Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten
 
TETRA

Toplinks zu diesem Thema:
Sprache, Gmbh, Bund, Gruppe, Sicherheit, Finanzierung, Firmen, Limited, Webseite, Website



Der Artikel TETRA gehört zur Kategorie: Funktechnik, Mobilfunk, Alarmierung
Link=Wikipedia:Artikel, die etwas mehr Neutralität benötigen#{PAGENAME}} Die Neutralität dieses Artikels oder Absatzes ist umstritten. Die Gründe stehen auf der Diskussionsseite oder auf der Seite für Neutralitätsprobleme. Entferne diesen Baustein erst, wenn er nicht mehr nötig ist, und gib gegebenenfalls das Ergebnis auf der Neutralitätsseite bekannt.

Kategorie:Wikipedia:Neutralität Neutralität

en:Template:POV ko:Template:POV

Link=Wikipedia:Deutschlandlastige Artikel} Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Ländern zu schildern.

Kategorie:Wikipedia:Deutschlandlastig Deutschlandlastig

en:Template:Globalize fr:Modèle:Internationaliser es:Plantilla:Localismo ko:Template:세계화

TETRA (terrestrial trunked radio, ursprünglich trans european trunked radio) ist ein Standard für digitalen Bündelfunk. Er eignet sich wegen seiner besonderen Leistungsmerkmale besonders für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Das volldigitale System TETRA zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Mobilfunkstandards wie zum Beispiel GSM durch hohe Übertragungsqualität und bessere Frequenzökonomie aus. Neben der Übertragung von Sprache und Daten können mit der Spezialfunktion "Packet Data Optimized" große Datenmengen paketorientiert übertragen und damit die Kapazität des Funkkanals optimal genutzt werden.

Geschichte

TETRA wird in mehreren europäischen Ländern genutzt und sollte auch in Deutschland ab 2010 den BOS-Funk ablösen, was aus Kostengründen zu scheitern droht. Andere europäische Länder wie Frankreich haben sich allerdings für das Konkurrenzsystem Tetrapol entschieden, das zum hier beschriebenen TETRA25 Standard inkompatibel ist und somit eine Insellösung darstellt.

TETRA befindet sich in der Stadt und im Landkreis Aachen bereits im Wirkbetrieb, nachdem dieses System einen grenzüberschreitenden Probebetrieb durchlaufen hatte. Nokia betreut ein Netz in Belgien, und Motorola betreut wiederum das Netz in den Niederlanden in diesem grenzübergreifenden Projekt. Lieferant dieses Systems in Aachen ist die Firma Motorola. In der Stadt Hannover ist ein weiteres Tetra System im Pilot-Testbetrieb für die Polizei unter der Schirmherrschaft der Firma Rohde & Schwarz BICK Mobilfunk.

Die Einführung von TETRA verzögert sich vor allem aufgrund der Kostenfrage (jedes BOS-Funkgerät müsste ersetzt werden) und dem Einspruch der Kommunen. Aufgrund der Struktur der BOS in Deutschland stellt sich die Kostenübernahme momentan so dar, dass Bund und Länder die Umrüstung von Katastrophenschutzbehörden, Länderpolizei, Bundespolizei und THW übernehmen, die Kommunen allerdings nach Städtetags-Sprecher Jens Metzger die Kosten für die Umrüstung von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Ordnungsamt übernehmen müssten. Deshalb forderte der Städtetag in einem Beschluss vom November 2001 "Bund und Länder müssen als Verursacher des Milliardenprojekts" auch dessen Finanzierung übernehmen. Am 28. August 2006 wurde die Firma EADS Secure Networks durch das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums mit der Errichtung eines bundesweiten Rumpfnetzes beauftragt.

Mit der Reduktion des TETRA-Projektes auf ein "verursachtes Milliardenprojekt" wird nicht der Tatsache Rechnung getragen, dass TETRA gegenüber BOS-Analogfunk nicht zuletzt abhörsicher ist und so die Persönlichkeitsrechte der Bürger besser geschützt werden. Nichtsdestotrotz bedeutet eine Erhöhung der Abhörsicherheit auch eine Erhöhung der Öffentlichen Sicherheit.

