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Der Artikel Sozialdemokratische Partei Deutschlands gehört zur Kategorie: Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Sozialdemokratische Partei, Deutsche Partei
| Vorsitzender | Logo | ||
|---|---|---|---|
| Kurt Beck |
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| Basisdaten | |||
| Gründungsdatum: | 23. Mai 1863 (ADAV) 7. August 1869 (SDAP) | ||
| Gründungsort: | Leipzig (ADAV) Eisenach (SDAP) | ||
| Wahlspruch: | Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität | ||
| Vorsitzender: | Kurt Beck | ||
| stellvertretende Vorsitzende: | Ute Vogt, Peer Steinbrück, Bärbel Dieckmann, Elke Ferner, Jens Bullerjahn | ||
| Generalsekretär: | Hubertus Heil | ||
| Schatzmeisterin: | Inge Wettig-Danielmeier | ||
| Bundesgeschäftsführer: | Martin Gorholt | ||
| Mitglieder: | 567.925 (Stand: 30. September 2006) | ||
| Frauenanteil: | 30,62 Prozent | ||
| Staatliche Parteienfinanzierung: | 43.774.251,37 € (2005) | ||
Parteigliederung:
| |||
| Hausanschrift: | Willy-Brandt-Haus Wilhelmstraße 141 10963 Berlin | ||
| Website: | www.spd.de | ||
| E-Mail-Adresse: | pressestelle@spd.de | ||
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ist eine der beiden deutschen Volksparteien und die älteste bis in die Gegenwart bestehende Partei Deutschlands.
Die Partei stellt momentan acht Bundesminister, darunter als Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Müntefering, der zugleich Vizekanzler im Kabinett Merkel ist. Vorsitzender der SPD ist Kurt Beck.
Inhaltliches Profil
Programm
Das aktuelle Parteiprogramm der SPD, das so genannte „Berliner Programm“, wurde im Jahr 1989 verabschiedet. Zunächst war die älteste deutsche Partei eine reine Arbeiterpartei und wandelte sich mit dem 1959 verabschiedeten Godesberger Programm in eine Volkspartei. Momentan entwickelt die SPD einen Entwurf für ein neues Parteiprogramm, es soll auf dem Bundesparteitag 2007 verabschiedet werden, vor allem das inhaltliche Profil der SPD soll hier gestärkt werden.Momentan ist die SPD Mitglied der Großen Koalition aus CDU, CSU und SPD und trägt die Positionen, die im Koalitionsvertrag ausgehandelt wurden, mit. Details dazu werden im Artikel Koalitionsvertrag dargestellt.
Die SPD benennt soziale Gerechtigkeit als einen ihrer vorrangigen politischen Leitwerte. Die Wirtschaft soll gestärkt werden, ihre Erträge dabei fair verteilt werden, da dies als notwendig für den Wohlstand der Gesamtbevölkerung angesehen wird. Da die SPD auch in der Zukunft einen starken und sozialen Staat für notwendig erachtet, um schwächere Bevölkerungsgruppen schützen zu können, legt sie Wert auf eine Finanzpolitik, die nicht auf Kosten zukünftiger Generationen ausgestaltet ist. Um dieses Ziel erreichen zu können, vertritt die SPD auch Reformen, welche verschiedene Bevölkerungsteile betreffen, wie z.B. neben der Reichensteuer auch die Agenda 2010.
Gesellschaftspolitisch tritt die SPD für Bürgerrechte, Öffnung der Gesellschaft und Bürgerbeteiligung ein. Sie fühlt sich den Grundgedanken der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Solidarität verpflichtet. Außenpolitisch strebt sie eine Welt in Frieden an und tritt für eine Vertiefung der Europäischen Einigung ein.
Richtungen
Intern lässt sich die SPD unterteilen in eher linke Sozialdemokraten, die sich im Forum Demokratische Linke 21 und der Parlamentarischen Linken organisieren, und die gemäßigt konservativen Sozialdemokraten, die sich im Seeheimer Kreis beziehungsweise dem Forum Nürnberger Mitte treffen. Zuletzt hat sich mit dem Netzwerk Berlin zudem eine neue Generation zusammengeschlossen, die sich gegen die traditionalistische Flügelbildung stellt. Während die gemäßigt konservativen Sozialdemokraten den von Gerhard Schröder eingeleiteten Reformkurs weitgehend vorbehaltlos mittragen und sich generell an der politischen Mitte orientieren, kämpfen die linken Sozialdemokraten für das linke Profil der Partei, das in ihren Augen in den letzten Jahren vor allem durch die Agenda 2010 und den ihrer Auffassung nach recht wirtschaftsfreundlichen Kurs der SPD an Kontur verloren hat.Innere Struktur
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Mitgliederentwicklung 1946 bis 2003 Bildherkunft |
Mitglieder
Zurzeit (Stand: 1. Oktober 2006) hat die SPD 567.925 Mitglieder. Damit ist sie die mitgliederstärkste Volkspartei in Deutschland, wobei CDU und CSU zusammengenommen mehr Parteimitglieder aufweisen können. SPD-Mitglied kann jeder ab 14 Jahren werden, der sich zu den Zielen der Partei bekennt. Das bedeutet, dass auch Deutsche, die dauerhaft im Ausland leben, oder Ausländer, die in Deutschland leben, Mitglied werden können. 43 % der SPD-Mitglieder sind älter als 60 Jahre, 8 % sind jünger als 35. Zwei Drittel der Mitglieder sind männlich. Etwa die Hälfte sind Arbeiter oder Angestellte, weitere 12 % Hausfrauen bzw. Hausmänner und 11 % sind Beamte.Landesverbände
- SPD-Landesverband Baden-Württemberg
- SPD-Landesverband Bayern
- SPD-Landesverband Berlin
- SPD-Landesverband Brandenburg
- SPD-Landesorganisation Bremen
- SPD-Landesorganisation Hamburg
- SPD-Landesverband Hessen
- SPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
- SPD-Landesverband Niedersachsen
- SPD-Landesverband Nordrhein-Westfalen
- SPD-Landesverband Rheinland-Pfalz
- SPD-Landesverband Saarland
- SPD-Landesverband Sachsen
- SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt
- SPD-Landesverband Schleswig-Holstein
- SPD-Landesverband Thüringen
Unvereinbarkeiten
Mit der Mitgliedschaft in bestimmten Organisationen ist die Mitgliedschaft in der SPD grundsätzlich unvereinbar. Das betrifft zum einen sämtliche andere Parteien in Deutschland, zum anderen folgende Organisationen:- Bund freies Deutschland
- Burschenschaftliche Gemeinschaft
- Demokratischer Kulturbund Deutschlands
- Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS
- Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend
- Scientology
- Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Ein Zusammenarbeitsverbot besteht in Bezug auf folgende Organisationen:
- Deutsche Kommunistische Partei, Sozialistische Einheitspartei Westberlins und Freie Deutsche Jugend/Berlin
- Komitee für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit
- Komitees gegen Berufsverbote
Ein „auf die Partei als Organisation“ bezogener Unvereinbarkeitsbeschluss existiert betreffend die Paneuropa-Union „in europapolitischen Dachorganisationen“.
Gleichstellung
Um Frauen und Männer innerhalb der SPD gleichzustellen, wurde 1988 eine Geschlechterquote eingeführt, die im Jahre 2017 endet. Diese Quote besagt, dass alle Ämter und Mandate jeweils zu mindestens 40 % von jedem Geschlecht besetzt werden müssen. Da überwiegend die Männer in der Überzahl sind, wird zumeist von einer „Frauenquote“ gesprochen.Die Jusos forderten eine ähnliche Quote, die so genannte Jugendquote. 10 % der Mandate für den Bundestag sollten von Unter-35-Jährigen besetzt werden. Dieser Vorschlag wurde jedoch vom Bundesparteitag und auf mehreren Landesparteitagen abgelehnt.
Verankerung
Wähler und Mitglieder der SPD konzentrieren sich verstärkt auf Großstädte, besonders aber auf Bremen, Hannover und das Ruhrgebiet. Außerhalb des großstädtischen Bereichs sind Ostfriesland, Nordhessen, Neunkirchen (Saar), das Nordpfälzer Bergland, Rheinhessen, Brandenburg, Mecklenburg und Nordost-Westfalen Wählerhochburgen der Partei.Politische Gremien
Oberstes Entscheidungsgremium der Partei ist der Bundesparteitag. Dieser setzt sich zusammen aus Delegierten, die von den Regionalorganisationen bestimmt werden sowie aus den Mitgliedern des Parteivorstands. Bei der Wahl der Delegierten muss, wie bei allen anderen SPD-Gremien, eine Quotenregel eingehalten werden, die bestimmt, dass beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent in einer Delegation repräsentiert sein müssen.
Der Parteitag wählt unter anderem den Parteivorstand, der in der Zeit zwischen den Parteitagen die Geschäfte führt.
Die SPD gliedert sich in 20 Bezirke. 14 dieser Bezirke entsprechen den Grenzen der Bundesländer und werden als „Landesverband“ oder „Landesorganisation“ bezeichnet. Nur in Hessen und Niedersachsen gibt es noch die traditionellen Bezirke auf Regionalebene – in diesen Ländern ist der Landesverband ausschließlich für landespolitische Fragen zuständig.
Der SPD nahe stehende Organisationen
Als SPD-nahe Organisationen gelten die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), der Kinder- und Jugendverband SJD - Die Falken (Sozialistische Jugend Deutschlands), die Naturfreunde, die Arbeiterwohlfahrt (AWo), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).Die WebSozis sind eine unabhängige Gemeinschaft aus deutschsprachigen Mitgliedern der sozialdemokratischen Parteien SPD, SPS und SPÖ, die für Webmaster dieser Parteien ein Forum betreiben. Ein „Virtueller Ortsverein“ (VOV) bietet SPD-Aktivitäten im Internet an.
Darüber hinaus existiert mit dem Lassalle-Kreis eine unabhängiger Arbeitskreis für Mitglieder der SPD, die zugleich Mitglied einer studentischen Verbindung sind.
Die SPD ist Mitgliedspartei der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) und der Sozialistischen Internationalen (SI).
Unternehmensbeteiligungen
Über die Medienholding deutsche druck- und verlagsgesellschaft (dd_vg) unterhält die SPD viele Medienbeteiligungen und gibt ihre traditionsreiche Mitgliederzeitung „Vorwärts“ heraus und ist an verschiedenen regionalen Verlagshäusern, deren Zeitungen einen knapp zweiprozentigen Marktanteil haben, zumeist mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Außerdem hält die dd_vg seit Mai 2004 einen 90-prozentigen Anteil an der „Frankfurter Rundschau“; die Zeitung steckte zum genannten Zeitpunkt in finanziellen Schwierigkeiten. Die Übernahme war umstritten, da Kritiker eine Einflussnahme auf die Berichterstattung fürchteten. Die Partei gibt an, die Verlagsmehrheit nur vorübergehend halten zu wollen. Presseberichten zufolge ist der Kölner Zeitungsverlag M. DuMont Schauberg an einer Übernahme eines Mehrheitsanteils interessiert.Geschichte der SPD
1863 bis 1914: Gründung, Sozialistengesetze
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Protokoll des Erfurter Parteitages von 1891 Bildherkunft |
Die SPD hat kein exaktes Gründungsdatum. Sie selbst beruft sich auf die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) durch Ferdinand Lassalle, die am 23. Mai 1863 in Leipzig stattfand. Oftmals wird das Jahr 1875 als das eigentliche Konstituierungsdatum genannt, als am Ende des Vereinigungsparteitages vom 22.-27. Mai in Gotha sich der ADAV und die von August Bebel und Wilhelm Liebknecht 1869 in Eisenach gegründeten Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) zusammenschlossen. Nach dem Außerkrafttreten des Sozialistengesetzes im Herbst 1890 änderte die Partei ihren Namen in „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“. Ein Jahr später verabschiedet sie auf ihrem Parteitag in Erfurt das gleichnamige Programm. Die von Karl Kautsky und Eduard Bernstein entworfenen Leitlinien lehnen den Reformismus ab und lehnen sich wieder stärker an den Marxismus an.
Die frühe SPD stand den Gewerkschaften nahe und war ideologisch wie die meisten sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien Europas im 19. Jahrhundert am revolutionären Marxismus ausgerichtet. Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts stellte Eduard Bernstein seine Revisionismustheorie dem noch mehrheitlich revolutionär gesinnten Lager der SPD entgegen. Die Revisionismustheorie setzte sich bis spätestens nach dem ersten Weltkrieg in der Partei durch. Im Wesentlichen beinhaltet diese Theorie die angestrebte sozialistische Umwandlung der Gesellschaft durch Reformen nach einer demokratisch legitimierten Regierungsübernahme durch Wahlen.
Die historischen Auseinandersetzungen um die Sozialdemokraten (Verfolgung, Repressionen vor allem unter der Reichskanzlerschaft Otto von Bismarcks – siehe Sozialistengesetz) führten dazu, dass die Parteistruktur der SPD sich am intensivsten entwickelte und hohe Effizienz erlangte. In dieser Zeit wurden oftmals Stimmen laut, die ein gewaltsames Vorgehen der Staatsgewalt gegen die Sozialdemokraten forderten, allen voran der Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee, der sich als "politischer" Offizier einen Namen gemacht hatte und ein reaktionörer Vertreter der Staatsmacht war. Der riesigen Bevölkerungsgruppe der Arbeiter wohnte durch ihre kritische soziale Lage ein hohes politisches Potenzial inne. Sie machte die SPD bald zur mitgliederstärksten Partei in Deutschland.
| Stimmenanteil und Zahl der Sitze der Sozialdemokratie bei den Reichstagswahlen 1871–1912Gerd Hohorst, Jürgen Kocka und Gerhard A. Richter: Sozialgeschichtliches Arbeitsbuch II: Materialien zur Statistik des Kaiserreichs 1870–1914. München, 1978. S. 173–175. | ||
|---|---|---|
| Jahr | Stimmen | Sitze |
| ADAV zusammen mit SDAP | ||
| 1871 | 3,2 % | 2 |
| 1874 | 6,8 % | 9 |
| SAP | ||
| 1877 | 9,1 % | 12 |
| 1878 | 7,6 % | 9 |
| 1881 | 6,1 % | 12 |
| 1884 | 9,7 % | 24 |
| 1887 | 10,1 % | 11 |
| SPD | ||
| 1890 | 19,8 % | 35 |
| 1893 | 23,3 % | 44 |
| 1898 | 27,2 % | 56 |
| 1903 | 31,7 % | 81 |
| 1907 | 28,9 % | 43 |
| 1912 | 34,8 % | 110 |
Die SPD gewann – unter anderem wegen ihrer Gewerkschaftsnähe – trotz Verfolgung und Unterdrückung während der Bismarck-Ära immer mehr an Einfluss bei den Arbeitern und deshalb auch im Reichstag. Im Jahre 1890 kam die Partei schon auf 27,2 Prozent der Stimmen, und 1912 war sie mit 34,8 Prozent die stärkste Fraktion im Reichstag. Nach dem Tode Bebels 1913, der als Integrationsfigur und Vermittler zwischen dem revolutionären und dem reformistischen Flügel der SPD galt, übernahm der deutlich gemäßigte Friedrich Ebert die Führung der Partei, die er sich mit Hugo Haase teilte.
1914 bis 1919: Erster Weltkrieg, Novemberrevolution, Spaltung der SPD
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Wahlplakat um 1920 Bildherkunft |
Als der Erste Weltkrieg ausbrach, stimmte die SPD-Reichstagsfraktion der Gewährung von Kriegskrediten zu. Einzig Karl Liebknecht (Sohn Wilhelm Liebknechts) und Otto Rühle, die für die SPD mit im Reichstag saßen, stimmten 1915 gegen die Kredite. Nach einer Antikriegsdemonstration wurde Liebknecht 1916 verhaftet und zu Zuchthaus verurteilt, aus dem er erst unmittelbar vor Kriegsende wieder entlassen wurde. Viele Mitglieder der SPD waren im Verlauf des Krieges zunehmend mit der kriegsbilligenden Haltung ihrer Partei, der so genannten Burgfriedenspolitik, nicht einverstanden und gründeten die USPD (Unabhängige SPD).
Der linksrevolutionäre Spartakusbund, der 1916 unter Federführung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg nach dem Ausschluss Liebknechts und anderer aus der SPD als „Gruppe Internationale“ gegründet worden war und gegen den Krieg agitiert hatte, schloss sich ebenfalls der USPD an und bildete deren linken Flügel.
Zur USPD wanderten nicht nur die linken „Antirevisionisten“ um Rosa Luxemburg ab, sowie Karl Kautsky, der langjährige Herausgeber der Zeitschrift „Die Neue Zeit“, sondern auch führende Theoretiker des Reformflügels wie der Vater des Revisionismus, Eduard Bernstein. Statt Kautsky und Bernstein beeinflussten ab 1915 die ehemaligen linken Antirevisionisten der Lensch-Cunow-Haenisch-Gruppe, die dem deutsch-russischen Publizisten Alexander Parvus nahestanden, die theoretischen Debatten in der verbliebenen MSPD. Ihr Ziel war, den erhofften deutschen Sieg im Ersten Weltkrieg zur Durchsetzung der sozialistischen Gesellschaftsordnung in Europa und zur Befreiung der osteuropäischen Völker vom Joch des Zarismus zu nutzen. Heinrich Cunow, Völkerkundler und Dozent an der Parteischule der SPD, löste 1917 Kautsky als Herausgeber der „Neuen Zeit“ ab, und sollte später Mitautor des Görlitzer und Heidelberger Programms der SPD sein. Konrad Haenisch war nach 1918 preußischer Kultusminister und später Regierungspräsident in Wiesbaden und einer der Begründer des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Ab 1917 schwand der Einfluss dieser Gruppe, als den meisten Sozialdemokraten bewusst wurde, dass der Krieg in eine Niederlage führen würde.
Zum Ende des Krieges, als die militärische Führung des Kaiserreichs die deutsche Niederlage schon eingeräumt hatte, kam es 1918 im Anschluss an die Meuterei der Matrosen in Wilhelmshaven und Kiel zur Novemberrevolution, in deren Folge der Kaiser abdankte und nach Holland floh. Die MSPD unter Friedrich Ebert, dem im Zuge der revolutionären Ereignisse die Regierung von Prinz Max von Baden übergeben worden war, gab mehr dem Druck der Ereignisse nach, als dass sie auf eine Regierungsübernahme vorbereitet gewesen wäre. Überlegungen Eberts, auf eine Abschaffung der Monarchie zunächst zu verzichten, um einen Bürgerkrieg zu verhindern, erwiesen sich als illusorisch.
Der Spartakusbund und Teile der USPD verfochten die Bildung einer Räterepublik, wie sie ein Jahr zuvor in Russland durchgesetzt worden war. Doch von den die Revolution tragenden aktiven revolutionären Soldaten- und Arbeiterräten hatte nur eine Minderheit das Vorbild der russischen Oktoberrevolution im Auge. Sie strebten mehrheitlich vor allem ein Ende des Krieges und die Entmachtung der Militärherrschaft an. Mit diesem Ziel stellten sie sich zuerst hinter die SPD-Führung, der sie vertrauten, und forderten die Wiedervereinigung der Mehrheits-SPD mit der unabhängigen SPD. Die SPD-Führung bot daraufhin der USPD die Bildung eines Rates der Volksbeauftragten als neuer Regierung an. Diese paritätisch mit MSPD- und USPD-Mitgliedern besetzte Revolutionsregierung unter der Führung von Ebert und Haase verstand sich als Provisorium für die revolutionäre Umbruchphase und legte sich auf eine aus baldigen allgemeinen Wahlen hervorgehende Nationalversammlung als verfassunggebendes Organ fest.
