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Sonographie

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Der Artikel Sonographie gehört zur Kategorie: Exzellent, Medizintechnik, Tomografie, Bildgebendes Verfahren

Sonographie, auch Echographie oder umgangssprachlich Ultraschall genannt, ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe in der Medizin und Veterinärmedizin sowie von technischen Strukturen.

Ein Sonogramm ist ein Bild, das mit Hilfe der Sonographie erstellt wurde.

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Sonogramm eines vier Monate alten menschlichen Fetus
Bildherkunft

Anwendungen in der Medizin

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Herzultraschalluntersuchung bei einem Säugling
Bildherkunft

Die Sonographie ist das am häufigsten genutzte bildgebende Verfahren in der Medizin überhaupt. Ein wesentlicher Vorteil der Sonographie gegenüber dem in der Medizin ebenfalls häufig verwendeten Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensible Gewebe wie bei Ungeborenen werden nicht beschädigt, die Untersuchung verläuft weitgehend schmerzfrei.

Neben der Herztonwehenschreibung (Kardiotokografie) ist sie ein Standardverfahren in der Schwangerschaftsvorsorge. Eine spezielle Untersuchung der Pränataldiagnostik zur Erkennung von Entwicklungsstörungen und körperlichen Besonderheiten ist der Feinultraschall.

Die Sonographie ist das wichtigste Verfahren bei der Differentialdiagnose eines Akuten Abdomens, bei Gallensteinen oder bei der Beurteilung von Gefäßen und deren Durchlässigkeit vor allem an den Beinen. Weiterhin wird sie standardmäßig zur Untersuchung der Schilddrüse, des Herzens – dann Echokardiografie genannt –, der Nieren, der Harnwege und der Blase benutzt. Durch den Einsatz von Echokontrastverstärkern (Kontrastmittel) ist in geeigneten Fällen eine weitere Verbesserung der Diagnostik möglich.

In gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen werden mit einer vaginal eingeführten Sonde Eierstöcke und Gebärmutter betrachtet.

Die Ultraschallanwendung ist geeignet zur Erstbeurteilung und für Verlaufskontrollen, insbesondere bei medikamentösen oder strahlentherapeutischen Behandlungen bösartiger Erkrankungen.

Mit Ultraschall können krebsverdächtige Herde erkannt und erste Hinweise auf ihre Bösartigkeit gewonnen werden. Darüber hinaus sind ultraschallgesteuerte Biopsien und Zytologien (Entnahmen von Gewebeproben oder freier Flüssigkeit) durchführbar.

Geschichte der Sonographie

Der Grundgedanke der Sichtbarmachung von Strukturen durch Schall geht auf militärische Anwendungen zurück. Während des Ersten Weltkrieges übertrug der Franzose Paul Langevin mittels Quarzkristallen erzeugte Ultraschallwellen ins Wasser und entwickelte so ein Verfahren zur Ortung von Unterseebooten. Zu medizinischen Anwendungen eignete sich das Verfahren nicht, denn die Intensität der Schallwellen war so stark, dass von ihnen getroffene Fische zerbarsten. Diese Form der Anwendung wurde mit der Entwicklung von ASDIC und Sonar durch Amerikaner und Briten im Zweiten Weltkrieg fortgesetzt.

In der Zeit zwischen den Kriegen entwickelten der Russe S. J. Sokoloff und der Amerikaner Floyd A. Firestone ultraschallgestützte Verfahren zur Aufdeckung von Materialfehlern in Werkstoffen. Eine erste medizinische Anwendung erfolgte 1942 durch den Neurologen Karl Dussik (1908–1968), der einen Seitenventrikel des Großhirns mittels A-Mode-Messung darstellte. Er nannte sein Verfahren Hyperfonografie. Ein weiteres Vorläufermodell sonographischer Verfahren ist um 1950 die Knorpelecho-Messung nach John Ponkoff.

Seit dem Ende der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Sonographie zeitgleich innerhalb verschiedener medizinischer Fachrichtungen. Erste kardiologische Untersuchungen mittels A-Mode-Messungen wurden durch Wolf-Dieter Keidel vorgenommen, erste M-Mode-artige Messungen führten Inge Edler und Carl Helmut Hertz an der Lund-Universität in Schweden durch. Etwa zeitgleich wurden von John J. Wild, Douglass H. Howry und Joseph H. Holmes erste B-Mode-artige Schnittbilder aus dem Bereich des Halses und des Abdomens erzeugt. Die hierzu angewendete Methode war das Compound-Verfahren, bei dem die Versuchsperson in einer wassergefüllten Tonne saß und die Ultraschallsonde auf eine Kreisbahn um sie herumwanderte.

Im selben Zeitraum erfolgten erste Anwendungen in der Ophthalmologie (G. H. Mundt und W. F. Hughes, 1956) sowie der Gynäkologie (Ian Donald). Eine erste Anwendung des Dopplerprinzips erfolgte 1959 durch S. Satomura, das sich schnell einen Platz in der Angiologie und der Kardiologie erschloss. Farbkodierte Dopplerdarstellungen waren jedoch erst seit den 80er Jahren mit der Verfügbarkeit leistungsstarker Rechner möglich.

Bildgebung

Überblick

Ultraschall ist Schall mit einer Frequenz jenseits der menschlichen Hörschwelle, ab 20 kHz bis 1 GHz. In der Diagnostik verwendet man Frequenzen zwischen 1 und 40 MHz bei einer mittleren Schallintensität von 100 mW/cm2. Ein Ultraschallgerät enthält eine Elektronik für die Schallerzeugung, Signalverarbeitung und -darstellung, außerdem Schnittstellen für einen Monitor und Drucker sowie für Speichermedien oder Videokameras. Per Kabel daran angeschlossen ist eine auswechselbare Ultraschallsonde, auch Schallkopf genannt.

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Sonden
Bildherkunft

Die Ultraschallwellen werden mit in der Sonde angeordneten Kristallen durch den piezoelektrischen Effekt erzeugt und auch wieder nachgewiesen. Von Bedeutung für die Schallausbreitung in einem Material ist die Impedanz, also der Widerstand, der der Ausbreitung von Wellen entgegenwirkt. An der Grenzfläche zweier Stoffe mit großem Impedanzunterschied wird der Schall stark reflektiert. Daher wird die Ultraschallsonde mittels eines stark wasserhaltigen Gels angekoppelt, damit der Schall nicht von der Luft zwischen dem Sondenkopf und der Hautoberfläche reflektiert wird.

Die Sonde sendet kurze, gerichtete Schallwellenimpulse aus, die in den Gewebeschichten unterschiedlich stark reflektiert und gestreut werden, was als Echogenität bezeichnet wird. Aus der Laufzeit der reflektierten Signale kann die Tiefe der reflektierenden Struktur rekonstruiert werden. Die Stärke der Reflexion wird vom Ultraschallgerät als Grauwert auf einem Monitor dargestellt. So stellen sich Strukturen geringer Echogenität als schwarze, Strukturen hoher Echogenität als weiße Bildpunkte dar. Gering echogen sind vor allem Flüssigkeiten wie Harnblaseninhalt und Blut. Eine hohe Echogenität besitzen Knochen, Gase und sonstige stark Schall reflektierende Materialien.

Von den Monitorbildern werden zur Dokumentation Ausdrucke, sogenannte Sonogramme, oder gelegentlich Videoaufnahmen gemacht. Schwangeren wird häufig auch ein Bild ihres ungeborenen Kindes überlassen.

Ein verwandtes Untersuchungsverfahren ist die Optische Kohärenztomografie. Sie arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip, jedoch wird dort Licht statt Schall verwendet.

Echo-Impuls-Verfahren

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Schematischer Ablauf des Echo-Impuls-Verfahrens
Bildherkunft

Die Bildgebung mit einem Ultraschallgerät erfolgt nach dem sogenannten Echo-Impuls-Verfahren. Ein elektrischer Impuls eines Hochfrequenzgenerators wird im Schallkopf durch den piezoelektrischen Effekt in einen Schallimpuls – einen kurzen Wellenzug – umgesetzt und ausgesendet. Die Schallwelle wird an Inhomogenitäten der Gewebestruktur teilweise oder vollständig gestreut und reflektiert. Im ersten Fall (teilweise Reflexion/Streuung) verliert der Wellenzug Energie und läuft mit schwächerem Schalldruck weiter, solange, bis durch Absorptionseffekte die Schallenergie vollständig in Wärme umgesetzt ist. Ein zurücklaufendes Echo wird im Schallkopf in ein elektrisches Signal gewandelt. Anschließend verstärkt eine Elektronik das Signal, wertet dieses aus und kann es auf verschiedene Weise an den Anwender ausgeben, beispielsweise auf einem Monitor (siehe Darstellungsmethoden).

Der darauffolgende Schallimpuls wird bei den zweidimensionalen Verfahren (wie dem am häufigsten benutzten B-Mode) durch automatisches mechanisches oder elektronisches Schwenken der schallerzeugenden Sonde in eine leicht andere Richtung ausgestrahlt. Dadurch scannt die Sonde einen gewissen Bereich des Körpers und erzeugt ein zweidimensionales Schnittbild.

Der nächste Impuls kann erst ausgesendet werden, wenn alle Echos des vorherigen Ultraschallimpuls abgeklungen sind. Somit ist die Wiederholrate abhängig von der Eindringtiefe; das ist die maximale Reichweite in das Untersuchungsobjekt hinein. Die Eindringtiefe des Schalls ist umso kleiner, je größer die Frequenz ist. Je größer allerdings die Frequenz, desto höher ist das örtliche Auflösungsvermögen, also die Fähigkeit, nahe beieinanderliegende Objekte auseinander halten zu können. Es muss stets die höchste Frequenz gewählt werden, die noch eine Untersuchung in der gewünschten Tiefe ermöglicht.

