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Sprache

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Der Artikel Sprache gehört zur Kategorie: Sprache

Sprache hat zwei eng mit einander verwandte Verwendungen, die Sprache (ohne Plural) oder eine Sprache/Sprachen. „Die Sprache ist eines der wichtigsten Elemente unserer emotionalen und sozialen Kommunikation. Je besser diese von klein auf ausgebildet ist, umso differenzierter, gewählter und kommunikativer kann sich der Mensch mitteilen.“

Die Sprache bezeichnet die wichtigste Kommunikationsform des Menschen. Sie wird akustisch durch Schallwellen (Lautketten) oder visuell-räumlich durch Gebärden (vgl. Gebärdensprache) oder Schrift (vgl. Schriftsprache) realisiert. Die Wissenschaft von Sprache als System heißt Allgemeine Sprachwissenschaft. Sprache verfügt über einen Wortschatz, welcher semantische Informationen enthält und eine Grammatik, welche die Wörter in Beziehung zueinander setzt. Systeme ohne Grammatik findet man unter den Pidgins, bei Tiersprachen und in den theoretischen Protosprachen sowie bei einigen a-priori Plansprachen.
Exemplarisch sei die Definition von Edward Sapir (1921) zitiert:

Ferdinand de Saussure hat - einer Tradition folgend - Sprache als Zeichensystem konzipiert und das Sprachzeichen als Verbindung von Lautbild und Vorstellung, also als etwas Mentales gefasst. Karl Bühler sieht Sprache als „geformtes Gerät“, als Medium des Verständigungshandelns mit den Grundfunktionen der Darstellung (Bezug auf die Wirklichkeit), des Ausdrucks (Befindlichkeit des Sprechers) und des Appells (Beeinflussung des Hörers). Damit wird die Auffassung von Sprache als Zeichensystem fraglich, denn nur symbolische Ausdrücke lassen sich als Zeichen im eigentlichen Sinn („etwas steht für etwas“) auffassen. Wofür steht der Artikel der, die Abtönungspartikel halt, das Zeigwort da, die Interjektion hm? Für die Pragmatik ist Sprache ein zweckorientiertes Handlungssystem, das mental verankert ist. Für manche Linguisten ist Sprache ein menschentypisches biologisches Organ (Noam Chomsky), für andere das Medium der Gedankenbildung schlechthin (W.v. Humboldt).

Eine Sprache ist jedes einzelne Kommunikationssystem, das der Verständigung dient, also menschliche Einzelsprachen (beispielsweise Deutsch), Fachsprachen (beispielsweise Mathematik und Rechtssprache), Computersprachen (beispielsweise Prolog) etc. (siehe nachstehende Unterkapitel). Die Wissenschaften einzelner Sprachen sind beispielsweise die Philologien (Anglistik, Germanistik). Die Linguistik dagegen beschäftigt sich mit einzelnen Sprachen lediglich als „Beleg“ für Theorien über die Sprache im Allgemeinen, die universellen Eigenschaften menschlicher Sprache und die Haupttypen der Sprachen der Welt (Sprachtypologie).

Linguistik

Die Allgemeine Linguistik untersucht die menschliche Sprache. Die vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie befassen sich mit der genetischen Verwandtschaft von Sprachen, die in Sprachfamilien geordnet werden können. Die meisten Sprachwissenschaftler behandeln Einzelsprachen oder Sprachfamilien. So befasst sich beispielsweise die Indogermanistik mit der indogermanischen Sprachfamilie. Annahmen über eine Ursprache der Menschheit sind vorwiegend spekulativ, hiermit befasst sich die Paläolinguistik.

Die Struktur und Verwendung von Sprachen wird in Grammatiken, der Wortschatz und Wortgebrauch in Wörterbüchern beschrieben. Die Etymologie ist eine Forschungsrichtung, die sich mit dem Ursprung und der Geschichte der Worte und Namen befasst.

Formale Sprachen sind mit Mitteln von Logik und Mengenlehre beschreibbar (aufzählbare Menge der Basisausdrücke, Regeln der Komposition, wohlgeformte Ausdrücke). Die Beschreibungsprinzipien der formalen Logik werden auch auf die natürliche Sprache angewendet; Pionierarbeit hat dazu der amerikanische Logiker Richard Montague geleistet. Eine vollständige Rekonstruktion ist allerdings nicht möglich. Denn auch die Logik ist aus der natürlichen Sprache abgeleitet. Letztlich müssen wir alles in der natürlichen Sprache austragen (Wittgenstein).