Schon Ende 1918 scheiterte die Koalition zwischen Mehrheits- und Minderheits-Sozialdemokratie am Streit um den Einsatz von Militär gegen revoltierende Matrosen. Die nun allein die Regierung stellende MSPD empfand das eigenmächtige Vorgehen einzelner Räte als Verrat an den demokratischen Prinzipien der Arbeiterbewegung. Versuche, eine demokratische Volkswehr aufzubauen oder mehrheitssozialdemokratischen Freiwilligenverbänden eine Chance zu geben, scheiterten. Als während des Spartakusaufstandes im Januar 1919 die Volksbeauftragtenregierung angegriffen wurde, fiel die Entscheidung, dem Militär der alten Offiziere und den neuen Freikorpsführern zu vertrauen.
Mit der blutigen Niederschlagung des Spartakusaufstandes und der Münchner Räterepublik durch von Gustav Noske rekrutierte rechtsnationalistische Freikorps bis Mitte 1919 setzten sich die Mehrheitssozialdemokraten durch. Dabei erhielt der spätere erste Reichswehrminister der Weimarer Republik Gustav Noske den Beinamen „Bluthund“, den er sich im Grunde selber gab, als er bei der Anforderung, die Revolution niederzuschlagen, sagte: „Einer muss den Bluthund abgeben“. Unter seiner politischen Verantwortung standen zahlreiche Morde, die von den Freikorps an vielen bekannten und unbekannten auch vermeintlichen Revolutionären begangen wurden, darunter auch der Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar 1919, ausgeführt von Freikorpssoldaten unter Führung von Waldemar Pabst.
Die Rolle Eberts, Noskes und Scheidemanns während der Monate der Novemberrevolution und ihrer Niederschlagung führte bis in die Gegenwart zum historischen Vorwurf verschiedener parlamentarisch und vor allem auch außerparlamentarisch aktiver „linker“ Gruppen und Parteien an die SPD, die Revolution und damit zu einem großen Teil gerade auch ihre eigenen Anhänger verraten zu haben. Aus dem Spartakusbund und weiteren linksrevolutionären Gruppierungen wurde bis zum 1. Januar 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) gegründet. Damit war es zur endgültigen Trennung zwischen dem revolutionären und reformistischen Flügel der Sozialdemokratie gekommen.
1919 bis 1933: Weimarer Republik
In der jungen Weimarer Republik stellte die SPD von 1919 bis 1925 mit Friedrich Ebert den Reichspräsidenten und war bis 1920 in allen Reichsregierungen vertreten. Danach – insbesondere nach dem Linksruck infolge der Wiedervereinigung mit der Rest-USPD 1922 – beteiligte sich die SPD nur noch an wenigen Reichsregierungen, zuletzt 1928 bis 1930 an der großen Koalition unter Hermann Müller, während sie in Preußen mit Otto Braun von 1920 bis 1932 fast durchgehend den Ministerpräsidenten stellte.Die SPD versuchte als „konstruktive Opposition“ ihren Einfluss auf die Reichspolitik zu wahren, da sie fürchtete, durch häufige Regierungsbeteiligungen noch mehr enttäuschte Arbeiter-Wähler an die KPD zu verlieren. Ihre soziale Basis während der Weimarer Republik stellten vor allem die gewerkschaftlich organisierten Facharbeiter dar.
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SPD-Plakat der 30er Jahre Bildherkunft |
Während des Aufstiegs der NSDAP konnte die SPD zwar ihren Wählerstamm halten, den Stimmengewinnen der Nationalsozialisten, die zu einem Gutteil auch aus dem Nicht- und Jungwählerreservoir kamen, hatte sie allerdings wenig entgegenzusetzen. Aufgrund ihrer organisatorischen Verkrustung, der Unmöglichkeit einer Zusammenarbeit mit der KPD, von der die SPD als „sozialfaschistisch“ bezeichnet wurde, und – mit Ausnahme des Zentrums – der Marginalisierung der bürgerlichen Parteien fand sie für den Widerstand gegen den heraufziehenden Nationalsozialismus keine Bündnispartner.
| Stimmenanteil der SPD bei der Wahl zur Nationalver- sammlung 1919 und den Reichstagswahlen 1920–1933D. Petzina, W. Abelshauser, A. Faust: Sozialgeschichtliches Arbeitsbuch III: Materialien zur Statistik des Deutschen Reiches 1914–1945. München, 1978. S. 174. | ||
|---|---|---|
| Jahr | Stimmen | |
| Januar 1919 | 37,9 % | |
| Juni 1920 | 21,7 % | |
| Mai 1924 | 20,5 % | |
| Dezember 1924 | 26 % | |
| Mai 1928 | 29,8 % | |
| September 1930 | 24,5 % | |
| Juli 1932 | 21,6 % | |
| November 1932 | 20,4 % | |
| März 1933 | 18,3 % | |
Die Tolerierungspolitik der SPD-Reichstagsfraktion gegenüber der Regierung Brüning 1930 bis 1932 führte vor allem bei Teilen der Parteijugend und beim linken Parteiflügel zu anwachsender Kritik an Partei- und Fraktionsführung und mündete 1931 in der Abspaltung eines Teils der Parteilinken, welche sich als Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) formierte.
Durch den „Preußenschlag“ ihrer letzten Bastion beraubt, konnten ihre Nein-Stimmen bei der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz symbolischen Widerstand darstellen und die Ehre der demokratischen Parteien wahren, nach dem alle anderen bürgerlichen Parteien diesem Gesetz zustimmten.
Nachdem die Einrichtungen der Partei bereits beschlagnahmt waren und ein großer Teil des Parteivorstandes emigriert war, stimmte am 17. Mai 1933 eine Rumpfgruppe der SPD-Reichstagsfraktion unter dem Eindruck von Morddrohungen für die außenpolitische Erklärung Hitlers. Am 21. Juni wurde der SPD ein Betätigungsverbot erlassen, am 14. Juli wurde die Partei verboten.
1933 bis 1949: Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit
Auch die Sozialdemokraten wurden während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt. Viele Mitglieder, die sich nicht ins Exil flüchten konnten oder wollten, starben in Konzentrationslagern und Zuchthäusern. Eine Minderheit der Mitglieder der SPD leisteten, teilweise als Mitglieder illegal weiter geführter Partei- oder Reichsbannerstrukturen, teilweise in sich kritisch vom Parteivorstand abgrenzenden Gruppen wie Neu Beginnen, den Revolutionären Sozialisten Deutschlands, der Sozialistischen Front oder dem Roten Stoßtrupp Widerstand gegen das NS-Regime. Einzelne bekannte SPD-Mitglieder wie Julius Leber, Adolf Reichwein oder Wilhelm Leuschner waren an den Planungen, die zum Aufstandsversuch am 20. Juli 1944 führten, beteiligt oder gehörtem dem Kreisauer Kreis an. Das Gros der Parteimitglieder blieb gegenüber der nationalsozialistischen Ideologie resistent und bewahrte einen Zusammenhalt untereinander, war aber nicht an direkten Widerstandsaktivitäten beteiligt. Die Exilorganisation SoPaDe wurde in Prag gegründet und verlegte ihren Sitz später nach Paris, danach nach London.Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau der Partei mit der Gründung eines Zentralausschusses am 15. Juni 1945 in der Berlin und örtlichen Initiativen in allen Landesteilen. Vorsitzender des Zentralausschusses war Otto Grotewohl, andere prominente Vertreter waren Gustav Dahrendorf, Erich W. Gniffke und Max Fechner. Kurt Schumacher arbeitete von Hannover aus gegen die Anerkennung des Zentralausschusses in Berlin als nationalem Sammelpunkt und strebte eine ausschließlich auf die Westzonen beschränkte SPD an; Kontakte mit Sozialdemokraten in der SBZ hatte sein Büro nicht. Auf der Wennigser Konferenz in Wennigsen vom 5. bis 8. Oktober 1945 setzte Schumacher durch, dass der Zentralausschuss nur für die Sowjetische Besatzungszone zuständig sein solle, und er als „Beauftragter für die Westzonen“ eingesetzt wurde. Nach Unterredungen und Briefwechseln zwischen Schumacher einerseits und Otto Brenner und Willi Eichler andererseits, schlossen sich in den Westzonen weiterhin die meisten Mitglieder der von diesen repräsentierten Gruppen Sozialistische Arbeiterpartei (SAP) und Internationaler Sozialistischer Kampfbund (ISK) der SPD (wieder) an.
Die KPD, deren neue, aus Moskau heimgekehrte Führung zunächst scharf gegen die spontanen Initiativen zur Bildung einer einheitlichen Arbeiterpartei vorgegangen war, änderte gegen Ende 1945 ihre Haltung und drängte die SPD zu einer Vereinigung der beiden Parteien, was durch Repressalien seitens der sowjetischen Besatzungsmacht bestärkt wurde. Die KPD wollte die Macht in Ostdeutschland, und die SPD hatte die erforderliche Basis von 600.000 Mitgliedern dazu. Otto Grotewohls Bemühen um einen deutschlandweiten Parteitag der SPD, der über dies Ansinnen einer Vereinigung beraten und entscheiden sollte, wurde von Schumacher entschieden zurückgewiesen. Die Wiedererrichtung der Partei im nationalen Rahmen sei erst möglich, nachdem eine gesamtdeutsche Regierung gebildet worden sei, so Schumacher. Stattdessen forderte er den Zentralausschuss auf, die SPD in der Sowjetischen Besatzungszone aufzulösen, und eine separate SPD in den Westsektoren von Berlin zu bilden. Ersteres erreichte er nicht, letzteres organisierte er dann selber zusammen mit einigen Kreisvorsitzenden aus den Westsektoren.
Am 21. April 1946 kam es zu einer Zwangsvereinigung zwischen SPD und KPD zur SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) in der SBZ. Dies geschah auf einem so genannten „Vereinigungsparteitag“, auf dem manche Delegierte der SPD aus der SBZ und Delegierte der KPD aus ganz Deutschland unter Kontrolle der Sowjets standen. Zahlreiche ostdeutsche Sozialdemokraten, die sich dem Druck nicht beugen wollten, flohen in die Westzonen. Gemäß den Anordnungen der Westalliierten durfte die SED in den Westzonen nicht unter diesem Namen antreten, es wurde weiterhin der Name KPD benutzt. Im Zuge der Umwandlung der SED in eine „Partei neuen Typs“, bei der die nicht im Statut des SED vorgesehenen „Parteikonferenzen“ eine entscheidende Rolle spielten, wurden die in der SED verbliebenen Sozialdemokraten immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Viele fielen den von Josef W. Stalin angeordneten Säuberungen zum Opfer.
Vom 9. bis 11. Mai 1946, trat auf Einladung Kurt Schumachers in Hannover ein Parteitag der SPD zusammen, der als Reaktion auf die Gründung der SED eine auf die Westzonen beschränkte Partei unter dem alten Namen SPD gründete.
1949 bis 1966: Opposition im Bundestag
Bei den ersten Bundestagswahlen 1949 in der westdeutschen Bundesrepublik Deutschland lag die SPD unter Führung Kurt Schumachers nur knapp hinter der CDU/CSU unter der Führung Konrad Adenauers, ging jedoch als Konsequenz aus diesem Ergebnis in die Opposition.In Westdeutschland stand die SPD der von der Bundesregierung entworfenen sozialen Marktwirtschaft zunächst äußerst kritisch gegenüber und forderte die Verstaatlichung aller Grundstoffindustrien. Im Gegensatz zu Adenauers Politik der Westbindung stellte die SPD das Ziel der Wiedervereinigung über eine zu enge Anlehnung an die USA und Westeuropa. SPD-Konzeptionen zur Deutschlandpolitik aus dieser Zeit halten eine politische Neutralität Deutschlands für möglich und sprechen sich strikt gegen eine Wiederbewaffnung des Landes aus.
Nach für die Sozialdemokraten enttäuschenden Wahlergebnissen bei den Bundestagswahlen 1953 und 1957, bei welchen Erich Ollenhauer beide Male als Kanzlerkandidat Bundeskanzler Adenauer unterlag, deutete sich ein Politikwechsel an. Die SPD akzeptierte und befürwortete schließlich die Westbindung. Das Godesberger Programm von 1959 markierte auch programmatisch den praktisch längst vollzogenen Wandel von einer marxistischen Arbeiterpartei zur Volkspartei.
Diese Öffnung wirkte sich bei den Bundestagswahlen 1961 und 1965 positiv auf die Ergebnisse aus; ein weiterer Grund war, dass mit Berlins Regierendem Bürgermeister Willy Brandt ein neuer Kanzlerkandidat aufgestellt wurde.
1966 bis 1969: In der großen Koalition
Im Rahmen der großen Koalition von 1966 bis 1969 stellte die SPD erstmals in der Nachkriegszeit Regierungsmitglieder, sie war unter Bundeskanzler Kiesinger Juniorpartner mit Willy Brandt als Außenminister. Mit aufgrund einer fehlenden beziehungsweise nur der äußerst schwachen FDP-Opposition im Bundestag, entwickelte sich die zunehmend sozialistisch-revolutionär gesinnte außerparlamentarische Opposition der Studentenbewegung (auch 68er-Bewegung und APO genannt), die organisatorisch vor allem vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) getragen wurde. Vor allem in den Jahren 1967 und 1968 kam es im Zuge der studentischen Proteste unter anderem gegen die geplante Notstandsgesetzgebung zu massiven Demonstrationen und teilweise auch militanten Krawallen gegen die Regierung der großen Koalition.1969 bis 1982: Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt
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Willy Brandt (links im Bild) Bildherkunft |
Auf Grund des Ergebnisses der Bundestagswahl 1969 war die SPD zum ersten mal soweit, dass sie den Bundeskanzler stellen konnte. Willy Brandt bildete unter dem Motto „Mehr Demokratie wagen“ eine sozialliberale Koalition mit der FDP und wurde daraufhin zum Bundeskanzler gewählt. Unter Willy Brandt und, nach dessen Rücktritt 1974 in Folge der Guillaume-Affäre, unter Helmut Schmidt folgte im Rahmen der Ostverträge eine Entspannungspolitik mit den Staaten des Warschauer Paktes sowie ein umfangreiches Reformprogramm in der Rechtspolitik, der Bildungspolitik und der Familienpolitik.
Die Ostpolitik stieß bei einem Teil der Abgeordneten der Regierungskoalition auf Widerspruch. Einige von ihnen wechselten zur oppositionellen CDU/CSU, die Koalition verlor dadurch ihre Mehrheit. Der Versuch der Opposition, Willy Brandt 1972 mittels eines konstruktiven Misstrauensvotums durch Rainer Barzel zu abzulösen, misslang allerdings überraschend. Heute weiß man, dass zwei Bundestagsmitglieder der Union durch die ostdeutsche Stasi bestochen worden waren. Bei den darauf folgenden Neuwahlen errang die SPD den höchsten Stimmenanteil ihrer Geschichte und wurde erstmals stärkste Bundestagsfraktion.
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Helmut Schmidt Bildherkunft |
Aufgrund der Guillaume-Affäre, in der der enge Brandt-Mitarbeiter Günther Guillaume als DDR-Spion im Kanzleramt enttarnt wurde, trat Willy Brandt 1974 als Kanzler zugunsten Helmut Schmidts zurück, blieb aber Parteivorsitzender.
Schmidt setzte sich bei den Bundestagswahlen 1976 gegen Helmut Kohl und 1980 gegen Franz-Josef Strauß durch.
Aufgrund einer wirtschaftlichen Krise in der Bundesrepublik, steigenden Arbeitslosenzahlen und weil Helmut Schmidt seine eigene Fraktion nicht mehr geschlossen hinter sich bringen konnte (zum Beispiel beim NATO-Doppelbeschluss), kündigte die FDP jedoch 1982 die Koalition auf.
1982 bis 1998: Wieder in der Opposition
Mit Hilfe eines konstruktiven Misstrauensvotums wählten große Teile der FDP zusammen mit der CDU/CSU Helmut Kohl zum neuen Bundeskanzler.Die folgenden Jahre verbrachte die SPD in innerer Zerstrittenheit und dem Versuch, sich inhaltlich an die neue Zeit anzupassen.
Bei den Bundestagswahlen 1983 und 1987 unterlagen ihre Kanzlerkandidaten Hans-Jochen Vogel und Johannes Rau gegen Helmut Kohl.
Am 7. Oktober 1989 wurde in Schwante bei Berlin eine Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP) gegründet, die am Vereinigungsparteitag am 26./27. September 1990, also noch vor der Vereinigung der beiden deutschen Staaten, in der SPD aufging. So konnte sich die SPD leichter im Osten etablieren. Zu den Gründungsmitgliedern der SDP gehörten Angelika Barbe, Martin Gutzeit, Markus Meckel, Stephan Hilsberg und Ibrahim Böhme. Bei den Volkskammerwahlen am 18. März 1990 erhielt sie entgegen den Prognosen jedoch nur 21,7 Prozent der Stimmen.
Auf Grund ihrer uneinheitlichen Linie in Bezug auf die deutsche Einheit unterlag die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine bei der Bundestagswahl 1990 deutlich. Insbesondere Lafontaines skeptische wirtschaftliche Prognosen und Einschätzungen zur Notwendigkeit von Steuererhöhungen fanden beim Wähler keinen Anklang, obwohl sich selbige nach der Wahl als richtig erweisen sollten.
Der zwischenzeitliche Kanzlerkandidat und Parteivorsitzende Björn Engholm musste vorzeitig von seinen Ämtern zurücktreten, da er in der Schubladen-Affäre verstrickt war.
Auch 1994 schaffte es Kanzlerkandidat Rudolf Scharping trotz deutlicher Stimmengewinne nicht, Helmut Kohl abzulösen.
1996 trat Angelika Barbe mit weiteren DDR-Bürgerrechtlern aus Protest gegen die Zusammenarbeit der SPD mit der PDS aus der SPD aus und dabei der CDU bei.
1998 bis 2005: Rot-Grün und Bundeskanzler Gerhard Schröder
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Gerhard Schröder bei einer Wahlkampfrede zur Bundestagswahl 2005 Bildherkunft |
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SPD-Plakat zur Bundestagswahl 2005 Bildherkunft |
Erst bei der Bundestagswahl 1998 gelang der SPD mit dem damaligen Ministerpräsidenten Niedersachsens, Gerhard Schröder, als Kanzlerkandidat die Rückkehr an die Regierung, diesmal in einer Rot-Grünen Koalition mit Bündnis 90/Die Grünen.
Bei der Bundestagswahl 2002 konnte sich Bundeskanzler Schröder gegen Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) durchsetzen. Die Koalition gewann mit nur noch 1,2 Prozentpunkten Vorsprung gegenüber der Union und der FDP, die SPD stellt auf Grund von Überhangmandaten knapp die stärkste Bundestagsfraktion.
Nach verlorenen Landtagswahlen erhielt die SPD bei der Europawahl am 13. Juni 2004 mit 21,5 Prozent das niedrigste Ergebnis in einer bundesweiten Wahl seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Stammwähler fühlten sich durch die Politik der „Agenda 2010“ verprellt und blieben der Wahl fern, da es der Bundesregierung bislang nicht gelungen war, ihre entsprechenden Maßnahmen so zu vermitteln, dass sie positiv oder auch nur als notwendig angenommen wurden. Viele andere nehmen den Kurs der SPD, der nicht nur in anderen Parteien, sondern auch in der Mitgliederschaft der SPD selbst auf Kritik stieß, als zerstritten wahr. Der seit Anfang der 1980er anhaltende Mitgliederschwund beschleunigte sich.
