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Stringtheorie

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Der Artikel Stringtheorie gehört zur Kategorie: Allgemeine Relativitätstheorie, Quantenphysik, Stringtheorie, Theoretische Physik
Die Superstringtheorie, oft auch nur Stringtheorie genannt, ist ein hypothetisches physikalisches Modell aller bisher beobachteten Fundamentalkräfte. Die Stringtheorie gilt zurzeit als der einzig ernstzunehmende Kandidat für eine Vereinheitlichung der Gravitation mit der Quantenfeldtheorie. Eine experimentelle Bestätigung der Voraussagen der Stringtheorie steht aber aus.

Überblick

Im Gegensatz zum Standardmodell der Teilchenphysik sind bei der Stringtheorie die fundamentalen Bausteine, aus denen sich unsere Welt zusammensetzt, keine Teilchen im Sinne von Punkten (also nulldimensionalen Objekten), sondern vibrierende eindimensionale Objekte. Diese eindimensionalen Objekte werden Strings genannt (englisch für Saite). Die einzelnen Strings vibrieren bei ihren (der Energie entsprechenden) Resonanzfrequenzen.

Die Stringtheorie beseitigt das in der klassischen Theorie auftretende Problem der Singularitäten, das sich ergibt, weil die klassische Physik ein Teilchen als Punkt ohne Höhe, Breite und Länge ansieht.

Es gibt auch weitergehende Stringtheorien (D-Branes und NS-Branes), welche die Teilchen nicht nur als eindimensionale Strings ansehen, sondern auch höherdimensionale Objekte verwenden.

Stringtheorie als „Weltformel“

Die Stringtheorie wird von ihren Befürwortern als Schlüsselelement für eine Weltformel (englisch Theory of Everything oder TOE) angesehen. Der Begriff Superstringtheorie soll ausdrücken, dass ein wichtiger Bestandteil der Stringtheorie die so genannte Supersymmetrie ist. Das letztliche Ziel ist es, die beiden Hauptpfeiler der heutigen Physik zu vereinigen: die Allgemeine Relativitätstheorie, welche bei Strukturen im Großen gültig ist, und die Quantenfeldtheorie, die im Mikrokosmos, also im Kleinen, angewendet wird. Darüber hinaus erscheinen sozusagen als Nebenprodukt Elementarteilchen und ihre Eichwechselwirkungen, weswegen die Stringtheorie eine Vereinheitlichung der bekannten Grundkräfte der Natur (Quantenelektrodynamik, Quantenchromodynamik, Schwache Wechselwirkung, Gravitation) enthält.

Stringtheorie und der experimentelle Beweis

Gemäß der Stringtheorie gibt es ein Vibrationsspektrum von unendlich vielen Schwingungsmodi, welche aber zu hohe Massen (Energien) haben, um direkt beobachtet werden zu können. Denn aus theoretischen Überlegungen sollten Strings eine Ausdehnung in der Größenordnung der Planck-Länge besitzen, was bedeutet, dass die Vibrationsmodi Massen besitzen, die ein Vielfaches von ca. 1019 Giga-Elektronenvolt betragen; das liegt um viele Größenordnungen über dem, was man experimentell beobachten kann. Daher wird man auf einen direkten Nachweis dieser Vibrationsmodi verzichten müssen und stattdessen versuchen, im Sektor der (nahezu) masselosen Teilchenanregungen Eigenschaften zu finden, die spezifisch für die Stringtheorie und gleichzeitig experimentell beobachtbar sind. Es müsste also ein indirekter Nachweis der Richtigkeit der Stringtheorie geschehen.

Dies stößt aber auf die Schwierigkeit, dass gerade der zugängliche masselose Sektor in nur geringem Maß von der zugrundeliegenden Stringtheorie bestimmt wird (zumindest nach heutigen Erkenntnissen). Das liegt daran, dass Superstringtheorien natürlicherweise in 10 oder 11 Dimensionen formuliert werden und nur in diesen Dimensionen ein mehr oder weniger eindeutiges Spektrum haben. Um auf unsere 4-dimensionale Raum-Zeit zu kommen, muss man eine sog. Kompaktifizierung (grob: Aufwicklung) der 6 bzw. 7 "überschüssigen" Dimensionen postulieren, die der direkten Beobachtung nicht zugänglich sind. Der Punkt ist, dass der Prozess dieser Kompaktifizierung bei weitem nicht eindeutig ist und zu einer Überfülle von möglichen 4-dimensionalen Theorien führt.

Bislang hat man keine Eigenschaften des masselosen Sektors finden können, welche spezifisch für die Stringtheorie und in naher Zukunft experimentell (z. B. mit dem Large Hadron Collider LHC) überprüfbar wären. Eine experimentelle Entdeckung von Supersymmetrie bei niedrigen Energien, genauso wie auch deren Nichtexistenz, erlaubt jedenfalls keine Rückschlüsse auf eine zugrundeliegende Stringtheorie, weil diese eben auch nichtsupersymmetrische Vakua zulässt.

Kritik

Zunächst ist festzustellen, dass ein im Umfang nicht vernachlässigbarer Anteil der Kritik von Physikern geäußert wird, die, wie Sheldon Glashow und Richard Feynman, entweder bekennend unkundig in der Stringtheorie sind bzw. waren, oder nach Darstellung der Stringtheoretiker offensichtlichen Missverständnissen der Theorie unterliegen. Aus der Sicht der Kritiker erscheint dagegen die vorschnelle Veröffentlichung von vermeintlichen Durchbrüchen der Theorie in den Massenmedien als wissenschaftlich unethisch und der der Gemeinschaft der Stringtheoretiker eigene Stil der Wahrheitsfindung als oberflächlich. Da diese Kritik nicht direkt auf die Theorie sondern auf die Methoden einer nicht zu unterschätzenden Anzahl ihrer Befürworter gerichtet ist, dürfte ihre fachliche Auswirkung, nicht jedoch ihre Wirkung bezüglich der Wiederbelebung fruchtbarerer Ansätze der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in der Stringtheorie-Gemeinschaft, als gering einzuschätzen sein.

Kritiker werfen der Stringtheorie aber auch vor, auf willkürlichen, nicht durch gegenwärtige Experimente gestützten Annahmen aufzubauen. So sage die Stringtheorie zusätzliche räumliche Dimensionen voraus, zu deren Unbeobachtbarkeit ad-hoc-Mechanismen eingeführt würden, die sich nicht aus der Theorie selbst ergäben. Dies stehe im Gegensatz zu einer der Motivationen der Stringtheorie, nämlich die willkürlichen Elemente, also unter anderem die Massen und Kopplungskonstanten des heutigen Standardmodells der Elementarteilchenphysik zu erklären.

Ferner sehen in neuester Zeit die Kritiker vor allem die Notwendigkeit, die gesellschaftliche bzw. wissenschaftliche Rentabilität der Bemühungen der Stringtheorie neu zu bewerten, weil trotz eines Vierteljahrhunderts intensiver Forschungen auf dem Gebiet der Stringtheorie sowie des Einsatzes erheblicher finanzieller und personeller Mittel keine Voraussagen getroffen werden konnten, die im Experiment überprüfbar gewesen wären. Es sei nicht nachvollziehbar, dass sich ein großer Teil der theoretischen Forschung unter Mitwirkung der fähigsten zeitgenössischen theoretischen Physiker weiter mit dieser Theorie beschäftige.

Aus der Sicht der führenden Theoretiker ist diese Kritik nicht unberechtigt, aber dennoch kurzsichtig. Die vorhergesagten zusätzlichen Dimensionen oder massiven Stringzustände könnten in laufenden Experimenten oder am 2007 fertig gestellten Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) in Kürze direkt beobachtet werden. Zum anderen weisen die Stringtheoretiker zurecht darauf hin, dass das begrenzte Verständnis der Theorie wesentlich auf der Beschränkung heutiger mathematischer Konzepte und Methoden beruhe, die Weiterentwicklung der Stringtheorie daher mit einer unabhängig von der Stringtheorie anzustrebenden Weiterentwicklung der Mathematik einhergehen müsse und dementsprechend Geduld aufzubringen sei. Um dem Laien einen Eindruck vom mathematischen Schwierigkeitsgrad der zu lösenden Probleme zu vermitteln, zitierte der führende Stringtheoretiker Edward Witten den italienischen Physiker Daniele Amati mit folgenden Worten: Stringtheorie sei "Teil der Physik des 21. Jahrhunderts, die zufällig ins 20. Jahrhundert geraten ist.”

Bereits heute weist die Stringtheorie weitreichende konzeptionelle Erfolge auf, so führt sie u.a. zu einer endlichen Theorie der Quantengravitation und der Erklärung der Entropie schwarzer Löcher. Zudem ist sie der einzige heute bekannte Kandidat für eine Vereinigung der Quantenfeldtheorie und der allgemeinen Relativitätstheorie.

Einzelne Theorien und Dualität

Die Stringtheorie wurde ursprünglich aus rein mathematischen Symmetrie- und Konsistenzprinzipien abgeleitet. Hieraus ließen sich fünf Stringtheorien (Typ I, Typ IIA, Typ IIB, O-heterotisch, E-heterotisch) entwickeln, die sich später als verschiedene Approximationen einer noch umfassenderen Theorie (M-Theorie) herausstellten. Der Nachweis, dass es sich bei diesen Theorien um Aspekte einer einzelnen Theorie handelt, wurde durch Aufzeigen von Dualitäten zwischen den einzelnen Stringtheorien erbracht.