Im Gegensatz zu den BOS ist TETRA im zivilen bzw. privatwirtschaftlichen Bereich inzwischen schon durchaus verbreitet. Gerade Industrie-und Verkehrsbetriebe haben den digitalen Bündelfunk als universelles innerbetriebliches Kommunikationsmedium für sich entdeckt, der die Funktionen eines Funkgerätes und Telephons vorzüglich in sich vereinigt. In Deutschland sind vor allem Betriebe der Autoindustrie, Flughäfen sowie größere städtische Verkehrsbetriebe als Nutzer bekannt, doch betreiben auch schon Behörden des Bundes und der Länder erste eigene TETRA-Systeme. Die Kölner Ordnungsbehörde nahm bereits im Jahre 2005 den Digitalfunk in Betrieb. Dabei handelt es sich um Netze im Umfang von einer bis zu einigen dutzend Funkzellen. Die räumliche Ausdehnung kann sich auf ein Gebäude oder Gelände beschränken, erreicht teilweise aber auch ganze Ballungsräume nebst deren Umland. Außderdem sind erste Systeme bekannt, die von einer Funkfachfirma betrieben werden, die dann interessierten Anwendern den digitalen Bündelfunk als Telekommunikationsdienstleistung verkauft.

Technik

TETRA ist als Zeitmultiplex-System mit vier unabhängigen Kommunikationskanälen pro Träger definiert. Der Abstand zwischen den einzelnen Trägern beträgt 25 kHz. Gegenüber analogem Bündelfunk bedeutet das eine bessere Frequenznutzung. TETRA-Systeme bieten gegenüber GSM-Netzen, die bei 200 kHz Kanalabstand acht Kommunikationskanäle bereitstellen, die vierfache Frequenznutzung.
Dennoch findet auch ein Frequenzmultiplex statt, durch die Paarung jedes HF-Kanals in eine uplink-und eine downlink-Frequenz. Nur so wird die hohe Kanalkapazität erreicht.

Frequenzökonomie wird nicht nur durch die Bruttodatenrate (Fehlerkorrektur nicht berücksichtigt) des Übertragungskanals bestimmt, sondern auch durch Faktoren wie den Frequenzwiederholabstand (Abstand zwischen zwei Basisstationen, die dieselbe Frequenz verwenden), den Gleichkanalstörabstand (Pegelunterschied zwischen zwei Signalen mit derselben Frequenz von zwei verschiedenen Basisstationen, bei dem störungsfreier Betrieb möglich ist) und der nutzbaren Nettodatenrate. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren hat eine Untersuchung der CEPT dieselbe Kapazität und Frequenzökonomie für GSM und TETRA ergeben. Das Ergebnis verwundert nicht, da beide Systeme nahe am theoretischen Limit arbeiten, das durch die Energie pro Bit und dem Störpegel bestimmt wird.

Die Übertragungsrate bei TETRA beträgt immer 36 kBit/s pro Funkkanal. Neben den zu übertragenden Daten werden zusätzliche Steuersignale sowie Codes zur Sicherung der Funkstrecke übertragen. Die Nutzbitrate pro Kommunikationskanal beträgt 7,2 kBit/s. Sprache wird in einem speziellen TETRA-CODEC umgesetzt. Der TETRA-CODEC komprimiert die Sprache in Paketen von ca. 60ms. Das komprimierte Paket wird dann in einem Zeitschlitz von ca. 15ms übertragen. Dadurch können auf einem Funkkanal 4 Kommunikationskanäle übertragen werden (Time Division).

Für Gegensprechen (Duplex-Betrieb) wird bei TETRA das Time Division Duplex Verfahren eingesetzt. Dabei wird die Sprache zeitlich so komprimiert, dass eine kontinuierliche Zweiwegkommunikation über zwei versetzte Zeitschlitze auf der selben Frequenz möglich ist. Parallel dazu kommt natürlich auch der im trunking mode TMO übliche Frequenzmultiplex zum Tragen; ein TETRA-Endgerät sendet i.d.R. auf der tieferen Frequenz und empfängt auf der höheren Frequenz des Kanalpaares. Die Notwendigkeit für einen Duplexer wird beim Endgerät dennoch vermieden, eben durch den gerade erwähnten zeitlichen Versatz der Zeitschlitze für Senden und Empfangen.