Am 25. Mai 2005, unmittelbar nach der von der SPD verlorenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW), trat der ehemalige Parteivorsitzende Oskar Lafontaine wegen der nach seiner Auffassung mit den Grundsätzen der Sozialdemokratie nicht zu vereinbarenden Regierungspolitik (Agenda 2010, Hartz IV) aus der SPD aus und wurde wenige Wochen später Mitglied der WASG, nachdem diese ein Linksbündnis mit der PDS für die Bundestagswahl im Herbst 2005 eingegangen war. Die WASG (Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit) ihrerseits, eine Abspaltung der SPD, hatte sich schon mehrere Monate zuvor als eigene Partei konstituiert.
Eine vorzeitige Bundestagswahl war vom Bundeskanzler und der SPD-Parteispitze nach der Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen angekündigt worden. Die Ziele der SPD für die Wahlen am 18. September 2005 waren: Weiterführung der Reformen unter Berücksichtigung sozialer Aspekte und der Verbleib in der Regierung.
Seit 2005: SPD geht zweite große Koalition ein
Nachdem die SPD bei der herbeigeführten Bundestagswahl annähernd so stark wie die Unionsparteien geworden ist und die Union zusammen mit der FDP keine Koalition bilden konnte, haben sich CDU, CSU und SPD nach langen Sondierungsgesprächen auf eine große Koalition unter einer Kanzlerin Angela Merkel geeinigt.
Zuvor waren auch andere Koalitionen im Gespräch. So wurde eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP sowie die so genannte Jamaika-Koalition zwischen CDU, FDP und den Grünen diskutiert. Eine rot-rot-grüne Koalition aus SPD, Linkspartei und Bündnis 90/Die Grünen wurde von allen Parteien ausgeschlossen.
Nach der erfolgreichen Unterzeichnung des Koalitionsvertrages wurden von der von 397 Abgeordneten des deutschen Bundestages gewählten Kanzlerin Angela Merkel acht Minister der SPD vorgeschlagen, die in die Große Koalition gingen, darunter Franz Müntefering als Arbeitsminister und Vizekanzler. Nach der Ernennung durch Bundespräsident Horst Köhler bilden die 8 Bundesminister der SPD nun mit den 7 anderen Bundesministern der Union und der Bundeskanzlerin Merkel das Kabinett Merkel.
Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, der nach einem parteiinternen Streit um die Wahl des Generalsekretärs den Parteivorsitz von Franz Müntefering übernommen hatte, trat am 10. April 2006 nach 5 Monaten aus gesundheitlichen Gründen als Vorsitzender der SPD zurück. Sein Nachfolger ist der bisherige stellvertretende Vorsitzende, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.
Zusammenfassung der Bundestagswahlergebnisse seit 1949
| Bundestagswahlergebnissehttp://www.btw05.de/hist_br... | ||
|---|---|---|
| Jahr | Stimmen | Sitze |
| 1949 | 29,2 % | 131 |
| 1953 | 28,8 % | 151 |
| 1957 | 31,8 % | 169 |
| 1961 | 36,2 % | 190 |
| 1965 | 39,3 % | 202 |
| 1969 | 42,7 % | 224 |
| 1972 | 45,8 % | 230 |
| 1976 | 42,6 % | 214 |
| 1980 | 42,9 % | 218 |
| 1983 | 38,2 % | 193 |
| 1987 | 37,0 % | 186 |
| 1990 | 33,5 % | 239 |
| 1994 | 36,4 % | 252 |
| 1998 | 40,9 % | 298 |
| 2002 | 38,5 % | 251 |
| 2005 | 34,2 % | 222 |
Regierungen mit SPD-Beteiligung
Die SPD stellt zur Zeit den Vizekanzler und in den Bundesländern, in denen sie die stärkste Regierungspartei ist (Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz) jeweils den Regierungschef. Darüber hinaus ist sie in Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo die SPD der Juniorpartner der CDU ist, an Großen Koalitionen beteiligt. Die Partei ist in allen deutschen Länderparlamenten in Fraktionsstärke vertreten.Parteivorsitzende der SPD
| SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) | ||
|---|---|---|
| Von | Bis | Name |
| 10. April 2006 | im Amt | Kurt Beck |
| 15. November 2005 | 10. April 2006 | Matthias Platzeck |
| 21. März 2004 | 15. November 2005 | Franz Müntefering |
| 12. März 1999 | 21. März 2004 | Gerhard Schröder |
| 16. November 1995 | 12. März 1999 | Oskar Lafontaine |
| 25. Juni 1993 | 16. November 1995 | Rudolf Scharping |
| 3. Mai 1993 | 25. Juni 1993 | Johannes Rau (kommissarisch) |
| 29. Mai 1991 | 3. Mai 1993 | Björn Engholm |
| 14. Juni 1987 | 29. Mai 1991 | Hans-Jochen Vogel |
| 16. Februar 1964 | 14. Juni 1987 | Willy Brandt |
| 27. September 1952 | 14. Dezember 1963 | Erich Ollenhauer |
| 11. Mai 1946 | 20. August 1952 | Kurt Schumacher |
| 1939 | 1945 | Hans Vogel |
| 1933 | 1939 | Otto Wels/Hans Vogel |
| 1931 | 1933 | Arthur Crispien/Otto Wels/Hans Vogel |
| 1928 | 1931 | Arthur Crispien/Otto Wels |
| 1922 | 1928 | Arthur Crispien/Otto Wels/Hermann Müller |
| 1919 | 1922 | Otto Wels/Hermann Müller |
| 1917 | 1919 | Friedrich Ebert/Philipp Scheidemann |
| 1916 | 1917 | Friedrich Ebert |
| 1913 | 1916 | Friedrich Ebert/Hugo Haase |
| 1911 | 1913 | August Bebel/Hugo Haase |
| 1892 | 1911 | August Bebel/Paul Singer |
| 1890 | 1892 | Paul Singer/Alwin Gerisch |
| SAP (Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands) | ||
| Von | Bis | Name |
| 1875 | Wilhelm Hasenclever/Georg Wilhelm Hartmann | |
| SDAP (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) | ||
| Von | Bis | Name |
| 1869 | 1870 | Leonhard von Bonhorst/Wilhelm Bracke/J. H. Ehlers/F. Neidel/Samuel Spier |
| 1870 | 1871 | J. A. K. Kühn/Samuel Spier |
| 1871 | 1872 | G. A. Müller/T. Külbel |
| 1872 | 1873 | Ed. Prey/F. Lenz |
| 1873 | 1874 | R. Praast/Th. Külbel |
| 1874 | 1875 | Paul Martienssen/Ferd. Fischer |
| ADAV (Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein) | ||
| Von | Bis | Name |
| 1. Juli 1871 | 25. Mai 1875 | Wilhelm Hasenclever |
| 1869 | 30. Juni 1871 | Johann Baptist von Schweitzer |
| 24. Juni 1869 | 4. Juli 1869 | Fritz Mende |
| 20. Mai 1867 | 1869 | Johann Baptist von Schweitzer |
| 18. Juni 1866 | 19. Mai 1867 | August Perl |
| 1. Januar 1866 | 18. Juni 1866 | Carl Wilhelm Tölcke |
| 30. November 1865 | 31. Dezember 1865 | Hugo Hillmann |
| 21. November 1865 | 30. November 1865 | Friedrich Wilhelm Fritzsche |
| 2. November 1864 | 21. November 1865 | Bernhard Becker |
| 1. September 1864 | 2. November 1864 | Otto Dammer |
| 23. Mai 1863 | 31. August 1864 | Ferdinand Lassalle |
Prominente Mitglieder
Bundesminister
| Person | Ressort | Amtsantritt |
|---|---|---|
| Sigmar Gabriel | Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit | 2005 |
| Franz Müntefering | Bundesministerium für Arbeit und Soziales zudem Vizekanzler | 2005 |
| Ulla Schmidt | Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung | 2001 |
| Peer Steinbrück | Bundesministerium der Finanzen | 2005 |
| Frank-Walter Steinmeier | Auswärtiges Amt | 2005 |
| Wolfgang Tiefensee | Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen | 2005 |
| Heidemarie Wieczorek-Zeul | Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | 1998 |
| Brigitte Zypries | Bundesministerium der Justiz | 2002 |
EU-Kommissar
- Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission und Kommissar für Industrie und Unternehmen (seit 2004), zuvor Erweiterungskommissar (1999-2004)
Weitere prominente Sozialdemokraten der Gegenwart
- Björn Böhning, Juso-Bundesvorsitzender (seit 2004)
- Jens Böhrnsen, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen (seit 2005)
- Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerin a.D. (1998-2002)
- Klaus von Dohnanyi, Bundesminister a.D. (1972-1974), Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg (1981-1988)
- Jutta Limbach, ehem. Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts 1994-2002
- Andrea Nahles, ehem. Juso-Bundesvorsitzende (1995-1999), Mitglied im SPD-Präsidium (seit 2003)
- Harald Ringstorff, Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern (seit 1998)
- Henning Scherf, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen (1995-2005)
- Heide Simonis, Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein (1993-2005)
- Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident (1998-2005)
- Kajo Wasserhövel
- Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin (seit 2001)
Weitere prominente Sozialdemokraten der Vergangenheit
| Kanzlerkandidaten der SPD | |
|---|---|
| 1949 | Kurt Schumacher |
| 1953 | Erich Ollenhauer |
| 1957 | Erich Ollenhauer |
| 1961 | Willy Brandt |
| 1965 | Willy Brandt |
| 1969 | Willy Brandt |
| 1972 | Willy Brandt |
| 1976 | Helmut Schmidt |
| 1980 | Helmut Schmidt |
| 1983 | Hans-Jochen Vogel |
| 1987 | Johannes Rau |
| 1990 | Oskar Lafontaine |
| 1994 | Rudolf Scharping |
| 1998 | Gerhard Schröder |
| 2002 | Gerhard Schröder |
| 2005 | Gerhard Schröder |
- Walter Arendt, Bundesminister a.D. (1969-1976)
- Gustav Bauer, Reichskanzler (1919/20)
- Eduard Bernstein, bedeutender Theoretiker der Partei
- Max Brauer, Erster Bürgermeister Hamburgs (1946-1953 und 1957-1960)
- Friedrich Ebert, Reichspräsident (1919-1925)
- Willi Eichler, Vorstandsmitglied 1946-1968, MdB (1949-1953), Vorsitzender der Kommission zur Vorbereitung des Godesberger Programms
- Josef Felder, letzter lebender SPD-Reichstagsabgeordneter († 2000)
- Peter Glotz, MdB (1972-1977 und 1983-1996), Bundesgeschäftsführer (1981-1987)
- Otto Grotewohl, MdR (1925-33), ab 1946 Mitglied der SED
- Regine Hildebrandt, Ministerin in der DDR-Regierung (1990) und Landesregierung Brandenburg (1990-1999)
- Wilhelm Hoegner, bayerischer Ministerpräsident (1945-1946, 1954-1957)
- Wilhelm Kaisen, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen (1945-1965)
- Karl Kautsky, bedeutender Theoretiker der Partei
- Heinz Kühn, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (1966-1978)
- Lauritz Lauritzen, Bundesminister (1966-1974)
- Georg Leber, Gewerkschaftsführer, Bundesminister (1966-1978), Bundestagsvizepräsident (1979-1983)
- Julius Leber, MdR (1924-1933), Widerstandskämpfer
- Wilhelm Leuschner, Widerstandskämpfer
- Paul Levi, MdR (Ende der 1920er-1930), Mitbegründer der KPD, nach seinem Ausschluss 1922 Angehöriger des marxistischen Flügels der SPD
- Karl Liebknecht, MdR (1912-1916), Mitbegründer der KPD (1919)
- Wilhelm Liebknecht, Mitbegründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (1869)
- Paul Löbe, Reichstagspräsident (1920-1924, 1925-1932)
- Carlo Mierendorff, MdR (1930-1933), Widerstandskämpfer
- Gustav Noske, Reichswehrminister (1919/20)
- Rosa Luxemburg, Theoretikerin, Mitbegründerin der KPD (1919)
- Hermann Müller, Reichskanzler (1920, 1928-1930)
- Paul Nevermann, Erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg (1961-1965)
- Annemarie Renger, Bundestagspräsidentin a.D. (1972-1976)
- Ernst Reuter, Regierender Bürgermeister in Berlin (1948-1953)
- Philipp Scheidemann, Ministerpräsident des Deutschen Reiches (1919)
- Karl Schiller, Bundesminister (1966-1972)
- Marie Schlei, Bundesministerin (1976-1978)
- Carlo Schmid, Parlamentarischer Rat (1948/49), MdB (1949-1972) und Bundesminister (1966-1969)
- Louise Schroeder, Berliner Oberbürgermeisterin (1947/48)
- Käte Strobel, Bundesministerin (1966-1972)
- Otto Wels, MdR (1912-1933)
- Hans-Jürgen Wischnewski, Bundesminister (1966-1968), ehem. Bundesgeschäftsführer (1968-1972)
- Georg August Zinn, hessischer Ministerpräsident (1951-1969)
prominente Mitglieder außerhalb der Politik
- Ingo Appelt, Komiker
- Jürgen Domian, Moderator
- Ottfried Fischer, Schauspieler
- Dieter Hildebrandt, Kabarettist
- Uwe Hück, Betriebsrat von Porsche
- Jörg Immendorff, Künstler
- Roland Kaiser, Schlagersänger
- Günther Koch, Hörfunkreporter
- Leonard Lansink, Schauspieler
- Fritz Pleitgen, WDR-Intendant
- Markus Maria Profitlich, Komiker
- Lea Rosh, Fernsehjournalistin und Publizistin
- Peter Rühmkorf, Schriftsteller
- Katharina Saalfrank, Diplom-Pädagogin
- Volker Schlöndorff, Filmemacher und Regisseur
- Michael Sommer, DGB-Vorsitzender
- Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste
- Barbara Stolterfoht, Vorsitzende des DPWV
- Johano Strasser, Schriftsteller
- Klaus Toppmöller, Fußballtrainer
- Wolfgang Völz, Schauspieler
- Wolf von Lojewski, Journalist
Wichtigste Publikationen der SPD
- Vorwärts, 1876 von Wilhelm Liebknecht u.a. gegründet, zunächst Tageszeitung, später Wochenmagazin, heute monatlich erscheinende Mitgliederzeitung der Partei
- Die Neue Zeit, 1883-1923, von Karl Kautsky begründete Theoriezeitschrift der Partei, in der Zeit ihres Erscheinens Schauplatz der wichtigsten theoretischen Debatten des Sozialismus und Marxismus (Revisionismusstreit), durch die überragende Bedeutung der SPD in der internationalen Arbeiterbewegung seinerzeit weltweit stark beachtet und viel gelesen
Quellenangaben
Literatur
- Das Archiv der SPD wurde 1969 in das Archiv der sozialen Demokratie integriert.
- Stefanie Brill, Holger Müller, Holger Noß (Vorwort) Das SPD-Buch. Organisation, Geschichte und Personen im Überblick BoD GmbH, Norderstedt ISBN 383341331X
- Franz Walter Die SPD ISBN 3828601731
- Heinrich Potthoff, Susanne Miller Kleine Geschichte der SPD 1848-2002 Dietz, Bonn ISBN 3801203204
- Wolfgang Abendroth: Aufstieg und Krise der deutschen Sozialdemokratie. Stimme Verlag, 1969
- Dieter Groh: Negative Integration und revolutionärer Attentismus. Die deutsche Sozialdemokratie am Vorabend des Ersten Weltkriegs, Frankfurt am Main 1973 ISBN 3549072813
- Detlef Lehnert: Sozialdemokratie zwischen Protestbewegung und Regierungspartei 1848-1983. Frankfurt, 1983. ISBN 3-518-11248-1
Siehe auch
- SPD-Mitglied
- Politische Parteien in Deutschland
- Sozialdemokratische Partei der DDR
- Parteizeitung der SPD
Weblinks
- Homepage der SPD
- Homepage der SPD-Bundestagsfraktion
- politikerscreen.de: SPD
- WebSozis
- soziWiki
- Virtueller Ortsverein der SPD
- Geschichte der Sozialdemokratie
- Links zu den historischen Parteiprogrammen der SPD und ihrer Vorgängerparteien zwischen 1869 und 1925
- Offizielle Partei-Site zum Willy-Brandt-Haus
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,,Medienholding"
Der Absatz "Unternehmensbeteiligungen" ist veraltet. Aus den 90% an der FR sind 40% geworden. Quelle: http://www.fr-online.de/ver...,,Kritik"
Da im CDU-Artikel ein eigener Abschnitt unter dem Namen "Kritik" angelegt wurde, sprechen Fairnessgründe meiner Meinung nach dafür, dies auch hier zu tun. Der jetzige Artikel enthält ja im Grunde gar keine wirklich kritischen Töne.
- Der Anpassung wegen keine schlechte Idee. Gruß Alopex 14:09, 12. Apr 2006 (CEST)
- Ich bin skeptisch. Wenn man sich die Rubrik im Artikel der CDU anschaut, findet man einiges, was keinen lexikalischen Wert hat. Die Abgrenzung zwischen 'wichtiger' Kritik und Kinkerlitzchen wird schwierig; ebenso zwischen Fakten, teilweise wahren Tatsachenbehauptungen und bloßer Meinung. --Knollebuur 17:16, 26. Apr 2006 (CEST)
- Offenbar kann man hier keine Kritik einbauen und im CDU-Artikel keine lebenden Personen, welche CDU-Mitglieder sind.Alopex 13:21, 27. Apr 2006 (CEST)
--Im Artikel fehlt völlig die unsoziale und auch kriegerische Politik der SPD. --HorstTitus 20:18, 27. Jul 2006 (CEST)
,,Parteihymne"
Die SPD hat auch eine ,,Parteihymne", mit der sich die Partei identifiziert. Warum kann ich diese hier nicht abrufen?
