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Science Fiction [], (deutsch: Wissenschafts-Dichtung, auch: Sciencefiction oder Science-Fiction; Abkürzungen: SF, Sci-Fi oder SciFi [].) ist eine Form der Literatur und des Films, aber auch anderer darstellender Disziplinen wie z. B. der bildenden Kunst, welche den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in zeitlich, räumlich oder historisch (oft radikal) alternativen Konstellationen betrachtet. Meist geschieht dies in Form einer aus der tatsächlichen Gegenwart extrapolierten Zukunftsvorstellung. Es finden sich aber auch andere Themen, wie zum Beispiel das der so genannten Parallelwelt. Wenn sich die SF einer zeitlich relativ nahen Zukunft annimmt, diskutiert sie häufig den Einfluss neuer wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Entwicklungen sowie auch tabuisierte Themen.
Wortherkunft und Schreibweise
Etymologie
Das Wort Science Fiction stammt aus der englischen Sprache (science = (Natur-)Wissenschaft und fiction = Dichtung und darstellende Kunst). Zur dieser Gattung gehören Romane, Erzählungen, Filme und andere Formen. Seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich im professionellen Bereich und unter Liebhabern dieser Begriff etabliert.Die von einigen Sprach- und Literaturwissenschaftlern im deutschen Sprachraum synonym verwendete Benennung für einen Teilbereich lautet Zukunftsroman oder Zukunftsfilm. Weitere Bezeichnungen, die mehr oder weniger exakt als Synonyme verwendet werden, sind Wissenschaftliche Phantastik (eine Lehnübersetzung aus dem Russischen (Научная фантастика), war vorrangig in der DDR üblich), utopische Literatur und einfach nur Phantastische Literatur (nicht zu verwechseln mit Fantasy oder der romantischen Phantastik). Der Begriff Zukunftsliteratur wird ebenfalls manchmal als Synonym betrachtet. Er stimmt aber nur für jenes Teilgebiet, welches sich mit der Zukunft beschäftigt. Die Kontroversen über die Bezeichnung des Genres sind kennzeichnend für seine Entwicklung und seine Themen und Motive, aber auch für politische Anschauungen.
Um die Einengung des Genres auf wissenschaftliche/technische Bereiche zu vermeiden prägten SF-Schriftsteller wie Heinlein, Haldeman und Robinson als Begriff Speculative Fiction, ohne andererseits unter das „Anything goes“ der Fantasy zu fallen.
Von Science Fantasy spricht man, wenn sowohl Elemente aus Fantasy als auch aus der Science Fiction in einem Werk gefunden werden können. Beispiele hierfür sind die Star-Wars-Filme oder die Darkover-Romane.
Das Wort Science Fiction hat sich in vielen Sprachen direkt oder als Lehnübersetzung eingebürgert.
Schreibweise
Die in Deutschland am meisten verbreitete Schreibweise lautet schon seit Jahrzehnten Science Fiction.Nach der deutschen Rechtschreibung gilt:
- Sciencefiction (Schreibweise ohne Bindestrich)
- Science-Fiction (Schreibweise mit Bindestrich)
Es wird immer behauptet, die Abkürzung Sci-Fi wurde 1954 von Forrest J. Ackerman geprägt. Er selber nahm aber in vielen seiner Vorträge auf sog. SF-Worldconvents davon Abstand und behauptete „Sci-Fi“ klänge wie „zwei kopulierende Grillen“ (two copulating crickets). Im Gegensatz zu SF ist die Abkürzung Sci-Fi häufig dort anzutreffen, wo von wenig anspruchsvoller, mehr trivialer und überwiegend kommerziell orientierter Science Fiction die Rede ist.
Übersicht und Richtungen
Definitionen
Die Frage, ob und wie Science Fiction definiert werden sollte, ist fast so alt wie der Begriff selbst. Schon von Beginn an versuchten Autoren und Leser, Science Fiction zu bestimmen. Die Zahl der Versuche ist mittlerweile Legion. Bis heute herrscht Uneinigkeit darüber, ob SF überhaupt definiert werden kann. Poststrukturalistisch orientierte Autoren wie Samuel R. Delany vertreten sogar die Ansicht, dass die Undefinierbarkeit ein wesentliches Merkmal von SF ist. In der theoretischen Diskussion ist auch ungeklärt, ob SF ein Genre bzw. eine Gattung ist, also ob sie sich durch einen relativ festen Bestand von formalen, inhaltlichen und/oder strukturellen Elementen definieren lässt, oder ob SF nicht treffender als Modus beschrieben werden sollte, der auf einer grundlegenderen Ebene als ein Genre die Beschaffenheit der fiktionalen Welt bezeichnet. Delany geht sogar so weit, in der (literarischen) SF eine grundsätzlich eigene sprachliche Ausdrucksform zu sehen, die wie Poesie anders gelesen werden muss als „normale Literatur“.Ein Versuch, den Begriff Science Fiction unter Beachtung untenstehender Erklärungen zusammenzufassen, könnte so aussehen: SF liegt immer dann vor, wenn (scheinbar) unmögliche Dinge gezeigt werden, die wissenschaftlicher Natur sind oder wissenschaftlich erklärt werden und von denen sich denken lässt, dass sie eines Tages oder zumindest prinzipiell möglich sein könnten. Um Fantasy handelt es sich immer dann, wenn die gezeigten Dinge dem Spirituellen entstammen und uns als unmöglich für alle Zeit erscheinen. Wird beides gemischt, spricht man meist von SF/Fantasy.
Weitgehend Einigkeit herrscht darüber, dass sich SF durch ein oder mehrere Elemente auszeichnet, die in unserer 'normalen' Alltagswelt nicht möglich erscheinen. Für dieses Element hat sich der von Darko Suvin, einem Pionier der SF-Forschung, geprägte Begriff Novum (pl. Nova) weitgehend durchgesetzt. Uneinigkeit herrscht darüber, inwiefern sich das Novum von typischen Märchen- oder Fantasyelementen unterscheidet. Befürworter der Hard-SF argumentieren, dass das Novum wissenschaftlich erklärbar und rational nachvollziehbar sein muss. Diese Position ist sehr umstritten, da in der Praxis die meisten SF-Nova naturwissenschaftlich ungeklärt oder spekulativ sind. Typische Nova wie Zeitreise oder Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit unterscheiden sich in ihrer Plausibilität derzeit kaum von Märchenelementen, wie fliegenden Besen oder magischen Tränken.
Neuere Definitionsansätze gehen deshalb auch meist nicht mehr von der Wissenschaftlichkeit von SF aus, sondern argumentieren, dass SF ihre Wissenschaftlichkeit primär behauptet. SF ist demnach weniger eine Frage der Plausibilität, sondern der Haltung, die ein Film/Roman gegenüber der dargestellten Welt einnimmt. Die SF gibt Wissenschaftlichkeit vor, sie 'tut so als ob', indem sie sich einer wissenschaftlichen oder wissenschaftsanalogen Rhetorik bedient. In der Literatur äußert sich dies durch einen typischen und oft parodierten Jargon, der darüber hinwegtäuschen soll, dass das jeweilige Novum derzeit unmöglich erscheint.
Als Beispiel sei hier der Magier angeführt, der mittels Zauberstab einen Menschen an einen anderen Ort verfrachtet, sowie der Transporter aus Star Trek, der Personen oder Gegenstände von Ort zu Ort „beamt“. In beiden Fällen handelt es sich um Tele(trans)portation und somit um einen Vorgang, der gemäß heutigem Wissen, trotz oder gerade wegen erster dahingehender Erfolge auf quantenmechanischer Ebene, nahezu unmöglich sein sollte, zumindest „oberhalb“ der „Quantenwelt“. Dass der Zuschauer den Transporter aus Star Trek sofort als SF identifiziert, hat nichts damit zu tun, dass er plausibler oder technisch nachvollziehbarer wäre als der Zauberstab, sondern einzig und allein damit, dass die Geräte an Bord der Enterprise technisch aussehen und somit „so tun“, als wären sie technisch möglich. Das heißt nicht, dass SF-Nova per se unmöglich sind, sie müssen aber keineswegs realisierbar sein. Je mehr sich SF in ihrer Darstellung von aktuellen Vorstellungen davon, wie Technik und Wissenschaft auszusehen haben, entfernt, desto mehr nähert sie sich der Fantasy an.
Eine weitere Art der Annäherung an Fantasy entsteht, wenn zur Erklärung ein scheinbar wissenschaftlicher Zusammenhang herangezogen wird, der aber so nicht haltbar ist. Typisches Beispiel sind Superkräfte, die in Menschen angeblich durch eine Genmutation, eine Chemikalie (z.B. durch Insektenbiss injiziert) oder eine Strahlung ausgelöst werden. Die Behauptung, dass dies allein genüge, um z.B. zu fliegen, zu teleportieren, beliebig die Form zu ändern etc., ist wissenschaftlich nicht haltbar und also Fantasy. Erst wenn der betroffene Mensch zusätzlich (oder ausschließlich) andere Hilfsmittel zur Verfügung hat oder es sich nicht um ein Lebewesen aus der irdischen Natur handelt (oder solche eine Rolle spielen wie bei Star Wars), bewegt sich der Stoff wieder in den Science-Fiction-Bereich hinein.
Eine weniger inhaltlich-formale, sondern mehr marktorientierte Definition lautet: Science Fiction ist, was unter diesem Namen verkauft wird.
Fantastik
Es gibt verschiedene Ansätze zum Ordnungssystem von Literatur (und Film, Theater, bildender Kunst) mit „nicht-realistischen“ Elementen.Im ersten Ansatz wird Science Fiction neben Fantasy, phantastischem Horror und den Grenzbereichen dazwischen, die wegen Zuordnungsschwierigkeiten als Fantastik zusammengefasst werden, direkt unter „Literatur“ (bzw. Film, Theater, bildender Kunst) eingeordnet.
Systematischer ist das Vorgehen, Fantastik als Gruppe jener literarischen (filmischen etc.) Werke anzusehen, welche mit nach heutigem Erkenntnisstand nicht realen Elementen operieren. In diesem Ordnungssystem belegt die Science Fiction dann den Bereich, der ohne Übernatürliches (wie Zauberei und Fabelwesen) operiert. Bei Fantasy dagegen gehören Magie und/oder Fabelwesen zur Kulisse bzw. zur Handlung. Übernatürliches, das weder mit »klassischer Magie« noch mit »typischen Fabelwesen« (Drachen, Elfen, Trolle etc.) zu tun hat, oder Dinge, die (noch) nicht wissenschaftlich-logisch erklärbar sind, werden oftmals unter »Mystery« zusammengefasst (dieser Begriff wird vor allem im Film-Bereich verwendet). Horror kann in dieser Ordnung in jedem der Genres stattfinden.
Bevor Fantasy als eigenes Genre Anerkennung fand (und nicht mehr als »Märchen« gehandelt wurde), wurde Phantastik oft (z. B. abgrenzend zur Utopie) als Synonym für Science Fiction verwendet.
