einer Volksabstimmung bestätigt werden.
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Präsident Roh Moo-hyun Bildherkunft |
Das Staatsoberhaupt der koreanischen Republik ist der Präsident, der direkt vom Volk gewählt wird. Der Präsident wird jeweils für fünf Jahre gewählt und kann nicht wiedergewählt werden. Er ist der höchste Vertreter der Republik und Vertritt diese nach innen und außen. So empfängt er ausländische Diplomaten, verleiht Orden und kann Begnadigungen aussprechen. Er steht auch an der Spitze der Verwaltung und setzt als dieser von der Nationalversammlung beschlossene Gesetze in Kraft, er ernennt den Ministerpräsidenten. Er ist Befehlshaber über die Armee und kann den Krieg erklären. Amtierender Präsident ist Roh Moo-hyun.
Der Premierminister wird vom Präsidenten ausgewählt. Er leitet die Regierung. Das Kabinett besteht aus mindestens 15, aber maximal 30 Mitgliedern und wird vom Präsidenten ernannt. Sowohl Premierminister als auch Kabinettsmitglieder müssen vom Parlament bestätigt werden. Das südkoreanische Parlament hat eine Kammer und wird Gukhoe (Nationalversammlung) genannt. Die Parlamentarier werden für vier Jahre gewählt. Das Parlament besteht aus 299 Abgeordneten, von denen 243 direkt gewählt werden. Die übrigen 56 Sitze werden unter den Parteien verteilt, die mindestens 3 % der Stimmen erhalten haben. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Mitglieder des Parlaments eher nationale Interessen vertreten statt regionaler. Amtierende Premierministerin ist seit 2006 Han Myung-sook.
Das dritte wichtige Organ im System Südkoreas ist das Verfassungsgericht. Es überwacht die Arbeit der Regierung und entscheidet im Falle von Misstrauensanträgen etc. Das Gericht besteht aus 9 obersten Richtern. Der Präsident ernennt 3 Richter für den höchsten Gerichtshof direkt, das Parlament bestimmt ebenfalls 3 Richter, muss diese aber vom Präsidenten bestätigen lassen. Der Vorsitzende des obersten Gerichtshofs ernennt die letzten 3 Richter.
Beziehungen zu Nordkorea
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Dorasan: Der Zugang zu den Gleisen nach Pjöngjang ist abgesperrt Bildherkunft |
Die Beziehungen zu Nordkorea haben in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Nach dem Koreakrieg war die Angst vor einer erneuten Invasion des Nordens sehr groß. Noch in den 1980er Jahren wurden regelmäßig Probealarme durchgeführt, die das gesamte öffentliche Leben miteinbezogen. Vor dem Hintergrund der terroristischen Aktivitäten des Nordens ist dies nachvollziehbar. Im Oktober 1983 verübten nordkoreanische Agenten ein Attentat auf eine südkoreanische Regierungsdelegation in der burmesischen Hauptstadt Rangun. Präsident Chun Doo-hwan überlebte, der Außenminister und 16 andere Südkoreaner wurden getötet. 1988 brachte der nordkoreanische Geheimdienst eine Bombe in ein südkoreanisches Passagierflugzeug, das über dem Indischen Ozean explodierte. 115 Menschen starben. Dass ein erneuter Krieg nicht unwahrscheinlich war, zeigen z. B. auch Tunnel von mehreren Kilometern Länge, die Nordkorea unter der Demilitarisierten Zone grub. Diese auf südkoreanischer Seite noch nicht geöffneten Tunnel sollten es im Kriegsfall ermöglichen, rasch und unbemerkt Infanterie ins Hinterland Südkoreas verlegen zu können. Bis heute wurden vier Tunnel entdeckt, die Existenz weiterer wird vermutet. Mit dem Ende der Militärdiktatur 1988 und durch den wirtschaftlichen Abstieg Nordkoreas ist die Angst vor einer neuerlichen Invasion aber immer geringer geworden. Da nach dem Koreakrieg nur ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen wurde, befinden sich beide Staaten offiziell auch heute noch im Kriegszustand.
