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Schlesien

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Der Artikel Schlesien gehört zur Kategorie: Schlesien, Region, Geographie (Polen)
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Wappen Schlesiens (Abb. des 17. Jhdt.)
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Schlesien (polnisch Śląsk, tschechisch Slezsko, lateinisch Silesia) ist eine Region Mitteleuropas beiderseits des Ober- und Mittellaufs der Oder in Polen und in kleinen Teilen auch in Deutschland und Tschechien.

Schlesiens Sprachen und Grenzen

Im Süden bilden die Sudeten die Grenze zu Böhmen und Mähren. Im Westen grenzt es an die Oberlausitz, im Nordwesten an die Niederlausitz. Nach der Besiedlung durch germanische Stämme kamen mit der Völkerwanderung um 500 n. Chr. westslawische Stämme nach Schlesien. Schlesien war vom 13. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1944–48 mehrheitlich deutschsprachig besiedelt. Die staatliche Zugehörigkeit wechselte jedoch. Es gehörte zu Großmähren, von 922–1347 zum Königreich und ab 1138 zum Seniorat Polen und von 1202 bis 1806 zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Von 1740 bis 1945 gehörte es zu Preußen und damit von 1871 bis 1945 zum Deutschen Reich. Seit 1945 gehört Schlesien größtenteils zur Republik Polen. Ein kleiner Teil, die Region Mährisch-Schlesien (früher Österreichisch-Schlesien), gehört zu Tschechien, ein weiterer Teil der ehemals preußischen Provinz Schlesien liegt heute im Freistaat Sachsen, dieses Gebiet gehört jedoch historisch zur Oberlausitz und wird heute als Schlesische Oberlausitz bezeichnet (Niederschlesischer Oberlausitzkreis).

Heute ist Schlesien keine politische Einheit mehr. Die flächenmäßig größten Teile sind jene drei Bezirke, die als Woiwodschaften zu Polen gehören: die an Deutschland angrenzende Woiwodschaft Niederschlesien (Dolnośląskie) und die zwei oberschlesischen Regionen namens Woiwodschaft Oppeln (Opolskie) und Woiwodschaft Schlesien (Śląskie).

In Oberschlesien wird neben Polnisch auch noch Deutsch und Wasserpolnisch gesprochen, die Oberschlesier würden es auch "Schlesisch" nennen. Letzteres ist heute im Grunde ein polnisch-slawischer Dialekt mit zahlreichen Einflüssen aus dem Deutschen und auch aus dem Böhmischen-Mährischen. In Niederschlesien wurde von der deutschen Bevölkerung Schlesisch gesprochen, das ein deutscher Dialekt mit geringen Einflüssen aus dem Slawischen ist.

Geschichte

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Schlesien um 1025
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Schlesien in der Zeit Boleslaw III. Schiefmund (um 1130)
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Schlesien in der Zeit 1185-1201
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Schlesien um 1400
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Schlesien in Böhmischer Zeit (um 1512)
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Provinz Schlesien in Preußen und im Deutschen Reich (1742-1918) (Karte 1905)
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Schlesien in Österreich-Ungarn (1742-1918) (Karte 1898)
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Schlesien im Deutschen Reich 1918-1937
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Frühzeit

Schlesien wurde vor rund zweitausend Jahren von Silingern, den übrigen Vandalen, Lugiern und anderen germanischen Völkern besiedelt. Es wurde von antiken Schriftstellern als Magna Germania zwischen Oder und Weichsel bezeichnet. Die Herkunft des Namens Schlesien (lateinisch Silesia) ist nicht ganz gesichert. Möglicherweise leitet sich der Name von dem vandalischen Stamm der Silinger ab, nach anderen Quellen geht der Name auf die späteren, slawischen Slensanen zurück. Nach dem Abzug oder Untergang der Silinger im Zuge der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert besiedelten nach 500 westslawische Stämme aus dem Osten Schlesien erneut, von denen die Namen der Golensizen, Opolanen, Slensanen, Dedosizen, Trebowanen und Boboranen überliefert sind.

879–992 – Mährisch-Böhmische Zeit

Im Jahre 880 (manche Quellen sagen, vor 879) wurde ganz Schlesien von Sventopluk dem Großmährischen Reich angeschlossen. Mit dem Zerfall dieses Reiches nach 906 dehnten die Přemysliden ihre Macht auch über Schlesien aus. Dies erfolgte wohl schon zu Zeiten des ersten böhmischen Herzogs Spytihněv I. und wurde durch seinen Nachfolger Vratislav I. fortgeführt. Vratislav erweiterte seinen Herrschaftsbereich über das Land der Golensizen hinaus um die mittelschlesischen Gebiete links der Oder. Zum Schutz der Grenze gründete er die Burg Vratislavia (Breslau, polnisch: Wrocław, tschechisch: Vratislav). Diese entwickelte sich später zum Zentrum Schlesiens als Herzogs- und Bischofssitz und Nimptsch, der Hauptort des Gaues Slenzane verlor seine Bedeutung. Fürst Boleslav I., dem die Gründung der Burg Boleslavecz (Bunzlau) zugeschrieben wird, konnte seinen Machtbereich noch deutlich erweitern. Neben dem Land der Boboranen und Opolanen besaß er in der Zeit zwischen 950 und 963 auch die Gebiete der Wislanen mit der Stadt Krakau sowie der Dedosizen.

992–1146 – Polnische Zeit

Vor 950 entstand zwischen Warthe, Weichsel und Pilica das erste polnische Piastenherzogtum unter Mieszko I.. Mit Unterstützung Kaiser Ottos II., dem eine Machtbeschränkung des Prager Fürsten Boleslav II. willkommen war, begann Mieszko I. eine intensive Südexpansion und eroberte Mittelschlesien mit der strategisch wichtigen Burg Nimptsch, nachdem er bereits nach 970 das Land der Dedosizen an der Mündung des Bober in die Oder besetzt hatte. Auch von Westen her sollte die Macht der Přemysliden in Schlesien beschränkt werden. Dem 968 errichteten Bistum Meißen hatte Kaiser Otto I. den Zehnt des Dedosizenlandes überlassen, einer Durchführung dieser Ostausdehnung kam jedoch Mieszko I. zuvor. Im Bunde mit Kaiser Otto III. führte Mieszkos Sohn Bolesław I. Chrobry die Christianisierung Schlesiens fort – im Jahr 1000 Gründung eines katholischen Bistums in Breslau, welches bis zum 19. Jh. mit dem Erzbistum in Gnesen verbunden war.

Bolesław I. Chrobry eroberte zwischen 1012/13 die Gebiete der heidnischen Opolanen, Golensizen und Wislanen und konnte dadurch ganz Schlesien einschließlich Teilen der Lausitz sowie Kleinpolen in sein Herzogtum territorial vollständig eingliedern. Damit begann die erste polnische Herrschaftphase über Schlesien.

Als Bolesław I. im Jahre 1025 starb, setzte ein rapider Zerfall des Königreiches Polen ein. Die Macht in Polen und somit auch in Schlesien ging an lokale Führer über. Als 1037 in weiten Teilen Polens ein Aufstand gegen die christliche Kirche ausbrach und die Breslauer Bischöfe nach Schmograu und auf die Burg Ritschen verjagt wurden, nutzte Herzog Břetislav I. von Böhmen 1038 die Gunst der Stunde und eroberte im böhmisch-polnischen Krieg Schlesien zurück. 1054 gelangte Schlesien wieder zum Herzogtum Polen, nachdem Kaiser Heinrich III. im Frieden von Quedlinburg Břetislav I. zum Verzicht auf Schlesien hatte bewegen können und Kasimir I. im Gegenzug zur Zahlung eines Tributs an Böhmen bereit gewesen war. Diese Übereinkunft wurde zum Anlass mehrerer kleinerer Kriege zwischen Böhmen und Polen, nachdem sich die polnischen Herrscher seit Boleslaw dem Kühnen geweigert hatten, die schlesische Pacht zu bezahlen. Erst der 1137 geschlossene und 1138 bestätigte Pfingstfrieden von Glatz legte eine dauerhafte Grenzziehung zwischen Schlesien, Böhmen und Mähren fest. Dabei verblieb das umstrittene Glatzer Land ebenso wie Teile des Golensizenlandes südlich des Flusses Zinna, das Troppauer Land, bei Böhmen.

Das Königreich Polen wurde im Rahmen der 1138 eingeführten polnischen Senioratsverfassung in mehrere Herzogtümer aufgeteilt, das Seniorat Polen, von denen eines das Herzogtum Schlesien unter Wladyslaw II., der damit die schlesische Linie der Piasten begründete, war. Ab 1138 setzte aber auch ein Bruderkrieg ein, der zur Absetzung Wladyslaws II. und einer Zersplitterung Polens führte.

1146–1348 – Periode polnisch-piastischer Herzogtümer und deutsche Ostkolonisation

Im Streit mit seinen jüngeren Brüdern floh der polnische Seniorherzog Wladyslaw II. 1146 mit seiner Familie in das Heilige Römische Reich und ersuchte Kaiser Konrad III. um politische Unterstützung, indem er sich und sein verlorenes polnisches Königreich der Oberhoheit des Kaisers unterstellte. Dadurch wurde Schlesien theoretisch Teil des Heiligen Römischen Reiches, jedoch verfügte Wladyslaw II. durch seine Flucht über keine reale Macht mehr in Polen. Sowohl Kaiser Konrad als auch sein Nachfolger Friedrich I. führten 1146 bzw. 1157 Feldzüge gegen Polen an. Seniorherzog Boleslaw IV. sagte zwar die Rückgabe des Herzogtums Schlesien an Wladyslaw II. zu, zögerte diese aber bis 1163 hinaus. Erst unter Androhung weiterer kriegerischer Handlungen händigte Boleslaw IV. Schlesien den drei Söhnen Wladyslaws II. aus. Der ältere Boleslaw I. († 1201) erhielt Mittel- und Niederschlesien als Herzogtum Schlesien (ducatus Silesiae) mit dem Zentrum Breslau. Der mittlere Mieszko IV. Kreuzbein († 1211) bekam die oderaufwärts gelegenen Gebiete Ratibor und Teschen. Konrad († um 1180/90) wurde zum Herzog von Glogau. 1201 wurden die Gebiete Mieszkos um Oppeln erweitert und zum Herzogtum Oppeln (ducatus Opoliensis) zusammengefasst. Es entstand der Oppelner Zweig der schlesischen Piasten.

Durch die formelle Aufhebung der Senioratsverfassung 1180 in Łęczyca und besonders seit dem Tod Mieszkos III. verfiel Polen, mangels starker, einigender Zentralgewalt, zusehends in selbständige feudalistische Fürstentümer, darunter fielen auch die Herzogtümer Schlesien und Oppeln, dennoch fühlten sich die verschiedenen piastischen Zweige als ein Teil einer großen Familie in dynastischer Verbundenheit. Der Einfall mongolischer Heere im Jahre 1241 in Südpolen und die mit ihm verbundene Verwüstung des Landes und massive Dezimimierung der polnischen Bevölkerung (um vier Fünftel) schufen die strukturellen Voraussetzungen zur Neu- und Aufsiedelung des Landes im Rahmen der deutschen Ostkolonisation. Seit dem Beginn des 13. Jahrhunderts setzte die deutsche Ostkolonisation verstärkt ein. Die deutschen Siedler gründeten mehr als 100 neue Städte und über 1.200 Dörfer nach deutschem Recht sowie viele Kirchen und Hospitäler. Auch die ursprünglichen polnischen Siedlungen passten sich zum großen Teil rechtlich, sozial und sprachlich den deutschen Siedlungen an. Die Siedler stammten überwiegend aus dem mittelfränkischen Sprachraum (bei Mainz), aus Hessen und Thüringen. Der Dialekt der Niederschlesier wurde daher zu einer Mundart, die mittelfränkische, hessische und thüringische Merkmale vereinte.

Die Bevölkerung wuchs auf mindestens das Fünffache. Schlesien war jahrhundertelang eine Brücke zwischen West und Ost sowie zwischen Nord und Süd. Ihr Initiator waren Herzog Heinrich I. von Schlesien und seine Frau Hedwig von Andechs. Ab 1249 zerfiel das Herzogtum Schlesien und ab 1281 das Herzogtum Oppeln in zeitweilig mehr als ein Dutzend kleiner, miteinander im Bruderkrieg liegender Herzogtümer. Während dieses Machtvakuums versuchten Ende des 13. Jahrhunderts böhmische Könige und später das geeinte Polen, unter den kujawischen Piasten, die Nachkommen Kasimirs des Gerechten, Schlesien dem jeweiligen Supremat zu unterwerfen.

