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Spanische Sprache

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Der Artikel Spanische Sprache gehört zur Kategorie: Romanische Sprache, Spanische Sprache

Die spanische Sprache (Spanisch; span. español, castellano) gilt als Weltsprache und gehört zum romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Spanisch wird manchmal mit dem Portugiesischen und Katalanischen in die engere Einheit des Iberoromanischen eingeordnet. Eine andere Unterscheidungsmöglichkeit gliedert das Spanische zusammen mit dem Französischen, dem Katalanischen, dem Portugiesischen, dem Okzitanischen und weiteren kleineren romanischen Sprachen in die Westromania ein.

Da die spanische Schriftsprache vom Sprachgebrauch der zentralspanischen Region Kastilien geprägt wurde, und um die Sprache von den anderen in Spanien gesprochenen romanischen Idiomen (vor allem Galicisch und Katalanisch) sowie der Nationalitätsbezeichnung „Spanisch“ abzugrenzen, findet man auch die Bezeichnung castellano („kastilische Sprache“). Während diese Bezeichnung in Spanien vorwiegend von Sprechern der anderen Sprachen (Katalanisch, Galicisch, Baskisch) benutzt wird, um dem Spanischen den Vorherrschaftsanspruch durch den Gleichklang des Namens der Sprache und des Landes abzusprechen, wird die Bezeichnung castellano in Hispanoamerika ohne politischen Hintergedanken verwendet.

Spanisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Im modernen Spanisch werden der Akut-Akzent für Vokale und die beiden Zeichen ñ und ü verwendet. In vielen Wörterbüchern finden sich auch das ch und das ll noch als eigenständiger Buchstabe.

Die Sprachkürzel nach ISO 639 sind es und spa.

Verbreitung

Abbildung
Die spanischsprachige Welt
Bildherkunft

Die spanischsprachige Welt

Spanisch ist Amtssprache in folgenden Ländern (in Klammern Anzahl der Muttersprachler):

In der britischen Kolonie Gibraltar ist Spanisch neben Englisch ebenfalls Amtssprache.

In folgenden weiteren Gebieten wird Spanisch – teilweise aufgrund der kolonialen Vergangenheit – von einem größeren Bevölkerungsanteil gesprochen: Andorra, Belize, Marokko, Niederländische Antillen, Philippinen, Trinidad und Tobago, Westsahara, Brasilien (Portunhol), Puerto Rico.

Spanisch wird gegenwärtig von ca. 360 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Damit hat das Spanische 20 Millionen Muttersprachler mehr als das Englische. Die meisten Spanisch-Sprecher leben in Süd- und Mittelamerika. Inklusive Zweitsprachler beläuft sich die Zahl der Sprecher auf ca. 420 Millionen. Damit ist Spanisch – nach Mandarin-Chinesisch, Hindi und Englisch - die am vierthäufigsten gesprochene Sprache der Welt.

Als offizielle Amtssprache dient Spanisch in der Europäischen Union, in der Organisation Amerikanischer Staaten sowie bei den Vereinten Nationen.

Geschichtliche Entwicklung

Vorromanischer Einfluss

Die ältesten uns bekannten Bewohner der Iberischen Halbinsel sind die Iberer, die möglicherweise ein Volk nordafrikanischen Ursprungs sind. Um 600 v. Chr. wandern keltische Stämme über die Pyrenäen ein, die sich daraufhin mit den Iberern zu den Keltiberern vermischen. Das Baskische ist der einzige sprachliche Überrest aus jener Epoche, das noch von ca. 850.000 Menschen am Golf von Biskaya beiderseits der spanisch-französischen Grenze gesprochen wird.

Gibt eine Bevölkerung unter dem Einfluss einer neuen Sprache die eigene Sprache nach einer Periode der Zweisprachigkeit zu Gunsten der prestigeträchtigeren neuen Sprache auf, so wirken sich dennoch Sprechgewohnheiten auf die neue Sprache aus. Man bezeichnet die aufgegebene Sprache dann als Substrat. Das Keltiberische wirkte sich nach Übernahme des Lateinischen wie folgt aus:

  1. Sonorisierung der intervokalischen Verschlusslaute p;t;k zu b;d;g (amica->amiga).
  2. Lenition des Nexus [kt] über [çt] zu [it]. Im Kastilischen entwickelte sich der Nexus weiter. Das t wurde durch vorangehenden Palatal ebenfalls palatalisiert. Daher nocte->noche.
Das Baskische ist ein Adstrat, da keine der Sprachen aufgegeben wurde. Auf baskischen Einfluss ist folgendes Phänomen zurückzuführen: Ersatz des anlautenden f durch h, das jedoch im weiteren Verlauf aspiriert wurde. (farina->harina, factu->hecho)

Karte der vorromanischen Bevölkerung auf der iberischen Halbinsel um 200 v. Chr.

Lateinische Grundlage

Im 3. Jahrhundert v. Chr. beginnen die Römer mit der Eroberung der Iberischen Halbinsel. Zu jener Zeit werden hier unter anderem Iberisch, Keltisch, Keltiberisch, Baskisch, Tartessisch, Lusitanisch sowie vor allem in Küstenorten Punisch und Griechisch gesprochen. Unter Kaiser Augustus befindet sich die gesamte Halbinsel in römischer Hand.

Durch eine starke militärische Präsenz und durch zahlreiche römische Beamte verbreitet sich die lateinische Sprache dort sehr schnell. Latein wird so zur Kultursprache, die Ursprachen werden allmählich zurückgedrängt. Nur in den westlichen Pyrenäen stößt das Lateinische auf stärkeren Widerstand, wodurch dort die Ursprache (Baskisch) erhalten bleibt.

Germanischer Einfluss

Als die Goten im Jahr 414 in Spanien einfallen, spricht man schon auf der gesamten Halbinsel Latein mit lokaler Färbung. Obwohl die Goten für die darauffolgenden drei Jahrhunderte die Herrschaft in Spanien haben, beeinflussen sie weder Sprache noch das soziale Leben sehr tief. Ein Grund dafür, dass sich Spanier und Goten nicht vermischen, ist hauptsächlich religiösen Ursprungs: die Spanier sind Katholiken, die Goten Arianer. Als im Jahr 589 König Rekkared I. mit seinem Volk zum Katholizismus übertritt, verschwindet das Gotische bald vollkommen.

Dennoch gibt es ein paar wenige Wörter im Spanischen, die germanischen Ursprungs sind (z.B. ganso). Man nimmt aber an, dass diese nicht durch die Goten, sondern schon vorher durch die Römer, die in Gallien mit germanischen Stämmen in Berührung gekommen waren, nach Spanien gebracht wurden.

Arabischer Einfluss

Einen tiefgehenden und dauerhafteren Einfluss auf das Spanische haben die arabischen Eroberer, die 711 von Afrika aus ihre Expansion nach Osten und Norden der Halbinsel beginnen. Sie besetzen ganz Spanien mit Ausnahme des Kantabrischen Gebirges, wo eine kleine Schar Spanier Zuflucht sucht und die spätere Rückeroberung (Reconquista-Bewegung) Spaniens organisiert.

Als im Jahr 1492 diese Rückeroberung mit dem Fall von Granada abgeschlossen ist, sind schon viele arabische Elemente in das Spanische aufgenommen. Anschließend werden aber wieder einige arabische Wörter aus dem spanischen Wortschatz ausgestoßen. Nach Auswertung des Wörterbuches der Real Academia Española von 1995 enthält das heutige Spanische noch 1285 Entlehnungen aus dem Arabischen (Arabismen) (vgl. hierzu Volker Noll in Romania Arabica, Fs Kontzi, 1996, S. 299–313).

