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Samandarin

Der Artikel Samandarin gehört zur Kategorie: Alkaloid
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Samandarin - Struktur
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Samandarin ist ein starkes Hautgift des Feuersalamanders (Salamandra salamandra). Die komplexe Struktur dieses Alkaloids konnte erst nach aufwendigen röntgenografischen Untersuchungen entschlüsselt werden. Aufgrund der räumlichen, netzförmigen Verkettung der C-Atome spricht man auch von einem Steroid-Alkaloid. Die Summenformel lautet C19H31NO.

Die physiologische Wirkung von Samandarin ist sowohl von der Menge als auch von der Konzentration abhängig. Gewissen Anzeichen nach macht es einen Unterschied, ob der Salamander sein Gift aktiv in die Gegend verspritzt oder fließend in Schüben an die Umgebung abgibt. Untersuchungen zeigten, dass ab einer bestimmten Giftmenge die toxischen Effekte von Samandarin nicht mehr zunehmen (sog. übermaximale Dosis). Ähnlich wie das bekannte Curare wirkt Samandarin auf das zentrale Nervensystem, es verursacht starke Krämpfe und Atembeschwerden.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Samandarin und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).