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Der Artikel Tübingen gehört zur Kategorie: Ort in Baden-Württemberg, Ehemalige deutsche Landeshauptstadt, Tübingen, Träger des Europapreises, Residenzstadt
| Wappen | Karte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||||
| Regierungsbezirk: | Tübingen | ||||
| Region: | Neckar-Alb | ||||
| Landkreis: | Tübingen | ||||
| Gemeindeart: | Große Kreisstadt | ||||
| Geografische Lage: | |||||
| Höhe: | 341 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 108,12 km² | ||||
| Einwohner: | 83.496 (31. Dez. 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 772 Einwohner je km² | ||||
| Ausländeranteil: | 14,4 % | ||||
| Postleitzahlen: | 72001–72099 (alt: 7400) | ||||
| Vorwahl: | 07071 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | TÜ | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 16 041 | ||||
| Stadtgliederung: | 20 Stadtteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung | Am Markt 1 72070 Tübingen | ||||
| Offizielle Website: | www.tuebingen.de | ||||
| E-Mail-Adresse: | stadt@tuebingen.de | ||||
| Politik | |||||
| Oberbürgermeisterin: | Brigitte Russ-Scherer, SPD (designierter Nachfolger 2007: Boris Palmer, Grüne) | ||||
Tübingen ist eine traditionsreiche Universitätsstadt in Baden-Württemberg, etwa 40 km südlich von Stuttgart gelegen. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Tübingen, Sitz des Regierungspräsidiums des gleichnamigen Regierungsbezirks und bildet gemeinsam mit der östlichen Nachbarstadt Reutlingen eines der 14 Oberzentren des Landes. Seit 1. April 1956 ist Tübingen Große Kreisstadt.
Die Altstadt von Tübingen ist vollständig erhalten, unter anderem die Neckarfront mit unregelmäßig auf den hügeligen Untergrund gebauten Häuschen. Das städtische Leben wird dominiert von den rund 24.000 Studierenden, von denen schätzungsweise etwa 15.000 auch in Tübingen ihren Wohnsitz haben. Daher ist Tübingen die Stadt mit dem niedrigsten Altersdurchschnitt in Deutschland (höchster Altersdurchschnitt in Deutschland: Baden-Baden). Laut einem Ranking des Nachrichtenmagazins Focus hatte Tübingen im Jahre 1995 die höchste Lebensqualität aller deutschen Städte.
Geografie
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Neckarfront mit Hölderlinturm und Stiftskirche Bildherkunft |
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Hölderlinturm mit Stocherkähnen Bildherkunft |
Geografische Lage
Tübingen liegt im Neckartal, etwa 40 km südlich von Stuttgart. Die Schwäbische Alb beginnt etwa 20 km weiter südöstlich. In Tübingen mündet der Goldersbach in die Ammer. Die Ammer und die Steinlach münden in den Neckar. Im Zentrum der Stadt liegen der Schlossberg und der Österberg, an den Stadträndern sind unter vielen anderen der Schnarrenberg (auf dem sich inzwischen der größte Teil der Universitätsklinik befindet), der Herrlesberg und die Härten. Am nördlichen Stadtrand beginnt der Naturpark Schönbuch.Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Tübingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:Dettenhausen (Landkreis Tübingen), Walddorfhäslach (Landkreis Reutlingen), Kirchentellinsfurt, Kusterdingen, Gomaringen, Dußlingen, Rottenburg am Neckar und Ammerbuch (alle Landkreis Tübingen) sowie Weil im Schönbuch (Landkreis Böblingen).
Stadtgliederung
Die Stadt Tübingen ist in 20 Stadtteile eingeteilt, darunter acht sogenannte Äußere Stadtteile, die erst bei der jüngsten Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden und heute zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung sind. Das heißt, sie haben einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher an der Spitze. Ferner gibt es jeweils eine Verwaltungsstelle. Die beiden bereits 1934 eingemeindeten Orte Derendingen und Lustnau haben einen Ortsbeirat und eine Geschäftsstelle der Stadtverwaltung. Verwaltungsstellen bzw. Geschäftsstellen sind quasi Rathäuser „vor Ort“, bei denen man die wichtigsten städtischen Angelegenheiten erledigen kann.In einigen Stadtteilen gibt es teilweise weitere Unterteilungen, die sich im Laufe der Geschichte eingebürgert haben. Dabei handelt es sich meist um Neubausiedlungen oder Wohngebiete, deren Grenzen durchaus auch fließend sind. Diese sind in der nachfolgenden Übersicht hinter dem jeweiligen Stadtteil eingerückt genannt. Jeder Stadtteil bzw. deren Untergliederungen tragen für statistische Zwecke eine dreistellige Nummer.
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Raumplanung
Tübingen liegt im Süden des Verdichtungsraums Stuttgart (Umfang siehe unter Stuttgart). Die Stadt bildet mit der Nachbarstadt Reutlingen das Oberzentrum der Region Neckar-Alb, dem die Mittelzentren Albstadt, Balingen, Hechingen, Metzingen, Münsingen und Rottenburg am Neckar zugeordnet sind. Für die Städte und Gemeinden Ammerbuch, Bodelshausen, Dettenhausen, Dußlingen, Gomaringen, Kirchentellinsfurt, Kusterdingen, Mössingen, Nehren und Ofterdingen des Landkreises Tübingen übernimmt Tübingen auch die Aufgaben des Mittelbereichs.Klima
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Klimadiagramm von TübingenGeoklima 2.1 Bildherkunft |
Geschichte
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Tübingen um 1650, Kupferstich von Merian Bildherkunft |
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Tübingen um 1900 Bildherkunft |
- um ca. 12.000 v. Chr. – Erste Besiedlung
- um 85 n. Chr. – Errichtung des Neckar-Limes
- 1078 – Erste urkundliche Erwähnung von Schloss Hohentübingen im Zusammenhang mit der Belagerung von "castrum twingia" (= Zwingburg) durch König Heinrich IV.
- 1191 – Erstes Auftreten von Kaufleuten. Beweise für einen Marktplatz
- 1231 – Erste Erwähnung von Stadtrechten
- 1262 - von Papst Alexander IV. wird ein Augustinereremitenkloster gegründet.
- 1272 - mit einem Franziskanerkloster wird das zweite Kloster in Tübingen mit Unterstützung vom Pfalzgrafen Heinrich von Tübingen gegründet
- 1342 – Die Pfalzgrafen von Tübingen verkaufen Burg und Stadt an die Grafen von Württemberg. Die Stadt wird bald Sitz eines Amtes.
- 1476 - mit Verlegung des Sindelfinger Martinsstiftes nach Tübingen wird ein Kollegiatstift gegründet, welches die wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen für die Gründung einer Universität bietet. Die Pfarrkirche St. Georg wird zur Stiftskirche.
- 1477 – Gründung der Eberhard-Karls-Universität
- 1514 – Tübinger Vertrag
- 1534/35 - mit der Einführung der Reformation endet die Geschichte der Klöster der Stadt
- 1535 – Leonhart Fuchs nimmt einen Ruf an die Universität an
- 1536 - das Evangelische Stift Tübingen wird von Herzog Ulrich von Württemberg als Stipendium für evangelische Theologiestudenten gegründet, 1547 zieht es ins ehemalige Augustinereremitenkloster ein.
- 1589 – Johannes Kepler beginnt sein Studium in Tübingen
- 1622 bis 1625 – Nach der Schlacht bei Wimpfen (6. Mai) besetzt die Katholische Liga das evangelische Herzogtum Württemberg
- 1629 – Das Restitutionsedikt tritt in Kraft
- 1631 – „Kirschenkrieg“ (28. Juni bis 11. Juli)
- 1634 – (September) Kommandant Johann Georg von Tübingen übergibt das von 70 Bürgern besetzte Schloss Hohentübingen an die Kaiserlichen. Tübingen anschließend meist von bayerischen Truppen besetzt
- 1635 und 1636 – Großes Sterben (1485 Menschen in der Stadt allein)
- 1638 – Die Schwedische Armee in Tübingen
- 1647 – Belagerung von Schloss Hohentübingen durch die Franzosen. Am 14. März wird der Südostturm mit Hilfe einer Mine gesprengt. Die bayerische Besatzung gibt auf und erhält ehrenvollen Abzug. Franzosen in Tübingen bis 1649
- 1798 – Johann Friedrich Cotta gründete die Allgemeine Zeitung in Tübingen
- 1807 bis 1843 lebt Friedrich Hölderlin in Pflege im Hölderlinturm am Neckar
- 1935 – Durch die Deutsche Gemeindeordnung wird Tübingen zum Stadtkreis erklärt, bleibt aber innerhalb des Landkreises Tübingen, dessen Gebiet 1938 erheblich vergrößert wird.
- 1946 – Tübingen wird Hauptstadt des Landes (ab 1949: Bundeslandes) Württemberg-Hohenzollern, bis dieses im neuen Land Baden-Württemberg aufgeht. Die Stadt ist „unmittelbare Kreisstadt“.
- 1952 – Tübingen wird Sitz des Regierungsbezirks Südwürttemberg-Hohenzollern, der bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 in den Regierungsbezirk Tübingen überführt wird.
- 1956 – Tübingen wird Große Kreisstadt
- 1965 – Tübingen wird mit dem Europapreis für die hervorragenden Bemühungen um den europäischen Integrationsgedanken ausgezeichnet.
- 1971 bis 1974 – Durch die Eingliederung von acht Gemeinden erreicht das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung. Bei der 1973 durchgeführten Kreisreform erhält der Landkreis Tübingen ebenfalls seine heutige Ausdehnung.