Überschneidung mit anderen Genres
SF ist kein puristisches Genre, das sich allen anderen gegenüber verschließt. Im Gegenteil besteht eine der großen Stärken in der Absorption aller denkbaren literarischen Strömungen und Stile. Im Folgenden sind nur die Überschneidungen mit thematisch relativ eng verwandten Genres kurz dargestellt. So sind insbesondere auch Krimis und Military-Geschichten sehr beliebt in der Science Fiction.Überschneidung mit Horror und Fantasy
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Robert Louis Stevenson Bildherkunft |
Die größte Nähe besteht wohl zu Genres wie Horror (vergleiche die Kinoreihe Alien) und Fantasy. Horror beschreibt weniger den Inhalt einer Erzählung, als vielmehr den Stil, die Wirkung auf den Leser. Fantasy umfasst jene Fälle, in denen das Geschehene eben nicht mehr scheinbar rational erklärt wird. Von Grenzfällen zur Fantasy kann man auch sprechen, wenn entweder die Geschichte in einer so weit entfernten Zukunft/ so anderen Welt spielt, dass das dort „Natürliche“ auf uns wie „übernatürlich“ wirkt (z. B. Star Wars oder Dune), oder die Kulisse (z. B. mittelalterliche Hierarchien) und/oder die Handlungsstruktur (z. B. die Quest) fantasy-typisch ist, die Geschichte aber weder mit Magie noch Fabelwesen funktioniert.
Obwohl Mary Shelleys Frankenstein und Robert Louis Stevensons Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde übernatürliche Elemente enthalten, enthalten sie immer noch eine Extrapolation wissenschaftlicher Ideen und gelten daher als Science Fiction. Dagegen ist Bram Stokers Dracula reine Fantasy.
Auch viele unter dem Überbegriff SF laufende Werke nutzen etwa den Weltraum oder eine zukünftige Welt nicht, um über Fragen menschlicher Entwicklungen zu spekulieren, sondern als exotische Kulisse, vor der traditionelle Genres (Abenteuer, Romanze) ablaufen. Der Begriff hierfür lautet Space Opera – Beispiele sind u. a. Fernsehserien wie Raumschiff Enterprise (Star Trek), Filme wie Krieg der Sterne (Star Wars) oder Kinoserien wie Flash Gordon und Buck Rogers. Ein Beispiel im Romanheftbereich ist die postapokalyptische Serie Maddrax (Bastei Verlag, seit 2/2000), in der SF und Fantasy mit Horror sowie klassischem Abenteuer, aber auch parodistischen Elementen gemischt wird.
Überschneidung mit Utopie
Eine weitere Überschneidung ergibt sich für den modernen Science Fiction-Roman in der Regel mit der Utopie (Gegensatz: Dystopie oder Antiutopie).
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Holzschnitt zur Ausgabe von „Utopia“ von 1518 Bildherkunft |
Während die SF sich oft mit der Darstellung von Teilaspekten technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen begnügt, wurde die Utopie, deren Ziel in dem Entwurf eines vollständigen Gesellschaftsentwurfes liegt, ursprünglich als Trojanisches Pferd benutzt. Ziel war es oft, der Öffentlichkeit ohne obrigkeitliche Zensur politische und philosophische Ideen vorzustellen. Allerdings können die klassischen Utopien wie Thomas Morus' Utopia (1516) oder Tommaso Campanellas Civitas Solis (Der Sonnenstaat, 1623) kaum als SF gelten, da sie zu einem Zeitpunkt entstanden sind, zu dem wissenschaftlicher und technischer Fortschritt noch keine wichtigen Kategorien darstellten; entsprechend weisen die frühen Utopien auch kein SF-Novum auf. Die klassischen Utopien sind meist auf einer fernen Insel angesiedelt, erst im 19. Jahrhundert, mit der Industriellen Revolution verlagert sich die Utopie in die Zukunft, werden Nova zu typischen Utopieelementen.
Die klassische Utopie geht von einem statischen, perfekt organisierten Staatsgebilde aus, an dem höchstens noch im Detail gefeilt werden muss. Diese Vorstellung widerspricht einer modernen dynamischen Gesellschaftsauffassung. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass im 20. Jahrhundert kaum noch klassische Utopien erschienen sind, sondern eher satirische utopische Romane wie die von Robert Sheckley. Er kritisiert ironisch gesellschaftliche und technologische (Fehl-)Entwicklungen und weist dabei auf die Tücken des Alltags und die Gefahren des Weltalls hin.
Je nach Inhalt der erdachten Welt wäre ein heute erscheinender Roman entweder als SF oder Fantasy anzusehen.
Aus diesem Grund versuchen Verlage häufig erst gar nicht, eine genaue Trennung der Genres durchzuführen und führen eine „SF&F“-Reihe, in der Science Fiction, Fantasy und manchmal auch Horror zusammengefasst sind. Hierfür wurde auch der Begriff Speculative Fiction als alternative Deutung der Abkürzung SF geprägt. Im Deutschen spricht man auch von „Phantastischer Literatur“.
siehe hierzu auch: Themen und Motive in der Science Fiction, Utopische Literatur
Harte und weiche Science Fiction
Die Unterscheidung zwischen hard (dt. „hart“) und soft (dt. „weich“) Science Fiction stellt nur eine grobe Orientierung dar und ist eher historischer Natur. Viele Romane entziehen sich einer eindeutigen Zuordnung. Der Begriff Soft-Science Fiction ist im deutschsprachigen Raum ungebräuchlich, wohingegen Hard-SF als Sub-Genre durchaus anerkannt ist.Hard Science Fiction
Hard Science Fiction (kurz „Hard-SF“) bezeichnet eine Richtung in der SF, die gekennzeichnet ist durch ein Interesse an wissenschaftlicher Genauigkeit oder Details. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen die Naturwissenschaften (zum Beispiel Astronomie, Physik, Mathematik, Biologie, Gentechnologie) sowie technische Fortschritte. Die Entwicklung der handelnden Personen kann gegenüber der Erforschung von wissenschaftlichen Phänomenen zweitrangig sein; es gibt aber auch Autoren, die das menschliche Wesen in den Vordergrund rücken. Gewöhnlich ist der technische beziehungsweise wissenschaftliche Aspekt ein wichtiger Bestandteil der Handlung. Die Autoren gehen meistens vom modernsten Wissensstand ihrer Zeit aus, um eigene Ideen logisch weiterzuentwickeln. Als Vertreter aktueller Hard-SF gelten Greg Bear, Alastair Reynolds, Gregory Benford, Robert L. Forward, Kim Stanley Robinson, James P. Hogan, Greg Egan und Stephen Baxter, als Klassiker beispielsweise Isaac Asimov und Arthur C. Clarke.
Soft Science Fiction
Die Soft Science Fiction (kurz „Soft-SF“) befasst sich mehr mit philosophischen, psychologischen, politischen oder gesellschaftlichen Themen, und nutzt technische Errungenschaften eher am Rande und als Hilfsmittel, um die Handlung einzubetten. Der Begriff soft stammt aus dem Englischen und grenzt dort die genannten Geisteswissenschaften gegen die (harten oder exakten) Naturwissenschaften ab.
Ein Beispiel der Soft-SF stellt Frank Herberts Wüstenplanet-Serie dar, in der ein Universum mit fortgeschrittener Technik, aber gleichzeitig einer feudalen Struktur erdacht ist. Die Rolle der Führungsschicht und Fragen nach Verantwortung und Ethik sind tragender Teil der Handlung. Ein weiteres Beispiel ist die SF von Stanisław Lem, in der er Fiktionen über psychochemische Weltverbesserung oder politische Ideen ins Extreme getrieben hat.
Zukunftsliteratur
Zukunftsliteratur ist zum einen das Teilgebiet der Science Fiction, das sich mit der Zukunft der Menschen befasst und über die Weiterentwicklung der Menschheit spekuliert. Zeitweise war es das Hauptgebiet der Science Fiction und wurde als Gattungsbezeichnung verwendet, wobei die Zukunft immer eng mit der Gegenwart verbunden war. Einige Autoren versuchten sich auf die nähere Zukunft zu beschränken. Ein Beispiel dafür ist das Konzept der „Nahphantastik“, das beispielsweise von Carlos Rasch vertreten wurde.Zum anderen kann man mit dem Begriff »Zukunftsliteratur« auch wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Arbeiten über die Zukunft bezeichnen. Die Fernsehsendung The future is wild nutzte dazu die Möglichkeiten der modernen Computeranimation.
Geschichte der Science Fiction
Vorläufer
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Cyrano de Bergerac beim Schreiben Bildherkunft |
Die Science Fiction im engeren Sinne konnte erst mit der Entwicklung von Wissenschaft und Technik entstehen. Neben dem in allen Kulturen vorhandenen sagenhaften, märchenhaften und phantastischen Erzähl- und Literaturgut, das zwar Anregung gegeben haben mag, aber nicht als Vorläufer im eigentlichen Sinne verstanden werden kann, gibt es im Europa der beginnenden Neuzeit einige Ansätze.
Nach der Entwicklung des Fernrohrs wurde der Mond als ausgedehnter Himmelskörper erkannt, und im Zeitalter der Entdecker wurde sogleich von Mondreisen geträumt (Johannes Kepler: Somnium, dt. Der Traum, 1634; Cyrano de Bergerac: L’histoire comique contenant les états et empires de la lune, 1656). Voltaire führte seine Leser im Micromégas (1752) in den weiten Weltraum, während Jonathan Swift in Gullivers Reisen (1726) fremde Völker und Kulturen auf der Erde erkundet. 1877 meinte der Italiener Schiaparelli Marskanäle gesehen zu haben. Im 19. Jahrhundert finden sich Elemente der SF bei Autoren wie Edgar Allan Poe, Nathaniel Hawthorne, und Fitz-James O'Brien – ein deutscher Vertreter war E.T.A. Hoffmann.
siehe hierzu auch: Entwicklung der Science Fiction
Frühe Werke
Im 19. Jahrhundert begann in Europa die Zeit der eigentlichen Science Fiction. Bekannteste Vertreter sind Jules Verne mit seinen wissenschaftlich-romantischen Abenteuern und H. G. Wells mit technisch-gesellschaftskritischen Werken. Als Gründerin des Genres aber gilt Mary Shelley mit ihrem Roman Frankenstein. Ein deutscher Vertreter dieser Periode ist Kurd Laßwitz, nach dem ein Preis für deutsche Science-Fiction-Literatur benannt ist. Mit seinen technisch-wissenschaftlichen Werken wird Hans Dominik als der deutsche Jules Verne bezeichnet, er ist einer der wichtigsten Pioniere der Zukunftsliteratur in Deutschland. Viel gelesen wurde Mitte des vorigen Jahrhunderts auch Paul Eugen Sieg mit seinen technischen Zukunftsromanen.
