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Der Artikel Sumerische Kultur gehört zur Kategorie: Alter Orient, Sumer, Umweltgeschichte, Vorderasiatische Geschichte, Vorderasien
Die Sumerische Kultur ist die Kultur des altorientalischen Volkes der Sumerer, das im Süden Mesopotamiens - im Land Sumer - im Laufe des 4. Jahrtausends v. Chr. den Übergang zur mesopotamischen Hochkultur entscheidend mit beeinflusst oder sogar hauptsächlich getragen hat. Die Sumerer nannten ihr Land "ken-gir" und ihre Sprache "eme-gi(r)", der Begriff "Šumeru" ist die akkadische Bezeichnung für das Land und Volk der Sumerer, eine Bezeichnung, die seit dem 19. Jhdt. nach der Wiederentdeckung der sumerischen Schrift, Sprache und Kultur wiederum für die Bezeichnung der Kultur und der Sprache verwendet wird.
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Das Reich Sumer und Akkad Bildherkunft |
Sprache
Die sumerische Sprache ist nach heutiger Kenntnis wahrscheinlich mit keiner bekannten Sprache verwandt, deswegen bezeichnet man sie als isoliert. Das Sumerische wurde in Südmesopotamien bis etwa 1.700 v. Chr. gesprochen. Daneben wurde es in ganz Mesopotamien über das Aussterben als Alltagssprache hinaus bis ins 1. Jhdt. v. Chr. als Religions-, Literatur- und Wissenschaftssprache verwendet. Das Sumerische ist eine der ersten Sprachen – wenn nicht die erste –, für die eine Schrift entwickelt wurde (etwa 3.200 v. Chr.), somit umfasst die Periode der schriftlichen Überlieferung einen Zeitraum von rund 3000 Jahren.
Die Thesen über die angebliche Verwandtschaft des Sumerischen mit anderen Sprachen sind zahlreich, aber alle bisher nicht stichhaltig. Eine ausführliche Darstellung der sumerischen Sprache und der Thesen ihrer externen Beziehungen - auch im Rahmen eurasischer Makrofamilien - findet man im Artikel Sumerische Sprache.
Herkunft
Die Herkunft der Sumerer ist unbekannt, sicherlich sind sie - nach Ausweis ihrer Sprache - keine Semiten und auch nicht mit den südlich angrenzenden Elamitern verwandt. Es wurden Thesen über eine mögliche Zuwanderung der Sumerer aus Zentralasien (siehe BMAC) nach Mesopotamien aufgestellt, die aber nicht belegbar sind und deswegen von der Mehrheit der Fachleute nicht akzeptiert wurden. Ebenfalls nicht nachweisbar ist die These, dass es sich bei den Sumerern um eine autochthone mesopotamische Kultur handelt, allerdings gibt es auch keine archäologisch greifbaren Beweise für eine Zuwanderung nach Südmesopotamien im Verlauf des 4. Jahrtausends. Die früher auf sprachlichen Argumenten beruhende These der Einwanderung - basierend auf einem angeblichen präsumerischen Substrat der sumerischen Sprache - hat zunehmend ihre Unterstützung verloren (Details im Artikel Sumerische Sprache).
