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Schwestern der Perpetuellen Indulgenz

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Der Artikel Schwestern der Perpetuellen Indulgenz gehört zur Kategorie: Lesbisch-schwuler Verein, Hamburger Verein, Berliner Verein
Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (S.P.I., engl. "The Sisters of Perpetual Indulgence") sind ein weltweit agierender Verein, der sich selbst als Ordensgemeinschaft bezeichnet und die sich der Aids-Prävention und dem Sammeln von Geldern für HIV- und Aids-Projekte verschrieben hat.
Abbildung
Nonnen und Schwestern der Häuser Berlin, Hamburg & Köln
Bildherkunft

Bedeutung

Der Ausdruck Perpetuelle Indulgenz lässt sich als Immerwährender Ablass, Immerwährende Loslösung aber auch als Andauernde Lebensfreude oder Ewige Ausschweifung übersetzen.

Aus den ursprünglich „schwulen Männern im Nonnenfummel“ entstand im Laufe der Jahre immer mehr das heute noch weltweit gültige Aussehen der Schwestern. Das wohl augenscheinlichste gemeinsame Merkmal ist das weiß grundierte Gesicht. Bis auf einige regionale Ausnahmen sind alle perpetuellen Schwestern so zu erkennen. Es soll den Tod symbolisieren, welchem aber durch die jeweils individuellen und farbigen Akzente das Leben und die Freude entgegen gesetzt wird.

Die Gemeinschaft wendet sich nicht gegen christliche Nonnen und Schwestern, sondern nutzt bewusst gewisse Ordenstrukturen, um einen Dienst an der Gemeinschaft zu leisten, ebenso, wie es „richtige“ Nonnen seit Jahrhunderten tun. Dabei ist die Arbeit, die von den Nonnen geleistet wird, altruistisch und wird privat finanziert. Ein persönlicher Vorteil wird von der Gemeinschaft nicht angestrebt. Die Safer-Sex-Utensilien, die von den Nonnen während ihrer Aktionen verschenkt werden, werden den Ordenshäusern von Sponsoren zur Verfügung gestellt.

Geschichte

Die Wurzeln der heutigen Schwestern der Perpetuellen Indulgenz reichen bis in das Jahr 1979 zurück: Am Karsamstag traten in San Francisco die ersten „Sisters“ in Erscheinung. Schon zu dieser Zeit wurden von den Nonnen Spendengelder gesammelt, das sie dann Menschen zur Verfügung stellten, um ihnen die Finanzierung ihrer immer öfter auftretenden Arztbesuche zu ermöglichen, noch ehe der Begriff AIDS geprägt worden ist.

Diese kleine Gruppe schwuler Männer hatte sich bis ins Jahr 1981 einen Namen in der schwulen Gemeinschaft in San Francisco erarbeitet. Sie veranstalteten ungewöhnliche Aktionen und waren auch politisch aktiv, indem sie an Protestmärschen und Demonstrationen teilnahmen. Die Nonnenkostüme stammten von einem Theaterfundus für eine Aufführung des Musicals "The Sound Of Music" 1977 im Us-Bundesstaat Iowa, an welchem eine der Gründerschwestern mitwirkte.

Im Jahre 1982 brachte die Gemeinschaft in San Francisco die weltweit erste Safer Sex-Broschüre unter dem Namen Play Fair heraus. Gleichfalls waren sie mit die ersten, die ein Benefiz zugunsten der damals noch neuen, unbekannten Krankheit Aids unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Shirley MacLaine veranstaltet haben.

Seit 1981 breitete sich die Idee der Sisters of Perpetual Indulgence weltweit aus. Neben dem Internationalen Mutterhaus in San Francisco gibt es heute in den USA Häuser unter anderem in Los Angeles (1999), Seattle (1986/1997), New York (1987/2004), Russian River (2001), Philadelphia (2002). Das erste Ordenshaus außerhalb der USA wurde in Sydney(1984) gegründet ("Order of Perpetual Indulgence" anstelle von "Sisters of ..."). Von hier aus folgten weitere australisch orientierte "O.P.I."Häuser in Australien, Neuseeland, Thailand und Indonesien, die mit Ausnahme der australischen Häuser in Melbourne und Perth inzwischen jedoch allesamt wieder aufgelöst sind.

