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Der Artikel Südtirol gehört zur Kategorie: Italienische Provinz, Region in Europa, Südtirol
Südtirol, amtlich: Autonome Provinz Bozen – Südtirol, bis 1972 Tiroler Etschland, italienisch: Alto Adige (die Bezeichnung wurde nach französischer Vorlage geschaffen: Provinz am Oberlauf der Etsch, also "Hochetsch“) oder Sudtirolo, ladinisch: Südtirol, bildet zusammen mit der Provinz Trient die autonome Region Trentino-Südtirol im Norden Italiens. Im Laufe der Zeit wurden die legislativen Befugnisse dieser Region größtenteils an die beiden Provinzen übertragen (siehe hierzu Südtirol-Paket). Die Landeshauptstadt Südtirols ist Bozen im Süden.
Der Name Südtirol entstand im 20. Jahrhundert als Bezeichnung für den Südteil von Tirol südlich des Brennerpass. Zugleich wurde für den italienischsprachigen Landesteil (Bezirke Trient und Rovereto) auch der Begriff Welschtirol verwendet. Die Grenze zum österreichischen Bundesland Tirol, zugleich die italienisch-österreichische Staatsgrenze, verläuft seit Ende des Ersten Weltkrieges am Alpenhauptkamm. Der bekannteste Übergang ist der Brennerpass, über den, mit Brenner-Autobahn und -Eisenbahn, eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen führt. Etwa 2015 soll dort der Brennerbasistunnel fertiggestellt sein.
Land und Leute
Südtirol liegt an der „Südseite der Alpen“ und vereint die Vorzüge eines Berglandes (besonders im Winter) mit den Annehmlichkeiten eines fast mediterranen Klimas (in den Tallagen).Zahlreiche Museen, Schlösser und Wochenmärkte werden von Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzt. Bemerkenswert ist ferner, dass seit der Südtiroler Autonomie die Zahl der „Italiener“ (italienische Sprachgruppe) stetig sinkt, während jene der „Deutschen“ (deutsche Sprachgruppe) steigt.
Geschichte
- Hauptartikel: Geschichte Südtirols
Das Gebiet an Etsch, Eisack und Rienz ist seit der mittleren Steinzeit (Mesolithikum) besiedelt. Die Menschen hielten sich damals im Sommer überwiegend im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze auf. Dies belegen zahlreiche archäologische Fundstellen mit Funden aus dem 7. bis zum 4. Jahrtausend v. Chr.. In der darauf folgenden Jungsteinzeit begann der Mensch die fruchtbaren Mittelgebirgsterrassen entlang der Haupttäler zu besiedeln. Wichtige Funde aus dieser Zeit stammen vom Plunacker in Villanders, dem Hügel von Schloss Juval im Vinschgau oder vom Hauslabjoch (Ötzi). In der Bronzezeit begann eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, hauptsächlich wegen des Kupferbergbaus. In der späten Bronzezeit (1300-1000) und der älteren Eisenzeit war das heutige Südtirol von Menschen besiedelt, die Träger der inneralpinen Laugen-Melaun-Kultur waren. Die Räter sind in der jüngeren Eisenzeit Träger der Fritzens-Sanzeno-Kultur und damit die erste namentlich bekannte Urbevölkerung des mittleren Alpenraumes.
Von 59 v. Chr. bis zur Völkerwanderungszeit gehörte Südtirol zum römischen Imperium. Aus dieser Zeit stammen zwar keine Städte aber zahlreiche Meilensteine und römische Straßenstationen etwa Sebatum im Pustertal, oder Sublavione im Eisacktal.
Zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Bajuwaren besiedelt, die dort auf die Langobarden und die romanisierten Ureinwohner stießen. Wichtige Fundstellen aus dieser Zeit sind der Hügel von Kloster Säben bei Klausen, Castelfeder bei Auer und die Kirche St. Prokulus bei Naturns. Als Teil des Frankenreiches und später des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation erlangte es strategische Bedeutung, weil seine Straßen nach Italien führten. Große Teile des Landes wurden 1004 und 1027 den Bischöfen von Trient und Brixen geschenkt. Nachdem aber deren Verwalter (Vögte), die Grafen von Tirol (vgl.: Meinhard II.), das Land unter ihre Herrschaft gebracht hatten, erhielt das Territorium zusammen mit den Talschaften nördlich des Brenners den Namen Tirol. Südtirol ist eine der Gegenden mit den meisten Burgen in Europa, darunter die besonders berühmten Anlagen Schloss Tirol, Schloss Runkelstein, Churburg, Burg Hocheppan und Burg Taufers.
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Burg Karneid in Karneid (Eisacktal, Provinz Bozen) aus dem 13. Jh. Bildherkunft |
1363 ging die Grafschaft durch Margarethe von Tirol (später Maultasch genannt) an die Habsburger über, die das Land fast durchgängig bis 1918 regierten.
1919, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde Südtirol von Italien annektiert, so wie es die Mächte der Entente in London 1915 (geheim) ausgemacht hatten, um Italien von der Neutralität an ihre Seite zu ziehen. Der Vertrag von Saint-Germain besiegelte das Schicksal der Region. Nach der Machtergreifung durch die Faschisten 1922 setzten von der italienischen Seite her Repressionen gegen das österreichische Kulturgut ein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die in Paris verhandelte Autonomie nur teilweise umgesetzt. Hinzu kam, dass eine starke Einwanderungspolitik aus den armen Regionen im Süden Italiens vorangetrieben wurde. Dies führte zu großteils friedlichen, wenn auch vehementen Protesten der deutschsprachigen Südtiroler. Es kam aber auch zu einem bewaffneten Widerstandskampf (hierzu organisierte man sich 1957 im Befreiungsausschuss Südtirol BAS), der auf italienischer Seite als terroristische Bedrohung wahrgenommen wurde. Schließlich wurden die Unruhestifter gefasst und verurteilt und die Südtirol-Frage konnte eine diplomatische Lösung finden. Dank der Intervention Österreichs vor dem Rat der UN und der tatkräftigen, wenn auch langwierigen Umsetzung durch den italienischen Staat, genießt das Land eine weitgehende Autonomie und konnte sich zu einer der reichsten Regionen in ganz Europa entwickeln.