Ein interessantes Ergebnis dieser Vereinigung der Teiltheorien war, dass die elfdimensionale Supergravitation als weiterer Grenzfall der M-Theorie erkannt wurde. Diese enthält aber keine Strings, sondern ist eine Teilchen-Approximation von 2- und 5-dimensionalen Membranen. Das verdeutlicht, dass die Stringtheorie mehr enthält als nur eindimensionale Strings, und in der Tat hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass höherdimensionale Membranen (D-branes) eine sehr wichtige Rolle in der Stringtheorie spielen. Ein neues kosmologisches Modell nutzt diese Membranen als Erklärungsmodell, um die theoretischen Unzulänglichkeiten des Urknallmodells zu umgehen (ekpyrotisches Universum).

Wichtige Beiträge zur Stringtheorie wurden u. a. von Michael Green, John Schwarz und Edward Witten geleistet.

Literatur

Populärwissenschaftliche Bücher

  • Brian Greene: The Elegant Universe: Superstrings, Hidden Dimensions, and the Quest for the Ultimate Theory, ISBN 0393058581. (Das elegante Universum, 2002, ISBN 3442760267)
  • Brian Greene: Der Stoff, aus dem der Kosmos ist - Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit, 2004, ISBN 388680738X
  • Michio Kaku: Im Hyperraum - Eine Reise durch Zeittunnel und Paralleluniversen, 2001, ISBN 3499603608.
  • Lisa Randall: Verborgene Universen - Eine Reise in den extradimensionalen Raum, ISBN 3100628055.

Lehrbücher

  • Michael Green, John Schwarz und Edward Witten: Superstring theory, Cambridge University Press (1987).
    • Vol. 1: Introduction, ISBN 0-521-35752-7.
    • Vol. 2: Loop amplitudes, anomalies and phenomenology, ISBN 0-521-35753-5.
  • Dieter Lüst, Stefan Theisen: Lectures on String Theory, Lecture Notes in Physics No. 346, Springer Verlag (1989). ISBN 0-387-51882-7
  • Joseph Polchinski: String Theory, Cambridge University Press (1998).
    • Vol. 1: An introduction to the bosonic string, ISBN 0-521-63303-6.
    • Vol. 2: Superstring theory and beyond, ISBN 0-521-63304-4.
  • Clifford Johnson: D-branes, Cambridge University Press (2003). ISBN 0-521-80912-6.
  • Barton Zwiebach: A First Course in String Theory. Cambridge University Press (2004). ISBN 0-521-83143-1.

Populärwissenschaftliche Kritik

  • Paul Davies, Julian R.Brown: Superstrings. Eine Allumfassende Theorie der Natur in der Diskussion, DTV, 1996, ISBN 3423300353
  • Peter Woit: Not Even Wrong - The Failure of String Theory and the Continuing Challenge to Unify the Laws of Physics, Jonathan Cape, 2006, ISBN 0224076051
  • Lee Smolin: The Trouble with Physics - The Rise of String Theory, the Fall of a Science, and What Comes Next, Houghton Mifflin Company, 2006, ISBN 0618551050

Weblinks

Siehe auch

simple:String theory


Diskussion der Autoren über den Artikel: Stringtheorie


Ganz alt

"Die Strings der Stringtheorie sind eindimensionale Fäden, welche wie Saiten (daher auch der englische Name string) in einem vieldimensionalen Raum schwingen."

das problem: punktteilchen oder strings und raum voneinander zu trennen? ein teilchen ist nicht im raum, ein teilchen ist raum, ein string ist nicht im raum, ein string ist raum. punktteilchen sind "zusammengeballte" strings...

Der Artikel könnte man noch etwas übersichtler gestalten, z.B. mit Überschriften. So ein Textkolos ist immer etwas unangenehm.

Ich war schneller :-) Hatte just den Textbaustein "fehlende Gliederung" eingefügt. Stern Stern 00:11, 4. Sep 2004 (CEST)


Der Links zu Strings sollte entfernt werden - oder vielleicht noch besser: bei String die direkte Weiterleitung auf Zeichenkette durch eine Begriffserklärungsseite ersetzen Srbauer 18:18, 28. Nov 2003 (CET)


Vorschlag: Verschiebung der Stringtheorie nach Superstringtheorie, und Stringtheorie wie aufziehen. -- Schewek 17:18, 10. Mär 2004 (CET)


Habe den Hinweis auf die GUT (Grand Unified Theory) durch Hinweis auf die TOE (Theory ersetzt, da die Einbeziehung der Gravitation nicht Gegenstand der GUT ist (wie in dem verlinkten Artikel zur GUT auch dargestellt). Den Verweis auf den "heiligen Gral" der Physik finde ich im einführenden Absatz unpassend und kann zudem auch als Wertung verstanden werden. Wie seht Ihr das? --MaJong 11:25, 25. Apr 2004 (CEST)

Kann gerne entfernt werden. -- Schewek 17:49, 26. Apr 2004 (CEST)

Dann sollte TOE aber auch nicht nach GUT verlinken. Dann lieber einen Links ins Leere in Kauf nehmen. --Wolfgangbeyer 03:28, 30. Jun 2004 (CEST)

Gamma-Funktion

Ich habe letztens im Fernsehen eine populärwissenschaftliche Sendung gesehen, in der behauptet wurde, dass die String-Theorie aus der Gammafunktion entwickelt. Inwieweit stimmt dies und sollte man dann nicht einen Link dorthin setzen? --Yuszuv 23:24, 3. Mär 2005 (CET)

Eher nicht (auf beide Fragen). --Pjacobi 23:38, 3. Mär 2005 (CET)
Jein?
Nein. Bei der Berechnung von Stringamplituden tauchen zwar Gammafunktionen auf, dies ist aber keine spezielle Eigenschaft der Stringtheorie (Gammafunktionen tauchen fast überall in der Physik auf). --Floriang 20:59, 31. Jan 2006 (CET)
Historisch ist die Entdeckung der Stringtheorie in der Tat eng mit der Gammafunktion und dem italienischen Physiker Veneziano verbunden. Die Gammafunktion würde in eine geschichtlichen Abriß über die Stringtheorie gehören.

das Wort "Vereinheitlichung"

Braucht meiner Meinung nach keinen Link und wenn er auch noch ins Leere führt sowieso nicht, oder? --HeMeZ 01:35, 29. Mär 2005 (CEST)

weblink http://www.wissenschaft.de/...

Den link

 http://www.wissenschaft.de/...

halte ich als Informationssplitter zu einem ohnehin unausgegorenen Thema für sinnvoll.

Ich nicht [LINK]. Allerbestenfalls zu m Artikel Large extra dimensions oder wie immer das deutsche Lemma heißen müsste. Und selbst dann, wäre es vorzuziehen, auf das Preprint selbst zu linken. --Pjacobi 22:17, 7. Sep 2005 (CEST)

leider konnte ich dem Artikel nichts über die Geschichte ("Erfinder") erfahren. Hat da jemand von euch Infos zu? 84.61.51.143 17:47, 19. Okt 2005 (CEST)

Die urspruengliche Idee kommt von Veneziano aus den siebzigern - er hatte dabei allerdings die damals noch unverstandene starke Wechselwirkung im Sinn (spaeter durch Quantenchromodynamik beschrieben). Da die Erfolge maessig waren und die QCD anfing sich durchzusetzen geriet das Ganze in Vergessenheit und wurde erst wieder aktuell als Schwarz et al zeigten dass die Theorie ein Graviton beschreiben kann - also ein potentieller Kandidat fuer eine quantenmechanische Beschreibung der ART ist. Das bezeichnet man auch als die erste Stringrevolution (Anfang der Achziger). --Floriang 19:06, 19. Okt 2005 (CEST)

weblink http://www.mitglied.lycos.d... Taugt der was? --Kadeck 22:31, 28. Okt 2005 (CEST)

Löschkandidaten der Stringtypen

Die Artikel wurden teilweise schon gelöscht. Einer ist auf der Löschkandidatenliste. Unten folgt der gesamte Text aller drei Artikel.

Die Theorie vom Typ I ist eine der fünf Stringtheorien. Sie umfasst sowohl offene als auch geschlossene Strings.

Die Theorie vom Typ II gehört zu den fünf Stringtheorien, man unterscheidet hierbei zwischen den Theorien vom Typ IIA und Typ IIB.

Die Stringtheorie vom Typ IIA umfasst geschlossene Strings mit links-rechts-symmetrischen Schwingungsmustern.

Die Stringtheorie vom Typ IIB umfasst geschlossene Strings mit links-rechts-antisymmetrischen Schwingungsmustern.

Die heterotischen Theorien gehören zu den fünf Stringtheorien, man unterscheidet zwischen der E-heterotischen Theorie (auch E8xE8 heterotische Theorie) und der O-heterotischen Theorie (auch O(32) heterotische Theorie).