Zu den Disziplinen, die sich besonders intensiv mit Sprache auseinandersetzen, gehören auch die Rhetorik, die Literaturwissenschaft, die Sprachphilosophie und die Ethnologie.

Einzelsprache

Abbildung
Sprachen der Welt
Bildherkunft

Im speziellen Sinn bezeichnet Sprache eine bestimmte Einzelsprache wie Deutsch oder Japanisch. Die gesprochenen Sprachen der Menschheit werden in Sprachfamilien eingeteilt; anhand der Language Codes (nach den ISO 639 Teilnormen) können Sprachen international eindeutig identifiziert werden. Von den heute etwa 6500 auf der Welt gesprochenen Sprachen sind mehr als die Hälfte vom Aussterben bedroht, da sie kaum noch oder gar nicht mehr an Kinder weitergegeben werden. Von einigen Sprachen gibt es nur noch eine kleine Gruppe oft alter Muttersprachler. Dies wird höchstwahrscheinlich dazu führen, dass in den nächsten 100 Jahren Tausende von Sprachen verschwinden werden. Die Gesellschaft für bedrohte Sprachen unterstützt die Beschäftigung mit und die Dokumentation solcher Sprachen, die zum Erbe der Menschheit zählen und sich zum Teil durch ganz besondere Eigenschaften auszeichnen, die nur an ihnen zu studieren sind.

Eine Sprache ist etwas Lebendiges, das entsteht, sich dauernd verändert und wieder vergeht - jedoch nicht im biologischen, sondern im übertragenen Sinn; Lebendigkeit steht hier für eine Vielfalt von Funktionen. Nicht mehr gebrauchte, auch tote Sprachen genannt, hinterlassen oftmals Spuren in Nachfolgesprachen; beispielsweise Latein in den romanischen Sprachen (Italienisch, Französisch etc.), aber auch in der englischen und deutschen Sprache sowie den anderen germanischen Sprachen.

Gemäß ihrer Entstehung werden ethnische Sprachen und Plansprachen unterschieden.

Nichtmenschliche Sprachen

In den ersten Lebensjahren wird beim menschlichen Säugling der Kelhkopf (Larynx) abgesenkt. Nur wenige Tiere können den Kehlkopf absenken, nur wenige können die Stimme nachahmen (Papagei, Robbe, Delfin). Sprachen bei Tieren, beispielsweise die Bienensprache, aber auch die Lautsprachen bei Vögeln, Delfinen oder Primaten unterscheiden sich grundsätzlich von denen des Menschen. Während in den Signalsystemen der Tiere jeder Laut eine feste Bedeutung hat, ist die Sprache des Menschen doppelt (beziehungsweise dreifach) gegliedert. Das heißt, Menschen können aus bedeutungsunterscheidenden, selbst nichts bedeutenden Lauten (erste Gliederungsebene) bedeutungstragende Einheiten (Morpheme, Wortformen) bilden (zweite Gliederungsebene). Aus Wortformen können Wortgruppen (Phrasen) und Sätze aufgebaut werden (dritte Ebene). Wenn ein Tier zwanzig Laute bilden kann, so kann es zwanzig Signale ausdrücken. In der Sprache des Menschen gibt es dagegen unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten mit begrenzten Mitteln, so schon Wilhelm von Humboldt. Der Mensch kann verstehen oder äußern, was er zuvor nie gehört hat.

Formale Sprachen

Auch in der Informatik wird von Sprachen gesprochen. Diese Sprachen, Formale Sprachen genannt, sind mathematische Modelle von Sprachen, die besonders in der theoretischen Informatik, insbesondere bei Berechenbarkeitstheorie und dem Compilerbau Anwendung finden. Reale Programmiersprachen wie ALGOL, Fortran, COBOL, BASIC, C, Ada, LISP, Prolog, Java, Perl und viele weitere beruhen auf sowohl theoretischen wie pragmatischen Überlegungen. Bestrebungen eine eindeutige und methodisch korrekte Sprache aufzubauen, haben zum Projekt der Orthosprache geführt.

