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Sperma

Toplinks zu diesem Thema:
Testosteron, Hormon, Hormone, Stimulation



Der Artikel Sperma gehört zur Kategorie: Körper und Sexualität, Körperflüssigkeit, Reproduktionsmedizin, Urologie
Das Sperma (gr. σπέρμα, spérma, „Keim, Same“, vom Verb σπείρειν, speírein „säen“), auch das Ejakulat (von lat. eiaculari, „herausspritzen“), ist die Samenflüssigkeit männlicher Tiere und Menschen. Es setzt sich aus Spermien, Epithelzellen der Hodenkanälchen und der eigentlichen Samenflüssigkeit, dem Samenplasma, zusammen.

Sperma wird beim männlichen Orgasmus durch den Penis ausgestoßen. Beim Vaginalverkehr kann es durch den Kontakt von Sperma mit einer Eizelle zur Befruchtung kommen.

Bei vielen Würmern, Gliederfüßern, Weichtieren und auch noch bei einigen Amphibien (Molchen) dienen Spermatophoren (Samenpakete) anstelle des flüssigen Spermas zur Spermienübertragung, viele wasserlebende Tiere geben die Spermien direkt ins Wasser ab.

Die medizinische Untersuchung des Spermas wird Spermiogramm genannt.

Abbildung
Zu Zwecken der künstlichen Besamung gesammeltes Pferdesperma
Bildherkunft

Eigenschaften

Das frische Ejakulat ist milchig-trüb und leicht glänzend. Es ist schwach alkalisch. Gelegentlich (z. B. nach längerer Enthaltsamkeit) findet man gelbe Pigmente (sogenannte Flavine), wodurch das Sperma auch leicht gelblich wirken kann. Es riecht und schmeckt charakteristisch, etwa wie Weißer Moschus oder Kastanienblüten, verursacht durch Spermin. Es ist mit glasigen, klebrigen Fäden durchsetzt.

Unter UV-Licht leuchtet Sperma bläulich; auch Waschen befreit mit Sperma "kontaminierte" Gewebe nicht von der fluoreszierenden Eigenschaft, was für die Gerichtsmedizin von Bedeutung ist.

Spermien in an der Luft getrocknetem Sperma können bis zu zwölf Stunden überlebenHeiskanen ML, Pirhonen A, Koskinen E, Maenpaa PH.: Motility and ATP content of extended equine spermatozoa in different storage conditions. PMID 3479564.

Zusammensetzung

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Prettytable-R

Herkunft des Spermas Das Sperma bei Netdoktor.de
Drüse Anteil
am Ejakulat
Hoden und Nebenhoden 5 %
Samenbläschen 45–80 %
Prostata 10–30 %
Cowpersche Drüsen 2–5 %

Sperma besteht aus zellulären Bestandteilen, den reifen Samenzellen (Spermien oder Spermatozoen, auch Samenfäden), und dem Sekret der akzessorischen (zusätzlichen) Geschlechtsdrüsen, dem Samenplasma.

Im Schnitt beträgt das Volumen einer menschlichen Ejakulation 2 bis 6 ml (ca. 5 Kilokalorien), wobei 1 ml durchschnittlich 20 bis 30 Millionen Spermien enthält (vgl. beim Hengst 22 Milliarden). Das sind 0,5 % des gesamten Ejakulats – der Rest ist Samenflüssigkeit.

Die Samenflüssigkeit ist zudem meist leicht salz- und proteinhaltig, (durch die Spermien) und enthält Dopamin, Noradrenalin, Tyrosin, die Bindungshormone Oxytocin und Vasopressin sowie verschiedene Östrogene, Pheromone (Geruchsstoffe), β-Endorphin und als Hauptbestandteil Wasser.

Es gibt Hinweise darauf, dass Bestandteile der Samenflüssigkeit die Produktion von Zytokinen in der Gebärmutter anregen. Diese begünstigen die Einnistung der befruchteten Eizelle in die GebärmutterschleimhautOhne Samenflüssigkeit wächst die Eizelle nicht; Artikel in Die Welt, erschienen am 5. Februar 2005..

Produktion

Spermien

Abbildung
Geschlechtsorgane des Mannes.
Bildherkunft

Die Spermien entwickeln sich in den Hoden in einem Spermatogenese genannten Prozess. Dabei teilt sich eine Spermatogonie mitotisch in zwei Spermatozyten I. Ordnung. Diese teilt sich nun in der Ersten Reifeteilung in zwei Spermatozyten II. Ordnung. Diese haben im Gegensatz zum Spermatozyt I. Ordnung, der noch 46 Chromosomen enthält, nur noch 23 Chromosomen. In der zweiten Reifeteilung teilen sich die Spermatozyten II. Ordnung in Spermatiden, die dann zu Spermien reifen.