Die heterotischen Stringtheorien arbeiten mit geschlossenen Strings, deren rechtslaufende Schwingungsbewegungen denen des Strings vom Typ II und deren linkslaufende Schwingungsbewegungen denen des bosonischen Strings ähneln.

Die Inhalte sollten in diesen Artikel eingebaut werden. --Philipendula 23:26, 8 November 2005 (CET)

Weblinks

Ich habe drei der sechs Links geloescht:

  • "teilchen.at" ist aeusserst knapp und hat keine Information die ueber diese Seite (oder die anderen Links) hinausgeht.
  • Der "Stringtheorie Ueberblick" ist zur Haelfte falsch, zur anderen Haelfte schlecht geschrieben.
  • Die Arte-Videos sind eine verkuerzte Fassung der "Elegant Universe"-Reihe.
Gruesse, --Floriang 21:29, 7. Dez 2005 (CET)

ich finde nicht das der artikel den oma kriterien entspricht... liegt wahrscheinlich am thema :D geht nich einfacher

"Neues" zur String-Theorie

Ich finde diesen Artikel] der Zeit sehr interessant um die Probleme der String-Theorie und die Möglichkeit von Multiversen noch zu vertiefen. Kann den jemand in den Artikel einbauen? --Taxman Taxman 11:51, 26. Jan 2006 (CET)
Abgesehen davon dass der Artikel ein wenig reisserisch ist, werden auch nicht nur Experten zitiert (z.B. Peter Woit, der kein ernstzunehmender Physiker, geschweige denn Stringtheoretiker ist). Der Zeit-Artikel ist sicherlich keine Grundlage für eine Erweiterung des Artikels.
Die Debatte über eine mögliche Landscape von Stringtheorie-Vacua läuft seit einigen Jahren. Eine erste grobe Abschätzung von 101500 Vakua stammt von Lerche, Luest und Schellekens aus dem Jahr 1986, und mehr als eine Dekade spaeter wurde man auch in den USA dieses Sachverhalts gewahr und es wurde die Abschaetzung von 10500 von Bousso und Polchinski im Jahr 2000 vorgenommen (hep-th/0004134, siehe auch Sci.Am.291:60-69,2004 für eine mehr populärwissenschaftliche Abhandlung). Seitdem haben sich einige Gruppen mit dem Problem beschäftigt, ein statistischer Ansatz zu diesem Problem wurde von Michael Douglas entwickelt (hep-th/0303194 und darauf aufbauende Arikel). Einen Abschnitt zu diesem Thema zu schreiben ist keine triviale Aufgabe, man müßte Befürworter und Gegner des anthropischen Prinzips zu Wort kommen lassen, sowie Arbeiten besprechen, die sich mit dem Thema beschäftigen, zumindest den statistischen Ansatz (s.o.), aber auch die verschiedenen Ansätze zur Modulistabilisierung (Stichwort z.B.: KKLT). --Floriang 17:17, 26. Jan 2006 (CET)

Fremdsprachige Literatur

Ich muss mich hier nicht als Ignoranten beschimpfen lassen. Versuche doch mal einen Artikel in der englischen Wikipedia unterzubringen mit nur deutschen Literaturangaben. Ich könnte hier auch reihenweise Lemmata einstellen, die nur in Sanskrit oder aramäischer "Lehrbüchern" behandelt werden. Deine Toleranz will ich dann mal sehen. Als Kompromiss kann man ja EINS wiedereinstellen, solange keine deutsche Übersetzung vorhanden ist. -- 84.178.134.14 10:50, 27. Jan 2006 (CET)

Ich denke dass eine fremdsprachige Literaturangabe immer noch besser ist als gar keine Literaturangabe - ja, auch auf aramäisch. Ich habe nicht vor mich mit Dir rumzustreiten - Du arbeitest offensichtlich nicht auf dem Gebiet, von daher wundert es mich etwas dass Du Dir zutraust hier etwas beitragen zu könnnen. Beste Grüße, --Floriang 15:55, 27. Jan 2006 (CET)

Hallo

Ich finde die String Theorie ist richtig unter www.ice-breakers.de gibt es ein Word Dokument! Eure Meinung würde mich interesieren!

Hallo 2

Excuse the English, I don't speak German. I removed the interwiki links to superstring theory articles in other languages: , , , . These links cause a conflict to the interwiki bot and cause interwiki to not be updated for this article in any language. I suggest to generate a separate superstring article (even a stub) and put those interwiki there. tnx, Odedee 08:50, 13. Mai 2006 (CEST)

(Copy of :he:user talk:Odedee
Hi Odedee,
I strongly disagree with your removal of interwiki links and your reason given:
  • The Wikipedia is not written for the benefit of interwiki-bots , but for the human readers. Also the different language Wikipedias are not required to use the same granularity to achieve a 1:1 mapability.
  • de:User:Pjacobi :en:User:Pjacobi
    I agree, generally. However, interwiki is normally used to link to the same article in other wikipedias, where in this case it was used to link to related articles in other wikipedias. Typically that is done by adding separate links in the body of the article, not via interwiki. Of course, I cannot force this upon De Wiki, but you should be aware that generating this conflict impacts all wikipedias. Odedee 17:35, 13. Mai 2006 (CEST)

    This (very short) article is about string theory and super string theory. It's not that big a issue, as the reader will find :en:Superstring theory once he has found :en:String theory. But there are cases with less easier to find paraller articles (in Biology sometimes). Perhaps the bots can adapt to this type iw-linking? --Pjacobi 20:07, 13. Mai 2006 (CEST)

    Völlig unverständlich selbst für "gebildete Laien"

    Der Artikel beginnt mit einem Absatz, wozu die Stringtheorie gut ist und wie sie mit anderen physikalischen Theorien zusammenpasst.

    Dann kommt der zweite Absatz, "Stringtheorie und der experimentelle Beweis". Er fängt an mit dem Satz Laut der Stringtheorie gibt es ein Vibrationsspektrum von unendlich vielen Schwingungsmodi (...). Hää???

    1. Was, zum Teufel, soll da überhaupt schwingen? Einzelne Strings? Steht da jedenfalls nicht.
    2. Wenn ja: Was hat man sich dann unter einem einzelnen String vorzustellen? Ein Quark? Die Represäntierung eines Teilchens in irgendeiner Art Dualraum? Oder ein Stück Raum? Ein Stück Raumzeit?
    3. In was schwingt dieses schwingende Ding? Für Normalsterbliche schwingt etwas (z.B. ein Pendel), indem es seinen Ort periodisch und gleichmäßig in der Zeit bewegt. Schwingt dieses Ding also in unserer Raumzeit? Oder ist das Schwingen ein theoretisches Konstrukt, bei dem man "unsere" Raumdimensionen und/oder die Zeit ausklammern muss? Inwiefern unterscheidet sich die Schwingung von elektromagnetischen Wellen (das sind ja schließlich ebenfalls Schwingungen)?
    4. Was, bitte, soll ein "Schwingungsmodus" sein? Ist das der Polarisierungswinkel der Schwingungen (horizontal, vertikal, und beliebige dazwischen)? Oder Longitudinalwellen vs. Transversalwellen vs. beliebige Kombinationen von beiden? Oder was ganz anderes?

    1. Was genau ist ein Vibrationsspektrum? Die Intensität der einzelnen Wellenlängen? Mögliche Resonanzfrequenzen?
    2. Und ist mit unendlich gemeint: Unendlich viele bezogen auf einen einzigen String, oder bezogen auf die Gesamtheit aller Strings?
    Ich halte mich physikalisch für einen "ziemlich gebildeten Laien", aber der Artikel ist m.E. in diesen Punkten grundlos unverständlich. Sorry, das so hart sagen zu müssen. --Wutzofant (Wutzofant) 19:09, 30. Mai 2006 (CEST)

    "experimenteller Beweis"

    Ich bin kein Physiker, aber soweit ich weiß geht es doch bei soetwas nicht darum, eine Theorie zu beweisen, sondern darum, dass eine gute Theorie Möglichkeiten zur falsifizierung bietet, oder? Kann man (grundsätzlich) Theorien dieser Art überhaupt beweisen? Es gibt ja auch eine Menge von Anhaltspunkten und Experimenten, die zeigen, dass Einsteins Relativitätstheorie "stimmet", aber es bleibt dennoch eine Theorie. Vielleicht kann jemand diesen Absatz etwas "wissenschaftlicher" formulieren? - 89.53.144.8 11:39, 11. Jun 2006 (CEST)

    Als "experimenteller Beweis" wird meist angesehen, dass die Theorie eine Vorhersage für den Ausgang eines neuen Experiments macht und diese bestätigt wird. Dies ist natürlich im wissenschaftstheoretischem Sinne kein Beweis, trotzdem aber ein starkes Kriterium für die Nützlichkeit der Theorie. --Pjacobi 12:16, 11. Jun 2006 (CEST)

    Ah, okay, danke schön --89.53.190.50 01:16, 13. Jun 2006 (CEST)

    Kann man den Artikel etwas allgemeinverständlicher machen? Ich habe jetzt nicht rausfinden könne, was diese Theorie genau besagen soll.--Maya 01:42, 19. Jun 2006 (CEST)