Beispielsweise liegt das Herz etwa 15 cm tief. Die zu verwendende Frequenz f ist 3,5 Mhz (siehe Physikalische Grundlagen, Tabelle 2). Die Laufzeitdifferenz zum Herzen beträgt dann Δ t = Δs/c = 0,15/1500 m/s = 0,0001 s = 100 µs (c = Schallgeschwindigkeit). Bis das Echo wieder am Schallkopf ankommt, vergeht die doppelte Zeit. Die Wiederholrate der einzelnen Impulse (nicht die Bildwiederholrate des kompletten Schnittbilds) ist also f = 1/(2·Δt) = 5 kHz.

Darstellungsmethoden

Eine Ultraschalluntersuchung kann je nach Anforderung mit verschiedenen Ultraschallsonden und unterschiedlicher Auswertung und Darstellung der Messergebnisse durchgeführt werden, was man als Mode (engl.: Methode, Verfahren) bezeichnet. Die Bezeichnungen in der Raster Ultraschallmikroskopie (engl.: Scanning Acoustic Microscopy, SAM) sind aufgrund der Fokussierung des Strahles leicht unterschiedlich und bezeichnen primär die unterschiedlichen Dimensionen (A-, B-, C-Scan mode).

A-Mode

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A-Mode-Scan Signalamplitude gegen Impulsverzögerung
Bildherkunft

Die erste angewandte Darstellungsform war der A-Mode (A steht für Amplitudenmodulation). Das von der Sonde empfangene Echo wird in einem Diagramm dargestellt, wobei auf der x-Achse die Eindringtiefe und auf der y-Achse die Echostärke abgetragen wird. Je höher der Ausschlag der Messkurve, desto echogener ist das Gewebe in der angegebenen Tiefe. Der Name des Modus beruht auf der zeitabhängigen Verstärkung (bis zu 120 dB) der Signalamplitude durch die Auswerteelektronik im Ultraschallgerät (time gain compensation), weil eine größere Laufzeit der Wellen aus tieferen Schichten wegen Absorption zu sehr geringer Signalamplitude führt. Der A-Mode hat heute nahezu keine Bedeutung mehr.

B-Mode

B-Mode (B für englisch brightness modulation) ist eine andere Darstellung der Information des Amplituden-Modus bei der die Echointensität in eine Helligkeit umgesetzt wird. Durch mechanisches Bewegen der Sonde überstreicht der Messstrahl eine Fläche in einer Ebene ungefähr senkrecht zur Körperoberfläche. Die Amplitude eines Echos moduliert den Grauwert eines Bildpunktes auf dem Bildschirm.
2D-Echtzeitmodus (2D-realtime)
Abbildung
2D-Sonogramm eines Menschenfetus von neun Wochen
Bildherkunft

Im 2D-Echtzeitmodus, der derzeit häufigsten Anwendung des Ultraschalls, wird ein zweidimensionales Schnittbild des untersuchten Gewebes durch automatische Verschwenkung des Messstrahls und Synchronisierung der B-mode-Darstellung in Echtzeit erzeugt (siehe Abbildung). Das Schnittbild wird dabei aus einzelnen Linien zusammengesetzt, wobei für jede Linie ein Strahl ausgesendet und empfangen werden muss. Die Form des erzeugten Bildes hängt dabei vom eingesetzten Sondentyp ab. Der 2D-Echtzeitmodus kann mit anderen Verfahren wie dem M-Mode oder der Dopplersonografie gekoppelt werden. Je nach Eindringtiefe und Sondentyp können nur einige wenige oder bis zu über hundert zweidimensionale Bilder pro Sekunde dargestellt werden.

M-Mode
Abbildung
Hundeherz, 2D/M-Mode. Die Bewegung des Herzmuskels wird entlang der senkrechten Linie im (oberen) 2D-Bild im unteren M-Bereich aufgetragen
Bildherkunft
Abbildung
3D-Darstellung eines menschlichen Fötus. Deutlich erkennbar sind Gesicht und eine Hand.
Bildherkunft

Eine weitere häufig eingesetzte Darstellungsform ist der M- oder TM-Mode (englisch für (time) motion). Dabei wird ein Strahl bei einer hohen Impulswiederholungsfrequenz (1000–5000/s) eingesetzt. Die Amplitude des Signals wird auf der vertikalen Achse dargestellt; Die von den hintereinander liegenden Impulsen erzeugten Echozüge sind auf der horizontalen Achse gegeneinander verschoben. Diese Achse stellt also die Zeitachse dar.

Bewegungen des Gewebes bzw. der untersuchten Strukturen haben Unterschiede in den einzelnen Impulsechos zu Folge, es lassen sich Bewegungsabläufe von Organen eindimensional darstellen. Die M-Mode-Darstellung ist häufig mit dem B- bzw. 2D-Mode gekoppelt.

Ihre Hauptanwendung findet diese Untersuchungsmethode in der Kardiologie, um Bewegungen einzelner Herzmuskelbereiche und der Herzklappen genauer untersuchen zu können. Die zeitliche Auflösung dieses Modus ist bestimmt durch die maximale Wiederholrate der Schallimpulse und beträgt schon bei 20 cm Tiefe über 3 kHz.

Mehrdimensionale Anwendung

Als weitere Applikation wurde in den letzten Jahren (Anfang des 21. Jahrhunderts) die dreidimensionale Echografie entwickelt. Der 3D-Ultraschall produziert räumliche Standbilder, und der 4D-Ultraschall (auch genannt Live-3D: 3D plus zeitliche Dimension) lässt dreidimensionale Darstellung in Echtzeit zu. Für ein dreidimensionales Bild wird zusätzlich zum Scan in einer Ebene ein Schwenk der Ebene vollzogen. Der Flächenscanwinkel wird gleichzeitig mit dem zweidimensionalem Bild abgespeichert. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Verwendung einer zweidimensionalen Anordnung von Ultraschallwandlern in einem sogenannten Phased Array (siehe Ultraschallsonde), bei der nicht mechanisch, sondern elektronisch ein Schwenk des Strahles durchgeführt wird.

Die Daten werden für die Bildverarbeitung und Visualisierung von einem Rechner in eine 3D-Matrix eingetragen. So können dann Darstellungen von Schnittebenen aus beliebigen Blickwinkeln auf das Objekt erzeugt oder virtuelle Reisen durch den Körper gestaltet werden. Um Bewegungsartefakte durch die Herztätigkeit zu vermeiden, wird die Aufnahme mittels EKG gesteuert.

Doppler-Verfahren

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Anwendung des Dopplerverfahrens bei einer Herzuntersuchung: Mitralinsuffizienz
Bildherkunft

Die Aussagekraft der Sonografie kann erheblich durch die Anwendung des Dopplereffekts erhöht werden. Man unterscheidet eindimensionale Verfahren (pulsed-wave doppler, continuous-wave doppler auch als D-mode bezeichnet) von zweidimensionalen, farbkodierten Anwendungen (Farbdoppler – F-mode). Die Kombination B-Bild mit Doppler-Bild nennt man auch Duplex-Bild.

Prinzip

Der Dopplereffekt tritt immer dann auf, wenn Sender und Empfänger einer Welle sich relativ zueinander bewegen. Zur Bestimmung der Blutflussgeschwindigkeit in den Blutgefäßen oder im Herzen detektiert man das von den Blutkörperchen (Erythrozyten) gestreute Echo. Das Signal ist um eine bestimmte Frequenz verschoben: die Dopplerfrequenz. Von dem „ruhenden“ Sender, dem Schallkopf, geht eine Welle der Frequenz f aus; ein sich bewegendes Teilchen mit der Flussgeschwindigkeit v nimmt eine Frequenzverschiebung Δf1 wahr. Das Teilchen streut den Schall und sendet eine Welle aus, die der Schallkopf als Empfänger ebenfalls verschoben wahrnimmt, da sich das Teilchen bewegt. Der Dopplereffekt tritt also zweimal auf; die gesamte Frequenzverschiebung (mit θ: Winkel zwischen Teilchenbahn und Schallstrahl, c: Schallgeschwindigkeit) beträgt Δf = 2·f·(v/c)·cosθ.

Aus ihrem Vorzeichen lässt sich die Flussrichtung rekonstruieren. Bei gegebener Geschwindigkeit ist die Frequenzverschiebung umso größer, je größer die Sendefrequenz f ist. Im Bereich von 2 bis 8 MHz und Flussgeschwindigkeiten von einigen mm/s bis zu 2 m/s ist Δf etwa 50 Hz bis 15 kHz, liegt also im hörbaren Bereich, weshalb man den Herzschlag eines Kindes ab der zwölften Schwangerschaftswoche hören kann.

Zur Geschwindigkeitsbestimmung ist auch eine Winkelmessung notwendig. Wie groß der Fehler in der Geschwindigkeit ist, hängt vom Einstrahlwinkel ab. Die Abhängigkeit vom Winkel lässt sich aber eliminieren, beispielsweise durch Verwendung von Stereomessköpfen.

Die Verfahren im Einzelnen

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Schema der Messung mittels CW-Doppler an der Aorta
Bildherkunft

Beim Continuous Wave Doppler (CW-Doppler)-Verfahren arbeiten ein Sender und ein Empfänger im Schallkopf gleichzeitig und kontinuierlich. Durch Mischen mit geeigneten Hochfrequenzsignalen und mit elektronischen Filtern lässt sich aus der zurückkommenden Welle in der Auswerteelektronik das Spektrum der Dopplerfrequenzen bzw. Geschwindigkeiten und auch die Richtung bestimmen. Nachteil bei diesem Verfahren ist, dass die Tiefe des Dopplerechos nicht bestimmbar ist, jedoch können auch relativ hohe Geschwindigkeiten registriert werden.