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Bild aus dem Film „Le Voyage dans la lune“ von 1902, inspiriert u. a. von Jules Vernes „Reise zum Mond“ Bildherkunft |
In den USA trat die Science Fiction vorwiegend in der Kurzgeschichte an ihr Publikum. Das bekannteste periodisch erscheinende SF-Magazin dieser Zeit war das von Hugo Gernsback herausgegebene Amazing Stories, das sich seit 1926 ausschließlich der Veröffentlichung von SF-Geschichten widmete. Allerdings war die von Hugo Gernsback gewählte Bezeichnung scientifiction, und danach wird diese Periode der SF auch „scientifiction“ genannt.
Die aus dieser Zeit stammende Assoziation der SF mit „billigen“ Magazinen und aufreißerisch gestalteten Titelseiten (scheußliche Monster und halbnackte, hilflose Frauen) machen es der SF bis heute schwer, in Deutschland als „seriöse“ Literatur anerkannt zu werden. Diese „Pulps“ jedoch gaben den SF-Autoren jahrzehntelang Gelegenheit, ihre unzähligen Kurzgeschichten zu drucken und wegen ihres billigen Preises das Publikum zu erreichen, das für SF am empfänglichsten war: Kinder und Jugendliche.
Völlig unbeeinflusst durch die Pulps schrieb in den 30ern Olaf Stapledon seine beiden Hauptwerke Last and First Men und Star Maker. Die in diesen teilweise sehr trocken zu lesenden Werken vorkommenden Konzepte sollten für Jahrzehnte einen Steinbruch an Ideen für viele SF-Autoren bilden.
Das Golden Age in den USA
Eine Aufwertung der SF geschah, als 1937 John W. Campbell, Jr. der Herausgeber von Astounding Science Fiction wurde. Während Gernsback mehr auf technische Beschreibungen und einen eher einfachen Stil Wert legte, bevorzugte Campbell Ideen. Von ihm favorisierte Geschichten mussten auf einer verblüffenden Annahme beruhen oder zumindest eine erstaunliche Wendung nehmen. Er brachte Erzählungen später bekannter und erfolgreicher Autoren (Isaac Asimov, Arthur C. Clarke und Robert Heinlein) heraus. Insgesamt ist die SF weltweit stark von US-Autoren dieser Zeit beeinflusst.
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Isaac Asimov 1965 Bildherkunft |
Aber auch eine Reihe von Autoren, die nur bedingt der SF zuzurechnen sind, versuchten sich im Genre und brachten der SF ein seriöseres Image (Karel Čapek, Aldous Huxley, Franz Werfel, Clive Staples Lewis, Ray Bradbury, Kurt Vonnegut, George Orwell, Gore Vidal).
In der Philosophie wurde das Problem des möglichen Selbstbewusstseins von Robotern (einem Begriff, den Karel Čapek 1920 in seinem SF-Schauspiel „R.U.R.“ erstmals gebrauchte) als Problem der Logik von Gotthard Günther behandelt, der darüber sogar in Astounding Science Fiction publizierte, was A. E. van Vogt seinerseits in Die Welt der Null-A aufgriff.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Die Nachkriegszeit sah insbesondere in den USA eine wachsende Popularität der SF. In immer neuen Magazinen finden die Schriftsteller eine Plattform für ihre Geschichten. Der US-amerikanische Traum schien nach dem gewonnenen Krieg greifbar, die 50er waren eine Zeit des Aufschwungs und der Hoffnung. Aber der Kalte Krieg zog heran. Die Ängste vor ihm oder der Atombombe zu benennen, war Aufgabe der SF, da das Thema ansonsten tabuisiert wurde. Ihre Autoren wurden inspiriert, über Paranoia und Diktaturen im Weltall zu schreiben, und das mitunter mit tiefbösem Humor.Jetzt entdeckte auch das Kino die Möglichkeiten der SF. Legendär sind die am Sonntagvormittag stattfindenden Doppelvorführungen, in denen Kindern großartige Filme wie Der Tag, an dem die Erde stillstand, Das Ding aus einer anderen Welt (nach John W. Campbell), Gefahr aus dem Weltall, Metaluna 4 antwortet nicht oder Die Dämonischen (nach einer Vorlage von Jack Finney) gezeigt wurden. Filme, die als Mahnmal gegen Atombomben oder – je nach Standpunkt – den Ausschuss von Joseph McCarthy oder den Kommunismus gesehen werden können. Vielleicht kann man diese Zeit als die Phase der besten SF-Filme überhaupt bezeichnen. Das Interesse an den Büchern wurde dadurch wach gehalten.
In den 60er Jahren debütierten so unterschiedliche Autoren wie John Brunner oder Frank Herbert, und auch der bis dahin vor allem als Verfasser zahlreicher Kurzgeschichten hervorgetretene Philip K. Dick erfreute sich einer zunehmenden Popularität.
Moderne Science Fiction
1957 startet der Sputnik als erster von Menschen geschaffener Satellit, kurz darauf folgt Sputnik 2 mit der Hündin Laika an Bord; 1961 reist Juri Gagarin als erster Mensch ins All. Die USA sind geschlagen, weshalb Präsident John F. Kennedy verkündet, der erste Mensch auf dem Mond müsse US-Amerikaner sein.Das Interesse an der SF bekommt wieder einen Schub. Zumal in Folge des Weltraum-Wettlaufs eine Reihe technischer Errungenschaften gemacht werden, die bald darauf im Wohnzimmer der Bevölkerung stehen. Aber diese Fortschritte ziehen nicht, wie erhofft, Frieden nach sich. Im Gegenteil, SF wird erstmals ernst genommen, denn jeder potentielle Leser der Geschichten meint, dass ihr Inhalt über kurz oder lang Realität werden kann. Die Probleme und ihre Lösungen, die im Weltraum angesiedelt sind, unterscheiden sich nicht allzu sehr von denen auf der Erde. James Graham Ballard und Anthony Burgess stehen für eine SF, der die Gegenwart näher ist, als ihr lieb sein kann. Harry Harrison schreibt Soylent Green, Philip K. Dick verfasst Das Orakel vom Berge über die USA, die den Zweiten Weltkrieg verloren, Thomas M. Disch Die Feuerteufel.
Frank Herberts Wüstenplanet ist der Beginn eines mehrbändigen Zyklus, der ein Universum beschreibt, nicht nur zeitlich und örtlich unendlich von der Gegenwart der Erde entfernt, das ihm eine ähnlich fanatische Leserschaft einbringt wie Tolkien mit Der Herr der Ringe. Herberts SF mit seiner Betonung auf Regierungsformen, Menschen und weniger auf Technik wird deshalb als Soft-SF betrachtet.
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Ein Modell der Original-Enterprise Bildherkunft |
Auch Raumschiff Enterprise, im Original als Star Trek bekannt, dessen Debüt 1966, also auf dem Höhepunkt des Weltraumfiebers erfolgt, kann letztlich als solche Soft-SF angesehen werden. Obwohl großer Wert auf die technischen Details und deren Stimmigkeit gelegt wurde (Asimov als Wissenschaftler fungierte einige Male als Berater), sind die Handlungen der Folgen nicht sehr SF-typisch. Nichtsdestotrotz ist es die erste weltweit erfolgreiche Serie des Genres, die für Universalismus und Humanismus eintritt, und wirbt z.B. durch die multiethnische Zusammensetzung der Hauptcharaktere für Völkerverständigung (so wurde u.a. erstmals ein Kuss zwischen eienm Weißen und einer Schwarzen im US-Fernsehen gezeigt).
In Deutschland liefen um diese Zeit sieben Folgen der Raumpatrouille mit dem Raumschiff Orion und seiner Crew, die eine vergleichbare Zusammensetzung aufwies. Die Serie bekam später einige Fans, die ihr „Kultstatus“ zusprechen.
Speziell die 1987 gestartete Nachfolgeserie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert (Original: Star Trek: The Next Generation) griff in der Tradition des Vorgängers immer wieder brisante gesellschaftskritische Themen auf, wobei pazifistischen und humanistischen Elementen stärkeres Gewicht beigemessen wurde. Das gleiche gilt für einige der Star-Trek-Kinofilme.
Die bisher längste SF-Serie Doctor Who startete 1963 in Großbritannien und wurde dort eine der beliebtesten Fernsehserien überhaupt. Es ist die Geschichte eines Zeitreisenden und seiner Begleiter. Seit 2005 erscheinen nach mehrjähriger Unterbrechung wieder neue Folgen.
Eine Weiterentwicklung im Film brachte die SF einem weiten Publikum näher: 2001: Odyssee im Weltraum (geschrieben von Arthur C. Clarke) und Planet der Affen (nach Pierre Boulle, beide 1968) zeigten, dass die 'bösen Außerirdischen' das Publikum nicht mehr reizten. New Hollywood begann seine Revolution und erwischte auch das SF-Kino. Dann kamen Der weiße Hai und Krieg der Sterne und erfanden den Blockbuster. Zwischen dem „Space-Märchen“ und der Unheimlichen Begegnung der dritten Art (beide 1977) liegen, auch im Stil und der Art, bereits Welten. Gleiches gilt für Alien (1978) und seinen Nachfolger 8 Jahre später. Die meisten folgenden SF-Filme sind bunte, teure Actionfilme, auf den Geschmack des jugendlichen Publikums zugeschnitten und kaum noch mit ernsthafter SF-Literatur vergleichbar.
(Siehe auch: Science-Fiction im Fernsehen, Science-Fiction-Film)
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Stanisław Lem (1966) Bildherkunft |
Eine zunehmend gedanklich und gesellschaftlich geprägte SF fand sich seitdem auch außerhalb der USA. Insbesondere in den Ländern des Warschauer Pakts konnte die SF eine verdeckte Gesellschaftskritik üben. Bekannte Autoren sind beispielsweise der auch in Deutsch schreibende Pole Stanisław Lem, der die ganze Bandbreite vom ernsthaften Zukunfts-Sachbuch über unwirkliche, teils kafkaeske Gegenwelten und satirische Weltraumromane bis zu Computermärchen und witzigen Eigenparodien des SF-Genres (Pilot Pirx, Professor Tarantoga) abdeckt, sowie die Brüder Arkadi und Boris Strugazki aus Russland.