    Mich persönlich würde interessieren, ob die Stringtheorie denn auch Behauptungen (Voraussagen et cetera) aufstellt, die sich experimentell widerlegen (nicht nur belegen) lassen. Das ist nämlich meines Erachtens die Voraussetzung dafür, daß sich eine Theorie naturwissenschaftlich nennen darf. Dinge zu behaupten, die möglich sein könnten oder auch nicht, ist einfach. Solange man sie nicht widerlegen kann (was nunmal leider auch auf die Möglichkeit nichtgedrittelter Ladungen zutrifft), sind sie aber naturwissenschaftlich gesehen wertlos. --Mulk 00:37, 15. Jul 2006 (CEST)

    Ist Dir mit Englisch gedient: http://en.wikipedia.org/wik... ? --Pjacobi 00:58, 15. Jul 2006 (CEST)

    Ähm und kann man den Artikel auch so gestalten, daß ihn die legendäre Oma oder wenigstens ein Geisteswissenschaftler versteht?--Maya 01:01, 15. Jul 2006 (CEST)

    Ich bin so schrecklich Wikipedia-demotiviert und weder fachkundig noch gläubig bzgl der String-Theorie, deshalb melde ich mich nicht ohne weiteres freiwillig. Und: Findest Du im Vergleich :en:String theory verständlicher? --Pjacobi 01:18, 15. Jul 2006 (CEST)

    Ja, im Gegensatz zu dem deutschen Artikel kann man den englischen auch ohne Naturwissenschaftler zu sein lesen und hat dann auch noch ein paar klare Ideen und Ahnungen über diese Theorie. Der deutsche Artikel ist in meinen Augen wirklich nicht für eine Enzyklodingens geeignet. Wenn ich in dieser Art einen Artikel über was Religiöses schreiben würde, hätte der sofort einen Löschantrag wegen 'unverständlichem Sektengeschwurbel' (an dieser Stelle vielen Dank an SVL für diesen schönen Begriff). Der Artikel muss überarbeitet werden, denke ich mal. Liebe Grüße--Maya 01:28, 15. Jul 2006 (CEST)

    Endlich mal jemand, der mir beipflichtet. :-) Ich hab mal die ersten paar Saetze aus dem englischen Artikel uebersetzt und stark umgebaut an den Anfang dieses Artikels gesetzt. Aber da liegt immer noch einiges im Argen. Wie kann eine kleine vibrierende Gerade eine Energie aufweisen? Steckt wohl in der Vibration drin. Wie kann diese Energie einer Laenge entsprechen? Sind womoeglich alle Strings so lang wie die Planck-Laenge? Wenn sie alle gleich lang sind und alle die gleiche Energie haben, dann muessten aber die (nur abzaehlbar unendlich vielen) moeglichen Resonanzfrequenzen eine unterschiedliche Energie haben. Ich möchte jetzt nicht nochmal meine Argumente aus dem Diskussionsabschnitt ober halb von "experimenteller Beweis" wiederholen; grundsätzlich bleiben leider etliche meiner Einwände gültig. Mit anderen Worten: Hääääää??? Bitte meine HTML-Kommentare im Artikel ausformulieren :-) Wutzofant (Wutzofant) 16:16, 15. Jul 2006 (CEST)

    Hab ein bisschen was zusammengeraten. Steht in den auskommentierten html(?)-Dingern. Der Artikel ist vermutlich nicht grundlos unverständlich, sondern der Grund ist einfach, dass sich bisher niemand deutschsprachiges findet, der meint, dass sowohl die Wikipedia, als auch die Stringtheorie in die richtige Richtung gehen, und daher mal letztere ersterer erklärt. Dadurch kommen Strukturen zustande, wie mein voriger Satz. ;)
    Leider bin auch ich kein Ausbund an Fachkundigkeit, obwohl ich Physiker bin, da ich nicht an die Stringtheorie glaube... -- 217.232.4.81 17:34, 15. Jul 2006 (CEST)
    Du hast den Artikel aber nochmal deutlich aufgewertet. Danke fuers Beantworten meiner HTML-Kommentare. :-) Wutzofant (Wutzofant) 02:14, 16. Jul 2006 (CEST)

    Ja aber immerhin versteht man jetzt mal einigermaßen, worum es überhaupt geht. Und man muss an physikalische Theorien glauben, um sie darstellen zu können? Aha...mmh, also ich glaube eigentlich auch nicht an alle Religionen, die ich als Religionswissenschaftler darstelle....--Maya 18:04, 15. Jul 2006 (CEST)

    Der Punkt ist: Diejenigen Physiker, die nicht an die Stringtheorie glauben, setzen sich darum auch nicht sehr damit auseinander (weil sie es für Zeitverschwendung halten). Diejenigen, die sich damit auseinander gesetzt haben und dann "vom Glauben abgefallen" sind, sind offenbar auch nicht grade viele... ;) -- 217.232.36.142 09:52, 17. Jul 2006 (CEST)

    zum Abschnitt "Ueberblick"

    Hallo,

    zunaechst einmal denke ich auch dass der Artikel in seiner jetzigen Form sicherlich verbesserungswuerdig ist. Allerdings wage ich zu bezweifeln dass der neu erstellte Abschnitt eine Verbesserung darstellt. Er enthaelt schlicht zu viele Unklarheiten und offensichtliche Fehler. Dazu einige Kommentare (Inhalt des Abschnitts in kursiv):

    [...] Jeder String hat eine Energie, die der Planck-Energie (Ep = 1,9561 * 109 J = 1,22090 * 1019 GeV) entspricht.
    Das ist nicht ganz korrekt. Die einzelnen Anregungsmoden des Strings unterscheiden sich um Vielfache von Mpl, die niedrigste Anregungsstufe ist allerdings masselos (in den fuenf Superstringtheorien), bzw. tachyonisch (bosonischer String und type 0).

    Die einzelnen Strings vibrieren bei ihren (der Energie entsprechenden) Resonanzfrequenzen. Aus diesem Grunde sagt die Stringtheorie voraus, dass Messungen von Entfernungen kleiner als die Plancklänge prinzipiell unmöglich sind.
    Der Zusammenhang zwischen dem ersten Satz (Anregungsmoden) und dem zweiten (Skala der Theorie) ist nicht klar.

    [...] Durch den „Trick“, alle Teilchen als kleine vibrierende Saiten oder Fäden zu definieren, die eine Länge nahe bei oder exakt gleich der Plancklänge haben, vermeidet die Stringtheorie Probleme in der Interpretation der der klassischen Physik zugrunde liegenden Formeln, wenn man die Ergebnisse der Formeln bei Längen von Null (der Teilchengrösse der klassischen Theorie) zu interpretieren versucht.
    Was soll hier ausgesagt werden? Falls die Unendliche Vakuumenergie in der QFT vor Renormierung gemeint ist, so ist der Zusammenhang (vorsichtig gesagt) etwas unklar dargestellt. Renormierung ist kein Problem, da ein inzwischen wohlverstandene und gut anwendbare Theorie. Nebenbei bemerkt renormiert man die Vakuumenergie der Oszillationsmoden eines Strings ebenfalls (z.B. mit zeta-funktions renormierung, stichwort \sum_n n=-1/12...)

    Gegenüber der Quantenmechanik vermeidet sie Probleme der physikalischen Interpretation, die sich durch das teilweise partikelhafte und wellenhafte Verhalten von Elementarteilchen ergeben (siehe hierzu Welle-Teilchen-Dualismus).
    Das ist schlicht Bloedsinn. Erstens ist der Welle/Teilchen-Dualismus kein Problem, zweitens macht die Stringtheorie dazu keine neuen Aussagen, da sie auf der Quantenmechanik basiert.

    Es gibt auch weitergehende Stringtheorien (D-Branes und NS-Branes), welche die Teilchen nicht nur als eindimensionale Strings ansehen, sondern auch höherdimensionale Objekte verwenden.
    So nicht korrekt. D-Branes tauchen automatisch als Objekte in den verschiedenen Stringtheorien auf, daher stellen sie keine Erweiterung, sondern einen Bestandteil der Theorie dar. Darueberhinaus werden die Branes selbst nicht als Elementarteilchen interpretiert (zumindest nicht in den etablierten Modellen von 4d-Kompaktifizierungen).

    Allen Stringtheorien gemeinsam ist, dass sie postulieren, dass sich physikalische Freiheitsgrade, also Teilcheneigenschaften, mit Hilfe zusätzlicher Dimensionen unserer Welt beschreiben lassen.
    Das ist kein Postulat, sondern folgt automatisch aus der Theorie (Stichwort: konforme Anomalie).

