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Der Artikel Straßenbahn Aachen gehört zur Kategorie: Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen, Straßenbahnbetrieb, Region Aachen
Die Aachener Straßenbahn bediente von 1880 bis 1974 im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) das Stadtgebiet Aachen und das gesamte Umland, zeitweise auch grenzüberschreitend Orte in Belgien und den Niederlanden. Sie bildete dabei eines der größten deutschen Netze von Überlandstraßenbahnen. Mit einer Gesamtstreckenlänge von 213,5 Kilometern war sie 1915 die viertgrößte Straßenbahn Deutschlands.
ASEAG heute
Die ASEAG betreibt heute den Nahverkehr in Stadt und Kreis Aachen. Die ASEAG befördert jährlich ca. 60 Mio. Fahrgäste auf 61 Linien in einem Gebiet von 520 km². Die Länge des Liniennetzes beträgt 1127,5 km.Die ASEAG besitzt 220 eigene Busse. Hiervon vermietet sie 20 noch - etwas ältere Busse an Subunternehmen in Eschweiler, die dann aber dann auch wieder unter Vertrag bei der ASEAG stehen. Davon besteht der Großteil aus Gelenkbussen sowie zwei Doppelgelenkbussen. Der überwiegende Teil der so genannten Roten Flotte besteht aus Bussen des Typs Citaro von Mercedes Benz. Mittlerweile ist fast der gesamte Fuhrpark der ASEAG niederflurig.
Pferdebahn
Bereits 1873 und 1874 bemühen sich der belgische Unternehmer van der Velde und die Banque de Bruxelles um eine Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Straßenbahn in Aachen. Die Geschichte der Aachener Straßenbahn beginnt allerdings erst am 16. Dezember 1880 mit der Einrichtung einer regelspurigen (1435 mm) Pferdebahn durch die Aachener und Burtscheider Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft auf einer Streckenlänge von zunächst 3,1 Kilometern. Diese Gründung geht auf die Bemühungen des Berliner Kommissionsrats Karl Liemann zurück.Die ersten Wagen verkehren ab dem 16. Dezember zwischen Hotmannspief - Cölntor (heute Hansemannplatz) und dem Aachen-Jülicher Bahnhof (später Aachen Nord). Noch 1880 folgt ab dem 25. Dezember die zweite Strecke, vom Cölntor zum Kaiserplatz und über den Adalbertsteinweg bis zur Elsaßstraße. Schnell folgen im Jahr 1881 weitere Strecken, so nach Burtscheid, zum Rheinischen Bahnhof (heute Aachen Hbf), zum Polytechnikum (der späteren RWTH Aachen ), zum Ponttor und über den Markt zur Jakobstraße, zum Jahresende umfasst das Netz bereits 15 Kilometer Betriebslänge. 1881 eröffnet die Pferdebahn auch eine erste Strecke außerhalb von Aachen: vom Rheinischen Bahnhof (heute Stolberg (Rhld.) Hbf, damals noch auf dem Stadtgebiet der Nachbarstadt Eschweiler gelegen) bis nach Stolberg-Hammer mit einer Gesamtlänge von 4,4 Kilometern.
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Aachener Perdebahn um 1890 Bildherkunft |
Wegen der starken Steigungen im Aachener Stadtgebiet werden die Waggons nicht wie sonst üblich von einem, sondern von zwei Pferden gezogen. Nach 1881 werden nur wenige neue Strecken gebaut, 1882 eine Linie ins Frankenberger Viertel, 1883 nach Haaren und 1889 die erste internationale Strecke ins niederländische Vaals. Dagegen werden aus wirtschaftlichen Gründen sogar einzelne kurze Stichstrecken nach wenigen Jahren Betrieb wieder eingestellt, so die Strecken zum Rheinischen Bahnhof oder zum Polytechnikum. 1894, im letzten Jahr mit ausschließlichem Pferdebetrieb, weist die Aachener Straßenbahn eine Netzlänge von 22 Kilometern auf.