Somit ist das Spanische die romanische Sprache mit den meisten arabischen Lehnwörtern; es handelt sich dabei nicht nur um Kulturbegriffe, sondern auch um Bezeichnungen für Begriffe des alltäglichen Lebens, z. B. aceite: „Öl“, aceituna:(auch: oliva) „Olive“.

Das Wort ojalá ("hoffentlich") ist eine hispanisierte Form der arabischen Redewendung Inschallah (ان شاء الله) und bedeutet eigentlich "So Gott will".

Arabische Lehnwörter und ihre Ableitungen finden sich in den folgenden Wortschatzbereichen: Verwaltung und Staatswesen, Heerwesen, Münzprägung, Naturwissenschaften, Landwirtschaft (Ackerbau, Bewässerungsanlagen), Hausrat, Kleidung, Speisen, Pflanzen- und Tierbezeichnungen und andere.

Einflüsse indigener amerikanischer Sprachen

Vor allem die lateinamerikanischen Dialekte des Spanischen enthalten eine Vielzahl von Ausdrücken indigener Sprachen. Beispiele: huracán (Hurrikan, Wirbelsturm), tiburón (Haifisch), manatí (Seekuh), tabaco (Tabak), ají (Paprika), maíz (Mais), aguacate (Avokado), yuca (Yucca), papa (Kartoffel), maní (Erdnuss), guayaba (Guave), lambí (Flügelschnecke), caimán (Kaiman, Krokodil), canoa (Kanu), cacique (Kazike, Häuptling), bohío (Schilfhütte), casabe (Fladenbrot), sabana (Ebene), cayo (kleine Insel) und batey (Dorf).

Einflüsse indigener philippinischer Sprachen

In Mexiko gibt es Wörter, die nicht aus dem europäischen Spanisch stammen, sondern die von indigenen philippinischen Sprachen geliehen wurden. Beispiele: avocado, guava, papaya oder zapote.

Das heutige Spanisch

Das Lateinische, das von den Römern nach Spanien gebracht wird, ist nicht die klassische lateinische Sprache, sondern die gewöhnliche Umgangssprache der Legionäre (Vulgärlatein). Aus dieser Sprache entwickeln sich mit der Zeit unter verschiedenen geographischen und ethnographischen Einwirkungen unterschiedliche romanische Dialekte. Einer dieser Dialekte, das Kastilische, entsteht in einer schwach romanisierten Gegend im Norden Spaniens, im Grenzgebiet der heutigen spanischen Provinzen Burgos, La Rioja, Vizcaya und Álava. Dieser Dialekt Altkastiliens zeichnet sich dadurch aus, dass er stärker von den vorromanischen Sprachen (Baskisch) geprägt ist, und wird später durch politische Umstände zur Schrift- und Nationalsprache Spaniens.

Es sind nämlich die Grafen Altkastiliens, die in andauernden Kämpfen gegen die Araber ihr Staatsgebiet nach Süden hin erweitern. Im Verlauf dieser Reconquista-Bewegung schiebt sich das Altkastilische wie ein Keil in das übrige romanische Sprachgebiet hinein und drängt die anderen Sprachformen an die westliche (Asturisch-Leonesisch und Galicisch, aus dem sich später Portugiesisch entwickelt) und östliche (Aragonesisch, Katalanisch) Peripherie des Landes ab, wodurch sich der Bereich der kastilischen Sprache enorm vergrößert.

In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wird Kastilien zum Königreich ausgerufen und im Jahr 1085 Toledo zur Hauptstadt bestimmt. So wird die kastilische Mundart zur Hof- und Umgangssprache des jungen Königreichs. Von sprachpolitischer Bedeutung sind die Reformen Ferdinands III. (12171252) und Alfons X. (12521282), durch die das Lateinische als Urkundensprache abgeschafft wird und das Kastilische diese Funktion übernimmt.

Schon im Verlauf des späten Mittelalters verbreitet sich das Kastilische nicht nur als Schriftmedium, sondern auch als gesprochene Sprache außerhalb Kastiliens. Nach der Vereinigung von Kastilien und Aragón (1479) wird es zur Staatssprache des Königreichs Spanien.

Das Spanische, wie wir es heute kennen, ist also eine Weiterentwicklung der lateinisch-kastilischen Mundart mit toledanischer Färbung.

Im Jahr 1713 entsteht nach französischem Vorbild die „Real Academia de la Lengua“, die als anerkannte Autorität in Sprachfragen gilt. Zwischen 1726 und 1739 wird das „Diccionario de Autoridades“ herausgegeben, im Jahr 1771 erscheint die Grammatik der Akademie.

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung des Spanischen kommt dem Ideal recht nahe, Laut für Laut das gesprochene Wort nachzubilden. So werden häufig auch übernommene Fremdworte in ihrer Schreibung so angepasst, dass sich die Aussprache wieder automatisch ergibt (Beispiel: englisch bacon wird zu Spanisch beicon oder englisch football wird zu spanisch fútbol). Bei den lateinamerikanischen Varianten gilt dies nur mit Einschränkungen (teilweise werden Buchstaben anders ausgesprochen, wenn das Wort indianischen Ursprungs ist, besonders „ll“ und „x“).

Siehe auch: Spanisches Alphabet

Phonologie

Siehe auch: Aussprache der spanischen Sprache

Vokale

Das Spanische besitzt 5 Monophthonge.
Monophthonge des Spanischen
  vorne zentral hinten
geschlossen  
mittel  
offen    

Konsonanten

Das Spanische hat 24 Konsonanten. Die Frikative sind Allophone von .
Konsonanten des Spanischen
  bilabial labio-
dental
dental alveolar post-
alveolar
palatal velar
Plosive        
Affrikaten            
Nasale        
Flaps/Trills            
Frikative    
Approximanten          
Laterale          

Quelle: SAMPA für Spanisch (englisch)

Hörbeispiel

  • Adiós, hasta mañana. (27 KB) – „Auf Wiedersehen, bis morgen.“
    • ¿Qué hay de nuevo? (24 KB) – „Was gibt's Neues?“
      • Yo estoy bien, gracias, ¿y tú? (29 KB) – „Danke, mir geht es gut, und Dir?“

        Gesprochen von einem Einwohner Madrids.

        Beispiele: Der kleine Prinz auf Spanisch

        Spanien

        • (Barcelona, Spanien)

          Mexiko

          • (Sinaloa, Mexiko)

            Der Unterschied bei diesen zwei Beispielen ist das europ. und amerik. Spanisch.

            Siehe: Seseo

            Grammatik

            Substantiv

            • Das Spanische kennt drei Geschlechter: Zwar sind alle Substantive entweder männlich oder weiblich; ein Neutrum gibt es hingegen für abstrakte Begriffe: lo bonito = das Schöne, daher auch das Personalpronomen ello (Neutrum!), z.B. con todo ello = mit (od. trotz) alledem.
            • Fälle werden nicht durch Endungen angezeigt, sondern durch Präpositionen.
              • Nominativ: ohne Präposition, z.B. la chica = das Mädchen
              • Genitiv: Präposition de, z.B. de la chica = des Mädchens
              • Dativ: Präposition a, z.B. a la chica = dem Mädchen
              • Akkusativ: Bei Personen durch die Präposition a (z.B. Veo a la chica = Ich sehe das Mädchen), bei Dingen ohne Präposition (z.B. Veo el arbol. = Ich sehe den Baum)
            • Der Plural wird bei Substantiven, die auf einem Vokal enden, durch Anhängen des Buchstabens s gebildet (z.B. la chica = das Mädchen, las chicas = die Mädchen), bei solchen, die auf einem Konsonanten enden, durch Anhängung von -es (z.B. el árbol = der Baum, los árboles = die Bäume).