1348–1525 – Böhmische Zeit

Schließlich unterstellten sich die Piasten in den Herzogtümern Schlesien und Oppeln einzeln oder in Gruppen als Vasallen der Lehnshoheit der böhmischen Könige: 1327 die Herzöge von Teschen, Falkenberg, Cosel-Beuthen, Auschwitz, Oppeln, Ratibor und Breslau, 1329 die Herzöge von Sagan, Oels, Steinau und Liegnitz-Brieg, 1331 die Herzöge von Glogau, 1336 Münsterberg und 1342 das Bistumsland Neisse-Ottmachau. 1353 gewann Böhmen das Herzogtum Schweidnitz-Jauer durch die Heirat Karls IV. mit der schweidnitz-jauerschen Erbin Anna.

Im Vertrag von Visegrád 1335, im Vertrag von Trentschin (1335, bestätigt 1339) sowie im Vertrag von Namslau 1348 verzichtete der polnische König, Kasimir der Große, auf Ansprüche der königlichen Linie der Piasten auf Schlesien als Gegenleistung für den Verzicht der böhmischen Könige auf die polnische Krone, die sie als Erben der Przemysliden Wenzel II. und Wenzel III. beanspruchten. Später bemühte er sich jedoch, allerdings vergeblich, um eine Annullierung dieses Vertrages beim Papst. Im Jahre 1348 inkorporierte schließlich König Karl IV. Schlesien in die Länder der böhmischen Krone. Damit wurde Schlesien ein Teil des Heiligen Römischen Reichs, das sich seit der Zeit des Spätmittelalters um 1486 Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation nannte.

Von diesen von der böhmischen Krone gewonnenen Gebieten gingen die Herzogtümer Breslau, Glogau, Schweidnitz (definitiv 1368) und Jauer (definitiv 1368) nach dem Aussterben der dortigen jeweiligen schlesischen Piasten in unmittelbaren böhmischen Kronbesitz als so genannte Erbfürstentümer über, während in den übrigen (15) Lehnfürstentümern schlesische Piasten regierten, aber in mehrere Linien aufgesplittert.

Das seit 1137 zu Böhmen gehörende Troppauer Land wurde 1318 unter einer Nebenlinie der Prager Přemysliden zum Herzogtum Troppau erhoben. 1336 entstand durch eine entsprechende Heirat eine Personalunion zwischen Troppau und Ratibor, wodurch Troppau (wieder) politisch-rechtlich nach Schlesien hineinwuchs.

Im 14. und frühen 15. Jahrhundert konnte sich Schlesien in jeder Hinsicht ungestört und prächtig weiterentwickeln. Anfang des 15. Jahrhunderts entstanden die Begriffe Ober- und Nieder-Schlesien. Ober-Schlesien umfasste die Fürstentümer im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Oppeln sowie das przemyslidische Troppau. Das westlicher liegende Nieder-Schlesien umfasste entsprechend die Fürstentümer des ungeteilten Herzogtums Schlesien einschließlich des Breslau-Ottmachauer Bistumslandes.

Die gegen Katholiken und Deutsche gerichteten Hussitenkriege trafen Schlesien als katholisch und deutsch geprägtes Nebenland Böhmens besonders hart. Menschen- und Siedlungsverluste, wirtschaftlicher Niedergang und eine von den Hussiten ausgelöste Slawisierungswelle waren die Folge. Die Situation verbesserte sich erst 1469, als der ungarische König Matthias Corvinus Mähren, Schlesien und die Lausitz eroberte und im Frieden von Olmütz 1479 in seinem Besitz bestätigt wurde. Matthias setzte einen allgemeinen Landfrieden durch und reorganisierte und zentralisierte die Landesverwaltung, er schuf das Amt eines königlichen Oberlandeshauptmannes und Fürstentage als bleibende Einrichtung.

Nach Corvinus´ Tod 1490 wurde Schlesien wieder ein Lehen des Königs von Böhmen, Ladislaus II. aus der Dynastie der Jagiellonen. In der Zwischenzeit fielen die Grenzherzogtümer Auschwitz 1457 und Zator 1494 an Polen, Sagan 1472 an die Wettiner und Crossen gelangte 1482 an Brandenburg. Andererseits kamen die Söhne des ehemaligen böhmischen Königs Georg von Podiebrad in den Besitz der schlesischen Herzogtümer Münsterberg und Frankenstein (seit 1459) sowie Oels (seit 1495).

1526–1742 – Habsburgische Zeit

Nach dem Tod des böhmischen Königs Ludwig II. in der Schlacht bei Mohács (1526) kam die böhmische Königswürde an Ferdinand I. und somit an die Dynastie der Habsburger. 1526–1740 waren die österreichischen Habsburger als Könige von Böhmen auch Herzöge von Schlesien. Im 16. Jahrhundert setzten die letzten schlesischen Piasten der verbliebenen Kleinstaaten die brandenburgischen Hohenzollern als Erben ein. Die Habsburger Kaiser brachten aber auch diese letzten Kleinstaaten unter die böhmische Krone. Als 1675 der letzte schlesische Piast starb, konstruierte Friedrich II. daraus einen Anspruch auf ganz Schlesien für Preußen. Im 16. Jahrhundert wurden die meisten schlesischen Städte protestantisch. Seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts war Schlesien das wirtschaftlich wichtigste Gebiet der Habsburger Monarchie (Textilindustrie).

1742–1918 – Preußen, Deutsches Kaiserreich und K.u.K. Monarchie

(s. auch Provinz Schlesien und Österreichisch Schlesien)

Nach dem 1. Schlesischen Krieg und dem Vorfrieden von Breslau (1742) wurde vereinbart, dass Österreich Nieder- und Oberschlesien bis zur Oppa und die bis dahin böhmische Grafschaft Glatz an Preußen abzutreten hatte. Ein kleinerer Teil Schlesien um Troppau, Jägerndorf, Teschen, Bielitz sowie ein Teil des Neisser blieb als Österreichisch Schlesien bis 1918 Bestandteil der K.u.K. Monnarchie. Zuerst (bis 1782) als Teil von Böhmen, danach (bis 1849 und 1860–1861) Mähren. Laut einem Dekret vom 4. März 1849 wurden alle Völker Österreichs, darunter auch Schlesier, gleichberechtigt und mit dem Dekret vom 30. Dezember 1849 wurde das Schlesische Land gebildet. Man gründete einen Schlesischen Landtag in Troppau, mit 30 gewählten Abgeordneten + Breslauer Bischof, ab 1866 waren 6 Schlesische Abgeordnete sogar Mitglieder des Staatsrates in Wien, stellten österreichischen Finanzminister und bekleideten andere hohe Staatsämter in Österreich. Der Schlesische Landtag arbeitete mit einer zehnjährigen Pause (1851-1861) bis zum Zerfall K.u.K. Monarchie 1918.

Nach dem Wiener Kongress von 1815 wurde Schlesien eine der zunächst 10 Provinzen des Staates Preußen, wobei die vom Königreich Sachsen abzutretende nordöstliche Hälfte der Oberlausitz in die neue Provinz eingegliedert wurden. Provinzhauptstadt wurde Breslau. Des Weiteren gehörte die Provinz Schlesien von 1815 bis 1866 als Teil Preußens zum Deutschen Bund.

Zusammen mit Preußen wurde Schlesien durch die Reichsgründung am 18. Januar 1871 Teil des Deutschen Reiches. Bei den Reichstagswahlen Ende des 19. Jahrhunderts wählten die Oberschlesier mehrheitlich das katholische Zentrum. Die Niederschlesier wählten zunächst überwiegend die Partei der "Deutsch Freisinnigen", später zunehmend die SPD. Mit der beginnenden Industrialisierung wurde Oberschlesien mit seinen Steinkohlebergwerken neben dem Ruhrgebiet zu einer der wirtschaftlich wichtigsten Regionen des Deutschen Reiches.

1919–1939 Weimarer Republik, Autonomes Woiwodschaft Schlesien und Mährisch Schlesien

Nach dem Ersten Weltkrieg kam es in Mitteleuropa zur tiefgreifenden geopolitischen Veränderungen. Die Kriegsverlierer, Deutschland und Österreich-Ungarn, die sich bis dahin Schlesien teilten, wurden gezwungen ihren Teil Schlesiens ganz (K.u.K.) oder teilweise (Deutschland) zu Gunsten der neuentstandenen Staaten Polen und Tschechoslowakei, abzugeben. Besonders umstritten war dabei Oberschlesien. Der 13. Punkt, der „offiziellen Friedensziele der Alliierten“ (formuliert von US-Präsident Woodrow Wilson), sah die Wiederherstellung eines unabhängigen polnischen Staates vor, und zwar ausdrücklich nicht in den historischen Grenzen vor den Teilungen Polens, sondern mit allen „von einer unbestreitbar polnischen Bevölkerung bewohnten Gebiete”.

Oberschlesien war sprachlich ein Mischgebiet (Slawophon/Polnisch ca. 60 %, Deutsch etwa 40 %) und mehrheitlich katholisch (88 %). Niederschlesien war deutschsprachig und überwiegend evangelisch (68 %). Den Oberpräsidenten (Verwaltungschef der Provinz) stellte in Oberschlesien bis 1933 das Zentrum, in Niederschlesien bis 1932 die SPD. Deshalb wurde ursprünglich ganz Oberschlesien im Versailler Vertrag Polen zugesprochen. Dies wurde jedoch, vor allem dank englischer Unterstützung zu Gunsten eines Plebiszits verändert. Diese Volksabstimmung fand im März 1921 statt und endete mit einer Mehrheit von 60% für den Verbleib bei Deutschland. Die über drei Jahre andauernde Spannungen vor und nach dem Plebiszit mündeten in drei propolnischen, schlesischen Aufständen. Über die endgültige Teilung Oberschlesiens wurde erst 1922 entschieden, wobei der Oberste Rat der Alliierten ca. 70% des Abstimmungsgebiets Deutschland und ca. 30% Polen zusprach - trotz des Mehrheits-Votums für Deutschland.

Im polnischen Teil Schlesiens entstand die Autonome Woiwodschaft Schlesien mit der Hauptstadt Kattowitz. Der in Deutschland verbliebene Teil wurde in die bereits 1919 neu geschaffenen Provinzen Niederschlesien mit der Hauptstadt Breslau und Oberschlesien mit der Hauptstadt Oppeln aufgeteilt.

Das so genannte Hultschiner Ländchen, ein (Teil des Landkreises Ratibor), war bereits Ende 1918 von der Tschechoslowakei militärisch besetzt worden und kam im September 1919 mit dem Vertrag von St. Germain zur Tschechoslowakei. Das österreichische Kronland Österreichisch Schlesien kam nach dem Ersten Weltkrieg überwiegend zur Tschechoslowakei – diese Gebiete gehören heute zu Tschechien – zum kleineren Teil jedoch zu Polen. Anfang 1919 kam es um das Industriegebiet von Teschen zum Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkrieg. Auf Druck Frankreichs hat die Tschechoslowakei einer Aufteilung der Stadt zugestimmt, wobei der kleinere, aber wirtschaftlich wertvollere Teil der Stadt an Polen fiel.

Anfang Oktober 1938 kam der deutschsprachige Teil des tschechoslowakischen Schlesiens infolge des Münchner Abkommens zum Deutschen Reich, wenige Wochen darauf kam das mehrheitlich polnischsprachige Teschener Land zu Polen.

1939-1945

Nach dem Überfall auf Polen im September 1939 wurden die 1921 zwangsweise an Polen abgetrennten Teile Oberschlesiens von Deutschland okkupiert. 1938 waren die beiden seit 1919 getrennten Provinzen (Ober- und Niederschlesien) wieder vereinigt worden. 1941 wurden Ober- und Niederschlesien erneut geteilt. Jedoch wurde nun Kattowitz Hauptstadt des Gaus Oberschlesiens, in dem im Unterschied zu Niederschlesien bereits vor 1945 nicht nur Deutschsprachige, sondern auch Oberschlesier polnischer Identität und Polen wohnten. Dem Gau Oberschlesien wurden Grenzgebiete des von Hitlerdeutschland besetzten Kleinpolens, wie der Ostteil des Oberschlesischen Industriegebiets, das Zagłębie Dąbrowskie, angegliedert. Damals wurde auch das kleinpolnische Auschwitz Teil des Gaus Oberschlesien. Hier errichteten die deutschen Nationalsozialisten das größte Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, in dem ca. 1,5 Mill. Menschen, vor allem Juden aus Polen und anderen Teilen Europas sowie nichtjüdische Polen, ermordet wurden. Außerdem funktionierte das KZ Groß-Rosen bei Breslau 1940–1945 mit zahlreichen Außenlagern. Seit 1943 arbeitete die Oberbauleitung Riese im Eulengebirge.

1945–1947: Vertreibung der Deutschen

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der sowjetische Staatschef Josef Stalin Schlesien, wie alle deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie, von Deutschland abtrennen. Dies geschah entgegen der Vereinbarung der Großen Drei in Potsdam. Dort hatten die Alliierten die Grenzziehungsfrage zwischen Polen und Deutschland für eine abschließende Friedenskonferenz aufgeschoben.

