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Der Artikel Salzburg gehört zur Kategorie: Weltkulturerbe in Österreich, Ort im Land Salzburg, Bezirk in Österreich, Österreichische Landeshauptstadt, Salzburg
| Salzburg Stadt | |||||||||
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| Wappen | Karte | ||||||||
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| Basisdaten | |||||||||
| Bundesland: | Salzburg | ||||||||
| Bezirk: | Statutarstadt | ||||||||
| Fläche: | 65,678 km² | ||||||||
| Einwohner: | 150.000 (2006) | ||||||||
| Einwohner Agglomeration: | 210.000 (2006) | ||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 2284 Einwohner/km² | ||||||||
| Höhe: | 424 m ü. A. | ||||||||
| Postleitzahlen: | 5020 | ||||||||
| Vorwahlen: | 0662 | ||||||||
| Geografische Lage: | |||||||||
| Kfz-Kennzeichen: | S
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| Gemeindekennziffer: | 5 01 01 | ||||||||
| NUTS-Region: | 323 | ||||||||
| Gliederung Stadtgebiet: | 13 Katastralgemeinden | ||||||||
| Adresse Stadtverwaltung: | Mirabellplatz 4 A-5024 Salzburg | ||||||||
| Website: | www.stadt-salzburg.at | ||||||||
| E-Mail-Adresse: | post@stadt-salzburg.at | ||||||||
| Politik | |||||||||
| Bürgermeister: | Heinz Schaden (SPÖ) | ||||||||
| Regierende Parteien: | SPÖ, ÖVP, Bürgerliste | ||||||||
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| Denke dir einen Garten, der mehrere Meilen im Umfang hat, in diesem unzählige Schlösser und Güter, die aus den Bäumen heraus oder durchschauen, denke dir einen Fluss, der sich auf mannigfaltigste Weise durchschlängelt, denke dir Wiesen und Äcker, wie ebenso viele Teppiche von den schönsten Farben, dann die herrlichen Straßen, die sich wie Bänder um sie herumschlingen, und endlich stundenlange Alleen von ungeheuren Bäumen, dieses alles von einer unabsehbaren Reihe der höchsten Berge umschlossen als wären sie Wächter dieses himmlischen Thales, denke dir dieses, so hast du einen schwachen Begriff von seiner unaussprechlichen Schönheit. (Franz Schubert, 1825) | |||||||||
Salzburg ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes Salzburg der Republik Österreich und bildet zusammen mit dem Bezirk Salzburg-Umgebung den nördlichsten der fünf Gaue des Bundeslandes Salzburg, den Flachgau. Mit 150.000 (Stand 2006) Einwohnern ist Salzburg nach Wien, Graz und Linz die viertgrößte Stadt Österreichs. In der Agglomeration Salzburg leben ungefähr 210.000 Menschen, das Einzugsgebiet reicht über die Landesgrenzen in den angrenzenden südostbayerischen, oberösterreichischen und obersteirischen Raum. Die Stadt Salzburg ist das Zentrum der Euregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein. Die Stadt wird auch oft Mozartstadt genannt, weil Mozart hier geboren wurde.
Geografie
Geografische Lage
Die Stadt Salzburg breitet sich im Salzburger Becken etwa 25 km nördlich des Tennengebirges aus und liegt beiderseits der Salzach. Die Stadt ist durch den Flusslauf der Salzach und durch die unbebauten Stadtberge geprägt, welche Salzburg zu einer der grünsten Großstädte Europas machen. Zu den Stadtbergen gehören der Kapuzinerberg, der Mönchsberg, der Rainberg und der Festungsberg, auf dem mit der Festung Hohensalzburg Europas größte vollständig erhaltene Burg aus dem Mittelalter thront.Im Südwesten der Stadt befindet sich der sagenumwobene 1.853 m hohe Untersberg, im Südosten wird das Stadtwachstum durch den 1.288 m hohen Gaisberg beschränkt. In Richtung Osten ist es nicht weit ins Salzkammergut. In Richtung Norden ist das Salzburger Becken offen, und Auwälder entlang der Salzach schließen sich ebenso an das Stadtgebiet wie die sanfte Hügellandschaft des Flachgaus, insbesondere der Plainberg oder der Kalvarienberg mit seiner Wallfahrtsbasilika Maria Plain, von dem man einen schönen Ausblick über Salzburg hat. Im Nordwesten grenzt das Stadtgebiet von Salzburg direkt an Bayern, die Saalach bildet die Grenze zur Nachbarstadt Freilassing im Landkreis Berchtesgadener Land.
Frühe Stadtentwicklung
Nach einem Beginn als frühzeitliche Siedlung wurde die Stadt von den Römern als „Juvavum“ – Sitz des Himmelsgottes – im Range eines Municipium, eines der wichtigsten auf dem Weg nach Germanien, geführt. Die Stadt entwickelte sich am westlichen Salzachufer, wo de facto nur nach Süden hin eine Befestigung nötig war, da Salzach und Mönchsberg einen guten Schutz boten.Stadtgliederung und Stadtteile
Salzburg ist heute in 13 Katastralgemeinden aufgeteilt: Aigen, Bergheim, Gaisberg, Gnigl, Hallwang, Heuberg, Itzling, Leopoldskron, Maxglan, Morzg, Salzburg, Siezenheim und Wals.
Als Stadtteile werden allerdings regelmäßig um die 30 Gebiete aufgefasst, deren Grenzen sich des Öfteren überschneiden:
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Eingemeindungen im 20. Jahrhundert
Am 7. Juni 1935 beschloss der Salzburger Landtag das Gesetz „über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg“, mit dessen Inkrafttreten am 1. Juli 1935 die Gemeinden Maxglan und Gnigl/Itzling fast zur Gänze sowie Teile von Aigen, Morzg, Siezenheim, Leopoldskron, Bergheim und Hallwang in das Gebiet der Stadt Salzburg einbezogen wurden. Bemerkenswert sind die Feststellungen, die Heinz Dopsch und Robert Hoffmann in ihrem Werk „Die Geschichte der Stadt Salzburg“ zu diesen Eingemeindungen gemacht haben: „Bedienstete, Liegenschaften, aber auch die Schulden der Gemeinden Maxglan und Gnigl/Itzling wurden von der Stadtgemeinde übernommen. Für die beiden armen Arbeitergemeinden bedeutete dies die Rettung vor dem finanziellen Zusammenbruch.“ Durch diese Eingliederungswelle erhöhte sich die Einwohnerzahl von damals 40.232 auf 63.275 Stadtbürger. Die Fläche der Stadt vergrößerte sich von 8,79 km² auf 24,9 km².Die sekundäre Phase der Eingemeindung vollzog sich zum 1. Januar 1939 und sah die Einbeziehung der bis dahin eigenständigen Gemeinden Aigen bei Salzburg, Liefering, Leopoldskron und Morzg zur Gänze, sowie Teile von Anif (Hellbrunn), Bergheim, Hallwang und Wals vor. Die Bevölkerung stieg auf 77.170 Einwohner an und die Stadtfläche beträgt seither 65 Quadratkilometer.
Beide Eingemeindungen fanden somit in Zeiten autoritärer Regime statt und wurden im Gegensatz zu anderen Eingemeindungen im Land Salzburg - als Beispiel sei hier etwa Oberalm erwähnt, das nach 1945 wieder von Hallein abgetrennt wurde - nicht rückgängig gemacht, wodurch man auf einigermaßen sachliche Gründe für die damaligen Entscheidungen schließen kann. Einzig die 1939 stattgefundene Eingemeindung der Flächen Hellbrunns veranlasste die Gemeinde Anif in den 1990er Jahren zu einer Rückforderung an die Stadt Salzburg, der jedoch niemals entsprochen wurde.
Weitere Eingemeindungen der infrastrukturell längst zum Stadtgebiet gehörenden und oft auch als „Speckgürtelgemeinden” bezeichneten Gebiete von Wals-Siezenheim und Bergheim werden zwar seitens der Raumordnung gefordert, aber politisch bis jetzt nicht umgesetzt. Dies hat mittlerweile im Ballungsraum zu immer größeren Problemen geführt: Einerseits herrscht in der Stadt mittlerweile Wohnungsnot, andererseits tendieren Betriebe dazu, in die genannten Gemeinden oder noch weiter in die Peripherie abzuwandern, weil entsprechende Erweiterungsflächen in der Stadt fehlen, was wiederum die Stadt Steuereinnahmen kostet und die finanzielle Ungleichverteilung zwischen der Stadt und den Speckgürtelgemeinden weiter zuspitzt. Ebenfalls immer wieder angedacht bzw. gefordert, jedoch bisweilen nicht vollzogen, werden die Eingemeindungen der Gemeinden Anif, Elsbethen, Grödig, Hallwang und Eugendorf.
Nachbargemeinden
Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Salzburg (sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt): Bergheim, Hallwang, Koppl, Elsbethen, Anif, Grödig, Wals-Siezenheim und in Bayern Freilassing.Demografische Entwicklung
| Bevölkerungsentwicklung | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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Im Jahr 1935 stieg die Bevölkerung sprunghaft durch einige Eingemeindungen von 40.232 auf 63.275 Einwohner an. In der Nachkriegszeit erlebte Salzburg abermals einen Boom, für die amerikanischen Besatzungssoldaten wurden ganze Wohnsiedlungen wie die General-Keyes-Siedlung errichtet. Viele der ehemaligen Besatzungssoldaten blieben in der Stadt. Seit etwa 1950 darf sich Salzburg mit dem Überschreiten der 100.000-Einwohner-Marke Großstadt nennen, und aktuell (2006) haben 149.997 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Salzburg, Tendenz weiter steigend.
Kleines Deutsches Eck und Euregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein
Durch die besondere geografische Lage ist Salzburg verkehrstechnisch und wirtschaftlich mit den bayerischen Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein verzahnt. So führt die kürzeste Straßenverbindung zu den Städten und Gemeinden des Pinzgaus über das so genannte Kleine Deutsche Eck (Salzburg-Bad Reichenhall-Lofer), wirtschaftlich sind insbesondere Freilassing und Bad Reichenhall mit Salzburg verbunden. Seit 1995 bildet die Euregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein eine politische Einheit dieses Ballungsraums mit etwa 700.000 Bewohnern.Geschichte
Hauptartikel: Geschichte des Landes SalzburgAnfänge und frühes Mittelalter
Besiedlungsspuren sind in Salzburg bis in die Jungsteinzeit nachweisbar. Ab 15 v. Chr. wurden die Einzelsiedlungen durch eine Stadt am Salzachufer abgelöst, Iuvavum. 45 n. Chr. erhielt die Stadt das Munizipalrecht.Aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. ist ein Kloster bezeugt. Bischof Rupert von Salzburg erhielt die Reste der alten Römerstadt vom Herzog von Bayern 699 geschenkt, um das Land zu missionieren, und wählte das Kloster St. Peter als seinen Stützpunkt. Der Name „Salzburg“ ist 755 das erste Mal nachweisbar.
739 wurden der Salzburger Bischofssitz und 774 der erste Salzburger Dom fertig gestellt. Am 20. April 798 wurde Salzburg von Papst Leo III. auf Bitten des Frankenkönigs Karl des Großen zum Erzbistum erhoben, als Kirchenprovinz umfasste sie fast das gesamte altbairische Stammesgebiet, d.h. Niederbayern, Oberbayern und die Oberpfalz, sowie einen Großteil des heutigen Österreich.
Hoch- und Spätmittelalter
Die Stadt Salzburg gehörte danach zum ostfränkischen Reich, das später in Heiliges Römisches Reich umbenannt wurde und sich seit dem 15. Jh. Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation nannte.Die Festung Hohensalzburg wird 1077 durch Erzbischof Gebhard begonnen, aber erst von seinen Nachfolgern beendet. Da Gebhard 1076 im Investiturstreit auf Seiten des Papstes und 1077 auf Seiten des Gegenkönigs Rudolf von Schwaben stand, wurde der Erzbischof nach Beendigung des Streits wegen Untreue von Heinrich IV. vertrieben.