Geographie
Bekannte Berge und Täler
Eine Auswahl der berühmtesten Berge zu treffen, ist in einem bergigen Land wie Südtirol nicht einfach.Der Ortler ist mit 3905 m der höchste Berg Südtirols. Der Rosengarten bildet mit seinem Nachbarn, dem Schlern, ein eindrucksvolles Bild. Die Drei Zinnen befinden sich im Osten Südtirols.
Mehr Berge sind in der Berg in Südtirol verzeichnet.
Die Haupttäler sind: Etschtal, Eisacktal, Vinschgau und Pustertal.
Seen
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Pragser Wildsee Bildherkunft |
Die Seen Südtirols sind unter anderem:
Reschensee (Graun, Vinschgau, 1520 m üNN), Kalterer See (Kaltern), Haidersee (Graun, Vinschgau), Karersee (Alpsee im Eggental bei Welschnofen, 1.520 m ü NN), Pragser Wildsee (Pragser Dolomiten, 1494 m üNN, Wasseroberfläche 31 ha), Vernagt-Stausee (Schnalstal, 1.689 m üNN), Montiggler Seen (Überetsch), Mühlwalder See und Toblacher See (Pustertal, südlich von Toblach).
Sprache
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deutsch, italienisch und ladinisch Bildherkunft |
Offizielle Amtssprachen in Südtirol sind Deutsch, Italienisch und Ladinisch. In Südtirol werden landesweit über 40 verschiedene Dialekte des Südbairischen gesprochen und zusammen umgangssprachlich auch „Südtirolerisch” genannt. Die Dialekte haben ihre eigenen speziellen Wörter und Satzverbindungen, die bereits in Nordtirol nicht mehr immer verstanden werden. Häufig werden auch eingedeutschte italienische Wörter verwendet, die sich meist auf öffentliche Einrichtungen oder Berufe beziehen, wie Erste Hilfe für Notaufnahme und Hydrauliker für Installateur. Als Hochsprache wird das Deutsche wie in Österreich verwendet, wobei das Österreichische Wörterbuch gilt: Bei der Zweisprachigkeitsprüfung liegt jedoch nur ein Duden auf.
Die italienische Sprache ist außerhalb der drei größten Städte Bozen, Meran und Brixen (je zu 73 %, 48 %, bzw. 26 % italienischsprachig), in welchen ca. 75 % der gesamten italienischsprachigen Bevölkerung lebt, de facto kaum vorhanden. Sämtliche Orts- und Strassenschilder, sowie ein Großteil aller weiteren öffentlichen Beschilderungen, insbesondere in Bozen und Meran, sind zweisprachig, wobei das Deutsche mit Ausnahme dieser zwei Städte zumeist vor, bzw. über, dem Italienischen steht. Des Weiteren sind alle öffentlichen Ämter gesetzlich zur Zweisprachigkeit (bzw. zur Dreisprachigkeit in den ladinisch sprechenden Gemeinden) verpflichtet.
Veränderung der Sprachanteile zwischen 1991 und 2001
Basierend auf den beiden Volkszählungen von 1991 und 2001 kann man feststellen, dass während dieser zehn Jahre der Anteil der deutschen und ladinischen Sprachgruppe leicht zugenommen hat.In 65 Gemeinden nahm die deutsche Sprachgruppe anteilsmäßig ab, in 50 zu, in einer blieb sie unverändert. Die italienische Sprachgruppe nahm in 45 Gemeinden ab, in 69 ist sie gestiegen und in zwei Gemeinden blieb sie gleich. Der Anteil der ladinischen Sprachgruppe ist in 52 Gemeinden gesunken, in 46 gestiegen und in 18 gleich geblieben. Die größte Sprachverschiebung fand in der Gemeinde Brenner statt. Hier nahm der Anteil der italienischen Sprachgruppe um 8,94 % ab, während der deutschsprachige Anteil um 8,90 % zunahm. In 103 Gemeinden ist die deutsche Sprachgruppe mehrheitlich vertreten, in acht Gemeinden die ladinische Sprachgruppe und in fünf die italienische Sprachgruppe.
In den drei größten Städten Südtirols kam es während dieses Zeitraums zu geringfügigen Veränderungen. In Bozen betrug der italienische Anteil 2001 70 % (+0,41 %), der deutsche 26,29 % (-0,33 %) und der ladinische 0,71 % (-0,06 %). Die zweitgrößte Stadt, Meran, hatte einen deutschen Anteil von 51,50 % (+1,04 %), einen italienischen von 48,01 % (-1,00 %) und einen ladinischen von 0,49 % (-0,04 %). In Brixen belief sich der deutsche Anteil auf 73,13 % (+1,45 %), der italienische auf 25,65 % (-1,38 %) und der ladinische auf 1,23 % (-0,06 %).
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Siehe auch:
Medien
Unter den Printmedien sind besonders die landesweit erscheinenden Tageszeitungen und Magazine zu nennen: Die älteste und verbreitetste Tageszeitung ist die deutschsprachige Dolomiten, gefolgt (Gründungsjahr und Auflage) vom italienischsprachigen Alto Adige - Corriere delle Alpi. Weiters gibt es noch den Lokalteil des Corriere della Sera (Corriere dell'Alto Adige), der aus der Tageszeitung Il Mattino dell'Alto Adige hervorgegangen ist und die kleinere Neue Südtiroler Tageszeitung.Unter den Wochenblättern sind die FF-Südtiroler Illustrierte, das Katholische Sonntagsblatt und die Südtiroler Wirtschaftzeitung zu nennen.
Unter den Rundfunkanstalten ist besonders der öffentlich-rechtliche Rai Sender Bozen hervorzuheben, der sein Radio und Fernsehprogramm in allen drei Landessprachen ausstrahlt. Auch der ORF hat eine Außenstelle des Landesstudios Tirol in Bozen und strahlt die österreichischen Programme einschließlich Südtiroler Regionalfenster aus. Von der RAS (Rundfunk Anstalt Südtirol) werden auch die deutschen Programme Das Erste und ZDF sowie das Schweizer Fernsehen SF1 über viele Sendeanlagen terrestrisch ausgestrahlt. Zudem wird seit dem 14. Oktober 2005 SF zwei über das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) ausgestrahlt, welches in Südtirol neben dem digitalen Radio (DAB) besonders gefördert wird. Über DAB werden in zwei landesweiten Ensembles folgende Sender ausgestrahlt: Rai Radio Uno, Rai Radio Due, Rai Radio Tre, Rai Sender Bozen, Ö1, Radio Tirol, Hitradio Ö3, FM4, Bayern 1, Bayern 2 Radio, Bayern 3, Bayern 4 Klassik, B5 aktuell, Radio Rumantsch, Radio Swiss Jazz und Radijojo. Noch dazu kommt das bis dato nur in Bozen zu empfangene Ensemble (DAB Media) wo alle privaten Südtiroler Radiosender verbreitet werden.