Inbetriebnahme
von Strecken der Aachener Pferdebahn:| Datum | Strecke | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Hotmannspief/Seilgraben - Hansemannplatz - Nordbahnhof | ||
| Hansemannplatz - Kaiserplatz - Elsaßstraße | ||
| Kaiserplatz - Normaluhr - Burtscheid | ||
| Theater - Theaterstraße - Normaluhr Theaterstraße - Rheinischer Bf (heute Hauptbahnhof) | 1885 wieder eingestellt | |
| Hotmannspief/Seilgraben - Markt - Jakobstraße | ||
| Theater - Elisenbrunnen - Seilgraben - Pontdriesch - Polytechnikum | Abschnitt Pontdriesch - Polytechnikum 1883 wieder eingestellt | |
| Theaterstraße - Bahnhof Marschierthor - Pontdriesch - Ponttor | 1883 wieder eingestellt | |
| Elsaßstraße - Bahnhof Forst (heute Bf. Aachen Rothe Erde) - Jakobstraße - Karlsgraben - Stromgasse | ||
| Elisenbrunnen - Kaiserplatz | ||
| Ponttor - Ludwigsallee - Lousbergstraße | ||
| Stolberg - Rheinischer Bf - Stolberg Hauptpost | ||
| Stolberg Hauptpost - Stolberg Hammer | ||
| Normaluhr - Lothringer Straße - Neumarkt - Elsaßstraße | Abschnitt Neumarkt - Elsaßstraße 1885 wieder eingestellt | |
| Nordbahnhof - Haaren Markt | ||
| Karlsgraben - Zoologischer Garten (heute Westpark) | ||
| Zoologischer Garten - Westfriedhof - Vaals - Vaals Blumenthal | ||
| Elsaßstraße - Rothe Erde | ||
*) Anmerkung: Der Stolberger Bahnhof befand sich bis 1935 auf dem Gebiet der Stadt Eschweiler.
Natronbahn
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Feuerlose Natron-Straßenbahn-Lokomotive in Aachen um 1884 Bildherkunft |
Der teure Betrieb mit zwei Pferden führt dazu, dass bald nach Alternativen zum Pferdebetrieb gesucht wird. 1884-1885 wird nach der Anschaffung von zwei feuerlosen Natronlokomotiven ein kurzer Probebetrieb damit durchgeführt. Dies senkt zwar die Betriebskosten, aber die Befürchtung, die verwendete Natronlauge zerfräße auf Dauer den Dampfkessel, veranlasst die Betreiber, die Versuche wieder aufzugeben. Außerdem erweist sich der Schienenunterbau als zu schwach für die schweren Lokomotiven.
Der Betrieb als Pferdebahn wird bis 1895 fortgesetzt. Seit Beginn der 1890er Jahre werden bereits Pläne zur Elektrifizierung gemacht.
Elektrische Straßenbahn
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Aachener Straßenbahn in Raeren-Botz um 1916 Bildherkunft |
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Aachener Straßenbahn in Raeren um 1930 Bildherkunft |
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Netz der Aachener Straßenbahn um 1933 Bildherkunft |
Ab 15. Juli 1895 werden alle Strecken elektrifiziert und auf Meterspur umgestellt. Die Betreiberin heißt seit 6. April 1894 Aachener Kleinbahn-Gesellschaft und ab 30. Juli 1942 Aachener Straßenbahn- und Energieversorgungs-Aktiengesellschaft (ASEAG). Die Aktien gehören 1951 zu 50 Prozent der Stadt Aachen und zu 25 Prozent dem Landkreis Aachen.