Auch in Europa entstanden neue Ordenshäuser, so in Großbritannien (London 1987), Deutschland (Heidelberg 1991), Frankreich (Paris 1992) und Schottland (Edinburgh 1999).

In Lateinamerika entstanden ein Ordenshaus in Kolumbien (1998) und eines in Uruguay (2002), was bemerkenswert ist, da es insbesondere im streng katholischen Kolumbien aber auch im relativ liberalen Uruguay äußerst gefährlich sein kann, als Mann in der Öffentlichkeit Frauenkleidung, zumal Nonnengewandung zu tragen.

Im Laufe der Jahre wurden durch die Gemeinschaft weltweit mehrere Millionen US-Dollar für HIV- und Aids-Projekte gesammelt, es wurden viele Informationsbroschüren und eine noch größere Menge an Kondomen verteilt.

Heute gibt es weltweit ca. 1.500 Schwestern, die sich dem Kampf gegen Aids – und auch alle anderen sexuell übertragbaren Krankheiten – verschrieben haben.

Arbeitsweise und Struktur

Alle Ordenshäuser weltweit sehen es als ihre Hauptaufgabe, in den Bereichen der Aids-Prävention tätig zu sein. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten wie die Veranstaltung von Safer-Sex-Workshops, Veranstaltungen zugunsten von HIV- und Aidsprojekten, die Teilnahme an Demonstrationen zu verschiedenen Gelegenheiten (z.B. Gay-Prides, Trauermärsche). Außerdem nehmen sie Weihe- und Segnungsrituale vor oder gestalten gleichgeschlechtliche Verpartnerungen, halten Trauerreden oder veranstalten Fundraising-Events wie zum Beispiel Bingoabende.

Regelmäßig findet ein internationales Treffen der Schwesternschaft statt: Das so genannte World-Conclave – zu verstehen als Welt-Aids-Präventionskongress – wurde bisher in London (1992), Paris (1997), San Francisco (1999), Sydney (2002) und zuletzt in Berlin (2004) veranstaltet. Im Juni 2006 wird das Internationale Konzil in Los Angeles ausgerichtet werden. Bereits ein Jahr später ist ein weiteres Konzil in Edinburgh geplant. Ostern 2009 folgt eine Konklave anlässlich der 30-Jahr-Feier der Internationalen Schwesternschaft in San Francisco.

Die Schwestern in Deutschland

Der Orden wurde am 21. September 1991 zu ehem. Sankt Michael auf dem Heiligenberg in Heidelberg von der Ordensgründerin Erzäbtissin Johanna Indulgentia Tara Maria Benedicta Mutter der Perpetuellen Indulgenz begründet. In Deutschland gibt es zur Zeit drei eigenständige und anerkannte Ordenshäuser: S.P.I. Berlin, S.P.I. Hamburg, S.P.I. Köln. Als Oberbegriff des Gesamtordens fungiert die Abkürzung "O.S.P.I." - "Der Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz in Deutschland".

S.P.I. Berlin

Die S.P.I. in Berlin haben als Hausnamen "Abtei Sancta Melitta Iuvenis" gewählt. Der Name wurde zu Ehren der Berliner "Soul-Tunte" Melitta Sundström gewählt. Gegründet wurde dieses Haus am 15. Mai 1993 von Schwester Sugarpie de Santo di Sancta Clarissima als Mission der Erzabtei Heidelberg. Erhebung zur Abtei durch Erzäbtissin Johanna Indulgentia Tara Maria am 21. September 1997. Derzeitige Äbtissin ist Mutter Katharina Laetitiam Donans S.P.I. (seit 2003).

S.P.I. Hamburg

Die S.P.I. in Hamburg arbeiten seit November 1995. Im Jahr 1997 wurde das Haus zu Ehren der Fürstin von Wales, Diana Spencer, in "Abtei Notre Dame Sainte Diana" umbenannt. Die derzeit amtierende Äbtissin ist Mutter Madonna Erotica von Bitch & Virgin S.P.I. (seit 2000).

S.P.I. Köln

In Köln wurde die "Abtei Sancta Maria Penetrantia" (vormals "Missionshaus Rheinland zur Friedlichen und Besinnlichen Einkehr") im Jahre 1997 gegründet. Die derzeitige Äbtissin ist Mutter Agnetha Rabiata im seidenen Gewande der ewigen Wollust S.P.I. (seit 1998).