Zusätzlich gibt es eine lokale Fernsehanstalt (VB33) und zahlreiche Lokalradios.
Die Union Generela di Ladins, die Dachorganisation der Ladinerverbände, ist Herausgeberin einer Wochenzeitung in ladinischer Sprache, der Usc di Ladins (Stimme der Ladiner). Die Seiten, die jeweils einem Tal gewidmet sind, sind im jeweiligen Idiom verfasst.
Berühmte Südtiroler
- Siehe Portal:Südtirol/Persönlichkeiten.
Verwaltungsgliederung
Die 116 Südtiroler Gemeinden sind in 8 Bezirksgemeinschaften aufgeteilt. Die Landeshauptstadt Bozen ist gleichzeitig auch Bezirksgemeinschaft.Größte Gemeinden (Stand: 31. Dezember 2005)
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Winterstimmung in Astfeld Bildherkunft |
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Meran Bildherkunft |
| Gemeinde | Italienischer Name | Einwohner |
|---|---|---|
| Bozen | Bolzano | 98.657 |
| Meran | Merano | 35.602 |
| Brixen | Bressanone | 19.504 |
| Leifers | Laives | 15.962 |
| Bruneck | Brunico | 14.148 |
| Eppan an der Weinstraße | Appiano sulla Strada del Vino | 13.325 |
| Lana | Lana | 10.458 |
| Kaltern an der Weinstraße | Caldaro sulla strada del vino | 7.307 |
| Ritten | Renon | 7.147 |
| Sarnthein | Sarentino | 6.669 |
| Kastelruth | Castelrotto | 6.247 |
| Sterzing | Vipiteno | 5.947 |
| Schlanders | Silandro | 5.908 |
| Ahrntal | Valle Aurina | 5.641 |
| Naturns | Naturno | 5.201 |
| Latsch | Laces | 5.050 |
- Siehe auch: Liste der Gemeinden in Südtirol
Wirtschaft
Per Stichtag 22. Oktober 2001 existierten in Südtirol 51.207 Arbeitsstätten mit insgesamt 207.380 Mitarbeitern. Dies ist ein Zuwachs von 27.300 oder 15,2 % im Vergleich zu 1991.
Südtirol produziert auf 18.000 Hektar rund 10% der in der EU angebauten Äpfel. Das entspricht 2 % der Weltproduktion.
Der Tourismus spielt eine zentrale Rolle in der Wirtschaft des rohstoffarmen Gebietes. Besonders in der Umgebung um Meran und nahe den Wintersportzentren hat sich in den letzten hundert Jahren ein florierender Fremdenverkehr etabliert. Einst wegen der Kurorte und des milden Klimas stark besucht, sind zunehmend „Aktiv-Urlaub“ und Skiurlaub wichtige Wirtschaftszweige.
In den letzten Jahren haben sich außerdem viele Unternehmen etabliert. So etwa Leitner, Salewa und Loacker. Die Wirtschaft in Südtirol soll in Zukunft durch Forschungs- und bildungsichernde Institutionen wie die Universität und die Europäische Akademie in Bozen gestärkt werden. Sie ermöglichen Innovationen, die in einem Land wie Südtirol essentiell zu Sicherung des Wohlstandes sind.
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Obstmarkt in Bozen Bildherkunft |
In Südtirol gibt es ca. 13.000 Handwerksbetriebe mit 80 verschiedenen Handwerksberufen.
Die Energiewirtschaft spielt eine hervorragende Rolle in der Umweltbilanz Südtirols. Biomasse, Wasserkraft und Solaranlagen sowie eine Vorreiterrolle in der Gebäudeisolierung führen zu besonders umweltfreundlichen Wirtschafts- und Wohnräumen.
Die Arbeitslosenquote (2005) liegt zur Zeit bei 2,2 % der Männer und bei 3,3 % der Frauen. Die Gesamtarbeitslosigkeitsquote beträgt 2,7 % und somit herrscht Vollbeschäftigung.
Das Pro-Kopf Einkommen (2003) liegt bei 34.000 €. Damit ist Südtirol das reichste Land in Italien und platziert sich unter allen europäischen Regionen auf Platz 8.
Quellen
Literatur
- Gottfried Solderer (Hrsg.) Das 20. Jahrhundert in Südtirol, Bozen 1999–2003 (in 5 Bänden)
- Josef Fontana, Peter W. Haider, Walter Leitner, Georg Mühlberger, Rudolf Palme, Othmar Parteli, Josef Riedmann: Geschichte des Landes Tirol. Bozen/Innsbruck/Wien 1988–1990
- Rolf Steininger: Südtirol – Vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart (ISBN 3-7065-1348-X)
Weblinks
- Südtiroler Bürgernetz
- Südtirol-Handbuch - umfassende Darstellung der Geschichte, des politischen Systems und der Gemeinden (pdf, 2MB)
- Südtirol Tourismus Verzeichnis
- Südtiroler Dialekt
- www.geschichte-tirol.com
- Dokumentation zur Geschichte Südtirols
- Internet-Verzeichnis Südtirols
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Weblinks
Natürlich darf der anonyme User hier erklären, warum diese Webpage hier reingehört. Bei einem stichhaltigen Grund wird der Link dann auch stehen bleiben. --Fedi 19:25, 20. Dez 2004 (CET)
- Ich sehe das pragmatisch: Es gibt in zb in Google das Südtirol Tourismus Verzeichnis, dort kann sich jeder der will registrieren.