Nach der Reichsacht, die Friedrich Barbarossa 1166 über Salzburg verhängt hatte, da Erzbischof Konrad II. von Babenberg die Herrschaft Salzburgs ohne die kaiserlichen Belehnung antrat, wurde die Stadt von den kaiserlichen Getreuen, den Grafen von Plain, im April 1167 weitgehend zerstört. 1168 wurde erst Adalbert III. von Böhmen, Neffe von Friedrich, zum Erzbischof gewählt, aber da er nicht um die nötigen Regalien bat, wurde er 1174 vom Regensburger Reichstag wieder abgesetzt und am 26. Juni der bisher in Berchtesgaden als Fürstpropst tätige Heinrich I. gewissermaßen zum „Gegen“-Erzbischof gewählt, allerdings nicht vom Papst bestätigt. Erst mit dem Frieden von Venedig 1177 mussten sowohl Heinrich als auch Adalbert III. auf den Sitz verzichten und für Konrad III. von Wittelsbach Platz schaffen. Nachdem Konrad jedoch 1183 wieder als Erzbischof nach Mainz berufen wurde, konnte Adalbert III. den Salzburger Sitz wiedererlangen und bis zu seinem Tode halten.
Erzbischof Eberhard II., einem entschiedenen Parteigänger der Staufer, gelang es 1200 bis 1246, aus Grafschaften, Gerichten und Vogteien ein geschlossenes erzbischöfliches Herrschaftsgebiet aufzubauen.
1275 trat Salzburgs Ablösung von Bayern mit der Anerkennung der Grenzen durch den Bayernherzog in ihre letzte Phase.
1328 war Salzburg mit dem Erlass einer eigenen Landesordnung durch den Erzbischof zum weitgehend selbständigen Staat innerhalb des Heiligen Römischen Reichs geworden.
1348/49 fiel einer großen Pestwelle etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung Salzburgs zum Opfer.
1481 gewährte Kaiser Friedrich III. der Stadt Salzburg im großen Ratsbrief das Recht der freien Wahl des Stadtrats und des Bürgermeisters.
1492 wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet, die heute die erfolgreichste Privatbrauerei Österreichs und ein Traditionsbetrieb in der Salzburger Wirtschaft ist.
1511 beendete Erzbischof Leonhard von Keutschach die jahrelangen Auseinandersetzungen mit dem Magistrat durch Gewalt: Er nahm Bürgermeister und Stadtrat gefangen und erzwang die Auslieferung der städtischen Privilegien.
Während des Deutschen Bauernkriegs kam es 1525 bis in das darauf folgende Jahr zu einem dreimonatigem Aufstand der Bauern und Bergknappen in Salzburg, wobei die Festung von den Bauern belagert wird.
Salzburg im Barock
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Residenzbrunnen, größter barocker Brunnen Mitteleuropas Bildherkunft |
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts setzte eine intensive Barockisierung durch den Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ein, was in Folge nicht nur Salzburg sein markantes Aussehen gab, sondern indirekt auch dazu beitrug, dass der Barockstil sich nördlich der Alpen verbreitete. Als Baumeister für den Salzburger Dom, der 1598 zum achten Mal abgebrannt war, wurde zuerst Vincenzo Scamozzi berufen, nach der Absetzung Wolf Dietrichs aber der italienische Meister Santino Solari engagiert, der einen kleineren Dom in kürzester Zeit bis 1628 mit Ausnahme der Türme fertig baute. Streitigkeiten mit den Baiern um Salz und Zölle veranlassten Wolf Dietrich dazu, die reichsunmittelbare Fürstprobstei Berchtesgaden 1611 zu besetzen. Bayern wiederum besetzte daraufhin Salzburg und sorgte für die Wahl von Markus Sittikus als Nachfolger Wolf Dietrichs. Dessen Nachfolger, und gleichzeitig auch der dritte der drei barocken Erzbischöfe Salzburgs, Paris Graf von Lodron, gelang es durch Aufrechterhaltung der kalten Politik gegenüber Bayern wie auch durch eine weitreichende Neutralitätspolitik, Salzburg aus dem 30-jährigen Krieg herauszuhalten.
Als Vorstufe zur Universität wurde 1617 ein Gymnasium eingerichtet, frühere Versuche scheiterten meist am Platzmangel. 1622 wurde aus dem Gymnasium die Universität Salzburg mit theologischer und philosophischer Fakultät. Diese Gründung ist auch im Kontext einer gegenreformatorischen Politik der Fürsterzbischöfe zu sehen.
Seit Mitte des 15. Jahrhunderts arbeiteten in den Dürnberger Bergwerken viele Arbeiter aus anderen Teilen des deutschen Reiches, darunter auch Meißener Kursachsen, die ihren lutherischen Glauben mitgebracht hatten. Der neue Glaube verbreitete sich von hier aus in der oft unzufriedenen Landbevölkerung; die Handelsfahrten der Salzburger Kaufleute brachten ebenfalls Luthers Ideen in die Erzdiözese. Nachdem bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts schon 22.000 Protestanten in kleineren Gruppen ausgewiesen wurden, erließ Erzbischof Leopold Anton von Firmian schließlich 1731 das Emigrationspatent, aufgrund dessen über 20.000 Salzburger Protestanten ihre Heimat verließen. Dies entsprach zwar geltendem Reichsrecht, das auf dem Prinzip „cuius regio, eius religio“ basierte (wessen Regierung, dessen Religion), erregte aber wegen einer Vielzahl antikatholischer Flugschriften europaweit großes Aufsehen. Neben religiösen Motiven war auch vor allem für die landlosen Dienstboten die Hoffnung ausschlaggebend, durch die Emigration ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage zu verbessern. Diejenigen, die etwa nach Ostpreußen emigrierten, erhielten vom preußischen König gratis Land zur Verfügung gestellt und wurden so zu Bauern. Für das Erzstift hatte dieser hohe Bevölkerungsverlust katastrophale wirtschaftliche Folgen, die Erzbischof Firmian nicht davon abhielten, 1736 bis 1738 das Rokoko-Schloss Leopoldskron zu bauen. Dieses gehörte ab 1918 dem Theaterregisseur Max Reinhardt und war von 1938 bis Kriegsende enteigneter Besitz. Nach der Rückgabe an die Familie Reinhardt verkaufte diese es an das internationale Salzburg Seminar, das es auch heute noch nutzt.
Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 in der Stadt Salzburg geboren und stand von 1769 bis 1781 in Diensten der Fürsterzbischöfe.
1772 bis 1803, während der Regierungszeit von Erzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld, wurde Salzburg zum Zentrum der Spätaufklärung. Das Schulwesen wurde nach österreichischem Vorbild reformiert und zahlreiche Wissenschafter und Künstler nach Salzburg gerufen.
Salzburg nach der Säkularisation
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss erlosch die weltliche Herrschaft der Erzbischöfe von Salzburg. 1803 kam Salzburg als säkularisiertes Kurfürstentum vereint mit Freising und Passau an den Großherzog Ferdinand III. von Toskana und erhielt sogar die Kurwürde; 1805 wurde es zusammen mit Berchtesgaden dem neuen Kaiserreich Österreich zugeschlagen; 1810 wurde es wieder Teil von Bayern. 1816 (nach dem Wiener Kongress) fiel Salzburg ohne Berchtesgaden und den westlichen Flachgau (Rupertiwinkel) wieder an Österreich als Teil Oberösterreichs.1850 wurde Salzburg, bis dahin von Linz aus verwaltet, ein selbstständiges österreichisches Kronland im Rang eines Herzogtums und erhielt eine Statthalterei.
1860 wurden die Stadtbefestigungen abgerissen, und die Stadt konnte sich weiter ausdehnen.
1886 wurde das erste Teilstück der Salzburger Straßenbahn errichtet und in Betrieb genommen.
1919 fanden erstmals Wahlen nach allgemeinem Wahlrecht statt.
1921, am 29. Mai, gab es eine Volksabstimmung für den Anschluss von Deutschösterreich und damit der Stadt Salzburg an das republikanische Deutsche Reich.
1922 wurde in der Salzburger Kollegienkirche „Das Salzburger große Welttheater“ von Hugo von Hofmannsthal, unter der Regie von Max Reinhardt, uraufgeführt. Den Umstand, dass die Kollegienkirche für diese Veranstaltung verwendet wurde, nahm Karl Kraus zum Anlass, aus der katholischen Kirche auszutreten.
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Salzburger Synagoge, wiederhergestellt Bildherkunft |
NS-Zeit und Zweiter Weltkrieg
Unter der NS-Diktatur kam es am 30. April 1938 auf dem Residenzplatz zur Bücherverbrennung und zu Verhaftungen von Juden und politischen Gegnern. Am 9. November, im Rahmen der Reichskristallnacht, wurde die Salzburger Synagoge zerstört.1942 wurden Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht in der Stadt und in St. Johann im Pongau errichtet.
1943 ließ Gauleiter Gustav Adolf Scheel in den Stadtbergen Luftschutzbunker errichten.
1944/45: Insgesamt 15 Bombenangriffe amerikanischer Flugzeugverbände zerstörten oder beschädigten 46 Prozent der Bausubstanz mit 7.600 Wohnungen, 14.563 Menschen wurden obdachlos, mehr als 550 kamen ums Leben. Getroffen wurde vor allem das Bahnhofsgebiet, aber auch die Innenstadt mit der Domkuppel und Mozarts Wohnhaus. Luftangriffe erfolgten auch auf Grödig, Hallein, Bischofshofen und Schwarzach.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Am 4. Mai 1945 marschierten US-amerikanische Truppen in die Stadt ein. Die Stadt war zuvor von der Wehrmacht, Oberst Hans Lepperdinger, kampflos übergeben worden. Die Amerikaner setzten Richard Hildmann als Bürgermeister und Adolf Schemel als Landeshauptmann ein. Es kam zur Gründung der politischen Parteien SPÖ, ÖVP und KPÖ. Flüchtlingswellen heimatloser Menschen (Displaced Persons - DP), Volksdeutsche und Juden erreichten die Stadt Salzburg und das Umland. Im Dezember 1946 befanden sich etwa 13.200 Flüchtlinge vorwiegend aus Ost- und Mitteleuropa im Raum Salzburg. Zur Unterbringung wurden DP-Lager (3 ständige Lager und 5 Durchgangslager) eingerichtet; das Bekannteste war das Lager Parsch.Ehemalige Nationalsozialisten wurden im stadtnahen Lager Glasenbach interniert.
Am 11. August 1945 fand die erste Nachkriegsvorstellung der Salzburger Festspiele statt.
Am 26. September war Salzburg Schauplatz einer Länderkonferenz. Als erstes Land sprach sich Salzburg für die Wiederherstellung der Republik Österreich und für die Anerkennung der Staatsregierung Renner in Wien aus. Salzburg sowie Teile Oberösterreichs und der Steiermark bildeten die US-amerikanische Besatzungszone in Österreich. Salzburg war Sitz des US-Oberkommandos. In den ersten Wochen beschlagnahmte die Besatzungsmacht zahlreiche Gebäude und übte die totale Kontrolle aus, ging aber bald zur Kooperation mit den Landes- und Stadtbehörden über. Abgesehen von einzelnen Übergriffen arrangierte sich die Bevölkerung mit der Besatzungsmacht. Große Hilfeleistungen wirtschaftlicher Art (Marshallplan) und die Privatausgaben der Besatzungsangehörigen bewirkten rasche wirtschaftliche Erholung und brachten Salzburg den Beinamen „Goldener Westen“.
Am 1. Juli 1949 wurde nach neunjähriger Bauzeit die neue Staatsbrücke dem Verkehr übergeben.
Am 31. Oktober 1953 wurde das letzte Teilstück der Straßenbahn eingestellt und durch den O-Bus ersetzt.
Am 15. Juli 1957 wurde mit dem 16-stöckigen Hotel Europa das bis heute höchste Haus Salzburgs eröffnet, und bis heute reichen die Meinungen der überaus architekturkritischen Salzburger über dieses Gebäude von einem „Schandfleck der 50er“ bis zu einem „schützenswertem Zeitdokument“.
Am 1. Mai 1959 fand der erste Gottesdienst im wiederhergestellten Dom statt.
Am 5. Juli 1962, nach einer mehr als 150-jährigen Unterbrechung, konnte die Universität Salzburg mit einer katholisch-theologischen und einer philosophischen Fakultät wiedererrichtet werden. Die ehemalige Philosophische Fakultät wurde zur Geisteswissenschaftlichen und später zur Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät ausgeweitet.
Am 29. Juli 1963 wurde das umgebaute Kleine Festspielhaus wieder eröffnet.