Samenplasma

Das Samenplasma wird aus Sekreten der sogenannten akzessorischen Geschlechtsdrüsen, also der Samenleiterampulle (Ampulla ductus deferentis), Samenblasendrüse (Glandula vesicularis), Vorsteherdrüse (Prostata) und der Bulbourethraldrüse (Glandula bulbourethralis), und zu geringen Teilen aus Sekreten von Hoden und Nebenhoden gebildet.

Im Hoden und Nebenhoden, die nur 3–5 % des gesamten Volumens eines Ergusses beisteuern, wird neben den Spermien unter anderem auch Testosteron, das regulierend auf die Produktion der Samenzellen wirkt und eine Flüssigkeit, die zum Reifen und Ruhigstellen der Samenzellen beiträgt, produziert.

Die Samenbläschen sind paarig angelegte Drüsen, die aus einer verschlungenen Röhre besteht. Die Innenwand dieser Röhre besteht aus sekretorischem Epithel. Das Sekret der Samenbläschen steuert das meiste Volumen, ca. 50–70 %, des Ejakulats bei. Sie dient der Verflüssigung des Ejakulats und enthält Fruktose (Fruchtzucker) und andere Stoffe die der Ernährung der Samenzellen dient, außerdem große Mengen an Prostaglandinen und Fibrinogen. Die Prostaglandine tragen zur Befruchtung bei, indem sie die Gebärmutterschleimhaut empfänglicher für die befruchtete Eizelle machenRobertson SA.: Seminal plasma and male factor signalling in the female reproductive tract. PMID 15909166, und möglicherweise indem sie die glatte Muskulatur in der Gebärmutterwand zu peristaltischen Bewegungen anregen, die die Spermien in Richtung Eierstöcke bringen. Außerdem verhindern sie Infektionen im männlichen GeschlechtstraktClavert A, Cranz C, Bollack C.: Functions of the seminal vesicle. PMID 2132069.

Beim Erguss steuert die Prostata (Vorsteherdrüse) noch 10–33 % in Form einer dünnflüssigen, milchigen Flüssigkeit bei. Die Kapsel der Prostata zieht sich ebenso wie das Samenbläschen während der Ejakulation zusammen, so das die Flüssigkeit der beiden Organe vermischt und ausgestoßen wird. Das Sekret der Prostata enthält Ionen (Natrium, Kalium, Zink und Magnesium, Kalzium, Citrationen, Phosphationen), ein Gerinnungsenzym und Profibrinolysin. Der pH-Wert ist leicht sauer (pH 6,4). Dies ist besonders bedeutsam, da Spermien erst bei einem pH-Wert von 6.0 bis 6.5 optimal beweglich werden. Weiterhin ist PSA (Prostataspezifisches Antigen) enthalten, um die Spermien beweglich zu machen. Die Prostata entlässt außerdem weiße Blutkörperchen, verschiedene Granulozyten ins Samenplasma, normalerweise 1 (max. 2) Millionen pro 1 ml. Daher auch die Infektiösität des Spermas (z. B. HIV). Der charakteristische Geruch des Spermas wird durch das gleichfalls von der Prostata bereitgestellte Spermin verursacht.

Vorab, ausgelöst durch die Erregung, innerviert der Parasympathikus die Cowperschen Drüsen und regt sie zur Sekretion eines verhältnismäßig kleinen Anteils von 2–5 % klaren Schleims, auch Lusttropfen genannt, an. Das schleimige Sekret dient vermutlich vor allem der Neutralisierung von Harnresten, eventuell auch des sauren Scheidenmilieus.

Menschliches Sperma

Während Erektionen bereits beim Säugling auftreten, beginnt die Produktion von Sperma in der Regel erst mit dem Einsetzen der Pubertät. Sperma wird auch ohne (manuelle) Stimulation, in Pollutionen während des Schlafes ausgestoßen, wenn der Betreffende über einen längeren Zeitraum keinen Orgasmus hatte. Bei einer solchen Pollution entledigt sich der Körper dabei der Spermien, die länger als zehn Tage reif sind.

Klinische Bedeutung

Sperma kann auch Krankheitserreger wie das HI- oder das Hepatitis B-Virus enthalten; die betreffenden Krankheiten sind also sexuell übertragbar.