- Und die wäre? Die Jusos singen gern die Internationale, in der SPD wird gelegentlich Glückauf der Steiger kommt. Oder aber aber auch Brüder zur Sonne zur Freiheit. Das vielelciht noch am Meisten. aber eine richtige Hymne gibt es meiner Beobachtung nach nicht. -AndreasF 15:52, 3. Okt 2005 (CEST)
- Ich denke, wenn auch Bundeskanzler, Parteichef und Generalsekretär die Hymne singen, dann zählt das schon charakteristisch zur Partei. Welches von den beiden letztgenannten gesungen wird, weiß ich jetzt auch nicht, sicher jedoch nicht die Internationale, die eher zur Die Linkspartei passen würdeAlopex 07:21, 1. Nov 2005 (CET)
- Ich habe mal nachgeforscht: Das Lied ,,Wann wir schreiten Seit an Seit" wird meist gesungen. Vielleicht könnte man es ähnlich wie bei den Staaten rechts oben hinsetzen, schließlich gehört es auch zur Identität der SPD?Alopex 13:52, 17. Nov 2005 (CET)
- Es gibt da meines Wissens keine satzungsmäßige Regel. Aber vielleicht könnte man einen kleinen Extra -Artikel anlegen: Lieder der SPD, oder man baut das in Arbeiterlied ein. Es wäre schon interessant, zu den hier genannten und vielleicht noch einigen anderen Liedern etwas zu Herkunft, Texter, Komponist und Bedeutung für Arbeiterbewegung und SPD zu erfahren. Bei Brüder, zur Sonne, zur Freiheit wird dieses zusammen mit Wann wir schreiten Seit an Seit (das fehlt uns noch) als Parteihymne der SPD bezeichnet. -- Jordan1976 Jordan1976 Jordan1976 14:15, 17. Nov 2005 (CET)
- Das müsste man eigentlich wie bei den Staaten rechts oben machen: Bei der Linkspartei die Internationale, bei der SPD Wann wir schreiten Seit an Seit und auch die CDU hat eine "Hymne".Alopex 14:32, 3. Dez 2005 (CET)
- Ich bin anderer Meinung. Mit einer Nationalhymne wäre das nur zu vergleichen, wenn Parteihymnen in der Satzung stehen würden. Hans Schäfer 19:28, 3. Dez 2005 (CET)
- Okay, da bin ich kein Experte, ob es in einer der drei Parteien in der Satzung steht. Wenn nicht, dann wenigstens ein Wikilink oder ein Abschnitt, schließlich identifizieren sich sicher einige Parteimitglieder in gewisser Weise damit.Alopex 20:00, 3. Dez 2005 (CET)
- Ich habe mal eine ganz gute Internetadresse herausgesucht: http://viadrina.euv-frankfu... 08:28, 4. Dez 2005 (CET)
- Die Internationale ist nicht nur die "Hymne" der PDS/Linkspartei, sondern auch die inoffizielle Hymne der Jusos, wie bereit oben jemand erwähnt hat. Zum Thema: Am Häufigsten wird "Wann wir schreiten Seit an Seit" gesungen (Parteitage, etc.) allerdings ist mir auch kein Abschnitt in der Satzung bekannt. Sogesehen gibts wohl keine "Hymne". Niklas Woitok 15:15, 26. Jan 2006 (CET)
- ein Link unten wäre es wert oder?
beschreibung der politik der spd
wurde zuerst "Von einem großen Teil ihrer ehemaligen Wähler wird die Wirtschafts- und Sozialpolitik als eine ungerechte, den "Durchschnittsbürger" belastende Umverteilung von arm zu reich empfunden .",
dann "... da es der Bundesregierung bislang nicht gelungen ist, ihre entsprechenden Maßnahmen so zu vermitteln, dass sie positiv oder auch nur als notwendig angenommen wurden."
beide male wahrnehmungsprobleme beim bürger? ist der zu blöd, um zu merken, dass es ihm jetzt besser geht? wer sagt denn, dass diese politik NOTWENDIG ist? MUSS man hier schönreden? (oder beim bdi/insm abschreiben?)
"Umverteilung zulasten des "Durchschnittsbürgers" ... nicht durch Fakten belegbar"
nicht belegbar? schon mal in den armuts- und reichtumsbericht geguckt?
wenn sich hier schon keiner traut, zu sagen: "schröder hat die wähler verraten.", dann schweigt doch besser komplett zur politik der spd.
-- wer im Sozialabbau der SPD keinen Verrat erkennt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen! Muß ich den Sozialabbau tatsächlich aufführen? (Hartz IV, Arztpraxisgeb., Steuererleichterungen für Reiche (Körperschaftss.,Einkommenssteuersenkungen, "dafür" Erhöhung der Mehrwertsteuer welche die Armen trifft)Die Reichen wurden unter Rot-Grün immmer reicher, die Armen immmer ärmer! --HorstTitus 20:22, 27. Jul 2006 (CEST)
Es fehlt eine kurze Darstellung des Berliner Programms!!!!!!
Unvorteilhaftes Bild
Es ist eine Frechheit, dass auf dem Bild Franz Müntefering unvorteilhaft dargestellt ist: Er guckt nach unten. Es gibt ganz sicher bessere Bilder von ihm. Offenbar ist dies eine Art des Wahlkampfes der CDU / CSU, den Vorsitzenden der SPD mittels eines möglichst schlechten Bildes zu verunglimpfen! Pfui, CDU! Pfui, CSU! Leider sehe ich keine Möglichkeit, dies zu ändern, denn die Wikipedia ist als Projekt gescheitert und wird, was politische Themen anbetrifft, bis zur Bundestagswahl 2005 einem Editwar ohnegleichen ausgeliefert sein. --217.245.52.98 23:55, 30. Mai 2005 (CEST)
- Sicher gibt es bessere Bilder von uns Münte, nur stehen diese leider nicht unter Freien Lizenzen. Besorg ein besseres Foto (unter GFDL, CC-BY oder CC-BY-SA und wir können es schnell austauschen. -- Akl 00:06, 31. Mai 2005 (CEST)
- Es ist nicht die Aufgabe eines Lexikons, Politiker möglichst vorteilhaft darzustellen; Wikipedia ist weder ein Modell-Katalog noch eine Werbeplattform für politische Funktionäre. Müntefering sieht sicherlich oft irl noch viel unvorteilhafter aus; insofern finde ich es eher eine "Frechheit", genauer gesagt, eine Anmaßung, zu fordern, daß irgendein Politiker in Wikipedia möglichst vorteilhaft und werbewirksam abgebildet werde. Die Aufgabe eines Lexikons sind Schmeichlerei und Beschönigung nicht. -- Parzi Mai 2006
- Aber auch nicht, sie unvorteilhaft darzustellen. Aber Du willst ja sicher nicht gegebn den Erfolg argumentiern, oder? Mwmahlberg 00:08, 29. Okt. 2006 (CEST)
Dauer der Artikelsperrung
Der Artikel "SPD" ist seit Wochen gesperrt, wie lange, bitte schön, soll dies so bleiben???---217 11:39, 12. Jan 2005 (CET)
Hallo, ja dieses ist ein grosses Problem der WIKIs. Die Pieonierphase und Aufbauarbeit ist geleistet. Manche Artikels idn jedoch sehr schlecht, werden aber von usern blockiert und man kann sie nicht verbessern. Manche müsste man ganz neu schreiben. Auch strukturell verändern. Bei diesem Fall der "SPD": Es fehlen die Ziele und Inhalte der SPD. Sie wurden ja schonmal eingetragen, dann wieder rausgenommen, Was soll das? Ist Wissen nicth additiv? Der Streit geht ja bis auf Linkebene, ob ein Link eingefügt werden darf oder nicht. Die einzelen Gruppen sind absolut zerstritten. Das Aufrüsten an Text ist jetzt abgechlossen, nun geht es um die soziale Macht bei der Strukturierung und inhaltlichen Ausgestaltung. Daran wird wikipedia scheitern. Ist auch ein Thema für die Qualitätsoffensive.
http://de.wikipedia.org/wik...
Es muß andersherum gehen:
SPD->Sozialdemokratische Partei Deutschlands
- Warum? Wie meinst Du das?
Vor kurzem wurde hier der Text von [SPD] nach [Sozialdemokratische Partei Deutschlands] geschaufelt; SPD wird jetzt als Abkürzung umgeleitet auf den ausgeschriebenen Namen. Zur Begründung schrieb der Editor in die Bemerkungen: "(analog zur cdu nur den ausgeschriebenen namen als artikel benutzt) ".
Ich meine, anders herum wäre ein Schuh draus geworden, und will dies hier begründen.
Die Konvention für die Namensgebung sagt: >Bei Abkürzungen hat es sich bewährt, den Artikel unter dem gebräuchlicheren Namen zu verfassen und vom weniger üblichen einen Redirect einzurichten [Fragestellung hier: die Abkürzung oder den ausgeschriebenen Namen bzw. Begriff], sodass der Eintrag unter beiden Bezeichnungen zu finden ist. < Wer wird denn nach "S o z i a l d e m o k r a t i s c h e P a r t e i D e u t s c h l a n d s" suchen, und wenn doch, wird er fündig, wenn es vom ausgeschriebenen Namen eine Umleitung zum häufiger verwendeten Begriff "SPD" gibt.
Und es macht doppelt Sinn, sich an diese Regel zu halten. Google macht es uns vor:
"Sozialdemokratische Partei Deutschlands" - bringt heute 22.300 Resultate,
"SPD" dagegen 631.000!
Da fällt es sicherlich nicht schwer, sich richtig zu entscheiden. Im Übrigen: die zahlreichen Wiki-Links zeigen fast ausnahmslos noch auf SPD, also steht dem Wiederherstellen des alten guten Zustandes eigentlich nichts im Wege, oder? Und für die CDU sollte die gleiche Aktion gleich nachfolgen. --Fritz 19:39, 9. Mär 2003 (CET)
- Das Google-Argument ist wirklich gut und ich bin schon fast überzeugt. Rein interessehalber: wie machen es die gedruckten Enzyklopädien? --Urbanus 21:39, 10. Mär 2003 (CET)
Microsoft Encarta Enzyklopädie hat einen Link von SPD zu Sozialdemokratische Partei Deutschlands.
Mitglieder
Die jüngste Mitgliederzahl wurde folgender Quelle entnommen: http://www.n-tv.de/357555.h...Die Mitgliederzahl müsste auf 573.799 geändert werden (Stand: 30.06.2006; Quelle: http://www.spd.de/servlet/P... Leider lässt sich der Artikel wegen der Sperre nicht bearbeiten! --Backoffice 18:38, 23. Sep 2006 (CEST)(Nachtrag)
- Ist erledigt, danke! --Knollebuur 20:28, 18. Jul 2006 (CEST)
Woher kommen die neuen Mitgliederzahlen per 31.8.2006? Quelle? --Backoffice 18:38, 23. Sep 2006 (CEST)
- Habe die Mitlgiederzahl auf den richtigen Wert geändert (Stand: 31.08.2006; Quelle: http://www.spd.de/servlet/P... --Backoffice 18:53, 23. Sep 2006 (CEST)
Personen
Soll es sowas wie ein Personenregister auch für weniger Prominente Sozialdemokraten geben. Was ist beispielsweise, wenn man die Biographie einzelner MdBs einfügen will? Ist es okay das unter Prominente Sozialdemokraten abzustellen oder macht da eine separate Seite sinn?
- Kann man nicht auf dieser Seite auf die Aufzählung mehr oder weniger prominenter Sozialdemokraten verzichten und die betreffenden Personen stattdessen als SPD-Mitglieder kategorisieren. So läßt sich viel unkomplizierter ein Überblick gewinnen. Gruß TMFS 11:07, 7. Aug 2004 (CEST)
Inhaltlliches
Eine kleine Spitzfindigkeit meinerseits: Im Artikel steht:
- ...Knapp drei Viertel der Mitglieder sind männlich. Ungefähr die Hälfte sind Arbeiter oder Angestellte, weitere 12 Prozent Hausfrau oderHausmann und weitere 11 Prozent sind beamtet. Der Anteil der beamteten Funktionsträger ist überdurchschnittlich hoch.
Heisst das, es gibt in der SPD anteilsmäßig mehr funktionstragende Beamte als in der CDU oder der FDP? Danach klingt der Satz nämlich für mich (weil sich der Begriff "Durchschnitt" eigentlich nur auf die Gesamtheit aller Parteien Deutschlands beziehen kann. Was ist "der Durchschnitt der SPD"?). Oder soll damit gesagt werden, dass die die verbeamteten Funktionsträger mehr als 11% aller Funktionsträger der SPD stellen? In diesem Fall würde ich formulieren: "...11% sind beamtet, jedoch stellen die Beamten einen weitaus größeren Anteil der Funktionsträger." -- Panta rhei 12:15, 18. Aug 2004 (CEST)
Einen Hinweis auf die Websozis habe ich unter "Organisation" unter 217.224.146.100 angelegt. Patrick.Scheufen 16:40, 03. Okt 2004 (CEST)
Wer sich über die SPD aktuell informieren will, findet nahezu nichts zur Krise, in der die Partei derzei steckt. Mitglieder rennen in Scharen davon und sterben weg, die Umfragewerte haben Rekord-Tiefs (in Sachsen kommt die SPD nicht mal auf 10% !!!) und ein inhaltlicher Kompass ist nicht erkennbar: Unternehmenssteuern werden gesenkt und gleichzeitig eine Kapitalismus-Kritik vom Zaun gebrochen. Dennoch hat die SPD wohl ein Programm, nur ist davon im Wiki-Artikel nichts zu finden. Eine Partei definiert sich sicher aus ihrer Geschichte heraus, aber sie muß vor allem Antworten auf aktuelle Fragen finden. Dazu fehlt hier einiges...
Hinweis auf prominente Mitglieder: Johannes B. Kerner ist nicht Mitglied der SPD. Dies hat er nachweislich erst kürzlich in einem Zeitungsinterview bestätigt; das sollte man schleunigst löschen. (Moritz Petry)
- Weißt Du noch, welche Zeitschrift das war? Ich habe mal rumgegoogelt, aber leider nichts gefunden. --Knollebuur 19:58, 30. Mai 2006 (CEST)
- Bei mir erscheint am Artikelanfang der Text links neben dem Logo usw. abgeschnitten, als ob das Bild darüber geschoben ist. Kann das mal jemand ändern, der weiß wie? --Jesusfreund 14:31, 29. Nov 2004 (CET)
Seitensperrung
Wegen fortgesetztem Editwar wurde die Seite gesperrt. Bitte Textänderungen erst auf der Diskussionsseite besprechen. Danke --Aglarech 03:35, 12. Dez 2004 (CET)
- ich bin für die Wiederherstellung meiner letzten Version
- http://de.wikipedia.org/w/w...
- ich kann das sonst nicht weiter ergänzen. Danke
- mfg Wikibär
- Diese Ergänzungen halte ich für unangebracht, da sie das gesamte Gewicht des Artikels verschieben. Ein, zwei Zeilen sind vielleicht angebracht, mehr auf keinen Fall. --Qualle 03:59, 12. Dez 2004 (CET)
- Das Gewicht des Artikels beruht derzeit zu 80% nur im Personen und Friedhofskult, ich finde man könnte ja dieses eher entfernen, dann nimmt der Artikel auch nicht zu. Es steht überhaupt nichts zur Programm, zum Kurs und der internen Krise der letzten Jahre dort, daher also obige Änderungen, Danke --Wikibär
- Was Du so abschätzig als Friedhofskult bezeichnest ist die Geschichte der Partei. Das ist der Teil, der auch in einigen Jahern noch in vollem Umfang relevant sein wird. Die von Dir angebrachten Änderungen sind in dieser Ausführlichkeit in einigen Jahren uninteressant. Völlig abgesehen gehört ein Bericht über die Lage der deutschen Gesellschaft nicht in einen Artikel über die SPD, sondern unter Deutschland, Deutsche Gesellschaft oder wie auch immer das Lemma genau heißt.
- Ich gebe Dir insofern Recht, daß die Programmatik etas zu kurz kommt. Dies sind allerdings alles Themen, die mit Sicherheit in eigenen Artikeln besser aufgehoben wären (Erfurter Programm, Godesberger Programm, Berliner Programm, SPD-Programmdebatte etc.) --Qualle 04:38, 12. Dez 2004 (CET)
- Unsinn, was die Politik der SPD ist, gehört auch hier rein und nicht in Deutschland oder deutsche Gesellschaft und was in ein paar Jahren ist intressiert auch nicht, wenn der Artikel dieses Jahr geschrieben wird. Wir wollen hier schließlich nicht nur die offizielle SPD Homepage kopieren und auch keine SPD-Gedenkstätte mit 1000 Namen. --Wikibär
- War das, was Du eingefügt hast, nicht die Politik der SPD, sondern allenfalls die gesellschaftlichen Folgen dieser Politik (wenn man Regierung und SPD gleichsetzen will)
- Fügst Du dies ständig im Abschnitt Geschichte der SPD ein. Wenn Du einen eigenen Absatz (besser einen eigenen Unterartikel) aktuelle Politik der SPD aufmachen willst, kannst Du das gerne tun, aber da sehe ich jetzt schon eine dauergesperrte Seite Seite vor mir. Über Geschichte ist immerhin deutlich einfacher ein Konsens über eine gewisse Neutralität herzustellen, als über Tagspolitik.
- Schreiben wir hier eine Enzyklopädie. Das heißt, wir sollten alle Artikel so schreiben, daß sie auch in 50 Jahren noch interessant sind oder sein können. Insbesondere heißt das, wir sollten die Tagespolitik allenfalls in zusammengefasster Form hier erwähnen. Erwähnen, nicht diskutieren. --Qualle 05:01, 12. Dez 2004 (CET)
- Die SPD-Friedhofsliste wird in 50 Jahren bestimmt nicht intressanter sein, nur länger. Ich hab hier auch keine Folgen eingetragen, sondern nur die gegenwärtige SPD-Politik, die in der Geschichte ganz normal noch am Ende stehen muss, wo soll da jetzt das Problem sein? Geschichte ist alles was bis gestern war. --Wikibär
- Ich darf mal gleich aus Deiner letzten Version zitieren:
So wurden laut dem Armutsbericht den der der Spiegel jetzt veröffentlicht hat unter Rot-Grün die Reichen nur reicher und die Armen ärmer.Nach sechs Jahren rot-grüner Regierung ist der Anteil der Armen von 12 auf 14 Prozent gestiegen: Mehr als jeder 13. Deutsche hat weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens zum Leben. Für eine vierköpfige Familie sind das 1.550 Euro im Monat – oder weniger.
- Nun erkläre mir doch einmal bitte, inwiefern das SPD-Politik sein soll. Das es das Ergebnis der Politik ist, kann ich u.U. noch gelten lassen, aber Politik?
- Die Politik der SPD ist es durch die Mehrbelastung von Familieneinkommen, Arbeitgebern im internationalen Vergleich steuerliche Vorteil zu verschaffen, das ist keine zufällige Folge von irgendwas sondern das politische Ziel von Harz und Agenda 2010! Wikibär
- Kannst oder willst Du meinen Einwand nicht verstehen? Du beschreibst hier die gesellschaftliche Situation in Deutschland. Diese steht zu einem gewissen Grad in einem Kausalzusammenhang mit der Politik der Bundesregierung, ist jedoch keinesfalls mit ihr identisch. Ebensowenig wie übrigens die Bundesregierung mit der SPD identisch ist. --Qualle 14:57, 12. Dez 2004 (CET)
- Die Bundesregierung besteht aus 11 SPD Ministern und 3 Grüne im Bündnis, natürlich ist diese mit dem Kurs der SPD identisch, zumindest in jeder Frage hier. Die gesellschaftliche Situation ist demnach auch die Politik der SPD. Die gesellschaftliche Situation von heute wurde so geplannt, die ist kein nur Kausalzusammenhang mit der Politik. Wikibär
- Sorry, aber so langsam gleitest Du wirklich in den Bereich der Verschwörungstheorie ab.--Qualle 11:02, 13. Dez 2004 (CET)
- Verschwörungstheorie: Genau das war mir dabei auch eingefallen.--Schrapers 23:01, 13. Dez 2004 (CET)
- bitte schön: Bundesregierung lesen hilft. Wikibär
So seien die Chancen eines Kindes aus einem Elternhaus mit hohem sozialem Status, eine Gymnasialempfehlung zu bekommen, fast dreimal so hoch wie die eines Facharbeiterkindes. Seine Chance, ein Studium aufzunehmen, sei "sogar 7,4-fach größer als die eines Kindes aus einem Elternhaus mit niedrigem sozialem Status".