O.P.I. Berlin

Aus dem Schisma innerhalb der S.P.I. Berlin ging im Mai 2003 der O.P.I.- e.V. unter Führung von Schwester Piccolettha Innocentia S.P.I. hervor. Angeführt wird der Verein derzeit von Schwester Daphne Maria Sanguina Mensis O.P.I. (seit Mai 2006).

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Schwestern der Perpetuellen Indulgenz


Aufgeräumt

Der Artikel ist ja ganz schön chaotisch gewachsen. Bis auf die Einleitung und die Links alles unter der Überschrift "Geschichte" zusammen zu fassen, ist doch etwas unübersichtlich. Ob die hinzugefügten Überschriften und die Neuordnung das Gelbe vom Ei sind, sei mal dahingestellt.
Statt der überschwänglichen Begeisterung, die bisher im Artikel mitschwang, habe ich mehr auf NPOV geachtet und mal die beiden Fremdwörter erklärt.
Bei den Links halte ich die beiden jetzigen für vollkommen ausreichend. Alles andere ist übermäßige Werbung und lässt sich durch die Hauptseite erreichen. --Dunkeltron 17:57, 23. Mai 2005 (CEST)

WP ist doch keine Linksammlung

Ich habe mal die vier Einzel-Links auf die einzelnen Häuser wieder gelöscht. Die sind schließlich alle über den zweiten Link zu erreichen. Alles andere kann ja in dmoz stattfinden.
Zudem habe ich auch ein bisschen die ausufernde Verwendung von Abkürzungen reduziert und ein paar für Unbeteiligte nicht verständliche Interna entfernt. Jetzt ist der Artikel wieder ein bisschen enzyklopädischer (naja, es könnt natürlich noch sehr viel besser sein). --Dunkeltron 16:20, 26. Mai 2005 (CEST)

Links

Diese Seite dient einzig der Information und ist keine Plattform für Eigenwerbung und Selbstdarstellung + Beweihräucherung der einzelnen Häuser sondern informiert allgemein über die Schwestern und ihre Arbeit. Wer Näheres wissen will kann sich auch zu den Seiten der Häuser googeln. Siehe auch etwas weiter oben auf der Seite. "Wikipedia ist keine Linksammlung" -- Desi 22:03, 8. Jan 2006 (CET)

Übertreibungen

Ich habe dieses "glorifizierung" wieder gelöscht - sorry OPI´s das hat hier nix zu suchen. Wenn jemand soviel Interesse an euch hat kann er sich ja eure Webseite reinziehen. Was kommt dann als nächstes ? Die "einzig wahre Mutter" oder der "einzige wahre Verein" oder was euch sonst noch so an Superlativen einfällt ? Dies hier ist eine Enzeklopädie und nicht die Werbeseite für OPI. Auch die anderen SPI Häuser sind gleichwertig- und da hat keiner das Problem das er meint wichtiger zu sein als die anderen. Ihr seit nicht der Nabel der Welt und so besonders wichtig auch nicht. SPI Köln + Hamburg hätten mehr Grund hier aufzutrumpfen, die haben nicht alle paar Monate ein Schisma oder sonstige Peinlichkeiten und die existieren auch schon wesentlich länger. Desi 19:56, 15. Mai 2006 (CEST)

Dringende Bitte

Meine Damen, bitte unterlasst es hier Vandalismus zu betreiben. DIES IST EINE ENZEKLOPÄDIE !!!!! und keine Plattform für irgendwie geartete Streitereien, beleidigenden Angriffe, Zickenterror, beleidigte Tunten oder ähnliches. Wenn ihr streiten wollt tut das bitte wo anders. Wer diese Seite ansieht will nicht wissen warum FSPI und OPI und SPI Berlin nicht miteinander können oder warum Verein A der Meinung ist das Verein B gar nicht mehr exixtiert.