Geschichte
Uruk-Zeit
Die Geschichte Sumers beginnt mit der so genannten Uruk-Zeit, etwa ab 4000 v. Chr. bis 3000 v.Chr. Die Sumerer siedeln am Euphrat. Aus Dörfern entstehen Städte. Uruk war damals die bedeutendste unter ihnen mit seinem weit ausstrahlenden Inanna Tempel.Jemdet-Nasr-Zeit
Um 3100 v. Chr. wächst die Bevölkerung. Der Bewässerungsbau wird intensiviert, die Zentren der Städte werden zu heiligen Bezirken. Die Periode endet um 2900 v. Chr.Altsumerisches Reich
Am Anfang der Früdynastischen Periode standen eine Reihe von Stadtstaaten (Adab, Eridu, Isin, Kisch, Kullab, Lagasch, Larsa, Nippur, Ur und Uruk), welche etwa 2800 v. Chr. das Altsumerische Reich unter wechselnden Stadtherrschern bildeten:Kisch
Erster bekannter Herrscher von Sumer ist Etana, der um 2800 v. Chr. lebte und König von Kisch war.Uruk
Sein Nachfolger Meskiaggascher, König von Uruk (dem biblischen Erech), gründete weit südlich von Kisch eine rivalisierende Dynastie und erlangte die Herrschaft über die ganze Region zwischen dem Mittelmeer und dem Zagros-Gebirge. Er wurde von seinem Sohn Enmerkar (um 2750 v. Chr.) abgelöst. Diesem folgte sein Feldherr Lugalbanda auf den Thron. Am Ende der Regierungszeit von Lugalbanda wurde Enmebaragesi (um 2700 v. Chr.), ein König der Etana-Dynastie in Kisch, zum führenden Herrscher von Sumer.Akkad
Die Akkader aus dem Norden unter Sargon vereinten Sumer unter einer Dynastie (2371 bis 2191 v. Chr.). Akkadisch wird Verwaltungssprache. Befördert durch Uneinigkeit zwischen Akkad und dem restlichen Sumer, endete diese Dynastie mit der Eroberung durch die Gutäer.Neusumerisches Reich
Das Neusumerische Reich (2112 bis 2004 v. Chr.) unter der Herrschaft der 3. Dynastie von Ur, - Sumerisch als Verwaltungssprache, erste Zikkurate entstehen - endete unter dem Druck Elams aus dem Osten.Kleinreiche
Kleinreiche um Assur, Babylon, Eschnunna, Der und Susa entstanden in der Folge.Assyrien und Babylon
Beginnend mit der Altbabylonischen Zeit (2000 v. Chr. - 1595 v. Chr.) wurde Mesopotamien später von Assyrien und Babylonien dominiert.Anmerkung: Absolute Jahreszahlen innerhalb der sumerischen Datierung variieren je nach Lehrmeinung um etwa 100 Jahre. Zur genaueren Datierung sollte Fachliteratur herangezogen werden.
Kultur und Bedeutung der Sumerer
Archäologie
Die Anfänge der sumerischen Kultur in der sogenannten Uruk-Periode reichen bis zum Anfang des 4. Jahrtausends zurück. Sie ist durch die Gründung der ältesten Städte und einer charakteristischen Keramik charakterisiert. Der Uruk-Periode ging die Ubaid-Kultur voraus, die sich durch ihre Tonware in Stil und Färbung auszeichnet, sowie durch frühe Siedlungen an den Wasserläufen; sie reicht bis in das 6. Jahrtausend v. Chr. zurück.Schrift
Obwohl die Schrift mehrmals in der Geschichte der Menschheit erfunden wurde (Ägypten, China, Maya), ist für Europa die sumerische Keilschrift von zentraler Bedeutung und vermutlich auch älter als die anderen hochentwickelten Schriften. Die Keilschrift wurde erfolgreich an das Akkadische und Hethitische (auch Hittitisch) angepasst und gilt als Vorläufer vieler Schriften.Technik
Die Entwicklung des Rades – ebenfalls erstmals im Reich der Sumerer benutzt – steht in engem Zusammenhang mit der Erkenntnis, dass domestizierte Tiere nicht nur eine Nahrungs- und Rohstoffquelle (z. B. Leder) sind, sondern auch als Zugtiere und Arbeitstiere dienen können (Pflug, Karren).Eine weitere Vorbedingung für die Nutzung des Rades sind ebene, breite Wege, die erst bei einer kritischen Bevölkerungsdichte und geeignetem Landschaftsrelief entstehen.