            Adjektiv

            • Die männliche Form endet auf -o, die weibliche auf -a. Im Plural lautet die Endung entsprechend der Regel für die Substantive -os bzw. -as.
            • Meist steht das Adjektiv hinter dem Substantiv, das es näher beschreibt. Beispiel: Veo una casa bonita. - Ich sehe ein schönes Haus. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. In diesen Fällen entfällt bei der männlichen Form im Singular das o. Zu diesen Adjektiven zählen: primer/a, tercer/a, buen/a und mal/a.
            • Die Steigerung erfolgt in den allermeisten Fällen wie im Französischen durch ein Hilfswort: más. Beispiel: Pablo es más joven que Juan - Pablo ist jünger als Juan. Nur bei ein paar Ausnahmen wird die germanische Steigerung (durch Veränderung des Wortes selbst) benutzt: buen (gut) - mejor, mal (schlecht) - peor, mucho (viel) - más, poco (wenig) - menor, gran (groß) - mayor. Der Superlativ wird durch Einfügung eines Artikels gebildet: Carlos es el más viejo de su clase - Carlos ist der Älteste aus seiner Klasse. María es la mejor alumna de su instituto - María ist die beste Schülerin aus ihrer Schule. Ferner kennt das Spanische den im Deutschen inexistenten superlativo absoluto: pésimo (von mal, peor = etwa allerschlechtest), paupérrimo (von pobre = etwa mausarm), bonísimo (von bueno = etwa 'superklasse').

            Verb

            Es gibt drei Konjugationen: Die a-Konjugation (z.B. hablar), die e-Konjugation (z.B. comer) und die i-Konjugation (z.B. vivir). Eine Vielzahl häufig benutzter Verben weist unregelmäßige Formen auf.
            Zeiten und Modi mit ihrer Bedeutung
            • Im Presente stehen gegenwärtige Handlungen.
            • Im Indefinido stehen einmalige Handlungen in der Vergangenheit. Es hat im Deutschen keine Entsprechung und wird bei einer Übersetzung mit dem Präteritum wiedergegeben.
            • Im Imperfecto stehen - wie im französischen Imparfait und im englischen Past Progressive - länger andauernde oder sich wiederholende Handlungen in der Vergangenheit. Sie bilden sozusagen den Hintergrund, während der Vordergrund im Indefinido beschrieben wird.
            • Im Perfecto stehen Handlungen, die in der Vergangenheit begonnen haben, aber bis in die Gegenwart hineinreichen oder Auswirkungen auf sie haben. In vielen Ländern Lateinamerikas wird das Perfecto vor allem in der gesprochenen Sprache kaum verwendet, sondern durch das Indefinido ersetzt.
            • Im Pluscuamperfecto stehen Handlungen, die gegenüber der sonst verwendeten Vergangenheit vorzeitig sind.
            • Das Futuro simple drückt Zukunft aus. In der Umgangssprache wird es häufig durch das Futuro compuesto ersetzt, das durch eine Form von ir + die Präposition a + Infinitiv gebildet wird. Beispiel: Voy a viajar a Cuba - Ich werde nach Kuba reisen.
            • Im Futuro perfecto stehen Handlungen, die in der Zukunft bereits Vergangenheit sein werden.
            • Das Condicional entspricht dem Deutschen Konjunktiv II. Damit werden irreale Sachverhalte ausgedrückt. Das Condicional I oder Condicional Simple bezieht sich auf die Gegenwart, das Condicional II oder Condicional Perfecto auf die Vergangenheit.
            • Der Subjuntivo hat im Deutschen keine Entsprechung.
              • Presente de Subjuntivo wird in Wunschsätzen verwendet (hier wird er im Deutschen mit Konjunktiv I wiedergegeben), vor allem aber in bestimmten Nebensätzen, für die ihn das einleitende Verb fordert. Bei Vorzeitigkeit nimmt man Perfecto de Subjuntivo.
              • Imperfecto de Subjuntivo (Gleichzeitigkeit) und Pluscuamperfecto de Subjuntivo (Vorzeitigkeit) werden in Bedingungssätzen gebraucht. Für diese Zeiten existieren zwei Formen, die gleichberechtigt und bedeutungsgleich verwendet werden.
            Formen: Einfache Zeiten und Modi im Aktiv
            =====a-Konjugation (z.B. hablar=sprechen)=====
            Presente Indefinido Imperfecto Futuro I Condicional I Pres. de. Subj. Imp. de Subj.
            yo hablo hablé hablaba hablaré hablaría hable hablara/hablase
            hablas hablaste hablabas hablarás hablarías hables hablaras/hablases
            él/ella habla habló hablaba hablará hablaría hable hablara/hablase
            nosotros hablamos hablamos hablábamos hablaremos hablaríamos hablemos habláramos/hablásemos
            vosotros habláis hablasteis hablabais hablaréis hablaríais habléis hablarais/hablaseis
            ellos/-as hablan hablaron hablaban hablarán hablarían hablen hablaran/hablasen

            =====e-Konjugation (z.B. comer=essen)=====

            Presente Indefinido Imperfecto Futuro I Condicional I Pres. de. Subj. Imp. de Subj.
            yo como comí comía comeré comería coma comiera/comiese
            comes comiste comías comerás comerías comas comieras/comieses
            él/ella come comió comía comerá comería coma comiera/comiese
            nosotros comemos comimos comíamos comeremos comeríamos comamos comiéramos/comiésemos
            vosotros coméis comisteis comíais comeréis comeríais comáis comierais/comieseis
            ellos/-as comen comieron comían comerán comerían coman comieran/comiesen

            =====i-Konjugation (z.B. vivir=leben)=====

            Presente Indefinido Imperfecto Futuro I Condicional I Pres. de. Subj. Imp. de Subj.
            yo vivo viví vivía viviré viviría viva viviera/viviese
            vives viviste vivías vivirás vivirías vivas vivieras/vivieses
            él/ella vive vivió vivía vivirá viviría viva viviera/viviese
            nosotros vivimos vivimos vivíamos viviremos viviríamos vivamos viviéramos/viviésemos
            vosotros vivís vivisteis vivíais viviréis viviríais viváis vivierais/vivieseis
            ellos/-as viven vivieron vivían vivirán vivirían vivan vivieran/viviesen

            ser (sein)
            Presente Indefinido Imperfecto Futuro I Condicional I Pres. de. Subj. Imp. de Subj.
            yo soy fui era seré sería sea fuera/fuese
            eres fuiste eras serás serías seas fueras/fueses
            el/ella es fue era será sería sea fuera/fuese
            nosotros somos fuimos éramos seremos seríamos seamos fuéramos/fuésemos
            vosotros sois fuisteis erais seréis seríais seáis fuerais/fueseis
            ellos/-as son fueron eran serán serían sean fueran/fuesen

            haber (haben als Hilfsverb)
            Presente Indefinido Imperfecto Futuro I Condicional I Pres. de. Subj. Imp. de Subj.
            yo he hube había habré habría haya hubiera/hubiese
            has hubiste habías habrás habrías hayas hubieras/hubieses
            él/ella ha hubo había habrá habría haya hubiera/hubiese
            nosotros hemos hubimos habíamos habremos habríamos hayamos hubiéramos/hubiésemos
            vosotros habéis hubisteis habíais habréis habríais hayáis hubierais/hubieseis
            ellos/-as han hubieron habían habrán habrían hayan hubieran/hubiesen

