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Suomar

Der Artikel Suomar gehört zur Kategorie: Mann, König (Alamannen), Alamannen
Suomar (lat. Suomarius; * ?, † ?) war ein alamannischer Gau-König im 4. Jahrhundert.

Der römische Historiker Ammianus Marcellinus berichtet: Nach einer siegreichen Schlacht gegen den römischen Heermeister Barbatio 357 bei Rauracum (Kaiseraugst) versammelten die Alamannenkönige Suomar, Hortar, Ur, Ursicinus und Vestralp unter der Führung von Chnodomar und Agenarich ihre Heere und zogen in die Schlacht von Argentoratum. Nach verlorener Schlacht bat Suomar den römischen Befehlshaber Severus um sein Leben und Land, was ihm unter der Auflage von Soldaten- und Lebensmittellieferungen, gewährt wurde.

358 schloss Caesar Julian (der 361 römischer Kaiser wurde) mit Suomar einen Friedensvertrag. Von Julians Nachfolger als römischer Kaiser, Valentinian I., wurde der Vertrag 364 jedoch nicht verlängert.

Quellen

  • Ammianus Marcellinus

Literatur

  • Dieter Geuenich: Geschichte der Alemannen. Kohlhammer, Stuttgart 2004 ISBN 3170182277 / ISBN 3170120956

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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Suomar und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).