Manche Frauen reagieren mit verschiedenen Allergiesymptomen auf das Sperma ihres Partners. Spermaallergien sind sehr selten und noch wenig erforscht. Die betreffenden Frauen reagieren auf ein Protein im Sperma allergisch; die Symptome gleichen denen einer PollenallergieÄrzteverband Deutscher Allergologen / Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie: Presseerklärung: Allergisch auf den eigenen Mann?, Juli 2000Weidinger S, Ring J, Kohn FM.: IgE-mediated allergy against human seminal plasma. PMID 16129942.

Hämospermie bezeichnet das Auftreten von Blut im Sperma. Dies kommt bei akuter oder chronischer Samenblasenentzündung, bei Tuberkulose, Verstopfung, Entzündungen oder Verletzungen vor.

Antidepressive Wirkung

In einem Artikel des New Scientist vom 26. Juni 2002 mit dem Titel „Semen acts as an anti-depressant“New Scientist vom 26.6.02 wird über eine Studie von Gordon Gallup von der State University of New York berichtet, in der festgestellt wurde, dass verschiedene Bestandteile des männlichen Samens, unter anderem Hormone wie Testosteron, Östrogen und das Follikelstimulierende Hormon, Prolactin und verschiedene andere Prostaglandine (Sekrete der Prostata-Drüse) eine anti-depressive, also stimmungsaufhellende Wirkung auf die Frau haben könnten. Bisher wurde lediglich die Aufnahme dieser Stoffe vermittels vaginaler Absorption untersucht.

Quellen

Literatur

  • Robert F. Schmidt, Florian Lang, Gerhard Thews: Physiologie des Menschen. Springer, Berlin 2004, ISBN 3540218823
  • Stefan Silbernagl, Agamemnon Despopoulos: Taschenatlas der Physiologie. Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3135677060

Weblinks

simple:Sperm


Diskussion der Autoren über den Artikel: Sperma


ist der link zum Penismuseum denn hier wichtig? ich meine nein, hab ihn also entfernt....--217.184.227.110 18:12, 30. Jan 2006 (CET)

siehe ganz unten. wichtiger punkt!

Ach Leute, das können wir doch besser! trockener Kommentar... Ja wie machen es denn die Muscheln? Und die Seesterne? ilja ich weiss schon: per E-Mail! Zitat aus http://www.wissen.de

Samen

Zoologie Same, griechisch Sperma Samenflüssigkeit Semen die aus der männlichen Geschlechtsöffnung (oder dem Begattungsorgan) der Tiere und des Menschen austretende Flüssigkeit; enthält die Samenzellen in einem Medium unterschiedlicher Zusammensetzung, das von verschiedensten Anhangsorganen gebildet wird.

und sie vermehren sich doch... ilja

Du magst ja recht haben mit den Schnecken, aber heißt es da auch Sperma? Ich hab mit den Wirbeltieren zugegebenermaßen geraten - hab auf die Schnelle nichts gefunden, um sicher zu sein. Biologen nach vorn - siehe Systematik des Tierreiches: Ab welcher Hierarchiesstufe wann isses "Sperma"? Ulrich.fuchs 21:10, 12. Mai 2003 (CEST)

Bei vielen Würmern, Gliederfüßern, Weichtieren und auch noch bei einigen Amphibien (Molchen) dienen Spermatophoren (Samenpakete) zur Spermienübertragung. Es handelt sich um durch bestimmte Kittsubstanzen zusammengehaltene Haufen von Spermien, die auf verschiedene Weise in den weiblichen Körper gebracht werden (direktes Einführen, Anheften, Drüberziehen des Weibchens über am Boden haftende Samenpakete, die z.T. auch auf Stielen sitzen können, etc.). Die Kittsubstanzen werden von speziellen Anhangsdrüsen der Geschlechtsorgane produziert.


Ich möchte anregen die 'Siehe Auch:'-Liste auf das wesentliche zu verkürzen. Was Tierzucht, Oralverkehr, Fellatio, Geschlechtsverkehr mit Sperma zu tun haben weis ich auch, aber wir verweisen ja auch nicht auf einen fiktiven Artikel zum Auf-Füsse-Abspritzen... Was genausoviel mit Sperma zu tun wie Geschlechtsverkehr. Meiner Meinung nach sollten die Links:

  • Spermaallergie
  • Ejakulation
  • Orgasmus
  • Safer Sex
  • Künstliche Befruchtung, Reproduktionsmedizin, In Vitro
ausreichen. Was haltet ihr davon? Mstolt 00:27, 21. Apr 2004 (CEST)~
Ich habe die Änderung erstmal durchgeführt. Man kann in der Historie ja die vorherigen Einträge noch erreichen. Mstolt 18:40, 25. Apr 2004 (CEST)

 Dieses ist auch Überträger verschiedenster Geschlechtskrankheiten wie den HI-Virus oder Hepatitis.