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Schema der Messung mittels PW-Doppler an der Mitralklappe
Bildherkunft

Dagegen kann man beim Pulsed Wave Doppler (PW-Doppler) für eine ortsselektive Geschwindigkeitsmessung im konventionellen (B-Mode-) Sonogramm das sogenannte Gate festlegen. Es wird dann nur die Geschwindigkeit von Blutteilchen gemessen, die durch dieses Gate fließen. Von einem sowohl als Sender als auch als Empfänger fungierenden Wandler werden Ultraschall-Impulse geringer Dauer ausgeschickt. Die axiale Ortsauflösung ist ein Maß für Vermögen des Gerätes, in Ausbreitungsrichtung eines Impulses nahe beieinanderliegende Objekte unterscheiden zu können. Je besser die axiale Ortsauflösung sein soll, desto kürzer muss der Impuls sein. Je geringer die Impulsdauer ist, desto unbestimmter ist seine Frequenz: kleine Dopplerfrequenzverschiebungen sind an einem einzigen Wellenpaket nicht mehr sichtbar. Durch eine geschickt konstruierte Verarbeitungselektronik lässt sich dieses Problem lösen, mit dem Makel von Alias-Artefakten beim Überschreiten einer bestimmten Grenzgeschwindigkeit.

Bei der Farbdoppler-Sonografie wird für einen großen Bereich eines konventionellen Ultraschallbildes (Color-Window) die örtliche Dopplerfrequenz (= mittlere Flussgeschwindigkeit) und die Schwankungsbreite (= Turbulenz) bestimmt. Das Ergebnis wird in Falschfarben dem B-Bild überlagert, also in Farbtönen von rot und blau für verschiedene Blutgeschwindigkeit und grün für Turbulenz. Hierbei steht üblicherweise die Farbe Rot für Bewegung auf den Schallkopf zu, während mit blauen Farbtönen Flüsse weg von der Sonde codiert werden. Bereiche der Geschwindigkeit 0 werden durch die Elektronik unterdrückt.

Anwendung

Dopplerverfahren werden benutzt zur Bestimmung von Blutfluss-Geschwindigkeiten, zur Entdeckung und Beurteilung von Herz(klappen)fehlern, Verengungen (Stenosen), Verschlüssen oder Kurzschlussverbindungen (Shunts).

Als spezielle Anwendung etabliert sich derzeit (2004) der Gewebedoppler (TDI), bei dem nicht die Blutflussgeschwindigkeiten, sondern die Gewebeverschiebungen gemessen und dargestellt werden. Gegenüber den herkömmlichen Dopplerverfahren treten wesentlich geringere Frequenzverschiebungen auf, und daher erfordert diese Untersuchungsmethode besondere Gerätemodifikationen.

Weitere Techniken

Als intensiv an die Rechenleistung der Ultraschallgeräte gekoppeltes Verfahren erschlossen sich in den letzten Jahren (Anfang des 21. Jahrhunderts) mit steigender Performance der Maschinen neue Anwendungen. Mittels digitaler Schallwellencodierung wird es möglich, Umgebungsrauschen von der zur Bilderzeugung eingesetzten Schallwelle eindeutig abzugrenzen und damit eine verbesserte Auflösung zu erreichen. Auf ähnlichen Effekten wie die 3D-Sonografie beruhende Verfahren erlauben das Generieren von Panoramabildern.

Es kam zur Entwicklung weiterer Dopplerverfahren. Der amplituden-codierte Doppler (Powerdoppler) erfasst nicht die Flussgeschwindigkeit, sondern die Menge der bewegten Teilchen und erlaubt somit die Detektion wesentlich langsamerer Flüsse, als es mittels der klassischen Dopplerverfahren möglich ist.

Auch andere Verfahren wie der Einsatz von sonografischen Kontrastmitteln (Kontrastmittelverstärkter Ultraschall) oder die Darstellung von Blutflüssen im B-Mode verfeinern die Möglichkeiten der Gefäßdiagnostik. Speziell den Kontrastmitteln wird eine steigende Bedeutung zugemessen, da mit ihrer Hilfe Aussagen über die Dignität (Gut- oder Bösartigkeit) von Gewebeneubildungen getroffen werden können.

Die B-Bild-Darstellung konnte Ende der 1990er Jahre noch einmal in kontrast- und räumlicher Auflösung mit Tissue Harmonic Imaging (THI) verbessert werden. Dieses Verfahren ist bei heutigen kommerziellen Ultraschallsystemen Standard.

Zugänglichkeit von Organen

Alle wasserhaltigen, blutreichen Organe sind für den Ultraschall gut untersuchbar. Schlecht untersuchbar sind alle gashaltigen Organe, zum Beispiel der Darm bei Blähungen, die Lunge und das Innere von Knochen. Auch das Gehirn ist bedingt durch die Schädelknochen beim Erwachsenen nur unzureichend zugänglich. Manche Organe sind im Normalzustand nur schwierig, im krankhaft vergrößerten Zustand dagegen ganz gut erkennbar (Blinddarm, Harnleiter, Nebennieren).

Spezielle Sondentypen wie die Endoskopsonde, die in den Körper eingeführt werden, machen eine Untersuchung innerer Organe, genannt Endosono, möglich. So führt man beispielsweise eine Sonde vaginal ein zur Untersuchung der Eierstöcke, anal zur Durchschallung der Prostata oder oral zur Betrachtung des Magens oder – häufiger – des Herzens (TEE).

Gut untersuchbare Organe:

Bedingt oder durch Endoskopsonde zugänglich:

Schlecht zu untersuchen:

Bildfehler

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Kometenschweifartefakt (Ks) hinter einer Dünndarmschlinge
Bildherkunft

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Gb: Gallenblase;
LS: lateral shadowing;
SA: distale Schallauslöschung hinter dem stark reflektierenden Zwerchfell;
SV: distale Schallverstärkung
Bildherkunft

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Rv: Reverberationen
Bildherkunft

Bei der Bilderzeugung mittels Ultraschall kann es zu Artefakten (Bildfehlern) kommen, die nicht durchweg als störend gelten, sondern auch zusätzliche Gewebe- bzw. Materialinformationen liefern können.

Ein häufiges Artefakt ist die Abschattung (distale Schallauslöschung) hinter stark reflektierenden Objekten mit einer vom übrigen Gewebe stark abweichenden Impedanz wie Knochen, Luft oder Konkrementen (Ablagerungen). Bei nahezu senkrechtem Schalleinfall gibt es ein starkes Echo, bei schrägem Einfall nicht.

Eine distale Schallverstärkung kommt zustande, indem hinter Gewebe, dessen Dämpfung im Vergleich zur Umgebung schwächer ist, aufgrund der tiefenabhängigen Verstärkung diese dann übermäßig hoch ist. Die time gain compensation (Teil der Verarbeitungselektronik) verstärkt das hinter dem schwächer dämpfenden Gebiet liegende Gewebe, da dieses ja eine größere Dämpfung hat, und das Echosignal wird dann im Vergleich zum nebenliegenden normal schwächenden Gewebe heller dargestellt.

Bei kreisförmig geschnittenen Objekten können die Randstrahlen weggespiegelt werden; dem Bild fehlen dann die Randstrukturen und es kommt zu Abschattungen (lateral shadowing).

Bei stark reflektierenden Grenzflächen kann es zu Mehrfachreflexionen (Kometenschweifartefakt, auch Ring-Down-Phänomen) beziehungsweise zu Spiegelartefakten in Form von virtuellen Bildern von vor der Grenzfläche befindlichen Objekten kommen.

Objekte können hinter Gebieten mit abweichender Schallgeschwindigkeit verschoben erscheinen.

Am Rand flüssigkeitsgefüllter Organe erzeugt ein wenig fokussierter Impuls beim Auftreffen auf eine schräg verlaufende Grenzfläche Echos mit geringer Stärke und unscharfer Kontur. Vor allem in flüssigkeitsgefüllten Hohlorganen wie Harn- und Gallenblase können durch dieses Schichtdickenartefakt in Wirklichkeit nicht vorhandene Strukturen vorgetäuscht werden.

Ungenügende Ankopplung des Schallkopfes an die Hautoberfläche verursacht das Auftreten mehrerer Echos im gleichen Abstand, ohne dass ein auswertbares Bild entsteht (Reverberationen).

Sicherheitsaspekte

Die Anwendung von Ultraschall ist eine sehr sichere Methode für die Bildgebung. Als mögliche Schadensquellen für Mensch und Tier kommen die Wärmemaßnahmen und -belehrungen. Eine freie Schnittführung der Sonden erlaubt eine Kontrolle über das gewünschte Schnittbild in Echtzeit.

Nachteile

Die Herstellung und Interpretation sonografischer Bilder erfordert verschiedene Fertigkeiten, die schwierig zu erlernen sind. Daraus resultiert die geringe Objektivität des Verfahrens. So hängt die Qualität der gewonnenen Bilder von vielen Faktoren ab, die gleichzeitig berücksichtigt werden müssen: Position des Patienten, Geräteeinstellungen, Handhabung der Sonde. Beim „Durchscannen“ eines Organs soll sich der Untersucher einen möglichst akkuraten, mentalen Eindruck von der Anatomie des Patienten in drei Dimensionen verschaffen. Dieses erfordert eine gute Hand-Auge-Koordination. Dieser subjektive Eindruck muss dann mit der normalen Anatomie verglichen und Abweichungen hinsichtlich ihrer Bedeutung (krankhaft/nicht krankhaft) beurteilt werden. Dieses setzt einige Erfahrung voraus.