Landwirtschaft und Bewässerung
Im Bereich der Landwirtschaft haben die Sumerer wahrscheinlich keine neuen Nutzpflanzen oder Nutztiere domestiziert; der Beitrag liegt hier in der Verfeinerung der Bewässerung sowie der Einführung der Milchwirtschaft. Die fortschrittliche Bewässerungstechnik legte gleichzeitig den Grundstein zum Niedergang Sumers (bzw. seiner Nachfolgestaaten): Aufgrund der Versalzung des Bodens gingen die landwirtschaftlichen Erträge immer weiter zurück. Noch heute sind weite Landstriche nur bedingt nutzbar. Nach den bisherigen Erkenntnissen bestand die Nahrung vor allem aus Graupen, Mehlbrei, Datteln, Honig, Sesamöl. Eiweiß lieferten Eier und Käse, Gänse, Enten, Hühner sowie Heuschrecken. Seltener gab es Schlachtfleich der verwendeten Nutztierassen Rinder, Esel, Schweine, Schafe, Ziegen. Gejagt wurden Hasen, Wildschweine, Wildziegen, Wildschafe, Antilopen, Gazellen und Wildhirsche. Löwenjagd war Privileg der Könige. Intensiv wurde Fischfang betrieben, wobei teilweise auch abgerichtete Pelikane verwendet wurden. Karpfen wurden exportiert.Handwerke und Berufe
Durch Texte und Ausgrabungen wurden folgende Handwerke und Berufe identifiziert: Bäcker, Metzger, Bierbrauer, Köche, Korbmacher, Töpfer, Steinschneider, Bildhauer, Tischler, Wagenmacher, Schiffbauer, Schneider, Friseure, Ärzte, Lehrer, Schreiber, Baumeister, Priester, Verwalter, Aufseher. Darüber hinaus wurden gab es Führungsberufe wie Offiziere, Bürgermeister, Botschafter, Tempelverwalter, Leiter von Bibliotheken und Tafelhäusern.Schulen
Schulen wurden als Tafelhäuser bezeichnet. Zwei dieser Tafelhäuser wurden von französischen Archäologen in Mari ausgegraben. Die Schulbänke bestanden aus Lehmziegeln. Wortlisten lassen vermuten, dass es Schulen schon im 4. Jahrtausend vor Christus gegeben hat. Schultexte als direkten Beleg wurden wurden in Schuruppak aus der Zeit Mitte des 3. Jahrtausends gefunden. Auf den Übungstafeln setzten die Schüler, die Söhne genannt wurden, immer ans Ende den eigenen Namen und hinter die eigenen Namen den Namen des eigenen Vaters, die alle aus den obengenannten Führungsberufen stammten. In der Anfangszeit waren 2000 Schriftzeichen zu erlernen. Die Vater genannten Lehrer zeigten zum Teil Humor, wie eine Lehrgeschichte zur Addition von 9 und 1, die Fabel vom klugen und den neun dummen Wölfen zeigt. Als Fächer lassen sich Rechnen, Zeichnen und Sumerisch, d.h. Schreiben, Lesen identifizieren. Geschrieben wurde Aufsätze, Fabeln, Weisheitslehren, Hymnen und Epen.Mathematik und Astronomie
Die Sumerer haben die erste bekannte Kultur mit hoch entwickelter Mathematik hervorgebracht. Sie gelten als die Erfinder des Gewölbes und gründeten mit Ur, Uruk und Lagasch die ältesten bekannten Städte mit Monumentalbauten, insbesondere der für Mesopotamien typischen Zikkurat. Auch die Anfänge der Astronomie sind in Sumer zu finden. Die Sumerer kannten bereits den Merkur und andere Planeten.Mythos und Religion
Die sumerische Religion ist eine der ältesten der bekannten Religionen und gilt als wesentliches Vorbild für spätere Religionen in Mesopotamien und den angrenzenden Gebieten. Neben den Haupt- und Urgöttern verehrten die Sumerer jeweils ihre Stadtgötter, die mit einander konkurrierten und in ihrer Hegemonie einander ablösten. Zusammen bildeten sie bereits ein gemeinsames Pantheon. Besondere Bedeutung haben die ältesten Tontafelfunde mit Fragmenten des Gilgameschepos, die bereits in sumerische Zeit zurück weisen.Hochkultur