Sprache als Medium

Viele Medientheorien – vor allem die technischen – fassen Sprache nicht als Medium, sondern als Kommunikationsinstrument auf, d.h. als neutrale Ermöglichungsbedingung für die eigentlichen Medien. Sprache dient solchen Auffassungen nach lediglich der Repräsentation oder auch Übermittlung mentaler Entitäten (Konzepte, Begriffe), wobei letztere als unabhängig von der Sprache gedacht werden. Man spricht deshalb von Repräsentationsmitteln.

Die radikalste Form dieser „Sprachvergessenheit der Medientheorie“, wie Ludwig Jäger (2000) formuliert, findet sich im so genannten Diskurs über „postsymbolic communication“, der davon ausgeht, dass die menschliche Kognition und Kommunikation zukünftig nicht mehr auf Sprachzeichen angewiesen seien, weil diese auf Grund der technischen Entwicklungen im Bereich der Forschungen zur Künstlichen Intelligenz obsolet werden. Jäger (2000) zufolge bleiben Debatten über die Wirkungsmacht von „neuen Medien“, wie etwa Computer und Internet, jedoch leer, wenn Sprache nicht als entscheidendes Rahmenmedium erkannt wird. Er plädiert deshalb dafür, den nicht-technischen (anthropologischen) Medienbegriff stärker in den Diskurs über technische Medien einzubeziehen und so die schlichte Dichotomie zwischen „neuen Medien“ und „Sprache“ aufzuweichen. Jäger (2000/2002) formuliert eine erkenntnistheoretische Medienauffassung, deren Kernaussage lautet, dass Mentalität erst durch die Medialität ermöglicht wird. Das heißt die menschliche Mentalität wird in ihrem heutigen Umfang erst durch Zeichenhandlungsprozesse, die sowohl ein Welt- als auch Ich-Bewusstsein konstituieren, ermöglicht. Die Sprache nimmt hierbei eine konstitutive Rolle ein. Wird also Sprache als Medium begriffen, ist schon die menschliche Mentalität medial geprägt. Es ist daher stets von der Sprache her zu beurteilen, wie sich neue Medien auf den Menschen auswirken können (vgl. Jäger 2000/2002).

Diese Konzeption kann durch die Überlegungen Sibylle Krämers (2000) unterstrichen werden. Krämer meint, dass eine Botschaft, die in einem Medium vermittelt wird, die Spur seiner formalen Konstitution bewahrt – in diesem Fall besitzt die Mentalität des Menschen die Spur seiner semiologischen Performanzen. D.h.: Wird eine Äußerung getätigt, findet keine Reinvermittlung mentaler Konzepte statt, da diese durch die jeweilige Einzelsprache geprägt sind. Weiter stellt Krämer (1998) Medien als Apparate zur künstlichen Erzeugung neuer Welten dar (d.h.: neue Formen der Erfahrung, Vorstellungen), die es ohne das entsprechende Medium nicht geben würde. Die Sprache ermöglicht dem homo sapiens sapiens so gesehen nichts Minderes als die komplexere Erfahrbarmachung der tatsächlichen Welt in der uns heute geläufigen Weise.

Sprache im weiteren Sinne

Manche Leute bezeichnen die Musik als universelle Sprache, da sie von Menschen unterschiedlichster Herkunft verstanden wird. Hierbei dient die Sprache vor allem als Kommunikationsmittel für Gefühle. So werden die meisten Filme mit Musik untermalt, weil dadurch unterschwellig die Gefühlslage der Situation bzw. der Figuren kommuniziert wird. In indischen Filmen geht das sogar soweit, dass die Handlung stehen bleibt und die Gefühle in Liedern ausgedrückt werden, was man bei uns nur aus dem Musical-Genre kennt.

Hier stößt man auf eine weitere Ebene der Sprache: Filme, Theaterstücke, Operetten usw. bedienen sich ebenfalls einer bestimmten Sprache. Die hier eingesetzten sprachlichen Mittel findet man im übertragenen Sinne auch in den Laut- und Schriftsprachen wieder.

Auch in anderen Bereichen wird der Begriff Sprache im übertragenen Sinne gebraucht. So wird etwa in der bildenden Kunst oder der Architektur der Begriff Formensprache verwendet, um die gestalterischen Mittel und deren Zusammenwirken zur Erzielung eines bestimmten Effekts zu beschreiben.