Über Jahrhunderte war der Weinbau in Tübingen der wirtschaftlich bedeutendste Erwerbszweig der Bevölkerung. Die damaligen Weingärtner wurden als Gôgen (siehe auch Gogen-Witz) bezeichnet und verspottet. Noch heute erzählt man sich sogenannte Gôgenwitze, die besonders derb sind und das harte und beschwerliche Leben der damaligen Bevölkerung ausdrücken. Heute spielt der Weinbau in Tübingen kaum noch eine Rolle. Seit 2004 gibt es aber wieder ein privates Weingut in der Stadt. Bis in die 1990er Jahre bleibt Tübingen französische Garnisonsstadt. Die französischen Soldaten prägen das Stadtbild mit. Die Kasernen beanspruchen größere Teile des Stadtgebietes.
Geschichte der Stadtteile
Ammern wurde um 1120 als „Ambra“ erstmals erwähnt. Durch diverse Schenkungen der Pfalzgrafen von Tübingen kam der Ort im 12. Jahrhundert an das Kloster Obermarchtal, das ab 1303 bereits die Vogtei innehatte. Danach verschwand das Dorf allmählich. Die verbliebenen Güter kamen mit Obermachtal 1803 an die Fürsten von Thurn und Taxis und ab 1806 unter württembergische Verwaltung. 1852 wurde Ammern Besitz des königlichen Hauses Württemberg und gehörte politisch zur Gemeinde Derendingen mit dem es 1934 nach Tübingen eingemeindet wurde. 1935 wurde die Teilgemeinde Ammern und 1978 die Markung Ammern aufgelöst.Bebenhausen wurde 1185 als „Bebenhusin“ erstmals erwähnt, doch ist die Siedlung bereits älter. Die Pfalzgrafen von Tübingen stifteten ein Kloster, das zunächst von Prämonstratensern besiedelt war. 1190 folgten Zisterzienser aus Schönau bei Heidelberg. Spätestens ab 1204 war das Kloster reichsunmittelbar. Erst Ende des 14. Jahrhunderts gelangte es unter die Herrschaft Württembergs. 1534 wurde es nach Einführung der Reformation aufgelöst. Die Güter des Klosters und der zugehörige Ort wurden durch württembergische Vögte im Klosteramt Bebenhausen verwaltet. 1759 wurde dieses zum Oberamt erhoben und dessen Sitz nach Lustnau verlegt. Ab 1807 gehörte Bebenhausen zum Oberamt Tübingen.
Bühl wurde um 1100 als „de Buhile“ erstmals erwähnt. Um 1120 werden Edelfreie von Bühl genannt. Im 12. Jahrhundert gelangte der Ort an die Grafen von Hohenberg. Ab 1292 war Bühl als Lehen an Amman von Rottenburg vergeben, die es bis 1502 innehatten. Dann wurde es aufgeteilt. Unter anderen waren die Herren von Ehingen zu Kilchberg und die Herren von Stein zum Rechtenstein die Besitzer. Letztere bauten ab 1550 das Schloss. Die Oberhoheit über Bühl oblag bei Österreich. Das Lehen wurden mehrmals eingezogen und wieder verpfändet. 1805 kam Bühl an Württemberg und wurde dem Oberamt Rottenburg zugeordnet. Bei dessen Auflösung 1938 kam Bühl zum Landkreis Tübingen.
Derendingen wurde um 1089 als „Taredingin“ erstmals erwähnt. Die Herren von Derendingen waren Dienstleute der Grafen von Achalm, welche die Hälfte des Ortes an das Kloster Zwiefalten verkauften. Über die andere Hälfte herrschten im 13. Jahrhundert Dienstleute der Pfalzgrafen von Tübingen, die ihren Anteil 1342 an Württemberg veräußerten. Doch konnte das Kloster Zwiefalten seinen Anteil am Dorf später noch ausbauen. 1750 vertauschte das Kloster Zwiefalten seinen Besitz mit Württemberg, so dass ganz Derendingen württembergisch war. Der württembergische Teil gehörte stets zum Amt bzw. Oberamt Tübingen.
Hagelloch wurde 1106 als „Hagunloch“ erstmals erwähnt. Über mehrere Herrschaften gelangte der Ort 1296 durch Verkauf an das Kloster Bebenhausen, mit dem er 1534 an Württemberg kam. Bis 1807 verblieb Hagelloch unter der Verwaltung des Klosteramts Bebenhausen und kam dann zum Oberamt Tübingen.
Hirschau wurde um 1204 als „Hizroune“ erstmals erwähnt. Über mehrere Herrschaften kam der Ort unter hohenbergisches Lehen und ab 1381 an Österreich. Ab 1621 war Hirschau wieder an die Freiherren von Hohenverg, ab 1733 an die Herren von Raßler verpfändet (bis 1762). Nach dem Übergang an Württemberg 1805 wurde Hirschau 1807 dem Oberamt Rottenburg zugeteilt und kam bei dessen Auflösung 1938 zum Landkreis Tübingen.
Kilchberg wurde im 12. Jahrhundert als „Kiliberc“ erstmals erwähnt. Der Ortsadel waren Dienstleute der Pfalzgrafen von Tübingen. Ab 1429 kam der Ort an die Herren von Ehingen zu Hohenentringen, doch war ein Achtel des Ortes bereits seit 1389 württembergisch. Die Ehinger erbauten das Schloss. Im 17. Jahrhundert wurde der Ort auf verschiedene Herrschaften aufgeteilt, unter anderem an Leutrum von Ertingen. 1805 kam Kilchberg an Württemberg und wurde dem Oberamt Tübingen zugeordnet.
Lustnau wurde um 1120 als „Lustnow“ erstmals erwähnt. Der Ort wurde von pfalzgräflichen Ministerialen derer von Lustnau beherrscht. Doch gelangte das Dorf nach und nach an das Kloster Bebenhausen, das hier einen Pfleghof errichtete. Nach Aufhebung des Klosters war Lustnau Sitz des Klosteramtes Bebenhausen, das erst 1807 aufgelöst wurde. Seither gehörte der Ort zum Oberamt Tübingen. Durch große Bautätigkeiten erweiterte sich das Dorf ab etwa 1930 in Richtung Tübingen, so dass der Ort heute mit der Kernstadt verwachsen ist.
Pfrondorf wurde um 1200 als „Prundorf“ erstmals erwähnt. Zunächst bei den Pfalzgrafen von Tübingen, gelangte der Ort an die Herren von Lustnau und schließlich um 1400 an das Kloster Bebenhausen, zu dessen Klosteramt der Ort gehörte. 1807 kam Pfrondorf zum Oberamt Tübingen.
Unterjesingen wurde Ende des 11. Jahrhunderts als „Yesingen“ erstmals erwähnt. Nach dem Ort benannte sich ab 1299 Marschälle von Jesingen. Das Dorf gehörte zur Burg Roseck, die im Besitz der Herren von Ow war und 1410 an das Kloster Bebenhausen gelangte. Dorf und Burg wurden somit württembergisch und gehörten zum Klosteramt Bebenhausen. 1807 kam Jesingen zum Oberamt Tübingen und 1810 zum Oberamt Herrenberg. Zur Unterscheidung zum benachbarten Ort Oberjesingen wurde die Vorsilbe Unter- beigefügt, so dass der Ort seither Unterjesingen genannt wird. Bei der Auflösung des Oberamtes Herrenberg 1938 kam Unterjesingen zum Landkreis Tübingen.
Waldhausen wurde um 1100 erstmals erwähnt. Um 1270 kam der Ort an das Kloster Bebenhausen und ab 1534 zum Klosteramt Bebenhausen. 1807 kam der Ort zum Oberamt Tübingen, blieb aber stets ein Teil der politischen Gemeinde Bebenhausen. 1934 wurde der Ort nach Tübingen umgemeindet. 1967 wurde die Gemarkung Waldhausen aufgehoben. In den 1970er Jahren entstand unweit des Weilers Waldhausen ein neues Wohngebiet „Waldhäuser-Ost“, das heute mit der Kernstadt Tübingen zusammen gewachsen ist.
Weilheim wurde um 1100 als „Wilon“ erstmals erwähnt. Nach dem Ort benannten sich ab 1271 Ministeriale der Pfalzgrafen von Tübingen. 1342 kam der Ort mit Tübingen an Württemberg und war ab 1500 dem Amt bzw. späteren Oberamt Tübingen zugeteilt.
Religionen
Tübingen gehörte zunächst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat „vor dem Wald“ (Kapitel Sülchen) zugeordnet. Infolge der Zugehörigkeit zum Herzogtum Württemberg wurde hier, wie im übrigen Württemberg, ab 1535 die Reformation eingeführt. Die in der Stadt tätigen Reformatoren waren Ambrosius Blarer und Balthasar Keuffelin. Danach war Tübingen über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. 1559 trat die große Kirchenordnung in Kraft. Tübingen wurde auch bald Sitz eines Dekanats innerhalb der Württembergischen Landeskirche, das zunächst zur Generalsuperintendentur Bebenhausen gehörte. Ab 1692 gab es ein Dekanat Lustnau. 1806 wurde Tübingen Sitz einer eigenen Generalsuperintendentur (heute Prälatur). Seit 1911 gehört das Dekanat Tübingen zur Prälatur Reutlingen.Die evangelische Hauptkirche Tübingens ist die Stiftskirche, die wohl aus einer um 1188 erwähnten Kapelle hervorging. Die St. Georg, später St. Georg und Maria geweihte Kirche wurde 1476 zur Stiftskirche erhoben, nachdem das Chorherrenstift Sindelfingen an die Tübinger Pfarrkirche übertragen worden war. Die heutige Kirche wurde ab 1470 errichtet. Der Turm stammt von der Vorgängerkirche. Die zweite alte Kirche der Stadt ist die 1337 erstmals erwähnte Jakobuskirche. Auch sie war ursprünglich eine Kapelle, die nach der Reformation mit dem Spital verbunden wurde. Die im Kern romanischer Kirche wurde im 16. Jahrhundert gotisch umgestaltet. An ihr wurde 1910 eine Pfarrei errichtet. Weitere evangelische Kirchen sind die Eberhardkirche aus dem Jahr 1911 (Pfarrei ab 1911), die Martinskirche von 1955 (Pfarrei ab 1957), die Stephanuskirche von 1968 (Pfarrei ab 1965), die Albert-Schweitzer-Kirche (Baujahr ?) und die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche (erbaut 1983/85). Diese sieben Kirchengemeinden der Kernstadt Tübingen bilden die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Tübingen.