Obwohl TETRA ein offener Standard ist, so gilt es dennoch derzeit als noch nicht mit handelsüblicher Technik abhörbar. Jedoch sind heutzutage sowohl DSPs wie normale PCs hinreichend leistungsstark, daß der Empfang unverschlüsselter TETRA-Aussendungen mit relativ wenig Aufwand zu ermöglichen sein sollte. Die Zeit wird es zeigen, ob und wann ein erschwingliches Empfangssystem verfügbar sein wird.

Datenübertragung

Zur Datenübertragung im TETRA-Netz können ein bis vier Zeitschlitze zusammengefasst (multislot packet data) werden. Damit ist Datenübertragung bis zu 28,8 kBit/s möglich. Dieses ermöglicht den direkten Zugriff auf Anwendungen wie das Verkehrszentralregister u.ä.. Leider sind die damit erreichten Bandbreiten heutzutage nicht mehr zeitgemäß; der bei Definition des Standards in den 90er Jahren vollmundig gepriesene schnelle Zugriff auf Bild-und Videodaten per TETRA hat sich durch die Entwicklung anderer mobiler Datenübertragungsverfahren wie GSM, EDGE, UMTS und WLAN und der mit diesen erreichten Übertragungsraten stark relativiert.

Aufbau des TETRA Funknetzes

Das TETRA Funknetz ist wabenförmig aufgebaut und besteht nur aus einem Netz. Die Organisationen betreiben zusammen ein Funknetz, das in Deutschland nicht mehr von den Landkreisen geplant wird. Hierdurch überschneiden sich die Netze nicht mehr und sind strukturiert gegliedert. Da von allen Organisationen zusammen ein Funknetz betrieben wird, werden weniger Relaisstationen benötigt und die Wartungskosten gesenkt.

Adressierung der Endgeräte

Abbildung
Aufbau der TETRA Subscriber Identity
Bildherkunft
Jedes TETRA Endgerät besitz eine TSI (TETRA Subscriber Identity). Diese besteht aus einem 48 Bit Code. Jedes Gerät hat eine einmalige TSI ähnlich wie eine MAC Adresse bei einer Netzwerkkarte. Die TSI ist in 3 Bereiche eingeteilt. MCC (Mobile Country Code), MNC (Mobile Network Code) und SSI (Short Subscriber Identity). Mit den 48 Bit (Binärstellen) könnten theoretisch über 281 Billionen Funkgeräte adressiert werden. Jeder Mensch auf der Welt könnte dann in etwa 45.000 Funkgeräte besitzen.

Der Mobile Country Code besteht aus 10 Bit und kennzeichnet die Länder der Welt. Der Mobile Network Code besteht aus 14 Bit und kennzeichnet Netze innerhalb eines Landes. Die Short Subscriber Identity besteht aus 24 Bit und kennzeichnet Teilnehmer und Systembestandteile innerhalb eines Netzes.

Es existieren dabei vier verschiedene Typen von SSIs:

  • Die ISSI (Individual Short Subscriber Identity) kennzeichnet ein Endgerät innerhalb eines Funknetzes eindeutig.
  • Die GSSI (Group Short Subscriber Identity) kennzeichnet eine Gesprächsgruppe innerhalb eines Funknetzes.
  • Die ASSI (Alias Short Subscrier Identity) wird für die Adressierung fremder Netzteilnehmer verwendet
  • Die vierte Gruppe stellen die TETRA Systemaddressen dar

Sicherheit

Durch die TSI ist es möglich, jedes Endgerät zu identifizieren. Um sich in das TETRA Netz einzuloggen, muss die TSI in diesem Netz gültig sein. Ist sie das nicht, hat der Teilnehmer keinen Zugriff auf das TETRA-Netz. Dieses ist vergleichbar mit einer MAC-Adressen-Sperre an einem Router. So ist es nicht möglich, das TETRA Netz abzuhören.

Quellen: https://www.motorola.com/go...

Direkte Kommunikation

TETRA verfügt zusätzlich zum Trunkedmodus (TMO) auch über einen sog. Direktmodus (DMO = direct mode operation), bei dem zwei oder mehrere Funkgeräte unabhängig vom Netz miteinander kommunizieren können. Auch kann ein einzelnes Funkgerät als mobile Relaisstation für andere Geräte eingesetzt werden. So kann ein Gerät im Fahrzeug als Relais die Funkversorgung der Handfunkgeräte auf einem Areal sicherstellen. Im TETRA-Standard wir diese Funktion als Gateway-Modus bezeichnet. Dabei stellt das Gateway die Verbindung zwischen der lokalen DMO-Gruppe und dem Netz her.