HIV wird sicherlich meist durch Geschlechtsverkehr übertragen, aber IMHO ist es nicht nur eine typische Geschlechtskrankheit.

 Die Benutzung eines Kondoms unterbindet eine Übertragung jedoch einigermaßen gut.

Die Formulierung "jedoch einigermassen gut" finde ich nicht schön, mir fällt aber grad keine bessere ein :-)
--Fubar 00:29, 8. Jan 2005 (CET)

Slang

Mir ist aufgefallen, daß das Streichen von Einträgen die darauf hinweisen, daß man dafür auch Wichse/Wixe usw. sagt, doch wohl eine syssiphus-Arbeit zu sein scheint. Mir ist auch nicht klar, warum die diversen Synonyme, speziell die umgangssprachlichen und derben nicht erwähnt werden sollten? Wer weiß, vielleicht wird dadurch der Artikel für so manchen überhaupt erst auffindbar ;-) --Manorainjan

Gesichtscreme? Wo denn?

In manchen Kulturen gilt das Auftragen von Sperma auf die Gesichtshaut (wie eine Maske) als Geheimtipp für eine schöne Haut. In welcher Kultur denn??? Is das ein Scherz? Oder gibt es sowas wirklich. Für völlig unmöglich halte ich es ja nicht, aber habe noch nie was davon gehört. --Erik Streb 02:37, 13. Jan 2005 (CET)

Ist kein Scherz, siehe z.B. :en:Semen. Ich hatte aber auch vorher davon gehört oder gelesen; wo, weiß ich leider nicht mehr. --Neitram 13:42, 13. Jan 2005 (CET)
Ach, dann ist Bukkake wohl eine Schönheitskur? :-P --Fubar 17:29, 13. Jan 2005 (CET)
*ironieüberhör* Nein, Bukkake ist eine sexuelle Praktik. Hier geht es um die etwaigen kosmetischen Eigenschaften von Sperma. --Neitram 10:01, 14. Jan 2005 (CET)
Nein, die Ironie sollte nicht überhört werden. Ich hab erst jetzt gesehen, dass du es auch in den Artikel eingepflegt hast. Auch wenn es mittlerweile durch "Gesichtsejakulation" ersetzt wurde, passt es IMHO nicht in den Artikel, es ist bei den Sexualpraktiken, wo es ja auch steht, besser aufgehoben. --Fubar 23:07, 14. Jan 2005 (CET)
Ich finde übrigens schon, dass es passt. Ist doch interessant, was es so alles gibt. Allerdings sollte man bei solchen nicht allgemein bekannten Dingen, vielleicht eine Quelle oder sowas ähnliches hinzufügen. Oder genauer beschreiben, welche Kultur denn? Das wäre doch sehr interessant. Und gehört auf jeden Fall hier hin. --Erik Streb 17:52, 15. Jan 2005 (CET)

Da sich dies offenbar nicht erhärten ließ, auch auf en: nicht - trotz Nachfrage auf der Talk-Seite - habe ich es erstmal gestrichen. Wenn sich sowas belegen läßt, kann man's ja mit Quellennachweis reinschreiben. --SKopp 09:04, 18. Mai 2005 (CEST)

Dieser kosmetische Aspekt scheint mir doch sehr gewollt. IMHO ist sowas [LINK] ausschließlich ein dramaturgisches Mittel der Pornoindustrie, die ja keine Gefühle transportieren kann, nur (bildliche) Darstellungen davon. Dadurch entstehen Praktiken, die ihren Wert hauptsächlich in Darstellerischen haben, nicht im tatsächlich gefühlten. Wenn die Absicht der Darstellung wegfällt, entfällt auch die entsprechende Praktik weil sie als original gefühlte und erlebte Praktik nichts taugt. Selbstverständlich macht die Frau das nicht, weil sie es toll findet, sondern weil ein Mann sie direkt oder indirekt dafür bezahlt. Etwas ganz anderes ist die großflächige und somit wirksame Aufnahme der Inhaltsstoffe über die Haut, z.B. durch verreiben auf dem Bauch und trocknen lassen. Das verlangen erfahrene Frauen, anstelle eines Abgangs ins Handtuch, aus eigenem Interesse, ist aber nicht kosmetisch. [LINK] --Manorainjan 14:48, 11. Jun 2005 (CEST)