In den Jahren bis zum Ersten Weltkrieg wächst das Netz rasch und erreicht 1914 eine Streckenlänge von 181,4 Kilometern. Durch die Nähe zur Grenze gibt es direkten Kontakt zu den Betrieben in den Niederlanden und in Belgien. Eine Strecke führt sogar in die Niederlande nach Vaals, eine andere in das damals noch deutsche Eupen. Nach 1920 liegen infolge der Gebietsabtrennungen nach dem Ersten Weltkrieg einige Strecken außerhalb Deutschlands. Sie werden - wie zwischen Raeren und Sief - stillgelegt oder von belgischen Betrieben übernommen. Lediglich die nach Kelmis/Altenberg führende Strecke verbleibt der AKG/ASEAG, da ein separater Betrieb des isolierten belgischen Teilstücks nicht sinnvoll ist. Von 1940 bis 1944 übernimmt die AKG/ASEAG wieder den Betrieb des seit 1919 von der belgischen SNCV geführten und bis nach Verviers ausgebauten Eupener Netzes.
Zwischen den Kriegen wird das Netz kaum noch erweitert, lediglich die nach Vaals führende Strecke wird 1923 noch um einige hundert Meter verlängert und 1928 wird die Strecke von Aachen nach Horbach bis zur niederländischen Grenze in Locht geführt. Dort besteht direkter Anschluss an die Strecke der niederländischen LTM (Limburgsche Tramweg Maatschappij) nach Heerlen. Da die LTM normalspurig ist, ist ein durchgehender Verkehr nicht möglich.
Die Aachener Kleinbahn-Gesellschaft übernimmt ab 1. Januar 1916 auch den Betrieb des 23 Kilometer umfassenden Meterspur-Netzes der Rheinischen Elektricitäts- und Kleinbahnen AG (REKA). Diese befuhr seit dem 12. Februar 1902 die Strecken Aachen - Richterich - Kohlscheid - Herzogenrath - Merkstein und Richterich - Horbach. Die Aktien der jüngeren Gesellschaft befinden sich schon seit 1907 zu 100 Prozent im Besitz der Aachener Kleinbahn-Gesellschaft. Die offizielle Fusion beider Gesellschaften findet erst am 1. Januar 1942 statt. Ihre Strecken haben zusammen eine Länge von 161 Kilometern.
Das Streckennetz der Aachener Straßenbahn gilt lange Jahre als vorbildlich: Zusätzlich zu den ins Umland strahlenförmig auseinander laufenden Strecken gibt es die beliebte Ringbahn (Linie 3/13, später R), die es dem Fahrgast ermöglicht, sein Fahrziel an der Peripherie der Innenstadt schnell zu erreichen, ohne diese durchfahren zu müssen. Die langen Überlandlinien werden im Vorortbereich von Aachen durch parallele Stadtlinien ergänzt. So fahren zum Beispiel die Linien 5 und 15 ab Trierer Platz beziehungsweise ab Brand parallel zu den Überlandlinien 25 von Stolberg und 35 von Sief bis nach Aachen. Das dabei verwendete System gleicher Endziffern findet sich bis heute im Aachener ÖPNV.
Inbetriebnahme
von Strecken der Aachener elektrischen Straßenbahn:| Datum | Strecke | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Elektrifizierung aller Pferdebahn-Strecken (außer der Stolberger Linie) | ||
| Hauptpost - Boxgraben | Nach anderen Quellen erst 1898 eröffnet | |
| Theaterstraße - Hauptbahnhof und Stromgasse - Schanz - Preussweg - Waldschenke | Nach anderen Quellen erst 1897 eröffnet | |
| Haaren - Kaninsberg - Linden und Kaninsberg - Würselen - Bardenberg | ||
| Rothe Erde - Eilendorf | ||
| Eilendorf - Atsch Dreieck - Eschweiler Aue und Stolberg* Rheinischer Bf (heute Stolberg Hbf) - Atsch Dreieck - Stolberg Markt | Umstellung und Verlängerung der Stolberger Pferdebahn | |