Mit der von Kim Dae-jung begonnenen Sonnenscheinpolitik, die sich an der Ostpolitik Willy Brandts orientiert, wurden einige gemeinsame Projekte erreicht. So gibt es ein Industrieregion Kaesŏng genanntes Industriegebiet auf nordkoreanischer Seite, in dem südkoreanische Firmen mit nordkoreanischen Arbeitskräften produzieren. Auch die Gyeongui-Linie, eine Eisenbahnstrecke von Seoul über Pjöngjang nach Sinŭiju an der chinesischen Grenze, wurde wiederhergestellt, der Betrieb endet aber vor der innerkoreanischen Grenze. Im Jahr 2000 kam es zu einem historischen Treffen zwischen dem damaligen südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-jung und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il in Pjöngjang. Allerdings musste Kim Dae-jung im Jahr 2002 eingestehen, im Vorfeld des Treffens rund 100 Millionen Dollar an die nordkoreanische Regierung bezahlt zu haben.
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Eine bewachte Abzäunung einige Kilometer vor der demilitarisierten Zone Bildherkunft |
Die Wiedervereinigung mit dem Norden bleibt politisch ein aktuelles Thema, allerdings haben die Erfahrungen der deutschen Wiedervereinigung auch Befürchtungen geweckt, dass Südkorea die Kosten nicht tragen könnte. Die Schätzungen der Transferleistungen in die ostdeutschen Gebiete belaufen sich auf Summen bis 1,5 Billionen Euro. Zwar ist das Bruttoinlandsprodukt Südkoreas inzwischen das dreizehntgrößte der Welt, liegt aber noch immer unter dem Deutschlands (drittgrößtes). Die Diskrepanz der Wirtschaftsleistungen Nord- und Südkorea ist noch deutlich größer als das der Bundesrepublik im Verhältnis zur DDR. Die DDR war zudem deutlich kleiner im Verhältnis zur Bundesrepublik, sowohl was die Anzahl der Bürger betraf (60,5 Millionen Westdeutsche zu 18,5 Millionen Ostdeutschen) als auch die Fläche (Westdeutschland: 248.871 km², Ostdeutschland: 108.179 km²). In Nordkorea leben auf einer Fläche von 122.762 km² 22.912.177 Einwohner, im Süden hingegen 48.640.671 Einwohner auf einer Fläche von 99.392 km². Dadurch sind eher noch höhere Transferzahlungen zu erwarten, als dies im Falle der deutschen Wiedervereinigung der Fall war.
Zu Beginn seiner Amtszeit sagte Präsident Roh Moo-hyun, er könne eher mit einem Nordkorea mit Atomwaffen leben, als mit einem kollabierenden Norden.Die Zeit: Die Korea-Connection, 12. Januar 2006 Dies musste er zwar als politisch inkorrekt zurücknehmen, doch dürfte er damit die Meinung vieler Südkoreaner wiedergegeben haben. Zudem gibt es Zweifel, ob die beiden Staaten nicht schon zu lange getrennt wären. Während im geteilten Deutschland noch Westbesuche, Briefkontakte und Telefongespräche möglich waren, sind die beiden koreanischen Staaten praktisch vollständig voneinander getrennt. Abgesehen von wenigen Familientreffen in den letzten Jahren gibt es keinen Kontakt, die meisten Familien wissen nicht, ob die im Norden lebenden Verwandten überhaupt noch am Leben sind.
Trotz dieser Gründe wünschen sich viele Südkoreaner eine Wiedervereinigung, besonders in der älteren Generation.
Beziehungen zu Japan
Auch 60 Jahre nach Ende der Besatzung sind die Beziehungen zu Japan noch immer belastet. Anti-Japanische Ressentiments sind weit verbreitet, manche Koreaner lehnen alles zumindest offensichtlich Japanische ab. Der Hauptgrund sind die schmerzhaften Erinnerungen an die japanische Besatzungszeit, die zudem in Japan nicht wie in Deutschland aufgearbeitet wurde. Offizielle Geschichtsbücher behandeln die Besetzung noch immer sehr einseitig, so werden vor allem die Verbesserungen der Infrastruktur und Industrie betont, während die Unterdrückung der Koreaner und ihrer Kultur verschwiegen wird. Viele Japaner sind sich der Vergangenheit kaum bewusst und verstehen die Gründe für die Anfeindungen aus Korea und China nicht.