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Das Wilhelmsstift, vom Turm der Stiftskirche aus gesehen Bildherkunft |
Aus dem im 13. Jahrhundert gegründeten Augustinerkloster ging nach der Reformation das Evangelische Stift hervor. Das um 1272 gegründete Franziskanerkloster wurde nach der Reformation in das Collegium Illustre umgewandelt. Hier zog 1817 das katholische theologische Seminar aus Ellwangen (Jagst) ein. Seither wird es als Wilhelmsstift bezeichnet.
In den Stadtteilen Tübingens (außer Bühl und Hirschau) wurde infolge der überwiegenden Zugehörigkeit zu Württemberg ebenfalls die Reformation eingeführt. Daher gibt es dort bis heute meist auch eine evangelische Kirchengemeinde oder zumindest eine evangelische Kirche. Derendingen hatte bereits um 1189 eine Kapelle. Die heutige Kirche wurde 1514 erbaut. Die evangelische Kirche Hagelloch wurde 1904 im neoromanischen Stil erbaut. Eine Pfarrei gab es in Hagelloch jedoch bereits seit 1545. In Kilchberg wurde die Reformation durch Georg von Ehingen eingeführt. Die Pfarrkirche in Kilchberg hat verschiedene Bauphasen. Der älteste Teil ist wohl romanisch. Zur Gemeinde Kilchberg gehören auch die Protestanten in Bühl. Die Kirche St. Martin in Lustnau wurde Ende des 15. Jahrhundert erbaut, doch gab es bereits im 12. Jahrhundert eine Kirche und Pfarrei. Von der Pfarrei Lustnau wird auch die Kirchengemeinde Bebenhausen betreut. Doch hat die Gemeinde mit der ehemaligen Klosterkirche auch eine eigene Kirche. Pfrondorf war zunächst eine Filiale von Lustnau. 1833 erhielt der Ort eine eigene Pfarrei und auch eine eigene Kirche. Unterjesingen hatte schon im 11. Jahrhundert eine Pfarrei und eine der Hl. Barbara geweihte Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Die heutige Kirche wurde 1470 bis 1494 erbaut. In Weilheim gab es eine dem Hl. Nikolaus geweihte Kirche. Die heutige Kirche wurde 1499 bis 1521 im spätgotischen Stil erbaut. Zur Gemeinde gehören auch die Protestanten aus Hirschau. Alle genannten Kirchengemeinden gehören ebenfalls zum Dekanat Tübingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Bereits 1750 errichtete das Kloster Marchtal im Weiler Ammern eine katholische Gemeinde, die 1806 aufgehoben wurde, als die katholische Stadtkirchengemeinde Tübingen gegründet wurde. Die Gottesdienste wurden in der Jakobskirche (ehem. Spitalkirche) gehalten. Der Direktor des Wilhelmsstifts war ab 1817 zugleich katholischer Stadtpfarrer. 1818 konnte die Gemeinde ihr eigenes Gotteshaus, die Kirche St. Wilhelm in der Nähe des Wilhelmsstifts bauen. Die 1806 gegründete Gemeinde gehörte zunächst noch zum Bistum Konstanz, dann ab 1808 zum Generalvikariat Ellwangen und ab 1821 zum neu gegründeten Bistum Rottenburg (heute Rottenburg-Stuttgart). Die heutige Tübinger Pfarrkirche St. Johannes Evangelist wurde 1875 bis 1878 erbaut. Nach dem 2. Weltkrieg entstanden weitere katholische Gemeinden und Kirchen in Tübingen und zwar St. Michael (1949, Pfarrei ab 1958) und St. Paulus (1974, Pfarrei ab 1975). Ein Klinikkirche wurde 1961 gebaut (eine Pfarrei war dort bereits 1896 errichtet worden), das Hochschulpfarramt wurde 1933 errichtet. Zur Gemeinde St. Johannes Evangelist gehören auch die Katholiken aus Hagelloch und Unterjesingen. Die Katholiken aus Weilheim werden von der Gemeinde St. Michael betreut.
Im Stadtteil Bühl wurde 1275 eine Kirche und Pfarrei genannt. Da Bühl über verschiedene Herrschaften schließlich unter die Oberhoheit Österreichs gelangte, blieb der Ort katholisch. Dennoch wurde durch Georg von Ehingen und David von Stein im 16. Jahrhundert vorübergehend die Reformation eingeführt, doch 1609 wieder rückgängig gemacht. Die heutige Pfarrkirche St. Pankratius in Brühl wurde 1902 erbaut, der Turm stammt noch vom Vorgängerbau 1599. Zur Gemeinde gehören auch die Katholiken aus Kilchberg. Die Einwohner aus Hirschau gehörten zunächst zur Sülchenpfarrei bei Rottenburg, teilweise auch zu Wurmlingen. 1461 wurde die Kapelle St. Ägidius in Hirschau zur Pfarrei erhoben. Die heutige Kirche St. Ägidius ist im Kern gotisch, wurde aber 1851/52 überwiegend neu erbaut. In Lustnau wurde 1956 die Kirche St. Petrus erbaut und 1961 zur Pfarrei erhoben. Dazu gehören auch die Katholiken aus Pfrondorf. Alle katholischen Kirchengemeinden im Tübinger Stadtgebiet gehören heute zum Dekanat Rottenburg des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Tübingen auch eine Griechisch-orthodoxe Gemeinde sowie Freikirchen, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (Friedenskirche), eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten – Kreuzkirche), eine Freie Christliche Gemeinde und eine Selbständige Evangelisch-Lutherische Gemeinde (Philippus-Gemeinde). Auch die Neuapostolische Kirche, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Christengemeinschaft sind in Tübingen vertreten.
Eingemeindungen
In die Stadt Tübingen wurden folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen eingegliedert:- 1934: Derendingen (mit Ammern) und Lustnau sowie den von der Gemeinde Bebenhausen umgegliederten Weiler Waldhausen
- 1. Juli 1971: Bühl, Hagelloch, Hirschau, Kilchberg, Pfrondorf, Unterjesingen
- 1. August 1971: Weilheim
- 1. November 1974: Bebenhausen
Einwohnerentwicklung
Siehe auch Einwohnerentwicklung TübingensIm Mittelalter und der frühen Neuzeit hatte Tübingen nur wenige tausend Einwohner. Die Bevölkerung wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. So forderten Pestepidemien 1348 und während des Dreißigjährigen Krieges 1634/35 zahlreiche Todesopfer. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1818 erst 7.500 Menschen in der Stadt, so waren es 1900 bereits 15.000. Bis 1939 verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf 30.000. Durch die Eingemeindung von acht kleineren Nachbargemeinden Anfang der 1970er Jahre wuchs die Bevölkerung von 55.000 im Jahre 1970 auf 70.000 im Jahre 1973. Am 30. Juni 2006 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Tübingen nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 83.557 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).
Politik
Bürgermeister
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Tübinger Rathaus am Marktplatz Bildherkunft |
In Tübingen ist seit etwa 1300 ein Rat und ein Gericht nachweisbar, wobei der Rat das Gericht einschloss. Beide Gremien vertraten die Bürgerschaft gegenüber der Herrschaft. Nach dem Übergang an Württemberg gab es zunächst nur ein Gericht. Ein Rat wurde erst wieder 1477 eingerichtet, doch hatte er völlig andere Aufgaben. Im 16. Jahrhundert wurden beide Gremien auch als „Magistrat“ bezeichnet.
Mit der Einführung der württembergischen Gemeindeverfassung 1819 gab es keinen Unterschied mehr zwischen Gericht und Rat. Das nunmehrige Gremium wurde als Stadtrat bezeichnet. Das Stadtoberhaupt hieß dann zunächst Oberbürgermeister, ab 1823 Stadtschultheiß und ab 1903 erneut Oberbürgermeister. Dieser wird heute von den Bürgern für eine Amtszeit von acht Jahren direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Verwaltung. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ sowie der 2. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.
Bei der Wahl des Oberbürgermeisters am 22. Oktober 2006 wurde Boris Palmer mit 50,4 % der Stimmen zum neuen Oberbürgermeister gewählt. Er tritt sein Amt im Januar 2007 an.