Der größere Teil der damals 4,5 Millionen deutschen Schlesier floh ab Anfang 1945 vor der anrückenden Roten Armee oder wurde nach deren Eintreffen gewaltsam vertrieben. Ab dem Frühsommer 1945 wurde die Vertreibung der verbliebenen Deutschen von kommunistischen Stellen organisiert. Diese Vertreibung wurde administrativ von kommunistischen Behörden mit Hilfe der Bierut-Dekrete durchgeführt. Diese ermöglichten die Einziehung des gesamten beweglichen und unbeweglichen Eigentums von Personen deutscher Nationalität zugunsten des polnischen Staates. Deswegen wurden im Juni 1945 alle Deutschen aus einem Gebietsstreifen von etwa 30 Kilometer Breite unmittelbar östlich der Lausitzer Neiße vertrieben. Weiter nördlich – in Ostbrandenburg und Hinterpommern – wurden zur selben Zeit die Deutschen aus dem Gebiet unmittelbar östlich der Oder vertrieben.

Da die kommunistische Verwaltung zu diesem Zeitpunkt noch keineswegs gefestigt war, konnten im Sommer 1945 jedoch auch viele geflohene Schlesier zunächst wieder in ihre Heimat zurückkehren, bevor sie in den Jahren 1946 und 1947 endgültig vertrieben wurden. Rund 1,2 Millionen Deutsche in Oberschlesien und etwa 150.000 in Niederschlesien entgingen der Vertreibung zunächst ganz. Der Grund war im Falle der Oberschlesier die uneindeutige nationale Identität (Zweisprachigkeit, „schwebendes Volkstum“), im Falle der nicht vertriebenen Niederschlesier ihre Nützlichkeit als Facharbeiter, insbesondere im Bergbau um die Stadt Wałbrzych. Die weitaus meisten Niederschlesier siedelten in den Jahren 1958 bis 1960 in die Bundesrepublik aus, zum kleineren Teil in die DDR. Laut der Volkszählung 2002 leben in Schlesien 140.895 Deutsche (1,61% der Gesamtbevölkerung Schlesiens), davon in der Woiwodschaft Niederschlesien 2.158/0,074%, Woiwodschaft Oppeln 106.855/10,033% und Woiwodschaft Schlesien 31.882/0,672%. Von den nicht vertriebenen Oberschlesiern sind die meisten ab etwa Mitte der 1970er Jahre nach Deutschland ausgewandert oder – wie es vor allem seit der Mitte der 1980er der Fall war – illegal mit einem Touristenvisum in die BRD geflohen, und erhielten dort einen Vertrieben-Status und somit u.a. das Recht auf eine Entschädigung für das in Schlesien zurückgelassene Eigentum. Der Höhepunkt dieser Aussiedlung- bzw. Ausreisewelle war Anfang der 1990., ungeachtet oder grade wegen der Anerkennung der deutschen Minderheit in Polen.

Das ehemalige Eigentum der geflohenen und vertriebenen Deutschen wurde im Jahre 1946 durch zwei polnische Dekrete als „verlassenes bzw. herrenloses Gut“ entschädigungslos konfisziert. Die späteren Aussiedler aus Schlesien haben hingegen nicht ihr gesamtes Eigentum verloren, einige haben sogar nach 1990 Teile ihres Eigentums zurückerhalten.

Die Zahl der Toten bei der Vertreibung aus Schlesien ist nicht exakt bekannt. Ausweislich der „Gesamterhebung zur Klärung des Schicksals der deutschen Bevölkerung in den Vertreibungsgebieten“ (München, 1964) sind 51.926 namentlich bekannte Niederschlesier (ohne Breslau) nachweislich „bei und als Folge der Vertreibung“ ums Leben gekommen, einschließlich 2.308 Suizide. Hinzu kommen 210.923 namentlich bekannte „ungeklärte Fälle“, davon 93.866 mit Vermisstenhinweis und 48.325 mit Todeshinweis (Quelle: Band II, Seite 353 dieser Dokumentation). Für Breslau, das gesondert erfasst wurde, betragen die Zahlen: 7.488 nachweislich Umgekommene, davon 251 Suizide. 89.931 namentlich bekannte ungeklärte Fälle, davon 37.579 mit Vermissten- und 1.769 mit Todeshinweis (Band II, S. 456 der Gesamterhebung). Von den Oberschlesiern sind 41.632 nachweislich umgekommen, davon 302 durch Suizid. Von den 232.206 namentlich erfassten ungeklärten Fällen, lag für 46.353 ein Vermissten- und für 2.048 ein Todeshinweis vor (Quelle: Band II, Seite 405 dieser Dokumentation). Dies ergibt eine Gesamtzahl von 634.106 geklärten Todes- und ungeklärten Vermisstenfällen im Zusammenhang mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus Schlesien. Bezogen auf eine Gesamtzahl von 4.592.700 Einwohnern (Volkszählung 1938) ergibt dies einen Bevölkerungsverlust durch geklärte Todes- und ungeklärte Vermisstenfälle von 13,8 % der Gesamtbevölkerung. Rechnet man aus den 4.592.700 Einwohnern noch die bereits im Krieg umgekommenen und die im Kriegsverlauf geflohenen Einwohner heraus, so liegt der prozentuale Anteil noch weit höher.

Ab 1945: Polnische Verwaltung / Volksrepublik Polen

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Schlesiens heutige polnische Woiwodschaften (Niederschlesien, Oppeln und (Ober-)Schlesien)
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Tschechisch Schlesien
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In Schlesien wurden meist Polen aus Zentralpolen und aus den ehemals ostpolnischen Gebieten neu angesiedelt. Hinzu kamen mehrere Zehntausend der zwischen April und Juli 1947 im Rahmen der Akcja Wisła (Aktion Weichsel) aus Südostpolen umgesiedelten, bzw. von Polen vertriebenen Ukrainer, und Polen aus Bosnien, Rumänien und Frankreich, auch griechische Kommunisten. Auch mehr als 100.000 polnische Juden kamen nach Niederschlesien, die meisten von ihnen wanderten später in den Westen und nach Israel aus.

Das polnische Schlesien ist heute in die Woiwodschaften Schlesien (Śląskie), Niederschlesien (Dolnosląskie), Oppeln (Opolskie), zu kleinen Teilen auch Lebus (Lubuskie), sowie Großpolen (Wielkopolskie) und Kleinpolen (Małopolskie) aufgeteilt. Die Gebiete Schlesiens, die vor 1938 Bestandteil der Tschechoslowakei waren, wurden 1945 wieder der CSR angeschlossen. Die deutsche Bevölkerung wurde auch von hier vertrieben.

Der westlich der Lausitzer Neiße liegende Teil der Provinz Niederschlesien blieb deutsch und wurde nach 130 Jahren wieder Teil Sachsens. Geografisch ist es ein Teil der Oberlausitz.

Seit 1991 – Republik Polen

Mit dem deutsch-polnischen Grenzvertrag von 1991 kam der östlich der Neiße gelegene Teil Schlesiens auch völkerrechtlich zur Republik Polen. Bei der Neugliederung der Woiwodschaften vor wenigen Jahren wurden die historischen Grenzen Schlesiens teilweise wieder berücksichtigt. Das polnische Schlesien ist heute in die Woiwodschaft Schlesien (Śląskie), Niederschlesien (Dolnosląskie), Oppeln (Opolskie), zu kleinen Teilen auch Lebus (Lubuskie) sowie Großpolen (Wielkopolskie) und Kleinpolen (Małopolskie) aufgeteilt.

Schlesien entwickelt sich heute wirtschaftlich positiv, besonders erfolgreich ist die Automobilindustrie in Gliwice. Bei der Abstimmung über den EU-Beitritt im Jahre 2004 und in weiteren Wahlen erwies sich die heute polnische Bevölkerung Schlesiens als weitaus pro-europäischer als die Bevölkerung in den altpolnischen Gebieten.

Im Januar 2005 hat der polnische Sejm ein neues Minderheitengesetz verabschiedet. Danach wird es in etwa 20 Gemeinden in Oberschlesien mit mehr als 20% deutschsprachigem Bevölkerungsanteil möglich sein, eine zweisprachige Ortsbeschilderung und Deutsch als Verwaltungshilfssprache einzuführen.

Heraldik

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Wappen Niederschlesiens (19. Jhdt.)
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Wappen Oberschlesiens (19. Jhdt.)
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Wappen (Nieder-) Schlesiens

Das Wappen Schlesiens stellt einen gelbbewehrten, schwarzen Adler auf goldenem/gelben Grund dar. Auf der Brust trägt der Adler einen weißen Halbmond – meist mit einem Kreuz versehen. Ursprünglich geht das Wappen auf Heinrich den Frommen, Herzog von Schlesien zurück. In der Folge trugen weitere Herzöge von Schlesien (-Breslau) dieses Wappen. Auch wenn Schlesien seit dem 13. Jahrhundert in Teilfürstentümer zerfiel, nahmen die niederschlesischen Piasten den schlesischen Adler in ihre Wappen auf. Dagegen wurde in Oberschlesien seit dem 14. Jahrhundert eine andere Farbgebung des Wappens gebräuchlich. Trotzdem blieb der schwarze Adler das Wappen Schlesiens, auch wenn es keine territoriale Einheit bildete.

Teilweise wird der schlesische Adler – wie im Wappen der Provinz Schlesien – mit dem Herzogshut dargestellt. In der Weimarer Republik, bzw. nach dem Ende des Deutschen Kaiserreichs wurde der Adler ohne Krone dargestellt. Auch das Wappen der heutigen Woiwodschaft Niederschlesien zeigt einen unbekrönten Adler, der nach dem schlesischen Wappen am Grab Heinrich IV. gestaltet ist.

Wappen Oberschlesiens

Das oberschlesische Wappen geht auf die Herzöge von Oppeln zurück und zeigt einen gelb bewehrten, gelben Adler auf blauem Grund. In dieser Farbgebung ist das Wappen seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar, seit dem 15. Jahrhundert wird der Adler mit einer Krone dargestellt. Mit dem Aussterben der oberschlesischen Piasten in den Teilfürstentümern – die ebenfalls diese Darstellung angenommen hatten – wurde dieses Wappen seltener verwendet (v.a. in der preußischen Provinz Schlesien).

Mit der Gründung der preußischen Provinz Oberschlesien wurde ein neues Wappen nötig, das von Otto Hupp entworfen und am 1. Juni 1926 offiziell angenommen wurde. Das Wappen zeigt einen halben unbekrönten oberschlesischen Adler auf blauem Grund, in der Mitte eine gelbe Sense und darunter, ebenfalls in Gelb, Schlägel und Eisen. Das Wappen nimmt charakteristische oberschlesische Motive, wie den Piastenadler, die Sense stellvertretend für die Landwirtschaft und die gekreuzten Hämmer als Symbol für den Bergbau auf, gleichzeitig weißt es jedoch mit dem halben Adler auf die Teilung Oberschlesiens 1922 hin.

Das heutige Wappen der Woiwodschaft Schlesien zeigt im Gegensatz zu dem der Woiwodschaft Oppeln den unbekrönten oberschlesischen Adler.

Weitere Artikel

Literatur

  • Joachim Bahlcke (Hrsg.): Schlesien und die Schlesier. (= Vertreibungsgebiete und vertriebene Deutsche; Bd. 7). Langen Müller, München 1996, ISBN 3-7844-2549-6
  • Norbert Conrads: Schlesien. (= Deutsche Geschichte im Osten Europas). Siedler, Berlin 1994, ISBN 3-88680-216-7
  • Michael Ferber: Schlesische Biographie. Personenlexikon. Preußler, Nürnberg 2005, ISBN 3-934679-17-X
  • Winfried Irgang, Werner Bein, Helmut Neubach: Schlesien. Geschichte, Kultur und Wirtschaft. (= Historische Landeskunde – deutsche Geschichte im Osten; Bd. 4). Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1995, ISBN 3-8046-8819-5
  • Ferdynand Roemer: Geologie von Oberschlesien : Eine Erläuterung zu der im Auftrage des Königl. Preuss. Handels-Ministeriums von dem Verfasser bearbeiteten geologischen Karte von Oberschlesien in 12 Sektionen. Nischkowsky, Breslau 1870 (Digitalisat)
  • Fedor Sommer (Hrsg.): Schlesien. Eine Landeskunde als Grundlage für den Unterricht. hirt, Breslau 1897 (Nachdruck: Melchior, Wolfenbüttel 2006, ISBN 3-939102-21-0)
  • Fedor Sommer (Hrsg.): Heimatatlas für die Provinz Schleseien. 1913 (erweiterte Neuausgabe: Archivverlag, Braunschweig 2004)
  • Klaus Ullmann: Schlesien-Lexikon. Kraft, Mannheim 1981, ISBN 3-8083-1161-4 (zuletzt: Flechsig, Würzburg 2001, ISBN 3-88189-393-8)
"Silesia Nova" Zweimonatszeitschrift für Kultur und Geschichte, ISBN 3-934038-66-2 im Neiße-Verlag, Dresden.

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Schlesien


habt ihr schon die spannende Diskussion auf der englischen Seite gelesen? --Shelog 15:06, 12. Nov 2002 (CET)


Kann jemand die Lage noch etwas präzisieren? -- Fristu

Silingen und Schlesien

Das Wort "Schlesien" ist wahrscheinlich keltisch und hat nichts gemeinsames mit 'Silingen'.

