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Sant'Elena

Der Artikel Sant'Elena gehört zur Kategorie: Venedig, Insel (Europa), Insel (Italien), Insel (Adriatisches Meer)
Sant´Elena ist eine kleine Insel in der Lagune von Venedig. Sie liegt am östlichen Ende der Stadt und ist mit dieser durch fünf Brücken verbunden. Früher endete die Stadt im Bereich S. Antonio, wo sich heute die Giardini Pubblici und das Gelände der Biennale befinden.

Bewohner und Bebauung

Auf Sant´Elena finden sich überwiegend Gebäude für ältere Menschen, die in einfachen Verhältnissen wohnen.

Die Kadetten der Marineschule Francesco Morosini, die sich auf Sant´Elena befindet, verlassen in ihrer Freizeit die Insel, da es außer dem großen „Parco delle Rimembranze“ (Park der Erinnerungen) keinerlei Möglichkeiten zu Freizeitaktivitäten gibt. Nur wenige Fußballspiele finden im Stadion Venedigs auf Sant´Elena statt und beleben kaum das spärliche örtliche Geschäftsleben, so dass auf Dauer kaum Verdienst erwächst, um weiter zu existieren.

Der an die Insel angrenzende Yachthaften bietet zwar eine malerische Kulisse, hat aber auf das Geschäftsleben in der Umgebung keinen Einfluss. Unternehmer wollen die Insel beleben, indem sie für einen Zeitraum von zehn Jahren Steuerfreiheit verlangen, sollten sie dort investieren. Noch ist keine Entscheidung gefallen.

Geschichte

Die Insel entstand in der heutigen Form und Verbindung mit der Stadt während der zwanzigjährigen faschistischen Herrschaft, vor allem durch Aufschüttung und Melioration. Den Namen gab ihr die Kirche Sant´Elena Imperiatrice die sich unmittelbar am Wasser erhebt. Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, sie wurde anlässlich der Überführung der sterblichen Hülle der Heiligen Elena aus dem Orient nach Venedig errichtet. Mönche aus Oliveto die zu dieser Zeit das ehemalige Kloster bewohnten, leisteten um das Jahr 1435 wertvolle Arbeiten um die Kirche vor dem Verfall zu retten.

Im Jahre 1807 fanden die letzten religiösen Handlungen statt, danach wurde die Kirche ihrer Einrichtung und der Religionsausübung dienenden Geräte entledigt. Erst 1928, nach den durchgeführten Verbesserungsarbeiten und Ausbau Sant´Elenas als Wohnviertel, erfolgte die Wiedereröffnung als Gotteshaus.

Über dem Eingangsportal befindet sich in einer Lünette eine Darstellung der Anbetung der Heiligen Elena durch den Commandante Vittore Cappello, ein Werk des Veroneser Bildhauers Antonio Rizzo. Heute wird Kirche von den Dienern Marias verwaltet, Werke verschiedener Künstler lohnen jederzeit einen Besuch.


Diskussion der Autoren über den Artikel: Sant'Elena


Ich glaube daß der Ausdruck "mit einfachen Verhältnissen" nicht ganz richtig ist, scherzhafterweise könnte man ja glauben, daß jemand der zwei Freundinnen hat, "mit zweifachen Verhältnissen" lebt. Ich wollte mit meinem "aus einfachen Verhältnissen" ausdrücken, daß diese Leute aus einer Gesellschaftsschicht stammen, die über wenig wirtschaftliche Ressourcen verfügt. Kann es sein daß man sich diesbezüglich in Deutschland anders ausdrückt als in Österreich?? --Carlo Enrico 19:44, 3. Feb 2006 (CET)

Hallo ?, danke für den engagierten Artikel. Bitte schau doch noch mal in deiner Quelle , ob die Mönche wirklich aus [[Oliveto kamen, oder ob das ein Tippfehler ist und du Oviedo meintest. Zu deiner Frage: Ja, man lebt oder wohnt in einfachen Verhältnissen (nicht mit). Dies ist auch in der BRD ein gängiger Ausdruck. Lieben Gruß --Peng Peng 13:49, 3. Feb 2006 (CET)

Meine Quelle, Lo Stradario di Venezia, spricht eindeutig von "monaci olivetani". Es dürfte sich hiebei um Mönche aus San Oliveto Maggiore handeln. Dieses Kloster liegt in der Toskana, in der Nähe von Buonconvento, das ist ein Stück unter Siena. Das mit " aus einfachen Verhältnissen" habe ich so gemeint,daß diese Leute auch schon vor ihrer Zeit auf Sant´Elena nicht viel Geld zur Verfügung hatten.

Olivetaner. -- Jcr 19:52, 3. Feb 2006 (CET)

Das Fragezeichen nach Deinem Hallo habe ich aufgeklärt, bei meinem zweiten PC funktioniert das mit der Unterschrift nicht, ich weiß auch nicht warum. Also, jetzt mit PC I geht´s, einen schönen Abend noch --Carlo Enrico 19:44, 3. Feb 2006 (CET)

Vielen Dank für die Aufklärung. Da könnte man den roten Olivetolink noch fixen. Gruß. --Peng Peng 11:47, 4. Feb 2006 (CET)

Nur zu ... -- Jcr 19:13, 4. Feb 2006 (CET)


Durch das mangelnde Interesse der Stadt Venedig an Sanierungsmaßnahmen, droht Sant´Elena sich zu einer sich immer mehr entvölkernden, wenig bevorzugten Randlage zu entwickeln. Belege, Quellen für diese Unterstellung, oder nur eine Privatmeinung? -- Jcr 12:36, 5. Feb 2006 (CET)

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Sant'Elena und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).