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Gemeinderat
Seit der Wahl am 13. Juni 2004 hat der Gemeinderat (48 Sitze) folgende Zusammensetzung:| Gruppierung | Prozent | Sitze |
|---|---|---|
| AL/GRÜNE | 26,5 % (+8,7) | 13 (+4) |
| CDU | 19,2 % (−2,2) | 9 (−1) |
| SPD | 16,5 % (+0,1) | 8 |
| UFW | 12,1 % (+0,2) | 6 |
| W.U.T. | 10,6 % (−1,1) | 5 (−1) |
| TÜL/PDS | 8,6 % (+1,7) | 4 (+1) |
| FDP | 6,5 % (+1,2) | 3 (+1) |
| Andere | 0,0 (−8,6) | 0 (−1) |
Wappen
Das Wappen der Stadt Tübingen zeigt in Gold an drei roten Trageringen die dreilatzige rote Fahne der Pfalzgrafen. Auf dem Schild zwei schräg gekreuzte, mit roten, golden geschlitzten Puffärmeln bekleidete Männerarme, die zwei mit Spitzen aufwärts zeigende Hirschstangen halten. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb.Das älteste Siegel der Stadt stammt aus dem Jahr 1272 und zeigt bereits die Fahne der Pfalzgrafen, die auch in den Wappen von Böblingen und Herrenberg abgebildet ist. Auch nachdem die Stadt württembergisch wurde, blieb das Wappensymbol erhalten. Doch verlieh Herzog Ulrich von Württemberg am 18. August 1514 als besonderes Ehrenzeichen für die Treue der Stadt beim Aufstand des „Armen Konrad“ das so genannte „Oberwappen“, die Hirschstangen mit den beiden Landsknechtarmen.
Städtepartnerschaften
Tübingen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:- Monthey – Valais, Schweiz seit 14. Juni 1959
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Bildherkunft- Aix-en-Provence – Frankreich seit 20. Oktober 1960
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Bildherkunft- Kingersheim – Frankreich seit 14. September 1963
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Bildherkunft- Ann Arbor – Michigan, USA seit 17. November 1965
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Bildherkunft- Durham – England , Großbritannien
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Bildherkunftseit 6. Juli 1969Flag of the United Kingdom.svg
Bildherkunft- Aigle – Vaud, Schweiz seit 12. Oktober 1973
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Bildherkunft- Kilchberg – Schweiz seit 1981
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Bildherkunft- Perugia – Umbrien, Italien seit 21. Juni 1984
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Bildherkunft- Petrosawodsk – Karelien, Russland seit Oktober 1989
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Bildherkunft- Villa El Salvador – Lima, Peru seit 24. September 2006
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BildherkunftWirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Straßenverkehr
In Tübingen kreuzen sich zwei wichtige Bundesstraßen: Die B 27 Schaffhausen–Donaueschingen–Tübingen–Stuttgart–Heilbronn und die B 28 Straßburg–Freudenstadt–Tübingen–Reutlingen–Ulm. Die B 27 ist in Richtung Norden autobahnähnlich ausgebaut, so dass die Bundesautobahn A 8 bei Stuttgart schnell erreicht werden kann. Der vierspurige Ausbau ab Derendingen bis Dußlingen wurde im Herbst 2006 fertig gestellt. Zur Entlastung der Südstadt fehlt dazwischen noch der Schindhau-Basistunnel.
Hauptbahnhof Tübingen (dahinter die frühere Thiepval-Kaserne)
BildherkunftEisenbahn
Der Tübinger Hauptbahnhof ist ein Eisenbahnknotenpunkt mehrerer Bahnen. Auf der „Neckar-Alb-Bahn“ (Stuttgart–Plochingen–Reutlingen–Tübingen) fährt neben RB und RE ein stündlicher IRE mit nur einem Halt in Reutlingen und stellt in Stuttgart Verbindung zum Fernverkehr her. Im Zuge des Großprojektes Stuttgart 21 soll eine direktere Linienführung über den Flughafen ohne den Umweg über Plochingen zu einer deutlichen Verbesserung der Anbindung nach Stuttgart sowie zum Fernverkehr führen.Von Tübingen aus verkehren außerdem die „Obere Neckarbahn“ nach Horb, die „Ammertalbahn“ nach Herrenberg sowie die „Zollernalbbahn“ über Sigmaringen nach Aulendorf.
Regionalstadtbahn
Seit einigen Jahren verfolgt die Stadt Tübingen die Einrichtung einer Regionalstadtbahn Neckar-Alb nach dem Karlsruher Modell ([LINK]). Hierzu soll insbesondere eine Stadtbahnstrecke vom Hauptbahnhof über Universität und Universitätskliniken zum Wohngebiet Waldhäuser Ost entstehen, die mit dem regionalen Zugverkehr durchgebunden wird. Eine Machbarkeitsstudie ergab eine äußerst positive volkswirtschaftliche Nutzen-Kosten-Relation von 2,0 [LINK].ÖPNV
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch die Stadtverkehr Tübingen GmbH (Stadtbus „TÜBus“) bedient. Auch besteht ein gut ausgebautes Nachtbussystem, das nicht nur in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag, sondern auch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verkehrt. Der Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) eingebunden. Für Studenten der Eberhard-Karls-Universität wird ein Semesterticket angeboten, das im gesamten NALDO-Netz gültig ist.Medien
Über das lokale Geschehen im Raum Tübingen berichtet das Schwäbische Tagblatt , die Lokalzeitung mit der Südwest-Presse als Mantelteil.Der Südwestrundfunk betreibt in Tübingen ein Landesstudio, aus dem unter anderem auch das Regionalprogramm „Radio Tübingen“ innerhalb von SWR4 Baden-Württemberg produziert und ausgestrahlt wird. Weitere Hörfunkprogramme sind die Uniwelle Tübingen, das Radio der Universität Tübingen und die Wüste Welle, das Freie Radio für Tübingen und Reutlingen. Aus dem Raum Reutlingen/Tübingen sendet auch das private Regionalfernsehen RTF.1.
Behörden, Gerichte und Einrichtungen
Tübingen ist Sitz des Regierungspräsidiums und des Landratsamts Tübingen.Ferner gibt es hier ein Land- und ein Amtsgericht, die zum Bezirk des Oberlandesgerichts Stuttgart gehören, sowie Notariate.
Außerdem hat Tübingen ein Finanzamt.
In Tübingen ist auch der Sitz der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, einer dem Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg nachgeordnete Dienststelle.
Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Tübingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Bildung
Universität
Universität Tübingen, Neue Aula
BildherkunftDie Eberhard-Karls-Universität in Tübingen ist eine der ältesten und renommiertesten deutschen Universitäten und wurde 1477 gegründet. Der Universität ist ein Klinikum angeschlossen.
Das Tübinger Stift der Evangelischen Landeskirche in Württemberg existiert seit 1536. Des weiteren befindet sich hier die Hochschule für Kirchenmusik Tübingen, die 1999 von Esslingen am Neckar hierher umgezogen ist.
Einen bedeutenden und bundesweit einmaligen Beitrag zur Studienorientierung leistet auch das Leibniz Kolleg, eine ehemalige Einrichtung der Universität, die nun von einer Stiftung geleitet wird.
Tübingen hat auch ein Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien).
Tübingen ist auch Sitz folgender Institute:
- Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
- Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik
- Friedrich-Miescher-Laboratorium für biologische Arbeitsgruppen in der Max-Planck-Gesellschaft
- Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (idgl); diese dem Innenministerium Baden-Württemberg nachgeordnete Forschungseinrichtung wurde am 1. Juli 1987 gegründet
- Institut für Wissensmedien (Knowledge Media Research Center)
Schulen:
Grundschulen - Grundschule Innenstadt
- Grundschule Hügelstraße
- Französische Schule
- Dorfackerschule Lustnau
- Grundschule am Hechinger Eck mit Ludwig-Krapf-Schule
- Melanchthonschule
- Grundschule auf der Wanne
- Grundschule im Aischbach
- Grundschule Winkelwiese/Waldhäuser-Ost
- Pestalozzi Förderschule
- Grundschule Pfrondorf
Gesamtschulen
- Waldorfschule Tübingen
Hauptschulen
- Mörikeschule
- Hauptschule Innenstadt
- Geschwister-Scholl-Schule
- Dorfackerschule Lustnau
Realschulen
- Walter-Erbe-Realschule
- Albert-Schweizer-Realschule
- Geschwister-Scholl-Schule
Gymnasien - Uhland-Gymnasium
- Carlo-Schmid-Gymnasium
- Kepler-Gymnasium
- Wildermuth-Gymnasium
- Geschwister-Scholl-Schule
Berufliche Schulen
- Gewerbliche Schule Tübingen
- Mathilde-Weber-Schule (Hauswirtschaftliche Schule)
- Wilhelm-Schickard-Schule (Kaufmännische Schule)
- Bildungs- und Technologiezentrum Tübingen
Sonstige Schulen
- Deutsch-Amerikanisches Institut
- EUROPA-INSTITUT Dr. Kramer
- VHS Volkshochschule Tübingen
- VIVAT LINGUA! Sprachtrainingsprogramme
- Sprachinstitut Tübingen SIT
- Krankenpflegeschule am UKT
Schulämter
- Regierungspräsidium Tübingen – Schule und Bildung
- Landratsamt Tübingen – Schulamt
- Kreisbildstelle Tübingen
Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick vom Schloss
Bildherkunft
Schloss Hohentübingen
Bildherkunft
Schlossportal
BildherkunftTheater
- Landestheater Tübingen (LTT)
- Zimmertheater Tübingen, das kleine, zeitgenössische Theater in der Bursagasse inmitten der Altstadt
- Literarisches Programm, das kleine Theater auf dem Neckar
Museen
- Kunsthalle Tübingen
- Museum Schloss Hohentübingen
- Stadtmuseum im Kornhaus Tübingen, ein Heimatmuseum mit der Lotte-Reiniger-Scherenschnittsammlung
- Boxenstop Tübingen, Auto- und Spielzeugmuseum in der Brunnenstraße
Bauwerke
Die Neckarfront mit dem Hölderlinturm ist ein weithin bekanntes Fotomotiv der Stadt und kann somit als Wahrzeichen bezeichnet werden.Das Rathaus und die Altstadt sind vollständig erhalten. Es gibt zahlreiche Fachwerkhäuser und viele enge Gassen. Die Stiftskirche Tübingen von 1470 ist die evangelische Hauptkirche der Stadt. Hier sind die württembergischen Herzöge Eberhard im Bart (gestorben 1496), Herzog Ulrich (1550) und Herzog Christoph (1568) in dem mit dem Lettner abgetrennten Chorraum der Stiftskirche begraben.