| Eschweiler Aue - Eschweiler Dreieck - Eschweiler Rathaus und Eschweiler Rathaus - Eschweiler Rheinischer Bf (heute Eschweiler Hbf) | ||
| Eschweiler Rathaus - Bergrath und Stolberg Markt - Finkensief - Vicht Dreieck - Vicht | ||
| Bf Rothe Erde - Brand | ||
| Theater - Hauptpost - Karlsgraben | ||
| Bergrath - Hastenrath - Hamich, Linden - Mariadorf und Eschweiler Dreieck - Kinzweiler - Mariadorf | ||
| Mariadorf - Alsdorf | ||
| Neumarkt - Viktoriaallee | ||
| Lousbergstraße - Monheimsallee - Hansemannplatz | ||
| Normaluhr - Eupener Straße - Diepenbenden - Linzenshäuschen | ||
| Burtscheid - Siegel | ||
| Waldschenke - Osterweg - Unterer Backertsweg | ||
| Ponttor - Laurensberg - Richterich - Kohlscheid | REKA | |
| Kohlscheid - Kerkrade - Herzogenrath | REKA | |
| Kohlscheid - Kohlscheid Markt | REKA, im 1. Weltkrieg eingestellt und abgebaut | |
| Boxgraben - Goethestraße | ||
| Linzenshäuschen - Köpfchen - Eynatten - Eupen Bahnhof und Eynatten - Raeren | ||
| Brand - Kornelimünster | ||
| Mariadorf - Hoengen | ||
| Unterer Backertsweg - Altenberg (Kelmis) | ||
| Kornelimünster - Walheim | ||
| Eschweiler - Weisweiler | ||
| Walheim - Sief - Raeren | Abschnitt Sief - Raeren im 1. Weltkrieg eingestellt und abgebaut | |
| Brand - Elgermühle | ||
| Eschweiler - Dürwiß | ||
| Richterich - Horbach | REKA | |
| Hamich - Gressenich - Vicht Dreieck | ||
| Elgermühle - Büsbach | ||
| Goethestraße - Ronheide, Viktoriaallee - Elsaßstraße und Hauptbahnhof - Hackländerstraße - Normaluhr | ||
| Herzogenrath - Merkstein | REKA | |
| Eupen Bahnhof - Eupen Rathaus | ||
| Eupen Rathaus - Bellmerin | ||
| Eupen Rathaus - Herbesthal | ||
| Büsbach - Finkensief | ||
| Vicht - Zweifall | ||
| Ponttor - Westbahnhof | ||
| Kornelimünster - Breinig | ||
| Siegel - Bismarckturm | ||
| Ronheide - Eberburgweg | im 1. Weltkrieg eingestellt und abgebaut | |
| Vaals - Vaals LTM-Bahnhof | ||
| Horbach - Locht Grenze | ||
| Eupen Rathaus - Dolhain (- Verviers) | Strecke der SNCV, während des 2. Weltkriegs vorübergehend zum Aachener Netz | |
*) Anmerkung: Der Stolberger Bahnhof befand sich bis 1935 auf dem Gebiet der Stadt Eschweiler.
Abbau
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ASEAG-Haus am Adalbertsteinweg, heute von der Stadtverwaltung (Jugendamt) genutzt Bildherkunft |
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später zurückgekaufte Straßenbahn als Denkmal auf dem ASEAG-Gelände Bildherkunft |
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Heute setzt die ASEAG Busse des Typs MAN NG 272 ein Bildherkunft |
Bei der Einnahme Aachens durch alliierte Truppen im September 1944 werden mit Sprengstoff beladene Straßenbahnwagen auf den abschüssigen Strecken von Süden her in die Innenstadt als rollende Bomben benutzt. Bis Kriegsende 1945 steht der Betrieb der Aachener Straßenbahn still. Zu groß sind die Beschädigungen an Gleiskörper, Oberleitung und rollendem Material. Der Wiederaufbau endet erst 1950 mit Inbetriebnahme der Linie 18 von Eschweiler über Gressenich nach Vicht als letzte Strecke. Die Strecken nach Locht, Hoengen und zum Westbahnhof werden nicht mehr in Betrieb genommen.