Die Konsequenz aus eurem Verhalten wird die Sperrung der Seite sein und das kann doch wirklich nicht im Interesse der Vereine und Häuser sein. Desi 23:59, 24. Mai 2006 (CEST)

Erzmutterwort ...

wenn wir hier einmal anmerken dürften, daß dieses eine seite über den O.S.P.I. ist und hier die originalen S.P.I. behandelt werden, JEDOCH NICHT solche leute, die sich freiwillig und ohne zwang aus dem orden auf recht unschöne weise verabsentiert haben und seither nur ärger und verdruß bereiten und unsere urheberrechte in form von markeneintragungen hinter unserem rücken insgeheim gekauft haben und von glück sagen können daß der orden (bislang noch!) keine finanzmittel für einen urheberrechtsprozeß verschleudern will ... denn einen solchen prozeß würden die werten leute derart sicher verlieren daß ihnen das schreiben hier verginge.

so langsam geht uns diese ganze sache doch arg auf die nerven.

wenn wir des weiteren sagen dürften daß die werten leute die zwar unseren (jeweils mit zusatz versehenen) guten namen gegen unseren ausdrücklichen willen benutzen, aber dennoch keine mitglieder des ordens mehr sind es bitte endlich unterlassen sollten hier andauernd absurde änderungen vorzunehmen, an einem artikel, der von mitgliedern eines ordens gepflegt wird, dessen teil diejenigen, die hier ständig den text ändern, NICHT mehr sind, da sie auch kein teil der deutschen schwesternschaft mehr sind, und dies aus freien stücken. sie haben sich selbst mit ihren handlungen außerhalb der schwesternschaft angesiedelt und sind teilweise auch exkommuniziert, d.h. aus dem orden unehrenhaft ausgeschlossen worden. die betreffenden leute können ja gerne jederzeit einen eigenen artikel hier aufbauen und gestalten, wenn sie das für nötig halten, und aufhören, uns alle hier derart mit ihrem gewese zu belästigen.

wir werden nun in absprache mit den anderen häusern, notfalls bis zu einer sperrung des artikels hin, den text immer wieder auf den von den häusern hamburg, köln und berlin vereinbarten zustand zurücksetzen.

es gibt grenzen des erträglichen, und die sind jetzt bei weitem überschritten.

mit unserem segen und den besten wünschen - latex, licht und liebe!

+johanna indulgentia tara maria benedicta erzmutter der perpetuellen indulgenz erzäbtissin, ordensgründerin - erzabtei sancta perpetua indulgentia am großen tiergarten zu berlin

Liebe Erzmutter

Ich kann deinen Ärger und deine Wut sehr gut verstehen. Ebenso sind deine Argumente für mich vollkommen logisch und verständlich.

Die Medaille hat jedoch zwei Seiten. Die eine ist die Ordensinterne - da kann ich dir nur vollkommen recht geben. Nach all dem was mir bekannt ist, würde ich auch so handeln.

Die andere ist die Plattform auf der wir uns befinden. HIER bin ich aber als Wikipedianer und beurteile die Artikel aus ganz anderen Gesichtspunkten. Hier bin ich eben Otto Normalverbraucher und beurteile solche Dinge aus der Sicht eines Lesers der Informationen möchte. Alles andere muß aussen vor bleiben!

Und so sehr es auch manchen gegen den Strich geht - dies ist eben eine Enzeklopädie und da interessiert es den Leser nicht warum hier intern gestritten wird. In Wikipedia gucken eben nicht nur Ordensleute sondern auch Otto Normalverbraucher und der versteht nicht worum es hier geht. Ist schon für Insider kaum zu verstehen, da es z.T extrem kompliziert ist.

Es ist auch nicht weg zu diskutieren das FSPI ein eingetragener Verein ist. Wie sie zu dem Namen gekommen sind und warum muß auf der Informationseben völlig egal sein. Es gibt diesen Vereine ob unsäglich oder nicht und damit haben sie eine Berechtigung auf dieser Enzeklopädieseite zu stehen. Dieser Verein läuft in Berlin herum und sammelt unter ihrem Vereinsnamen Spenden. Das ist einfach Fakt. Wenn jetzt jemand mehr Informationen will dann googelt er wenn er keine direkte URL hat. Und meist landen sie dann auch bei Wikipedia. Das selbe gilt auch für den OPI. Der Vorstand dort ist halt nun mal eine Mutter und so läuft sie in Berlin herum. Fakt.

Das sich auch die Mitglieder des FSPI zurücknehmen müssen in der Wikipedia ist eine andere Sache. Für sie gilt das selbe wie für alle - ob ihnen das jetzt paßt oder nicht - es gibt SPI Berlin und das hat als reiner Fakt auch hier so stehen zu bleiben bis es offiziell eine anderen Version gibt. Und mit offiziell meine ich schriftlich und mit staatlichem Siegel.