Die zweite alte Kirche der Stadt ist die 1337 erstmals erwähnte Jakobuskirche, die aus einer Kapelle hervorging. Die im Kern romanischer Kirche wurde im 16. Jahrhundert gotisch umgestaltet. Weitere evangelische Kirchen sind die Eberhardkirche aus dem Jahr 1911, die Martinskirche von 1955, die Stephanuskirche von 1968, die Albert-Schweitzer-Kirche (Baujahr ?) und die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche (erbaut 1983/85). Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Evangelist wurde 1875 bis 1878 erbaut. Weitere katholische Kirchen sind St. Michael (1949) und St. Paulus (1974).
Aus dem im 13. Jahrhundert gegründeten Augustinerkloster ging nach der Reformation das Evangelische Stift hervor. Das um 1272 gegründete Franziskanerkloster wurde nach der Reformation in das Collegium Illustre umgewandelt (heute Wilhelmsstift).
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Hohentübingen, die Eberhard-Karls-Universität, das Goethehäuschen Tübingen, das Kloster Bebenhausen, die Stadt der kurzen Wege, mit dem Französischen Viertel und der Österbergturm.
Zu den Kirchen in den Tübinger Stadtteilen siehe den Abschnitt Religionen.
Parks

Neuer Botanischer Garten
BildherkunftDer Neue Botanische Garten Tübingen beherbergt ein „Fuchsien-Haus“ mit einer Sammlung von nach Leonhart Fuchs benannten Pflanzenarten. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Alte Botanische Garten. Auf der grünen Neckarinsel befindet sich die Platanenallee. Ferner gibt es noch den Park am Anlagensee.
Sport
Zunächst sind die Basketballer des SV 03 Tübingen, die jetzt als Walter Tigers Tübingen in der 1. Bundesliga spielen, zu nennen. Daneben gibt es auch die „Tübingen Hawks“ in der 1. Baseball-Bundesliga Süd, die Leichtathleten (u. a. Dieter Baumann) der LAV ASICS Tübingen und viele weitere bekannte Einzel- und Teamsportler/innen.Seit Oktober 2004 gibt es eine neue Sporthalle („TüArena“) an der Europastraße. Schwimmen kann man in Tübingen in einem modernen Freibad und zwei Hallenbädern; der Neckar eignet sich hierfür eher weniger; Rudern ist aber durchaus möglich. Außerdem hat das Sportinstitut der Universität ein breites Angebot.

Universitätskliniken Tübingen Schnarrenberg
BildherkunftRegelmäßige Veranstaltungen
- Ausstellung „Für die Familie“ (fdf), Anfang März
- Maieinsingen der Tübinger Studentenverbindungen, Nacht zum 1. Mai
- Stocherkahnrennen auf dem Neckar, erster Donnerstag im Juni, 14:00 Uhr, Platanenalle
- Sommerfest, Anfang Juli
- Sommeruniversität, Anfang August
- Gutenachtgeschichten, Anfang August
- Umbrisch-Provenzalischer Markt, Mitte September
- Stadtlauf, Mitte September
- Retromotor, Oldtimerfestival am dritten Septemberwochenende
- Entenrennen, Anfang Oktober
- Französische Filmtage Tübingen-Stuttgart, Zeitraum Mitte Oktober bis Anfang November
- CineLatino, April/Mai
- Drachenfest auf dem Österberg, 3. Sonntag im Oktober
- Jazz- und Klassiktage, Mitte Oktober
- Weihnachtsmarkt, drittes Adventwochenende, Freitag bis Sonntag
- Rock im Tunnel, Rockparty im Fußgängertunnel, April/Juni
Kinos
- Arsenal, (Am Stadtgraben)
- Atelier, (Vor dem Haagtor)
- Blaue Brücke, (an der blauen Brücke)
- Löwen, (Kornhausstraße)
- Museum, (Lustnauer Tor)
Persönlichkeiten
- Alois Alzheimer (1864–1915), Entdecker der Alzheimerschen Krankheit
- Papst Benedikt XVI (Joseph Ratzinger) (* 1927) hatte von 1966 bis 1969 einen Lehrstuhl für katholische Dogmatik an der katholisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
- Leonhart Fuchs (1501–1566), Mediziner und Botaniker, Herausgeber des „New Kreüterbuch“, eines der ersten systematischen Kräuterbücher
- Helmuth von Glasenapp (1891–1963), Professor für Indologie und vergleichende Religionswissenschaften, lehrte von 1946–1959 in Tübingen
- Hans Gmelin († 1991), Oberbürgermeister von Tübingen (1954–1974) (Vater von Herta Däubler-Gmelin)
- Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831), der preußische Staatsphilosoph studierte im Tübinger Stift Theologie.
- Roman Herzog (* 1934, Jurist, (Staatsrecht) Bundespräsident (Deutschland) 1994–1999, Präsident des Bundesverfassungsgericht 1987–1994, Vizepräsident des Bundesverfassungsgericht 1983–1987, Innenminister von Baden-Württemberg 1980–1983, Minister für Kultur und Sport von Baden-Württemberg 1978–1980, 1986–1994 Honorarprofessor der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
- Hermann Hesse (1877–1962), absolvierte von 1895 bis 1899 seine Buchhändlerlehre in der Buchhandlung Heckenhauer, Tübingen. Die Buchhandlung existiert noch heute und befindet sich direkt gegenüber der Stiftskirche am Holzmarkt. Hesses Buch Im Presselschen Gartenhaus spielt ebenfalls in Tübingen.
- Friedrich Hölderlin (1770–1843), studierte im Tübinger Stift Theologie. Unter seinen Kommilitonen befand sich auch Georg Wilhelm Friedrich Hegel.
- Kurt Georg Kiesinger (CDU), Ministerpräsident von Baden-Württemberg 1958–1966, Kanzler der Großen Koalition 1966–1969
- Klaus Kinkel (FDP), Bundesjustizminister von 1991–1992; Bundesaußenminister und Vizekanzler von 1992–1998, studierte in Tübingen Rechtswissenschaften
- Claus Kleber (* 1955), Moderator und Redaktionsleiter des heute-journals, studierte in Tübingen Jura
- Bruno Klimek (* 1958), Schauspiel- und Opernregisseur, Bühnenbildner, Schriftsteller und Bildender Künstler
- Maren Kroymann (* 1949), Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin
- Horst Köhler (* 1943), amtierender Bundespräsident (seit 2004), studierte in Tübingen Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften, Assistententätigkeit am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung, seit 2003 Honorarprofessor der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
- Friedrich Miescher aus Basel entdeckte in der Schlossküche des Schlosses Hohentübingen 1869 das Nuklein als Bestandteil menschlicher Zellkerne. In dieser Substanz ist die DNS als Trägerin der Erbinformation enthalten. Damit legte er den Grundstein für die moderne molekulare Biologie und Medizin.
- Eduard Mörike (1804–1875), studierte ebenfalls im Tübinger Stift Theologie und verbrachte einen Großteil seines Lebens in Tübingen. Mörikes bekannteste Werke sind Maler Nolten sowie Peregrina, eines seiner bekanntesten Gedichte ist Frühling läßt sein blaues Band.
- Christiane Nüsslein-Volhard (* 1942), Biologin und Nobelpreisträgerin (1995), Leiterin des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen
- Martin Prenninger, genannt Martinus Uranius (ca. 1450–1501), Humanist und Rechtsgelehrter, hatte von 1490 bis zu seinem Tod den Lehrstuhl für kanonisches Recht inne
- Friedrich August Quenstedt (1809–1889), ab 1821 Studium in Tübingen, 1837 Professor für Mineralogie und Geologie, Stratigraph des schwäbischen Jura (Quenstedtsche Gliederung)
- Kurt Rebmann (1924–2005), Generalbundesanwalt (Bundesrepublik Deutschland) (1977–1990), studierte und lehrte in Tübingen.
- Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775–1854), der Philosoph und Vertreter des Deutschen Idealismus war mit Hegel und Hölderlin im Stift.
- Friedrich Silcher (1789-1860 wirkte von 1817 an als Musikdirektor an der Universität zu Tübingen und ist auf dem alten Tübinger Stadtfriedhof begraben. Auf der Neckarinsel gegenüber des Hölderlinturms befindet sich ein großes Denkmal für den Komponisten.
Ehrenbürger
Zahlreiche lokale und überregionale Persönlichkeiten bekamen von der Stadt Tübingen die Ehrenbürgerwürde verliehen, darunter:- Viktor von Bruns, Mediziner (1868 verliehen)
- Gustav von Schönberg, deutscher Nationalökonom (1907 verliehen)
- Carlo Schmid, deutscher Politiker (SPD), Bundesminister für Länderangelegenheiten (1977 verliehen)
- Gebhard Müller, deutscher Politiker (CDU), Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts (1978 verliehen)
- Kurt Georg Kiesinger (CDU), Bundeskanzler und Ministerpräsident (1979 verliehen)
- Theodor Eschenburg, Politikwissenschaftler (1985 verliehen)
- Christiane Nüsslein-Volhard, Biologin, Nobelpreisträgerin (2002 verliehen)
- Walter Jens, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (2002 verliehen)
- Hans Küng, Theologe und Religionsforscher (2002 verliehen)
Eine vollständige Auflistung seit 1868 findet sich unter Liste der Ehrenbürger von Tübingen.