New Wave
Mitte der 1960er Jahre trat mit der New Wave eine neue Strömung auf, die sich explizit zum Ziel gesetzt hatte, mit den etablierten Konventionen der Gernsback- und Campbell-SF zu brechen. Die New Wave beschränkte sich im Wesentlichen auf die britische SF von 1963 bis Anfang der 1970er Jahre; zentrales Organ dieser Strömung, deren Name sich explizit an die französische Nouvelle Vague anlehnte, war die britische SF-Zeitschrift New Worlds; die beiden wichtigsten Protagonisten waren Michael Moorcock, der vor allem als Herausgeber und Propagator fungierte, und J. G. Ballard, die literarische Leitfigur der Bewegung; William Burroughs diente beiden als großes Vorbild. Die New Wave war zu keinem Zeitpunkt eine homogene Bewegung, und der Anspruch auf Erneuerung der SF wurde nur in wenigen Beispielen wirklich realisiert; auch sind viele der programmatischen Texte der New Wave in sich widersprüchlich. Dennoch lassen sich einige klare Tendenzen erkennen: Die Exponenten der Strömung kritisierten die bestehende SF als konservative Literatur, die sowohl inhaltlich als auch formal im Stillstand verharrte. Gefordert wurde eine Erneuerung der SF-Literatur, die formal mit der „ernsthaften“ Literatur gleichziehen sollte. Moorcock verabschiedete sich von der stark inhaltlichen Ausrichtung und plädierte für eine Aufwertung des Stils. Hatten Gernsback und Campbell die SF stets inhaltlich definiert und formale Fragen fast vollständig ausgeblendet, bezog sich Moorcock explizit auf ästhetizistische Positionen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Tatsächlich zeichnen sich die Texte der New Wave durch eine für die SF bis dahin unbekannte Experimentierfreude aus, zahlreiche stilistische Mittel, die der SF bis anhin fremd waren, fanden Eingang in den Modus: Montagetechnik, stream of consciousness, Ironie, multiperspektivisches und assoziatives Erzählen, unzuverlässige Erzähler, eine stark rhythmisierte Sprache und typographische Spielereien. In den meisten Fällen handelte es sich dabei freilich nicht um genuine Neuerungen der SF, sondern um stilistische Mittel der Literatur der Jahrhundertwende und des frühen 20. Jahrhunderts.Die SF holte mit der New Wave vor allem allgemeine literarische Entwicklungen nach. Mindestens ein Teil der New Wave-Autoren strebte aber nicht nur eine formale, sondern auch eine inhaltliche Erneuerung an. Sie distanzierte sich deutlich von der optimistischen, prinzipiell technikbejahenden SF des Golden Age. Der Hoffnung, dass sich die Natur durchschauen und beherrschen lasse, wurde eine klare Absage erteilt; die Grundstimmung der New Wave ist meist pessimistisch und introspektiv. Die Autoren waren nicht an großartigen technischen Neuerungen interessiert, stattdessen thematisierten sie bis anhin tabuisierte Bereiche wie Sex und Drogen; statt der Eroberung des Weltalls war die Erforschung des inner space der Seele angesagt. Die Zukunft hatte ihren Glanz verloren; die Erzählungen der New Wave waren in den meisten Fällen in der unmittelbaren Zukunft und nicht in fernen Zeitaltern angesiedelt.
Cyberpunk
Eine relativ neue Richtung der SF ist der Cyberpunk, in dem insbesondere die Idee der virtuellen Realität im Computer verfolgt wird. Als Begründer dieser Richtung sind vor allem William Gibson (Neuromancer, Count Zero (dt. Biochips), Mona Lisa Overdrive) und Bruce Sterling zu nennen. Weitere Vertreter sind u.a. Pat Cadigan, Michael Nebula und in jüngster Zeit Neal Stephenson (Snow Crash, Diamond Age Cryptonomicon). Filmische Vertreter meist dystopischer Lesart sind zum Beispiel Matrix oder Dark City. Einer der ersten Filme zum Thema Virtuelle Realität war Tron.Eine Unterart der SF ist die „Alternate Reality“, was ungefähr mit "andersartige Realität" übersetzt werden kann. Diese Geschichten beschreiben eine Welt, in der die Historie einen anderen Verlauf als in der uns bekannten Realität genommen hat. Bekannter deutscher Autor ist u. a. Oliver Henkel.
Bekanntester aktueller SF-Autor aus Deutschland ist Andreas Eschbach, dessen Bücher Das Jesus Video und Eine Billion Dollar große Erfolge sind. Frank Schätzings Roman Der Schwarm beschreibt ein Szenario der Apokalypse. Auch Thrillerautoren haben sich des Themas angenommen, z. B. Peter Schmidt mit „Das Prinzip von Hell und Dunkel“ (1986), „Die fünfte Macht“ (1989), „Gen Crash“ (1994, unter dem Pseudonym Peter Cahn), „2999 – Das dritte Millennium“ (1999).
Die größte SF-Serie und damit das größte 'SF-Universum' stellt Perry Rhodan dar. Ebenfalls sehr umfangreich ist der 'Kosmos' von Star Trek, der sowohl durch die verschiedenen Serien und Kinofilme, aber auch durch Romane, Comics und Computerspiele gebildet wird. Auch bei Star Wars hat in den letzten Jahren ein umfassendes Merchandising eingesetzt.
Preise
Internationale Preise: Hugo Award (Science Fiction Achievement Award), Nebula Award, Locus Award, James-Tiptree-Jr-Preis, Campbell Award (bester Roman), John W. Campbell Best New Writer Award, Rhysling Award (Poesie)Deutsche Preise: Deutscher Science Fiction Preis, Kurd Laßwitz Preis, Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar
Fan-Gemeinde
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Susanna Clarke erhält den „Hugo“ Bildherkunft |
Das SF-Genre zeichnet sich durch eine starke Fan-Gemeinde (engl. Fandom) aus, in der sich auch viele Autoren aktiv beteiligen. In Deutschland hat diese eine bis in die 50er Jahre reichende Tradition. Neben engagierten Einzelprojekten, findet man auch kompetenten Rat in den vielen kleinen und großen Clubs sowie den zahlreichen Internet-Communitys, die nicht selten von den einschlägigen Verlagen unterstützt werden.
Neben vielfältigen Publikationen (Fan-Magazine, Fanzine) und Chatrollenspielen, gehen die meisten SF-Konferenzen ebenfalls auf die Initiative engagierter Fan-Gemeinden zurück.
Wichtige deutsche SF-Magazine sind phantastisch!, Nova, Exodus und der von Franz Rottensteiner herausgegebene Quarber Merkur. Anlaufstellen für Fragen und Diskussionen zur SF sind natürlich neben den einzelnen Clubs die einschlägigen Science Fiction Newsgroups der de.rec.sf.* Hierarchie wie z. B. de.rec.sf.misc, sowie die vielen verschiedenen Webforen und Chats, wie z. B. das Science Fiction Netzwerk! oder das SF-Fan.de-Forum.
Die bedeutendste SF-Veranstaltung ist der Worldcon, auf welcher der Hugo Award, einer der begehrtesten Preise der SF-Literatur, vergeben wird.
Siehe auch
- Portal:Science Fiction
- Alternativweltgeschichte, Dark Future, Endzeit, Fantasy, Rollenspiel
- Cyberpunk
- Deutsche Spekulative Fiktion Datenbank
- Entwicklung der Sciencefiction
- Liste der Science-Fiction-Autoren
- Musik in der SF (Filk)
- Nacktheit in der Sciencefiction-Literatur
- Science Fiction Club Deutschland
- Science-Fiction-Technologie
- Sciencefiction im Fernsehen
- Sciencefiction-Film
- Space Opera
- Themen und Motive in der Science-Fiction
Literatur
- Brian Aldiss, David Wingrove: Trillion Year Spree: The History of Science Fiction. Atheneum Books, New York 1986, ISBN 0689118392
- Darko Suvin: Poetik der Science Fiction. Zur Theorie einer literarischen Gattung. Übersetzt aus dem Englischen von Franz Rottensteiner. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1979 (=Phantastische Bibliothek; 31). (Original: Metamorphoses of Science Fiction. Yale 1979), ISBN 3518370391
- Edward James: The Cambridge companion to science fiction. Cambridge University Press, Cambridge 2003, ISBN 0-521-01657-6
- Justine Larbalestier (Hgr.): Daughters of Earth: Feminist Science Fiction in the Twentieth Century, Wesleyan University Press 2006, ISBN 0819566764
- David Pringle: Das ultimative Science Fiction Lexikon. Stories, Filme, Fernsehserien, Biografien, Helden und Bösewichter, Magazine (OT: The Ultimate Encyclopedia of Science Fiction). Battenberg (Weltbild), Augsburg 1997, ISBN 3-89441-363-8
- John Clute, Peter Nichols: The Encyclopedia of Science Fiction. St. Martins Press, II. Ausgabe 195, ISBN 0-312-13486-X
- Heyne Lexikon der SF-Literatur 1987. ISBN 3-453-02453-2
- Wolfgang Jeschke, Sascha Mamczak (Hrsg. Stand 2005): Das Science Fiction Jahr. Jährlich erscheinender Band, Heyne Verlag
- Thomas Nöske: Clockwork Orwell. Über die kulturelle Wirklichkeit negativ-utopischer Science Fiction. ISBN 3-928300-70-9
- Reclams Science-fiction-Führer. Hrsg. von Hans Joachim Alpers. Stuttgart: Reclam 1982. ISBN 3-15-010312-6
Weblinks
- Bibliographien deutschsprachiger SF-Stories und Bücher
- Deutsche Spekulative-Fiktion DatenBank (DSFDB.org – OpenSource-Datenbank)]
- Eintrag ScienceFiction im BücherWiki
- Die Definition der Science-Fiction in The Encyclopedia of Science Fiction
- Open Directory: Science Fiction
- Kurzrezensionen von SF-Hörspielen
- Bibliographien zur SF in der DDR
- Online-Datenbank deutschsprachiger SF-Leihbücher aus den 50er/60er Jahren
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sco:Science Feection zh-min-nan:Kho-hoàn sió-soat
Diskussion der Autoren über den Artikel: Science Fiction
Überarbeitung
Ich habe begonnen den Artikel stärker zu strukturieren und von Redundanzen zu befreien. Dies ist aber nur ein Anfang. So erscheinen mir folgende Veränderungen dringend angeraten, die nach und nach eingebaut werden sollten:
1. Definition sollte zusammen mit Phantastik ein eigener Oberpunkt werden. In Phantastik geht es ja eigentlich eher um die systematische Einordnung der SF.
2. Übersicht und Richtungen sollte eine Liste der verschiedenen Richtungen erhalten, wie man sie z.B. im Fantasy Artikel findet. Die Überschneidungen sind schon ok, wenn auch irgendwie etwas "geschwätzig".
3. Die Geschichte des Genres sollte nur kurz angerissen und dafür der Artikel Entwicklung der Science Fiction weiter ausgebaut werden. So fehlen derzeit z.B. Bezüge zu den in Amerika doch stark einflussreichen libertären Ideologien, ebenso wie die Entwicklung in D selbst.
4. Dafür sollten die Einträge aufgeteilt werden in die verschiedenen Medien. Also SF im Film, SF in der Literatur, SF im Comic, etc. Weiterführende Punkte können bestimmt in weitere Artikel ausgelagert werden.
5. Kritik an der SF fehlt und muß nachgearbeitet werden.
6. Die Weblinks könnten aus meiner Sicht ähnlich wie im englischen Artikel ausgebaut und auf verschiedene Bereiche aufgegliedert werden (Portale, etc.)