    Gruesse, Floriang 15:00, 17. Jul 2006 (CEST)

    Hallo Florian,
    viele der von Dir bemängelten Unstimmigkeiten und Fehlerhaftigkeiten gehen wohl ganz oder teilweise auf mein Konto, da der Abschnitt "Überblick" ursprünglich von mir aus der englischen WP übernommen und umformuliert wurde (siehe auch Versionsgeschichte und die beiden Diskussionsabschnitte oben). Ich bin Dir ganz gewiss nicht böse, wenn Du den Artikel nach Deinen Wünschen umformulierst. Es war bewusst der Anfang einer "Oma-Tauglichkeits-Machung", und ich dachte mir schon so halb, dass da noch Ungereimtheiten drin sind (vgl. meine ursprünglichen HTML-Kommentare im Text). Mir ist immer noch etliches nicht ganz klar, z.B. wie die Dinger verschiedene Frequenzen haben können, wo sie doch alle die gleiche Energie und die gleiche Länge haben (...klingt jedenfalls so). Amplitude der Schwingung? Würd ja fast ne Dimension mehr erforderlich machen.
    Egal. Also, der Artikel kann nur gewinnen, wenn Du die entsprechenden Punkte aufräumst. Schonmal vielen Dank im Voraus! :-) Gruß, Wutzofant (Wutzofant) 22:02, 17. Jul 2006 (CEST)

    Kritik

    Die Darstellung ist oft recht ungenau bis grob missverständlich. Fehler sind, m.E:

    >Aus diesem Grunde sagt die Stringtheorie voraus, dass Messungen von Entfernungen kleiner als die Plancklänge prinzipiell unmöglich sind.

    Aussagen dieser Art können zwar prinzipiell aus dem Betrachten von Korrelationsfunktionen abgeleitet werden, es ist aber a priori unklar, was das Ergebnis ist. Zudem spielt weniger die Plancklänge eine Rolle sondern eher die Stringskala, oder bei Streuung an D-branes die entsprechende (zu bestimmende) charakteristische Skala. Fazit: Weder handelt es sich hier um eine "Voraussage" der Stringtheorie, noch hat die Plancklänge die behauptete Bedeutung.

    > Gegenüber der Quantenmechanik vermeidet sie Probleme der physikalischen Interpretation, die sich durch das teilweise partikelhafte und wellenhafte Verhalten von Elementarteilchen ergeben.

    Inwiefern die Stringtheorie Aussagen zu Interpretationfragen der Quantenfeldtheorie verbessern soll, bleibt ein Geheimnis.

    > Allen Stringtheorien gemeinsam ist, dass sie postulieren, dass sich physikalische Freiheitsgrade, also Teilcheneigenschaften, mit Hilfe zusätzlicher Dimensionen unserer Welt beschreiben lassen.

    Was ist mit nicht-kritischen Strings? Die Aussagen sind hier schon sehr selbstbewusst, dogmatisch und stellen die Logik auf den Kopf: von postulieren kann wohl keine Rede sein. Also auch falsch:

    > Das ist kein Postulat, sondern folgt automatisch aus der Theorie

    > Laut der Stringtheorie gibt es ein Vibrationsspektrum von unendlich vielen Schwingungsmodi, welche aber zu hohe Massen (Energien) haben, um direkt beobachtet werden zu können.

    Was ist mit der Möglichkeit der Stringskala bei wenigen TeV. Problematisch scheint mir hier und anderswo der dogmatische Stil der Behauptungen, der Möglichkeiten als angeblich universelle Wahrheiten deklariert. Solche widerlegbaren Aussagen dienen dann Stringkritikern zur Daseinsberechtigung.

    > Denn aus theoretischen Überlegungen sollten Strings eine Ausdehnung in der Größenordnung der Planck-Länge besitzen

    > Kompaktifizierung (grob: Aufwicklung) der 6 bzw. 7 "überschüssigen" Dimensionen postulieren, die der direkten Beobachtung nicht zugänglich sind

    Obsolet, gleiche Kritik wie oben.

    > so schließt die Stringtheorie Teilchen mit Ladungszahlen wie zum Beispiel 1/5 … nicht aus

    Tut das die QFT? Die klassische Elektrodynamik?

    An alle, die Ungenauigkeiten und Fehler im Artikel bemaengeln

    Wie bereits oben in den Diskussionen mehrfach bemerkt wurde, ist der Artikel in seiner jetzigen Form mit Sicherheit noch nicht wirklich gut. Vielleicht etwas verstaendlicher fuer Grossmuetter als vorher, aber eben unpraezise und mit Fehlerchen drin.

    Jegliche sachkundige Mitarbeit und Verbesserung des Artikels wird daher sehr geschaetzt! Insbesondere diejenigen Aussagen, die nach eurer Ansicht offensichtlich und unbestreitbar falsch oder ungenau sind, koenntet ihr doch eigentlich gleich im Artikel ausbessern, anstatt sie hier erstmal zu diskutieren, oder? Wuerde Arbeit sparen...

    Seid mutig! :-)
    --Wutzofant (Wutzofant) 11:17, 23. Jul 2006 (CEST)

    Vorschlag Der englische Eintrag ist wie so oft qualitativ um Längen besser. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden viele deutsche Versionen unter hohem Zeitaufwand verfasst und editiert werden bis vielleicht (!?!) einmal der Stand erreicht sein wird, den man schon heute durch eine einfache Übersetzung als Ausgangspunkt erreichen könnte. Man fragt sich ob Wikipedia hier mit vielen nationalen Versionen den richtigen Weg geht. M.E. wäre es sinnvoller wenn sich Neubeiträge im deutschen Wiki auf nicht vorhandene internationale Einträge und landesspezifische Themen (Sauerkraut, Makatsch, Mainzelmännchen usw.) beschränken würden ;-)

    Das ist iregendwei ein ziemlich schwachsinniger Vorschlag, finde ich. Was meine Fachgebiete angeht, habe ich in der englischen WP schon wesentlich schlechtere und unvollständigere Artikel gelesen als in der deutschen, oder die Artikel fehlen dort ganz. Und außerdem kann nicht jeder z.B. englisch so gut lesen, daß er die Artikel versteht.--Maya 22:53, 23. Jul 2006 (CEST)

    • *gg* Nach den vielen Fahnen in letzter Zeit habe ich die Ironie auch erst beim zweiten Lesen gesehen. --RS, im Sommer 6

    Vorschlag war übersetzen (von Englisch ins Deutsche, nicht von Englisch ins Englische) und anschliessend bearbeiten. Aber einverstanden, zur weiterhin unvollständigen Liste der landesspezifischen deutschen Fachgebiete (...) addieren wir dann nach Mainzelmännchen auch die hochwissenschaftlichen Zweige Esoterik, kollektives Gedächtnis von Meisen, Dynamik von Schmetterlingsflügelschlägen, religöse Fantasien und andere Märchen, bei denen die deutsche Forschung zusammen mit Disneyland unbestritten den weltweiten Spitzenplatz einnimt.

    Also Kulturgeschichte ist etwas, was vollkommen überflüssig ist, schließe ich daraus. Im Grunde hast Du damit gesagt, daß Du vollkommen überflüssig bist, aber diese Schlußfolgerung würdest Du vermutlich nicht verstehen, wenn ich Dir den Grund dieses Schlusses erklären würde ;-) Um jetzt aber mal was 'Ernsthaftes' zu sagen: In der deutschen Wikipedia gibt es viele Gebiete, die in der englischen nicht besonders gut dargestellt sind. Das ist mir bei einigen geisteswissenschaftlichen und sprachwissenschaftlichen (das ist nicht das gleiche wie Esoterik) Themen aufgefallen.--Maya 11:46, 16. Sep 2006 (CEST)

    Vorschlag: Übersetzung

    Der endlische Artikel ist deutlich umfangreicher und vermutlich schon allein dadurch besser. Wie wärs, wenn jemand sich die unendliche Mühe machen würde, den Artikel kapitelweise zu übersetzen. Wenn man den Beginn der Übersetzung eines Kapitels immer hier ankündigt, sollte das auch ordentlich koordinierbar sein, dass nicht einer alles macht, oder zwei etwas gleichzeitig machen. Dafür wäre es toll, wenn ein angemeldeter User eine Sandbox erstellt und hier verlinkt, in die dann die Übersetzung reinkommt. Erst wenn die dann vollständig ist, wird sie dann hierher kopiert und schon ist etwas mehr da, woran man rumnörgeln kann. ;)

    Ich bin nicht angemeldet, darum kann ich keine Sandbox machen... glaub ich. -- 217.232.41.243 18:15, 9. Aug 2006 (CEST)

    Sandbox

    Ich habe jetzt einen Benutzeraccount erschaffen und eine Sandbox eingerichtet, nämlich Stringtheorie/Sandbox ich werde gelegentlich mal Teile übersetzen, es wäre toll wenn Übersetzungsambitionen hier und auf der Stringtheorie/Sandbox angekündigt würden, damit nicht doppelt gearbeitet wird. -- Stringtheorie 19:49, 12. Aug 2006 (CEST)

    Bisher fertig sind:

    • Einleitung
    • S-Dualität
    • D-Branen
    -- 217.232.53.44 18:49, 14. Aug 2006 (CEST)
    • Überblick
    • Weltfläche
    • p-Branen (evtl. statt D-branen, weil allgemeinerer Begriff)
    -- 217.232.13.75 09:55, 17. Aug 2006 (CEST)

    Scharzelöcher

    Was ist mit Schwarzenlöchern? Kann man sie mit der String-Theorie besser erklären als mit der Relativitäts-Theorie? thx

    Darstellung kritischer Standpunkte

    Der bisherige Artikel hat nach meiner Ansicht nicht genügend betont, dass es in den letzten Jahren auch vermehrt kritische Stimmen zur Stringtheorie gibt. Egal ob man nun den Befürwortern oder den Kritikern glaubt, halte ich es im Sinne des NPOV für angebracht, zu erwähnen, dass es Kritik gibt und worin sie besteht. Quellen habe ich angegeben. Ich habe versucht, minimal invasiv zu arbeiten, aber der erste Satz war überhaupt nicht neutral: "...ist ein physikalisches Modell zur Erklärung..." deutet ja wohl dem umherstreunenden Wikipedia-Nutzer an, dass die Stringtheorie schon etwas erklärt, was aber mangels experimenteller Evidenz nicht zutrifft. Hätte man den Satz so gelassen, dann hätte der Benutzer überhaupt nicht verstanden, warum Kritik überhaupt erwähnt wird.--134.2.78.33 12:44, 15. Sep 2006 (CEST)

    Hm, prinzipiell halte ich es für sehr sinnvoll kritische Standpunkte zu erwähnen, ob allerdings das grottenschlechte Buch von einem Physik-dropout wie Peter Woit hier als Referenz angegeben werden sollte halte ich fuer mehr als fragwuerdig. Gruesse nach Tuebingen, --Floriang 13:55, 15. Sep 2006 (CEST)

    Die Kritik ist wichtig, war aber sehr übertrieben: Hauptteil in der Zusammenfassung, Kritikliteratur vor Lehrbüchern und so manche dubiose Aussagen -- O.K.