Siehe auch

Übergeordnete

| Liste der Sprachen | ISO 639- jeder Sprache wird ein Kürzel zugeordnet

Sprachwissenschaft

| Abstandsprache | analytische Philosophie | Bedrohte Sprache | Dachsprache | Dialekt | Ethnosprache | Etymologie | Fachsprache | falsche Freunde | Feministische Linguistik | Halsbandsittich in vielen Sprachen | Ökolinguistik | Semiotik | Soziolekt | Spiegelneuron | Sprachbildung | Sprachursprung | Terminologie | Übersetzen | Universal-Grammatik | Weltsprache | Zeichen

Sprachen

| Amtssprache | Ausbausprache | Babysprache | Dichtersprache | Fremdsprache | Gebärdensprache | Geheimsprache | Gruppensprache | Hochsprache | Jargon | Kreolsprache | Lautsprache | Literatursprache | Liturgiesprache | Muttersprache | Seemannssprache | Signalsprachen | Sprache des Nationalsozialismus | Standardsprache | Umgangssprache | Verkehrssprache

Lernen

| Sprachreisen | Dolmetschen | Interkulturelle Kompetenz

Technik

| Programmiersprache | Konstruierte Sprache

Kunstsprachen

| Neusprech | Orthosprache | Plansprache

Krankheiten

| Allolalie

Psychologie

| Metakommunikative Kompetenz

Allgemein

| Europäisches Jahr der Sprachen | Zungenbrecher

Weitläufige

| Medientheorie

Literatur

  • Ludwig Börne: Bemerkungen über Sprache und Stil., 1826, Sämtliche Schriften, Bd. II, Düsseldorf 1964.
  • Karl Bühler: Sprachtheorie, Stuttgart: G. Fischer, 1934
  • Geoffrey Sampson: Schools of Linguistics. Hutchinson, London (1980), ISBN 0804710848
  • David Crystal: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Campus Verlag, Frankfurt/Main (1995), ISBN 3880599548
  • Haarmann, Harald: Kleines Lexikon der Sprachen. Von Albanisch bis Zulu. C. H. Beck, ISBN 3406475582
  • Wilhelm von Humboldt: Grundzüge des allgemeinen Sprachtypus, 2004, Berlin: Philo, ISBN 3-8257-0068-2
  • John Lyons: Die Sprache. C.H. Beck, München (1992; 4. Auflage) ISBN 3406094007
  • Steven Pinker: Words and Rules: The Ingredients of Language. (1999) (dt. Worte und Regeln: Die Natur der Sprache.), ISBN 3827402972)
  • Ludger Hoffmann (Hg.): Sprachwissenschaft. Ein Reader. de Gruyter Berlin, New York 2000.
  • Jäger, Ludwig: Die Sprachvergessenheit der Medientheorie. Ein Plädoyer für das Medium der Sprache. In: Kallmeyer, Werner (Hg.): Sprache und neue Medien. Berlin, New York: De Gruyter 2000, 9-30
  • Jäger, Ludwig: Medialität und Mentalität. Die Sprache als Medium des Geistes. In: Krämer, Sybille, König, Ekkehard (Hgg.): Gibt es eine Sprache hinter dem Sprechen? Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002, 45-76
  • Martin Heinze et al. (Hg.): Sagbar - Unsagbar. Philosophische, psychoanalytische und psychiatrische Grenzreflexionen. Berlin: Parodos (2006), ISBN 3-938880-01-5
  • Krämer, Sybille: Das Medium als Spur und als Apparat. In: dies. (Hg.): Medien, Computer, Realität. Wirklichkeitsvorstellungen und neue Medien. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 9-26
  • Haig A. Bosmajian, The Language of Oppression, University Press of America, 1983, ISBN 0819131865
  • Günther Witzany, Natur der Sprache - Sprache der Natur. Sprachpragmatische Philosophie der Biologie, Würzburg, Königshausen und Neumann, 1993, ISBN 3-88479-827-8

Weblinks

als:Sprache bar:Sprache pdc:Schprooch jbo:bangu simple:Language zh-cn:语言 zh-tw:語言


Diskussion der Autoren über den Artikel: Sprache


Ein Hinweis auf "Programmiersprachen" wäre nicht schlecht.