            Diphtongierung
            Im Presente diphtongiert das -e- bzw. das -o- aus dem Wortstock einiger Verben in allen Singularformen sowie in der 3.Person Plural zu -ie- bzw. -ue-. Beispiele:
            • comenzar (beginnen): comienzo, comienzas, comienza, comenzamos, comenzáis, comienzan
            • dormir (schlafen): duermo, duermes, duerme, dormimos, dormís, duermen
            Unregelmäßige Verben
            Die meisten unregelmäßige Verben unterscheiden sich von den regelmäßigen in der 1.Person Singular des Presente sowie in allen Indefinido-, Futuro- (und davon abgeleitet Condicional) und Presente-de-Subjuntivo-Formen.
             {| border="1" cellpadding="3" cellspacing="0"

            |- bgcolor="FFDEAD" ! Infinitiv ! 1.Pers.Sg. Pres. ! Indefinido ! Futuro simple ! Pres. de Subjuntivo |---- |decir||digo||dije, -iste, -o, -imos, -isteis, -eron||diré, -ás,...||diga, -as,... |---- |dar||doy||di, diste, dio, dimos, disteis, dieron||daré, -ás,...||dé, des,... |---- |estar||estoy||estuve, -iste,...||estaré, -ás,...||esté, -és,... |---- |hacer||hago||hice, -iste, hizo, hicimos, -isteis, -ieron||haré, -ás,...||haga, -as,... |---- |poder||puedo||pude, -iste,...||podré, -ás,...||pueda, -as,... |---- |poner||pongo||puse, -iste,...||pondré, -ás,...||ponga, -as,... |---- |querer||quiero||quise, -iste,...||querré, -ás,...||quiera, -as,... |---- |saber||sé||supe, -iste,...||sabré, -ás,...||sepa, -as,... |---- |traer||traigo||traje, -iste,...||traeré, -ás,...||traiga, -as,... |---- |venir||vengo||vine, -iste,...||vendré, -ás,...||venga, -as,... |---- |}

            Formen: Zusammengesetzte Zeiten und Modi im Aktiv
            Zu jeder einfachen Zeit in jedem Modus gibt es eine aus der einfachen Zeit des Hilfsverbs haber und dem Partizip Perfekt (participio) des konjugierten Verbs zusammengesetzte Zeit, die der einfachen gegenüber Vorzeitigkeit ausdrückt.
            Einfache Zeit Zusammengesetzte Zeit Bildung der zusammengesetzten Zeit Beispiel
            presente perfecto presente von haber + participio habla ha hablado
            imperfecto pluscuamperfecto imperfecto von haber + participio hablaba había hablado
            indefinido pretérito anterior idefinido von haber + participio habló hubo hablado
            futuro simple futuro perfecto futuro simplevon haber + participio hablará habrá hablado
            condicional simple condicional perfecto condicional simple von haber + participio hablaría habría hablado
            presente de subjuntivo perfecto de subjuntivo presente de subjuntivo von hablar + participio hable haya hablado
            imperfecto de subjuntivo pluscuamperfecto de subjuntivo imperfecto de subjuntivo von hablar + participio hablara/hablase hubiera/hubiese hablado

            Bildung des Participio
            • Regelmäßige Bildung
              • a-Konjugation: -ado, z.B. hablar - hablado
              • e-Konjugation: -ido, z.B. comer - comido
              • i-Konjugation: -ido, z.B. vivir - vivido
            • Unregelmäßige Verben
              • abrir – abierto: (yo) he abierto – ich habe geöffnet
              • decir – dicho: (tú) has dicho – du hast gesagt
              • escribir – escrito: (él/ella/usted) ha escrito – er/sie/Sie hat/haben geschrieben
              • hacer – hecho: (nosotros/-as) hemos hecho – wir haben gemacht/getan
              • poner – puesto: (vosotros/-as) habéis puesto – ihr habt gestellt
              • traer – traído: (ellos/ellas/ustedes) han traído – sie/sie/Sie haben gezogen
              • ver – visto: analog zum obigen
              • volver – vuelto: analog zum obigen
              • morir - muerto
              • cubrir - cubierto
              • romper - roto
            Das Passiv
            Üblicherweise wird das Passiv durch die Reflexivform ausgedrückt: Aquí se habla español: Hier wird spanisch gesprochen. Seltener wird das Passiv durch eine Form von ser (diese beinhaltet dann Zeit, Modus und Person) und das Participio gebildet.

            Das amerikanische Spanisch

            In den meisten Ländern Süd- und Mittelamerikas wird Spanisch als Muttersprache gesprochen. Da es sich hierbei um ein großes Gebiet handelt und seit der Kolonialisierung durch die Spanier bereits Jahrhunderte vergangen sind, weist das lateinamerikanische Spanisch gewisse Abweichungen zum Kastilischen auf.

            Diese sind in der Schrift- und Verkehrssprache nicht allzu groß; die Umgangssprachen und Dialekte der einzelnen Länder unterscheiden sich dagegen teilweise recht deutlich, und zwar nicht nur in der Aussprache, sondern auch im Vokabular. Nicht zuletzt sind diese Abweichungen auf den (in den einzelnen Regionen unterschiedlich starken) Einfluss verschiedener indigener Sprachen zurückzuführen.

            Einige Wörter haben in Amerika einen Bedeutungswandel durchgemacht, auf grammatikalischem Gebiet sind aber bis auf Besonderheiten in der Verwendung der Vergangenheitstempora (Dominanz des Indefinido) und den „voseo“ in Argentinien und Uruguay, aber auch in Nicaragua oder Guatemala, keine nennenswerten Veränderungen eingetreten.

            Auch wenn Aussprache und Wortschatz in den einzelnen amerikanischen Ländern variieren, kann man doch einige allgemeine Hauptunterschiede zwischen der Sprache Süd- und Mittelamerikas und dem Kastilischen festhalten:

            • Typisch für Lateinamerika ist der sogenannte seseo. Während im europäischen Spanisch ein z meist wie ein stimmloses englisches th ausgesprochen wird, wird es in lateinamerikanischer Aussprache zu einem normalen stimmlosen s-Laut. Dasselbe trifft auf das c vor e und i zu (z. B. in nación). Diese Aussprache kommt aus dem Südspanischen und hat sich auch deshalb in Lateinamerika durchgesetzt, weil im 16. und 17. Jahrhundert die meisten spanischen Einwanderer nach Amerika aus dem Süden Spaniens (v. a. Extremadura und Andalusien) kamen.

            • Je nach Region mehr oder weniger ausgeprägt ist das Verschlucken oder Verändern bestimmter Endungen. Besonders auf Kuba ist dies verbreitet, weshalb der dort gesprochene Dialekt manchmal als Cubañol bezeichnet wird.

            • Auch die Tendenz das s anzuhauchen (z. B. „ehtoy“ statt „estoy“) ist in vielen lateinamerikanischen Ländern vorzufinden und ist ebenfalls mit dem Andalusischen zu vergleichen.
            Mangelnde oder eine schlechte Aussprache sind ähnlich auch in Spanien vor allem im unteren Bildungsbereich angesiedelt.

            • Die Vergangenheitsform Pretérito Perfecto (He comprado) ist unüblich. Stattdessen wird gerade in den unteren Bildungschichten eher das Pretérito Indefinido verwendet. (Yo compré), soweit man das „Noch-Andauern“ einer Handlung nicht explizit betonen will.

            • Die in Spanien nur als Höflichkeitsform (etwa dem „Siezen“ im Deutschen vergleichbar) im förmlichen Umgang verwendete Anrede „usted(es)“ (< vuestra merced, übersetzt etwa: „Euer Gnaden“) ist in Lateinamerika die standardsprachliche und allgemein verbreitete Anredeform, ganz unabhängig von Sprachebene oder Vertrautheit. So wird die 2. Person Plural im amerikanischen Sprachraum überhaupt nicht benutzt und stets durch die Anrede in der 3. Person ersetzt, an die Stelle des Personalpronomens „vosotros“ tritt immer „ustedes“. Auch im Singular ist die Anrede in der 2. Person mit „tú“ in vielen Gebieten unüblich (oder gilt als unhöflich) und man greift generell zur 3. Person mit „usted“.