Das ist falsch! Schlesien leitet sich von den germanischen Silingen ab, auch wenn es ihnen nicht gefällt! Was wahr ist, muß auch wahr bleiben!

Und Ihre Quelle der "Wahrheit" ist?

Und was ist, wenn Silingen (wahrscheinlich) keltischen Wortursprungs ist?

Sperrung 26. April 2005

nach einem beginnenden Edit-war habe ich den Artikel gesperrt. Bitte die diskussionsseite nutzen um eine Lösung zu finden ...Sicherlich Sicherlich 15:58, 26. Apr 2005 (CEST)

hi sicherlich

es ist doch erstaunlich obwohl ich die initiative zur diskussion aufzeigte, mein edit von dir revert wird, desweiteren enthalten meine korrekturen nur zusatz, und aufbereitung der schlesischen geschichte betrifft, nix mehr, nix weniger. aber vergleich doch mal selbst, bevor du die seite sperrst. auch werden auf wörter links gesetzt, die im deutschen wikipedia gar nicht angelegt sind.

Daß auf Begriffe Links gesetzt werden, die noch zu erstellen sind, ist doch vollkommen in Ordnung. So wird klar, welche Artikel erwünscht sind. Vielleicht fühlt sich manch ein Leser angesprochen, selbst einen Artikel beizutragen. Ansonsten fand ich die kontroversen Beiträge der beiden bislang ausgezeichnet. Gut, daß jetzt erstmal der Weg der Diskussion gegangen wird. Miastko 18:36, 26. Apr 2005 (CEST)
hallo unbekannter; dein Wille zur Diskussion schien mir nur darin zu bestehen eine diskussion zu fordern ohne selber erstmal damit zu beginnen. Im übrigen habe ich dich reverted, da ich die Arbeit von AHZ länger kenne und daher seiner arbeit mehr vertraue. Um es vorwegzunehmen; das heißt nicht, dass seine Änderungen besser sein müssen; das herauszufinden ist die aufgabe dieser diskusison. Zu den roten links stimme ich Miastko zu. ...Sicherlich Sicherlich 19:13, 26. Apr 2005 (CEST)

du drehst einem regelrecht die worte im mund um. ich habe zur diskussion und entsprechend um widerlegung gebeten. Zu den roten links stimme ich Miastko zu. .. wer ist miastko? und warum rote, tote links? begründung?

Hallo 217.187.205.28 zuerst einmal die Bitte, deine Diskussionsbeiträge mit 4 Tilden (das sind diese Dinger hier ) zu unterschreiben, damit hier etwas überschaubar bleibt, wer hier was schreibt.
Ich weiss nicht, was dich an roten Links stört, aber wenn ich etwas verlinke, habe ich mir dabei wohl etwas gedacht. Selbst wenn hier mittlerweile 223674 Artikel vorhanden sind, fehlen eben trotzdem noch welche. Vor 4 Jahren wäre selbst Breslau noch so ein roter Link gewesen. Irgendwann kommen die Artikel auch noch und was rot leuchtet, fällt ins Auge, dass es fehlt.
Ansonsten fällt mir bei deinen Bearbeitungen unangenehm auf, dass du ein jedesmal die Änderungen anderer revertiert und mit Parolen, wie Zensur und Geschichtsfälschung, um dich wirfst. Worin du eine solche siehst, darüber schweigst du dich aus. Da ist wenig konstruktiv.
Entfernt habe ich einige Passagen, die keinerlei Aussagen zum Thema enthielten. Es macht wenig Sinn, den Artikel mit Informationen anzufüllen, die inhaltlich z.B. in die Geschichte Polens gehören. Ich zitiere einmal etwas davon: ...marschierte in das militärisch geschwächte Polen ein. Sein Kriegzug gelang bis nach Gnesen und Posen, das Kerngebiet der polnischen Krone. Es wurden tausende gefangene gemacht, die Hauptstadt geplündert und Adalberts Gebeine und die seines Bruders Radim Richtung Prag entwendet.... Genau so ist es redundant, hier das Deutsche Reich erklären zu wollen (Zitat von dir: und ab 1871 zu Deutschland, in Formen der Weimarer Republik und II. und III. Reich), wenn das der andere Artikel schon viel besser macht und dabei einen Link auf einen redirect zur Bundesrepublik zu setzen. Das ist schlichtweg unsinnig und demzufolge habe ich es geändert. --AHZ 20:36, 26. Apr 2005 (CEST)

hi

und wozu soll eine verlinkung nützen, die auf nichts verlinkt? sorry das ergibt keinen sinn, solange die verlinkung nicht unterlegt ist, es ist schlicht störend.

geschichtsfälschung ja, das stimmt z.B.: Er eroberte zwischen 1012/13 die Gebiete der heidnischen Opolanen, Golensizen und Wislanen und konnte dadurch ganz Schlesien einschließlich Teilen der Lausitz sowie Kleinpolen in sein Herzogtum eingliedern.

RE: soweit ich weiß, waren diese Gebiete schon um 990 polnisch.

In meiner Quelle (Handbuch d. Hist. Stätten, Schlesien) geht hervor, dass dass nicht so war. Um 990 begann dieser Prozeß, der zunächst aber nur Mittelschlesien (Nimptsch) betraf. Erst später (1012/13) und nach Mieszkos Tod waren auch die Gebiete der Opolanen, Golensizen und Wislanen polnisch geworden. Deswegen habe ich es präzisiert. --AHZ 08:14, 27. Apr 2005 (CEST)

oder Mit der Aufhebung der Senioratsverfassung nach dem Tode Herzog Mieszko III. wurden die Herzogtümer Schlesien und Oppeln im Jahre [[1202] von Polen unabhängig.

RE: von Polen unabhängig? unabhängig von einer übergeordneten zentralgewalt ja, aber wie kann man von etwas unabhängig werden, das gar nicht existiert? dieser Ausdruck ist vollkommen unglücklich ausgewählt. Schlesien war ein teil des polnischen partikularismus, dessen herrscher polnische Herzöge aus der Piastendynastie waren. und bis zum persönlichen verzicht Kasimirs III. , juristisch gesehen, bis 1348 ein teil von Polen. auch sahen die nachfolgenden herrscher polens schlesien immernoch als teil der sogenannten "krone des polnischen kgr." ludwig der ungar und sein nachfolger jagiello konnten erst könige von polen werden, nachdem sie dem polnischen reichshohen versprochen hatte, die verloreren gebiete für das kgr. zurückzugewinnen, dazu zählte neben pommern auch schlesien, da alles später wieder im sand verlaufen ist, ist eine andere geschichte...

Hast du eine bessere Formulierung als meine jetzige und deine vorherige? Mit der nicht existenten Zentralgewalt hast du völlig Recht. Aber zwischen den großpolnischen und kleinpolnischen (ich bezeichne die hier mal als "Kernlande", obwohl der Begriff nicht sauber ist) sowie den schlesischen Herzogtümern bestand hier ein Unterschied, der auch der Grund war, dass sich die schlesischen herzogtümer später in die böhmische lehnhoheit begeben konnten. Während die "Kernlande" formell ein Gesamtherzogtum Polen (mit dem Senior-Herzog) bildeten, das praktisch aber nicht existierte, gehörten die schlesischen Herzogtümer dem nicht an. Unbestritten ist, dass die schlesischen Piastenherzogtümer polnische Partikularstaaten waren, nur ließen sie sich wegen ihres Status nicht mehr in das 1295 wiedererstandene Kgr. Polen eingliedern. Und die schlesischen Vettern der groß- und kleinpolnischen Piasten waren daran aus wenig interessiert... --AHZ 08:14, 27. Apr 2005 (CEST)
marschierte in das militärisch geschwächte Polen ein. Sein Kriegzug gelang bis nach Gnesen und Posen, das Kerngebiet der polnischen Krone. Es wurden tausende gefangene gemacht, die Hauptstadt geplündert und Adalberts Gebeine und die seines Bruders Radim Richtung Prag entwendet....

RE: ja, wie willst du denn anders die invasion des böhmen-herzogs kommentieren, die einen großen impact auf dieser region hatte? desweiteren besteht der text aus hunderten von sätzen und du störst dich an einem satz? auch erfährt der erhabene leser wie adalberts gebeine von gnesen nach prag kamen und wer er überhaupt war. wie gesagt, es war nur ein satz.

Meinst du nicht auch, dass der erhabene Leser diese Information primär unter Geschichte Polens suchen würde. Dieser Artikel ist übrigens zu Recht mit "überarbeiten" gekennzeichnet. Eventuell, wenn du ihn anlegen willst, und du genügend Informationen hast, wäre ein Artikel über den "Böhmisch-Polnischen Krieg" (oder wie auch immer man das Lemma nennt) denkbar. Der könnte dann auch von Schlesien, Geschichte Polens und Geschichte Böhmens verlinkt werden. Aus ähnlichem Grund hatte ich vor einiger Zeit auch den Artikel Polnisch-Tschechoslowakischer Grenzkrieg für die Ereignisse um Teschen nach 1918 angelegt. --AHZ 08:14, 27. Apr 2005 (CEST)
genauso ist es redundant, hier das Deutsche Reich erklären zu wollen (Zitat von dir: und ab 1871 zu Deutschland, in Formen der Weimarer Republik und II. und III. Reich), wenn das der andere Artikel schon viel besser macht und dabei einen Link auf einen redirect zur Bundesrepublik zu setzen. Das ist schlichtweg unsinnig und demzufolge habe ich es geändert

>>Es geht nicht darum ob es primär oder sekundär ist, fakt ist, wenn jemand informationen zu schlesien sucht, wird er auch nichts über adelbert erfahren, und ich denke ihn mit einem satz hier zu erwähnen kann doch bei allem nötigen respekt nicht falsch sein.

RE: Ok, in dem Fall, wenn ein Link auf Deutsches Reich verweist, und die Begrifflichkeiten dort (2+3 Reich, Weimarer Rep.) zur Geltung kommen, dann ist das OK.

auch haben sie viele erweiterungen gelöscht, mit der begründung es wäre besser woanders untergebracht. diese meinung kann ich nicht teilen. man kann sicherlich das eine, oder das andere etwas stutzen,jedoch stand das geschriebene stets im kontext zu schlesien, gerade ab 1168 wird alles massiv was nicht in ihrem sinne beschnitten.

Die Informationen, die ich entfernt hatte, enthielten keine speziellen Informationen zur Geschichte Schlesiens, sondern stellten nur die Geschichte Polens in dieser Zeit dar. Das kann man doch dort nachlesen. --AHZ 08:14, 27. Apr 2005 (CEST)

>>Schlesien war im 12 Jh. ein Teil des Polnischen Reiches, die Informationen, die von mir eingefügt wurden, standen im regionalen Kontext, wovon Schlesien ein Teil war. Welche speziellen Informationen aus dem 12 Jh. erwarten Sie hier zu lesen? Ob der polnische König in Breslau eine Geliebte hatte, ist das für Sie in diesem Abschnitt erwähnenswert? Ich denke nicht... Und wenn jemand hier etwas primär über die Vergangenheit Schlesiens lesen will, erfährt er auch etwas über die polnische Vergangenheit dieser Region. Er erfährt, dass Schlesien schon vor 1945 ein Teil Polens war, aber durch die verschiedenen Widrigkeiten der Geschichte verloren ging etc. Daher wird er nie auf den Gedanken kommen diese in polnische Geschichte zu suchen, doch letztendlich hier. Dieses Faktum ist nun mal nicht von der Hand zu weisen.

auch wollte ich die für schlesien bedeutende deutsche ostkolonsiation einen extra-abschnitt haben, passten ihnen anscheinend auch nicht ins bild, es wird alles in einem schwall zusammengefasst.

Du hattest du Gliederung des Artikels zuvor überarbeitet und chronologisch präzisiert, das war übrigens eine sehr gute Idee. Dadurch schwamm dieser Abschnitt zwischen zwei sich lückenlos anschließenden Zeiträumen in der Luft. Aus diesem Grunde habe ich die Überschrift entfernt und den Inhalt dem Abschnitt zugeordnet, dem er chronologisch zugehört. Meines Erachtens ist dies die bessere Lösung, ansonsten sollten wir es aber innerhalb dieses Abschnittes als Unterabschnitt (mit 3 mal ===) hervorheben. --AHZ 08:14, 27. Apr 2005 (CEST)

- ich habe die deutsche Kolonisation bereits als sozial-gesellschaftliche Größe als Unterabschnitt dem 1163-1348-Abschnitt zugeordnet, denn im mom wird dieser mit dem poltisch-weltlichem Inhalt vermengt.