Ganz ehrlich - mir ist es lieber hier gibt es kurze knappe Infos, die auch noch von vielen kontrolliert werden - als so manche Münchhausengeschichte die auch öfter mal zu hören ist.

Die Unterschiede wird man niemals der Öffentlichkeit erklären können - mal abgesehen davon, wenn jetzt mal jemand einen Urheberrechtsprozeß beginnen sollte und dann einige eben nicht mehr so heißen wie sie heißen. Aber solange das alles ein schwebendes Verfahren ist, gibt es diesen Verein mit dem entsprechenden Namen. Und solange es keine wirkliche Handhabe in Form eines Urteils gibt bleibt die Existenz eben Tatsache. Das diese Medaille auch zwei Seiten hat ist klar.

Tja und mit den eigenen Artikeln ist das so eine Sache. Der OPI Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen und dies ist dann auch sehr schnell passiert. Denn die nicht eingeweihte Mehrheit hat es halt so empfunden das ein Artikel über die Schwesternschaft in Deutschland ausreichend ist. Desi 03:12, 26. Mai 2006 (CEST)

DRINGEND/Sperrung

Ich bitte eindringich um Sperrung dieser Seite in der letzten Version von Mr. Mad !! Desi 04:11, 29. Mai 2006 (CEST)

Damit hier endlich mal Ruhe einkehrt und der Artikelvandalismus ein Ende hat, bitte ich auch dringlichst um Sperrung des Artikels in der letzten Fassung von MrMad. Dankeschön! Cathérine 23:24, 29. Mai 2006 (CEST)

wir befürworten ebenfalls die sperrung des artikels in der letzten version von mister mad und erhoffen dadurch die einkehr von ruhe und frieden an diesem virtuellen ort ... Erzmutter 23:26, 29. Mai 2006 (CEST)

Änderungen durch Mitglieder des O.P.I.

Dürfen wir daran erinnern daß der O.P.I. kein anerkannter Teil der Schwesternschaft in Deutschland ist sondern lediglich ein "ertragener" Teil und sich deshalb hier zurückhalten sollte mit Änderungen nach seinem Gusto?!

Es war Schwester Piccolettha, die das Schisma im Berliner Mutterhaus initiiert hat, gemeinsam mit Schwester Daphne und noch einer weiteren Schwester. Seither (seit 2003) gibt es seitens des Gesamtordens eine Art stillschweigenden Ertragens der unbefriedigenden Situation. Dieses Ertragen der "impertinenten Omnipräsenz" des O.P.I. sollte aber nicht soweit gehen daß die Schwestern alles schlucken müssen was ihnen vom O.P.I. vorgesetzt wird. Es wäre schön, wenn sich der O.P.I. entweder bescheiden würde mit dem was hier über dessen Verein gesagt ist oder aber sich eine eigene Seite erarbeitet. Immerhin hat der O.P.I. sich durch sein Handeln, einmal durch das Schisma selbst, dann durch seine Aktionen seit 2003 generell, aus dem Orden herausgestellt und es so weit gebracht, daß keines der drei deutschen Häuser mit dem O.P.I. noch eine Kommunikation pflegt.

Es war nicht der Gesamtorden, welcher Schwester Piccolettha etwa ausgeschlossen hätte und nun den O.P.I. ignorierte, ganz im Gegenteil. Es waren die Handlungen dieser Schwester und ihrer Gefolgschaft seit April 2003, die zur derzeitigen unbefriedigenden Situation geführt haben.

Daß der O.P.I. hier überhaupt Erwähnung findet, ist angesichts der Realitäten im Gesamtorden schon mehr als fragwürdig und auch irreführend und allein der Gutmütigkeit von Äbtissin Mutter Madonna zu Hamburg zu danken, welche diesen Artikel initiierte. Deshalb sollten Mitglieder des O.P.I. sich hier etwas zurückhalten mit Änderungen zu ihren Gunsten nach ihrem Gusto, sonst sehen wir uns gezwungen, unsere Töchter Mütter in den Abteien zu bitten, dafür Sorge zu tragen daß die Erwähnung des O.P.I. hier noch einmal genau überdacht wird.