Beim Wiederaufbau der alten Strecken erfolgt jedoch nirgends eine Anpassung des Netzes an veränderte Siedlungsstrukturen. Nur wenige Strecken werden noch modernisiert, auf eigene Bahnkörper verlegt oder zweigleisig ausgebaut. Neue Fahrzeuge werden nur in kleinen Mengen bestellt. Nach 1945 erhält die ASEAG lediglich 24 neue Triebwagen. Allerdings werden in großem Umfang ältere gebrauchte Fahrzeuge von den Straßenbahnbetrieben in Luxemburg, Neuwied, Paderborn, Wuppertal, Düsseldorf, Mönchengladbach, Rheydt und Oberhausen übernommen. Die Umstellung der Straßenbahn auf Busbetrieb beginnt am 26. August 1951 mit der Einstellung der Linie 26 nach Horbach und endet am 29. September 1974 mit der Einstellung der letzten Strecke, der Linie 15 von Brand nach Vaals. Schon am 3. Februar 1974 wird auch die zur Aachener Straßenbahn gehörende, 19 Kilometer lange O-Bus-Linie 51 von Aachen nach Baesweiler eingestellt. Bereits 1969 waren mit den Straßenbahnlinien 22 (Eilendorf - Eschweiler) und 28 (Alsdorf - Eschweiler) die letzten Reste des großen Überlandnetzes verschwunden.
Die Fahrzeuge wurden teilweise verschrottet, teilweise konnte die ASEAG ihre neueren Triebwagen noch weiterverkaufen. Aachener Fahrzeuge kamen so zu den Straßenbahnen in Augsburg, Mainz und Genf, Motoren und Technik weiterer Fahrzeuge wurden von den Bahnen der Isle of Man gekauft und versehen noch heute dort ihren Dienst in Fahrzeugen, deren Wagenkasten inzwischen weit über 100 Jahre alt ist. Die O-Busse der Linie 51 wurden ebenfalls verkauft und kamen nach Kaiserslautern und Kapfenberg.
Stilllegung
der elektrischen Straßenbahn:| Datum | Strecke | Linie | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Vaals - Vaals LTM | 12 | Stillegung der anschließenden LTM-Dampftram Vaals - Maastricht | |
| Vaals Grenze - Vaals Blumenthal | 12 | ||
| Horbach - Locht Grenze | 26 | ||
| Mariadorf - Hoengen | 31 | ||
| Ponttor - Westbahnhof | 4,14 | ||
| Bildchen - Altenberg (Kelmis) | 27 | ||
| Köpfchen Grenze - Eynatten | (24) | durch SNCV nicht wieder in Betrieb genommen | |
| Eynatten - Raeren | (34) | durch SNCV nicht wieder in Betrieb genommen | |
| Richterich - Horbach | 26 | ||
| Eynatten - Eupen | (24) | durch SNCV stillgelegt | |
| Eupen - Bellmerin | (54) | durch SNCV stillgelegt | |
| Eupen - Herbesthal | (44) | durch SNCV stillgelegt | |
| Haaren Denkmal - Kaninsberg - Linden - Mariadorf | 11 | ||
| Kaninsberg - Würselen - Bardenberg | 21 | ||
| Eschweiler Rathaus - Dürwiß | 18 | ||
| Eschweiler Rathaus - Eschweiler Hbf | 22 | ||
| Eschweiler Rathaus - Hamich - Gressenich | 18 | ||
| Haaren Denkmal - Haaren Markt | 1 | ||
| Eupen - Dolhain - Verviers | (64) | durch SNCV stillgelegt | |
| Kornelimünster - Breinig | 45 | ||
| Walheim - Sief | 35,W | ||
| Elsaßstraße - Kaiserstraße | 2 | ||
| Haaren Markt - Metzgerstraße | 1 | ||
| Normaluhr - Burtscheid - Siegel - Bismarckturm | 3,13 | ||
| Preusweg - Bildchen | 17,27 | ||
| Gressenich - Vicht Dreieck | 18 | ||
| Eschweiler Rathaus - Weisweiler | 28 | ||
| Köpfchen Grenze - Diepenbenden | 4,14 | ||