217.187.205.28 23:28, 26. Apr 2005 (CEST)Merowinger

Eine Verlinkung auf etwas das es noch nicht gibt, teilt mit, daß der WUNSCH existiert, dies möge nun bald erledigt werden - es soll sich nun jemand finden, der diesen ERWÜNSCHTEN Artikel erstellt. Was ist an dieser Art, seinen WUNSCH mitzuteilen, dermaßen verwerflich? Du, bester Merowinger, kannst in gleicher Weise vorgehen, wenn Du einen umfangreicheren, speziellen Artikel zur Deutschen Ostkolonisation in Schlesien wünscht. Vielleicht melden sich dann schon recht schnell manche Mitinteressierte. Miastko 23:39, 26. Apr 2005 (CEST)

@Merowinger:Na siehste, so können wir das doch besser ausdiskutieren :). Ich schreibe mal in kürze etwas zu den einzelen Punkten. --AHZ 08:14, 27. Apr 2005 (CEST)

Strukturierung der Diskussion

nur als anmerkung; aber ich glaube es ist einfacher für alle zu folgen wenn nicht zusehr in den texten von anderen geantwortet wird?! .. vielleicht mit zwischenüberschriften teile diskutieren oder halt jeweils mittel arbeiten? .. nur also vorschlag; ich verliere gerade etwas den Überblick ;)...Sicherlich Sicherlich 21:42, 27. Apr 2005 (CEST)

Anmerkungen

ich bin heute eher zufällig auf dieser Seite und sehe hier 2 Bilder, auf denen die Region Schlesien auf Polen und Tschechei aufgeteilt ist. Gehört nicht der östliche Teil des heutigen Bundeslandes Sachsen auch noch zu Schlesien? - dann fehlt hier ein Bild. Auf jeden Fall muß hier eine Abb. eingefügt werden, die Schlesien vor 1945 zeigt. Im übrigen, was sind Woiwodschaften? besser ist: Regierungsbezirke (Woiwodschaften) .. hat Polen an die UdSSR Gebiete abgetreten oder wurden diese Gebiete annektiert, wie Schlesien? 80.143.197.151 13:33, 29. Mai 2005 (CEST) 29.05.05 13:32

Persönlichkeiten

Johannes Maximilian Avenarius fehlt noch unter persönlichkeiten, da er in schlesien geboren wurde..

Man könnte unter den Persönlichkeiten Richard Wetz einfügen (*1875 in Gleiwitz). Dann bekommt Schlesien auch einen Komponisten.-ck

Ein bedeutender Schriftsteller aus Schlesien ist Carl Hauptmann, der Bruder Gerhart Hauptmanns.

Eine bedeutende in Breslau geborene Persönlichkeit ist: Wolfgang Neuss (* 3. Dezember 1923 in Breslau; † 5. Mai 1989 in Berlin) war ein Kabarettist und Schauspieler. Er fehlt bisher auf der Schlesien Seite.

Silingen noch einmal

Das ist nur eine Hypothese, dass die Name Silesia von den Silingen stammte. Es gibt andere Hypothesen. Das 19 Jh. ist vorbei.

Schreibweise der Namen

Hallo Sicherlich, nach meinem Revert deines Reverts war ich gerade dabei, die Links anzupassen. Da es dann aber aufgrund deines erneuten Reverts einen Konflikt gab, ist vielleicht eine vorherige Diskussion besser. Das Wichtigste ist, dass Links erreichbar sind, und zweitens, dass alles "richtig" geschrieben wird. Wörter in fremden Schriften (z.B. Arabisch) schreiben wir natürlich in einer lateinischen Umschrift, aber lateinische Alphabete mit Sonderzeichen können wir doch dank Unicode problemlos verwenden. Die Zeichen des polnischen Alphabets sollten jedem deutschen Leser zuzumuten sein. Gruß, Langec Langec 16:01, 18. Okt 2005 (CEST)

haie Langec, mir ist es grundsätzlich wurst; aber zuerst sollten die artikel angepasst werden die betroffen sind also die herzöge usw. (ob das sinnvoll ist und richtig; keine ahnung/mir egal) ... wenn ich im Schlesienarikel "nichts" mehr finde nur weil die links noch nich umgebogen sind ist das wertlos; das betrifft im übrigen sehr viele artikel da es bei historischen menschen (also so richtig historisch .. könige und zeugs) die polnischen buchstaben einzudeutschen ...Sicherlich Sicherlich 16:04, 18. Okt 2005 (CEST)
Moment, was hältst du denn vorläufig von einem Link der Art '? Zweitens könnte man doch einfach die Artikel auf die polnische Schreibweise verschieben. Du bist doch auch Admin, also wo ist das Problem? Ich verstehe das eher so, dass dir die polnische Schreibweise nicht gefällt, aber warum? --Langec Langec 16:12, 18. Okt 2005 (CEST)
wenn dann verschieben; die zwischenlösung ist IMO nicht sinnvoll; weil nur mehrarbeit ... ich glaube ahz meinte man sollte nicht die polnische schreibweise verwenden; bevor es sinnlose edit-wars gibt vielleicht mal im Portal:Polen nachfragen!? .. mir ist die schreibweise ehrlich gesagt eher egal; bzw. sie sollte einheitlich sein; für mich ist die polnische auch kein problem; ich kann sie richtig lesen *grins* ...Sicherlich Sicherlich 16:15, 18. Okt 2005 (CEST)
OK. Siehe dort. --Langec Langec 16:55, 18. Okt 2005 (CEST)

woher kommen eigentlich karlo und rollo, die hier so fleißig deutsch-nationalistisch Propaganad betreiben?

38% der Gesamtbevölkerung waren Polen, wobei die restlichen 62% von verschiedenen Minderheiten (Ukrainer, Weissrussen, Juden, Deutsche, Armenier, Litauer, Tataren etc.) gestellt wurden.

Warum beschreibt man in "Schlesien" Probleme von Ostpolen? Die Armenier in Polen waren im 1945 eine Kultur- oder Kirchengemeinde, keine Nation. Es gab nur wenige Juden dort im 1945. Die meisten Deutsche sind 1939-1941 ausgewandert. Woher stammen "38%"? Xx234 13:28, 19. Jan 2006 (CET)

ja, dies ist insofern interresssant , da ja zumeist im zusammenhang mit der vertreibung von der westverschiebung polens gesprochen wird anstatt von der westexpansion polens. der letztere begriff (westexpansion) ist jedoch meineserachtens treffender da die ehemaliegen ostgebiete polens (erst im jahre 1920 im rahmen eines nationalstisch motivierten angriffkrieges durch polen erobert und im gegensatz zum auf etnographischen überlegungen basierenden grenziehungs vorschlags des britischen Vermittlers Lord Curzon (Curzon-Linie) stehend) nur eine polnische minderheitsbevölkerung (1921 = 25 %, und nach der ansiedelungspolitik des nationalistischen polnischen diktators pilsudski im Jahre 1939 38 % polnischer bevölkerungsanteil) aufwiesen. von diesen wurde der überwiegende teil zwischen 1,7 und 2,8 miliionen polen nach 1945 nach westen umgesiedelt. In weissrussland und litauen blieb jedoch eine erhebliche polnische minderheit bis heute zurück. diese anzahl polen (1,7 bis 2,8 millionen) wurde auf dem gebiet angesiedelt auf dem zuvor mehr als 14 millionen deutsche gelebt hatten. desweiteren wurden während der aktion wisla im Jahre 1947 etwa eine miliionen ukrainer aus der ostkarpaten region durch die polnische armee vertrieben ( die mehrheit in die ukraine und etwa 300.000 in die sogenannten "wiedergewonnen westgebiete polens"). diese fakten sind insofern interressant, da sie eindeutig belegen das die mehrheit der polnischen neusiedeler in den ehemaligen deutschen ostgebieten nicht aus flüchtlingen aus dem ehemaligen ostpolen bestand, sondern sich in absoluter mehrheit aus personen aus zentralpolen zusammensetzte, für die ethnische säuberung der deutschen ostgebiete eine schnelle möglichkeit eines großen matriellen zugewinnes ohne eigne leistung darstellte (man besetzte ein möglich großes fremdes haus, mit mobiliar und erkläre sich nun zum neuen rechtmässigen besitzer dessen). Ähnliche niedrige motive (persönliche Habgier) lassen sich auch bei der betrachtung anderer etnischer säuberungen, z. B. im ehemaligen jugoslawien finden. Die darstellung der polnischen siedler als Opfer, im sinne einer vorangegangen ethnischen säuberung in ostpolen trifft zahlenmässdig eindeutig nur auf eine minderheit dieser zu. --Aristoteles-der-neuzeit 17:23, 7. Nov. 2006 (CET)

Schlesien im HRR, Volkszählungen

Schlesien war nur sehr bedingt Teil des Heiligen Römischen Reiches. Im 17. Jh. haben die Habsburger' Kaiser die Reichsangehörigkeit bestritten, um die Gegenreformation durchführen zu können (was im Reich durch den Westfälischen Frieden verboten war). Entstprechend pochten die protestantischen Stände auf ihre Verbindungen zum Reich, legten darauf aber keinen Wert mehr, sobald der Streit in der Altranstädter Konvention geklärt worden war. Friedrich der Große bestritt ebenfalls vehement Schlesiens Reichsangehörigkeit, nachdem er es für Preußen erobert hatte. In diesem Sinne nannten sich die Preußischen Könige auch nach 1815 "souveränen Herzöge von Schlesien", indirekt wurde damit auch die Zugehörigleit Schlesiens zum Deutschen Bund infragegestellt. Die dicke rote Linie, die in vielen Geschichtsatlanten das "Deutsche Reich" (eigentlich: das Heilige Römische Reich) vor 1806 umschließt und dabei einfach mal eben Schlesien einbezieht, hat sich tief in viele Köpfe eingeprägt. Das ist aber einfach eigenenützige Geschichtsumdeutung aus der Hochzeit des Nationalismus und angeblichen "Volkstumskampfes"! Darauf sollte hingewiesen werden!

Ähnliches gilt für die Ergebnisse der Volkszählung von 1910, die ständig unkritisch herumgereicht werden. Die ebenfals offizielle Schulkinder(sprach-)zählung 1911 zeigt für Oberschlesien einen deutlich höheren Anteil Polnischsprachiger. Beispiel: Landkreis Beuthen 85% statt 69%. Auch das verdient Erwähnung, zumindest eine Realtiviereung der 1910er Zahlen.

In der Zeit von 1871 bis 1945 war es immer darum gegangen, Schlesien (Oberschlesien im besonderen) als so deutsch wie möglich darzustellen, um es nicht an Polen zu verlieren. Diese schiefe Sichtweise prägt uns bis heute, es wird Zeit, davon Abstand zu nehmen.

Nebenbei: damit soll nun nicht gesagt werden, (Ober-)Schlesien sei ein "polnisches Land" gewesen. 80.145.95.38 23:31, 21. Jan 2006 (CET)

Artikelsperre, Ergänzungswunsch

bitte {Commons|Category:Silesia} einfügen, danke
erledigt, allerdings auf silesia ...Sicherlich Sicherlich 13:40, 27. Jan 2006 (CET)

Bitte auch

 eintragen. Danke! --84.163.254.109 18:35, 28. Feb 2006 (CET)

Die Zahl der Toten bei der Vertreibung aus Schlesien ist nicht exakt bekannt

Rüdiger Overmans kommt zu dem Schluß, daß die Erfassung der Opferzahlen in der Bundesrepublik seit den fünfziger Jahren politisch instrumentalisiert wurde. Erst in den letzten zehn Jahren ist es zu einer nüchternen Betrachtung und genauen Erforschung gekommen. (173f). http://hsozkult.geschichte....