Gordon Gallup

Ich habe Einen Absatz über die Studie von Gordon Gallup hinzugefügt. Der Absatz darüber, bezieht sich auf die selbe Studie, ist aber IMHO nicht so erhellend. Daher schlage ich vor, den alten Absatz zu löschen. Da ich aber noch keine Erfahrung mit dem Herumeditieren hier habe, habe ich es erstmal so gelassen, nur meinen Senf hinzugefügt. Möger der Autor des vorgehenden Absatztes sich erstmal seine Meinung dazu bilden! --Manorainjan 14:36, 11. Jun 2005 (CEST)

Da der Autor des fragwürdigen Absatzes lediglich eine IP-Adresse ist, kann er sich dazu nicht äußern. Ich habe also die einzig brauchbare Info, die ich auch andernorts bestätigt fand, nämlich "Pheromone", in den entsprechenden Sammelabsatz für die Bestandteile verschoben, den Link auf den dutschsprachigen freenet.de-Artikel in die Linksammlung verschoben, weil dazu bisher nur in dem von mir eingefügten Absatz ein Link auf den englischsprachigen Originalbericht existierte und dann den Absatz gelöscht. --Manorainjan 13:16, 16. Jun 2005 (CEST)

Entledigung?

Der Körper entledigt sich der Spermien, die länger als 10 Tage reif sind.

Rückbau? Spontanejakulation? Einlagerung? Entledigt er sich wirklich der Spermien oder nur des potentiellen Ejakulats? Doris Klitoris

also ich habe darüber mal mit einem Mediziner geredet. Das dürfte von Mann zu Mann etwas verschieden sein. "Alte" Spermien werden teilweise auch einfach wieder im abgebaut, aber, wahrscheinlich wenn man mehr Spermien produziert, auch per Spontanejakulation "entsorgt", meist während des Schlafens -- Rieschl 12:33, 7. Sep 2005 (CEST)

'tschuldigung, aber soweit ich das Thema verfolgt habe, werden hier zwei Dinge über den Haufen geworfen! Es mag sein, dass "der Volksmund" von solchen "Ersatzreaktionen" redet, jedoch würde ich das gerne in das Reich der "wahren Märchen" frei nach Brednich schicken. Ein paar Ansatzpunkte ...
  • Östrogen: Eine Funktion des Östrogens ist die Fähigkeit des Wiederabbaus von eigentlich lebendigem Gewebe (s. bei weiblichen Tieren und zum Teil auch bei der Frau). Ebenso beim Mann für den Abbau von nicht benötigten Samen. Ein Zeitraum ist mir nicht bekannt. Der Mann hat (soweit ich publizistische Literatur hierzu verfolgen konnte - und eines mir ganz nahe bekannten Einzelsubjekts ;-) ) in einer drei Tagesfrist ungefähr immer die gleich Ejakulationsmenge. Bisher habe ich für mich daher das Bild einer permanenten Produktion und Wiederabbaus verwendet. So ist immer maximal lebensfähiger Samen verfügbar.
  • "feuchte Träume" finden zwar einerseits in der Phase sexueller, starker Wünsche statt. Andererseits aber keineswegs als Begleiterscheinung besonders heftiger Enthaltsamkeit, sondern in Begleitung vorausgegangener Aktivitäten. Also eher ein sehr starker und in einer keineswegs "spontanen" Ejakulation Wirklichkeit werdender Traum.
Kann sich da mal ein Psychologe einklinken? Danke!
BD 22:10, 16. Apr 2006 (CEST)

Die 10-Tage Regel bezieht sich auf Vorgänge innerhalb der Hoden. Dort werden die überlagerten Spermien absorbiert, sozusagen demontiert. Die "feuchten Träume" beziehen sich nicht darauf. Aber auch die anderen Komponenten, die sozusagen hinter dem Samenleiter gelagert werden, müssen mal erneuert werden, falls sie zu lange unbenutzt lagern. Keine Ahnung wie da die Lagerfristen sind... Aber das wäre dann ein Fall für spontane Abgänge. Allerdings würde ich nächtliche Ejakulationen nicht in erster Line als Entsorgungsaktionen ansehen, nicht in einem rein physiologischen Sinne. --Manorainjan

Unter UV-Licht leuchtet Sperma bläulich ?