Söhne und Töchter der Stadt
Die Liste enthält bekannte Personen, die in Tübingen geboren sind. Ob sie später ihren Wirkungskreis in Tübingen hatten oder nicht ist dabei unerheblich.- Jörg Unkair, (1500–1553), Baumeister der Weser-Renaissance
- Rudolf Jacob Camerer, auch Camerarius (1665–1721), Botaniker
- Johann Georg Gmelin, (1709–1755), Sibirienforscher
- Carlo Steeb (1773–1836), Priester und Ordensgründer
- Ludwig Uhland (1787–1862), Dichter und Germanist
- Albert Knapp (1798–1864), Dichter und Tierschützer
- Johann Ludwig Krapf (1810–1881), Missionar
- Friedrich August Tscherning (1819-1900), Forstmann
- Christoph Sigwart (1830–1904), Philosoph
- Friedrich von Payer (1847–1931), Politiker und Vizekanzler
- Otto Konz (1875–1965), Architekt der Neckarkanalisierung
- Martin Elsaesser (1884–1957), Architekt
- Otto Heinrich Schindewolf (1896–1971), Paläontologe
- Hans Gmelin (1911–1991), Oberbürgermeister von Tübingen (1954–1974)
- Paula Acker (1913–1989), Kommunistin und SED-Funktionärin
- Lutz Röhrich (* 1922), Volkskundler und Erzählforscher
- Walter Schultheiß (* 1924), Schauspieler und Autor
- Gerhard Mauz (1925–2003), Journalist
- Walter Hirrlinger (* 1926), Politiker (SPD) und Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland
- Traugott Bender (1927–1979), Politiker (CDU), Jurist und Theologe
- Eugen Volz (* 1932), Jurist und Politiker (CDU)
- Martin Holland (* 1934), evangelischer Theologe, 1981-1984 Präsident der Synode der Württembergischen Landeskirche
- Uli Märkle (1938–2005), Produzent klassischer Musik
- Hans von Mangoldt (* 1940), Verfassungsrechtler
- Helmut Haussmann (* 1943), Politiker und Bundesminister
- Ute-Henriette Ohoven (*1946), UNESCO-Botschafterin und Societylady
- Hermann Schaufler (* 1947), Politiker (CDU) und Jurist
- Helmut Rau (* 1950), Politiker, Kultusminister Baden-Württembergs
- Dieter Thomas Kuhn (* 1965), Sänger und Schlagerparodist
Literatur
- Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
Sonstiges
In Tübingen existieren zur Zeit etwa 40 studentische Verbindungen, die insbesondere durch ihre stattlichen Häuser das Stadtbild von Tübingen prägen. Vor allem der obere Österberg ist von Verbindungshäusern gesäumt.Siehe auch
Weblinks
Diskussion der Autoren über den Artikel: Tübingen
Eine generelle Anmerkung für diese Tübingen Seite
Das war einmal eine ganz brauchbare Informationsquelle. Inzwischen ist sie zu einer unfreundlichen Baustelle geworden, vor allem durch den Wegfall der externen Links. Die Wikipedia Puristen haben sie ruiniert. Ich habe daraus die Konsequenzen gezogen und alle Verweise zu Wikipedia bei meinen Seiten entfernt.
Dem kann ich mich wirklich nur anschliessen. Ich habe die Seite früher mal benutzt um anderen zu demonstrieren, was für eine interessante Sache die Wikipedia doch ist. Die war so informativ, das sogar eine schon länger in Tübingen studierende Freundin erstaunt über manches ihr noch unbekannte war, und der Ort ist ja nun wirklich überschaubar. Das hat sich mittlerweile völlig erledigt. Naja, möglicherweise würde ich es immer noch tun, nur kenne ich so wenige Statistiker, für die das vielleicht jetzt noch interessant wäre. Das liegt aber eher an deren sozialen Kontakten als an meinen.
Die haben vergessen, die Kinos rauszunehmen ... ein Link auf den früheren Artikel wär gut, sowas wie brauchbare Version.
Die Tatsache, dass inzwischen auf der Tübingen Seite ein Unterpunkt 2.2 Religion weit umfangreicher als die Universität ist, unterstreicht die schlechte Qualität der Seite, insbesondere die schlechte Gewichtung. Früher war es wirklich eine nützliche Seite, die man Gästen bei der Vorbereitung eines Besuchs, auch wegen der Links empfehlen konnte.
Ganze zwei Sätze zur Uni aber die nahezu lückenlos vollständige Geschichte jeder einzelnen kleinen Betstube, das ist wirklich eine ziemlich merkwürdige Gewichtung. Ich sehe ja ein, das der Autor dieses Absatzes sich sehr viel Mühe gemacht hat, aber könnte er das nicht in einen eigenen Artikel wie "Kirchengeschichte Tübingens" verschieben, es ist eben doch nur von sehr speziellem Interesse. Früher war die Seite echt besser.
tja, so sind die südländer wohl, beten fast den ganzen tag und peitschen sich in den pausen dann selbst aus. @3.: der link brauchbare version funktioniert nicht, kannste das mal fixen? nächste 500 vergleichen ist ja echt so gar nicht mein plan.
Alzheimer, Fuchs
Wieso werden Leonhart Fuchs und Alois Alzheimer als Söhne der Stadt Tübingen bezeichnet? Insbesondere Alzheimer hat mit Tübingen sehr wenig zu tun. --HaSee 19:26, 21. Sep 2004 (CEST) Fuchs: Auch die Universität Tübingen wirbt mit seinem Namen. Zu Alzheimer: Mehr als dass ein Schild am "Prinz Karl" an seine Studienzeit in Tübingen erinnert, weiss ich allerdings auch nicht. Gaston Doch - er hat die später nach ihm benannte Erkrankung in der Tübinger Psychiatrie erstmals vorgestellt! Jensflorian 15:55, 28. Sep 2004 (CEST)
- Habe mal beide unter die "neutrale" Überschirft Persönlichkeiten verschoben. --Waelder 19:33, 28. Sep 2004 (CEST)
Pustefix!?
Markennamen sind ja nicht gerade wissenschaftlich. Soll sowas drinbleiben? Wenn's wenigstens was außergewöhnlich Bekanntes wäre, wie Tempo oder so, aber von Pustefix hab ich noch nie gehört. Mr. Anderson 22:58, 2. Okt 2004 (CEST)
- außergewöhnlich bekannt ist es vielleicht nicht, aber so unbekannt auch wieder nicht. Es handelt sich übrigens um Seifenlauge für Seifenblasen, und da ist Pustefix am gängisten... Gruß Kookaburra 23:09, 2. Okt 2004 (CEST)
wenn du pustefix nicht kennst, dann nennste wohl burger auch grilletta, oder? im westen kennt das jeder. ponal ist übrigens holzleim, edding nen filzer und gaffa heftiges klebeband.