            • Eine grammatikalische Besonderheit der argentinischen, uruguayischen und auch guatemaltekischen Sprachvariante ist der voseo, d. h. anstatt des Personalpronomens wird in der 2. Person Singular vos verwendet. Die Verben werden dann anders konjugiert (beispielsweise vos sos: „du bist“, standardspanisch tú eres).

            • Je nach Land gibt es auch eine unterschiedliche Anzahl Wörter, die aus den jeweiligen Sprachen der indigenen Völker entliehen wurden. Einige davon haben auch das europäische Spanisch erreicht. Dazu gehören Begriffe wie Aguacate (Avocado) oder Papa (Kartoffel).

            • Es gibt viele Abweichungen zwischen dem kontinentalspanischen und dem lateinamerikanischen Wortschatz und überdies auch innerhalb Lateinamerikas von Land zu Land verschiedene semantische Eigenarten. Sie betreffen aber hauptsächlich die Umgangssprache und Begriffe des täglichen Lebens. Ernsthafte Verständigungsprobleme zwischen Sprechern aus verschiedenen europäischen und amerikanischen Teilgebieten des spanischen Sprachraums gibt es deshalb kaum.

            Beispiele für Unterschiede im Wortschatz

            {Tausendfach verwendet}>

            border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


            Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

            Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

             
             ...
            

            Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

            Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

            Prettytable

            en:Template:Prettytable

            Deutsch europ. Span. amerik. Span. ein Spanier oder Nicht-Muttersprachler könnte verstehen
            Butter mantequilla manteca (Argentinien) Schmalz, Fett
            Erdbeere fresa frutilla (in Argentinien, Chile, Ecuador) Früchtchen
            Eisschrank nevera refrigerador Kühler
            Rock falda pollera Hühnerverkäuferin
            Auto(mobil) coche carro, auto, máquina Karren, Handwagen
            Banane plátano banana, guineo
            Kartoffel patata papa

            Zu Missverständnissen kommt es am ehesten durch Worte, die neben der allgemeinen Bedeutung in bestimmten Ländern eine umgangssprachliche Spezialbedeutung besitzen. So ist etwa das in Spanien unproblematische und für alle möglichen Sachverhalte häufig gebrauchte Verb coger („nehmen, ergreifen, fangen“) in einigen Ländern Lateinamerikas ein ordinärer Ausdruck für die Ausübung des Geschlechtsverkehrs. Der Satz „Ich werde den Bus nehmen“ (Voy a coger el autobús) ist daher in Anwesenheit von Argentiniern ein sicherer Lacherfolg (Ich werde den Bus "ficken".). Das gleiche gilt für Begriffe wie cola (was u.a. auch Strohhalm bedeuten kann).

            Auch das Wort Guagua sorgt in diesem Zusammenhang immer wieder für Heiterkeit. Während es auf den Kanarischen Inseln, Kuba und der Dominikanischen Republik gleichbedeutend mit (Stadt)-Bus ist, steht es in Andenländern wie Chile, Peru oder Ecuador für Krabbel- oder Kleinkind (hier: Xenismus aus Quechua), so dass auch hier Missverständnisse programmiert sind.

            Weitere Beispiele, hier aus der Dominikanischen Republik, zeigen, wie die Wörter vom europäischen Spanisch abweichen können: la china - die Orange, la italiana - die Mandarine, la lechoza - die Papaya, el guineo - die Banane, la chinola - die Maracuja.

            Das spanische Wort guapo/-a für hübsch wird in der Dominikanischen Republik im Sinne von aggressiv oder wild verwendet. Hübsch wird hier mit bonito/-a oder lindo/-a übersetzt. Una chica guapa ist in Spanien ein hübsches Mädchen, in der Dominikanischen Republik ein wütendes Mädchen.

            Beispiele für Unterschiede in der Aussprache

            • "d" wird am Wortende oft nicht gesprochen. Die Betonung bleibt aber auf der letzten Silbe. Beispiel: "ciudad" wird gesprochen wie "ciudá". Diese Aussprache findet man auch in Andalusien.

            • "s" wird oft nur gehaucht oder weggelassen. Dadurch lässt sich - bei tatsächlichem Wegfall der zweiten Person Plural im lateinamerikanischen Spanisch - auch die zweite Person Singular oft nicht von der dritten Person unterscheiden.

            Beispiel: "¿Qué quiere?" ("Was möchte er/sie?") könnte bei Wegfall des "s" auch "¿Qué quieres?" ("Was möchtest du") bedeuten.

            • Die Endung der Verben in der Grundform ist je nach Region unterschiedlich. Oft wird aus "-ar" ein "-á", "-al" oder auch (z.B. im Norden der Dominikanischen Republik Nähe Puerto Plata) ein "ai". Das Wort "caminar" wird also gesprochen "caminá", "caminal" oder "caminai". Analog bei Verben auf -er oder -ir. "Poner" wird oft "ponel", auch "ponei" ausgesprochen.

            Vom Spanischen abgeleitete Sprachen

            Spanischbasierte Kreolsprachen

            Hybriddialekte

            Hybriddialekte (Mischsprachen) existieren dort, wo Spanisch und Portugiesisch aufeinandertreffen

            Judenspanisch/Ladino

            Judenspanisch ist das Spanisch der 1492 aus Spanien vertriebenen Juden Sephardim. Sie leben heute in Griechenland, der Türkei, Israel, Nordmarokko und den USA. Die Sprecherzahl wird auf 150.000 geschätzt.

            Sonstiges

            Siehe auch

            Literatur

            Spanische Sprachgeschichte

            • Antonio Tovar: Einführung in die Sprachgeschichte der Iberischen Halbinsel. 1983
            • Annegret Alsdorf-Bollee: Spanische Sprachgeschichte. 2003
            • Wolf Dietrich/ Horst Geckeler: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft. 2004

            Das Spanische in Amerika

            • Volker Noll: Das amerikanische Spanisch. 2001
            • Hugo Kubarth: Das lateinamerikanische Spanisch. 1987
            • Hans-Dieter Paufler: Lateinamerikanisches Spanisch. 1977

            Weblinks

            Sprachwissenschaft und Grammatik

            Wörterbücher

            Online-Lernen

            als:Spanische Sprache ast:Castellanu ilo:Pagsasao nga Espaniol jbo:sanban scn:Lingua spagnola simple:Spanish language


            Diskussion der Autoren über den Artikel: Spanische Sprache


            Es heisst im Haupttext das die Goten 414 in Spanien einfielen. Es sollte darauf hingewiesen werden das die Goten erst nach 507 dauerhaft in Spanien siedelten. Der Einfall zu Beginn des 5. Jh. erfolgte auf Geheiss der Römer um die in Spanien siedelnden Vandalen, Sueben und Alanen zurück zu drängen.

            Spanisch Amtssprache der AU?