Ein Großteil der Altstadt wie auch Teile der Neustadt (z.B. Linzergasse) sind seit dem 9. Juli 1973 Fußgängerzone, wobei allerdings immer noch sehr viele Ausnahmegenehmigungen bestehen.
Am 3. Oktober 1986 wurde die Naturwissenschaftliche Fakultät im Süden der Stadt eröffnet.
1994 zog der Fußballklub Austria Salzburg erstmalig gegen Inter Mailand in das UEFA-Cup-Finale ein.
Am 11. September 1997 wurde der Altstadt von Salzburg von der UNESCO die Auszeichnung Weltkulturerbe verliehen.
Am 23. Juni 2001 wurde das neue Kongresshaus eröffnet.
Im Oktober 2003 nahm die Paracelsus Medizinische Universität als erste ”Private Medizinische Universität” Österreichs ihren Betrieb auf.
Ebenfalls im Jahr 2003 erhielt Salzburg mit dem Stadion Wals-Siezenheim eine neue Fußballarena, in der 2008 Fußball-EM-Spiele stattfinden sollen.
Wappen
Das Wappen der Stadt ist: „Im roten Felde eine gezinnte Stadtmauer, in deren Mittelteil sich ein Stadttor mit offenen Torflügeln und hochgezogenem Fallgitter unter einem kleinen zweifenstrigen Türmchen befindet, während die perspektivisch zurücktretenden Seitenteile der Mauer je eine Schießscharte aufweisen. Hinter der Stadtmauer erheben sich drei mit goldenem Spitzdach gedeckte, mehrstöckige Türme, von denen der höhere achteckige Mittelturm den Beschauer drei Wandflächen sehen lässt, deren jede unter dem giebelartigen Abschluss ein Giebelfenster, darunter ein einfaches Fenster und im unteren Stockwerke je zwei Fenster besitzt. An den beiden runden Seitentürmen sind im oberen Stockwerke je zwei, im unteren Stockwerke je ein Fenster sichtbar. Das Mauerwerk ist silber oder weiß.“Neben dem Wappen führt die Stadt eine Fahne in den Stadtfarben Weiß-Rot.
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Das Hauptportal des Doms Bildherkunft |
Sehenswürdigkeiten
Die gesamte Altstadt wurde am 5. Dezember 1996 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbe aufgenommen und ist in ihrer Gesamtheit einzigartig.Berühmte historische Bauwerke
Das Stift Sankt Peter geht zurück auf den ersten Bischof Rupert. An Stelle der ersten Abteikirche die etwa um 1000 entstand wurde 1147 die heutige Stiftskirche eingeweiht. Die Festung Hohensalzburg wurde in der Zeit des Investiturstreits 1077 begonnen und ist heute immer noch sehr gut erhalten da sie nur ein einziges Mal erfolglos belagert wurde. Die Franziskanerkirche wurde Mitte des achten Jahrhunderts errichtet und zum romanischen Langhaus wurde ein gotischer Hallenchor und ein barocker Kapellenkranz hinzugefügt. Der Salzburger Dom St.Rupert.u.Virgil , an seiner Stelle entstand 774 eine romanische Basilika, wurde zuletzt 1611 neu errichtet und führte den Barock nördlich der Alpen ein. In der Getreidegasse die für den Handel schon früh eine wichtige Rolle spielte, steht das Geburtshaus von Mozart. Das Schloss Leopoldskron entstand im 18ten Jahrhundert.
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Blick vom Mönchsberg auf die Festung Hohensalzburg und auf die Salzburger Altstadt Bildherkunft |
Burgen und Schlösser
- Schloss Aigen
- Schloss Arenberg
- Schloss Doktorschlössl
- Schloss Freisaal
- Schloss Hellbrunn mit Park, Wasserspielen und Tierpark.
- Festung Hohensalzburg
- Schloss Leopoldskron
- Schloss Mirabell
- Salzburger Residenz
- Franziskischlössl
- Johannesschlössl
- Monatschlössl
In unmittelbarer Stadtnähe
- Schloss Anif
- Schloss Klessheim
- Schloss Glanegg
Moderne Architektur
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Eine moderne Umgestaltung in der Josefiau Bildherkunft |
Mit zeitgenössischer Architektur sieht es auf Grund der streng geschützten historischen Bausubstanz und der eher konservativen Salzburger Mentalität etwas mager aus, jedoch entstanden in den letzten Jahren am Stadtrand einige sehenswerte moderne Bauwerke. Der Hangar 7 am Flughafen Salzburg dient Dietrich Mateschitz und seinen Flying Bulls als öffentlich zugängliche Schatztruhe. Der nach außen auffällig gestaltete Europark in Taxham hat seit seiner Erweiterung 2004/05 mit dem Oval auch einen Saal für Theater und Kino. Das Museum der Moderne auf dem Mönchsberg ist weithin sichtbar und deutlicher Kontrast zur Festung und zur Altstadt darunter. Die Heizkraftwerke Mitte und Nord der Salzburg AG wurden zur Jahrtausendwende neu gestaltet und sind mit ihren hohen Betontürmen weit sichtbar. Die Salzburg AG hat auch eine neue Zentrale in Schallmoos errichtet. Die Naturwissenschaftliche Fakultät ist mit ihrer hohen Halle und ebenso hohem Wintergarten ein schöner Kontrast innerhalb der Familie der Universitätsgebäude.
Parks
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Schloss Mirabell Bildherkunft |
- Mirabellgarten / Zwergerlgarten
- Schlosspark Hellbrunn
- Aigner Park
- Lehener Park
- Volksgarten
- Preuschenpark
- Donnenbergpark
Friedhöfe
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Petersfriedhof Bildherkunft |
Der Kommunalfriedhof ist mit 25 ha der größte Friedhof in Stadt und Land Salzburg. Es bestehen weiters städtische Friedhöfe in Aigen, Gnigl, Maxglan und Morzg. Daneben gibt es die historischen und sehenswerten Petersfriedhof und Sebastiansfriedhof sowie den Jüdischen Friedhof in Aigen.
Kultur
Theater
- Salzburger Landestheater
- Kleines und Großes Festspielhaus
- Elisabethbühne / Schauspielhaus Salzburg
- Salzburger Straßentheater
- Toihaus
- Salzburger Marionettentheater
- Das Oval (Bühne im Europark)
- Haus für Mozart
- Großer Saal (Mozarteum)
- Orchesterhaus
Museen
- Rupertinum (Museum moderner Kunst)
- Haus der Natur Salzburg
- Salzburger Tiergarten
- Stille Nacht Museum
- Salzburger Freilichtmuseum
- Dommuseum Salzburg
- Museum der Moderne (am Mönchsberg)
- Salzburger Museum Carolino Augusteum (SMCA) mit den dazugehörigen Museen:
- Dem Museum Carolinum Augusteum angehörig sind das Panorama-Museum (Ausstellungsstätte des bekannten Sattler-Panoramas ), das Volkskundemuseum, Festungsmuseum, Domgrabungsmuseum und das Spielzeugmuseum.
Musik
- ARGE-Kultur Salzburg
- Rockhouse
- Jazzit
- MARK.freizeit.kultur
- Mozarteum Orchester Salzburg
- Camerata Salzburg
- Salzburger Festungskonzerte
- Österreichisches Ensemble für neue Musik
- Akkorde - On - Stage Salzburg
Kino und Film
1921 stellte die Salzburger Stiegl-Brauerei in Maxglan landwirtschaftliche Gebäude der eben gegründeten „Salzburger-Kunstfilm“ zur Verfügung. Dort errichtete die junge Filmproduktionsgesellschaft ein Labor und ein Filmatelier. Es wurde sogleich der Dokumentarfilm „Die Festspiele 1921“ hergestellt. Der erste Spielfilm, „Die Tragödie des Carlo Pinetti“, prämierte am 29. Jänner 1924 in Wien. Ein zweiter sollte nie erfolgen, da die Unternehmung mit Sitz im Hotel „Österreichischer Hof“ schon 1925 - mitten in der schwersten Krise des österreichischen Stummfilms - Konkurs eröffnete.Das Mozartkino in der Altstadt wurde 1905 im Hotel Kasererbräu eingerichtet und zog seitdem mehrfach im Gebäude um. Zuletzt wurde das Kino 1987 erweitert, wobei ein Brunnen aus römischer Zeit gefunden wurde, der im heute im Salzburger Museum Carolino Augusteum ausgestellt ist. Römische Mauerreste sind im „Römersaal“ des Kinos sichtbar. Der Vorläufer des Elmo Kino entstand 1947 im Turnschule der Volksschule Plain, nur wenige hundert Meter vom heutigen Standort an der Lehener Brücke entfernt. 1949 bauten Alfred und Else Morawetz ein neues Gebäude mit einem Saal mit 1000 Sitzplätzen. 1977 kam ein zweiter Saal hinzu, vier Jahre später nochmals zwei Säle und seit den 1980er sind es fünf, der größte mit 435 Sitzen. Das Programm umfasst Familien- und Nischenfilme.
DAS KINO (Salzburger Filmkulturzentrum) am Äußeren Stein hat seinen Schwerpunkt auf Kulturfilme und Retrospektiven. Jeden Herbst veranstaltet es das Bergfilm-Festival.
- Das ehemalige Central Kino in der Linzer Gasse
- Cineplexx Airport im Airportcenter in Wals-Siezenheim wurde 1999 eröffnet
- Cineplexx City am Hauptbahnhof wurde 2001 eröffnet
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Blick vom Gaisberg Bildherkunft |
Freizeit
Naturdenkmäler
- Grüngürtel Freisaal
- Kapuzinerberg
- Mönchsberg
Regelmäßige Veranstaltungen
- Salzburger Festspiele, die jährlich im Sommer stattfinden
- Osterfestspiele, seit 1967 als Ergänzung zu den Festspielen
- das internationale Festival SZENE Salzburg
- der Rupertikirtag (Salzburger Domkirchweihfest zu Ruperti)
- Salzburger Dult
- Salzburger Jazz-Herbst
- aspekte Salzburg, internationales Festival für zeitgenössische Musik
Kulinarische Spezialitäten
Sport
Der älteste Sportclub im gesamten Bundesland Salzburg ist der Salzburger AK 1914 aus dem Stadtteil Nonntal. Der Arbeiter-Sportklub (ASK) Salzburg existiert seit 1922 im Stadtteil Maxglan und war als Arbeiterverein zwischen 1938 und 1945 aufgelöst. Red Bull Salzburg wurde 1933 als SV Austria Salzburg gegründet und ist im Fußball auch der erfolgreichste Verein Salzburgs. Der 1977 als Salzburger EC gegründete Eishockey-Verein EC Red Bulls Salzburg spielt seit 2004 wieder erfolgreich in der ersten Liga, die Damenmannschaft Ravens Salzburg gewann in der Saison 2005/06 den Meistertitel. Zwischen 1986 und 1998 gab es auch beim PSV Schwarz-Weiß Salzburg eine Eishockey-Sektion deren Höhepunkt die Vizelandesmeisterschaft war. Im American Football gewannen die Salzburg Lions 1984 den erstmals ausgespielten österreichischen Meistertitel in dieser hierzulande noch jungen Sportart. Heute betreibt das Team als Salzburg Bulls in der zweitklassigen Division I Amateursport auf höchstem Niveau.Sportliche Großveranstaltungen gibt es in der Festspielstadt bisweilen nur wenige, der Salzburg-Marathon fand erstmalig 2005 statt und führt auch durch die Altstadt. Die Straßen-Radweltmeisterschaft wurde 2006 in der Stadt Salzburg und deren Umgebung durchgeführt. An den vier Renntagen wohnten mehr als 330.000 Besucher diesem Großereignis bei, für die Organisation und Durchführung ernetete die Stadt weltweit großes Lob. Während der Fußball-Europameisterschaft 2008 werden im EM-Stadion vor den Toren der Stadt drei Gruppenspiele stattfinden und für das Jahr 2014 läuft die Kandidatur als Austragungsort der Olympischen Winterspiele Seit dem Sommer 2006 ist Salzburg offiziell "Candidate City", über die Vergabe der Spiele wird im Juli 2007 entschieden.