- Das ist unzweifelhaft richtig, aber ebenso unzweifelhaft nicht erst seit 1998 so. Alles, was hier über Die Ungleichheiten des deutschen Bildungssystems hat die Bundesregierung bislang nicht verringern können hinausgeht wäre schlicht falsch.
- das wäre auch nur eine unbelegbare Behauptung, Tatsache ist nur unter rot-grün ist die Chance für sozialschwache Kinder ein Studium aufzunehmen schlechter als jemals zuvor, ich finde das schon eine Erwähnung wert! Wikibär
- Wie Schrapers schon erwähnte ist Bildungspolitik Ländersache
- Ist nicht belegbar, daß sich die Bildungschancen von Kindern aus den bildungsfernen Schichten in den letzten Jahren signifikant verändert haben (in beide Richtungen) - Daß verschiedene Kultusminister der Länder (als diese noch SPD-regiert waren) immer wieder vor Elternverbänden eingeknickt sind, ist ihnen persönlich vorzuwerfen, aber nicht der Partei.
- Wäre unter rot-grün ist die Chance für sozialschwache Kinder ein Studium aufzunehmen schlechter als jemals zuvor unabhängig vom Wahrheitsgehalt wiederum allenfalls eine Folge von Politik. Trotzdem würde mich interessieren, wie Du da einen Kausalzusammenhang herstellen willst. --Qualle 14:57, 12. Dez 2004 (CET)
- Der Bildungsstand ist eine Frage des sozialen Stands (der durch die SPD Reformen festgelegt wird) da Kinder aus sozial schwächeren also gestressten Familien weniger Leistung bringen, die Länder-Bildungspolitik hat damit überhaupt nichts zu tun. Wikibär
- Du widersprichst Dir selbst. Erst willst Du, daß Kinder mit geringem sozialem Status bessere Bildungschancen geben und jetzt behauptest Du, diese Kinder seinen weniger leistungsfähig. Daß hieße also diese Kinder würden garnicht benachteiligt, sondern blieben deiner Meinung nach gerechtfertigter Wesei zurück. Erst sagst Du, der Bildungsstand dieser Gruppen müsse verbessert werden, jetzt ist auf einmal der soziale Stand schuld. Du drehst Dir die Argumente so lange, bis sie Dir passen --Qualle 11:02, 13. Dez 2004 (CET)
- Wer arm ist hat Existenzängste, ist von vielen Dingen ausgeschlossen und lernt demnach auch fast nichts weil der Schwerpunkt der Probleme nicht mehr in der Schule liegt. Der soziale Stand bestimmt überdurchschnittlich auch den Bildungsstand, was ist daran nicht zu verstehen? Wikibär
- Andersrum wird ein Schuh draus: Damit ein armes Kind trotzdem einen guten Bildungsstand erreicht und somit die Chance bekommt, diese Armut hinter sich zu lassen, muß dafür gesorgt werden, daß es in der Schule entsprechend gefördert oder zumindest nicht benachteiligt wird. Das ist die klassische Aufgabe von Bildungspolitik und damit Ländersache. Außerdem krankt Deine Argumentation daran, daß Deutschland einen Sozialstaat hat. Wer keine Arbeit hat, hat Anspruch auf staatliche Unterstützung. Darauf kann man sich nicht ausruhen, aber zum (über)leben reicht es allemal. Der Begriff Existenzangst ist also völlig unangebracht. --Qualle 23:55, 13. Dez
--Hartz Iv-Bezug bedeutet nicht zu leben, sondern lediglich überleben. Wer nie mit bloßen 345 € gelebt hat, kann sich ein solches bloßes Vegetieren nicht vorstellen und sollte lieber schweigen. --HorstTitus 20:32, 27. Jul 2006 (CEST)
- Es gibt 3 Millionen verelendete Kinder in Deutschland und viele haben Hunger die um das Pausenbrot der anderen betteln, deswegen gibt es auch die "Hilfe für hungernde Kinder GmbH" in Hannover http://www.zdf.de/ZDFde/inh... da ist nichts mehr mit lernen. Wikibär
- "...und Schuld daran ist nur die SPD" ;-) -- Southpark 01:34, 14. Dez 2004 (CET)
>>>>>>der Wikibär-Satz ist ja allein deshalb totaler Quatsch, weil die Kompetenz der rot-grünen Bundesregierung (die hier ja seltsamerweise gleich SPD gesetzt wird) in dieser bildungspolitischen Frage gleich Null ist.--Schrapers 13:06, 12. Dez 2004 (CET)
Die Reichen und Superreichen hingegen dürfen sich über die rot-grüne Regierungspolitik freuen.
- Polemik, allenfalls Argument, keinesfalls NPOV
- das sollte man vielleicht auch noch ändern in (nicht alle Gesellschaftschichten müssen durch die SPD-Politik Nachteile in Kauf nehmen) wie wäre das? Allerdings fehlt ja dann die Information, welche. Wikibär
Die stetige Umverteilung nach oben ist das Geld das für den Sozialstaat zunehmend fehlt. Die Regierung besteuert jedoch nicht die Reichen, stattdessen wird der Spitzensteuersatz ab Januar 2005 weiter von 45 auf 42 Prozent gesenkt. Jedem Einkommensmillionär werden so 30.000 Euro Steuern im Jahr mehr geschenkt. Den Staat kostet das 2,5 Milliarden Euro, genauso viel wie bei Hartz IV eingespart werden soll.
- Reine Argumentation, gehört in dieser Form höchstens in ein Diskussionsforum, hat aber in einer Enzyklopädie nichts verloren--Qualle 06:31, 12. Dez 2004 (CET)
- Was heißt Argumentation, das ist die Realpolitik für 30 Millionen Steuerzahler umd demnach mindestens auch eine enzyklopische Randnotiz wert! Wikibär
- Der Absatz ist massiv wertend und stellt Forderungen. Das gehört in eine Diskussion, nicht in eine Enzyklopädie. Im übrigen scheint es Dir ja Spaß zu machen, große Menschengruppen für Dich zu vereinnahmen, wenn Du auf Kritik nicht inhaltlich eingehen willst... --Qualle 14:57, 12. Dez 2004 (CET)
- Der Absatz wertet garnichts, er stellt nur etwas fest, was gut oder schlecht sein kann.Wikibär
- Der Absatz ist deshalb wertend, weil er einseitig die eigene Position stützende Fakten zitiert, ohne auch nur ein Gegenargument zu erwähnen (was ist z. B. mit der Senkung des Eingangssteuersatzes?) und mehrere voneinander unabhängige Dinge in einen Sinnzusammenhang zu rücken versucht. Lass Dir mal den Unterschied zwischen Kausalität und Koinzidenz erklären. (Letztgenannter Artikel gibt leider nicht viel her) --Qualle 11:02, 13. Dez 2004 (CET)
- Es gibt diese Eingangssteuersatz-Senkung, die spielt aber keine Rolle weil die durch die Progression im Tarif bedingte relative Mehrbelastung der oberen Einkommensbezieher mit einem höheren Durchschnittsteuersatz durch die simultane Senkung aller Steuersätze im gesammten Einkommensbereich beibehalten wird.
- Dadurch werden fast 19% des Steuerentlastungsbetrags durch die Steuerreform von rund 15 Mrd. Euro einer reichen Personengruppe zugute kommen, die nicht einmal 1% der Steuerzahler ausmacht und nicht einmal 1/3% der deutschen Bevölkerung. Netto wird also noch weit mehr nach oben umverteilt als wie nur im Absatz oben gerechnet, ich würd an dem jetzt nichts verändern. Wikibär
Bitte Interwiki-link einfügen. -- Martin-vogel [[Benutzer_Diskussion:Martin-vogel|[Formel]]] 18:35, 16. Dez 2004 (CET)
--der Ausdruck Sozialsstaat sollte als bloße Farce gekennzeichnet werden, denn es gibt ihn seit Hartz IV nicht mehr! --HorstTitus 20:32, 27. Jul 2006 (CEST)
Dauer der Artikelsperrung
Der Artikel "SPD" ist seit Wochen gesperrt, wie lange, bitte schön, soll dies so bleiben???---217 11:39, 12. Jan 2005 (CET)
Hallo, ja dieses ist ein grosses Problem der WIKIs. Die Pieonierphase und Aufbauarbeit ist geleistet. Manche Artikels idn jedoch sehr schlecht, werden aber von usern blockiert und man kann sie nicht verbessern. Manche müsste man ganz neu schreiben. Auch strukturell verändern. Bei diesem Fall der "SPD": Es fehlen die Ziele und Inhalte der SPD. Sie wurden ja schonmal eingetragen, dann wieder rausgenommen, Was soll das? Ist Wissen nicth additiv? Der Streit geht ja bis auf Linkebene, ob ein Link eingefügt werden darf oder nicht. Die einzelen Gruppen sind absolut zerstritten. Das Aufrüsten an Text ist jetzt abgechlossen, nun geht es um die soziale Macht bei der Strukturierung und inhaltlichen Ausgestaltung. Daran wird wikipedia scheitern. Ist auch ein Thema für die Qualitätsoffensive.
http://de.wikipedia.org/wik...
Aus dem Review
- bitte beim nächsten mal nicht kommentarlos einstellen, sondern kurz begründen und unterschreiben.
- die Listen unter "Personen" sind viel zu lang. Ist auch durch die Kategorie:SPD-Mitglied schon abgedeckt. Wenn ein passendes Portal da wäre, würde ich sie dahin auslagern, so aber lieber ersatzlos streichen (außer Bundesregierung und EU-Kommissar).
- es fehlen die Links zu Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990) und benachbarten Artikeln.
- Bilder von Schröder, Scharping, Brandt, Helmut Schmidt u.a. würden sich sicher gut machen. Das vom nürnberger Parteitag finde ich weniger interessant, ich kann nicht mal erkennen, wer da redet.
- der Abschnitt zur aktuellen Bundesregierung könnte noch deutlich ausgebaut werden. Allerdings bin ich mir selber nicht ganz klar, inwieweit das in die Geschichte Deutschlands und Unterartikel gehört, und inwieweit in die Kanzlerartikel und die der Parteien.
--Kurt seebauer 14:54, 12. Apr 2005 (CEST)
Ich hab die Liste der Personen jetzt gekürzt und dabei weniger Wichtige rausgeworfen. Der Redner auf dem Bild vom Nürnberger Parteitag ist Christian Ude, OB von München. Ebenso den Link Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990) eingefügt sowie bilder von Brandt, Schmidt und Schröder. Antifaschist 666 15:58, 12. Apr 2005 (CEST)
- hat die partei ein programm? hat das mal jemand gelesen? -- Southpark 21:50, 12. Apr 2005 (CEST)
Hab jetzt einen Abschnitt "Inhaltliches Profil" eingefügt, der Aussagen über die Programmatik der SPD enthält. Antifaschist 666 11:49, 23. Apr 2005 (CEST)
- Immer noch weit von Exzellent entfernt. Das fehlen von Literatur (es gibt Dutzendweise Bücher über die SPD in den letzten Jahren, von Aufsätzen gar nicht zu reden...) macht sich inhaltlich bemerkbar. Inhaltliches Profil ist immer noch schwach, nicht mal das Wort Berliner Programm kommt vor, die derzeitige Programmdebatte nicht, "CDU light" ist zwar ein nettes Schlagwort, erklärt aber auch nicht viel. Nichts zu den Parteifinanzen, nichts zur internen Machtverteilung und Gewichten, nichts zum Elektorat und Stammwählern etc, nichts zur Zusammenarbeit mit anderen Parteien (Sozialistische Internationale etc.) Die Einleitung war auch schon mal aussagekräftiger und ich erinnere mich dunkel, dass mindestens ein Teil der angemahnten Punkte auch schon mal irgendwann im Artikel zu finden war... -- Southpark 15:55, 6. Mai 2005 (CEST)
Zum Layout: Geht das nur mir so oder ist die Tabelle "Kanzlerkandidaten der SPD" nicht etwas arg eingerückt? --Saperaud [@] 06:01, 10. Mai 2005 (CEST)
- Hab jetzt die Literatur ergänzt ;-D Antifaschist 666 21:14, 13. Mai 2005 (CEST)
Lesenswert
Pro: Der Artikel war anderthalb Monate lang im Review und ist in dieser Zeit kontinuierlich verbessert worden. Daher hätte er in meinen Augen die Bezeichnung "lesenswert" mehr als verdient!Antifaschist 666 12:16, 29. Mai 2005 (CEST)- Pro. Bin derselben Meinung. --Micgot 14:23, 29. Mai 2005 (CEST)
- Pro Denke der Artikel hat das "lesenswert" auf jeden Fall verdient. Nur ein kleiner Hinweis: Das extrem knallige rot der Leiste der Parteivorsitzenden finde ich beim lesen ziemlich irritierend! Das gleiche gilt für die Kästen zur Mitgliederentwicklung und den Arbeitsgemeinschaften. Kann das vielleicht zumindestens etwas dunkler gemacht werden? --Dororot 19:12 (CEST) 29. Mai 2005
- pro --Zahnstein 17:15, 2. Jun 2005 (CEST)
Löschenswert
Sämtliche Artikel, die politische Parteien darstellen, sollten aus Wikipedia getilgt werden! Es handelt sich im wesentlichen um nichts anderes als Spam, nämlich darum, daß die Parteien eine kostenlose und pseudoobjektive Plattform für ihre Selbstdarstellung, als Werbemedium nutzen.An keinen anderen Stellen wie bei den kostenlosen Partei-Werbeflächen in Wikipedia wird so deutlich, wie dürftig, unsachlich und desinformierend Wikipedia an vielen Stellen ist.
Der Mißbrauch kann nur behoben werden, indem solche Artikel grundsätzlich und ausnahmslos nicht in Wikipedia aufgenommen werden. Anstatt daß die Parteien Rechtsanwälte vielleicht dafür bezahlen, daß sie ihren Wikipedia-Artikel überwachen, sollte die Wikipedia-Gemeinschaft den Parteien Gelegenheit geben, gleich noch ein paar eigene Web-Master zu bezahlen, die dann nämlich Informationen über die SPD nur auf SPD-Seiten anbieten und genauso für jede andere Inlandspartei, anstatt daß in freien Web-Lexika Desinformation zugelassen wird.
Artikel über Inlandsparteien sollten in Wikipedia nicht zugelassen werden, es sei denn gekennzeichnet gegen Bezahlung durch die jeweilige Partei!
Parzi am 28. Juli 2006
- Für mich nicht nachvollziehbar. Parteien stehen in jedem Lexikon. --Knollebuur 16:13, 28. Jul 2006 (CEST)
- Traditionelle Lexika können nicht in gleicherweise manipuliert oder im Niveau heruntergezogen werden wie Wikipedia, weil es Parteipropagandisten nicht möglich war den Text beispielsweise von Meyers Konversationslexikon täglich nahezu nach Belieben zu ändern.
- Es besteht also ein grundsätzlicher, nämlich in der Veröffentlichungstechnik begründeter und ein qualitativer, wesentlicher Unterschied zwischen einer offenen Plattform zur kollaborativen Sammlung von Angaben wie Wikipedia und einem streng redaktionell betreuten Lexikon.
- Wie wäre es mal mit Signaturen? Mwmahlberg 00:04, 29. Okt. 2006 (CEST)
- Daher sollte Wikipedia ehrlich werden und diese Ehrlichkeit mit dem Praktischen verbinden: Artikel über Inlandsparteien werden der jeweiligen Partei gegen Geld zur alleinigen Bearbeitung und Weiterbetreuung im Rahmen vorgegebener Qualitäts- und allgemeiner formaler Inhaltskriterien angeboten. Diese bezahlten Partei-Werbeartikel werden als solche deutlich gekennzeichnet. (Zusätzlicher Vorschlag: Die eingenommenen Beträge werden ausnahmslos für wohltätige Zwecke ausgegeben, die in kleinerlei Verbindung mit Wikipedia-Organisationen stehen.) Wird das Angebot nicht angenommen, wird der Artikel gelöscht und durch eine einfache Seite mit einem Verweis auf die parteieigene Domain ersetzt.
- Parzi 30. Juli 2006
- Mal im Ernst - wenn ein Projekt von Menschen betreut wird, werden sich auch politische Themen einschleichen. Wichtig im Sinne einer Enzyklopädie ist nur, das sie neutral behandelt werden. Wollte man Deiner Argumentation folgen, müssten sämtliche Artikel über Poltik und Philosophie löschen. Mwmahlberg 00:04, 29. Okt. 2006 (CEST)
Dieser Abschnitt ist völliger Unfug.--Berlin-Jurist 15:49, 30. Jul 2006 (CEST)
- So ziemlich der abgedrehteste Vorschlag, den ich seit langem gelesen habe. Stefan64 15:50, 30. Jul 2006 (CEST)
- Danke, ich finde meinen Vorschlag auch hervorragend. (Parzi am 2. August 2006)
Weiterleitung von Vorgängerorganisationen auf SPD
Wenn man die Links einiger Vorgängerparteien der SPD in anderen Artikeln anklickt, wird man auf diesen Artikel auf die SPD geleitet. Passiert ist mir das konkret bei MSPD und Sächsische Volkspartei. Ich weiß grad nicht, ob es noch andere vergleichbare Verlinkungen gibt. Ich denke doch, dass beide Lemmas durchaus einen eigenen Artikel verdient hätten. Sie gehören zwar durchaus zur Geschichte der SPD, haben aber historisch jeweils eigene Detailausprägungen, die im Übersichtsartikel über die SPD insgesamt wohl kaum ausführlicher erwähnt werden. Deshalb bitte ich einen Admin, die entsprechenden Weiterleitungen rückgängig zu machen. Es macht ja erst mal nichts, wenn die entsprechenden Links dann zunächst mal rot bleiben. Wenn jemand die MSPD oder die Sächsische Volkspartei anklickt, wird er wohl kaum die SPD von heute suchen. Ich jedenfalls finde es ärgerlich, dann hier zu landen, und ich nehme mal an, dass es nicht nur mir so geht. --Ulitz 23:04, 24. Jun 2005 (CEST)- die beiden sind auf jeden fall schon mal weg. -- Southpark 23:07, 24. Jun 2005 (CEST)
- Danke --Ulitz 23:46, 24. Jun 2005 (CEST)
Wikilink Vereinigungsparteitag
Der Wikilink Vereinigungsparteitag verweist nur auf eine Begriffserklärung, in dem die Daten genannt werden, die auch hier stehen und sonst nichts. Das scheint mir nicht sehr sinnvoll. Daher werde ich das mal reverten. --Dunkeltron 4. Jul 2005 13:16 (CEST)
Wahlplakat
Oh, sieh an, die Linke Wikipedia hat schon wieder zugeschlagen. Jetzt ist noch ein dickes aktuelles Wahlkampfplakat bei einer angeblichen Enzyklopädie mit drin. Natürlich auch noch das, mit dem sie am liebsten Propaganda machen: Mit ihrem Fantasie-Schlagwort ,,soziale Gerechtigkeit". Bei er CDU-Seite nicht. 84.191.181.173 00:21, 24. Aug 2005 (CEST)
Sperrung
Nach andauerndem Vandalismus durch verschiedene IPs habe ich den Artikel gesperrt.--Berlin-Jurist 13:27, 9. Sep 2005 (CEST)- Gerade wieder entsperrt.--Berlin-Jurist 01:16, 20. Sep 2005 (CEST)
Bulmahn
Bitte bei Gelegenheit bei Frau Bulmahn den Ministeriumslink korrekt auf Bundesministerium für Bildung und Forschung setzen. Danke. --Scooter 01:51, 19. Sep 2005 (CEST)- Erledigt.--Berlin-Jurist 01:15, 20. Sep 2005 (CEST)
- Jetzt hätte ich's auch selber machen können. ;-) --Scooter 10:19, 20. Sep 2005 (CEST)
Kanzlerkandidaten und Wahlergebnisse der SPD
Erstmal Dank an Alien für seine Mühe mit diesem Edit. In dieser Form können wir die Tabelle meiner Ansicht nach nicht im Artikel belassen, weil beim Leser ein falscher Eindruck erweckt wird, insbesondere durch die Verknüpfung von Kandidat und Wahlergebnis. Der Laie muss nämlich den Schluss ziehen, dass die früheren Kandidaten sämtlich erfolgreicher waren als die Kandidaten jüngerer Zeit und dies mit den Kandidaten selbst zu tun hätte. Tatsächlich ist entscheidend, dass seit den 80er Jahren die Grünen und seit 1990 die PDS/Linkspartei stimmen absorbiert, die früher bezüglich des Wählerspektrums allein von der SPD abgedeckt worden sind. Möglich wäre daher eine Tabelle bezüglich der Stimmergebnise ohne Kandidatenverknüpfung neben einem Abschnitt, der diese strukturellen Veränderungen kurz beschreibt. Dann würde beim Leser kein falscher Eindruck erweckt, wichtig ist nämlich, dass wir dem Leser Informationen an die Hand geben, anhand derer er selber Wertungen vornehmen kann, dies setzt jedoch voraus, dass diese Informationen ihn nicht (ungewollt) in die Irre führen.--Berlin-Jurist 11:23, 25. Sep 2005 (CEST)POV
Der Programmteil ist leider in höchstem Maße POV. Bitte allgemeine Phrasen, für die jede demokratische Partei steht ("soziale Gerechtigkeit", "sozialen Marktwirtschaft in einem föderalen Rechtsstaat", "Die SPD legt Wert auf eine Finanzpolitik, die nicht auf Kosten zukünftiger Generationen ausgestaltet ist.", etc...) entfernen, ebenso wie die Wertungen. Nehmt doch bitte das Parteiprogramm zur Hand und nennt konkrete Dinge, die sich von anderen Parteien unterscheiden. Zollstock 01:20, 21. Nov 2005 (CET)
- Leider verhindert der Benutzer Unscheinbar durch die Sperrung des Artikels, dass der POV entfernt wird. Zollstock 10:58, 21. Nov 2005 (CET)
- Ich verhindere durch die Sperrung, dass Du weiterhin einen Editwar führst. Noch einmal erinnere ich Dich daran, dass eine der Bedingungen Achims, den Benutzersperrantrag gegen Dich zurückzuziehen, die Einstelölung Deines Editwar-Verhhaltens war. Du hast dem ausdrücklich zugestimmt und hast eine infinite Sperrung im Verstoßfalle akzeptiert.