            Wo steht, dass Spanisch Amtssprache in der Afrikanischen Union ist? Das halte ich für falsch. In Afrika wird schließlich kaum Spanisch gesprochen. Ich werde das mal löschen. (Es ist nur in einigen wirklich wenigen Ländern Amtssprache) Einar Moses Wohltun 10:48, 7. Nov 2005 (CET)
            die schwer zu erreichende Webseite der AU gibt darüber keinen Aufschluss, aber dass diese auf Arabisch, Französisch, Englisch und Portugiesisch ist, ist doch ein Indiz dafür, dass nur diese vier Amtssprachen der AU sind. --Vinom 10:59, 29. Okt. 2006 (CET)

            geschichtliche Entwicklung

            Zur geschichtlichen Entwicklung:
            1. Ich würde nicht sagen, dass Latein einen Einfluss auf das Spanische hatte, sondern Spanisch ist aus dem in Spanien gesprochenen Volkslatein hervorgegangen.
            2. Es entsteht der Eindruck, dass die Basken zu den Iberern gehören, was nicht belegt ist (und m. W. auch nicht vermutet wird - allerdings ist das nicht mein Spezialgebiet).
            --Zenogantner 13:05, 14. Apr 2004 (CEST)

            zu 1.: Weiter unten in der geschichtlichen Entwicklung, nämlich im Absatz 3.5 "das heutige Spanisch" kann man das auch nachlesen. Dort steht unter anderem: Das Lateinische, das von den Römern nach Spanien gebracht wird, ist nicht die klassische lateinische Sprache, sondern die gewöhnliche Umgangssprache der Legionäre. Aus dieser Sprache entwickeln sich mit der Zeit unter verschiedenen geographischen und ethnographischen Einwirkungen unterschiedliche romanische Dialekte. einer von ihnen, der Dialekt Altkastiliens, wird später durch politische Umstände zur Schrift- und Nationalsprache Spaniens. Und weiter unten: Das Spanische wie wir es heute kennen, ist also eine Weiterentwicklung der lateinisch-kastilischen Mundart mit toledanischer Färbung. Gruß, --Tomte 13:49, 6. Mai 2004 (CEST)

            Es sollte auch noch diskutiert werden, inwiefern die Untergruppe der iberoromanischen Sprachen wirklich sinnvoll ist (ich sage nicht, dass sie es nicht ist, aber das Katalanische ist halt auch sehr nah am Okzitanischen (!geändert von Occidental - sorry für die Verwechslung). --Zenogantner 12:19, 6. Mai 2004 (CEST)

            Das Occidental ist mir bis jetzt noch nicht bekannt, aber könnte es auch sein, daß auf diese Sprache das Katalanische einen (großen) Einfluß hatte? Wenn dies so wäre, dann gehörte das Katalan aber noch immer zu den iberoromanischen Sprachen, oder? --Tomte 12:35, 6. Mai 2004 (CEST)

            @ Zeno, das einzige, was du zu Recht monierst ist, dass ich das Verb coger falsch geschrieben habe. Ich habe schließlich nicht behauptet, dass "coger" "tun" heißt. Ich habe gesagt, die Spanier wenden es für so viele Sachverhalte an wie wir Deutschen den Begriff "tun". Siehe hierzu:

            coger=ergreifen=packen=fangen=greifen=denselben=Überraschung=zugreifen=nehmen=aufnehmen

            • coger al paso=abfangen
            • coger al pasopillar=abfangen
            • coger de nuevas=überraschen
            • coger desapercibido=überfallen
            • coger flores=Blumen pflücken
            • coger frío=sich erkälten
            • coger un cernícalo=sich einen Rausch antrinken
            • coger una enfermedad=sich eine Krankheit holen

            Im übrigen: Hast du in Südamerika gelebt? Ich schon. Einen schönen Nachmittag wünscht Nocturne 15:27, 6. Mai 2004 (CEST)

            Hi Nocturne,
            dass hatte ich überlesen, sorry.
            "nehmen" und "holen" kommt auch viel vor, und dazu hat heißt es in manchen Fällen auf Spanisch auch noch "coger".
            Viele Grüße aus Madrid --Zenogantner 15:39, 6. Mai 2004 (CEST)

            10% der Vokabeln im Spanischen sind arabischer Herkunft? Das scheint mir ziemlich übertrieben zu sein. --Zenogantner 16:24, 8. Sep 2004 (CEST) um genau zu sein sind es ungefähr 1300 (Dietrich/Geckeler 2004) --Bastjan 21:12, 6. Jan 2006 (CEST)

            Amerikanisches Spanisch

            Ich finde die Tabelle mit Beispielen für die Unterschiedlichen Begriffen im amer. Spanisch für nicht ganz korrekt. Es sollte hier (wenn überhaupt so eine Tabelle drinsein soll) mehr auf die Unterschiede in den verschiedenen lateinamer. Ländern und Spanien eingegangen werden, weil innerhalb Lateinamerikas oft gravierende Unterschiede vorherrschen. Beispiele zu Unenauigkeiten der Tabelle: In Bolivien heißt es mantequilla, falda und gazolina (also so wie in Spanien). Andere Begriffe heißen aber dort wiederum ganz anders. Also mein Appell: Entweder Tabelle raus, oder genauer, da diese zu falschem Vokabular führt!

            Bin für genauer. Leute mit den entsprechenden Kenntnissen bitte vortreten. --Zenogantner 00:52, 9. Nov 2004 (CET)

            Auch in Chile heißt es auto statt coche, dort sagt man auch palta statt avocado (wenn man das in Spanien so sagt), wobei ich denke, dass palta eher im südlichen Südamerika verwendet wird. Stern Stern 00:56, 9. Nov 2004 (CET)

            Meines Erachtens heisst es bei uns in Spanien aguacate (nicht Avocado). --Capullo 01:06, 9. Nov 2004 (CET)

            Vielleicht wäre folgende Lösung die beste:
            Ein neuer Artikel (z.B. spanische Amerikanismen) mit einer Liste oder Tabelle, die kontinuierlich erweitert werden kann. So einen Artikel gibt es z.B. für Helvetismen, also schweizer Eigenarten im deutschen Wortschatz.

            Noch was zum amerikanischen Spanisch: In dem Abschnitt wird der voseo zu einem allgemeinen Merkmal erhoben, was m.E. falsch ist, da sich dieses Phänomen lediglich auf Argentinien und wenige andere Gebiete beschränkt. --Zenogantner 12:26, 30. Nov 2004 (CET) Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, daß ich so oft kurz hintereinander Änderungen gespeichert habe und deswegen die Versionshistorie unnötig verlängert habe.
            Ich habe das Thema voseo noch um eine Info bezüglich Guatemala ergänzt, wo diese Form auch allgemein gebräuchlich ist. Außerdem habe ich die Schreibweise von Nicaragua angepaßt, da ich so gut wie nie die Schreibweise mit "k" in der deutschsprachigen Literatur gesehen habe --Keinprinz 11:32, 20. Dez 2005 (CET)

            Abschnitt doppelt vorhanden???

            So wie ich das sehe sind 5.1 + 5.2 in 6.0 + 6.1 doppelt vorhanden. bin mir aber nicht sicher welcher abschnitt gelöscht werden sollte. --BLueFiSH.as BLueFiSH.as 03:44, 7. Dez 2004 (CET)

            Erledigt. --Zenogantner 11:59, 7. Dez 2004 (CET)

            Anzahl der Muttersprachler in Spanien

            Hallo,

            die Zahl der Muttersprachler in Spanien ist mit 27 Mio. sicher zu niedrig angesetzt.

            1. Spanien hat 43 Mio. Einwohner.
            2. Laut :en:Catalan language beherrschen 6,5 Millionen Personen das Katalanische aktiv (was nicht heißt, dass es ihre Muttersprache ist).
            3. Bis zu vier Millionen sprechen Galicisch (:en:Galician language).
            4. ca. 500.000 sprechen Baskisch
            5. 43 - 6,5 - 4 - 0,5 = 32 > 27

            Was ist die Quelle für die Angabe von 27 Millionen?