- Aber: Besondere Hotels mit zB. historischer Bedeutung haben hier jedenfalls Platz. Könnten unter "Historische Gebäude in Südtirol" unter-Kategorie Hotels gesammelt werden. Einfach mal laut nachgedacht :-) Fantasy Fantasy 09:37, 21. Dez 2004 (CET)
- Historische Gasthäuser (z.B: Batznhäusl in Bozen) oder Hotels (Grandhotel Toblach, Karerpass) könnten durchaus als historische Gebäude gelten. --emes 09:44 21.12.2004 (CET)
- War das, was ich meinte. Aber nicht ein Link darauf, sondern eine Beschreibung mit Foto und so, warum es ein historisches Gebäude ist :-) Fantasy Fantasy 10:30, 21. Dez 2004 (CET)
- IP 217.199.7.28 hat zum xten MAL einen rausgeschmissenen Link wieder reingestellt, das schaut mir sehr nach editware (bzw. eigenwerbung) aus. --emes 15:52 12.01.2005 (CET)
Daten von suedtirol.info
Gestern ist mir im Impressum von http://www.suedtirol.info unter "Übernahme von Daten" folgender Satz aufgefallen: Sinfonet gestattet die Übernahme von Texten und Bildern. Die Übernahme und Nutzung der Daten bedarf der Quellenanzeige. Demnach dürften die Informationen GFDL-kompatibel sein. Was sagt ihr? --Fedi 12:49, 21. Dez 2004 (CET)
- Denke schon, das mit der Quellenangabe müsste man noch genauer anschauen --emes 15:14 21.12.2004 (CET)
Weblinks
Die Beiden Webverzeichnisse (dolnet und google) haben wir bewusst gesetzt, um immer wiederkehrenden Linkspam begründet rausschmießen zu können--Emes Emes 18:28, 22. Mär 2006 (CET)Die Walschen
Die Bezeichnung und Erklärung von welsch ist auch auf der Seite Wales zu finden, von daher habe ich sie hierhin eingefügt. ~16.02.05
ip 217.83.84.137 hat schon recht mit der Herkunft des Begriffes, aber er wird von den Italienern als Beleidigung empfunden, daher bin ich dagegen und beim Begrif deutsches Volkzugehörigkeit habe ich selbst Bauchweh und würde gerne bei Sprachgruppe bleiben. --Emes 23:13, 17. Feb 2005 (CET)
ausserdem frage ich mich, ob das wohl stimmt...?
Bemerkenswert ist ferner, dass die Zahl der "Italiener" (italienische Sprachgruppe) in Südtirol stetig sinkt, während die Zahl der "Deutschen" (deutsche Sprachgruppe) steigt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Vor allem aber sprechen die Südtiroler von "den Italienern" und "den Walschen", wenn sie ihre italienischsprachigen Mitbürger meinen. -- 62.101.0.30 14:42, 11. Mai 2005 (CEST)
also wenn schon herkunft des begriffes und stimmen dann bitte "welsche". aber ich meinte nicht das, sondern ob die "die Zahl der "Italiener" (italienische Sprachgruppe) in Südtirol stetig sinkt, während die Zahl der "Deutschen" (deutsche Sprachgruppe) steigt". wo steht das bitte denn nun schon wieder??? ihr selbstgebackenen geschichtsschreiberlinge! -- 62.101.0.30 16:53, 30. Mai 2005 (CEST)
ich hätte einen vorschlag für eine seriöse südtirol-quelle: http://www.provinz.bz.it/ap... -- 62.101.0.30 10:29, 22. Jun 2005 (CEST)
Das stimmmt schon, dass die Zahl der Italiener (ich sage auch immer Wallschen, da ich ein Südtiroler bin) in Südtirol setig sinkt. Dies ist aber darauf zurückzuführen, dass die Italiener (Wallschen) viel weniger Kinder bekommen als die Südtiroler.
Französisches Vorbild (usw.)
- Ihr habt meine Verdeutlichung des »italienischen Vorbilds« rausgenommen. Wie ich meine, kann sich darunter jedoch nur jemand etwas vorstellen, der bereits das nötige Vorwissen hat (Napoleon etc.). Außerdem wäre wichtig festzuhalten, daß Napoleon den Begriff niemals mit »Südtirol« deckungsgleich verwendet hat. Im kurzlebigen napoleonischen Italien war damit lediglich der obere Teil der Etsch innerhalb dieses Staatsgebietes gemeint, dessen Grenze aber meines Wissens unterhalb Bozens verlief.
- Wollt ihr nicht darauf hinweisen, daß im Italienischen auch die Bezeichnung »Sudtirolo« – obschon sie nicht amtlich ist – immer gebräuchlicher wird?
- Die Ladinische Sprache ist (leider!) tatsächlich nur dort amtlich, wo auch effektiv ladinisch gesprochen wird – und in Institutionen, die sich v.a. den Ladinern zuwenden. Warum nehmt ihr richtige Informationen einfach ohne Rücksprache raus? -- Pérvasion 00:55, 2. Apr 2005 (CEST)
- @pervàsion: bitte immer mit unterschreiben.
- Kann mich dunkel erinnern, dass wikipedia kein Forum für politische Diskussionen sein sollte. Daher verwenden wir hier (und auch in it.wikipedia) die offiziellen Namen
- Die Verwendung der Ladinischen sollte auch dort behandelt werden.
- Vielleicht könnte man einen Link zu Departement (Frankreich) einbauen, um die Namensgebung zu erklären.
- --Emes 17:27, 2. Apr 2005 (CEST)
- Ich glaube nicht, daß ein Hinweis darauf, daß auch der Name Sudtirolo gebräuchlich ist, »politisch« wäre.
- Was meinst du mit »Die Verwendung der Ladinischen sollte auch dort behandelt werden«
- Und was schließlich haben die frz. Departements mit der Entstehung des Namens »Alto Adige« zu tun? Ist mir leider schleierhaft, bitte um Aufklärung.