Xx234 14:18, 3. Feb 2006 (CET)

Textänderungsvorschlag für den Eingangsartikel: Seit 1945 gehört das schlesische Land mit einer neuen (polnischen) Bevölkerung zur Republik Polen. >>kiwi 1.3.06<<

wozu? dafür gibt es den Teil Geschichte ...Sicherlich Sicherlich 13:41, 1. Mär 2006 (CET)

Nazi Verbrechen

Warum so wenig ueber die Nazi Verbrechen und so viel ueber die Vertreibung? Ist KZ Groß-Rosen und Riese kein Thema? Xx234 12:27, 8. Mär 2006 (CET)

Kannst du da was beisteuern? Habe das Gefühl, dass dieser Artikel sowie das gesamte Portal:Schlesien eher einen verträumten Blick auf die Wirklichkeit bieten (ähnlich wie die Heimatfilme in den 50ern). --Braveheart Braveheart 13:19, 8. Mär 2006 (CET)

"Hinweis" im Abschnitt 1945-1947

Ich bin mir nicht sicher, was folgender "Hinweis" im Zusammenhang mit der Annektion polnischer Ostgebiete durch Russland bezwecken soll: Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass Ostpolen, seit der dritten polnischen Teilung 1795 von Russland okuppiert wurde, bis es nach dem Ersten Weltkrieg durch Piłsudski im Jahre 1921 zurückerobert worden war. 38% der Gesamtbevölkerung waren Polen, wobei die restlichen 62% von verschiedenen Minderheiten (Ukrainer, Weissrussen, Juden, Deutsche, Armenier, Litauer, Tataren etc.) gestellt wurden. Soll das nun heißen, dass das ohnehin okkupierte Gebiete ja sowieso nicht mehr zur Mehrheit von Polen bewohnt war oder wie? Solche Analysen gehören - falls überhaupt - in den entsprechenden Artikel. --Braveheart Braveheart 13:28, 8. Mär 2006 (CET)

Ich habe darüber im Januar geschrieben. Einge Artikel sind nicht in Wikipedia sonder in Polenhaßpedia. Xx234 09:35, 10. Mär 2006 (CET)

Habe den Satz gelöscht, mal schauen ob sich jetzt etwas regt. --Braveheart Braveheart 11:00, 10. Mär 2006 (CET)

warum gelöscht entspricht den Fakten. Diese Fakten sind insofern interresssant , da ja zumeist im zusammenhang mit der vertreibung von der westverschiebung polens gesprochen wird anstatt von der westexpansion polens. der letztere begriff (westexpansion) ist jedoch meineserachtens treffender da die ehemaliegen ostgebiete polens (erst im jahre 1920 im rahmen eines nationalstisch motivierten angriffkrieges von der sowjetunion erobert und im gegensatz zum auf etnographischen überlegungen basierenden grenziehungs vorschlags des britischen Vermittlers Lord Curzon (Curzon-Linie) stehend) nur eine polnische minderheitsbevölkerung (1921 = 25 %, und nach der ansiedelungspolitik des nationalistischen polnischen diktators pilsudski im Jahre 1939 38 % polnischer bevölkerungsanteil) aufwiesen. von diesen wurde der überwiegende teil zwischen 1,7 und 2,8 miliionen polen nach 1945 nach westen umgesiedelt. In weissrussland und litauen blieb jedoch eine erhebliche polnische minderheit bis heute zurück. diese anzahl polen (1,7 bis 2,8 millionen) wurde auf dem gebiet angesiedelt auf dem zuvor mehr als 14 millionen deutsche gelebt hatten. desweiteren wurden während der aktion wisla im Jahre 1947 etwa eine miliionen ukrainer aus der ostkarpaten region durch die polnische armee vertrieben ( die mehrheit in die ukraine und etwa 300.000 in die sogenannten "wiedergewonnen westgebiete polens"). diese fakten sind insofern interressant, da sie eindeutig belegen das die mehrheit der polnischen neusiedeler in den ehemaligen deutschen ostgebieten nicht aus flüchtlingen aus dem ehemaligen ostpolen bestand, sondern sich in absoluter mehrheit aus personen aus zentralpolen zusammensetzte, für die ethnische säuberung der deutschen ostgebiete eine schnelle möglichkeit eines großen matriellen zugewinnes ohne eigne leistung darstellte (man besetzte ein möglich großes fremdes haus, mit mobiliar und erkläre sich nun zum neuen rechtmässigen besitzer dessen). Ähnliche niedrige motive (persönliche Habgier) lassen sich auch bei der betrachtung anderer etnischer säuberungen, z. B. im ehemaligen jugoslawien finden. Die darstellung der polnischen siedler als Opfer, im sinne einer vorangegangen ethnischen säuberung in ostpolen trifft zahlenmässdig eindeutig nur auf eine minderheit dieser zu.--Aristoteles-der-neuzeit 20:19, 7. Nov. 2006 (CET)

Rüdiger Overmans kommt zu dem Schluß, daß die Erfassung der Opferzahlen in der Bundesrepublik seit den fünfziger Jahren politisch instrumentalisiert wurde. Erst in den letzten zehn Jahren ist es zu ei

Bitte die deutsche Propaganda zu begrenzen. 10:04, 10. Mär 2006 (CET)

könntest du etwas konkreter werden was genau du möchtest?...Sicherlich Sicherlich 10:56, 10. Mär 2006 (CET)

Ich habe geschrieben, bitte noch mal: Warum so wenig ueber die Nazi Verbrechen und so viel ueber die Vertreibung? Ist KZ Groß-Rosen und Riese kein Thema? Xx234 12:27, 8. Mär 2006 (CET)

Der Artikel soll nich "Schlesien" heißen, sonder "Geschichte der deutschen Schlesien" Xx234 12:15, 10. Mär 2006 (CET)

du kannst ja gern Ergänzungswünsche einbringen. Aber der Artikel soll scon Schlesien heißen ...Sicherlich Sicherlich 12:19, 10. Mär 2006 (CET)

Der Artikel ist doch nicht über Schlesien. Xx234 13:09, 10. Mär 2006 (CET)

doch ist er ...Sicherlich Sicherlich 13:28, 10. Mär 2006 (CET)

Wenn Sie noch zehn mal sagen "Schwarz ist weiß", wird schwarz weiß? Der Artikel ist über die Deutsche in Schlesien, bis 1947. Danach 15 Linien. "Verwaltungsgliederung Stand 1. Januar 1945". Jetz gibt es eine andere Gliederung. Xx234 15:46, 10. Mär 2006 (CET)

könntest du aufhören unsachliches wenig hilfreiches zeugs wie schwarz ist weiß zu bemühen. Es gibt viel über Schlesien als es deutsch war; IMO auch ziemlich häßlich und wenig hilfreich. Aber wenn du etwas zum polnischen Teil beitragen willst nur zu. Und werd sachlich! ...Sicherlich Sicherlich 16:18, 10. Mär 2006 (CET)

Mit dem deutsch-polnischen Grenzvertrag von 1991 kam der östlich der Neiße gelegene Teil Schlesiens auch völkerrechtlich zur Republik Polen

Was hat also Herr Brandt unterschrieben? Die Wikipedia soll nicht nur eine radikale deutsche Meinung darstellen. Xx234 16:42, 15. Mär 2006 (CET)

Zu diesem Zeitpunkt war Deutschland geteilt und Westdeutschland hatte keine Grenzen mit Polen. Dementsprechend stimmt das schon mit 1991, als man als Gesamtdeutschland unterschrieben hat. Jonny84 11:54, 16. Mär 2006 (CET)

Nein, stimmt nicht. 1991 war Deutschland keineswegs mehr geteilt. Dieses hier stimmt :http://www.auswaertiges-amt...
Grenzbestätigungsvertrag war 1990, Vertrag über gute Nachbarschaft u. freundschaftliche Zusammenarbeit war 1991. Bei Brandt dagegen waren es die Ostverträge ( - Warschauer Vertrag - zum viel früheren Zeitpunkt : 1970).

Ich rede auch nicht von 1991. Sondern von der Zeit als Brandt Bundeskanzler war. Jonny84 14:23, 16. Mär 2006 (CET)

Außerdem ist nicht ersichtlich, was der Hinweis auf die Grenzverträge und die weitere dazugehörige Meinung von Xx234 überhaupt mit dem Artikel zu tun hat. Wenn der Schreiber möchte, kann er ja was reinschreiben.--Init 12:20, 16. Mär 2006 (CET)

  • Schlesien ist bedeutend älter als Herr Brandt oder Herr Kohl.

2.) Schreib mal was über Schlesien heute oder über die polnisch-deutschen Verträge über Zusammenarbeit beider Völker - das wäre interessant z.B. und würde das Verständnis füreinander fördern - statt ständig Gegensätze aufzubauen, die heute anachronistisch sind. Deutschland und Polen sind miteinander Mitglieder der NATO und der EU. Es findet ein deutsch-polnischer Jugendaustausch statt - auch in Schlesien. Z.B. das wäre eine Beschreibung wert. http://de.wikipedia.org/wik... Es gibt auch genug Beispiele deutsch-polnischen Zusammengehens in der Geschichte. Warum das nicht hier auch beschreiben? Dies hier ist natürlich nur ein Beispiel : http://de.wikipedia.org/wik... . Es gibt noch viele Beispiele mehr.--Init 16:50, 15. Mär 2006 (CET)

Ich verstehe - ich soll das machen, was erlaubt ist, wie im Kommunismus Volksmusik und sowjetische Literatur. Die deutsche Wikipedia ist eine deutschsprachige Wikipedia, aber nicht eine deutschnationale Wikipedia.

1.Satz : Deine Statements hier in der WP hören sich aber nicht gerade nach friedlicher Volksmusik an. Dein 2.Satz stimmt.--Init 14:28, 16. Mär 2006 (CET)

Ja, Du has recht, ich kann schreiben. Dann wird fast alles gelöscht, als nicht gut genug. Xx234 14:19, 16. Mär 2006 (CET)

Dann machs besser. --Init 14:28, 16. Mär 2006 (CET)

Die Sowjetische Armee in Schlesien

Es gibt nicht über die Sowjetische Armee in Schlesien. Ich habe geschrieben, nicht gut genug. Besser nicht als schlecht: "Die Sowjetische Armee besatzte nicht nur einen Stadteil von Legnica, genannt "Quadrat", aber auch viele Flugplätze, Kasernen und Wohnviertel in Breslau, Świdnica, Brzeg ua.. Świętoszów war ein geheimes sowjetisches Ort bis zum 1992. " Xx234 13:42, 16. Mär 2006 (CET)

Es wäre hilfreich, wenn Du mal näher erläutern würdest, was und wozu die das besetzt haben. Außerdem : was bedeutet "geheimer sowjetischer Ort" ??? Was steckt dahinter? Bitte näher erklären, sonst wird niemand schlau daraus. Es muß ja auch verstanden werden, wenn das in den Artikel soll. Bitte erkläre es hier mal. Danke,--Init 14:32, 16. Mär 2006 (CET)

Wikipedia: Neuhammer - der deutsche Name einer Gemeinde mit Truppenübungsplatz in Schlesien, heute in Polen, siehe Swietoszów,

Neuhammer a. Queis

heute:

"seit 1945 aus der polnischen Verwaltung ausgeschlossen. Bis zum 1992 Sitz der 20 Swenogorodska Division der Sow. Armee" Angeblich auch ein Lager für die polnischen früheren KZ-Häftlingen.

Świętoszów und Pstrąże gab es nicht auf den meisten polnischen Landkarten und das Eintritt war für die Polen verboten.

Xx234 10:28, 17. Mär 2006 (CET)

In Schlesien wurden meist Polen aus Zentralpolen und aus den ehemals ostpolnischen Gebieten neu angesiedelt

Das ist nicht wahr für Ostoberschlesien (in Polen seit 1921). Xx234 14:02, 16. Mär 2006 (CET)

Wir reden ja auch nicht von "Ostoberschlesien" sondern von Schlesien. Jonny84 14:27, 16. Mär 2006 (CET)

Ist Ostoberschlesien kein Schlesien? Xx234 09:56, 17. Mär 2006 (CET)

doch, und? ...Sicherlich Sicherlich 10:56, 17. Mär 2006 (CET)

"In Schlesien" bedeutet überall. Es geht doch um Niederschlesien und Westoberschlesien, die in Deutschland lagen, nicht um die polnische oder tschechische Teil. "Schlesien" ist "Schlesien", nicht nur die deutsche Teil. Xx234 13:16, 17. Mär 2006 (CET)

in schlesien ist eine verallgemeinerung und bedeutet nicht "überall", in "Deutschland gibt es die Vogelgrippe" bedeutet ja auch nicht "überall" sondern eben in Deutschland ...Sicherlich Sicherlich 13:57, 17. Mär 2006 (CET)

Ein guter Journalist wird schreiben, wo es die Vogelgrippe gibt. Xx234 16:09, 17. Mär 2006 (CET)

Det wissen die ooch nich so jenau.--Init 16:15, 17. Mär 2006 (CET)
lauter stümper diese Journalisten, auf von tagesschau.de - also das allgemein zu nennen ist total korrekt; wenn du konkretere zahlen hast (am besten lädst du die genauen daten für die einzelnen Ortschaften in Wikisource hoch) bitteschön. auch "ehemals ostpolnisch" und "zentralpolen" ist natürlich total unpräzise! ...Sicherlich Sicherlich 17:15, 17. Mär 2006 (CET)

Du setzt also voraus, daß tagesschau.de immer genau stimmt, naja...würd ich mich nicht immer drauf verlassen.