7. Gibt es einen Artikel "Die SF in den verschiedenen Ländern"?
--Joachim aka Destiny 01:11, 13. Mär 2006 (CET)
- Zu 3.) in Kombination mit 7.): Entwicklung der SF beleuchtet bis auf wenige Ausnahmen nur den westlichen Kulturkreis. Nach meinem Eindruck ist "harte" SF (ja nach Abgrenzung z.B. zur Utopie) jedoch viel weiter verbreitet (man denke an z.B. Wir (Roman) von Samjatin oder A.N.Tolstoj).--Wladmeister 15:33, 27. Nov. 2006 (CET)
Jules Verne
Jules Verne der Fantasy zuzuordnen halte ich für etwas obskur. Qno
- Sehe ich ebenso. Daher aus dem Artikel entfernt. -- Schewek 16:36, 28. Apr 2004 (CEST)
im Text heißt es: ...Obwohl die Weltraumerforschung realistischer erscheint, schreibt E. E. Smith seine erste Space opera, Visionen eines Universums, das nur darauf wartet, von tapferen Helden erobert zu werden. Damit folgt er der Tradition Robert Heinleins... Smith schreibt jedoch vor Heinlein (Zitat aus Themen und Motive: ...Auf literischer Ebene zu nennen ist E.E. Smiths "Skylark- Reihe, (einer der Klassiker noch aus den 20ern)), daher kann er nicht Heinlein folgen, eher umgekehrt
- Korrekt, habe den Satz auskommentiert. -- Mawa 00:50, 20. Jun 2005 (CEST)
Ich bin der Meinung Vernes gehört sehr wohl zur Science Fiction, da er (zumindest damals) technische "Unmöglichkeiten" beschrieb.--84.152.112.56 17:52, 24. Okt. 2006 (CEST)
Tron falsch?
Ich finde den Hinweis auf Tron überflüssig und eigentlich auch falsch. Einerseits ist Tron nicht wirklich Virtual Reality, denn die Welt in Tron ist ja die Innenwelt des Computers und als solche nicht virtuell, sondern real. Das ist etwas anderes als Matrix, wo die Welt wirklich nur im Kopf existiert. Andrerseits gab es bereits 1973 den Fassbinder-Film "Welt am Draht", der definitiv SF ist. Ich schlage vor, den Hinweis zu streichen. Simifilm 15:14, 2. Jun 2005 (CEST)
Golding ist SF
William Golding erhielt für Herr der Fliegen, 1954, sogar den Nobelpreis).
War William Golding SF-Autor? -- Dagonet 22:59, 15. Jul 2004 (CEST)
- Meiner Ansicht nach nicht, und weder der deutsche noch der englische Artikel zu ihm bezeichnet ihn als solchen. Würde ich auch herausnehmen. -- Schewek 16:17, 16. Jul 2004 (CEST)
- Ich habe den Hinweis auf Golding hierherverschoben, feedback welcome. Dagonet 06:43, 17. Jul 2004 (CEST)
Vorsicht! Golding ist nicht so ohne weiters von der Liste zu streichen. Es stimmt zwar, dass Golding kein SF-Schriftsteller per se war, aber das "Bibliografische Lexikon der utopischen phantastischen Literatur hält den "Herr der Fliegen" auf Grund der "...Insel-Situation und der dadurch bedingen Anklänge an Robinsonaden, jenes Werk, das am ehesten zur SF gerechnet werden kann..." Es ist also zwar eine Streitfrage, aber mit einem entsprechenden Hinweis sollte er doch aufgenommen werden. --Nekropole 21:16, 18. Jul 2004 (CEST)
- Vorsicht! Die Utopie/Dystopie und Robinsonaden sind sicher Vorläufer für die Science Fiction. Science Fiction kann auch Utopie oder Dystopie sein. Dass heist aber nicht, das jede Utopie oder Dystopie auch Science Fiction ist. Herr der Fliegen ist eine Dystopie, es ist eine Robinsonade, es ist aber keine Science Fiction. Dieses Buch enthält IIRC überhaupt kein Element der Science Fiction, war auch nicht als Science Fiction gedacht. --Hella 23:28, 18. Jul 2004 (CEST)
- Literaturhistorisch gesehen ist die Utopie in der Tradition von Morus kein direkter Vorläufer der modernen SF. Zwar tendiert die Utopie ab dem 19. Jahrhundert stark in Richtung SF, die Gernsback'sche Pulp-SF steht aber in keiner nachweislichen Beziehung zur utopischen Literatur - ganz im Gegensatz etwa zu den Utopien/Dystopien des 20. Jahrhunderts, die sich ihrer Vorläufer meist bewusst sind. Übrigens sind auch längst nicht alle modernen Utopien SF, News from Nowhere von William Morris ist eine Utopie des späten 19. Jahrhunderst ohne jegliches SF-Element. Zu Herr der Fliegen: Hier fehlt ein Novum, ganz klar keine SF. -- Simifilm 08:30, 20. Apr 2005 (CEST)
Goldings Lord of the Flies ist eindeutig SF, und nicht nur weil es mit WWIII. Dazu hat er auch The Inheritors(auf Pringles Liste 100 beste SF Buecher) und Envoy Extraordinary".
Einleitung
SF ist laut der Einleitung "eine Form der Literatur, der bildenden Kunst, des Theaters und des Films, die den Einfluss neuer wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Entwicklungen auf den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt betrachtet."
Ich würde das gern modifizieren, da es zahllose Beispiele für SF gibt, die nicht den geringsten Bezug zum Menschen, seiner Geschichte oder Entwicklung hat oder diesen wenn überhaupt, als Staffage verwendet. Viele Stories von Lafferty zum Beispiel fallen mir da ein, aber auch der Parallelwelt-Topos ist ein Beispiel, sowie (ähnlich) Farmers "Flusswelt".
Daher habe ich die Einleitung entsprechend angepasst. Denisoliver 21:08, 25. Feb 2005 (CET)
Schreibweise
Hallo, meiner Meinung nach ist die Schreibweise "Science Fiction" die richtige, da sie m.E. am weitesten verbreitet und akzeptiert ist. Ich wäre daher für eine Artikelverschiebung und Korrektur der Schreibweise. Leonach 14:54, 5. Nov 2004 (CET)
- Ich bin ebenfalls deiner Meinung. --Sprezzatura 04:43, 6. Nov 2004 (CET)
- In dem Versuch, eine einheitliche Schreibung aller Wikipedia-Lemmata, die Science fiction, Science Fiction, Science-Fiction, Science-fiction oder Sciencefiction enthielten, herzustellen, habe ich mich nach der empfohlenen Duden-Schreibweise gerichtet: Sciencefiction. Nun habe ich erfahren, dass im allerneusten Duden wieder Science-Fiction empfohlen wird. Wenn jemand diesen neuen Trend (der womöglich dem wirklichen Gebrauch näher kommt) hier konsequent umsetzen will, habe ich nichts dagegen. Aber bitte kein Stückwerk! --Thüringer 14:15, 6. Nov 2004 (CET)
- Die aktuelle Dudenempfehlung Sciene-Fiction gefällt mir besser, als die jetzige Artikel-Schreibweise. Wie Thüringer sagt, sollten wir in jedem Fall eine einheitliche Schreibweise durchsetzen. Ich würde mich jedenfalls an der Umbennenung beteiligen. --Sprezzatura 15:30, 6. Nov 2004 (CET)
Soweit ich weiß, war Science-fiction die alte Schreibweise. Science-Fiction und Sciencefiction waren seit Anfang der neuen Rechtschreibung möglich, nicht erst seit kurzer Zeit. Also, entweder konsequent zusammenschreiben ODER mit Bindestrich getrennt, aber dann auch beides groß (Science sowie Fiction). So sind die Regeln. - NOGON
bitte unter Ich brauche Hilfe weiterdiskutieren. --MilesTeg 15:50, 6. Nov 2004 (CET)
Ich plädiere ganz entschieden für die Schreibweise "Science Fiction". Auch wenn diese Variante nicht im Duden aufgeführt ist, so dominiert sie in der Fachliteratur eindeutig. -- Simifilm 08:25, 20. Apr 2005 (CEST)
Ich möchte nur noch mal so drauf hinweisen, dass die momentan aktuelle Schreibweise schlicht falsch ist, auch wenn sich mein Vorredner darüber kans im Klaren ist. Wem Sciencefiction nicht gefällt, dem empfehle ich Science-Fiction zu schreiben. Und seit wann werden Duden-Schreibweisen ignoriert? kommt sowas auch in irgendeinem anderen Wiki-Artikel vor?? Nogon
--
Es gibt verschiedene Schreibweisen und Abkürzungen für den Begriff Science Fiction:
- im englischen Sprachraum "science fiction"
- in der deutschsprachigen Fachpresse "Science Fiction"
- auf den Buchtiteln einschlägiger deutschsprachiger Werke: "SCIENCE FICTION"
- in Duden und Lexika: alles mögliche, je nach Ausgabe und Verlag
- in der normalen Presse: alles mögliche, mitunter wechselnde Schreibweisen innerhalb des selben Artikels.
Fazit: Es gibt keine vertrauenswürdige Instanz, auf die man sich berufen kann, außer den Spezialisten (Fachpresse und Fachverlage). Also sollte auch Wikipedia die Schreibweise "Science Fiction" verwenden.
Es gibt auch zwei Abkürzungen, "SF" und "Sci-Fi". Die erste wird nur in der Literatur und von der Fachpresse verwendet, die zweite mehrfach, nämlich von Hollywood und Fernsehsendern, der Nicht-Fachpresse, und als Schimpfwort von der SF-Fachpresse. Letzteres angesichts der Probleme Hollywoods, SF-Filme mit guten Stories ohne riesige logische Fehler zu versehen oder gute Buchvorlagen zu verfilmen, steht "Sci-Fi" bei den Literaten als Synonym für minderwertige Science Fiction.
U.Klotz
- Nach "Übersicht über die Modifikationen von 2004" (http://www.ids-mannheim.de/... ) vom Institut für deutsche Sprache gibt es einige Modifikationen der Regeln. Danach ist nach B5 auch Science Fiction wieder richtig. :) ("Bei fremdsprachlichen Übernahmen von Adjektiv und Substantiv, die sich im Deutschen wie Zusammensetzungen verhalten, ist Zusammenschreibung oder in Analogie zur Herkunftssprache Getrenntschreibung möglich (Bluejeans/Blue Jeans)." Am Ende weiß aber wohl niemand mehr, was nun eigentlich offizieller Stand ist. --Hutschi 10:07, 21. Apr 2005 (CEST)
- Die Schreibweise Science-Fiction wäre insofern vorteilhaft, da man dann nicht die Durchkopplung korrigieren muss. Viele Leuten machen diesen hässlichen Durchkopplungsfehler (Science Fiction-Film statt Science-Fiction-Film, insbesondere eben, wenn der erste Teil ein Link ist), es ist ein Haufen Arbeit, alle Artikel nachzukorrigieren. --ChristianErtl 04:22, 13. Sep 2005 (CEST)
- Beim Durchkoppeln ist jedenfalls Science-Fiction-Film - so viel ich es sehe - in Deutsch richtig. (Auch Sciencefictionfilm oder Sciencefiction-Film wären richtig, beide Schreibweisen sind eine Frage des Schreibstils, mir gefallen sie nicht.) Gegen die richtige Schreibweise Science-Fiction habe ich nichts. Die Schreibweise "Sciencefiction" gefiele mir dagegen nicht, obwohl sie (heute) richtig ist.) In der Wikipedia werden verschiedene Schreibweisen verwendet. Z.B. Sciencefiction-Film, eine Schreibweise, die mir nicht gefällt, die aber richtig ist. Ich werde daran nichts ändern. Vielleicht ist es am besten, nur wirklich falsche Schreibweisen zu korrigieren (Bsp. Tippfehler: Science-fition) --Hutschi 07:43, 13. Sep 2005 (CEST)
Allgemein und Weblinks
Ich fürchte der Artikel benötigt dringend eine Überarbeitung. Sowohl die Definition, wie auch die Überschneidungen mit anderen Begriffen kann man straffen. Dafür sollte die Geschichte der SF klarer gegliedert ausgelagert und mit Entwicklung der Sciencefiction zusammen geführt werden.