- Im Artikel Ladinische Sprache--Emes 12:58, 3. Apr 2005 (CEST)
Zur Hinweis, dass Alto Adige nach französischem Vorbild benannt wurde: In Frankreich war es seit Napoleon üblich, Departments nach Flüssen zu benennen, auch wenn es vielleicht passendere und bekanntere Namen für das entsprechende Gebiet gab. So wurde zum Beispiel die Insel Korsika in 2 Departements unterteilt, die man aber nicht, wie man vermuten könnte, Nord-Korsika und Süd-Korsika nannte (so heißen die Departments heute), sondern Golo und Limone, nach den größten Flüssen/Bächen in den Gebieten. Und in Analogie dazu hat man für Südtirol nicht nach einem bereits gebräuchlichen italienischen Namen gesucht, sondern einfach den Begriff Alto Adige gebildet: Ober-Etsch. 212.216.208.18 16:33, 4. Jan 2006 (CET)
Mutter des Papstes
Hinweis: Die Mutter des neuen Papstes ist eine Südtirolerin, vielleicht wäre dies eine Notiz wert.24. Apr 2005 (ip)
- Da die Großeltern Ratzingers mit ihrer neugeborenen Tochter ausgewandert sind, kann man sie wohl nicht als Südtirolerin bezeichnen. --Emes 19:02, 25. Apr 2005 (CEST)
- Der Papst ist m.E. enzyklopädisch wie jedes andere Staatsoberhaupt zu behandeln... und wir wollen doch wohl nicht anfangen, in den Artikeln über Herkunftsgebiete der Großeltern aller Staatsoberhäupter Hinweise hierauf einzupflanzen, oder? 217.110.17.122 10:20, 8. Nov 2005 (CET)
- Ist halt eine österreichische Art, zu Persönlichkeiten auch die kleinste Assoziation zu Österreich ganz groß darzustellen. Großeltern gehören in den Papst-Artikel und sonst nirgends. Braveheart 10:30, 8. Nov 2005 (CET)
- südtirol liegt in italien, and remember: don't mention the war! --Stefan h Stefan h 17:31, 8. Nov 2005 (CET)
- Which war? ;-) Eigenheiten kann man nicht so leicht assimilieren... Braveheart 09:31, 9. Nov 2005 (CET)
- Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die hochschwangere Großmutter Ratzingers von ihrer Heimat Mühlbach in Südtirol in ein Mühlbach in Bayern ausgewandert ist..--Emes Emes 16:31, 8. Nov 2005 (CET)
- vielleicht kann man in südtirol ja auch noch einen vorfahren der milka-kuh finden ... --Stefan h Stefan h 17:31, 8. Nov 2005 (CET)
- und im Ernst, kann man jetzt nachlesen, wie das wirklich war und, dass alles nur ungefähr gestimmt hat und nicht erwähnenswert ist--Emes Emes 21:43, 11. Jun 2006 (CEST)
Hochsprache
Eine Frage an die Südtiroler:Gilt in Südtirol der vorrangig der Duden oder wie in Österreich das Österreichische Wörterbuch.--danke Karl Gruber 09:02, 25. Jan 2006 (CET)
- hat sich erledigt --Karl Gruber 16:23, 29. Jan 2006 (CET)
- Eigentlich das österreichische Siehe Jänner--21:42, 29. Jan 2006 (CET)
Ach, was - es gilt doch nicht das österreichische Wörterbuch! Macht Euch nicht lächerlich!
(Beitrag von Achim.veuhoff am 7. Juni nachgetragen --Karl Gruber 22:20, 11. Jun 2006 (CEST)
"""Autonomie""""
Liebe Leute. Das Wort "autonom" wird hier zu häufig falsch verstanden oder missbraucht. Die Provinzen sind NICHT autonom, wennschon dann "teilweise autonom". Das Wort "Autonom" bitte nur gebrauchen wenn eine Erklärung dazu steht. Denn viel autonomer als es zum Beispiel die Kantone der Schweiz innerhalb der Schweiz sind, ist keine Region oder Provinz in italien. Diese Regionen geniessen höchstens eine grössere autonomie oder bessergesagt, sie dürfen (laienhaft gesagt) freier entscheiden. Aber mit Autonomie hat das nichts zu tun. Ich werde oft das Gefühl nicht los, dass da ein paar "hobby-separatisten" am werk sind...--BlackHeart 22:18, 28. Jan 2006 (CET)
- Die offiziellen Bezeichnungen der beiden Provinzen sind Autonome Provinz Bozen-Südtirol (Provincia Autonoma di Bolzano) und Autonome Provinz Trient (Provincia Autonoma di Trento), das Vertragswerk, das den beiden Provinzen besondere Gesetzgebungsbefugnisse zugesteht nennt sich Autonomiestatut und aus dem Wikipedia-Artikel Autonomie geht klar hervor, dass Autonomie nicht automatisch im extemsten Sinne der Wortbedeutung verstanden werden muss. Damit erledigt sich jede weitere Diskussion. 85.124.172.158 18:44, 29. Jan 2006 (CET)
- Nein, denn man muss hinschreiben wie weit die Autonomie geht! Autonom sind diese Regionen nicht, obwohl sie so heissen mögen, aber der Normale Leser könnte tatsächlich etwas falsch verstehen. Als Laie würde ich jetzt auch herauslesen, dass die Regionen autonom sind. Inwiefern sie autonom sind steht nirgends - von der Sonderregelung steht nichts. Wenn du selbst schreibst, dass es verschieden arten von Autonomie geben soll (tja...) dann ist es logischer hinzuschreiben um was es hier eigentlich geht --BlackHeart 20:38, 29. Jan 2006 (CET)
- Soweit ich weiss ist die Region Autonom.
- Die Provinzen Bozen und Trient haben aber die Autonomie soweit der Region abgenommen, dass die REgion nur mehr theoretisch autonom ist, in wirklichkeit durch die Gesetzt aber die Provinzen autonom sind.