            --Zenogantner 00:15, 21. Apr 2005 (CEST)

            Würde ich auch gerne wissen. Nur die 40 Millionen, die heute reingeschrieben wurden sind zu hoch gegriffen. Aber ein Frage noch: Muß man die Andulsisch-Sprechenden nicht auch noch von den 32 Millionen abziehen? --ALE! 00:20, 21. Apr 2005 (CEST)

            Wie kommst Du darauf? --Zenogantner 00:36, 21. Apr 2005 (CEST)

            Entschuldigung, ich meinte die Valencianisch-Sprechenden. --ALE! 00:42, 21. Apr 2005 (CEST)

            Die sind bei Katalanisch dabei. --Zenogantner 10:48, 21. Apr 2005 (CEST)

            Die Rechnung ist nicht ganz so einfach, da in den betreffenden Regionen viele Personen zweisprachig aufwachsen, d. h., dass man z. B. von den 6,5 Mio. Katalanischsprechern durchaus einige Millionen als Spanischsprecher ansehen sollte. --Ardo Beltz 20:02, 21. Apr 2005 (CEST)

            Korrekt. Es war auch nur eine untere Abschätzung (bzgl. der Zahl der Spanisch-Sprecher). Die 6,5 Mio. sind nicht alle Katalanisch-Muttersprachler, wie bereits erwähnt. --Zenogantner 21:07, 21. Apr 2005 (CEST)

            arabische Worte?

            Ich hab den Text über die spanische Sprache gelesen und irgendwo gegen Ende des Textes stand ,dass das Spanische die meißten arab. Worte übernommen hat (etwa 1%).

            Ich las davor noch den Artikel über das Portugiesische und dort stand, dass in ihm 10% aller Worte arabischen Ursprungs seien. Ich bitte um Korrektur des unteren Absatzes.

            Früher stand im über Spanisch ebenfalls die Angabe von 10 %, ich habe dann nochmal nachrecherchiert und Angaben von 0,9 - 1 % für den Arabismenanteil von Katalanisch und Spanisch gefunden. Portugiesisch weicht nicht so stark von den anderen iberischen Sprachen ab, insofern kann die Angabe von 10 % definitiv nicht richtig sein. In jedem Fall muss da also etwas korrigiert werden. --Ardo Beltz 19:01, 5. Mai 2005 (CEST)
            Laut Volker Noll enthält das Spanische 1.285 arabische Entlehnungen, das Portugiesische bis zu 1.000. --Ardo Beltz 20:15, 5. Mai 2005 (CEST)

            Stimmt, das konnte auch nicht richtig sein. --Pletet 00:26, 18. Jun 2006 (CEST)

            Löschantrag für Imperativo

            Hi, für den weiterführenden Artikel Imperativo wurde ein Löschantrag gestellt. Möchte sich vielleicht ein Experte oder eine Expertin in der Löschdiskussion äußern? --Jpp jpp 11:22, 5. Sep 2005 (CEST)

            Phonologie des Spanischen

            Hi, in der Tabelle für die spanischen Sprachlaute, fehlt ein Laut, und zwar /z/, dieser Laut ist im Spanischen ein Allophon von /s/, genau so wie /β ð ɣ/ Allophone von /b d g/ sind. Diese drei Allophone kommen in der Tabelle vor, so sollte auch der Laut /z/ als Allophon von /s/ in der Tabelle vorkommen.

            Vergleich mit der portugiesischen Sprache

            In dem Artikel sollte auf den Grad der Ähnlichkeit des Spanischen mit dem Portugiesischen Bezug genommen werden. Als Vergleichsmaßstab kann die Entfernung eines deutschen Dialekts vom Hochdeutschen gewählt werden. Ist denn der Unterschied Port.-Span. kleiner als Hochdeutsch-Alemannisch oder größer? Wie gut funktioniert eine Verständigung zwischen Spaniern und Portugiesen, wenn keiner die Sprache des anderen erlernt hat? Vielleicht meldet sich mal ein Iberer zu Wort.
            Ich bin zwar kein Iberer, lebe aber schon seit einiger Zeit in "Iberien". Meiner Erfahrung nach denke ich, dass Portugiesen leichter gesprochenes Spanisch verstehen, als umgekehrt, wogegen das schriftliche Portugiesisch dem Spanisch sehr ähnelt. Auch ist das brasilianische Portugiesisch aufgrund der Aussprache für einen Spanier eher zu verstehen als das europäische. Ich glaube, Vergleiche zwischen Hochdeutsch-Alemannisch bzw. Deutsch-Niederländisch sind zulässig. --Ardo Beltz 22:55, 26. Jan 2006 (CET)
            Also zwischen Deutsch und Niederländisch liegen ja nun wirklich Welten. In einer Bedienungsanleitung verstehe ich jedenfalls keinen Satz. Wenn Port.-Span. mit D-Niederl. vergleichbar ist, dann sind die Sprachen zwar sehr ähnlich, aber jeder müsste die andere Sprache von Grund auf als Fremdsprache lernen. Kein Deutscher versteht einen Satz auf Niederländisch, ohne die Sprache gelernt zu haben. Ganz anders sieht es bei Hochdeutsch-Alemannisch aus. Geh mal auf die alemannische Wikipedia! Insofern gebe ich meine Frage nochmal zurück.
            Vielleicht ist mir das Niederländisch etwas zu schnell herausgerutscht, aber man kann nun auch nicht sagen, dass Alemannisch sehr nah am Hochdeutschen liegt. Ich habe mir gerade ein paar Seiten Alemannisch und Portugiesisch angesehen und würde beinahe sagen, dass Portugiesisch dem Spanischen schriftlich näher liegt als Alemannisch dem Hochdeutschen. In der gesprochenen Sprache ist Portugiesisch dem Spanier ähnlich unverständlich wie Alemannisch einem Norddeutschen. Dies ist natürlich keine wissenschaftliche, sondern eine gefühlsmässige Begründung. --Ardo Beltz 19:40, 27. Jan 2006 (CET)
            Ich habe immer gedacht, dass Portugiesen problemlos Spanisch verstehen, aber umgekehrt eben nicht (Ich habe in beiden Ländern gelebt, aber nie Portugiesisch gelernt. In Lissabon reichte Kreativität, Spanisch und Englsisch). Leute mit Sprachkenntnissen bevorzugen übrigens in Englisch zu kommunizieren, was mich doch überraschte. Dies scheinen mir aber alles Paralellen zu Niederländisch-Deutsch: Niederländer scheinen ohne Vorbildung Deutsch zu verstehen, Deutsche aber nur selten Niederländisch. Auch Niederländer bevorzugen aber, wenn man mit ihnen Englisch spricht. Wohl das grosser-Nachbar-Phänomen.--Vinom 12:23, 28. Okt. 2006 (CEST)
            ich glaube niederlaendische gebrauchsanweisungen versteht man mit ein ganz klein wenig fantasie ohne probleme, die ortographie ist zwar ein bisschen seltsam, aber wenn man es laut liest geht es. Aus meiner persoenlichen erfahrung (ich bin deutsch-chilene), ist es mit portugiesisch und spanisch genauso, mit ein bisschen fantasie und gutem willen beiderseits koennen sich spanisch- und portugiesisch sprechende personen problemlos verstaendigen.

            Spanisch in Brasilien

            Warum sollte man in Brasilien kein Spanisch verwenden. Was haben die Brasilianer gegen die Sprache?

            Dort wird kein Spanisch gesprochen, weil Brasilien portugisische Kolonie war...