Die Werbung für das SF-Netzwerk als alleinige Anlaufstelle für Fragen und Diskussionen habe ich durch Ergänzung anderer wichtiger Ressourcen abgeschwächt.
In den Weblinks wurden 2004 die hervorragenden Bibliographien der deutschen SF-Bücher von Christian Pree und Michael Falkenstein entfernt. Ich bin mit beiden weder befreundet, noch sonstwie "verbandelt", aber ich glaube man sollte diese beiden wirklich guten Ressourcen durchaus in der Linkliste erwähnen.Wenn soetwas im WWW verfügbar ist, warum sollte man dann nicht darauf verweisen? --Joachim aka Destiny 04:37, 16. Mai 2005 (CEST)
"Autorenregister, Film- und Serienregister, die 1000 besten SF Bücher" der Link ist tot. löschen? -- Zzaster]] 18:41, 26. Sep 2006 (CEST)
Sputnik
Ich kann mich nicht erinnern, dass mit Sputnik die SF sich besonders reagierte. Wieso diese Behauptung?
- Zumindest im Osten war es meiner Erinnerung nach so. Es gabe zahlreichere neue Bücher und Filme, ältere wurden wieder aufgeführt oder neu aufgelegt. Wie es im Westen war, kann ich aus eigener Erfahrung nur wenig beurteilen. --Hutschi 11:24, 20. Jun 2005 (CEST)
- Ich war in den USA damals und meine Kommentare (oben) beziehen sich auf US SF. Kdammers 04:39, 21. Jun 2005 (CEST)
Geschichte der Gattung
Ich vermisse Rosny Ainé. Kdammers 09:59, 21. Jun 2005 (CEST)
Ich vermisse Blade Runner und Metropolis
Wichtige SF-Magazine und Fandom
Sei mir nicht böse Florian (Breitsameter), aber SF-Fan.de ist einfach kein wichtiges deutsches Magazin. Dafür hast du es zu lange schleifen lassen. Als Austauschforum hat SF-Fan.de wohl eine gewisse Relevanz, aber als Magazin derzeit nicht. Aus diesem Grund habe ich folgenden Punkt wieder auf seine ursprüngliche Form zurechtgestutzt.
" ... sowie die Online-Magazine SF-Fan.de und Alien Contact. Anlaufstellen für Fragen und Diskussionen zur SF sind natürlich neben den einzelnen Clubs die einschlägigen ..."
Es wäre wirklich auch nett, wenn nicht jeder versuchen würde sein Diskussionsforum einzutragen. Daher flog diese Werbung auch wieder aus dem Text:
"Es gibt auch eine Vielzahl von SF-Communities im Internet, die sich in Chats und Foren über ihre Leidenschaft austauschen oder Rollenspiele nach dem Vorbild ihrer SF-Favoriten abhalten, wie z.B. die Community bei RS Atlantis."
--Joachim aka Destiny 07:06, 08. Juli 2005 (CEST)
- Zur von mir durchgeführten Ändeurng ist natürlich zu sagen, daß es eine Frage der Einstellung ist, welche Magazine man für erwähnenswert erachtet oder nicht (und da bin ich durchaus anderer Ansicht, denn SF-Fan.de hat einen Artikelbestand, der mehr als sieben jahre zurückreicht und viel an jüngerer SF-Historie dokumentiert), es ging mir jedoch vor allem darum den Fehler bei den Foren auszumerzen, denn dort war die Hauptseite www.sf-fan.de als Forum genannt, was ja nun einfach schlicht falsch war. -- Breitsameter 8. Jul 2005 09:10 (CEST)
- Sicher ist es eine Frage der Einstellung, aber wenn wir so anfangen, dann müssten auch SF-Flash.de, die AN, Corona-Magazine.net, sf-radio.net, Solar-x, usw. dort landen ... ich denke von all denen hat Alien Contact noch den "semi"-professionellsten Touch. Schliesslich kommt es aus der Ecke der Printmedien und hat aus meiner Sicht auch die breiteste Palette an Themen. Ganz abgesehen vom Ansehen das Alien Contact nun mal geniesst. Ich würde mich übrigens auch sehr freuen wenn dem AC in SF-Fan ein ebenbürtiger Konkurrent erwachsen würde. Ihr habt die News, aber die hat auch phantastik-news.de und die Hintergrundartikel insgesamt der gesamte Magazin Charakter fehlt einfach bei SF-Fan. --Joachim aka Destiny 21:27, 08. Juli 2005 (CEST)
Fandom
Es gibt auch eine Vielzahl von SF-Communities im Internet, die sich in Chats und Foren über ihre Leidenschaft austauschen oder Rollenspiele nach dem Vorbild ihrer SF-Favoriten abhalten.
Der oben aufgeführte Satz, ist doch schon eingebaut. Sowohl die Rollenspiele, wie auch die Chats sind doch bereits enthalten. Ist es wirklich notwendig, das nochmal zu wiederholen? --Joachim aka Destiny 23:33, 12. Juli 2005 (CEST)
Geekkultur
Hallo Eiferer, die Einordnung von Science Fiction und Fantasy unter Geekkultur als Unterkategorie von Subkultur ist Unsinn, denn es handelt sich dabei hauptsächlich um spezielle Formen der Literatur und des Filmes, wo sie auch eingeordnet sind. Was du meinst, daß spezielle Bereiche der S.F. & F. auch Geeks anzuziehen scheinen, wird durch deine Kategorisierung nicht deutlich, im Gegenteíl wird so die gesamte Gattung in einem (negativen) Licht dargestellt. Ich bitte um eine Diskussion auf den Seiten von Science Fiction und/oder Fantasy, oder eine Löschung der beiden Einträge. Ich selbst möchte deine Einträge nicht einfach ohne Diskussion revertieren. Gruß, --TdL 11:18, 25. Jul 2005 (CEST)
- Hi
- Ich glaube du verstehst die Kategorisierung, die ich vorgenommen habe, als eine hierarchische Einordnung, im Sinne von Subkultur -> Geekkultur -> Science :Fiction/Fantasy.
- Dass ist aber nicht meine Absicht. :Ich verstehen diese Kategorisierung eher im Sinne von "ist Teil von".
- Science Fiction /Fantasy und Fantasy ist Teil der Geekkultur.
- Ob eine Kategorisierung ein positives oder negatives Licht auf eine Genre wirft, darf :keine Einfluss auf die Kategorisierung haben. Dass Science Fiction und Fantasy einen :nicht unerheblichen Anteil an der real existierenden Geekkultur haben, ist denke ich :eine Tatsache. --Eiferer 17:15, 25. Jul 2005 (CEST)
Du hast recht, sofern man deiner Interpretation der Kategorisierung als "ist ein Teil von" folgt. Nach meiner Interpretation der hierachischen Einordnung ist es so nicht tragbar. Danke für das auf den Punkt bringen!
Ich bitte um Diskussionsbeiträge hierzu! --TdL 17:25, 25. Jul 2005 (CEST)
- Du hast völlig Recht. Die Kategorisierung ist faktisch falsch (SF und Fantasy sind kein Teil der "Geekkultur", sofern es so etwas gibt, sondern Untermengen von SF/F sind Teil davon; ich glaube nicht, dass es eine signifikante Zahl typischer "Geeks" gibt, die LeGuin, Capoulet-Junac oder Piercy lesen), hierarchischer Unsinn und stellt außerdem eine tendenzielle Abwertung da. Ich habe den Artikel aus der Kategorie genommen und fände es nett, wenn sich jemand für die Löschung der Kategorie "Geekkultur" einsetzen könnte (möchte ich mir zur Zeit nicht aufhalsen). -- Mawa 11:54, 28. Okt 2005 (CEST)
Science Fiction
Science Fiction ist eine Form der Literatur und des Films, aber auch anderer Disziplinen wie z. B. der bildenden Kunst, die den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in zeitlich, räumlich oder historisch radikal alternativen Konstellationen betrachtet. Am häufigsten geschieht dies in Form einer aus der tatsächlichen Gegenwart extrapolierten Zukunftsvorstellung, es finden sich aber auch andere Topoi, wie zum Beispiel jenes der so genannten Parallelwelt. Wenn sich die SF einer zeitlich relativ nahen Zukunft annimmt, diskutiert sie häufig den Einfluss neuer wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Entwicklungen.- Pro
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Bildherkunft Gut strukturiert, umfassend, interessant Norro 00:26, 30. Jul 2005 (CEST)Pro
- Contra
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Bildherkunft Die Abschnitte Etymologie und Schreibweise überschneiden sich. Auch sind in dem Artikel zu viele Abkürzungen und Halbsätze in Klammern drinnen. Der Abschnitt Übersicht und Richtungen versucht Begriffe zu definieren, das gelingt aber Meinung aber nicht richtig. Es wird nicht erwähnt, dass es negative (Endzeitstimmung wie Blade Runner) oder positive (wie Star Trek) gibt. Die SF ab den 60er als Moderne Science Fiction zu bezeichnen finde ich nicht passend. Die Entwicklung der letzten Jahre wird dabei kaum berücksichtigt. Für einen lesenswerten Text müssen die vielen Klammern noch weg. --Atamari Atamari 01:25, 30. Jul 2005 (CEST)Contra
- Contra
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Bildherkunft der artikel ist noch eine katastrophe. die New Wave fehlt ganz, cyberpunk bringt es grad mal auf 3 zeilen, das gegenstück dazu, die humanisten, finden gar keine erwähnung, mal ganz davon abgesehen, daß cyberpunk als "eine relativ neue Richtung" bezeichnet wird (hallohallo, "Neuromancer" war 1984, das sind mehr als 20 jahre her!). und man könnte massig wichtige autoren aufzählen, deren name nicht einmal fällt. dann kommt man dann auch endlich dazu, die missratene gliederung und den derben mangel an struktur zu erwähnen und dass man film/tv und literatur getrennt voneinander behandeln sollte, was der artikel nicht leistet. ach, und noch so viel mehr ... Denisoliver 01:47, 30. Jul 2005 (CEST) Ok, ich habe mal einen ersten Vorschlag zum Thema New Wave, ist frisch aus meiner Diss. ;)Simifilm 10:27, 2. Mär 2006 (CET)Contra
- Contra
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Bildherkunft der Artikel ist noch nicht reif. Die "Moderne SF" ist bei weitem zu Filmlastig. Wichtige Autoren sind nicht angesprochen und die Entwicklung insgesamt noch nicht annähernd ausreichend beschrieben. Nekropole 22:48, 31. Jul 2005 (CEST)Contra
Ich habe einen Fehler entdeckt und zwar ist Herr der Ringe kein Science Fiction Roman sondern ein Fantasy Roman. Fantasy Romane spielen sich zumeist im Mittelalter ab, in denen mythischen Wesen wie Zwerge, Elfen oder Drachen vorkommen. Also genau wie in Der Herr der Ringe. Ich bin deshalb dafür diesen Eintrag zu löschen. e-mail: ellocco6@yahoo.de
Sichtweise technisch
Ich würde anregen, die in der Zusammenfassung zur Unterscheidung von SF und Fantasy getroffene Sichtweise von "techischen Unmöglichkeiten" auch auf soziologische und biologische Sichten zu erweitern. Es ist m.E. falsch SF auf rein techischer Ebene zu sehen und das sollte hier auch zum Ausdruck kommen. Nekropole 10:04, 30. Aug 2005 (CEST)
Frankenstein
,,Im ausgehenden 19. Jahrhundert begann in Europa die Zeit der eigentlichen Science Fiction. Bekannteste Vertreter sind Jules Verne mit seinen wissenschaftlich-romantischen Abenteuern und H. G. Wells mit technisch-gesellschaftskritischen Werken. Als Gründerin des Genre aber gilt Mary Shelley mit ihrem Roman Frankenstein." Wie dies jetzt steht ist es verwirrend or falschfuehrend: 1) Shelleys Buch wurde am Anfang des Jhs. geschrieben, und 2) viele Leute Shelley als entweder zu spaet oder zu frueh, um die Gruenderin zu sein. Kdammers 09:07, 19. Nov 2005 (CET)Phantastik
Den Eintrag zur Phantastik finde ich sehr seltsam, er nimmt eine Unterscheidung vor, die ich nicht ganz verstehe und die meiner Erfahrung nach sonst niemand macht. In meiner Erfahrung gibt es - im deutschsprachigen Raum – grob zwei Konzepte von Phantastik:
In der Alltagssprache wird Phantastik, wenn von fiktionalen Erzeugnissen die Rede ist, für jede Form von 'nicht-realistisch' gebraucht, umfasst also Fantasy, SF, Märchen etc.