- Definiert wurde die Autonomie aber für die Region, um die Italiener in der Mehrheit zu haben (so hab ich es zumindest immer gehört) Fantasy 21:11, 29. Jan 2006 (CET)
- Es ist normaler und auch offizieller Sprachgebrauch, Südtirol als eine autonome Provinz zu bezeichnen. Und wir in Wikipedia müssen jetzt nicht neue Standards für den Sprachgebrauch einführen, nur weil dir die bisherige Bezeichnung nicht passt. Du bist natürlich herzlich dazu eingeladen, die von dir erwähnten Unklarheiten (Erklärung wie weit jetzt die Autonomie geht) zu beseitigen. Das wird allerdings nichts daran ändern, dass Südtirol eine autonome Provinz ist. 85.124.172.158 21:12, 29. Jan 2006 (CET)
- Seit der Verabschiedung des 2. Automoiestatuts (Südtirol Paket) wird Südtirol offiziell als autonomoe Provinz bezeichnet. Ich verstehe auch deine Bedenken nicht Autonomie heisst nicht Unabhängigkeit und mehr als Südtirol gewährt wurde, würde laut italienischer Verfassung die Einheit der Nation gefährden.--Emes Emes 21:37, 29. Jan 2006 (CET)
- Liebe Leute, ich verstehe nicht ganz, warum es einigen nicht passt wenn ich höflich darauf hinweise, dass die Bezeichnung verwirrend ist, oder bessergesagt, dass man ganz gut eine Erklärung zum Sonderstatus dazuschreiben könnte.Das ist schon alles!Ausserdem nehmt ihr als Referenz eine wiki-Link - für mich keine Referenz! Und es kommt hinzu dass "Autonomie" eben "Autonomie" bedeutet und das ist nicht dasselbe wie die "beschränkte Autonomie usw.... --BlackHeart 21:46, 29. Jan 2006 (CET)
- Du hast mit deinen Äußerungen in eim Wespennetz gestochen, wie weit die Autonomie geht, steht in einem eigenen Artikel: Südtirol-Paket--Emes Emes 22:08, 29. Jan 2006 (CET)
Danke, das habe ich gesehen, falls also bei jeder Region mit Sonderstatus eine solche Erklärung dazu steht ist es richtig. Sonst leider nur lückenhaft. --BlackHeart 22:11, 29. Jan 2006 (CET)
- Habe immer noch nicht verstanden warum es dir eigentlich geht, du kannst ja beim Italienischen Parlament nachfragen, ob es die Verfassung für dich abändern kann (die beiden Namen stehen nämlich da drin)--Emes Emes 22:14, 29. Jan 2006 (CET)
du willst es nur nicht begreifen, was? also, ich kann blackhearts anliegen verstehen und finde sogar, dass er recht hat. --217.162.19.139 12:58, 31. Jan 2006 (CET)
Meine Güte, ist denn unsere Position so schwer zu verstehen? Südtirol wird offiziell als "autonome" Provinz bezeichnet. Was für einen Grund sollten wir also haben, diese Sprachregelung nicht zu übernehmen? Weil hier ein, zwei Leute der Meinung sind, dass sich der italienische Staat geirrt und einen "falschen" Begriff eingeführt hat? 85.124.172.158 14:41, 31. Jan 2006 (CET)
- Tut mir leid Leute, ich finde, dass BlackHeart recht hat. Die Bezeichnung ist verwirrend. Der Namen mag so sein, aber eine Erklärung dazu wäre sinnvoll, denn so richtig Autonom sind diese Regionen oder Provinzen bei weitem nicht. --84.73.226.138 20:59, 2. Feb 2006 (CET)
- Anscheinend sind es weit über "2 Leute".... --BlackHeart 17:16, 6. Feb 2006 (CET)
- Stimmt, ich zähle schon 3!!!212.216.208.68 19:08, 7. Feb 2006 (CET)
- BlackHeart, wenn du ein Problem mit dem Autonomiestatus hast, kannst du gern in einem Absatz jenen Status erklären. Eine Streichung des Wortes wäre falsch, ebenso wie eine ellenlange Ausführung in der Einleitung. --Braveheart Braveheart 17:29, 6. Feb 2006 (CET)
- Material dazu gibt es hier:
Und wie würdest Du Blackheart eine Provinz wie Bozen die 90% der Steuereinnahmen behält und dazu noch staatliche Zuschüsse bekommt? Wie würdest du eine Provinz bezeichnen, die ein eigenes Schulsystem besitzt, ein eigenes Krankensystem, eine eigene Ordnung der lokalen Körperschaften (siehe Trentino-Südtirol)? Wie würdest Du eine Region oder Provinz bezeichnen, die ausschliessliche Gesetzgebungbefugnisse haben, wo der Staat also keine Kompetenzen besitzt? Wie würdest Du eine Region (gilt für alle, nicht nur mit Sonderstatut) oder autonome Provinz bezeichnen, die Völkerrechtliche Verträge abschliessen kann? Autonome Provinz (und Region) heisst also: SEHR AUTONOM... --217.94.254.110 14:00, 5. Aug 2006 (CEST)
Städtenamen
Wenn ich das richtig verstehe, gehört Südtirol zu Italien. Die Bevölkerung besteht aber hauptsächlich aus Deutschen und Österreichern. Wie nennen die eigentlich ja nun zu "Italienern" gewordenen ihre Städte? Bolzano oder Bozen, Brixen oder Bressanone usw. usf.? Also Breslau heißt in Polen ja auch nicht (mehr) Breslau und Mülhausen in Frankreich nicht Mülhausen...@:... „und Österreichern” kannst du streichen!
- In der Regel benutzen die deutschssprachigen Einwohner die historisch gewachsenen deutschen Namen, die italienischsprachigen die durch Dekret während des Faschismus eingeführten italienischen Bezeichnungen, s.a. Prontuario dei nomi locali dell'Alto Adige und Italianisierung. --ManfredK 10:17, 5. Feb 2006 (CET)
- Ein Nachtrag: In Südtirol sind alle Ortsbezeichnungen offiziell zweisprachig, ebenso alle Flur- und Strassennamen. --ManfredK 14:11, 8. Feb 2006 (CET)
Gibt es Beweise, dass Gianfranco Fini Teil an diesen Attentaten genommen hat? dann bitte Beweise, oder links einbauen. Ansonsten ist es glatte Verleumdung. giordaano212.190.74.31 16:44, 13. Feb 2006 (CET)
Eine kurze Stellungnahme zum ersten Beitrag: Die Südtiroler sind weder Deutsche noch Österreicher sondern "deutschsprachige Südtiroler" oder ganz einfach Tiroler. Österreicher sind sie nur in historischer Beziehung, heute sind sie jedoch italienische Staatsbürger mit ausgedehnten Autonomierechten (Südtirol gehört seit über 80 Jahren nicht mehr zu Österreich). In den Augen der meisten Italiener gelten die deutschsprachigen Südtiroler jedoch meist als Deutsche, da sie deren Nationalität ("ethnische Zugehörigkeit") nach der Muttersprache beurteilen. Mertens 13:46, 3. Sep 2006 (CET)
Also zu Österreich, das nach dem 1.WK als deutsches Österreich neu entstand, gehörte Südtirol noch nie. Der vorherige Vielvölkerstaat der Habsburger ist mit dem heutigen Österreich nicht annähernd vergleichbar. .. - Nicht der meisten Italiener, sondern aller Italiener und ethnische Zugehörigkeit wird nach ihrer Logik nicht von Staatsgrenzen bestimmt.13.10.06 22:11
Teilrevert vom 11.03.06
Habe die heutige Änderungen Großteils rückgängg gemacht:
- Die Italienischen Namen der Orte stehen schon in den Artikeln und
- nicht jedes unbedeutende Datum (Wirtschft) sollte verlinkt werden.