Nachtleben
Das Nachtleben in der Stadt Salzburg spielt sich großteils in der Altstadt, speziell rund um den Anton Neumayr Platz und am Rudolfskai ab, wo neben Bierlokalen auch Irish Pubs und andere Ausgehmöglichkeiten existieren. Am Hauptbahnhof wurde in den letzten Jahren ein Urban Entertainment Center, das City Center (Salzburg), aus dem Boden gestampft, ebenso wie beim Airportcenter, dort findet man jeweils Diskotheken, Kinos und Bars.Infrastruktur
Verkehr
Fernverkehr
Salzburg verfügt mit dem W. A. Mozart Airport über den zweitwichtigsten Flughafen in Österreich, derzeit hält der Flughafen bei einer jährlichen Passagierzahl von 1,42 Millionen, die Tendenz ist vor allem wegen des starken Wintertourismus in der Region stark steigend.Durch Salzburg führt die Westbahn und somit stellt die Stadt einen wichtigen nationalen wie auch internationalen Bahnknoten dar, was den Hauptbahnhof Salzburg zu einem der meist frequentierten Bahnhöfe Österreichs macht. Von hier aus gelangt man auf Hauptstrecken einerseits in die Bundeshauptstadt Wien, andererseits über die Tauernbahn nach Süden (Villach, Slowenien, Italien), sowie nach Graz, Innsbruck und München.
Der Knoten Salzburg die Autobahnen A1 (Wien - Salzburg), A8 (München - Salzburg) und die A10 (Salzburg - Villach), welche zusammen einen Halbring im Westen der Stadt bilden. Autobahnabfahrten zum Stadtgebiet sind: Salzburg Nord, Salzburg Messegelände, Salzburg Mitte, Salzburg Klessheim, Salzburg Siezenheim, Salzburg Flughafen, Salzburg West und Salzburg Süd. Ein Teil der A1 kann inzwischen als Stadtautobahn angesehen werden, mit Nebenwirkungen wie häufigen Stau, und eine großzügigere Umfahrungsmöglichkeit wird immer wieder angeregt.
Öffentlicher Nahverkehr
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O-Busnetz 1995 Bildherkunft |
Die von Salzburg ausgehenden Bahnstrecken werden auch mit Regionalverkehr bedient und bieten den zahlreichen Pendlern eine Möglichkeit nach Salzburg zu gelangen. Zusätzlich gibt es noch einige regionale Bahnstrecken die eine Zubringerfunktion zur Stadt erfüllen, wie etwa die Strecken „Freilassing - Berchtesgaden“, „Freilassing - Mühldorf“ und „Steindorf - Braunau“.
Der wichtigste Nahverkehrsträger im Zentralraum Salzburg ist die S-Bahn Salzburg, welche sich auch immer mehr als innerstädtisches Verkehrsmittel etabliert und derzeit im Nordwesten der Stadt Richtung Freilassing erweitert wird.
Im Stadtgebiet von Salzburg übernimmt seit 1940 der O-Bus mit einem der europaweit größten Obusnetze die größte Rolle im ÖPNV. Die Lücken im O-Bus-System (so ist zum Beispiel der Kapuzinerberg nicht ganz umschlossen) und die längeren Strecken wie z.B. nach Freilassing erschließen die Albus Salzburg Autobuslinien. Das Netz ist hauptsächlich sternförmig ausgerichtet weshalb auch einige Querverbindungen fehlen.
Die genannten Verkehrsträger sind durch den Salzburger Verkehrsverbund in ein gemeinsames Tarifsystem integriert und aufeinander abgestimmt.
Für Besucher der Stadt Salzburg mit PKW gibt es Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand (Autobahnabfahrten „Salzburg Süd“ und „Messegelände“). Von dort ist das Zentrum mit den öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen. Hingegen ist bei Anfahrt mit dem PKW in die Innenstadt mit längeren Stauzeiten und Problemen bei der Parkplatzsuche zu rechnen.
Nichtmotorisierter Verkehr
Eine wichtige und positive Rolle spielt in Salzburg das Fahrrad, der Anteil des Fahrrades am Gesamtverkehr liegt bei über 20%. Die Stadtverwaltung hat seit 1991 eine eigene Radverkehrskoordination. Besonders wichtig waren die Unterführungen für die Autoverkehrbrücken und den von Fußgängern stark genutzten Makartsteg. Auch wurden die Stege den Radfahrern angepasst und ermöglichen es über die Stege (ausgenommen den Mozartsteg) das Salzachufer zu wechseln. Entlang der Salzach sind parallel zu den Fußgängerwegen eigene Fahrradwege entstanden die ebenfalls stark genutzt werden.Eine günstige Möglichkeit sich auf dem gut ausgebauten Salzburger Radwegenetz fortzubewegen bietet im Stadtgebiet von Salzburg das Citybike mit dem Leihfahrrad. Nach der Registrierung via Internet oder direkt am Terminal bei einem der Standplätze kann mit der Maestro-Karte ein Fahrrad entliehen werden. Die Benützung ist für eine Stunde kostenlos. Zur stärkeren Verzahnung von ÖPNV und Radverkehr wurden 1999 am Hauptbahnhof und später auch am Bahnhof Itzling die ersten gesicherten Fahrradgaragen errichtet; eine weitere am Hanuschplatz ist in Planung.
Insbesondere im Innenstadtbereich kommt man in Salzburg auch zu Fuß schnell und bequem voran, ein Großteil der Altstadt ist als Fußgängerzone deklariert.
Brücken
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Salzburger Stadtansicht. Zu sehen ist auch der markante Makartsteg Bildherkunft |
Lange Zeit war eine einfache Brücke an der Stelle der heutigen Staatsbrücke die einzige Verbindung zwischen Alt- und Neustadt. Inzwischen sind (flussabwärts geordnet) folgende Brücken und Stege vorhanden: Südlich der Alpensiedlung die Hellbrunner Brücke die für Pendler eine wichtige Verbindung darstellt, der 1980 errichtete Überführsteg der die Josefiau mit Aigen verbindet, die Nonntaler Brücke (früher Karolinenbrücke) die im Stadtverkehr zusammen mit der Staatsbrücke und der Lehener Brücke die Hauptlast trägt. Abwärts kommt dann der Mozartsteg (benannt nach Wolfgang Amadeus Mozart) mit hölzernem Belag.
Die Staatsbrücke ist die älteste Brücke der Stadt und entstand zuerst mit den Namen Hauptbrücke. Sie war lange Zeit sogar überdacht und bis 1877 aus Holz gebaut. Die 1877 errichtete Eisenkonstruktion erhielt bis zum Neubau während des Dritten Reiches den Namen Stadtbrücke. Die heutige Staatsbrücke wurde nach neun Jahren Bauzeit erst 1949 wieder eröffnet und verbindet die Altstadt mit dem Platzl und der Linzergasse. Der architektonisch auffällige Makartsteg (benannt nach Hans Makart) führt den Fußgänger vom Hanuschplatz zum Makartplatz und Mozarts Wohnhaus. Der Makartsteg wurde bereits 1905 als Museumssteg gebaut, 1967 umgebaut und erhielt seine heutige geschwungene Form mit nur noch einem Pfeiler 2000/01.
Die Verbindung zwischen dem Stadtteil Mülln und dem rechten Ufer, auf Line zum Mirabellplatz ist der Müllnersteg, zuvor Franz-Carl-Gehbrücke genannt. Er liegt auf halbem Weg zur Eisenbahnbrücke die seit 2005 dreigleisig ausgebaut wird um der Salzburger S-Bahn mehr Platz zu bieten. Die Lehener Brücke, von ihrer Eröffnung 1902 bis zur Neuerrichtung 1966/67 Erzherzog-Ludwig-Viktor-Brücke genannt, ist im Norden der Stadt die wichtigste Brücke und daher auch vierspurig gebaut. Flussabwärts stehen der 1977 eröffnete Pioniersteg über den man vom Lehener Park in Richtung Jahnstraße und Bahnhof gelangt, sowie der Traklsteg (benannt nach Georg Trakl) über den der Fußgänger vom Glan-Spitz nach Itzling-West gelangt. Sehr weit im Norden der Stadt befindet sich noch die Autobahnbrücke der Westautobahn welche in diesem Bereich als Stadtautobahn auch einen erheblichen Teil des innerstädtischen Verkehrs trägt. Die alte Autobahnbrücke stürzte im August 1959 bei einem großen Hochwasser ein. Die Autobahnbrücke verfügt außerdem über einen Fußgängersteg.
Ein weiterer Fußgängersteg im äußersten Norden der Stadt (am Saalachspitz) einerseits über die Saalach ins benachbarte Freilassing und andererseits über die Salzach in den Ortsteil Bergheim ist geplant, der genaue Standort aber noch nicht festgelegt.
Energieversorgung
Für die Energieversorgung der Stadt Salzburg zeichnet sich die Salzburg AG verantwortlich, ein regionales Unternehmen welches im Jahr 2000 durch die Fusion von SAFE und den Salzburger Stadtwerken entstand.Wasserwirtschaft
Die Stadt Salzburg bezieht ihr Trinkwasser durch die Salzburg AG hauptsächlich aus Grund- und Quellwasserbrunnen im Süden der Stadt nahe dem Untersberg. Pro Jahr werden ca. 12 Milliarden Liter Wasser in die Stadt geleitet. Auf dem Mönchsberg und dem Kapuzinerberg befinden sich Hochbehälter.Die Entsorgung der Abwässer erfolgt seit 1987 durch die Großkläranlage Siggerwiesen die für über 600.000 Einwohner ausgelegt ist und neben dem Großraum Salzburg auch das bayrische Ainring bedient.
Bildung und Forschung
Universitäten und Hochschulen
In Salzburg sind fünf Universitäten und Hochschulen angesiedelt. Die älteste davon ist die Paris-Lodron-Universität Salzburg die erstmalig 1622 eingerichtet wurde aber in der Zeit von 1810 bis 1962 nicht existiert. Es gibt an der Universität die vier Fakultäten katholische Theologie, Rechtswissenschaften, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Naturwissenschaften.Das Mozarteum wurde 1841 als Musikschule eingerichtet und ist seit 1970 Universität. Es werden vor allem Gesangs- und Musikstudiengänge angeboten, aber auch pädagogisch orientierte Fächer sowie Studienmöglichkeiten in den darstellenden Künste: Schauspiel, Bühnenbau und Regie.
Mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität wurde die an der Universität Salzburg fehlende medizinische Fakultät 2003 als private Universität gegründet. Ein Drittel der Finanzierung kommt dennoch von staatlicher Seite. Angeboten werden die Studiengänge Humanmedizin und Molekulare Medizin. Die PMU kooperiert bei der praktischen Ausbildung auch mit Krankenhäusern in Bayern, bis hin zum Klinikum Rosenheim.
Die Fachhochschule Salzburg besteht erst seit 1995 und wurde 2005 vom Norden des Stadtgebiets in die südlich gelegene Gemeinde Puch bei Hallein und bietet technische, wirtschaftliche, kreativ-gestalterische Studiengänge, sowie Studiengänge im Bereich Gesundheit und Soziales an.
Die Salzburg Management Business School wurde 2001 eingerichtet und hat fünf Gesellschafter zu denen auch die Universität Salzburg gehört. Angeboten werden ausschließlich Masterstudiengänge für Wirtschaftsstudenten.
College
- Salzburg College
Akademien
- Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg
- Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg
- Religionspädagogische Akademie der Erzdiözese Salzburg
- Nährstoffakademie Salzburg
- Werbedesign Akademie Salzburg
- Akademie für Mozart Forschung
- Hebammenakademie
- Akademie für den ergotherapeutischen Dienst
- Akademie für den med.techn. Laboratoriumsdienst
- Akademie für den orthopädischen Dienst
- Akademie für den radiologisch-technischen Dienst
- Akademie für den physiotherapeutischen Dienst
Institute
- Pädagogisches Institut des Bundes
- Religionspädagogisches Institut der Erzdiözese Salzburg
- Institut für interdisziplinäre Tourismusforschung
- Afroasiatisches Institut Salzburg
- Salzburg Research
- Salzburg Seminar
- EHI (European Heart Institute)
Gymnasien
- Akademisches Gymnasium Salzburg
- Bundes Realgymnasium Salzburg
- Musisches Gymnasium
- Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare
- Borromäum
- Ursulinen
- Christian Doppler Gymnasium
- Bundesgymnasium Akademiestraße
- Bundesgymnasium Zaunergasse
- Bundesgymnasium Nonntal
Wirtschaft
Neben seiner Bedeutung als Tourismus-, Kultur-, Universitäts- und Sportstadt erlangt Salzburg durch das Messezentrum auch als Messestadt immer mehr an Bedeutung.Die Stadt Salzburg und der angrenzende Flachgau präsentieren sich auch als attraktiver Standort für viele größere und kleinere Unternehmen und sind der wirtschaftliche Motor des gesamten Bundeslandes. Das kontinuierlich steigende Wirtschaftswachstum des Bundeslandes Salzburg liegt an zweiter Stelle hinter jenem Wiens, wobei sich die Wirtschaftskraft des gesamten Bundeslandes vor allem im bestens erschlossenen Zentralraum um die Landeshauptstadt selbst und dem (im Flachgau und Tennengau gelegenen) so genannten Speckgürtel rings um die Stadt Salzburg ballt. Die Betriebe der Stadt (60%) und des Flachgaus (30%) erzielten z. B. im Jahr 2005 gemeinsam 90 % des Gesamtumsatzes des Bundeslandes. Die restlichen Prozente verteilen sich auf die Gebirgsgaue (Tennengau 3%, Pongau 3%, Pinzgau 3 %, Lungau 1%).