Proteste in Korea wurden in der Vergangenheit vor allem dann laut, wenn Japan seine Ansprüche auf die ebenfalls von Südkorea beanspruchten Liancourt-Felsen bekräftigte oder wenn hohe Regierungsmitglieder Japans den Yasukuni-Schrein besuchten, wo unter anderem verurteilte Kriegsverbrecher verehrt werden. In den letzten Jahren fordern viele ehemalige Zwangsprostituierte Entschädigungen, die der Japanischen Armee in Kriegsbordellen als sogenannte Trostfrauen dienen mussten.
Menschenrechtssituation
Die Politik und auch das Leben in Südkorea wurden in der Vergangenheit von einem großem Maße von der Angst vor einer neuen Invasion Nordkoreas bestimmt, in den letzten Jahren jedoch deutlich weniger. Trotzdem ist es Südkoreanern gemäß dem Nationalen Sicherheitsgesetz nicht erlaubt, Kontakt nach Nordkorea aufzunehmen. Auch darf Nordkorea in der Öffentlichkeit nicht gelobt oder für Nordkorea geworben werden. Das Verfassungsgericht hatte das Gesetz im August 2004 überprüft und für verfassungskonform erklärt, die Nationale Menschenrechtskommission hatte im September desselben Jahres hingegen die Abschaffung empfohlen. Auch Präsident Roh sprach sich für die Abschaffung aus.
Das aus deutscher Sicht prominenteste Opfer dieses Gesetzes wurde der deutsche Staatsbürger und Exilkoreaner Prof. Song Du-yul, der im November 2003 bei einer Vortragsreise verhaftet und im März 2004 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Im Juni desselben Jahres wurde dieses Urteil in der nächsten Instanz aufgehoben und Song zu drei Jahren Gefängnis auf Bewährung gewandelt, woraufhin er nach Deutschland zurückkehrte. Nach Informationen von amnesty international waren im Dezember 2004 mindestens neun Personen aufgrund dieses Gesetzes inhaftiert, sechs davon Mitglieder der verbotenen pro-nordkoreanischen Studentenorganisation Hanchongnyeon.
Wie in allen ostasiatischen Ländern ist Todesstrafe bis heute nicht abgeschafft. Auch im Jahr 2006 wurde eine Person zum Tode verurteilt, nach Angaben von amnesty international saßen im Juni 2006 63 zum Tode verurteilte Gefangene in südkoreanischen Gefängnissen ein.amnesty international: South Korea: Key arguments against use of the death penalty, 20. Juni 2006 (englisch) Jedoch besteht seit 1998 ein inoffizielles Hinrichtungs
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Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.
Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.
Prettytable
en:Template:Prettytable
! Datum !! Deutscher Name !! Hangeul !! Romanisiert !! Anmerkung
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| 1. Januar || Neujahrstag || || ||
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| 1. bis 3. Tag des 1. Mondmonat || Neujahr des Mondkalenders || 설날 || Seollal || Dreitägiges Fest, meist Anfang Februar
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| 1. März || Tag der Unabhängigkeitsbewegung || 3.1절 || Samil Jeol || Erinnerung an die Bewegung des ersten Märzes
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| 5. April || Tag des Baumes (genauer: Baumpflanztag)|| 식목일 || Singmogil ||
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| 5. Mai || Tag der Kinder || 어린이날 || Eorininal || Bis 1975 „Tag der Jungen“ genannt
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| 8. Tag des 4. Mondmonats || Buddhas Geburtstag || 부처님 오신날 || Bucheonim Osinnal || Meist Ende Mai
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| 6. Juni || Erinnerungstag || 현충일 || Hyeonchung-il ||
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| 17. Juli || Tag der Konstitution || 제헌절 || Jeheonjeol || Ausrufung der Konstitution im Jahre 1948
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| 15. August || Unabhängigkeitstag || 광복절 || Gwangbokjeol || Erinnerung an das Ende der japanischen Besatzungszeit 1945
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| 15. bis 18. Tag des 8. Mondmonats || Erntedankfest || 추석 || Chuseok || Dreitägiges Fest, meist Ende September
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| 3. Oktober || Tag der Öffnung des Himmelstors /
Gründungstag der Nation || 개천절 || Gaecheonjeol || Mythologische Gründung Koreas durch Dangun
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| 25. Dezember || Weihnachten || || ||
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Siehe auch
Quellen
Literatur
- Robert Nilsen: Moon Handbooks: South Korea (Third Edition), Avalon Travel Publishing, 2003, ISBN 1-56691-418-3
- Tatsachen über Korea, Koreanischer Übersee-Informationsdienst, Seoul 2003, ISBN 89-7375-101-8 (Auch online verfügbar)
Weblinks
- Botschaft der Republik Korea in Deutschland
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- CIA - The World Factbook - Korea, South (englisch)
- Länderprofil des Statistischen Bundesamts (PDF)
- Korea Heute – Umfangreiche Informationen zu Korea, betrieben von der südkoreanischen Botschaft
- Tour2Korea – Deutsche Webseite der Korea National Tourism Organization
- Koreaverband e.V. Informiert über Verhältnisse und Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel
- Ausführliche Homepage über Korea – Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Statistiken und vieles mehr
- Übersichtsartikel-Südkorea
- Explorekorea.deInformationen zu Land, Leute, Kultur u. v. m.