Was soll dieses Zitat OHNE QUELLENANGABE direkt am Anfang?? Entweder sollte da hin, wer das gesagt hat, oder es muss raus. Also, falls jemand rausfinden kann, wo das herkommt, wäre das klasse. Ansonsten bin ich dafür, es zu löschen... --Clanget 13:56, 16. Mär 2006 (CET)


Ich denke _alle_ Sprachen kann man mathematisch beschreiben (was nicht heisst, dass es fuer alle besonders einfach ist).

--Zenogantner 07:54, 19. Feb 2003 (CET)

Wie willst Du dass bei nat. Sprachen machen ohne Konflikte zu erzeugen? Wie willst Du math. die Bedeutung klären? Das ist unmöglich! --Coma 01:29, 13. Nov 2003 (CET)

Mit mathematisch beschreibbar meine ich nicht unbedingt, ihre Bedeutung zu erfassen. Aber natürliche Sprachen lassen sich zumindest einordnen, es können formale Grammatiken für sie erstellt werden, und sie lassen sich auch in die Chomsky-Hierarchie der formalen Sprachen einordnen: Von den meisten wird vermutet, dass sie kontextfrei sind, für m.W. drei wurde Konstrukte gefunden, die kontextsensitiv sind.
--Zenogantner 10:51, 13. Nov 2003 (CET)

Und was genau zählt dort als Wort? Ein ganzr Satz? Ein Text? Welche Wörter gehören dazu? Alle die vielleicht auch mit einem Grundwortschatz erklärt/definiert werden können? Dann braucht man doch wieder die Bedeutung! Sonst wird nicht klar, dass da ein Wort definiert wird und in diesem Fall erlaubt ist. Ich denke dass das die Chomsky-Hierarchie und formale Sprachen nur in gewissen Grenzen funktioniert. --Coma 11:21, 13. Nov 2003 (CET)
Sicher, kann eindeutig jeden Textteil als zur deutschen Sprache zugehörig oder nicht erklären. Aber zur mathematischen Beschreibbarkeit muss diese irgendwie endlich sein. Das geht nur, wenn es sich mindestens um einen Typ-0-Grammatik handetl. Das glaube ich aber nicht... --Coma 11:24, 13. Nov 2003 (CET)

Wenn man mit natürlichen Sprachen arbeitet, hat man immer das Problem, was die Sprache eigentlich ist. Aber das lässt sich ja festlegen... Als Wort (im Sinne der formalen Sprachen) könnten Texte, Sätze, oder noch kleinere Fragmente gelten.
Jeder der 4 Grammatik-Typen kann dazu verwendet werden, um mit einer endlichen Beschreibung unendlich große Wortmengen zu erzeugen. Ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst.
Gruß,
--Zenogantner 12:18, 13. Nov 2003 (CET)


Was haltet ihr davon, eine Liste liturgischer Sprachen anzulegen? Es gibt eine Reihe überwiegend toter Sprachen, die ausschließlich oder schwerpunktmäßig in den Liturgien ihrer Kirchen/Religionsgemeinschaften benutzt werden: Altkirchenslawisch, Latein, Mozarabisch (Spanien), Haitian Vodoun Culture Language (im Voodoo-Kult auf Haiti - wie immer die auch auf Deutsch heißt), Koptisch

+Hocharabisch, Altgriechisch

Gut. Ein normaler Artikel (mit ganzen Sätzen) wäre auch nicht schlecht.. --Zenogantner 23:01, 20. Jan 2004 (CET)

Ich fände eine Einarbeitung in die bestehende Liste von Sprachen wesentlich besser als eine weitere Liste. Dort kann ja in Klammern, durch Sternchen oder sonstwie klar gestellt werden, welche Sprachen nur noch als liturgische überlebt haben. Ein Artikel Liturgische Sprachen, wo das ganze im Fliesstext steht, wäre natürlich auch nicht schlecht. --Aglarech 23:08, 20. Jan 2004 (CET)

Ich bin eher für einen Artikel Liturgische Sprache, wo man auch die wichtigsten auflisten kann, denn fast alle Literatursprachen können auch liurgisch sein; in einer Liste von Sprachen, wo man Literatursprachen, Liturgische Sprachen, Plansprachen und Standardsprachen natürlich vermerken kann, wird es bald zu unübersichtlich. --Maha 23:11, 21. Jan 2004 (CET)

S.ludwig: Die Sprache dient lediglich zur Meinungsäusserung (schriftlich u. mündlich) u. zur Verständigung der Menschen untereinander.