Benutzte Frequenzen in Europa

BOS

Österreich 380-385 MHz (Uplink) 390-395 MHz (Downlink)

Deutschland 380 - 390 MHz (Uplink) 390-400 MHz (Downlink)

Weitere Europäische Frequenzbänder

410 - 420 MHz (Uplink) 420 - 430 MHz (Downlink)

450 - 460 MHz (Uplink) 460 - 470 MHz (Downlink)

Weitere Frequenzbänder

300 MHz Band in Russland

800 MHz Band in Asien

Standard

TETRA ist ein ETSI-Standard (ETSI: Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen). Die erste Version des Standards wurde 1995 veröffentlicht.

Weblinks

Firmen:


Diskussion der Autoren über den Artikel: TETRA


Weblink

Der folgende WebLink enthält nun wirklich keine Tetra-Informationen, lediglich massenhaft Frequenzlisten "x-beliebiger" Kommunikationsformen über Funkwellen in Österreich.

Super, und wenn ihn wieder einer sieht, einfach wieder entfernen, der Typ, der ihn einträgt, ist immer Anony, aber beharrlich. --Thorongil 14:40, 31. Mär 2005 (CEST)

LOL, der hat einen lapidaren kleinen lächerlichen Text auf seiner Seite. Der Text gibt eine kleine "Einführung" für Kindergartenkinder, "das ist das neue Funksystem. Das ist von Motorola. Die sind prima super zuverlässig. Und außerdem ist es unabhörbar".

Dann schreibt er weiter, dass es erstmal nicht vollständig im Vorarlberg eingeführt wird. Tolle Information. Ich mach den Link wieder raus. Oben steht er ja. --Thorongil 22:18, 31. Mär 2005 (CEST)

Abhören

Ich vermisse Erklärungen, warum sich gerade für ein Zeitschlitzverfahren und nicht für ein Codedivision Multiplex Verfahren entschieden wurde. Letzteres wäre viel Abbhörsicherer und es sind mehrere Gespräche pro Frequenz möglich. Außerdem ist die Fehlerkorrektur besser. Ein schnelles Googeln hat auch nichts ergeben, sonst hätte ich es selber rein geschrieben. Infos zu CDMA: [LINK].--krasnoj 2006-01-10 17:24:50 Krasnoj
Bitte vermeide den Begriff "xxxsicher", denn eine Spreizung macht nichts sicher, sondern es erschwert nur. Im Vergleich mit einer Nutzdatenverschlüsselung ist es irrelevant. Einen IMSI-Catcher hebelt man auch mit CDMA nicht aus, sondern mit einem besseren Schlüsselverfahren. Guidod 17:55, 29. Mär 2006 (CEST)

Der Satz "Obwohl TETRA ein offener Standard ist, so gilt es dennoch derzeit als noch nicht mit handelsüblicher Technik abhörbar. Jedoch sind heutzutage sowohl DSPs wie normale PCs hinreichend leistungsstark, daß der Empfang unverschlüsselter TETRA-Aussendungen mit relativ wenig Aufwand zu ermöglichen sein sollte. Die Zeit wird es zeigen, ob und wann ein erschwingliches Empfangssystem verfügbar sein wird." ist nun wohl überflüssig ;-) ? Oder haben die da was anderes verbockt? --Fubar 15:02, 18. Jun 2006 (CEST)

Frequenzökonomie

Der Artikel ist sehr interessant, doch ich verstehe einen Sachverhalt nicht: im Arikel steht: Das volldigitale System TETRA zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Mobilfunkstandards wie zum Beispiel GSM durch hohe Übertragungsqualität und bessere Frequenzökonomie aus.

Gleichzeitig steht in einem weiteren Abschnitt:

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren hat eine Untersuchung der CEPT dieselbe Kapazität und Frequenzökonomie für GSM und TETRA ergeben. Das Ergebnis verwundert nicht, da beide Systeme nahe am theoretischen Limit, das durch die Energie pro Bit und dem Störpegel bestimmt wird, arbeiten.

Ich meine da einen wiederspruch zu erkennen.

Gruß

Werbung?