Die großartige Leistung der Sumerer besteht in der Schaffung der ersten Hochkultur der Menschheit ab ungefähr 3500 v. Chr. in einem Gebiet, das keineswegs ein landschaftlicher Gunstraum war, sondern mühevoll umgestaltet werden musste. Die gewaltige Leistung bei der Entwicklung zur Hochkultur im Gefolge der neolithischen Revolution bzw. Evolution kann nicht überbewertet werden. Dies zeigt sich auch in der kleinen Anzahl von nur fünf autochthonen Hochkulturen.Sumer heute
Im August 2005 wurde von schiitischen Gruppierungen vorgeschlagen, den Südirak zu einer autonomen Region eines föderalen Irak zu machen. Als Name für diese zu bildende autonome Region wurde Sumer vorgeschlagen. Der Vorschlag ist jedoch insbesondere unter den irakischen Sunniten hochumstritten.Liste altorientalischer Städte und Orte
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Tempeltürme Mesopotamiens
- Ur: Zikkurat des Mondgottes Nanna
- Uruk: Zikkurat des Gottes An
- Babylon: Turm zu Babylon
- Samarra: Zikkurat
- Tschoga Zanbil
Siehe auch
- Sumerische Sprache
- Listen der Könige von Sumer dort unter Mesopotamien
- Liste antiker Stätten unter Irak
Literatur
- Dietz Otto Edzard: Geschichte Mesopotamiens. C. H. Beck, München 2004. ISBN 3-406-51664-5.
- Helmut Uhlig: Die Sumerer. Lübbe, Bergisch-Gladbach 1992. ISBN 3-404-64117-5.
- Hans Baumann; Im Lande Ur
Weblinks
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Sumerische Kultur
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Das Wort 'Ubaider' ist eine häßliche Neuprägung und leistet der Verwechslung von materieller Kultur, mit der archäologisch eine Kultur definiert wird, und einer Sparchfamilie (wie semitisch) Vorschub. YAK
Hartnäckig hält sich die Ansicht, man könne den Sumerern eine hochstehende Astronomie nachweisen. Dabei gibt es aus sumerischer Zeit nur ganz wenige Zeugnisse, die sich erkennen lassen, das der Himmel mehr war, als nur oben (Göttin Nisaba). Die ersten Ansätze einer weitergehenden Himmelsbeobachtung datieren aus nachsumerischer Zeit (altbabylonische Zeit um 1800) und stellen Sternlisten dar, die allerdings in sumerisch geschrieben sind. Aber sumerisch hatte da die Stellung inne, wie etwa das Latein im Mittelalter.--Urnansche 15:21, 15. Apr 2004 (CEST)
Karten?
Gibt es nicht Karten, die die geographische Lage Sumers im Vergleich zu heutigen Staaten zeigen und die hier lizenzfrei dargestellt werden können? Das fände ich sehr schön, denn alle Artikel zum Thema sind bislang ausschließlich textbasiert und bildfrei. --Vigala Veia 12:08, 23. Aug 2004 (CEST) Warum löscht der Benutzer Bender 235 kommentarlos gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse?RE: karten?
via google: karte mesopotamien erhält man einige mehr oder minder akzeptable resultate, z.b. http://www.map-design.de/ka... ps: ist es urheberrechtlich möglich, diesen link bei der sumer-seite anzuhängen (anwälte vor)?Sumerische Sprache
Die sumerische Sprache ist keine semitische Sprache (vgl. ). -- Schewek 17:49, 27. Apr 2005 (CEST)hallo, kann hier jemand, was über die sumerische grammatik schreiben? gut wäre eine deklination oder konjugation. es gibt ja leute, die wegen der wortähnlichkeit zwischen türkisch und sumerisch, die sumerer für ur-türken halten. das könnte man mit wissen über grammatik erwidern. re gut etwas mehr über die sprache zu wissen. KureCewlik81 01:39, 29. Jan 2006 (CET)
Wo liegt Sumer heute?