Top-Unternehmen
Die umsatzstärksten in der Stadt Salzburg ansässigen Unternehmen des Jahres 2005 waren:
- Porsche Holding GmbH (7,900 Mrd.)
- SPAR Österreichische Warenhandels-AG (3,940 Mrd.)
- Porsche Austria GmbH & Co (1,492 Mrd.)
- Porsche Inter Auto GmbH & CoKG (1,170 Mrd.)
- Interspar GmbH (1,130 Mrd.)
- Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation (0,597 Mrd.)
- Wüstenrot Versicherungs-AG (0,505 Mrd.)
- BMW Austria GmbH (0,486 Mrd.)
- Georg Pappas Automobil AG (0,416 Mrd.)
- Ford Motor Company (Austria) GmbH(0,363 Mrd.)
- Porsche Konstruktionen GmbH & Co KG (0,325 Mrd.)
- Conoco Phillips Austria GmbH (0,283 Mrd.)
Top-Banken Salzburgs
- Raiffeisenverband Salzburg
- Bausparkasse Wüstenrot AG
- Salzburger Sparkasse Bank AG
- Salzburger Landes-Hypothekenbank
- Volksbank Salzburg
- Bankhaus Carl Spängler & Co
Bei der Arbeitsstättenzählung der Statistik Austria mit Stichtag 15. Mai 2001 wurden 10.210 Arbeitsstätten (darunter 105 mit mehr als 100 und 53 mit mehr als 200 Beschäftigten) mit insgesamt 100.055 Beschäftigten gezählt. Das sind 12 % mehr Beschäftigte und 24,8 % mehr Arbeitgeber als 1991.
Der größte privatwirtschaftliche Arbeitgeber (gerechnet auf das Bundesland und bezogen rein auf Unternehmen mit Firmensitz in der Stadt Salzburg) ist die SPAR Österreichische Warenhandels-AG mit 16.000 Mitarbeitern. Auf Rang zwei folgt die Porsche Holding GmbH mit 14.670 Angestellten. Die Interspar GmbH beschäftigt 6.000 Angestellte. Zu den weiteren beschäftigtenintensiven Unternehmen zählen Porsche Inter Auto GmbH & CoKG (3.780), Salzburg AG (2.070), Raiffeisenverband Salzburg (1.618) und die Quehenberger Logistik AG & CoKG mit 1.615 Mitarbeitern. (Stand: 2005)
Medien
Das ORF-Landesstudio Salzburg liegt im Stadtteil Nonntal und ist Produktionsstätte für Radio Salzburg und die Salzburg-Beiträge des ORF. Der private Fernsehsender Salzburg TV bietet stark regionales Programm und sendet seit 1995 erst im Kabelnetz der SAFE (heute Salzburg AG) und inzwischen auch über terrestisches Signal.
- Salzburger Nachrichten
- Kronenzeitung
- Salzburger Volkszeitung
- Salzburger Fenster
- Stadtblatt Salzburg
- Echo
- Welle 1
- Antenne Salzburg
- Radio Arabella Salzburg
- Radiofabrik
Öffentliche Einrichtungen
- Bundespolizeidirektion Salzburg
- ORF-Landesstudio
- Finanzamt für Salzburg Stadt, Hallein und Salzburg Land
Religiöse Einrichtungen
Städtepartnerschaften
- Reims, seit 1964
- Atlanta, seit 1967
- Verona, seit 1973
- León, seit 1984
- Singida, seit 1984
- Busseto, seit 1988
- Wilna, seit 1989
- Dresden, seit 1991
- Kawasaki, seit 1992
- Meran, seit 2000
- Shanghai, seit 2004
- Bern, seit 2006
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Siehe auch: Persönlichkeiten der Stadt Salzburg- Karl Aberle, Mediziner
- Karl Adrian, Volkskundler
- Gerd Bacher, Journalist
- Muriel Baumeister, Schauspielerin
- Nik Berger, Beach-Volleyball-Spieler
- Virgil von Helmreichen zu Brunnfeld, Forscher und Entdecker
- Christian Doppler, österreichischer Mathematiker und Physiker
- Johann Ignaz Egedacher, Süddeutscher Orgelbauer
- Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommissarin, Politikerin
- Karl-Markus Gauß, Publizist
- Gerrit Glomser, Radprofi, 2-facher Österreich-Rundfahrtssieger
- Wilhelm Holzbauer, Architekt
- Andreas Ibertsberger, Fußballnationalspieler
- Herbert von Karajan, Dirigent
- Wolfgang von Karajan, Komponist
- Angelika Kirchschlager, Opernsängerin
- Harald Krassnitzer, Schauspieler
- Genia Kühmeier, Opernsängerin
- Sanel Kuljic, Fußballnationalspieler
- Luise von Österreich-Toskana, sächsische Kronprinzessin
- Eduard Mainoni, Politiker
- Hans Makart, Maler und Dekorationskünstler
- Franz Mazura, Opernsänger
- Joseph Mohr, Priester, Dichter
- Maria Anna Mozart, Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart
- Wolfgang Amadeus Mozart, Komponist
- Walter Müller (Literat), Schriftsteller
- Maximilian Karl Lamoral O'Donnell, k.u.k. Kämmerer und Feldmarschallleutnant
- Otto I., König von Griechenland
- Kurt Planck, Sicherheitsdirektor
- Berthold Pürstinger, Bischof von Chiemsee
- Roland Ratzenberger, Formel 1 Pilot
- Lois Renner, bildender Künstler
- Joseph Russegger, Geologe
- Erich Wolfgang Skwara, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- Andrea Spatzek, Schauspielerin
- Josef Thorak, nationalsozialistischer Bildhauer
- Georg Trakl, Dichter, Autor
- Ignatius Trauner, Benediktinerprediger, Autor
- Johannes Voggenhuber, Politiker
- Heinz Wässle, Neurologe, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main
- Leopold Wölfling, ehemaliger Erzherzog von Österreich
Ehrenbürger
Die Ernennung zum Ehrenbürger ist die höchste von der Stadt Salzburg zu vergebende Auszeichnung. Mit ihr verbunden sind alle Rechte eines Salzburger Bürgers ohne dessen Pflichten. Erstmals vergeben wurde die Ehrenbürgerschaft am 6. Mai 1829 an den Landschaftsmaler Johann Michael Sattler. Nach beinahe 100 Jahren wurde 1920 mit der Kammersängerin Lilli Lehmann die erste Frau zur Ehrenbürgerin der Stadt Salzburg erkoren.- Siehe auch: Liste der Ehrenbürger von Salzburg
Literatur
- Herbert Rosendorfer: Salzburg für Anfänger, 2003 nymphenburger; ein humorvoller Stadtführer.
- Christian Strasser: The Sound of Klein-Hollywood: Filmproduktion in Salzburg, Salzburg im Film: mit einem Filmlexikon. Österreichischer Kunst- und Kulturverlag, Wien 1993. ISBN 3854370474.
- Kurt Kaindl, Roland Floimair: Hundert Jahre Film, 1895-1995: Salzburger Film- und Fotopioniere. Amt der Salzburger Landesregierung, vertreten durch das Landespressebüro, Salzburg 1994.
- Heinz Dopsch: Kleine Geschichte Salzburgs - Stadt und Land, 2001 [Pustet]
Weblinks
- Offizielle Homepage der Stadt Salzburg
- Lokalführer & Veranstaltungskalender für die Stadt Salzburg
- Offizielle Tourismus-Homepage der Stadt Salzburg
- Photogalerie: Stadt Salzburg
- Plattform der Region Salzburg
- Informationen zur Stadt und dem Land Salzburg so wie dem Salzkammergut
- Umfangreiche Informationen zu Stadt und Land Salzburg auf Englisch
- Offizielle Plattform der Salzburger Umgebungsorte
als:Salzburg bar:Såizburg simple:Salzburg
Diskussion der Autoren über den Artikel: Salzburg
Siehe auch: Diskussion:Salzburg_(Begriffsklärung)
Stadteile
Im Artikel wird von 26 Stadtteilen gesprochen, aber dann nur 20 aufgezählt, könnte das jemand klarstellen? Außerdem erscheint mir die Verlinkung der Stadtteilnamen etwas merkwürdig, von Sam kommt man z.B. auf die "Figuren aus Mittelerde"...Salzburg und Atlanta
Ich hatte Atlanta als Partnerstadt Salzburgs eingetragen und mich dabei 1. auf die Wikipedia-Seite Atlanta und 2. auf die Homepage von Atlanta verlassen. Anscheinend ist diese Partnerschaft einseitig, oder wie, oder was? Welche Homepage ist zuverlässiger...? Bin Ratlos. Wer weiss mehr? (Salzburg: [LINK] Atlanta: [LINK]) --Duesi 12:06, 12. Okt 2005 (CEST)- Hab mal bei der Stadt angefragt. --TomK32 / WR Digest 22:21, 18. Dez 2005 (CET)
- keine Antwort bisher. --TomK32 / WR Digest 14:49, 25. Jan 2006 (CET)
Baustellen
Den Artikel Stadtbus kannte ich bis jetzt gar nicht - den könnte man irgendwie mit "O-Bus Salzburg", "Albus Salzburg" und "Salzburger Verkehrsverbund" kombinieren..... Für die ganzen (öffentlichen) Verkehrssachen würde ich mich zur Verfügung stellen - dauert aber noch ein wenig! --Salzburger 19:49, 10. Jan 2006 (CET)- Verstehe ich es richtig, dass StadtBus ein Teil des Salzburger Verkehrsverbunds ist und einerseits die O-Bus-Linien als auch die Albus-Linien beinhaltet? Dann wäre eine Vereinigung unter StadtBus meiner Meinung nach das Beste. Grüße, ElRaki ElRaki 01:06, 11. Jan 2006 (CET)
- Der Stadtbus ist eine Abteilung der Salzburg AG, welche nur mehr die Obuslinien betreibt. Der "Albus Salzburg" betreibt die Autobuslinien (auch jene, die vor wenigen Wochen noch zum Stadtbus gehörten). Beide Systeme sind ebenso wie ÖBB, Postbus, etc. in den SVV (Salzburger Verkehrsverbund) integriert welcher die Koordination der Fahrpläne, das Tarifsystem einen Großteil des Marketings, Liniennetzpläne, etc. übernimmt!
- Vielleicht wäre ein redirect von Stadtbus auf "O-bus (Salzburg)" das beste. Das System um das es geht wird ja als "O-Bus" bezeichnet - "Stadtbus" nennt sich ja "nur" die Firma!? --Salzburger 12:53, 11. Jan 2006 (CET)
- Ich würd beim Firmennamen Stadtbus bleiben.