Bei der Dokumentation ergeben sich weitere Herausforderungen. Meistens werden bei der Untersuchung Standbilder ausgedruckt oder abgespeichert, gelegentlich auch Videosequenzen aufgenommen. Diese belegen aber bestenfalls Schlussfolgerungen, die der Untersucher schon während der Untersuchung gezogen hat.

Des Weiteren weist das Verfahren eine geringere Raumauflösung auf als die CT und MRT, besonders in tieferliegenden Geweben. Auch die Weichteil-Kontrastauflösung ist der der MRT unterlegen.

Physikalische Grundlagen

Sonografie als bildgebendes Verfahren in der medizinischen Diagnostik beruht auf den physikalischen Besonderheiten der Ausbreitung von Schallwellen in einem Medium. Vereinfachend kann die Untersuchung beispielsweise eines Menschen mit der einer Flüssigkeit beschrieben werden, da wichtige materialabhängige Größen in menschlichen Geweben und Wasser annähernd übereinstimmen (s. Tabelle 1). In beiden können sich aufgrund der geringen Scherviskosität nur unpolarisierbare longitudinale Wellen ausbreiten.
Tabelle 1: Materialgrößen (circa-Werte)
Medium Schallgeschwindigkeit c
in m/s
Schallimpedanz Z
in kg/m2s
Dichte [Formel]
in kg/m3
Luft 340 410 1,2
Fett/Wasser/Hirn/Muskeln 1500 1,5·106 1000
Knochen (kompakt) 3600 6·106 1700

Bei einer diagnostischen sonografischen Untersuchung sind folgende Werte für Schallparameter üblich:

  • Ultraschallfrequenz: f = 1…40 MHz
  • mittlere Schallintensität: J = 100 mW/cm2
  • mittlere Druckänderung (gegenüber Normaldruck): Δ p < 0,6·105 Pa.

Schallphänomene

Mit der Schallausbreitung gehen wie in der Wellenoptik die Phänomene Reflexion, Brechung, Beugung, Streuung und Absorption einher. Reflektierte und gestreute Schallwellen werden als Echos von der Ultraschallsonde registriert, und durch die Auswertung derer Stärken und Laufzeiten ist eine Abbildung des durchstrahlten Objektes möglich.
Reflexion
Für die Reflexion unter senkrechtem Einfall des Schalls an glatten Grenzflächen zwischen Gebieten mit unterschiedlicher Impedanz Z berechnet sich der Reflexionskoeffizient R (also das Verhältnis von reflektierter zur einfallender Schallintensität) gemäß:
[Formel].
Je größer der Impedanzunterschied, desto größer die Reflexion. Im Vergleich zur Optik verhält sich hier die Impedanz analog zur Brechzahl. Um beim Übergang von schallerzeugender Sonde zum Untersuchungsobjekt möglichst wenig Intensität durch Reflexion zu verlieren, soll R klein und damit die Impedanzen von Sonde und Körper angepasst sein. Luft führt zu einer schlechten Einkopplung von Schall in den Körper (vgl. Tabelle 1: die Werte ergeben R ≈ 99,9 %), man verwendet daher ein auf Wasser basierendes Gel als Übergangsmedium. Aus demselben Grund sind auch luftgefüllte Organe wie Lunge und Magen-Darm-Trakt oder von Knochen umschlossene Gebiete schlecht oder gar nicht für Ultraschalluntersuchungen zugänglich: von außen in den Körper gebrachte Schallwellen werden an den Grenzflächen dieser Organe reflektiert.
Streuung
Bei rauen und nicht senkrecht zum Ultraschallstrahl angeordneten Grenzflächen kann trotzdem ein Echo registriert werden, da ein diffuser Strahlungskegel zurückgestreut wird. Die Streuung an Inhomogenitäten erzeugt für eine Gewebestruktur charakteristische Signale aus Gebieten zwischen Grenzflächen, wodurch Gewebetypen unterscheidbar sind. Je nach Durchmesser a des Streuzentrums ändert sich die Stärke der Streuung. Im „geometrischen“ Bereich (für a » λ, mit λ: Schallwellenlänge) ist die Streuung stark, z. B. in Gefäßen. Sie sind in B-Mode-Bildern heller. Im „stochastischen“ Bereich (a ≈ λ) wie in der Leber ist die Streuung mittelstark und macht hier etwa 20 % der Gesamtabsorption aus. Im „Rayleighbereich“ (a « λ) ist die Streuung schwach, beispielsweise im Blut.
Absorption
Eine Absorption von Schallfeldern erfolgt aufgrund Streuung, innerer Reibung, isentroper Kompression sowie Anregung innerer Freiheitsgrade (Molekülrotation, -schwingung) des schalltragenden Mediums. Die Energie wird dabei in Wärme umgesetzt. Die Schwächung erfolgt exponentiell mit zunehmender Entfernung x vom Schallkopf: [Formel]. Der Absorptionskoeffizient [Formel] ist gewebe- und stark frequenzabhängig. Bei 1 MHz liegt er bei 1 dB/cm. Absorption führt zu einer begrenzten Reichweite der Schallwellen, weshalb eine der Eindringtiefe (s. Tabelle 2) angepasste Frequenz gewählt werden muss, um ein bestimmtes Objekt zu untersuchen. Mit zunehmender Schallfrequenz nimmt also die Reichweite ab. Da jedoch die Auflösung bei höheren Frequenzen besser ist, wird immer die größtmögliche Frequenz gewählt; Signale aus größerer Tiefe müssen in der Auswerteelektronik mehr verstärkt werden.
Tabelle 2: Frequenzabhängigkeit der Schallreichweite
Frequenz f in Mhz Eindringtiefe x
in cm
Untersuchungsgebiet
1 50
2–3,5 25–15 Fetus, Leber, Herz, Veterinärmedizin (Großtiere)
3,5 15 Niere, Veterinärmedizin (große Hunde)
5 10 Gehirn, Veterinärmedizin (mittelgroße Hunde)
7,5 7 Schilddrüse, Brustdrüse, oberflächliche Gefäße, Veterinärmedizin (kleine Hunde, Katzen)
8–9 6 Prostata (endoskopisch)
10 5
11–12 4–3 Pankreas (intraoperativ)
7,5–15 7–2 Brustdiagnostik
20 1,2
21–24 1,1–0,9 Auge, Haut
40 0,6 Haut, Gefäße

Erzeugung von Ultraschall

Die Erzeugung von Ultraschall und auch der Nachweis zurückkommender Echos finden zumeist elektromechanisch in einem Wandler statt, der Teil der Sonde ist, und basiert auf dem piezoelektrischen Effekt: In einem piezoelektrischen Material wird durch mechanische Spannung eine elektrische Polarisation, eine Aufladung der Oberfläche und damit eine elektrische Spannung erzeugt (Nachweis). Umgekehrt deformieren sich diese Kristalle mechanisch, wenn man eine elektrische Spannung anlegt (Erzeugung). Verwendung finden vor allem Keramiken wie Bariumtitanat, Bleititanat, -zirkonat, -metaniobat. Diese werden polarisierbar gemacht durch starke Erhitzung und anschließende Abkühlung unter Anlegen einer elektrischen Spannung.

Das Schallfeld eines kreisförmigen Ultraschallwandlers

Die Ausbreitung und Intensitätsverteilung der abgestrahlten, durch Begrenzung gebeugten Schallwellen lässt sich aus der Annahme des Huygensschen Prinzips herleiten, dass jeder Punkt der Wandleroberfläche eine Kugelwelle aussendet. Das Ergebnis kann man abhängig von der Entfernung x zum Wandler in Bereiche einteilen:

Der Nahbereich ist geprägt durch starke Interferenzen, die eine sehr inhomogene Intensitätssverteilung zufolge haben. Im Fernbereich bildet sich eine kontinuierlich aufweitende Strahlkeule. Im Fokalbereich (zwischen Nah- und Fernbereich) ist die Intensität gebündelt und nimmt senkrecht zur Strahlachse ab. Mit D: Wandlerdurchmesser, λ: Schallwellenlänge, liegt er zwischen

[Formel].