Der ganze Artikel ist IMHO viel zu freundlich geschrieben, etliche entscheidende Details fehlen. Die Frequenzen sind von der NATO (dem ursprünglichen Nutzer der Frequenzen) bedingt freigegeben worden. Das Leistungsmerkmal "Alarmierung" ist gar nicht implementiert, es werden jetzt "Hilfskrücken" für Mobiltelefone ins Gespräch gebracht. Erst im Jahr 2005 befasste sich ein Gremium im Zusammenwirken mit der Landesregierung von Niedersachsen mit den Leistungsmerkmalen für den nicht-polizeilichen BOS (weitaus größte Zahl von Sprechstellen). Die Übertragung von Daten nach dem POCSAG-Verfahren ist im analogen Netz mit 9600 Bit/sek. möglich, was über der realen Übertragungsrate im TETRA liegt. Im nicht-polizeilichen BOS wiegt die Möglichkeit einer breiteren Übersicht (Mithören von Gesprächen anderer Sprechstellen bezogen auf den eigenen Einsatz) oft die Vorteile der Abhörsicherheit auf, ohnehin werden kritische Gespräche inzwischen meist über Mobiltelefone abgewickelt. Es gibt noch mehr Punkte, was aber hier den Rahmen sprengt. --172.180.169.242 10:26, 14. Jun 2006 (CEST)

Linkspam?

Schönen guten Abend!

Erstens ist dies kein Spam Versuch. Zweitens solltest du dich etwas besser informieren.

Drittens: Wir sind ETSI Mitglied und arbeiten in verschiedenen Fachgremien aktiv mit. Im Projekt Digitalfunk Austria unterstützen wir auf oberster Ebene, wenn es um funktechnisch komplexe Lösungen geht. Wir beschäftigen uns sein 1972 mit der HF-Technik und haben aktiv an der Entwicklung von TETRA Systemen mitgewirkt. Unsere Produkte und Lösungen werden von Firmen wie Frequentis, R&S (Rohde & Schwarz) eingesetzt. Verschiedene Basisstationen bedienen sich unserer Technik. Siemens gehört zu einem unserer wichtigsten Kunden, wobei wir die technischen Lösungen erarbeiten. Unsere Systeme finden sich in einer Vielzahl von funktechnisch nicht erschlossenen Gebieten wie z.B. Tunnel .... Wir haben das weltgrößte TETRA Projekt als direkter Partner von O2 mit realisiert. Wir rüsten unter Anderem BOS Einsatzwägen mit der kompletten Funktechnik aus.

... die Liste ließe sich natürlich noch fortsetzen ...

Die unter dem Begriff TETRA angeführten Links sind wie R&S, Siemens, BOS Austria ... unser Kunden. Center Systems hingegen ist lediglich ein Infrastruktur Lieferant. Ein Salespartner von Motorola.

Also vorläufig würde ich dir eher eine sehr schlechte Bewertung zukommen lassen. Du solltest dich besser informieren und nicht wahllos mitunter einem Link blocken.

Solltest du nähere Informationen wünschen, so teile mir mit wo ich diese hinsenden kann.

Mit besten Grüßen (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 80.121.51.82 (80.121.51.82 • Beiträge) -- Chaddy Chaddy Chaddy/Bewertung 21:30, 6. Jul 2006 (CEST) )

(Von der 80.121.51.82 der IP kopiert, ist hier besser aufgehoben.)

Anmerkung: Es geht um diesen Weblink. Frage an die IP: Habt ihr keine deutschsprachige Webseite? Hab zumindest keine gefunden. -- Chaddy Chaddy Chaddy/Bewertung 21:35, 6. Jul 2006 (CEST)

habe auf unsere deutsche Vorstellungsseite verwiesen. ok?

Ah! Schön, jetzt können´s auch die lesen, die nicht der Englischen Sprache mächtig sind. (ich kann Englisch, mein ich zumindest...) -- Chaddy Chaddy Chaddy/Bewertung 22:32, 6. Jul 2006 (CEST)

  • So, wenn AFL da drin ist, darf der Weltmarktführer auch nicht fehlen (http://www.andrew.com). Allerdings stelle ich mit Eintrag dieses Linkes sofort die Frage, ob nun jeder, der auch nur ein Koaxkabel für die verwendeten Frequenzbereiche liefern kann, da rein soll? Bitte überlegen und konsequent handeln - alles rein oder keiner. Meint: BJ Axel 06:34, 25. Sep 2006 (CEST)