- Der Verkehrsverbund ist ja nur ein Verbund, selbst wenn's ein Unternehmen sein sollte wird es nur zum Zwecke der Koordination zwischen den Partnern dienen. Eine Vereinigung in einem einzelnen Artikel wäre also nicht sinnvoll. --TomK32 / WR Digest 14:59, 11. Jan 2006 (CET)
- Okay, dann hab ich das falsch verstanden. In dem Fall stimme ich TomK32 zu, StadtBus löschen (hat keine Mehrinformationen) und O-Bus Salzburg darauf verschieben. Grüße, ElRaki ElRaki 15:56, 11. Jan 2006 (CET)
- Ist erledigt. Grüße, ElRaki ElRaki 23:20, 11. Jan 2006 (CET)
Stadtteile im Rahmen der QV
Hallo Allerseits! Besteht eine Möglichkeit die Auflistung der Stadtteile in einer anderen Form als die bisher gebräuchliche anzuzeigen. Ich glaube von Tabellen haltet ihr ja nicht so viel :-) Ich hab dies mal dahingehend abgeändert, dass alle Stadtteile untereinander angezeigt werden, was optisch aber ein zu lange Auflistung hervorbringt. Bei der vorherigen Form (zwei 13er-Blöcke) wurden bei mir die Namen des rechten Blocks immer hinter die Bilder geschoben und damit unleserlich gemacht. Wer kann sich um ein besseres Format kümmern? Habe auch das Kapitel der Eingemeindungen ergänzt; vielleicht wäre eine eigene Unterseite mit diesen beiden zu verknüpfenden Kapiteln sinnvoller? mfg Triq 19:58, 20. Dez 2005 (CET)
- Wie wär's denn mit Fließtext so wie ich's schon mit der modernen Architektur gemacht hab? Am besten wäre wohl chronologisch vorzugehen, Jahreszahlen muss man nicht unbedingt einbringen, reicht ja die ungefähre Reihenfolge. Vorteil ist weniger Platzverbrauch, mehr Informationsgehalt wenn man nur den Artikel Salzburg betrachten (also z.B. bei Print) und es ist auch ansprechender. --TomK32 / WR Digest 23:19, 20. Dez 2005 (CET)
- Fließtext würd ich auch bevorzugen, aber am Besten warten, bis es zu jedem Stadtteil einen Artikel gibt, dann kann man dazu besser einen Text schreiben :)
- Mit Ausgleiderungen würd ich auch leiber gerne warten, bis bei nen Kapitel wirklich viel Text da ist. Ich vermute mal, dass Geschichte Salzburgs schon Bald dafür reif ist. Grüße, ElRaki ElRaki 08:19, 21. Dez 2005 (CET)
Ehemalige Brücke?
Bin auf folgende ehemalige Brücke gestoßen und frage mich, ob dies relevant sein könnte, da ich nicht weiß ob sie einen direkten "Nachfahren" hat, bei dem man diesen Eintrag anbringen könnte. Die ehemalige Carl-Ludwig-Viktor-Brücke wurde am 24. August 1902 eröffnet, nachdem nach längerer Erörterung im Juni 1901 der Bau genehmigt worden war. Die Breite betrug 12 Meter (8Meter Fahrbahn, 2 Meter Gehsteig). Bis zum 1. Juli 1921 mußte man für die Überquerung Brückenmaut zahlen. 1967 wurde eine neue, dem Verkehrsaufkommen gerecht werdende Brücke erbaut. Quelle mfg Triq
- Bei deiner Quelle wird die Brücke auch Erzherzog Ludwig Viktorbrücke genannt. Laut dieser Quelle ist daraus wohl die Lehenerqbrücke geworden (Zitat: „Der Bau der Ignaz-Harrer-Stra-ße im Zuge der Errichtung der Erzherzog-Ludwig-Viktor-Brücke (Lehener Brücke) war indes wenig prächtig.“). Über den Bau der Brücke gibt es sogar ein antiquarisches Buch oder ne Art Zeitung, nämlich Der Bau der Erzherzog Ludwig Viktor-Brücke über die Salzach in Salzburg. Also wohl bei der Lehener Brücke, das antiquarische zu erwischen wird schwer sein. Grüße, ElRaki ElRaki 01:40, 21. Dez 2005 (CET)
- 1967 kann nicht die Staatsbrücke sein, die Lehener schaut modern genug aus. Von Thomas Weidenholzer gibt's was zu den Brücken von 2001. werd's mir mal ausleihen. --TomK32
- Es ist definitiv die Lehener Brücke. Quelle Stadt Salzburg. Bei einer Google-Suche mit Ludwig-Viktor-Brücke finden sich auch noch ein paar Infos zur Bücke. Grüße, ElRaki ElRaki 22:26, 11. Jan 2006 (CET)
Literaturbeschaffung
Hauptquelle wird wohl die Uni-Bibliothek sein, ansonsten kann man manchmal auch auf Flohmärkten seltene Festschriften oder ähnliches erstehen. --TomK32- Die StadtBibliothek geht auch, wenn ch in München bin werd ich wohl nächstes ja auch in der Bayerischen Staatsbibliothek stöbern :) Und evlt. komm ich ins Archiv des Magistrats, das sag ich aber vorher, damit sich jeder Infos ausn Archiv wünschen kann ;) Grüße, ElRaki ElRaki 08:19, 21. Dez 2005 (CET)
Söhne und Städte
So Leute, ich hab dann mal vor die Liste auszulagern. Nur weiß ich nicht genau, wie ich die Personel sortieren soll: Alphabetisch, chronolgisch oder nach Tätigkeiten? Oder gleich einen Artikel wie Persönlichkeiten der Stadt Salzburg, bei der auch die Ehrenbürgen dabei sind? Grüße, ElRaki ElRaki 06:12, 19. Jan 2006 (CET)
- Warum nicht gleich dreifach? Platz ist in einem eigenen Artikel ja. Wobei du die Berufe aber ganz grob fassen solltest: Künstler, Naturwissenschaften, Religion, Unternehmer, andere.
- Chronologisch nach dem Geburtsdatum natürlich. --TomK32 / WR Digest 09:05, 19. Jan 2006 (CET)
- So, ich hab jetzt mal ausgegliedert und gekürzt. Wer will kann noch ein paar rausstreichen. --TomK32 / WR Digest 10:34, 30. Jan 2006 (CET)
ein Gemeinde-Artikel als Vorbild
Ich bin jetzt mal ein wenig durch die Gemeinde-Artikel im Bundesland geschlendert und hab festgestellt dass da ein paar verschiedene Süppchen gekocht werden. Meine Idee wäre sich eine Gemeinde rauszupicken und so weit auszubauen dass man sie als Vorbild für alle anderen Gemeinden im Bundesland nehmen könnte. Klar, man könnt's gleich etwas überregional fassen, aber vielleicht ist's für die unregelmäßigen Autoren leichter einen regionalen Artikel als Vorbild zu nehmen um dann den eigenen Gemeindeartikel entsprechend auszubauen. Nebenbei könnten wir auch mal etwas standardisieren, es sind für die Daten-Tabelle immer noch mehrere Varianten unterwegs. Hat jemand einen Vorschlag welche Gemeinde wir uns vornehmen? --TomK32 / WR Digest 12:22, 25. Jan 2006 (CET)
- Grundsätzlich sollte ja jede Gemeinde an Wikipedia:Formatvorlage Ort (Österreich) angepasst sein. Sprich standardisieren geht damit einfach. Das Problem ist eher eine Gemeinde zu finden, bei der Viele mitarbeiten können, damit es zu einem Vorbild wird. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ich da rpß mit machen würde/könnte. Hab so schon ziemlich viel vor und das Portal soltle mal fertig werden :-| Grüße, ElRaki ElRaki 12:38, 25. Jan 2006 (CET)
- Und bitte solche Sachen auf "Bundesebene" abklären, nicht dass da "Bundesländersüppchen" gekocht werden. Gegen lokale Vorbilder, die Bundes-Vorlagen entsprechen, gibt es natürlich nichts zu sagen, ich erinnere aber an die "wechelvolle Geschichte" in den niederösterreichischen Artikeln. Es besteht die Gefahr, dass ganze Sätze übernommen werden und Absätze zwanghaft mit nichtssagendem Inhalt gefüllt werden. --stefan h Stefan h 13:32, 25. Jan 2006 (CET)
- Die wechselvolle Geschichte kann man auch hier finden (1803-1818). Es ist wirklich nur dafür gedacht Neulingen und Interessierten zu zeigen wie denn ein ordentlicher Gemeindeartikel aussehen kann, Lamprechtshausen hab ich jetzt mal von grauenhaft auf schlecht gekürzt. Dort wurde nämlich wirklich viel unwichtiges reingeschrieben. --TomK32 / WR Digest 14:32, 25. Jan 2006 (CET)
- Artikel zum Kopieren hatte ich auch nicht im Sinn. Es soll einfach ein Vorzeigeartikel - mit normaler Bundes-Vorlage, inklusiver Karte, Geokoordinaten, Abschnittsreihenfolge usw. - werden. Grüße, ElRaki ElRaki 14:46, 25. Jan 2006 (CET)
Bürgermeister der Stadt Salzburg
Ich bin gerade dabei nebenbei eine Liste der Salzburger Bürgermeister zu machen. Auf der Stadt-Homepage gibts auch ne super Liste (hier), die ich verwenden kann, aber ich habe da doch mal eine Frage an die Geschichtsexperten. Gab es um 1370 wirklich schon Bürgermeister (wie auf der Stadt-HP behauptet) oder waren das nur Personen, die man als Bürgermeister bezeichnen kann? Laut Artikel hier gab es ja erst seit 1481 Bürgermeister in Salzburg. Und wieso sind bei der Liste oft zwei Personen gleichzeitig und in fast jährlichem Abstand? Grüße, ElRaki ElRaki 14:43, 25. Jan 2006 (CET)
Link zu Salzburg
Hab gestern einen link auf Visit Salzburg (Austria)! gesetzt, der wieder entfernt wurde - offenbar, weil die Seite nur auf Englisch verfuegbar ist. Inhaltlich ist sie aber wesentlich umfangreicher als andere der extern verlinkten Seiten und bietet sehr viel allgemeine Information zum Thema Salzburg. Ich moechte darum vorschlagen, den Link (eventuell mit dem Vermerk, dass er Englisch ist, wie auf anderen Wikis auch) wieder aufzunehmen.
- Ich geh mal davon aus dass es auch Seiten auf Deutsch gibt die genauso viel Inhalt bieten. Ansonsten gibt's ja auch noch das ODP auf das wir verlinken. Werd mich später mal auf die Suche machen. Generell bin ich eher gegen Weblinks auf englischsprachige Seiten. --TomK32 / WR Digest 12:29, 26. Jan 2006 (CET)
- Die umfangreichste deutsche Seite ist sicher www.salzburg.info, www.salzburg-rundgang.at ist auch recht gut (beide sind verlinkt); www.visit-salzburg.net/ bietet aber mehr info zu eizelnen Gebaeuden und ist insgesamt umfassender (siehe: sitemap. Danke fuer's kritische Abwaegen!
- Nachdem es noch immer keine Einwaende gegen die Seite gibt - und darueber hinaus auch die meisten andersprachigen Wikipedias erkannt haben, dass visit-salzburg.net die umfassendste Website zu Geschichte und Kultur der Stadt ist und darauf verlinkt haben - fuege ich den Link wieder ein; Gegenargumente bitte hier in der Diskussionsseite einbringen. Danke!
Einzugsgebiet
das einzugsgebiet mit einer million scheint schon etwas hochgegriffen zu sein; ist das irgendwo belegt?; wenn man so über den daumen die einwohner zusammenzählt wurde hier ein radius gewählt, der bis in den oberösterreichischen zentralraum reichen muss; im vergleich dazu ist sind in der wp die großräume wien mit 2 mill, graz mit 305000, oö zentralraum mit 460000 (linz, wels, steyr, enns), innsbruck mit 250000 angegeben; hier scheint wohl etwas die relation abhanden gekommen zu sein. -- Neroclaudius 02:59, 30. Jan 2006 (CET) -Anmerkung: 1 mio ist bei weitem zu viel! eine kläranlage sagt nichts aus!