Weiß jemand wieso? Ist das etwa die "Geheimzutat", die das Prüfen von Banknoten ermöglicht ? ;-) --Micha99 02:12, 26. Jul 2005 (CEST)

Nein Sperma is nicht im Geld drin (jedenfals nicht ab Druckerei). Das leuchten (Foureszieren) wird durch die enthatenen Aminosaeuren (Eiweis) hervorgerufen. Auch Blut und schwach Traenen (enthalten weise Blutkoerperchen) fuorezieren im UV-Licht. Deshalb wird UV-Licht auch oft bei krimnaltechnichen Untersuchungen eingesetzt.


Überlebenszeit von Spermien an Luft oder im Wasser!!??

Im Artikel steht "wenige Sekunden". Ich habe bei Google mal gesucht aber keine wirkliche Antwort gefunden. Weiß jemand was genaueres? Hat jemand wissenschaftliche Quellen? Ist mit Sicherheit eine wichtige Information, die viele interessiert (man schaue sich nur mal bei Google an wieviele Seiten ihre Keywords schon danach ausgelegt haben). ^^ das stimmt so nicht.
  • Naja, wie viele der Informationen zum Sperma scheint mir auch hier kein wissenschaftlicher Hintergrund vorhanden zu sein. Allein das Fehlen einer Begründung spricht doch Bände.--Faltherr 01:36, 12. Jan 2006 (CET)
  • Ich habe gehört, dass Spermien unter günstigen Bedingungen in der Vagina bis zu 5 Tage überleben können. Einen wissenschaftlichen Beleg hierfür habe ich leider nicht finden können.--Marc Walter 11:18, 21. Feb 2006 (CET)
  • Spermien können im flüssigen Ejakulat bei RT auch nach über einer Woche "beweglich" sein. Die Beweglichkeit ist sicher nur ein (wichtiges) Merkmal für erfolgreiche Befruchtung.--MRI 2006-07-30 17:37 (CEST)
  • "runden den Kraftstoff ab"

    ...was ist denn das für eine Formulierung? lol -- Terranic 14:36, 24. Aug 2005 (CEST)

    interwiki

     -- Martin-vogel 10:19, 21. Sep 2005 (CEST)

    Links

    Hallo,

    meines Erachtens nach, sind die Lins cumshot, etc hier fehl am Platz. Ich habe sie deshalb entfernt. Statt dessen sind links zum Spermium und Spermiogramm sinnvoller, da hier ein unmittelbarer Zusammenhang besteht.

    Der Reisende

    Pubertierend?

    Unter Wasser (z.B. bei einer Ejakulation in der Badewanne) zieht Sperma lange und feine klebrige Fäden.

    Welcher Pubertierende hat denn hier seine ersten Erfahrung beschrieben? Sowas is ja nun nicht mal "trivia"-würdig. 84.132.151.28 23:31, 14. Nov 2005 (CET)

    Samenfäden

    Samenfäden redirectet zum Artikel Sperma. Kann auf "Samenfäden" eingegangen werden? --Abdull 13:19, 3. Mär 2006 (CET)

    Zwischenreview

    • Sorry, plötzlich und überraschend kam die Wikipedia:Academy, bevor ich zum Sperma gekommen bin. Aber mal schauen. Im Detail:
      • Fachkompetenz des Bewertenden (0-10): 2
      • Einleitung: gut
      • Links:
        • Unter UV-Licht leuchtet Sperma bläulich; auch Waschen befreit mit Sperma "kontaminierte" Gewebe nicht von der fluoreszierenden Eigenschaft - den link auf die BKL wollte ich schon fixen; aber mir ist nicht 100 klar, ob das jetzt Gewebe wie Stoff oder Gewebe wie Epithel ist. Bitte auch im Text eindeutig klären.
        • wobei 1 ml durchschnittlich 20 bis 30 Millionen Spermien enthält (vgl. beim Hengst 22 Milliarden). und beim rest des männlichen tierreichs?
      • Stil:
        • Was ist eine Spermatogonie?
      • Bilder: ginge auch noch was. neben dem offensichtlichen, was ist mit tiersperma? gefrorenem wie es zur zucht verwendet wird?
      • Inhalt:
        • Spermien in an der Luft getrocknetem Sperma können bis zu zwölf Stunden überleben[1]. heisst das, es wirkt so lange noch ansteckend und kinderproduzierend?
        • Frage zu den 46/23 Chromosomen: gilt das auch für alle Tiere oder mit den Zahlen nur für Menschen?
        • dito die ganzen zahlen bei samenplasma.
        • Klinische Bedeutung: wie kommen HIV und anderes in das sperma?
        • ahnlich: wie wirken sich krankheiten/verletzungen an den beteiligten organen auf das sperma aus?
        • gab es nicht in den letzten jahren immer mal wieder diskussionen, dass in den letzten jahren der anteil der spermien im sperma in westlichen ländern sinkt?
        • was ist überhaupt mit unfruchtbarkeit? macht das nichts mit dem sperma?
        • Samenspende/bank/künstliche Befruchtung fehlt vollkommen.
        • dito bei tieren, wo das insbesondere in der zucht eine extrem wichtige bedeutung hat.
        • ich habe zweifel ob es keine kulturelle bedeutung gibt.
        • ist die antidepressive wirkung wirklich wichtig genug, dass sie in den artikel gehört?
      • Belege: gut
      • Fazit: schon okay, aber mE bisher eher die kernbereiche der kernbereiche. -- Southpark Southpark | 16:12, 21. Jun 2006 (CEST) Southpark/Bewerten