| Stolberg Hbf - Atsch Dreieck - Stolberg Markt | 8 | ||
| Pannesheide - Herzogenrath - Merkstein | 16,H | ||
| Diepenbenden - Haus Eich | 4 | ||
| Haus Eich - Normaluhr | 4 | ||
| Ponttor - Richterich - Kohlscheid - Pannesheide | 16 | ||
| Kaiserstraße - Lothringerstraße - Normaluhr | 2 | ||
| Hansemannplatz - Seilgraben - Markt - Karlsgraben - Preusweg | 2,7 | ||
| Stolberg Finkensief - Vicht Dreieck - Zweifall | 8 | ||
| Hansemannplatz - Ponttor - Seilgraben - Elisenbrunnen | R (3,13) | ||
| Theater - Hauptbahnhof - Normaluhr - Kaiserplatz | R (3,13) | ||
| Eschweiler Rathaus - Eschweiler Bushof | 22,28 | ||
| Metzgerstraße - Hansemannplatz - Kaiserplatz | 1 | ||
| Brand - Kornelimünster - Walheim | 35,W | ||
| Brand - Büsbach - Finkensief - Stolberg Markt | 25 | ||
| Eilendorf - Atsch Dreieck - Eschweiler Aue - Eschweiler Bushof | 22 | ||
| Eschweiler Bushof - Kinzweiler - Mariadorf - Alsdorf | 28 | ||
| Goethestraße - Ronheide | 5,15 | ||
| Hauptpost - Goethestraße | 5,15 | ||
| Elsaßstraße - Eilendorf | 12 | ||
| Brand - Elsaßstraße - Kaiserplatz - Elisenbrunnen - Hauptpost - Vaals | 15 | ||
ESBUS Eschweiler Bus- und Service GmbH
Die "ESBUS Eschweiler Bus- und Service GmbH" ist ein Personenbeförderungsunternehmen im Omnibus-Orts- und -Nachbarortslinienverkehr mit Sitz in Eschweiler. Es wurde am 23. Mai 2003 von der ASEAG gegründet und ist zu 100 % ein Tochterunternehmen von ihr. Die Eschweiler Horst Taeter Verkehrsunternehmen GmbH wurde 2003 umfirmiert. ESBUS hat zurzeit 24 Beschäftigte und zehn Busse. Das Stammkapital beträgt 25.600 €.Das Unternehmen hat fünf Busse des Typs „Mercedes O405 N2“ im Linieneinsatz: einer ist ein Hochflurgelenkbus Baujahr 1989 mit der ASEAG-Busnummer 695, die übrigen vier sind Niederflursolobusse Baujahr 1995 mit den Nummern 797 bis 800. Die Wagennutzung beträgt rund 450.000 Wagenkilometer pro Jahr. Die Mitarbeiter haben die gleiche Arbeitskleidung wie die ASEAG.
Zukunft
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Netz der euregiobahn Bildherkunft |
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Euregiobahn Richtung Eschweiler-Weisweiler Bildherkunft |
In den 1990er Jahren gab es durch private Initiativen Versuche, wieder eine Stadt- und Straßenbahn einzuführen, das Projekt scheiterte jedoch an den Kosten und wird seit 1999 nicht mehr weiterverfolgt.
Seit dem Jahr 2000 reaktiviert die euregiobahn kontinuierlich stillgelegte Eisenbahnstrecken im Großraum Aachen. Seit Dezember 2004 bestehen wieder direkte Verbindungen von mehreren Bahnstationen im Stadtgebiet Aachens zu Zielen im Großraum (Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg) und in den benachbarten Niederlanden (Heerlen). 2005 wurde der Abschnitt von Herzogenrath nach Alsdorf-Annapark hin erweitert. Der weitere Ausbau sieht auch eine erneute Streckenführung bis in das Stadtzentrum von Aachen und die Anbindung von Heinsberg und Würselen vor. In den Sommermonaten (jedoch nur Sonntags) verkehrt die Euregiobahn auch über Düren bis hin nach Heimbach und teilt sich den Streckenabschnitt Düren - Heimbach mit der Rurtalbahn.