  • sie darf nicht mit nationalem Pathos belastet werden.
  • eine gemeinsame Sprache sollte die Menschen miteinander verbinden u. nicht wie bis jetzt die Menschen durch verschiedene Sprachen gegeneinander abgrenzen
  • daher ist es gleichgültig, welche Sprache man benutzt (z.B. Englisch, Spanisch); die Sprache sollte jedoch nicht allzu schwer zu erlernen sein.

Hallo - ich denke, was auf der Seite über die Unterscheidung Menschen- und Tiersprache steht, ist unsinnig, ebenso wie die Behauptung, dass ein Tier, das zwanzig Laute bilden kann auch nur zwanzig Dinge auszudrücken vermag. Wer kann die Sprache irgendeines Tieres verstehen? Oder auch nur einer Tierart? Wer könnte hörtechnisch z. B. die vielgelobten Wallaute auseinanderhalten? Ich denke, das ist unsicheres Gelände und die allgemeine Feststellung, dass die Sprache der meisten Tierarten noch nicht gut erforscht ist, genügt. Daniela

Sprachenkarte

Abbildung
Historische Sprachenkarte (um 1888)
Bildherkunft

Ich habe die Karte aus dem Lexikon noch weiter restauriert, so das sie jetzt fast wie eine moderne Karte wirkt, der Text in der Karte ist dadurch aber nicht deutlicher geworden und im Detail ist sie auch nicht besser. Soll ich diese in den Text einbauen oder nicht?

Ich bin dafür... Allerdings fällt mir gerade auf, dass die Karte womöglich ursprünglich von jemand anderem ist, nämlich aus dem Sprachatlas des Paters Schmid. Ich habe einen Nachdruck im Büro. Allerdings ist das ein großformatiger Atlas. Ich weiß nicht, ob es mir gelingen wird, die einzuscannen... Du findest den Atlas aber in fast jeder Uni-Bibliothek. Der Nachdruck ist im Buske-Verlag erschienen, aber das Original ist aus dem 19. Jahrhundert, also urheberrechtlich unproblematisch. --Maha 00:25, 2. Jun 2004 (CEST)

Sprachen in der Wikipedia?

Wo war noch einmal eine Liste aller verfügbaren Sprachen zu finden?

Einordnung nach Schwierigkeit

Meines Wissens gibt es eine Liste, in der die Sprachen der Welt in verschiedene Kategorien zusammengefasst sind, wobei sich die Kategorien dadurch unterscheiden, wie schwierig die darin enthaltenen Sprachen zu erlernen sind. Kennt jemand diese Liste und könnte er sie an geeigneter Stelle einbauen? --Plenz 10:57, 15. Feb 2005 (CET)

Null-Information

Sprache hat zwei eng mit einander verwandte Bedeutungen, die Sprache (ohne Plural) oder eine Sprache/Sprachen.

Das kann man über vieles sagen, aber was bringt es? Es gibt immer das Konkrete und das Allgemeine.

Denke ebenso. Bin dafür, diesen Satz rauszunehmen. --clanget

Nein, das ist eine zentrale Unterscheidung, die beiden Konzepte haben fast schon eigene Lemmata verdient. In den meisten anderen Sprache gibt es auch in der Tat eigene Wörter dafür, dass das im Deutschen beides Sprache ist, ist kein Argument die Unterscheidung aufzuheben. --Trickstar 10:25, 9. Mär 2006 (CET)

Bei näherer Betrachtung: Trickstar hat recht. Drinlassen. --Clanget 13:52, 16. Mär 2006 (CET)

Begriffsklärung vorsetzen?