    Ich habe irgendwie den Eindruck, ich (134.2.78.33, sorry für die andere IP) habe mich mit der Hinzufügung des Kritikabschnittes dem Vorwurf ausgesetzt, ein Stringkritiker zu sein :-) Zunächst habe ich aber nur mal in indirekter Rede wiedergegeben, was in den letzten Jahren an Stringkritik zu lesen war. Dies ist mindestens historisch relevant.

    Mit "Kritikliteratur vor Lehrbüchern" seid jetzt mal nicht paranoid. Warum stehen denn Pop-Bücher vor Lehrbüchern ? Ich hab sie einfach nur nach den Pop-Büchern eingefügt, weil mir das zu passen schien.

    Mit den Edits von Oztafan habe ich kein Problem, bis auf den herausgenommenen Abschnitt über die Ästhetik. Aber ich habe auch nicht zitiert - mein Fehler. 88.64.134.249 19:09, 16. Sep 2006 (CEST)

    Hallo, wenn du am Ausbau des Artikels interessiert bist, würde sich eine Anmeldung lohnen, da es sich mit IP's schlecht diskutieren lässt :) Ausserdem sind interessierte und versierte Neuankömmlinge immer gern gesehen! --Schmiddtchen Schmiddtchen 19:15, 16. Sep 2006 (CEST)

    Okay, ab jetzt bin ich: --OlliD 22:41, 16. Sep 2006 (CEST)

    Super :D --Schmiddtchen Schmiddtchen 01:57, 17. Sep 2006 (CEST)

    Der letzte Beitrag von Meansallow ist meiner Ansicht nach teilweise nicht ganz Richtlinienkonform. Er löscht den von mir hinzugefügten abschließenden Abschnitt der Kritik fast vollständig, der eigentlich im Leser Verständnis sowohl für die Sichtweisen der Befürworter, als auch der Kritiker wecken sollte.

    Nach dem Edit tauchen allerlei tendenziöse Schlüsselwörter auf ("betagte ... Sheldon Glashow", "fortgeschrittenen Alters", "offensichtlich", "genial", "Geheimnis") und der Kritikabschnitt endet quasi in einer rhetorischen Frage. Das geht mir doch ein wenig zu hart an der Neutralität vorbei. Außerdem enthält der Abschnitt danach eine Wiederholung des Kritiker-Argumentes "talentierte Forscher in die Irre führen", das bereits drei Abschnitte weiter oben steht. Dafür kann ich keinen Grund erkennen.

    Ich erlaube mir daher die tendenziösen Neigungen des Edits zu neutralisieren.--OlliD 12:42, 17. Sep 2006 (CEST)

    Bekanntlicher Weise (siehe Einstein) ist bei älteren Forschern oft eine irrationale Abneigung zum Erlernen und Schätzen neuer Theorien zu erkennen. Es ist also eine objektive und nicht uninteressante Information, dass die genannten Physiker bei der Kritik der Theorie weit jenseits ihrer Blüte (bzw. kurz vor dem Ableben) waren, während die aktiven Preisträger, wie Witten, große Anhänger der Theorie sind. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben …

    Deine vorhergehende Formulierung „Laien“ war in dieser Hinsicht wesentlich präziser, und die jetzige Form noch falscher, denn bei den Kritikern handelt es sich, nicht bei allen aber bei der wachsenden Großzahl, eben nicht um „mit der ST nicht vertraute Physiker", Forscher, oder gar Spitzenkräfte auf anderen Gebieten, sondern meistens um simple crackpots und Wichtigmacher, die die üblichen persönlichen Ziele (mehr Geld, mehr Ruhm) verfolgen. Das Zitat vom, ohne Wertung: gealterten, Experten Glashow bezieht sich dagegen fairer Weise weniger auf die Theorie als solche, die er in dem Interview, aus dem die Aussage zusammenhanglos gerissen wurde, ausdrücklich lobt und von der er zugibt, dass er sie nicht kennt, sondern auf etwaige Unzulänglichkeiten der damit befassten Forscher.
    Anmerkung von --OlliD 22:08, 17. Sep 2006 (CEST): Du musst ein neueres Interview meinen. In dem, das ich kenne, macht Glashow die String-Theorie runter ohne Ende. Das war von ihm sicher auch etwas undiplomatisch.

    Den vorher gelöschten Schlussabsatz der Kritik finde ich, mit Verlaub, naiv. Dein „Argument“, dass man den Kritikern zugestehen soll, keine Ahnung haben zu dürfen, weil ihnen die Zeit zur sorgfältigen Prüfung wegen der „offensichtlichen Erfolglosigkeit“ der Stringtheorie zu schade sein darf, ist abwegig. Wer würde einen Literaturkritiker ernst nehmen, der seine Bücher nicht studiert? Oder einen Trompeter P. Woit aus dem Musikantenstadl, der die klassische Musik als gefährlichen Irrweg abtut, frei nach dem Motto, ich kann sie zwar nicht spielen und verstehe sie auch nicht, aber ich hab ja auch keine Zeit, weil viel Schöneres zu trompeten – törööööö !

    Bemerkenswert, aber wenig überraschend, hat sich nun ein Beitrag zur Stringtheorie ergeben, der deutlich kritiküberlastig ist, während die eigentlichen Informationen über die Theorie recht spärlich sind. Ob das dem interessierten Leser hilft? Wohl kaum. Aber es ist wie immer leichter und scheinbar hinreichend befriedigend, Kritikzitate zu plakatieren und die Werbetrommel für „kritische Aufklärerliteratur“ mit wissenschaftlich äußerst zweifelhaftem Inhalt zu rühren. Ob das im Sinn einer Enzyklopädie ist, die Interessierten Wissen bereitstellen will? Oder schon eher einer Schlagwortsammlung für den Stammtisch? Die nunmehr beeindruckend ausgeglichene Literaturliste spricht für sich… --meansallow 19:11, 17. Sep 2006 (CEST)

    Ich möchte Dir nicht widersprechen, was Deine Bemerkungen zu den konservativen Einstellungen der älteren Forscher betrifft. Andererseits sitzen sie sicher nicht umsonst auf den Stühlen auf denen sie sitzen. Wenn ich einfach mal mich Deinen psychologischen Mutmaßungen ein wenig anschließen darf (in der Diskussion ist das ja OK): ich glaube, dass sie neben den üblichen politischen Fähigkeiten eben auch ein recht gutes Bauchgefühl haben, welches ihnen erlaubt, z.B. crackpots recht zuverlässig zu erkennen, auch ohne dass sie deren Ideen im Detail nachvollzogen haben müssen. Klar und unvermeidlich ist, dass sie damit mehr oder weniger oft irren.

    Also mein erster Vorschlag: wir könnten das Zitat von Feynman reinnehmen, in dem er einräumt, selber ein alter Herr zu sein, und möglicherweise zu irren. Dadurch wird der Kritik-Abschnitt allerdings nicht kürzer.

    Die Bauchentscheidungen der alten Herren oder wessen auch immer, sind notwendigerweise immer oberflächlich und betrachten solche Dinge, wie tatsächliche oder auch prognostizierte Erfolge. Insbesondere wird dabei aber auch darauf geachtet, ob einem das Blaue vom Himmel versprochen wird, und ob die Versprechungen im Laufe der Zeit eingelöst werden. So läuft's eben nun mal. Ich würde auch (oder vielleicht gerade ?) von einem Träger der Fields-Medaille kein Zeitschriftenabo an der Haustür kaufen, auch wenn seine Versprechungen und seine Ruf noch so toll sind. Und wenn er dann noch mit solchen Sprüchen daherkommt, wie “Stringtheorie ist Physik des 21. Jahrhunderts, die zufällig ins 20. Jahrhundert geraten ist.”, ääähärrmm, wen soll das ansprechen ? Die Star-Trek-Community ?

    Daher zunächst mein zweiter Vorschlag: machen wir den Mist mit den Ehrentiteln (auch der Kritiker) raus. Wer sich dafür interessiert, der kann es nachlesen. Personennamen müssen reichen.