Neutralität

Der Artikel ist nicht objektiv geschrieben, einige Punkte sind falsch dargestellt oder gewichtet. Als Quellen beziehe ich mit auf das GAN-Papier (23. Oktober 2002, Endfassung), die Bundestagsdrucksachen 15/65 (Protokoll SV-Anhörung), 15/5061 (kleine Anfrage CDU/CSU), 15/5186 (Antwort der Bundesregierung), 15/5773 (kleine Anfrage FDP), 15/5899 (Antwort der Bundesregierung), 16/470 (kleine Anfrage der FDP), 16/593 (Antwort der Bundesregierung), 16/751 (Etat-Auskunft der Bundesregierung), Behördenspiegel 11/2005; Aufsatz "Alarmierung - Quo Vadis" von Gottfried Bauer, Österreichischer Berufsfeuerwehrverband; Artikel "TETRA Paging" Funkschau 11/98. --Grabert 00:35, 19. Sep 2006 (CEST)

Neutral ist der Artikel tatsächlich nicht. Ich werden versuchen, an Fachartikel ranzukommen und den Artikel ggf. überarbeiten. Das kann aber ein wenig dauern. --Thomas S. 19:18, 20. Sep 2006 (CEST)

Richtig. Der Artikel ist z.Zt. völlig kritiklos und voller unbewiesener Marketingaussagen wie z.B. Da von allen Organisationen zusammen ein Funknetz betrieben wird, werden weniger Relaisstationen benötigt und die Wartungskosten gesenkt., nach meinem Kenntnisstand werden in vielen Regionen deutlich MEHR Basissation benötigt werden als beim momentanen Analogfunknetz. Auch die enormen Einführungskosten des TETRA Systems, die in einer solchen Betrachtung nachtürlich auch gesehen werden müssen, bleiben unerwähnt. Evtl. wäre es sinnvoll einen extra Punkt "Kritik" einzufügen und dort auch "die andere Seite" zu Wort kommen zu lassen. --Andreas.husch 19:05, 1. Okt 2006 (CEST)

Eventuell wäre ein RTFM mal ganz dringend notwendig. TETRA ist an Universitäten in Technischer Informatik / Mobile Kommunikation teilweise Prüfungsthema. Informationen bekommt man über mehrere Quellen, unter anderem ein Ministerium der Schweiz, Herstellerseiten und Seiten von Ländern, die TETRA seit mehreren Jahren eingeführt haben. Wenn ich was lese wie "Im Gegensatz zu den BOS ist TETRA im zivilen bzw. privatwirtschaftlichen Bereich inzwischen schon durchaus verbreitet", dann hat der Autor selbst die Grundlagen nicht verstanden. (Oder wie sonst ist eine Aussage "Im Gegensatz zu Obstkuchen, sind Birnen im privatwirtschaftlichen Bereich..." zu verstehen?) BOS ist eine Funkanwendung. Auch TETRA wird ein BOS-Funk werden. Der momentane Analogfunk wird von CB-Funkern, Betriebsfunkern und vielen anderen verwendet. Und das seit Jahrzehnten.

Aus der Wikipedia sind schon dreimal nach meinem Kenntnisstand die BOS-Kanaltabellen in hohem Bogen rausgeflogen. Im Gegensatz zu den D-Netz-Kanaltabellen, nach denen kein Hahn kräht, weil der Funk verschlüsselt ist (sie sind aber auch frei verfügbar, und durch das verwendete TDMA-Verfahren eigentlich auch leicht abhörbar - wenn man "Datenfunkrauschen" mag), sind gerade solche Informationen hochbegehrt, weil man sie als "Script Kiddie" mit unter 200€ verwenden kann, um "Polizeifunk" mit "Scanner" abzuhören. Das unbefugte Abhören von BOS-Funk ist illegal, weil u.A. über die RD-Kanäle Klartextinformationen über Patienten gegeben werden - nein, das wird nicht über GSM gemacht, das ist zu teuer und undokumentiert, so daß der Sani im Falle eines Streites im Regen steht.