Auflösungsvermögen

Das örtliche Auflösungsvermögen ist ein Maß für die Fähigkeit eines Messgeräts, nahe beieinanderliegende Objekte getrennt wahrnehmen zu können. Man unterscheidet das Auflösungsvermögen in Richtung der Strahlachse (axial) und senkrecht zur Achse (lateral).
Lateral
Die Punktbildfunktion bestimmt man, indem ein punktförmiges Objekt innerhalb des Fokalbereichs vor dem Schallkopf senkrecht zur Ausbreitungsrichtung vorbeigeschoben und die Echointensität als Funktion des Ortes (also des Abstandes von der Strahlachse) aufgetragen wird. Die Breite d, bei der die Intensität im Vergleich zum Maximum um 6 dB gesunken ist, beidseitig vom Maximum, nimmt man als ein Maß für das laterale Ortsauflösungsvermögen. Näherungsweise gilt d = D·1/3 (D: Durchmesser eines kreisförmigen Schallkopfes) im Fokalbereich. Außerhalb des Fokalbereichs nimmt die laterale Auflösung mit der Entfernung zum Wandler ab.
Axial
Zwei in Schallrichtung hintereinanderliegende Gewebeschichten können gerade noch getrennt wahrgenommen werden, wenn von den Grenzflächen zwei unterscheidbare Echos ausgehen. Man sagt, zwei gleichstarke Signalimpulse sind unterscheidbar, wenn sie mindestens um ihre Halbwertsbreite getrennt sind. Dieses ist gerade dann der Fall, wenn der Grenzflächenabstand mindestens z > λ/2 beträgt, also größer als die halbe Wellenlänge eines Wellenzuges ist. Mit größerer Frequenz verbessert sich die axiale Auflösung, durch Dispersion im Medium verschlechtert sie sich. So erwartet man in Wasser bei einer Frequenz von 5 MHz ein axiales Auflösungsvermögen von 0,15 mm, praktisch ist es etwa um den Faktor 2 oder mehr schlechter.
Übliche Werte
Typisch erreichbare Ortsauflösungen je nach Sendefrequenz sind:
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|bgcolor=#F5F5F5|Frequenz: |bgcolor=#F5F5F5 align=right|2–15 MHz |- |bgcolor=#F5F5F5|Wellenlänge (in Muskulatur): |bgcolor=#F5F5F5 align=right|0,78–0,1 mm |- |bgcolor=#F5F5F5|Eindringtiefe (einfach): |bgcolor=#F5F5F5 align=right|12–1,6 cm |- |bgcolor=#F5F5F5|Ortsauflösung lateral: |bgcolor=#F5F5F5 align=right|3,0–0,4 mm |- |bgcolor=#F5F5F5|Ortsauflösung axial: |bgcolor=#F5F5F5 align=right|0,8–0,15 mm |}

Quellen und Referenzen

Verwandte Themen

Literatur

  • Olaf Dössel: Bildgebende Verfahren in der Medizin. Von der Technik zur medizinischen Anwendung. 1. Auflage.

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Sonographie


aaalso für die Erweiterung...Hut ab!!! gx --Kalumet 00:07, 16. Jul 2004 (CEST)

  • Schallintensität ist nicht gleich Schalldruck! Ich halt es nicht für sinnvoll, einfach im gesamten Text Intensität gegen Schalldruck zu tauschen, vielleicht verwechselt jemand die Begriffe, ich möchte da niemanden was unterstellen :). Es haben sich jetzt Fehler eingeschlichen. Der Reflexionskoeffizient, auch Reflexionsgrad genannt, ist (reflektierte Intensität)/(einfallende Intensität), so wie es vorher richtig dort stand. Der sog. Reflexionsfaktor ist (reflektierte Druckamplitude)/(einfallende Druckamplitude). Und der R.-Koeffizient ist gleich R.-Faktor^2. Daher ist auch in der Formel "R=(...)^2". Siehe z.B. Stöcker; Taschenbuch der Physik, dort steht auch der Begriff Schallstärke synonym für Schallintensität. Was ist jetzt aber mit Schalldruckstärke (unter Sicherheitsaspekte) gemeint?

  • Zum Auflösungsvermögen: "Die Breite d, bei der der schalöldruck im Vergleich zum Maximum um 6 dB gesunken ist, beidseitig vom Maximum, nimmt man als ein Maß für das laterale Ortsauflösungsvermögen." Die Definition spricht aber ganz klar von der Intensität (siehe Literatur).

  • Von wem wird wo die Angabe der Intensität in W/m^2 bevorzugt? In der Klinik vom Radiologen o.ä.?

  • Der Sicherheitsbereich (siehe wieder Literatur) liegt bei (Intensität mal Zeit kleiner gleich 50 Ws/cm^2). Das entspricht nicht 500 Ws/m^2, sondern 500.000 Ws/m^2. -- Eine Offenlegung der Schallparameter eines Gerätes ist erforderlich beim Überschreiten der Intensität von 100 mW/cm^2, das sind 1000 W/m^2, wer Wert drauf legt. -- Wie kommt man auf Ultraschalldrücke über p = 200 Pa als Grenzwert? Die mittlere Druckänderung gegenüber dem Normaldruck (101.300 Pa) beträgt ja schon bis zu 60.000 Pa (siehe Physikalische Grundlagen).

  • Unverständlich ist für mich: "Ein zurücklaufendes Echo wird im Schallkopf in ein elektrisches Signal gewandelt. Anschließend verstärkt eine Elektronik das Signal in einen entsprehcen Spannung,wertet dieses aus und kann es auf verschiedene Weise an den Anwender ausgeben, beispielsweise auf einem Monitor (siehe Moden)". Das Echo wird im Schallkopf doch schon in ein elektrisches Signal, sprich Spannung, umgewandelt, eine Verstärkung in eine entsprechende Spannung ist unklar. Wir können schreiben: "(..)Anschließend verstärkt eine Elektronik das Spannungssignal,(..)", wenn die Spannung so betont werden soll, oder?!

  • Zum Format: Liegt ein normales Leerzeichen zwischen Maßzahl und Einheit (1 Mhz), können beide bei einem Zeilenumbruch getrennt werden, was unschön aussieht und schlechter lesbar ist. Deshalb schlage ich vor, die geschützten Leerzeichen beizubehalten.
gruezi, --Gluon 03:42, 21. Aug 2004 (CEST)

Hallo, was haltet Ihr von einer Umstrukturierung, um den Artikel für Interessierte lesbarer zu machen? D.h. diejenigen Abschnitte nach vorn, die der Laie bei seiner eigenen Untersuchung auch zu sehen bekommt (incl.Bilder), physikalische Grundlagen incl. Tabellen und Formeln nach hinten, da diese auf den "zufälligen" Leser am Anfang eher abschreckend wirken? --Kalumet 16:04, 29. Aug 2004 (CEST)

Das wäre natürlich klasse. Lieschen Müller will sich vor ihrer Untersuchung noch schnell über die Risiken und den Ablauf informieren, und liest dann halt nur so weit, wie sie es für interessant hält, hat aber schon alles Relevante mitbekommen und ihre evt. Befürchtungen wurden zerstreut ;). Die vielen Details über Physik usw. habe ich eingefügt um auch die Spezialisten zufriedenzustellen. Das werden wir schon hinkriegen. Was hälst Du von den oben genannten Kritikpunkten zum Text? --Gluon 16:36, 2. Sep 2004 (CEST)

Hallo gluon, wie bereits ganz oben erwähnt, finde ich die Ergänzungen zur Physik beeindruckend. Wir sollten halt beachten, daß wesentlich öfter ein Lieschen Müller diesen Artikel lesen wird, als dies eine Elegra Acuson tut. Daher mein Vorschlag.
Zu Deiner Bitte hinsichtlich Äußerung sei vorab bemerkt, daß ich lediglich ein verhärmter Veterinärmediziner bin und sicher nicht Dein fachliches Hintergrundwissen besitze. (Daher auch keine Stellungnahme zu Punkt 2). Der Rest sei hiermit versucht:

ad 1: Definitionen: Schallintensität ist die auf eine von einer Schallquelle abgestrahlte und auf die vom Schallfeld erfaßte senkrecht zur Ausbreitungsrichtung stehende Fläche bezogene Schallleistung. Gemessen in mW/cm^2
Schalldruck ist der duch den Aufprall der schwingenden Luftteilchen auf einen Körper entstehende Druck, gemessen in Pascal.
Ausgehend von der Definition würde ich bei der Beschreibung der Reflektion/Überwindung des Impedanzunterschiedes zur Intensität neigen, man überträgt ja primär "Lautstärke" ins zu untersuchende Gewebe. Schalldruckstärke entspricht der Schallintensität.
ad 3 & 4: In meinen Unterlagen ist der Sicherheitsbereich immer an die Schallintensität gekoppelt. Angabe in mW/cm^2
ad 5: yep, es wird eine Spannung verstärkt, nicht ein elektrisches Signal in eine Spannung umgewandelt.
ad 6: Format: gut zu wissen, wie das geht... Beste Grüße--Kalumet 22:56, 2. Sep 2004 (CEST)

Kann denn mal jemand den Ablauf einer Untersuchung (sei es von Mensch, Tier, oder was auch immer) beschreiben oder Bilder davon liefern? Mit der klinischen Praxis hab ich nix am Hut. — An 217.230.251.95 oder 217.224.247.154: Es mag zwar richtig sein, dass das SI-Einheiten-System vorzuziehen ist, aber wenn es wie hier um fachspezifische Größen geht, die erstens in einschlägiger Literatur so angegeben werden, zweitens auch anschaulicher sind, können wir doch auch ruhig mal Zentimeter statt Meter schreiben, oder? Die Eindringtiefe in Meter anzugeben ist doch völlig unpassend, es geht hier in der Tabelle um Menschen, und deren Herz befindet sich nunmal selten in einer Tiefe von 1m, die vielen Nullen in den Nachkommastellen sind doch verwirrend für "Laien". Also auf die Größenordnung kommt es an. Den Durchmesser des Protons geben Physiker ja auch gerne in Femtometer an und nicht in Meter (spart Schreibarbeit :). Was meint ihr? --Gluon 03:04, 13. Sep 2004 (CEST)

Kleine Anmerkungen:

  • Die Dichtewerte in Tabelle 1 (Materialgrößen) stimmen nicht. Luft hat 1.293, Wasser 1000, Knochen vermutlich 1700. Die Impedanzen sollte sicherheitshalber danach jemand nachrechnen, der die Formel parat hat.
  • Zum Kommentar ganz oben: (6dB-Tiefe): zumindest in der Elektronik sind dB so definiert, dass es keinen Unterschied macht, ob man sie aus linearen Größen (Spannung, Druck) oder quadratischen (Leistung) berechnet (10fache Spannung ist 100fache Leistung, beides ist 20dB). Ist dass in der Akustik anders? --Ralf_Muschall