- Ja, eine Million ist schon zu viel, die Hälfte aber sicher weil's ja min. bis Traunstein auch Einfluss hat. Geht man nach der Großkläranlage dann sind über 600.000. --TomK32 / WR Digest 08:50, 30. Jan 2006 (CET)
- Je nachdem was man alles dazu nimmt. Dass Salzburg "zentraler Punkt" für gut eine halbe Million Menschen ist stimmt mal auf jeden Fall, alleine die Bezirke Flachgau, Tennengau, Salzburg Stadt, Traunstein und Berchtesgadenerland (unmittelbares Umland der Stadt) haben zusammen eine halbe Million Einwohner, dazu müsste man dann noch zahlreiche angrenzende oberösterreichische Gemeinden zählen, auch für einen Mondseeer oder Mattighofner ist Salzburg die zentrale Stadt - politisch gesehen kann man dann natürlich Pongau, Pinzgau und Lungau auch noch dazu zählen. Also "gut eine halbe Million" ist sicher nicht übertrieben, eine Million ist vielleicht etwas zu großzügig gerechnet, je nachdem wie man`s sieht. LG, --Salzburger 23:25, 17. Feb 2006 (CET)
Salzburg Einzugsbebiet von 500.000? Wenn man die Grösse des angegebenen Einzugsgebiet auf Graz umlegt dann hätte Graz ein Einzugsgebiet von ca. 800.000 Einwohner - Graz und Graz-Umgebung haben zusammen ca. 380.000 Einwohner. Ein Bewohner von Weiz oder Leibnitz macht nicht alles in Graz- ein Traunsteiner und ein Braunauer nicht alles in Salzburg... Wolfi, 6 März 2006
17-3-06 Ich muss wolfi recht geben, 500000 stimmt einfach nicht, aber wer´s glauben will?! außerdem ändert das nichts an der Stadt Salzburg. Der Schreiber von oben rechnet Mattighofen zum UG von Slzb?! Dann ist St.Pölten wohl ein Bezirk von Wien? Ausserdem Pongau politisch zu Salzburg? Pongau hat wohl eine eigene Bezirkshauptmannschaft und der Zentrale Ort mit Bh ist St.Johann. Noch was: Zu den Öfis: Albus usw gehört zu Salzburg AG ... jeden xbeliebigen Subunternehmer aufzuzählen finde ich übertrieben. Taxi xy fährt nachts die linie 123 aber nur Sonntags. Für Wikipedia uninteressant!! MfG Stefan
- Erstens, 500000 kommt schon hin, ist sogar ziemlich bescheiden. Es heißt ja Einzugsgebiet und nicht Stadtgebiet, das Stadtgebiet Salzburgs zählt 150.000 Einwohner, die Agglomeration/Metropolregion wenn du so willst berücksichtigt die ganzen Gebiete die infrastrukturell, aber eben (noch) nicht von den Gemeindegrenzen her zur Stadt gehören (also inkl, Wals, Anif, Bergheim, Elsbethen,...) das sind also etwas über 200.000 Einwohner und das Einzugsgebiet berücksichtigt die Regionen um die Stadt für die Salzburg der zentrale Ort ist, also auch für einen Traunsteiner, denn der fährt zum Einkaufen ja nach Salzburg und nicht nach Nürnberg oder sonst wohin, auch ein Mattighofner fährt nach Salzburg, meist arbeitet er sogar in Salzburg, da ist die halbe Million wohl kaum übertrieben, eher im Gegenteil!! Und zu St.Pölten - nein das ist kein Bezirk von Wien (Bezirk heißt politische Zugehörigkeit), gehört aber sehr wohl zum Einzugsgebiet von Wien (schau mal wo die meisten St.Blödner arbeiten)!!
- Zum Albus - der Albus ist ein eigenes Unternehmen und gehört eben NICHT zur Salzburg AG (eigene Fahrzeuge, eigene Konzessionen, eigene Fahrer, eigene Verträge, etc.). Früher war`s so, dass die Salzburg AG auch einige Autobuslinien betrieben haben - diese wurden aber an den Albus abgegeben!! LG, --Salzburger 23:14, 10. Apr 2006 (CEST)
Zum Thema Einzugsgebiet: Ich habe heute etwas recherchiert und bin auf eine Einwohnerzahl von zirka 1.380.000 gekommen, für die Salzburg die nächst gelegene Großstadt ist. Und zwar das gesamte Bundesland Salzburg, die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und Rottal-Inn, die Bezirke Braunau am Inn, Vöcklabruck und Gmunden sowie die Exposituren Bad Aussee und Gröbming. Ich würde daher den Vorschlag machen, die Zahl dementsprechend zu erhöhen und genau zu definieren, was mit der Zahl gemeint ist. Einige Benutzer scheinen mir das Einzugsgebiet mit der Agglomeration (für Salzburg zirka 210.000 Einwohner) oder der Metropolregion zu verwechseln. --Maxx82 19:01, 10. Apr 2006 (CEST)
- Da keiner protesiert hat, hab ich das jetzt entsprechend geändert. Ich finde, derartige Zahlenangaben sollten auf Recherche beruhen und nicht nach dem Motto "Na wenn eine Milion zu viel ist, machen wir halt eine halbe" entstehen. --Maxx82 07:32, 21. Apr 2006 (CEST)
- Naja, ich wollt's mir ersparen neben der Straße zu stehen und jeden einzelnen zu zählen... UND: Deine Schätzung basiert auch nur auf dem wissenschaftlich aktuellen Stand der entsprechenden Forschung und die könnte sich jederzeit ändern. --TomK32 / WR Digest 14:18, 21. Apr 2006 (CEST)
- Das Argument im letzten Satz verstehe ich jetzt nicht ganz - nach was soll man sich deiner Meinung nach richten, wenn nicht nach dem aktuellen Stand? --Maxx82 22:31, 21. Apr 2006 (CEST)
- aus gründen der vergleichbarkeit ist es sinnvoll auch hier in der einleitung die stadtregion/agglomeration anzuführen (wie dies auch bei den anderen österreichischen städten entweder in der einleitung oder in den basisdaten geschieht); für diesen bereich haben wir auch einigermassen genaue zahlen aus der literatur. darüber hinaus handelt es sich dabei um eine weitaus gängigere kenngrösse in der wirtschaftsgeographie.
- wenn man weiterhin eine zahl für das schwer einzugrenzende einzugsgebiet verwenden will, stimme ich dir zu, dass man sie genauer definieren soll, wobei dann eine verschiebung des ganzen in den haupttext sinnvoll scheint. (die bisherige definition nächste grossstadt halte ich für etwas wenig, und entspricht auch nicht der gängigen definition von einzugsgebiet)
- zur zahl: deine recherchen fanden nach einem ähnlichen motto statt, wie du es den anderen zum vorwurf machst, oder kannst du das irgendwie mit literatur belegen? du hast einfach sehr grosszügig alle gebiete zusammengezählt, aus denen du glaubst, dass sich die bewohner zwei- dreimal im jahr in salzburg eine unterhose kaufen ;-) . diese scheinbar sehr korrekte vorgangsweise ist aber beim einzugsgebiet nicht anwendbar, da dieses nicht wie ein verwaltungsgebiet strikt eingrenzbar ist. die vorher genannten zahlen hatten ebenfalls eine addition der bevölkerung des vermeintlich zugehörigen gebiets zur grundlage; da man sich aber der schwierigkeit der eingrenzung bewusst war, schien eine grosszügige rundung sinnvoll. z.b. zählt deine "korrekte zählweise" die gesamte bevölkerung aus einigen oberösterreichsichen bezirken mit, obwohl bei einigen zweifelsohne mehr mehr personen im oberösterreichschen zentralraum ihren arbeitsplatz haben, als in salzburg usw. zu dieser grossen zahl kommst du letztendlich durch die einbeziehung der bevölkerungsreichen bayrischen landkreise, die zum teil aber in bezug auf dienstleistungen und wirtschaftliche einrichtungen auch durch ihre kreisstädte versorgt werden; salzburg ist hier nur zum teil wirtschaftliches und evtl. kulturelles zentrum; in umgekehrter richtung ist das wichtigste kriterium die versorgung des zentrums mit arbeitskräften durch das einzugsgebiet: auch wenn natürlich aus diesem raum personen nach salzburg pendeln, gehst du angesichts der vorhandenen arbeitsplätze von einer viel zu grossen bevölkerung aus. ich persönlich würde das einzugsgebiet eher räumlich definieren (jedoch nicht nach genauen bezirksgrenzen) und auf eine zahl verzichten; wenn das trotzdem gewünscht ist, sollte das ganze jedenfalls genauer defniniert werden und auf eine exakte - jedoch nicht messbare - zahlenagabe verzichtet werden; gibt es dazu eigentlich angaben aus der wissenschaftlichen literatur? -- Neroclaudius 15:35, 21. Apr 2006 (CEST)
- Ich denke die Lösung mit der Agglomeration ist einstweilen ganz ok. Eine gute Messgröße für das Einzugsgebiet ist denke ich auch der Verkehr. In der Verkehrsfachzeitschrift "Regionale Schienen" Extraausgabe 1/2006 ist in einem Artikel unter anderem geschrieben "Die Region im Verdichtugsraum Salzburg wird bezogen auf die Einwohnerzahl immer unterschätzt", "Salzburg hat eine Stadtgrenze die gleichzeitig Landes- und Staatsgrenze ist. Kein Mensch kann realistisch annehmen, dass der Verkehr an dieser Grenze aufhört." In diesem Artikel ist von "1.692.975" Einwohnern in der Region die Rede. Das nur als Beispiel für Zahlen in der Fachliteratur... Für die Euregio Salzbrg wird übrigens eine Bevölkerungszahl von 700.000 Einwohnern angenommen, da ist aber kein Quadratmeter Oberösterreich dabei, welches aber zweifellos Gebiete beinhaltet die sich in Richtung Salzburg orientieren (Innviertel, Salzkammergut), ebenso ist da beim Tennengau Schluss...--Salzburger 22:16, 21. Apr 2006 (CEST)
- @Neroclaudius: Dass das bei anderen Städten so gemacht wird, war mir nicht klar, da hätte ich mich wohl schlau machen müssen. Vergleichbarkeit ist ein gutes Argument. Ich würde trotzdem - weiter hinten im Text - gern das Einzugsgebiet drin haben.
- Die Zahl 1,4 Mio. ist eine sehr großzügige Schätzung, anders geht's auch nicht, aber sie ist sicher treffender als das, was bisher kursierte. Natürlich hab ich Einwohnerzahlen von Bezirken und Kreisen addiert, und zwar konkret von solchen, deren zentraler Ort (zeitmäßig) näher an Salzburg als an anderen Großstädten liegt. Das ist sehr grob, aber besser als wildes Herumschätzen. Natürlich werden die betroffenen Gebiete auch durch ihre Kreisstädte versorgt - so ist das eben mit zentralen Orten, sie bewegen sich auf vielen Ebenen, und natürlich macht jemand aus, sagen wir, Hochburg-Ach oder Bad Goisern nicht alles in Salzburg, sondern vieles in Burghausen bzw. Bad Ischl. Das heißt aber nicht, dass diese Gebiete nicht zu Salzburgs Einzugsgebiet zählen würden.
- @Salzburger: Die von dir genannte Zahl von 1.692.975, vermutlich etwas optimistisch gerechnet, bestätigt doch im Wesentlichen meine Schätzung von ca. 1.380.000. Wie gesagt: Ich bin dafür, dass das Einzugsgebiet irgendwo im Haupttext erscheint. --Maxx82 22:31, 21. Apr 2006 (CEST)
- wenn man ausführt, was damit gemeint ist, spricht nichts gegen die anführung des einzugsgebietes im text. da jetzt mit der agglomeration eine vergleichszahl vorhanden ist, finde ich auch das sehr weit gefasste einzugsgebiet als weniger problematisch. Neroclaudius 20:56, 23. Apr 2006 (CEST)
Bauwerke
Vl sollte man noch einen kleinen Text zu allgemeinen Bauwerken einfügen, die unter keiner der bisher gegebenen Überschriften passend erscheinen. Ich denke da zum Beispiel an das Neutor, die Pferdeschwemme (noch ohne Artikel) u. ä. mfg Triq 09:34, 6. Feb 2006 (CET)
- Der Plan war sowas dann in den Artikel zu den Stadtteilen (also Altstadt (Salzburg)) abzuhandeln. --TomK32 / WR Digest 13:04, 6. Feb 2006 (CET)
Portal:Salzburg
Nachdem die Arbeiten am :Portal:Salzburg etwas eingeschlafen sind, habe ich hier begonnen ein neues Portal mit dem momentan üblichen moderneren Layout zu erstellen. Eure Mithilfe dazu ist jederzeit erwünscht. Es sollte nur beachtet werden, dass das Portal einen Überblick geben soll und nicht jeder einzelne bestehende Artikel aufgeführt werden muss. Zu den bisher dort eingestellten Bildern: Wer bessere findet kann sie natürlich jederzeit austauschen. mfg Triq 01:08, 20. Apr 2006 (CEST)
Lesenswert-Kandidatur
Sicher nicht perfekt aber doch schon lesenswert.