Genauere Zahlen und Angaben zu "Zentralpolen" und "ehemalige ostpolnische Gebiete" wären hier allerdings wirklich interessant. Vielleicht hast Du da was, Xx234 ? --Init 17:34, 17. Mär 2006 (CET)

Könnte man sich vielleicht darauf einigen, dass der größte Teil oder die Mehrzahl, jedenfalls weit mehr als die Hälfte, heutiger Schlesier Vorfahren in Galizien hat? -- 84.176.114.137 13:31, 4. Nov. 2006 (CET)

einigen ist IMO der falsche ausdruck; belegen wäre der bessere ;o) ... Wenn du eine Quelle dafür hast kann es, unter angabe der genauen Quelle, rein ...Sicherlich Sicherlich 16:28, 4. Nov. 2006 (CET)

Artikel sollte teilweise überarbeitet werden (vgl. z.B. www.preussenweb.de)

www.preussenweb.de/schlesien.htm

Den hier angeführten Text kann ich wirklich empfehlen, er ist auf angenehme Weise unaufgeregt und schildert die politischen Verhältnisse im mittelalterlichen Schlesien, das bis zum Frieden von Trentschin 1335 Teil der Corona Regni Poloniae war, sehr sachlich und ohne nationale Überspanntheiten. Man müsste nur noch einerseits ein paar Sätze zur gesamtpolnischen und schlesischen Politik der Breslauer Piasten von Heinrich I. dem Bärtigen (* ca. 1170, Kampf gegen die Brandenburger und Beginn der gesamtpolnischen Einigungspolitik), über Heinrich II. den Frommen, Heinrich III., Boleslaw den Kahlen bis zu Heinrich IV. Probus († 1290, Scheitern der gesamtpolnischen Ambitionen und faktisches Ende der politischen Zugehörigkeit Schlesiens zu Polen) ergänzen und andererseits die Habsburgerzeit und die Zeit nach 1945 nicht ganz so stiefmütterlich behandeln, und heraus käme ein sehr lesenswerter Artikel. Und, ja, der Name "Schlesien" leitet sich von den Vandalen ab. -- Savin 12:59, 6. Apr 2006 (CEST)

Noch ein Hinweis. Wie bereits in einem der Beiträge weiter oben erwähnt, war Friedrich II. der Große tatsächlich der Auffassung, dass Schlesien bis 1675 (endgültiges Erlöschen der Piastendynastie) in gewisser Weise Teil Polens oder allenfalls Böhmens und in jedem Fall nicht Teil des HRR gewesen ist. -- Savin 13:07, 6. Apr 2006 (CEST)

Auch ist die Dezimierung der polnischen Bevölkerung um 4/5 im Zuge des Mongoleneinfalls von 1241 (siehe Artikel) völliger Schwachsinn. Der Mongoleneinfall war für das Land längst nicht so verheerend, wie er immer dargestellt wird (auch preussenweb.de weist darauf hin; Relikt alter Civitas-Dei-Propaganda). Er versetzte allerdings den Piasten und ihren Ambitionen einen empfindlichen Schlag (Tod Heinrichs II. des Frommen auf dem Schlachtfeld). In Wahrheit war auch die Landbevölkerung Niederschlesiens noch bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein teilweise slawischsprachig (altpolnische Sprachinseln um Strehlen (Strzelin), Brieg (Brzeg), Namslau (Namysłów) und Groß Wartenberg (Syców) sowie kleine polnischsprachige Diaspora in Breslau, die allerdings nicht autochthon war). Politisch ist das natürlich bedeutungslos. Mit einer winzigen Ausnahme: Międzybórz (Neumittelwalde), unmittelbar an der niederschlesischen Grenze zu Großpolen, kämpfte nach 1918 um die Eingliederung nach Polen (allen voran die evangelischen Pastoren, paradoxerweise) -- Savin 14:00, 6. Apr 2006 (CEST) Savin 13:33, 6. Apr 2006 (CEST)

Das ist doch ein sehr vernünftiger Vorschlag, um dem Debakel des englischen Schlesien-Artikels doch noch zu entgehen. Die Probleme entstehen nach meiner Einschätzung in der fortgesetzten Übertragung nationalstaatlicher ( und anderer sehr moderner) Begrifflichkeiten des 19. Jdts. auf die territoriale Gliederung Mitteleuropas vom 10. bis zum 18. Jhdt. Wer sich allein die Zusammensetzung der Heere in der Schlacht von Tannenberg/Grunwald anschaut, wird kaum auf die Idee kommen, von einer "nationalen Entscheidungsschlacht" zwischen "Deutschen" und "Polen" zu reden. Vielleicht zeigen - wie in der englischen Diskussion bereits notiert - aber solch umstrittene Themen die Grenzen des WIKI Konzepts auf. Wie wäre es , wenn man bereits mit dem ersten Satz anfinge: "Schlesien ist eine historische Landschaft Mitteleuropas, die sich heute ..... weitgehend auf polnischem Territorium erstreckt." ... Das Charakteristikum für 1000 Jahre Schlesien ist doch seine sprachliche und ethnische Diversität - und seine zum Teil kaum noch darstellbare wechselnde "staatliche" Befindlichkeit und Zugehörigkeit. Nahezu alle Zahlen in Verbindung mit militärischen Aktionen u.a.m. in mal. Quellen sind mit Vorsicht geniessen. Man unterschätzt bzw. schätzt falsch ein ( ausserhalb der Fachhistorikerkreise)die symbolisch-rhetorische Qualität solcher Texte. Kritisch zu betrachten sind auch die gängigen Unterwerfungs- und Zerstörungstopoi in den Quellen. Auch polnische Forscher neigen heute offen zur Silingia >> Silesia These. Sie ist sprachgeschichtlich die wahrscheinlichste. Neben deutschen "Revisionisten" gibts heute auch noch genügend polnische. ~~ HRH - 21. April 2006

Das Problem mit den polnischen Revisionisten wird in diesem Artikel zwar mitunter auch virulent, häufiger ergreifen jedoch deutsche Revisionisten das Wort und gehen dabei mit einem oft fragwürdigen Geschichtsbild zu Werke. Tatsache ist beispielsweise, dass sich das polnische Nationalbewusstsein etliche Jahrhunderte vor dem deutschen entwickelt hat, gerade weil Deutschland eine Art politisches Universum von – für mittelalterliche Verhältnisse – enormen Ausmaßen war, und Polen ein eher kompaktes Königreich mit einheitlicher Sprache, Herrscherdynastie und Kirchenstruktur. Träger dieses Nationalbewusstseins waren im 13. Jahrhundert die Piastenherzöge, der Adel und der Klerus. So sind von dem Primas Polens und Gnesener Erzbischof Jakub Świnka († 1314) politische Texte überliefert, in denen der Erzbischof mittels argumentativem Rückgriff auf die Nation erfolgreich für die Wiedervereinigung der polnischen Teilherzogtümer unter einer Krone kämpfte und die ein fertiges Nationalbewusstsein bereits an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert dokumentieren. Im Zentrum der Argumentation Świnkas stehen gemeinsame Sprache, Kultur und Dynastie, auch operiert er mit Begriffen wie "das Eigene" und "das Fremde". Für Deutschland hingegen ist es richtig, den Anfang eines eigenständigen Nationalbewusstseins in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu verorten. Schlesien war bis ins beginnende 14. Jahrhundert hinein polnisch, und man war sich dessen auch bewusst. -- Savin 06:00, 22. Apr 2006 (CEST)

Zitat: "...war Friedrich II. der Große tatsächlich der Auffassung, dass Schlesien bis 1675 (endgültiges Erlöschen der Piastendynastie) in gewisser Weise Teil Polens oder allenfalls Böhmens und in jedem Fall nicht Teil des HRR gewesen ist. -- Nur das der letzte Piast nur einen ganz kleinen Teil Schlesiens sein Eigen nannte und Friedrich seine Ansprüche auf ganz Schlesien ja irgendwie begründen musste. Und bei "allenfalls Böhmens" sollte man nicht vergessen, das Böhmen ein Teil des HRR war. Das Schlesien früher polnisch war, steht außer Zweifel, aber bitte nicht solche "Argumente".

Schlesische Oberlausitz

"Das Gebiet des heutigen Niederschlesischen Oberlausitzkreises war von 1815 bis 1921 und von 1938 bis 1941 Teil der Provinz Schlesien und von 1921 bis 1938 sowie von 1941 bis 1945 Teil der Provinz Niederschlesien. Nach der Wiedervereinigung knüpfte man mit der Namensgebung an die Vorkriegszeit an. Der Niederschlesische Oberlausitzkreis wurde nach der sächsischen Kreisgebietsreform am 1. August 1994 aus den ehemaligen Landkreisen Weißwasser, Niesky und Görlitz-Land gebildet. Er umfasst den größten Teil der früheren preußisch-schlesischen Oberlausitz westlich der Neiße." (WP/Niederschl. Oberlausitzkreis-Art.)

Also warum "fälschlich", das ist nicht fälschlich, sondern schon ganz in Ordnung und historisch korrekt. --Init 21:12, 21. Apr 2006 (CEST)

Das ist es eben nicht! Das ist Profilierungssucht einiger Politiker, die unbedingt ein Stück Schlesien haben wollten. Die Grenze zwischen der Oberlausitz und Schlesien liegt nuneinmal am Queis (siehe Artikel Oberlausitz). Ich bin jedenfalls hier bei Wikipedia dagegen, historische Fakten so zu manipulieren, wie es am besten passt. Der Kreis Altenburg hat auch 40 Jahre zu Sachsen gehört (Bezirk Leipzig), wenn man so will. Und ist das jetzt Thüringisches Sachsen? Oder umgekehrt? Ich weiß, das viele Unwissende heute denken, an der Neiße geht gleich Schlesien los - weil da ist Polen - aber das ist eben alles viel komplizierter. Fakt ist natürlich, das ein Landkreis den Namen Schlesische Oberlausitz führt, bloß richtiger wird das davon nicht. --Rolf-Dresden 22:11, 21. Apr 2006 (CEST)

:: Im WIKI Jargon wäre das nun wirklich POV - bis in die Sprache hinein. Die Probleme lösen sich bei näherer Sicht auf, wenn man historische (Teil)Regionen ( wie die Niederlausitz) und administrative Einheiten ( Provinz ) gerade in Überlappungszonen nicht als sich ausschliessende Gegensatzpaare interpretiert ( siehe z.B. die niederländisch-belgische Region Limburg heute und in der Vergangenheit) - und auch nicht mehr oder minder künstlich auf dem Millimeterpapier solche sich überschneidenden Geschichts- und Kulturräume dauerhaft fixieren will. Der Raum um Görlitz gehörte 4 Generationen ununterbrochen zu einer übergeordneten administrativen schlesischen Einheit. Ungeachtet dieser territorialen Zuordnung dürften sich die Menschen in dieser Region seit Mitte des 19. Jhdts. als Schlesier empfunden haben. Wir erleben vergleichbare mentalitätsgeschichtliche Prozesse im Nachkriegsdeutschland heute in der 2. Generation der "Rheinland-Pfälzer", "Baden-Württemberger" oder " Nordrhein-Westfalen ". 40 Jahre sind "nix".
~~ HRH - 21. April 2006
Und, hast du mal in den Artikel Oberlausitz geschaut? Es ist übrigens hier üblich, Beiträge ordentlich zu unterschreiben! --Rolf-Dresden 22:59, 21. Apr 2006 (CEST)

Wenn es nicht möglich wäre, als Nichteingetragener eine Meinung in höflicher Form vorzutragen, könnte ich es vermutlich nicht - oder ? Ich bin noch nicht "inskribiert" ! Als Gegenargument wirkt die unhöfliche Bemerkung ohnehin dürftig. Ich bin dem Hinweis gefolgt ... und habe den inhaltsreichen Artikel überflogen - und bin dabei auf folgendes wörtliches Zitat gestossen: " ... Nach einigen Experimenten wurden in den zwanziger Jahren vier Landkreise gebildet, die alle in die Provinz Schlesien integriert wurden. Erst seit diesem verhältnismäßig späten Zeitpunkt dehnte sich das schlesische Gebiet über den Queis nach Westen aus. Vorher hatte die Oberlausitz nie zu Schlesien gehört, ..." Ich hab dem nichts hinzufügen. Ansonsten pflege ich einen etwas komplexeren kulturgeographischen Ansatz, als Sie das offensichtlich zu tun belieben. HRH - 23:18 - 21. April 2006

Entschuldige bitte, ich konnte nicht wissen, dass du nicht angemeldet bist! Ich meine das hier: Obwohl der deutsche Teil der Oberlausitz seit 1990 wieder größtenteils zu Sachsen gehört, hat die vor knapp 200 Jahren erfolgte Teilung des Landes tiefe Spuren hinterlassen. Besonders im Osten des Landes gibt es heute Streitigkeiten um die historische Identität. Eine Fraktion (verstärkt durch die 1945 ins Land gekommenen Vertriebenen und ihre Nachfahren) betont das Erbe aus der preußisch-schlesischen Zeit und will sich bewusst von der sächsischen Oberlausitz absetzen. Diese Bestrebungen werden auch von lokalen Heimat- und Musikvereinen sowie Vertriebenen-Organisationen getragen, die für die Region gelegentlich den historisch und geographisch unspezifischen Begriff Schlesische Lausitz verwenden, der aus Vereinfachungsgründen auch in der Tourismusbranche Platz gefunden hat. Da ich nunmal hier in der Region zu Hause bin, kann ich mich auch noch an die Diskussion erinnern. Ich habe auch einiges an Literatur vorliegen, wo es genauso auch drin steht. So viel zu meinem kulturgeographischen Ansatz! --Rolf-Dresden 23:35, 21. Apr 2006 (CEST)