- Hallo Martin,
- ganz überzeugt bin ich von deiner Änderung nicht. Klar stehen die italienischen Namen auch in den Ortsartikeln, aber die Provinz ist nun mal offiziell zweisprachig, warum dann nicht dem gerecht werden und beide Varianten in der Liste stehen lassen?
- Gruß, Guntscho
- Kein Mensch schreibt Rom/Roma, Florenz/Firenze, Mailand/Milano...also muss man bei Bozen, Brixen usw. auch keine italienischen Namen dazuschreiben, zweisprachig hin oder her... 85.124.169.123 00:45, 15. Mär 2006 (CET)
- Es schreib auch kein Mensch "Neu York", ich finde auch man sollte alles zweisprachig schreiben. Es soll ja korrekt zugehen und die Stadt heisst offiziell Bolzano und in "irgendeiner" Weise auch, dank unserer Zweisprachigkeit" Bozen.
Städtenamen
Was ist daran Pov? Es handelt sich lediglich um den Staut der Region. Siehe überdies http://www.dolomiten.it/nac...
- es mag nicht falsch sein, das ist aber nicht der Platz für solche Erörterungen siehe auch meine Antwort Emes--Emes Emes 20:04, 9. Mai 2006 (CEST)
Aus unbeteiliger Sicht ist nicht ganz ersichtlich, worum es bei diesem Edit-War ging oder geht. Prinzipiell erscheinen mir Informationen über die deutschen bzw. italienischen Städtenamen sowie die rechtlichen Hintergründe äußerst sinnvoll. In der gegenwärtigen revertierten Fassung wird man darüber bedauerlicherweise nicht informiert. Es ist mir nicht klar, warum die Einfügungen der IP wieder entfernt wurden. Waren sie falsch? Wenn nicht, dann sollen sie doch ruhig im Artikel enthalten sein. Sachlich richtige und belegte Informationen, die von wem auch immer eingefügt wurden, können nicht so ohne weiteres wieder eliminiert werden. Dies gilt für sämtliche WP-Artikel, die ja auch nicht das Privateigentum einzelner Benutzer darstellen. – @Emes: Der Beitrag auf deiner Diskussionsseite hat mir leider auch nicht weitergeholfen. Vielleicht könnte man hier über dieses Thema diskutieren, damit man sich besser auskennt und nicht das Geschehen auf unterschiedlichen Schauplätzen verfolgen muss. --Gledhill 20:30, 9. Mai 2006 (CEST)
Navi-Leiste
Wieso gibt es für Südtirol eigentlich keine Navigationsleiste "Gemeinden in Südtirol", wie bei vielen anderen italienischen Provinzen? 85.124.169.76 12:46, 22. Jun 2006 (CEST)
- Weil die bei insgesammt 116 Gemeinden doch arg unübersichtlich wäre. Dafür gibt es die Liste der Gemeinden in Südtirol sowie Navigationsleisten für die einzelnen Bezirksgemeinschaften. --Fedi 20:55, 22. Jun 2006 (CEST)
- Unübersichtlichkeit ist hier kein Argument. Es gibt italienische Provinzen mit ähnlich vielen Gemeinden und einer Navi-Leiste. (nur als Beispiel Provinz Bergamo oder Provinz Cuneo) 85.124.169.76 16:02, 30. Jun 2006 (CEST)
- In anderen Provinzen gibt es keine Bezirksgemeinschaften, das ist ein Institut, das nach dem Modell der österreichischen Bezirke funktioniert.--Emes Emes 16:20, 30. Jun 2006 (CEST)
Städte/Gemeinden
Die Liste "Städte: Deutsche+Ital. Namen" sollte abgeschafft werden. Die Tabelle "Größte Gemeinden" hingegen um eine Spalte ital. Name erweitert. Ich kann das nicht, weil ich nicht alle Namen kenne --E-qual E-qual 23:27, 5. Jul 2006 (CEST)
- Habs jetzt doch gemacht, in den Artikeln steht ja wie die heißen --E-qual E-qual 23:57, 5. Jul 2006 (CEST)
Alto Adige oder Sudtirolo
Ich selbst bin Italiener und will nur anmerken, dass ich der Bezeichnung Sudtirolo weder in Gesprächen noch in den Medien jemals begegnet bin. Handelt es sich hierbei um eine sprachliche Konstruktion deutschsprachiger Südtiroler um die Einheit Tirols sprachlich zu manifestieren? Südtirol, d.h. die Provinz Bozen ist (bezogen auf die Fläche, nicht auf die Bevölkerung) die größte Provinz der gesamten Republik. Das verdient eine Bemerkung, oder? Was denkt ihr dazu? Zudem will ich darauf aufmerksam machen, dass die Übersetzung von capoluogo nicht Hauptstadt (capitale), sondern Hauptort ist. Dieses Problem betrifft alle deutschen Wikipedia-Artikel über italienische Regionen und Provinzen. Die FAZ, die sich oft durch eigenwillige Transkriptionen auszeichnet und viel Wert auf eine gepflegte (meiner Meinung nach aber auch überbordende) Sprache legt, übersetzt ebenfalls mit Hauptort. 13.09.06 05:57 UTCDu schreibst: Stopp, bitte ändere nicht alle Italienischen Hauptstädte in Hauptorte um, es sind nämlich ausnahmslos Städte--Martin Se !? 13:22, 13. Sep 2006 (CEST)
Da hast du Recht. Es sind ausnahmslos Städte. Und es sind manchmal auch Großstädte wie Rom, Mailand, Neapel, Turin. Es geht mir aber um die korrekte Übersetzung des Wortes "capoluogo". Laut dem Wörterbuch "DIZIONARIO DELLE LINGUE ITALIANA E TEDESCA" (I GRANDI DIZIONARI SANSONI, EDIZIONI SANSONI-BRANDSTETTER VERLAG) ist Hauptort die Übersetzung von capoluogo. Allerdings ist die Übersetzung von capoluogo di provincia nicht etwa Provinzhauptort, sondern Provinzhauptstadt. Das Wörterbuch ist seriös und übrigens eines jener Bücher, die man gerne im Regal stehen hat, auch wenn man nie reinschaut, wirklich zwei sehr schöne Bücher (2 mal 1400 Seiten circa an Volumen). Auf der italienischen Wikipedia wird capoluogo gebraucht, weil das die amtliche Bezeichnung ist und ich kann dir versichern, dass dies auch im allgemeinen Sprachgebrauch gilt. Wenn du fragst Come si chiama la capitale campana? (Wie heißt die Hauptstadt Kampaniens?) wirst du schief angeguckt denn capitale ist für Staaten reserviert. Es wird unterschieden zwischen capitale und capoluogo? Das ist Fakt.