Noch ein letztes Wort: Die Anrede "Mutter" ist ein Ehrentitel, der den Anführerinnen der O.P.I. wegen des Schisma und wegen ihres Handelns seit 2003 vom Gesamtorden und von der Erzabtei, dem alleinigen Deutschen Mutterhaus, niemals offiziell zuerkannt wurde. Schwester Piccolettha verlor ihren Muttertitel als Vorsteherin ("Äbtissin") des Berliner Hauses in dem Moment in welchem sie im April 2003 den Gesamtorden verließ und ihr Amt als Mutter des Berliner Hauses der S.P.I. freiwillig niederlegte. Es ist also Sache der O.P.I., sich diesbezüglich und auch bezüglich vieler anderer Fragen an den Gesamtorden zu wenden und in nachvollziehbar ernstzunehmender Weise um Klärung der unbefriedigenden Lage anzusuchen. Bislang hat der O.P.I. sich stets so verhalten, daß auf ignoranteste Weise Dinge in die Welt gesetzt wurden, immer ohne Rücksicht auf die Folgen gehandelt und nie je gefragt wurde ob das nun im Sinne des Gesamtordens ist oder nicht.

Wir würden uns wünschen dieses Thema könnte endlich einmal zu allseitiger Zufriedenheit geklärt werden, ohne hier wieder eine Wortschlacht loszutreten und ohne wieder einmal ertragen zu müssen daß der O.P.I. handelt als sei er allein auf der Welt und habe auf nichts und niemanden irgend eine Rücksicht zu nehmen!

Mit unserem Segen und den besten Wünschen!

--Erzmutter 14:57, 19. Jun 2006 (CEST)

Seitensperre

Liebe Mütter und Schwestern! Ich habe den Artikel wegen permanentem Edit-War gesperrt. Friede sei mit euch. Stefan64 03:38, 24. Jul 2006 (CEST)

Ein paar mehr Anführungszeichen

Dieser Artikel benötigt vor allem eines in noch viel stärkerem Maße: Anführungszeichen! Denn die dem katholischen Ordenswesen entlehnten Bezeichnungen können ja bestenfalls als Parodie darauf (treffender wäre: Geschmacklosigkeit ersten Ranges) bezeichnet werden. Mit einem Klosterleben im kirchlichen Sinne hat das Treiben dieser tuntigen Dauerkarnevalisten jedenfalls herzlich wenig zu tun – und das sollte aus dem Artikel auch noch deutlicher hervorgehen. Anführungszeichen würden helfen, jedes Missverständnis auszuräumen. --J.-H. Janßen 22:29, 28. Jul 2006 (CEST)

Lieber Herr Jansen

Nonnen und Schwestern gibt es nicht nur in der katholischen Religion. Fast jede Religionsgemeinschaft hat Nonnen. Es gibt niemand der das alleinige Recht darauf hat, als Nonne bezeichnet zu werden. Es gibt auch für die katholische Kirche keinen Schutz für die Bezeichnung Nonne und die im Ordenswesen verwendeten Begriffe.

Wir sehen uns nicht als Veralberung der Nonnen sondern wir arbeiten in ihrem Sinne. Unentgeltlich, ohne persönliche Vorteile für uns selbst, nur zum Wohle der Gemeinschaft. Wir nutzen die Ordensstrukturen um unsere Arbeit effektiv zu gestalten. Persönlich haben wir keinerlei Vorteile schon gar keine finanziellen. Alles was wir unternehmen (Fahrten, Kleidung usw.) finanzieren wir aus eigener Tasche.

Als "Dauerkarnevalist" möchte ich mich definitiv nicht bezeichnen lassen. Parodie empfinde ich als absolute Frechheit. Meine Arbeit hat einen sehr ernsten Hintergrund angesichts der steigenden AIDS Neuinfektionen und der steigenden Syphillis Neuinfektionen. Mein Make up und meine Kleidung macht mich einerseits für alle erkennbar, wer uns sieht, der weiß er kann bei uns unentgeltlich Safer Sex Utensilien bekommen, seine Probleme los werden oder sich einfach nur informieren.

Das Make up ist einerseits ein weltweites Erkennungszeichen, andererseits schützt es uns auch im Privatleben vor Übergriffen, gerade in Ländern in denen Homosexuelle noch verfolgt werden, aber auch hier.