- Lass die Sache von jemand Anderem bearbeiten. Du bist dafür definitiv ungeeignet. Zaphiro ist ja bereits dran. --Unscheinbar 11:02, 21. Nov 2005 (CET)
- Unscheinbar ist an dem Editwar beteiligt und sollte das Feld unbeteiligten Administratoren überlassen. Stimme aus dem Off 11:03, 21. Nov 2005 (CET)
- Dieser Punkt ist bereits zur Genüge im Zusammenhang mit dem FDP-Artikel geklärt worden. Was dazu gesagt wurde gilt vollinhaltlich auch hier. Abgelehnt. --Unscheinbar 11:06, 21. Nov 2005 (CET)
- Du gibts hier ja sogar zu, dass du nicht wegen der Inhalte revertest sondern wegen meiner Person. Zollstock 11:14, 21. Nov 2005 (CET)
- Klar. Nieman würfe dem Unscheinbar besondere Klugheit im Vorgehen vor. Stimme aus dem Off 11:15, 21. Nov 2005 (CET)
- Also ich finde den Absatz Programmatik nun einigermaßen neutral, wenn man ihn mit dem Programmteil der CDU vergleicht, dort gibt es übrigens auch Allgemeinaussagen wie :"Die CDU strebt eine Soziale Marktwirtschaft in einem föderalen Rechtsstaat an", man beachte auch den ausführlicheren Programmteil dort, anstatt hier zu streiten macht doch lieber Vorschläge zur weiteren Verbesserung, Gruß --Zaphiro 14:13, 21. Nov 2005 (CET)
- Gut, ich kannte den Abschnitt bei der CDU nicht. Um so schlimmer, dass das dann bei der FDP entfernt wird, wenn es den beiden Volksparteien zugestanden wird. Was nun? Zollstock 01:31, 22. Nov 2005 (CET)
- gute Frage "Was nun?" ;-), also ich persönlich denke, das ein solcher Satz auch bei FDP stehen könnte, man sagt ja, das die FDP sogar die Partei des Grundgesetz sei/war (also zumindest sehr mitbestimmt hatte), es sind Allgemeinaussagen, die man für nahezu alle Parteien ansetzen könnte, außer evtl APPD, Bayernpartei oder NPD, wobei es mich nicht wundern würde, wenn diese Formulierung in ihren Programmen als Alibi irgendwo auftauchen würde--Zaphiro 13:28, 22. Nov 2005 (CET)
Martin Gorholt
Seit letzter Woche ist Kajo Wasserhövel nicht mehr SPD-Geschäftsführer. --Smit 19:29, 21. Nov 2005 (CET)- Und der ehemalige sollte mit Karl-Josef Wasserhövel verlinkt werden! --Mirer 13:28, 22. Nov 2005 (CET)
Bundeskanzler
Der zweite Satz kann ja nun raus.--Wiggum 18:20, 22. Nov 2005 (CET)
Gerhard Schröder ist nicht mehr amtierender Bundeskanzler. Bitte ändern! --Uwe W. 21:09, 22. Nov 2005 (CET)
- die kommissarischen Regierungsmitglieder müssen raus, doppelte Nennungen wie Steinbrück müssen raus. Alles bleibt falsch stehen, weil ein Admin hier meint, er müßte seinen POV durchsetzen. Zollstock 21:29, 22. Nov 2005 (CET)
- Gaaaanz ruhig, Brauner! Mitten in der Nacht wird doch keiner den SPD-Artikel lesen, oder? :-)--Nodutschke 22:56, 22. Nov 2005 (CET)
Wiederwahl Lesenswert November 2005
Aufgrund des praktisch nicht vorhandenen inhaltlichen Profils, stelle ich den Artikel zur Wiederwahl. Dies geschieht auf Anregung von WHell.- Würdest Du diese Aussage bitte umgehend entweder belegen oder richtig stellen? Es ist nirgends auch nur ansatzweise eine "Anregung von WHell" zu erkennen, den Artikel zur Wiederwahl zu stellen. --Panter Rei 17:03, 17. Nov 2005 (CET)
- Habe ich auch nicht behauptet, dass er diesen Artikel zur Wiederwahl stellen möchte. Er hat lediglich die Anregung dazu gegeben, weil er der Auffassung ist, dass ein ausführliches inhaltliches Profil für einen lesenswert Artikel zwingend notwendig ist. Zollstock 22:11, 17. Nov 2005 (CET)
- Hiermit verwahre ich mich gegen die Zuschreibung, ich hätte angeregt, diesen Artikel hier einzustellen. Das ist unabhängig davon, wie dieser Artikel beschaffen ist. Irgendwie kommt mir vor, daß dies ein "Racheakt" dafür ist, daß ich an dem Artikel "Freie Demokratische Partei" inhaltlich wesentliche aber dünnblütige Passagen kritisiert habe. Allmählich kommt mir der Stil hier ausgesprochen kurios vor. -- WHell 09:03, 18. Nov 2005 (CET)
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Bildherkunft
Contra langer Geschichtsteil, zum Inhalt wird fast nichts gesagt; kann nicht lesenswert sein Zollstock 15:51, 17. Nov 2005 (CET)
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Bildherkunft
Pro Der Artikel ist in seinem geschichtlichen (also im nicht aktuellen Teil) sicher interessant. Die aktuellen inhaltlichen Positionen nachzuzeichnen ist eine Herausforderung, an der sich ein exzellenter Artikel messen lassen muss. Abgesehen davon sehe ich nicht, dass sich der Artikel im Vergleich zur Lesenswert-Entscheidung verschlechtert hätte. -- Jordan1976 Jordan1976 Jordan1976 16:24, 17. Nov 2005 (CET)
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Bildherkunft
Pro nach wie vor lesenswert Antifaschist 666 20:01, 17. Nov 2005 (CET)
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Bildherkunft
Pro Gerade im Geschichtsteil hochinteressant, fraglos weiterhin lesenswert. --Scooter Scooter 13:48, 18. Nov 2005 (CET)
- Pro
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Bildherkunft dito scooter --Schlendrian Schlendrian 15:07, 18. Nov 2005 (CET)Pro
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Bildherkunft , da auch Programmteil in der Erweiterung. Reicht zwar noch nicht für *, aber für L.--Bordeaux 15:49, 18. Nov 2005 (CET)Pro
- Pro
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Bildherkunft ich finde es schade, wenn Artikel und Ideologie durcheinandergeraten. Verbesserungen sind sicherlich noch eine Reihe möglich. Lesenswert erscheint der Artikel mir aber allemale, auch wenn man sich manchmal etwas mehr Distanz zum Objekt wünscht. --Luha 16:17, 18. Nov 2005 (CET)Pro
- Pro weiterhin L. Ansonsten siehe Bordeaux. --Pischdi Pischdi 13:33, 19. Nov 2005 (CET)
AGs
Welche Arbeitsgemeinschaften gibt es in der SPD?
- Jungsozialist(inn)en (Jusos)
- Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)
- Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)
- Arbeitsgemeinschaft 60 plus
- Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB)
- Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG)
- Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ)
- Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS)
- Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten (AvS)
- Denke die Reihenfolge spiegelt auch Größe und Bedeutung innerhalb der Partei wieder - zumindest grob ;) --Mirer 18:40, 31. Dez 2005 (CET)
Danke! Aber sind es wirklich nur so wenige? Gibt es beispielsweise keine christlichen oder internationalistischen AGs, wie in der Linkspartei.PDS?
- Die Auflistung ist nun synchron mit http://www.spd.de/servlet/P... --Berlin-Jurist 15:14, 21. Jan 2006 (CET)
Es gibt viele andere noch, es währe Hardcore alle aufzuzählen, von daher bitte nur die größten erwähnen:
- Jusos
- AG sozialdemokratische Frauen
- AG 60 +
--CrazyForce 15:41, 28. Mär 2006 (CEST)
Unvereinbarkeitsbeschlüsse ?
In der aufgeführten Liste der Unvereinbarkeiten sind ein paar Organisationen aufgeführt, die es heute nicht mehr gibt, z.B. FDJ... oder so ähnlich, SEW. Die SDAJ taucht 2 Mal auf, einmal ausgeschrieben, einmal abgekürzt. Ob der Unvereinbarkeitsbeschluss mit der VVN heute noch gilt, daran habe ich doch einige Zweifel. Ich meine, einige VVN-Mitglieder zu kennen, die auch SPD-Parteibücher haben. Vermute, dass der Unvereinbarkeitsbeschluss noch auf die 50er oder 60er Jahre in die Hochphase des Kalten Krieges zurück reicht, und heute überholt ist. Von daher stimmt zumindest die grammatikalische Form des Präsens vermutlich nicht mehr. Ich bitte jemanden, der sich damit auskennt, diese Liste auf ihre heutige Gültigkeit zu überprüfen und zu korrigieren. - Auch das Kommitte für Frieden, Abüstung und Zusammenarbeit, oder die Kommittees gegen Berufsverbote, gibt´s die heute noch? (sind Organisationen aus den 70ern und 80ern) und gelten, falls ja, die entsprechenden Unvereinbarkeitsbeschlüsse noch? --Ulitz 18:21, 1. Jan 2006 (CET)- Unvereinbarkeitsbeschlüsse bestehen derzeit bezüglich VVN, Demokratischer Kulturbund Deutschland, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, Bund freies Deutschland, DKP, SEW, SDAJ, FDJ/Berlin, Komitee für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit und Komitees gegen Berufsverbote, Paneuropaunion in Europapolitischen Dachorganisationen, HIAG, Scientology, Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit e. V. Quelle hierfür ist der Parteivorstand der SPD. -- Jordan1976 Jordan1976 Jordan1976 09:51, 2. Jan 2006 (CET)
- Aus welchem Jahr? - Und wenn, warum steht die SDAJ bzw. Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend 2 Mal da? Welchen Sinn machen Unvereinbarkeitsbeschlüsse mit Organisationen, die nicht mehr existieren (mindestens SEW und FDJ/Berlin?) --Ulitz 11:29, 4. Jan 2006 (CET)
- Es gibt weiterhin gültige Unvereinbarkeitsbeschlüsse des PV von 1981 betreffend VVN, Demokratischer Kulturbund, SDAJ, Bund freies Deutschland und HIAG. 1995 wurde die Liste durch Scientology, 2005 durch die WASG ergänzt. Ein weitergehendes Zusammenarbeitsverbot betrifft/betraf DKP, SEW, SDAJ und FDJ-Berlin, sowie die Komitees für Frieden etc. und gegen Berufsverbote. Deshalb also die Doppelnennungen. Mit der VVN z.B. besteht kein Verbot der Zusammenarbeit. Hans Schäfer 13:46, 4. Jan 2006 (CET)
- Danke für die Info - das Wort Zusammenarbeitsverbot hatte ich überlesen - meine Nachlässigkeit :-) Gruß von --Ulitz 13:58, 4. Jan 2006 (CET)
- was den Unvereinbarkeitsbeschluss mit der VVN-BdA angeht, so gehe ich davon aus, daß dieser in der Praxis keine oder kaum noch Anwendung mehr findet ... ansonsten schien es für den SPD-PV bspw. auch kein Problem gewesen zu sein, dass Uwe Hiksch im Bundestagshandbuch 94 & 98 (siehe u.a. auch hier) offen zu seiner VVN-BdA-Mitgliedschaft stand (lange bevor er die SPD Richtung PDS verliess) --Sirdon 19:10, 4. Apr. 2006 (GMT)
Warum ist bei den Unvereinbarkeitsbeschlüssen die DKP aufgeführt? Die Mitgliedschaft in jeder anderen Partei ist mi der SPD Mitgliedschaft unvereinbar. Dies sollte erwähnt werden und nicht eine einzelne Partei aufgeführt werden.--Tobias W 19:12, 22. Jul 2006 (CEST)
- Bestimmungen zu DKP, SED+FDJ (alles historisch bedingt) ist offenbar noch einen Tick schärfer, da ist nicht nur konkurrierende Mitgliedschaft ausgeschlossen - es reicht schon die wie auch immer geartete Zusammenarbei. Jedenfalls interpretier ich den Passus so.--Machahn 19:18, 22. Jul 2006 (CEST)
- Nun ja. All diese UV-Beschlüsse und Zus.arb.-verbotsbeschlüsse (teils von anno dunnemals) mag es ja geben. Sie mögen formell auch heute noch gültig sein. Aber ihre Umsetzung scheint mir dennoch kaum realistisch oder praktikabel (gewesen) zu sein. Wie schon geschrieben, sind SPDler als gleichzeitige VVNler gar nicht mal so unüblich. Und aus meiner Vergangenheit bspw. in der Friedensbewegung (auch bundesweit), v.a. zwischen Mitte der 70er und Anfang der 90er war die Bündnisarbeit zwischen SPDlern (v.a. Jusos, aber nicht nur Jusos) mit linken o.g. Organisationen lange Zeit gang und gäbe, sogar mit der DKP, und mit der SDAJ allenthalben. Sogar in einigen wenigen Kommunalparlamenten, in denen die DKP vertreten war (Marburg, Tübingen) gab es punktuell sogar offene Zusammenarbeit, jdf. eher als mit der CDU, und auf Gewerkschaftsebene, möchte ich mal mit an Sicherheitgrenzender Wahrscheinlichkeit annehmen wäre eine Nicht-Zusammenarbeit zwischen kommunistischen Parteigängern und SPD-Mitgliedern destruktiv, teilweise könnte die Gewerkschaft einpacken, wenn es solche Zusammenarbeit nicht gäbe (jdf. bei IG Metall und ver.di) --Ulitz 21:18, 25. Jul 2006 (CEST)
- Stimmt, Zusammenarbeit gerade während der Zeit der Friedensbewegung hat es an der Basis tatsächlich vielfach gegeben. Andererseits war derartige Zusammenarbeit ja auf dem "rechten Parteiflügel" insbesondere im Ruhrgebiet noch in den 1980er Jahren beliebt, um die Friedens- oder Umweltbewegten in der eigenen Partei diskreditieren zu können. Heute vermutlich tatsächlich nur noch Relikt aus den kalten Krieg (mit Ausnahme natürlich von Doppelmitgliedschaften). Vielleicht sollte man entsprechenden Hinweis zu der eher historischen Dimension in Text einbauen.--Machahn 21:30, 25. Jul 2006 (CEST)
- historisch gab es ansonsten noch 1931 einen Unvereinbarkeitsbeschluß gegenüber der DFG, weiss nicht, ob dieser jemals formal aufgehoben wurde, ab 1945 wurde dieser auf jeden Fall nicht mehr umgesetzt --Sirdon 17:11, 26. Jul. 2006 (GMT)
Erfurter Parteitag
Sollte der nicht evtl. in der Geschichte erwähnt werden? Vlt. findet sich hier auch jemand der den Artikel noch etwas ausbauen kann. --¡0-8-15! 00:14, 5. Feb 2006 (CET)
Kurt Schuhmacher
Zitat aus dem Artikel: "Die Wiedererrichtung der Partei im nationalen Rahmen sei erst möglich, nachdem eine gesamtdeutsche Regierung gebildet worden sei, so Schumacher. Stattdessen forderte er den Zentralausschuss auf, die SPD in der Sowjetischen Besatzungszone aufzulösen, und eine separate SPD in den Westsektoren von Berlin zu bilden." WANN hat Schuhmacher das gesagt? Ich finde das äußerst wichtig im Zusammenhang mit der Vereinigung zwischen KPD und SPD in der SBZ. Diese wäre dann nämlich keine "Zwangsvereinigung", sondern letztlich auf die Spaltungspolitik Schuhmachers zurückzuführen. Saxo 15:18, 10. Mär 2006 (CET)Seeheimer Kreis
Im Artikel ist erwähnt, dass sich die SPD-"Rechten" im Seeheimer Kreis treffen, das entspricht nicht der Wahrheit und ist nur ein Mutmaßung. Der Seeheimer Kreis setzt sich auch für Schwule, Lesben und Ausländer ein, das muß umgeschrieben werden. --CrazyForce 15:39, 28. Mär 2006 (CEST)"Rechte" innerhalb der SPD sind nicht automatisch hetrosexuelle Männer. Bestes Beispiel für einen "rechten" SPD-Politiker ist der schwule Johannes Kahrs, welcher sogar Sprecher des Kreises ist. mit "Rechts" ist ja nicht rechtsradikal a la NPD gemeint. ;-) Artikel ist daher vollkommen richtig. Bitt so belassen.