- Suedkorea.at Infoportal über das Land und die Kultur
- KBS World Radio [LINK] Auslandssendungen des koreanischen Rundfunks in versch. Sprachen auch in Deutsch. Mit Live Audio und Auswahl von Sendungen als Audio demand.
| Link=Wikipedia:Lesenswerte Artikel} | Dieser Artikel wurde in die Liste der Lesenswerten Artikel aufgenommen. |
ast:Corea del Sur chr:ᎤᎦᎾᏭ ᎢᏗᎵ ᎪᎴᎠ nds:Süüdkorea pam:South Korea scn:Corea dû Sud simple:South Korea tpi:Saut Korea war:Salatan nga Korea wuu:韩国 zh-classical:大韓民國 zh-min-nan:Hân-kok zh-yue:大韓民國
Diskussion der Autoren über den Artikel: Südkorea
Fehlerangaben
Morgen, einige Fehler sind leider enthalten. 1:) Das Oberkommando er Armee liegt nur im Friedensfall beim Südkoreanischen Präsideten, im Kriegsfall geht es (noch) an die USA über. Aktuelle Diskussion: Wartime operation control. 2:) Die ins Kabinett gerufenen Mitglieder müssen nur formell vom Parlament bestätigt werden, das jedoch keine exekutive Widerspruchsfunktion besitzt. Anders bei den Richtern, die der Präsident berufen kann, hier ist das möglich. Aktuelle Diskussion: erneuter Ministershuffle in der ROK nach dem Atomwaffentest im Oktober. Ansonsten ist die Seite ganz ok, aber Sie bedarf einigermaßen der ÜberarbeitunG. Hab bei kurzem drüber lesen bereits diese beiden Sachen entdeckt, die eine wissenschaftliche Argumentation einfach unhaltbar machen würden. M
Bevölkerungsmigration
Moin! Im Artikel heißt es: „Auf der anderen Seite wohnen viele Koreaner im Ausland, namentlich in der Volksrepublik China und Zentralasien. Josef Stalin sandte tausende von Koreanern dorthin.“ Klingt irgendwie merkwürdig. Was hat Stalin mit Koreanern zu tun, insbesondere Südkoreanern? Gibts dafür ne Quelle? Sonst werf ich es die Tage raus. -- iGEL·iGEL 18:06, 16. Mai 2006 (CEST)
- Hab es erstmal rausgenommen, da ich den entsprechenden Satz eh überarbeitet habe. -- iGEL·iGEL 18:29, 16. Mai 2006 (CEST)
Wahlspruch
In der Infobox wird ein "Wahlspruch zitiert". Im Text taucht das aber nirgends auf. Da es nicht üblich ist, dass Staaten einen "offiziellen Wahlspruch" haben, was immer das auch sein soll, müsste im Artikel schon Herkunft und Bedeutung dieses Spruches dargelegt werden. In der jetzigen Form kann der Leser nicht ausschließen, dass sich der Artikelautor das selbst ausgedacht hat... Hat also jemand mehr Informationen? --ThePeter 08:44, 9. Jun 2006 (CEST)
- Nun, bisher finde ich es in keinem Artikel erklärt, weder in Deutschland, Frankreich oder den Vereinigte Staaten. Allerdings habe ich gerade mal nach dem koreanischen Text gegoogled und nur eine Website damit gefunden. Auch auf der englischen Website, wo ich es her hatte, gibt es eine Diskussion über die Authentizität. Deswegen habe ich es erstmal rausgenommen. -- iGEL·iGEL 16:42, 9. Jun 2006 (CEST)
- Gut. Bei den von dir angegebenen Beispielen finde ich die Angabe des "Mottos" ohne weitere Erklärungen auch eher albern. --ThePeter 16:50, 9. Jun 2006 (CEST)
Internet-Infrastruktur
Mir fehlt in diesem Artikel ein Hinweis auf die stark ausgebaute Internet-Infrastruktur in Südkorea. Ich lese immer wieder dass Korea das Land mit der grössten Anschlussdichte ist, 70% der Bevölkerung regelmässig online geht und generell die Regierung sehr viel Geld in diesen Bereich pumpt. Vielleicht findet sich jemand der das irgendwo einarbeiten kann.