Es geht mir eher um grundsätzliche Probleme, ob man historische Regionen so einfach und dann auch noch auf ewige Zeiten ab + begrenzen kann mit Fluss-, Gewässer- und Flurnamen etc. - und mit welchen administrativen Akten selbst Geschichte geschaffen wird. Die dauerhafte Inkorporation der preussischen Oberlausitzkreise in Schlesien ist für mich ein solcher geschichtsstiftender und historischer wirksamer Akt ... und auch die Schaffung des "Niederschlesischen Oberlausitzkreises" im demokratischen verfassten "Freistaat Sachsen". Dass durch Flucht und Vertreibung sich das schlesische Element in der Görlitzer Region nochmals verstärkt hatte, ist wohl unbestritten. Ich habe noch in Erinnerung ( als Rheinländer !!) wie diese Besinnung auf Schlesien nach der Wende in illusionären Bestrebungen ihren Ausdruck fand, ein eigenes KleinstBundesland einzurichten ( s. a. Vorpommern). Letztlich können nur die Menschen ( und/oder staatliche Instanzen) in den Regionen selbst entscheiden, welchen Namen ihre Region führt und als was man sich nun empfindet. Was man nun nicht behaupten kann, dass der Raum um Görlitz in einer für uns Zeitgenossen überschaubaren und für die Gegenwart noch wirksamen Periode nichts mit Schlesien zu tun gehabt hätte. Wenn dieser Landkreis in 100 Jahren unter diesem Namen noch existiert, wird die aktuelle Diskussion als rein akademisch angesehen werden. Ich werde mich z.B. zeit meines Lebens niemals als "Nordrhein-Westfale" ansehen sondern als Rheinlander, der in einem bestimmten Bundesland lebt ... während andere völlig problemfrei sich als Bindestrichler empfinden. HRH 00:21 - 22. Apri 2006
Da du dich also doch mit der Problematik auskennst, dann schreibe doch mal etwas dazu! Dann braucht man sich auch nicht um ein einzelnes Wörtchen streiten. --Rolf-Dresden 09:34, 22. Apr 2006 (CEST)

Die Behauptung "dieses Gebiet (...) wird heute als Schlesische Oberlausitz bezeichnet" ist objektiv nicht zu beanstanden, denn die Bezeichnung wird heute ja wirklich benutzt. Bis hierhin handelt es sich also nur um eine nachprüfbare und beweisbare Tatsachenbehauptung. Mit der Einfügung des Wortes "fälschlich" wird daraus aber eine wertende Meinungsäußerung: "dieses Gebiet (...) wird heute fälschlich als Schlesische Oberlausitz bezeichnet". Ob die tatsächliche Verwendung dieser Bezeichnung in irgendeiner Hinsicht falsch ist oder nicht, läßt sich weder beweisen noch widerlegen. Es ist eine Meinung, keine Tatsache. Natürlich gibt es ebenso die gegenteilige Meinung, daß die Bezeichnung zu Recht verwendet würde: "dieses Gebiet (...) wird heute zurecht als Schlesische Oberlausitz bezeichnet". Meinungen haben in einem Enzyklopädieartikel jedoch deutlich als solche gekennzeichnet zu werden! Auch sollte man in einem Enzyklopädieartikel niemals nur eine Meinung erwähnen und die gegenteilige Meinung verschweigen. Besser wäre es jedoch, sich ganz auf Tatsachen zu beschränken. --Zweihundertzwölf 09:36, 22. Apr 2006 (CEST)

Stimmt, so falsch ist die Formulierung genaugenommen dann doch nicht. Aber es würde dem Text auch ganz gut zu Gesicht stehen, wenn die o.g. Fakten mit eingearbeitet würden. --Rolf-Dresden 23:23, 22. Apr 2006 (CEST)

Um als Bewohner dieses Landesteils ein paar Worte zu verlieren: rund um Görlitz pflegt man heute eine Doppelidentität, die in ihrer Stärke sicherlich erst seit der Ansiedlung vertriebener Schlesier zu finden ist. Wo aber ist das Problem dieser Doppelidentität? Weil sie sich auf eine nur 130 Jahre alte Geschichte beruft? Folgen wir dieser Logik dürften wir Oberlausitzer uns auch nicht Sachsen zugehörig fühlen, denn ob man nun 1815 oder 1635 einem anderen Land zugeschlagen wird spielt dann ja eigentlich keine Rolle?! 84.181.100.11 17:40, 26. Sep 2006 (CEST)

1945-1947: Vertreibung der Deutschen

Unter dieser Überschrift steht/stand: "Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der sowjetische Staatschef Josef Stalin Schlesien, wie alle deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie, von Deutschland abtrennen. Dies geschah entsprechend den Vereinbarungen der Großen Drei in Teheran und Jalta."

Das ist verkürzend und verfälschend!!! (Weswegen ich es ändern werde.)

Es darf nicht vergessen werden, dass es in Schlesien zwei "Neißen" gibt/gab. In Jalta bzw. Teheran konnten sich die (West-)Alliierten eine Abtrennung von Teilen von Schlesiens nur bis zur "östlichen Neiße" ("Glatzer Neiße") vorstellen. So kam es eben nicht zu einer Einigung zwischen den Westalliierten und Stalin. Dieser Dissens schlug sich dann auch in Potsdam nieder, wo dann ausdrücklich die Grenzziehungsfrage zwischen Deutschland und Polen nicht entschieden wurde, sondern für eine Friedenskonferenz aufgeschoben wurde.

Interessant finde ich den Artikel IV des Potsdamer Protokolls, wo ausdrücklich gesagt wird, dass Polen aus den Reparationen von Deutschland an Russland entschädigt werden soll. Außerdem wird gesagt, dass Schlesien etc. nur unter polnische Verwaltung gestellt werden sollte, so dass "es nicht als Teil der sowjetischen Besatzungszone zu betrachten ist" (vgl. Artikel IX und XIII). Das heißt ganz logisch, dass weder Russland noch Polen (zumindest bis zur besagten Friedenskonferenz) aus Schlesien "Reparationen" hätten erhalten sollen. Diese Bestimmungen haben aber Russland und auch Polen einen Dreck geschert...

Perfide wird das ganze m. E. besonders dadurch, dass versucht wird, dieses Unrecht irgendwie als Recht erscheinen zu lassen, indem man sich auf "die Alliierten" und auf "die und die Konferenzen" bezieht.

Dazu kann ich nur sagen: So nicht!!!

--Wikiferdi 20:52, 25. Mai 2006 (CEST)

Ich habe diese Geschichtsverdrehung wieder entfernt. Vielleicht solltest du erstmal deine Wissenlücken schließn, wenn du denn überhaupt willst. Bei Glatzer Neiße steht es genauer. --AHZ 12:02, 29. Mai 2006 (CEST)

Auf der Seite "Glatzer Neiße" finde ich das bestätigt, was ich hier geschrieben habe: Dort steht: "In einem Geheimabkommen vom 26. Juli 1944 erkannte diese Marionettenregierung die Curzon-Linie an und stellte die Forderung (!) nach einer künftigen Westgrenze entlang der Oder und Lausitzer Neiße(!)" Anschließend wird auch hier in Deiner "Quelle" klar erwähnt, dass es in Jalta keine Einigung bzgl. dieser Grenze gab.

Also, AHZ, kannst Du nicht zwischen "Forderung" und "Beschluss" unterscheiden, oder was?

Schau doch mal in "richtige" Quellen hinein, wenn Du hier wissenschaftlich mitreden willst: Z. B. die Tagebücher der "Großen Drei" zur dieser Problematik.

Dann kannst Du Dir Dein Pseudowissen sparen.

--Wikiferdi 18:03, 31. Mai 2006 (CEST)

Russlandmennoniten oder Andere Russlanddeutsche

Haben die Russlandmennoniten auch in Schlesien gesiedelt? Oder gab es in Schlesien vielleichtr auch Auswanderer nach Russland mit anderen Konfessionen? Simon Mayer.

Verwaltungsgliederung

In der heutigen Verwaltungsgliederung von Mährisch-Schlesien fehlt es Okres Jeseník (Bezirk Freiwaldau). --85.207.12.34 11:14, 14. Aug 2006 (CEST)

Infobox

d. Art. betr. das historische Schlesien, dessen Grenzen, Territorium, Sprachverbreitung, Städtegröße immer im Wandel war - somit kann man keine allgemeingültige Infobox erstellen. Man könnte stattdessen aber durchaus in einem neuen Artikelabschnitt z.B. "territoriale Endwicklung u. Sprachenverbreitung" das Thema beschreiben. VG New European 10:42, 29. Sep 2006 (CEST)

Ein Volk das ist keinen Robotern, ist infobox tauglich weil er zeigt in der Abkürzung einen Grund ( ein Abriss auf der Landkarte, gültige Zungen, temporäre Zone). Ich das belasse darauf de.Wiki, ich habe Kräfte zu edieren gleichzeitig keinen so viele Wiki. LUCPOL 10:55, 29. Sep 2006 (CEST)

Auschwitz lag in der historischen Region Galizien und nicht in Schlesien

Folgender satz ist sachlich nich voll zutreffend. "Im schlesischen Auschwitz errichteten die deutschen Nationalsozialisten das größte Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, in dem ca. 1,5 Mill Menschen, vor allem Juden aus Polen und anderen Teilen Europas sowie nichtjüdische Polen, ermordet wurden." Auschwitz liegt etwa 2 km südöstlich des Zusammenflußes von Brinitz und Weichsel. Die Flüße Brinitz und Weichsel bilden die historische Ostgrenze des ehemaligen preussisch Schlesien zur historischen Region Galizien. Beginnend von der Mündung der Bialka (etwa 10 km südwestlich) in die Weichsel, dem Verlauf der Bialka durch den Ort Bielitz folgend bis in die Karpaten verlief die Grenze zwischen österreichisch Schlesien und Galizien. Die Aussage Auschwitz sei Teil der historisch-kulturellen Region Schlesien ist somit nicht hinreichend exakt. Richtig ist das Auschwitz administrativ dem Gau oberschlesien angegliedert wurde für den Zeitraum von circa 4 Jahren. Von 1940 bis Ende 1944/Anfang 1945. Man sollte die Annextionspolitik der Nationalsozialisten jedoch nicht im Nachhin adeln indem man deren sehr kurzlebige absolut ahistorische Regionszuordnung in einem artikel über die historische Region Schlesin komentarlos übernimmt und damit dem möglicherweise nicht hin reichend vorgebildeten leser sugerriert das diese angliederung historisch gerechtfertigt gewesen sei. Ein Aufklärender der Satz oder das verschieben des Satzes in den (passenderen) Artikel zur historischen Region Galizien tut hier dringend not.

(Ps: Dies läßt sich auch anhand der im Artikel abgebildeten Karte preussisch Schlesiens nachvollziehen)--Mikolaikrasnik 17:59, 7. Nov. 2006 (CET)

--Mikolaikrasnik 17:50, 7. Nov. 2006 (CET)

In der Tat, ist es falsch von Auschwitz, als einer schlesischen Stadt zu sprechen. Auch wenn Auschwitz noch im Mittelalter zu Schlesien gehörte, nahm es später doch eine andere Entwicklung; es wäre angebracht den Satz zum Beispiel so umzuformulieren: „Im galizischen/kleinpolnischen Auschwitz, das 1939 der Provinz Schlesien angegliedert wurde...“ IMO sollte dieser Satz aber im Artikel verbleiben --PetrusSilesius 18:47, 7. Nov. 2006 (CET)

Verwaltungstruktur

...hat sich in laufe der Zeit natürlich sehr stark verändert, dennoch gehören Informationen die diese betreffen in die Artikel, die die jeweilige Verwaltungseinheit (z.B. Provinz Schlesien, Woiwodschaft Schlesien usw.) beschreiben. new European New European 09:51, 23. Nov. 2006 (CET)

Und warum nicht hier? Hier im Hauptartikel wohl genauso. Berühmte Schlesier wurden gleich mitgelöscht--Init 22:34, 23. Nov. 2006 (CET)

naja IMO geht es um die Region in Mitteleuropa. Da stimme ich eher New European zu; die genaue Verwaltungsgliederung gehört in die einzelnen Spezialartikel. Hier sind sie IMO eher Balast statt nützliche Information. Die Unterteilung der überschriften der Verwaltungsgliederung folgt ja auch der Gliederung der "Verwaltungseinheitsartikel" ...Sicherlich Sicherlich 09:38, 24. Nov. 2006 (CET) was soll eigentlich die Überschrift Verwaltungsgliederung Schlesiens bis 1945 - bis 45?
im Art. habe ich sogar an der entspr. Stelle einen "s. auch"- Hinweis, für alle besonders an dem eineinhalb Jaghundert preußisch-deutscher Provinz Schlesien Interessierte, beigefügt. Angenommen wir würden dies jetzt so lassen und konsequenterweise alle Verwaltungsstrukturen der übrigen acht Jahrhunderte, bzw. die parallel K.u.K. - Strukturen, ergänzen... man sähe hinter den ganzen Listen und deren Gültigkeitsdaten und -regionen absolut nichts mehr. new European New European 11:04, 24. Nov. 2006 (CET) PS Von der falschen Überschrift ganz abgesehen --new European New European 11:14, 24. Nov. 2006 (CET)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Schlesien und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).