Die Dichtewerte stimmen, nur vergisst der Schlaumeier, der hier auf Teufel komm raus kg und m stehen haben will, die Zahlenwerte entsprechend umzurechnen, also 1 g/cm^3 = 1000 kg/m^3 oder 1 g/cm^2 s = 10 kg/m^2 s. --Gluon 06:23, 30. Sep 2004 (CEST)

Die Dichten koennen schon deshalb nicht stimmen, weil Wasser:Luft ~~ 800:1 sein muss und die Tabelle 100:1 sagt - unabhaengig von der Einheit. Ob man schlaumeiermaessig alles in kg und m angibt oder nicht, ist sicher egal, aber im Moment *stehen* dort diese Einheiten. Mit dem Wikipedia-Wert des Kompressionsmoduls von Wasser (2.08e9) und der Dichte (1e3) bekommt man c=1440 und Z=1.44e6, die Impedanz von Wasser in der Tabelle ist also auch falsch (oder der K-Wert (der stimmt aber, weil c stimmt)). [Alle Groessen bei mir in SI]. --Ralf_Muschall, 2004-10-23T02:27

Physikalische Grundlagen

Ich finde, da ist sehr viel Nützliches für die entsprechenden Spezialartikel drin (Ultraschall, Reflexion, Streuung, Absorption, Auflösungsvermögen usw.). Hier würde ich das ganz massiv einkürzen. Doch ich fühle mich (noch) nicht dazu berufen. :-) Was meint Ihr? --Schwalbe 21:45, 2. Mär 2005 (CET)

Ich würde vielleicht einer Auslagerung in einen Artikel zustimmen. Das hab ich mir schon überlegt, ist ja doch recht speziell. Aber die Ultraschallaspekte in die vielen Artikel Streuung, Reflektion .. zu verteilen wäre nicht so gut. Gruß --Gluon 14:45, 3. Mär 2005 (CET)

uups, hoffe, Du nimmst mir das nicht uebel...habe gerade diese Dinge herausgeworfen. mys 15:08, 5. Sep 2006 (CEST)

Bild

Fetus oder Fötus? ich bin mir nicht wirklich sicher, daher frag ich

Also in Wikipedia steht: Als den Fetus (auch den Fötus, nach lateinisch fetus - Brut, Nachkommenschaft) bezeichnet man den menschlichen Embryo nach Ausbildung der inneren Organe während der Schwangerschaft (ab der 9. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt). :-)

Die Onlinesuche bei Duden ergibt auch 'Fetus'.

  • Wie so oft in der Medizin werden beide Begriffe verwendet.

Private Homepage

Irgendwie wird mir die Relevanz des Links 3D-Ultraschall-Bilder eines Jungen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) nicht klar. Die Bilder ähneln denjenigen auf den anderen Links dargebotenen. Das ist eine private Seite die sich weniger mit Sonografie sondern nur um ihr Baby beschäftigt und würde eher, wenn überhaupt bei Trisomie 21 passen. --Gluon 14:01, 5. Mär 2005 (CET)

==Live-3D / = 3D plus zeitliche Dimension== Hallo 62.134.120.235, was bedeutet "/ =" ? Wenn das eine Definition von Live-3D sein soll, dann schreiben wir (Vorschlag von mir) vielleicht "=", wenn das eine äquivalente Formulierung sein soll, dann schreiben wir "/" oder trennen das mit Komma. Aber "/ =", beides zu schreiben, sieht irgend wie doof aus, und mir wird nicht klar, was das bedeutet. Gruß --Gluon 14:25, 14. Mär 2005 (CET)

Bilder

Die Anordnung der Bilder bei "Bildfehler" ist nicht gerade optimal. Kann da ein "Tabellenhexer" oder Layoutmeister was ansprechendes hervorzaubern, so dass die Bilder nicht in den nächsten Abschnitt rutschen oder es zu häßlichen Löchern kommt? gnädigst, --Gluon 23:35, 17. Mär 2005 (CET)

Review: Sonografie, 23. Januar

Der Artikel könnte sicherlich noch etwas Schliff hinsichtlich Verständlichkeit und Lesbarkeit gebrauchen, ist aber ansonsten IMO recht vollständig. --Kalumet 12:29, 23. Jan 2005 (CET)

Überwältigt von der bisherigen Resonanz bitte ich nochmals um ein 'Drüberschauen' und kritische Anmerkungen. --Kalumet 11:06, 1. Feb 2005 (CET)

Hier meine Stichpunkte:

  • Impedanz-ist ein Wort, mit dem nur wenige Menschen etwas anfangen können-das sollte in einem Halbsatz erläutert werden.
  • Was ist Ultraschall-kurze Begriffserklärung fehlt.
  • Absatz echo-impuls-verfahren: wo werden die schallwellen gestreut oder reflektiert? Auch die dann folgende Formulierung ist zu komplex-ich mußte es mehrmals lesen.
  • Moden: (heißte es nicht Modi?) Wie ware es mit "Betriebsarten"?
  • echogen..ist das gut oder schlecht? Was ist ein Phased Array?
  • Doppler-Effekt-gute Erklärung als Einführung!
  • Axiale Ortsauflösung-was muß ich mir darunter vorstellen? Was ist ist ein Dopplershift?
  • Geschichtsabriss ist sehr interessant und schön knackig formuliert-sollte weiter oben stehen. vielleicht sogar als erster Absatz.
  • Statt "Zugänglichkeit von Organen" sollte dort besser "Anwendungsgebiete in der Medizin" oder sowas stehen.
  • Die Tabelle muß noch formatiert werden
  • Der Artikel ist auf die Untersuchung von Menschen zentriert. Andere Anwendungen kommen praktisch nicht zur Sprache. Die Untersuchung technischer Strukturen fehlt komplett. (Tiermedizin?, gibts noch andere Gebiete?)
Fazit: Fachlich soweit ich das mit meinen Maschinenbau-Wissen beurteilen kann äußerst kompetent. Insgesamt wird ein fachlicher Hintergrund erwartet, einige Formulierungen und Begriffe sollten auf Allgemeinverständlichkeit geprüft werden. Das gilt jedoch nur für die jeweils einleitenen erklärenden Sätze der Abschnitte, im Rest ist die Verwdenung der Fachworte sehr angebracht. Wenn die fehlende Bilder eingefügt werden, und der Artikel auf die menschlich/medizinische Anwendung abgegrenzt wird auf jeden Fall ein Kandidat. Hadhuey 20:36, 2. Feb 2005 (CET)

Hallo Hadhuey, vielen Dank für die Kommentare; soweit es mir möglich ist, werde ich die Sachen mal angehen. Dennoch 3 Anmerkungen:
  • Hinsichtlich der Untersuchung technischer Strukturen bin ich ziemlich überfordert (wäre das nicht eher das Gebiet eines Maschinenbauers ;o) ?) Ich finde auch, das sowas noch fehlt, bin über den Umfang dieses Themas aber völlig ahnungslos.
  • Tabelle formatieren? Wie geht denn sowas?
  • Sämtliche Bilder des Artikels mit Ausnahme der Baby-Bilder stammen übrigens von Tieren. Abgesehen von den meistens etwas einfacheren (weil preisgünstigeren) Sonografiegeräten unterscheidet sich die Untersuchung von Mensch und Tier nur in ihrem Ablauf (i.d.R. muß z.B. bei Menschen nicht der Bauch geschoren werden), aber nette Idee, werde ich was anmerken. Vielen Dank und gx--Kalumet 23:27, 2. Feb 2005 (CET)

Ich komme mit meinem Grundwissen aus der Werkstofftechnikvorlesung nicht an die fachliche Tiefe des Artikels ran ;-). Wenn man auf dieses Thema eingehen wollte wird der Artikel auch doppelt so lang. Das ist eine Wissenschaft für sich. Eine Abgrenzung auf die Medizin oder Biologie ist daher auch erstmal sinnvoll. Ich würde einfach einen Verweis auf technische Anwendungen (Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung und Ultraschallprüfung) machen und gut. In der Technik werden normalerweise kaum dynamischen Prozesse betrachtet. Das meiste wird im "A-Mode" gemacht, wobei vor allem die genaue Größe und Lage der Fehlstellen interessant ist.
Wikipedia:Tabellen-am besten du "klaust" dir eine aus einem anderen Artikel und baust sie um. Grüße Hadhuey 00:04, 3. Feb 2005 (CET)

Zur Formatierung: Ich finde es ungünstig, wenn komplette Sätze oder sogar Absätze in Stichpunktlisten verarbeitet werden. Dies trifft auf die Abschnitte 'Moden' und 'Die Verfahren im Einzelnen' zu. Weiterhin wurden Stichpunkte als Überschriftenersatz unter Schallphänomene verwendet. Dort sollten lieber echte Überschriften Verwendung finden. -- Dishayloo [ +] 21:15, 20. Feb 2005 (CET)

Entschuldigt, dass ich etwas nur entfernt zum Review gehörenden hier einstreue: Es gibt einige neue Artikel über spezielle Varianten von Ultraschalluntersuchungen: Feinultraschall, 3D-Ultraschall, 4D-Ultraschall. Vielleicht können die Experten für eine geschickte Aufteilung des Stoffs sorgen? Sind die kleinen Artikel sinnvoll? Oder kann umgekehrt material in die kleinen Artikel ausgelagert werden? --Pjacobi 02:01, 3. Mär 2005 (CET)

als medizinstudent finde ich den artikel recht wneig von der anwendung aufzeigend, was aber davon auf jedenfall wichtig waere, dass nicht nur knochen den schall schlecht leitet, sondern auch fett und luft. also wenn jemand viel luft im bauch hat ("blaehungen") oder wenn jemand recht dick ist ist sonographie nur erschwert moeglich. die bedeutung geht ueber krebserkennung hinaus, es ist das wichtigste verfahren zb bei gallensteinen oder bei beurteilungen von gefaessen und deren durchlaessigkeit (uvm). --130.208.165.5 17:12, 5. Mär 2005 (CET)