Ein genereller Punkt
Ich habe heute eher zufällig bemerkt, dass dieser Artikel eine große Zahl externer Links enthält, und zwar konkret in Gliederungspunkt 4 (Kultur und Sehenswürdigkeiten), 5.2 (Ansässige Unternehmen) und 5.3 (Medien). Dazu möchte ich daran erinnern, dass es eigentlich eine Regel (oder zumindest Empfehlung) gibt, nach der man die Zahl der Links auf fünf beschränken soll (Wikipedia:Verlinken#Weblinks_.28Externe_Links.29), und zwar weil die Wikipedia keine Linksammlung ist (und erst nicht eine gewerbliche). Ich werde mir erlauben, in den nächsten Tagen hier Links abzubauen (als erstes bei den Firmen) und würde mich freuen, wenn andere dabei mitmachen. Gruß --Tilman Berger Tilman Berger 22:11, 4. Dez 2004 (CET)Dies bezieht sich meiner Meinung nach auf die Überschrift Weblinks. Wenn Sehenswürdigkeiten oder Unternehmen im anderen Text erwähnt sind, sehe ich keine Notwendigkeit diese auf 5 zu beschränken. --Waelder 23:58, 5. Dez 2004 (CET)
Da bin ich mir nicht so sicher. Es gibt ja in der Wikipedia eigentlich eine extra Kennzeichnung für externe Links, also unterschiedlich von internen Links, und die scheint mir unter anderem auch den Zweck zu haben, die externen Links zu begrenzen. Im Artikel zu Tübingen wird der Unterschied hingegen geradezu systematisch verwischt - das erscheint mir auch im Hinblick auf die allgemeinen Diskussionen über eingebettete Links etc. leicht bedenklich. Ich schaue mal, wie das in anderen Städteartikeln geregelt ist, und melde mich dann wieder zu Wort. Gruß -- Tilman Berger Tilman Berger 10:16, 7. Dez 2004 (CET)
- Externe Links sollten nur im Bereich Weblinks stehen. Gruß, JuergenL 10:19, 7. Dez 2004 (CET)
Danke für die klare Meinungsäußerung! Gruß -- Tilman Berger Tilman Berger 11:50, 7. Dez 2004 (CET)
Ja, ich muss es sagen: Schwer enttäuscht bin ich von diesem Artikel. Ist das hier ein Einstiegsportal der Lokalbetriebe oder ein Eintrag in einer Enzyklopedie? Also eine Linkliste der Tübinger Firmen gibt es sicher irgendwo extern - oder man verwendet Werkzeuge die dafür geschaffen sind wie z.b. Gelbeseiten Auch das gesamte Veranstaltungsspektrum breit zu treten... wozu gibt es Nightlifeportale? Allein schon die Selbstverständlichkeit in der Rubrik "Kultur und Sehenswürdigkeiten" eine Untergruppe "Allgemeines" zu schaffen und hier auf eine Webseite eines "Nightlife-Portals" zu verweisen: Ist jetzt die Webseite eine Sehenswürdigkeit der Stadt?? Schlimm! Man sollte mehr als die Hälfte löschen und wieder einen konsistenten Text mit rotem Faden formulieren. Man stelle sich vor, dass eine solche Version gedruckt wird: Was bleibt denn da noch übrig von den Linklisten??? --Ncnever 04:54, 16. Mär 2005 (CET)
- Man sollte sich an als exzellent eingestuften Artikeln wie z.B. der englische Artikel zu Sarajevo orientieren! --Ncnever 00:45, 21. Mär 2005 (CET)
- So jetzt habe ich mal bisschen aufgräumt. Zu meinen Änderungen: Externe Links sollten nur am Ende des Artikels stehen (Wikipedia:Verlinken)! Ich habe alle externen Links auf den Bars, Schulen etc. durch interne ersetzt, sofern dies annähernd berechtigt ist. Es ist vielleicht nötig einige der internen Links wieder zu entfernen, da sich nicht für alles ein Enzyklopedie-Eintrag lohnt. Kritik dazu bitte hier und bevor jemand wieder eine Linkliste baut möge er sich doch bitte auch hier rechtfertigen. --ncnever, Ncnever 04:55, 4. Apr 2005 (CEST)
- Finde es allerdings unsinnig, die Uni und das Uniklinikum getrennt zu verlinken (könnte man in einem Punkt machen), ausserdem würde ich nicht die Webcams, sondern eher tuebingen.de bzw. cityinfonetz.de verlinken. Genauso gehört IMO beispielsweise partykel.de schon auch rein, die Seite ist doch mittlerweile recht bekannt in Tü. Gruß
- Über Uniklinik und Uni könnte man streiten... ;) Ich finde Cityinfonetz nicht besonders toll. tuebingen.de ist drin, wenn du das kleingedruckte gelesen hättest, wüsstest du, dass diese Seite in der Datentabelle oben steht. Partykel.de wurde vom Tuepps.de-Betreiber durch seine Seite ersetzt (partykel.de ist auch irgendwo im Chaos auf tuepps.de zu finden) und auf editwars hab ich keine lust - finde trotzdem partykel.de besser... ;) --ncnever, Ncnever 23:01, 17. Apr 2005 (CEST)
- Stimmt, steht im Text - dann braucht man den Link auf die Webcam aber auch nicht. Klar ist cityinfonetz nicht besonders toll, der Link auf die Webcam an sich, nun ja - ist der wirklich wichtig? tuepps/partykel: wie wäre es, wenn man die auch unter einem gemeinsamen punkt vereint? gruß
- von mir aus kein problem... machs mal wie du denkst dass es gut ist - jemand anderes wirds schon wieder ändern wenns nicht passt. Hast du eigentlich keinen Account? Kannst dir ja einen machen :) ich begrüße dich dann auch offiziell ;) --ncnever, Ncnever 00:12, 18. Apr 2005 (CEST)
- so? gut so? --Jonesy 00:48, 18. Apr 2005 (CEST)
- siehe deine diskusionsseite ;) --ncnever, Ncnever 01:16, 18. Apr 2005 (CEST)
Anzahl der Gymnasien
Die Tübinger Waldorfschule ist eine Gesamtschule. Wer ist dafür das man sie zu den Gymnasien zählen sollte? Ich nicht. Es sollte allgemein bekannt sein, dass auch auf einer Waldorfschule das Abitur erworben werden kann, jedoch wird die Schule dadurch noch nicht von der Gesamtschule zum Gymnasium. Ich selbst war auf dieser Schule, um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen. --ncnever, Ncnever 23:13, 17. Apr 2005 (CEST)
Weblinks von Sehenswürdigkeiten
Es ist IMHO absolut logisch, dass ein Internet-Lexikon bei der Beschreibung von Sehenswürdigkeiten auch die zugehörigen Links nennt. Sich in diesem Falle auf irgendwelche Regularien zu berufen, ist Unsinn. Wenn die entsprechenden Richtlinien zur Begründung herangezogen werden, reicht das nicht aus, denn die wurden von zufälligen Diskussionsgemeinschaften irgendwann mal formuliert und sind deswegen noch lange kein Dogma. Völliger Schwachsinn ist deshalb, zu fordern, dass nur maximal fünf Links im Artikel stehen. Im Artikel müssen genau so viele Links stehen, wie für den Leser des Artikels angemessen sind.Für die betreffenden Sehenswürdigkeiten sind im Internet-Zeitalter ja eigene Internet-Auftritte lebenswichtig, also ist auch nicht zu erwarten, dass wir dann hier dauernd mit toten Links zu kämpfen haben. Ich fände es deshalb gut, wenn die Hauptautoren des Artikels ein Revert auf die Fassung mit den Links machten. -- Hunding 22:13, 1. Mai 2005 (CEST)
- Wenn es für die Institutionen lebenswichtig ist, einen Link in der WP zu haben, sollen diese (oder jeder andere interessierte Nutzer) bitte einen Artikel über die Institution in die Wikipedia stellen - Achtung: bitte Urheberrechte beachten und auf enzyklopädische Relevanz achten. Da darf dann auch gern der entsprechende Link rein. Daher: ich bin gegen einen derartigen Revert. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 22:45, 1. Mai 2005 (CEST)
Ich stimme AndreasPraefckes Position ausdrücklich zu! Wenn eine Institution so wichtig ist, dass sie einen Link in der WP verdient, dann sollte es auch einen Artikel über sie geben. Die Überladung von Städteartikeln durch solche Links ist nicht sinnvoll. --Tilman Berger 23:40, 1. Mai 2005 (CEST)
- Wo ist denn die Überladung, wenn in einem Artikel 20 Sehenswürdigkeiten genannt werden und zu jeder der Weblink? Für den Wikipedia-User ist das doch durchaus nützlich, er müsste andernfalls mühselig danach googlen. Wo ist da für ihn die Zumutung? Sicher braucht man nicht die Polizei und die Feuerwehr. Man muss halt die konkreten Fälle abwägen und darf sich nicht nur an Zahlen festklammern. -- Hunding 23:50, 1. Mai 2005 (CEST)
Jetzt habe ich gerade etwas auf deine Benutzerseite geschrieben und sehe als nächstes diesen Kommentar, zu dem ich mich noch kurz äußern will, bevor ich dann wirklich off-line gehe. Nach meiner (und wohl nicht nur meiner) Überzeugung hat die Wikipedia den Anspruch, eine Enzyklopädie zu werden, die den Benutzer informiert und nicht ständig irgendwo anders hin weiterschickt. Genau das sagt das Schlagwort, dass die WP keine Linksammlung ist, aus. Wenn die vielen Links zusätzlich zu erklärendem Text da stünden, sähe ich es ja auch anders, aber dann gäbe es auch extra Artikel etc. (siehe AndreasPraefckes Punkt oben). Das Charakteristikum aller Linksammlungen, die mir bisher in der WP begegnet sind, ist aber im Gegenteil, dass da niemand irgendwelchen Text schreibt, sondern Link an Link klatscht (vgl. die früheren Versionen von Tübingen, bevor Ncnever eingegriffen hat), dann entsteht zwar keine Enzyklopädie, aber so mancher glaubt, es stecke viel Arbeit dahinter. Zusammenfassend noch einmal: Text und Links machen Sinn, Links statt Text nicht. Gruß --Tilman Berger 00:06, 2. Mai 2005 (CEST)
- Und nach meiner Überzeugung kann sich ein Internet-Lexikon nicht vom Internet abschotten. Weblinks sind keine Notlösung, sondern auch für die Wikipedia die Daseinsweise. Freilich sind nutzslose Linklisten zu löschen, aber es kann ja wohl nicht sein, dass nur nach Zahl der Links entschieden und dann gedankenlos gelöscht wird. Auch im Falle von Tübingen wäre es besser gewesen, den Artikel einfach sorgfältig zu überarbeiten und dabei Werbelinks zu löschen und andere sinnvolle hinzuzufügen, anstatt einen unbedarften Vasallen loszuschicken, der dabei eine Menge Flurschaden anrichtet. Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe mir nicht nur die Löschungen in den Städteartikeln angesehen. -- Hunding 00:30, 2. Mai 2005 (CEST)
Jetzt bin ich doch noch mal on-line gegangen und absolut sprachlos über die Aussage mit dem "unbedarften Vasallen". Willst du etwa unterstellen, ich hätte Ncnever beauftragt oder dergleichen? Mal abgesehen davon, dass ich ihn sehr vernünftig und vor allem erfreulich selbstbewusst finde, habe ich ihn erst hier in der Wikipedia kennengelernt, als seine Aktionen längst liefen, und kenne ihn nicht persönlich (auch wenn wir zufällig in der gleichen Stadt wohnen). -- Ich konstatiere im Gegenzug, jetzt auch nicht mehr so freundlich, dass dir offenbar die Frage, ob hier eine Enzyklopädie entstehen soll, nicht übermäßig wichtig zu sein scheint, wenn du sie als vollgültigen Ersatz für Text ansiehst. Wo der Flurschaden für die Enzyklopädie entstanden sein soll, müsstet du mir erst mal erklären, vielleicht konkret am Beispiel Tübingen. Was andere von Ncnever entschlackte Seiten angeht, so denkst du doch nicht etwa an die Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte? Da fand ich es geradezu reizend, dass es ein "Mehrwert" sein soll, wenn man die Zünfte, die man ohne weiteres über die Homepage des Verbandes finden kann, alle zusätzlich auch noch im Artikel einbaut. --Tilman Berger 01:02, 2. Mai 2005 (CEST)
- Worin soll denn bei den Narrenzünften die Entschlackung bestehen? Die Tabelle sieht noch genauso aus wie vorher, nur bietet sie halt weniger Informationswert. Sicherlich müssen nicht alle Zünfte verlinkt sein, aber wenn sich einmal jemand die Arbeit gemacht hat, ist das doch toll und stört den Leser überhaupt nicht. Es wäre besser gewesen, die Kraft hier in ein verbessertes Tabellendesign zu stecken, denn dieses ist äußerst peinlich. Die Narrenzünfte sind ein gutes Beispiel, dass es der Entschlackungsfraktion ausschließlich um ein inhaltsleeres Dogma geht. Es hat sich im übrigen seit Beginn unserer Diskussion nichts geändert: Ich bekomme keine stichhaltigen Argumente. -- Hunding 03:21, 2. Mai 2005 (CEST)
- Hallo Hunding. Tritt mal etwas kürzer (du machst dich im Moment extrem unbeliebt). Ich selbst bin "waschechter Tübinger" und kenne jeden Weblink der hier steht sowie dessen Qualität. Außerdem hast du wohl die Diskussion [LINK] übersehen. Lies das bitte zuerst. Du darfst das Thema Weblinks in Städteartikeln auf der oben genannten Diskussion gerne nochmal neuaufrollen - (kleiner Hinweis: da wird es harten Widerstand geben, von Leuten die schon lange mit diesem Thema bewandert sind (nicht ich)).