Kann jemand in den Text eine Angabe einbauen, in welchen heutigen Nationen das Volk der Sumerer zu seiner Blütezeit lebte? Dankeschön. --Wandahle 15:54, 15. Mai 2005 (CEST)- Irak: http://en.wikipedia.org/wik... --Pjacobi 17:00, 15. Mai 2005 (CEST)
- Dankeschön. --Wandahle 02:06, 16. Mai 2005 (CEST)
- Ist das 'ne Karte, die den Orient in jetziger Form darstellt oder die Form von 2000 v.Chr.? Bei einer aktuellen Karte ginge das Siedlungsgebiet der Sumerer nicht bis an die Küste, da in diesem Gebiet über die Jahrtausende vermutlich der Meeresspiegel gesunken ist und sich somit auch der Küstenverlauf – vom Siedlungsgebiet weg – verschoben hat. --Nergal 18:04, 26. Mai 2006 (CEST)
Ursprung Ein türkischer Wissenschaftler hat bewiesen das es eindeutig eine Verbindung zwischen den Türken und Sumerern gibt. Diese sind aus zentral Asien dorthin gezogen und es gibt eindeutig auch eine Verbindung zu alt-türkischen Sprachen wie z.B. der Gök-Türken. Sobald ich ISBN Nr. etc hab werd ich diese hier reinposten, wäre nur drüber erfreut diese Informationen zur Kenntnis zu nehmen.
Gruß Sg1l
- Dass die Sprache der Sumerer evtl. in grauer Vorzeit mit den Turksprachen verwandt war, ist keine neue Theorie und wurde schon seit langem vermutet. Die rein sprachwiss. Indizien sind nur leider sehr schwach. Wenn das aber tatsächlich der Fall ist und die Sumerer aus dem Altai oder Zentralasien eingewandert waren, dann ist die zeitliche und räumliche Distanz zu den heutigen Türken (ethnisch einmal ganz abgesehen) derart groß, wie etwa die zwischen den Indern (oder Hethitern) und Deutschen. In erster Linie kämen da die Turkmenen oder Uiguren in Frage.--Löschfix 02:09, 11. Dez 2005 (CET)
Ist es nicht schwierig eine Sprache zu identifizieren die nicht überliefert ist?Aber dennoch ist das Altaiische eine der höchstentwickelten und auch schönsten Sprachen der Welt. Ich dachte auch das das Altaiische die hochentwickelte Ursprache aller Menschen ist. Vielleicht ist ja tatsächlich bei der Sprachverwirrung zu Babel der Kern der sumerischen Sprache die Vorfahrsprache der Altaier. Aus dem Altaischen entwickelten sich noch das Türkische und Kasachische und andere Sprachen. Manchmal wird das Altaische den Japhetiten zugeordnet, aber diese Sprachform hat von allem etwas. Jedenfalls ist es die sauberste und am besten überlieferte Sprache aus dem Altertum.
Sumerer waren Türken Das ist von türkischen und auch arabischen Wissenschaftlern bestätigt worden. In Zentralasien fand man den ältesten noch heute erhaltenen Teppisch, der von den Altaiern (Turken) stammt. Auf diesem Teppisch ist ein Löwe abgebildet mit besonderen Verzierungen und Schattierungen. Diese selben Schattierungen und Verzierungen fand man bei archäologischen Funden bei den Sumerern. Schon die Stellung der Beine des Löwen ähneln wie eine Kopie dem türkischen Löwen. Des weiteren hatten die Sumerer einen Mutterkult, welches die Turken auch immer hatten und auch heute noch haben. In der heutigen Türkei wird das Vaterland als ´´Ana Vatan´´ (Mutterland) bezeichnet. Weiterhin kann man die sumerische Gottheit Inanna anführen. Das ist eine Göttlische Mutter. Verwunderlich ist nur, dass dieses Wort auf türkisch ``Glaube Mutter`` ( Inan=Glaube; Anna=Mutter) heist. Die heutigen Türken sind somit die Nachfahren der ersten Hochkultur überhaupt. Darauf können die Türken mit Stolz zurückblicken, und auch heute sieht man noch wie erfolgreich die Türken sind, die als einziges Islamische Land die Fusion von europäischen Werten und morgenländischen Werten erreicht haben.
