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Sindbads siebente Reise

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Der Artikel Sindbads siebente Reise gehört zur Kategorie: Filmtitel, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Filmtitel 1958

Sindbads siebente Reise ist ein Fantasy/Abenteuerfilm des österreichischen Regisseurs Nathan Juran aus dem Jahr 1958.

Der Film gilt als bester Vertreter der Sindbad-Filme. Die Special-Effects von Ray Harryhausen waren für die damaligen Zeiten beeindruckend.

Handlung

Heimreise

Sindbad und seine Geliebte (Prinzessin Parisa) sind auf der Heimreise nach Bagdad, um dort zu heiraten. Auf der Insel Kolossa (in Griechenland) treffen sie auf einen Zauberer namens Sokura, der von einem Zyklopen angegriffen wird. Mit Hilfe des Dschinnis gelingt ihnen jedoch die Flucht auf Sindbads Schiff. Leider geht die Wunderlampe dabei verloren.

Sokura will wieder auf die Insel zurück, um nach der Wunderlampe zu suchen. Deshalb bietet er Sindbad als Belohnung Edelsteine und Schätze an. Sindbad lehnt dieses Angebot ab und segelt Richtung Bagdad weiter. Dort bittet Sokura den Kalifen von Bagdad, der Sindbad so liebt wie seinen eigenen Sohn, ihm ein Schiff mit Besatzung zur Verfügung zu stellen, damit er nach Kolossa zurückkehren kann. Aufgrund der Beratung Sindbads, "nur ein Wahnsinniger würde nach Kolossa zurückkehren", lehnt auch der Kalif ab.

Um doch noch auf die Insel zurückzukehren, verwandelt Sokura die Prinzessin heimlich in einen daumengroßen Zwerg. Nun entdecken Sindbad, der Kalif und der Vater der Prinzessin, der Sultan von Dschandra, die verwandelte Prinzessin. Die Hochzeit und der Frieden zwischen Bagdad und Dschandra scheint gescheitert. Der Sultan ist schockiert und droht, Bagdad den Krieg zu erklären. Sindbad sucht sofort den Zauberer Sokura. Sokura kann die Verwandlung wieder rückgängig machen, benötigt dazu aber die Schale eines Eies der riesigen Vogelart Roch, die neben vielen Zyklopen auf der Insel Kolossa lebt.

Die Abenteuer in Kolossa

Die einzige Möglichkeit, um die Hochzeit und die Prinzessin noch zu retten ist nun, trotz aller Gefahren nach Kolossa zurückzukehren. Sindbad, Sokura, die Prinzessin und Sindbads Besatzung (darunter 25 Häftlinge, da Sindbad keine anderen Männer fand) reisen auf die Insel zurück. Die Häftlinge beschließen, dass Schiff zu übernehmen, die Crew zu töten und als Seeräuber oder Schatzsucher reich zu werden. Bald darauf übernehmen sie das Schiff. Als Rache spricht Sokura einen Fluch auf sie aus. Nachdem die meisten Häftlinge durch das Geschrei der Sirenen wahnsinnig geworden sind, übernehmen Sindbad und seine Freunde wieder das Schiff und kommen am nächsten Morgen an.

Um zu den Bergen mit den Riesenvögeln zu gelangen müssen sie ein riesiges Tal mit Zyklopen durchqueren. Sokura bildet zwei Gruppen, damit man sich bei einer Festnahme durch die Zyklopen gegenseitig retten kann. Alles was er im Sinn hat ist aber die Wunderlampe, die nun in einer Schatzkammer der Zyklopen liegt, zu finden. Nach einer Weile stoßen Sindbad und seine Gruppe auf einen Zyklopen, der sie gefangen nimmt und anschließend einen Gefangenen etwas abseits grillen und dann auffressen will. Daraufhin entdeckt Sokura den Käfig, befreit sie aber nicht, da er nur die Wunderlampe benötigt. Seine Gruppe bleibt etwas zurück. Die daumengroße Prinzessin schafft es den Riegel zu öffnen und alle zu befreien. Sokura geht nun zur Schatzkammer der Zyklopen, wühlt in den Schätzen nach der Lampe und findet sie, darauf wird der Zyklop aufmerksam, verlässt die Feuerstelle und versucht Sokura zu fangen. Sokuras Gruppe kommt nun auch an und ein Kampf gegen den Zyklopen entbricht. Dabei verliert Sokura die Lampe.