62.246.29.93 12:40, 11. Apr 2006 (CEST)== Weiterbestehen der SPD in Ostberlin bis 1961 ==
Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass die SPD auch in Ostberlin bis 1961 weiter parallel zur SED existierte. Infos hab ich in einer DDR-Newsgroup gefunden (news://1141932650.541065.196730@z34g2000cwc.googlegroups.com oder http://www.luise-berlin.de/... 14:21, 3. Apr 2006 (CEST)
Liste der Parteivorsitzenden
Ich habe den Artikel aufgerufen auf der Suche nach einer chronologischen Liste der Parteivorsitzenden, einfach die Namen und die Jahreszahlen. Stattdessen eine endlose Liste von prominenten Parteimitgliedern wie Ingo Appelt und Jürgen Domian. Die Liste der Parteivorsitzenden dagegen (ungleich wichtiger) wird (ohne Jahreszahlen) an den unteren Rand gezwängt. Da stimmt doch was nicht. Vorschlag: chronologische Liste der Vorsitzenden ergänzen, die ganzen Pseudo-Promis (in zehn, zwanzig Jahren wird man sich sowieso fragen, wer das gewesen sein soll) raus. Man könnte dann ja eine extra Liste mit Personen verlinken, die bekanntermaßen Parteimitglied sind. Dann könnte der Leser selber entscheiden, ob die "prominent" sind oder nicht. ("Prominent" ist eh zu einem Wischi-Waschi-Begriff verkommen.) Und der Artikel wäre kürzer, informativer und übersichtlicher. 62.246.29.93 12:40, 11. Apr 2006 (CEST)Habe eine Liste der Pateivorsitzenen ab 1999 eingebaut. Vervollständigung erwünscht! --Uwe W. 18:44, 11. Apr 2006 (CEST)
- Wenn du weiter vervollständigen möchtest: Nur zu! --Berlin-Jurist 22:36, 11. Apr 2006 (CEST)
Folgend: Die vervollständigte Liste aller SPD PARTEIVORSITZENDEN seit 1946 --jaemaf-- 00:10, 12. Apr 2006 (CEST)
Stand der Liste: 12. April 2006
{Tausendfach verwendet}>
border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "
Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.
Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:
...
Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.
Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.
Prettytable
en:Template:Prettytable style="margin: 1em 1em 1em 0;"
Von Bis Name 10. April 2006 unbek. Kurt Beck 15. November 2005 10. April 2006 Matthias Platzeck 21. März 2004 15. November 2005 Franz Müntefering 12. März 1999 21. März 2004 Gerhard Schröder 16. November 1995 12. März 1999 Oskar Lafontaine 25. Juni 1993 16. November 1995 Rudolf Scharping 3. Mai 1993 25. Juni 1993 Johannes Rau 29. Mai 1991 3. Mai 1993 Björn Engholm 14. Juni 1987 29. Mai 1991 Hans-Jochen Vogel 16. Februar 1964 14. Juni 1987 Willy Brandt 27. September 1952 16. Februar 1964 Erich Ollenhauer 11. Mai 1946 27. September 1952 Kurt Schumacher jaemaf -- 00:12, 12. Apr 2006 (CEST)
Ich habe die Liste im Artikel ergänzt. Weiterhin fehlen die Parteivorsitzenden vor dem 2. Weltkrieg.--Berlin-Jurist 06:35, 12. Apr 2006 (CEST)
- Schon besser. Allerdings sollten Rau und Beck als komissarische Vorsitzende noch gekennzeichnet werden. Und die Promi-Listen gehören m.E. nicht in einen seriösen Lexikonartikel. Das soll ja hier keine Klatschspsalte sein. 62.246.28.165 11:26, 12. Apr 2006 (CEST)
- Vorschlag: Jeweils erstmal in den Artikel gucken ;) Bei der Ergänzung hatt ich die Kennzeichnung kommissarisch bereits eingefügt.--Berlin-Jurist
Präsidium und Parteirat
Die Funktion des Parteipräsidiums wird überhaupt nicht erläutert. Wieviele Leute sitzen da drin ? Was haben die zu entscheiden ? Wer sitzt drin ? (Würd mich wesentlich mehr als Promi-Listen interessieren !). Und gibt es nicht auch noch einen Parteirat (erweitertes Präsidium), auch genannt "Kleiner Parteitag" ? 62.246.28.165 11:26, 12. Apr 2006 (CEST)- Gute Idee! Wer Interesse daran hat, den Abschnitt Sozialdemokratische Partei Deutschlands#Politische Gremien ggf. mit neuen Unterabschnitten auszubauen, sollte z.B. diesen Artikel sowie die unter http://www.spd.de/servlet/P... verlinkten Einzelartikel so als Quelle heranziehen, dass keine URV-Probleme entstehen.--Berlin-Jurist 18:44, 12. Apr 2006 (CEST)
Bundesminister
In dieser Tabelle sind die Vornamen hinter den Nachnamen aufgefürt. Ist das extra so, oder soll dieses auf die in der Wikipedia üblichen Praxis mit Vornamen zuerst geändert werden? --Uwe W. 19:36, 23. Apr 2006 (CEST)- Danke für die Änderung, Uwe.--Berlin-Jurist 10:48, 24. Apr 2006 (CEST)
:Bild:Wahl1932.jpg
Das Bild scheint gelöscht worden zu sein. --Uwe W. 19:41, 23. Apr 2006 (CEST)- Sieht so aus. Bildlink aus Artikel gelöscht.--Berlin-Jurist 10:52, 24. Apr 2006 (CEST)
Artikelergänzung
Was hier im Artikel fehlt ist die Tatsache, dass seinerzeit insbesondere das ehemalige SPD-Klientel (Arbeiter, Handwerker, usw.) eifrige Nazi-Wähler waren.- Was bei diesem Diskussionsbeitrag fehlt ist 1. eine Unterschrift, 2. jeglicher Beleg für die eigene Aussage. --Hans Schäfer 15:47, 26. Apr 2006 (CEST)
- Diese Aussage halte ich für sehr zweifelhaft. Das klassische SPD-Klientel ist gegen Ende der Weimarer Republik wohl eher zu den Kommunisten als zur NSDAP abgewandert. Die Wählerschaft letzterer umfasste in wesentlich stärkerem Maße das Kleinbürgertum als die Arbeiterschaft. --Knollebuur 17:05, 26. Apr 2006 (CEST)
Wahlergebnisse 1871-1912
Hallo Ulitz, normalerweise ist die angeführte Edition eigentlich recht zuverlässig. Aber ich werde das gegenchecken (wenn auch nicht sofort) - tatsächlich habe ich nach deinem Einwand auch gewisse Zweifel wg. Berücksichtigung ADAV - wenn du andere Zahlen hast, ändern!--Machahn 00:17, 11. Mai 2006 (CEST)
Auch die WP Artikel zu den Reichstagswahlen 1871ff. nennt diese Zahlen (ausdrücklich für beide Parteien zusammen). --Machahn 16:01, 11. Mai 2006 (CEST)
- Nun - Ich meine, mal eine Quelle in der Hand gehabt zu haben, in der Die Wahlergebnisse des ADAV und dar SDAP getrennt aufgeführt waren, sie fällt mir aber grad nicht ein (ich glaube, ich sollte mal etwas mehr Ordnung in meine Regale bringen). Inzwischen glaube ich auch, dass ich einem kleinen Irrtum unterlegen bin. Die einzige Quelle, die die gesamten Wahlergebnisse ab 1871 im Überblick aufführt, war der große Ploetz, und die bestätigt die Angaben hier im Artikel ((aufgeführt sind halt "Sozialdemokraten"). Mag sein, dass mein Irrtum daher rührt, dass ich die Ergebnisse im Reichstag des Norddt. Bundes(1867 drei Mandate für den ADAV - vgl. Artikel Wilhelm Hasenclever - und weitere 3 Mandate für die Sächsische Volkspartei, die 1869 zur SDAP wurde) ... dass ich diese Ergebnisse in meiner Vorstellung fortzuschreiben geneigt war. Na ja, und dass von diesen insgesamt 6 Mandaten von 1867 dann 1871 nur 2 übrig geblieben sein sollten, hatte mich ein wenig gewundert, aber, wenn man drüber nachdenkt, kann es doch sein - wegen des deutsch-französischen Krieges und der damals unpopulären Opposition der SDAP-Abgeordneten Bebel und W. Liebknecht dagegen, und gleichzeitig wegen der Krise im ADAV aufgrund der Korruptionsvorwürfe gegen Johann Baptist von Schweitzer. Aber gut, an den Zahlen in der Tabelle hatte ich ja nichts geändert, werde nun halt den ADAV im Titel der Tabelle noch ergänzen, dann sollte es auch wieder stimmen. Schönen Gruß --Ulitz 20:28, 11. Mai 2006 (CEST)
- Deine Überlegungen zu dem vergleichsweise schlechten Abschneiden werden u.a. von Detlef Lehnert bestätigt ("Hurrapatriotismus" als kostenlose Wahlkampfhilfe für die Nationalliberalen). Danach kamen die sozialdem. Parteien zusammen tatsächlich nur auf 3,2% und Bebel wurde als einziger direkt gewählt. (Werde den guten Herrn Lehnert auch in Literaturliste einfügen (sofern er dort noch nicht steht) weil gute Überblicksdarstellung).--Machahn 20:46, 11. Mai 2006 (CEST)
Weitere prominente Sozialdemokraten der Gegenwart
Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (seit 1994) und Kommissarischer SPD-Vorsitzender (seit 2006)
1945-1949
Mir fehlt die Politik die die SPD verfolgt hat in der Zeit von 1945-1949.
Tabelle Arbeitsgemeinschaften in der SPD
Ich denke in die Tabelle mit den ganzen AG der SPD sollten die Schwusos noch mit rein. Es besthet sogar ein Artikel dazu. --213.182.117.240 10:18, 14. Jun 2006 (CEST)
- Tatsache ist jedoch, dass die Schwusos keine im Parteistatut verankerte „Arbeitsgemeinschaft (AG)“ mit den dazugehörigen Rechten sind. Sie sind ein durch einfachen Vorstandsbeschluss eingerichteter Arbeitskreis ohne besondere Rechte. --80.141.149.174 19:17, 14. Jun 2006 (CEST)
Seit wann bilden diese verdammten Sozis die älteste Partei Deutschlands???????!???
Wie jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, ist die SPD nur die zweitälteste Partei Deutschlands. Das CSU-nahe Zentrum ist noch ein bisschen älter. Jetzt werden diese WikiSozis schon unsachlich. Die Sperre ist eine Frechheit!
Lieber Genosse 89.50.47.4! Darüber kann man verschiedener Meinung sein, je nach dem, ob man die Parteigeschichte der SPD mit der Vereinigung von ADAV und SAP 1875 oder der Gründung des ADAV 1863 beginnen lässt. Ich weiß auch, lieber Genosse, dass dieser Sachverhalt leider nur halbwegs gebildeten Menschen bekannt ist. Was mir allerdings nicht bewusst war, ist, dass das v.a. in NRW agierende Zentrum CSU-nah ist und nicht CDU-nah. Aber man lernt ja täglich dazu! --Knollebuur 18:54, 22. Jun 2006 (CEST)
- Schön gesagt ... äh - geschrieben. Noch kurz dazu. Im Artikel steht: Die älteste bis heute bestehende Partei. Bereits 1861 war eine am damaligen Liberalismus ausgerichtete Partei gegründet worden, aber die besteht heute nicht mehr, hat sich bereits 1867/68 in verschiedene Parteien aufgespalten. ...
- Wenn man solche Beiträge wie von oben gennnter IP liest, bin ich oft ganz beruhigt über die "Frechheit", dass manche Artikel für die Bearbeitung unangemeldeter User gesperrt sind. Auf die "Sachlichkeit" solcher Leute kann die WP gut und gerne verzichten. --Ulitz 19:08, 22. Jun 2006 (CEST)
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Hallo,
im Artikel steht, dass die Mitgliedschaft in der SPD mit der in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes nicht kompatibel sei. Im dortigen Artikel ist dagegen zu lesen, dass sich unter den Mitgliedern der VVN auch SPD-Anhänger befinden. Wie nun? Was ist denn eigentlich der Grund für die Inkompatibilität?--Orlando-Due 20:58, 27. Jun 2006 (CEST)- Hatte mich auch gewundert, offenbar ist es so, dass die SPD in der Nachkriegszeit v.a. Schumacher den VVN als kommunistische Tarnorganisation gesehen hat. Ob die Partei den noch in den 1940er Jahren gefassten Beschluss irgendwann revidiert hat, müsste man überprüfen.--Machahn 21:13, 27. Jun 2006 (CEST)
- Meines Wissens wurde er formell nicht revidiert, aber der Beschluss ist quasi Papier, und wird nicht - jdf. nicht in jedem Fall umgesetzt. Ich wüsste jedenfalls kein Beispiel. Ich vermute, dass sich die heutige SPD um einige alte Beschlüsse nicht mehr weiter kümmert, da sie keine Relevanz mehr besitzen. Etwa so ähnlich, wie es, wie ich vor ein paar Jahren mal in der Sonntagsausgabe meiner regionalen Tageszeitung gelesen habe, in einem US-Staat noch immer ein Gesetz aus dem 19.Jhdt. gibt, das Küssen in der Öffentlichkeit unter Strafe stellt - ein Gesetz, das formell immer noch gilt, aber real keine Anwendung mehr findet. Ich für meinen Teil kenne VVN/BdA-Mitglieder, die auch in der SPD sind - wenn auch keine Prominenten (bzw. doch einen relativ Prominenten, der auch in der WP seinen Artikel hat -dessen Identität ich hier aber aus hoffentlich nachvollziehbaren Gründen nicht nennen werde - er war zumindest mal in der VVN - immerhin weiß ich als nicht-SPDler auch nicht, ob entsprechende Beschlüsse nicht doch in einigen SPD-Hirnen auf ihre Wiederauflebung warten). --Ulitz 21:32, 27. Jun 2006 (CEST)
- P.S.: Im Übrigen gilt ja auch in vielen anderen Parteien das Prinzip, dass Papier geduldig ist. Auch in wichtigeren Programmfragen als irgendwelchen Unvereinbarkeitsbeschüssen. Wenn man sich viele schön oder häßlich (je nach nach eigenem Ermessen) klingende Beschlüsse oder Grundsätze auch in offiziellen (gültigen) Programmen anschaut und sie mit der politischen Praxis vergleicht ... man urteile selbst, was dann rauskommen mag - egal, bei welcher Partei. --Ulitz 21:45, 27. Jun 2006 (CEST)
- gab zumindest mit z.B. Uwe Hiksch und Irmgard Enderle einigermassen prominente SPDlerInnen, welche zeitgleich VVN-Mitglieder waren, bei Hiksch stand es sogar in den Bundestagshandbüchern von 1994 & 1998 (bevor er 1999 zur PDS wechselte) --Sirdon 08:20, 28. Jun 2006 (GMT)
Prominente Mitgllieder
Ist Uwe Hück (Betriebsrat von Porsche) nicht auch SPD-Mitglied und gehört somit in die Liste? Er hat Schröder eindrucksvoll unterstützt.
ja er ist Mitglied
Ich würde ihn rauslassen, da seeeehr viele Betriebsratsvorsitzende großer Firmen Mitglieder der SPD sind. Sonst haben wir hier bald die Betriebsratsvorsitzenden von 50 oder 60 DAX- und MDAX-Unternehmen stehen. --Knollebuur 23:09, 14. Jul 2006 (CEST)
Hück ist aber einer der viel in der öffendlichkeit steht.
Prominente Mitglieder außerhalb der Politik
Ottfied Fischer hat in einer Fernsehn Sendung gesagt, dass er mal einen Antrag auf Mitgliedschaft abgegeben hat. Der wurde aber ihn nie beantwortet. Daher ist er kein mitglied der SPD
Günter Grass trat 1992 wieder aus.
Volker Schlöndorff fehlt in der Liste.
Zu den aktuellen Edit-Scharmützeln: Wir brauchen eigentlich keine ehemaligen Mitglieder in dieser Liste. Wer nicht mehr in der SPD sein will, wird seine Gründe dafür haben. Außerdem würde die Liste sonst ausufern (Welcher Promi war irgendwann mal in der SPD?) --Knollebuur 19:16, 16. Jul 2006 (CEST)
Ottfried Fischer ist Mitglied der SPD und auch Deligierte bei dem Landespartei Bayern. --CrazyForce I CrazyForce I CrazyForce/Bewertung 14:34, 24. Aug 2006 (CEST)
Liste der Parteivorsitzenden II
Hatte einen der ersten Versuche von Benutzer Theophanu wg Verschlimmbesserung revertet. Jetzt sind die technischen Problemen offenbar ausgeräumt. Also kein Rücksetzen mehr, aber Namen der Vorsitzenden müssten zumindest nach Vor- und Nachnamen aufgelöst werden und auch ansonsten rote Links entfernt werden. (Höchstens Jahreszahlen aber nicht Daten verlinken). Im Übrigen stellt sich die Frage, ob die Vorsitzenden der Vorläuferparteien nicht in den jeweiligen Artikeln besser aufgehoben wären?--Machahn 23:51, 6. Jul 2006 (CEST)
Überarbeiten
Ich habe den ÜA-Baustein reingesetzt, weil ein Parteienartikel, der das Programm der Partei in 15 Zeilen abhandelt, m. E. ganz und gar nicht "lesenswert" ist. Was steht denn so im Grundsatzprogramm? Äußerst dürftig, was der Artikel dazu sagt. Wie äußert sich das Grundsatzprogramm in der praktischen Umsetzung? Wo steht die SPD in der gegenwärtigen Tagespolitik? Da haben andere Parteienartikel die Nase um einiges weiter vorne.