Hallo Medizinstudent, ich habe den größten Teil meiner Kenntnisse aus den in der Literatur genannten Büchern, und die behandeln eher die technische und physikalische Seite. Ich hab mal "Anwendungsgebiete in der Medizin" hinzugefügt (danke Hadhuey), und Du könntest dort vielleicht dein Wissen über die Anwendungen einbringen? Was auch gut wäre: ein Foto aus der Klinik, auf dem eine Untersuchung gezeigt wird (und nicht nur ein Sonogramm). Ist Fett schlecht schallbar? Physikalisch sollte es sich ja, was Schallausbreitung betrifft, ähnlich wie Wasser oder Muskeln verhalten. Aber das Experiment ist der Richter aller Theorie. Danke für die Anregungen (an alle), gruß --Gluon 02:33, 7. Mär 2005 (CET)

Diskussion aus Kandidaten für exzellente Artikel

Sonografie 26. März

Artikel war grad im Review; er beschränkt sich zwar auf die medizinische Anwendung, dies aber ausführlich. --Gluon 07:31, 26. Mär 2005 (CET)

  • Abwartend. Text erscheint mir als Laie gut, ich kann aber auch einen Arzt konsultieren. Problematisch ist der schlechte Kontrast der Originalaufnahmen, kann man die nachbearbeiten? Auch das Layout ist suboptimal, teilweise ungünstige Stellung der Bilder und größere weiße Flächen. -- Carbidfischer 08:12, 26. Mär 2005 (CET)
Könntest Du deine Kritik bitte konkretisieren, also welche Bilder zu kontrastarm, welche Bilder schlecht positioniert sind (bei "Bildfehler" seh ichs selbst, aber das krieg ich nicht hin..) und welche Flächen gefüllt werden sollen. Danke! --Gluon 05:16, 28. Mär 2005 (CEST)
Nachdem Gluon die Sache mit der Bildanordnung ganz nett geregelt bekommen hat, hier noch ein paar Anmerkungen zum Kontrast in den Bildern, die großteils von mir eingestellt wurden: die Aufnahmen habe ich direkt vom Ultraschallgerät übernommen, gerade bei Kometenschweifartefakt oder Reverberation ist es recht schwierig, die Sache kontrastreicher hinzubekommen, zumal es sich hierbei um vergrößerte Ausschnitte handelt. Option wäre sicher der Einsatz von Gewebeoptimierungsfiltern (ATO), bringt nach meiner Erfahrung aber relativ wenig. Bezüglich des Farbdopplerbildes liegt der Schwerpunkt auf der Farbdarstellung der Gefäße, weshalb der Grundkontrast des B-Bildes eher mäßig ist. Optionial wäre es möglich, die Helligkeit zu verbessern; die wesentlichen Strukturen sind aber für mein Gefühl ganz gut dargestellt. Im Übrigen halte ich den Artikel für recht gelungen, enthalte mich des "pro"s aber aufgrund meiner Mitautorschaft.--Kalumet 23:59, 28. Mär 2005 (CEST)
Da ihr euch ja offenbar eingehend mit dem Problem befasst habt, ziehe ich meine Kritik zurück. Pro. -- Carbidfischer 08:40, 29. Mär 2005 (CEST)
Zum Thema Kontrast fällt mir auch etwas ein. In diesem Artikel habe ich nichts über Ultraschallkontrastmittel gelesen. Schering hat (mindestens) 2 Präparate entwickelt (AFAIK Echovist und Ultravist), ist jedoch weitgehend auf dem Zeug sitzengeblieben. Eine kurze Erwähnung wären die Kontrastmittel dennoch wert. Sven Jähnichen 22:37, 29. Mär 2005 (CEST)
Ist ergänzt; das Thema Ultraschallkontrastmittel ist aber an sich einen eigenständigen Artikel wert.--Kalumet 00:15, 30. Mär 2005 (CEST)
  • pro Super Medizintechnik-Artikel! --Zahnstein 06:24, 28. Mär 2005 (CEST)
  • pro - sehr beeindruckender Artikel, aber was bitte ist ein "akuter Abdomen"? --BS Thurner Hof 00:02, 31. Mär 2005 (CEST)
Als akutes Abdoemen wird ein Notfall bezeichnet, einhergehend mit hochgradigem Bauchschmerz (akut-plötzlich, stark; Abdomen-Bauch), dessen Ursachen unterschiedlich sein können. Gab es das Lemma nicht irgendwann schon mal? gx--Kalumet 00:21, 31. Mär 2005 (CEST)
  • abwartend - als Mitautor (ansonsten natürlich pro :). Da es meine Möglichkeiten zur Mitarbeit übersteigt, wünsche ich mir, falls es den Artikel nicht zu sehr aufbläht, ein Bild vom Ablauf einer Untersuchung (so mit US-Gerät und Untersuchungsobjekt wie Frau oder Hund :) und für die Schwangeren, die in den Artikel reinschauen (wird von Pränataldiagnostik verlinkt), eine kurze Ablaufbeschreibung einer Untersuchung. Gruß,--Gluon 00:45, 31. Mär 2005 (CEST); 01:06, 3. Apr 2005 (CEST)
  • pro - Der Artikel ist imho ziemlich klasse und ich verspreche, wenn meine Frau mal wieder schwanger sein sollte (ich hoffe bald, aber wenn man immer am Computer hockt ...) ein Bild einer Untersuchung beizusteuern. Gruß -- Achim Raschka 00:36, 3. Apr 2005 (CEST)
Schön, ich drück euch die Daumen! Gluon Gluon 01:06, 3. Apr 2005 (CEST)
  • pro ist mir schon im Review aufgefallen. Hadhuey 17:50, 3. Apr 2005 (CEST)
  • pro --Nocturne 09:49, 5. Apr 2005 (CEST)

Anwendung in der Gynäkologie

Die Sonografie nutzen Frauenärzte auch ohne Schwangerschaft zur Vorsorgeuntersuchung. Mit einer vaginal eingeführten Sonde werden Eierstöcke und Gebärmutter betrachtet. Ich war etwas erstaunt, in diesem sehr lesenswerten Artikel dweder bei den Anwendungen noch in der Liste gut zu untersuchender Organe etwas darüber zu finden. --141.35.12.253

Selbst ist der Wikipedianer – schreibs doch dazu! Habs mal für dich übernommen. In Zukunft: Oben gibts eine Schaltfläche "Seite bearbeiten". Draufklicken, ändern, Seite speichern, fertig :) --Gluon Gluon 16:18, 29. Jun 2005 (CEST)

Schon klar. :-) Ich wollte es bei einem Artikel dieser Kategorie aber lieber den Leuten vom Fach überlassen... Danke für die Änderung. --141.35.12.253

Warnung vor Ultraschallaufnahmen Ungeborener

In den Vereinigten Staaten lassen immer mehr werdende Mütter mithilfe hochauflösender Ultraschallverfahren „Erinnerungsvideos“ ihrer ungeborenen Kinder anfertigen. Dies berichtete die Zeitschrift FDA Consumer. Ultraschallaufnahmen entstehen mittels hochfrequenter Schallwellen, die von Strukturen im Körperinneren reflektiert und auf einem Computerbildschirm sichtbar gemacht werden. Diese Bilder werden aufgezeichnet und als Erinnerungsvideos oder Portraits reproduziert. Unternehmen, die Bilder von Ungeborenen verkaufen, schießen in den Geschäfts- und Einkaufszentren überall im Land derzeit wie Pilze aus dem Boden. Doch im Gegensatz zu den Mitarbeitern von Arztpraxen, die Ultraschall einsetzen, sind die Anbieter der Ultraschallportraits unter Umständen weder richtig ausgebildet noch haben sie eine Zulassung. Daher können die Aufnahmedauer und die Stärke der Schallwellen höher liegen als bei medizinischen Verfahren. Laut dem FDA Consumer „ist es eine riskante Angelegenheit, ohne medizinische Notwendigkeit Aufnahmen von Ungeborenen zu machen“.

  • Durchaus richtig, dass es möglicherweise auch eine schädliche Wirkung des Ultraschalls gibt. Diese ist in einer ERwärmung des zu untersuchenden Gewebes (hier der Fetus) zu sehen. Im 3D werden höhere Energiemengen im Gewebe erzeugt. Deshalb gibt es eine entsprechende Empfehlung, dass man zurückhaltend sein soll mit Ultraschall-Untersuchngen des Fetus auch in Europa. Diese ist allerdings mehr profilaktischer Batur, als das sie sich auf sichere Daten stützt. Grundsätzlich dürfte ein Fetus bei einem sachkundigen Untersucher mit einem neuen Apperat auch bei 3D Untersuchungen keinen Schaden nehmen.