- Ich habe vor ein paar Tagen mal einen kurzen Abschnitt über die Verbreitung der Telekommunikation eingefügt. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 23:54, 15. Sep 2006 (CEST)
Lebensstil Hochhaus
Ich habe diesen Absatz aus dem Artikel entfernt. Er wurde zwar belegt, aber einen so lustlos hingeworfenen Satz, dazu noch POV ("Betonburgen"), dient meines Erachtens nicht dem Artikel. Wenn, sollte das neutraler formuliert und vor allem besser erklärt werden. Was bitte ist bäuerlich-dörflicher Gemeinschaftssinn? Warum "noch 2006" (wird es sich ändern)? Außerdem handelt es sich bei den angestrebten Appartments (meines Wissens nach) nicht wie bei uns um baufällige Sozialbauten aus den 1970ern, sondern um moderne Appartments mit einigem Komfort. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 23:48, 15. Sep 2006 (CEST)
- Guten Tag, ja - alles stimmt... , fand die Info recht spannend und hätte richtiger gleich auf der Diskussionsseite gefragt, ob und wie und wieviel sich eignet und ob am besten ein Koreafachmensch den sehr langen NZZ-Artikel auswerten könnte(?) Siebzehnwolkenfrei 14:54, 17. Sep 2006 (CEST)
- Den Artikel gibts hier auch online: http://www.nzz.ch/2006/08/2... Ich habe ihn mir auch mal gesichert, da einige interessante Informationen drin sind. Ich werd mal schauen, dass ich bei Zeiten das mal in den Artikel bringe, falls es noch niemand anders gemacht hat. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 18:37, 17. Sep 2006 (CEST)
Diskussion aus dem Review Aug-Okt 2006
Moin! So langsam kommt die Exzellenz in Reichweite, auch wenn einige Abschnitte vorher noch ergänzt (Militär, Medien, Flora & Fauna, Soziale Situation, Musik, Sport) oder überarbeitet (Kultur, Küche) werden müssen. Trotzdem wäre ich jetzt schon für Feedback dankbar. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 13:07, 26. Aug 2006 (CEST)
Hallo, will dann mal als Geographieinteressent helfen, den guten Artikel weiter zu verbessern. Grundsätzlich sieht es schon ziemlich gut aus und er ist ein schönes Exempel für gute Lesenswerte. Hier Verbesserungsvorschläge meinerseits
- Religion : Zwar kompakt, lässt aber einige Fragen auf. Wieso sind so viele Menschen konfesionslos ? Die Zahl 46 Erscheint mir als Europäer doch sehr hoch, vielleicht kann man dies begründen. Ebenso interessant wäre zu erfahren, wie es die christliche Kirche zu so einer Popularität geschafft hat. Wichtig wäre auch sind es eher Katholiken, Protestanten, Orthodoxe oder eine eigene Glaubensrichtung ( ähnlich wie in China ). Interessant wäre auch noch ob die Zahl von 26 Prozent stagniert, fällt oder sogar weiter ansteigt und damit den Buddhismus überholt.
Geschichte : Recht Außführlich, allerdings müsste die Zeit vor 1900 auch auf jedenfall erwähnung im Artikel selbst finden. Das wird meist angekreidet und gilt als Contra Grund.- Siehe unten -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 11:37, 1. Okt 2006 (CEST)
Menschenrechtssituation : Gibt es anzeichen, dass man die Todesstrafe abschaffen will oder bleibt der Status Quo eher erhalten ?- done. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 12:43, 30. Sep 2006 (CEST)
- Verwaltungsglieder : Sind die 16 Regionen historisch begründet oder sind sie aufgrund gewisser Kulturen so zusammen gelegt. Gab es Fusionen von Ländern wie in Deutschland oder hat man die Regionen eher aufgeteilt ? Wichtig wäre auch, welche Macht haben die Regionen insgesammt ?