    Zum Musikantenstadl: es ist ja gerade Gegenstand der Kritik, dass man seitens der Stringtheorie mit Schönheit argumentiert. Die Kritiker sagen: Physiker spielen keine schöne Musik, Physiker versuchen etwas über die Natur herauszufinden.

    Aber zu deinem eigentlichen Anliegen: Es ist nicht "mein" Standpunkt den Du kritisierst. "Mein" naives Argument will niemandem etwas zugestehen, sondern vielmehr die naheliegende Erkenntnis fördern, dass die Kritiker glauben, sie seien dazu berechtigt, sich nicht mit Stringtheorie zu beschäftigen, weil sie glauben, die Stringtheorie hätte kein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis. Das ist doch genau das, was Du auch über die Kritiker denkst, hab ich recht ? Wenn es dir nicht neutral oder deutlich genug ist, formuliere es deutlicher und neutraler ! Mit Ausnahme der Diskussion hier, versuche ich meinen Standpunkt nicht in die Artikel einfließen zu lassen. Wenn Du mich trotzdem auf eine meiner NPOV-Verfehlungen aufmerksam machen kannst, habe ich damit kein Problem.

    Zu den Laien: Es ist vielleicht etwas unglücklich, dass Peter Woit als der Kopf der Kritiker dasteht. Aber er ist ja im Abschnitt auch nicht explizit erwähnt. Was ich feststellen kann, ist, dass unter den aktiven Elementarteilchenphysikern (und damit meine ich auch Theoretiker), sich zunehmend Skeptiker zeigen. Das sind natürlich auch keine String-Freaks, aber eben auch keine alten Herren und keine Dropouts. Sie haben eben nur keine Pop-Bücher geschrieben, die ich hier zitieren könnte.

    Die Stimmung ist ja auch durchaus respektvoll gegenüber den String-Leuten, man bewundert, mit welch schwierigen Themen sie sich befassen, aber man sagt sich eben auch: "mal sehen, was der LHC dazu zu sagen hat...". Willst Du diese Tatsache den unbedarften Lesern vorenthalten ? Ich hoffe, nein.

    Zur Kritiküberlastigkeit: Dein Einwand ist berechtigt. Wenn Du allerdings den englischen Artikel ansiehst, wirst Du feststellen, dass dessen Kritikteil in etwa gleich lang ist.

    Daher mein dritter Vorschlag: übersetzte doch die Darstellung der Inhalte der Theorie aus dem Englischen, oder verfasse sie neu. Wenn Du Doppelarbeit liebst, kann Du auch gern den englischen Kritikteil übersetzen und meinen dadurch ersetzen. In jedem Fall: die Kritik ist real vorhanden (wenn auch aus Deiner Sicht unberechtigt) und muss gegenüber dem Leser in gebührender Ausführlichkeit erwähnt werden.

    PS: sei mir nicht böse wegen der paar ungefragten Löschungen. Ich denke, ich habe sie hinreichend begründet. Du hast aus meiner Sicht eindeutig Gefühle in den Artikel hineintransportiert.

    Grüße, --OlliD 22:08, 17. Sep 2006 (CEST)

    Diskussion gerät OT -> Anwort in OlliD's Diskussion -- meansallow

    Ich habe jetzt, resultierend aus dem Dialog mit meansallow, die oberflächliche Kritik zugunsten der inhaltlichen Kritik etwas zurückgenommen. Mit Autorität wird jetzt nicht mehr geprotzt. Der Abschnitt ist kürzer. Die Stringtheoretiker haben das letzte Wort. Auf dass sie auch in Zukunft noch gut schlafen können... --OlliD 17:05, 19. Sep 2006 (CEST)

    Bestimmt wird Witten wird zum ersten Mal seit Tagen zur Ruhe kommen...

    0, 1; 0,1 kann man leicht verwechseln.

    Hallo
    Ich fände es besser die Ladungszahlen der Größe nach zu ordnen.
    Also statt: 1/3, 2/3, -1/3, -2/3, 0, 1 und -1
    zum Beispiel: 1, 2/3, 1/3, 0, -1/3, -2/3 und -1

    Vorallem weil man sich dann auch nicht mehr so leicht verlesen kann.
    0,1 bzw 0, 1.

    Servus

    Ordnung und Disziplin sind schon sehr wichtig. Aber: warum ist eine Ladung außerhalb der geordneten oder ungeordneten Reihe ein Indiz für Stringtheorie?

    Keine Ahnung ich hab mich nur geärgert das ich mich verlesen habe. Eventuell weil es ja denn etwas kleineres als die Quarks geben muss, und die Stringtheorie das ermöglicht.

    Uuhaaaaa, das tat weh.

    Aktualisieren?

    Ich finde den Kritikteil sollte man aktualisieren (wegen momentanem Superstring "war"). Und auch die Bücher von Smolin und Woit im Literaturverzeichnis aufnehmen.

    Zur Zeit ist der Gegenwind doch ziemlich groß, und die Anzahl der Artikel die beide Bücher ausgelöst haben rechtfertigt wohl eine Aktualisierung.

    Evtl. auch das "Landscape" Programm von Suskind usw. genauer beschreiben?

    Mach ich demnächst mal...--WuffWuff Gille 14:45, 27. Okt. 2006 (CEST)

    Die Bücher von Smolin und Woit sind doch drin !? --OlliD 21:21, 31. Okt. 2006 (CET)

    Stringtheorie -> ART

    Bereits heute weist die Stringtheorie weitreichende konzeptionelle Erfolge auf, so führt sie u.a. zu einer endlichen Theorie der Quantengravitation und der Erklärung der Entropie schwarzer Löcher. Zudem ist sie der einzige heute bekannte Kandidat für eine Vereinigung der Quantenfeldtheorie und der allgemeinen Relativitätstheorie.

    Ich habe kürzlich an der Uni gelernt, dass man als formalen Input in die ART nur generelle Kovarianz (Forminvarianz unter allgemeinen Koordinatentransformationen) und ein "Einfachheitskriterium" hineinstecken muss, wenn man sie über das Wirkungsprinzip aufzieht. Ich habe das auch weitgehend nachvollzogen und es scheint mir genau Hilberts Ansatz von 1916 zu entsprechen. Weiter wurde mir erklärt, dass damit die Ableitung der ART aus der Stringtheorie zur Trivialität wird, indem man einfach nur darauf achten muss beim Kompaktifizieren der zusätzlichen Dimensionen die Kovarianz nicht zu verlieren. Das erscheint mir zwar plausibel aber mangels Kenntnis der Stringtheorie bin ich mir nicht so sicher, ob das tatsächlich so stimmt. Kann mir jemand "vom Fach" erklären, wie es damit steht? (Und bitte nicht nur "Stimmt nicht" oder "Stimmt")

    Falls es stimmt, ist der obige Absatz unter "Kritik" eine unzulässige Entgegnung und sollte gestrichen werden. (Außerdem schweigt sich der Ansatz über die Schleifenquantengravitation aus, die ja auch eine recht bekannte Theorie zur Quantengravitation im Entwicklungsstadium ist.) -- 88.76.234.220 03:59, 5. Nov. 2006 (CET)

    >Falls es stimmt, ist der obige Absatz unter "Kritik" eine unzulässige Entgegnung und sollte gestrichen werden.

    Es geht dort ersichtlich nicht um die Herleitung der ART aus der Stringtheorie. Sinnleeres Geschwätz. Rollfeld

    Doch geht es, weil man für eine Quantengravitation verlangen muss, dass sie die ART im Grenzfall reproduziert. Für die Quantentheorie der Gravitation selbst gibt es noch keine einzige Beobachtung, sie kann also prinzipiell erstmal alles vorhersagen, was nicht im Widerspruch zur aktuellen Beobachtung steht. Wenn die Stringtheorie also zu einer Theorie der Quantengravitation führt, bedeutet das nur, dass sie im Grenzfall die ART reproduziert.
    Gibt es eine fertige Formulierung der Quantengravitation oder hat man einfach etwas, wovon man sagt, dass es eine Feldquantisierung enthält und das die ART reproduziert, ohne aber eindeutige Formeln festlegen zu können? Gibt es Vorhersagen der Quantengravitation? Woher weiß man, dass die Theorie endlich ist? Erhält man das per Konstruktion aus dem vieldimensionalen Raum?
    -- 88.76.244.239 13:13, 5. Nov. 2006 (CET)

    Quark. In dem obigen Absatz werden als Erfolg der Stringtheorie gepriesen: i) Endlichkeit der Quantengravitation ii) Schwarze Loch Entropie iii) Vereinigung mit der QFT, den anderen Naturkräften. Von der Reduktion auf ART als Erfolg ist nicht die Rede, auch wenn dieser Punkt keineswegs eine Trivialität ist, was Du aber auch nicht wissen kannst.

    Dein Vorschlag "unzulässige Entgegnung und sollte gestrichen werden" ist so weit am Thema vorbei wie es nur geht um es nicht deutlicher mit Dr. Schönfärber auszudrücken.