Siehe auch
Literatur
- Bimmermann, Rainer: Aachener Straßenbahn, Band 1: Geschichte, Schweers+Wall, Aachen 1999, ISBN 3-89494-116-2
- Schweers, Hans; Wall, Henning: Bilder von der Aachener Straßenbahn, 2. Auflage, Krefeld/Aachen, 1981, ISBN 3-921679-18-4
- Krettek, Ottmar; Herberholz, Peter: Straßenbahnen im Aachener Dreiländereck, Alba Verlag, Düsseldorf 1980, ISBN 3-87094-323-8
- Höltge, Dieter; Reuther, Axel: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland, Band 7: Aachen, Düren, Köln, EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-338-3
- Cremer-Chapé, Marcel: ASEAG – 50 Jahre Energieversorgung, 70 Jahre Straßenbahn - Ein Blick in Vergangenheit und Gegenwart, Aachen 1950 (Festschrift der ASEAG)
Weblinks
- Aachener Eisenbahngeschichte
- Straßenbahnen in Aachen
- Euregiobahn Aachen
- Virtuelle Straßenbahnfahrten durch Aachen
- IHK-Angaben zur ESBUS
Diskussion der Autoren über den Artikel: Straßenbahn Aachen
Die Abbildung zum ASEAG-Netz 1928 ist fehlerhaft. Es fehlt die Verbindung von Eschweiler über Hamich - Gressenich nach Vicht Dreieck (Linie 18), ebenso ist die Lage der Stadtlinie (Linie 22/22A/28) zum Hauptbahnhof in Eschweiler falsch. Dafür ist noch die seit dem 1. Weltkrieg stillgelegte und abgebaute grenzüberschreitende Verbindung zwischen Sief und Raeren enthalten. --Wahldresdner 17:44, 11. Jul 2005 (CEST)
- Hallo Wahldresdner! Dank für die Hinweise. Ich werde die Karte korrigieren, sogut ich kann. Da die Quelle ASEAG ist (anscheinend dort schon fehlerhaft), würde es mich freuen, wenn Du mir exakte Angaben machen könntest. Als alter Öcher weiß ich zwar noch vieles, aber gerade die genannten Strecken entbehren meiner praktischen Erfahrung (wörtlich genommen). Gruß --Presse03 02:00, 12. Jul 2005 (CEST)
So ganz passt es noch nicht... bitte mal per Mail melden (volker.dd@web.de), dann schicke ich eine korrekte Karte.--Wahldresdner 11:50, 20. Jul 2005 (CEST)
- Netzplan 1933 ist jetzt korrekt und Literaturliste eingefügt, dank Infos von Wahldresdner. Text "Abbau" jetzt ergänzt und NPOV, ebenfalls in Absprache mit Wahldresdner, der sich bestens auskennt. --Presse03 10:38, 25. Jul 2005 (CEST)
Anregung
Ich lese da so vieles über die Vergangenheit und einen kleinen Abschnitt über die Zukunft...Warum nicht mal ein paar Sätze zur aktuellen Situation schreiben? Eventuell ein paar Statistiken (Anzahl Linien oder so ein Firlefanz ;-) )
Der Zukunftsabschnitt ist zwar nicht fehlerhaft, jedoch existiert die Anbindung an Alsorf bereits, liegt also nicht mehr vor uns! ^^
Grüsse aus Aachen
Zusatz: Ja, ich weiss, es geht hier NUR um die Aachenr Strassenbahn, hab ich zu spät gesehen, aber warum nicht den Artikel erweitern und daraus einen grossen ASEAG-Artikel machen? Da findet man sicher auch mehr als genug Text zu!