    Zusammensetzung / Tabelle Woher kommt das Sperma

    Kann es sein, daß nicht jeder der hier versammelten Wissenschaftler die Prozentrechnung beherrscht? Nimmt man in der Tabelle den für Samenbläschen angegebenen Minimalwert von 45% an, so gibt es keine Möglichkeit, zusammen mit den anderen Zeilen auf 100% zu kommen. Die Tabelle kann also nicht stimmen.

    BTW, ich habe die Tabellenüberschrift dem Original angepaßt. Vorher stand da Zusammensetzung. Damit war es zwar möglich, nach hinreichend langem Meditieren den Sinn der Tabelle zu erraten, aber man muß es dem Leser ja nicht unnötig schwer machen. Die Tabelle ist ja ohnehin schon falsch genug. -- Gerd Roppelt 18:25, 10. Jul 2006 (CEST)

    hehe, das selbe wollt ich auch grad schreiben, aber da war ich wohl nicht der erste, der die Addition in etwa auf Grunmdschulniveau beherrscht... -- MusterTapete 01:07, 29. Jul 2006 (CEST)

    Geschmack von Sperma (Stand: Juli 2006)

    Ich habe aus den USA ein medizinisches Fachbuch über das Thema Sexualität und da wird auch genau beschrieben, wie Sperma riecht bzw. schmeckt und warum. Soll ich das im Artikel einfügen? Eventuelle könnten auch Frauen beschreiben, wie Sperma schmeckt. --Tuscon 15:16, 13. Jul 2006 (CEST)

    Wir koennen auch Kochrezepte qbdrucken... Mal ehrlich, was soll das? Wollen wir nicht zumindest den Anschein von Seriositaet bewahren? Mal abgesehen davon das das von mehreren Faktoen, IIRC u.a. auch der Nahrung am Vortag abhaengt. Und ausserdem gibt es garantiert auch Maenner die wissen wie's schmeckt... Lennert B Lennert B·c·Lennert B/Bewertung 20:03, 13. Jul 2006 (CEST)
    Hi Lennert, Wie Recht hast Du. Geschmack von Spermien zu wissen, ist nicht enzyklopädisch. --והקדיש את חייו לשיפור 08:57, 25. Jul 2006 (CEST)

    für all diejenigen, die es trotzdem wissen wollen: mit gewisser Gelenkigkeit kommt man relativ schnell zu dem Entschluss, dass es relativ fade schmeckt. Je nachdem machnchmal leicht salzig, manchmal ein kleines Bisschen süß... -- MusterTapete 01:10, 29. Jul 2006 (CEST)

    Ist der Geschmack wirklich so unwichtig? Er wird ja doch recht häufig thematisiert und nicht jeder will/kann das selber ausprobieren.

    Ich bin nachwievor für das Thema. Der Geschmack sollte zumindest kurz erwähnt werden.

    Ich finde das amüsant, dass ausgerechnet im prüden Amerika in zahlreichen Büchern der Geschmack, die Konsistenz und deren Gründe ausführlich beschrieben wird. @MusterTapete: Gratulation zu deiner Gelenkigkeit. Ich will es lieber nicht selber ausprobieren. Für sowas habe ich Frauen =;-) --Tuscon 01:24, 1. Sep 2006 (CEST)

    Foto 'menschliches Sperma'

    Das im Artikel gezeigte Foto 'menschliches Sperma' zeigt Sperma, das offensichtlich nach zu kurzer Ruhezeit erzeugt worden ist, worauf Umfang und Aussehen dieses Spermas hindeuten. Deswegen ist das gezeigte Sperma m. E. nicht unbedingt ein besonders würdiger Repräsentant seinerselbst. Daher wäre es m. E. gut, wenn sich zum Zwecke der Erzeugung eines neuen Lichtbildes ein ausgeruhter Spender (männlich) und guter Fotograph finden würden. Gruß Nörgel 04:42, 1. Sep 2006 (CEST)