Im (literatur-)wissenschaftlichen Diskurs wird Phantastik teilweise sehr viel enger Verstanden. In der Folge von Todorov, der an die französische Tradition anschliesst, wird Phantastik hier ausschliesslich für Schauerphantastik (vor allem des 19. Jahrhunderts) verwendet. Die Phantastik definiert sich hier über die Unsicherheit des Lesers angesichts eines unerklärlichen Ereignisses; in diesem Verständnis gehört der grösste Teil der SF eindeutig nicht zur Phantastik. Ich finde den Eintrag in der jetzigen Form vor allem verwirrend, besonders da es bereits einen eigenen Eintrag für Phantastik gibt. Simifilm 13:00, 4. Mär 2006 (CET)
"Wissenschaftsdichtung"
Mit der Übersetzung von Science Fiction als "Wissenschaftsdichtung" tut sich die WP wirklich keinen Gefallen; die Übersetzung ist schlicht falsch, da Dichtung eine gänzliche andere literarische Gattung ist. Am ehesten käme noch "Wissenschaftsliteratur" hin, aber darunter versteht man allgemein eher wissenschaftliche Sekundärliteratur. Ich habe die Fehlübersetzung also komplett mit den beiden etablierten deutschen Genre-Bezeichnungen "Zukunftsromane" bzw. "Wissenschaftliche Phantastik" überklebt. Falls jemand eine glückliche, neutrale und korrekte Übersetzung von SF anzubieten hat, bitteschön. ("wissenschaftliche Belletristik" war mein letzter Versuch, "Wissenschaftsfiktion" ist auch nix.) --Dr. Zarkov 16:38, 8. Mär 2006 (CET)
Auch wenn ich an sich mit Dir einig bin, dass "Wissenschaftstdichtung" kein glücklicher Bergiff ist, ist Deine Gleichsetzung von Lyrik und Dichtung dennoch falsch. Dichtung kann durchaus als Synonym für Fiktion verwendet werden (vgl. "Dichtung und Wahrheit" von Goethe), das ist dann vielleicht ein wenig gestelzt und altmodisch, aber im Grunde ist die Übersetung von "fiction" als "Dichtung" durchaus korrekt. Simifilm 14:36, 9. Mär 2006 (CET)
- Mit Dichtung habe ich keine Probleme, mit "Wissenschaftsdichtung" schon. Zum einen, weil das Wort in der deutschen Sprache für das Genre nicht verwendet wird, zum anderen, weil es sich nicht um Wissenschaftsdichtung handelt. "Zukunftsroman" ist in zweifacher Hinsicht eine zu starke Einschränkung: 1. Es geht nur in einem Teilbereich um Zukunft, 2. Nur ein Teilbereich sind Romane. "Wissenschaftliche Phantastik" war in der DDR eingebürgert, als Lehnsübersetzung aus der russischen Sprache, trifft es besser, aber ist auch nicht ganz exakt. Das Problem ist, dass das Wort "Phantastik" in deutsch anders belegt ist. Wahrscheinlich ist es am Besten, Science Fiction gar nicht zu übersetzen, sondern lediglich zu erklären. Der früher auch gebrauchte Begriff "utopische Literatur" überschneidet sich, ist aber ebenfalls kein Synonym. --Hutschi 14:55, 9. Mär 2006 (CET)
- Bin mit Hutschi völlig einverstanden. Simifilm 15:40, 9. Mär 2006 (CET)
Cyberpunk
Die Beschreibung hier beißt sich mit der Beschreibung im Cyberpunkartikel selbst. Während hier Cyberpunk durch die Verwendung von virtueller Realität definiert wird, betont der Cyberpunkartikel die dystopische Weltsicht.
Ich halte die Erwähnung von Schätzings "Der Schwarm" im Punkt Cyberpunk für verfehlt. Es handelt sich bei "Der Schwarm" wohl eher um eine Art Weltuntergangsszenario / Ökothriller. Außerdem ist für Cyberpunk vielfach auch ein bestimmter Typ von Underdog- und Outlawartigen Charakteren charakteristisch die in dem Roman genauso wie nahezu alle anderen gängigen Stilmittel und Topoi fehlen. Im Buch rennen sich nur Eliten wie Wissenschaftler irgendwelcher Institute, Reporter und Hochrangige Militärs - lauter akademische Experten für irgendwas - gegenseitig über den Haufen.
Ich bin der Meinung, Cyberpunk hat nichts mit der Verwendung virtueller Realitäten zu tun, sondern mit der genannten Dystopie. Und dann fehlt hier sicher einer der wichtigsten SF-filme überhaupt: Blade Runner. Ich weiß zu wenig über den Film, als dass ich selbst etwas gutes zu beisteuern könnte. Aber so viel weiß ich: Der Film ist sehr wichtig.
Sci-Fi
Wie wird das ausgesprochen? --Kronf Kronf 20:24, 4. Jun 2006 (CEST)- Wenn möglich, gar nicht >:-> Wenn unbedingt gewünscht, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder so wie geschrieben, zweimal mit i, oder analog Hifi einmal mit ai und einmal mit i. Ob man dabei das sc als sk ausspricht oder englisch ist auch unklar. Alle vier Aussprachen habe ich schon gehört - allemal besser ist die Abkürzung SF. -- Perrak 21:30, 5. Jun 2006 (CEST)
- Auf Englisch ist es einfach (wie hi-fi): 2mal englisches langes "i". Kdammers 15:13, 10. Sep 2006 (CEST)
Lesenswert-Kandidatur (abgeschlossen)
Science Fiction [ˌsaɪənsˈfɪkʃn̩], (auch: Sciencefiction oder Science-Fiction; Abk.: Sci-Fi oder SF.) ist eine Form der Literatur und des Films, aber auch anderer Disziplinen wie z.B. der bildenden Kunst, welche den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in zeitlich, räumlich oder historisch radikal alternativen Konstellationen betrachtet.
Ein guter Überblicksartikel. Ich fühlte mich wohlinformiert. Wenn andere das auch fänden... Gruß, --Anonymus Nr.: 217.184.25.67 15:10, 3. Jun 2006 (CEST)
- Für ein pro sind aus meiner Sicht schon beim ersten Durchschauen und Abschnittslesen noch zu viele, zum Teil auch nur formale Punkte zu verbessern:
- viele Links in Überschriften
- Die Sprache: zum Beispiel in der Einführung radikal alternativen Konstellationen. Wieso radikal alternativ, wenn manche, auch gute SF ziemlich hautnah in der jetzigen Welt stattfindet? Die Einführung geht auch nicht auf das Science in SF ein. SF ist schließlich etwas anderes als Fiction.
- Das Definitionskapitel: auch wenn sie schwierig und umstritten ist, würde ich mir eine klarer sortierte Struktur der unterschiedlichen Sichtweisen wünschen. Im ersten Absatz komme ich auch kaum mit der Sprache klar (muss aber nicht viel bedeuten bei mir).
- Die Gliederung: in Übersicht und Richtungen tauchen die Überschneidungen auf. Ich würde erst das Kapitel über Was-es-nicht-alles-in-SF-für-Richtungen-gibt abschließen und dann auf die Überschneidungen mit benachbarten Genres eingehen.
- Das Geschichtskapitel: Sieht sehr nach einer Auflistung von Werken und Autoren aus. Es würde aus meiner Sicht interessanter sein, die einzelnen Abschnitte im Geschichtszusammenhang zu charakterisieren und dies durch ein paar wichtige und relativ bekannte Beispiele zu erläutern, das am besten auch abgestimmt mit Entwicklung der Science Fiction.