Liste
Trotz aller Aufräumungs-, Winterverfettungen und sonstigen Listen fand ich nirgends einen Ort, wo man die Orte (auch Tells) nicht unter Irak oder Mesopotamien, sondern unter Sumer zusammenfassen kann. Nämlich wirklich die Städte, die schon in Sumerischer Zeit existierten und möglicherweise auch über die heutigen Grenzen des Irak hinauswiesen. Also deshalb hier, wenn ein Ort hier noch zu jung war, dann löschen bitte.--Löschfix 01:59, 11. Dez 2005 (CET)Liste der Herrscher
Ich finde die Verlinkung auf eine Liste der Listen auf der ich dann nicht einmal direkt an die Stelle Herrscher der Sumer geführt werde, sondern mir erst unter Syrien wieder eine Liste suchen muß als unnötige Informationsbehinderung. Ich wollte eigentlich nur kurz was nachsehen und jumpe dann durch die Struktur von Wiki. (Nicht ganz ernst) Ich geh ein Buch lesen. 213.6.118.162 14:18, 10. Jan 2006 (CET)
Fünf autochthone Kulturen Mesopotamiens?
Was sind die "5 autochthonen Kulturen" Mesopotamiens? (Wenn man sowas formuliert, sollte man die anderen 4 nennen. Mir ist nicht klar, was damit gemeint sein könnte.) Welche Belege gibt es dafür, dass die Sumerer autochthon sind? (Wobei "Autochthon" immer ein relativer Begriff ist, im strengen Sinne gibt es keine autochthonen Kulturen, wir stammen alle aus Afrika.) -Artikelbezeichnung "Sumer" ist falsch, das bezeichnet im Deutschen nur das "Land Sumer". Habe deswegen nach "Sumerische Kultur" verschoben und die Begriffsklärung "Sumerisch" darauf angepasst. --Ernst Kausen 01:42, 16. Apr 2006 (CEST)Beginn einer Neubearbeitung 4/2006
Zum Inhalt: Der Artikel ist in seiner bisherigen Form äußerst dürftig und dem wichtigen historischen Thema kaum angemessen. Habe heute mit einer Neubearbeitung der Einleitung, Sprache und Herkunft begonnen (alles sehr knapp; was im Sprachartikel steht, muss ja hier nicht ausführlich wiederholt werden.) Es fehlt nun eine angemessene Darstellung von Geschichte und Kultur der Sumerer. Vielleicht nimmt sich mal ein Fachmann der Sache an, ich habe zur Zeit etliche andere Wiki-Projekte in Vorbereitung und Arbeit. --Ernst Kausen 02:47, 16. Apr 2006 (CEST)- Marcus Cyron arbeitet schon seit längerem an einer überarbeiteten und gründlich verbesserten Version [LINK]. Da er in diesem Feld Experte ist, sollten wir erstmal seine Arbeit abwarten. --Phoenix2 03:54, 28. Aug 2006 (CEST)
Erste Schriftsprache?