Vielleicht findet sich jemand, der sich dieser Themen annimmt. Ich würde den Artikel nur ungerne zur Wiederwahl stellen.--Q'Alex QS - Mach mit! 21:37, 16. Jul 2006 (CEST)
- Richtig. Es sollte im Artikel erwähnt werden, dass die SPD in der Bundesregierung destruktiv wirkt und die gemeinsam zu verrrichtende Arbeit sabotiert, wohingegend die CDU kompromissbereit darauf hinarbeitet, Sachlösungen gemeinsam durchzusetzen. Weiterhin sollte erwähnt werden, dass die SPD in der praktischen Politik nichteinmal versucht, ihr Grundsatzprogramm umzusetzen, sondern in erster Linie versucht, Macht zu erhalten, während es der CDU um Inhalte geht und sie daher zur Not lieber in die Opposition geht, statt ihre Ideale zu verraten.--Notebook 01:05, 17. Jul 2006 (CEST)
- Entschuldigung, ich hätte nicht gedacht, dass dieser Diskussionsbeitrag ernst gemeint gewesen wäre. Ich hatte es für einen "Leckt-mich-doch-alle"-Rundumschlag-Beitrag gehalten und ihn deshalb zwecks Aufrechterhaltung eines ordentlichen Diskussionsklimas gelöscht. Aber trotzdem: Ich werde ich nicht ganz schlau aus Deinem Beitrag: Hältst Du den ÜA-Baustein für unnötig und politisch motiviert? Hältst Du den momentanen Stand des Artikel für tendenziös o.ä.? Glaubst Du, die Programmatik sollte im Artikel nicht so ausführlich behandelt werden (wenn ja, warum)? Meinst Du, dass der Zeitpunkt für eine Einarbeitung des Grundsatzprogrammes schlecht ist, weil die Partei gerade an einem neuen feilt? Oder wolltest Du nur mal Dampf ablassen? --Knollebuur 01:51, 17. Jul 2006 (CEST)
Ja, Notebook, immer schön ohne POV arbeiten! Richtig so....Die Umsetzung des Grundsatzprogramms ist in einer großen Koalition ´kann man nicht richtig durchsetzen, was aber nicht heißt, dass sie es nicht versuchen. --CrazyForce 13:35, 17. Jul 2006 (CEST)
- Lenkt doch nicht vom eigentlichen Thema ab. Ja, der Überarbeiten-Baustein ist angemessen und für weiteres, lies einfach nochmal den Beitrag von Q'Alex oben, der hat nämlich vollkommen Recht.--Notebook 13:49, 17. Jul 2006 (CEST)
Ehem. Mit dem ÜA-Baustein wollte ich eigentlich keine politische Debatte lostreten, sondern darauf hinweisen, dass der Inhalt aufgepeppelt gehört. Dass die SPD gerade an einer Überarbeitung des Grundsatzprogramms arbeitet, macht diese Aufgabe ja nicht obsolet. So viel wird sich nun auch wieder nicht ändern, dass eine Einarbeitung nicht später in einigen Punkten modifiziert werden könnte. Außerdem: Wer weiß, wann das neue Grundsatzprogramm dann auch wirklich in kraft tritt?--Q'Alex QS - Mach mit! 23:11, 17. Jul 2006 (CEST)
- Ich will gar nichts zu Notebooks merkwürdigen Äußerungen hier sagen, aber QAlex hat Recht. Der Artikel ist renovierungsbedürftig. Zur Zeit (auch mea Culpa - was etwa Tabellen Wahlergebnisse angeht) ist er v.a. sehr geschichtslastig. Dagegen kommen aktuelle Positionen/Programmatik zu kurz. Dabei ist nicht so sehr, dass von der SPD lange und gerne diskutierte offizielle Parteiprogramm gemeint, sondern es wäre an der Zeit an Hand verschiedener Politikbereiche (zB. Sozial-, Innen-, Wirtschaft-, Bildungs-, Außenpolik usw.) klar zu machen wofür diese Partei inhaltlich steht. Tatsächlich machen dies Artikel etwa zur CDU oder FDP vor.--Machahn 00:49, 18. Jul 2006 (CEST)
Auf der Seite der Bundesanstalt (?) für politische Bildung gibt es einen "8-Fragen-Katalog". Das sind Antworten auf die verschiedenen Bereiche der Politik kurz zusammen. Die Antworten haben die Parteien selbst geschrieben, schaut es Euch einfach mal an. Was haltet ihr davon? Dann würde ich es einbauen, wenn gewünscht. --CrazyForce 08:09, 18. Jul 2006 (CEST)
- Das halte ich für eine gute Idee. Nur zwei Punkte muss man beachten: 1. Wortwörtlich dürfen die Texte natürlich nicht einfach übernommen werden. 2. In den anderen Parteiartikeln sollten dann die Beschreibungen stehen, die auf derselben Quelle basieren, damit Vergleichbarkeit zwischen den einzelen Parteiartikeln hergestellt wird.--Notebook 08:37, 18. Jul 2006 (CEST)
Wortwörtlich währe es auch wesentlich zu lang, jedoch sollte der Sinn nicht entstellt werden. Die gleichen Bausteine könnte man dann natürlich auch bei den anderen Parteien einsetzen, so hat man vergleichbare Thesen. --CrazyForce 09:45, 18. Jul 2006 (CEST)
- Hallo Crazyforce ich nehme an Du meinst die Bundeszentrale für politische Bildung [LINK]. Vielleicht bin ich nur zu blöd, hab da aber einen derartigen Fragenkatalog nicht gefunden, kannst Du Fundstelle vielleicht präzisieren?--Machahn 10:05, 18. Jul 2006 (CEST)
Richtig! Die meinte ich ;-) Ich werde hier heute Nachmittag den Link einfügen, momentan bin ich auf der Arbeit, da kann ich auf diese Seite nicht zurückgreifen. --CrazyForce 10:24, 18. Jul 2006 (CEST)
nächste Ziele
Herzstück der SPD-Ziele ist die Agenda 2010. Im Jahre 2000 trafen sich in Lissabon europäische Politiker um aus der EU die wettbewerbsfähigste Zone der Welt zu machen. Dies soll bis 2010 erreicht werden. Dies heißt konkret, daß sowohl Japan als auch die USA überflügelt werden sollen. Wie wird dies erreicht? Durch drastischen Sozialabbau sowie massiven Steuersenkungen bei den Unternehmen. (Entlastung des Kapitals) Hier ein paar Beispiele: -Kürzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld -Zusammenfassung von Sozialhilfe und Alhi zum AlgII auf das Niveau der bisherigen Sozialbeihilfe -Aufhebung der paritätischen Finanziewrung des Krankengeldes -Aufweichung des Kündigungsschutzes -weitestgehende Streichung von ABM -zeitliche Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen -Aufforderung zu Öffnungsklauseln bei Tarifverträgen -Senkung der Lohnnebenkosten um die "mangelnde" Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. So sollten ursaprünglich in 3 J. 50% der Arbeitslosen in Arbeit gebracht werden, danach als dies nicht funktionierte, bescheidenere Ziele Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sind allerdings nicht die reinen Lohnkosten, sondern Lohnstückkosten. Diese sind in D. deutlich geringer angestiegen als in anderen EU-Staaten Bereich Steuern -Senkung des Einkommensteuersatzes von 26% auf 15% -Senkung des Sitzensteuersatzes von 48% auf 42% -vorerst --HorstTitus 18:52, 30. Jul 2006 (CEST)
Wiederwahl für Lesenswerte (abgewählt)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
- läuft bis 18. August
Ein Parteienartikel, der das Programm der Partei in 15 Zeilen abhandelt, ist m. E. ganz und gar nicht "lesenswert". Was steht denn so im Grundsatzprogramm? Äußerst dürftig, was der Artikel dazu sagt. Wie äußert sich das Grundsatzprogramm in der praktischen Umsetzung? Wo steht die SPD in der gegenwärtigen Tagespolitik? Da haben andere Parteienartikel die Nase um einiges weiter vorne und sind trotzdem oft nur knapp "lesenswert" geworden.
Ich habe bereits vor einigen Wochen einen Überarbeiten-Baustein eingefügt und auf der Disk-Seite gefragt, ob sich jemand des Themas annehmen möchte. Dies war leider nicht der Fall, also gibt's das Wiederwahl-Bapperl.
In meinen Augen kann man hier nicht mehr von einem "Lesenswerten" sprechen.--Q'Alex QS - Mach mit! 20:35, 11. Aug 2006 (CEST)
- Ein Lesenswerter darf ja Lücken haben und diese Vergleiche mit anderen Fällen ziehen schon in Löschdiskus nicht. Warum sollten sie es hier tun? Julius1990 08:55, 12. Aug 2006 (CEST)
- Contra
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Bildherkunft Bei "Verankerung" und "Richtungen" ist nichts belegt. Gerade bei diesen Punkten wäre das wichtig. Statistik zu Verankerung mit Quelle fehlt. Das Programm ist, wie schon Q'Alex bemerkte, extrem dünn. Auch in "Geschichte" ist wenig belegt. Das lässt Zweifel an der objekiven Darstellung aufkommen. Sätze wie dieser -> Stammwähler fühlten sich durch die Politik der "Agenda 2010" verprellt und blieben der Wahl fern, da es der Bundesregierung bislang nicht gelungen war, ihre entsprechenden Maßnahmen so zu vermitteln, dass sie positiv oder auch nur als notwendig angenommen wurden. bleiben ohne Belege rein persönliche politische Ansicht der Artikel-Autoren. Unschön sind die seitenlange Namenslisten gegen Ende des Artikels. Gruß Boris Fernbacher 09:15, 12. Aug 2006 (CEST)Contra
- Ist es sinnvoll, jetzt große Ausbauten zum Berliner Programm von 1989 zu machen, wenn ein neues Grundsatzprogramm in Arbeit ist? Auch wenn das Berliner Programm 1998 nochmal geändert wurde, es wird offensichtlich von der Partei selbst als überarbeitungsbedürftig angesehen. Mithin weiss ich nicht, ob detailliertere Informationen aus dem Berliner Programm in der Tat etwas signifikantes aussagen würden. --OliverH 15:02, 16. Aug 2006 (CEST)
- Bis das neue GS-Programm durch ist, kann noch ein Jahr vergehen. Außerdem ist nicht zu erwarten, dass die SPD sich neu erfindet, also muss man halt dann wenn das neue GSP raus ist, den Absatz modifizieren, aber dass das u. U. noch ein Jahr so rum steht, das ist für mich nicht akzeptabel.--Q'Alex QS - Mach mit! 19:21, 16. Aug 2006 (CEST)
- Contra
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Bildherkunft besonders das aktuelle-inhaltliche ist mir noch zu dürftig, teilweise etwas tendentiös --Casianders 02:14, 24. Aug 2006 (CEST)Contra
Günter Grass/Extra Kategorie für ehemalige?
Es ist zwar richtig, dass er kein SPD-Mitglied mehr ist, aber bei der Bundestagswahl 2005 zählte er zu den prominenten Unterstützern, von denen im Wahlkampf auf der SPD-Homepage einer pro Tag vorgestellt wurde; er sogar als Allererster! Antifaschist 666 22:30, 24. Aug 2006 (CEST)- Richtig. Und er bekennt sich auch weiterhin zur SPD. Daher bin ich dafür ihn auch weiterhin in die Liste mitaufzunehmen. -- Micha2564 22:47, 24. Aug 2006 (CEST)
- Die Bezeichnung der Aufzählung lautet ausdrücklich: 6.5 prominente Mitglieder außerhalb der Politik. Grass ist, was nicht bestritten wird, kein Parteimitglied. Also gehört er auch nicht in diese Aufzählung...--Alter Fuxx 05:45, 25. Aug 2006 (CEST)
Dafür ist der Vermerk dahinter gedacht. Es geht darum, dass er für die SPD (vor allem für die Linke) sehr wichtig ist und immer war. Daher ist er auch darin. Ich halte es für wichtig, wenn er nochmal gelöscht wird, werde ich eine Extra-Kategorie "Unterstützer" erstellen. --CrazyForce I CrazyForce I CrazyForce/Bewertung 13:44, 25. Aug 2006 (CEST)
- Ich fände Grass auch erwähnenswert, ich denke da bspw. an eine ähnliche Aufteilung wie bei den Grünen in "Prominete Mitglieder" - aktuell - ausgetreten - verstorben o.ä. Weezerle 14:19, 25. Aug 2006 (CEST)
- Was haltet Ihr denn von einer Extra Kategorie für ehemalige Mitglieder? Also ich meinte ehemalige Prominente, die ausgetreten sind. Vielleicht währen (als untergeordnete Kritik) auch die jeweiligen Gründe interessant. Sagt mir Eure Meinung..... --CrazyForce I CrazyForce I CrazyForce/Bewertung 21:00, 25. Aug 2006 (CEST)
- von mir ganz klares Pro
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Bildherkunft . halte ich für eine gute idee. hatte ja oben schon mal jemand vorgschlagen. also ähnlich wie bei den grünen... -- Micha2564 21:03, 25. Aug 2006 (CEST)Pro
- Bin natürlich (bei meinen eigenen Vorschlägen) auch für Pro
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Bildherkunft . --CrazyForce I CrazyForce I CrazyForce/Bewertung 21:08, 25. Aug 2006 (CEST)Pro
- Das halte ich für vollkommen unbrauchbar. Der Artikel leidet jetzt schon an einem Übergewicht der Namensauflistungen (sind wirklich alle der angeblich prominenten Mitglieder so prominent?). Hier könnte gekürzt werden. Aber auf keinen Fall neue Namenslisten!--Berlin-Jurist 21:11, 25. Aug 2006 (CEST)
- Ich denke bei den "Prominenten" kann man einiges Weglöschen..... oder man könnte es in einen eigenen "Artikel" packen.... halte es für wichtig, da es teilweise wahnsinnig bedeutende Personen sind. --CrazyForce I CrazyForce I CrazyForce/Bewertung 21:19, 25. Aug 2006 (CEST)
- Sehe ich auch so. Anstatt mal wieder im Namen der hemmungslos zu löschen, könnte man einen neuen Artikel namens: "Bekannte (oder Bedeutende) Mitglieder der SPD" aufmachen und dort alle aktuellen, ehemaligen und verstorbenen SPD-Mitglieder von 1863 bis heute reinpacken. Damit wären die anderen Artikel (z.B. SPD, ADAV und SDAP) erheblich entlastet. -- Micha2564 21:40, 25. Aug 2006 (CEST)
- Das halte ich für einen brauchbaren Vorschlag. Dass so ein Artikel allerdings frei von einem Löschantrag bleibt, dafür kann ich auch nicht garantieren.--Berlin-Jurist 21:47, 25. Aug 2006 (CEST)
- Wollte gerade etwas ähnliches bemerken wie Berlin-Jurist. Hätte für SPD Artikel den Vorteil, dass endlich diese ewiglangen Listen raus kämen. Aber tatsächlich ist Gefahr Löschantrag wohl nicht zu unterschätzen, zumal es ja auch eine Kategorie SPD-Mitglieder gibt.--Machahn 21:53, 25. Aug 2006 (CEST)
- Dann soll halt wer einen LA stellen. Dann werden halt wieder Argumente aufgefahren, man fährt sich fest und dann gibts entweder nen Kompromiss oder einer verlässt die Wikipedia. Ich sage mal so: Es ist die beste Lösung für alle, da wir dadurch den SPD-Artikel wieder an Qualität gewinnen lassen und somit der einen größeren Gefallen tun, als es irgendein LA je machen könnte^^ -- Micha2564 22:10, 25. Aug 2006 (CEST)
- von mir auch ein klares Pro
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Bildherkunft .Weezerle 00:04, 26. Aug 2006 (CEST)Pro
Volkspartei?
Ist es angesichts der Wahlergebnisse der letzten Jahre, der Mitgliederentwicklung und vor allem auch der Neuausrichtung der SPD unter Schröder ("neue Mitte") und Beck ("leistungsbereite Mitte") noch sinnvoll von einer Volkspartei zu sprechen? Ich glaube das Label hat sich für die SPD überlebt. 84.181.100.174 10:05, 31. Aug 2006 (CEST)Die Ausrichtung einer Partei hat nichts mit dem Begriff Volkspartei zu tun, sondern lediglich der Zustimmung durch den Wähler. Bis auf wenige Ausnahmen war die SPD immer die Größte Partei auf Bundesebene. Mitgliedertechnisch betrachtet ist sie mit großem Abstand die größte Partei Deutschlands. --CrazyForce I CrazyForce I CrazyForce/Bewertung 11:48, 2. Okt 2006 (CEST)
Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Begriff Volkspartei schon etwas mit der Ausrichtung zu tun. Eine Volkspartei versteht sich als „von jedem wählbar“ und schließt nicht gezielt Wählerschichten aus ihrer Zielgruppe aus. Mit den Wahlergebnissen hängt das nur am Rande zusammen. --MichiK 16:24, 2. Okt 2006 (CEST)
- Zustimmung zu MichiK. Der Begriff Volkspartei wird zwar nicht von allen Politikwissenschaftlern gerne gehört, aber er bezeichnet das Verständnis einer Partei, auf alle Gruppen und Schichten des Volkes ausgerichtet zu sein. Gegensätze sind z.B. die Klientelpartei die sich für eine bestimmte Gruppe einsetzt (z.B. eine reine Bauernpartei), die Klassenpartei, die sich für eine breite Klasse des Volkes einsetzt, aber nicht für Bürger außerhalb dieser Klasse (z.B. Arbeiterpartei), die Weltanschauungspartei, die von einer gewissen Weltsicht ausgeht und in erster Linie nur die vertritt, die dieser Sicht anhängen oder die Themen- oder Initiativenpartei, die (in erster Linie) nur bestimmte Politikfelder bearbeiten will oder bestimmte Themen vorbringen will (z.B. eine Ökologiepartei oder eine Anti-Euro-Partei). Speziell bei der SPD wird davon gesprochen, dass die Partei 1959 in Bad Godesberg den Schritt von der Klassenpartei zur Volkspartei vollzogen habe. Leiderleider sind auch die Tage vorbei, als die SPD den Unionsparteien an Mitgliederstärke überlegen war. Die Agenda 2010 hat in dieser Hinsicht leider viel Wirkung entfaltet. --Knollebuur 18:36, 2. Okt 2006 (CEST)
- Richtig, der Begriff Volkspartei ist ein reiner Propagandabegriff, er steht für die Behauptung oder Selbstbeschreibung, für die Werbebotschaft einer politischen Partei, daß sie bereit sei, jede Stimme zu nehmen, egal welcher Schicht oder sonstigen Gruppe der Stimmentäußerer zugehört. --Parzi 11:02, 3. Okt 2006 (CEST)
"Von jedem wählbar" ist keine Partei in Deutschland. Dann hätten wir keine Volkspartei. Ich verstehe als Volkspartei die CDU, die SPD und (zumindest in einigen Teilen Ostdeutschlands) auch die PDS.Linke. --CrazyForce I CrazyForce I CrazyForce/Bewertung 15:52, 3. Okt 2006 (CEST)
- Es gibt keine Volksparteien; sondern es handelt sich im Kern nur um einen Propagandabegriff, mit dem politische Vereinigungen einen allgemeinen Vertretungsanspruch beiläufig einfordern und mit dem sie den Rezipienten lügnerisch einflüstern, sie seien an sich und vor aller Wahl eine Vertretung des gesamten Volkes. Weder ist die SPD noch die CDU von einem unparteiischen Standpunkt aus betrachtet eine Volkspartei - und freilich auch keine andere politische Partei, denn es gibt keine Volksparteien. --Parzi 16:07, 3. Okt 2006 (CEST)
zwei Fragen
a) wo werden "prominente Mitglieder ausserhalb der Politik der Vergangenheit" (d.h. Verstorbene) eingetragen ... mir fiele da z.B. Kurt Schwitters ein?
b) wie eng sind die Kriterien für "Wichtigste Publikationen der SPD" zu setzen? ... würde, wenn niemand etwas dagegen hat, die Leipziger Volkszeitung dazusetzen, die "LVZ" war von 1894-1917 und von 1922 bis zum Verbot 1933 eines der wichtigsten und auflagenstärksten Parteiblätter und vor 1913 das inoffizielle Organ der Parteilinken --Sirdon 09:11, 31. Aug 2006 (GMT)
Landesverbände
Welchen Sinn machen eigentlich die Rotlinks zu den Landesverbänden? Laut Konventionen wird es die betreffenden Artikel ja nie geben. Und die Minimal-Information, dass die SPD in jedem Bundesland einen Landesverband hat, scheint mir durchaus verzichtbar. --Scooter Scooter 00:22, 17. Nov. 2006 (CET)- IHMO sind die Rotlinks zu den Landesverbänden absolut überflüssig. Man sollte die Information darauf kürzen, dass die SPD in allen 16 Bundesländer einen Landesverband hat. Eine Aufzählung der Landesverbände ist IHMO überflüssig. -- Micha2564 17:50, 17. Nov. 2006 (CET)
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
- http://www.politikerscreen....
- In Sozialdemokratische Partei Deutschlands on Thu Nov 9 13:58:54 2006, 404 Not Found
- In Sozialdemokratische Partei Deutschlands on Mon Nov 27 17:07:02 2006, 404 Not Found
--Zwobot 17:07, 27. Nov. 2006 (CET)
- Erledigt. --Hans Schäfer 17:47, 27. Nov. 2006 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Sozialdemokratische Partei Deutschlands und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
- Bin natürlich (bei meinen eigenen Vorschlägen) auch für





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