    Nee, das Sacksahne-Foto ist schon OK, finde ich ;-) --Gabbahead. 05:18, 1. Sep 2006 (CEST)

    Du wolltest sicher nur dieses S-Wort loswesen. Kinderei. Das hier ist eine wirklich ernste Sache. Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wik... 'Was ist eine 'Muschi' ?' Nörgel 13:51, 1. Sep 2006 (CEST)

    Nein, wollte ich nicht. Foto ist echt OK. Schon mitbekommen, die ganze Sache mit Fräggel, dir, "Ws" usw. ;-) --Gabbahead. 15:49, 1. Sep 2006 (CEST)

    Ich bin ein sehr liberaler und offener Mensch, aber das Foto ist zu ekelig und unappetitlich. Bitte entfernt es. Es hat in einer seriösen Enzyklopädie absolut nichts zu suchen. Ich glaube, sowohl Mann, Frau und pubertierendes Kind wissen, wie Sperma aussieht. Aus ähnlichem Grund wurde auch ein Foto von "Scheiße" (Stuhl) auf der WP entfernt. --Tuscon 15:22, 3. Sep 2006 (CEST)

    Ich weiss nicht wie liberal und offen ich bin, aber das Foto ist für unsere Zwecke ungeeignet.--Löschkandidat 16:20, 3. Sep 2006 (CEST)

    Na dann will ich mal hoffen, daß Ihr niemals Sperma zu Gesicht bekommen werdet. Booaah, wat ecklig. Die fotografische Wiedergabe menschlichen Stuhls ist schon deswegen problematisch, weil Stuhl im Vergleich zu Sperma hinsichtlich Gestalt und Farbe ein merklich differenzierteres Aussehen hat, so daß ein Foto sowieso kein repräsentatives Abbild zu geben vermag. - Ist es für eine Enzyklopädie schicklich, Tatsachen wegzublenden ? - Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wurde sogar schon mal (translociertes) Scheidensekret gezeigt und, was noch viel schlimmer ist, darüber gesprochen. Auweiah. - Gruß Nörgel 01:11, 4. Sep 2006 (CEST)
    Es spricht ja nix dagegen, wenn du
    im Artikel verlinkst, damit jeder Interessierte sich einen Eindruck machen kann, auf welche Art und Weise einige Benutzer versuchen, das Weltwissen lex. zu erfassen.--Löschkandidat 08:29, 4. Sep 2006 (CEST)

    Willst Du unterstellen, daß ich die Deinerseits angezeigten Bilder für gut erachte ? Man könnte Sperma weitgehend hinter- bzw. untergrundneutral im Reagenzglas oder in einem Samenspendergefäß zeigen. Gruß Nörgel 16:47, 4. Sep 2006 (CEST)
    ja, nu: wenn du dem Leser nicht zutraust, milchig-trüb und leicht glänzend zu imaginieren solltest du dir ein ruhiges Labor suchen, und selbst einen Beitrag zur Verbesserung unserer Enzyklopädingens leisten...--Löschkandidat 16:53, 4. Sep 2006 (CEST)
    Also richtiger wäre ja wohl dann inhomogen milchig-trüb. Hab leider keine Digicam, und Reagenzglas auf Scanner dürfte nix werden (wegen Auslaufen oder Zerbrechen und Auslaufen). Labor wäre für mich nur mit dem Fahrrad zu erreichen und ob dann noch was gescheit's 'rauskommt'. Weiß nicht. Gruß Nörgel 17:16, 4. Sep 2006 (CEST)

    Weibliche Ejakulation

    leider musste ich feststellen, dass es scheinbar keinen artikel zur weiblichen ejakulation oder zum weiblichen ejakulat gibt, weswegen ich jemanden bitten würde, das hier noch mit einzufügen. ich selbst kenne mich damit leider nicht sonderlich gut aus - darum hab ich ursprünglich auch danach gesucht

    Doch, gibt es: Weibliche Ejakulation (wie von dir in der Überschrift schon korrekt verlinkt). Gruß --Dundak Dundak 20:13, 26. Sep 2006 (CEST)
    Schulligung, mir war nach Humor, bei so intensiver Bemühung der IP...--Löschkandidat 20:22, 26. Sep 2006 (CEST)


    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Sperma und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).