Es gibt Belege, die zeigen, dass die Schrift existierte, bevor es Sumer überhaupt gab, das interessante dabei ist - es war dieselbe Schrift wie die der Sumerer! Das berühmteste Beispiel sind wohl die sogenannten Schilde von Terteria. Terteria liegt in Rumänien, also tausende Kilometer weit von Sumer und - die Schilde stammen aus 5000 v.Chr., während Sumer 4000 v.Chr. entstand. Die Finder der Schilde (sie wurden 1961 gefunden) glaubten, das hätte gezeigt, dass die Ur-Sumerer aus der Region Turdas-Vinci (zwischen Rumänien und Jugoslawien heute!) stammen, aber 1997 gabe es ein Fund in Syrien, der die Wissenschaftler verblüfft hat - es handelte um eine, wiederum, sumerische Schrift aus 9000(!) v.Chr (dieses Datum ist aber, im Gegensatz zu den vorherigen, noch unbestätigt). D.h.: 1) es gab Schriften lange vor 3000 v.Chr.; 2) die sumerische Schrift war vermutlich bis etwa 4000 v.Chr eine weltweite (oder zumindest eurasienweite) Einheitsschrift. Die Hypothese ist die einzige Erklärung für diese rätselhaften Funde; außerdem - die Schrift in 3000 v.Chr war irgendwie zu hochentwickelt für eine erst entstandene Schrift - sie befand sich eher im Degradatiionsstadium als im Stadium der Entstehung. Nebenbei bemerkt - mache glauben, dass Babylon-Turm und ähnliche Mythen beischreiben nicht die Spaltung der Sprachen (die waren wohl von Anfang an unterschiedlich), sondern die Spaltung der Schrifte. Denn die Ähnlichkeit der ältesten bekannten Schriften in Sumer, Terteria, Indien und China (ich meine hieroglyphische Schriften um 5000-3000 v.Chr) spricht deutlich vom gemeinsamen Ursprung. Dager ist die behauptung, dass das Sumerische die erste Schriftsprache war, nicht ganz korrekt - es kann durchaus sein, dass es sich um die Einheitsschrift aus den früheren Zeiten handelt. Das ist lediglich eine Hypothese, aber ich denke, ein Grund genug, um den Satz von der ersten Schriftsprache etwas zu ändern.
Wirtschaft, Versalzung, Fernhandel
Ich sehe einige Lücken im Artikel, teils schmerzliche:
1. die Wirtschaftsform ist nur äußerst nebelhaft angedeutet. Differenzierungsgrad/ Berufespektrum wäre wesentlich. Ebenso die Funktion von Herrschern und Tempel in der Wirtschaft.
2. Wenn schon von Versalzung die Rede ist (was ich gut finde!), dann sollte man die Bewässerungstechnik nicht einfach "fortschrittlich" nennen - sie war letztlich schlechter als vorhergehende Bewässerungsformen, wenn sie die Bodenfruchtbarkeit senkt. Und außerdem sollte man genauer nennen, was an dieser Bewässerungsform zur Versalzung führte: die unzureichende Entwässerung, die zuviel Wasser verdunsten ließ (was Salzrückstände hinterläßt).
3. ziemlich heftig ist der typisch nationalstaatliche Tunnelblick, der die Verflechtungen der sumerischen Wirtschaft und Kultur mit den Nachbarn ausblendet. Das ist ein völlig veralteter Ansatz! Der Handel v.a. mit der Levante, mit Ägypten, mit Nordmesopotamien und der Induskultur waren für die materielle und imaterielle Kultur Sumers wichtig. Das auszublenden mindert die Qualität des Artikels gewaltig. Vergleichsweise ist der Artikel über die Indus-Kultur wesentlich besser, obwohl über diese Kultur weniger Material vorliegt.
Da ich kein Spezialist für diese Epoche bin, muß ich die Bitte an andere richten, diese empfindlichen Lücken zu schließen. Fah 15:54, 9. Jun 2006 (CEST)
Neubearbeitung
Ja! Bitte nehme sich jemand der Sache an und baue den Artikel aus oder gestalte ihn von Grund auf neu. Besonders die Sparte "Geschichte" mutet an wie ein ohne Hintergrundwissen nicht zu verstehendes Pfeildiagramm. Das steht fest, mir fehlt es nämlich!
gesehen im Abschnitt -Herkunft-:
"Die Herkunft der Sumerer ist unbekannt, sicherlich sind sie - nach Ausweis ihrer Sprache - keine Semiten und auch nicht mit den südlich angrenzenden Elamitern...."Am Golf liegend, ist Elam nördlich,(meinetwegen nordöstlich)von Sumer. Das sieht man auch auf der beigefügten Karte.
Danke 02.11.06 Ralf