    PS: Gibt es eine einfache Weg zum Signieren oder muss man immer tippen oder pasten? Kpax
    Signieren geht mit
    Die drei Punkte, die in dem Absatz stehen, habe ich in meinem obigen Beitrag, bisher unwidersprochen, bewertet. Aber ich wiederhole es nochmal: der erste ist ohne Erklärung eine Blanko-Aussage. Der zweite folgt wenn man die ART als Grenzfall hat. Der dritte ist ohne Erklärung eine Blanko-Aussage, außerdem folgt auch dieser Punkt notwendig aus der ART als Grenzfall. Das ergibt sich aus dem Grundkonzept der Stringtheorie, die Kräfte zu vereinigen. (Daraus folgt natürlich dass alle Kräfte, die man aus der Theorie herausholen kann auf eine gemeinsame Aussage zurückgeführt sind, das ist ein Zirkelschluss.)
    Leider vermeidest du es auf die Sache einzugehen und die von mir erbetenen Erklärungen zu liefern. Stattdessen beschränkst du dich auf Beleidigungen und Allgemeinplätze. Ich schließe daraus, dass du bestenfalls ein populärwissenschaftliches Verständnis der Theorie hast. Daher lehne ich es ab, weiter mit dir zu diskutieren, bis du auch mal eine fachliche Aussage machst. -- 88.76.230.211 15:27, 5. Nov. 2006 (CET)

    Zu 1): "Woher weiß man, dass die Theorie endlich ist?" Man hat es ausgerechnet. Zu 2):"Der zweite folgt wenn man die ART als Grenzfall hat." Dann folgt also Deiner Meinung nach aus der ART die Entropie schwarzer Löcher. Aha... Zu 3): "außerdem folgt auch dieser Punkt notwendig aus der ART als Grenzfall" Dann folgt also Deiner Meinung nach aus der ART die QFT. Aha. "Daher lehne ich es ab, weiter mit dir zu diskutieren" Diskutieren erfordert ein Minimum an Wissen und Selbsteinschätzung. "Signieren geht mit " Danke! --KPax 19:53, 5. Nov. 2006 (CET)

    warum muessen ausgerechnet in der deutschen wikipedia so viele moechtegernphysiker rumhaengen .. kinder, lasst es !

    ...weg mit den falschen Aussagen...

    Hallo Rollfeld,

    Du hast folgende Aussage entfernt: "Allen Stringtheorien gemeinsam ist, dass sie postulieren, dass sich physikalische Freiheitsgrade, also Teilcheneigenschaften, mit Hilfe zusätzlicher Dimensionen unserer Welt beschreiben lassen."

    Ich bin zwar kein String-Spezi, aber wenn ich z.B. "R.Szabo - Busstep lectures on string theory" aufschlage, dann lese ich den Satz: "The various elementary particles observed in nature correspond to different vibrational modes of the string."

    Da der String ja in mehr als vier Dimensionen lebt, klingt mir das als Unbedarftem doch recht ähnlich zu der gelöschten Aussage. Oder gibt es da doch subtile Unterschiede ? Dann würde ich erwarten, dass Du, der Du die Aussage teilweise für falsch hältst, diese berichtigst, anstatt sie einfach zu löschen. Sonst ist möglicherweise bald nicht mehr viel vom Artikel übrig... --OlliD 18:04, 5. Nov. 2006 (CET)

    Olli: Gehst Du hier nicht ein bisschen sehr sehr weit in der Interpretation des von Dir zitierten Satzes? 'Recht ähnlich' ist kein gutes Argument. Es ist jedenfalls nicht so, dass die beobachteten Elementarteilchen etwa die Schwingungen in anderen Dimensionen wären, falls es das ist, was Du meintest. Weder die Masse noch die Ladung solcher Anregungen entspricht der der beobachteten Teilchen. Es ist denkbar, dass die ein oder andere Eigenschaft der beobachteten Teilchen eine, u.U. subtile, höherdimensionale Interpretation haben, es ist genauso denkbar, dass nicht. Ein zwingender Zusammenhang besteht also nicht.

    Zum anderen ist es auch falsch, dass die Stringtheorie weitere Dimensionen ‚postulieren’ würde. Für manche Stringvakua sind höhere Dimensionen unvermeidbar, werden dann also nicht postuliert sondern hergeleitet. Man kann aber genauso gut eine vierdimensionale Stringtheorie ohne weitere Dimensionen definieren.

    Ich glaube deshalb dass der entfernte Satz nicht nur falsch sondern auch irreführend war, und zwar ganz unsubtil.

    Danke für Deine Erklärung. Ich finde dann aber, dass der Artikel noch nicht so ganz verständlich erklärt, woher Massen und Ladungen von Teilchen kommen sollen. Sind sie Eigenwerte von Operatoren, oder Krümmungen kompaktifizierter Dimensionen, oder was ? Sollte das eine fundamentale Theorie nicht erklären ? Sollte der Artikel das nicht zumindest andeuten ? Das was Du sagst, hört sich für mich so an, als ob die Stringtheoretiker noch gar nicht so ganz wüssten, welche Elemente der Theorie als Teilchenmassen zu interpretieren seien.

    Grüße,--OlliD 10:26, 6. Nov. 2006 (CET)

    Olli: Prinzipiell sind alle Massen bzw. Energien der Stringzustände berechenbar, es gibt aber sehr viele verschiedene Anregungen und Wechselwirkungen und entsprechend viele Energieskalen. Die von Dir genannten Skalen (Stringanregungen in extra Dimensionen, Krümmung kompakter Dimensionen) sind einige aber nicht alle, die Skalen hängen außerdem vom eingenommenen Vakuum ab. Die Frage, woher die Massen und Ladungen der beobachteten Teilchen kommen ist im Rahmen des gegenwärtigen Verständnisses der Stringtheorie unbeantwortet, u.a. weil das Vakuum unbekannt ist. In erster Näherung sind diese Teilchen in der Stringtheorie masselos, weil sehr leicht im Vergleich zu den natürlichen Skalen der Stringtheorie. Die Massen können dann durch kleine Wechselwirkungen um den gewählten Vakuumzustand generiert werden. Man könnte das Problem grob z.B. mit der Berechnung von Hadronmassen auf dem Gitter vergleichen. Der Artikel wird diese Frage also nicht erklären können.

    Okay, danke, Rollfeld. Scheint alles nicht so ganz trivial zu sein :-)

    PS: Kannst Du mir erklären, warum man sich in der String-Theorie so auf die Planck-Masse versteift ? Ich kann mich da an Feynmans (sorry, bin einfach ein Fan von ihm) Worte erinnern, es sei überhaupt noch nicht klar, ob und was die Planck-Masse zu bedeuten hat, sie sei einfach eine Größe der Dimension Masse (die natürlich aus Naturkonstanten gebildet wird). Ich meine, bei der Quantengravitation ist es klar... aber Gravitation ist ja nur ein Aspekt, und warum sollte gerade sie die fundamentale Energieskala vorgeben ?

    Oder etwa hemdsärmelig gefragt: warum müssen sich die zusätzlichen Dimensionen auf Abmessungen der Planck-Länge kompaktifizieren, und nicht - zum Beispiel - auf Abmessungen der Compton-Wellenlänge des Elektrons ? Es wäre doch die Frage, ob wir das überhaupt bemerken, oder ob wir es nicht vielmehr ganz anders deuten würden.

    --OlliD 20:50, 6. Nov. 2006 (CET)

    Olli: Die Planck Masse Mp spielt keine fundamentale Rolle, stattdessen die Stringskala Ms. Die Beziehung ist Ms=g*Mp, wobei g die generische Kopplungskonstante der Stringwechselwirkungen ist. Sie hängt vom Vakuum ab. Mp ist fixiert durchs Experiment als Kopplungsstärke der Gravitation. Für eine schwach gekoppelte Theorie sollte g<1 sein d.h. Ms < Mp.

    Ms bestimmt die Energieskala der Vibrationsmoden, die Spannung des Strings ist proportional zu 1/Ms^2. Wäre Ms sehr klein, so wären die Vibrationsmoden im Experiment sichtbar, das Elektron hätte z.B. einen oder mehrere schwerere Partner mit sonst gleichen Quantenzahlen. Dieses bei den Hadronen beobachtete Muster hat die Idee der Strings ja ins Leben gerufen. Deshalb gilt experimentell Ms > TeV. Ähnliche Bedingungen stellt das Experiment an die Skala der Extradimensionen, sind sie zu groß, sieht man sie im Spektrum. Die Hoffnung ist dass dies bei den zukünftigen Experimenten passiert, Strings hin oder her. Die tatsächliche Skala der Quantengravitation wird vom Prozess und den Energien abhängen, die Planck Masse ist aber für die heutigen klassischen Experimente wohl die beste Parametrisierung. Ideen wie die Komplementarität schwarzer Löcher zeigen aber, dass es naiv ist anzunehmen, dass Mp ‚die’ Skala der Quantengravitation ist. Ich weiß nicht ob Feynman’s Kommentare in diese Richtung gingen.

    Tausend dank für Deine Antworten. Was Feynman gemeint hat, weiss ich natürlich auch nicht so genau, aber er sagte ja auch selbst, dass er die Stringtheorie nicht versteht.--OlliD 22:53, 6. Nov. 2006 (CET)



    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Stringtheorie und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).