Der Zyklop wird besiegt und auch der Gefangene wird von Sindbad gerettet. Sindbad findet die Lampe, will sie aber Sokura erst geben, wenn die Prinzessin normal ist. Sokura, dem das Schicksal der Prinzessin völlig egal ist muss nun um die Lampe zu bekommen der Prinzessin helfen. Später erreichen Sindbad etc. ein Vogelnest mit einem unausgeschlüpften Ei. Sokura, der weiß wie gefährlich die Vögel sind, empfiehlt weiter zu gehen bis sie weiter oben ein ausgeschlüpftes Ei finden. Einige der Männer sind aber am verhungern, schlagen das Ei auf und töten den Jungvogel. Sindbad nimmt nun gleich ein Stück Eierschale. Bald darauf kommt der Muttervogel und tötet einige von Sindbads Männern. Sindbad kämpft gegen den Vogel bzw. versucht zu fliehen, während Sokura sich zur Prinzessin davonschleicht.

Die Rettung der Prinzessin

Derweilen entführt Sokura die Prinzessin auf sein heimliches unterirdisches Schloss auf der Insel. Mit Hilfe der Lampe gelangt Sindbad, der dem Vogel entkommen ist, auch zum Schloss. Dort gibt sich Sokura so aus, dass er alles für die Vergrößerung der Prinzessin vorbereitet hat und keine bösen Hintergedanken hat. Mit Hilfe der Eierschale wird die Prinzessin wieder normal. Da Sindbad Sokura unheimlich erscheint, will er ihm die Lampe erst geben, wenn sie wieder in Sicherheit auf dem Schiff sind. Nun dauert es Sokura zu lange und er denkt dass Sindbad ihm die Lampe überhaupt nicht mehr geben will, so will er nun Sindbad töten. Sindbad und seine Geliebte schaffen es sich zu retten. Um den Lampengeist zu befreien werfen sie die Lampe in einen Lavastrom.

Sokura hat an seinem Schloss einen riesigen eingesperrten Drachen, den er nun freilässt um Sindbad und seine Männer zu töten. Seine Männer sind mittlerweile vom Vogelnest zum Schiff zurückgekehrt und haben eine riesige Armbrust, welche sie von Bagdad zur Verteidigung gegen die Zyklopen mitgennomen haben vor dem Schiff stationiert. Als Sindbad und die Prinzessin vor dem Drachen fliehen stoßen sie noch zufällig auf einen Zyklopen. Nun kämpft der Drache gegen den Zyklopen und Sindbad und Parisa können zum Schiff fliehen. Der Drache tötet den Zyklopen und gelangt mit Sokura zum Schiff. Mit der Armbrust wird der Drache dann erschossen und erschlägt dabei Sokura.

Sindbad, Parisa und seine Besatzung kehren anschließend glücklich nach Bagdad zurück und freuen sich auf die Hochzeit.

Auszeichnungen

Kritiken

  • "Effektvoller Abenteuerfilm in orientalisch-buntem Märchengewand, der seinen Reiz aus den hervorragenden Spezialeffekten von Ray Harryhausen bezieht." - „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997

  • "Effektvoller Abenteuerfilm in orientalisch-buntem Märchengewand. (...) Ganz auf Schaufreude eingestellt, etwas zum Staunen und Gruseln. Einiger Szenen wegen für Kinder weniger geeignet." - 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 396

  • "(...) Abenteuermärchen nach Motiven aus „1001 Nacht“, das wegen der Special Effects von Ray Haryhausen berühmt wurde; spannende, gruselige und vergnügliche Unterhaltung." (Wertung: 3 Sterne = sehr gut)Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 750

Medien

DVD-Veröffentlichungen

  • 2000 Sindbads 7. Reise, Columbia Tristar Home Video

Soundtrack

  • The Seventh Voyage of Sinbad. An Original Soundtrack Recording of the Bernard Herrmann Score. Varèse Sarabande, North Hollywood 1980, VCD 47256 - Originaleinspielung unter Bernard Herrmanns Leitung
  • The Seventh Voyage of Sinbad. Varèse Sarabande Film Classics. Varèse Sarabande und Universal Music, Studio City 1998, VSD-5961 - Digitale Neuaufnahme der kompletten Filmmusik; es spielt das Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von John Debney

Literatur

  • Ray Harryhausen, Tony Dalton: Art of Ray Harryhausen. Billboard Books 2006, ISBN 0-82308400-0
  • Norbert Stresau: Der Fantasyfilm. Heyne, München 1984, ISBN 3-453-86068-3

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Sindbads siebente Reise


Super 8 Veröffentlichung

Ist der Film auch auf Super 8 veröffentlicht wurden oder handelt es sich dabei um einen anderen Film. "Sindbad der Seefahrer (Le voyage fantastique de Simbad)" von Revue Film, 66 m als s/w Stummfilm?

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Sindbads siebente Reise und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).