ContraSymbol oppose vote.svg
Bildherkunft zu diesem interessanten Thema. --Leumar01 17:16, 3. Jun 2006 (CEST)Contra
- Der Hinweis auf Entwicklung der Science Fiction hat sich nach einem Blick auf dieses Lemma erübrigt: Ich meine, dass der Artikel hier in den Geschichtsabschnitt eingebaut gehört und das Lemma Entwicklung der SF per redirect auf diesen hier gehen sollte (wie immer das handwerklich geht; werd´s auf der Disk-Seite von Entwicklung... vorschlagen). --Leumar01 18:06, 3. Jun 2006 (CEST)
- Contra
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Bildherkunft Was formales: Bitte keine Links in den Überschriften, Bilder wären wünschenswert. Auch ansonsten kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Cottbus Cottbus Cottbus/Bewertung 08:45, 4. Jun 2006 (CEST)Contra
- Contra
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Bildherkunft . Nicht anschaulich genug. Bilder sind gefragt. Ich wäre sogar bereit, meine Meinung in ein neutral oder pro zu ändern, wenn sich jemand die Mühe macht und da drüber geht. --Kronf Kronf 20:27, 4. Jun 2006 (CEST)Contra
- Pro
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Bildherkunft Ein lesenswerter Artikel. Die bisher genannten Kritikpunkte wurden gut angegangen. Freies Bildmaterial ist sicherlich nicht leicht zu bekommen. Weiter so, dann wird's vielleicht sogar mal ein excellenter Artikel. --Nowis 16:29, 6. Jun 2006 (CEST)Pro
Habe ein paar Bilder aus Commons eingebunden. --OliverH 15:00, 5. Jun 2006 (CEST)
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Bildherkunft Der Artikel ist eindeutig lesenswert. Die Definition ist sehr tiefgreifend, und zeigt alle Aspekte wie zum Beispiel Abgrenzung zu Fantasy auf. Die Geschichte ist auch sehr ausführlich dokumentiert, in den verschiedenen Medien. --Hhp4 Hhp4 17:55, 6. Jun 2006 (CEST)Pro
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Bildherkunft - aber eindeutig. Da hat sich jemand viel Mühe gemacht. Das der Schreibstil ab und an etwas nostalgisch verklärend abschweift, sei bei der Gesamtqualität verziehen. Gruss Martin Bahmann 20:36, 6. Jun 2006 (CEST)Pro
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BildherkunftPro Es könnte noch ein bißchen ausgebaut werden in Bezug auf Gesellschaftsutopien im Film (Godard's Alphaville, Brazil, THX 1138 - zeigt auch ganz gut die schwere Abgrenzbakeit von SF), aber lesenswert jetzt schon. Cup of Coffee 20:59, 7. Jun 2006 (CEST)
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BildherkunftPro lesenswerter Artikel, siehe Vorredner --Andante Andante 22:43, 7. Jun 2006 (CEST)
- Pro. Man kann also doch einen ordentlichen Artikel zu einem solchen Thema schreiben. :-) -- Carbidfischer Carbidfischer/Wikiteria 22:47, 7. Jun 2006 (CEST)
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BildherkunftPro Sehr informativ und leicht verständlich geschrieben. --Masterwix 08:38, 9. Jun 2006 (CEST)
- PRO Spannend und ausführlich. --84.129.89.221 12:41, 10. Jun 2006 (CEST)
Edits unter Fan-Gemeinde
Könnt ihr das bitte mal sein lassen und euch hier einigen, welche Magazine verwendet werden und welche nicht? Hier ist der Platz dafür. Danke. --OliverH 16:39, 29. Jun 2006 (CEST)
- Die früher vorhandene Auswahl an relevanten Printmagazinen (NOVA und phantastisch!), die mittlerweile gelöscht wurde (jetzt ist nur noch der ebenfalls sekundäre wissenschaftlich relevante Quarber Merkur genannt, der verbreitungstechnich - nicht inhaltlich! - auch eher Fanzine-Noveau hat), entspricht ziemlich exakt der Auswahl an relevanten und regelmäßigen SF-Magazinen in Deutschland. Beide Magazine enthalten Inhalte von professionellem Niveau, bei phantastisch! werden sogar explizit Honorare gezahlt. Beide stehen regelmäßig auf den Nominierungslisten der relevanten deutschen SF-Preise.
- EXODUS ist ein reaktiviertes Fanzine, daß kaum Bedeutung, eine im Vergleich geringe Auflage aufweist und hier IMHO nicht als "wichtiges deutsches Magazin" aufgelistet werden sollte. Eine Berücksichtigung bei den deutschen SF-Preisen DSFP und KLP findet ebenfalls nicht statt.
- Leider scheint eine Diskussion mit dem Ersteller dieses Links nicht möglich, da nur IP-Adresse vorhanden. Alle Versuche meierseits waren bislang vergebens. --Breitsameter 15:19, 30. Jun 2006 (CEST)
- Deswegen gibt es die Diskussionsseite hier. Da ist die Diskussion gebündelt und die Argumente für jedermann klar ersichtlich und auch nachvollziehbar. Der Ersteller wird die Argumente nie sehen, wenn er beim nächsten Ansteuern der Seite eine andere IP hat. Was EXODUS angeht, so publizieren dort ja auch Autoren aus dem Perry-Rhodan-Team. Natürlich kann man über die Relevanz streiten. Dabei ist allerdings auch zu berücksichtigen, dass der Abschnitt ja "Fan-Gemeinde" heisst. Deswegen ist es sinnvoller, Argumente auszutauschen statt Edits. --OliverH 15:45, 30. Jun 2006 (CEST)
- Ich denke wir sollten phantastisch und Nova in eine eigene Rubrik Magazine aufnehmen. Beide haben schon einen semiprofessionellen "Touch". Ob Exodus als Fan-Magazin Relevanz besitzt kann ich nicht sagen. Ich zumindest habe es noch nie gelesen, phantastisch und Nova hingegen schon. Man könnte wohl genauso die Andromeda Nachrichten erwähnen. --Joachim aka Destiny 16:59, 1. Jul 2006 (CEST)
- Zwar heißt der Abschnitt "Fan-Gemeinde", aber der Satz lautet "Wichtige deutsche SF-Magazine sind...". EXODUS könnte man neben vielen anderen Publikationen (u.a. ANDROMEDA, FANDOM OBSERVER, usw.) sicher als Fanzine nennen, aber es als "wichtiges SF-Magazin" einzuordnen, heißt ihm eine falsche Bedeutung hier beizumessen. Wer außer mir kennt EXODUS eigentlich hier tatsächlich? --Breitsameter 15:24, 2. Jul 2006 (CEST)
Kleinkram
Schöner Artikel! :) Hab zwei Stil-Einwände:
``welche den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in zeitlich, räumlich oder historisch (oft radikal) alternativen Konstellationen betrachtet. (Einleitung)
Dieser Halbsatz in der Einleitung ist logisch mehrfach daneben. Erstens: Begriff "zeitlich" (Vergangenheit, Zukunft) und Begriff "historisch" (Vergangenheit) bezeichnen keine verschiedenen Gegenstände, sondern sich stark überschneidende. Ich würde "historisch" streichen, da überflüssig. Zweitens: Was soll eine "zeitlich alternative Konstellation" eigentlich sein? Sorry, aber das ist verquaster Akademiker-Jargon, der einem zwischen den Fingern zerbröselt, wenn man ihn sich genauer anguckt. Man ahnt, was gemeint ist, aber der Text verdunkelt das. Hier braucht der Texter eine Hebamme, die ans Tageslicht bringt, was eigentlich gemeint ist. Spontan fällt mir keine Ideallösung ein, vielleicht jemand Anderem? Vermutlich geht es in die Richtung zu sagen, daß einzelne Lebewesen, Gesellschaften oder Ökosysteme in allen denkbaren Variationen "durchgespielt" und dabei in allen denkbaren Zeiten und Räumen angesiedelt werden.
Den zweiten Einwand hab ich schon umgesetzt... (weniger ist manchmal mehr) --Fah 00:38, 27. Aug 2006 (CEST)
Bestaedigung fehlt
1) ,,(Der erste Kuss zwischen Schwarz (Uhura) und Weiß (Kirk) im amerikanischen Fernsehen trug seiniges bei.).,, Wahrscheinlich wahr, aber es darf nicht hier als blose Behauptung so stehen. 2) ,,Solche Aussagen waren politisch unbequem und trugen zur vorzeitigen Absetzung der Serie durch die Geldgeber bei. " Das habe ich nie gehoert. Bitte belegen! Kdammers 15:17, 10. Sep 2006 (CEST)- Sehe ich genauso. Da mir der Raumschiff-Enterprise-Absatz im Verhältnis ohnehin zu stark gewichtet erscheint, werde ich ihn etwas komprimieren.--Wladmeister 14:51, 27. Nov. 2006 (CET)
- Das hätteste, so, wie ich es sehe, ruhig komprimieren können auf folgenden Satz:
- Ebenfalls sehr umfangreich ist der 'Kosmos' von Star Trek, der sowohl durch die verschiedenen Serien und Kinofilme, aber auch durch Romane, Comics und Computerspiele gebildet wird.
- Nicht etwa, weil ich was gegen Kirk und Konsorten hab, ganz im Gegenteil. fz Jahn Henne 18:19, 27. Nov. 2006 (CET)
Einmal laut gelacht
Als Film- und Literaturwissenschaftler kann ich nur sagen: Es ist so alles falsch, was man zu diesem Thema sagen kann. Weder Jules Verne noch Mary Shelly haben etwas mit Science Fiction zu tun. Es wäre schön, wenn Informatiker z. B. bei ihrem Fach blieben und solchen Themen lieber den Geisteswissenschaftlern überließen.
- Sehr gerne, wenn diese ihre Aussagen sachlich fundiert belegen, statt hier nur herumzuprahlen. Nix für ungut. --Jpp Jpp 21:32, 28. Nov. 2006 (CET)
Hallo alle zusammen,
bitte mal immer schön sachlich und freundlich bleiben. Wenn es hier etwas zu verbessern gibt, dann sollte das bitte auch beschrieben werden. Und die Wikipedia ist kein Fachlexikon, sondern soll auch für alle verständlich sein, womit auch Laien immer gerne eingeladen sind, ihren Beitrag zu leisten.
Übrigens, neue Beiträge werden hier üblicherweise immer unten angehangen, wofür auch das praktische „+”-Symbol (oben, neben dem „Seite bearbeiten”-Link) verwendet werden kann.
Mit freundlichen Grüßen .. Conrad Franz 07:20, 29. Nov. 2006 (CET)- Ich vermute, dass die IP sich über diesen Revert beschwerte, den ich aus zwei Gründen durchführte:
- Dass Jules Vernes Romane damals nur vom technisch machbaren handelten, bezweifle ich stark. (Siehe z. B. Von der Erde zum Mond.) --Jpp Jpp 11:19, 29. Nov. 2006 (CET)
- Es war unklar, welche Definition des Begriffs der Science Fiction der revertierten Bearbeitung zugrunde lag. Jedenfalls keine mir bekannte.
- --Jpp Jpp 11:19, 29. Nov. 2006 (CET)
- Also, erst mal find ich Conrad Franzs Bemerkung einfach trefflich. Vor allem das mit dem freundlich bleiben. Wenn s denn möglich ist. Und was die Definition von Science Fiction betrifft: Da gibt s wohl jede Menge verschiedene von. Science Fiction ist halt ein bemerkenswertes Phänomen. In dem Buch Das Jahrhundert der Marsianer (SF-Sachbuch, Bibliothek der Science Fiction Literatur, Wilhelm Heyne Verlag München 1984, ISBN 3-453-31022-5) zeigen Helga Abret und Lucian Boia am Beispiel von verschiedenen, zum Teil einigermaßen alten, Texten über unseren Nachbarplaneten Mars recht anschaulich auf, wie „sich aus dem Zusammenwirken von Naturwissenschaften und Literatur ein moderner Mythos“ entwickelte. Im Übrigen bin ich der Meinung, daß in gewissem Sinne alles Science Fiction ist. :o) Jahn Henne 12:48, 29. Nov. 2006 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Science Fiction und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).