Hallo, ich bin dafür die vielen Facetten von "Sprache" zu disambiguieren, und getrennte Artikel aufzubauen. Es gibt Sprache als menschliches Kommunikationssystem (Allgemeine Linguistik), Sprache als Sammlung sämtlicher gesprochener Äusserungen (Phonetik), Sprachen als Einzelsprachen in real existierenden Systemen (Philologie,Sprachtypologie), Formale Sprachen als mathematischer bzw. informationstechnischer Systembegriff , und Sprache als Programmiersprache. Dann würden auch die Querverlinkungen mit englisch: speech, language bzw. französisch: langue, language, parole besser hinhauen. was meint ihr? --Trickstar 21:06, 27. Sep 2005 (CEST)

Siehe auch

Das „Siehe auch“ ist in diesem Artikel meines Erachtens ziemlich unbrauchbar. Vielleicht sollte man da etwas entrümpeln? Unter Umständen auch kurze Kommentare zu den Links hinzufügen? --Primordial 13:32, 1. Okt 2005 (CEST)

Ich denke die vielen Formen von Sprache sollte man im Portal:Sprache einpflegen, und hier entfernen. Ich halte "siehe auch"-Links sowieso für provisorien, die abgeschafft werden sollten. --Trickstar 12:14, 8. Okt 2005 (CEST)
Jetzt wird das "Siehe auch" auch noch vergrössert, muss das sein? Ich finde das ziemlich sinnfrei, das Portal ist genau dafür gedacht. --Trickstar 18:24, 2. Jul 2006 (CEST)

Moin, ich habe es nicht vergrößert, sondern verkleinert und etwas geordnet. natürlich sollte man das alles ins Portal verschieben, ich habe leider nicht mehr Zeit und muss es dabei bewenden lassen. Mqan solte auch kategorien als Grundlage für Portale nehemn udn die Links dann einer logischen Ordnung zuführen die die Kategorie nicht leisten kann. ich habe bereits alphabetisch sortier, alles mit Excel gemacht. Ich werde meine Excel-datei zum Download für Portalisten stellen. Eine Alternative wäre dass das Siehe auch schlicht und Einfach in die dazugehörige Kategorie reinkopiert wird. Allerdings sind über 50 Links wohl zu viel um sie prominent in eine Kategorie zu stellen dann übersieht vielleicht manch einer dass weiter unten auch noch Artikel gelistet werden. Übrigens: Nur weil ein übersichtliches und vollständiges "Siehe auch" viel Arbeit macht, solltet ihr es nicht bekämpfen, Ihr müsst die WP nicht alleine machen. MfG--Matze6587 Matze6587 19:15, 2. Jul 2006 (CEST)

Nachahmung menschlicher Laute

Mir ist bis heute nicht bekannt, dass Robben und Delfine menschliche Laute nachahmen können o0

Also von Robben hab ichs schon gehört, da gabs ma nen spektakulären Fall, aber Delfine bezweifel ich auch, aber wenns jemand schreibt kann es ja stimmen. --Trickstar 22:00, 29. Mai 2006 (CEST)

Entwicklung der Sprache

Was ich vermisse: seit wann spricht der Mensch? Evtl. wäre auch ein Artkel wie "Evolution der Sprache" sinnvoll. Leider sind auch in dem Artikel Hominisation (und verwandten Artikel) dort keine oder kaum Information darüber zu finden. --ChristophDemmer 23:41, 11. Jun 2006 (CEST)

Vgl. z.B. Origin of language in der engl. Wikipedia --ChristophDemmer 10:28, 16. Jun 2006 (CEST)

Artikel

Dieser Artikel solte meiner Meinung nach, noch erweitert werden. Da gibt es sicherlich noch vieles zu machen. Danke.--Joachim Schulz 20:27, 6. Aug 2006 (CEST)

Musik als Sprache

Da steht, dass man im westlichen Kulturkreis das Stehenbleiben der Handlung nur aus dem Musicalbereich kennt. In Wahrheit ist dieses Konzept aber doch viel älter; es wurde bereits in Form der Arie in Oratorien, Messen und Opern verwandt. Wie sieht es mit einer Änderung aus? --Javalinnn 21:36, 5. Nov. 2006 (CET)

Sibirische Wikipedia

Die Autors dieser Artikel könnten an der Vorschlag zur Löschung der Sibirische Wikipedia (Siehe auch: Sibirische Sprache), an der zur Zeit im Meta eine Abstimmung gehalten wird, interessiert sein. Beachten sie bitte die "Addressing sockpuppetry"-Warnung. - MfG, Evv 19:52, 19. Nov. 2006 (CET)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Sprache und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).