- Sehr listenhaltig. Auch die Geschichtssektion ist sehr monoton: Fast jeder Satz (im Nachkriegsabschnitt) beginnt mit Am xx.xx.xxxx wurde... Bisher noch Contra
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Bildherkunft . --Thomas_Goldammer Thomas_Goldammer/Thomas Goldammer/Bewertung 17:43, 2. Mai 2006 (CEST)Contra
- Sicher nicht perfekt ist die beste Untertreibung seit langem. Unter Freizeit, nach den Naturdenkmäler (!) kommt, ich zitiere vollständig: Salzburger Festspiele, die jährlich im Sommer stattfinden als Listeneintrag. Photogallerie in der Taxobox sieht nicht gut aus. Das Zitat auch nicht. Auf sechs Photos ist der Dom! Geografie ist ganz ok, Geschichte nicht (siehe oben), zudem fehlt die Gründung der Festspiele und das war für Salzburg wohl das wichtigste Ereignis des 20. Jh. Nazizeit ist auch mager, 1/2 sind die bösen Bomber. Sehenswürdigkeiten: Die gesamte Altstadt ... ist in ihrer Gesamtheit einzigartig. Das ist jede Stadt, die keine exakte Kopie von was anderem ist. Kultur: Kein Wort über die Festspiele. Festspielhäuser erwähnt, Felsenreitschule nicht, dafür 10 Zeilen zu Kinos. Verkehr: sieht ok aus, Brücken überlang. Wirtschaft: Bedeutung des Tourismus wird überhaupt nicht klar. Die Liste der größten Unternehmen des Großraums Salzburgs ist im Stadt-Artikel fehl am Platz. Anif ist nicht Stadt Salzburg. Gerade bei solchen Listen würde man sich die Quelle wünschen. Und die Mitarbeiterstände der Firmen beziehen sich kaum auf Salzburg. SPAR wird kaum in Salzburg 16.000 Leute beschäftigen, die Deutung wird aber nahegelegt. Dafür fehlt der Hinweis, dass es gerade die großen Importeure und Händler sind, die in Salzburg an der (ehemaligen Zoll-)Grenze sitzen. Contra
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Bildherkunft Griensteidl 19:16, 2. Mai 2006 (CEST)Contra
- Contra
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Bildherkunft Ich arbeite in geringem Umfang selbst an dem Artikel mit. Dieser war vor einem halben Jahr inhaltlich wie optisch noch um einiges schlechter, als er sich jetzt präsentiert. Mangels Mitarbeiter und nach einem inzwischen leider eingeschlafenen Projekt zur Qualitätssteigerung, wird eine weitere Verbesserung kurzfristig aber nicht möglich sein. Ob jemand etwas gut oder schlecht findet unterliegt stets der eigenen subjektiven Empfindung. Nur so kann ich mir den Vorschlag der IP, über diesen Artikel hier abstimmen zu lassen, erklären. Den von den Vorrednern eingebrachten kritischen Standpunkten kann ich daher - zum jeztigen Zeitpunkt - großteils nur zustimmen. Triq 20:33, 2. Mai 2006 (CEST)Contra
- Contra
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Bildherkunft Um "Lesenswert" zu sein, muss es sich tatsächlich halbwegs gut lesen lassen. Und bei diesen vielen Listen und Aufzählungen ist das (noch) nicht der Fall. Termo 15:15, 4. Mai 2006 (CEST)Contra
- Pro
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Bildherkunft Aber nur, wenn die Bilder aus der "Städtebox" herausgenommen werden. --Bwag 21:06, 8. Mai 2006 (CEST)Pro
Umgebung/Speckgürtel
Wenn man jetzt der Reihe nach die ganzen Sachen die die unmittelbare Umgebung der Stadt betreffen (Schloss Klessheim, Schloss Anif, Unternehmen im Speckgürtel, etc.) rausnimmt, wäre dann nicht im Gegenzug ein eigener Punkt "Umgebung" wünschenswert der nicht nur das exakt durch die Gemeinegrenzen festgelegte Stadtgebiet behandelt sondern das infrastrukturelle Stadtgebiet bzw. die Umgebung... schon klar dass das EM Stadion, das Schloss Klessheim, die FH Salzburg, das Sportzentrum Rif, das Airportcenter, das Schloss Anif und die ganzen Firmen im Speckgürtel politisch nicht in der Stadt Salzburg liegen - sie gehören aber zu Salzburg dazu, wurden allesamt "für die Stadt" errichtet bzw. existieren für/durch die Stadt und existieren in deren Sog... also ein eigener Punkt "Großraum/Agglomeration/Umgebung/Stadtregion/Umland/Ballungsraum" oder wie auch immer man ihn nennt - wäre doch irgendwie sinnvoll um darin die "20m hinter der politischen Stadtgrenze" liegenden salzburgassoziierten Dinge zu behandlen!? LG aus Wien, --Salzburger 11:47, 12. Jun 2006 (CEST)
- Ich halte das Rausnehmen von Sehenswürdigkeiten, die die unmittelbarste Umgebung der Stadt betreffen, für absolut nicht sinnvoll. Man könnte im Salzburg-Artikel dazuschreiben, das die in der Gemeinde XYZ liegen. De facto werden sie unter dem Begriff Salzburg subsumiert... Ansonsten, wenn es den unbedingt sein muss, könnte man auch den Artikel über den Bezirk Salzburg-Umgebung bzw. Flachgau damit aufpeppen. --Lou.gruber 12:22, 12. Jun 2006 (CEST)
- Wie wär's die Highlights zu behalten und etwas mehr auf den Artikel Flachgau zu verweisen. Alles natürlich nachdem dieser ausgebaut wurde. --TomK32 / WR Digest
@Salzburger: "wurden allesamt "für die Stadt" errichtet bzw. existieren für/durch die Stadt" ist nur bedingt korrekt, denn wäre in so manchen Fällen die Stadtpolitik nicht so zögerlich und restruktiv gewesen würden sich diese Projekte ja auch wirklich in der Stadt und nicht z. B. erst auf Grund so mancher Initiativen wohlbekannter Gemeindepolitiker - ich sag mal nur Bieringer - in den Umlandgemeinden befinden. Also ab in den Flachgau damit! mfg Triq 20:33, 12. Jun 2006 (CEST)- Da muss ich dir wehement widersprechen - das Sportzentrum Rif ist ebenso wie Urstein 3,2km von der Stadtgrenze entfernt - nicht mehr und nicht weniger - von 15km kann keine Rede sein!! Kannst du beim SAGIS [LINK] selber nachmessen (Gemeindegrenzen auswählen, reinzoomen, Linie messen). Das Problem der Stadt Salzburg ist weniger die Politik, sondern dass die Grenzen der Stadt (heute) einfach viel zu eng gezogen sind, Elsbethen, Wals, Bergheim, Anif, Hallwang etc. hätte man schon vor Jahren eingemeinden müssen dann hätten wir heute weder die Probleme von Betriebsabsiedlungen noch das Problem mit den Grünlandschützern (dann wäre nämlich noch genügend alternative Flächen da damit die Stadt weiterwachsen und sich entwickeln kann) - praktisch beweist sich das durch die Dichte der Stadt - Salzburg hat eine wesentlich höhere Bevölkerungsdichte als vergleichbare Städte in Ö (Graz, Linz, Innsbruck) würde man die genannten Gemeinden ins Stadtgebiet reinnehmen würd`s wieder passen - aber das ist ein anderes Thema. Ein eigener Punkt für das Umland im Artikel Salzburg wäre also bis jetzt für alle eine vertretbare Lösung? Nur wie soll der Punkt heißen (Umland/Agglomeration/Stadtregion/....)? LG, aus dem Wasserkopf, --Salzburger 21:19, 12. Jun 2006 (CEST)
- Wir diskutieren hier bitte nicht über Politik.
- Fakt ist doch dass vorallem von den Touristen auch die Sehenswürdigkeiten im Speckgürtel noch als zu Salzburg gehörig angesehen werden. Man könnte den Artikel Flachgau eigentlich gleich nur auf das verwaltungstechnische beschränken. Der Teil mit der Geschichte steht (bzw. sollte) schon im Artikel zu Salzburg drinnen, auch weil damals wohl in der Umgebung um einiges weniger passiert ist... Die Alternative ist natürlich dass wir jetzt erstmal den Artikel Flachgau ausbauen und dann nochmal prüfen was aus dem Artikel Salzburg raus darf/muss. --TomK32 / WR Digest 23:38, 12. Jun 2006 (CEST)
- @Salzburger Gut vom südlichsten Punkt der Stadtgrenze entspricht die von dir angeführte Entfernung der Wirklichkeit, bloß erklär mal einem Touristen in der Innenstadt, er soll zum südlichsten Punkt der Stadtgrenze fahren, und von da sind´s dann eh nur 3,2 km. Aber ich versteh schon. Trotzdem liegt von Rif aus betrachtet noch immer die Gemeinde Anif, sowie von Urstein aus Elsbethen dazwischen. Es ist auch nicht Aufgabe einer Enzyklopädie über den Sinn einer Eingemeindung oder Nichteingemeindung einer Gemeinde in ein Stadtgebiet zu diskuttieren.
Demografische Entwicklung
Der Absatz "Demografische Entwicklung" lässt sich aus meiner Sicht nicht mit der nebenstehenden Tabelle vereinbaren:
"Im Jahr 1935 stieg die Bevölkerung sprunghaft [...] von 40.232 auf 63.275 Einwohner an."
In der Tabelle steht aber, dass 1934 bereits 69.447 Menschen in Salzburg lebten.
Vielleicht kann das jemand richtig stellen...
Etymologie der Stadtteile und Umlandgemeinden
Corax44 hat dankenswerterweise unglaublich viel Information über die Etymologie des Namens Salzburg, der Namen der Stadtteile und Umlandgemeinden zusammengetragen, gemeinsam mit Quellenangaben. An der Stelle, wo er jetzt steht (sehr weit vorne), ist dieser lange und detailreiche Text aber etwas fehl am Platz. Ich würde Folgendes vorschlagen:
- Die Etymologie der Umlandgemeinden kommt gleich mal in die jeweiligen Gemeindeartikel.
- Die Etymologie des Namens "Salzburg" bleibt auf jeden Fall (kommt aber in einen eigenen Abschnitt oder Unterabschnitt).
- Die Etymologie der Stadtteile kommt in die jeweiligen Stadtteil-Artikel (so schon vorhanden). Wenn's noch keinen gibt, ist das mal eine Ausgangsbasis und Motivation, so einen Artikel zu erstellen. In der Zwischenzeit könnte man die restlichen Erläuterungen durchaus an dieser Stelle stehen lassen oder aber wo zwischenlagern.
- Nachtrag: Corax44 hat leider keine Benutzerseite, was die Kommunikation wohl etwas schwierig macht. --Maxx82 06:43, 5. Okt 2006 (CEST)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Salzburg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
- Sicher nicht perfekt ist die beste Untertreibung seit langem. Unter Freizeit, nach den Naturdenkmäler (!) kommt, ich zitiere vollständig: Salzburger Festspiele, die jährlich im Sommer stattfinden als Listeneintrag. Photogallerie in der Taxobox sieht nicht gut aus. Das Zitat auch nicht. Auf sechs Photos ist der Dom! Geografie ist ganz ok, Geschichte nicht (siehe oben), zudem fehlt die Gründung der Festspiele und das war für Salzburg wohl das wichtigste Ereignis des 20. Jh. Nazizeit ist auch mager, 1/2 sind die bösen Bomber. Sehenswürdigkeiten: Die gesamte Altstadt ... ist in ihrer Gesamtheit einzigartig. Das ist jede Stadt, die keine exakte Kopie von was anderem ist. Kultur: Kein Wort über die Festspiele. Festspielhäuser erwähnt, Felsenreitschule nicht, dafür 10 Zeilen zu Kinos. Verkehr: sieht ok aus, Brücken überlang. Wirtschaft: Bedeutung des Tourismus wird überhaupt nicht klar. Die Liste der größten Unternehmen des Großraums Salzburgs ist im Stadt-Artikel fehl am Platz. Anif ist nicht Stadt Salzburg. Gerade bei solchen Listen würde man sich die Quelle wünschen. Und die Mitarbeiterstände der Firmen beziehen sich kaum auf Salzburg. SPAR wird kaum in Salzburg 16.000 Leute beschäftigen, die Deutung wird aber nahegelegt. Dafür fehlt der Hinweis, dass es gerade die großen Importeure und Händler sind, die in Salzburg an der (ehemaligen Zoll-)Grenze sitzen.

