Wir können darüber diskutieren, ob wir diese Unterscheidung in der deutschen Übersetzung beibehalten wollen oder nicht. Ich bin dafür. Ich kann mich erinnern, dass in einem Artikel der FAZ (ich meine er war von Fischer) Hauptort explizit gebraucht wurde. Das heißt natürlich nichts, denn Herr Fischer setzt ja keine allgemeinen Standards für unseren Sprachgebrauch. Roma ist übrigens dreierlei: Capitale della Republica Italiana, Capoluogo di regione (Lazio) und Capoluogo di provincia.
Das Thema ist subtil und relativ bedeutungslos. Auch ich bin kein Experte auf diesem Gebiet. Aber ich plädiere für Hauptort, weil es näher am italienischen Original ist.--84.58.74.140 22:29, 13. Sep 2006 (CEST)
- zum Thema Sudtirolo, das steht auch nach Alto adige als Alternative
- Zum Thema capoluogo - capitale als deutschsprechender Italiener, weisst du selber, dass Begriffe nicht immer leicht zu übersetzen sind, da muss man zunächst die möglichst nahe Übersetzung verwenden und dann den Sprachgebrauch in der anderen Sprache beachten. In diesem Fall bedeutet Hauptort, dass es sich hier um einen Ort handelt, der eben keine Stadt ist, im italienischen Wikipedia gilt das selbe nur umgekehrt, siehe Tirolo/Tirol wo die Hauptstadt Innsbruck zum capoluogo degradiert wird--Emes Emes 22:29, 13. Sep 2006 (CEST)
- Sudtirolo steht als Alternative sogar in der Verfassung (seit 2001)--Emes Emes 22:37, 13. Sep 2006 (CEST)
- Zu Hauptort vs. Hauptstadt: In Österreich ist es z. B. so, dass man unter "Hauptstadt" ausschließlich Wien verstehen würde. Für Salzburg, Innsbruck, Graz etc. würde man ausschließlich "Landeshauptstadt" verwenden. "Capoluogo" heißt natürlich "Hauptort". Zu Verwendung des Begriffes in der deutschen Sprache siehe Hauptort. Da ja in Südtirol alles zweisprachig sein muss, sollte es doch auch eine offizielle Bezeichnung in deutscher Sprache geben. Oder nicht? Der "Landeshauptmann" ist ja auch ein offizieller Begriff. --Gledhill 04:04, 14. Sep 2006 (CEST)
Zu Sudtirolo: Einverstanden. Dennoch ist es bemerkenswert, dass in dem deutschen Wikipedia-Artikel eine italienische Bezeichnung (nämlich Sudtirolo) erwähnt wird, die im italienischen Artikel nicht vorkommt. Allerdings ist letzterer auch kürzer.
Zu "In diesem Fall bedeutet Hauptort, dass es sich hier um einen Ort handelt, der eben keine Stadt ist" Wenn du meinst. Jede Stadt ist ein Ort und nicht jeder Ort ist eine Stadt. Hauptort schließt nicht aus, dass es sich um eine Stadt handelt. Rom ist auch Hauptort. Innsbruck als capoluogo zu bezeichnen ist die einzige korrekte Übersetzung. Es nützt nichts, hier weitere Energie zu investieren 14.09.06 09:18
- Da Östereich kleiner ist (sorry aber wahr), entsprechen die Landeshauptstädte den capoluoghi di provincia, die Regionen könnte man als Regionshauptstädte wiedergeben, werde diese Diskussion z T. zur Portal Diskussion:Italien verschieben--Emes Emes 10:23, 14. Sep 2006 (CEST)
„Zugleich wurde für den italienischsprachigen Landesteil (Bezirke Trient und Rovereto) auch der Begriff Welschtirol verwendet.” Mich stört, wenn in irgendwelchen Artikeln ein Raum, ein Gebiet, ein Landesteil als ...sprachig bezeichnet wird, gemeint sind aber natürlich seine Bewohner - dann sollte man das auch so schreiben: „Zugleich wurde für den Landesteil ( ... ) mit italienischsprachiger Bevölkerung ...” Ich habe noch keinen Landesteil/ Raum, usw. sprechen gehört!
Wieviele Österreicher haben an diesem Artikel mitgeschrieben? Manche Sätze tun ja richtig weh, (da fließt der Schmalz die Bäume runter) wenn man sie liest! 89.166.144.2313.10.06
Zur Diskussion Hauptstadt/Hauptort: Natürlich wird in der Italienischen Sprache (wie auch in der Französischen, siehe capitale/chef-lieu) sehr rigoros unterschieden, und capitale wird ausschliesslich für die Hauptstadt eines Staates benutzt. Aber der Artikel ist nun mal auf Deutsch, und da sagt man Hauptstadt für Staaten, Länder und ich meine auch für Bezirke. Im Sonderstatut von 1972 ist übrigens capoluogo mit Hauptstadt überstetzt (bezieht sich auf Trient, gilt bestimmt auch für Bozen!) http://www.regione.taa.it/G... Art 1, Abs 2: La Regione Trentino-Alto Adi- ge ha per capoluogo la città di Trento. Hauptstadt der Region Trentino-Südtirol ist die Stadt Trient.
Zum Thema Sudtirolo: Der Begriff ist nur in der Region Trentino-Südtirol allgemein verständlich; im restlichen Italien ist er (fast) bedeutungslos, und hört sich verfremdend an, wie für einen Deutschsprachigen etwa "Oberetsch".--87.0.178.6 23:18, 28. Nov. 2006 (CET)
Überarbeitung
Ich finde, daß hier kunterbunt die Landschaft/Region Südtirol und die Autonome Provinz Bozen – Südtirol vermischt werden. Das geht gar nicht, schaut mal hier: Tirol (Bundesland) und Tirol. Ich mache mich demnächst an die Arbeit mit einem Umbau und einem neuen Artikel: Autonome Provinz Bozen – Südtirol. Ciao, Bapho 08:52, 16. Okt. 2006 (CEST)
Das geht sehr wohl, weil die Landschaft Südtirol im heutigen Sprachgebrauch deckungsgleich mit der Provinz Bozen-Südtirol ist. 85.124.8.86 18:11, 17. Nov. 2006 (CET)