- Du willst Argumente hören? Hast du denn je die Regeln durchgelesen und verstanden? Weisst du wie viele Diskussionen hinter einer einzigen Regel stehen? Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist, Wikipedia:Verlinken und Wikipedia:Formatvorlage_Stadt (ganz unten). Ok, hier nochmal ein auf dich angepasster Erklärungsversuch:
- Im "Informationszeitalter" wird man geradezu überhäuft mit Information. Eine Auswahl, also nur die besten der verfügbaren Weblinks, ist unbedingt nötig - wer sich mit Information über eine Lemma eines WP-Artikels überhäufen lassen will, darf gerne google verwenden.
- Es ist durchaus nicht sinnvoll, in einem Artikel (z.b. über eine Stadt), in dem nur lemmavertiefende Weblinks auftauchen sollten, einen Link auf ein Stichwort im Text (z.b. Sehenswürdigkeit) zu setzen. Durch einen Weblink auf eine Sehenswürdikeit wird ein eventueller Artikel über diese unterdrückt.
- Es stört den Leser nicht, dass ein Weblink auf einem Wort steht, was eigentlich intern verlinkt sein sollte, da hast du recht. Dass es ihn aber nicht stört ist das eigentliche Problem: Hättest du je angefangen etwas in WP zu schreiben, wenn du nichts vermisst hättest? NEIN! Der Leser soll sich an einer Informationslücke stören und diese schließen. Ein Weblink ist nicht die Lösung. Ein roter Wikilink gehört an diese Stelle.
- Ich möchte auch Tilmans Argument aufgreifen: Wir bauen eine Enzyklopädie, die eigenständig ohne das Internet funktionieren soll. Das Internet ist eine tolle Sache - und man kann ja ein paar Einstiegsseiten zum Lemma eines Artikels am Ende aufführen. Wenn aber ein Benutzer (gerade) kein Internet hat (und solche Benutzer sind mit der CD- und Druck-Version eine große Zielgruppe von WP), dann ist ein Weblink, anstatt von internem Text einfach fatal.
- Hast du schon mal daran gedacht, dass WP ein Lexikon und keine Datenbank ist (Siehe Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist)? Es muss und soll auch nicht alles in WP stehen. Nicht jeder Weblink ist interessant für WP.
- Bist du dir im klaren, wieviele Artikel es gibt mit übermässig vielen Weblinks? Wir sind im Moment an einer Arbeitsliste beschäftigt, in der Artikel mit extrem vielen Weblinks stehen. Dort sind 500 Artikel, welche alle mehr als 20 Weblinks enthalten. Weisst du wer diese ~500*20=10.000 Weblinks meinetwegen monatlich auf Richtigkeit überprüft? NIEMAND! Wenn du das machen möchtest, dann bitte - aber wer garantiert uns, dass du nicht in 3 Monaten abspringst? NIEMAND. Es gibt keine effiziente Möglichkeit Weblinks auf Richtigkeit (siehe Auswahlkriterien für Weblinks: Wikipedia:Verlinken) zu überprüfen, es würde am Aufwand scheitern. Die einzige Möglichkeit ist die Anzahl der Weblinks gering zu halten - sehr gering - nämlich Richtwert 5 maximal pro Artikel (siehe Richtwert Wikipedia:Verlinken)
- Du hast kritisiert, dass wir uns auf irgendwelche Regeln berufen - Diese Regeln sind allgemeiner Konsens und wurden in vielen Diskussionen wieder aufs neue Angezweifelt. Sie sind mittlerweile fest in WP verankert und sie sind einzuhalten - das wird dir jeder Administrator (denen ich mal unterstelle, dass sie erfahren sind) ohne weiteres bestätigen. Regeln sind sinnvoll - denn sonst würde hier ein riesen Chaos ausbrechen. Qualität kann nur mit Regeln gesichert werden - das war bisher IMHO in jedem offenen System so.
- Bevor du noch eine Kritik meiner/unserer Aktionen an anderer Stelle loslässt, hätte ich gerne eine vollständige Stellungsnahme zu meinen obigen Argumenten, gerne auch gegliedert mit nummerierten Absätzen (das macht die Kontrolle der Vollständigkeit einfacher). Gruß --Ncnever 04:51, 2. Mai 2005 (CEST)
- Dieses neuerliche Ultimatum beweist zunächst mal, dass Du nicht in Ansätzen in der Lage bist, von Deiner dogmatischen Position abzugeghen, aber bitte:
- Das eine Auswahl der besten Weblinks (das sind zugleich die zweckäßigsten) nötig ist, ist korrekt. Das hast Du aber nicht getan. Du hast einfach gelöscht.
- Durch einen Link wird dann ein Artikel unterdrückt, solange es noch genug andere Arbeit gibt. Weißt Du eigentlich, wieviel deutsche Doppel-Olympiasieger noch keinen eigenen Artikel haben?! Da werden wohl ein paar Museen noch eine Weile auf ihren eigenen Artikel verzichten können. Was die Wikipedia-Community für Artikel schafft, entscheidet sie als Gesamt-Userschaft selbst. Das muss nicht durch administrative Maßnahmen reguliert werden.
- Hier liegst Du grundsätzlich falsch: Der Wikipedia-Leser soll sich an gar nichts stören. Die Wikipedia ist kein Missionierungsprojekt. Denk mal drüber nach.
- Vielleicht bauen Tilman und Du eine Enzyklopädie, die ohne Internet funktionieren soll. Wikipedia ist ganz klar eine Internet-Enzyklopädie. Die CD-/DVD-Version ist eine Sonderform. Im übrigen hat niemand behauptet, dass notwendige Inhalte in den Weblinks stehen. Ein gutes Beispiel sind die Karnevals-Vereine. Hier bieten die Links Zusatznutzen.
- Wenn nun doch nicht alles auf Wikipedia stehen soll, widersprichst Du Deinem zuvor Gesagten. - Nein, nicht jeder Weblink ist interessant für den Leser, aber das solltest Du dem Verfasser des jeweiligen Artikels überlassen und nicht selbstherrlich entscheiden. Was ich Dir vorwerfe, ist ja, dass Du einfach Links ohne Überprüfung der Zweckmäßigkeit entfernst, wie Du es z. B. in Marathonlauf getan hast.
- Die Überprüfung der Links ist nur dann ein Problem, wenn es unzuverlässige Links sind. Es sollte die eigentliche Aufgabe der Entschlackungsfraktion sein, diese herauszufinden und zu löschen. Ich hatte an anderer Stelle schon erklärt, dass ein Museum, für das eine Internetseite im Internetzeitalter lebenswichtig ist, diese kaum verschieben wird. Auch staatliche Strukturen wie bei den britischen Counties kann man als zuverlässig ansehen. In diesem Punkt könnte man natürlich die Karnevalsvereine wieder in Frage stellen, aber Du hast sie ja nicht deswegen gelöscht, sondern nur, weil es Dir zu viele waren.
- In Deinem letzten Punkt verfällst Du wieder in Deinen administrativen Ton, was soll ich da antworten? Hier ist bisher kein Riesenchaos ausgebrochen, und schon gar nicht bei den von Dir kastrierten Artikeln. -- Hunding 12:09, 2. Mai 2005 (CEST)
- Ich habe mal kleine Korrekturen vorgenommen. Ich hoffe, dass es so stimmt. Bear 19:54, 18. Mai 2006 (CEST)
Stadtgliederung
Bei der jetzt durchgeführten Umformulierung ist offensichtlich etwas durcheinander gekommen. Teilweise wird von Stadtteilen, dann von Stadtbezirken gesprochen. Der Letzte Satz passt nicht mehr inhaltlich zum vorgenannten. Außerdem gingen Informationen (weitere räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen) verloren. Der anonyme Bentzer möge die Angelegenheit doch bitte wieder richtigstellen. Bear 17:35, 18. Mai 2006 (CEST)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Tübingen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
- Villa El Salvador – Lima, Peru
- Petrosawodsk – Karelien, Russland
- Perugia – Umbrien, Italien
- Kilchberg – Schweiz
- Aigle – Vaud, Schweiz
- Durham – England
- Ann Arbor – Michigan, USA
- Kingersheim – Frankreich
- Aix-en-Provence – Frankreich