Ihre Aussage läßt stark darauf schließen, das sie nicht verstanden haben was wir eigentlich tun. Nichts anderes als viele andere Nonnen auch, Spenden sammeln und Hilfsbedürftige zukommen lassen und Menschen dabei unterstüzen ihre Gesundheit zu schützen indem man ihnen Kondome gibt.

--Desi 03:06, 29. Jul 2006 (CEST)

Mir ist sehr wohl klar, dass selbst eine Schmetterlingsart als Nonne bezeichnet wird und es auch in anderen Religionsgemeinschaften Nonnen gibt. Doch die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz treten ja nicht als buddhistische Nonnen, sondern als christliche, ziemlich eindeutig als katholische Nonnen auf. Warum nicht etwa als Mönche, könnte man fragen? Wenn sich also Männer als Nonnen verkleiden und sich einen Namen geben, der sich als (Zitat): "Immerwährender Ablass, Immerwährende Loslösung aber auch als Andauernde Lebensfreude oder Ewige Ausschweifung übersetzen lässt, handelt es sich eindeutig um eine Parodie christlicher (speziell katholischer) Ordensgemeinschaften und Glaubensüberzeugungen. Einen solchen Vorwurf magst Du, Desi, ja als Frechheit empfinden. Aber dann bist Du wohl ziemlich blauäugig. Denn jeder Blinde mit dem Krückstock merkt doch, was dahinter steckt, wenn vor dem Hintergrund der bekannten Lehren der katholischen Kirche zu Sexualmoral und Verhütung ausgerechnet Homosexuelle als Ordensgemeinschaft in Nonnentracht gewandet Kondome verteilend durch die Gegend laufen... Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt! (Ob es nicht vielleicht noch ein paar andere Möglichkeiten gibt, den Anstieg von AIDS- und Syphillis-Neuinfektionen zu verringern, will ich hier gar nicht diskutieren.) Kurz gesagt: Könnte es nicht auch möglich sein, dass viele Gläubige das Auftreten der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz als Frechheit bzw. Verunglimpfung von Religionsgemeinschaften empfinden? Und entsprechend juristisch reagieren könnten? Darüber lohnt sich nachzudenken, möchte ich meinen. --J.-H. Janßen 00:53, 30. Jul 2006 (CEST)

Interessante Diskussion. Nur doch sehr einseitig geführt. So ist es beispielsweise so, das die S.P.I. eine Art Ordenstrukturen nutzen, um damit ihre Arbeit effektiv zu tun. Und im Bestehn der Schwestern in Deutschland gab es mehrfach "christliche" Veranstaltungen, zu denen explizit auch Schwestern eingeladen wurde. So beispielsweise auf mehreren evangelischen Kirchentagen, aber u.a. auch beim katholischen Kirchentag 2000 in Hamburg. Weltweit ist es noch etwas anders, denn so sind beispielsweise die Schwestern in Australien sogar als Religionsgemeinschaft anerkannt. MisterMad 21:47, 30. Jul 2006 (CEST)

In der Art waren meine Einlassungen als einseitiger Diskussionsbeitrag gedacht, da die andere Sicht der Dinge ja schon höchst ausführlich im Artikel selbst dargestellt wird. Wenn denn hier wirklich eine staatlich anerkannte (zumindest in Australien) Ordensgemeinschaft vorliegt und aktiv ist, sollte dies auch im Artikel erwähnt werden. Auch etwa, ob es sich in Deutschland um einen eingetragenen Verein handelt, der als gemeinnützig anerkannt ist, kann als sachliche Zusatzinformation sicher nicht schaden. Wobei ich mir unter "eine Art Ordenstrukturen" in der Tat immer noch nichts Konkretes vorstellen kann. Denn Ordensstrukturen bedingen neben einem klaren Bezug zu einer höheren Ordnung auch Ordensregeln, etwa das bekannte ora et labora oder eine keusche Lebensweise. Regeln übrigens, die in allen religiösen Ordensgemeinschaften der Welt in vergleichbarer Form ausgebildet sind. Alles andere ist in der Tat karnevalesker Kokolores! --J.-H. Janßen 14:59, 2. Sep 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Schwestern der Perpetuellen Indulgenz und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).