            In den westlichen Teilen Brasiliens wird allerdings Spanisch gesprochen. So wie auch in den westlichen Teilen Spanien Portugiesisch, bzw. im Nordwesten ja auch Galicisch gesprochen wird. --Bastjan 16:34, 06. Apr 2006 (CET)

            Spanisch auf Puerto Rico

            Auf Puerto Rico ist Spanisch ein officielle und das nationale Sprache. 100% von den Leute von Puerto Rico sprechen Spanisch und zwischen 10% und 15% können Englisch. Mein Deutsch ist zu arm so, bitte, corrigieren Sie.

            spanisch / kastillisch

            Irgendwie sollte deutlichgemacht werden, daß (mit Ausnahmen) nur die Kastiller die Sprache spanisch nennen und alle anderen, die sie sprechen, es kastillisch nennt. Ralf Roletschek 18:04, 11. Jun 2006 (CEST)

            Umgekehrt ist auch gefahren: Nur die Castellanos sprechen Castellano, der grosse Rest begnügt sich mit Spanisch. (Übrigens, die Verballhornung von 'Castellano' heisst 'Cristiano'...)Josephusimperator 01:01, 18. Nov. 2006 (CET)

            Auf der iberischen Halbinsel nennt man die Sprache allein in Kastillien "español", alle 350 Millionen "spanischen" Muttersprachler bis auf die Minderheit rund um Madrid nennen es "castellano". Egal ob Catalunya, Pais Vasco, Andalusien, Argentinien, Brasilien!, Mexico - überall heißt die Sprache "castellano". Streng genommen gibt es überhaupt keine spanische Sprache, denn Spanien ist eine Konföderation mehrerer Völker. Damit wäre eine spanische Sprache ein Mischmasch aus castellano, catalá, euskadi, andaluz, gallego usw... Das gibt es nicht! Wenn schon das Lemma so heißt, weil es im Deutschen geläufig ist, sollte das klargemacht werden. Hier wirkt immernoch die Politik Francos nach, der alles unterdrückt hat, was nicht castillisch war. --217.88.152.49 02:51, 5. Aug 2006 (CEST)

            Spanisch Spanisch zu nennen ist wohl schon vor-francistisch. Aber es stimmt, es gibt mit unterschiedlichem Ernst alle Bezeichnungen: Castellano, Español, Cristiano, oder "habla como Dios manda!"
            Aber das selbe gilt auch für Deutsch. Deutsch ist auch nur die Sprache der Preussischen Besatzer des sogenannten "Deutschlands", die seit 1871 die übrigen Länder mit ihren Kulturen platt gemacht haben. Nur fehlt hier noch ein Selbstbewusstsein der Bayern, Franken, Friesen, Niederdeutschen, Ripuaren, Alemannen. Die Einheit Deutschlands ist weit künstlicher, als die Spaniens.--Vinom 10:58, 25. Okt. 2006 (CEST)

            Das ist Quatsch. Ich kenne viele Lateinamerikaner, die ihre Sprache durchaus als "español" bezeichnen.
            --Zenogantner 23:00, 15. Aug 2006 (CEST)
            Keine Meinung ist Quatsch. Nur eine Meinung als Tatsache darzustellen ist es ;-) --Vinom 10:58, 25. Okt. 2006 (CEST)
            Die Argentinier, Venezulaner, Mexicaner und Andalusen, die ich kenne, sprechen castellano (nach eigenem Bekunden). --Ralf Roletschek 11:56, 25. Okt. 2006 (CEST)

            Buchstabenfolgen im Spanischen

            Oberste Regel: Der Spanier spricht nicht wie er schreibt, sondern schreibt wie er spricht!

            Es braucht trotzdem gewisse Ausnahmeregelungen, die die Einfachheit der Schreibweise aber keinesweges beeinträchtigen:

            1. Die Vokale "i" und "u" haben eine gewisse Sonderstellung.

            2. Die Vokale "i" und "u" sind in Diphtongen halbwertig. Das heisst: Wenn der tonische Akzent auf einen dieser Vokale fällt, muss er orthographisch ausgedrückt werden: Yo leía (Ich las); aber: "mutuo" " (gegenseitig).

            3. Der Vokal "u" in "gue.." und "gui.." ist stumm.

            4. Der Vokal "u" in "que.." und "qui.." ist stumm.

            5. Der Vokal "ü" in "güe.." und "güi.." ist halbwertig: "agüero" (Anzeichen, Omen; (Un)heil).

            6. Ein "c" ist einfacher zu schreiben als ein "z":

            Reibelaute (wie englisch "th") also: "za", "ce", "ci", "zo", "zu".

            7. Ein "c" ist einfacher zu schreiben als ein "qu":

            "ca", "que", "qui", "co", "cu".

            Es gibt noch einige Feinheiten zu beachten:

            "calidad" = Qualität, (materielle, auch psychische) Güte; "cualidad" = Eigenschaft (als Chef, etc.)

            "cantidad" = Menge, Quantität; "cuanto" = soviel; sowie; "¿cuánto?" = wieviel? Beachte den orthographischen Akzent auf dem Fragewort! Dies gilt auch für "¿cuándo?" (wann?),"¿dónde?" (wo?), "¿por qué?" (warum?), "¿qué?" (was?), "¿quién?" (wer?)

            Noch eine fiese Finesse: "porque" heisst "weil", "¿por qué?" heisst (siehe oben) warum? (Signatur nachträglich engesetzt)Josephusimperator 00:59, 18. Nov. 2006 (CET)

            Warum kommt die Buchstabenfolge qu in der spanischen Sprache nur vor e und i vor? --84.61.52.172 12:29, 15. Aug 2006 (CEST)

            So will es halt die spanische Rechtschreibung. Das Phonem /k/ wird vor einem e oder i als qu geschrieben (z. B. in queso /keso/ oder Quito /kito/), vor a, o oder u als c (wie in casa /kasa/, copa /kopa/ und cuna /kuna/). Im Italienischen ist das, glaube ich, ähnlich, bloss mit ch (ital. che entspricht span. que, beide /ke/). --Ardo Beltz 17:27, 15. Aug 2006 (CEST)

            Warum kommen die Buchstabenfolgen ph, rh und th in der spanischen Sprache nicht vor? --84.61.35.162 12:05, 17. Aug 2006 (CEST)

            Weil die spanische Orthographie (span. ortografía) auf Einfachheit ausgelegt ist (Gott sei's gedankt). Fremdwörter werden sofort der spanischen Rechtschreibung angepasst: bum für Boom, líder für Leader, quiosco für Kiosk, etc.--Josephusimperator 00:40, 2. Nov. 2006 (CET)

            Passiv

            Im Artikel wird eine Verwendung des Passiv analog zum Deutschen mit dem Verb ser suggeriert. Korrekterweise möchte ich darauf hinweisen, dass das Passiv im Spanischen in der Regel durch die Reflexivform ausgedrückt wird: "Tacos werden von Hand gegessen": Los tacos se comen a mano. Hierbei richtet sich der Numerus des Verbes nach dem Subjekt: "Dieser Taco wird nicht von Hand gegessen": Este taco no se come a mano.--Josephusimperator 00:40, 2. Nov. 2006 (CET)

            Einflüsse indigener philippinischer Sprachen

            Ich habe die angeführten Beispiele in eckige Klammern gesetzt, damit sich auf einfache Art überprüfen lässt, dass in mindestens zwei Fällen unhaltbare Behauptungen vorliegen.Josephusimperator 10:23, 3. Nov. 2006 (CET)

            Zustimmung. Meines Wissens nach ist das Vorkommen der betreffenden Wörter im phillipinischen Raum ein Ergebnis des regen Austausches beider Regionen unter Zuhilfenahme der Kolonisatoren, die entsprechende Früchte samt Namen über den Pazifik zu den Phillipinen gebracht haben. Die Namen selbst stammen dann eher aus dem Nahuatl. Auf den Phillipinen selbst gibt es sicherlich einige Fundstücke indigener phillipiner Sprache im Spanischen, für Mexiko würde ich es eher bezweifeln. Ich traue mich aber nicht wirklich, den Teil rauszunehmen, da mein (vermeintliches) Wissen noch nicht allzu fundiert ist. Im Zweifelsfall ist nämlich nach 400 Jahren für mich Laien nicht mehr nachzuvollziehen, wer es denn nun von wem übernommen hat.Josie Alligator 22:37, 15. Nov. 2006 (CET)

            zur diskussion

            Hlo die hörbeispiele sin ja schön und gut aber gibts nich bitte n sozialeres format, das n normaler realplayer fressen kann thx im voraus WMCrules 17:27, 24. Nov. 2006 (CET)



            Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Spanische Sprache und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).