Straßenverkehr : Sind die Autobahnen oder Landstraßen Mautpflichtig oder bezahlt dies der Staat aus Steuern ?- done. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 11:37, 1. Okt 2006 (CEST)
Energieversorgung : Sind aktuell fast nur Ölkraftwerke im Einsatz oder auch schon Atommeiler ?- done. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 12:51, 1. Okt 2006 (CEST)
Gibt es großen Nachholfbedarf an erneuerbaren Energien oder sind diese schon im guten Maße vorhanden ?- done. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 12:51, 1. Okt 2006 (CEST)
- Umwelt : Sind die Vorschriften so lasch oder woher kommen die teilweise extremen Werte, ist den Koreanern die Umwelt eher wichtig oder vergisst man sie auf Kosten der Wirtschaft lieber ?
- Sport fehlt leider vollkommen, hier gibts natürlich ordentlich Potenzial. Fußball, Kampfsport ( wie Taek Won Doe ) , Baseball und die Olympischen Spiele liefern sicherlich reichlich Material ;-)
So das solls dann mal gewesen sein, bei weiteren Fragen steh ich natürlich gern zur Verfügung. Kaiser Mao18:06, 26. Aug 2006 (CEST)
- Hallo! Erstmal danke für das ausführliche Feedback und sorry für die späte Antwort. Die meisten Sachen werde ich demnächst einarbeiten. Bei der Geschichte denke ich aber, dass das so okay ist. Hier wird ausschließlich die Geschichte Südkoreas mit einer kurzen Einführung behandelt. Und die beginnt nunmal erst 1945, alles davor soll in Korea behandelt werden. In Deutsche Demokratische Republik#Geschichte wird ja auch erst mit der Gründung der DDR begonnen. Dass der Sport noch fehlt, habe ich ja oben selbst schon angemerkt, das kommt sicher. Ansonsten waren da aber einige Anmerkungen drin, auf die ich nicht gekommen wäre. Weiteres Feedback ist natürlich weiterhin willkommen. -- Gruß, iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 12:25, 9. Sep 2006 (CEST)
Bitte den Geschichtsteil auslagern in einen eigenen Artikel (Geschichte Südkoreas), dann im Artikel Südkorea einen kurzen Abschnitt zurücklassen. Ich meine, daß das ein sehr vernünftiger Standard in allen Länderartikeln ist. --Asthma 22:53, 16. Sep 2006 (CEST)
- Ich habe jetzt mal eine Bildschirmseite (bei 1280x1024) herausgekürzt, weitere Kürzungen sind imho nicht gut. Der Geschichtsteil ist imho ein großer (weil eben auch wichtiger) Block in allen exzellenten Länderartikeln. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 14:03, 30. Sep 2006 (CEST)
- Wegen Zeitmangel habe ich das Review vorerst beendet. Sobald die genannten Lücken geschlossen sind, werde ich ihn wieder ins Review stellen. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 10:59, 12. Okt. 2006 (CEST)
Angaben zur südkoreanischen Armee
Kennt jemand Quellen zur Stärke und Bewaffnung der südkoreanischen Armee sowie der US-Truppen im Land? Gerade Angesichts der kriegerischen Lage vor Ort wären das keine unwichtigen Informationen.
Angaben zur südkoreanische Armee?
Hat jemand nähere Informationen über die Größe und Bewaffnung der südkoreanischen Armee und der US-Truppen im Lande? Angesichts der kriegerischen Lage vor Ort wären das keine unwichtigen Informationen.
- Zu den US-Truppen im Land könnte man Infos aus :en:United States Forces Korea und seinen Unterseiten einbauen. Zum koreanischen Militär selber findet sich viel auf :en:Military of South Korea. --Zahnstein 02:00, 19. Okt. 2006 (CEST)
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
--Zwobot 02:07, 28. Nov. 2006 (CET)
- Habe den Link entfernt. -- iGEL·iGEL·iGEL/Bewertung 09:45, 28. Nov. 2006 (CET)