Ultraschall als Lebensretter: Dr. Bernhard Nathanson, einst Chefarzt der wahrscheinlich größten Abtreibungsklinik der Welt, ist jetzt ein entschiedener Gegner der Abtreibung. „Er behauptet, daß in seiner Institution in New York täglich 120 Abtreibungen vorgenommen wurden. Pro Jahr rund 60 000“, heißt es im Luxemburger Wort. Im Jahre „1975 wandte er sich von diesem grausamen Geschäft ab. Den Umschwung brachten neue Kenntnisse in der Fetologie, die mittels Ultraschall gewonnen wurden.“ Wie Dr. Nathanson mitteilte, hat er die Abtreibung eines zehn Wochen alten Embryos auf Videofilm festgehalten. Man sieht, wie das Kind der Saugkürette ausweichen will, wie sich Herzschlag und Atemanstrengungen steigern und wie die Frucht dann erbarmungslos zerteilt und abgesaugt wird. Die Aufnahmen sind derart bestürzend, daß dem Mediziner beim Betrachten schlecht wurde. „Für Dr. Nathanson gibt es keine Frage, ob das Kind im Mutterleib Schmerzen empfindet“, bemerkt die Zeitung. Er glaubt, mittels Ultraschallaufnahmen junge Mütter von einer Abtreibung abhalten zu können.

URV-Verdacht

Einige Stellen des Artikels stehen wortwörtlich in dem erwähnten Buch von O. Dössel. -- Das mal so als Hinweis. (Nachtrag: eingestellt von der IP 84.56.242.231, 15:09, 6. Sept. 2005)

Eine Präzisierung wäre sinnvoll. Um welche Abschnitte handelt es sich? gx--Kalumet 16:09, 6. Sep 2005 (CEST)
Hab mir das mal kurz angeschaut. Erster Eindruck die Abschnitte "Laterale Auflösung" sowie "Axiale Auflösung" lehnen sich sehr stark an den Text im Buch an (wurden aber ein wenig umgeschrieben). Allgemeiner Eindruck, der Text ist sehr von dem entsprechenden Kapitel im Buch "inspiriert". Ob es eine Urherberrechtsverletzung darstellt kann ich nicht sagen.InfoGeist 17:23, 6. Sep 2005 (CEST)

Als eine/r der "HauptautorInnen" meld ich mich mal zu Wort: Hier geht es doch um die Vermittlung von Fakten, physikalischer, medizinischer und biologischer Natur. Diese sollten doch, sofern zutreffend und korrekt, in jedem Buch oder Artikel zum Thema zu finden sein. Ich hab die Sonographie-Kapitel beider Bücher durchgearbeitet, die Fakten notiert und dann einen "selbstgeschriebenen" Fließtext daraus gemacht. Dass sich die Gliederung dadurch "anlehnt", würd ich nicht als URV ansehen. Die Bücher werden als Quelle genannt. Bewußt abgeschrieben ist kein Absatz, auch nicht umgeschrieben, wenn das auch so erscheinen mag. Wenn jemand so fleißig sein will, kann ja diese/r jemand die monierten Absätze so umschreiben, dass es nicht nach URV aussieht, ich schätze mal, es wird auf fast denselben Text hinauslaufen. Ich bin mal so frei und entferne den Verdachtshinweis. Viele Grüße, Gluon Gluon 04:47, 18. Sep 2005 (CEST)

Wer ist Albert Macovski?

In seinem FOREIGN-POLICY-Aufsatz The Geopolitics of Sexual Frustration schrieb Martin Walker:

"The lost boys of Prof. Albert Macovski are upon us. Twenty years ago, the ultrasound scanning machine came into widespread use in Asia. The invention of Macovski, a Stanford University researcher, the device quickly gave pregnant women a cheap and readily available means to determine the sex of their unborn children...."

Dieses Thema mag nicht hierher gehören, aber wer ist Albert Macovski? Weder in der deutschen noch der englischen Wikipedia kommt er vor? Ist er überhaupt der Erfinder? Dann sollte er auch erwähnt werden. --Timo Beil 17:33, 4. Apr 2006 (CEST)

Lemma

Sollte man nicht schon im Titel des Artikels auf die Beschränkung auf die Anwendung in der Medizin hinweisen, etwa durch den Zusatz (Medizin)?


Habe "Atresie" als Link hinter Verschluß entfernt, weil es sich bei Atresie um einen angeborene Nichtanlage handelt, die in diesem Zusammenhang bei der Gefäßuntersuchung nicht gemeint sein kann.--Docmp 23:08, 16. Okt 2005 (CEST)

Überlappung und Abgrenzung zu Feinultraschall

siehe Diskussion:Feinultraschall --Siehe-auch-Löscher 15:49, 16. Nov 2005 (CET)

urv?

Ist das nicht eine URV bezüglich des Fetus? (Wahrscheinlich ist es sowieso eine, weil es scheint aus einem US-Gyn-Buch abgepinnt) 80.136.163.3 13:53, 15. Jun 2006 (CEST) (IP nachgetragen von gluon Gluon 01:56, 17. Jun 2006 (CEST))

Mir erschließt sich der Sinn Deiner Bemerkung nicht so richtig. Könntest Du es bitte etwas konkretisieren? gx--Kalumet Kalumet 14:27, 15. Jun 2006 (CEST)
Bild? -> Lizenz. --gluon Gluon 01:56, 17. Jun 2006 (CEST)

Sonogramm

Hier werden nicht solche Sonogramme beschrieben. Man sollte bei Sonogramm eine BKL einrichten. --Phrood 18:24, 18. Jun 2006 (CEST)
...oder nennt man die Spektrogramme? --Phrood 18:35, 18. Jun 2006 (CEST)
...oder Sonagramme? --gluon Gluon 00:51, 19. Jun 2006 (CEST)

Sonographie vs. Sonografie

Koennte man diesen Artikel der neuen Deutschen Rechtschreibung anpassen? Oder jedenfall mist dem verwandten Gebiet Echokardiografie vereinheitlichen? Grussmys 15:16, 5. Sep 2006 (CEST)

Ultraschalldiagnostik als Oberbegriff

Hi, ich bin durch SEHR viele Krankenhaesuer beruflich gekommen und mir ist aufgefallen, dass Sonografie immer nur fuer abdominelle Sonografie stand, waehrend sich alle anderen Fachbereiche fuer Ultrachall oder aehnlich entscheiden (Ausnahme Echo) - fuer mich ist Sonografie als nur ein Teilgebiet der Ultraschalldiagnostik...also es koennte sein, dass ich hier demnaechst heftige Aenderungen einfuehre,wenn ich besser durch die ganzen Funktionen von Wikipedia durchsteige.... (und wenn ich das richtig sehe, werde ich dazu eh die Hilfe von einem Administrator benoetigen.) Jetzt schon mal ENTSCHULDIGUNG an alle, denen ich auf die Fuesse trete (ich hoffe nicht). Gruesse mys 15:16, 5. Sep 2006 (CEST)
Hm, bezüglich Deiner eben durchgeführten Änderung bin ich schon der erste Unglückliche, da physikalische Grundlagen in wirklich jedem Ultraschalllehrbuch als eigenständiges Kapitel vorkommen und IMHO (und ich glaube, diesbezüglich auch in Gluon Namen, des Hauptautors dieses Abschnittes, zu sprechen) daher auch zur Komplettierung des Artikels zwingend hergehören. --Kalumet Kalumet 15:33, 5. Sep 2006 (CEST)
Des Weiteren empfände ich ein Ersetzen des Begriffs Sonographie durch Ultraschall als hochgradig Kontraproduktiv, da der Begriff Ultraschall letzlich lediglich ein physikalisches Phänomen beschreibt. Im Krankenhaus ist jedem klar, dass der Begriff Ultraschall eine diagnostische Anwendung beschreibt. In einer Enzyklopädie hingegen ist es dies nicht und das Lemma müsste weiter präzisiert werden, z.B. vergleichbar dem Englischen als Medizinischer Ultraschall (was auch wieder schwammig ist, denn ultraschallgestützte Instrumentenreinigung ist ja auch ein häufig in der Medizin verwendetes Verfahren) oder noch präziser Ultraschallgestützte Bildgebung. Diesem Wortmonster ziehe ich den gängigen, letztlich das Gleiche bezeichnenden und daneben allgemein akzeptierten Begriff Sonographie vor. gx--Kalumet Kalumet 15:44, 5. Sep 2006 (CEST)
Ich habe das Physikalische erstmal wieder eingestellt, ggf. könnten wir ja größere Löschungen vorher hier diskutieren? Falls der Konsens auf Behalten lauten würde, käme man sonst bei der Wiederherstellung sonst ins Schwimmen. gx--Kalumet Kalumet 21:37, 5. Sep 2006 (CEST)

Beim Doppler-Verfahren wirklich Doppler-Effekt?

Aus dem Artikel Doppler-Effekt entnehme ich unter der Überschrift "Fehlzuschreibungen" folgendes: Von Anwendern der Medizintechnik werden bildgebenden Verfahren, die Strömungen in Blutgefäßen sichtbar machen, mit der Vorsilbe "Doppler" bezeichnet. Zwei Beispiele dafür sind "Doppler-KM-CT" und "Doppler-MRTs", die mit dem Doppler-Effekt nichts zu tun haben.

Hier im Artikel heißt es jedoch, dass das Doppler-Verfahren auf gleichnamigen Effekt beruht.

Was ist denn nun richtig? Kommt bei der Doppler-Sonografie wirklich der Doppler-Effekt zum Einsatz, oder ist das nur ein populärer, aber eben falscher, Ausdruck? --Maststef 19:07, 6. Sep 2006 (CEST)

Nein, hier ist er korrekt, da die Darstellung der Blutflüsse eine grafische Umsetzung des Dopplershifts der Ultraschallwellen an bewegten Teilchen (Blutkörperchen) ist. gx--Kalumet Kalumet 19:21, 6. Sep 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Sonographie und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).