Diese Aussage ist irrelevant, da Interessierte sich jederzeit im Buchhandel mit den neuesten Informationen versorgen können.(z.B."Spezial-Frequenzliste 2005/06" ISBN: 3881806415 18,90 €)
nachträglich eingefügt von IP 149.234.246.222 --Grabert 20:20, 24. Okt. 2006 (CEST) (IP nachgetragen)

Zur Alarmierungsproblematik hat u.a. e*message seit Zeiten Lösungen im Angebot <http://www.bos-alarmierung.... ich denke, man wird fündig werden, wenn man weitere sucht. Daß "deutlich MEHR Basissation benötigt werden als beim momentanen Analogfunknetz" stimmt uneingeschränkt: Analogfunk braucht keine Basisstationen, sondern nur wesentlich aufwendigere Relaisfunkstationen. TETRA und das von der Bundeswehr verwendete Tetrapol (beide Systeme arbeiten eng zusammen und ergänzen sich) sind Zellularnetze und benötigen deshalb Basisstationen (Ad-Hoc-Netze möglich). Diese wurden bereits beim Mobilfunk GSM bzw. in der nächsten Generation UMTS aufgebaut und sind sehr deutlich billiger und wartungsärmer als Relaisfunkstationen.

Mit TETRA wird es sicherlich nicht mehr möglich sein, daß Rasender Reporter Harry Hirsch einen Kanal abhört und in der Wikipedia posten kann, daß "Person des öffentlichen Interesses" Gustaf Boris von F. wegen Cerebralem Geschehen ins Kreiskrankenhaus Halberg auf die NeuroPsych eingeliefert wurde (siehe "Raimund Harmstorf"). TETRA-BOS ersetzt ein System, das seit den 50ern in Betrieb ist und das seit den 80ern auch in jeder Hinsicht ausgereizt ist. Analog-BOS stellt momentan einen großen Flaschenhals als Schicht-1-Protokoll dar, das alle Schichten darüber ausbremst. Daß eine Umrüstung von Steinzeit auf Computer Geld kostet, das man dann nicht mehr für sinnvolle Aufgaben wie Elterninformationen in Elektronikbaukästen oder Abriß von frischsanierten Gebäuden einsetzen kann, ist klar (siehe unter "Investition").

Die anderen Aspekte von TETRA-BOS, wie Technik (oder: Warum ist TETRA Tanenbaum-Schicht-1 und BOS Tanenbaum-Schicht-5 und weswegen kann man die beiden deswegen nicht so vergleichen?, oder: Was ist der Unterschied zwischen direktem Relaisfunkbetrieb und Zellularfunk für die Frequenzen wie die Kosten der Geräte), praktische Anwendbarkeit (oder: Warum können in Bündelfunk deutlich mehr Teilnehmer unabhängig voneinander sprechen, als auf einem Analogkanal?) und, nicht zuletzt, Persönlichkeitsschutz von seiner für den Patienten positiven Seite werden hier anscheinend überhaupt nicht wahrgenommen, geschweige denn verstanden. --85.181.13.146 09:15, 14. Okt. 2006 (CEST)

Hallo IP, erst einmal bedauerlich, dass Du so versteckt bist. Viele der Einwände möchte ich so eigentlich nicht stehen lassen. Das ist Polemik pur. --Grabert 10:31, 14. Okt. 2006 (CEST)

Hallo, ich habe jetzt keine Lust diesen Text von vorne bis hinten zu korrigiern. Aber z.b. "BOS ist eine Funkanwendung" zeigt das hier wohl an anderer Stelle RTFM notwendig wäre. Der Satz "Im Gegensatz zu den BOS ist TETRA im zivilen bzw. privatwirtschaftlichen Bereich inzwischen schon durchaus verbreitet" ist nicht von mir, aber er ist absolut korrekt. Der Begriff BOS ist genauso ein Obstkuchen wie die Privatwirtschaft: Eine Anwendergruppe (im OSI-Modell übringens nicht mehr enthalten, würde dort einer "Schicht 8" entsprechen). Es werden also nicht Äpfel mit Birnen verglichen sondern Gruppe mit Gruppe. Das TETRA wirksam verschlüsselt ist bestreitet niemand. Dieser Bereich des Artikel müsste ebenfalls (in dem Fall zu gunsten TETRAs) überarbeitet werden. Bei der ganzen Diskussion sollte man aber nie die Anwender vergessen. Und der RD ist bei weitem nicht der einzige und nicht der größte. --Andreas.husch 13:33, 14. Okt. 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff TETRA und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).