- Danke für den Hinweis. Karte ist jetzt auf dem neuesten Stand und Alsdorf darauf angebunden. Deinem Vorschlag, aus dem Artikel Straßenbahn Aachen einen großen ASEAG-Artikel zu machen, muss ich widersprechen. Dann dürfe nämlich alles vor 1942 nicht enthalten und die euregiobahn auch nicht erwähnt sein. Bleibt also nur, der ASEAG einen eigenen Artikel zu widmen. Nur Mut! Pack's an. Quellen sind im Straßenbahnartikel angegeben. --Presse03 14:18, 23. Mai 2006 (CEST)
- PS.: Du unterschreibst Dein Post mit Klick auf das zweite Kästchen von rechts über dem Texteingabefeld oder durch Eintippen von 4 Tilden (~). Datum und Uhrzeit wird dann automatisch gesetzt. --Presse03 14:18, 23. Mai 2006 (CEST)
Warum erst nach 1942? Man kann ja durchaus die Namensänderungen im Laufe der Geschichte mit einbinden, nach eigenen Angaben existiert die ASEAG 2006 seit 126 Jahren (Gründung 1880, nur eben nicht unter dem Namen!). Aber ein eigener Artikel wäre (wenn überhaupt) wohl wirklich besser. --171.24.253.45 13:46, 26. Mai 2006 (CEST)
- Das sehe ich auch so - könnte ein guter Artikel sein. Aber ich habe die fehlende Auskunftsfreudigkeit der ASEAG schon erleben dürfen, als ich vor einigen Monaten höflich angefragt habe, ob ich wohl ein gemeinfreies Bild einer Aachener Straßenbahn im Betrieb der 60er/70er Jahre für die Wikipedia bekommen könnte. Ich habe bis heute überhaupt keine Antwort bekommen. Vielleicht könntest Du da was auftreiben? Du sitzt ja anscheinend etwas näher dran an der Firma als ich. Oder irre ich mich? Gruß --Presse03 09:08, 29. Mai 2006 (CEST)
Ich kann es gerne versuchen, da ich wegen der Verlängerung meines Bustickets sowieso bald da hin muss. Die haben bestimmt irgend ein Archiv. ^^ --171.24.253.45 10:11, 2. Jun 2006 (CEST)
Auch ich fänd einen richtigen Aseag-Artikel gut, besonders einer, der mal klar macht, welche Linie wann durch die Busse übernommen wurde und wann welche Linie wie gekürzt wurde. Ein richtiges Buch gibt es dazu glaube ich nicht...
Also ich fänd es auch total super... Wo sind denn die Infos? Ist ja doch wieder eine Zeit her Dein letzter Eintrag. -- crazillo
- Also: Postings ohne Unterschrift sind nicht wirklich gut und darauf antworte ich normalerweise nicht. ASEAG wäre ein eigener Artikel und nicht meine Sache. Ich kümmere mich um Aachener Straßenbahn, ASEAG ist nur ein kleiner Teil davon. Ich würde diesen Artikel gerne in die Lesenswert-Diskussion stellen, aber ohne Bild aus 1960 oder so geht's nicht. --Presse03 02:34, 10. Jul 2006 (CEST)
Tut mir Leid, habe vergessen, den Button zu drücken. Ich habe mit der ASEAG Kontakt aufgenommen und sie sind bereit, bei etwaigen Fragen Hilfe zu leisten, aber sie haben kein aufbereitetes Infomaterial, dass sie zukommen lassen könnten. Grade im Bereich größere Veränderungen des Linienwegs hätte mir das geholfen. Deswegen wird es erstmal nötig sein, Material aufzutreiben, bevor so ein Artikel gemacht werden kann. Ich wünsche dir viel Erfolg, vllt. findest Du ja noch so ein Bild. :) Leider habe ich die Straßenbahnzeiten hier nicht mehr erlebt... EDIT: Wenn ASEAG nur so ein kleiner Teil ist, wieso wird man dann, wenn man ASEAG eingibt, hierhin weitergeleitet? ;) --Crazillo 15:39, 26. Jul 2006 (CEST)
Es gibt zwei Bände (sehr ausführlich) über die AKB/REKA/ASEAG: beide sind von Bimmermann und im Schweer+Wall Verlag erschienen.












